DAs war die Woche, die war

Die letzte Tour-Woche und 2 bemerkenswerte Tennis-Turniere

 

Pogacar ungefährdet

 

Wie erwartet, hat Tadej Pogacar ungefährdet die Tour de France gewonnen. Der Slowene zeigte noch einmal sein ganzes Können, als er am Freitag wie von ihm erwünscht die Etappe nach Alpe d’Huez für sich entschied. Und zwar in einer Art und Weise, die einen nur sprachlos zurückließ.

Mit etwa drei Minuten war die Pogacar-Gruppe der Besten im Gesamt-Klassement hinter einem Führungstrio in den sagenumwobenen Anstieg mit den 21 Kehren gegangen, da machte sich Pogacar allein zur Verfolgungsjagd auf und davon. Sekunde um Sekunde knabberte er an Rückstand weg, immerhin gegen einen Weltklasse-Kletterer wie Richard Carapaz. Einen Kilometer vorm Zielstrich der Zusammenschluss, und als der Slowene wegspurtete hatten weder Carapaz noch sein Fluchtgefährte Martinez auch nur den Hauch einer Chance.

Die legendäre Etappe hoch nach Alpe d’Huez fehlte noch in der reichen Erfolgssammlung des Slowenen. Er brauchte für den Anstieg gut eine Minute weniger als der bisherige Rekordhalter Marco Pantani, dem dieses Kunststück in den Hochzeiten des Dopings geglückt war. Gerüchte und Mutmaßungen wollen angesichts der unfassbaren Überlegenheit nicht verstummen, aber bisher ist Pogacar aus allen Dopingkontrollen ohne positven Befund geblieben.

Tags darauf ging es (nach einer mörderischen Etappe mit drei Bergwertungen der höchsten Kategorie noch einmal nach Alped’Huez, diesmal von der anderen, nicht so schweren  Seite. Wieder sprang Carapaz vom Hauptfeld früh weg mit Fluchtgefährten Sepp Kuss. Der in einer rasenden Abfahrt für einen Schreckenmoment sorgte, als er die Kontrolle verlor und zu Sturz kam. Gott sei Dank genau an einer Stelle, wo ein Fangnetz aufgezogen war, sonst wäre er hunderte von Metern in die Tiefe gestürzt. Was einem immer wieder vor Augen führt, welche riesigen Gefahren die Tour-Teilnehmer auf sich nehmen. Da sind die Schlüsselbeinbrüche, die die Spitzenfahrer Monas Vingegaard und Florian Lipowitz erlitten hatten, Tagesgeschäft.

Durch den Sturz verlor der zu diesem Zeitpunkt knapp führende Kuss natürlich alle Chancen auf den Etappensieg. Den schnappte sich Carapaz. Höchstwahrscheinlich auch deshalb, weil Pogacar diesmal auf eine Verfolgungsjagd verzichtete. Diesmal begnügte er sich, seinen hochtalentierten Teamgefährten Isaac del Toro ins Ziel zu eskortieren, auf dass der Mexikaner das Weiße Trikot des besten nachwuchsfahrers absichern könnte. Dies gelang, auch weil dessen Konkurrent Paul Seixas weiter Zeit verlor.
Carapaz feierte aber nicht nur den zweiten Etappensieg in den Alpen, mindestens genauso wichtig war dem Mann aus Ecuador das Bergtrikot, das er dann bis Paris trug.

Eine ganz starke Leistung lieferte Remco Evenepoel ab. Der Belgier vom Red-Bull-Team war klar der zweitstärkste Mann im Feld. Endlich zeigte er seine überragenden Fähigkeiten auch im Hochgebirge (diese Fähigkeit hatte er bisher vermissen lassen). An Pogacar kam er zwar nicht heran, alle anderen Konkurrenten hatte der Belgier sicher im Griff.

 

Van der Poels unfassbarer Endspurt

 

Die letzte Etappe in Paris wollte Pogacar noch mal gewinnen. seit 2025 ist ja in die Tour honneur in der Hauptstadt der knackige Anstieg zum Montmartre eingebaut, einer der Glanzpunkte der Olympischen Spiele 2024. Die Gesamtwertung ist vorher neutralisiert, aber der Kampf um den Tagessieg erfährt dadurch noch mal ein unglaubliches Spektakel. So auch am Sonntag. Beim letzten Anstieg setzte sich Pogacar ab, und nur Matthew van der Poel konnte folgen. Etwa 15 Sekunden konnten sie herausfahren, sie wechselten sich perfekt in der Führungsarbeit ab, und lange schien es so, als würden sie tatsächlich durchkommen. Doch das rasende Feld, in dem die Helfer der Sprintspezialisten ein unfassbares Tempo anschlugen kamen dann doch Sekunde für Sekunde näher – ein echter Krimi. Etwa 600 Meter richtete sich Pogacar auf, er konnte nicht mehr. Wohl aber van der Poel, der das Tempo beibehielt. Und doch kam die Meute näher und näher. Irgendwie mobilisierte van der Poel  Kräfte aus seinem Körper, aber als er die Ziellinie übeqwuerrte, da jubelte ein anderer: kurze Verwirrung, dann war klar: Der Belgier Jesper Philippsen feierte nicht selbst, sondern seinen Teamkollegen van der Poel. Nur zur Sicherheit war der Belgier mitgespurtet, damit der Sieg auf jeden Fall im Team blieb. Was für ein faszinierender Schlussakkord dieser faszinierenden Tour.

 

Lilli Tagger zeigt bei den Großen auf

 

Die österreichische Tennisspielerin habe ich seit gut einem Jahr auf dem Zettel. Genauer gesagt, seit dem French-Open-Triumph bei den Juniorinnen 2025. Seitdem geht es stetig aufwärts mit der mittlerweile 18-Jährigen, die sich innerhalb eines Jahres von einem Platz jenseits der 500 in die Top 100 vorgespielt hatte. Jetzt der erste Turnier-Sieg bei den „Großen“, nämlich beim Turnier in Prag. Gewiss, nicht das ganz große Event, längst nicht so gut besetzt wie ein Grand-Slam- oder Masters-Turnier. Aber doch eines mit vielen Lokalmatadorinnen aus Tschechien, dem schier unerschöpflichen Talente-Reservoir.
Das Meisterstück machte Tagger schon am Samstag im Halbfinale, als sie in einer spektakulären Partie Barbora Krejikova bezwang. Ihres Zeichens Wimbledonsiegerin 2024 und auch in Paris hatte sie schon triumphiert. In einer Partie Spitz auf Knopf gewann sie im Tiebreak des 3. Satzes, und quasi zum Drüberstreuen siegte Lilli Tagger auch im Finale gegen Daria Snigur aus der Ukraine.

Offenbar ist Tagger jetzt der Sprung in die Elite gelungen (bei aller Vorsicht). Mit 1,85 Metern ist sie einer der Längsten im Feld, ihr Aufschlag dementsprechend eine echte Waffe, obwohl sie wahrlich nicht muskelbepackt ist. Der Paradeschlag ist die wunderschöne einhändige Rückhand (leider im Aussterben begriffen, erst recht bei den Frauen), mir der sie unerreichbare Bälle schlagen kann.
Taggers großes Glück: Mit der Italienerin Francesca Schiavone hat sie eine erfahrene Trainerin: eine ehemalige Topspielerin ebenfalls mit einer einhändigen Rückhand; die Tagger perfekt anleitet, und auch das Umfeld scheint geerdet. Es geht nicht um den schnellen Triumph, sondern an das langsame Heranführen ans Spitzentennis. Wo dann die Grenze ist, bleibt abzuwarten. Dass ihr gegenwärtiges Ranking von Platz 45 schon der Plafond ist, glauben allerdings nicht mal die schlimmsten Pessimisten, die Top Ten scheinen zumindest mittelfristig bei allen Unwägbarkeiten auf jeden Fall drin. Ich werde den Weg der Lilli Tagger weiter verfolgen.

 

Bei Korpatsch geht endlich der Knopf auf

 

Tamara Korpatsch gab als Riesentalent auch Anlass zu den größten Hoffnungen. Aber viele Verletzungen verhinderte die große Tennis-Karriere. Doch jetzt, mit 31Jahren, belohnte sich die Deutsche dafür, dass sie stets drangeblieben ist, dass sie trotz vieler Rückschläge nie aufgegeben hate. In Hamburg schaffte sie am Sonntag den Turniersieg, durch einen Finalsieg gegen die Ungarin Anna Bondar.

Geradezu märchenhaft war die Woche der Tamara Korpatsch verlaufen mit Siegen unter anderem gegen die weit höher eingestuften und auch eingeschätzten Kalinina und Sherif. Der Lohn: Etwa 30.000 Dollar Prämie und der Sprung auf Rang 46, einen Platz also hinter Tagger. Und somit die Gewissheit, zumindest für ein jahr bei allen wichtigen Turnieren im Hauptfeld zu stehen.

 

Und sonst?

 

  • Formel 1: Den ersten Erfolg als Weltmeister feierte Lando Norris. Im Budapest gewann er vor dem viermaligen Champions Max verstappen und Kimi Antonelli, der seine WM-Führung auf 50 Punkte (das entspricht zwei Rennsiegen) ausbaute. Jetzt folgt eine pause von einem Monat.
  • Leichtathletik: Glanzpunkte der Deutschen Meisterschaften waren die 400-Meter-Rennen. Ohne Hürden triumphierte Emil Ageykum in 47.65 Sekunden, mit denen er dem bisherigen Meisterschaftsrekord von Harald Schmid aus den 80er-jahren unterbot.
    Noch überraschender kam für mich die Top-Zeit von Jean Paul Bredau. Ohne Hürde brauchte er für die Srtadionrunde nur 44,72 Sekunden, so schnell war in Deutschland seit 20 Jahren niemand mehr gewesen, als Ingo Schult die Welteligte aufmischte.
    Ageykum und Brelau sind auch zwei echte Trümpfe für die Europameisterschaften in drei Wochen, und in der 400-Meter-Staffel dürften beide gesetzt sein.
  • Fechten: Die WM in Honkong brachte einen unerwarteten Erfolg für Deutschland. Säbel-Weltmeisterin wurde völlig überraschend Larissa Eifler. Es ist der erste Titel für Deutschland seit 2014 (Säbel-Männer in Kasan) und gar die erste Einzelmeisterschaft seit 2010, als Peter Joppich mit dem Florett erfolgreich war. Ein sehr heller Lichtblick in einer Sportart, die einst zu den Medaillengaranten auch bei Olympia zählte, zuletzt aber komplett jenseits der Öffentlichkeit lief.
  • Volleyball: Fast vergessen hätte ich einen absoluten Höhepunkt. In einem grandiosen Finale der Nation League im chinesischen Macau (großer Seufzer) setzten sich die Türkinnen in vier Sätzen gegen Brasilien durch. Was die Südamerikanerinnen an Abwehrarbeit verrichteten, war  outstanding und jenseits des Begreifens (meines jedenfalls), aber gegen die türkische Star-Angreiferin Melissa Vargas war am Ende doch kein Kraut gewachsen.
    Sehr und genießt!

    https://www.youtube.com/watch?v=upj4RRXEtvc

 

 

Das wird die Woche, die wird

Die letzte Tour-Woche, deutsche Finals in Hannover und tatsächlich schon wieder Fußball-Champions-League, wenn gleich „nur“ Qualifikation.

 

Pogacar ohne Gegner – oder?

 

Die Tour de France ist in der letzten Woche vor dem Ziel am Sonntag in Paris. Doch schon heute ist ein klarer Anwärter aufs Podest wegen eines Sturzes ausgeschieden. Bei einer sehr tückischen Abfahrt im Zeitfahren rutschte Florian Lipowitz in einer engen Kurve mit dem Hinterrad weg, er schlitterte mit der Schulter gegen eine nicht abgesicherte Bordsteinkante und konnte nicht weiterfahren. Stattdessen wurde er mit dem Krankenwagen abtransportiert.
Für mich ein absolutes Unding: zum einen so eine gefährliche Abfahrt in das Einzel-Zeitfahren einzubauen und diese zum anderen nicht im Geringsten zu schützen. Ein Sturz war fast naheliegend und offenbar von den sensationslüsternen Organisatoren fast schon eingepreist. Auch der klar Führende Tadej Pogacar hatte an dieser Stelle seine Mühe, obwohl der Slowene nicht das Letzte riskiert haben dürfte.
Pogacar dürfte nach Rang 2 hinter Remco Evenepoel, aber nur 28 Sekunden Zeitverlust auf den absoluten Spezialisten im Kampf gegen die Uhr, der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen sein bei 4:32 Minuten Vorsprung auf den Belgier. Auch wenn die anstehenden Alpenetappen unter anderem mit zweimal Alpe d’Huez kein Zuckerschlecken werden. Evenepoel hat beste Chancen auf Rang 2, es wäre seine mit Abstand beste Tour-Platzierung in Paris. Allerdings fehlt ihm mit Lipowitz ein sehr wichtiger Helfer in den Bergen, der Rest des Red-Bull-Hansgrohe-Team ist dort kein Faktor. Mal schauen, ob er über die ganz hohen Berge auch gut rüberkommt, das war in den vergangene jahren sien Problem.
Sehr spannend wird der Kampf um Platz 3 (nach dem Ausfall von Lipowitz und zuvor Jonas Vingegaard). Der Mexikaner Isaac del Toro und der Franzose Paul Seixas kämpfen nicht nur um den Podestplatz, sondern auch ums Weiße Trikot es besten Nachwuchsfahrers (bei der Tour sind das alle Profis unter 25 jahren).

 

Deutsche Titel im Hunderterpack

 

Ab Donnerstag ist es wieder soweit. In gleich 23 Sportarten kämpfen Athletinnen und Athleten um deutsche Meistertitel. Neben Traditions-Sportarten wie Schwimmen, Bogensport und Turnen, die schon öfter in den sogenannten deutschen Finals dabei waren, kämpfen erstmals auch solche aus Jiu Jitsu und Rapid Surfen, aber auch Beachvolleyball und Wasserball um Meisterehren. Die Wettbewerbe sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt, für diejenigen, die sich nicht extra nach Hannover aufmachen (ich gehe mal davon aus, dass keiner meiner Leser dort wohnt …), bietet die ARD zahlreiche Live-Streams an.

Mein persönlicher Liebling: die 3×3-Basketballer und das Rugby-7-Turnier (jeweils Frauen und Männer), auch wenn hier die Nationalspieler wegen der nahen Europameisterschaft unabkömmlich sein werden.

Extrawurscht der Leichtathleten – aus Gründen!

Auch diese kämpfen dieses Wochenende um Titel und Platzierungen. Allerdings nicht in Hannover, sondern in Bochum-Wattenscheid, im altehrwürdigen Stadion an der Lohrheide, wo in den 80er-Jahren auch die Bundesliga-Kicker von Wattenscheid 09 spielten (heute Regionalliga).
Der Grund für den Sonderweg ist profan: Nach dem Umbau des Niedersachsenstadions in eine reine Fußball-Arena (für die WM 2006!) gibt es dort keine wettkampftaugliches Leichtathletik-Stadion. Der Zuschauer daheim wird nix merken, auch hier ist das Fernsehen live dabei, wahrscheinlich sogar besonders ausführlich, wie es sich für die olympische Kernsportart gehört.

 

Sturms erster Schritt zur Königsklasse 

 

Sturm Graz gegen Hearts of Midliothian – so lautet aus meiner austriaphiler Sicht der Schlager der 2. Qualifikationsrunde (Di., 20:30, ORF1).  Beide Teams wurden in der nationalen Meisterschaft Zweiter, die Hearts verpassten herzzerreißend in fast letzter Minute mit einer Niederlage beim direkten Konkurrenten Celtic Glasgow den Titel. Sowohl Österreicher als auch Schotten waren ja bei der WM dabei, beide Teams schieden früh aus. Inwieweit Spieler fehlen, vemag ich nicht zu sagen, noch weniger weiß ich über die Form: Aber gerade die Hearts haben im Sommer einen erheblichen Aderlass erlitten, die besten Profis haben sich davongemacht.

Ansonsten sticht noch die Partie FC Thun gegen Dinamo Zagreb heraus (Di., 20 Uhr/SRF), immerhin der Schweizer Meister (ohne Meistercoach Lustrinelli, der in Richtung 1. FC Union nach Berlin entschwand) gegen den Titelträger Kroatiens.

Insgesamt sind vier Qualifikationsrunden zu überstehen, bevor die Geldtöpfe der Königsklasse anvisiert werden können. In der 3. Runde greift dann auch der österreichische Titelträger LASK ein.

 

Und sonst?

 

  • Formel 1: Letzter Lauf vor der einmonatigen Sommerpause in Budapest (Sonntag, 15 Uhr). WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes muss sich de stärker werdenden Konkurrenz der Ferraris und von max Verstappen (Red Bull) erwehren.
  • Tennis: Traditionelle Sandplatzturniere der Männer in Kitzbühel (unter anderem mit Bublik, Vacherot, Struff und Altmaier) und Estoril (Rublew, Darderi, Wawrinka). Die Frauen messen sich in Hamburg (Olyinikova, Kalinina, Korpatsch) und Prag (Bouskova, Krejikova, Tagger).
    Das Gros der Spielerinnen und Spieler hat sich bereits nach Nordamerika aufgemacht, wo ab nächste Woche die Sommer-Hartplatz-Saison mit dem Höhepunkt US Open (ab 31. August) ansteht.

 

 

Das wird die Woche, die wird

Jenseits der WM: 2 absolute Top-Ereignisse des Sportjahres starten – Wimbledon und die Tour de France

 

Alles Sinner oder was?

 

Was macht Janni Sinner in Wimbledon, das er heute als Titelverteidiger eröffnet. Einen Monat war es still um den Italiener nach seinem hitzebedingten Sensations-Aus bei den French Open. Nicht eines der Vorbereitungsturniere auf Rasen hat er absolviert, nur trainiert, wie gut, weiß nur er selbst. Dennoch führt der Sieg nur über den Titelverteidiger, zumal Carlos Alcáraz wegen seiner Handverletzung immer noch pausieren muss. Derzeit gibt es kaum Meldungen über ein eventuelles Comeback des Spaniers zur amerikanischen Hartplatz-Saison, was immer das heißen mag.
Den typischen Rasenspezialisten (Aufschlag, Volley und der eine oder andere geblockte Return) gibt es schon länger nicht mehr. Sehr stark schätze ich die US-Amerikaner um Taylor Fritz, Ben Shelton und Francis Tiafoe ein. Die US-Männer warten schon ewig auf einen Titel (es war tatsächlich Pete Sampras im Jahr 2000). Obs dann wirklich einer aus diesem Trio (oder gar Tommy Paul?) den Durchmarsch schafft, ist einer der Spannungsmomente des Turniers. Und natürlich das Abschneiden des „ewigen“ Djokers Novak Djokovic auf der Jagd nach dem 24. Grand-Slam-Triumph.
Aus deutscher Sicht natürlich die spannendste Frage, was French-Open-Sieger Alexander Zverev auf dem von ihm nicht so geliebten Rasen veranstaltet, auch weil ihn eine Rasen-Allergie plagt. Schlechter als vergangenes Jahr kann es dem hamburger nicht ergehen, als er in der 1. Runde Arthur Rinderknech unterlag und danach in einer markerschütternden Pressekonferenz einen Seelenstriptease hinlegte, wo er mit sich und der Welt komplett unzufrieden war. In einem pozenziellen Viertelfinale könnte er auf Taylor Fritz treffen sein Angstgegner, gegen den er zuletzt in Halle/Westfalen seine 7. Niederlage hintereinander bezog.

Bei den Frauen steht erst einmal das Comeback von Serena Williams im Blickpunkt. Die US-Amerikanerin erhielt von den Veranstaltern eine Wild Card, der Hype um die 23-fache Grand-Slam-Siegerin (letzter Wimbledontitel: 2016) ist gewaltig (meines Erachtens zu gewaltig), ihre Partie gegen gegen die Australierin Maja Joint findet auf dem Center Court statt, er wird brechend voll sein. Ebenfalls beim Doppel, das sie mit ihrer älteren Schwester Venus bestreitet.

Auch wenn Williams die eine oder andere Einzel-Runde gewinnen sollte (eher bestenfalls eine), das Turnier wird sie nicht gewinnen. Für den Sieg kommen ein knappes Dutzend Spielerinnen in Frage. Anders gesagt: die natürliche Favoritin erkenne ich nicht. Die Vorbereitungsturniere hinterließen einen gemischten Eindruck. Die Top 2, Aryna Sabalenka und Lena Rybakina, bezogen empfindliche Niederlagen. Auch bei den Frauen gibt es chancenreiche Amerikanerinnen, sogar ein Quartett (Coco Gauff, Jessica Pegula, Madison Keys und trotz fehlender Form die letztjährige Finalistin Amanda Anisimova). Die Tschechinnen um Karolina Muchova (Turniersieg in Berlin) und Linda Noskova (Turniersieg in Bad Homburg) sind stark, und natürlich nie zu unterschätzen ist Iga Swiatek, die polnische Titelverteidigerin. Oder eben die Überraschungsfrau, die Wimbledon so gerne hervorbringt.

Die mittlerweile 37-jährige Tatjana Maria zeigte unlängt mit der Finalteilnahme in Eastbourne (vs Keys), dass sie auf Rasen sehr gefährlich sein kann, Ähnliches lässt sich über die deutsche Landsfrau Laura Siegemund sagen.

 

Alles Pogacar oder was?

 

Die Tour de France beginnt am Samstag, wie immer über 3 Wochen mit der Schluss-Etappe am 26. Juli mit einem Rundkurs in Paris. Wieder ein extrem anspruchsvoller Kurs mit gleich 8 Bergetappen und 5 Bergankünften. Gleich zweimal ist Alpe d`Huez das Ziel, bei der vorletzten Etappe allerdings geht es eher harmlos über die Ostseite hoch zum legendären Wintersportort: erst danach steht der Gesamtsieger wirklich fest.
Und wir wissen dann, ob Tadej Pogacar auch wirklich triumphiert. Der Slowene ist der haushohe Favorit auf den Toursieg; es wäre sein fünfter, mit dem er zu den Legenden Merckx, Indurain und Hinault aufschließen würde. Er ist in glänzender Form, wie der übelegene Sieg bei der Generalprobe Tour de Suisse eindrucksvoll bestätigte.

Doch die Konkurrenz wird sich nicht kampflos ergeben. Vor allem nicht Jonas Vingegaard, der überlegen den Giro gewann und dabei sogar Kräfte sparen konnte. Im Zeitfahren ist der Däne mindestens ebenbürtig, allerdings gibt es nur ein eher kurzes Einzelzeitfahren (26km/16.). Die große Frage lautet: kann er im Hochgebirge mithalten, vor allem bei so vielen Etappen.

Der deutsche Rennstall Bora-Red Bull geht mit einer Doppelspitze ins Rennen, angeblich sind Zeitfahrspezialist Remco Evenepoel und  Florian Lipowicz, gleichberechtigt. Der Deutsche erscheint mir in den Bergen stärker als der holländische Kollege. Im vergangenen Jahr wurde er Dritter, und nach eigener Auskunft ist er noch besser in Form. Vor allem ist er ein Jahr erfahrener und hofft somit, dass er gerade am Anfang unnötige Zeitverluste vermeiden kann.

Womit ich beim vierten aussichtsreichen Kandidaten wäre: Paul Seixas, blutjunger (19) Himmelsstürmer aus Frankreich, der endlich für die Gastgeber wieder einen Toursieg schaffen soll (zuletzt Bernard Hinault 1985!). Seixas ist ein begnadetes Radsport-Talent, aber er bestreitet die Tour erstmals (und überhaupt zum ersten Mal eine dreiwöchige Landesrundfahrt). Gerade die Tour ist einzigartig, so aggressiv wird bei keiner anderen Rundfahrt gefahren. Irgendwann, da bin ich mir sicher, wird Seixas triumphieren, aber in diesem Jahr wird er höchstwahrscheinlich noch Lehrgeld zahlen müssen, wobei ich ihm Etappensiege jedezeit zutraue.

Die Tour de France beginnt, wie der Name schon sagt, in Spanien, genauer in Barcelona, wo zunächst ein 19 Kilometer langes Mannschaftszeitfahren stattfindet. Erst am Montag wird die Grenze zu Frankreich passiert.
Zunächst geht es in die Pyrenäen mit allerdings nur einer wirklich schwierigen Etappe (6.), auf der unter anderem die Legenden Tourmalet (Höchste Kategorie) und Aspin (1. K.) bezwungen werden müssen.
Knackige, hügelige bis bergige Etappen durchs Zentralmassiv bilden den Transfer in die Alpen wo dann die 2 Alpe-d’Huez-Etappen den Abschluss bilden (vor der Ehrenfahrt am Sonntag nach Paris, auf der nicht mehr angegriffen wird). Auf der 19. Etappe die legendären 21 Kehren hoch. Das Schwierigste kommt zum Schluss, nämlich die Königsetappe mit 3 Bergen der höchsten Kategorie, unter anderem der Galibier, mit 2645 Metern das Dach der Tour.

 

Und sonst?

 

  • Leichtathletik: Diamond-League-Meeting am Freitag (nicht DL-Disziplinen) und Samstag in Eugene/Oregon. Trotz des ewig weiten Flugs an die Westküste haben zahlreiche Stars gemeldet.
  • Formel 1: Grand Prix von Großbritannien in Silvestone. Es gibt den Sprint am Samstag und das hauptrennen am Sonntag (und die Qualifikationen). Die Mercedesse um den WM-Führenden Kimi Antonelli und Spielberg-Sieger George Russell sind weitger das Maß aller Dinge. Allerdings haben die Red Bulls (Max Verstappen) und auch die Mclarens aufgeholt. Eigentlich auch Ferrari, aber da funkt immer wieder eine falsche Taktik dazwischen.
  • Motorsport: Erwähnen möchte ich die DTM am Norisring. Spektakulärer Stadtkurs in Nürnberg.

 

Wer also braucht da irgendwelche Fußballspiele in Nordamerika?

Das wird die Woche, die wird

Zumindest erwähnt sei, dass die Fußball-WM läuft. Mit 4 Spielen pro Tag (die Anstoßzeiten variieren zwischen 18 und 6 Uhr.

 

Wer wird Basketball-Meister: Bayern oder Alba

 

Nix wirds mit dem Durchmarsch für den Titelverteidiger Bayern.1:1 steht es nach den ersten beiden Partien in München. Die Berliner klauten Spiel 2 im SAP Garden und haben jetzt zweimal Heimrecht, allerdings nicht in der modernen Halle am Ostbahnhof (mittlerweile heißt sie Uber-Arena), sondern in der altehrwürdigen Max-Schmeling-Halle. Gespielt wird am Mittwoch und Freitag, jeweils um 20:30 Uhr. Sollten beide Teams je eine Partie für sich entscheiden, kommt es am Sonntag wiederum in München zum Entscheidungsspiel.

 

Zverevs Heimspiel

 

Erstmals seit seinem Triumph bei den French Open vor gut einer Woche tritt Alexander Zverev wieder bei einem offiziellen Turnier an. In Halle/Westfalen ist er an Nummer 1 gesetzt (der Weltranglistenerste Jannik Sinner konzentriert sich ganz auf Wimbledon/ab 29. Juni), inwieweit ihn die Feierlichkeiten berührt (oder zusätzlich motiviert) haben, wird man sehen.
Erstaunlicherweise ist Rasen nicht der Spezial-Belag des Aufschlag-Riesen, aber was heißen schon die Auftritte der vergangenen Jahre.

Das Teilnehmerfeld kann sich durchaus sehen lassen. An Nummer 2 ist der Kanadier Felix Auger-Alliasime gesetzt, an Nummer 3 der Ben Shelton. Der Amerikaner ist Spezialist für deutsche Turniere. Im April gewann er die Veranstaltung auf Sand in München, jetzt kommt er mit dem Sieg aus Stuttgart nach Westfalen. Paris-Finalist Flavio Cobolli aus  Italien hat ebenfalls gemeldet.
Parallel treten die Männer auch beim Traditionsturnier in Queens an. Der Australier Alex di Minuar führt die Setzliste an vor den Tschechen Jiri Lehecka und Paris-Halbfinalist Jakub Mensik.

Ein absolutes Frauen-Weltklassefeld trifft in Berlin aufeinander. Allerdings haben French-Open-Siegerin Mirra Andreewa und Wimbledon-Finalistin Amanda Anisimova kurzfristig abgesagt. Doch die Top 2 Aryna Sabalenka und Lena Rybakina sowie die Deutsche Eva Lys geben sich im Steffi-Graf-Stadion die Ehre.
Besonderes Schmankerl: Serena Williams setzt ihre Comeback-Tour im Doppel fort, diesmal an der Site von Karolina Muchova
Außerdem spielen die Frauen in Nottingham unter anderem mit Tatjana Maria.

 

Alexander Zverev macht die Karriere rund

Vor knapp einem Jahr stand Alexander Zverev am Tiefpunkt seiner Karriere, vielleicht sogar seines Lebens. Nach einem deprimierenden Erstrundenaus in Wimbledon offenbarte er die Abgründe seiner Seele. Er habe an nichts mehr Freude, nichts mache mehr Spaß, offenbarte er nach der Niederlage gegen Arthur Rinderknech. Jetzt, ein Jahr später, stand er ergriffen und glücklich bei der Siegerehrung in Paris. Mit dem Triumph bei den French Open hat er seine ohnehin schon tolle Karriere mit dem ersten Grand-Slam-Erfolg veredelt. „Wir haben gewonnen“, befand er – und meinte sich und sein Team, seine Familie mit Vater Alexander (griesgrämig wie eh und je auf der Tribüne), Bruder Mischa, seine Lebensgefährtin Sophia (nicht live vor Ort in Paris), den Hund und nicht zuletzt seinen besten Freund auf der Tour, den Brasilianer Fernando Melo.

Es waren berauschende, enorm souveräne 2 Wochen Tennis, die Zverev zeigte. Während die Männer-Konkurrenz so aufregend wie selten zuvor war mit unfassbaren 5-Satz-Thrillern, unglaublichen Comebacksiegen nach 0:2-Satzrückstand, cruiste Zverev nahezu unangefochten durchs Turnier. Auf dem Weg ins Finale gab der Hamburger gerade mal 2 Sätze ab, eher aus Unkonzentriertheit, denn aus Schwäche. Im Finale wurde er vom erstaunlichen Flavio Cobolli zwar über 5 Sätze gefordert, doch im entscheidenden 5. Durchgang zeigte er sein bestes Tennis; der große Triumph vor Augen hatte ihn desmal eher beflügelt denn lahmgelegt wie teilweise in den bisherigen 3 Grandslam-Finals. Nach dem Matchball legte er sich wie so viele Triumphatoren vor ihm der Länge nach hin, er konnte dann die Tränen nicht mehr zurückhalten.

Nichts kann diesen Triumph trüben. Auch die Tatsache, dass er auf seinem Erfolgsweg weder Carlos Alcáraz noch Jannik Sinner geschlagen hat (überhaupt keinen Top-10-Spieler), tut dem Triumph nicht den geringsten Abbruch. Eine alte Sportweisheit besagt: Wer nicht dabei ist wie der handgelenks-geplagte Alcáraz, kann nicht gewinnen. Und wer früh ausscheidet wie Hitze-Opfer Sinner, ist halt raus.

„Zverev macht die Karriere rund“, habe ich getitelt. Vielleicht liege ich völlig falsch. Vielleicht nimmt gerade die Grandslam-Karriere erst so richtig Schwung auf nach dem ersten Triumph bei einem der ganz großen Turniere. Zverev ist ja erst 29 jahre alt, sein Tennis ist so gut wie noch nie. Endlich steht er bei Ballwechseln nicht mehr meterweit hinter der Grundlinie (meistens jedenfalls), das war das Auffälligste  in den Pariser Tagen und auch schon in den Wochen zuvor. Es war augenscheinlich, wie souverän er nach Jannik Sinners frühem Hitze-Aus mit der Favoritenrolle umgegangen ist, die ihm allseits zugeschoben wurde. Aus gutem Grund zugeschoben, denn Zverev hatte bisher ein fantastisches Jahr, nur stand halt dieser Jannik Sinner des Öfteren im Weg. Schon bei den Australian Open hatte er den Erfolg im Halbfinale gegen Alcáraz vor Augen; damals spielten die Nerven noch einen Streich, jetzt war er mit sich und der Welt im Reinen. Er wusste, dass er sich auf sein Tennis verlassen kann: auf seinen extrem effektiven Aufschlag und seine mörderische Rückhand. Und endlich auch auf seine Nerven. In den 2 Wochen verfiel er nur ganz selten in den klagenden, weinerlichen Zverev, der sich oft selbst im Weg stand.

Die Zukunft scheint golden samt weiterer Grand-Slam-Triumphe. Schon jetzt muss Zverev niemanden mehr etwas beweisen. Er hat etwas geschafft, was Boris Becker in seiner ruhmreichen Karriere nie gelungen ist: den Sieg beim härtesten Sandplatz-Turnier der Welt – als erster Deutscher in der Open era. Das kann ihm niemand mehr wegnehmen, und das dürfte ihm helfen, auch über vielleicht wieder schlechtere Tennistage hinwegzuhelfen. So schlimm wie vor knapp einem Jahr in Wimbledon wird es höchstwahrscheinlich zumindest sportlich nicht mehr werden.

 

 

Dsa wird die Woche, die wird

Entscheidungen in Paris

 

Die Viertelfinali stehen ab Dienstag an. Bei den Frauen haben sich acht Ost-Europäerinnen durchgesetzt, das hat es in einem Grand-Slam-Viertelfinale noch nie gegeben: 3 aus Russland, 2 aus der Ukraine (Svitolina und Kostyuk treffen heute aufeinander), dazu je eine Rumänin, Weißrussin und Polin (nicht Swiatek, sondern Chwalinska). Abwechslung sieht anders aus, und wenn dann die beiden von mir bevorzugten Ukrainerinerinnen (aus Gründen!) sich gegenseitig eliminieren müssen, leidet das Turnier zumindest aus meiner Sicht umso mehr.

Und die Männer? Tennis sucht den neuen Grand-Slam-Sieger, heißt es nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Sinner, Djokovic (und Wawrinka). Die besten Chancen werden allgemein und vor allem von den Wettern Alexander Zverev eingeräumt. Bisher hat der Hamburger überzeugt, hat auch in den vier Runden die wenigste Kraft gelassen auch dank einer ihm recht gnädigen Auslosung. Zverev trifft am heutigen Dienstag auf den spanischen Aufsteiger des Jahres, Jodar (Wortspiele mit Meister Jodar sind herzlich willkommen). Wenn man so will, der erste Härtetest.
Es ist ein absolut faszinierendes Turnier bisher mit mehreren Begegnungen, die das Zeug zum Klassiker haben. Wie gestern Nacht der packende Fünfsatz-Thriller zwischen Tiafoe und Arnaldi, der fünfeinhalb Stunden dauerte, ehe Arnaldi seinen dritten Matchball verwandelte. Er hat damit 2 Fünfstunden-Matches in Folge gewonnen, mitr ist nicht erinnerlich, dass es das im Profitennis überhaupt schon mal gegeben hat außer vielleicht im Daviscup.

Arnaldi ist damit der dritte Italiener in der Runde der besten Acht, und das, obwohl die nominell besten Landsleute Sinner, Musetti und Darderi schon ausgeschieden sind respektive gar nicht dabei waren (Musetti). Am Mittwoch bekommt Arnaldi es mit dem ehemaligen Wimbledon-Finalisten Berrettini zu tun; dessen Comeback nach schier endloser Verletzungshistorie auch so eine wunderbare Geschichte dieser French Open.

 

Formel 1 kommt nach Europa

 

So spät wie noch nie im Jahr, für gleich mit dem Klassiker: dem Grand Prix von Monaco. Die Fahrt durch die Häuseschluchten des Fürstentums ist ein Anachronismus. Es gibt keinerlei Auslaufzonen, wer von der Strecke abkommt, landet in der Leitplanke. Überholen ist nach wie vor praktisch unmöglich, wenn der Vordermann keinen Fehler macht. Trotz allem ein Faszinosum, auf die niemand ernsthaft verzichten will. Wie jedes Jahr zitiere ich den dreimaligen Weltmeister Nelson Piquet aus den 80er-Jahren. Hubschrau erfliegen im Wohnzimmer, hat der Brasilianer das Spektakel genannt.
Als klar WM-Führender geht Kimi Antonelli ins Rennen. Desen Mercedes ist immer noch das überlegene Fahrzeug im Feld, auch wenn insbesondere die McLarens um Titelverteidiger Lando Norris aufgeholt haben. Der 19-jährige Italiener hat derzeit seinen erfahreneren Teamkollegen George Russell im Griff, die beiden leifern sich derart beherzte Zweikämpfe, dass die Teamleitung bestimmt graue Haare bekommt. Noch allerdings greift sie zumindest offiziell nicht lenkend ein, sondern lässt die beiden machen. Bis es knallt?

 

Und sonst?

 

  • Letzte WM-Tests. Am Dienstag macht sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf zur WM nach Nordamerika. Im abgeschiedenen, abe lxuriösen Wionston-Salem wird sie ihr Lager aufschlagen, am Samstag (20:30 MESZ) kommt es zum letzten Test gegen Co-Gastgeber USA. Dann wird sogar Manuel Neuer im Tor stehen.
    Alle WM-Teilnehmer haben noch Generalproben zu bestehen. Möge sich jeder „sein“ Team herauspicken.
  • Basketball: Die beiden BBL-Halbfinals haben am Donnerstag (und Sonntag) ihre jeweils dritten (und wenn nötig vierten) Spiele. Der FC Bayern und Alba Berlin führen gegen Bonn und Bamberg jeweils mit 2:0.
  • Leichtathletik: Doppelte Diamond League: Ein Teil der Welteilite trifft sich am Donnerstag in Rom und am Sonntag in Stockholm.