von Münchner Löwe | Aug. 25, 2026 | Fußball, Pferdesport, Tennis, Wochenrückschau
Ein Pokalwochenende ohne Sensation, aber mit einem veritablen Skandal, das Tennis-Masters in Cincinnati und eine äußerst stimmungsvolle Reit-WM.
Die Schande von Mannheim
Der SV Waldhof gegen den 1. FC Kaiserslautern, mehr Hass und gegenseitige Verachtung gehen kaum im deutschen Fußball. Dieser rührt schon aus den 90er-Jahren, als die Waldhöfer völlig überraschend n die Bundesliga aufgestiegen waren.
Man durfte also einiges befürchten seit der Pokalauslosung. Und doch schien die Partie eingiermaßen normal über die Bühne zu gehen mit nur kurzen Unterbrechungen wegen der unseligen Bengalischen Feuer, die ein Fan offenbar zünden muss, damit es schön raucht und stinkt. Doch kurz vor Anbruch der Verlängerung eskalierte die Sache komplett. Die Mannheimer Fans regten sich über eine angebliche Provokation des Lauterers Ritter auf und bewarfen die Gästebank, wo Trainer Torsten Lieberknecht stoisch dastand (das wurde ihm später ernsthaft vorgeworfen …). Als Reaktion zündeten Lauterer Fans Feuerwerkskörper, die sie in den Mannheimer Block fliegen ließen. Das nwiederum hatte einen versuchten Platzsturm der Waldhöfer zur Folge, der ein unfassbares Polizei-Aufgebot samt Pferdestaffel (man war tatsächlich auf alles vorbereitet) Herr zu werden versuchte. Minutenlang war die Partie unterbrochen, weil Mannheimer Fans fortwährend Feuerwerkskörper und andere Gegenstände aufs Feld schossen und warfen, die Mensch und Tier zum Teil nur knapp verfehlten. Für mich ein veritabler Skandal, dass Schiedsrichter Robert Schröder das Spiel dann fortsetzte. in der Verlängerung geschah dann sehr wenig, die Fans hatten sich wieder beruhigt, die Spieler waren eher apathisch, bis Ibrahim Kanaté in der 120. Minute mit einem feinen Schlenzer den Lauterrer Sieg herstellte.
Das allerdings war nebensächlich, alle sprechen nur über die mal wieder unfassbaren Szenen. Während Lauterns Sportdirektor Robert Hengen selbstkritisch anmerkte, die Szenen auf den Rängen „beider Seiten“ seine furchtbar, erging sich die Mannheimer Seite weitgehend in Schuldzuweisungen Sportdirektor Matthias Schober beschuldigte Lauterns Ritter, er habe durch seine „Provokationen“ das Desaster auf den Rängen provoziert. Noch schlimmer war für mich allerdings die indiskutable Reaktion von Gerhard Zuber, der die ganze Sache ins Lächerliche zog, nachdem er zunächst Waldhofs „großartige Fans“ huldigte. „Deswegen haben wir den Rasen gewechselt, damit die Pferde ein schönes Grün zum Grasen haben.“ Die äußerte dieser unselige Mensch nicht in erster Erregung, sondern lange nach den Geschehnissen. Offenbar genügte die Zeit nicht zum Nachdenken. Der DFB sollte diesem unfassbaren Menschen mit einer sehr, sehr langen Stadionsperre Zeit zur Besinnung geben!
Wie gesagt: Für mich unbegreiflich, dass die Partie nicht komplett abgebrochen wurde. Die Teams müssten aus dem Wettbewerb geschmissen werden (also auch der Sieger Lautern, für den einer der Erstrunden-Verlierer als Lucky Loser nachrücken sollte); vielleicht sogar für mehrere Jahre. damit vielleicht ein Umdenken stattfindet. Wildwest-Szenen wie diese gibt es tatsächlich nur im Fußball, die aber kein echter Fußball-Fan sehen will (leider tun diese aber auch zu wenig dageben). Um es mit Ex-Nationalspiler und dem heutigen Sportdirektor von Legia Warschau Fredi Bobic zu sagen: Offenbar muss erst jemand sterben, damit es wirklich Konsequenzen in Form eines Abbruchs gibt.
Immerhin: Der DFB ermittelt, hohe Geldstrafen wird es mit Sicherheit geben. Ob es tatsächlich Ausshclüsse gibt, wage ich allerdings zu bezweifeln!
Durchmarsch der Bundesliga
Alle 16 Teams kamen durch (der FC Bayern und Borussia Dortmund spielen aufgrund des Supercups erst im September). Einen kompletten Durchmarsch des Oberhauses in der ach so gefürchteten 1. Runde hat es zuletzt 2009 gegeben. Nicht mal zittern mussten die meisten Clubs, die das Abenteuer Pokal mittlerweile äußerst ernst nehmen, auch weil hier mit vergleichsweise wenig Aufwand recht viel Geld zu verdienen ist. Einzig Schalke 04 musste gestern in Halle in eine Verlängerung, Mühe hatte auch der 1. FC Union nach zweimaligem Rückstand in Braunschweig. Am Ende siegte schlicht die bessere Klasse der Einzelspieler.
Arthur Fils schafft Debüt-Sieg
Erstmals siegte der Profi bei einem Tennis-Masters-Turnier. Im Finale von Cincinnati bezwang der Franzose den US-Amerikaner Francis Tiafoe in 3 Sätzen. Eine höchst merkwürdige Partie, denn sie dauerte nicht mal 90 Minuten, was für eine komplette Dreisatz-Partie extrem selten ist, erst recht in einem Finale. Schon länger warte ich auf den Durchbruch des hochveranlagten Arthur Fils, doch immer wieder werfen ihn Verletzungen zurück, zuletzt konnte er wegen anhaltender Hüftbeschwerden nicht bei den French Open antreten, wo die Franzosen so sehnlich auf einen Triumph eines Einheimischen warten.
Jetzt gilt Fils als einer der Anwärter für den Triumph bei den US Open ab Sonntag. Wie allerdings gut 2 Dutzend Männer (ohne große Übertreibung), nachdem Jannik Sinner die Teilnahme für New York schon abgesagt hat und Titelveretidiger Carlso Alcáraz zwar antritt, aber nach 4 Monaten Wettkampfpause nicht in Top-Form sein kann.
Bei den Frauen schaffte Coco Gauff in Cinci den umjubelten Heimsieg und schaffte endlich den ersten Turniererfolg in diesem Jahr. In einem höchst einseitigen Finale bezwang sie ihre Landsfrau Jessica Pegula. Hier gilt Ähnliches wie bei den Männern. Das Favoritinnenfeld für die US Open ist sehr weit, wirklich belastbare Vorhersagen sind hier wie dort nahezu unmöglich (ich versuche es trotzdem, wahrscheinlich am Sonntag).
Aachener Festspiele im Reitsport
Das Publikum war begeistert über die Leistungen von Ross und Reiter bei der WM, die SportlerInnen waren begeistert über das fachkundige und faire und enthusiastische Publikum. Kurz: Die Reit-WM war ein voller Erfolg. Sie bot spannenden Sport und eben die Fairness gegenüber allen Teilnehmern, die ich im Fußball oft vermisse.
Natürlich wurden die deutschen Erfolge besonders gefeiert. Vor allem den des Springreiter-Quartett, das in einem tollen Wettbewerb am Freitag die Mannschaftswertung für sich entschied. Am Ende hatten Marcus Ehning, Sophie Hinners, Daniel Deußer und Richard Vogel einen klaren Vorsprung auf die Vertretungen aus Belgien und Großbritannien.
Dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, zeigte sich 2 Tage später in der Einzelkonkurrenz, als die Deutschen ohne Medaille blieben. Die erneut 40.000 Zuschauer in der Aachener Soers waren natürlich etwas enttäuscht, nichtsdestotrotz feierten sie Weltmeister Steve Guerdat, der mit mit Dynamix vor dem Belgier Thibeau Spits mit Impress Gold gewann. „Aachen hat Maßstäbe für kommende Weltmeisterschaften gesetzt, “ zeigte sich Verbands-Präsident Ingmar de Vos mehr als angetan. Und, wie ich anmerken will, ein echtes Statement für die Olympia-Bewerbung von Rhein/Ruhr, wo die pferde-Wettbewebe eben in Aachen stattfinden sollen.
Und sonst?
- Super-Cup: Erster Titel für den FC Bayern. Die Münchne siegten bei Borussia Dortmund mit 2:0. Neuzugang Brown und Olise erzielten die Tore ür den FCB, für Dortmund war Silva erfolgreich.
- Internationale Ligen: Der FC Arsenal ist in England der große Gewinner des 1. Spieltag (hört, hört). Die Londoner siegten klar mit 3:0 gegen Aufsteiger Coventry City. Dagegen kam der FC Liverpool bei Newcastle united nicht über ein 2:2 hinaus. Noch über erging es Manchester United und den Tottenham Hotspur, die mit empfindlichen Niederlagen bei Hull City gespektive Brentford starteten. Erster Tabellenführer ist brighton an Hove Albion: Das Team des deutschen Trainers Fabian Hürzeler siegte gleich 4:0 gegen Champions-League-Teilnehmer Aston Villa. Leon Goretzka wird genau hingeschaut haben, denn sein Wechsel zu den Villans steht seit dem Wochenende fest.
In Spanien heißt der 1. Tabellenführer FC Barcelona, das Elche beim 5:0 nicht den Hauch einer Chance ließ. Unter den Torschützen war auch de Ex-Dortmunder Karim Adeyemi, der etwas überraschend in der Startelf stand. Er hat ja viel Hohn und Spott über sich ergehen lassen, weil Barca doch ein, zwei Nummern zu hoch für ihn sei. Warten wir mal ab!
- Formel 1: Zum letzten Mal auf absehbare Zeit fand der Grand Prix von Holland in Zandvoort statt, weil die Veranstalter die horrenden Startgebühren nicht zahlen können. Für Lokalmatador Max Verstappen endete das Rennen desaströs, denn schon in der 1. Runde verlor er auf leicht feuchter Strecke die Kontrolle über seinen Red Bull, knallte in die Mauer, blieb aber unverletzt. Es siegte Weltmeister Lando Norris im McLaren vor dem WM-Führenden Kimi Antonelli, der seinen Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen George Russell auf 59 Punkte ausbaugte.
- Basketball: Missglückter Test der deutschen Frauen vor der Heim-WM in Berlin ab 4. September. Beim 62:68 gegen Ungarn leistete sich das Team zu viele Ballverluste. Da ist noch viel zu tun bis zum Turnier in anderthalb Wochen, immerhin dürften dann die noch fehlenden Frida Bühner und Leonie Fiebich wieder dabei sein.
Die deutschen Männe gewannen den Supercup in Hamburg durch zwei Siege gegen Tschechien und Kroatien. Nach klarer Füührung machte es das Team um Kapitän Denis Schröder im Finale gegen Kroatien noch mal spannend, siegte aber mit 96:87.
- Leichtathletik: Herausragende Leistungen bei den Diamond-League-Meetings in Lausanne und Silesia. Die Einheimische Audrey Werro gewann in Lausanne vor Femke Bol-Broeders, die in 1:55,42 Minuten in ihrem ersten jah nach dem Umstieg gleich einen nationalen Rekord aufstellte.
In Silesia schleuderte der Litauer die 2-Kilo-Diskusscheibe gleich auf 72,58 Meter, Rekord für die Diamond League und wahrscheinlich auch Bestleistung für Wettkämpfe jenseits von besonders günstigen „Segelwiesen“ wie zurzeit Ramona n den USA. In einem grandiosen Rennen über 400 Meter hatte der Brasilianer Alison de Santos in 46,43 Sekunden (Weltjahresbestleistung) knapp die Nase vor Europameister und Weltrekordler karsten Warholm (46,52). zweimal brillierte auch Mondo Dupbantis, der mit dem Stab in Lausanne 6,21 Meter und in Silesia 6,20 überwand.
von Münchner Löwe | Aug. 11, 2026 | Fußball, Radsport, Wochenrückschau
Ein fantastischer Bodensee-Urlaub mit Traumwetter (fast schon zu heiß) liegt hinter mir. Allerdings führt der See so wenig Wasser wie noch nie, und alles ist sehr ausgetrocknet. Ich hab gelesen, dass der Bodensee in 20.000 Jahren versandet sein wird (man bekommt eine Ahnung, warum). Da wir sehr liebe Gäste hatten, habe ich das Sportgeschehen nur rudimentär verfolgt. Letztlich ist nur sehr wenig hängengeblieben. Dem Machtkampf FIFA-Präsident Gianni Infantino vs UEFA werde ich im Laufe der Woche noch ein paar Sonderzeilen widmen (großer Seufzer).
Demi Vollering Siegerin einer spannenden Tour
Alles ist bei den Frauen ein bisschen kleiner als beim Radspektakel der Männer. Nur gut eine Woche statt drei, 9 Etappen statt 21. Nicht zuletzt auch das Preisgeld: Der Tour-Sieger streicht 500.000 Euro ein, die Tour-Siegerin 50.000. Aber Jahr für Jahr steigt das Interesse an der Tour de France femmes. An der Strecke, bei den Einschaltquoten, auch wenn die ARD nicht jede Etappe im linearen Programm zeigte. Doch Eurosport Deutschland meldete zum Teil sogar mehr Zuschauer, als das bei den Männern der Fall war.
Warum? Weil die Frauen-Tour Spannung verspricht und auch hält – in diesem Jahr in der Tat bis zur letzten Bergwertung. Ganz anders also als bei der Pogacar-Triumphfahrt, als der Slowene bereits nach der ersten Woche als Gesamtsieger praktisch feststand. Bei den Frauen wechselte das Gelbe Trikot der Gesamtführenden hin und her. Nach der Königinnen-Etappe am Donnerstag hoch zum legendenumrankten Mont Ventoux sah noch die Polin Kasia Niewiadoma wie die Siegerin aus, als sie der Konkurrenz in einer beeindruckenden Solofahrt enteilt war. Doch die Holländerin Demi Vollering gab sich keineswegs geschlagen. Am „kahlen Berg“ hielt sie dank eines großartigen letzten Kilometers den Rückstand im Grenzen und auf den letzten beiden Teilstücken am Wochenenden in den Seealpen rund um Nizza schlug dann ihre Stunde.
Am Samstag übernahm die 29-Jährige das Gelbe Trikot, nur 8 Sekunden vor Niewiadoma, und dieses mittlerweile auch im Frauenradsport begehrteste Kleidungsstück verteidigte sie auch auf dem letzten Teilstück. Am letzten Anstieg trat die Holländerin unwiderstehlich an, distanzierte alle Konkurrentinnen und sicherte sich nicht nur den Etappensieg, sondern auch den Triumph in der Gesamtwertung, zum zweiten Mal nach 2023. Kasia Niewiadoma, Siegerin 2024, blieb nur der 2. Rang.
Das Weiße Trikot der besten Nachwuchsfahrerin sicherte sich Antonia Niedermaier. Die 23-jährige Rosenheimerin wehrte auf dem letzten Teilstück alle Angriffe der Konkurrenz ab und beendete ihre erste Tour auf dem 4. Gesamtplatz. Diese Leistung ist umso höher einzuschätzen, da Niedermaier nicht auf eigene Rechnung fuhr, sondern im deutschen Team Canyon-SRAM als Edelhelferin für Niewiadoma eingeplant war; sich also oft in den Wind stellen musste und dabei Kräfte verbrauchte, die eine Mannschaftskapitänin im Windschatten schonen kann. Begonnen hatte sie ihre sportliche Karriere als Skibergsteigerin, erst 2022 sattelte sie im Wortsinn um. Erfolge stellten sich früh ein, und Experten und vor allem auch ihre Teamführung trauen Antonia Niedermaier in den kommenden Jahren durchaus einen Toursieg zu. Deutsche Radfans dürfen nun Wetten abschließen, wer zuerst die Tour gewinnt (nona): Antonia Niedermaier oder Florian Lipowitz. Der Vorteil der Bayerin: eine Überfahrerin wie bei den Männern Tadej Pogacar gibt es bei den Frauen nicht – trotz Vollering und Niewiadoma.
Munterer Saisonstieg im Unterhaus
In einem waren sich die Experten vor dem Start der 2. Fußball-Bundesliga einig. Es kann praktisch alles passieren. Zwar gilt Absteiger VfL Wolfsburg dank des mit Abstand höchsten Budgets und einer groß angelegten Einkaufstour als klarer Favorit, aber das Unterhaus hat seine Tücken, wie die Niederrsachsen schon am 1. Spieltag feststellen mussten, als sie zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 0:0 hinauskamen. Wenn ich die prognose wagen darf: ein Durchmarsch wird auch den Wolfsburgern nicht gelingen, sie müssen froh sein, wenn der Wiederaufstieg überhaupt gelingt.
Es war ein durchaus munterer Auftakt, einer mit Überraschungen. Die wahrscheinlich größte gelang Aufsteiger Energie Cottbus, der im heimischen Stadion der Freundschaft Hannover 96 mit 3:1 Toren bezwang. Ich selbst hab die Partie nicht verfolgt (der heiße Bodensee), aber das Ergebnis entsprach offenbar absolut nicht dem Spielverlauf. Die 96er schafften mal wieder einen unglublichen Chancen-Wucher (der sie in der vergangenen Saison den Aufstieg kostete), scheiterten auch mit den besten Einschuss-Möglichkeiten am überragenden Schlussmann Marcel Lotka, der gleich acht zum Teil grandiose Paraden zeigte. Ich bin auf das weitere Abschneiden der Lausitzer sehr gespannt, zu denen ich ja seit meiner Zeit in Frankfurt (Oder) ein besonderes Verhältnis habe, weil ich sie mehr als ein Jahrzehnt aus beruflichen Gründen intensiv „betreut“ habe.
Bei Weitem nicht so gut ging es den anderen Ost-Clubs: Der 1. FC Magdeburg (1:6 gegen Braunschweig) und Dynamo Dresden (0:3 beim 1. FC Nürnberg) finden sich gleich am Tabellenende wieder. Panik sollte hier wie dort allerdings niemand schieben, genauso wenig wie die siegreichen Teams in allzugroße Euphorie verfallen dürften.
Und sonst?
- 3. Liga: Erfolgreicher Saisonstart für den Jahn Regensburg, der bei Victoria Köln gleich mit 5:2 gewann. Erstaunlicher Doppeltorschütze: Adrian Fein, der zum allerersten Mal in seiner Profi-Karriere gleich zweimal traf (und noch einen Assist gab). Den Werdegang des mittlerweile 27-Jährigen verfolge ich tatsächlich seit seiner Kindheit, denn er ist der Sohn eines meiner besten Freund (der es als Löwen-Fan für gut befand, dass der damals 11-jährige Adrian zum FC Bayern wechselte und dort die gesamte Ausbildung absolvierte).
- Golf: Sehr verspätet (der Bodensee) möchte ich Esther Henseleit rühmen. Die Deutsche wurde am vorvergangenen Sonntag bei den British Open Zweite. Erst im Stechen musste sich die Silbermedaillengewinnerin von Paris der Japanerin Shiho Kuwaki beugen. Als Trost bleiben ihr eine Million Dollar Preisgeld und der inoffizielle Titel „Schlag des Turniers“: der unfassbare Monsterputt am 18. Loch der Schlussrunde, mit dem sie das Stechen erreichte.https://www.n-tv.de/sport/mediathek/videos/sport/Henseleit-begeistert-mit-Monster-Putt-und-verpasst-Titel-dramatisch-id31151494.html
von Münchner Löwe | Juni 1, 2026 | basketball, Eishockey, WM, Wochenrückschau
Titelverteidigung für PSG, Triumph für Finnland im Eishockey-„Feindes“-Land und ein bemerkenswerter Europarekord eines deutschen Hindernisläufers.
Sieg für PSG – und den Fußball
PSG brauchte im Champions-League-Finale gegen Arsenal in Budapest ein Elfmeterschießen, und doch war der Erfolg mehr als verdient. Der französische Meisetr nämlich wollte Fußball spielen, der englische Titelträger nur Fußball verhindern. Die Londoner liefeeten nach ihrer frühen Führung durch Kai Havertz eine veritable Abwehrschlacht, auf die jeder italienische Catenacchio-Trainer stolz gewesen wäre. Zeitspielen, wo es geht, bei jdem Einwurf, jdem Freistoß, zwei eng gestaffelte Fünferkette vorm eigenen Strafraum. Effektive Zerstörung, denn den französischen Ballkünstlern fiel wenig ein gegn dieses Bollwerk. Es brauchte schon einen Foulelfmeter nach einem eher täppischen Einsatz von Mosquera gegen Kvaratskelia; so täppisch und unbeholfen, dass der vorzügliche deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert sogar auf die in solchen Fällen obligatorische Gelbe Karte verzichtete (die Gelb-Rot und Platzverweis bedeutet hätte). Ousmane Dembélé verwandelte sicher. Danach änderte sich an der Verteiddijgungshaltung von Arsenal wenig, so dass es nach torloser und auch recht ereignisloser Verlängerung ins Elfmeterschießen ging.
Dort schoss zunächst Arsenals Eze am Tor vorbei, Nuno Mendez scheiterte and Arsenal-Schlussmann Raya. Als letzter musste das Arsenals Abwehrass Gabriel antreten – und jagte den Ball in die Wolken: Triumph für PSG, Tragödie für Arsenal. Während fast alle Franzosen in ihre Fankurve stürmten, um zu feiern, eilte ihr Abwehrchef Marquinos zu seinem brasillianischen Landsmann, um ihn zu trösten. Wahrer Sportsgeist eines großen Sportsmannes – und das bestimmt nicht nur im Hinblick auf die gemeinsame WM in zehn Tagen mit der Selecao.
Erneut scheitert die Schweiz im Finale
Bei der Heim-WM sollte es endlich mit dem Titel klappen für die Eidgenossen. Acht zum Teil beeindruckende Siege hatten sie auf dem Weg isn Finale gefeiert vor stimmungsvollen Zuschauern in Zürich. Darunter auch in der Vorrunde gegen den Endspielkontrahenten Finnland (3:2). Es entwickelte sich eine extrem intensive Partie, sehr unterhaltsam trotz fehlender Tore. 0:0 stand es nach 60 Minuten, die Verlängerung musste entscheiden. Plötzlich aber nur noch bei 3 gegen 3 Spieler (anstatt 5 vs 5), das ist eine völlig andere Sportart mit viel weniger Körperkontakt. Nach 10 Minuten Schlagabtausch mit Bedacht (nur nicht in einen Konter laufen), schnappte sich der junge Konsta Helenius die Scheibe, zog an einem Abwehrmann vorbei und schlenzte das Spielgeraät unhaltbar in die Maschen. Grenzenloser Jubel bei den Suomis, die zuletzt 2022 den Titel geholt hatten. Große Betrübnis bei den Schweizern. Zum dritten Mal hintereinander hatten sie ein Endspiel erreicht, zum dritten Mal blieben sie ohne eigenes Tor. Das boshafte Wort der „Zweitgenossen“ macht die Runde. Despektierlich und unangebracht für ein Team, das zuvor mit sehr schönem Eishockey (aber auch mit überrtriebener Härte/Meier) beeindruckt hatte.
Dem deutschen Team blieb in der K.-o.-Runde nur die Zuschauerrolle. um Verhängnis wurde die völlig überflüssige 0:2-Niederlage gegen Lettland. Wenig Werbung für die Heim-WM im kommenden Jahr. Eine Premiere feiete dagegen Norwegen. Durch das 3:2 nach Penaltyschießen gegen Kanada holten sich die Skandinavier die erste WM-Medaille überhaupt.
Frederik Ruppert bleibt unter den magischen 8 Minuten
Ein deutscher Läufer schreibt Geschichte. Frederik Ruppert brauchte beim Diamond-League-Meeting in Rabat für die 3000 Meter Hindernis nur 7:57,80 Minuten und stellte damit einen fulminanten Europarekord auf. Als Erster von Alten Kontinent blieb er unter den magischen 8 Minuten, die über diese Strecke bisher nur Afrikaner unterboten hatten. „Es ist ein großartiges Gefühl, wenn sich all diese harte Arbeit endlich auszahlt“, sagte Ruppert, der vor Jahresfrist an gleicher Stelle schon mit 8:01,49 Sekunden und damaligen nationalen Rekord auf sich aufmersam gemacht hatte.
Zum Sieg reicht es allerdings nicht. Den sicherte sich der marokkanische Olympiasieger Soufinae Bakkali, der im Endspurt ds bessere Ende für sich hatte (7:58,41/WJB).
Ruppert ist damit zurzeit der einzige Deutsche Mann mit einem Europarekord in der Leichtathletik – und ein ganz heißes Eisen für die EM im Sommer.
2 Schweizer Siege im Mehrkampfmekka
Das Meeting in Götzis erfreut sich seit Jahrzehnten reiseiger Beliebtheit. Auch diesmal kamen zahlreiche Weltklasse-Athleten ins Mösle-Stadion nach Vorarlberg. Am Ende hatten zwei Schweizer die Nase vorn, jeweils mit nationalem Rekord und Jahresweltbestleistung. Bei den Frauen siegte Annik Kälin mit 6726 Punkten, bei den Männern lag Simon Ehammer mit 8778 Zählern knapp vor dem Deutschen Weltmeister Leo Neugebauer. Ehammer schaffte dabei im Weitsprung mit 8,51 eine neue Bestleistung während eines Zehnkampfes.
Und sonst?
- Fußball: Die deutsche Nationalmannschaft gewann den vorletzten Test vor der WM in Nordamerika mit 4:0 gegen Finnland. Denis Undav war dabei zweimal erfolgreich, zudem trafen Florian Wirtz und Jamal Musiala. Finnland ist allerdings wahrlich keine Fußball-Großmacht, sondern im Eishockey (siehe oben). Weil die Partien gleichzeitig stattfanden (welch grandiose Planung) schauten einige Ersatzspieler per handy aufs Geschehen in Zürich. Wahrscheinlich wie ein Großteil der Suomis zu hause eher Eishockey verfolgt hatten und nicht die Fußballer.
- Handball: Die MT Meslungen feiete den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Im Finale der European League in Hamburg setzte sich das GTeam gegen den deutschen Kontrahenten THW Kiel durch.
- Basketball: Heimsiege zum Auftakt der BBL-Halbfinals. Der FC Bayern gewann durch ein starkes letztes Viertel mit 83:78, Alba Berlin setzte sich mit 105:86 gegen die Baskets Bamberg durch. Schon heute jeweils die zweiten partien, wieder in München und Berlin.
- Radsport: Triumphfahrt für Vingegaard: Der Däne sicherte sich souverän den Giro d’Italia, die zweitwichtigste Rundfahrt hinter der Tour. Am Ende hatt er mehr als 5 Minuten Vorsprung auf den Ösgerreicher Felix Gall, der für das beste Ergebnis seines Landes bei einer der drei großen Rundfahrten feierte. 5 Etappensiege feierte Vingegaard in den Bergen, fünfmal vor Gall. Jetzt ist die Tour de France das große Ziel des Dänen, dort allerdings wartet mit Tadej Pogacar ein Konkurrent ganz anderer Qualität, nichts für ungut, Herr Gall.
von Münchner Löwe | Mai 18, 2026 | Fußball, Golf, Tennis, Wochenrückschau
Viele Entschedungen auf Europas Fußball-Plätzen, Jannik Sinners Erfolgslauf geht weiter, und Matti Schmid katpaultiert sich in die Golf-Elite.
Gebrochene Herzen aus Edinburgh
Die Hearts of Midlothian haben es nicht geschafft. In einem Herzschlagfinale (sic) im Glasgower Parkhead-Stadium unterlagen sie Celtic mit 1:3, ein Remis hätte zum Titel gereicht. Der Treffer zum 1:2 kurz vorm Ende, als Daizen Maeda ein Zuspiel verwertete. Ganz kurze Zeit noch Hoffnung, ob es nicht Abseits gewesen wäre, war es nicht, und ein Konter aufs leere Tor beseitigte letzte Zweifel.
Es blieben: gebrochene Herzen. Nicht zur bei den Herts-Fans, sondern wohl bei jedem neutralen Betrachter. Denn die Hearts hätten Geschichte schreiben können. Seit 1985 nämlich geht der schottische Meistertitel immer nach Glasgow, entweder zu den Celtics (mit Edelfan Rod Steward) oder zu den Rangers. Der FC Aberdeen, damals mit dem späteren Sir Alex Ferguson auf der Bank, war der letzte Meister aus Nicht-Glasgow. Die Hearts selbst warten gar seit 1960 auf den Titel.
Dabei spielte das Team aus Edinburgh eine fantastische Saison, führte schon souverän die Tabelle an, bis die Celtics eine Auholjagd starteten. Große Aufregung gab es am Mittwoch über einen mehr als umstrittenen Handelfmeter für die Boys in Green bei der Partie in Motherwell, der den Celtics in letzter Sekunde den Sieg einbrachte. Offenbar hatten sich die Götter (oder doch die Schiris?) gegen das moderne Fußball-Märchen entschieden. Die Romantiker unter uns Fans seufzen laut auf.
LASK schafft das Double
In Österreich dagegen holte sich ein sehr lange titelloser Traditionsclub die Meisterschaft. Der Linzer ASK, allgemein als LASK bekannt, ließ sich die einmalige Chance nicht mehr entgehen und siegte bei Austria Wien mit 3:1. Was für ein Erfolg auch Trainer Didi Kühbauer, der nach dem kapitalen Fehlstart der Oberösterreicher das Traineramt übernommen hatte. Dem Titelverteidiger Sturm Graz blieb nur Rang 2, dem einstigen Dauermeister RB Leipzig gar der dritte Platz. Der Lask hatte schon vor anderthalb Wochen durch einen 4:2-Finalsieg über Hartberg den Pokal gewonnen. Wieder das Double, wie zuletzt 1965 bei den letzten Titeln.
Saisonabschluss in Deutschland
Die mit Spannung erwartete Abstiegstrielle entschied der VfL Wolfsburg für sich. Die VW-Städter gewannen im direkten Duell bei St. Pauli mit 2:1 und ergatterten noch den Relegationsplatz. St. Pauli muss den Gang in die 2. Liga antreten – ebenso wie der 1. fC Heidenheim, de zu Hause mit 0:2 dem FSV Mainz 05 unterlag. Wieder hat Mainz auswärts eine Saison-Abschlussparty gecrasht, wie 2023, als man ein mit einem 2:2 bei Borussia Dortmund dessen Meisterschaft versaute.
Erstmals in die Bundesliga aufgestiegen ist der SV Elversberg. Die Saarländer sind das insgesamt 59. Team im Oberhaus und das viere ausihrem Bundeslgan (zuvor Saarbrücken, Neunkirchen und Homburg). 13.000 Einwohner hat das Städtchen, allerdings weder einen Bahnhof noch einen Rathausbalkon.
In einem dramatischen Saisonfinale sicherte sich der SC Paderborn den 3. Platz und die 2 Relegationspartien gegen Wolfsburg. Hannover 96 nämlich kam in einer hin und her wogenden Patie nicht über ein 3:3 gegen den 1. FC Nürnberg hinaus.
Zum Drama wurde der Abstiegskampf der 2. Liga. Die SpVgg Greuther Fürth schaffte das Wunder und erklomm wenigstens noch einen Relegationsplatz (gegen Rot-Weiß Essen). Mit drei Toren Unterschied mussten sie gewinnen, um fortuna Düsseldorf noch abzufangen, 3:0 stand es zur Pause. Am Ende stürmte die Fortuna mit Man und Maus und Torwart, es war umsonst. Eine anfangs normale, später unglückliche Saison hat ein desaströses Ende gefunden. Lehrbeispiel, das sich Trainerwechsel nicht immer lohnen, denn das Unheil nahm erst so richtig Fahrt auf, als erst die herren Anfang und später Ende das Traineramt übernommen hatten.
FC Energie Cottbus wieder in der 2. Liga
Disclaimer: Zu den Lausitzern habe ich ein besonderes Verhältnis. Als Journalist habe ich den Verein 12 jahre lang sehr intensiv begleitet. Und so freut es mich auch als Münchner ungemein, dass der FC Energie wieder in der 2. Bundesliga ist. Den letzten Schritt machte das Team mit dem exaltierten Trainer Claus-Dieter Wollitz am Samstag mit dem 1:0 bei jahn Regensburg. 8000 Brandenburger waren mitgefahren.
Ich kenne Wollitz sehr gut. So wild (manche sagen: schrecklich) er sich manchmal auf dem Fußballplatz (besser an der Seitenlinie) aufführt, so freundlich und nachdenklich machen ist er im persönlichen Gespräch. Immer ein Mann der klaren Worte, der gerne auch die Missstände anprangert, weil er sich und den Verein von Stadt und Land nicht genug gewürdigt fühlt. Erstmals wurde Wollitz im Jahr 2009 Trainer beim FC Energie, seitdem coacht er (mit Unterbrechungen) den Club.
Herausragender Spieler von Cottbus ist Tolcay Cigerci. Der Türke ist mit Abstand der beste Akteur in der 3. Liga und trug wesentlich zum Aufstieg bei. Ich bin sehr gespannt, ob das auch in de 2. Liga so gut klappt. Ich erlaube mir, die Daumen zu drücken.
Sinner, immer wieder Sinner
Die beängstigende Serie der Nummer 1 im Tennis fand in seinem Heimatland ihre Fortsetzung. Im Finale des Masters von Rom setzte sich der Italiener in 2 Sätzen gegen den Norweger Carsten Ruud durch. Damit gelang ihm der sechste masters-Triumph hintereinander und der fünfte in diesem jahr. In diesen sechs turnieren hat er nur 2 Sätze abgegeben, einen davon im Römer Halbfinale gegen Daniil Medwedew. Ausgerechnet Rom hatte noch in der Masters-Sammlung gefehlt. Er hat nun bei allen zurzeit ausgetragenen Veanstaltungen mindestens einen Titel gewonnen. Das hat nicht mal die Legende Novak Djokovic geschafft. So eine Überlegenheit gab es noch nie, und deshalb fährt er auch als haushoher Favorit nach paris zu den French Open ab nächsten Sonntag. Zumal sein vermeintlich härtester Konkurret Carlos Alcáraz weiter verletzt passen muss. es wird also keine Wiederholung des großartigen Finals 2025 geben, als sich der Spanier in einer eipischen partie nach Abwehr von 3 Matchbällen durchsetzte.
Bei den Frauen gewann die Ukrainerin Lena Svitolina das Finale gegen die US-Amerikanerin Coco Gauff und sicherte sich ihren ddritten Römer Titel und den 20. Turniersieg überhaupt.
Matti Schmid kratzt am Sieg
Am letzten Tag der PGA Championships im US-Staat Pennsylvania, dem 2. Golf-Major-Turnier des jahres, lag der Deutsche zeitweise sogar allein in Führung. Doch zum Sieg reichte es dann doch nicht. zum einen, weil er selbst einige Bälle nicht nach Wunsch traf, die dann unglücklich landeten. Vor allem aber, weil ein Spieler plötzlich über sich hinauswuchs und das bis dato fast einmalig eng beieinande liegende Feld förmlich sprengte: Der Engländer Aaron Rai spielte auf den letzten 10 Löchern 6 unter Par und gewann letztlich mit 3 Schlägen Vorsprung auf den Spanier Jon Rahm und Alex Smalley aus den USA. Er ist der zweite Engländer, der bei den PGA Championships triumphierte. Der erste war vor 107 Jahren Jim Barnes, wer erinnert sich nicht …
Rai gilt als fanatischer Arbeiter und ist im Spielerkreis äußest beliebt. In bescheidenen Vehältnissen aufgewachsen, hat er ein besonderes Verhältnis zu seinem Spielgerätn. Als einziger Profi deckt er immer noch seine Schläger mit einer Schutzhülle ab. In diesem jahr gelang ihm bisher wenig Berauschendes, umso mehr war er selbst von seinem Triumph überwältigt und überrascht. Letzte Zweifel daran beseitigte er auf Loch 17 mit einem unfassbaren 21-Meter-Putt. „Sie werden auf der ganzen Anlage nicht einen menschen finden, der ihm den Erfolg nicht gönnt“ fasste Masters-Champions Rory McIllroy die Beliebtheit von Rai zusammen.
Schmid landete auf dem geteilten vierten Platz, sein mit Abstand bestes Ergebnis bei einem Major, das ihm nicht nur etwa 800.000 Dollar einbrachte, sondern automatisch auch eine Einlandung fürs Masters 2027. „Eines der besten Turniere meines Lebens“, resümierte Schmid. Stephan Jäger als geteilter 18. und Martin Kaymer (2014 letzter deutscher Major-Gewinner) als 35. rundeten das für Deutschland erfreuliche Ergbnis ab.
Uns sonst?
- England: Manchester City ist FA-Cup-Sieger. Das Team von Pep Guardiola gewann das Endspiel in Wembley mit 1:0 gegen Clubweltmeister FC Chelsea. Das Siegestor in einem eher dürftigen Finale erzielte der Gnanaer Antoine Semenyo. it einem fantasischen hackentrick.
- Basketball: Zum Auftakt der deutschen Play-offs gab es eine überraschende Niederlage für Alba. Die Berliner unterlagen in eigener halle gegen Vechta mit 89:103. Liga-Primus FC Bayern
- Eishockey: Mit 2 Niederlagen startetgen die deutsche Nationalmannschaft in die Weltmeistetrsdchaft in der Schweiz. Dem 1:3 gegen Finnland folgte am Sonntagabend ein ernüchterndes 0:2 gegen Außenseiter Lettland. 1 Tor in 120 Minuten, das sagt schon viel.
- Leichtathletik: Paukenschlag durch Mohamed Abdilaahi. Der deutsche Langstreckler düpierte zum Auftakt der Diamond League in Schanghai die Weltelite und siegte über 3000 Meter. In 7:25,77 Sekunden pulverisierte er den deutschen Rekord von Dieter Baumann aus dem jahr 1988 (!) um fast 5 Sekunden und stellte zudem eine Weltjahresbestzeit auf.
von Münchner Löwe | Apr. 6, 2026 | Fußball, Radsport, Tennis, Wochenrückschau
Überschattetes Testspiel, Pogacars erneuter Triumph und Arsenal muss den zweiten Titel abschreiben.
Nagelsmann macht sich unmöglich
Zwei zumindest vom Ergebnis gelungene Testspiele der deutschen Nationalmannschaft, doch kein Mensch spricht darüber. Schuld daran ist einzig und allein Julian Nchlecht gespielkt“, wetterte der Bundestrainer. Offenbar schwer genervt von Stuttgarter Publikum, das seinen Liebling schon in der ersten Halbzeit vehement forderte. Nagelsmanns Erkenntnis: Auf keinen Fall werde Undav bvei der WM von Beginn an spielen, Kai Havertz und Nick Woltemade hätten klar die Nase vorn. Immerhin: Undav könne dann gegen müd gespielte Gegner auftrumpfen, wie Nagelsmann großmütig konzedierte.
Für mich ist das dennoch eine indiskutable Degradierung des mit Abstand besten Bundesliga-Torschützen, den nafgelsmann beim 4:3 in der Schweiz 90 Minuten auf der Bank versauern ließ. Eine derart vehemente Kritik hat wohl noch nie ein deutscher Siegtroschütze von einem Bundestrainer erhalten. Ohne Not hat dieser ein Riesenfass aufgemacht. Aus verletzter Eitelkeit, weil er eh alles besser weiß. Weil er vielleicht ein guter Trainer ist, aber menschlich fehlt es ihm offenbar an allem. Das zeigte ja schon sein Interview im Kicker vor 3 Wochen, als er mehrere Nationalspieler wie ungehorsame und faule Schüler abkanzelte in eine Deutlichkeit, die in der Öffentlichkeit absolut nichts zu suchen hat. Zwar sprang der Kicker selbst Nagelsmann zur Sete (kein Wunder, nachdem dieser dieses fast obsolet gewordene ehemalige Fachblatt wieder hoffähig und prominent gemacht hatte), aber der allgemeine Tenor war vernichtend. „Du sägst einen Top-Spieler weg“, monierte etwa Stefan Effenberg, sonst im „Doppelpass“ wirklich nicht die Instanz, die das DFB-Team über Gebühr kritisiert. „Einen Spieler, den du vielleicht noch brauchen kannst.“
Wenigstens heizte Undav die hitzige Stimmung nicht weiter auf. „Wir haben gesprochen. Für mich ist alles gut“, sagte der Stürmer am Samstag im Sportstudio. Auf Wiedervorlage dann bei der WM (so diese denn stattfindet bei all den Trumpereien …).
Tadej Pogacar – einfach unschlagbar
Knapp 20 Kilometer vor Ende der Flandern-Rundfahrt musste dann auch der letzte verbliebene Konkurrent abreißen lassen. An einer der vielen giftigen Steigungen distanzierte Tadej Pogacar den Holländer Matthew van der Poel, einen ausgesprochenen Spezialisten dieses Eintages-Klassikers, den er selbst schon dreimal gewonnen hatte. Gegen den Slowenen konnte er nichts ausrichten. Wie zuvor die komplette Weltelite wie die Belgier Remco Evenepoel und Woutvan Aert, die dem Höllentempo nach und nach nichtmehr folgen konnten.
So triumphierte Tadej Pogacar auch beim zweiten Monument des Jahres (nach Mailand-San Remo). In seiner Ausnahme-Form ist es sogar denkbar bis wahrscheinlich, dass er auch die folgenden drei Monumente für sich entscheiden kann (Paris Roubaix am Sonntag, Lüttich-Bastogne-Lüttich noch im Frühjahr und die Lombardei-Rundfahrt m Herbst). Das hat es noch nie dagegen, und dazwischen dürfte auch der nächste Triumph bei der Tour liegen. Pogacar fährt in seiner eigenen Welt, hat mittlerweile überhaupt keine Schwächen mehr, kann zur Not sogar sprinten. Dergleichen hat es im Radsport noch nie gegeben, zumindest nicht seit Eddy Merckx (dem Kannibalen, weil er jedes Rennen gewinnen wollte) – und das ist mehr als 50 Jahre her und war außerdem doping-gefördert, wie wir heute wissen.
Noch nicht einmal von einem roten Licht bei einem Bahnübergang ließ er sich stoppen. 200 Kilometer vor dem Schluss poassierte das zu dieser zeit noch geschlossene Feld sogar eine geschlossene Schranke, was selbstverständlich auch in einem Radrennen strikt verboten ist, ich muss wohl nicht ausführen, warum. Passiert ist Gott sei Dank nicht, aber den Profis droht ein Nachspiel: Geldstrafe und womöglich sogar acht Tage Führerschein-Verbot. Theoretisch wäre sogar eine Disqualifikation möglich, erscheint aber höchst unwahrscheinlich, weil 200 Fahrer sich diesen Fauxpas leisteten. Also eher ein Sturm im Wasserglas.
Ach, Arsenal! der nächste Titel vergeigt
Wenig ist mehr übrig geblieben vom Zauberfußball der Londoner im Herbst, als sie die Premier League aufmischten und die europäischen Spitzenclubs. Zwar führen sie die englische Meisterschaft noch an (sogar relativ komfortabel), aber ihr Spiel macht keinerlei Spaß mehr (boaring Arsenal lebt wieder auf) und ist auch längst nicht mehr so erfolgreich. Am Samstag scheiterten sie im tradtionellen FA-Cup gar an einem Zweitligisten. In einem nur zeitweise packenden Viertelfinale hatte der FC Southampton mit 2:1 die Nase vorn. Allerdings konnte das Spiel am Ostersamstag gar nicht anders ausgehen, wenn ich die Spitznamen bedenke: Hier die Saints (Heiligen), dort die Gunners (Kanoniere), da musste der Fußball-Gott oder eine ähnlich hohe Instanz einfach eingreifen, wobei in de Partie selbst alles mit rechten Dingen zugegangen war (kein Schiri-Betrug, nirgends, das muss man wohl eigens erwähnen).
Southampton trifft nun im Halbfinale auf Manchester City. Das Team von Pep Guardiola demontierte den FC Liverpool und triumphierte mit 4:0. Drei Tore erzielte dabei Erling Haaland, dem die Experten schon eine schwere Krise nachgesagt hatten. Das andere Halbfinale bestreiten der FC Chelsea und Leeds United; beide Partien werden am letzten April-Wochenende im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen (wie auch das Endspiel). Ein schöner Brauch.
Lilli Freischem gewinnt das Schwestern-Duell beim Boat Race
Das Duell Oxford gegen Cambridge, der englische Klassiker, nur „the Boat Race“ genannt. Bei den Frauen mit der Besondeheit, dass zwei Schwestern gegeneinander antraten (zum ersten Mal seit 22 jahren), nämlich die Kölnerinnen Mia (Cambridge) und Lilli (Oxford) Freischem. Oxford hatte die Bugspitze klar vorn nach 6,8 Kilometern auf einer eher unruhigen Themse. Die Eltern verfolgten das Spektakel live vor Ort in extra hellblau/dunkelblau gestrickten Pullovern. Kleiner Trost für Mia: Sie kann auch nächstes Jahr noch mal antreten, während Lilli ihr Chirurgie-Studium beendet. Und Partie kann sie auch feiern, denn die Cambridge-Studenten besiegten Oxford klar.
Und sonst?
- Bundesliga: Der FC Bayern steckte beim SC Freiburg enen 0:2-Rückstand weg (wie übrigens schon im Hinspiel) und siegte dank eines Treffers in der Nachspielzeit der Nachspielzeit des bis dato sehr blassen Lennart Karl mit 3:2. Es war das 100. Tor der Münchner in der Saison, nächsten Samstag dürfte der Bundesliga-Rekord der Münchner aus der Spieltzeit 1971/72 (101) fallen.
Der Vorsprung auf Borussia Dortmund beträgt weiterhin 9 Punkte, der BVB erzielte seine Tore zum 2:0 beim VfB Stuttgart (mit einem ehe schwachen Undav) mit den ersten Schüssen ebenfalls in der Nachspielzeit.
Im Abstiegskampf wird es für den VfL Wolfsburg eng und enger. Trotz einer 3:1-Führung bei Bayer Leverkusen verlor das Team im Plastico der beiden Werksclubs noch mit 3:6. Neu-Trainer Dieter Hecking tobte über die Schiri-Leistung, die in der Tat einiges zu wünschen ließ (Witz-Elfer für Bayer zum 1:1). Der Rückstand auf Platz 16 (St. Pauli /1:1 beim 1. FC Union) beträgt schon 4 Punkte.
- 2. Bundesliga: Dresden gegen Hertha, und mal wieder wird nicht über Sport geredet, sondern über wildgewordene Männer (es waren wirklich ausschließlich Männer). Fans beider Lager waren über die Zäune aufs Spielfeld geklettert und beschossen sich mit Pyrotechnik. In einer rund 20 Minuten langen Spielunterbrechung drängte die Polizei die Anhänger zurück in ihre Fanblöcke, und die Partie konnte tatsächlich zu Ende gespielt werden; Hertha siegte mit 1:0.
- Spanien: Der FC Barcelona machte einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft. In einem hitzigen Duell behielten die Katalanen mit 2:1 bei Atlético Madrid die Oberhand. Den entscheidenden Treffer „erzielte“ Robert Lewandowski. Viel dafür konnte der Pole nicht, denn der Ball prallte nach einer tollen Abwehr-Aktion von Atleti-Schlussmann Musso an Lewandowksi Schulter und von dort direkt ins Tor. Da Real zuvor seine Partie auf Mallorca mit 1:2 verloren hatte, beträgt der Vorsprung von Barca jetzt schon komfortable sieben Punkte.
- Tennis: Eine Woc he eher zum verschnaufen: Turniersiege holten sich Marie Boukova (in Bogotá), Jessica Pegula (Charleston) sowie Jungstar Mir Jodar (Marrakesch), Mariano Navone (Bukarest) sowie Tommy Paul in Houston. Der Amerikane besiegte im Finale den Argentinier R.A. Burruchaga. Wem dieser Nachname bekannt vorkommt: Richtig. Sein Vater Jorge Burruchaga überwand im WM-Finale 1986 Toni Schumacher zum entscheidenden 3:2 (Unvergessen ZDF-Reporter Rolf Kramer: Toni, halt ihn ! Nein!)
- Tischtennis: Toller Erfolg für Sabine Winter. Bei einem stark besetzten Welt-Turnier in Macau musste sich die Deutsche erst im Halbfinale der späteren Turniersiegerin und Weltmeisterin Sun Yingsha beugen. So weit war eine Europäerin in einem Turnier dieser Kategorie zuletzt vor 11 jahren vorgedrungen (Petrissa Solja). Bei den Männern triumphierte mit Chuqin Wang ebenfalls ein Chinese.
von Münchner Löwe | März 24, 2026 | Biathlon, Fußball, Radsport, Wintersport, Wochenrückschau
Pogacars Husarenstück trotz Sturz
Der Monumenten-Klassiker Mailand-San Remo gehörte zu den ganz wenigen wichtigen Radrennen, die Tadej Pogacar noch nicht gewonnen hatte. Auch am Samstag sah es nicht gut aus für den Slowenen, denn nur 30 Kilometer vor dem Ziel kam er zu Sturz. Doch er bestätigte seine Ausnahmeklasse, holte den Rückstand fast spielend auf und bezwang mit zerrissenem Trikot und beschädigtem Rad gemeinsam mit dem Briten Thomas Pidcock den Anstieg um Poggio als Erster. Nach der rasenden Abfahrt hinunter nach San Remo erwies er sich im Schlussspurt als der Stärkere. Wie sehr ihm der Triumph bei der „Primavera“ am Herzen lag, zeigte sein ausgelassener Jubel, andere Siege nimmt er mittlerweile ja fast gleichgültig zur Kenntnis.
Von den ganz großen Rennen, egal ob Rundfahrt oder Eingtagesklassiker, fehlt Pogacar jetzt nur noch Paris-Roubaix in der Siegessammlung. Jenes Monument in der Hölle des Nordens mit den unberechenbaren Kopfsteinpflaster. Wer den wild entschlossenen Slowenen bei seiner Aufholjagd nach dem Sturz und dem unwiderstehlichen Anstieg zum Poggio gesehen hat, zweifelt nicht daran, dass Tadej Pogacar auch dieses Rennen für sich entscheiden wird, vielleicht schon am 13. April.
Englands Armada – ziemlich gebeutet
Gleich mit sechs Teams waren ins Achtelfinale der Fußball-Champions-League gestürmt, nur zwei haben diese Runde überstanden, der FC Liverpool gegen Galatasaray und der FC Arsenal gegen Bayer Leverkusen. Der Rest erlitt Schiffbruch. Vor allem die Auswärtsschwäche in Spanien war eklatant. Ob Manchester City bei Real Madrid (0:3), Tottenham bei Atlético (2:5) oder Newcastle bei Barca (2:7), es hagelte regelrecht Gegentore, was auch die Heimspiele nicht kompensieren konnten. Die Schadenfreude der Konkurrenz kam dann noch hinzu, die schon einen Durchmarsch der Premier League befürchtete angesichts der finanziellen Dominanz.
Sehr souverän löste der FC Bayern die Aufgabe Atalanta Bergamo. Dem 6:1 im HInspiel ließen die Münchner in der heimischen Arena ein 4:1 folgen. In der Form sehe ich den Deutschen Meister als (Mit)Favorit auf den Henkelpott, allerdings wartet jetzt die schwere Aufgabe Real Madrid, wo gerade im Santiago Bernabeu schon so manches Fußball-Wunder (oder überhaupt wunderliches Geschehen?) geschah, wie auch die Bayern leidvoll bestätigen können.
Außerdem habe ich ganz groß den Titelverteidiger auf dem Zettel: Paris St. Germain nahm die Hürde FC Chelsea sehr souverän. In einer Wiederholung des Club-WM-Finals setzten sich die Franzosen mit einem Gesamtscore von 8:2 durch. Offenbar pflegt PSG die Erfolgstaktik von 2025: sich bis zum Frühjahr irgendwie durchschlagen und dann fast unwiderstehlich auftrumpfen.
Kehl muss gehen
Borussia Dortmund wird den Vertrag mit ihrem langjährigen Spieler und jetzigen Sportdirektor nicht verlängern. Nachfolger wird Nils Ole Book, der aus dem völlig unbedeutenden Viertligisten SV Elversberg einen seriösen Aufstiegskandidaten zur Bundesliga formte (nicht allein, versteht sich!). Damit kappte der BVB seinen fast ehernen Grundsatz, nur altgediente Profis in die Teamführung zu integrieren. Frische Luft von außen soll den club-internen Mief und Muff vertreiben. Kehl wurde als Schuldiger einer insgesamt verfehlten Transfer-Politik ausgemacht. So fehlt zurzeit derzeit der Spieler im Kader, den man zu exorbitante Summen verkaufen könnte wie früher Dembélé, Bellingham, Haaland und Aubameyang. Angesichts der vielen Verantwortlichen, die bei den Dortmunder bei Transfers so mitmischen (neben Kehl: Ricken, Sammer, der geschasste Mislintat, vielleicht auch noch Vereins-Chef Watzke), vermag ich nicht zu urteilen, ob gerade Sebastian Kehl der Hauptschuldige ist. Zumal die Saison als ungefährdeter Bundesligazweiter auch nicht als Komplett-Desaster gelten kann.
Und sonst?
- Bundesliga: Für den VfL Wolfsburg wird es im Abstiegskampf enger und enger. Die Niedersachsen verloren zu Hause das direkte Duell gegen Werder Bremen mit 0:1 – nach einer wenig mutmachenden Vorstellung. Der Rückjstand auf den Relegations-Platz 16 (St. Pauli) beträgt schon 3 Punkte und 13 Tore in der Differenz, Rang 15 (1. FC Köln) ist schon fünf Zähler entfernt.
Apropos Köln: Die Rheinländer entschlossen sich vor der Pause wegen Länderspielen zum handelsüblichen Schritt in der Ergebniskrise und feuerten Trainer Lukas Kwasniok. Der trotz Tragens des Kölschen Spielertrikots offebar nie beim sehr eigenen FC angekommen schien. Nachfolger wird zumindest vorläufig der bisherige Assistent René Wagner, bisher noch ohne jede Erfahrung als Chefcoach. Mich würde also nicht wundern, wenn der FC bei einem Feuerwehrmann wie Friedhelm Funkel anfragt …
- 3. Liga: Ein zartes Aufstiegsfünkchen flackerte bei mir als Löwen-Fan, es wurde durch eine Niederlage des TSV 1860 beim MSV in der Nachspielzeit jäh ausgetreten. Während der VfL Osnabrück als klar Erster schon die Aufstiegsfeier planen kann, gibt es dahinter zwischen 5 fast gleichaufen Teams ein wüstes Gerangel um den zweiten direkten Aufstiegsplatz und den Relegationsrang 3.
- Wintersport: Auch beim Saisonfinale am Holmenkollen gab es keinen deutschen Sieg. Philipp Nawrath musste sich im Massenstart nur um 3,7 Sekunden dem Norweger Johan Botn beugen. Erstmals überhaupt blieb die Mannschaft komplett ohne Rang 1 bei einem Rennen. Norweger, Franzosen und Schwede sind bei Männern und Frauen in Quanitität, aber auch Qualität klar enteilt. Daran ändern auch vereizelte Siege einer Lisa Vitozzi (so am Sonntag im Massenstart nichts.
2 prägende Österreicher bestritten am Holmenkollen ihre letzten Rennen. Lisa-Maria Hauser und Simon Eder, mit 43 Jahren eh schon in einem gesegneten Sportleralter. Hausers Rücktritt kam doch etwas überraschend, immerhin konnte sie in diesem Jahr noch einen Verfolger gewinnen. Aber sie sah nach dem eher enttäuschenden Olympia keine echte Motivation mehr.Während bei den Frauen junge Österreicherinnen wie Anna Gandler und Anna Andexer bereitstehen, schaut es bei den Männern für Austria zappenduster aus.
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