von Münchner Löwe | Okt. 19, 2026 | bundesliga, Formel 1, Fußball, NBA, Tennis, WNBA, Wochenvorschau
Skifoan in Sölden, Formel 1 in Austin/Texas und einige Schlager in der Champions League. Dazu massig US Sport, den ich hier aber nur kurz streife, auf den ich aber in gesonderten Texten länger eingehe.
Bayern empfängt Arsenal
Der Deutsche Meister gegen den englischen Titelträger (Mi., 21 Uhr). Klingt gut, könnte auch gut werden, aber mal ehrlich: Egal, wie es ausgeht, es ist fast ohne Belang. Denn wer zweifelt daran, dass sich beide Mannschaften souverän für die K.o.-Runde der Champions League erreichen werden und aller Wahrscheinlichkeit sogar in den Top8 der 36er-Monstertabelle? Und wie die Erfahrung der vergangenen beiden Jahre zeigt, geben nicht einmal diese direkten Treffen der Top-Favoriten wirklich Aufschluss, wie ein Viertelfinale oder Halbfianle zwischen denselben Kontrahenten ausgehen könnte.
Für mich verfestigt sich die Meinung, dass die Vorrunde in der jetzigen Form (36 Teams, 24 kommen weiter) zumindest für die Top-Clubs ein besseres (und nett anzuschauendes) Training unter Wettkampfbedingungen ist. Trotz Setzliste und dem Umstand, dass die ersten Acht sich die Zwischenrunde schenken.
Das Attraktive am Modus ist zugegebenermaßen, dass absolute Kracher an der Tagesordnung sind. So treffen am Diensgtag Titelverteidiger Paris St. Germain und der FC Barcelona aufeinander. Barca ist sowohl in Meisterschaft als auch in der Königsklasse noch ohne Punktverlust.
RB Leipzig (in Bernabéu bei Real/Mi., 21:00) ) und der VfB Stuttgart (zuhause vs Atlético/Di., 21:00) ) haben sehr schwere Aufgaben gegen die zwei Madrider Spitzenclubs. Borussia Dortmund muss die mühselige Reise nach Aserbaidschan bestreiten, wo Sabah FK wartet. Eine weitere Niederlage nach dem 0:1 bei Bödo Glimt wäre ein echter Rückschlag.
Verstappen strebt den Hattrick an
Formel-1-Weltmeister kann Max Verstappen nach Lage der Dinge nicht mehr werden, doch Siege schmecken dem Hollände immer gut. Nach den Erfolgen in Malaysia (für Bahrain eingesprungen) und Singapur will sich der vierfache Champion am Wochenende auch in Austin schadlos halten. De Red Bull ist wieder absolut siegfähig, und nach Monaten eher lust- und chancenlosem Hinterherfahren ist Verstappen voller Tatendrang. Auch wenn der Titel wie gesagt bei 119 Zählern Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli und bestenfalls noch fünf Rennen (wegen des Irankrieges sind Katar und Saudi-Arabien gefährdet) außer Reichweite ist.
Ein Rennen fürs Weihnachtsgeschäft
Kaum zu glauben, aber der Wintersport rückt mit Riesenschritten näher. Wie der traditionelle Auftakt der alpinen Skifahrer am Wochenende in Sölden. Wie gehabt stehen 2 Riesenslaloms an für Frauen (Samstag) und Männer (Sonntag). Erfunden wurde das Ganze vor Jahren, umd Freizeit-Skifahrern Lust aufs Weihnachtsgeschäft zu machen, sportlich bringt dieser Frühstart praktisch keine Erkenntnisse. Ob und in welcher Form die Topstars an den Start gehen steht noch nicht fest. Weltcup-Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin etwa hat verlauten lassen, dass sie dieses Jahr nur ein abgespecktes Programm fahren will, alles ist ausgerichtet auf die Ski-WM in Crans Montana Ende Januar. Die Chance für Vielfahrerin Emma Aicher im Gesamtweltcup
Sicher nicht dabei ist Shiffrins Verlobter Alexsander Aamodt Kilde, der sich bei Schneetraining in Chile einen Achillesehnenriss zuzog und die gesamte Saison ausfällt.
US-Sport, wohin man schaut
Ende Oktober, das sind die etwa zwei Wochen, wenn alle großen US-Ligen spielen. Am morgigen Dienstag öffnet die NBA ihre Pforten – und zwar zur besten deutschen Sendezeit (21 Uhr). Die Boston Celtics empfangen die Boston Celtics die Detroit Pistons. Beide Teams erwarte ich sicher in den Play-offs. Zwei weitere Top-Schlager von absoluten Titel-Favoriten folgen in der Nacht, wenn die New York Knicks auf die Philadelphia 76ers (mit Janes und Brown) treffen (01:00) und die san Antonio Spurs auf die Oklahoma City Thunder (03:30).
Näheres in einer längeren (ich fürchte: langen) Vorschau am Dienstag.
Schon weiter ist die WNBA, also die Frauen-Profiliga. Heute Nacht Spiel 2 der Finalserie zwischen den Golden State Valkyries und den Atlanta Dream, erneut in San Francisco. Die erste Partie ging denkbar knapp für die Valkyries aus (68:64).
Und sonst?
- Bundesliga: Das Beste des 6. Spieltags kommt zum Schluss, wenn nämlich am Sonntagabend der SC Freiburg den FC Bayern empfängt. Durch die Freiburger Niederlage in Leverkusen sind die Münchner aus ihrer Sicht „endlich“ Tabellenführer. Nur mit einem Sieg wäre das weiter sichegestellt, wenn tags zuvor im nominellen Topspiel (18:30) Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt gewinnt.
Bereits am Freitag im Blickpunkt ist Broussia Mönchengladbach, das beim VfB Stuttgart endlich die ersten Punkte einfahren will.
- Spanien: Barca vs Real, el clásico (So., 21:00). Barca führt bereits mit 6 Punkten Vorsprung auf die Hauptstädter, und die Katalanen spielen auch den weit attraktiveren Fußball. Vor Real ist sogar noch Atlético, das gegen Deportivo La Coruna klarer Favorit ist.
- Motorrad: Einer der schönsten Kurse des Jahres ist immer die Strecke in Phillips Island/Australien. Extreme Spannung in der MotoGP, wo zurzeit Jorge Martin gerade zwei Pünktchen Vorspung auf seinen spanischen Landsmann Marc Marquez hat. Wie immer Sprint am Samstag und Hauptrennen am Sonntag, in Europa wegen der Zeitverschiebung in den frühen Morgenstunden.
- Tennis: Die Männer kehren nach dem Asientrip nach Europa zurück. In Brüssel (Fils, Lehecka), Lyon (Cobolli, Fritz) und Astana (Medwedew, Darderi) geht es um wichtige Punkte im Rennen ums Saisonfinale, wo noch fünf freie Plätze zu vergeben sind (Zverev Alcáraz und Shelton snd fix qualfiziert, Sinner hat die Saison bereits beendet).
Die Frauen bleiben noch in Asien, nämlich in Ningbo (Rybakina, Swiatek, Kostyuk) und (längst nicht so gut besetzt) Osaka (Li, Stearns, Tagger, Kraus).
von Münchner Löwe | Okt. 5, 2026 | bundesliga, Fußball, Tennis, Wochenvorschau
Für mich am spannendsten sind die Play-offs in der MLB und WNBA, mit denen ich mich aber in gesonderten Texten beschäftigen werde. Ansonsten kehrt am Wochenende der Liga-Fußball zurück. Und Alexander Zverev kann beim Turnier in Schanghai weiteren Boden auf den verletzungsbedingt pausierenden Jannik Sinner gutmachen
Hält Dortmunds Tabellenführung?
4 Spiele, 4 Siege, so lautet die zumindest zahlenmäßig optimale Ausbeute des BVB zum Saisonstart. Als einiges Bundesliga-Team beklagt die Truppe noch keinen Punktverlust. Schon am Freitag treffen die Dortmunder zu Hause auf Werder Bremen, eine durchaus machbare Aufgabe. Komplizierter hats da schon der Titelverteidiger. Der FC Bayern spielt am Samstag beim FC Augsburg: jenem Team also, das den Münchner in der vergangenen Spielzeit die einzige Niederlage zufügte (allerdings war das in der Münchner Arena).
Nominelle Top-Paarung des 5. Spieltags ist die Begegnung RB Leipzig vs Eintreacht Frankurt (Sa., 18:30), vom Tabellenstand mittelmäßiger könnte es kaum sein (Neunter gegen Zehnter).
Zverevs Aufholjagd setzt sich in Schanghai fort
Nach 2 Grand-Slam-Siegen hat der Tennis-Profi für 2026 noch ein klares Ziel: Platz 1 in der Weltrangliste. Beim Masters in Schanhai kann der Hamburger diesem Ziel ein erhebliches Stück näherkommen, da der Noch-Inhaber Jannik Sinner wegen seiner Knieverletzung weiter pausieren muss. Ganz einholen kann Zverev den italiener in China allerdings noch nicht, aber der Machtwechsel dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, denn in der Jahreswertung führt Zverev schon mit 810 Punkten.
Zverev ist in Schanghai als Nummer 1 gesetzt, bekommt es zum Auftakt mit einem Qualifikanten oder Lucky Loser zu tun. Außer Sinner ist die gesamte Welt-Elite in Schanghai am Start.
Zuvor werden aber bis Dienstag noch die Turniersieger in Peking und Tokio ermittelt. Das Finale in Tokio bestreiten carlos Alcáraz und Jiri Lehecka, jenes in Peking Alex De Minaur gegen Novak Djokovic oder Daniil Medwedew. Djokovic eliminierte gestern im Viertelfinale Zverev, das Turnier in der chinesischen Hauptstydt liegt dem Altmeister aus Serbien extrem, und dort lieben ihn die Zuschauer.
Und sonst?
- Internationale Ligen, England: Im Schatten des Finanz-Skandals um Manchester City (offenbar ein Betrug in Höhe von 1 Milliarde Euro) und dem Warten auf die angemessene Bestrafung versucht die Premier League die Saison-Fortführung. Besagtes City grüßt als verlustpunktfreier Tabellenführer. Die Partie am Sonntag beim FC Liverpool (17:30) wird allerdings ein echter Prüfstein.
Spanien: Der FC Barcelona kennt sich mit Finanz-Trickereien (bisher allesamt ungeahndet) bestens aus (Schulden in Höhe von weit mehr als 1 Milliarde Euro). Ubeeindruckt zieht Barca schon früh in der Saison fast einsam seine Kreise und fasziniert durch herrlichen Angriffs-Fußball. Mir fehlt die Fantasie, dass ausgerechnet Rayo Vallecano im Camp Nou zum Stolperstein wird (Sa., 18:30). Zumindest von Namen her schwieriger hats da schon Real Madrd zu Hause gegen Real Villarreal.
- Tennis: Die Frauen bestreiten ein erstklassig besetztes Turnier in Peking. Allerdings sind die zwei Top-Gesetzten Lena Rybakina und Aryna Sabalenka schon vor dem Achtelfinale ausgeschieden. Zumindest nominell „best of the rest“ ist Coco Gauff (Nummer 3) vor French-Open-Siegerin Mirra Andreewa (4), doch das Feld ist zurzeit extrem unbeständig, sodass Vorhersagen nahezu unmöglich erscheinen.
- Formel 1: Nach Malaysia ist vor Singapur. Im Stadtstaat bestreitet die Königsklasse am Sonntag ihr nächstes Rennen. Kimi Antonelli hat weiter einen beruhigenden Vorsprung von 86 Punkten auf Mercedes-Teamgefährte George Russell.
- Basketball: Nur ein Spieltag in dieser Woche in der Euroleague. Der FC Bayern empfängt am Donnerstag (20 uhr) Virtus Bologna. Schon am Samstag (16 Uhr) folgt für die Münchner in der BBL der Auftritt bei den Niners Chemnitz.
- Motorrad: WM-Läufe in allen Klassen am Wochenende in Mandalika/Indonesien. In de MotoGP füjrt Jorge Martin (333 Punkte) vor seinem spanischen Landsmann Marc Marquez (301). Wie immer stehen am Samstag ein Sprint und am Sonntag das klassische Rennen auf dem Programm.
von Münchner Löwe | Aug. 23, 2026 | basketball, bundesliga, Fußball, Handball, Leichtathletik, Motorrad, Tennis, Wochenvorschau
Die Bundesliga beginnt am Freitag, bei den US Open wird in dieser Woche die Mixed-Konkurrenz den Appetizer fürs letzte Grand-Slam-turnier geben, und die besten Leichtathleten der Welt treffen sich am Donnerstag bei Traditions-Meeting in Zürich.
Große Überraschung: Bayern wird Meister
Laut einer der Herberger-Weisheiten (der Ball ist rund, das Spiel hat 90 Minuten/nona) ist Fußball deshalb so spannend, weil die Zuschauer nicht wissen, wie es ausgeht. So gesehen dürfte 64. Saison der Fußball-Bundesliga keinen Menschen interessieren, denn die Meisterschaftsfrage ist entschieden. Wer will ernsthaft dagegen wetten* oder auch nur argumentieren, dass die Bayern am Ende erneut die Nase vorn haben, die Frage ist allein, ob sie den Titel schon im März fixieren oder dank außergewöhnlichen Umständen erst im April oder gar mai.
* Die Quote liegt etwa bei 1,15. Wer also 100 Euro auf die Bayern setzt, bekommt satte 115 zurück. Wau!
Los gehts am Freitag, wenn die Münchner den VfB Stuttgart empfangen (20:30). Alles andere als ein klarer Sieg wäre eine Überraschung, wenn überhaupt reizt höchstens die Frage, ob der Sieg hoch genug ist, damit der FCB auch nach Ende des 1. Spieltags schon von der Tabellenspitze grüßt; wie vergangenes Jahr, als die Kompany-Elf mit 6:0 gegen Leipzig triumphierte und die Führung ncht mehr abgeben sollte.
Viele Augen werden am Wochenende auf den grunderneuterten BVB gerichtet sein. Die Dortmunder bestreiten im Westfalenstadion gegen den HSV das erste Topspiel der Saison (Sa., 18:30).
Mal sehen, ob ich in der Woche noch zu einer ausführlichen Bundesliga-Vorschau aufraffe mit einer eingehenden Analyse aller 18 Teams. Tendenz eher ja, aber ich will nix versprechen.
Mixed-Wettbewerb in New York prominent besetzt
Wie im vergangenen Jahr wird der Titel schon vor dem offiziellen Start der US Open ausgetragen. Das ruft prominente TennsispielerInnen auf den Plan, die sonst die gemischte Konkurrenz (eh nur noch bei den Grand Slams) meiden. Das vom Namen her attraktivste Doppel ist zweifellos das Paar Serena Williams/Carlos Alcáraz. Allerdings auch sehr umstritten: Serena Williams ist auf einer Comebacktour nach jahrelanger Pause, Alcáraz hat seit April wegen einer hartnäckigen Handverletzung nicht mehr an offiziellen Turnieren teilgenommen. Mehr als ein Einspielen für den Einzelwettbewerb ab nächsten Sonntag wird es für den Spanier also nicht geben.
16 Teams werden an zwei Tagen am Start sein: 14 stehen schon fest, darunter die Titelverteidiger Sara Errani/Andrea Vavassori aus Italien. Alexander Zverev an der Seite von Doppelspezialistin Tayler Townsend ist der einzige Deutsche im Bewerb. Erwartet werden darf nach den Erfahrungen 2025 durchaus attraktiver Sport, wo allerdings die letzte Ernsthaftigkeit fehlen dürfte (eher eine verschärfte Trainingseinheit, die aber Profis und Zuschauern höllisch Spaß macht). Genau das richtige Entrée für die wirklich wichtigen Einzel- und Doppelkonkurrenzen, das vom Publikum dankbar angenommen wird.
Die Meisterschaft von Zürich
Der Letzigrund ist nach wie vor die wichtigste Station der Diamond League. Dementsprechend prominent ist das Starterfeld am Donnerstag, wenn die versammelte Weltspitze um den Sieg in den verschiedenen Lauf-, Sprung-, und Wurfdisziplinen kämpft. Ein Erfolg in Zürich schmückt immer noch jeden sportlichen Lebenslauf. Ob dann auch die angestrebten Rekorde geschafft werden, steht auf einem anderen Blatt. Da muss doch vieles zusammenkommen, an erster Stelle gutes Leichtathletik-Wetter herrschen, die Vorhersage für Donnerstag ist allerdings nicht allzu günstig.
Die Schweizer hoffen natürlich auf ihre nationalen Heroen, angeführt von 800-Meter-Europameisterin Audrey Werro und Multitalent Simon Ehammer, der im Weitsprung starten wird. Doch jeder der Wettbewerbe ist sehenswert, auf die Zuschauer warten gut 2 Stunden beste Leichtathletik-Unterhaltung, zu sehen unter anderem im ARD-Sportschau-Stream oder per VPN via SRF.
Und sonst?
- Europacup: Die Rückspiele der letzten Qualifikationsrunde in den drei Wettbewerben Champions-, Europa- und Conference League, bevor es Mitte September mit den 36er-ligen ernst wird. Der SC Freiburg hat nach dem 3:1 in Motherwell das Ticket für die Conference League fast sicher. Ebenso Celtic Glasgow jenes für die Chmapions League, denn der LASK wird im Rückspiel das 0:3 nicht mehr drehen (sach ich einfach mal). Besser sieht es für den österreichischen Konkurrenten Red Bull Salzburg in der Europa League nach dem 1:0 bei Mjällby aus. In der Conference League kämpfen die Wiener Clubs mit unterschiedlichen Aussichten ums Weiterkommen. Gut sieht es für Rapid aus (2:2 bei den Hearts of Midliothian), eher schlecht für die Austria (0:2 bei Sporting Braga). Ansonsten ein schönes Sammelsurium von Partien mit Teams, dessen Herkunft immer wieder nette Ratespiele ergeben (wo würdet ihr zum Beispiel den KS Egnatioa oder St. Truiden oder den FC Iberia verorten?)
- Internationale Ligen: Die wichtigsten haben jetzt alle den Spielbetrieb aufgenommen. Im England lautet der Schlager des 2. Spieltages Aston Villa vs FC Arsenal (allerdings erst am 31. August).
In Italien erwartet die SSC Neapel das Überraschungsteam von Como, das unter Anleitung von Trainer Cesc Fabregas als Vierter die Champions League erreicht hat.
Ein Duell zumindest großer Namen ist immer wieder die Partie in La Liga zwischen dem FC Sevilla vs Atlético, wobei die Andalusier in zuletzt längst nicht mehr so stark waren in der Zehner-Jahren, als sie fast Seriensieger in der Europa League waren.
- Deutscher Fußball: Für mich natürlich der Top-Schlager ist das Spiel Sechzig gegen Landshut (So., 14 Uhr), wo ich dank meiner Dauerkarte live vor Ort im Grünwalder Stadion sein werde. Ich werde berichten …
- Handball: Auch hier beginnt die Männer-Bundesliga. Meister SC Magdeburg hat mit der partie beim VfL Gummersbach gleich einen echten Prüfstein (Sonntag, 15 Uhr). Die Bördestädter gelten erneut als klarer Titel-Favorit vor dem offenbar wiedererstarkten THW Kiel.
- Basketball: 2 weitere Spieltage in der WM-Qualifikation der Männer. Deutschland kann mit Siegen gegen Holland (Do., 20:00) und in Polen (So., 14:45) dem Turnier in Katar 2027 sehr nahekommen. Es fehlen zwar die nicht ganz fitten NBA-Stars Franz Wagner und Isaiah Hartenstein, dennnoch dürfte die Truppe um Kapitän Dennis Schröder stark genug sein für 2 Siege.
Die Frauen testen für die Heim-WM im September. Am Donnerstag empfängt das deutsche Team die Türkei. Leider ohne die Schwestern Satou und Nyara Sabally und wohl auch Leonie Fiebich, die auch für die WM passen müssen.
- Motorrad. Nach längerer Sommerpause gibt es WM Läufe in Aragon in allen Klassen. In de MotoGP sind die Aprilias von WM-Leader Jorge Martin und Marco Bezecchi das Maß aller Dinge. Gleich 6 Spanier und 5 Italiener sind in den Top 12 zu finden. Einzig der Drittplatzierte Ai Ogura kann in diese südeuropäische Phalanx einbrechen.
- Volleyball: Die Frauen-WM findet in gleich vier Ländern statt. Das deutsche Team hat eine schwere Gruppe erwischt und bestreitet die partien in der Türkei. Nach der Auftaktniederlage gegen Slowenien sind Lettland, Ungarn, Co-Gastgeber Tprkei und Polen die weiteren Gegner. Fürs Achtelfinale ist mindestens Platz 4 notwendig.
von Münchner Löwe | März 3, 2026 | bundesliga, Fußball, ski alpin, Wintersport, Wochenrückschau
Olympia-Nachwehen im Wintersport und natürlich Fußball.
Dortmunds Abgesang für diese Saison
Champions-League-Aus und das Ende der (eh nur geringen) Meisterschaftsträume. Borussia Dortmund erlebte eine Woche zum Vergessen. Insbesondere das 1:4 bei Atalanta Bergamo (nach 2:0 im Hinspiel) hallt bestimmt noch eine Weile nach, nicht nur, weil die fest eingeplanten Achtelfinal-Einnahmen in Höhe von 11 Millionen Euronen plus ausverkauftem Wetfalenstadion jetzt fehlen. Der insgesamt desaströse Auftritt zeigte, dass es dem BVB an allem fehlt, was eine echte europäische Spitzenmannschaft ausmacht. Die Einstellung war vielleicht sogar noch in Ordnung, die fehlende Klasse eines Bensebaini oder Can oder Guirassy oder Beier erschütternd. Atalanta ist sicher ein sehr gutes Team, aber doch nach dem Europa-League-Triumph von 2024 arg gerupft. Zuletzt verließ Lookman, der dreifache Torschütze im Finale gegen Bayer Leverkusen, den Verein in Richtung Atlético Madrid. In der Serie A sind die Bergamasken gerade mal Siebter, die erneute Qualifikation für die Champions League scheint schon außer Reichweite.
Doch gegen Dortmund drehten sie den 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel. Fast problemlos, wie es schien. Die haarsträubenden Abwehrfehler des BVB taten das Übrige, und das absurde Zustandekommen des letztlich entscheidenden Elfmeters in der letzten Minute der Nachspielzeit darf als Blaupause eines für die absolute Spitze nicht wettbewerbsfähigen Kaders herangenommen werden. Ein völlig sinnloser Chip von Schlussmann Gregor Kobel in die Füße eines Italieners, und eine noch sinnlosere KungFu-Grätsche von Benebaini im Strafraum führten zum Strafstoß und dem Knock out.
Am Samstag folgte zwar ein sehr ansehnliches Spiel gegen den Branchenprimus FC Bayern, am Ende aber siegten die Münchner nach dem munteren und von beiden Seiten sehr engagiert geführten Schlagabtausch mit 3:2 und entschieden die Meisterschaft. Nein, noch nicht rechnerisch, aber angesichts von 11 Punkten Vorsprung und dem uneinholbar besseren Torverhätlnis hat kein vernünftiger Mensch noch Zweifel am Titel.
Für die Dortmunder ist die Saison damit faktisch beendet: International sind sie nicht mehr vertreten, im Pokal ebenfalls ausgeschieden. Meister können sie nicht mehr werden, aus den Champions-League-Plätzen können sie angesichts von 8 Punkten Vorspurng auf Platz 5 auch nur noch in der Theorie fallen. Bleiben also nur das Pseudo-Ziel Platz 2 (klar, etwas höhere Prämien und ansehen) und für die Nationalmannschafts-Aspiranten zehn Partien zum Vorspielen, damit sie Julian Nagelsmann erwählt. Ein Kriterium des Bundestrainers dabei: jedes Tor frenetisch bejubeln.
Atalanta jetzt gegen Bayern
Für insgesamt 5 deutsche Teams geht es ab nächster Woche international weiter. Das mögliche deutsche Duell in der Champions League fällt aus, denn die Losfee bescherte dem FC Bayern Dortmund-Bezwinger Atalanta und Bayer Leverkusen bekommt es mit dem FC Arsenal zu tun, eine wahthaft herkulische Aufgabe für die Werkself gegen den englischen Tabellenführer.
In der Europa League qualifizierte sich der VfB Stuttgart fürs Achtelfinale und trifft dort auf den FC Porto (mehr klingender Name als wirklich formstark). Der zuvor schon gesetzte SC Freiburg bekommt es mit dem belgischen Vertreter KRC Genk zu tun.
Der FSV Mainz schließlich ist in der Conference League noch dabei: Der Achtelfinal-Gegner heißt Sigma Olmütz aus Tschechien. Klingt machbar, die zwei Partien sind aber doch störend im Abstiegskampf.
Emma Aicher auf Punktejagd
Die zweifache Silbermedaillengewinnerin kam mit reicher „Beute“ zurück von den Rennen in Soldeu/Andorra. In der Abfahrt wurde sie Fünfte, einen Super-G gewann sie und in einem wurde sie Zweite. Macht insgesamt satte 225 Zähler. Damit halbierte sie den Rückstand auf die Weltcup-Führende Mikaela Shiffrin, die Speedrennen in dieser Saison fast ausschließlich auslässt. Jetzt beträgt der Rückstand auf die Slalom-Olympiasiegerin „nur“ noch 219 Punkte, am nächsten Wochenende stehen im Val die Fassa noch mal 3 Speedrennen an (offenbar wieder ohne Shiffrin), in denen Emma Aicher weiter aufholen (sogar überholen?) kann. Etwaige Hochrechnungen sind noch zu früh, aber mir kann niemand erzählen, dass sie nicht von der Deutschen selbst angestellt werden …
Gerade bei ihrem Sieg am Samstag zeigte Aicher ihr unfassbares Skigefühl und ließ der Konkurrenz nicht den Hauch eine Chance. Warum nicht bei Olympia?, schoss es mir durch den Kopf, dann hätte sie auch noch eine Goldene um den Hals hängen.
Und sonst?
- Aufstand im Bundesliga-Keller: St. Pauli schien schon abgeschlagen, jetzt landeten die Hamburger bei
Bayer Levekusen 1899 Hoffenheim einen 1:0-Überraschungssieg und verließen die Abstiegsränge. Auch Werder Bremen siegte nach zuvor 13 Partien ohne vollen Erfolg. Ob das mühsame 2:0 gegen das abgeschlagene Heidenheim (damit wohl sicherer Absteiger) wirklich die Kehrtwende ist, wird sich zeigen. Trübe schaut es mittlerweile für den VfL Wolfsburg aus (nicht dass ich und der gemeine Fußballfan darüber besonders unglücklich wären). Trotz des deprimierenden 0:4 beim VfB Stuttgart und dem Absturz auf Rang 17 halten die Vverantwortlichen (die wahren Schuldigen an diesem Desaster!) an Trainer Daniel Bauer fest, die Partie nächsten Samstag gegen den HSV dürfte aber die letzte Chance des Cheftrainers sein, der erst im November im Amt ist.
- Hanfmanns Erfolgslauf: Der deutsche Tennisprofi kann auf eine sehr erfreuliche Woche in Santiago zurückblicken. Beim Turnier in der chilenischen Hauptstadt wurde er erst im Finale von einem sehr gut aufspielenden Darderi gestoppt. zuvor hatte er völlig überraschend den Argentinier Francisco Cerundolo aus dem Turnier genommen.
Weniger gut lief es für Alexander Zverev. Beim Turnier in Acapulco war schon in der 2. Runde Schluss, der Serbe Kecmanovic erwies sich als zu stark. Den Sieg im mexikanischen Urlaubsort (fernab der Anschläge) sicherte sich mit Cobolli ein weiterer Italiener.
Weitere Turniererfolge in dieser Woche feierten die Frauen Peyton Stearns (Austin) und Cristina Bucsa (Merida) sowie Daniil Medwedew in Dubai.
- Die Flugshow des Domen Prevc: Olympia verlief für den Slowenen nicht nach Wunsch, trotz der Goldmedaille im Mixed-Teamspringen. Auf der Flugschanze am Kulm zeigte er wieder seine Ausnahmeklasse. Er gewann am Wochenende beide Tageswertungen und stellte mit 245,5 Metern einen neuen Schanzenrekord auf
Apropos Kulm: Erstmals durften auch Kombinierer auf eine Flugschanze. Johannes Lamparter nutzte die Gelegenheit und segelte auf 235 Meter. Allerdings musste er mit den Händen in den Schnee greifen (Volksmund: er rodelte), es wurden also viele Wertungspunkte abgezogen. Den Sieg in der Kombination schnappte ihn deshalb im Langlauf noch Ilkka Herola weg. Der finnische Aufschwúng bei den Kombinierern (3 Olympia-Meaillen) fand also eine würdige Fortsetzung.
von Münchner Löwe | Feb. 2, 2026 | basketball, bundesliga, Fußball, Handball, NBA, ski alpin, Tennis
Australian Open, Handball-EM und der Hauch einer Bayern Krise. Dazu letzte Winter-Wettbewerbe vor Olympia.
Alcáraz schafft den Karriere-Grand-Slam
Nix wurde es mit dem Rekord-Triumph von Novak Djokovic. Obwohl er im Finale den ersten Satz gegen Carlos Alcáraz für sich entschid und zumindest teilweise richtig gutes Tennis spielte, der Spanier war doch in den entscheidnden Momenten zu stark und gewann in vier Durchgängen. Damit sicherte er sich nicht nur den insgesamt 7. Grand-Slam-Titel der Karriere, sondern vervollständigte auch so früh wie zuvor noch kein Profi die Sammlung. Je 2 Titel hat er nämlich zuvor in Paris, Wimbledon und Flushing Meadows errungen.
Dem Djoker lieb dagegen der 25. Triumph versagt, mit dem er alleiniger Rekordhalter geworden wäre (es bleibt bei der geteilten Führung mit Margareth Court). Dass er überhaupt das Finale mit seinen 38 Jahren erreichte, spricht für sich, war aber auch glücklichen Umständen geschuldet wie die Verletzung von Lorenzo Musetti im Viertelfinale. Aber allein, wie er sich im Halbfinale gegen Titelverteidiger jannik Sinner durchsetzte, nötigt sogar mir, dem erklärten Nole-Hater, größten Respekt ab. Eine wirklich realistische Chance gebe ich dem Serben, im Juli in Wimbledon.
Bei den Frauen triumphierte Lena Rybakina. Einerseits überraschend, weil die Kasachin bisher nur einen Wimbledontitel aufzuweisen hatte und nur als Nummer 8 ins Turnier ging. Andererseits fast naheliegend. Seit Spätherbst ist Rybakina ungeschlagen, gewann im November souverän das WTA-Finale. Leider habe ich bei meinem Melbourne-Tipp ihrer Niederlage im Vorberereitungsturnier in Brisbane gegen Karolina Muchova zu viel Bedeutung beigemessen …
Beeindruckend jedenfalls, wie sich die über 1,80 Meter große Rybakina im Finale gegen Aryna Sabalenka mit ihrem Aufschlag aus der Affäre rettete. Ein Finale, das tatsächlich über 3 Sätze ging und mehr als 2 Sunden dauerte (2:19). Eine Rarität bei diesem eher spannungsarmen Turnier; gerade die Frauen-Matches waren meist doch eine sehr einseitige und damit auch eintönige Angelegenheit (genauso übrigens wie die Männer-Matches, natürlich ausgenommen die beiden 5-Satz-Thriller im Halbfinale).
Deutscher Erfolgslauf gestoppt
Auch der Kanzler konnte nicht helfen, oder lags gar an Friedrich Merz. Jedenfalls zeigten sich die unbesiegbaren handball-Dänen bei der Heim-EM im Finale auch tatsächlich als unbesiegbar. Zwar hielten die Deutschen eine Halbzeit sehr gut mit und konnten die Partie zeitweise sogar ausgeglichen gestalten, doch letztlich hatten sie gegen Danish Dynamite doch keine Chance und verloren mit 27:34 (zu) deutlich. Immerhin eine klare Steigerung zum Olympiafinale, als vom gleichen Gegner regelrecht demontiert wurden.
Ausgerechnet der dänische Ersatztorhüter Kevin Möller sorgte für die Vorentscheidung. Noch während der 1. halbzeit ersetzte der Keeper der SG Flensburg-Handewitt den eher glücklosen Emil Nielsen, und seine Paraden ebneten den Weg. Er überstrahlte zeitweise sogar Andi Wolff im deutschen Kasten, der gerade im ersten Durchgang nicht ganz an seine vorherigen Weltkassepartien heranreichte.
Erstau licherweise blieb Mölle auch die gesamte 2. Halbzeit im Tor (außer bei einem einigen Siebenmeter). Dass er zum Mann der partie offiziell ausgezeichnet wurde, das hätte vor der partie wohl niemand prophezeit.
Das junge deutsche Team wird mit dem Finaleinzug mehr als zufrieden sein, gerade die Siege gegen Frankreich und Portugal durfte nicht jeder erwarten. Im Endspiel selbst kamen manche nicht an ihr Leistungsvermögen heran, gerade im Angriff Uncins und Knorr. Und wer weiß, wie alles gelaufen wäre, hätte nicht Abwehrchef Kiesler nach einer Würge-Attacke gegen Mthias Gisdel früh mit Rot vom Parkett gemusst.
ARD – Unterirdische Kommentatoren
Ein Wort zur Fernsehberichterstattung: Die deutschen Spiele wurden in ARD und ZDF gezeigt, und größer könnte der Qualitätsunterschied nicht sein. Im ZDF überzeugten mich Reporter martin Schneider und Experte Sven Christophersen. Voller Sachkenntnis ohnehin, mit viel Engagement, aber jederzeit fair in der Einordnung – was des Gegners Leistung betrifft ebenso wie die der Schiris. Bei der ARD dagegen überboten sich Florian Nass und Jogi Bitter an peinlichem Nationalismus, jede Entscheidung gegen Deutschland war ein Affront, jeder Fehlwurf des Gegners wurde bejubelt (ich übertreibe nur wenig). Alles war immer nur schwarz, rot, geil – absolut zum Fremdschämen. Und letztlich auch gefährlich in einer Sportart, wo die allerwenigsten so regelfirm sind, um das ewige Klammern, Halten, Stoßen, vielleicht auch Würgen richtig einordnen können. Gerade hier bräuchte es eine objektive Anleitung und nicht dumpfbackiges Pro-Deutschland-Gebrüll. Überspitzt gesagt: Mehr Nationalismus sehe ich auch bei einem AfD-Parteitag nicht (nein, ich behaupte nicht, das Nass und Bitter der AfD anhängen. Aber ihre Art der Kommentierung mögen sie bitte überprüfen!).
Die Bayern – plötzlich nervös
Kaum läuft es nicht mehr ganz so flüssig, zeigen die Münchner Fußballer Nerven. Zu besichtigen beim in der Tat aufreibenden 2:2 beim Aufsteiger Hamburger SV. Von Beginn an war viel Hekik im Spiel, Haken und Ösen auf beiden Seiten, und Schiri Harm Osmers zeigte sich in der Zweikampfbewertung in der Tat samft überfordert, allerdings auf beiden Seiten.
In der Endphase, als die Bayern verzweifelt den Siegestreffer versuchten, musste der Frust raus. Bei jedem Pfiff (oder unterlassenem Pfiff) gegen München stürmten mehrere Byyern-Profis auf den unparteiischen ein. Die Regel, dass nur noch der Kapitän protestieren darf, die gilt offenbar nicht mehr (das bedaure ich schon seit einigen Monaten). Sogar Harry Kane, der als Engländer angeblich die Fairness und die Achtung gegen den Referee mit der Muttermilch aufgesogen hat, beteiligte sich am Schiri-Bedrängen.
Nach dem Schlusspfiff ging das Schiri-Bashing erst recht los. Wlchen Bayern man die Reporter auch befragten, zunächst gab es eine Breitseite gegen den Schiri. Der aus meine Sicht bei allen brenzligen Entscheidungen richtig lag (zumindest nicht völlig falsch), sowohl beim Elfer für den HSV unterbliebenen Strafstößen für die Bayern wegen Hand (klar angeschossen) und Foul (nicht genug). Klar, es hat schon Schiris gegeben, die die beiden Strafstöße gegeben hätten und haben, aber wie lautet ein ehernes Grundrechtsgebot: Keine Gleichheit im Unrecht.
Im Laufe der zeit wunderte ich mich, warum sich die Bayern so aufführten. Sie, die doh so souverän durch die Liga cruisen. Doch jetzt sah ich nicht nur extrem unsympathische Profis (sogar der für mich sympathische Kane mutierte zum Bayern-Deppen), sondern geradezu panische Spieler und Verantwortliche. Ob da vielleicht sogar mehr dahintersteckt als 2 verlorene Pünktchen? Weil jeder spürt, dass jetzt, wo es langsam ernst wird, die wunderbare Leixhtigkeit des Seins verschwunden ist ode zumindest auf den rumpeligen Winter-Spielfeldern nicht mehr zum Tragen kommt.
Noch ist das Spekulatius. Noch ist auch de Abstand auf den Zweiten Borussia Dortmund komfortabel (6 Punkte und das uneinholbar bessere Torverhältnis). Aber jetzt noch eine Niederlage gegen das formstarke Hoffenheim und gleichzeitiger Dormund-Sieg – und plötzlich wären beide Teams in Reichweite.
Werder verliert die Nerven
Hier hat die Panik schon zur üblichen Raktion geführt: Einen Tag nach dem 1:1 zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach feuerten die Bremer Verantwortlichen den Coach. Horst Steffen, erst im Sommer vom Zweitligisten SV Elversberg gekommen, muss gehen. Zehn Spiele ohne Sieg – das hat noch nie einem Bundesliga-Coach gut getan. Obwohl nach Auffassung vieler Experten, die viel näher an Werder sind als ich, diesen Schritt für verfrüht halten. Wer den sich windenden Arnd Zeigler, der Stadionsprecher im Weserstadion, gestern bei seiner Sendung sah, weiß von was ich rede. Nur Diplomatie und Achtung vor seinem herzensclub bewahrten die Verantwortlichen vor einer Tirade, da bin ich mir sicher.
Natürlich hat Steffen, der den Noname-Club Elversberg fast in die Bundesliga geführt hätte, nicht alles richtig gemacht. Aber die Sportliche Leitung beging einen Fehle nach dem anderen, vor allem in der Kaderzusammenstellung. Die gipfelte darin, dass sie den durchaus begabten Victor Boniface verpflichtete. Jenen Angreifer, der nur Tage zuvor durch den Medizincheck beim AC mailand gefallen war. Kann man sogar eingehen, dieses Risiko, allerdings bitte mit Netz und dippelten Boden, hier also guten Backups. Diese fehlen komplett, es kam, wie es kommen musste. Boniface fehlt bis zum Ende wegen einer Knieverletzung (das die mailänder moniert hatten), die traurige Bilanz: ein Stürmertor.
Schweizer Trost am Unglücksort
Die Brand-Katastrophe in Crans Montana ist noch längst nicht verdaut (am Sonntag erlag ein Mann seinen Verletzungen), da machte der Skizirkus im Schweizer Ort Station. Alles natürlich im Zeichen des Unglücks, aber eben auch mit viel sportlichem Wert: zum einen weil in nicht einmal einer Woche die Olympischen Abfahrten anstehen, zum anderen, weil Crans Montana 2027 die alpinen Skiweltmeisteschaften ausrichtet.
Am Freitag schien sich das Unglück, das diesen Ort 2026 ereilt hat, fortzusetzen. Beim Super-G der Frauen stürzten von den ersten 6 Starterinnen drei, darunter Lindey Vonn, die an einer tückischen Strecke in den Schnee musste. Zwar konnte die Amerikanerin aus eigener Kraft ins Ziel schwingen, von dort wurde sie aber per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen – zur Beobachtung. Offenbar hat sie sich eine Knieverletzung zugezogen, nicht an ihrem künstlichen Gelenk allerdings. Ob und in welchem Fitnesszustand sie jetzt nach Cortina reist, ist völlig unklar. Schon am Sonntag steht die Abfahrt von der Tofana auf dem Olympischen Programm, kurz darauf die Kombi-Abfahrt (Dienstag) und Super-G (Donnerstag). Das Rennen wurde nach Vonns Sturz abgebrochen.
Tags darauf strahlender Sonnenschein. Und mit der Schweizerin Marjorie Blanc eine Super-G-Siegerin, die ganz in der Nähe aufgewachsen ist. Blanc, in dieser Saison noch nicht sehr auffällig, legte eine nahezu fehlerfreie Fahrt hin und siegte Sofia Goggia aus Italien und Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson, die für Vonn für die USA in die Bresche sprang. Während Kira Weidle-Winkelmann auf Platz 5 überzeugte, beging Emma Aicher mal wieder einer unfassbaren Leichtsinnsfehler und schied aus.
Van Allmen überragt
Die Abfahrt am Sonntag war ebenfalls eine Schweizer Angelegenheit. Nämlich die von Weltmeister Franjo van Allmen, der die gesamte Konkurrenz förmlich deklassierte. 65 Hundertstelsekunden lag er vor dem Italiener Dominik Paris, das klingt gar nicht sooo viel. Wenn man allerdings bedenkt, dass andrerseits zwischen Paris und dem Zwölften Muzaton sogar nur 63 Hunderstel lagen, dann zeigt das die Ausnahmefahrt. In dieser Form erhebe ich van Allmen zum Favoriten für die Olympia-Abfahrt von der Stelvio diesen Samstag – und bin mit dieser Einschätzung bestimmt nicht allein.
Dennis Schröder – der 11. Verein
Das Gastspiel bei den Sacramento Kings dauerte nur gut drei Monate, jetzt ist der deutsche Welt- und Europameister ein „Cavalier“. Die Cavs aus Cleveland sicherten sich die Dienste des Deutschen, er kommt gemeinsam mit dem äußerst talentierten Keon Ellis aus Kalifornien, für ihn geht DeAndre Hunter nach Sacramento.
Für Schröder ist es die 11. Station – rekordverdächtig (der steht bei 13/ein gewisser Ish Smith, der wirklich so heißt …), aber vielleicht ein Glücksfall. Denn während die Kings das schlechteste Team der gesamten NBA sind und längst keine Chancen mehr haben auf die Play-offs (großer Seufzer des Kings-Fans), ist Cleveland eine äußerst starke Mannschaft. In der vergangenen Saison waren die Cavs im Grunddurchgang das mit Abstand beste Team in der Eastern Conference, sie scheiterten allerdings in der 2. Runde am späeren Finalisten Indiana Pacers, auch weil mit Darius Garland und Evan Mobley zwei wichtige Spieler fehlten. Gerade die Verletzungsanfälligkeit von Spielmacher Garland dürfte die Cavs dazu bewegt haben, sich den deutschen Kapitän zu angeln, der diese Position glänzend ausführt. Anführer ist Donovan Mitchell, einer der elegantesten Profis der Liga, Evan Mobley wurde 2025 zum besten Defense-Spieler gewählt
Es besteht also nicht der geringste Grund zur Häme, die ich hier und dort schon lesen musste.
von Münchner Löwe | Jan. 12, 2026 | Allgemein, basketball, bundesliga, Fußball, ski alpin, Tennis, Wintersport, Wochenrückschau
Viel Wintersport, wieder oder weiterhin Fußball und die ersten Zuckungen des Tennisjahres.
Lindsey Vonn – königlich gut
Speedqueen wurde die Amerikanerin in ihren besten Zeiten genannt. Doch was heißt beste Zeiten, wenn ich mir diese Saison so anschaue. Am Samstag in Zauchensee feierte sie bereits den zweiten Sieg, und es tat ihrer Leistung keinerlei Abbruch, dass wegen des Schneefalls (der große Feind aller Wintersport-Organisatoren) die Strecke verkürzt wurde und die Siegerinnen-Zeit nur etwa 65 Sekunden betrug. Keine vermag die schnellen Kurven so gewagt und doch gekonnt zu nehmen. Die US-Amerikanerin behauptet sogar, dass sie gar nicht das letzte Risiko nimmt (das wird erst bei der Olympia-Abfahrt in Cortina am 8. Februar der Fall sein, dann heißt es Sieg oder Akkia …)). Was sie zeigt, das genügt, um die gesamte Weltelite in Schach zu halten. In 4 der 5 Abfahrten diese Saison schaffte sie einen Podestrang, in der Abfahrts-Weltcupwertung führt sie klar mit 340 Punkten vor der Deutschen Emma Aicher (211), die in Österreich den sechsten Platz schaffte. Da winkt die nächste Kristallkugel für die 41-Jährige Vonn, deren Comeback niemand mehr belächeln würde, wie es vor gut einem jahr so viele machten.
Ein bitteres Aus ereilte die junge Österreicherin Magdalena Egger. Die 22-Jährige zog sich bei einem Sturz einen Kreuzbandriss zu und muss ihre Olympiaträume zumindest für 2026 begraben. So erlebte Austria ein Abfahrtsdebakel. Cornelia Hütter landete als Beste auf dem 20. Platz.
Während Zauchensee unter den Bedingungen litt (der für Sonntag geplante Super-G musste abgesagt werden), erlebte Adelboden ein Skifest auf dem berühmt-berüchtigten Kuenichsbärgli. Im Riesenslalom triumphierte der Schweizer Lokalmatador Marco Odermatt. Er gewann zum fünften Mal auf dem Traditionskurs mit dem fantastisch steilen Schlusshang mitten in ein stadion-ähnliches Zuschauermeer und egalisierte die Bestmarke von Ingemar Stenmark, der in der 70ern und 80ern das Maß aller Riesenslalom-Spezialisten war.
Am Sonntag war im Slalombei strahlendem Sonnenschein der Aufsteiger der Saison, Paco Rassat, erfolgreich. Der nach dem 1. Lauf viertplatzierte Franzose fing mit einem fulminanten zweiten Durchgang Henrik Kristoffersen noch ab und landete den zweiten Saisonsieg vor . Linus Straßer kommt einfach nicht in Form, schied diesmal sogar aus und verschlechterte weiter seine Ausgangsposition im Kampf um günstige Startnummern.
Giacomel und die große Geste an den toten Biathlon-Freund
Noch immer steht die Biathlonblase unter dem Schock des Todes vom Norweger Sivert Bakken, der vor zwei Wochen leblos in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde, mit einer Maske für Höhenluft überm Kopf. Sein vielleicht bester Freund im Weltcup ist der Italiener Tommasso Giacomel. Vielleicht höhere Mächte wollten es wohl, dass dieser Giacomel am Donnerstag den Sprint in Oberhof gewann. Als er mit Bestzeit durchs Ziel stürmte, brach es aus ihm heraus. Er grüßte mit dem Trauerflor-umschossenen rechten Arm in den Himmel. „Es ist einer meiner besten Tage im Biathlon und gleichzeitig einer meiner schlechtesten, weil Sivert nicht mehr hier ist. Das macht mich extrem traurig.“ Giacomel gewann dann auch am Samstag den Verfolger nach abstrusen Rennen, wo die Spitzenläufer reihenweise die Scheiben verfehlten. 6 Strafrunden leistete sich Giacomel, und trotzdem reichte es zum Sieg, so ein Kunststück schaffte zuletzt der große Ole Einar Björndalen 2001, wenn ich der menschgewordenen Datenbank Sigi Heinrich Glauben schenekn darf.
Eine faszinierende Männer-Staffel war der sportliche Höhepunkt der tollen Biathlontage im endlich mal wieder verschneiten Oberhof – und das bei Kaiserwetter. Vorm letzten Schießen hatten gleich 5 Staffeln die Möglichkeit zum Sieg. Am Ende hatten mal wieder die Norweger die Nase vorn und setzten sich gegen Frankreich und Schweden durch. Die Deutschen mit Schlussläufer David Zobel schnupperten ebenfalls am Sieg: Am Ende reichte es zwar nur zu Platz 5 noch hinter Italien (und dem furiosen Schlussläufer Giacomel); der insgesamt stark verbesserte Auftritt macht aber durchaus Hoffnungen.
Für die Norweger und Giacomel wird es jetzt stressig. Am Dienstag findet in Norwegen die Beisetzung für Bakken statt, das komplette Team und eben auch der Italiener werden dabei sein, danach geht es umgehend nach Ruhpolding, wo in dieser Woche die nächsten Traditionsrennen stattfinden – hoffentlich in einer ähnlich schönen Winterlandschaft.
Harziger Start ins Bundesliga-Jahr
Schon bevor es am Freitag losging, standen die ersten Hiobsbotschaften fest. Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs gerade im Norden mussten die Partien St. Pauli vs Leipzig und Bremen vs Hoffenheim abgesagt werden. Wer ansonsten tatsächlich noch auf eine spannende Meisterschaft gehofft haben sollte, wurde am Sonntag eines Besseren belegt. Der souveräne Tabellenführer FC Bayern fertigte nach 6 Tore in de 2. Halbzeit den inferioren VfL Wolfburg mit 8:1 ab. Wer auf Rost in der Winterpause (und auf Nachwirkungen aufgrund der Club-WM im Sommer) gehofft hatte, sah sich enttäusch. Extrem spielfreudig waren die Münchner mit einem überragenden Michael Olise, dazu wie gewohnt enrom lauffreudig (127 Kilometer).
Die „Verfolger“ patzten dagegen: Borussia Dortmund kam in eine wüsten Partie mit haarsträubenden Abwehrpatzern nicht über ein 3:3 bei Eintracht Frankfurt hinaus. Bayer Leverkusen erlebte daheim gegen den VfB Stuttgart gar ein Desaster: 1:4 verlor der Werksclub, gerade in der 1. Halbzeit wurde der Meister von 2024 geradezu vorgeführt (0:4).
Um die Überlegenheit der Münchner darzustellen: Der Vorsperung auf den zweiten Dortmund beträgt 11 Punkte, das Torverhältnis lautet 63:11 (nach 16 Partien). Die Tordifferenz von +51 ist besser als die aller anderen mit einem ositiven Torverhältnis). Am Mittwoch gehts zum 1. FC Köln, seit 7 Spielen sieglos – noch Fragen?
Polen holt den United-Cup
Dass unser östlicher Nachbar bei der inoffiziellen Tennis-Club-WM in Perth und Sydney ein Wort mitreden würden war angesichts ihrer Einzelbesetzung Iga Swiatek und Hubert Hurkacz zu erwarten gewesen. Nicht allerdings, dass ihr zusammengewürfeltes Mixed-Doppel Katarzyna Zawa/Jan Zielinski die Kastanien aus dem Feue reißen würde oft die Kastanien aus dem Feuer reißen würde. So geschehen im Finale gegen die USA (vs Bencic/Paul), davor aber auch im Halbfinale gegen die USA (Gauff/Harrison). Zweimal musste das Mixed entscheiden, da zuvor Topspielerin Swiatek gegen Bencic und Gauff den Kürzeren gezogen hatte.
An Polen war das deutsche Team schon in der Vorrunde gescheitert (ohne dass das Doppel entscheidn musste). Ein schimpfender Zverev (vs Hurkacz) und eine sich tapfer wehrende Eva Lys (Swiatek, erstmals aber mit Satzgewinn)) hatten ihre Einzel schon verloren.
Sechstligist schmeißt Titelverteidiger raus
Im Mai war Crystal Palace noch strahlender FACup-Sieger nach dem Übverraschungserfolg gegen Manchester City, jetzt musste das Team von Teammanager Oliver Glasner in diesem Wettbewerb eine unglaubliche Schmach erleben. Die Londoner verloren in de 1. Runde beim Sechstligisten Maccelesfield mit 1:2. Seit 1909 war die ein Titelverteidiger an derart unterkassigen Team gescheitert, damals hieß die Überraschungsmannschaft übrigens Crystal Palace … Zwischen Maccelsfield und Crystal Palace liege 117 Plätze, noch nie in der Geschichte des ältesten Fußball-Wettbewerbs der Welt (seit 1863) hat es laut BBC eine gößere Sensation gegeben.
Das frühe Aus im FA-Cup ereilte unter anderem auch Manchester United und Tottenham Hotspur. Wenigstens erfolgen die Heimniederlagen gegen Erstligisten (West Ham und Aston Villa).
Erfolgreiches Comeback von Moe Wagner
Mehr als ein Jahr musste der Berliner im Dress der Orlando Magic nach seinem Kreuzbandriss im Dezember 2024 pausieren. In der Nacht zu Montag kam er in der NBA wieder zum Einsatz. 10 Minuten agierte er beim 128:118-Erfolg über die New Orleans Pelicans, den sich die Magic im Endspurt sicherten, sammelte trotz nervöser Anfangsphase ansprechende 8 Punkte und je 2 Rebounds und Assists. Groß war der Jubel in der Orlando-Halle, als Wagner kurz vor Ende des 1. Viertels das Parkett betrat. Sein jüngerer Bruder Franz fieberte von der Bank aus mit.
Damit ist Wagner rechtzeitig fürs Berlin Game am Donnerstag gegen die Memphis Grizzlies fit, ob das auch für Franz gilt, bleibt abzuwarten. Glänzend in Form zeigte sich de dritte Deutsche im Orlando-Team: Tristan da Silva sammelte 16 Punkte und verwandelte alle 4 Versuche jenseits der Dreierlinie.
Und sonst?
- Super-Cup an Barca: Im Finale siegten die Katalanen mit 3:2 gegen Real Madrid. Der abwechslungsreiche Clasico fand in Dschidah/Saudi-Arabien statt – wo halt die meisten
Peseten Euronen Perodollars gezahlt werden. Für Barca-Trainer Hansi Flick war es der achte Finalsieg in seinem achten Finale – bemerkenswert.
- Serie A: Das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Inter und Meister Napoli endete 2:2. zweimal waren die Mailänder in Führung gegangen, zweimal glichen die Gäste durch den Schotten McTominay aus. 4 Punkte beträgt nun der Vorspung von Inter auf Neapel, dazwischen liegt noch der AC Mailand, das bei Letzten Florentina nicht über 1:1 hinauskam.
- Skispringen: Nach dem souveränen Sieg von Domen Prevc trat beim Weltcup in Zakopane ein anderer Slowene in Erscheinung: Anti Lanisek war im Einzel vom großen Bakken nicht zu schlagen und schaffte vor den Österreichern Jan Hörl (endlich mal wieder Zweiter wie schon in der Tournee-Gesamtwertung 25 und 26) und Manuel Fettner den ersten Saisonerfolg. Prevc landete nur auf Rang 27.
Im Teamspringen (Zweiermannschaften) hatte der Slowene eine Pause erhalten. Weine Landsleute Timi Zajc (endlich mal mit regelkonformen Anzug) und Ante Lanisek kamen hinter Österreich (Jan Hörl/Stephan Embacher) auf dem zweiten Platz.
- Hockey: Österreichs Männer gewannen die Hallen-EM in Heidelberg: Im Finale setzte sich Austria nach Siebenmeterschießen gegen Polen durch. Rekordeuropameister Deutschland war schon im Halbfinale an den Polen gescheitert.
- Tennis: Turniersiege holten sich die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Weißrussland in Adelaide, die Ukrainerin Lena Switolina in Auckland sowie bei den Männern der Russe Daniil Medwedew in Brisbane und Alexander Bublikin aus Kasachstan in Hongkong. Der Osten lebt auf.
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