Das wird Molympico, Sonntag

Alles Lindsey oder was? Nein, denn es wartet auch eine Mixed-Biathlon-Staffel und wahrscheinlich sogar deutsches Rodel-Gold. Zu sehen diesmal bei ZDF und Eurosport.

 

Pflichtprogramm

 

11:30: Abfahrt der Frauen

 

Sie hat es wirklich getan. Lindsey Vonn hat trotz des Kreuzbandrisses vor einer Woche tatsächlich den ersten Trainingslauf auf der Tofana in Angriff genommen und die Strecke ohne größere Probleme und sogar recht schnell gemeistert. Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht  sagen (das tun andere in aller Ausführlichkeit), außer: Drama-Queen, aber voller Respekt.
Wie es dann tatsächlich um die Amerikanerin bestellt ist, bleibt abzuwarten. Eine große Gegenspielerin wird Sofia Goggia sein. Wenn die italienische Draufgängerin, die im Zweifel ebenfalls alles riskieren wird, ohne Zwischenfälle durchkommt, sehe ich sie ganz vorne. Egal ob Vonn oder Goggia, der alte Skirennspruch „Sieg oder Akkia“ liegt mir auf der Zunge.
Im Gegensatz zu den Männern sind auch zwei Deutschinnen mitten drin im Medaillenrennen. Hier die reine Speed-Spezialistin Kira Weidle-Winkelmann, die in diesem Winter wieder zu alter Form gefunden hat. Dort die Allrounderin Emma Aicher. die so ruhig, ja gelassen fährt (die Schwedin in ihr?), dass man ihr nie ansieht, wie schnell sie eigentlich unterwegs ist. Allerdings hatte sie im Training so ihre Schwierigkeiten mit der anspruchsvollen Tofana, traditionell eine der Strecken im Kalender, wo Erfahrung hilft. Zum einen weil der Tofana-Schuss echte Überwindung kostet, zum anderen weil diese lange Passagen mit den weiten schnellen Kurven fast einmalig  sind im Rennkalender.
Eine andere US-Amerikanerin ist dagegen mehr als ein Gehemtipp: Breezy Johnson, ihres Zeichens Abfahrtsweltmeisterin und prädestiniert für Großereignisse. Es würde mich wirklich nicht wundern, wenn sie allen den Rang ablaufen würde. Ausnahmsweise dagegen habe ich weder eine Österreicherin  noch eine Schweizerin auf dem Medaillen-Zettel, Marjorie Blanc vielleicht ausgenommen. Irre, das hier zuzugeben, aber vielleicht dankt man mir in Austria (doch Conni Hütter?) meine Unfähigkeit der Vorhersage.

 

14:05: Biathlon, Mixed-Staffel

 

Seit 2014 ist diese Disziplin olympisch. Je 2 Männer und 2 Frauen bilden ein Team, jeder Läufer absolviert 6 Kilometer und muss  liegend und stehend je fünfmal schießen. Wie in den „normalen“ Staffeln gibt es 3 Nachlader pro Schießübung, wenn dann noch Scheiben stehen, gehts ab in die Strafrunde (und ein großer Seufzer durchs Antholzer Rund.
Die Idee des Verbandes: Auch kleinere Nationen sollen chancenreich an einer Staffel teilzunehmen. Die Realität sieht dann allerdings so aus, dass die erfolgreichen Biathlon-Nationen auch hier die Medaillen abräumen.
Die französische Staffel gilt als klarer Favorit, das größte Problem war, gerade bei den Frauen die richtige Wahl zu freffen. Lou Jeanmonnot ist zwar unbestritten, aber dass sich die Trainer für Julia Simon entschieden und nicht für die in der Loipe so schnelle Justine Braisaz-Bouchet, mag überraschen
Härtester Konkurrent dürfte Norwegen sein, obwohl in dieser Saison die überragenden Boe-Brüder Tarjej und vor allem Johannes-tignes nicht mehr dabei sind. Doch das Reservoir scheint unendlich, und mit Schlussläuferin Maren Kirkeeide hat Norge einen echten Trumpf im Ärmel, wenn es am Ende eng werden sollte.
Und die Deutschen? Haben durchaus Medaillenchancen, vor allem neben Schweden und Gastgeber Italien. Weltcußsiegerin Franzi Preuß ist wie Philipp Nawrath gesetzt zu sein, ansonsten haben die Trainer die freie Auswahl zwichen guten, aber nicht überragenden Aktiven. Die Frage wird sein, ob sie eher auf verlässliche SchützInnen (Vanessa Voigt) oder starke LäuferInnen (Janina Hettich) setzen. Angesichts der eher kurzen Strecke scheinen die Schützen im Vorteil, siehe auch Frankreich und Simon.

 

Wird sicher spannend

09/13:30: Snowboard, Parallel-Riesenslalom, Frauen und Männer

 

Leicht wirds den lässigen Leuten auf den Boards nicht gemacht. Zunächst die Qualifikation, in der die Frauen und Männer einen Kurs auf Zeit fahren. Die jeweils 16 Besten qualifizieren sich fürs Achtelfinale, in dem es dann Frau vs Frau (Mann vs Mann) Runde für Runde bis ins Finale geht. Wenn ich es richtig sehe, gibt es in jeder Runde nur einen Lauf, der schnellere der Qualifikation darf dann wählen, ob es der rote oder der blaue Kurs  ist (was meist schon die halbe Miete ist, denn 2 völlig gleich schnelle Parcours sind praktisch unmöglich zu setzen.

 

18:34! Rennrodeln, Einer, Männer

 

Italienische Pünktlichkeit. Ehre, wem Ehre gebührt: Felix Loch kann tatsächlich zum dritten Mal Einzel-Olympiasieger werden und würde mit der deutschen Rodel-Legende Georg Hackl gleichziehen. Ausgerechnet Hackl könnte diesem Erfolg einen Strich durch die Rechnung machen, denn die von ihm trainierten Österreicher um David Müller gelten neben Lochs Landleuten (Max Langenhan) als größte (ich sag fast einzige) Goldfavoriten. Hundertstel, vielleicht gar tausendstel werden im Eiskanal von Cortina entscheiden. Wers mag …

 

19:30: Eiskunstlauf, Team:

 

Am Abend kommen dann die Fans des Eiskunstlaufs auf ihre Kosten – und dies tatsächlich in Mailand selbst. Team-Entscheidung bedeutet, dass die besten sechs Mannschaften mit einem Paar, einer Frau und einem Mann antreten (nicht gleichzeitig, versteht sich). Wenn ich das richtig sehe, wären das 18 Weltklasseküren. Und der Eistanz? Da wird die Kür schon tags zuvor geboten, offenbar das hässliche Entlein im glamurösen Eiskunstlauf.

 

Und sonst:

 

  • Skiathlon der Männer (13:00): Die nehmen im Gegensatz zu den Frauen (siehe Samstag) sogar je 15 Kilometer klassisch und frei in Angriff. Alles andere als ein Sieg des Norwegers Johannes Klaebo wäre eine riesige Überraschung.

Das wird molympico, Samstag

Anmerkung: So lang wie diesmal wird es nicht mehr werden können, wenn Ski und Rodel erst mal gut, sprich los  sind. Trotzdem noch mal der Hinweis: Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Das gilt vor allem auch für meine FavoritInnen.

 

Pflichtprogramm

 

11:30: Abfahrt der Männer (ARD und Eurosport) 

 

Paukenschlag mit der 1. Entscheidung überhaupt, oder: Das Beste kommt zuerst. Die Abfahrt gilt als Königsdisziplin der Alpinen, und für Österreicher wie Schweizer ist das vielleicht sogar der wichtigste Wettbewerb der gesamten Spiele. Hier ein Triumph, und die Bilanz ist schon mal gerettet. Wie 1976 in Innsbruck, als ebenfalls die Männer-Abfahrt der erste olympische Wettbewerb war. Alle Last lag auf Franz Klammer, der gewinnen MUSSTE! Tagelang gab es kein anderes Thema als seine Skier, ob er mit einem Lochmodell starten würde oder nicht (er tat es nicht). Irgendwie behielt der Kärntner die Nerven beisammen, stürzte sich verwegen den Patscherkofel hinunter und fing mit Startnummer 15 den führenden Bernhard Russi noch ab. Österreich jubelte, die Spiele waren gerettet!
Ganz so viel Seelenheil werden die Italiener hoffentlich nicht in ihre 4 Abfahrer legen, aber das Quartett gilt auf der schwierigen, wenngleich diesmal nicht ganz so eisigen Stelvio nach Bormio hinunter mit Sicherheit zu den Favoriten. Ob Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni, der 2-Meter-Riese Dominik Paris und die jederzeit zu beachtenden Mattia Cassia und Florian Schieder. Die Trainingszeiten sind zwar mit Vorsicht zu genießen, aber gerade Franzoni und Cassia trumpften mit Bestzeiten in den ersten beiden Läufen.
Und doch: Gold geht wohl nur über die Schweizer Franjo van Allmen und Marco Odermatt. Mich hat van Allmen zuletzt bei der Abfahrt in Crans Montana schwer beeindruckt, als er die Konkurrenz förmlich deklassierte, über Odermatts Ausnahmetalent auf (Abfahrts)-Skiern brauche ich hier nicht zu diskutieren.
Echte Außenseiter haben auf der anspruchsvollen Stelvio erfahrungsgemäß nichts zu melden, aber natürlich gilt es bei Großereignissen, immer auch die Nordamerikaner zu beachten, egal ob aus den USA (Ryan Cochran Siegle) oder Kanada (James Crawford, Cameron Alexander).
Und die Österreicher? Wandelt einer auf den Spuren vom Klammer Franz? Wenn überhaupt, dann Vincenz Kriechmayr, aber schon eine Medaille wäre ein Riesenerfolg.
Wer hier Deutsche vermisst: Ich such‘ auch noch … Luis Vogt ist ja nicht dabei (Platz 8 in Kitz war zu spät und zu wenig, grummel).

 

18:40, Skispringen Frauen, Normalschanze

 

Es gibt eine klare Favoritin. Nika Prevc aus Slowenien kann sich übertrieben gesagt nur selbst schlagen, was ihr in dieser Saison allerdings höchst selten gelungen ist. Die erst 20-Jährige aus der Prevc-Dynastie (ihr jüngster älterer Bruder Domen ist diese Saison bei den Männern das Um und Auf) dominiert auf kleinen und großen Schanzen die Konkurrenz nach Belieben. Aber gerade bei Olympia hat man schon die tollsten Überraschungen gesehen, man denke nur an den Sensationspoloen Woyzech Fortuna (sic!), der 1972 vom Winde begünstigt den heimischen und klar favorisierten Japanern auf und davon flog, eine Bö hatte ihn davongetragen.
MIt neuem Reglement (Windkorridor und Handicap-Punkten) versuchen Regelhüter seit ein paar Jahren zu verhindern, dass es eine komplette Windlotteri gibt, doch schiebt es von hinten, dann hat eben auch eine Nika Prevc keine Chance, wenns bei der anderen von vorn trägt.
Und dann? Dürfen sich auch Deutsche Hoffnungen machen. Wie Carola Vogt, die bei der Frauen-Premiere 2014 n Sotschi triumphierte. Jetzt rechnen sich vor allem Katharina Schmid und Selina Freitag Medaillenchancen aus. Schmid hat allerdings schon am Tag zuvor eine nicht zu unterschätzende Belastung vor sich. Sie trägt nämlich bei de Eröffnung die deutsche Fahne, hoch oben in Predazzo im bergigen Anteil dieser Eröffnungsfeier. Eine tolle Ehre, gewiss, aber eben auch eine Ehre, die Kräfte und Konzentration nimmt (vielleicht aber auch beflügelt?). Die Japanerinnen habe ich auf dem Zettel und auch die Österreicherin Lisa Eder

Gesprungen wird auf der ungebauten WM-Schanze von Predazzo. Dieser Umbau sorgt für erheblichen Unmut, weil im Sommer beim ersten herantasten mehrere Springerinnen stürzten, manche dbei so schwer, dass sie wegen Kreuzbandrissen die Saison beenden mussten (nicht jede ist eine Lindsey Vonn). Jetzt hat man nachgebessert, und tatsächlich verliefen die Trainings jetzt weitgehend störungsfrei.

 

Wird sicher spannend

 

13:00: Skiathlon der Frauen

 

Ein noch relativ neuer Langlauf-Wettbewerb. Die Nordischen Skisportler sind sehr tradtionsverbunden. Deshalb ist der Diagonalschritt noch nicht verschwunden, obwohl das Skaten, also die Freie Technik viel schneller ist (keiner käme allerdings auch auf die Idee, das Brustschwimmen abzuschaffen, weil Kraulen schneller ist). Skiathlon verbindet die beiden Techniken Los geht es im Massenstart im sog. Klassischen Stil (Diagonal), nach 10 Kilometern dann der Wechsel zur Freien Technik (Skating). Weil man hier andere Skier braucht als dort (anderes Wachs, andere Länge, anderer Schliff), gibt es einen Ski- und Stöckewechsel in einer klar festgelegten Zone: immer hübsch anzusehen, aber schon manche Hoffnung ist an einem total missglückten „Boxenstopp“ zerschellt.

Klare Favoritin ist Jonna Sundling (wie wahrscheinlich in allen Langlaufwettbewerben). Die Schwedin hat bei der letzten WM in Trondheim mächtig abgeräumt, und das im „feindlichen“ Norwegen. In dieser Saison hat sie sich allerdings nicht sehr oft sehen lassen, fehlte etwa bei der Tour de Ski. Dort triumphierte Jessie Diggins, die Amerikanerin gilt im Skiathlon als einige seriöse Kontrahentin. Dahinter kämpfen die restlichen Schwedinnen (Ebba Andersen?), natürlich die Norwegerinnen um die Medaillen. Sehr zu beachten ist die Österreicherin Theresa Stadlober, die vor 4 jahren in dieser Disziplin Bronze holte (die große Frage hier: was macht Mama Roswitha Stadlober, für die als ÖSV-Präsidentin eigentlich die Männer-Abfahrt Pflicht ist?).

 

19:30: Big Air Männer

 

Spannung bedeutet hier weniger Fingernägelkauen, wer gewinnt (mir wurscht, welcher Aussie), sondern ob wie alle Athleten ihre artistischen Sprünge landen können. Ein visuelles Highlight der Spiele, in dem die Australier (!) und Nordamerikaner den Ton angeben.
Mit dem Snowboard fahren sie (in wenig sportlich aussehende Pluderhosen gewandet, man ist ja locker) ein gutes Stück bergab, eine Schanze wirft sie hoch in die Luft, und dann beginnen sie zu saltieren und schraubeln, dass es eine wahre Lust ist. Der Reporter behauptet mitzuzählen und brüllt „1080“ oder mittlerweile auch „1440“ in den Äther. Uns Zuschauern wird schon beim Zuschauen schwindlig, doch die Sportler finden sich (meist) gut in den Lüften zurecht und landen mehr oder weniger sicher im Schnee. Danach unbedingt lächeln, wie beim Eiskunstlauf, denn hier wie dort entscheiden Kampfrichter und verteilen Noten, die dann mit dem Schweirigkeitsgrad (je höher, desto besser) verrechnet werden.
Eine Besonderheit: Alle Wettbewerber haben sich ganz doll lieb und klatschen, wenn dem Kontrahenten mal was ganz Dolles gelungen ist. Eine große, glückliche Sport-Familie.

 

Und sonst?

 

  • Die Eishockey-Frauen sind schon mitten im Turnier. Deutschland hat das erste Spiel gegen Schweden verloren, jetzt (12:10) steht die Partie gegen Japan an.
  • Erste Entscheidung im Eisschnelllauf: Die Frauen bestreiten die 3000 Meter. Im Zweifel wird Oranje (Niederlande) bowen sein.

Olympia – endlich wieder ein Winterfest in Europa

Es ist soweit. Am Freitag werden die Olympischen Winterspiele im Mailänder Fußballtempel San Siro eröffnet (wenn ich es richtig verstanden haben, mit Schalten in die Berge nach Cortina und Val di Fiemme). Es ist die 25. Auflage, und zum ersten Mal seit 20 Jahren trifft sich die Jugend der Welt wieder in Mitteleuropa: nach Turin 2006 also in der zweiten norditalienischen Metropole. Da in Mailand selbst schlecht abgefahren und Ski gesprungen werden kann (warum eigentlich nicht Big Air auf einer künstlichen Anlage ins San Siro?), rücken die Berge in den Mittelpunkt. Die klassischen Wintersportorte Cortina (Ski alpin Frauen), Bormio (alpine Männer), Antholz (Biathlon) und Val di Fiemme (Skispringen). Alles aus den Weltcups bekannte und bewährte Anlagen, in denen hochklassiger Sport zu erwarten ist und viel Zuschauerbegeisterung. Gerade daran hat es in den vergangenen Ausgaben in Asien doch sehr gefehlt (Ja ich weiß liebe Koreaner, wie fanatisch-fantastisch ihr beim Shorttrack und Eiskunstlaufen wart).

 

 

Was ich vorhabe

 

Auf jeden Fall: eine höchst subjektive, vielleicht auch parteiische Sicht der Dinge der 19 Wettkampftagen (es stehen schon ab Mittwoch Curling-Spiele an …). Ich werde mich echauffieren, Spannung, die ich erlebt habe, hoffentlich reproduzieren, aber auch analysieren und kommentieren. So wie ich es hier seit  zweieinhalb Jahren mache.

Was es hier nicht gibt: Vollständigkeit: einen Ergebnisdienst und die bloße Nachricht „xy hat den Wettbewerb z gewonnen“. Und was fehlt, das fehlt, ohne Begründung. Beschwerden werden gelesen, versprochen! Was für meinen Blog generell gilt (subjektive Auswahl), gilt erst recht für Olympia. Auch wenn Winterspiele längst nicht so ein gedrängtes Programm haben wie die im Sommer, alles kann und will ich nicht sehen, geschweige denn darüber schreiben. Was nicht heißt, dass hier nicht trotzdem plötzlich ein Stück übers Skibergsteigen (immerhin olympische Premiere) erscheint. Oder wenn es im Eiskunstlauf Fabulöses zu berichten gibt wie der Typ, der alle Sprünge vierfach dreht (den gibt es wirklich, nicht dass ich das selbst zählen und erkennen würde …).

Ich erhoffe mir viele Gustostückerl, also lustige, vielleicht auch traurige Begebenheiten (der Skispringer, dessen Ski ohne Skispringer die Schanze runterfahren. Ach ne, das ist doch zu unwahrscheinlich, oder Domen Prevc …). Aufgrund der  lückenlosen Berichterstattung in ARD/ZDF und ihren Streams und Discovery+ sowie die technisch für mich möglicher Ausflüge zum österreichischen und Schweizer Fernsehen (oder Italien?, Kanada?? Neuseeland bei Alice Robinson???) kann ich alles, was ich live verpasst habe, „nachschauen“.

Ich werde sehr viel gucken (adieu, liebe Welt). Im Mittelpunkt steht klar der alpine Skisport (alles) und Biathlon (fast alles), Ski nordisch und Skispringen. Eishockey ist Pflichtprogramm, Männlein wie Weiblein (ganz sicher das Finale Kanada vs USA). Also die ganz klassischen Wintersportarten, hier hab ich auch die meiste Ahnung. Ski Freestyle habe ich mir fest vorgenommen (Buckelpistenfahren ist faszinierend), aucn Snowboard, die Big Aerials könnten ein absoluter Höhepunkt werden. Lieber Eisschnelllauf als Shorttrack (obwohl das manchmal sehr unterhaltsam ist, googelt mal den Namen Stephen Bradbury). Wer hier Schlittensport sucht: Oje. Ansonsten halte ich es mit der Devise: Überraschungen und Vielfalt erfreuen. Hat hier jemand Curling gerufen?

Natürlich hab ich auch immer ein Auge auf Sportpolitisches (hoffentlich wenig) und die Berichterstattung im Fernsehen und hier vor allem die Frage, wie sehr erfreuen oder mich die Reporter und Reporterinnen.

 

Wie ich es vorhabe

 

Die Betonung liegt auf „vorhabe“, denn nix is fix. Paris ’24 ist mein Anhaltspunkt. Ich plane ein tägliches Erscheinen (seufz). Da die Ski- und Biathlonrennen spätestens um 15 Uhr zu Ende sind, bietet sich der frühe Nachmittag zum Schreiben an. Alles hab ich noch nicht bedacht (zB fehlt mir ein Titel, wie ich den ganzen Bums nennen soll), aber im Wesentlichen wird es zwei Teile geben: Im ersten rekapituliere ich das Geschehen seit dem letzten Eintrag, im zweiten schaue ich auf den nächsten Tag mit meinen persönlichen Hinweisen. In meiner idealen Welt gibts auch schon einen kleinen Hingucker auf den übernächsten Tag zwecks besserer Planung.

Ich merke, wie die Vorfreude wächst auf ein Wint4ersportfest. Lasst Euch hier überraschen! Ich überrasche mich wahrscheinlich selbst (und werde jede einzelne Rodelfahrt sezieren. Nicht!).

 

P. S. Dazu noch die Kleinigkeiten wie Super Bowl Sonntagnacht, Champions League und Ballsport.