von Münchner Löwe | Okt. 11, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
CLEVELAND GUARDIANS – Chicago White Sox 2:0 (Endstand: 3:2)
Die Cleveland Guardians haben ihre Aufholjagd in der ALDS (American League Division Series) gekrönt. Nachdem sie die ersten beiden Spiele zu Hause gegen die Chicago White Sox verloren hatten, gewannen sie nicht nur die zwei folgenden Partien in Chicago, sondern auch den Showdown letzte Nacht wieder in Cleveland. Sie sind damit erst das vierte Team in der Geschichte der MLB, das in eine Best-of-5-Serie nach zwei verlorenen Heimpartien noch weitergekommen ist.
Ein großartiges Pitching der gesamten Guardians-Crew undd ein unglaublicher Homerun für 2 Punkte von Superstar José Ramrez im 4. Inning legten den Grundstein zum Erfolg. Ramirez kratzte den von Sox-Pitcher Sean Burke eigentlich sehr gut platzierten Ball praktisch von der Grasnarbe und beförderte ihn über den Zaun. Nur 22 Zentimeter über dem Boden befand sich der Ball, wurde schnell vermessen. Statistikern zufolge der niedrigste Wert seit 2008 in der gesamten Liga, aus dem ein Homerun geschlagen wurde (ich liebe die MLB-Zahlereien).
Zahlereien, die vor allem den White-Sox-Schlagmännern ein geradezu beschämendes Zeugnis bescheinigen. Mehrere Negativ-Rekorde stellten sie auf. Insgesamt 21 Strikeouts kassierten sie, das ist der höchste Wert in der Play-off-Geschichte, wenn das Spiel über die normale Distanz von 9 Innings gegangen ist. Gleich zwei Sox schlugen den sogenannten „Golden Sombrero“: Murakawi und Benintendi standen jeweils viermal am Schlag und wurden viermal per Strikeout ausgemacht. Schlimm genug, noch schlimmer allerdings wenn ich bedenke, dass die beiden in der Schlagordnung in der Mitte stehen und eigentlich für Runs sorgen sollen. Wie Murakawi im sechsten Inning beim Stand von 0:2, als die Bases alle besetzt waren und ein Hit den Ausgleich, vielleicht sogar die Führung gebracht hätte.
Natürlich muss ich die Guardians-Werfer loben, die einen überragenden Job gemacht haben. Starting Pitcher Gavin Williams hatte einen tollen Abend und servierte gleich 12 Strikeouts. Als ihn doch ein wenig die Kräfte und Genauigkeit verließen und er die Bases lud, sprangen die Ersatzwerfer ein und ließen die White Sox verzweifeln. Da nutzte den Gästen wenig, dass auch ihre Pitcher sehr wenig zuließen. In so engen, von Werfern dominierten Partien, genügt dann halt oft der eine Geniestreich. Wie der von Ramirez
Conference Series stehen fest
Ein Quartett ist also übriggeblieben, das um den Titel kämpft. In der National League bestreiten die Milwaukee Brewers und Titelverteidger Los Angeles Dodgers ab heute Nacht die Conference Series, in der American League sind das die Tampa Bay Rays und eben die Guardians (1. Partie morgen Nacht in St. Petersburg). Milwaukee und Tampa genießen in einem möglicherweise entscheidenden 7. Spiel Heimvorteil,
Die Serie zwischen den Brewers und Dodgers sehe ich recht offen, mit leichten Vorteilen des Titelverteidigers aus LA. Der nach den beiden Triumphen 2024 und ’25 einfach das Selbstvertrauen für heikle Situationen hat, während Milwaukee eher noch am Anfang der Entwicklung steht. Ein 4:0-Durchmarsch für die Dodgers wie noch vergangenes Jahr würde mich allerdings wundern, denn Milwaukee hat seitdem viel gelernt. Gerade in der extrem engen Serie gegen die San Diego Padres hat das Team echte Klasse gezeigt.
In der American League gelten (nicht nur) für mich die Rays als klarer Favorit. Ein Team ohne echte Schwäche und durchweg großartigen Werfern. Zumal diese sich seit Mittwoch ausruhen konnten, während die Guardians bis zuletzt gefordert waren und gerade ihre Werfer sehr anstrengende Tage hinter sich haben. Andererseits fahren die Brewers mit der Euphorie eines nicht mehr für möglich gehaltenen Coups nach Florida und mit der Erkentnis, dass eigentlich nichts mehr schrecken kann.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und freue mich auf tolle Baseball-Tage.
Ansetzungen der jeweils ersten vier Partien
National League
Mo., 02:00: Brewers – Dodgers
Mo., 23:00: Brewers – Dodgers
Do., 02:00: Dodgers – Brewers
Fr., 03:00: Dodgers – Brewers
American League
Di., 02:00: Rays – Guardians
Mi., 02:00: Rays – Guardians
Fr., 00:00: Guardians – Rays
Sa., 00:00: Guardians – Rays
von Münchner Löwe | Okt. 8, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Aus und vorbei. Mit einem schmachvollen Sweep gegen die Tampa Bay Reys haben sich die New York Yankees aus dem Titelrennen 2026 verabschiedet. Der Rekord-Champions (27 Meistertitel) wartet nun schon seit 2009 auf eine weitere Krönung. Für das hochbezahlte Star-Ensemble indiskutabel, für die stolze Stadt New York nicht hinnehmbar.
Der Titelverteidiger ist dagegen auf Kurs: Die LA Dodgers übersprangen die Hürde Atlanta Braves mit einiger Mühe und bekommen es in den Conference Series ab Sonntag (Best of 7) mit den Milwaukee Brewers zu tun.
AL: Chicago White Sox – Cleveland Guardians 3:9 (2:1)
Erster Matchball klar vergeben. Ohne jede Chance waren die Chicago White Sox bei ihrem ersten Heimspiel in Divisional Series seit 2021. Zwar gingen sie mit 1:0 in Führung, dann aber übernahmen die Gäste das Kommando. 4 Runs im 3. Inning stellten die Weichen auf Sieg. Zwar konnten die Gastgeber nach dem 6. Inning beim Stand von 3:5 noch auf eine Wende hoffen, doch in den letzten 3 Abschnitten brachten sie gegen die unantastbaren Pitcher Herrin und Smith nicht einen einzigen Spieler auf Base, weder durch einen Hit noch durch einen Walk.. Dagegen punkteten die Gäste fast nach Belieben, sodass am Ende das höchste Ergebnis der diesjährigen Divisional Series überhaupt heraussprang.
Schon heute Nacht Spiel 4 erneut in Chicago. Dann können die White Sox den ersten Divisional-Round-Sieg seit 2005 (!) klarmachen.
AL: New York Yankees – TAMPA BAY RAYS 3:4 (Endstand: 0:3)
Immerhin wehrten sich die Yankees. Immerhin hielten sie die Partie bis zum Schluss völlig offen. Immerhin schafften sie endlich Runs aufs Scoreboard, wenn nicht Ben Rice am Schlag stand. Doch gegen die ausgebufften Rays genügte das alles nicht, auch weil Star-Pticher Max Fried nicht seinen besten Tag erwischt hatte.
Es war eine sehr spannende Partie im Yankees Stadium, zu der fast 49.000 Zuschauer gekommen waren. Zweimal gingen die Rays in Führung, zweimal schafften die Yankees sofort den Ausgleich. Im oberen 6. Inning beförderte Victor Mesa den Ball über den Zaun – 4:2 für die Rays. Auch hier gab im unteren Abschnitt dien Antwort der Yankees. Ein weiter Ball von Anthony Volpe flog in die Zuschauer: Homerun und 2 Punkte für die Yankees? Nach längerer Beratung entschieden die Schiedsrichter, dass eine Behinderung eines Rays-Verteidigers vorlag, weswegen dieser den Catch verpasste. Also „nur“ ein Double von Volpe und nur ein Run für George Lombard. Fans, die ihrem eigenen Teams wegen Selbstsucht Runs und Siege kosten – die Bücherschränke sind voll von solchen Erzählungen, man frage mal in Chicago einen Cubs-Fan nach Steve Bartman.
https://www.youtube.com/watch?v=vq8G81oOHhY
Der fehlende Punkt sollte schließlich den Ausshlag geben, denn der Bullpen der Rays ließ danach nichts Entscheidendes mehr zu. Closer Bryan Baker produzierte zwar noch einen Walk, sodass der potezielle Siegpunkt in Person von Trent Grisham auf der Platte stand. Doch der Pinch-Hitter (eingewechselter Schlagmann) kassierte einen Strikeout. Dieses Aus war das endgültige Aus der Yankees. Fürs Spiel und für dieses jahr. Nächste Saison dann wieder (wenn denn nicht wie allgemein befüchtet gestreikt wird), dann auch wieder mit dem schmerzlich vermissten Superstar Aaron Judge
Die Rays haben jetzt erst mal Pause bis Montag und können auf der Couch zuschauen, wie sich die White Sox und Guardians beharken und Kräfte lassen.
NL: Atlanta Braves – LOS ANGELES DODGERS 1:4 (1:3)
Das Ergebnis klingt weit deutlicher, als es in Wirklichkeit war Die Braves hatten durchaus ihre Chance, in dieser Ppartie und in der gesamten Serie. Aber sie konnten ihre Chancen eben nicht nutzen. Zahlen sagen nicht alles, aber manchmal eben doch sehr viel. In diesem Fall 0 von 7. Siebenmal trat am Mittwoch ein Braves-Batter an den Schlag, wenn Mitspieler auf der zweiten und/oder 3. Base standen, das berüchtigte Runner in Scoring Position (RISP). Sie produzierten dabei nicht einen Hit, der dann auch Punkte eingebracht hätte. Sehr viel effizienter die Dodgers bei 1 von 3, und dieser eine Hit von Andy Pages kippte die Partie im 7. Inning, denn danach stand es 3:1 statt zuvor 1:1.
Um die (sportliche) Katastrophe der Braves bei RISP zu verdeutlichen. Insgesamt hatten sie in der Vier-Spiele-Serie die Bilanz 1 von 23 (0.043). Historisch schlecht für eine Play-off-Serie, nur ein einziges Mal war ein Team schlechter, nämlich die Dodgers (sic) 1966 in den World Series (0 von 22).
Außer ihrer mangelnde Effizienz hatten sich die Braves nich viel vorzuwerfen. Ihre Pitcher kamen bestens zurecht mit den schlagstarken Gegnern, die am Mittwoch insgesamt nur 3 Hits produzierten. Die Schlagmänner beschäftigten Dodgers-Starting-Pitcher Tyler Glasnow hervorragend und produzierten gleich 5 Walks, sodass Glasnow schon nach 4.2 Innings den Mound räumen musste. Doch ausgerechnet die vermeintliche Schwachstelle der Dodgers brachte den Sieg ein: Der oft kritisierte Bullpen (insgesamt fünf eingewechselte Werfer) zeigte eine herausragende Leistung. ließ in 4.1 Innings nur 2 Hits zu.
NL: San Diego Padres – MILWAUKEE BREWERS 1:3 (1:3)
Schade, dass diese Serie vorbei ist. Schade, dass den Baseball-Fans der Showdown eines fünften und entscheidenden Spiels in Milwaukee verwehrt bleibt. Eine erneut knisternde, jederzeit spannende Partie in Südkalifornien. Die heimischen Fans durften praktisch bis zum letzten Pitch noch auf die Wende hoffen, aber die großartigen Werfer der Brewers hielten jeglichem Druck stand, und wenn doch ein Schlagmann den Ball traf, dann verhinderten die Verteidiger Schlimmeres. Wie im 8. Inning: Manny Machado erwischte einen sogenannten Sinker von Uribe voll, der Ball flog und flog und flog, vermeintlich über die Bande im Center Field des ewig großen Petko Fields, und landete doch nur im Handschuh des zurückgeeilten Garret Mitchell. 2 sicher geglaubte Punkte (und damit der mögliche Ausgleich zum 3:3) waren dahin. „Hätte halt härter schlagen sollen“, befand Machado trocken. Oder in einem anderen Ball Park. Statistiker haben errechnet, dass Machados Ball in 18 der 30 MLB-Stadien einen sicheren Homerun bedeutet hätte.
Mitchell war es auch, der sein Team im 3. Inning mit einem RBI-Single in Führung brachte. Padres-Star Fernando Tatis glich im gleichen Abschnitt per Homerun aus. Schnell war aber klar. Die Padres-Schlagmänner kamen mit den Würfen der gegnerischen pitcher überhaupt nicht klar. Am Ende standen mickrige 3 Hits zu Buche, während die Brewers immerhin zehnmal erfolgreich schlugen. Und auch wenn sie (ähnlich wie die Braves) reichlich unproduktiv waren, brachten sie doch im 5. und 6. Inning 2 punkte ins Ziel.
Dass das 3:1 nach dem 6. Inning dann tatsächlich bis zum Schluss Bestand hatte, lag am überragenden Bullpen der Brewers (so etwas wie das Leitmotiv der gesamten Baseball-Nacht).
Traumpaarung im NLCS
Statt Spiel 5 gegen San Diego steht nun für die Milwaukee Brewers in den Conference Series der National League (NLCS) die ultimative Herausforderung statt. Die Best-of-7-Serie gegen die LA Dodgers, den Titelverteidiger und bei allen Buchmachern auch der erneute Titel-Favorit. Es ist auch die Revanche für die vergangene Saison, als allerdings insgesamt viel zu nervöse und fehlerhafte Brewers keine Chance hatten und keine einzige Partie gewannen. Sie sind in diesem Jahr allerdings gereift, haben endlich auch mal wieder in der Fremde eine Play-off-Partie gewonnen. Obs dann reicht, wir werden es sehen. Ab Sonntag erst mal in Milwaukee, wo auch ein mögliches siebtes und entscheidnedes Spiel stattfinden würde.
Ansetzung
Do., 02:00: White Sox – Guardians (2:1)
von Münchner Löwe | Okt. 6, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Jeweils die zweite Partie der 4 Best-of-5-Serien der Divisional Series sind absolviert, doch nur eine ist geteilt. Ausgerechnet der Titelverteidiger Los Angeles Dodgers hat nach gewonnenem ersten Spiel die zweite Begegnung gegen die Atlanta Braves verloren.
NL: Milwaukee Brewers – San Diego Padres 4:3 (Stand: 2:0)
Wenn sich die Padres bisher auf einen Mann verlassen konnten, dann auf ihren überragenden Closer Mason Miller. Closer, dass sind die besonders wurfkräftigen Männer, die am Ende der Partie den Vorsprung in einen Sieg ummünzen, und Miller gilt als der beste seiner Zunft. Und so verbuchte wahrscheinlich jeder außer ein paar sehr optimistische Brewers-Fans den Sieg für San Diego, als es beim Stand von 3.2 ins letzte und entscheidende Inning ging.
Dann passierte das Unvorstellbare. Mason Miller bekam die Flatter. Gleich mit drei Walks lud er die Bases. Als für die Brewers Jackson Chourio an den Schlag kam, hätte die Spannung nicht größer sein können. Geladene Bases bei 2 Outs. Pitchcount 2 Balls und 2 Strikes. Den nächsten Pitch erwischte Chourio zu einem unerreichbaren Single, und seine Mitspieler Christian Jelich und Sam Frelich kamen ins Ziel und drehten mit ihren Runs das Ergebnis. 4:3 für die Brewers, und die zuvor schon sehr ernüchterten Zuschauer (in der Bierstadt Milwaukee bestimmt nicht mehr nüchtern) drehten komplett durch und feierten eine nicht mehr erwartete Siegespartie. Die Überraschungsfeste sind aber sind, wie jedermann weiß, die allerschönsten. Mit 2:0 und breitester Brust fahren die Brewers nun nach San Diego, wo heute Nacht unserer Zeit die 3. und vielleicht letzte Partie dieser Serie ansteht.
Chourio aber avancierte zum 2. Mal zum Matchwinner gegen San Diego. Schon in Spiel 1 hatte der venezolanische Weltmeister einen 2-Run-Homer geschlagen und zudem den obskuren Decken-Abpraller gefangen.
NL: Los Angeles Dodgers – Atlanta Braves 2:3 (1:1)
Die erste Überraschung zumindest für mich schon die Aufstellung de Dodgers. nicht Yonishibo Yamonmoto stand als Starting Pitcher auf dem Mound, sondern Blake Snell. Also nicht der überragende Japaner, der im vergangenem Jahr für 3 Siege in den World Series verantwortlich war.
Die Braves brachten Snell schnell in Bedrängnis, luden schon im 1. Inning die Bases, brachten aber letztlich nur einen Run auf die Anzeigentafel. Auch in den folgenden Innings hatte Snell Probleme mit der Strikezone, so dass Team-Manager Dave Roberts seinen Starting Pitcher schon nach 3.2 Innings bei insgesamt 5 Walks und 3 Hits vom Mound nahm und dem Bullpen (Ersatzwerfern) das Vertrauen schenkte, die aber vielleicht die einzige Schwäche im Luxuskader der Kalifornier sind.
Immerhin: Im 4. Inning glich Freddie Freeman mit einem Solo-Homerun für die Dodgers aus, Kyle Tucker und Andy Pages kamen danach auf die Bases 1 und 2 bei nur einem Out. Doch der eingewechselte Releive Pitcher Grant Holmes bereinigte die Situation ohne weiteren Schaden.
Das sollte sich aus Sicht der Dodgers rächen: Nach einem Wild Pitch im 5. Inning sprintete Michael Harris von der 3. Bases aus ins Ziel, und im 7. Inning erhöhte erneut Harris mit einem RBI-Double auf 3:1. Max Muncy schaffte zwar im 9. Inning mit einem Homer noch den 2:3-Anschluss, doch das war zu wenig.
Yamamoto wird heute in Atlanta in Spiel 3 für die Dodgers werfen. Auf der Gegenseite steht der in der Wild Card gegen Philadelphia überragende Chris Sale.
AL: Cleveland Guardians – Chicago White Sox 3:4 (0:2)
Eine brillante Leistung von Releive Pitcher Sean Burke ebnete den Sieg für die White Sox, die nur noch einen Erfolg vom Conference Finale entfernt sind. Im 3. Inning kam er ins Spiel (schon als 3. Pitcher seines Teams). Was er danach vollbrachte war außergewöhnlich. In 5.1 Inning ließ er nur noch einen einzigen Run zu, bei nur einem Hit und einem Walk zu. Ansonsten brachte er die Guardians-Schlagmänner zur Verzweiflung.
2:0 hatten die Gastgeber geführt, und ihr Starting Pitcher Gavin Williams hatte zunächst keine Mühe und in ließ in den ersten 5 Innings nur einen Run zu zum 1:2-Anschluss. Im 6. Inning allerdings war nach einem Single Schluss für ihn, ob zu früh, darüber werden in den nächsten tagen die Experten diskutieren. Sein Ersatz Erik Sabrowski, normalerweise sehr verlässlich, erwischte einen furchtbaren Abend und wackelte bedenklich. Es war dann Braden Montgomerys Double, der Chicago 2 Punkte zur 3:2-Führung brachte, und unmittelbar danach erhöhte Chase Meidroth mit einem RBI-Single auf 4:2.
Dem hatten die Guardians nichts mehr entgegenzusetzen, eben weil Sean Burke so großartig pitchte und Closer Grant Taylor ebenfalls nichts mehr anbrennen ließ.
Am Mittwoch gehts in Chicago weiter, das Stadion ist ausverkauft. Nach langen Jahren des Darbens (negativer Höhepunkt: 2 Saisons mit 100+ Niederlagen) dürsten die Whitesox-Fans nach erfolgreichem Baseball.
Tampa Bay Rays – New York Yankees 5.2 (2:0)
Cam Schlittler konnte es dann auch nicht richten. Nachdem der Yankee-Ptcher in der Wild-Card-Runde gegen Boston brilliert hatte, erwischte er einen extrem bescheidenen Tag, einen der schwächsten in dieser Saison. Wenig hilfreich war allerdings eine katastrophale Yankees-Veteidigung, die insgesamt gleich 5 Errors fabrizierte, so viele wie noch nie in einem Play-of-Spiel. Das zeigt auch die offizielle Statistik. 4 Runs musste Schlittler hinnehmen, allerdings werden ihm nur 2 angerechnet (Earned Runs), die anderen beiden geschahen durch fürchterliche Fehler im Fielding. Jener Disziplin, die oft vernachlässigt wird, die aber doch so entscheidend ist, um Spiele zu gewinnen.
Richtig ist allerdings auch, dass Schlittler von Beginn an nicht so souverän wirkte wie bisher in dieser Saison. Kaum ein Inning, in dem nicht einer oder mehr Rays auf den Bases erschienen. Ein Treppenwitz, dass es nach 4 Innings nur 1:1 stand, weil Ben Rice, der einzige Yankee mit Offensiv-Power, einen Homerun schlug und die Rays-Führung aus dem 1. Inning ausglich.
Im 5. Inning alledings brachen die Yankees-Dämme, und Schlittler wurde mitgerissen: Gleich 4 Runs brachten die Rays auf die Anzeigentafel. Dass war die Entscheidung im außergewöhnlich stimmungsvollen Tropicana Field. Zwar drosch Ben Rice einen weiteren Ball über den Zaun, der Rest des Teams war aber offensiv nicht zu sehen. Außer die beiden Homeruns von Rice standen nur noch zwei Hits und 2 Walks zu Buche.
Ansetzungen
Mi., 00:00: Braves – Dodgers (1:1)
Mi., 03:30: Padres – Brewers (0:2)
Mi., 22:00: White Sox – Guardians (2:0)
Do., 00:00: Braves – Dodgers
Do., 02:00: Yankees – Rays (0:2)
Do., 04:00: Padres – Brewers (wenn nötig)
von Münchner Löwe | Okt. 4, 2026 | Allgemein, MLB
Blick über den Teich, MLB
Der erste Spieltag der Divisional Series ist immer auch ein Festtag für alle Baseball-Fans. Diesmal samt einer Absurdigät/Kuriosität), dass eine Hallenbefestigung völlig legal aller Wahrscheinlichkeit nach einen Homerun verhindert hat..
https://www.youtube.com/watch?v=BU8AZLDcg9k
4 Partien über den ganzen Tag verteilt (MESZ von 19 bis 5 Uhr). Die Ausgabe 2026 jedenfalls hat sich gelohnt. 4 durchaus spannende Spiele, die für den Fortgang der jeweiligen Best-of-5-Serien einiges versprechen. Ich ordne es trotz allem chronologisch, und meines Erachtens wurde es von Spiel zu Spiel besser und aufregender (mit dem „Roof-Homerun ganz am Schluss in Spiel 4).
AL: Cleveland Guardians – Chicago White Sox 0:3
Das Duell der beiden Kontrahenten der Central Division, in der sich die Guardians eben knapp den Sieg und damit den Heimvorteil gesichert hatten. Davon ließen sich die Sox allerdings wenig beeindrucken, und das Glück (vor allem Können) in heiklen Phasen stand ebenfalls Pate. Das 3. und 4. Inning überstanden sie trotz geladener Bases ohne Run. Ansonsten hatten die Pitcher das Geschehen weitgehend im Griff. herausragend dabei Grant Taylor, der im 6. Inning ins Spiel kam und in den restlichen 4 Abschnitten nur 2 Hits und keinen Run hinnehmen musste.
Dioe White Sox selbst gingen im 4. Inning durch einen 2-Run-Homerun von Rookie Munetaka Morikami mit 2:0 in Führung, die Colosn Montom mit seinem RBI-Double auf 3:0 ausbaute.
NL: Los Angeles Dodgers – Atlanta Braves 5:3
Die Organisatoren hatten die glänzende Idee, diese Partie in die kalifornische Mittagshitze von weit mehr als 30 Grad anszusetzen (Spielbeginn: 13 Uhr Ortszeit). Der im Sommer verpflichtete Super-Pitcher Tarik Skubal durfte für den Titelverteidiger aus LA gleich beginnen, und er machte seine Sache zunächst hervorragend. Nur einen Hit und 2 Walks ließ er zu, ehe ihm Sean Murphy im 6. Inning einen Homerun um die Ohren schlug (was eben immer passieren kann).
Da stand es aber schon 2:0 für die Dodgers, und im unteren 6. Inning machten sie den Gegenpunkt mehr als wett. Kyle Tucker und Max Muncy schlugen Back-to-Back-Homer, die insgesamt 3 Punkte einbrachten.
Ozzie Albies machte es zwar im 9. Inning zwar noch mal spannend mit seinen 2-Run-Homerun zum 3:5 aus Braves-Sicht, aber der eingewechselte Dodgers-Closer Evan Phillips brachte die Partie ohne weiteren Schaden über die Bühne.
AL: Tampa Bay Rays – New York Ynakees 1:0
Pflichtsieg für die Rays, denn ihr stärkster Pitcher Drew Rasmussen traf auf den vermeintlich schwächsten der Yankees. Wobei Gerrit Cole seine Sache mehr als gut machte, wie die gesamte Yankees-Werfer-Crew. Nur den Homerun von Luis Aranda gleich im 1. Inning ließ er zu.
Dass die Leistung nicht zum Sieg reichte, lag an Drew Rasmussen, der sogar für seine starken Verhältnisse einen außerordentlich guten Tag erwischt hatte. Egal wer ihm gegenüberstand, Rasmussen hatte keine Probleme, was angesichts des knappen Spielstands umso bemerkenswerter ist (beim Stand von 5:0 kann jeder gut aussehen …).
Als Rasmussen nach 8 grandiosen Innings unter großem Jubel das Feld verließ, standen unglaubliche Zahlen auf der Anzeigentafel: Nur 2 Walks und 1 Hit standen da auf der Anzeigentafel. Und nicht einmal der statistische Hit von Austin Wells brachte schaden, weil der übermütige Catcher gleich bis zur dritten Base laufen wollte, die er aber nicht rechtzeitig erreichte.
Closer Bryan Baker ließ im 9. Inning auch nichts mehr anbrennen und schloss die Partie standesgemäß mit 2 Strikeouts und einem Groundout.
Ich hab geschrieben, dass das ein Pflichtsieg der Rays war. Denn jetzt treten für die Yankees die beiden so starken Pitcher Cam Schlittler und Max Fried an. Besser als Cole können sie ihre Sache allerdings auch nicht machen. Wird also aus Yankees-Sicht Zeit, dass die Offensive wieder ins Rollen kommt.
NL: Milwaukee Brewers – Sand Diego Padres 3:2
Der größte Aufreger des Tages kam fast zum Schluss. Ty France trat für die Padres im 9. Inning an den Schlag beim Stand von 2:3. Er traf den Ball voll, der hoch in die Luft flog, und vieles sah nach einem Homerun aus, der die Führung bedeutet hätte. Blöd nur, dass das Dach geschlossen war, und der Ball eine Deckenbegrenzung traf. Nicht nur wurde so der Homerun verhindert, er fiel auch dem Outfielder Jackson Chourio in den Fanghandschuh. Statt 4:3 und einem Out für die Padres stand es also weiter 2:3 und 2 Spieler waren Out. Alles wurde regelkonform entschieden (ich will das an dieser Stelle nicht länger ausbreiten, aber in alle Kürze: Wenn die Deckenbegrenzung über dem Feld getroffen wird, geht es weiter, als sei nichts geschehen).
So brachten die Brewers eine Partie nach Hause, die für sie alles andere als optimal begonnen hatte. Schnell stand es 2:0 für die Padres. Zudem hatte ihr überragender Werfer Jakob Misiorowks zunächst erhebliche Probleme und brauchte allein in den ersten beiden Innings gleich 57 Würfe (normal sind etwa 15 pro Inning). Vor allem deshalb musste er schon nach 4 Innings vom Feld, aber die Brewers-Reliever machten ihre Sache recht gut und ließen bem Stand von 2:2 keinen weiteren Run zu.
Zum Matchwinner avancierte so Wilson Contreras, der im 7. Inning den Ball zum 3:2 über den Zaun beförderte. ZUvor hatte im 3. Inning Jackson Chourio mit seinem 2-Rund-HOmer die 2:0-Führung de Padres ausgeglichen.
Ansetzungen heute
22:00: Brewers – Padres (1:0)
02:00: Dodgers – Braves
Ansetzungen morgen
23:00: Guardians – White Sox (0:1)
02:00: Rays – Yankees (1:0)
Weiters (jeweils 3. Spiel)
Mi., 00:00: Braves – Dodgers
Mi., 03:30: Padres – Brewers
Mi., 22:00: White Sox – Guardians
Do., 02:00: Yankees – Rays
von Münchner Löwe | Okt. 1, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Es ist schon verrückt: Da rackern und arbeiten die MLB-Teams, um irgendwie noch in die Play-offs zu kommen – nur um dann in beschämender Weise vorgeführt zu werden.
Siehe die Boston Red Sox. Sie schafften ein fast einmaliges Kunststück, denn noch im Juni lagen sie fast aussichtslos zurück im Play-off-Rennen. Eine geradezu unglaubliche Siegesserie von 27:5 hievte sie aber in die Post Season – und dort erlebten sie ihren schlimmsten Albtraum. Ausgerechnet gegen ihren Erzrivalen New York Yankees erlitten sie zwei fürchterliche Klatschen. Dem 0:8 am Dienstag folgte gestern nacht im Yankee Stadium ein nicht minder grusliges 2:9.
Beide Partien liefen nach dem gleichen Schema ab. Zunächst (fast) völlig chancenlose Red-Sox-Schlagmänner gegen einen überragenden Starting Pitcher der Yankees. Erst Cam Schlittler und nun Max Fried. Und dennoch Hoffnung, weil zumindest die eigene Defense fast ebenso gut war. So glänzte diese Nacht Sonny Gray, musste jedoch im 4. Inning einen Homerun von Luis Garcia und im 5. Inning ein RBI-Single von Cody Bellinger hinnehmen. Trotz der bis dato durchaus ansprechenden Leistung wurde er danach aus dem Spiel genommen – und das Drama nahm seinen lauf.
Zwar durften die Gäste Hoffnung schöpfen nach dem Anschluss-Punkt durch den Homer von Willson Contreras. Doch im 6. Inning brachen alle Dämme. Manager Chad Tracy hatte eine brillante Idee und beorderte Garrett Crochet auf den Mound. Ein fantastischer Pitcher – im vergangenen Jahr. Der allerdings aus einer sehr schweren Verletzung kam und seit April nicht mehr geworfen hat, höchstens im Training. Ein extrem gewagter Eingriff ins Spiel also, und dieser ging katastrophal schief. Crochett sah sich 4 Schlagmännern der Yankees gegenüber, nicht einen einzigen konnte er ausmachen. Nach einem Wild Pitch und drei Singles waren die Bases geladen und Tracy sah seinen desaströsen Irrtum ein und nahm Crochet beim Stand von 1:3 wieder vom Feld. Alles hätte sogar noch einigermaßen gutgehen können. Ersatzmann Garrett Whitlock konnte den Sacrifice Fly und ein Groundout zum 1:5 nicht verhindern. Spielentscheidend war dann der 3-Run-Homer bei 2 Outs zum 8:1 für die Yankees von Cody Bellinger. Ich wage sehr zu bezweifeln, dass im Großraum Boston in den nächsten Monaten viele Babys den Namen Garrett erhalten …
Während die Red Sox ihre Relieve-Pitcher-Wunden lecken, freuen sich die Yankees über einen zusätzlichen freien Tag, bevor sie am Samstag in Tampa ihre Best-of-5-Serie gegen die Rays beginnen.
Phillies erzwingen Entscheidungsspiel
Nur eine der 4 Wild-Card-Runden geht in ein entscheidendes drittes Spiel. Während de San Diego Padres (vs Chicago Cubs) und die Chicago White Sox (Hoston Astros) sich in 2 Partien durchsetzen, schafften die Philadelphia Phillies den Revanche-Erfolg bei den Atlanta Braves. Durch einen Homerun von Alec Bohm im 10. Inning siegten sie mit 4:3. Bohm war zuvor durch großartige Verteidigungsaktionen an der 1. Base aufgefallen. So war er wesentlich beteiligt an zwei herausragenden Double Plays, die vermeintlich sichere Punkte des Gegners verhinderten.
Eine Story für sich war der Auftritt von Bryce Harper. Znächst errechnete er im Outfield einen Ball haarsträubend falsch, die die Braves zur zwischenzeitlichen Führung nutzten. Höchstpersönlich machte er kurze Zeit später seinen Fehler mit einem Homerun zum Ausgleich wieder wett.
Schon heute Nacht kommt es wiederum in Atlanta zum Showdown, der Sieger hat nicht lange Zeit zum Jubeln, denn auf ihn wartet schon am Samstag in Los Angeles die erste Partie bei den Dodgers. Der typische Termin-Wahnsinn in der MLB.
von Münchner Löwe | Sep. 30, 2026 | basketball, MLB, WNBA
Blick über den Teich, MLB
Einige Monate dümpelte der US Sport so vor sich hin, trotz des Saisonstarts in der NFL und dem -Ende der MLB, bei dem leider „meine“ Arizona Diamondbacks die Play-offs verpassten. Aber jetzt geht es wieder hoch her, denn die stärkste Baseball-Liga und die Basketballerinnen suchen in den Play-offs ihre Besten. Gerade im Baseball ist Play-off eine ganz andere Sportart, wenn es wirklich um die Wurst geht vor einem elektrisierten Publikum und nicht nur darum, irgendwie die elend langen 162 Partien (vor recht unbeteiligten Zuschauern) zu überstehen.
Schlittler sehr gut, King noch besser
Seit sechs Jahren sind vor den eigentlichen Play-offs (Divisional Series, Conference Series, World Series) die sogenannten Wild-Card-Games anberaumt. In 4 Best-of-3-Serien (jeweils alle Spiele beim selben Gastgeber) werden die vier Gegner für die vier bereits gesetzten Mannschaften (je 2 in American und National League) gesucht. Die Schlager-Paarung in diesem Jahr ist zweifellos die Paarung New York Yankees gegen Boston Red Sox im Yankee Stadium. Das ist eine der größten Rivalitäten im US Sport überhaupt. Wer alle Geschichten nachgoogeln will, ist für den Rest der Woche beschäftigt …
Der brillante Yankee-Pitcher Cam Schlittler, geboren in Massachussetts, hatte ganz starken Abend. In 6.1 Innings ließ er gerade mal 2 Singles und einen Walk zu. Nach seiner bärenstarken Saison, bei die er nahezu sicher den Cy-Young-Award für den besten Werfer der American League einheimsen wird, war dieser Auftritt fast zu erwarten und dennoch extrem frustrierend für die nahezu chancenlosen Sox-Schlagmänner. Wenn Schlittler überhaupt etwas vorzuwerfen ist, dann der Umstand, dass er relativ viele Würfe brauchte (117 für 6.1 Innings) und trotz seiner Dominanz recht früh den Mound verlassen musste. Was angesichts des starken Bullpens (Ersatzwerfer) letztlich folgenlos blieb.
Das tolle Pitching kaschierte dann die Tatsache, dass die Yankees Offense lange ebenfalls ziemlich unproduktiv blieb (nur 2 Punkte in den ersten 6 Innings). Das zieht sich aber schon die gesamte Saison so hin, erst recht seitdem Top-Schlagmann Aaron Judge wegen seiner Rippenverletzung ausfällt. Und im 7. und 8. Abschnitt punkteten die New Yorker gegen den zusammenfallenden Bullpen der Red Sox zum letztlich standesgemäßen 9:0-Endstand.
Schon heute Nacht geht es weiter mit Spiel 2. Geht es nach der Statistik, stehen die Yankees als Sieger der Serie bereits fest. Noch nie in der allerdings erst recht kurzen Geschichte der Wild-Card-Spiele in diesem Format (6 Jahre), ist ein Heimteam gescheitert, wenn es die erste Partie gewonnen hat. Gespielt werden muss trotzdem, als Starting Pitcher stehen Max Fried (Yankees) und Sonny Gray auf dem Mound.
Noch besser als Schlittler war der Auftritt von Michael King von den San Diego Padres beim 8:0 gegen die Chicago Cubs. 6 Innings ließ er nicht einen einzigen Hit zu ehe Manny Machado an der dritten Base einen harten Ball nicht richtig zu fassen bekam. Das war aber auch der einzige Makel einer tollen Vorstellung der gastgebenden Padres, vor allem auch in der Offensive. Gleich im ersten Inning droschen Fernando Tatis (nach dem ersten Pitch übehaupt) und Machado den Ball über den Zaun, in den ersten fünf Abschnitten brachten sie gleich 7 Punkte auf die Anzeigentafel.
Den einzigen Auswärtssieg des Tages schafften die Chicago White Sox. Das Team, vor 2 Jahren noch mit einer katastrophalen 41-Siege-Saison das mit Abstand schwächste der gesamten Liga, gewann letztlich ungefährdet mit 6:3 bei den Houston Astros. Wirklich überraschend kam das aber nicht, denn in der Saison hatten sie eine um 3 Siege bessere Bilanz als Houston, die nur aufgrund ihres Divisionssieges Heimrecht genießen.
Die wahrscheinlich aufregendste Partie sahen die Zuschauer in Atlanta zwischen den heimischen Braves und den Philadelphia Phillies. Es war zumindest die einzige, in der die Führung wechselte. 0:1, 2:1, 2:3, 5:3 lautete die Run-folge. Den entscheidenden 3-Run-Homer schlug Austin Riley im unteren achten Inning.
Ansetzungen
Mi., 20:00: Braves – Phillies (1:0)
Mi., 23:00: Astros – White Sox (0:1)
Do., 02:00: Yankees – Red xox (1:0)
Do., 04:00: Padres – Cubs (1:0)
Die Liga-Besten sind schon raus
Die erste Runde der WNBA werden leider auch nur im Format Best of 3 ausgetragen. Denn diese Basketball-Duelle haben großen Unterhaltungswert und könnten durchaus mehr Spiele vertragen. Wie die Serie der an Nummer 1 gesetzten Minnesota Lynx gegen New York Liberty (8). Wie wenig diese Setzung basierend auf der Saisonbilanz wert ist, sahen die Zuschauer in den beiden Partien in Minneapolis und New York. Liberty feierte zwei klare Siege, vol allem dank der heruasragenden Breanna Steward: Zweimal war die beste WM-Spielerin Top-Scorerin ihres Teams, aus der anderen Seite kam die US-Weltmeistern Napheesa Collier nie so richtig zur Geltung.
Ihren Anteil am Weiterkommen hatte auch Leonie Fiebich, die einzige der deutschen Spielerinnen, die es mit ihrem Team in die Play-offs geschafft hat. Gerade in der ersten Partie, beim beeindruckenden 91:75 im Target Center (Minneapolis) glänzte sie mit 16 Punkten, 8 Rebounds und 3 Assists.
Ansetzungen
Do., 01:00: Washington Mystics – Atlanta Dreams (0:1)
Do., 03:00: Dallas Wings – Golden State Valkyres (0:1)
Fr., 03:00: Las Vegas Aces – Indiana Fever (1:1)
Fever verhinderte gestern nacht das vorzeitige Ausscheiden. Beim 99:89 sammelten gleich 3 Spielerinnen mehr als 20 Punkte. Catlin Clark war Top-Scorerin ihres Teams mit 27 Zählern vor Kelsey Mitchell (26) und Aliyah Boston (21). Freitagfrüh dann der Showdown in der Glitzerstadt Las Vegas.
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