Mavs können enge Spiele

Blick über den Teich, NBA und NHL

Die Mavs gewinnen auch Spiel 3 gegen die Timberwolves. Die New York Rangers schaafen den zweiten Overtime-Erfolg in Folge gegen die Panthers

Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves 116:107 (3:0)

Das Ergebnis klingt letztlich klarer, als die Partie insgesamt war. Bis zwei Minuten vor Schluss stand es Spitz auf Knopf, also Crunchtime at its best, doch dann setzten sich erneut die Mavericks durch. Dreimal ging es jetzt also sehr eng zu, und dreimal schaffte Dallas den Sieg. Da darf ich schon schlussfolgern, dass das sehr wenig mit Zufall, Glück oder Pech zu tun hat, vielmehr: Die Dallas Mavericks können knappe Spiele.
Das liegt an den zwei Superstars, die dann regelrecht aufblühen. Die Sicherheit, mit der Luka Doncic und Kyrie Irving ihre Würfe verwandelten, raubte mir schlicht den Atem. Und offenbar auch den Wolves, die sowohl in Angriff als auch Abwehr an ihre (weiten) Grenzen stießen.

Dabei hatten sie im Spiel ihre enormen Qualitäten gezeigt, als sie im 3. Viertel einen 10-Punkte-Rückstand aufholten und sogar in Führung gingen. Mit teilweise fantastischen Moves brachte Anthony Edwards die Halle ins Staunen, aber am Ende war er zu sehr auf sich allein gestellt und folgerichtig auch mit den Kräften ziemlich am Ende. gedrade von einem Karl-Anthony Towns, aber auch von Rudy Gobert muss meh kommen.

Männer des Tages
Luka Doncic und Kyrie Irving: Jeder für sich ist schon Klasse, aber wenn sie dann noch zusammenfinden, wird es für jeden Gegner kompliziert. legten 33 Punkte auf, beide mit Trefferquoten besser als 50 Prozent. In diesen Play-offs sind sie das beste Paar, zumindest im Backcourt. Luka mit mehr Magie gerade bei manch zauberhaftem Zuspiel, aber Irving dieses Mal endlich mal auf konstant gutem Level. Klar, Doncic nervt extrem mit seine dauernden Meckerei (erstaunlich, dass er bei einigen Szenen kein technisches Foul kassierte), aber das gehört bei ihm irgendwie dazu. Ich müsste mir fast eher Sorgen machen, wenn er überhaupt ncht ehr meckern würde.

Stark trotz der Niederlage
Anthony Edwards: Er war der Hauptinitiator der Aufholjagd. Trotz besonders intensiver  Verteidigung gegen ihn schaffte er 26 Punkte. Doch die Co-Stars Towns und Gobert blieben eher blass.

x-Faktor
David Gafford: Lange sehr zurückhaltend, doch am Ende mit den  mit entscheidnen Szenen: ein grandioser Block und im Gegezug sein Korb plus Foul. Und in der Verteidigung stets ein echtes Biest

Und sonst
– Kyle Anderson mit seiner unmöglichen Wurfbewegung traf 5 seiner 6 Vesuche
– Missverhältnis der Freiwürfe: Für die Mavs 31, für die Wolves nur 17.

Ausblick
Dreimal ging es eng zu, dreimal hatten die Mavs das bessere Ende für sich. Dass es nach 3 Spielen 3:0 stehen würde hätte ich ehrlich gesagt nie im Leben für möglich gehaltenDie Wolves können zurückkommen und auch gewinnen, wenn sie mit genug Vorsprung in die letzten 5 Minuten kommen. Dass sie jetzt in Dallas eine Crunchtime für sich entscheiden mit dem Rücken zur Wand, würde mich einerseits ziemlich wundern, andererseits: Hey es ist Basketball, und erwarte hier das Unerwartete.

Ansetzungen
Di., 02:00: Indiana Pacers – Boston Celtics (0:3) Die große Frage: Kann Tyrese Haliburton spielen und in welcher Form?
Mi., 02:30: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (3:0)

Florida Panthers – New York Rangers 4:5 1OT (1:2)

Nach den torarmen ersten beiden Partien diesmal fast schon ein Shootout. Das Alec Wennberg nach 5:35 Minuten in der Verlängerung für die Rangers entschied, die damit das Heimrecht zurückeroberten.
Nach 2:2 im ersten Drittel erzielten die Rangers 2 Treffer durch Alexis Lefreniere (was für ein grandioses Solo!)und Barclay Goodrow, die jeweils zum zweiten Mal einnetzten, die Panthers kamen durch Alexander Barkov und Gustav Forsling zurück

Meine 🇫🇮 Finnen
Alexander Barkov hatte ein Tor und einen Assist, Niko Mikkola einen Assist.

Ausblick
Die Serie bleibt eng. Aber jetzt halt wieder laeichte Vorteile für die Rangers.

Ansetzungen
Di., 02.30: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:1) Die Stars vielleicht wieder mit Kapitän Roope Hintz
Mi., 02:00: Florida Panthers – New York Rangers (1:2)

Doch die Celtics

Blick über den Teich, NBA und NHL

Die Celtics vorm Einzug in die NBA Finals, Rückschlag für die Oilers und Leons Serienende

Indiana Pacers – Boston Celtics 111:114 (0:3)

Die Pacers mussten auf Tyrese Haliburton verzichten, die Celtics weiter auf Kristaps Porzingis und auch Luke Kornet.. Zunächst dominierte Celtics, traf 7 der ersten 9 Würfe und hatte nach 3 Minute schon 16 Punkte auf der Anzeigentafel. Doch die Pacers blieben dran, trafen ihrerseits ebenfalls hochprozentig und lagen nach dem ersten Viertel nur 31:32 zurück. Im zweiten Viertel setzten sich die Pacers ab, vor allem auch dank Andrew Nembhard, der 6 von 7 Würfen zu 17 Punkten auflegte.
Im dritten Abschnitt betrug der Abstand sogar 18 Punkte, ehe die Celtics in der Verteidigung deutlich inteensiver spielten und nicht mehr so einfache Körbe zuließen.
Dennoch sah nlange alles nach einem Heimsieg aus, als die Pacers kurz vor Schluss immer noch mit 5 Zählern führten. Doch mit einem 8:0-Run drehten die Celtics die Partie. Jrue Holiday wurde mit einem Dreier und einem Steal letztlich zum Matchwinner. Ausgerechnet der so starke Nemhard hatte den Ausgleich in der Hand, aber sein Dreierversuch traf nur den Ring

Mann des Tages
Jayson Tatum: 36 Punkte, 10 Rebounds und 8 Assists – er ist die Konstante im Celtics-Spiel. Auf beiden Seiten des Feldes. Und dabei unterlief ihm kein Ballverlust.

Stark trotz der Niederlage
Andrew Nembhard: 32 Punkte sind klarer Bestwert für Play-offs, dazu 9 Assists. Tragisch für ihn, dass er mit seinem (sehr schwierigen) Dreier am Ende scheiterte.

x-Faktor
Al Horford: Mit 38 Jahren der Veteran, doch Alter schützt vor Dreiern nicht. Gleich 6 versenkte er, davon 2 bei der Aufholjagd im letzten Viertel. Auf den kann sich Boston auch in der größten Hektik verlassen.

Und sonst
– Dreierflaute: In den ersten 16 Minuten nahmen dien Pacers nur 4 Dreierversuche, unglaublich in diesen Basketballzeiten seit ein paar Jahren, von denen sie auch nur einen trafen. Die Celtics kamen im selben Zeitraum auf 16 Würfe (7 erfolgreich). Das gehörte aber offenbar zum Spielplan, denn mit ihrer starken Zweierquote (22 von 31 und zeitweise über 70%) waren die Pacers äußerst erfolgreich
– Bank, welche Bank? Die der Celtics war jedenfalls fast verzichtbar, zumindest beim Scoren. Nur je zwei Punkte steuerten Payton Pritchard und Xavier Tillman zum Sieg bei. Den Rest erledigte die Startfünf.
– Ausgeglichene Pacers: Gleich 4 Profis kamen auf 20+ Punkte. Neben Nembhard auch Pascal Siakam, Myles Turner (je 22) und TJ McConnell (23). Der Rest allerdings blieb doch arg zurückhaltend.

Ausblick
Einen 3:0-Vorsprung werden sich die Celtics kaum noch nehmen lassen. Zumal Haliburton zumindest für Spiel 4 fraglich ist. Die Pacers hätten es verdient, in der Nacht zum Dienstag den Sweep zu vermeiden am Indy-Wochenende, denn heute Nacht sind zwischen den beiden Partien noch die Indy 500.

Ansetzungen
So., 02:00: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (2:0)
Mo., 02:00: Indiana Pacers – Boston Celtics (0:3)

Dallas Stars – Edmonton Oilers 3:1 (1:1)

Die Stars konnten die zweite Heimniederlage mit einem Kraftakt und einer glänzenden Torhüterleistung vermeiden. Die Oilers versäumten es, nach dem schnellen 1:1 ihr starkes erstes Drittel (16:4 Schüsse) in weitere Tore umzumünzen. Auf beiden Seiten standen die Goalies Jake Oettinger und  im Vordergrund und Stuart Skinner im Blickpunkt, die sich im zweiten Drittel nicht überwinden ließen. Mason Marchmant brach im 3. Abschnitt mit seinem Schuss durch ein Menschenknäuel den Bann, ehe Esa Lindell mit seinem Schuss ins leere Tor die Entscheidung herbeiführte.

Draisaitl Watch
Seine Punkteserie in den Play-offs hat im 15. Spiel ein Ende gefunden. Er gab auch nur zwei Schüsse ab und stand bei einem Gegentor auf dem Eis.

Meine 🇫🇮 Finnen
Lindell traf zum 3:1, Verteidiger Miro Heiskanen gab den Assist zum 1:0 der Stars.

Ansetzungen
So., 21.00: Florida Panthers – New York Rangers (1:1)
Mo., 02:00: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:1)

Luka einfach magic

Blick über den Teich, NBA und NHL

Ein Top-Top-Top-Basketballspiel und ein Eishockey-Thirller hinterher. Ich habe den trüben Samstagvormittag bestens unterhaltend verbracht. Relive versteht sich und ohne mich vorher gespoilert zu haben.

Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks 108:109 (0:2)

Ihr wollt jemanden die Faszination Basketball näherbringen. Zeigt dieses Spie! Ich bin immer noch hin und weg von diesem grandiosen Spektakel, das alles bot, was das Herz begehrt. Wunderbare Angriffszüge, großartige Verteidigungsaktionen, Spannung bis zum buchstäblich letzten Wurf – und das vor einer tollen Kulisse, die bis zum Schluss leidenschaftlich mitging und am Ende zum größten Teil leiden musste und hoffen muss, aber auch noch hoffen darf.
Schon das erste Viertel war an Tempo und Spielwitz kaum zu überbieten. Minnesota fast immer leicht in Führung, setzte sich im zweiten Viertel auf bis zu 18 Punkte ab. Doch die Mavs blieben dran, angeführt von Luka Doncic, von dem noch die Rede sein wird. Zur Pause führten die Wolves mit 12, nur vermeintlich komfortabel.
Erst mal hielt die zweistellige Führung, doch Mitte des 3. Viertels begannen die Mavs, an ihr zu knabbern, am Ende des Abschnitts waren es nur noch 7.
Das 4. Viertel bot dann unvergleichliche Spannung mit mehreren Führungswechseln. Die vorzeitige Vorentscheidung schien beim 108:103 in der Schlussminute für die Timberwolves gefallen, doch dann folgte der große Auftritt der großen 2 der Mavs. Erst versenkte Kyrie Irving einen Dreier, die Wolves produzierten durch Anthony Edwards einen haarsträubenden Ballverlust, und 3 Sekunden vor Schluss verwandelte Doncic den nächsten Dreier aus Mittelposition im Zurückfallen, so wie er das am liebsten mag. Remember Dirk, gerade in Dallas.
3 Sekunden, da kann noch viel passieren, gerade wenn man wie die Wolves mit Naz Reid einen an diesem Tag vortrefflichen Schützen in ihren Reihen weiß. Der Ball kam dann auch zu Reid, der drückte mit der Schlusssirene ab – und traf nur den Ring, einmal, zweimal, dann sprang die Kugel raus. In and out, wie der Basketball-Jargon das so hübsch-schlimm nennt.
Und der zweite ganz knappe Auswärtssieg der Mavs war perfekt.

Mann des Tages
Luka Doncic: Schlichtweg fabulös, was der Slowene zeigte und nicht nur zur Show, sondern als es wirklich drauf ankm. Am Ende legte er 32 Punkte, 10 Rebounds und 13 Assists aus, das 5. Triple Double in diesen Play-offs. Und einige dieser Assists waren nicht nur ein Weitergeben an einen Schützen, der dann halt traf, sondern messerscharfe Zuspiele an den eigenen Mann vorm gegnerischen Korb, perfekt getimt. Einer war schier unwirklich über das gesamte Feld, nur um Millimehter über den Verteidiger zu eigenen Mann – natürlich auch Glück dabei.

Stark trotz der Niederlage
Naz Reid: Die Bezeichnung „tragischer Held“ hat selten besser gepasst. Der beste sechste Mann hatte ein fast goldenes Händchen verwandelte 7 von 9 Dreiern, eine unglaubliche Quote. Im Gedächtnis bleiben wird allerdings sein ganz knapp verpasster Wurf am Ende aus vermeintlich guter und auch freier Position, der den Wolves-Sieg bedeutet hätte. Erstaunlicherweise nahm er außer den 9 Dreiern nur 4 Würfe aus dem Feld, von denen er lediglich einen verwandelte.

x-Faktoren
Daniel Gafford und Dereck Lively: Die beiden Center waren die idelae Ergänzung im Spiel de Mavs, vor allem unter dem Korb immer eine Bedrohung. Gafford sammelte 16, Lively 14 Punkte, unsgesamt trafen sie 14 ihrer 16 Würfe, profitierten natürlich auch von tollen Zuspielen.

Und sonst?
– Kyrie Irving wieder normal: Sprich – lange wenig zu sehen vom Co-Star der Mavs, um dann im letzten Viertel mächtig aufzudrehen. Dort verbuchte er 13 seiner 20 Punkte, traf 4 von f Dreier und servierte 3 astreine Assists.
– die unsichtbaren 2: So nannten die TNT-Reporter im zweiten Durchgang Karl-Anthony Towns und Anthony Edwards. Superstar Edwards schaffte im 3. Viertel nur 2 Punkte. Towns im vierten gar keinen und Edwards auch nur 6, dafür zwei furchtbare Ballverluste, als er das Spielgerät unbedrängt einfach wegwarf. Der dritte unsichtbare Mann war der im ersten Spiel so brillante Jaden McDaniels, der insgesamt gerade mal 2 Punkte beisteuerte.

Ausblick
Die Mavs kehren mit 2:0 Siegen zurück nach Dallas, das hätten wohl die größten Optimisten kaum zu hoffen gewagt. Entschieden ist nach diesen beiden Siegen Spitz auf Knopf zwar noch nichts, aber der Druck für die Wolves ist jetzt enorm. Sie können ja bei den Nuggets nachfragen, wie man nach zwei Heimniederlagen auswärts zweimal gewinnt, die das ja selbst gegen Minnesota geschafft haben. Alle Vorteile also bei den Mavs.

Die dritten Spiele (MESZ)., 02:00

So., 02:30: Indiana Pacers – Boston Celtics (0:2)
Ein Fragezeichen von mir aus der Ferne in punkto      des  angeschlagenen Tyrese Haliburton
Mo., 02:00: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (2:0)

New York Rangers – Florida Panthers 2:1 1. OT (1:1)

Ein Abnutzungskampf, der nach insgesamt 74:01 Minuten sein Ende fand. Barklay Goodrow erzielte im Madison Suare Garden den umjubelten Siegtreffer für die Rangers, die damit die Serie ausglichen. Zuvor war es die Partie der beiden russischen Goakies Igor Schesterkin (Rangers) und Sergej Dobrowski (Panthers) gewesen, die 26 respektive 28 Schüsse entschärften.
Die Rangers sind Spezialisten für Verlängerungen: Die Bilanz in diesen Play-offs ist 3:0. Sie wird übrigens im Format 5 gegen 5, also ganz normal, gespielt und nicht wie bei der WM im Micky Mouse Format 3 gegen 3, das eine völlig andere Sportart ist.

Meine 🇫🇮 Finnen
Anton Lundell verbuchte den Assists für den Ausgleich der Panthers Kapitän Alexander Barkow scheiterte mit einer Riesenchance am grandios reagierenden Schesterkin.

Ansetzung heute:
02:00: Dallas Stars – Edmonton Oilers (0:1)

Was so übrigbleibt

Einen Tag pausiere ich, und schon überrollt mich das Sportgeschehen. Bayers Serienende, Bayern Trainersuche, Eishockey-WM, Basketball-Play-offs. Und am Wochenende volles Programm mit Pokal, Motorsport in Indy und Monte and so on

Serientäter vorgeführt

Nichts ist aus Bayer Leverkusens perfekter Saison geeworden. Im Europa_league-Endspielin Dublin fand die Werkself mit Atalanta Bergamo ihren Meister. Chancenlos war der Deutsche Meister gegen das Dauerpressing der Italiener, der sie zu ungeahnten und folgeschweren Fehlern zwang. Sicher: Bayer hatte nicht den besten Tag, aber das lag halt an der von Trainer Piero Gasperini glänzend eingestellten Bergamasken, die ihren ersten internationalen Titel holten. Mann des Spiels war Antionio Lookman mit drei blitzsauberen Toren.
Bayer bleibt der Trost der Meisterschaft und das Pokalfinale am Samstag in Berlin, wo es gegen den 1. FC Kaiserslautern haushoher Favorit ist. Bergamo kann in der Serie A noch Vierter werden und somit der AS Roma die Champions League kaputtmachen.

Fündige Bayern?

Die unendlich anmutende Trainersuche hat des FC Bayern hat den nächsten angeblich sicheren Kandidaten hervorgebracht. Vincent Kompany soll  sich mit den Münchnern einig sein, jetzt müssen die „nur“ noch mit Kompany derzeitigem Club FC Burnley einig werden. Dieses „nur“ kann aber noch ein bösartiger Stolperstein werden, denn der Absteiger aus der Premier League hat mit dem Ex-HSV- und Ciy-Profi noch einen Vertrag bis 2028, offenbar ohne Ausstiegsklausel. Es ist also auf jeden Fall eine Ablöse fällig, kolportiert wird gerade, dass Burnley so 20 Millionen Euro (Pfund?) aufzurufen gedenkt, und die Verzweiflung der Münchner, endlich zu Potte zu kommen, macht die Sache bestimmt nicht einfacher. Zumal der Tegernsee (Hoeneß) schon grollt, mit Ablösen für Trainer nach den unguten Erfahrungen mit Nagelsmann (25 Mios an RB Leipzig) bitte (=unbedingt) bitte sparsamer umzugehen.
Unterhaltsame Fortsetzung folgt, gerne auch hier zu verfolgen.

Vizeweltmeister draußen

Die deutschen Eishackler haben das Halbfinale bei der WM in Tschechien dieses Mal verpasst. Das 1:3 gegen die Schweiz, zuletzt ein Lieblingsgegner, war trotzdem aller Ehren wert. Hier die Schweizer mit absoluten NHL-Stars wie der grandiose Verteidiger Roman Josi oder der gegen Deutschland zweimal erfolgreiche Nico Hischler, dort die Deutschen, wo die ibei der WM 2023 so überragenden Moritz Seider und Tim Stützle fehlten, von einem Leon Draisaitl, der mit den Edmonton Oilers im NHL-Halbfinale steht, will ich gar nicht erst reden.
Die Schweiz wird morgen im Halbfinale auf Kanada treffen, das sich gegen die Slowakei deutlich mit 6:3 durchsetzte. Das andere Semifinale bestreiten Tschechien (1:0 gegen die USA) und Schweden (2:1 OT gegen Finnland, seufz).

Alba marschiert

Die Berliner stehen nach 3 souveränen Siegen gegen die Telekom Baskets Bonn im Halbfinale der BBL, wo sie auf die Niners Chemnitz treffen, die sich gegen Rasta Vechta mit einiger Mühe mit 3:1 durchsetzen. Heute können die Bayern in Ludwigsburg (2:1) und Würzburg gegen Titelverteidiger Ulm (2:1) nachziehen. Ein Siel 5 würde jeweils am Sonntag stattfinden.
Zumindest die europäischen Basketball-Fans werden mit mehr als einem Auge nach Berlin schauen, wo in der Arena am Ostbahnhof das Final Four der Euroleague stattfindet. Heute im Halbfinale Panathinaikos – Fenerbahnce und Olympiakos – Reaal Madrid. Finale und vorher Spiel um Platz 3 am Sonntag.

Wagner kann auch Judo

Wahrscheinlich auch der Basketball-Franz. Auf jeden Fall sicherte sich die Ravensburgerin Anna Maria Wagner in der Kategorie -79 kg zum zweiten Mal den WM-Titel nach 2021 und ist Deutschlands erste Doppelweltmeisterin. Gleichzeitig sicherte sie sich in der beinharten nationalen Qualifikation den Platz für Olympia. Wie ich mir von einem Experten sagen ließ, viele Grüße an Elias Frank, ist die Klasse die dichteste bei den Frauen, auch international.

Und sonst? (Vorschau und Rückschau)
Hammerlos für Zverev: Der Hamburger hat bei den French Open ab Sonntag die zweifelhafte Ehre, gleich zum Auftakt den 14-maligen Champion Rafael Nadal zu fordern, der ja in diesem Jahr auf Abschiedsturnee ist. Auch wenn der Spanier nicht mehr in Topform ist, rein körperlich – Nadal auf Sand und das auch noch im Wohnzimmer Roland Garros, das ist ein Kapitel für sich. Einzig Robin Söderling 2009, wofür ihn der spätere Turniersieger Roger Federer auf ewig dankbar sein müsste) und zweimal Novak Djokovic konnten ihn überhaupt auf der Pariser Asche bezwingen. Zverev war vor zwei  Jahren im Halbfinale (vielleicht?) dicht davor, bevor er seinen schweren Bänderriss erlitt. Zumindest stimmt seine Form, wie der Turniersieg beim Masters in Rom belegt.
Bochum praktisch abgestiegen: Im Relegations-Hinspiel kassierte der VfL eine empfindliche 0:3-Niederlage zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf. Schwer vorstellbar, dass sie das am Montag in Düsseldorf drehen können.
Littlers Durchmarsch: Bei seiner ersten Teilnahme an der Premier League im Darts und in seiner ersten Profisaison überhaupt gewann der 17-Jährige souverän. In einem hochklassigen  Endspiel am Donnerstag in London setzte er sich in einer Neuauflage des WM-Finals gegen Weltmeister Luke Humphries mit 11:7 Legs durch. Er schaffte einen Schnitt von 105 (Humphries auch tolle 102)
Motorsport satt: Es stehen am Sonntag an: die Klassiker Indy 500 und der Grand Prix von Monaco. Außerdem MotoGP in Barcelona und DTM am Lausitzring.
Pokalteilnehmer gesucht: Wie immer am Pokalwochenende gibt es den sogenannten Tag der Amateure mit den Landespokalendspielen zu verschiedenen Anstoßzeiten in allen Verbänden. Die ARD ist wie immer live dabei.
Manchester-Derby: Pokalfinale auch in England wie immer in Wembley zwischen den Manchester-Clubs City und United. City kann das Double fixieren, United mit einem Sieg die desaströse Saison retten, der dann auch die Europa League Qual für die nächste Saison bedeuten würde.

Dallas, wohin man schaut

Blick über den Teich, NBA und NHL

4 Conference Finals, jeweils Ost und West, forden uns Mitteleuropäer entweder in der Nacht oder relive am morgen. Für alle Fans von Dallas, nicht unbedingt der Serie wirklich anstrengend, denn die Stadt ist als einzige mit 2 Vertretern – Stars und Mavericks – dabei.

NBA

Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks 105:108 (0:1)

Gleich das erste Spiel in Minnesota haben die Mavs geklaut und damit den Heimvorteil. Bis zum vierten Viertel wogte die Partie hin und her, ehe ein 13:0-Lauf die Texaner im 97:89 in Führung brachte. Aber auchndas war noch nicht die Entscheidung. Die Wolves gingen ihrerseits mit 4 in Führung, ehe die Mavs den Sack zumachten.

Mann des Spiels
Luca Doncic: Drei Viertel war es ein eher mediokres Spiel des Slowenen, doch als es darauf ankam, war der Spielmacher zur Stelle: 15 Punkte, 2 von 3 Dreier und tatsächlich auch engagiert in der Veteidigung.

Start trotz der Niederlage
Jaden McDaniels: Eine fulminante erste Hälfte mit  19 Punkten und 5 von 6 Dreiern. Das konnte  er nicht halten, aber der Forward war bester Punktesammler seines Teams.

x-Faktor
Kyrie Irving: Bisher war es ja so, dass er erst nach der Pause auftauchte, diesmal war es genau umgekehrt. In der ersten Hälfte legte er 24 Punkte auf,  so viele wie in der 2. Runde gegen die Thunder insgesamt bei 6 Spielen. Danach tauchte er erst mal ab, steuerte im gesamten 2. Durchgang nur noch 5 Punkte bei, traf bei 9 Versuchen nur noch ein einziges Mal. Dennoch half er mit seiner Energie und guter Defense.

Und sonst?
– Blieb Anthony Edwars seltsam blass mit nur 19 Punkten
– krasses Missverhältnis bei der Freiwurfquote: Maves 16/17,         Wolves 11/18 (einer wohl mit Absicht daneben)

Ausblick
Dass es spannend würde, war fast allen Experten klar. Es würde mich wundern, wenn dieser eine Auswärtssieg die Serie schon entscheiden würde, weil nur Nuancen ihn ermöglichten und das Spielglück auch auf die andere Seite fallen kann. Allerdings sind jetzt die Wolves in Spiel 2 heute Nacht schon zeimlich unter Druck

Boston Celtics – Indiana Pacers 126:110 (2:0)

Nach der für die Pacers so unglücklichen Niederlage in Spiel 1 erst in der Verlängerung, war es diesmal eine klare Sache. Letztlich entschied ein 20:0 Lauf der Celtics Ende des 1. und Anfang des 2. Viertels die Partie, die aus einem 5-Punkte-Rückstand einen 15-Punkte-Vorsprung machten.Und genau dieser Abstand hielt +/- 5 die gesamte Partie

Mann des Tages
Jaylen Brown: Von Beginn an voll da mit 7 ganz schnellen Punkten. Am Ende legte er 40 Zähler auf, Karriere-bestwert in Play-offs.

Stark trotz der Niederlage
Pascal Siakam: 28 Punkte, Wurfquote 13/17 – Werte des Kameruner Winter-Neuzugang, die sich sehen lassen können.

x-Faktor
Jrue Holiday: Sehr stark in der Verteidigung vor allem gegen Haliburton. Und dazu 15 Punkte bei 6/7 Würfen. Deswegen haben die Celtics ihn geholt.

Und sonst?
Tyrese Haliburton angeschlagen und deshalb längst nicht auffällig wie gewohnt. 10 Punkte und in de 2. Halbzeit nur 2 bei 3 Würfen überhaupt. Sein Start in Spiel 3 ist fraglich

Ausblick
Die Serie geht jetzt nach Indiana. Die Celtics sind in den diesjährigen Play-off auswärts noch unbesiegt. Den Pacers helfen letztlich nur zwei Siege. Was ohnehin schwer genug ist, aber ohne   Haliburton in Bestform fast unmöglich. Zumal die Celtics wohl auf Kristaps Porzingis wieder zurückgreifen können.

Ansetzung heute
02:30: Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks (0:1)

NHL

New York Rangers – Florida Panthers 0:3 (0:1)

Eine Shutout-Niederlage für die Rangers im Madison Square Garden, darüber müssen sie erst mal hinwegkommen. Letztlich entschied ein Eigentor von Alexis Lefreniere 3:48 vor Schluss, der mit dem Stock einen eher harmlosen Schuss ins Tor lenkte (offiziell wird der Treffer Carter Verhaege zugesprochen). Florida beschränkte sich auf einfaches, aber effektives Spiel. Und hinten wehrte der starke Sergej Dobrowski alle 24 Schüsse zu seinem 2. Play-off-Shutout ab.

Meine 🇫🇮 Finnen
Anton Lundell stand bei allen Panthers-Toren auf dem Eis, allerdings jeweils ohne direkte Beteiligung

Ausblick
Die Rangers sehr unter Druck. Die Panthers wirken sehr gefestigt und sind auch bereit für sogenanntes dirty Hockey.

Dallas Stars – Edmonton Oilers 2:3 2. OT (0:1)

Conor McDavid traf nach nur 32 Sekunden in der 2. Verlängerung zum entscheidenden 3:2 für seine Oilers, die damit den Heimvorteil eroberten. Gerade in der Overtime gab es Chancen auf beiden Seiten, McDavid vergab eine Riesenchance, als er die Scheibe nicht über die Kelle des am Boden liegendenen Stars-Goalie Jake Oettinger heben konnte. Die Stars haderten, dass sie bei fünf Überzahlgelegenheiten keinen Treffer zu Stande brachten.
Die Oilers waren im 2. Drittel 2:>0 in Führung gegangen, die Tyler Seguin mit 2 Treffern für die Stars egalisierte

Draisaitl Watch
Der Kölner erzielte das 1:0 sein 9. in den Play-offs. Er schrieb damit auch im 14. Play-off-Spiel dieser Saison an und führt die Wertung mit 25 Zählern vor gleich drei Teamkollegen an. Weiter in eienr anderen Sturmreihe wie Sußerstar McDavid.

Meine 🇫🇮 Finnen
Esa Lindell mit -2 in der statistischen Wertung. Miro Heiskanen insgesamt 33:08 Minuten auf dem Eis so viele wie kein anderer Feldspieler. Stars-Kapitän Roope Hintz fehlte wegen einer Unterkörperverletzung. Sein Status wird nicht weiter mitgeteilt.

Ausblick
Die Oilers haben den Heimvorteil, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Stars haben gezeigt, dass sie auswärts fast stärker sind als zu Hause.

Ansetzung heute
02:00: New York Rangers – Florida Panthers (0:1)

 

 

Das war die Woche, die war

Viele Fußball-Entscheidungensind , ein umstrittenes EM-Aufgebot, ein starker Zverev, ein noch stärkerer Pogacar und rührseliger Abschied in Anfield.

City Meister, Sturm auch
Die Spannung in England hielt sich doch in argen Grenzen nach dem Sieg von Manchester City während der Woche bei den Tottenham Hotspur. Das Heimspiel gegen West Ham United war dann eher eine Pflichtüubung, die City mit 3:1 souverän bewältigte. Zum 4. Mal hinterander sind die Skyblues damit Meister, das hat in England noch niemand geschafft.

Eine Meisterserie endete dagegen in Österreich. Nach 10 Titeln in Folge musste Red Bull Salzburg diesmal Sturm Graz den Vortritt lassen. Das letzte Spiel wurde für Sturm zur Nervenprobe, denn lange stand es gegen denAustria Klagenfurt nur 0:0, was zu wenig gewesen wäre. Doch zwei Tore Tote von wüthrich nach einem Corner und Camara (jeweils der erste Saisontreffer) beseitigten die Sorgen, dass es Sturm so erginge wie der BVB im vergangenen Jahr. Grenzenloser Jubel und das sichere CL-Ticket. Salzburg half auch das 7:1 gegen den LASK nichts mehr. Sie müssen in der CL in die Qualfikation (ab 3. Runde).

Kölner Wunder blieb aus

Gleich mit 1:4 verlor der FC nach einer mehr als bescheidenen Leistung beim Aufsteiger 1. FC Heidenheim und muss in die 2. Liga. Dramatisch ging es im Fernduell gegen Platz 16 zu. Mainz schaffte einen letztlich souveränen 3:1-Erfolg und überholte sogar noch Gladbach. Union vermied die Relegation mit einem 2:1 gegen Freiburg. Der Siegtreffer fiel in der Nachspielzeit durch einen Elfer im Nachschuss. Platz 16 geht damit an den VfL Bochum, der auf Fortuna Düsseldorf trifft. Allerdings ohne Stammtorwart Riemann, der wegen ungebührlichen Verhaltens dsuspendiert wurde.

Auf Wiedersehen, Hansa

Die Rostocker verloren zu Hause gegen Paderborn und verblieben auf Platz 17. Ein paar Chaoten warfen mit Feuerwerkskörpern und sorgten für eine Spielunterbrechung. Diese Idioten wird niemand in der 2. Liga vermissen

Und sonst
– Preussen Münster steigt direkt in die 2. Liga auf, Regensburg spielt Relegation gegen Wehen-Wiesbaden
– Energie Cottbus  steigt als Meister der Regionalliga Nordost in die 3. Liga auf. Da freue ich mich schon ein bisschen, denn diesen Club habe ich während seiner Zeit in der 1. und 2. Liga als MOZ-Redakteur betreut.

Kader steht, Fragen bleiben

Tröpfchenweise haben mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten die nominierten Spieler für den deutschen EM-Kader bekannt gegeben. Eine nette Spielerei, nicht mehr, nicht weniger.
Viel wichtiger ist der Kader selbst: Es gibt wohl keinen Fußball-Fan, der vor einem Großereignis hundertprozentig mit den auserwählten Spielern konform geht. Diesmal blieben die ganz großen Überraschungen Aus. Die Diskussion entzündete sich hauptsächlich, ob es richtig ist, dass Julian Nagelsmann auf Mats Hummels und auch Leon Goretzka verzichtet. Ich hätte Hummels auf alle Fälle mitgenommen. Er ist auf jeden Fall formstärker als die berücksichtigten Nico Schlotterbeck und vor allem Robin Koch. Außerdem hat er Turniererfahrung und hat gerade in nervenaufreibenden Champions-League-Spielen gezeigt, dass eer vor allem in heiklen Phasen kühlen Kopf bewahrt. Und er ist noch torgefährlich. Nagelsmanns Begründung, Hummels sei schlechter für die Teamchemie und nicht so gut zu integrieren, wenn er nicht von Beginn an spielt, ist durch nichts belegt. Der Bundestrainer hat sich damit freiwillig eines echten Abwehrtrumpfes beraubt. Gerade wenn es gilt, einen Vorsprung über die Zeit zu retten, ist Hummels mit seiner Erfahrung, Zweikampf- und Kopfballstärke geradezu prädestiniert.
Und wenn jetzt ins Feld geführt wird, dass die jüngeren Turnier-Erfahrung sammeln für die WM 26, dann halte ich das, entschuldigung, für echten Blödsinn. Diese Heim-EM ist viel zu wertvoll und wichtig für den deutschen Fußball, um hier Vesuchballons im Hinblick auf später zu starten. Ich wünsche Tah und Rüdiger alles Gute und vor allem Gesundheit.
All das, vielleicht nicht ganz so zwingend, gilt auch für Goretzka.
Und damit komme ich zu einem Spieler, den ich auch sehr gerne dabei gesehen hätte. Torwart Stefan Ortega. Ich glaube, es ist nicht vermessen zu behaupten, dass er wesentlichen Anteil am Titel von Manchester City hat mit Glanzleistungen am Dienstag gegen Tottenham und zuvor in den Titelspielen gegen Arsenal und Liverpool. Und vor allem: Er ist der ideale Ersatztorwart, ist sofort zur Stelle, wenn er eingewechselt wird. Und angesichts der Leistungen des in Deutschland ach so unantastbaren Manuel Neuer, muss einem eh Angst und Bange werden. Schaut das Heidenheim-Spiel, wenn ihr euch gruseln wollt über eine Torhüterleistung.

Großer Abschied für Klopp
näheres hier
https://blickueberdenteich.de/juergen-klopp-so-geht-abschied/

Zverevs Statement

Der Hamburger gewann das Turnier in Rom und damit sein erstes Masters seit der Zwangspause aufgrund seines Bänderisses vor zwei Jahren in Paris. Er zeigte durchweg solides bis überdurchschnittliches Sandplatztennis. Natürlich hat er auch profitiert, dass Sinner und Alcaraz nicht dabei waren und Djokovic früh die Segel streichen ließ, aber diese Chance nutzte er in beeindruckender Weise. In dieser Form ist er für mich Mitv+favorit für die French Open ab Sonntag.
Bei den Frauen gewann Iga Swiatek und revanchierte sich im Finale am Samstag für die Niederlage gegen Aryna Sabalenka zwei Wochen zuvor in Madrid. Diese zwei stehen auf Sand über allen anderen oder können Lena Rybakina und Coco Gauff noch mal eingreifen?

Solo Pogacar
Dass der Slowene den Giro gewinnen würde, war für fast alle Experten klar. Die Art und Weise wie er das Feld dominiert, beeindruckte mich dann doch sehr. Auf schwierigen Bergetappen spielt er sich gerade mit der Konkurrenz, sein Team hat das Feld jederzeit unter Kontrolle, und auch im Zeitfahren wird ihm höchstens der ausgemachte Spezialist Ganna gefährlich, der aber für die Gesamtwertung keine Rolle spielt. 4 Etappensiege hat er schon eingefahren, und wenn er wirklich will, werden es in dieser Woche in den Bergen noch mehr.

Souverän im Viertelfinale
Nach den beiden klaren Niederlagen des deutschen Teams zu Beginn der Eishockey-WM gegen USA und Schweden durfte man sich leichte Sorgen machen. Unbegründet, denn zumindest das Vietelfinale hat das Team danach durch klare Siege eindrucksvoll geschafft. Der Gegner dort steht noch nicht fest, Schweiz oder Tschechien, das ist die Frage, die erst heute Abend geklärt ist.
Für das bisher so fulminante österreichische Team hat sich das Viertelfinale dagegen durch das 2:4 gegen Absteiger Großbritannien erledigt. Der Sieg in buchstäblich letzter Sekunde und die Aufholjagd gegen Kanada zum 6:6 nach 1:6 werden als absolute Höhepunkte des österreichischen Eishockeys in erinnerung bleiben.

Und sonst
– begannen die Basketball-Play-offs mit Überraschungen. Vor allem die Heimniederlage des FC Bayern gegen Ludwigsburg kam unerwartet, konnte aber am Montag repariert werden. Allein Alba Berlin hat zwei Heimsiege auf dem Konto. Ab heute geht es in die dritten Spiele
– zu NBA und NHL verweise ich auf meine Blicke über den Teich: Hier nur soviel: Die Conference Finals stehen ab sofort auf dem Programm. Dallas ist die einzige Stadt, die noch in NBA und NHL dabei ist. Die Titelverteidiger Las Vegas (NHL) und Denver (NBA) sind raus.
– Max Verstappen hat mal wieder gewonnen. Doch Mc Laren ist seinem Red Bull ziemlich auf die Pelle gerückt. Könnte man vielleicht ein Auge drauf werfen zumal jetzt Monte Carlo ansteht
– Xander Schauffele der erste Major Sieg im Golf bei den PGA Championships. Er siegte mit einem Schlag Vorsprung auf Bryson DeChambeau. Vor 3 Jahren gab es ernsthafte überlegungen, ob der deutschstämmige Profi nicht fürs deutsche Olympia-Team antreten könnte. Die Idee hat sich dann zerschlagen, schade eigentlich.