von Münchner Löwe | Mai 16, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Spurs sind bereit für den Titelverteidiger. In beeindruckender Weise gewannen sie Spiel 6 bei den Minnesota Tumberwolves und zogen ins Conference Finale ein, wo Titelverteidiger Oklahoma City Thunder wartet. Dagegen erwangen die Detroit Pistons ein Spiel 7 gegen die Cleveland Cavaliers.
Cleveland Cavaliers – Detroit Pistons 94:115 (3:3)
Nach der ersten ausgeglichenen Hälfte entschied der starke Beginn des 3. Viertels die Partie zu Gunsten der Piston. Da zogen sie auf 13 Punkte davon, ein Vorsprung, den die Cavs trotz aller Bemühungen nicht mehr kpompensieren können. Zu viele Ausfälle hatten sie im Team, angefangen bei Starspieler Donovan Mitchell (Wurfquote: 30 Prozent) über Dennis Schröder (0 Punkrte, aber drei Ballverluste) bis hin zu James Harden, der zwar 23 Punkte auflegte, aber gleich für 8 Turnovers verantwortlich zeichnete.
Die Pistons dagegen zeigten sich in der Verteidigung extrem aggressiv. Sie sind Spezialisten, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Schon gegen die Orlando Magic gewannen sie nach 1:3-Rückstand. Die Bilanz bei sogenannten Elimation Games: 4:0, davon 2 Siege auswärts.
Bester der Sieger
Cade Cunningham: Torpscorer. it 21 Punkte, dazu 8 Assists und sehr wertvoll in der Verteidigung. Diesmal war er eben nicht Alleinuunterhalter, hatte wertvolle Unterstürung (sieh X-Faktoren(.
Stark trotz der Niederlage
Keiner konnte wirklich überzeugen. James Harden war trotz seiner 23 Punkte sehr fehlerhaft.
X-Faktoren
Die Cavs-Bank und hier insbesondere Scharfschütze Duncan Robinson (4/7 Dreier) und Paul Reed (17 Punkte). Die dringend benötigte Hilfe in solchen Partien.
Jalen Duren: Der Pistons-Center musste in diesen Play-offs sehr viel Kritik einstecken. Zu recht, denn er blieb weit hinter den Leistungen der regulären Saison zurück. Am Freitag betrieb er etwas Wiedergutmachung. 15 Punkte und 11 Rebounds sammelte er, sicher noch nicht weltbewegende Stats, aber der Gesamteindruck war so viel besser als zuletzt.
Donovan Mitchell (negativ): Es wäre natürlich unfair, die Niederlage allein an dem Spielmacher der Cavs festzumachen. Aber er selbst wird über seine schwache Leistung selbst am meisten enttäuscht sein. Nie kam er in den Flow, der ihn unwiderstehlich macht, gerade in eigener Hallte (ich denke an die Rekord-Halbzeit in Spiel 4).
Zahlereien
37 Ballverluste (17 Pistons, 20 Cavs) sind ein Ausdruck einerseits von guter Abwehr, andrerseits von extrem unaufmerksamen Spielgestaltern. Was da an Bällen vewrplempert wurden, war teilweise atemberaubend.
🇩🇪👓
Dennis Schröder hatte einen rabenschwarzen Tag. Dreimal verlor er im 1. Viertel fast läppisch den Ball, keiner seiner 4 Wurfvesuche landete im Korb. Coach Kenny Atkinson hatte ein Einsehen und ließ den Deutschen weitestgehend viel länger auf der Bank als üblich (nur 15 Minuten Spielzeit)
Ausblick
Der Showdown am Sonntag Spiel mit 7 in Detroit. Beide Teams haben in der 1. Runde ihr 7. Spiel gewonnen. Die Pistons haben wieder Oberwasser, die Cavs müssen hoffen, dass die Stars, aber auch die Ergänzungsspieler ihre Form wiederfinden.
Minnesota Timberwolves – SAN ANTONIO SPURS 109:139 (Endstand: 2:4)
Eine extrem reife Leistung dieses jungen Teams. Bis auf eine Schwächephase im 2. Viertel, als die Wolves den Rückstand von 29 auf 13 Punkte reduzierten, hatten die Texander das Geschehen unter Kontrolle. Variabel im Angriff und stark in der Defense präsentierten sie sich.
Bester der Sieger
Stephon Castle: Eine fast makellose Leistung mit 32 Punkten und 11 Rebounds. Man darf ja nie vergessen, dass auch dieser Spielmacher erst 21 jahre alt ist, wo soll das nur hinführen? Von Beginn an bestens aufgelegt (3/3 Dreier im 1. Viertel) war er wesentlich daran beteiligt, dass die Spurs sich schnell einen zweistelligen Vorsprung erarbeiteten, den sie nach und nach ausbauten.
Stark trotz der Niederlage
Anthony Edwards: Der Initiator der Aufholjagd, als er seine Knieschmerzen ignorierte und 11 seiner insgesamt 24 Punkte sammelte. Er war erkennbar nicht bei 100 Prozent, und im Team gab es zu wenige Spieler, die für ihn einsprangen. Am ehesten noch Terrence Shannon und Naz Reed.
X-Faktoren
De’Aaron Fox: Er ist ja auch erst 28 Jahre alt, aber damit der Erfahrenste der Satarting Five. Wchts zunehmend in die Rolle der starken Ergänzung, geht mit Mut in die Verteidigung. So springen dann halt 21 Punkte und 9 Assists raus.
Ausfälle der Wolves: An erster Stelle seinen hier Julian Randle und Rudy Gobert genannt. Randle stand fast komplett neben sich (3 Punkte 1/8 Wüerfolgreiche Würfe). Viel zu wenig für den Co-Star des Teams, der ja auch dementsprechend bezahlt wird. Rudy Gobert war defensiv überfordert gegen die schnellen Spurs-Angreifer, und offensiv war der Franzose überhaupt kein Faktor (0 Punkte, 0 Assists, 1 Offensiv-Rebound).
Zahlereien
29 Rebounds sammelten die Wolves, 60 die Spurs! Das Verhalten der Gastgeber unter den Körben war unwürdig für Play-offs. Und das lag nicht am Spurs-Riesen Victor Wembanyama, der „nur“ 6 Abpraller schnappte.
Ausblick der Sieger
Die Spurs treffen nun auf den Titelverteidiger, das wird eine ungleich schwierigere Aufgabe. Mut macht die Saison-Bilanz gegen die Thunder, 4 der 5 Partien gewannen die Spurs. Ein Muster ohne Wert oder doch ein kleiner Hinweis, dass es für OKC nicht so einfach wird.
Das Schöne für San Antonio: Sie stehen erst ganz am Anfang ihrer Entwicklung, der Zenith wird erst in 2, 3 jahren erwartet. Avber wenn sich die Chance jetzt schon ergibt, man wäre bereit …
Und die Verlierer?
Müssen sich damit trösten, dass sie erneut überraschend eine Play-off-Runde gewonnen haben gegen die Denver Nuggets (also ist die Überraschung keine Überraschung mehr). Ihr Bester war sichtlich nicht in Top-form, und doch reichte es für eine spannende Serie. Ob in dieser Konstellation mehr drin ist, erscheint mir zweifelhaft: Da müsste offensiv doch einiges passieren, denn Randle und Gobert sind doch arg limitiert.
Ansetzungen
Mo., 02:00: Pistons – Cavaliers (3:3)
Schade, kein Sonntags-Primetime-Spiel für Europa
Di., 02:30: Thunder – Spurs (0:0)
Beginn der Conference Finals. Alle Experten gehen davon aus, dass der Sieger dieser Serie auch dienFinals gewinnt.
von Münchner Löwe | Mai 14, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
San Antonio Spurs – Minnesota Timberwolves 126:97 (3:2)
Dass es so ein Kantersieg werden würde, war lange absolut nicht absehbar. Mitte des 3. Viertels war die Partie nämlich noch völlig (61:61), nachdem die Timberwolves fast spielend einen 15-Punkte-Rückstand aufgeholt hatten und die Spurs dabei sehr schlecht aussahen.
Ein Dreier von Champaigne beendete diessen negativ-Lauf, und so schnell, wie der Vorsprung dahinschmolz, son schnell wuchs er wieder an. Zum Viertel-Ende betrug er wieder 18 Punkte, und das war dann tatsächlich die Entscheidung.
Bester der Sieger
Victor Wembanyama: Der Franzose begann voller Wut nach dem Ausschluss in Spiel 4. Alleine in den ersten 6 Minuten sammelte der Center 16 Punkte und 5 Rebounds. Diese Schlagzahl konnte er zwar nicht durchhalten, doch die 27 Zähler am Ende waren der Topwert der Partie, dazu sehr starke 17 Rebounds, 5 Assists und (natürlich!) 3 Blocks.
Stark beim Verlierer
Ayo Dosunmo: Hielt 3 Viertel stark dagegen und hatte in diesem Zeitpunkt 16 Punkte, 9 Rebounds und 4 Assists. Anthony Edwards hingegen enttäuschte etwas (auf hohem Niveau). Er war zwar am Ende mit 20 Punkten Top-Scorer seines Teams, blieb aber doch weit unter den vorigen Leistungen zurück.
X-Faktoren
Keldon Johnson: Nicht nur wegen seiner 21 Punkte (8 davon in der entscheidenden phase des 3. Viertels), die er von der Bank aus kommend sammelte, sondern auch mit guter Verteidigung. Bisher die beste Partie des zum besten Einwechselspielers gewählten Prifis.
Der Dreier von Jerome Champaigne: Der die Partie wieder in die richtige Bahn lenkte. Es gibt natürlich nie eine entscheidenee Aktion in einem Spiel (außer ein Buzzerbeater, aber das war ein echter Gamechanger, der auch die zunehmend entsetzten zuschauer wieder aufweckte.
Ausblick
Erster Matchball der Spurs: Aber im Target Center zu Minneapolis hängen die Trauben hoch, und die Timberwolves werden sich bestimmt nicht kampflos ergeben: Das zeigten sie auch mit ihrem beeindruckenden Lauf Ende des 2. und Anfang des 3. Viertels.
Detoit Pistons – Cleveland Cavaliers 113:117 OT (2:3)
Da ist er! Der erste Auswärtssieg der Cavs in diesen Play-offs überhaupt (im 6. Versuch). Noch dazu in der für den Geegner schmerzvollsten Art, nämlich in der Overtime. In der dann plätzlich der bis dato eiskalte Donova Mitchel zum Matchwinner wurde mit sieben punkten.
Die Pistons hatten den klar besseren Start, erarbeiteten sich eine 15-Punkte-Führung im 2. Viertel (47:32). Doch die Cavaliers behielten die Ruhe und kamen noch vor der Pause auf bis zu 4 Zähler heran.
Der 2. Durchgang: nichts für schwache Nerven. Jeder Fehlwurf zerrte an den Nerven der heweiligen Fans – und davon gab es reichlich. Fünf Minuten vo Schluss führten die gastgeber mit 8 Punkte – weniger Fehler und bessere Aktionen. Die Cavs ließen sich nicht beiirren, kamen wieder heran und hatten sogar mit dem letzten Angriff die Chance auf den Sieg., doch Mitchells Sprungwurf wurde geblockt.
Also Verlängerung, und hier war Mitchell plötzlich in seinem Element. Zweier, Dreier, Zweier= 7 Punkte. Davon erholten sich die Pistons nicht mehr. Ihnen bleibt die Hoffnung der Revanche in Cleveland. Viel würde ich nicht drauf wetten!
Bester der Sieger
James Harden scheint es den Kritikern zeigen zu wollen, die ihm Play-off-Fähigkeit absprechen. 30 Punkte legte der Altstar auf. Nein, bestimmt nicht alles gelang nach Wunsch (Wurfquote 8 von 21, 6 Ballverluste), aber Harden übernimmt Verantwortung, und gerade weil Mitchell so lange schwächelte, war er umso wichtiger.
Stark trotz der Niederlage
Cade Cunningham: 39 Punkte, was soll ich da beckmessern? Etwa dass er in der Overtime nichts mehr zustandebrachte (2 Punkte bei insgesamt nur noch 2 Wurfversuchen). Der Mann war schlicht platt, kein Wunder nach 48 Minuten auf dem Parkett.
Als er noch bei Kräften war, agierte er zeitweise nach Belieben, war nie auszuschalten. Allerdings 6 Ballverluste sehr viel, gerade in so einer knappen Partie.
X-Faktor
Max Strus: Seine Dreier hielten die Cavs zunächst im Spiel. Insgesamt traf er 6 von 8 Distanzwürfen.
Bei den Pistons überzeugte zunächst Daniss Jenkins (schnelle 7 Punkte). Aber er konnte dieses Tempo nicht durchhalten.
Zahlereien
95:80 Wurfversuche aus Sicht der Pistons – eine sehr hohe Diskrepanz – erst recht angesichts des Ergebnisses.
Ausblick
Matchball Cavaliers! In eigener Halle! In der sie bisher in diesen Play-offs alle 6 Spiele gewonnen haben (zweimal schon gegen die Pistons). Viel spricht also dafür, dass Cleveland in die Conference Finals gegen die Knicks einzieht.
Und warum nicht alles? Ein Mr. Cunningham könnte einiges dagegen haben.
Ansetzungen
Alle haben offenbar einen Tag Pause nötig/verdient, deshalb geht es erst übernächste nach weiter.
Sa., 01:00: Cavaliers – Pistons (3:2)
Sa., 03:30: Timberwolves – Spurs (2:3)
von Münchner Löwe | Mai 13, 2026 | Allgemein
Bundesliga-Finale, dazu Tennis in Rom und der Giro.
Irrer Abstiegsdreikampf
Das hats noch nie gegeben: Vor dem letzten Spieltag sind die letzten der Tabelle punktgleich. Wolfsburg, St. Pauli und Heidenheim haben jeweils 26 Zähler, sie werden die Ränge 16 bis 18 unter sich ausmachen.
Der Clu: imn Hamburg kommt es zum direkten Duell zwischen St. Pauli und Wolfsburg, außerdem spielt Heidenheim gegen Mainz, das selbst keinerlei Ambitionen mehr hat. Wolfsburg hat beste Torverhältnis, jeweils um drei besser als Pauli und Heidenheim. Vorausgesetzt, die Württemberger gewinnen gegen Mainz, hat nur der Sieger eine Chance.
Gerettet wäre man dann immer noch nicht, aber in der Relegation war zuletzt immer der Erstligist siegreich.
Auperdem gibt es ein Fernduell um den letzten verbliebenen Championsplatz (hinter Meister FC Bayern, dem BVB und RB Leipzig. Stuttgart und Hoffenheim sind punktgleich, die Stuttgarter haben aber die um 5 Toire bessere Tordifferenz. Mit anderen Worten: ein Sieg in Frankfurt würde alle Voraussicht nach reichen, wäre aber auch notwendig, weil Hoffenheim in Gladbach Favorit ist. Nur wenn beide Anwärter verlieren, kann Bayer Leverkusen sich mit einem Sieg über HSV noch zur lukrativen Königsklasse. Große Hoffnungen sollte sich die Werkself angesichts der Nicht-Form der Frankfurter und Gladbache nicht machen.
Wer folgt Schalke ins Oberhaus?
Auch hier: drei punktgleiche clubs Die besten Chancen hat Elversberg, das zu Hause den Tabellenletzten und sicheren Absteiger Preußen Münster erwartet und zudem das beste Torverhältnis hat. Ein Sieg, und die Saarländer wären tatsächlich im Oberhaus, als 59. Team. Hannover 96 und der SC Paderborn bleibt nur die Hoffnung auf einen Ausrutscher. Im Fernduell um Rang 3 (gegen den Bundesliga-16.) hat Hannover klar die besseren Karten: das einfachere Spiel (zu Hause gegen Nürnberg, Paderborn in Darmstadt), vor allem aber die um 4 Treffer bessere Tordifferenz.
Im Abstiegskampf der 2. Liga sind noch ein Halbes Dutzend involviert. Ich will jetzt nicht ales aufdröseln, nur so viel: Neben Preußen Münster hat Fürth die schlechtesten Karten, denn nach Lage der Dinge brauchen sie einen Sieg mit 3 Toren Vorsprung gegen Fortuna Düsseldorf, um sich zu retten.
FC Energie vorm Aufstieg
Wem das an nationaler Fußball-Spannung immer noch nicht reicht, der kann noch zur 3. Liga schauen (alle Spiele: Sa., 13:30). Energie Cottbus kann mit einem Sieg bei Jahn Regensburg Rang 2 und damit den direkten Aufstieg fixieren. Bei einem Remis heißt es zittern, ob nämlich der MSV Duisburg nicht mit einem Sieg mit 3 oder mehr Toren Unterschied gegen Viktoria Köln vorbeizieht. Bei eine Niederlage wäre die Lausitzer höchstwahrscheinlich sogar nur Vierter. Aufgrund alter Verbundenheit aus meinen Frankfurter zeiten drücke ich Trainer Pele Wollitz und dem Team alle Daumen.
Jannik Sinner – wer sonst?
Da Tennis-Masters in Rom geht in die entscheidende Phase. Klaer Favorit ist wieder mal Jannik Sinner: Der Italiener ist weiter in bestechender Form, und sein vermeintlicher härtester Konkurrent Carlos Alcáraz nicht dabei. Alexander Zverev ist bereits ausgeschieden, er musste sich gestern dem Italiener Darderi beugen, wobei er im 2. Satz 4 Matchbälle vergab auf einem abenteuerlich schlecht präparierten Platz. So viele falsch springende Bälle habe ich noch nicht mal in Wimbledon gesehen. Unfassbar, was sich die Organisatoren da leistn.
Bei den Frauen hat es die Nummer 1 dagegen erwischt. Aryna Sambalenka unterlag der Rumänin Sofia Cirstea, die im halbfinale auf Coco Gauff trifft. In der andere Hälfte ist steht Iga Swiatek schon in der Runde der besten Vier und wartet auf die Siegerin aus der Partie Lena Rybakina und Lena Svitolina.
Alles läuft für Jonas Vingegard
Der Däne ist beim Giro ohnehin der große Favorit. Bisher kam er im Gegensatz zu seinen Konkurrenten ohne schlimmeren Sturz aus. Ausgeschieden nach einem bösen Sturz ist dagegen Bergspezialist Adam Yates. Diese Woche stehen dann die ersten schwereren Etappen an, mal sehen, in welcher Form sich Vingegaard präsentiert.
Und sonst?
- England: Cup-Finale in Wembley. Im Endspiel auf dem heiligen Rasen treffen Manchester City und der FC Chelsea aufeinander (Sa., 16:00). Für die Londoner die einzige Chance, eine katastrophale Saison noch einigermaßen zu retten mit einer Trophäe und dem damit verbundenen Einzug in die Eruopa League nächste Saison.
Am gleichen Wochenende ist auch der vorletzte Spieltag der Premier League terminiert. Der FC Arsenal kannn mit einem Sieg gegen Absteiger Burnley einen wichtigen Schritt Richtung Titel machen, City (am heutigen Mittwoch noch das Nachholspiel gegen Crystal Palace), müsste dann gegen Bournemouth (zurzeit in bestechender Form) am 19. Mai nachlegen.
Eine sehr erstaunliche Terminplanung, eine Vermutung: man will das Wembleystadion freibekommen, weil hier Aufstiegsendspiele in die Premier League respektive Champiuonship stattfinden.
- Österreich: Hier entscheidet sich am Sonntag das Titelrennen (14:30). Dem Ersten Linzer ASK (allgemein als LASK bekannt) reicht dabei ein Unentschieden bei Austria Wien, Verfolger Sturm muss zu Hause gegen Rapid gewinnen und auf einen Komplett-Ausrutscher des LASK hoffen. Es wäre der erste Meister-Titel der Linzer seit 1966, den Pokal haben sie sich schon gesichert.
- Eishockey: Die WM beginnt am Freitag. Ja, auch nach diesem Super-Olympia-Turnier mit allen NHL-Stars gibt es wie eine Weltmeisterschaft, parallel zu den NHL-Play-offs. Gespielt wird in der Schweiz, genauer in Zürich und Fribourg. Wie immer 2 Achtergruppen. Die Deutschen (ohne Draisaitl und Stützle), beginnen am Freitag gegen Finnland. Beim Team Suomi gibt Alexander Barkov sein Comeback, de die gesamte Saison wegen eines Kreuzbandrisses fehlte. Ansonsten eine Mischung aus NHL-Profis und den Ligen aus Finnland und er Schweiz.
Das erklärte Ziel der Deutschen ist das Viertelfinale. Das sollte zu erreichen sein. Knackpunkt hierzu dürften die Partien gegen Lettland (Sonntag) und Österreich (23.05.) sein.
- Basketball: Die Play-offs in der BBL beginnen. Schlager der 1. Runde (Best of 3) ist das Duell zwischen den Ex-Meistern Bamberg Baskets und ratiopharm Ulm. Der FC Bayern spielt gegen den Sieger der morgigen Play-in-Partie Gladiators Trier und Seawolves Rostock.
In der Euroleague kommt es heute zum Spiel 5 zwischen Valencia und Panathinaikos. Bisher hat es nur Auswärtssiege gegeben. Wer gewinnt, steigt ins Final Four auf, wo schon Real Madrid, Olympiakos und Fenebahce warten zum Turnier am 22. und 24. April in Athen.
von Münchner Löwe | Mai 12, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Knicks und die Thunder sind schon im jeweiligen Conference Finale. Sie können jetzt in Ruhe abwarten wie sich im Osten die Pistons mit den Cavs und im Westen die Spurs mit den Timbefrwolves duellieren.
EASTERN CONFERENCE
Cleveland Cavaliers – Detroit Pistons 112:103 (2:2)
Die Heimsiegserie der Cavaliers geht weiter. Möglich gemacht hat es eine extreme Steigerung der Cavs undihrem Spielmacher Donovan Mitchell. Zur Pause stand es noch 56:52 für die Pistons, danach schafften die Gastgeber 22 Punkte in Folge – Franchise Rekord in einem Play-off-Spiel. Hauptverantworltich für den Aufschwung war Donovan Mitchell: Vor dem Seitenwechsel extrem blass, dann mit einer Leistungsexplosion. Mit 39 Punkten in einer Halbzeit stellte er einen NBA-Rekord ein.
Bester der Sieger
Donovan Mitchell: Am Ende waren es 43 Punkte, die der Spielmacher auflegte. Wie geschrieben: 39 Zähler in einer Hälfte sind Rekord in der NBA in einem Play-off-Spiel. Allein 21 gelangen ihm im 3. Viertel, Rekord für die Cavs.
In der ersten Hälfte war es vornehmlich James Harden, der mit 15 Punkten (11 im ersten Viertel) die Cavs im Spiel hielt.
Stark beim Verlierer
Charles le Vert: Ein unglaubliches Spiel des ehemaligen Cavs-Profis. Von der Bank kommend übernahm er viel Verantwortung und legte in der ersten Hälfte 17 Punkte auf. Letztlich war er mit 24 Punkten Top-Scorer.
X-Faktoren
Negativ Cade Cunningham: Der Starspieler der Pistons wehrte sich überhaupt nicht, als die Cavs Punkt um Punkt davonzogen. 0 Punkte in einem Viertel bei nur 2 Wurfversuchen, dafür 3 Ballverluste – fast unwürdig für den Top-Mann des Teams.
Zahlereien
8 Punkte sammelte Mitchell hintereinander anfangs des 3. Viertels. Am Ende waren es in diesem Durchgang 22Punkte und in der 2. Hälfte 39 Punkte. Rekordverdächtig.
22:0 Punkte der Cavs zu Beginn des 3. Viertels. In diesem Zeitraum 9 von 11 Würfen im Ziel, bei den Pistons 0 von 8.
🇩🇪👓
Dennis Schröder hatte eine durchschnittliche Partie mit 7 Punkten. Beim 22:0-Lauf nicht eingesetzt.
Ausblick
Jetzt gehts wieder nach Detroit. Dem Geset der Serie Folge müssten dann wieder die Pistons gewinnen. Aber jede Serie ist dazu da, gebrochen zu werden …
Philadelphia 76ers – NEW YORK KNICKS 114:144 (0:4)
Noch ein Spiel der Rekorde, nämlich de Dreierrekorde. Was die Knicks vor allem in der ersten Hälfte jenseits der Linie veranstalteten, war unwirklich. 11 von 13 Dreier fanden das Ziel, in der ersten Hälfte waren es dann „nur“ 18 von 25. Kein Wunder, dass schon zur Pause beim Stand von 81:57 alle Messen gesundgen waren.
Im 2. Durchgang ließen es die Knicks dann etwas ruhiger angehen, dennoch reiche es zu einem nie gefährdeten 144:114 und dem Sweep. 25 verwandelte Dreier sind Franchise-Rekord.
Bester der Sieger
Miles McBride: Erst durch die Verletzung von OJ Amunoby rückte er in die Starting Five. Seine 4 von 4 Dreier zu Beginn gaben die Richtung vor. Am Ende 25 Punkte und Top-Scorer der Partie.
Stark bei Verlierer
Zumindest Jel Embiid wehrte sich nach Kräften (das Dreier-Feuerwerk abzuwehren ist nicht sein Job). In de Offensive verlässlich, allerdings ohne große Unterstützung.
Zahlereien
11 verwandelte Dreier – mehr hat noch nie ein Team in einem Viertel geschafft in einem Play-off-Spiel. Gleiches gilt für die 18 Treffer in der 1. Hälfte.
Ausblick der Sieger
Die Knicks sind mächtig in Fahrt gekommen. Zur Erinnerung: In der 1. Runde lagen sie mit 1:2 Siegen gegen die Atlanta Hawks zurück. Seither: 7 zum Teil sehr überzeugende Siege. Sie werden natürlich nicht immer die Dreier so treffen, aber sie sind auch nicht abhängig von ihren Distanzschätzen.
Egal, ob es jetzt gegen die Pistons oder Cavs geht – die Knicks sind klarer Favorit im Conferecnce Finale des Ostens.
Und die Verlierer?
Es schaut gar nicht schlecht aus für die kommenden Jahre mit den jungen Top-Akteuren TJ Edgecombe und Tyrese Maxey (der allerdings in der Knicks-Serie arg enttäuschte). Eine Frage wird sein: kommt Joel Embiid wenigstens einigermaßen wieder in Form. Schlich manches Mal wie ein alter Mann übers Parkett (umso erstaunlicher sein Touch).
WESTERN CONFERENCE
Los Angeles Lakers – OKLAHOMA CITY THUNDER 110:115 (Endstand: 0:4)
Die Lakers hatten eine reelle Siegchance, doch am Ende setzten sich dann doch die Thunder durch.
41 Sekunden vor Schluss traf Marcus Smart mit 2 Freiwürfen zum 110:109. Der Titelverteidiger ließ sich niht groß beeindrucken und antwortete mit einem Dunk von Holmgren, und zwei Freiwurf-Punkten von Shai Gilgeous-Alexander. Aaron Reaves hätte mit einem Dreier noch ausgleichen können, er traf nur den Ring.
Eine durchschnittliche Leistung genügte den Thunder, um sich mit 4:0 Siegen gegen die Lakers durchzusetzen. Ich hatte zumindest in Spiel 4 lange das Gefühl, dass sie das Ganze nicht sonderlich ernst nehmen. Dennoch haben sie so viele Möglichkeiten, dass es gegen die dezimierten Lakes (Topscorer Luka Doncic fehlte an allen Ecken und Enden) reichte.
Die Lakers wehrten sich nach Kräften, angeführt von Reaves und LeBron james. Aber so gut der Altstar auch spielte, er is eben nichtmehr der James von vor 10 oder 15 Jahren. Zum Teil haarsträubende Ballverluste (insgesamt 4).
Beste der Sieger
Shai Gilgeous Alexander war mit 35 Punkten Topscorer der Partie. Ich hate das Gefühl, dass diesmal die Schiedsrichter einige Fouls gegen ihn nicht ahndeten (es hatte enorme Diskussionen über das vermeintliche Flopping (sehr leichtes Hinfallen aka Schwalbe) des Starspielers gegeben.. Traumwandlerisch sicher von seinem Hotspot rund um die Freiwurflinie. Ausbaufähig sein Dreier (1 von 4).
Ajaj Mitchell: Erneut glänzte er mit 28 Punkten. Für mich der Spieler der Serie. Furchterregend, dass bei OKC noch so viele Akteure nachkommen. Wenn SGA auf der Bank sitzt, übernimmt der Jungspund Verantwortung, als wäre er ein ganz alter Hase.
Stark beim Verlierer
Das Trio Austin Reaves (27 Punkte, Rui Hachimura (25) und LeBron James (24) wehrte sich nach Kräften. Allein – es kam zu wenig Unterstützung, obwohl sich auch noch Jackson Hayes (18) positiv hervortat.
X-Faktor
Alex Caruso: Der beste Verteidiger des starken Defense-Teams machte es LeBron James sehr schwer.
Ausblick der Sieger
8 Spiele, 8 Siege – so lautet die lußenreine Play-off-Bilanz. Ob daran die Spurs und Timberwolves im Conference Finale groß etwas ändern können – ich habe meine Zweifel. Denn nie hatte ich das Gefühl, dass OKC schon alles gezeigt hat, was sie können. Aber sie sind extrem vielseitig, haben den Liga-Superstar (Shai Gilgeous-Alexander) in ihren Reihen und sind doch nicht von ihm abhängig. Andere können jederzeit einspringen. Die große Frage lautet höchstens: was wenn sie wirklich einmal unter Druck geraten?
Und die Verlierer?
Die Lakers warten auf die Rückkehr von Luka Doncic, hoffentlich ab November dann auch voll fit und nicht fett (sorry, de Erfahrungswert). Jetzt erst mal etwas Sommertheater, denn die Zukunft von LeBron James ist sehr unsicher. Der üppig dotierte Vertrag läuft aus, und die Lakers haben schon signalisiert, dass sie nicht verlängern wollen. James seinerseits hat sich auch nicht sehr schmeichelhaft übers Team geäußert. Die zeichen stehen also auf Trennung, die Lakers haben dann 50 Millionen Dollar mehr in der Kasse, da kann man schon einiges bewirken.
Minnesota Timberwolves – San Antonio Spurs 114:109 (2:2)
Die entscheidnde Szene im 2. Viertel. Victor Wembanyama rammt seinem Gegenspieler Naz Reed den Ellenbogen ins Gesicht, die Refs entscheidennach Ansicht der Videobilder auf Absicht und schicken den Franzosen vom Feld.
Ohne ihren Riesen-Center liefern die Spurs zwar einen bis zuletzt spannenden Kampf und führen noch weit ins vierte Viertel. Doch am Ende haben die Gastgeber das bessere Ende für sich. Müßig zu spekulieren, ob das mit Wemby anders gelaufen wäre, aber seine Präsenz unterm Korb fehlte natürlich. Andererseits lief bei ihm bis zum Ausschluss wenig bis nichts, deshalb das Frustfoul.
Letztlich entschied der größere Siegeswille der Wolves und natürlich auch das tolle Heimpublkum im Target Center.
Bester der Sieger
Anthony Edwards: Am Ende hatte er 36 Punkte, 16 davon im Schlussabschnitt, als er übehaupt nicht mehr aufzuhalten war. Von seiner Verletzung ist kaum mehr etwas zu spüren, diesmal stand er 40 Minuten auf dem Parkett (offenbar keinerlei zeitbeschränkung mehr seitens der medizinischen Abteilung).
Stark beim Verlierer
De’Aaron Fox übernahm Verantwortung und hatte 24 Punkte. Allerdings enorme Schwierigkeiten beim Distanzwurf (1 von 7 Dreiern). Sehr stark von der Bank: Dylan Harper ebenfalls mit 24 Punkten, abe Defiziten in der Verteidigung.
Ausblick
Die Gemüter vor Spiel 5 sind erhitzt, es gab einige umstrittene Szenen und Kabbeleien. Victor Wmbanyama wird wieder dabei sein, die Liga sieht von weiteren Strafen ab. In San Antonio wird es für alle Beteiligten darauf ankommen, die Nerven zu bewahren. Die Wolves haben gezeigt, dass sie auch in Texas gewonnen haben, und Anthony Edwards scheint auf eine Mission zu sein.
Ansetzungen
Mi., 02:00: Spurs – Timberwolves (2:2)
Do., 02:00: Pistons – Cavaliers (2:2)
von Münchner Löwe | Mai 11, 2026 | Allgemein
Tischtennis-WM, ein Freiburger Fußball-Märchen, und Barca mit Hasi Flick schafft einen histrischen Coup.
Fantastisches Tischtennis, aber am Ende siegt doch China
Das Sporteignis, das mich in der vergangenern Woche am meisten geflasht hat: die Mannschafts-WM in London. Mit unfassbar spektakulärem Sport und trotz der letztlich erwarteten Titel für Chinas Frauen und Männer – spannend war es auch. Mein Daumendrücken für die Gegner)innen vor allem aus Frankreich und Japan war letztlich erfolglos.
Seit jeher sind die Chinesen im Tischtennis nahezu unangreifbar. Diesmal waren die anderen Teams so nah dran wie lange nicht, in der Vorrunde kassierten die Männer sogar Niederlagen gegen Südkorea und Schweden. Doch als es drauf ankam, waren sie zur Stelle, obwohl die Männer ihre besten Spieler Fan Zhengdong und Ma Ling ersetzen mussten, die nicht mehr für ihr Land antreten.
Nicht nur mein tragischer Held heißt Alexis Lebrun. 1:1 stand es im Halbfinale zwischen Frankreich und China. Er gewann gegen Liang die ersten beiden Sätze mit 11:3 und 11:1(!), hatte im 3. Satz 2 Matchbälle, die der Chinese kunstvoll abwehrte. Lebrun verlor Satz und Match, und sein Team (darunter sein Bruder Felix Lebrun) waren gebrochen. Aber das ist eine goldene Generation mit den Lebruns und Flavien Coton
Im Finale ein ähnliches Bild. Japan konnte sehr gut mithalten, führte sogar mit 2:1, am Ende hatten die Chinesen die besseren Nerven. Was auffiel: Wenn die Chinesen zurücklagen, änderten sie ihr Spiel, stellten sich auf den Gegner ein, der seinerseits keinen Plan B hatte.
All das auf einem unwahrscheinlich hohen Niveau, grandios eingefangen von Hd-Kameras, als leidlich guter Freizeitsspieler saß ich bei manchem Ballwechsel atemlos, konsterniert und schwerst begeistert vorm Fernseher, egal ob bei den Frauen oder Männern. Letztlich habe ich nur bedauert, dass dann doch zweimal China im Finale gegen Japan gewann. Wie heißt es so schön? Varietas delectat …
Hansi Flicks schönster und trauriger Tag
Dass der FC Barceona spanischer Fußball-Meister wird, das stand schon sein mehreren Wochen praktisch fest. Nur rechnerisch fehlte noch was, und am Sonntag sollte der große Tag sein: Im Spiel gegen den Erzrivalen Real Madrid und damit eine Novität. Keinen einzigen seiner jetzt 29 Meistertitel hat Barca mit einem Sieg gegen Real auch rechnerisch fixiert.
Ein großer Tag für Trainer Hansi Flick. Doch am Morgen erhielt er die traurige Nachricht, dass sein Vater gestorben war. Er entschloss sich dennoch, dass er am Abend live dabei sein wollte. Camp Nou und seine Zuschauer dankten es. Vor der Partie eine Schweigeminute, danach „Hansi-Flick-Rufe!“ In Barcelona lieben sie ihren Trainer, der in Deutschland seit der verpatzten WM 2022 nur noch Hohn und Spott erhielt. Googelt mal „Flick“ und „Graugänse“.
Im Spiel selbst begeisterte die junge Barca-Mannschaft gegen ein Real Madrid, das zurzeit sehr schwere Zeiten durchlebt. Das 2:0 gibt nicht ansatzweise die Überlegenheit der Gastgeber wider, allein Madrids Schlussmann Thibault Courtois verhinderte eine höhere Niederlage. Immerhin zeigten sie sich als gute Verlierer und umarmten Hansi Flick mit aller herzlichkeit.
14 Punkte Vorsprung hat Barca jetzt auf Real, vor gerade mal 19 Spieltagen, nach dem 2:1 der Madrilenen im Hinspiel, hatten die Königlichen ihrerseits 5 Punkte Vorsprung – was für eine Umkehr der Verhältnisse. Seitdem ist bei Real allerdings alles schiefgelaufen samt völlig verfrühten und sinnlosem Trainerwechsel von Xabi Alonso zu Arbeloa. Ein zerstrittener Haufen (Schlägerei in dieser Woche zwischen Valverde und Tchouameni als negativer Höhepunkt) voller Egomanen (Vini jr., der mit Jude Bellingam den Trainerwechsel forciert haben sollen, auch Mbappé samt Extratouren nach seiner Verletzung). Bei Real dürfte das große Aufräumen und ein kompletter Neustart anstehen. Den Gerüchten nach mit José Mourinho auf der Bank, na denn viel Glück ….
Barca dagegen hat gute Zeiten vor sich (ich denke trotzdem immer an die gut 1 Milliarde Schulden oder mehr? Wer zählt schon …). Das komplett renovierte Stadion wird tatsächlich irgendwann vollständig fertig, das Team ist jung und kommt zu großen Teilen aus der eigenen Jugend (der vermeintlich beste Lamine Yamal war gegen Real gar nicht dabei), und Flick ist der richtige Anleiter. Hier hat er endlich sportliches Glück gefunden, obwohl längst nicht alles nach Wunsch verlief in dieser Saison. Das Ausscheiden jeweils gegen Atlético Madrid in Champions League und Pokal schmerzt, zumindest die Königsklasse ist nächste Saison ein Muss!
Freiburg erobert Europa
Wer hätte das gedacht? Die Breisgauer stehen im Finale um die Europa Leagu, dem zweitwichtigsten Wettbewerb des Kontinents. Im Rückspiel gewannen sie mit 3:1 gegen Sporting Braga und kompensierten die 1:2-Hinspiel-Niederlage. am 20. Mai treffen sie in Istanbul auf Aston Villa und müssen dann gegen royale Unetstützung ankommen. Prinz William, der Thronfolger, ist nämlich glühende Villa-Fan, er dürfte live vor Ort dabei sein – auch als Chef des englischen Fußball-Verbandes.
Was die Freiburger aus ihren vergleichsweise geringen Möglichkeiten machen, erstaunt schon länger Fußball-Deutschland. In der wärmsten Stadt des Landes kann Fußball gedeihen, ein Eldorado auch für die Trainer, die ruhig arbeiten können. Volker Finke war in den 90ern 16 jahre lang der Vorreiter, Christian Streich setzte von 2011 bis 2024 das Werk fort; beide waren also weit mehr als 10 Jahre verantwortlich, wo gibt es das noch in der Bundesliga außer in Heidenheim. Julian Schuster, als aktiver Spieler Kapitän der Mannschat, wirkt jetzt seit fast 2 Jahren. Vielleicht ist das Spiel nicht mehr so spektakulär, erfolgreich allemal. Jetzt die Krönung vorm designierten König?
Und sonst?
- Bundesliga: Der VfB Stuttgart hat nun die besten Karten um den letzten verbliebenen Champions-League-Platz. Im direkten Duell gewannen die Schwaben mit 3:1 gegen ein auf der ganzen Linie enttäuschendes Bayer Leverkusen, das nächsten Samstag auf Ausrutscher hoffen muss. Nicht nur von Stuttgart (bei Eintracht frankfurt), sondern auch von 1899 Hoffenheim (in Mönchengladbach)
Im Abstiegskampf wahrte der 1. FC heidenheim die Chance mit einem 3:1 in Köln, auch weil die beiden Konkurrenten St. pauli (1:2 in Leipzig) und VfL Wolfsburg (0:1 gegen Bayern) verloren. Das Trio ist jetzt punktgleich, nächsten Samstag treffen Pauli und wolfsburg am Millerntor aufeinander, eidenheim erwartet Mainz 05. Es geht allerdings nur noch um Platz 16 und die Relegation gegen den Dritten der 2. Liga.
- England: Der VAR hat vielleicht die Meisterschaft entschieden – zu Gunsten des FC Arsenal. 1:0 führten die Guners bei West ham, als nach eine Ecke und Getümmel im Torraum der Ball plötzlich im lag. Doch ging alles mit rechten Dingen zu? Der Schiri konsultierte die Fernsehbilder und siehe da, es lag eine klare Behinderung des Arsenal-Torhüters vor. Es gibt allerdings den äußerst faden Beigeschmack, dass gerade Arsenal auf ähnliche Art und Weise nach Eckbällen und Torhüterbehinderung viele Treffer erzielte in dieser Saison. Sie haben diese Art der Eckbällle erst hoffähig gemacht.
Seis drum: Jetzt können die Londoner mit 2 Siegen gegen Absteiger Fulham und bei Crystal Palace den Titel perfekt machen. Es wäre de erste seit 2004, als die sogenannten Invincibles die Meisterschaft sicherten. Zudem steht Arsenal noch im Champions-League-Finale gegen Paris St. Germain (30. Mai in Budapest)
- Handball: Der SC magdeburg und die Füchse Berlin stehen im Final 4 der Champions League. Sie setzten sich im Viertelfinale jeweils gegen ungarische Clubs durch. Dabei benötigten die Füchse gegen Vezprem ein Siebenmeterschießen.Außerdem beim Viererturnier in Köln in einem Monat dabei: Handbold Aalborg und der FC Barcelona.
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