Thunder in der eigenen Umlaufbahn

Blick über den Teich, NBA

 

Die jeweils dritten Spiele der 2. Play-off-Runde sind absolviert. 2 Serien sind vorentschieden, in zweien herrscht noch Spannung.

 

EASTERN CONFERENCE

 

Cleveland Cavaliers – Detroit Pistons 116:109 (1:2)

 

Die Cavs bleiben sich treu: auswärts pfui, zu Hause hui. Wetter können bei Cavs-Partien getrost einen Heimerfolg buchen. So auch am Sanstag (zu guter europäischen Sendezeit), als sie im Endspurt den Sieg sicherten und in der Serie gegen die Pistons auf 1:2 stellten. Die Stars hatten diesmal funktioniert, zunächst Donovan Mitchell, im Endspurt dann der zuvor hart kritisierte James Harden.

Dabei war Detroit das Kunststück gelungen, im 3. und 4. Viertel einen 17-Punkte-Rückstand aufzuholen. Sie gingen sogar in Führung, doch dann übernahm der bis dato fast unscheinbare Harden und erzielte 7 ganz wichtige Punkte, die die ausverkaufte Halle in ein Tollhaus verwandelten.

 

Bester der Sieger

 

Donovan Mitchell: Bisher liefen die Play-offs nicht ganz nach Wunsch für den Spielmacher. Jetzt drehte er auf und schaffte 35 Punkte. Nur jenseits der Dreierlinie schwächelt er weiterhin, 2 von 8 Würfen sind klar verbesserungswürdig.

 

Stark trotz der Niederlage

 

Cade Cunningham: Initierte die Aufholjagd, gemeinsam vor allem mit Tobias Harris und Scharfschütze Duncan Robinson. Am Ende hatte er starke 27 Punkte und je 10 Rebounds und Assists auf dem Konto.

 

X-Faktor

 

James Harden: Es gibt einen bösen Spruch über „The Beard“. Pro Saison hat er nur einen guten Play-off-Auftritt. Wenn dem so wäre, so müssten sich die Cavs Sorgen machen, denn diesen guten Auftritt legte Harden am Samstag hin. Zumindest im 4. Viertel, als Mitchell schwächer wurde. 9 seiner 19 Punkte sammelte er da, und in der knappen Schlussphase vesnkte er drei ganz schwierige und wichtige Würfe zum serien-erhaltenden Erfolg. Es ist nun an Harden, seine Kritiker zu widerlegen.

 

Zahlereien

 

73 Prozent aller Zweipunkte-Würfe der Cavaliers landeten im Ziel – ein außerordentlich hoher Wert. Zum Vergleich: bei den Pistons waren es nur 48,5 Prozent.

 

🇩🇪👓

 

Dennis Schröder: der wertvolle Helfer der Cavs. Wenn er seine Rolle so ausfüllt wie am Samstag, ist er von großem Wert. 11 Punkte legte er auf, verwandelte alle 3 Dreier-Versuche.
Ging heftig zu Boden, nachdem ihm ein (unabsichtlicher?!) Schlag von Daniss Jenkins am Hals getroffen hatte, mit dem er sich über Minuten eine Art Privatduell auf dem Parkett lieferte.

 

Ausblick

 

Eine der spannenden Serien, die ich angeköndigt hatte. Allerdings nur, wenn die Cavs auch mal ihre Serie durchbrechen. Morgen Nacht allerdings müssen sie erst mal schauen, dass sie auch die 2. Partie in heimischer Halle gewinnen.

 

Philadelphia 76ers – New York Knicks 94:108 (0:3)

 

Ein Sieg mit 14 Punkten Vorsprung, das klingt deutlicher als es klingt. Denn bis weit in 3. Veirtel stand die Partie auf Messers Schneide, als Joel Embiid mit einem Dreier sein Team auf bis zu 2 heranbrachte. Doch so sehr sich die Sixers bemühten, einen Führungswechsel sollten sie nicht schaffen, denn in den entscheidneden Momenten bewahrten die Knicks die Nerven und schlossen die Angriffe erfolgreich ab. Ein 15:2-Lauf Mitte des Schlussabschnittes beseitigte dann alle Zweifel. Am Sieg in Spielk 3 und wahrscheinlich auch am Weiterkommen.

 

Bester der Sieger

 

Jalen Brunson: Nicht perfekt (11/22 erfolgreiche Würfe), aber sehr stark (35 Punkte, 9 Assists). Immer wieder toll anzusehen, wie der nur 1,93 Meter (wir sprechen von Basketball) große Spielmacher Eins-zu-eins-Situationen löst mit Finten und Täuschungen. Wenn er auf dem Parkett steht (38 Minuten) hat er bei fast jedem Angriff seine Hände im Spiel.

 

Stark beim Verlierer

 

Kelly Oubre: Nimmermüder Einsatz: Mit einem Dreier unmittelbar vor der Pause ließ er die Fans hoffen. Am Ende mit 22 Punkten Top-Scorer des Teams, vor den vermeintlichen Stars wie Tyrese Maxey und Joel Embiid.
Paul George: allerdings nur EIN tolles 1. Viertel, als er 15 Punkte schaffte und dabei 3 Dreier versenkte. Das erinnerte an seine besten Zeiten. Danach kam nichts mehr, nicht ein einziger Punkt und auch sonst wenig vorzeigbare Aktionen.

 

X-Faktoren

 

positiv Landry Shamet: Genau das erhofft sich der Trainer von seinem Bankspieler. Frisches Blut. In diesem Fall insgesamt 15 Punkte,

negativ: Joel Embiid. Nach einer Partie Pause wurde er wieder für spielfähig erklärt. Doch gerade in der 1. Halbzeit gab er dem Wort „rostig“ eine ganz neue Dimension. Unbeweglich, sichtlich nicht fit und ganz bestimmt nicht in Bestform. Nach der Pause wurde es besser. Mit seiner Länge und seinem Touch ist er auch ohne Bewegung ein gefährlicher Faktor.
Insgesamt kam aber zu wenig, leider auch vom von mir so geschätzten Tyrese Maxey, der weit und er seinen Möglichkeiten blieb und nur 12 Wurfversuche unternahm. Diese Zurückhaltung habe ich überhaupt nicht verstanden.

 

Ausblick

 

Die Knicks können schon fürs Conference Finale planen. Noch nie hat in der NBA ein Team einen 3:0-Vorsprung hergegeben. Wenn den Sixers etwas Hoffnung gibt: Wenigstens 2 der 3  Partien waren umkämpft.

 

WESTERN CONFERENCE

 

Los Angeles Lakers – Oklahoma City Thunder 108:131 (0:3)

 

Wer soll die Thunder stoppen. Offensichtlich nicht die Lakers, zumal nicht die Lakers ohne Lukja Doncic. Eine Halbzeit hieltensie bestens mit, führten zur Pause sogar mit 59:57. Um danach hilflos mitansehen zu müssen, wie OKC Punkt um Punkt davonzog. Fast schien es, als hätten sie die Lakers im 1. Durchgang ein bisschen mitspielen lassen, damit das Publkum seine Freude hat.
Im Ernst: der kader der Thunder ist gleichermaßen faszinierend wie angsteinflößend. Ein überragender Topstar und daneben sieben, acht Akteure, die jederzeit übernehmen können. Und dazu noch die beste Defense der Liga.

 

Bester der Sieger

 

Ajaj Mitchell: Topscorer der Partie! (vor Topstar Shai Gilgeous-Alexander). Der Leistungssprung des Spielmachers in diesem jahr, in diesen Play-offs ist atemberaubend. 24 Punkte waren es am Ende, dazu 10 Assists. Und dieser Typ ist nur der Ersatz für den verletzten Jalen Williams. Ach ja, Mitchell ist gerade mal in seinem 2. NBA-Jahr. OKC schnappte ihn 2024 an 38. Stelle. Gebraucht haben sie ihn eigentlich nicht, aber wenn ihn die anderen nicht haben wollen …

 

Stark beim Verlierer

 

Rui Hachimura hat mir sehr gut gefallen. Seine Wurfqquote von außen in diesen play-offs ist unfassbar (am Samstag: 5 von 8 Dreier). 21 Punkte waren es am Ende.

 

X-Faktoren

 

Ausgeglichenheit der Thunder: 7 Spieler punketen zweistellig: Als es im 3. Viertel noch kanpp herging, schnappte sich Isaiah Joe zweimal den Ball und warf 2 Dreier. Ich nenne ihn stellvertretend.

 

Zahlereien

 

7 Siege in 7 Partien: So gut ist seit einem Jahrzehnt kein Titelverteidiger mehr in die Play-offs gestartet.

 

🇩🇪👓

 

Isaiah Hartenstein: Die Riesenanker der Thunder. Ob Prellbock gegen LeBron James und Co., sein Wurf funktioniert (6 von 7).

 

Ausblick

 

Wenn ich den Sixers wenig Chancen gebe, den Lakers gebe ich keine. Zumindest nicht für die Serie. Vielleicht werden sie am Montag Spiel 4 gewinnen, wenn die Thunder nicht nur eine Hälfte, sondern die gesamte Partie larifari auftreten, aber dass sie jetzt viermal hintereinander siegen, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

 

Minnesota Timbewolves – San Antonio Spurs 

 

Ein katastrophaler Beginn und ein schwaches Finale: Dazwischen allerdings zeigten die Timberwolves, dass sie ein fast ebenbürtiger Gegner sind. Nicht allerdings in den ersten 6:30 Minuten: Zahlen des Grauens: 1 Punkt (durch einen Freiwurf), 0 von 10 getroffene Würfe aus dem feld, 3 Ballverluste. Immerhin stand es „nur“ 1:14, ehe Rudy Gobert per Layup die ersten Zähler aus dem Feld schaffte. Danach eine vortreffliche Aufholjagd, und noch im 1. Viertel war der Rückstand so gut wie egalisiert (22:23).
Zweieinhalb Viertel wogte die partie danach hin und her, mit Führungswecseln und Körben um Ausgleich. Am Ende erwiesen sich die Spurs als nervenstärker – und sie hatten halt den „Außeirdischen“ Victor Wembanyama in ihren Reihen (allein 7 Punkte im entscheidnen Schlussspurt),

 

Bester der Sieger

 

Victor Wembanyama: Der Vorschusslorbeer war unendlich große (er wird das nächste jahrzehnt prägen, ja verändern!). Am Freitag zeigte er sein überragendes Können. 39 Punkte erzielte er, traf 13 seiner 18 Würfe. Dazu ist der Franzose noch de beste Vewrteidiger der Liga, allein mit seiner Länge (2,21 Meter) zwingt er den Gegner zu ungewöhnlichen Würfen, die er dann trotzdem blockt (diesmal waren es 5).
Nicht zu fassen, dass er erst im 3. jahr NBA spielt und erstmals eine Play-off-Saison.

 

Stark beim Verlierer

 

Anthony Edwards: Erstmals in dieser Serie von Beginn an dabei. 32 Punkte legte er auf, dazu 14 Rebounds und 6 Assists.

 

Ausblick

 

Für mich ist das tatsächlich die knappste Serie. Viel fehlt den Wolves nicht: Sie haben jetzt einen Top-Mann (edwards) und eine sehr starke Bank (auch wenn DiVincenzo fehlt). Wenn sie es irgendwie schaffen, dass Wemby nur normal gut spielt und hicht hereausragend gut, dann sehe ich echte Chancen. Spiel 4 heute Nacht ist natürlich fast schon ein Pflichtsieg.

 

Ansetzungen

 

So., 21:30: Sixers – Knicks (0:3)
Mo., 01:30: Wolves – Spurs (1:2)

Di., 02:00: Cavs – Pistons (1:2)
Di., 04:30: Lakers – Thunder (0:3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lakers schnuppern an der Überraschung

Blick über den Teich, NBA

 

Die jeweils zweiten Spiele der vier Serien brachten 4 Siege für die Gastgeber. Und doch sehe ich fast überall Spannungspotenzial, wenn jetzt das heimrecht wechselt.

 

New York Knicks – Philadelphia 76ers 108:102 (2:0)

 

Im Gegensatz zur ersten Partie war es diesmal fast bis zuletzt spannend. Die Sixers haben sich offensichtlich erholt, zeigten sich klar allerdings mussten sie auf ihren Star-Center Hoel Embiid auskommen, was letztlich vielleicht den Ausschlag gab.
Bis weit ins vierte Viertel (99:99/4:30 Minuten zu spielen) gestalteten die Gäste die Partie ausgeglichen. Dann allerdings ging vorne überhaupt nichts mehr, und ein 6:0-Lauf der Knicks entschied die Partie.

Mut macht alledings den Sixers, dass sie ansatzweise Lösungen in der Defensive gegen Jalen Brunson gefunden haben, und dass ain ihrer Offensive Tyrese Maxey und Paul George ins Laufen gekommen sind.

 

Beste der Sieger

 

OJ Amunoby: Offensiv stark und vielseitig wie eh und je, und in der Verteidigung lästig wie eine Wespe beim Marmeladenfrühstück. Unter anderem klaute er 4 Bälle und schaffte sogar einen Block.
Jalen Brunson: Nicht ganz so spielprägend wie in Partie 1, aberr letztlich mit 26 Punkten (9/21) Topscorer seines Teams.

 

Stark beim Verlierer

 

Tyrese Maxey: Eine extrem starke 1. Halbzeit (19 Punkte). Danach konnte er sich gegen die stärke werdende Knicks-Abwehr nicht mehr durchsetzen. Paul George gefiel anfangs mit enormer Trefferquote aus der Distanz (3 schnelle Dreier), dass er diese nicht halten konnte, war letztlich ausschlaggebend füt die Niederlage.

 

🇩🇪👓

 

Ariel Hukporti kam gut 6 Minuten zum Einsatz, weil die Knicks auf ihren Reboundspezialisten Mitchell Robinson verzichten mussten. Der Deutsche konnte die Chance nicht nutzen, die vier Fouls in dieser kurzen Zeit scheinen rekordverdächtig.

 

Ausblick

 

Die Knicks also mit Rückenwind nach Philadelphia. Doch dort werden die Sixsers sich nicht von vornherein geschlagen geben. Viel hänt davon ab, ob die medizinische Abteilung Joel Embiid wieder hinbekommt.

 

Detroit Pistons – Cleveland Cavaliers 107:97 (2:0)

 

Die Cavs blieben sich treu und verloren auch die fünfte Play-off-Partie in dieser Saison (bei 4 Heimerfolgen). Wieder konnten sie die Partie lange offen halten (anfangs des 4. Viertels ergatterten sie sogar eine Führung/81:79), wieder ging ihnen am Ende ein wenig die Luft aus. Letztlich eine überflüssige Niederlage.

 

Bester der Sieger

 

Cade Cunningham: Der Starspieler übernahm im 4. Abschnitt und schaffte hie 12 seiner insgesamt 25 Punkte. Das macht einen großen Spieler aus, dass er sich von eher bescheidenen Leistungen nicht abhalten lässt.

 

Stark beim Verlierer

 

Donovan Mitchell: Von Beginn an sehr präsent. Wollte seine eher dürftige leistung aus Spiel 1 vergessen machen – das gelang mit 31 Punkten. Haderte dabei mit den Schiedsrichtern, die seiner Meinung nach mehrere Fouls an ihn nicht ahndeten. Am Ende verließ ihn sein Distanzwurf (0/3 Dreier im Schlussabschnitt).

 

x-Faktoren

 

Die Dreier: Diese galt (und gilt?) als Schwäche bei den Pistons (außer bei Duncan Robinson). Am Donnerstag trafen sie 14 von 28 Vesuche, also exakt zur Hälfte. Besonders hervor tat sich natürlich Robinson (5 von 8), aber eben auch ein Tobias Harris sowie sogar der bisherige Nicht-Faktor und Ex-Cavs-Profi Caris LaVert (je 2 von 3)
Anders die Cavs: Nur 7 von 32 Würfen (22 Prozent) fanden das Ziel. Da braucht sich niemand zu wundern über die Niederlage, höchstens, dass sie noch relativ knapp ausgefallen ist.
James Harden: In negativer Hinsicht. Ein gebrauchter Tag für den vermeintlich zweiten Topmann, und im Gegensatz zu Cunningham konnte er eben nicht wenigstens im 4. Viertel Akzente setzen. 10 Pünktchen sammelte er, traf keinen seiner 4 Dreier, produzierte dafür 4 Ballverluste.Teilweise wirkte das fast lustlos, was „The Beard“ ablieferte). Erstaunlich, dass er trotzdem fast 37 Minuten Spielzeit bekam.

 

🇩🇪👓

 

Dennis Schröder: 20 Minuten stand er auf dem Parkett und sorgte durchaus für Betrieb (5 Assists) Allerdings ohne Wurfglück (1 von 5), zu WM- und EM-form fehlt doch einiges. Dabei könnten die Cavs ihn bster Verfassung so gut brauchen.

 

Ausblick

 

So auswärtsschwach die Cavs sind, so stark sind sie in eigener Halle (4 Siege gegen die Raptors in der 1. Runde). Cleveland hat gezeigt, dass es mithalten kann, Mitchell und zeitweise auch Jarrett Allen können zum Faktor werden. Und ein James Harden wird nicht immer so schwach spielen wie am Donnerstag.

 

San Antonio Spurs – Minnesota Timberwolves 133:95 (1:1)

 

Von Beginn an eine klare Angelegenheit. Die Wolves trotz eines Anthony Edwards ohne jede Chance.

 

Beste der Sieger

 

Keiner war wirklich herausragend (das war auch nich nötig. Stephon Castle war mit 21 Punkten Top-Scorer, Victor Wembanyama Top-Rebounder (15). Im 4. Viertel saßen die Stars auf beiden Seiten weitestgehend auf der Bank.

 

Zahlereien

 

22 Ballverluste (19 in den ersten 3 Vierteln) leisteten sich die Timberwolves, 5 allein Julian Randle.

 

Ausblick

 

Keine Frage, die Spurs haben die Heimniederlage aus Spiel 1 utweggesteckt. Doch der Kantersieg sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wolves in eigener Halle sich ganz anders wehren dürften. Ob Heimvorteil alleine sich jetzt in 2 Siegen auszahlt, das scheint angesichts der Überlegenheit de Spurs doch recht fraglich.

 

Oklahoma City Thunder – Los Angeles Lakers 125:107 (2:0)

 

Mitte des 3. Viertels durften die Lakers tatsächlich an eine Überraschung glauben. Mit 5 Punkten führten sie, und Thunder-Topstar Shai Gilgeous-Alexander hatte sich gerade sein 4. Foul eingehandelt und musste erst mal von außen zuschauen. Fast schien es, als wüssten die Thunder gar nicht wohin mit ihren zahllosen Möglichkeiten.
Doch als es drauf ankam zeigten sie, dass sie sich längst von Shai emanzipiert haben, dass sie von seiner Stärke nicht abhängig sind (im Gegensatz etwa zu den Denver Nuggets und Nikola Jokic). In SGAs Abwesenheit übernahmen dann halt Ajaj Mitchell und Jared McCain, und aus dem kleinen Vorsprung wurde für die Lakes ein vorentscheidender 11-Punkte-Rückstand.
Auch wenn sich die Lakers noch mal ranrobbten, letztlich hatten sie gegen OKC (und dann auch wieder SGA) keine Chance.

 

Bester der Sieger

 

Chet Holmgren: In der Offensive gut (22 Punkte), in der Defensive mit seiner Wendigkeit und den langen Armen überragend, unter anderem mit 4 Steals und 2 Blocks.

 

Stark beim Verlierer

 

Austin Reaves: Klar das beste Spiel seit seiner Rückkehr nach Verletzung. 31 Punkte sammelte er, dabei erwies er sich als zielsicher (10 von 16 meist recht schwierige Versuche).
LeBron James zeigte diesmal eine bestenfalls durchschnittliche Leistung (für seine Verhältnisse). Dafür fiel er durch fortwährendes Meckern auf (würdige Vertretung des verletzten Luka Doncic), ohne dass ihn die Refs mit einem technischen Foul bestraften. Superstar-Bonus vom Feinsten.

 

X-Faktoren

 

Jared McCain: Für mich immer noch ein völliges Rätsel, wie die Sixers diesen Top-Rookie der vergangenen Saison (bis zur Verletzung) haben ziehen lassen. Dass ausgerechnet der Liga-Primus zuschlagen konnte, ist ein trauriges Trade-kapitel für sich). McCain zegte von der Bank kommend keinerlei scheut, am Ende hatte er 18 Punkte auf dem Konto bei vier von 5 verwandelten Dreier.
Ajaj Mitchell stand gar in der Starting Five: Seine Vorstellung war wieder bärenstark (20 Punkte, 6 Assists). Fast lässt e den verletzten Jaylen Williams vergessen.

 

🇩🇪👓

 

Isaiah Hartenstein zeigte sich von seinr besten Seite. Gerade im 1. Viertel trug er mit zahlreichen guten Aktionen (6 Punkte, 2 Blocks, 4 Rebounds zum gelungenen Start von OKC bei.

 

Ausblick

 

Auch wenn sich die Lakes bei Kräften bemühen: Gegen die Thunder scheint kein Kraut gewachsen. Vielleicht gelingt es ihnen, dass sie wengstens eines der beiden anstehenden heimspiele für sich entscheiden, dass sie die Serie umbiegen, halte ich für ausgeschlossen, wenn nicht den OKC-Kader en massiver Virus oder ähnliches befällt.

 

Ansetzungen

 

Sa., 01:00: Sixers – Knicks (0:2)
Sa., 03:30: Wolves – Spurs (1:1)

Sa., 21:00: Cavs – Pistons (0:2)
So., 02:30: Lakers – Thunder (1:1)

So., 21:30: Sixers – Pistons
Mo., 01:30: Wolves – Spurs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bayern fliegen raus – und beschimpfen den Schiedsrichter

Die bisher so großartige Saison des FC Bayern hat im Halbfinale der Champions League international ein jähes Ende gefunden. Das 1:1 im Rückspiel gegen Titelverteidiger Paris St. Germain war zu wenig nach dem spektakulären 4:5 im Hinspiel. Im Blickpunkt stand der portugiesische Schiedsrichter Pinheiro: Wegen zwei umstrittenen Entscheidungen hatte er schon während des Spiels en Zorn der Münchner Spieler/Fans auf sich gezogen und auch das völlige Unverständnis der Kommentatoren bei DAZN.

Schon früh waren die Pariser in Führung gegangen als der überragende Kvisha Kvavartskela auf der linken Seite allen entwischte, fast von der Grundlinie den völlig freien Ousmane Dembélé bediente, der mit einem knallharten Direktschuss uner die Latte Manuel Neuer überhaupt keine Chance ließ. Der Ausgleich in der 4. Minute der Nachspielzeit durch Harry Kane kam zu spät. Erst da hatten die Münchner ein Mittel gegen den dichten Abwehrriegel der Pariser gefunden. Die insgesamt den reiferen und besseren Eindruck machten, allerdings auch beste Möglichkeiten zum Erhöhen fahrlässig ausließen beziehungsweise am sehr starken Manuel Neuer scheiterten.

 

Und was war jetzt mit dem Schiri

 

Im Wesentlichen 2 Entscheidungen des Mannes aus Portugal (darauf kommen wir noch) entfachten die Wut der Münchner.

 

Szene 1: das Handspiel von Nuno Mendez

 

was war passiert?

 

nach einem Vorstoß von Konni Laimer im Mittelfeld stoppte der Portugiese den Ball mit dem Oberarm. Die logische Folge auf dem ersten Blick wäre gewesen, Freistoß für Bayern, Gelb und damit Gelb-Rot (Platzverweis) für den bereits verwarnten Mendez.

 

was machte der Schiedsrichter

 

ahndete ein Handspiel von Laimer. Er will gesehen haben, dass der Österreicher seinerseits bei seinem Vorstoß den Ball mit der Hand spielte. Besser gesagt tat das der vierte Offizielle am Spielfeldrand, vor dessen Augen das Ganze stattfand; es gab offenbar einen Hinweis von ihm, ganz klar ist die Kommunikation nicht (von den Schiedsrichtern gibt es bei internationalen Top-Partien nie eine Erklärung über das, was sie so treiben und pfeifen). Gepfiffen wurde jedenfalls erst, als Mendez den Ball gespielt hat, also mit einem Zeitversatz von etwa 4 Sekunden. Und zumindest die mir zur Verfügung stehenden Fernsehbilder lassen eher keine Hand von Laimer erkennen. Aber trotz der Proteste blieb Pinheiro unerschütterlich (?!) bei seiner Wahrnehmung (Laimer-Handspiel) und damit auch bei seinem Pfiff für die Pariser.

Was könnte dahinterstehen?

 

Die Schlussfolgerung der Münchner: Pinheiro wollte auf jeden Fall die Gelb-Rote Karte (extreme Spielbeeinflussung) vermeiden und „erfand“ (auf Zuruf des 4. Schiedsrichters) das andere Handspiel. Die Frage, die sich mir dann stellt, wenn das so wäre: Warum belässt er es nicht einfach beim Handfreistoß für Bayern und lässt die Gelbe Karte stecken mit einer wirklich allerletzten Ermahnung. Derlei geschieht andauernd (nicht sooo klares Hand, es war ja fast die Schulter, keine echte Absicht). Aber offenbar hatten er und seine Crew eben etwas gesehen, was dem Rest der Fußballwelt verborgen blieb; ein klassischer Wahrnehmungsfehler. Ob er jetzt besser dasteht (auch Schiedsrichter unterliegen Leistungskontrollen von offiziellen Beobachtern), wage ich allerdings zu bezweifeln.

 

Sind die Folgen so dramatisch

 

Natürlich hätte das Spiel 11:10 eine ganz andere Wendung genommen. Eine Stunde Unterzahl auf diesem Niveau und dieser engen Leistungsdiskrepanz zweier Top-Teams ist ein fast nicht gutzumachender Nachteil. Deshalb ist die Wut der Münchner durchaus verständlich. Von „Skandal!“ (Bild) kann allerdings nicht die Rede sein. Profan urteile ich: Der Schiri hat im Mittelfeld eine Hand-Situation falsch beurteilt. Kommt in jedem Spiel zigfach vor, ohne dass sich die Fußball-Nation und noch viele mehr aufregen. Ein mehr oder weniger Unbeteiligter kann ich natürlich schlau daherreden …

 

Szene 2: das Handspiel des Joao Neves

 

Was war passiert?

 

Nach einer zu kurzen Torwartparade will Vitinha den Ball aus dem Strafraum dreschen. Er trifft dabei noch innerhalb des Strafraums (unstrittig) die Hand von PSG-Spieler Neves – ausgestreckt hoch über seinem Kopf (unstrittig).

 

Was macht der Schiedsrichter

 

Nichts. Kein Elfmeterpfiff und auch kein Konsultieren des VAR, obwohl ihn fast das ganze Bayern-Team bestürmte und auch alle Kommentatoren von einer „klaren Fehlentscheidung“ sprachen.

 

Was steckt dahinter?

 

die Regelauslegung der UEFA, nämlich die sogenannte Teammate-Regel. Die besagt klar und eindeutig, dass es keinen Elfmeter geben soll/darf, wenn ein eigene Abwehrspieler bei einem Befreiungsschlag! (also weg vom Tor die Hand eines Mitspieles trifft): Teammate zu Teammate. Ergibt ja auch Sinn, denn welcher Abwehrspieler bei Sinnen (nona, es geht um Fußball) stoppt mit Absicht (auf die kommt es grundsätzlich an bei Handspielen) einen Ball im Strafraum und beschwört womöglich eine nächste bedrohliche Situation. Eine Regelauslegung ganz im Sinne des Fußballs (dessen Sinn es eben nicht ist, unsinnige Elfmeter zu geben), da sind sich letztlich auch alle einig. Die Riesenaufregung basierte vor allem darauf, dass diese Teammate-zu-Teammate-Regel bis dato weitgehend unbekannt war (auch die Herren Fußball-Kommentatoren mussten sich erst schlau machen und nahmen dann recht kleinlaut ihre zuvor wüsten Beschimpfungen zurück).

 

Sind die Folgen so dramatisch?

 

Kein Zweifel: ein Elfmeter ist zu 75 Prozent ein Tor, beim Bayern-Spieler Harry Kane in wichtigen Partien zu 100 Prozent. Es wäre der Ausgleich noch vor der Pause gewesen – und dann hätte nur ein Tor zu Verlängerung gefehlt.

 

Das grundsätzliche Theater

 

Der Ton war gesetzt: Schuld am Ausscheiden ist der Schiedsrichter. Sagte explizit niemand der Bayern-Spilder und -Veranwwortlichen (und alle räumten die Klasse und Überlegenheit von PSG auch ein), aber die Kritik war einhellig: Wir (die Bayern) sind verpfiffen worden. Dass Gezetere und Geweine trieb dann Sportvorstand Max Eberl auf die Spitze. Es sei ein Freundschaftsdienst des portugiesischen Schiedsrichters Pinheiro an seine portugiesischen Landsleute im PSG-Dress gewesen (nicht nur die Übeltäter Mendez und Neves, sondern auch noch Spielgestalter Vitinha sind Portugiesen). Der von mit einst geschätzte Marcel Reif prangerte im Bild-Talk (auch deshalb das „einst“) am Donnerstag (also nach einer Nacht des offenbar kurzen Überschlafens) die UEFA an, dass sie bei dieser Personen-Konstellation (viele Portugiesen bei PSG) niemals einen portugiesischen Schiri hätten benennen dürfen.

Fast alle monierten die Unerfahrenheit von Pinheiro, der bis dato nur 15 Champions-League-Spiele gepfiffen hatte und dem schlicht der Mut zu tiefgreifenden Entscheidungen gefehlt hätte. Hübsch fand ich Vorstands-Chef Jan Dreßen, der kritisierte: Wie kann es sein, dasss die UEFA einen Schiedsrichter benannt hat, der noch die ein Halbfinale gepfiffen hat? (irgendwann muss es halt das erste Mal sein, Herr Dreßen).

 

Was bleibt sonst?

 

  • Bayern-Müdigkeit: viele Münchner bleiben weit unter ihrem Leistungsstandard zurück, vor allem auch der in dieser Saison überragende Michael Olise und trotz seines Tores auch der ansonsten weitgehend ungefährliche Harry Kane. Meine (nicht bewiesene!) These. Olise, Kane und auch Luis Diaz haben zuletzt zu viele Körner in der Bundesliga gelassen, als sie eingesetzt wurden, obwohl die Meisterschaft längst entschieden war. Auch am vergangen Samstag, als sie in der 2. Halbzeit mit alle Macht gegen ein sich verzweifelt wehrendes Heidenheim noch in der Schlussminute den Ausgleich retteten (ähnliches eine Woche zuvor in Mainz, dort schafften die eingewechselten Top-Stars nach einem 0:3 ein 4:3). Vielleicht wäre es tatsächlich besser gewesen, gerade Olise, Kane und auch Diaz eine komplette Pause zu gönnen, also einen ode zwei Tage ohne Fußball, respektive mit Konzentration allein auf PSG. Die Pariser etwa verzichteten am Samstag gegen Lorient gänzlich auf die Dienste von Kvarazskhelia, Dembele und Abwehrchef Marquinos. Der Rest riss sich beim 2:2 keine Beine raus.
    Dass Vincent Kompany das nicht getan hat, liegt eben auch am sehr kleinen Kader gerade in der Offensive.
  • Neuers Glanzleistung: Für mich war sie sogar noch besser als die beim bereits sagenumwobenen Viertelfinale in Madrid. Diesmal nämlich wehrte er sogenannte „Unhaltbare“ Schüsse ab (die man also schon im tor sieht), etwa gegen Neves Kopfball in der 1. Halbzeit und im 2. Durchgang verhindete er mehrere Male einen höheren Rückstand gegen Doué, Kvaratshkelia und Barcola. Es besteht wohl kaum ein Zweifel, dass Neuer ein weiteres Jahr dranhängt. Obs im Sinne von seinem potentiellen Nachfolger Jonas Urbig ist und dessen Karriere förderlich, sei mal dahingestellt. Denn er verliert ein weiteres Jahr, denn jetzt hilft nur Spielpraxis – nicht nur gegen Mainz und Co., sondern eben auch in einem Champions-League-Halbfinale!.
  • Kompanys Wechsel: Wechselfehler, behaupte ich. So verzichtete der belgische Trainer gänzlich auf die Dienste von Leon goetzka, der mit seiner Kopfballstärke und Torgefährlichkeit durchaus Unheil hätte anrichten können. Auch dass Kompany den veritablen Offensivkünstler Lennart Karl erst sehr spät brachte (82.) stattdessen vorher die Abwehrleute Kim und Davies, erschloss sich den Wenigsten. Klar, der Jungspund kommt von einer längeren Verletzungspause, aber offensichtlich war er fit, und in den wenigen Aktionen, die ihm blieben, deutete er seine Gefährlichkeit an.
    In kann es letztlich nicht anders urteilen: Luis Enrique hat Kompany ausgecoacht, wie es neudeutsch so schön heißt. Er hat eben die paar Jahre Erfahrung mehr, die man offenbar braucht.

 

Jetzt wartet Arsenal auf PSG 

 

Die Londoner erreichten am Diensgag durch ein 1:0 gegen Atlético Madrid das Endspiel. Die Spanier waren eine einzige Enttäuschung: trotz veritabler Offensivkräfte wie Alvarez, Griezmann und Lookman entwickelten die Madrilenen nie Druck genug, um die Arsenal-Abwehr in die Bredouille zu bringen (trotzdem hatte Trainer-Sohn Simeone eine Riesenchance). Einem Offenbarungseid kam es dann gleich, als Diego Simeone seine gefährlichsten Kräfte Lookman (57.), Griezmann und Alvarez (je 66.) recht früh vom Feld nahm. Da war mit als Atletico-Sympathisant) klar, dass das nichts mehr werden würde.

Ich sehe das Finale am 30 Mai in Budapest (18 Uhr) recht offen. Die Kondoner scheinen sich wieder einigemaßen gefangen zu haben und sind in der Abwehr schier unüberwindlich. Eine große Rolle wird spielen, ob sie als englischer Meister (danach sieht es gerade aus) ode nur als zweiter (Arsenal kann sehr gut verbaseln) zum Finale in die ungarische Hauptstadt reisen.

 

 

 

Die Spurs tanzen aus der Reihe

Blick über den Teich, NBA

 

Die ersten Spiele der 2. Runde brachten 3 Heimsiege. Alllein die San Antonio Spurs verloren zu Hause gegen die Minnesota Timberwolves.

 

Detroit Pistons – Cleveland Cavaliers 111:101 (1:0)

 

Eine bis ins vierte Viertel umkämpfte Partie. Die Pistons legten immer wieder vor, die Cavs kamen heran, zuletzt auf 93:93. Doch am Ende konnten die Gastgeber entscheidend zulegen.

 

Bester der Sieger

 

Einmal mehr Cade Cunningham mit 23 Punkten und 7 Assists. Allerdings nicht so dominant wie zuletzt gegen die Orlando Magic.

 

Stark beim Verlierer

 

Donovan Mitchell: Gerade in der ersten Halbzeit als Denker und Schütze stark. Im letzten Durchgang fiel er ab, da übernahm für ihn der bis dato schwache James Harden, der allein im Schlussabschnitt 13 seiner 22 Zähler erzielte.

 

X-Faktoren

 

Jalen Duren: Hielt sich lange mit dem Scoren zurück. Seine 6 Punkte in Folge zum 99:93 entschieden letztlich die Partie.
Duncan Robinson: Diesmal wieder der gefürchtete Scharfschütze. 5 von 8 Dreiern fanden das Ziel.
2 Buzzerbeater der Pistons: Jeweils mit auslaufender Uhr trafen mit fast unmöglichen Würfen Javonte Green (2. Viertel) und Ronald Holland (3. Viertel), die beide ansonsten praktisch unsichtbar lieben. So etwas hilft – gerade in engen Partien.

 

🇩🇪👓

 

Dennis Schröder kam 16 Minuten zum Einsatz. Gerade im 3. Viertel sorgte der Deutsche mit dem ebenfalls von der Bank kommenden Max Strus, dass der Rückstand der Cavs aufgeholt wurde.

 

Ausblick

 

Die Pistons haben das erste Spiel gewonnen – nicht mehr, nicht weniger. Cleveland fehlte es letztlich nu an Kleinigkeiten, etwa in der Offensive von den Big Men Evan Mobley und Jarrett Allen.

 

New York Knicks – Philadelphia 76ers 137:98 (1:0)

 

Praktisch von Beginn an beherrschten die Knicks das Geschehen und ließen nie zweifel am deutlichen Heimsieg aufkommen. Schon zur Pause führten sie mit 23 Punkten, der Rest war eine Art Kräftesammeln für die nächsten partien.

 

Bester der Sieger

 

Jalen Brunson hatte einen formdablen Tag. 35 Punkte, Wurfquote 66 Prozent, davon 3 von 6 Dreier. Der Spielmacher der Knicks war nicht zu stoppen, weder von TH Edgecombe noch von Paul George.

 

Stark trotz der Niederlage

 

Paul George war der beste Scorer der Sixers. Vor allem jenseits der Dereierlinie äußerst treffsicher (4 von 6).

 

Zahlereien

 

63,1 Prozent der Knicks-Würfe landeten im Ziel. Überdurchscnittlich auch die Versuchtre aus der Distanz (19 von 37).

 

🇩🇪👓

 

Ariel Hukporti erhielt überraschend Einsatzzeit und wusste diese mit 5 Punkten und 9 Rebounds durchaus zu nutzen.

 

Ausblick

 

Den hohen Sieg sollte niemand überbewerten. Immerhin hatten die Sixers nach der anstrengenen 7-Spiele-Serie geben di Celtics nur eeinen Tag Pause. Den Kräfteverschleiß sah man vor allem Joel Embiid an. Andrereseits präsentieren sich die Knicks gerade in bestechneder Form. Die 3 klaren Siege hintereinander gegen die Atlanta Hawks haen mächtig Selbstvertrauen gegeben.

 

Oklahoma City Thunder – Los Angeles Lakers 108:90 (1:0)

 

Anfangs ging es zwar knapper zu als gegen die dezimierten Lakers (Luka Doncic fehlt weiterhin) zu erwarten war. Doch der Erfolg der Thunder stand nie ein Frage. Jederzeit scheint das Team in der Lage, einen Gang höher zu schalten, wenn es notwendig erscheint. LA und insbesondere LeBron James wehrten sich nach Kräften, letztlich waren sie chancenlos.

 

Beste der Sieger

 

Chet Holmgren war der Mann des ersten noch knappen  Viertels, als er 9 Punkte un d 3 Rebounds schaffte. Äußerst vielseitig agierte er dabei mit einem krachenden Dunk und einem versierten Dreier. am Ende war er mit 24 Punkten Top-Scorer von OKC noch vor Starspieler Shai Gilgeous-Alexander, dem „nur“ 18 Punkte gelangen, so wenige wie noch nie in dieser Saison.

 

Stark bei Verlierer

 

LeBron James: 27 Punkte, 4 Rebounds, 6 Assists zeugten erneut von einer ganz starken Vorstellung des 41-Jährigen. Er versucht, das Team fast allein zu tragen. Insgesamt ist das Team zu schwach aufgestellt, auch wenn diesmal Rui Hachimura, Marcus Smart und auch DeAndre Ayton durchaus ablieferten.

 

X-Faktoren

 

Ajaj Mitchell: Seine Rolle im Team wird wichtiger und wichtiger, vor allem solange Jaylen Williams ausfallt. Wichtige Punkte (18), wenn jetztn noch die dreierquote (1/5) steigt …

 

🇩🇪👓

 

Isaiah Hartenstein war wie immer der höchstzuverlässige Center. 8 Punkte (3/3 Würfe), 9 Rebounds (2 offensiv) und 4 Assists lieferte er ab.

 

Ausblick

 

Es scheint alles den erwarteten Gang zu gehen, die Lakers scheinen dem Titelverteidiger hoffnungslos unterlegen, zumal ohne ihren Top-Mann Luka Doncic. Dessen Rückkehr ist allerdings immer noch nicht mal absehbar.

 

San Antonio Spurs – Minnesota Timberwolves 102:104 (0:1)

 

Die erste Überraschung sxchon vor Spielbeginn, denn Anthony Edwards war wieder fit. Es entwickelte sich eine durchgehend spannende partie, in deren gesamten Verlauf diie Führung sage und schreibe 19-mal wechselte. Nicht einmal betrug der Vorsprung mehr als 9 Punkte.Die Spurs hätten die Partie mit dem letzten Wurf noch für sich entscheiden können, doch der Dreierversucht von Julien Champgnie traf nur den Ring.

 

Bester der Sieger

 

Julian Randle: Gerade im entscheidenen Abschnitt war der Forward zu Stelle, sammelte 8 der insgesamt 21 Punkte und war einer der hauptverantwortlichen für den Sieg der Wolves. Die sich enorm ausgeglchen zeigten, obwohl mit Donte DiVincenzo und Ayo Dosunmo zwei ganz wichtige Akteure fehlten. Und Randle hat noch Luft nach oben, denn in manchen Phasen vertändelte er leichtfertig gute Möglichkeiten (5 Ballverluste).

 

Stark beim Verlierer

 

Victor Wembanyama: Zwar offensiv enttäuschend mit nur 11 Punkte und vor allem null von acht Dreier-Versuchen.
Doch in der Abwehr eine Bank. Insgesamt 12 Würfe blockte er, NBA-Play-off-Rekord (bisher unter anderem Tim Duncan mit 9). Wobei die Schiedsrichter bei manchem Block das Goaltending (Ball schon am Brett oder absteigende Phase) übersahen (übersehen wollten?).

 

X-Faktoren

 

Anthony Edwards: Recht überraschend im Kader. Kam von der Bank und schnell zeigte sich, dass er dem Spiel der Wolves sehr gut tut. Im Schlussabschnitt übernahm er neben Randell die verantwortung, legte starke 11 Punkte auf (5 von 7).

 

Zahlereien

 

57 Prozent Freiwurfquote (12 von 21): Die Schwäche von der Linie hätte den Wolves fast den Erfolg gekostet. Zum Vergleich: Die Spurs trafen 14 von 18 Malen, auch nicht weltbewegend toll, aber doch um einiges besser.

 

Ausblick

 

Wie in Runde 1 gegen die Nuggets gelang den Wolves gleich ein Auswärtserfolg. Die Jungs von Trainer Chris Finch sind ein typisches Play-off-Team, das sich in den K.o.Spielen steigert. Trotzdem bleiben die Spurs nach Ansicht fast aller Experten der Favorit, und natürllich ist den Texandern auch im Target Center zu Minneapolis ein Erfolg zuzutrauen. Heute nacht allerdings ist ein Heimsieg fast schon Pflicht.

 

Ansetzungen

 

Do., 01:00: Knicks – Sixders (1:0)
Do., 03:00: Spurs – Timberwolves (0:1)

Fr., 01:00: Pistons – Cavaliers (1:0)
Fr., 03:30: Thunder – Lakers (1:0)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Osten scheint alles möglich

Blick über den Teich, NBA

 

Die 2. Runde der Play-offs stehen an. Wäjrend es in der Western Conference mit den Oklahoma City Thunder (vs LA Lakers) und den San Antonio Spurs (Minnesota Timberwolves) zwei klare Favoriten gibt, scheint das Rennen im Osten weitaus offener zu sein.

 

WESTERN CONFERENCE

 

(1) Oklahoma City Thunder – Los Angeles Lakers

 

Die Thunder sind nicht nur das beste Team der regulären Saison, sie haben auch in der 1. Runde mit den Phoenix Suns wenig Federlesens gemacht. Sie sind noch relativ jung, spielen großartig zusammen, und sie haben mit Shai Gilgeous-Alexander eine der  Top-Akteure Liga in ihrem Kader.
Was für die Lakes spricht? Eigentlch nichts, zumal mit Luka Doncic ihr bester Mann und Top-Scorer und Hirn zumindest in den ersten Partien fehlt. Immerhin haben sie LeBron James in ihren Reihen, der bisher mt seiner wieder hohen Verantwortung richtig gut zurecht kommt. Der aber halt als 41-Jähriger die letztlich doch anstrengende Serie gegen die Houston Rockets noch in den Knochen spürt.

Immerhin haben die Lakers ohne Doncic die Defense sehr stabilsiert (und das obwohl ein James wirklich nicht der geborene Verteidiger ist). Auch scheint die zweite Garde mit den Aufgaben zu wachsen, gerade die Erfahrenen wie Marcus Smart und Luke Kennard zeigt in der Offensive zum Teil Leistungen wie in der gesamten Saison nicht.

 

Die Stars

 

Shai Gilgeous-Alexander: der Beste unter vielen guten. Kann faast alles: dribbeln, passen, werfen, mittlerweile sogar Dreier. Und auch in der Verteidigung gehört er zu den Guten.

LeBron James: wahrscheinlich der letzte Sonmmer in LA, danach sucht der beste Punktesammler der NBA-Geschichte noch eine letzte Aufgabe (vielleicht bei Cleveland, wo alles begann?). Immer noch mit einer unfassbaren Athletik ausgestattet. Aber alles geht halt nicht mehr ganz so schnell, ganz so präzise, ganz so lang. So hing er am Ende der Partien gegen Houston doch ziemlich in den Seilen.

 

Die wichtigsten Helfer

(Gemeint sind Spieler, die zwar nicht von vornherein die erste Geige spielen, die aber jederzeit eingspringen/helfen/übernehmen können. Also so etwas wie der erwartete X-Faktor.)

 

Chet Holmgren: Hochbegabter Big Man. Vielleicht fehlt ihm die ganz große Athletik, die er aber mt Schnelligkeit und Touch kompenisiert. Gerade wen Jaylen Williams wie befürchtet ausfällt, wird er eine wichtige Rolle spielen, geraee weil er auch in der Defense mit seiner Größe ein wesentlicher Faktor ist.

Austin Reaves: Griff erst spät in die Houston-Serie ein und wirkte noch ein wenig eingerostet. Der kommende Spieler der Lakers, die um ihn um Doncic das kommende Team aufbauen wollen.

 

Die Verteidigung

 

Die große Stärke der Thunder, bei denen alle 5 Spiele auf dem Parkett den Gegner jagen können. Nicht die gesamten 48 Minuten lang, aber doch so, dass fast jede Offense ins Schwitzen gerät und jeder einzelne Wurf sehr hart erarbeitet werden muss. Anführer der verteidiger-Crew ist der unverwüstliche Alex Caruso, der jedem Gegner das Leben besonders schwer macht.

Die Lakers haben in Abwesenheit von Doncic (und Reaves) das Verteidigen gelernt. Alle helfen, sogar LeBron.

 

Die Bankspieler

Unerlässliche Ergänzung. In den Play-offs vertrauen die Trainer meist auf einen Stamm von insgesamt 8, höchstens 9 Akteuren.

 

OKC kann aus dem Vollen schöpfen und mndestens 8 oder 9 Akteure ins Rennen schicken, ohne dass es allzu großen Abfall in der Form gibt (nein! einen Shai kann niemand ersetzen!). Isaiah Joe und Ajaj Mitchell nenne ich hier als Erste.

Bei den Lakers ist da nicht viel zu erwarten. Zumindest Luke Kennard (rückte nach Reaves Comeback ins zweite Glied) könnte mit Dreiern einiges bewirken.

 

🧠 Thunder

Ich sehe überhaupt nicht, wie die Lakers den Titelverteidiger ersthaft gefährden können. Selst wenn Luka Doncic wider erwartet zurückkommt – es fehlt doch einiges.

❤️ Thunder

Nicht nur, weil ich die Lakers wenig mag. Die Spielweise von OKC hat es mir angetan, die es weniger mit purer Kraft, denn mit schnellem Team-Basketball probieren. Es mag allerdings Leute geben, die SGA (nicht ganz zu Unrecht!) des Freiwurf-Schindens bezichtigen und deshalb nicht so sehr mögen.

 

Ansetzungen (erste 4 Spiele)

Mi., 02:30: OKC – Lakers
Fr., 03:30: OKC – Lakers
So., 02:30: Lakers – OKC
Di., 04:30: Lakers – OKC

 

(2) San Antonio Spurs – (6) Minnesota Timberwolves

 

Was könnte das für eine tolle Serie werden, ja wenn alle bei den Wolves gesund wären. So aber fehlen Anthony Edwards (vielleicht nur 2 Spiele) und Donte DiVincenzo (die gesamten Play-offs) sicher und vielleicht zunächst auch Ayo Dosunmo. Es spricht sos sehr für die großartige Arbeit des gesamten Teams, dass sie die Denver Nuggets um Nikola Jokic eliminieren konnten. Dabei zeigte Rudy Gobert zum Teil überragende Abwehrarbeit gegen Jokic, in der Offensive übernahmen vor allem Julian Randle (bei all seinen Schwächen) und zuletzt endlich auch Jalen McDaniels.

Doch die Spurs sind eine ganz andere Hausnummer – jedenfalls solange Victor Wembanyama auf dem Feld steht. Der Franzose ist nicht nur körperlich wegen seiner 2.21 Meter herausragend. Ihm zur Seite stehen teils erfahrene (Fox, Barnes) und sehr junge hochveranlagte Spieler (Castle, Champaigne).

Was für die Timberwolves spricht: Sie haben sehr viel im Gegensatz zu den Spurs viel (Play-off)-Erfahrung, das Team ist eigespielt und kam in den vergangenen beiden jahren zweimal ins Conference Finale.

 

Die Besten

 

Victor Wembanyama: Alles dreht sich um den Franzosen, mit dem das Spiel von den Spurs, aber auch des Gegners eine ganz anderes ist. Unglaublich beweglich für seine Größe, dazu mit einem guten touch (mittlerweile lässt er auch die übermäßigen Dreier.

Wenn Anthony Edwards gesund ist, gehört er mit seiner Athletik und Durchsetzungskraft zu den spektakulärsten Spilern der Liga. Ohne ihn verteilt sich die Verantwortung auf mehrere Schultern, von Spiel zu Spiel können das andere sein (Julian Randle, Naz Reed, Jalen McDaniels). 

 

Wichtigste Helfer

 

An erster Stelle genannt seien De’Aaron Fox und Stephon Castle, die gegen die Portland TrailBlazes auftrumpfen, als Wemby wegen seine Gehirnerschütterung fehlte respektive nicht gänzlich in der Verantwortung stand.

Plötzlich könnte ein Mike Conley wieder gefragt sein, der bei den Wolves nur den ruhigen Ausstand seine großartigen Karriere genießen wollte und sich plötzlich in der Starting Five als Spielmacher wiederfand. Besticht immer noch mit unerschüttlicher Ruhe und Ballsicherheit, aber die letzte Explosivität fehlte schon in seinen besten Tagen

 

Die Verteidigung

 

Vor allem hier setzt Wembanyama neue Maßstäbe. Dank seiner Riesigkeit und ewig langen Arme kann er Würfe verhindern oder blocken, wie es kein anderer vermag. Mit der Folge, dass sich die gegnerischen Schützen neue Wege suchen müssen.

Wembys Landsmann Rudy Gobert ist ein Center der alten Schule. Immehin auch 2,16 Meter groß, ein Athlet, den man nicht einfach so rumschubsen kann.

 

Die Bankspieler

 

Luke Kornet ist der extrem zuverlässige Center-Ersatz für Wembanyama, wenn dieser eine Pause braucht. In vielen Teams wäre er in der Starting Five, er weiß als einziger im Team, wie man Titel holt (mit den Boston Celtics 2024). Vorne ist Top-Rookie Dylan Harper durchaus eine Waffe, die dem Gegner wehtun kann.

Auch wenn der Kader ausgedünnt ist, die zweite Garde ist immer noch stark. Vor allem Naz Reid, auch wenn er vielleicht nicht mehr ganz so gut ist wie noch vor 2 Jahren.

 

🧠 Spurs

Sie haben gegen die Blazers trotz eines verlorenen Heimspiels gezeigt, dass sie Play-offs können. Gegen die Wolves in Bestbesetzung hätte ich Zweifel, so könnte es eine klare Angelegenheit werden. Auch wenn Edwards zurückkomt, in absoluter Top-Form wird er nicht sein.

❤️ Timberwolves

Ich mag den Trainer Chris Finch, ich mag das Team. Sie hätten die NBA Finals verdient. Vielleicht ist der Sport doch mal ein Wunschkonzert?

 

Ansetzungen (erste 4 Spiele)

Di., 03:30: Spurs – Wolves
Do., 03:30: Spurs – Wolves
Sa., 03:30: Wolves – Spurs
Mo., 01:30: Wolves – Spurs

 

EASTERN CONFERENCE

 

(1) Detroit Pistons – (4) Cleveland Cavaliers

 

beide Teams kommen aus harten 7 Erstrundenpartien gegen die Orlando Magic und toronto Raptors. Beide zeigten dort auch viele Schwächen, aber letztlich genug Stärken, um eine Runde weiterzukommen. Wer das besser verkraftet hat, könnte zumindest für die ersten beiden Partien in Detroit einen Vorteil haben. Mich würde nicht großartig wundern, würden die Cavs eine der beiden partien klauen.

Kleinigkeiten werden entscheiden oder sehr wechselhafte Faktoren wie die Dreier-Quote. Jedenfalls sind enge Spiele zu erwarten, und letztlich gehe ich  auch von einer langen Serie aus.

 

Die Stars

 

Cade Cunningham: Ist bei den Pistons das Um und Auf. Glänzender Schütze (neuerdings auch von draußen), und er vermag es, seine Mitspieler sehr gut einzusetzen.

Donovan Mitchell: Ich warte auf sein Durchbruch-Spiel in den diesjährigen Play-offs. Dass er das kann, hat er schon oft bewiesen. Irgendwie wirkt er aber nicht frei, trotz oder wegen eines james harden an seiner Seite?!

 

Wichtigste Helfer

 

Bei den Pistons sind das ohne Zweifel Center Jalen Duren und Tobias Harris, der in Spiel 7 Cunningham perfekt entlastete. Von de Dreierlinie ist normalerweise Duncan Robinson ein verlässlicher Scharfschütze.

2 mögliche X-Faktoren der Cavs: Center Jarrett Allen (das könnte ein Riesenduell gegen Duren werden) und eben James Harden, der ehemalige MvP der Liga, der jederzeit übernehmen kann.

 

Die Verteidigung

 

Gerade mit ihrer unerbittlichen Defense zwangen die Pistons die magic letztlich in die Knie. Als sie minutenlang Ballverluste provozierten und nur schwierigste Wüfe zuließen.

Jarrett Allen und Evan Mobley sind schon ein großen Duo, das es zu überwinden gilt. Und beide prozieren auch punkte.

 

Die Bankspieler

 

Bei den Pistons trat einzig Daniss Jenkins in Erscheinung, der Rest blieb zumindest in Spiel 7 gegen die Magic nahezun unsichtbar.

Sehr viel besser schaut das bei den Cavs aus. Max Strus und Sam Merrill sind sehr gefährlich von außen, und was ein Dennis Schröder kann, wissen zumindest die Fans der deutschen Nationalmannschaft nur allzu gut. Wehe wenn er losgelassen wird UND einen guten Tag erwischt.

 

🧠 Cavaliers

nach einigem Hin und Her habe ich mich für Cleveland entschieden. Sie scheinen mir etwas breiter aufgestellt, was in einer solchen Serie entscheidend sein kann. Für die Pistons spricht, dass sie mt Cade Cunningham sicher den formstärksten Spieler haben. Wenn der richtig Feuer fängt, kann er Partien praktisch im Alleingang (und etwas Harris-Hilfe) entscheiden.

❤️ Cavaliers

Ich habe sie vergangene Saison sehr liebgewonnen, als nach tollen Leistungen nur großes Verletzungspech einen tiefen Play-Run (und vielleicht sogar den Titel?) verhinderten. Man beweise mir das Gegenteil … Auch wenn die dazugekommenen Harden und Schröder nicht zu meinen Lieblingsspielern gehören, an der Grundsympathie hat sich nichts geändet

 

Ansetzungen (erste 4 Spiele)

Di., 01:00: Pistons – Cavaliers
Do., 01:00: Pistons – Cavaliers
Sa., 21:00: Cavaliers – Pistons
Di., 02:00: Cavaliers – Pistons

 

(3) New York Knicks – (7) Philadelphia 76ers

 

Beide Teams haben trotz Rückstands ihre Serien gegen die Atlanta Hawks und Boston Celtics für sich entschieden. Die Sixers in fremder halle in einem 7. Spiel. Sie zu unrtschätzen, wäe also nciht so schlau von den Knicks. Die ihrerseits aus den 2 verlorenen Partien gegen Atlanta ihre Lehren gezogen haben, da hat das Trainerteam großartige Arbeit geleistet.

New York und Philadelphia verbindet in allen Sportarten eine herzliche Abneigung. Es wird also zur Sache gehen, und hoffen wir, dass die Refs den überblick bewahren und ihre Objektivität trotz brodelnder Hallen bewahren. Dann steht einer tollen Serie wenig entgegen.

Ein großes Fragezeichen beherrscht die Szenerie. Wie steht es um die Fitness von Joel Embiid. Kann er an die Leistungen derletzten partien gegen Boston anknüpfen, dürften die Knicks im Wortsinne ein Riesen-Problem haben (das zweite heißt Tyrese Maxey).

 

Die Stars

 

Jalen Brunson ist die unbestrittene Nummer 1 der Knicks, emsiger Punktesammler und Ballverteiler. Trotz seine „nur“ 1,93 kaum aufzuhalten, wenn er zum Korb zieht, zumindest nicht mit fairen Mitteln.

Tyrese Maxey: Vielleicht der schnellste Spieler der gesamten Liga. Wenn er antritt, ist er auf und davon. Sein Dreier könnte noch öfter fallen, aber auf wen trifft das nicht zu?

 

Die wichtigsten Helfer

 

Karl-Anthony Towns: Ewig umstritten, aber so oft holt er die Kohlen aus dem Feuer, wenn es spitz auf knopf steht. Handelt sich allzu oft unnötige Fouls ein, weswegen er länger auf de Bak sitzt als ihm lieb ist. Gut, dass die Knicks auch noch einen OJ Amunoby haben, der mit Power und Wurfstärke die Spiele entscheidet.
Und wenn der Schuss danebengeht? Sammelt Rebound-Spezilist Mtchell Robinson die abprallenden Bälle ein.

Joel Embiid, ebenfalls ein ehemaliger MvP. Eine schier unendliche Veletzugnsserie verhinderte weitere Nominierungen, gegen die Celtics war er plötzlich zur Stelle, gerade in der Offensive auch jenseits de Dreierlinie.
VJ Edgecombe wiederum ist der Shooting-Star. De Rookie konnte voll überzeugen in seiner ersten Saison, von den Top-Neulngen hinerlässt er in den Play-offs den besten Eindruck. Scheißt sich nix, um es auf gut österreichisch zu sagen.

 

Die Verteidigung

Körperlich dagegenhalten, das ist das Konzept der Knicks, das zumindest ab Spiel 4 gegen die eher kleinen Hawks sehr gut funktioniert hat. Ob auch gegen einen Embiid, muss sich zeigen, zumal Towns sich trotz seinerGröße einige Aussetzer und wie gesagt überflüssige Fouls leistet.

Tyrese Maxey ist wegen seiner Schnelligkeit (auch im Kopf) extrem lästig. Ein wichtiger Mann ist auch KJ Oubre.

 

Die Bankspieler

 

Leichte Vorteile bei den Knicks, die wenigstens Jordan Clarkso und Mitchell Robinson bringen können, ohne dass es Substanzverlust gibt.

Bei den Sixers schaut es diesbezüglich trübe aus. Einzig Quentin Grimes streut den einen ode anderen Dreier ein, der Rest ist fast Schweigen. Vielleicht überrascht Andre Drummond.

 

🧠 Knicks

Sie wirkten nach dem Fehlstart gegen die Hawks sehr konzentriert, sehr fokussiert. Sie haben ihren Spielstil gefunden, der sie für mich zum Favorit im Osten überhaupt macht. Nadelstiche der Sixers wird es geben und vielleicht auch das eine oder andere unauflösbare Maxey-Problem. Im Zweifel hilft der heimische Madison Square Garden

❤️ Knicks

New York, New York: muss ich noch mehr sagen (es sei den es geht um die verhassten Yankees)? Die Stadt hat endlich mal wieder einen sportlichen Erfolg verdient, zumindest aber ein Conference-Finale.

 

Ansetzungen

 

Di., 02:00: Knicks – Sixers
Do., 01:00: Knicks – Sixers
Sa., 01:00 Sixers – Knicks
So., 21:30: Sixers – Knicks