von Münchner Löwe | Okt. 30, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Tampa Bay Rays – MILWAUKEE BREWERS 1:4 (Endstand: 1:4)
Kein Drama, nirgends. das Ende der World Series war kurz und schmerzlos. Als wollten die Brewers der Welt noch mal zeigen, was für ein herausragendes Team sie sind. Das Ergebnis von 4:1, mit dem es den 4. Erfolg und damit den Titel auch rechnerisch festmachte, spiegelt die Überlegenheit nicht annähernd wieder. Diesmal gab es auch nicht den einen Moment, der die Partie hätte kippen können.
Das lag zunächst mal am Starting Pitcher. Jakob Misiorowski konnte endlich einmal in den Play-offs seinen überragenden Ruf bestätigen, den er sich in der Saison erarbeitet hatte. Bis dato hatte er nicht schlecht geworfen, bleileibe nicht, aber jetzt, in Spiel 5, da dominierte er die gegnerischen Schlagmänner fast nach Belieben. Nicht mit Strikouts, nicht mit Fastballs von 105 Meilen (nur 102 waren es), aber in 5.2 Innings ließ er gerade mal 2 Hits und einen Walk zu. Und war vor allem Manns genug, den Stab weiterzureichen, als er selbst das geringste Zeichen von etwaigen Nachlassen spürte.
Sein Gegenüber tat es ihm allerdings nahezu gleich. Drew Rasmussen pitchte trotz kurzer Pasuse von nur 3 Tagen nach seinem letzten Start ebenfalls großartig. Zwar musste er im 2. Inning einen Run durch Cooper Pratts Single hinnehmen, ansonsten aber blieb er makellos. Trotzdem nahm ihn Manager Kevin Cash nach dem 4. Durchgang vom Mound, obwohl die Ersatzwerfer in den Tagen zuvor extrem viel Arbeit verrichten mussten und dabei nicht unbedingt souverän wirkten. War es übertriebene Vorsicht? Hatte Cash mal wieder zu viel auf Konstellationen geschaut, ein Thema, das sich durch die gesamten World Series zog?
Die Rays-Ersatzwerfer konnten das Unheil jedenfalls nicht abwenden. Die Brewers erhöhten im 5. Inning auf 2:0 und durch zwei. weitere Runs im 6 Durchgang auf 4:0. Das war mehr als die Vorentscheidung, denn warum sollte der bisher überragende Bullpen der Brewers ausgerechnet jetzt implodieren? Er tat es nicht, sondern sorgte kontiniuierlich für Aus um Aus. Kein Hit im 6. Inning, kein Hit im 7. Inning, kein Hit im 8. Inning. Zu langweilig, befand Closer Trevor Megill offenbar im 9. Inning, wenigstens ein bisschen Thrill muss sein. Zwei Doubles von Liam HIcks und Chandler Simpson brachte wenigstens den Ehrenpunkt. Dann machte Megill wieder und eliminierte Richie Palacios per Groundout – das 3. und entscheidende Aus, Sieg und World Series für Milwaukee.
Jubel nicht nur im Tropicana Field zu St. Petersburgh, wo sich erneut auffallend viele Brerwes-Fans versammelt hatten. Auch im zugeschalteten Milwaukee-Stadium war die Hölle los vor ausverkauften Rängen.
Spannung kam dann bestenfalls noch auf, als es um die Verkündung des MvP ging, denn so viele aus dem Brewers-Kader hätten diese Auszeichnung verdient gehabt. Am meisten jedoch tatsächlich William Contreras, der letztlich die Trophäe überreicht bekam. Die Krönung eines gigantscihen Jahres für den überragenden Catcher. Das ja mit dem WM-Titel für Venezuela im März für ihn und Mannschafts-Kollegen Jackson Chourio so verheißungsvoll begonnen hatte
Ein komplettes Team, eine großartige Mannschaft
Ich mag die Begriffe „verdienter Sieg“ oder gar „verdienter Titel“ nicht besonders (was ist schon unverdient?).. Und doch stelle ich fest, dass mit den Milwaukee Brewerss das mit Abstand beste Team des Jahres Meister geworden ist. Eine Mannschaft ohne den absoluten Superstar der Szene wie etwa Aaron Judge (NY Yankees) und Shohei Ohtani (L’A Dodgers). Eine Mannschaft, die keinen Superstar-Baseball spielt (also allein auf Homeruns ausgehend). Sondern eine, die die Essentials diess Sports beherrscht. Kontrolliertes, starkes Pitching, außerordentlich gute und nahezu fehlerlose Verteidigung, und jeder in der Schlagaufstellung ist jederzeit für Hits gut. Wie Cooper Pratt. Erst im Juni wurde der Rookie ins erste Team hochgezogen, wo er ordentlich agierte. Um plötzlich in den World Series sich als unüberwindbar zu zeigen mit einer Hit-Serie von fünf, noch nie war ein Neuling in World Series besser.
Die Ausgeglichenheit des Teams machte es aus. Und doch möchte ich einen weiteren Profi herausheben. Aaron Ashby, der beste der vielen guten im Bullpen der Brewers (Ersatzwerfer). In den gesamten Play-offs musste er nicht einen einzigen Run des gegnerischen Teams hinnehmen, in den 3 Einsätzen gegen die Rays ließ er in insgesamt 5.2 Innings genau einen (folgenlosen) Hit zu.
Große Zukunft mit einem großen Fragezeichen
Die Zukunft der Brewers könnte großartig werden. Eine großartige Mannschaft, deren Spieler meist noch recht jung sind und sich auch außerhalb des Felds glänzend verstehen, Team-Manager Pat Murphy, der zu den schlauesten und empathischten Vertretern seiner Zunft gehört. Doch ob es im nächsten Jahr überhaupt etwa zu feiern gibt, steht in den Sternen. Schon im Dezember läuft der Vertrag zwischen Spielergewerkschaft und Liga aus, derzeit gibt es wenig Anzeichen auf eine Annäherung, gar eine Einigung. Wohin das führt, wissen leidgeprüfte Baseball-Fans. Eine Jahr, in der nicht oder weniger Baseball gespielt wird. Zumindest der verspätete Saisonstart wie 2020 scheint mittlwerweile unvermeidlich, so verfestigt sind die Standpunkte.
von Münchner Löwe | Okt. 28, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Tampa Bay Rays – Milwaukee Brewers 4:1/12. Inn. (1:3)
Alles sprach gegen die Rays. Der unaufholbare 0:3-Spiele-Rückstand gegen die Brewers, die unfassbare Form des Kontrahenten, nicht zuletzt das nur vermeintlich heimische Tropicana Field, das von den lärmenden Fans aus Milwaukee förmlich überrannt und von ihnen in eine Auswärts-Arena umfunktioniert wurde.
Und jetzt – im oberen 12. Inning dieser aufreibenden 4. Partie der World Series, waren die Brewers tatsächlich mit 3:2 in Führung gegangen durch Cooper Pratts Homerun. Ein Rookie, der als Matchwinner und Serien-Beender seinen ohnehin fantastischen Tag krönen würde, das wäre doch die nächste der vielen Helden-Geschichte der Brewers. Jackson Chourio, der fast nach Belieben trifft, Wilson Contreras, der Catcher mit dem Adlerauge, Einwechsel-Pitcher Aaron Ashby, der mittlerweile seit 18 Innings ohne Gegenpunkt – Play-off-Rekord in der MLB.
Oder etwa nicht, denn noch hatten die Rays ein halbes Inning, um sportlich am Leben zu bleiben? Für Tampa, aber auch für alle Fans, damit diese noch ein bisschen mehr von dieser großartigen Baseball-Serie sehen dürften. Der erste Schlagmann war Junior Caminero, der den Ball in Richtung 3. Base beförderte. Wo ihn Joey Ortiz zwar gut aufnahm, aber viel zu ungenau in Richtung seiner 1. Base beförderte. Error und der 1. Mann auf Base. Es folgte Liam Hicks mit seinem zweiten Hit der Partie: Läufer auf den Ecken (die Bases 1 und 3) und null Aus. Endlich meldeten sich auch die heimischen Rays Fans. Jonny de Luca am Schlag, viermal an diesem Abend bis dato erfolglos. Jetzt traf er den Ball, und der für Caminero eingewechselte Läufer (Pinch Runner) Cedric Mullins von der 3. Base rannte nach Hause – 3:3 und immer noch kein einziges Aus. Chandler Simpson war der nächste Schlagmann, der unfassbar gute Verteidiger im rechten Außenfeld, und auch er traf den Ball und lud die Bases bei keinem Aus.
Würde ausgerechnet Ben Williamson der Matchwinner werden. Der bisher in der Serie überhaupt keine Rolle gespielt hatte? Der bis dato mehr als 4 Stunden tatenlos und bestenfalls anfeuernd auf der Ersatzbank gesessen hatte. Williamson kam, sah und siegte, ich kann es abgedroschener nicht schreiben. Er traf den Ball zwar nicht sauber, aber doch so gut, dass ihn keiner der Verteidiger erwischen konnte – 4:3. Und das Tropicana Field bebte vor der Rays-Begeisterung, während die Käse-Hpte aus Milwaukee verstummten.
Ausblick
Die große Frage, die sich jetzt alle stellen: Ist das die große Wende? Beginnt jetzt auch bei den Brewers das Nervenflattern oder war die Niederlage nur ein Ausrutscher, der im Baseball so schnell passiert. Es muss ja seine Gründe haben, warum in. der so langen Geschichte der Play-offs erst ein einziges Mal ein 3:0-Sieg-Vorsprung noch verspielt wurde.
Schon heute Nacht (01:00 MEZ) treffen die beiden Teams erneut aufeinander, zum letzten Mal in Tampa, jetzt aber vor hoffnungsvollen und lauten Rays-Fans. Für die Brewers wird Jakob Misiorowski als erster Werfer auf dem Mound stehen, für die Rays höchstwahrscheinlich Drew Rasmussen. Nominell die besten Pitcher der Teams, Ausgang offen.
von Münchner Löwe | Okt. 25, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Die beiden World-Series-Teilnehmer Milwaukee Brewers und Tampa Bay Rays mögen nicht die ganz großen Namen haben. Sie bieten aber allen Baseball-Freunden fantastischen Sport und bewiesen nachdrücklich, dass sie tatsächlich die beiden besten Teams der diesjährigen Saison sind. Insgesamt hochklassiger Sport, sehr gute Verteidigungs-Leistungen, aber eben doch ein paar Fehler, die sich naturgemäß einschleichen und die erst klar machen, wie schwer manch vermeintliches Feldspiel eigentlich ist.
2:0 führen die Brewers nach den ersten zwei Partien im heimischen Stadion. Zweimal stand das Spiel Spitz auf Knopf, und mit etwas mehr Glück (und Können) in entscheidenden Phasen könnte es genauso gut auch andersherum stehen. Zweimal waren nämlich die Gäste in m 9. Inning drauf und dran mit nur einem venünftigen Hit die Partie zu drehen. Wie in Spiel 2, als sie ihren ersten Schlagmann auf die 2. Base brachten. Eigentlich ein sicherer Punkt, sollte man meinen. Nicht aber bei diesen Ersatzwerfern der Brewers. Gegen die man in diesen Play-offs einfach nicht punkten kann. Dieses Mal standen sie 6 Innings auf dem Pitcher-Mound, und gestatteten gerade mal 3 Hits und einen Walk.
Der Beste der sehr Guten war mal wieder Aaron Ashby, der den Sieg in Spiel 2 sicherte.. Der sich von dem Double gegen sich eben nicht verunsichern ließ und eben nicht den Ausgleichs-Run (oder vielleicht Schlimmeres hinnehmen musste. Natürlich, sollte ich angesichts der bisherigen Play-off-Leistungen anmerken. In den gesamten Play-offs hat er in 8 Partien und insgesamt 15.2 Innings noch nicht einen einzigen Run kassiert.
Das Glück stand ihm dabei zur Seite (ohne das niemand im Spitzensport auskommt). Denn das dritte und entscheidenede Aus von Yandy Diaz war zumindest umstritten, weil der Schiedsrichter einen Schwung des Schlagmanns gesehen haben will. Strikeut statt Walk, Spiel-Ende statt geladener Bases. „Its a game of inches“ wird Baseball genannt.
Ausblick
Die Serie siedelt jetzt nach Tampa (genauer: St. Petersburg) über, wo ab morgen Nacht 3 Partien angesetzt sind. Ich hoffe zumindest sehr, dass es (mindestens) zu diesen drei Spielen kommt, dass also die Brewers nicht auch die nächsten 2 Spiele gewinnen. Nicht weil ich den Brewers den Titel nicht gönnen würde, aber diese Serie hätte auf jeden Fall mehr verdient als nur 4 Begegnungen.
von Münchner Löwe | Okt. 20, 2026 | MLB, WNBA
Blick über den Teich, MLB und WNBA
Jetzt steht es fest. In der MLB wird es einen neuen Meister geben. Denn die World Series werden ab Fretag Nacht die bisher titellosen Milwaukee Brewers und Tampa Bay Rays bestreiten.
Einen Auswärtserfolg gab es dagegen im 2. Finalspiel der WNBA. Atlanta Dream siegte dank einer überzeugenden 2. Halbzeit mit 79:65 bei den Golden State Valkyrie und stellte in der Serie auf 1:1.
ALCS: TAMPA BAY RAYS – Cleveland Guardians 7:3 (Endstand: 4:2)
Im 8. Inning mussten die Rays noch mal richtig zittern. Beim Stand von 5:1 (2 Out, 2 Guardians auf den Bases 1 und 2) wechselte Team-Manager Kevin Cash den Ersatzwerfer Ian Seymour ein, und der hatte extreme Probleme mit der Strikezone. Mit dem ersten Walk (vs Travis Bazzana) lud er die Bases. Danach der nächste Walk (Patrick Bailey) – nur noch 5:2. Eine Auswechslung war den Regeln noch nicht möglich, aber Seymour blieb erratisch. Mit dem nächsten Wurf traf er Angel Martinez – Hit by Pitch und ein weiterer Punkt für die Guardians zum 5:3. Erst jetzt konnte Seymour von seinem Pitcher-Elend erlöst werden, doch die Situation blieb bei immer noch geladenen Bases bedrohlich. Wie gut, dass für die Rays Kevin Kelly die Nerven behielt und Brayan Rocchio per Strike out ausmachte.
Im unteren 8. Inning beseitigte dann Yandy Diaz mit seinem 2-Run-Homer letzte Zweifel am Sieg der Gastgeber und den Einzug in die World Series, erstmals seit 2020 und insgesamt zum dritten Mal (2008).
Vielleicht wird dann das Tropicana Field ausverkauft sein, denn nicht einmal fürs 6. Spiel der ALCS wurden alle Karten verkauft. Immerhin: Diejenigen, die gekommen waren (offiziell: 40.230), machten viel Stimmung. Sie sahen die frühe Führung im 2. Inning durch einen 2-Run-Double von Richie Palacios, die Johnny de Luca mit einem Sacrifice Fly im 3. Inning auf 3:0 ausbaute. Das notgedrungen erstellte Konzept der Guardians ohne echten Starting Pitcher ging nicht auf, zumal die Offensive ihre durchaus verhandenen Chancen nicht in Runs verwandeln konnte. Zwar verürzten die Guardians auf 1:3, doch Rays Starspieler Junior Caminero hatte umgehend die Antwort und drosch im 7. Inning einen 2-Run-Homer (seinen ersten in der Post Season überhaupt) zum 5:1 über den Zaun. Die vermeintliche Vorentschedung, ehe es Seymour im 8. nning noch mal spannend machte.
Brewers Favorit in den World Series
Ab Freitagnacht bekämpfen sich also Brewers und Rays in den World Series. Vieles spricht nach dem beeindruckenden 4:0-Sweep gegen den Titelverteidiger Los Angeles Dodgers für die Brewers, zumal sie sich vier Tage länger ausruhen durften (gerade für die WErfer von großer Bedeutung am Ende der strapaziösen Saison) und in einem eventuell entscheidenden 7. Spiel aufgrund der besseren Saisonbilanz Heimvorteil genießen würden. Die Wettanbieter sehen die Brewers sogar recht klar vorn (1:1,6/Brewers respektive 1:2,24/Rays)
Doch die Rays haben meines Erachtens mehr als nur Außenseiter-Chancen. Viel wird vom ersten Spiel abhängen, wenn die besten Starting Pitcher der Teams, Jakob Misiriowski und Drew Rasmussen, aufeinandertreffen. Gerade der während der Saison überragende Misiriowski hinterließ bisher in den Play-offs zumindest kleine Fragezeichen, kam in seinen Partien nie übers 5. Inning hinaus. Wobei die unfassbar starken Ersatzwerfer nahezu unangreifbar waren.
World Serie, Ansetzungen (MESZ/MEZ)
Sa., 02:00: Brewers – Rays
So., 02:00: Brewers – Rays
Di., 01:00: Rays – Brewers
Mi., 01:00: Rays – Brewers
Do., 01:00: Rays – Brewers *
Sa., 01:00: Brewers – Rays *
So., 01:00: Brewers – Rays *
* wenn nötig
Verschiebungen wegen Wetterungills wird es nicht geben, beiden Stadien sind überdacht, in Milwaukee zumindest bei Bedarf.
Zu beachten ist, dass in Europa schon nächsten Sonntag die Uhren zurückgestellt werden, in den USA erst eine Woche später.
WNBA: Golden State Valkyries – Atlanta Dream 65:79 (1:1)
Ausgleich in der Finalserie, die zum ersten Mal im Modus Best of 7 ausgetragen wird. Nahezu ausgeglichen war die 1. Halbzeit. Dabei konnte sich Atlanta bei der fulminanten Angel Reese bedanken, die in den ersten 20 Minuten ihr Team fast allein im Spiel hielt mit 15 Punkten und 7 Rebounds, davon 3 am offensiven Brett, so dass die Gäste mit einem 2-Zähler-Vorsprung (39:37) in die Pause gingen.
Die Hoffnungen der heimischen Fans (wieder alle fliederfarben gekleiden, recht gewöhnungsbedürftig) auf eine Wende und den zweiten Heimsieg zerschlugen sich schnell. Das 3. Viertel war eine einzige Demonstration der Dream, die teilweise traumhaften Team-Basketball zelebrierten, während bei Golden State nichts mehr zusammenging. Sinnbildlich die letzte Aktion des Abschnitts, als Dream-Spielmacherin Jordan Canada mit der Sirene aus weiter Entfernung den Dreier versenkte.
Mit 21:9 holten sich die Gäste das Viertel, und diesen Vorsprung bauten sie auf bis zu 21 Punkte aus. Reese war weiterhin kaum aufzuhalten, legte letztlich 30 Punkte auf und sammelte 16 Rebounds. Bei den Gastgebern blieben vor allem im 2. Durchgang alle Akteurinnen unter ihren Möglichkeiten, exemplarisch sei Gabby Williams genannt (5 Punkte, 2/10 erfolgreiche Würfe).
Weiter geht es jetzt mit 2 Spielen in Atlanta, danach wechselt der Heimvorteil von Partie zu Partie.
Ansetzungen
Do., 02:00: Dream – Valkyrie (1:1)
Sa., 19:00: Dream – Valkyrie
Di., 01:00: Valkyrie – Dream
Fr., 01:00: Dream – Valkyrie *
So., 01:00: Valkyrie – Dream *
* falls erforderlich
von Münchner Löwe | Okt. 19, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Das nenne ich mal gute Nerven. Trotz zwischenzeitlichem 1:2-Rückstand sind die Tampa Bay RaysRays sind auf dem besten Weg in die World Series, wo schon die Milwaukee Brewers warten. In der Conference Serie der American League führen sie nach zwei nahezu ungefährdeten Auswärtserfolgen gegen die Cleveland Guardians nunmehr mit 3:2 Siegen und haben nun im im heimischen Tropicana 2 Matchbälle.
Auch von Wetterunbill (regen-bedingte Verzögerung um einen Tag und erheblich geringere Temperaturen) ließ sich das Team aus Florida nicht beeindrucken. Nach dem ungefährdeten 7:3 vom Samstag gewannen die Rays auch die wichtige fünfte Partie. Herausragend hier mal wieder Starting Pitcher Drew Rasmussen und die erneut fehlerlose Verteidigung. Auch die Offensive produzierte viele Hits (insgesamt 12, dazu 3 Walks), das alleinige Manko war, dass man die Runner auf Base nicht nach Hause brachte.
So blieb es bis zum 9. Inning spannend, weil die Rays „nur“ mit 3:1 führten und Bryan Baker gleich Chase De Lauter per Walk auf die erste Base ließ. Der Ausgleich stand also auf der Platte, weil der Schlagmann mit einem Homerun hätte ausgleichen können. Doch dann zeigte der Closer seine ganze Klasse und ließ nichts mehr anbrennen: weder gegen Joe Adell, noch gegen Nathaniel Lowe und Travis Bazzana
Schon heute geht es in Florida weiter, genauer in St. Petersburgh in der Tragluftlalle Tropicana Field. Für Tampa steht Freddy Peralta als Starting Pitcher fest, die Guardians haben sich noch nicht entschieden, wen sie auf den Mound schicken. Weil das Ausscheiden droht, dürfte ihnen kaum etwas anderes übrig bleiben, als ihrem überragenden Werfer Gavin Williams zu vertrauen, Obwohl dieser nur 3 Tage Pause seit dem Auftritt am Donnerstag, normalerweise ist das 1 Tag zu wenig.
Ansetzungen ALCS:
Di., 02:08: Rays – Guardians (3:2)
Mi., 02:08: Rays – Guardians (Spiel 7, wenn nötig)
Der Sieger der Serie trifft in den World Series auf die Milwaukee Brewers. Die 1. Partie findet in der Nacht zu Samstag in Milwaukee statt.
von Münchner Löwe | Okt. 15, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Der Favorit wankt, und vielleicht fällt er schon heute Nacht. In den Conference Series der National League liegen die Los Angeles Dodges mit 0:3 Siegen zurück. Eine weitere Niederlage, und der Traum des dritten Erfolgs in Folge ist ausgeträumt.
Dabei sah es im dritten Spiel, den ersten im heimischen Dodgers Stadium gut aus. Den nach dem 6. Inning führten die Kalifornier mit 2:1. Doch dann trat im 7. Abschnitt die Nemesis der Dodgers an die Platte: Jack Bauers. Wie in Spiel 2, als er Yoshinobe Yamamoto gleich 13 Pitches abnötigte, verwickelte er den Starting Pitcher Blake Snell in ein ewig langes at bat, ehe er den 10. Pitch voll traf und über den Zaun drosch – 2 Punkte für die Brewers, weil zuvor schon Christian Yelich per Walk auf die erste Base gerückt war. Damit nicht genug. Snell blieb auf dem Mound, allerdings sichtlich angefasst, und Garrett Mitchell schaffte einen weiteren Homerun zum vorentscheidenden 4:2.
LA hatte gegen die erneut sehr starken Einwechsel-Werfer nichts mehr zuzusetzen, die 2 weiteren Punkte der Brewers waren nur noch von statistischer Bedeutung.
0:3 steht es also vorm heutigen 4. Spiel, abermals in LA. Erst ein einziges Mal in der MLB-Geschichte wurde ein derartiger Rückstand noch in einen Sieg umgewandelt, 2004 waren das die Noston Red Sox gegen die New York Yankees. Und nicht nur die Statistik spricht klar gegen den Titelvergteidiger. Die Brewers zeigen sich in fast jeder Beziehung (Werfen, Verteidigen, Schlagenals das bessere Team. Gerade die AStar-Spieler der Dodgers spielen weit unt4er ihren Möglichkeiten wie etwa Shohei Ohtani, auch wenn dem Japaner mal wieder ein Hit gelang. Dass gerade diese Stars noch rechtzeitig wieder aufwachen, dass ist der äußerst dünne Hoffnungsstreifen, an den sich die Fans klammern.
Rays machen Auftaktpleite wett
Die Serie in der American League zwischen den Tampa Bay Rays und den Cleveland Guardians ist nach 2 Partien in Tampa dagegen völlig ausgeglichen. Die zuvor recht klar favorisierten Rays verloren zwar die erste Partie mit 3:7, konnten aber durch ein 3:1 in de 2. Partie ausgleichen. Dabei profitierten sie allerdings von einem ganz dummen Fehler von Guardians-Supestar José Ramirez, der einen einfachen Ball durch die Beine rutschen ließ. Eine ganz starke Leistung zeigte Rays-Pitcher Freddy Peralta, der in 6 Innings keinen einzigen Run zuließ. Zur genau richtigen Zeit in Topform, denn bis dato zeigte der 30-Jährige nach dem Wechels im Sommer von den New York Mets allenfalls durchschnittliche Leistungen.
Ansetzungen
Do., 19:00: AL: Guardians – Rays (1:1) die Partie wurde aufgrund eines drohenden Unwetters vorverlegt
Fr., 02:00: NL: Dodgers – Brewers (0:3)
Sa., 00:00: Guardians – Rays (4. Spiel)
Sa., 03:00: Dodgers – Brewers (5. Spiel, wenn nötig)
So., 02:00: Guardians – Rays (5. Spiel)
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