von Münchner Löwe | Okt. 8, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Aus und vorbei. Mit einem schmachvollen Sweep gegen die Tampa Bay Reys haben sich die New York Yankees aus dem Titelrennen 2026 verabschiedet. Der Rekord-Champions (27 Meistertitel) wartet nun schon seit 2009 auf eine weitere Krönung. Für das hochbezahlte Star-Ensemble indiskutabel, für die stolze Stadt New York nicht hinnehmbar.
Der Titelverteidiger ist dagegen auf Kurs: Die LA Dodgers übersprangen die Hürde Atlanta Braves mit einiger Mühe und bekommen es in den Conference Series ab Sonntag (Best of 7) mit den Milwaukee Brewers zu tun.
AL: Chicago White Sox – Cleveland Guardians 3:9 (2:1)
Erster Matchball klar vergeben. Ohne jede Chance waren die Chicago White Sox bei ihrem ersten Heimspiel in Divisional Series seit 2021. Zwar gingen sie mit 1:0 in Führung, dann aber übernahmen die Gäste das Kommando. 4 Runs im 3. Inning stellten die Weichen auf Sieg. Zwar konnten die Gastgeber nach dem 6. Inning beim Stand von 3:5 noch auf eine Wende hoffen, doch in den letzten 3 Abschnitten brachten sie gegen die unantastbaren Pitcher Herrin und Smith nicht einen einzigen Spieler auf Base, weder durch einen Hit noch durch einen Walk.. Dagegen punkteten die Gäste fast nach Belieben, sodass am Ende das höchste Ergebnis der diesjährigen Divisional Series überhaupt heraussprang.
Schon heute Nacht Spiel 4 erneut in Chicago. Dann können die White Sox den ersten Divisional-Round-Sieg seit 2005 (!) klarmachen.
AL: New York Yankees – TAMPA BAY RAYS 3:4 (Endstand: 0:3)
Immerhin wehrten sich die Yankees. Immerhin hielten sie die Partie bis zum Schluss völlig offen. Immerhin schafften sie endlich Runs aufs Scoreboard, wenn nicht Ben Rice am Schlag stand. Doch gegen die ausgebufften Rays genügte das alles nicht, auch weil Star-Pticher Max Fried nicht seinen besten Tag erwischt hatte.
Es war eine sehr spannende Partie im Yankees Stadium, zu der fast 49.000 Zuschauer gekommen waren. Zweimal gingen die Rays in Führung, zweimal schafften die Yankees sofort den Ausgleich. Im oberen 6. Inning beförderte Victor Mesa den Ball über den Zaun – 4:2 für die Rays. Auch hier gab im unteren Abschnitt dien Antwort der Yankees. Ein weiter Ball von Anthony Volpe flog in die Zuschauer: Homerun und 2 Punkte für die Yankees? Nach längerer Beratung entschieden die Schiedsrichter, dass eine Behinderung eines Rays-Verteidigers vorlag, weswegen dieser den Catch verpasste. Also „nur“ ein Double von Volpe und nur ein Run für George Lombard. Fans, die ihrem eigenen Teams wegen Selbstsucht Runs und Siege kosten – die Bücherschränke sind voll von solchen Erzählungen, man frage mal in Chicago einen Cubs-Fan nach Steve Bartman.
https://www.youtube.com/watch?v=vq8G81oOHhY
Der fehlende Punkt sollte schließlich den Ausshlag geben, denn der Bullpen der Rays ließ danach nichts Entscheidendes mehr zu. Closer Bryan Baker produzierte zwar noch einen Walk, sodass der potezielle Siegpunkt in Person von Trent Grisham auf der Platte stand. Doch der Pinch-Hitter (eingewechselter Schlagmann) kassierte einen Strikeout. Dieses Aus war das endgültige Aus der Yankees. Fürs Spiel und für dieses jahr. Nächste Saison dann wieder (wenn denn nicht wie allgemein befüchtet gestreikt wird), dann auch wieder mit dem schmerzlich vermissten Superstar Aaron Judge
Die Rays haben jetzt erst mal Pause bis Montag und können auf der Couch zuschauen, wie sich die White Sox und Guardians beharken und Kräfte lassen.
NL: Atlanta Braves – LOS ANGELES DODGERS 1:4 (1:3)
Das Ergebnis klingt weit deutlicher, als es in Wirklichkeit war Die Braves hatten durchaus ihre Chance, in dieser Ppartie und in der gesamten Serie. Aber sie konnten ihre Chancen eben nicht nutzen. Zahlen sagen nicht alles, aber manchmal eben doch sehr viel. In diesem Fall 0 von 7. Siebenmal trat am Mittwoch ein Braves-Batter an den Schlag, wenn Mitspieler auf der zweiten und/oder 3. Base standen, das berüchtigte Runner in Scoring Position (RISP). Sie produzierten dabei nicht einen Hit, der dann auch Punkte eingebracht hätte. Sehr viel effizienter die Dodgers bei 1 von 3, und dieser eine Hit von Andy Pages kippte die Partie im 7. Inning, denn danach stand es 3:1 statt zuvor 1:1.
Um die (sportliche) Katastrophe der Braves bei RISP zu verdeutlichen. Insgesamt hatten sie in der Vier-Spiele-Serie die Bilanz 1 von 23 (0.043). Historisch schlecht für eine Play-off-Serie, nur ein einziges Mal war ein Team schlechter, nämlich die Dodgers (sic) 1966 in den World Series (0 von 22).
Außer ihrer mangelnde Effizienz hatten sich die Braves nich viel vorzuwerfen. Ihre Pitcher kamen bestens zurecht mit den schlagstarken Gegnern, die am Mittwoch insgesamt nur 3 Hits produzierten. Die Schlagmänner beschäftigten Dodgers-Starting-Pitcher Tyler Glasnow hervorragend und produzierten gleich 5 Walks, sodass Glasnow schon nach 4.2 Innings den Mound räumen musste. Doch ausgerechnet die vermeintliche Schwachstelle der Dodgers brachte den Sieg ein: Der oft kritisierte Bullpen (insgesamt fünf eingewechselte Werfer) zeigte eine herausragende Leistung. ließ in 4.1 Innings nur 2 Hits zu.
NL: San Diego Padres – MILWAUKEE BREWERS 1:3 (1:3)
Schade, dass diese Serie vorbei ist. Schade, dass den Baseball-Fans der Showdown eines fünften und entscheidenden Spiels in Milwaukee verwehrt bleibt. Eine erneut knisternde, jederzeit spannende Partie in Südkalifornien. Die heimischen Fans durften praktisch bis zum letzten Pitch noch auf die Wende hoffen, aber die großartigen Werfer der Brewers hielten jeglichem Druck stand, und wenn doch ein Schlagmann den Ball traf, dann verhinderten die Verteidiger Schlimmeres. Wie im 8. Inning: Manny Machado erwischte einen sogenannten Sinker von Uribe voll, der Ball flog und flog und flog, vermeintlich über die Bande im Center Field des ewig großen Petko Fields, und landete doch nur im Handschuh des zurückgeeilten Garret Mitchell. 2 sicher geglaubte Punkte (und damit der mögliche Ausgleich zum 3:3) waren dahin. „Hätte halt härter schlagen sollen“, befand Machado trocken. Oder in einem anderen Ball Park. Statistiker haben errechnet, dass Machados Ball in 18 der 30 MLB-Stadien einen sicheren Homerun bedeutet hätte.
Mitchell war es auch, der sein Team im 3. Inning mit einem RBI-Single in Führung brachte. Padres-Star Fernando Tatis glich im gleichen Abschnitt per Homerun aus. Schnell war aber klar. Die Padres-Schlagmänner kamen mit den Würfen der gegnerischen pitcher überhaupt nicht klar. Am Ende standen mickrige 3 Hits zu Buche, während die Brewers immerhin zehnmal erfolgreich schlugen. Und auch wenn sie (ähnlich wie die Braves) reichlich unproduktiv waren, brachten sie doch im 5. und 6. Inning 2 punkte ins Ziel.
Dass das 3:1 nach dem 6. Inning dann tatsächlich bis zum Schluss Bestand hatte, lag am überragenden Bullpen der Brewers (so etwas wie das Leitmotiv der gesamten Baseball-Nacht).
Traumpaarung im NLCS
Statt Spiel 5 gegen San Diego steht nun für die Milwaukee Brewers in den Conference Series der National League (NLCS) die ultimative Herausforderung statt. Die Best-of-7-Serie gegen die LA Dodgers, den Titelverteidiger und bei allen Buchmachern auch der erneute Titel-Favorit. Es ist auch die Revanche für die vergangene Saison, als allerdings insgesamt viel zu nervöse und fehlerhafte Brewers keine Chance hatten und keine einzige Partie gewannen. Sie sind in diesem Jahr allerdings gereift, haben endlich auch mal wieder in der Fremde eine Play-off-Partie gewonnen. Obs dann reicht, wir werden es sehen. Ab Sonntag erst mal in Milwaukee, wo auch ein mögliches siebtes und entscheidnedes Spiel stattfinden würde.
Ansetzung
Do., 02:00: White Sox – Guardians (2:1)
von Münchner Löwe | Okt. 1, 2026 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Es ist schon verrückt: Da rackern und arbeiten die MLB-Teams, um irgendwie noch in die Play-offs zu kommen – nur um dann in beschämender Weise vorgeführt zu werden.
Siehe die Boston Red Sox. Sie schafften ein fast einmaliges Kunststück, denn noch im Juni lagen sie fast aussichtslos zurück im Play-off-Rennen. Eine geradezu unglaubliche Siegesserie von 27:5 hievte sie aber in die Post Season – und dort erlebten sie ihren schlimmsten Albtraum. Ausgerechnet gegen ihren Erzrivalen New York Yankees erlitten sie zwei fürchterliche Klatschen. Dem 0:8 am Dienstag folgte gestern nacht im Yankee Stadium ein nicht minder grusliges 2:9.
Beide Partien liefen nach dem gleichen Schema ab. Zunächst (fast) völlig chancenlose Red-Sox-Schlagmänner gegen einen überragenden Starting Pitcher der Yankees. Erst Cam Schlittler und nun Max Fried. Und dennoch Hoffnung, weil zumindest die eigene Defense fast ebenso gut war. So glänzte diese Nacht Sonny Gray, musste jedoch im 4. Inning einen Homerun von Luis Garcia und im 5. Inning ein RBI-Single von Cody Bellinger hinnehmen. Trotz der bis dato durchaus ansprechenden Leistung wurde er danach aus dem Spiel genommen – und das Drama nahm seinen lauf.
Zwar durften die Gäste Hoffnung schöpfen nach dem Anschluss-Punkt durch den Homer von Willson Contreras. Doch im 6. Inning brachen alle Dämme. Manager Chad Tracy hatte eine brillante Idee und beorderte Garrett Crochet auf den Mound. Ein fantastischer Pitcher – im vergangenen Jahr. Der allerdings aus einer sehr schweren Verletzung kam und seit April nicht mehr geworfen hat, höchstens im Training. Ein extrem gewagter Eingriff ins Spiel also, und dieser ging katastrophal schief. Crochett sah sich 4 Schlagmännern der Yankees gegenüber, nicht einen einzigen konnte er ausmachen. Nach einem Wild Pitch und drei Singles waren die Bases geladen und Tracy sah seinen desaströsen Irrtum ein und nahm Crochet beim Stand von 1:3 wieder vom Feld. Alles hätte sogar noch einigermaßen gutgehen können. Ersatzmann Garrett Whitlock konnte den Sacrifice Fly und ein Groundout zum 1:5 nicht verhindern. Spielentscheidend war dann der 3-Run-Homer bei 2 Outs zum 8:1 für die Yankees von Cody Bellinger. Ich wage sehr zu bezweifeln, dass im Großraum Boston in den nächsten Monaten viele Babys den Namen Garrett erhalten …
Während die Red Sox ihre Relieve-Pitcher-Wunden lecken, freuen sich die Yankees über einen zusätzlichen freien Tag, bevor sie am Samstag in Tampa ihre Best-of-5-Serie gegen die Rays beginnen.
Phillies erzwingen Entscheidungsspiel
Nur eine der 4 Wild-Card-Runden geht in ein entscheidendes drittes Spiel. Während de San Diego Padres (vs Chicago Cubs) und die Chicago White Sox (Hoston Astros) sich in 2 Partien durchsetzen, schafften die Philadelphia Phillies den Revanche-Erfolg bei den Atlanta Braves. Durch einen Homerun von Alec Bohm im 10. Inning siegten sie mit 4:3. Bohm war zuvor durch großartige Verteidigungsaktionen an der 1. Base aufgefallen. So war er wesentlich beteiligt an zwei herausragenden Double Plays, die vermeintlich sichere Punkte des Gegners verhinderten.
Eine Story für sich war der Auftritt von Bryce Harper. Znächst errechnete er im Outfield einen Ball haarsträubend falsch, die die Braves zur zwischenzeitlichen Führung nutzten. Höchstpersönlich machte er kurze Zeit später seinen Fehler mit einem Homerun zum Ausgleich wieder wett.
Schon heute Nacht kommt es wiederum in Atlanta zum Showdown, der Sieger hat nicht lange Zeit zum Jubeln, denn auf ihn wartet schon am Samstag in Los Angeles die erste Partie bei den Dodgers. Der typische Termin-Wahnsinn in der MLB.
von Münchner Löwe | Sep. 30, 2026 | basketball, MLB, WNBA
Blick über den Teich, MLB
Einige Monate dümpelte der US Sport so vor sich hin, trotz des Saisonstarts in der NFL und dem -Ende der MLB, bei dem leider „meine“ Arizona Diamondbacks die Play-offs verpassten. Aber jetzt geht es wieder hoch her, denn die stärkste Baseball-Liga und die Basketballerinnen suchen in den Play-offs ihre Besten. Gerade im Baseball ist Play-off eine ganz andere Sportart, wenn es wirklich um die Wurst geht vor einem elektrisierten Publikum und nicht nur darum, irgendwie die elend langen 162 Partien (vor recht unbeteiligten Zuschauern) zu überstehen.
Schlittler sehr gut, King noch besser
Seit sechs Jahren sind vor den eigentlichen Play-offs (Divisional Series, Conference Series, World Series) die sogenannten Wild-Card-Games anberaumt. In 4 Best-of-3-Serien (jeweils alle Spiele beim selben Gastgeber) werden die vier Gegner für die vier bereits gesetzten Mannschaften (je 2 in American und National League) gesucht. Die Schlager-Paarung in diesem Jahr ist zweifellos die Paarung New York Yankees gegen Boston Red Sox im Yankee Stadium. Das ist eine der größten Rivalitäten im US Sport überhaupt. Wer alle Geschichten nachgoogeln will, ist für den Rest der Woche beschäftigt …
Der brillante Yankee-Pitcher Cam Schlittler, geboren in Massachussetts, hatte ganz starken Abend. In 6.1 Innings ließ er gerade mal 2 Singles und einen Walk zu. Nach seiner bärenstarken Saison, bei die er nahezu sicher den Cy-Young-Award für den besten Werfer der American League einheimsen wird, war dieser Auftritt fast zu erwarten und dennoch extrem frustrierend für die nahezu chancenlosen Sox-Schlagmänner. Wenn Schlittler überhaupt etwas vorzuwerfen ist, dann der Umstand, dass er relativ viele Würfe brauchte (117 für 6.1 Innings) und trotz seiner Dominanz recht früh den Mound verlassen musste. Was angesichts des starken Bullpens (Ersatzwerfer) letztlich folgenlos blieb.
Das tolle Pitching kaschierte dann die Tatsache, dass die Yankees Offense lange ebenfalls ziemlich unproduktiv blieb (nur 2 Punkte in den ersten 6 Innings). Das zieht sich aber schon die gesamte Saison so hin, erst recht seitdem Top-Schlagmann Aaron Judge wegen seiner Rippenverletzung ausfällt. Und im 7. und 8. Abschnitt punkteten die New Yorker gegen den zusammenfallenden Bullpen der Red Sox zum letztlich standesgemäßen 9:0-Endstand.
Schon heute Nacht geht es weiter mit Spiel 2. Geht es nach der Statistik, stehen die Yankees als Sieger der Serie bereits fest. Noch nie in der allerdings erst recht kurzen Geschichte der Wild-Card-Spiele in diesem Format (6 Jahre), ist ein Heimteam gescheitert, wenn es die erste Partie gewonnen hat. Gespielt werden muss trotzdem, als Starting Pitcher stehen Max Fried (Yankees) und Sonny Gray auf dem Mound.
Noch besser als Schlittler war der Auftritt von Michael King von den San Diego Padres beim 8:0 gegen die Chicago Cubs. 6 Innings ließ er nicht einen einzigen Hit zu ehe Manny Machado an der dritten Base einen harten Ball nicht richtig zu fassen bekam. Das war aber auch der einzige Makel einer tollen Vorstellung der gastgebenden Padres, vor allem auch in der Offensive. Gleich im ersten Inning droschen Fernando Tatis (nach dem ersten Pitch übehaupt) und Machado den Ball über den Zaun, in den ersten fünf Abschnitten brachten sie gleich 7 Punkte auf die Anzeigentafel.
Den einzigen Auswärtssieg des Tages schafften die Chicago White Sox. Das Team, vor 2 Jahren noch mit einer katastrophalen 41-Siege-Saison das mit Abstand schwächste der gesamten Liga, gewann letztlich ungefährdet mit 6:3 bei den Houston Astros. Wirklich überraschend kam das aber nicht, denn in der Saison hatten sie eine um 3 Siege bessere Bilanz als Houston, die nur aufgrund ihres Divisionssieges Heimrecht genießen.
Die wahrscheinlich aufregendste Partie sahen die Zuschauer in Atlanta zwischen den heimischen Braves und den Philadelphia Phillies. Es war zumindest die einzige, in der die Führung wechselte. 0:1, 2:1, 2:3, 5:3 lautete die Run-folge. Den entscheidenden 3-Run-Homer schlug Austin Riley im unteren achten Inning.
Ansetzungen
Mi., 20:00: Braves – Phillies (1:0)
Mi., 23:00: Astros – White Sox (0:1)
Do., 02:00: Yankees – Red xox (1:0)
Do., 04:00: Padres – Cubs (1:0)
Die Liga-Besten sind schon raus
Die erste Runde der WNBA werden leider auch nur im Format Best of 3 ausgetragen. Denn diese Basketball-Duelle haben großen Unterhaltungswert und könnten durchaus mehr Spiele vertragen. Wie die Serie der an Nummer 1 gesetzten Minnesota Lynx gegen New York Liberty (8). Wie wenig diese Setzung basierend auf der Saisonbilanz wert ist, sahen die Zuschauer in den beiden Partien in Minneapolis und New York. Liberty feierte zwei klare Siege, vol allem dank der heruasragenden Breanna Steward: Zweimal war die beste WM-Spielerin Top-Scorerin ihres Teams, aus der anderen Seite kam die US-Weltmeistern Napheesa Collier nie so richtig zur Geltung.
Ihren Anteil am Weiterkommen hatte auch Leonie Fiebich, die einzige der deutschen Spielerinnen, die es mit ihrem Team in die Play-offs geschafft hat. Gerade in der ersten Partie, beim beeindruckenden 91:75 im Target Center (Minneapolis) glänzte sie mit 16 Punkten, 8 Rebounds und 3 Assists.
Ansetzungen
Do., 01:00: Washington Mystics – Atlanta Dreams (0:1)
Do., 03:00: Dallas Wings – Golden State Valkyres (0:1)
Fr., 03:00: Las Vegas Aces – Indiana Fever (1:1)
Fever verhinderte gestern nacht das vorzeitige Ausscheiden. Beim 99:89 sammelten gleich 3 Spielerinnen mehr als 20 Punkte. Catlin Clark war Top-Scorerin ihres Teams mit 27 Zählern vor Kelsey Mitchell (26) und Aliyah Boston (21). Freitagfrüh dann der Showdown in der Glitzerstadt Las Vegas.
von Münchner Löwe | Okt. 1, 2025 | basketball, MLB, WNBA
Die erste Runde der Wildcard-Spiel in der MLB, und die Basketballerinnen der Phoenix Mercury bekommen es im WNBA-Finale mit den Las Vegas Aces zu tun.
Aroldis Chapman wackelt, fällt aber nicht
New York Yankees gegen Boston Red Sox, das war von vornherein der erklärte Schlager der 4 Wildcard-Partien in der MLB, und die Fans kamen voll auf ihre Kosten. Denn bis zum letzten Pitch von Aroldis Chapman war nicht klar, wer als Sieger vom Platz gehen würde.
Aroldis Chapman ist der sogenannte Closer der Red Sox, also der Werfer, der am Ende einen Vorsprung seines Teams über die Runde bringen soll. Der 37-Jährige hat eine überaus bewegte Karriere hinter sich. Der Kubaner war 2016 das Closer-Um-und-Auf der MLB und wesentlich daran beteiligt, dass die Chicago Cubs dadmals zum ersten Mal nach mehr als 100 Jahren die World Series gewannen. Das ist bisher sein einziger MLB-Pokal, obwohl er danach lange beim Überflieger-Team New York Yankees einen durchaus guten Part spielte. Vor der Saison war er noch mal gewechselt, zu den Boston Red Sox. Dort spielte er eine phänomenale Saison, vielleicht gar die beste seiner Karriere.
Doch jetzt war er erstmals im Yankee Stadium in einem Play-off-Spiel der gegnerische Closer, und dieser Umstand kann auch einen Veteran nervös machen. Im 9. Inning also stand er also auf dem Mound bei einer 3:1-Führung seiner Mannschaft und lud die Bases, wie es so schön heißt (unschön für den Pitcher, versteht sich). Sprich, er ließ 3 Hits in Folge zu, schaffte in diesem Zeitraum kein einziges Aus. Geladene Bases, kein Aus – fast eine Garantie zum Punkten, und deshalb erwachten die Fans im Yankee Stadium wieder. Ein satter Hit oder gar ein Homerun (und wenn die Yankees-Schlagmänner eines können, dann sind es Homeruns!), würden im Wortsinn mit einem Schlag die Yankees noch als Sieger vom Platz gehen lassen. Und was machte Chapman? Er verlor nicht die Nerven, sondern vertraute weiter seinem 100-Meilen-Wurf (und mehr). Giancarlos Stanton, 24 Homeruns 2025? – Strikeout. Jazz Chisholm 31 Homeruns 2025? – Flyout, und als Chapman auch Trent Grisham (34 Homeruns 2025) per Strikeout von der Platte gefegt hatte, stand der Sieg der Red Sox über den verhassten Kontrahenten fest.
Es war eine Begegnung der brillanten Starting Pitcher auf beiden Seiten, jeweils die besten ihrer Mannschaft. Max Fried von den Yankees hatte eine außerordentliche Partie und ließ in 6.1 Innings nicht einen Run und nur 4 Hits sowie (3 Walks zu, hübsch verteilt auf die Spielabschnitte. Noch übertroffen wurde er von Garret Crochet, dem Ass der Red Sox. Der begann in seinem ersten Play-off-Spiel überhaupt zwar außerordentlich nervös und ließ die ersten beiden Schlagmänner auf Base. Doch danach hatten die Yankees offensiv praktisch nichts mehr zu melden außer einem Homerun von Anthony Volpe. 7.2 Innings hielt er durch (117 Pitches), und es blieb bei diesem einen Run (und insgesamt 4 Hits) – eine absolute Meisterleistung; die dann auch noch mit dem Sieg belohnt wurde, weil Ersatzschlagmann Yoshida mit einem Double 2 Punkte und Veteran Alex bregmann einen weiteren Zähler beisteuerte.
Damit führen die Red Sox mit 1:0 und können schon heute Nacht mit einem weiteren Sieg die Divisional Finals erreichen. Crochet allerdings wird nicht auf dem Mound als SP stehen, sondern Brayan Bello (Yankees: Carlos Rondon). Sollte aber wieder im 9. Inning ein Vorsprung der Roten Socken verteidigt werden, kommt Aroldis Chapman, und dann wird er die Bases nicht laden, ehe er den Sieg sichert …
Wild Card, 1. Spiele, American League
Cleveland Guardians – Detroit Tigers 1:2
Tiger-Pitcher Tarik Skubal ließ die Guardians mit 14 Strikeouts verzweifeln.
New York Yankees – Boston Red Sox 1:3
‚Nough (too much?) said
National League
Chicago Cubs – San Diego Padres 3:1
Los Angeles Dodgers – Cincinnati Reds 10:5
das klare Ergebnis täuscht etwas; im 8. Inning retteten sich die Dodgers bei geladenen Bases
Ansetzungen heute
Mi., 19:08 Uhr: Guardians – Tigers (0:1)
Mi., 21:08 Uhr: Cubs – Padres (1:0)
Do., 00:08 Uhr: Yankees – Red Sox (0:1)
Do., 03:08 Uhr: Dodgers – Reds (1:0)
Aces brauchen die Verlängerung
Mit einem Kraftakt qualifizierten sich die klar favorisierten Las Vegas Aces fürs WNBA-Finale, wo die Phoenix Mercury mit der deutchen Naitonalspielerin Satou Sabally warten. Gegen die erstaunlichen Indiana Fever (ohne die verletzte Caitlin Clark) benötigten sie im 5. und entscheidenden Spiel eine Verlängerung, ehe der 107:98-Sieg feststand. Bedanken kann sich das Team bei der überragenden Aja Wilson, die gleich 35 Punkte beisteuerte. Nebven der zum MvP der Saison gewählten gewählten Wilson überzeugte vor allem Jackie Young mit 32 Zählern. Bei Indiana, die ihre Scharfschützin Clark wie in den gesamten Play-offs schmerzlich vermissten, punkteten gleich 6 Spielerinnen zweistellig. Zum Verhängnis wurden die 18 Ballverluste, im Vergleich zu nur 7 der Aces.
Die Aces haben aufgrund der besseren Saisonbilanz Heimrecht gegen die Mercury. Doch das Team um Satou Sabally und vor allem der bärenstarken Alyssa Thomas geht durchaus chancenreich in die Best-of-7-Serie. Etwas überspitzt ausgedrückt: die Punkte von Wilson und Young minimieren, und es geht was.
Los geht es ab Samstagmorgen (02:00 Uhr, MESZ) mit 2 Partien in Vegas. Danach sieht der Spielplan 3 Spiele in Phoenix vor, ehe es wieder nach Las Vegas zurückgeht, wenn bis dato kein Team die 4 Siege erreicht hat. Zumindest die 2 Partien am Sonntag (5. und 12. Oktober/if necessary) finden zu europafreundlichen Zeiten (21 Uhr) statt. Zumindest für jene, die nicht urlauben …
Ansetzungen
Sa., 02:00: Aces – Mercury
So., 21:00: Aces – Mercury
Do., 02:00: Mercury – Aces
Sa., 02:00: Mercury – Aces
So., 21:00: Mercury – Aces *
Do., 02:00: Aces – Mercury *
Sa., 02:00: Aces – Mercury *
von Münchner Löwe | Sep. 30, 2025 | Formel 1, Fußball, MLB, Tennis, Wochenvorschau
Fußball-Europapokal, Masters-Turniere in Asien, und die Formel 1 in Singapur, das sind die Höhepunkte de nächsten Woche und natürlich die MLB-Play-offs.
Vorbemerkung: Donnerstagnacht steige ich in den Zug nach Budapest. Es warten 10 hoffentlich unterhaltsame Tage in Budapest und Wien auf mich. Je unterhaltsamer dort, je weniger hier (was mir in Sachen MLB wahrscheinlich schwerfallen wird).
Eva Lys auf der Erfolgswelle
Endlich ohne körperliche Beschwerden (ihr verdammtes Immunsystem), überzeugt die zurzeit beste deutsche Tennisspielerin (ja, ich weiß, dass Tatjana Maria in der Weltrangliste besser dasteht) beim Masters in Peking, in dem sie heute Morgen durch einen großartigen Erfolg gegen die allerdings gesundheitlich sichtlich angeschlagene McCartney Kessler das Vietelfinale erreicht hat. Zuvor hatte die 23-Jährige schon die ehemalige Wimbledonsiegerin Lena Rybakina aus dem Turnier genommen.
Zum ersten Mal in ihrer Karriere steht Lys damit bei einem 1000er-Turnier im Viertelfinale, und die Erfolgsreise muss dort noch lange nicht beendet sein, obwohl jetzt mit Coco Gauff ein harter (und normalerweise unbezwingbarer) Brocken wartet. Doch die amerikanische French-Open-Siegerin schwankt gerade ziemlich in ihrer Form.
Das Turnier ist top-besetzt, auch wenn die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka fehlt. Noch dabei sind neben Gauff auch Wimbledonsiegerin Iga Swiatek, Mirra Andreewa und Amanda Anisimova.
Auch Männer spielen in Peking, allerdings nur ein Teil der Weltelite, weil viele Topspieler für die Parallel-Veranstaltung in Tokio genannt haben. Jannik Sinner hat allerdings für Peking genannt und hat gerade durch einen Sieg gegen den Australier Alex DeMinaur das Finale erreicht, in dem er auf den Sieger Leander Tien/Daniil Medwedew wartet. Meddy spielt zwar eine Katastrophensaison für seine Ansprüche, für Siege gegen Alexander Zverev wie jetzt im Viertelfinale reicht es allemal.
In Tokio wiederum zieht Carlos Alcáraz fast ungehindert seine Bahnen, obwohl er gegen Christian Ruud im Halbfinale sogar einen Satz abgeben musste. Im Finale trifft der Spanier auf Taylor Fritz, der ihn jüngst beim Rod-Laver-Cup erstmals bezwingen konnte. Allerdings gilt diese Partie nicht für die offizielle Match-Statistik (was wiederum einiges über den Unwert dieser Zirkus-Veranstaltung aussagt).
Wenn dann die Pekinger und Tokioter ihre Turniere abgeschlossen haben, vereinigen sie sich fürs Masters in Schanghai, das morgen beginnt; in der 1. Runde allerdings noch ohne die 32 gesetzten Spieler, die ab Freitag eingreifen werden.
Bayern-Premiere auf Zypern
Zumindest ist es sehr lange her, dass die Münchner auf der Mittelmeer-Insel ein (Pflicht)spiel bestritten. Zuletzt laut fussballdaten.de (alles weiß auch ich nicht auswendig) 1990 gegen Apoel Nikosia. Damals firmierte die Champions League noch unter Europapokal der Landesmeister (der einzig wahren Königsklasse, wie viele meinen), und die Münchner setzten sich 4:0 und 3:2 (auf Zypern nach 0:1 zur Pause) durch. Tatsächlich erinnerlich war mir, dass es ein Treffen der Bayern 1972 mit Omonia Nikosia gegeben hat (9:0, 4:0).
Heute treffen die Münchner auf dem FC Paphos, gespielt wird allerdings in Limassol. Ich ergehe mich jetzt nicht in großen Analysen des Gegners (mit vielen Braslianern, also wohl nicht der totale Jausengegner), aber zumindest einen ihrer dürften die Bayern-Fans noch kennen. David Luiz war beim Finale dahoam einer jener Chelsea-Spieler, die den Münchnern die Party versauten. Ein wunderbarer Brasilainer mit tollen Locken, der beim Elfmeterschießen seinen Versuch Manuel Neuer bezwang (der rebvanchierte sich dann mit dem legendären 7:1 – lassen wird das).
In seiner unendlichen Weisheit (man könnte es auch dämliche Bayern-Hörigkeit nennen) hat sich Amazon Prime dazu entschlossen, dieses Spiel zur Top-Partie auszuwählen, das man überträgt. Obwohl gleichzeitig Eintracht Frankfurt bei Atlético Madrid antritt, was ein viel größeres und vor allem spannenderes Fußball-Spektakel verspricht. Sowohl die Eintracht (6:4 nach 6:0 in Gladbach) als auch Atlético (5:2 nach 1:2 im Madrider Stadtderby gegen Real) haben am Wochenende begeisternde Torgalas abgeliefert (die in Madrid das Grummeln um Trainer Diego Simeone nach eher schwachen Saisonstart erst mal verstummen ließ). DAZN wird sich freuen, dass ihnen Prime dieses Schmankerl überließ. Aber wahrscheinlich schauen tatsächlich mehr Zuschauer zu, wenn Bayern-Spieler eine Wand anstreichen oder sich auf der Wiens besaufen, als wenn Frankfurter ein Fußball-Topspiel bestreiten
Die anderen beiden deutschen Vertreter sind am Mittwoch (21:00/DAZN) im Einsatz, jeweils mit Heimpartien. Bayer Leverkusen empfängt die PSV Eindhoven (wo Neuzugang Malik Tillman vergangene Saison noch spielte), Borussia Dortmund die Basken von Athletic Bilbao, die ja wirklich alles Basken sind, zumindest die Spieler. Heimdreier dürften fest eingeplant sein, die de Unentschieden in Kopenhagen/Bayer und bei Juventus/BVB veredeln würden
Weitere Top-Partien des 2. Spieltages der Champions League diese Woche
Di., 21:00: FC Chelsea – Benfica (es spielt der Clubweltmeister!, Ehre wem Ehre gebührt …)
Mi., 21:00: FC Barcelona – PSG/TV (gespielt wird im Estadio Olimpico)
Mi., 21:00: AS Monaco – Manchester City (Adi vs Pep)
Die beiden anderen Europapokale finden wie üblich am Donnerstag statt, ebenfalls mit dem Modus der 36er-Tabelle. In der Europa League wollen der SC Freiburg (beim FC Bologna/18:45) und der VfB Stuttgart (beim FC Basel) ihre Heimsiege von vergangener Woche veredeln.
Zum Auftakt der Conference League begeben sich auch die Mainzer auf einen Zypern-Trip und spielen bei Omonia Nikosia (und so schließt sich der Kreis mal wieder zi den Bayern …).
Ja, greift der Max noch mal ein ins Titelrennen
Gemeint ist der vierfache Formel-1-Weltmeister Verstappen, dessen Red Bull gerade so richtig ins Rennen gekommen ist und zuletzt zweimal gewonnen hat. Noch haben die McLarens von Oscar Piastri und Lando Norris einen komfortablen Vorsprung auf den Holländer (69 respektive 56 Punkte), aber jetzt in Singapur noch so ein desaströses Wochenende der Papayas, und der Gierschlund Verstappen riecht tatsächlich noch mal Lunte. Noch gibt man sich bei McLaren gelassen und hat auch allen Anlass dazu, aber im Sport hat es schon ganz andere Aufholjagden gegeben.
Es ist ein Nachtrennen auf dem Stadtkurs von Singapur mit durchaus heiklen Stellen. Unwägbar wegen der vielen Unfälle, die shon so manche Renntaktik über den Haufen geworfen haben. Unvergessenn das sogenannte Crashgate, als Nelson Piquet jr. mit Absicht in die Leitplanken fuhr und eine Gelbphase provozierte, um Renault Teamkollegen Fernando Alonso den Rennsieg zu sichern. Das Ganze stank von Anfang an, flog dann auch offiziell auf und gilt als eien der größten Skandale in der an Skandalen reichen Geschichte der Formel 1. Soweit wird es wohl nicht kommen, aber wenn etwa Verstappens RB-Teamkollege Tsunoda „günstig“ in die Leitplanken fliegt.. Der winkelige Kurs mit vielen mittelschnellen Kurven gilt als McLaren-freundlich, im Gegensatz zu den Hochgeschwindigkeitsstrecken Monza und Baku, wo Verstappen gerade triumphierte.
Interessant wird noch sein, ob McLaren schon eine Teamorder ausgibt. Bisher haben das alle Verantwortlichen ausgeschlossen, und tumindest in diesem Rennen dürften sie die Finger davon lassen.
Das ewige Duell schon in der Wild Card
Am heutigen Dienstag beginnen die Play-offs der MLB, endlich nach der nicht enden wollenden Saison. 4 Wildcard-Partien stehen an je nach dem Modus Best of 3 in einem Ballpark. Die jeweiligen Sieger treffen dann in den Divisional Finals (Best of 5) auf 4 Teams mit Freilos. Das sind in der American League die Toronto Blue Jays und Seattle Mariners und in der National League die Milwaukee Brewers und Philadelphia Phillies.
Klar im Mittelpunkt des Interesses steht das Duell der New York Yankees gegen die Boston Red Sox. Diese Begegnung der beiden Ostküstenteams hatte lange den Ruf, die heftigste Rivalität zweier Sportteams überhaupt zu sein: Wahrscheinlich immer schon völlig übertrieben (Boca Juniors vs River Plate!) höchstwahrscheinlich auch sehr verklärt durch Vergangenheit, weil eben die MLB sehr früh (nämlich schon seit 1870) eine professionelle Liga hatte und viele dieser Rivalitäten bis in die 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückreichen (Googelt mal „Babe Ruth“ udn „Wechsel“.
Für ein packende Duell zweier Teams, die sich nichts gönnen, reicht es allemal. Unzumutbar früh, wie höchstwahrscheinlich die Fans der Mannschaften denken. Aber die Saison verlief hier wie dort nicht optimal, wobei den Yankees gerade ein Sieg fehlte, um sich die Division zu sichern.
Ich sehe absolut keinen Favoriten, Kleinigkeiten werden entscheiden. Vielleicht der zurzeit weltbeste Baseballspieler Aaron Judge (Yankees) mit mehrern Homeruns oder doch dear brillante Pitcher der Red Sox, der heugte auf den Mound darf (ganz Boston hofft, dass er die New Yorker mit seinen Würfen zur Verzweiflung bringt.
Eine Vorschau zu den anderen Serien verkneife ich mir und belasse es wie bei mir schon gewohnt beim Verstandes- und Herzenstipp. 3. Spiel würde immer dann notwendig, wenn die ersten beiden Partien gesplittet werden. Die genauen Ansetzungen hängen dann natürlich davon ab, wie viele Serien in Spiel 3 gehen
American League
Cleveland Guardians – Detroit Tigers
1. Spiel: Di., 19:08:
2. Spiel: Mi., 19:08
3. Spiel Do., tba (falls erforderlich)
🧠 Guardians (die 15-Spiele-Aufholjagd gegen die Tigers)
❤️ Tigers (Motor City brauch den Sport)
New York Yankees – Boston Celtics
1. Spiel: Mi., 00:08:
2. Spiel: Do., 00:08
3. Spiel: tba (falls erforderlich)
🧠 Yankees (aus Aberglauben für die Nichtgeliebten)
❤️ Red Sox (all but Yankees)
National League
Chicago Cubs – San Diego Padres
1. Spiel: Di., 21:08
2. Spiel: Mi., 21:08
3. Spiel tba Do./Fr-früh (falls erforderlich)
🧠 Cubs (Heimvorteil im Wrigley Field)
❤️ Padres (Auswärtsnachteil im Wrigley Field)
Los Angeles Dodgers – Cincinnati Reds
1. Spiel: Mi., 03:08
2. Spiel: Do., 03:08
3. Spiel: tba, aber sicher Freitag früh (falls erforderlich(
🧠 Dodgers (Ohtani!, Freeman!
❤️ Reds (Cincinnati ist Münchens Partnerstadt, und weil die Football-Bengals so verheerend sind zurzeit …)
Und sonst?
- Bundesliga: 6. Spieltag mit dem Schlager Eintracht Frankfurt vs FC Bayern (Sa., 18:30). Wenn die Münchner auch im Waldstadion gewinnen, wer soll sie dann überhaupt stoppen? Dortmund – Leipzig (Sa., 15:30), das Duell der zuletzt je viermal siegreichen Teams und zurzeit härtestenBayern-Jäger!
- Europäische Ligen, England: Der FC Liverpool ist nach der 1. Niederlage bei Crystal Palace erneut in London gefordert, wenn der Meister auf Club-Champions FC Chelsea trifft (Sa. 18:30).
Italien: Juve vs AC Mailand, de 4. gegen den Ersten, und die Club-Namen sagen eh alles.
Spanien: FC Sevilla vs FC Barcelona (So., 16:15. Heißes Pflaster in Andalusien für den noch unbesiegten Tabellenführer. Real muss tags zuvor gegen Villarreal die Derby-Pleite tutmachen, sonst wird es auch für eine Legende wie Xabi Alonso auf der Trainerbank ungemütlich.
- Basketball: In der Nacht zu Samstag findet das 1. von höchstens 7 Finale der WNBA statt. Sicher dabei sind die Phoenix Mercury mit Satou Sabally. Heute Nacht ermitteln die Las Vegas Aces und Indiana Fever den Gegner. Gewinnen die Aces, wäre das 1. Finalspiel in Vegas, bei einem Indiana-Erfolg hätten die Mercury. zunächst Heimvorteil. Wem sie wohl die Daumen drücken?
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