von Münchner Löwe | Sep. 11, 2026 | basketball, Frauen-WM
Natürlich ist es übertrieben, von einem „Wunder“ zu sprechen, dass die deutschen Basketball-Frauen das Halbfinale der Heim-Weltmeisterschaft erreicht haben. Aber mal ehrlich: Wer hätte ernsthaft geglaubt, dass sie sich am Donnerstagabend in der ausverkauften Halle am Berliner Ostbahnhof so souverän gegen die Europameisterinnen aus Belgien durchsetzen würden? Dass sie dieses Viertelfinale von Beginn an dominieren würden und die Partie souverän nach Hause spielen würden? Ich nicht, und die meisten Experten dieser Sportart auch nicht.
Aber im deutschen Basketball scheint nichts mehr unmöglich zu sein, spätestens seit dem WM-Triumph der Männer 2023 und dem Olympiasieg der 3×3-Frauen ein Jahr später. Keine Hürde ist zu hoch, als dass sie bewältigt werden könnte.
Und so waren die mehr als 11.000 Zuschauer mit einer gewissen Erwartungshaltung und noch mehr Hoffnung zur Viertelfinal-Partie gekommen. Sie wurden nicht enttäuscht, sondern sahen ein von Beginn an extrem konzentriertes Team. Bei dem die Star-Spielerin Leonie Fiebich plötzlich auch die Dreier versenkte (3 von 4 Versuchen im ersten Viertel). Bei dem Nyara Sabally mit ihrem unbändigen Kampfgeist unter dem Korb auffiel (9 Rebounds in der 1. Hälfte). Aber einzelne Spielerinnen herauszuheben, wäre wirklich unfair. Jede einzelne trug zu diese Erfolg bei gegen den vermeintlich übermächtigen Gegner aus Belgien. Dem Land, in dem Frauen-Basketball eine ungleich höhere Bedeutung hat als hierzulande. Die „Katzen“ sind eine eigenständige Marke bei unseren westlichen Nachbarn, 1000 Schlachtenbummler waren mit nach Berlin gekommen. Spielerinnen wie Emma Meesemans und Julie Allmand sind auf dem Kontinent das Nonplusultra. Zu denen deutsche Spielerinnen wie die hauptberufliche Lehrerin Alexandra Wilke bisher aufgeschaut haben.
Doch gegen Deutschland stachen die Trümpfe nicht wie gewohnt, obwohl Meesemans die Deutschinnen mit ihren am Ende 29 Zählern oft vor unlösbare Probleme stellte. Doch sie war oft alleingestellt, ja isoliert, weil der Rest nicht wie gewünscht ins Rollen kam. Die Taktik des deutschen Trainers Olaf Lange ging auf, und in der Offensive verteilte sich das Körbemachen auf mehrere Schultern. Am Ende punkteten gleich sechs deutsche Frauen zweistellig. Auch als die Belgierinnen zu Beginn des vierten Viertels mit einem energischen Zwischenspurt den Rückstand von 18 auf 10 Punkten reduzierten, behielt das deutsche Team die Ruhe, und kurze Zeit später stand der Halbfinal-Einzug fest.
Der eben bei aller Überraschung natürlich nicht völlig aus dem heiteren Himmel kam. Die Entwicklung der vergangenen Jahre ist atemberaubend; ich kann mich noch an gar nicht so lange vergangene Zeiten erinnern, da war allein eine WM-Qualifikation völlig utopisch. Spätestens nach der grandiosen Olympia-Qualifikation Anfang 2024 in der „Hölle von Belem“ auswärts gegen Brasilien und ein fanatisches Publikum sind auch die deutschen Frauen im Basketball eine Größe. Ein halbes Dutzend von ihnen spielt mittlerweile in der WNBA, der mit Abstand besten Liga der Welt. Bei Olympia selbst gewannen sie dann in der Vorrunde gegen Belgien und scheiterten erst in einem lange ausgeglichenen Viertelfinale an den gastgebenden Französinnen.
Die sind am Samstag der Halbfinal-Gegner, und die Aufgabe scheint wieder fast aussichtslos. Denn die Französinnen sind noch schneller als die Belgierinnen, noch kombinationssicherer, vor allem aber körperlich noch viel stärker. Doch der Heimvorteil ist nicht zu unterschätzen, und so wäre ein weiterer Erfolg zwar eine Überraschung, aber sicher kein Wunder. Erst ein Endspielsieg gegen die USA …
von Münchner Löwe | Sep. 1, 2026 | basketball, Formel 1, Frauen-WM, Leichtathletik, Wochenvorschau
Die Basketball-WM der Frauen beginnt, dazu Formel 1 in Monza und der Abschluss der Diamond League in Brüssel.
WM im Hauruck-Verfahren
Heim-Weltmeisterschaft in Berlin ab Freitag, das wird sicher ein Freudenfest fürs Frauen-Basketball. Leider mit einem sehr starken Makel: Denn das Turnier wird im Hauruck-Verfahren durchgeprügelt, ich kann es nicht anders sagen. Bereits 9 Tage nach dem ersten Tipp-off wird die neue Titelträgerin feststehen. Das bedeutet, dass die Weltmeisterinnen innerhalb von nur 9 Tagen mindestens 6 Partien austragen müssen. Eine absurde Terminhatz, die einzig und allein der amerikanischen Profiliga WNBA geschuldet ist. Länger als für gut zwei Wochen will diese den Spielbetrieb nicht ruhen lassen. Wo, das muss ich gleichzeitig zugeben, die Spielerinnen mittlerweile sehr gut verdienen mit stark steigender Tendenz; so viel wie vielleicht in keiner anderen Mansnchaftssportart (gefährlichstes Halbwissen, was weiß ich über Volleyball in der Türkei?).
Die Leidtragenden sind die Spielerinnen, die diesen Irrsinn mitmachen müssen. Großen Widerstand gegen das egomanische Auftreten der WNBA hat es meines Wissens nicht gegeben: Die Funktionäre des Weltverbandes haben sich schlicht und ergreifend erpressen lassen, damit die besten Spielerinnen der Welt (von denen eben sehr viele in den Staaten engagiert sind) auch dabei sind. Dass Verband und Liga damit ihrem Turnier aber vielleicht sogar eher schaden als nutzen (weil es schlicht und ergreifend unmöglich ist, in so kurzer Zeit regelmäßig Höchstleistungen zu zeigen + akute Verletzungsgefahr wg Überbelastung), steht auf einem anderen Blatt. Ich frage mich ernsthaft, welchen Schaden die WNBA genommen hätte, wenn das Turnier eine Woche länger gedauert hätte (in der ja auch eine Woche länger Werbung für die Profiliga gemacht worden wäre).
Ändern lässt sich das nun nicht mehr, und so blicke ich zum Sportlichen. Haushohe Favoritinnen sind natürlich die USA (zuletzt fünfmal Weltmeisterin), die ein mit Stars gespicktes Team in die deutsche Hauptstadt schicken. Allerdings hat die vielleicht beste Spielerin der Welt, Aja Wilson, noch kurzfristig die Teilnahme abgesagt. Dennoch wird das Team zweifelsohne begeistern – und zwar nicht nur die seit College-Zeiten so gehypte Caitlin Clark, sondern vor allem auch Ausnahme-Könnerinnen wie Napheesa Collier, Kahleah Copper und Angel Reese.
Hinter den USA sehen die Experten (zu denen ich mich bei aller Begeisterung für Frauen-Basketball nicht anmaße dazuzugehören) vor allem drei Herausforderinnen, die höchstwahrscheinlich die restlichen Medaillen unter sich ausmachen: Australien, Belgien und Frankreich. Die Aussies erreichten bei den vergangenen acht WMs siebenmal das Halbfinale, Belgien ist amtierender Eruopameister und gespickt mit Top-Spielerinnen (Emma Meesemann), und die Französinnen begeisterten zuletzt beim Olympischen Turnier zu Hause in Paris und Lille, wo sie die Silbemedaille eroberten (knappe Final-Niederlage gegen die USA).
Deutsche mit Verletzungspech
Ob die deutsche Spielerinnen in diesen Medaillenkampf eingreifen können, erscheint mir doch zweifelhaft. Ausgerechnet vorm Heimturnier sind einige Stars angeschlagen oder müssen gar komplett passen wie die überragende und vielleicht beste Akteurin, Satou Sabally (Gehirnerschütterung). Ob ihre Schwester Nyara fit wird, ist noch nicht sicher, im Vollbesitz ihrer Kräfte wird sie bestimmt nicht sein. Ähnliches gilt für Leonie Fiebich, die gerade von einer Verletzung zurückgekommen ist. Trotzdem erscheint mir das Team absolut wettbewerbsfähig unter anderem mit den WNBA-Profis Frida Buehner und Luisa Geiselsöder an der Spitze.
Der Aufschwung der deutschen Basketballerinnen ist unverkennbar; natürlich nicht ganz so spektakulär wie der der Männer-Weltmeister und -Europameister, aber wer hätte noch vor 10 Jahren gedacht, dass die Frauen bei großen Turnieren nicht nur regelmäßig dabei sind (waren sie zuvor häufig nämlich nicht), sondern auch erfolgreich spielen. Wie eben bei Olympia, als sie sich völlig überraschend in der Vorrunde gegen Belgien und Japan durchsetzten, ehe sie etwas unglücklich im Viertelfinale an Frankreich scheiterten. Nyara Sabally und Leonie Fiebich triumphierten zudem 2024 in der WNBA mit New York Liberty, das haben bisher bei den Männern (in der NBA, versteht sich …) auch nur eine Handvoll Profis geschafft.
Die Frauen haben also einen guten Teil zur Basketball-Begeisterung im Land beigetragen. Die Vorrunden-Partien des Teams in der Halle am Ostbahnhof sind schon längst ausverkauft wie überhaupt das Turnier sehr hohen Anklang findet. Es war eine tolle Idee der Veranstalter, dass sie dieses komprimierte Turnier komplett in Berlin stattfinden lassen. Gespielt wird also in der Halle am Ostbahnhof (mittlerweile schimpft sie sich, glaube ich, Uber-Arena) sowie in der altehrwürdigen Max-Schmeling-Halle.
Das Format
16 Teams haben sich qualifiziert, die von Freitag an in vier Vorrundengruppen je 3 Partien austragen (bis einschließlich Montag, also immerhin je ein Ruhetag, da wäre doch noch was gegangen in Sachen Komprimierung, liebe WNBA). Die Gruppensiegerinnen qualifizieren sich direkt fürs Viertelfinale, die Zweiten und Dritten tragen überkreuz noch eine Zwischenrunde aus. Die 4 Viertelfinali finden am 10. September statt (Donnerstag), Halbfinale und Finalspiele folgen am Wochenende (12./13. September). Diesen Zeitplan sollte man mal Fußballspielern zumuten.
Deutschland trifft zunächst auf Spanien (Fr., 17:45), es folgen die Partien gegen Japan (Sa., 18:00) und Mali (Mo., 17:50). Als Gruppensieger würde das Team im Viertelfinale auf einen Zwischenrundensieger treffen, als Zweiter oder Dritter auf den Dritten oder Zweiten der Gruppe B (Frankreich, Ungarn, Südkorea, Nigeria). Das Viertelfinale ist also auf jeden Fall drin, danach muss man einfach weitersehen.
Zu sehen sind die Partien mit deutscher Beteiligung und ausgesuchte K.-o.-Spiele bei Pro7 und Sat.1 respektive deren Live-Streams. Ansonsten auch per VPN sich internationale Sender suchen …
Antonellis Heimspiel
Der Große Preis von Italien in Monza ist eigentlich eine Ferrari-Angelegenheit. Doch diesmal werden im Autodromo bestimmt viele Azzurri zumindest verschämt auch ihrem Landsmann Kimi Antonelli die Daumen drücken, der mit seinem Mercedes drauf und dran ist, dass er die Fahrer-WM gewinnt (er wäre der erste Italiener seit * (na???). Dabei wird Wehmut aufkommen, dass Antonelli nicht für die Scuderia fährt.
Die ganz große Überlegenheit der McLarens ist zwar dahin (die Konkurrenz hat spätestens die Sommerpause zum Aufholen genutzt), aber mittlerweile hat Antonelli in der WM-Wertung einen komfortablen Vorsprung. 59 Punkte sind es schon auf den Teamgefährten George Russell und Lewis Hamilton im Ferrari, das sind schon mehr als 2 Siege (für den gibt es 25 Zähler) und gleichzeitigem Ausfall. Andererseits ist die Saison noch lang, Monza ist gerade der 13. und 24 WM-Läufen, es wird also gerade die 2. Hälfte eingeläutet, die gerade zum Ende eine unfassbare Terminhatz wird mit 5 Läufen innerhalb von nur 6 Wochenenden.
* Ich musste auch nachschauen: Es war Alberto Ascari 1953 (!), dazwischen unter anderem 3 Finnen, 2 Deutsche und sogar 2 Österreicher.
Leichtathletik-Weltklasse in Brüssel
Schon traditionell ist das Meeting in der belgischen Hauptstadt der Abschluss der Diamond League. Benannt nach Ivo van Damme, einen früheren Weltklasse-Läufer über die Mittelstrecke, der viel zu früh verstorben ist. Gleich über 2 Tage erstreckt sich das Programm, weil jede der 40 Disziplinen zu ihrem Recht kommt. Die versammelte Weltklasse wird am Start sein, sehr spannend wird das Kräftemessen der Eurpameister mit der Welt-Elite. Ob allerdings das Meeting von Zürich mit 2 Weltrekorden getoppt werden kann, steht in den Sternen (zumal die Wetteraussichten mit Regen nicht ideal sind). In Form sind die Damen und Herren jedenfalls, spektakuläre und spannende Wettbewerbe sind quasi garantiert, vielleicht mit den Höhepunkten Stabhochsprung der Männer (Duplantis vs Karalis) und 800 Meter der Frauen (Werro vs Bol).
Und sonst?
- Volleyball: Die EM der Frauen geht in die entscheidende Phase. Heute der Abschluss des Achtelfinals, wo unter anderem das deutsche Team gegen Belgien sich durchaus Chancen ausrechnen darf, obwohl die Vorrunde mit Platz 4 nicht nach Wunsch lief. Bei einem Sieg würden die Deutschinnen höchstwahrscheinlich erneut auf Co-Gastgeberin Türkei treffen, gegen die sie sich in der Vorrunde achtbar schlugen, letztlich aber sich beugen mussten auch wegen der absolut grandiosen Türkin Vargas.
- Pokal: Borussia Dortmund und Titelverteidiger FC Bayern komplettieren die 1. Runde mit ihren Partien bei HEBC Hamburg (Dienstag im Volksparkstadion) und in Osnabrück (Mittwoch). Alles andere als Siege der Bundesligisten wäre eine Sensation.
- Bundesliga: Der 2. Spieltag am Wochenende. Sogenanntes Topspiel ist die Begegnung von Aufsteiger Schalke 04 gegen Titelverteidiger FC Bayern (Sa., 17:30).. Die Münchner sind nach dem 5:1 gegen Stuttgart schon Tabellenführer, ein hoher Erfolg würde einen Start-Ziel-Sieg in Richtung Titel schon ziemlich wahrscheinlich machen.
Stuttgart will die (erwartete) Pleite in München am Freitag zu Hause gegen den 1. FC Köln wieder wettmachen. Borussia Dortmund ist in Hoffenheim gefordert.
- Internationale Ligen, England: Meister Arsenal ist mit 2 Siegen in die Saison gestartet, genauso wie der Londoner Stadtrivale FC Chelsea. am Sonntag (17:30) treffen die Teams im Emirates Stadium aufeinander, eine echte Standort-Bestimmung.
Spanien: Schon der 4. Spieltag, und noch sind Barca und Real ohne Punktverlust. Die Madrilenen streben bei Betis Sevilla den 4. Erfolg an (Fr., 20:30), die Katalanen müssen zum FC Valencia.
- Basketball: Saisoneröffnung des FC Bayern am Sonntag im BMW-Park (Rudi Sedlmaier-Halle). Neben der Teampräsentation gibt es ein Testspiel gegen Brose Bamberg, es ist eine Art Ablösepartie für Trainer Anton Gavel, der von Bamberg nach München wechselte. Als Basketball-Fan bin ich live vor Ort, nur deshalb erwähne ich das Ereignis …
von Münchner Löwe | Nov. 30, 2025 | Biathlon, bundesliga, Formel 1, Frauen-WM, Fußball, Handball, ski alpin, Wintersport, Wochenvorschau
Formel-1-Showdown in Abu Dhabi, Pokal-Viertelfinale und vielleicht heikle Beschlüsse der Innienministerkonferenz zu Fußballspielen. Dazu am Freitag die Auslosung für die Fußball-WM in Washington – ohne Iraner, dafür vielen korrupten Funktionären.
Verstappen siegt und hofft
Der letzte Grand Prix bringt die Entscheidung. 3 Fahrewr dürfen noch auf den WM-Titel hoffen. Die besten Chancen hat Lando Norris, obwohl diese am Sonntag die größte Enttäuschung hinnehmen musste. Nach der total missglückten McLaren-Taktik wurde er nur Vierter, während Titelverteidiger Max Versappen im Red Bull den nächsten Sieg einheimste vor Norris´Teamkollegen Oscar Piastri (wbenso Oper der Taktik). Norris hat alle Trümpfe in der eigenen Hand. 12 Punkte hat er gegenwärtig Vorsprung auf Verstappen, sogar 16 sind es auf Piastri. Das bedeutet:
Norris wird Weltmeister
- wenn er vor Verstappen und Piastri landet.
- wenn er gewinnt oder mindestens Dritter wird
– gewinnt Verstappen, muss er mindestens Dritter werden
– gewinnt Piastri, reicht sogar Rang 6.
Verstappen wird Weltmeister, wenn
- er gewinnt und Norris nicht unter die besten Drei kommt
- er auf Platz 2 kommt, Piastri nicht gewinnt und Norris nicht unter die besten Siegen kommt
- er mauf Platz 3 kommt, Piastri nicht gewinnt und Norris bestenfalls Achter wird.
- er auf Platz 4 kommt, Norris nicht punktet (kein Top-10-Platz) und Piastri nicht mindestens Zweiter wird.
Piastri wird Weltmeister
- wenn er gewinnt, Norris nicht unter die besten Fünf kommt.
- er Zweiter wird, Verstappen bestenfalls Vierter wird und Norris höchstens Neunter.
Pokal-Revanche in Dortmund
Schlager des Achtelfinals ist ohne Zweifel die Partie zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen. Im Westfalenstadion kommt es am Dienstag zur Revanche der Bundesliga-Partie vom Samstag, das die Dortmunder mit 2:1 für sich entschieden. Anstoß ist erst um 21 Uhr, das dürfte dem vorher stattfindenden Nations-League-Finale der deutschen Frauen gegen Spanien in Madrid (siehe unten) geschuldet sein. Ich sehe das Spiel zwischen den beiden nach Bayern besten deutschen Teams (trotz RB Leipzig) völlig offen.
Die Bayern wollen im Pokal mal wieder überwintern. Ausgerechnet beim 1. FC Union müssen sie antreten. Die Berliner sind bisher die einzige nationale Mannschaft, gegen die der Meister seit Saisonbeginn Punkte gelassen hat. Die absolute Topfom scheint mir beim FCB verloren, vielleicht fordert jetzt eben doch die Club-WM und der recht kleine Kader ihren Tribut. Trotzdem sind die Münchner im Stadion An der Alten Försterei natürlich (natürlich!) klarer Favorit.
Brisante IMI-Konferenz
Die Minister tagen ab Mittwoch, und unter anderem steht ein Strauß von Maßnahmen gegen die angeblich uferlose Gewalt in Fußball-Stadien auf der Agenda. Im Gespräch sind unter anderem personalisierte Tickets und erkennungsdienstliche Maßnahmen durch KI. Was mir am übelsten aufstößt: Die Vereine respektive die DFL soll zu Stadienverboten aufgrund des bloßen Verdachts (und zudem evtl. noch als Kollektivstrafe ausgesprochen) genötigt werden. Gegen diesen rechtsstaatlichen Irrsinn wehren sich gerade die Fans (mit Schweigen in den ersten 12 Minuten/12. Mann und so). Sollte uns alle angehen, weil die Herrschaften Innenminister (beileibe nicht nur die Unionisten) den Fußball und sein Umfeld gerne als Versuchsballon für ihre Maßnahmen betrachten.
Ich finde im übrigen nicht, dass die Gewalt in den Stadien derart zugenommen hat, dass derart drastische Maßnahmen notwendig sind. Inakzeptable Aktionen wie das Abschießen von Feuerwerkskörpern in vollbesetzte Tribünen sind natürlich konsequent zu verfolgen. Leider gebären sich Fußball-Fans gerade auf den Fahrten zu Spielen für andere Bahn-Gäste schlicht indiskutabel (kein Mensch bei Sinnen steigt in einen Zug mit hunderten besoffenen, gewaltbereiten, nahezu ausschließlich Männern!). Mal sehen, wass von den dickhosigen Ankündigungen auch von SPD-Politikern übrig bleibt, dann gehe ich auch näher auf die Maßnahmen ein.
Todesgruppe oder Spaziergang?
Die WM in Amerika wird am Freitag konkrete Konturen annehmen. Dann nämlich erfolgt in Washington die Auslosung de 12 WM-Gruppen à 4 Mannschaften, und die Teilnehmer wissen, wohin die Reise im riesigen Amerika sie führt: Kanada, Mexiko, USA West oder Ost, Süd oder Nord.
Die Deutschen sind in Top 1 gesetzt, treffen vorerst also nicht auf ultrastarke Teams wie Spanien, England, Frankreich und Argentinien (das sind zurzeit meine engsten Turnierfavoriten, liebe Brasilianer und Holländer). Dennoch könnte die Nagelsmann-Truppe etwa auf Uruguay, Elfenbeinküste und Italien treffen (heftig-herb) oder auf Iran, Neuseeland und Curacao (süß).
Ein Weiterkommen ist so oder so Pflicht, da insgesamt neben den ersten Zwei jeder Gruppe auch die acht (!) besten Gruppendritten weiterkommen. Danach folgen gleich 5 (!) K.o-Runden bis zum Titelgewinn. Der Weltmeister benötigt also erstmals 8 Spiele.
Das Sportliche ist das Eine, die politische Dimension das Andere. Und da hat die US-Regierung mit dem Ausschluss der iranischen Delegation, deren Vertreter allesamt kein Visum erhalten haben, ein deutliches Zeichen gesetzt, wohin die Reise geht: Der US-Gastgeber schafft an. Ein absolutes NoGo bei einer solchen Großveranstaltung, doch weder FIFA und ihr Trump-Speichellecker Präsident Präsident Infantino noch die Verbände haben auch nur ein Wort des Protests erhoben. Da das Ganze in Washington stattfindet, ist es durchaus wahrscheinlich, dass Top-Terrorist und Massenmörder Trump (die auf seinen Befehl gesprengten Boote mit 100 Toten und mehr vor Venezuela sind nichts anderes als Mord) sich persönlich die Ehre gibt. Niemand der Top-bezahlten Funktionäre wie DFB-Präsident Bernd Neuendorf (300.000 Euro netto plus üppiges Tagesgeld plus Unterbringung in Luxushotels plus andere Annehmlichkeiten aller Art) will es sich verscherzen. Die Gier bei gleichzeitiger Unfähigkeit kennt hier wirklich keine Grenzen.
Beaver Creek, leider abgespeckt
Die Ski-Abfahrtsstrecke „Birds of Prey“ gehört zu meinen Lieblingen. Doch akuter Schneemangel auch in den USA haben eine Änderung des Programms erforderlich gemacht. Die Männer-Abfahrt am Donnerstag fällt komplett aus, die am Freitag findet auf verkürzter und verändeter Strecke statt. Dazu ein Super-G und ein Riesenslalom am Samstag und Sonntag.
In den vergangenen Jahren waren die Schweizer in den Speed-Disziplinen eine Klasse für sich. Doch außer Marco Odermatt (trotz des Ausscheides im Riesenslalom in Copper Mountain) havben die Eidgenossen noch nicht zu ihrer Form gefunden).
Die Frauen müssen auf Speed noch verzichten. Für sie stehen im kanadischen Tremblant 2 Riesenslaloms auf dem Programm. In dieser Disziplin bisher Top: die Österreicherin Julia Scheib (1 Sieg, 1 Zweiter Platz) und die Neuseeländerin Alice Robinson (1 Sieg).
Fußball-Frauen spielen um Titel
Im Nations-League-Finale steht am Dienstag (18:30) das Rückspiel zwischen Spanien und Deutschland an. Dasa Hinspiel am Freitag in Kaiseslautern endete 0:0, wobei die Gastgeber eine bärenstarke Leistung zeigten, nur das Toreschießen vergaßen. Ich selbst havbe die Partie wegen eines Konzertbesuchs nicht gesehen, aber alle Kommentatoren bescheinigten der Truppe von Cjhristian Wück einen sehr Auftritt, der sich halt nicht in Zahlen widerspiegelte. Ob das im Madrider Metropolitano, der so stimmungsvollen Heimstätte von Atlético) wiederholen lässt, ist die große Frage. Noch einmal werden sich die spanischen Starspielerinnen innen Putellas und Bonmati wohl nict auf der Nase herumtanzen lassen.
Für die Handball-Frauen wird es ernster
Sie bestreiten die WM-Hauptrunde in Dortmund mit Partien gegen Spanien, die Färingerinnen und Montenegro. Platz 1 oder 2 müssen her in der Sechsergruppe fürs Minimalziel Viertelfinale (die 2 Siege gegen Serbien und Island werden mitgenommen). Sollte machbar sein, obwohl sich WM-Neuling Färöer bisher fantastisch schlägt mit einem sieg über Spanien.
Franziska Preus auf Mission Titelverteidigung
Nach den Biathlon-Staffeln vom Wochenende finden in Östersund die ersten Einzel-Wettbewerbe für Frauen (und Männer) statt. Auf der Agenda steht das volle Programm mit Einzel (Di., Mi.), Sprint (Fr., Sa.) und Verfolgung (beide So.). Es gilt, gut in die Saison hineinzukommen.
Gibt es wieder einen Zweikampf Preus gegen Jaquemot, der in der vergangenen Saison erst in der letzten Kurve entschieden wurde zu Gunsten der Deutschen. Welche andere Französin des trotz der internen Zwistigkeiten so unfassbar starken Teams (Simon? Braizat-Bouchet??) kann eingreifen? Machen die deutschen Talente (Grothar) weiter Boden gut?
Extrem der Aderlass bei den Norwegern, die nach dem Rücktritt die beiden Böe-Brüder Johannes-tignes und Tarjej ersetzen müssen.
Laura Dahlmeier schaut hoffentlich vom Himmel aus zu.
Und sonst?
- Bundesliga: Schlager des 13. Spieltags ist der Südgipel zwischen dem VfB Stuttgart und Meister FC Bayern. Das ist ja auch eine At Familientreffen zwischen Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß und dem sehr viel beühmteren Bayern-Onkel Uli (nominell „nur“ noch Ehrenmitglied, tatsächlich immer noch der mindestens Mit-Herrscher). Wie oben erläutert, sehe ich die Münchner nicht mehr völlig unangetastet, der VfB hat sich trotz des Abgangs von Nick Woltemade gefunden und könnte durchaus Ärger bereiten.
Nominell das Topspiel ist die Begegnung zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt (Sal., 18:30). Die Frankfurter zuletzt in der Liga zumindest ergebnismäßig wieder auf Kurs, das gilt erst recht für die Bullen, immerhin auf Platz 2 der Liga.
Im Blickpunkt steht nach 7 Jahren Pause auch das Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen, wobei die Partie nicht mehr die Brisanz hat wie bei der Viererserie 2009 (Stichwort: Papierkugel).
- Internationaler Fußball, England: Gleich 2 Spieltage stehen in der Premier League an, die berühmte Entlische Woche. Spitzenreiter FC Arsenal empängt am Mittwoch den FC Brentford und hat am Samstag (13:30) eine durchaus heikle Aufgabe bei Aston Villa. Meisetr Liverpool muss gegen Sunderland (Di., 21:15) und bei Leeds United (Sa., 18:30) seine Form finden.
Spanien: Knifflige Auswärts-Aufgaben für den FC Barcelona (Betis Sevilla) und Atlético (Athletic Bilbao). Real empfängt Celta Vigo (So., 21:00).
Italien: Meister Napoli gegen Rekordmeister Juventus (So., 20:45), immer ein reizvolles Duell Süd gegen Nord. Die Alte Dame aus Turin allerdings auf Formsuche (zurzeit nur auf Platz 7).
- Basketball: Die deutschen Weltmeister bestreiten in der WM-Qualifikation nach dem Heimsieg über Israel die Pflichtaufgabe auf Zypern (Mo., 18:00).
In der Euroleague müüsen die Münchner in der extremstimmungsvollen Belgrader Halle bei Partizan unbedingt mal wieder einen sieg landen, um die Playoff-Plätze nicht fcrühzeitig aus den Augen zu verlieren.
- Handball: Der SC Magdeburg hat gegen FA Göppingen die nächste machbare Aufgabe. Die Meisgterschaft rückt jetzt schon nahe, weil die Verfolger Flensburg-Handewitt und THW Kiel überraschend Federn lassen.
- Wintersport: Das volle Programm: Skispringer (Trondheim), Langläfer und Kombinierer (WM-Ort Trondheim), Eisschnelllauf (Heerenveen). ZDF und Eurosport mit ewigen Sendestrecken (nicht nur) am Wochenende.
von Münchner Löwe | Nov. 25, 2025 | Fernsehen, Frauen-WM, Fußball, Handball, ski alpin, Wintersport, Wochenvorschau
Handball-WM der Frauen, die deutschen Fußballfrauen im Nations-League-Finale, plötzlich Spannung in der Fomel 1 und Ski in den USA.
Norwegen auch ohne Eis und Schnee überragend
Stell Dir vor, es ist Heim-WM und niemand darf zugucken. Leider wahr, wie die Handballfrauen gerade feststellen müssen. Morgen beginnen die Titelkämpfe in Deutschland und Holland, aber das lineare Fernsehen bleibt außen vor. ARD und ZDF, die jeden schwachsinnigen Wintersport-Weltcup in epischen Wochenendstrecken übertragen (siehe unten), sind ebenso außen vorgeblieben wie die Privatsender. Reiner Frauensport, wenn es nicht gerade Fußball ist (siehe unten), fristet immer noch ein erbärmliches Dasein.
Ich will eingestehen, dass Frauen-Handball jetzt auch nicht das ist, wofür ich alles stehen und liegen lasse. Aber Welttitelkämpfe, die interessieren dann schon. Auch wenn mit Norwegen, zuletzt dreimal Olympiasieger, die Weltmeisterin schon feststeht – oder sind es doch die Französinnen oder gar Däninnen?
Die Deutschinnen jedenfalls gehören nicht zu den Topfavoritinnen. Viertelfinale wäre schon hübsch, allerdings bei einem (Co)-Heimturnier auch Pflicht. In Deutschland finden Spiele in Stuttgart (deutsche Gruppe), Trier (Vorrunde) sowie in der Dortmunder Westfalenhalle (Hauptrunde) statt. Im Nachbarland gibt es Spiele in s´Hertogenbosch und Rotterdam, wo dann auch das Finalwochenende (13./14. Dezember) ausgetragen wird.
Modus
32 Länder haben sich qualifiziert und spielen in acht Gruppen mit jeweils 4 Teams. Drei Mannschaften steigen in die Hauptrunde auf, die jeweils Tabellenletzten dürfen (müssen?) im Presidents Cup eine Trostrunde ausspielen. In den 4 Hauptrunden á 6 Mannschaften erreichen die beiden besten das Viertelfinale.
Deutschland ist in der Gruppe C gesetzt und trifft jeweils in der Stuttgarter Porsche-Arena auf Island (Mi., 18:00), Uruguay (Fr., 18:00) und Serbien (So., 18:00). Sollte die Hauptrunde (es wäre die Gruppe 2) erreicht werden, trifft das Team um Emily Vogel (bekannter unter dem Mädchennamen Bölk) jeweils in Dortmund auf die 3 besten Vertreter der Gruppe D (Spanien, Montenegro, Färöer und Paraguay). Die Vorrundenpunkte gegen die ebenfalls qualifizierten Mannschaften werden wie gehabt mitgenommen.
Deutsche Aussichten
Ziel ist eine Medaille, Minimalziel das Viertelfinale. Das sollte angesichts der Gegner zu schaffen sein. Island in der eigenen Gruppe und später Spanien sehe ich auf Augenhöhe, gefährlich könnte Montenegro werden. Aber wirklich einschätzen kann ich die Konkurrenz nicht. Knackpunkt wird das Auftaktmatch gegen Island. Spekulatius über den weiteren Turnierverlauf erspare ich mir und Euch.
Favoritinnen
Norwegen war bei Olympia der Konkurrenz um Längen voraus, allerdings ist Welthandballerin Stine Oftedahl Dahmke zurückgetreten. Titelverteidigerin ist Frankreich, dessen junges Team zu großen Leistungen in der Lage ist, allerdings beim heimischen olympischen Turnier 2024 gegen Norge absolut chancenlos blieb. In Dänemark ist Frauenhandball Nationalsport. Zu beachten ist sicher Co.-Gastgeber Holland, 2019 völlig überraschend Weltmeisterin.
Fernsehen (Stream)
Wer alle Spiele sehen will, kommt um sporteurope.tv (früher sportdeutschland) nicht herum. Der Turnierpass kostet schlanke 15,99 Euro (wer legt solch krumme Preise fest?). ARD und ZDF gingen leer aus bei der Vergabe (offenbar ohne großes eigenes Verschulden, aber wirklich mit Verve hat man sich nicht bemüht, auch nicht nachträglich), Rechte an zeitversetzten Übertragungen sicherte sich Eurosport. Für ARD/ZDF bleiben Beiträge fürs Morgen- und Mittags-Magazin …
Fußball-Frauen kämpfen um Titel
Es geht um die Nations League, und in den beiden Endspielen ist mal wieder Spanien der Gegner. Und Espana muss als klare Favoritin gelten mit den beiden brillanten Mittelfeldakteurinnen Bonmati und Putellas sowie einer ganzen Armada von Hochbegabten. Doch schon der Final-Einzug ist ein großer Erfolg für das Team von Bundestrainer Christian Wück. Die Halbfinalerfolge gegen Frankreich durfte man wirklich nicht erwarten.
Das Hinspiel findet am Freitag (20:30) in Kaiserslautern statt. Das ZDF überträgt natürlich live (es geht um Fußball, nicht um schnöden Handball), das Rückspiel ist für Dienstag (2. Dezember) ab 18:30 in Madrid (Stadio Metropolitano, die Heimat von Atlético) terminiert oder für die Daheimgebliebenen in der ARD zu verfolgen.
Mit Rückenwind eines US-Titels kommt die deutsche Torhüterin Ann-Katrin Berger in die Heimat.
Ski Alpin über dem Teich
Männer und Frauen machen zum Auftakt des US-Trips in Copper Mountain Station. Für die Männer gibt es den ersten Super-G-Weltcup (Donnerstag) sowie tags den zweiten Riesenslalom der Saison, am Samstag und Sonntag folgen Riesenslalom und Slalom der Frauen. Als haushohen Favorit sehe ich Marco Odermatt (für Super-G und RS), bei den Frauen führt der Weg zum Sieg allein über Mikaela Shiffrin; im Slalom geradezu unschlagbar, im Riesenslalom allerdings nur eine von vielen Sieganwärterinnen. Siehe der Auftakt im österreichischen Sölden vor einem Monat, wo die Einheimische Julia Scheib triumphierte.
Und sonst?
- Champions League: Wieder mit schön klingenden und schön anzusehenden Partien wie ManCity – vs Leverkusen (Di., 21:00/Prime), Arsenal vs FC Bayern und Atlético vs Inter( beide Mi., 21:00/DAZN). Allerdings jeweils ohne große Bedeutung, höchstens fürs Ego. Das gilt nicht für Eintracht Frankfurt, das ebenfalls am Mittwoch gegen Atalanta Bergamo (21:00/DAZN) unbedingt einen Sieg braucht, um einen Top-24-Platz (und damit die K.-o.-Runde) zu sichern. Ich persönlich kann mit dem Format nix anfangen, es gibt aber Fußball-Fans, die darauf schwören …
- Bundesliga: Es wartet ein durchaus interessantes Freitagsspiel, wenn Borussia Mönchengladbach (zuletzt 3 Siege) den „schärfsten“ Bayern-Verfolger RB Leipzig empfängt. Die Münchner selbst sind am Samstag (15:30) Gastgeber für das derzeit desaströse St. Pauli (zuletzt 8 Ligapleiten in Folge). Echtes Topspiel am Samstag ab 18:30 bei der Partie der Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen gegen Borussia Dortmund.
- Internationale Fußball-Ligen, England: Nächstes London-Derby für den souveränen Tabellenführer FC Arsenal. An der Stamford Bridge bittet der Zweite FC Chelsea zum Tanz (So., 17:30).
Italien: Tabellenführer AS Rom empfängt Meister SSC Neapel (So., 20:45), der als Dritter nur 2 Punkte Rückstand hat und die Roma mit einem Auswärtserfolg ablösen könnte.
- Basketball: Auftakt der WM-Qualifikation für die deutschen Männer mit einem Heimspiel gegen Israel (Do, 19:30/Ulm) und einer Partie am Montag auf Zypern (18:00). Drei Teams der Vierergruppe (für D auch noch Kroatien) erreichen die nächste Runde, das ist Pflicht ür den Titelverteidiger, auch wenn die NBA-Stars Dennis Schröder, Franz Wagner nicht dabei sind.
Zuvor spielt der FC Bayern noch in der Euroleague in Valencia (Di.).
- Wintersport: Nach und nach sind und kommen alle Disziplinen in den Weltcup-Modus. Die Skispringer sind schon heute und morgen in Falun im Einsatz (Normal- und Großschanze) sowie am Wochenende in Ruka.
In Ruka haben auch die SkilangläuferInnen sehr gut zu tun mit Klassik-Einzel (Fr.), Klassiksprint (Sa.) und Massenstart in der Freien Technik (So.).
In Östersund greifen die Biathleten ins Geschehen ein mit Männer/Frauen-Staffeln (Sa.) sowie Single Mixed und Mixed-Staffel (So.). Alles episch bei Eurosport und ARD zu verfolgen. Wer braucht da noch den Presseclub und andere uninteressante Politik-Magazine?
von Münchner Löwe | Apr. 15, 2025 | Eishockey, Frauen-WM, Leichtathletik, Schwimmen, Wochenrückschau
Eine Sportwoche voller Höhepunkte, auch voller Drama und 2 unerwartete Weltrekord
Bayern kriecht zum Titel
Immer noch haben die Münchne 6 Punkte Vorsprung auf Bayer Leverkusen. So gesehen stellt sogar ein Heim-2:2 gegen den BVB Clubführung und sportliche Spitze zufreden, zumal angesichts der personellen Misere um 7 verletzte Stammspieler. Bayer Leverkusen nämlich verlängert seine formidable Formkrise und kam gegen den 1. FC Union nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus. Da stimmt einiges nicht mehr, spätestens nach dem Pokalaus bei Arminia Bielefeld haben die Werkskicker die Saison wohl innerlich abgehakt.
Jetzt beschäftigt am Rhein fast nur noch die Frage, ob Trainer Xabi Alonso und Starspieler Florian Wirtz am Rhein bleiben oder abwandern in Richtung Real Madrid (Alonso, Wirtz?) oder München (Wirtz) Gerade die Real-Frage dürfte mit einem Ausscheiden der Königlichen diese Woche gegen Arsenal an Fahrt aufnehmen
Jetzt ist es fast schon offiziell: Die drei Abstiegsplätze machen drei Vereine unter sich aus, von denen dann einer Relegatjion spielen darf gegen den Drittligazweiten. Heidenheim hat mit 2 Punkten Vorsprung auf den VfL Bochum und gar 4 die besten Chancen dafür.
Ein Kuriosum hat es am 29. Spieltag gegeben. Viermal gewann ein Auswärtsteam 2:12, viermal erzielte es den Siegtreffer in de 90. Minute oder gar Nachspielzeit. Ich wüsste nicht, ob es so etwas schon mal gegeben hat. Insgesamt wieder kein Tag der Heimteams. Einzig Eintracht Frankfurt konnte gegen Heidenheim vor eigener Kulisse gewinnen.
Die unglaublichen 2 auf dem Fahrrad
Was Matthew van der Poel und Tadej Pogacar derzeit bei den Monumenten des Radsports abliefern, ist outstanding. Drei gab es bisher in diesem Jahr, und dreimal standen der Holländer und der Slowene auf dem Treppchen. Auch den Sieg bei Paris-Roubaix, vielleicht der bedeutsamste Eintages-Klassiker, machten die beiden Ausnahmefahrer unter sich aus. Ein simpler Fahrwehrer von Pogacar entschied das Duell etwa 40 Kilometer vor Schluss, als er zu schnell in eine Kurve furh und im Graben landete. Die 20 Sekunden, die er dabei verlor, reichten van der Poel. Etwa 10 Kilometer lieferten sie sich in einem atemberaubenden Verfolgungsrennen ein Sekundenduell, doch letztlich erwies sich van der Poel als der Stärkere.
Er gewann damit zum dritten Mal in Folge den Klassiker auf den fürchterlichen Kopfsteinpflastern, das schaffte bisher nur der große Italiener Francesco Moser. Pogacar, der Sieger der Flandern-Rundfahrt vor einer Woche, hat in 14 Tagen bei Lüttich-Gastogne-Lüttich die nächste Chance (wahrscheinlich im nächsten Superduell).
Die Haie fordern die Eisbären
Es geht natürlich nicht um ein tierisches Drama in der Arktis, sondern um die Finalserie der DEL. Nach den Eisbären Berlin, die sich souverän in nurn 4 Spielengegen die Adler Mannheim durchsetzten, lösten auch die Kölner Haie das Endspiele-Ticket. Durchaus überraschend in 6 Partien gegen den Ligaprimus EHC Ingolstadt. Die Oberbayern waren zwar insgesamt die überlegene Mannschaft, sofern ich das im Eishockey überhaupt zu beurteilen vermag, aber im Abschluss schlicht zu ineffizient. Das lag an den eigenen Schüssen, vor allem aber am überragenden Kölner Goalie Julius Hudacek. Der Slowake trieb die Ingolstädeter Angreifer schier zu Verzweiflung und wehrte allein bei den 4 Siegen 156 von 151 Versuchen ab.
Die Entscheidung fiel am Montagabend in der Overtime. Nach einer abermaligen Glanzparade von Hudacek beförderte Grenier die Scheibe gedankenschnell nach vorne zum enteilten Schütz, der frei vorm Ingolstädeter Kasten die Nerven behielt. Ausgerechnet Schütz, der bis dato in den gesamten Play-offs ohne Scorerpunkt geblieben war.
Jetzt akso Eisbären gegen Haie. Die Berliner sind klare Favoriten. Allein ihre erste Sturmreihe mit Tiffels, Pföderl und Ronning, die bisher alles kurz und klein geschossen hat. Schon Gründonnerstag gehte es in der Beliner Halle am Ostbahnhof los.
Märtens und Alekna mit unfassbarem Saisonauftakt
Der 400-Meter-Freistil-Weltrekord von Paul Bidermann galt schon als fast uneinnehmbar. Noch im danach verbotenen Ganzkörperanzug schaffte er bei der WM 2009 in Rom 3:40,07 Minuten. Danach, in konventionellen Schwimmhosen, scheiterten die besten der besten an dieser Marke. Ausgerechnet bei einem ansonsten fast unbeachteten Meeting in Stockholm verbesserte Lukas Märtens die zeit auf 3:40,96. Der Olympiasieger über diese Strecke ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt; aber er kam direkt aus dem Training in einem Höhenlager, und der eigentliche Saisohöhepunkt, die WM in Singapur Anfang August, ist noch fern. „Ich fühlte mich zwar gut in Form, aber mit dieser Zeit habe ich nicht gerechnet“, bekannte der Magdeburger. Für Biedermann bleibt allerdings sein Weltrekord über 200 Meter, ebenfalls aufgestellt 2009 in Rom, ebenso vermeintlich unknackbar. Schaun mer mal.
Bei näherer Betrachtung vielleicht nicht ganz so überraschend kam der erneute Weltrekord von Diskuswerfer Mykolas Alekna. Denn die Anlage in Ramona/Alabama gilt als sogenannte Segelwiese, wo eben ein leichter ohne Behinderung von Tribünen Wind die 2-Kilo-Scheibe wie ein Tragkissen auf unglaubliche Weiten trägt. Und doch: Die 75,56 Meter hätten die wenigsten erwartet. Zum ersten Mal beförderte ein Mann den Diskus über die 75er-Marke. Damit übertraf Alekna seinen eigenen Weltrekord, aufgestellt vor fast genau einem Jahr ebenfalls in Ramona, um satte 1,21 Meter.
Gleich 6 Werfer blieben über den 70 Metern, so etwas wie die Trennung zwischen gut und sehr gut bei den Diskusriesen. So steigerte sich der Australier Matt Denney auf 74,78. Der Deutsche clemens Prüfer kam auf 71,01 Meter.
Und doch: Den weitesten (gemessenen Diskuswurf!) aller Zeiten hat immer noch eine Frau geschafft. Gabriele Reinsch schleuderte das Gerät auf 76,80 Meter, einer dieser Weltrekorde aus unseligen Anabolia-Zeiten. Wer jetzt aufmerkt, den darf ich beruhigen. Der Diskus bei den Frauen wiegt nur 1 Kilo.
Und sonst?
- Formel 1: Der Australier Oscar di piastri schaffte im Mc Laren den 2. Saisonsieg und übernahm die Führung in der Fahrer-WM. „Oscar-Reif“ finde ich einen wunderbaren, weil auch vieldeutigen Titel.
- Tennis: Carlos Alcáraz hat das Masters-Turnier in Monte Carlo gewonnen, das erste auf Sand in diesem Jahr. Es war eine merkwürdige Woche in Monte, nicht nur wegen ungewöhnlich kühlen Temperaturen. Die Mitfavoriten (Titelverteidiger Tsitsipas, Djokovic, Zverev, naja) scheiterten früh. Eine tolle Woche hatte der Italiener Lorenzo Musetti, der gleich 4 Spiele gewann, obwohl er den ersten Satz verloren hatte. Im Finale holte er sich dann den ersten Durchgang, ehe er gegen Alcáraz völlig chancenlos blieb. Die Kräfte waren ihm ausgegangen …
- Handball: Der THW Kiel holt sich den Pokal: Selbst habe ich kaum etwas gesehen, aber sowohl im Halbfinale (gegen die Rhein-Neckar Löwen) als auch Finale (gegen Melsungen) war Torwart Andi Wolff der Matchwinner. Für den THW gibt es damit doch noch einen nationalen Titel, nachdem der Meisterschaftszug längst abgedampft ist.
von Münchner Löwe | Dez. 18, 2023 | Allgemein, basketball, bundesliga, Frauen-WM, Handball, Wintersport
Schifoan!
Nach Wochen des Wetterunsbills bescherte uns Petrus Traumtage bei den alpinen Skifahrern in Gröden/Alta Badia (Männer) und Val d’Isere (Frauen). Da lebt der Wolferl Ambros wieder auf.
Die beeindruckendste Fahrt des Wochenendes legte Dominik Paris bei der Original-Abfahrt am Samstag in Gröden hin, der mit einem wahren Parforceritt den italienischen Heimnsieg perfekt machte. Die Österreicher reüssierten bei den Speedrennen nur im Super-G, als Vincent Kriechmayr und Daniel Hemetsberger einen Doppelerfolg landeten. Im Riesenslalom in Alta Badia war das Skigenie Marco Odermatt zweimal nicht zu schlagen. Er ist der heißeste Kandidat für den Gesamtweltcup. Wahrscheinlich nur Marco Schwarz könnte ihm gefährlich werden, der das volle Programm fahren will und regelmäßig unter die Top 5 fährt.
Bei den Frauen in Val d’isere siegten Jasmine Flury in der Abfahrt und Federica Brignone im Super-G. Im Super-G schafften Kira Weidle und Emma Aicher wenigstens deutsche Top-Ten-Plätze.
Bayer und Bayern im Gleichschritt
Nach dem 15. Spieltag zeichnet sich im Titelrennen immer mehr ein Zweikampf zwischen den Levekusenern und Münchnern ab. Beide gewannen ihre Heimspiele gegen Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart mit 3:0. Das mit Spannung erwartete Südderby war quasi nach Kanes frühen Tor nach Konter und Fehler von VfB-Schlussmann Alexander Nübel entschieden. Kane erzielte dann noch sein 20. Saisontor. Die Bayern liegen 4 Punkte zurück, haben aber noch das Nachholspiel zu Hause gegen den 1. FC Union in petto.
Der Dritte RB Leipzig liegt bereits 7 Punkte hinter der Werkself, und der BVB ist eh schon lange aus dem Titelrennen und wird sich in der Liga als derzeit Fünfter um die erneute Champions-League-Quali streiten müssen. Dafür könnte eben diese 5. Platz sogar reichen, wenn die deutschen Clubs im Europapokal die beste Länderbilanz schaffen. Am Tabellenende hat sich erst mal ein Quartett nach unten abgesetzt. Heidenheim und Bochum landeten wichtige Siege gegen die Abstiegskonkurrenz Mainz respektive Union Berlin und haben erst mal einen Respektabstand
In der 2. Liga ist die Vorrunde bereits abgeschlossen.Kiel fürht das Nord-Trio vor St. Pauli und den HSV an. Das Feld ist noch eng beisammen. Abgeschlagen ist allersdings als Letzter der VfL Osnabrück, der den Abstieg kaum noch entrinnen wird.
6 Deutsche überwintern im Europapokal
Auch die Vorrunden der internationalen Wettbewerbe im Fußball sind abgeschlossen. Bayyern, BVB und Leipzig stehen im Achtelfinale der Champions League. Die ganz großen Überraschungen in der Vorrunde blieben aus mit Ausnahme des Desasters von Manchester United, das in ihrer „einfachen“ Gruppe mit Bayern, Kopenhagen und Galatasaray nur Vierter wurde und ganz ausschied. Das 0:1 gegen die Bayyern war schlicht erschüttern und hatte mit United-Fußball nix zu tun. Auch Newcastle und Union (als einziges deutsches Team) sind im Frühjahr gar nicht mehr dabei. Dort kommt es im Achtelfinale zu folgenden Begegnungen
Lazio – Bayern
Eindhoven – BVB
RBL – Real
Port – Arsenal
Neapel – Barca
Kopenhagen – ManCity
PSG – Real Socieadad
Inter – Atlético
In der Europa League hat Bayer ohne Punktverlust als Erster direkt das Achtelfinale erreicht. Der SC Freiburg muss als Zweiter in die Zwischenrunde, wo mit dem RC Lens ein sehr reizvolles Duell wartet. Das Stadion in Lens ist für mich das stimmungsvollste in Frankreich.
Und Eintracht Frankfurt spielt als Zweiter der Conference League gegen Union Saint Gilloise aus Belgien ran, das in der vergangenen vergangenen Saison Union ausschaltete und an Bayer scheiterte. Boniface wird allerdings kein Schrecken der Deutschen mehr sein, weil er jetzt für Bayerdie Tore schießt.
Je oller, je toller
Das trifft auf den 33-Jährigen Pius Paschkew zu, der am Samstag in Engelberg sein erstes Weltcup-Skispringen gewann und tags darauf hinter den Österreichern Stefan Kraft und Jan Hörl Dritter wurde. Die Tournee ab nächster Woche könnte tatsächlich wieder einen Heimerfolg bringen, denn bisher sind alle Springen an deutsche oder österreichische Springer gegangen. Wird schon schiefgehen. Gar nicht dabei ist allerdings Markus Eisenbichler.
Große Überraschung
An mir völlig vorbeigelaufen im Wintersport-Marathon am Wochenende ist Victoria Carl. Die Langlauf-Olympiasiegerin im Teamsprint gewann am Sonntag in Trondheim den Weltcup über 10 km klassisch. Tags zuvor wurde sie im Skiathlon Sechste.
Jubel in Frankreich
Die Handballerinnen haben den WM-Titel durch einen Finalsieg gegen Norwegen geholt: ein prächtiges Signal für das olympische Turnier zu Hause in Frankreich. Die Deutschinnen landeten letztlich auf den 6. Platz. Es ist immer dasselbe. Sie haben tolle Ansätze, aber auch fürchterliche Phasen wie in ihrem Viertelfinale gegen Schweden, als sie die Anfangsphase völlig verschliefen, 0:7 (!) und zur Pause 6:16 zurücklagen. Am Ende unterlagen sie 16:26. Ähnliches passierte am Sonntag im Spiel um Platz 5 gegen Holland: Da stand es zur Pause 7:16. Für Olympia kann sich das Team noch über ein interkontinentales Turnier qualifizieren. Da darf es solche Aussetzer zu Beginn nicht geben.
Alaba, der Pechvogel
Die fast schon euphorische Vorfreude der Österreicher auf die Fußball-EM hat einen argen Dämpfer erhalten. Eher weniger durch die starken Gruppengegner Frankreich und Holland, sondern durch den Kreuzbandriss von David Alaba, den er sich gestern beimPD-Spiel von Real
Blick über den Teich mit US-Sport folgt morgen gesondert, wenn NFL-Spieltag 14 MNF komplett ist.
Das wird die Woche, die wird (einschließlich der Weihnachtsfeiertage)
Letzter Buli-Spieltag des Jahres
Mit dem 16. Spieltag am Dienstag/Mittwoch geht die Bundesliga in die Winterpause. Der BVB trifft dabei auf seine Nemesis der vergangenen Saison, als sie gegen Mainz am letzten Spieltag mit einem Heim-Remis die sicher geglaubte Meisterschaft verspielten. Es gibt jeweils zwei Anstoßzeioten um 18.30 und 20.30 Uhr. Bayer empfängt am Mittwoch Bochum, Bayern muss nach Wolfsburg. Und ein direktes Abstiegsduell findet am Mittwoch in Berlin zwischen Union und Köln statt.
Fußball international
Die Premier League hat einen ihrer Saisonhöhepunkte am Boxing Day (26.Dezember) und spielt davor zwischen Donnerstag und Sonntag (!) einen kompletten Spieltag. Auch in Frankreich, Italien und Spanien rollt in dieser Woche der Ball
Meine persönlichen Höhepunkte dabei:
Sa., 18.30: Liverpool – Arsenal (Sky)
Sa., 20.45: Roma – Napoli (DAZN)
Und nicht zu vergessen die Club-WM. Halbfinale und Finale in der Wüste. WErs braucht …
Dart wird nur langsam Ernst
Bis Samstag stehen die 1. und 2. Runde auf dem Programm. Morgen spielt unter anderem Dragutin Horvat (gegen Mike de Dekker) und Ricardo Petreczko gegen die letzte verbliebene Frau Mikuri Suzuki (Fallon Sherrick ist schon raus). Am Samstag zweite Runde mit Florian Hempel und Michael Schindler und vielen anderen. Dann Weihnachtspause, und in der anstehenden Woche wird es dann wirklich ernst. Schaun mer mal
Und sonst
Nach dem Italien-Marathon in Italien mit 5 Rennen in 5 Tagen haben die Ski-Männer nur noch den Slalom in Madonna am Freitag auf dem Programm. Die Frauen bleiben in Frankreich und fahren am Donnerstag in Courchevel ebenfalls einen Slalom.
US Sport verwöhnt uns mit einem kompletten Programm in NFL (wieder Samstag, kompletter Sonntag und auch am Montag, nicht nur das Nachtspiel). NBA macht nur am Heiligen Abend Pause, hat dan am 1. Weihnachtstag (Montag) ihr Superprogramm mit 5 vermeintlichen Schlagerspielen nationswide und alle bei DAZN. Die NHL macht tatsächlich eine Weihnachtspause zwischen Sonntag und einschließlich Dienstag
Deutsche Ligen: DEL am Donnerstag und Samstag mit zwei Spieltagen
BBL mit einem zerstückelten Spieltag zwischen Mittwoch und Samstag. Dazu die internationalen Wettbewerbe.
HBL mit einem kompletten Spieltag Dienstag und Mittwoch
Und wer unbedingt Tennis sehen will: In Dubai gibt es diese Woche die World Tennis League mit mit 4 Teams mit internationaler Beteiligung (namhafte Profis wie u.a. Iga Swiatek Elena Rybakina sowie Daniil Medwedew, Stefanos Tsitsipas. Mit einem besonderen Format, das mit jetzt zu kompliziert ist. Wers wissen will
https://www.eurosport.de/tennis/iga-swiatek-aryna-sabalenka-daniil-medvedev-stefanos-tsitsipas-und-co.-teilnehmerfeld-der-world-tenn_sto9909316/story.shtml
Ich werd mich vor Weihnachten sicher noch mal melden.
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