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Das war die Woche, die war

Paderborn vorn
Nach nur zwei Spieltagen ist der SCP das einzige Zweitliga-Team ohne Punktverlust. 3:1 gewannen die Olstwestfalen gegen Absteiger Darmstadt 98, das schon die 2. Niedelrage kassierte. Der andere Absteiger 1. FC Köln holte in Elversberg beim 2:2 wenigstens den ersten Punkt.

Ach Sechzig
Da wird für alle Löwen-Fans eine schere Saison, fürchte ich. 1:3 verloren die Sechzger beim VfB Stuttgart II. Klassischer Fehlstart also nach dem 0:1 gegen Saarbrücken zum Auftakt

Zverev raus
Beim Tennisturnier in Montreal verlor der Deutsche im Viertelfinale gegen Sebastian Korda, vor Wochenfrist Turniersieger in Washington, also glänzend in Hartplatzform. Auch Jannik Sinner ist nach der Niederlage gegen Alexander Rublew nicht mehr dabei. Das Finale bestreiten heute Abend der Australier Alexei Popyrin und eben Rublew.
Bei den Frauen in Toronto treffen im Finale die beiend US-Amerikanerinnen Jessica Pegula und Amanda Anisimova aufeinander. Anisimova war schon in der erweiterten Weltspitze, dann warfen sie Verletzungen zurück. Jetzt startet sie ein tolles Comeback.

Das wird die Woche, die wird

Wer wird Cincinatti Kid?
Frauen und Männer treten ab heute in Ohio beim Tennis-Masters an. Olympiasieger Novak Djokovic hat allerdings sien Teilnahme abgesagt. Ansonsten sind die Top 25 der Männer mit Ausnahme des verletzten Australier Alex de Minaur dabei.Bei den Frauen fehlt Danielle Collins. Schade, denn die Amerikanerin trupmpfte in ihrem Abschiedsjahr bisher außerordentlich stark auf.

Beacher in Holland
Kaum zu glauben, schon diese Woche ermitteln die Volleyballer und Volleyballerinnen ihre Europameister. Fast die komplette Europa-Elite hat die Startzusage gegeben. Gleich im ersten Gruppenspiel morgen treffen die beiden deutschen Olympia-Paare Cilja Tillmann/Svenja Müller und Laura Ludwig/Louise Lippmann aufeinander. Mal schauen, wie die nicht für Paris qualifizierten Paarungen auftreten.

Bayers Titelverteidigung
Zumindest im Pokal, wo ab Freitag die 1. Pokalrunde ansteht. Mit ganz reizvollen Begegungen wie am Freitag (20.45) Ulm vs Bayern (in Ulm wurde Bayern-Ikone Uli Hoeneß geboren). Upset-Alarm besteht durchaus am Samstag bei Osnabrück vs Freiburg und RW Essen gegen Leipzig

Und sonst

  • Start der Vuelta. Am Samstag im Nachbarland der Auftakt in Lissabon mit einem Zeitfahren. Die Top-Rundfahrer Pogacar, Vingegaard und Evenepoel sind allesamt nicht am Start, hinter Roglic vom Team Red Bull steht noch ein Fragezeichen.
  • Beginn der Premier League: Schlager des 1. Spieltags ist die Partie des Titelverteidigers Manchester City beim FC Chelsea (So., 17.30. Zu sehen wie in den Jahren zuvor bei Sky.
  • Motorrad-WM in Spielberg: Wie üblich Qualifikation, Sprint und Rennen in MotoGP, Moto2 und Moto3.
  • Tour de France der Frauen: In insgesamt 8 Etappen geht es bis Sonntag von Rotterdam bis zur Bergstation von LÁlpe d´Huez, wo die Entscheidung fallen dürfte.

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Das war die Woche, die war

Auf Daddys Spuren

Sebastian Korda hat das Tennis-turnier in Washington gewonnen durch einen Finaleerfolg über den Italiener Flavio Cobelli, einen der Aufsteiger der Saison. Was den Erfolg so besonders macht: Vor 31 Jahren triumphierte Kordas Vater Petr in der us-amerikanischen Hauptstadt. Ganz so grandios läuft die Karriere von Korda jr. nicht. Viel erfolgreicher ist seine Schwester Nelly. Sie ist Nummer 1 der Golf-Weltrangliste und will diese Woche Olympiasiegerin werden.

Absteiger patzen zuhause

Dass die Saison für den 1. FC Köln und Darmstadt 98 in der 2. Fußball-Bundesliga kein Zuckerschlecken wird, habe ich erwartet. Der Auftakt indes verleirf äußerst ungünstig. Der FC unterlag dem HSV, 0:2, bei dem Ex-Trainer Steffen Baumgart nun auf der Bank sitzt, mit dem gleichen Ergebnis unterlagen die Hessen Fortuna Düsseldorf. Glänzender startete dagegen Schlake 04, das nach dem 5:1 v Braunschweig erster Tabellenführer st.

Nettes aus Austria

Gerichtsniederlage für Polster: Toni Doppelpack wollte vor einem österreichsen Gericht juristisch drei Ländespieltore erstreiten, die bisher nicht in die Statistik einfließen, weil sie nicht offiziell angemeldet wurden. Die Klage wurde in 1. Instanz abgewiesen. Polster zeigte sich enttäuscht: Nicht weil er Angst um seinen ÖFB-Torrekord habe, natürlich nicht, aber es gehe ihm Prinzip. Was ein unterlegener Prozesshansel halt so von sich gibt.
Sieg für Edi Glieder: Der frühere Publikumsliebling von Schalke 04 gewann die WM im Fußball-Golf in Ungarn- in der Ü-55-Wertung. Einst mit dem FC Pasching Schreckgespenst im UI-Cup gegen Werder Bremen, triumphierte er nun mit 22 unter Par.

Und sonst
– Abwechslung in der MotoGP: Diesmal gewann din Silvestone er Italiener Bastianini auf Ducatin
– Auswärtserfolg in der Rallye: In Finnland hatte nicht wie so oft ein Einheimischer, sondern der achtmalige Weltmeister Sebastien Ogier die Nase vorn. Der Franzose siegte vor Thierry Neuville aus Belgien und Landsmann Adrien Fornaux. Neuville führt die Gesamtwertung vor Ogier an. Titelverteidiger Kalle Rovanperä ist abgeschlagen Sechster.
– Ärger im Skizirkus: Nämlich um die sogenannte Lex Hirscher. Die FIS verfügte handstreichartig, dass ehemalige Weltmeister, Olympiasieger und Weltcup-gewinner unabhängig von ihrer Rangliste ein Startrecht genießen – und zwar direkt hinter der ersten Startgruppe, also Nummer 31. Was für ein Zufall aber auch, dass eben Marcel Hirscher nach zwei Jahren Pause ein Comeback anstrebt und zwar für die Niederlande, der Heimat seiner Mutter. Jetzt kann er sich die mühsame Qualifikation via FIS-Rennen in Australien oder Chile sparen. Überraschenderweise findet der Östereicher die Regel „gut“. Dem könnte ichc sogar zustimmen, wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass es der FIS nicht um Belohnung verdienter Sportler an sich geht, sondern einzig und allein, sich den lukrativen Fisch Hirscher nicht entgehen zu lassen.

Das wird die Woche, die wird

– Masters-Tennis in Kanada: In Montreal (Männer) und Toronto (Frauen) stehen die Masters-Turniere an. In Montreal führt der bei Olympia fehlende Jannik Sinner das Tableau vor Sascha Zverev an. Die beiden Paris-Finalisten Novak Djokovic und Carlos Alcáraz fehlen hingegen; In Toronto will Coco Gauff ihren Titel verteidigen. Auch hier fehlt mit Quinwen Zheng die Olympiasiegerin, außerdem auch Weltranglistenerste Iga Swiatek. Die einzige Deutsche im Hauptfeld, Tatjana Maria, ist bereits in der 1. Runde ausgeschieden gegen die Ukrainerin Marta Kostyuk.
– Champions-League-Qualifikation: Heute und morgen die Hinspiele der 3. Runde.Dabei treffen unter anderem der FC Salzburg auf Twente Enschede und Dynamo Kiew (in Lublin) auf die Glasgow Rangers.

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Das war die Woche, die war

Hamilton siegt – Russell disqualifiziert

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die Red-Bull-Dominanz um Weltmeister Max Vetstappen der Vergangenheit abgehört, dann war es das Rennen auf der Beg- und Talbahn in Spa. Verstappen, allerdings auch gehandicapt durch eine 10-Plätze-Strafe in der Startaufstellung, hatte nie etwas mit dem Sieg zu tun und konnte am Ende froh über den vierten Platz sein. Es gewann Lewis Hamilton im immer besseren Mercedes. Sein Teamkollege George Russell  war zwar als Erster durchs Ziel gerast, sein Wagen war aber um 1,5 Kilo zu leicht (wie immer so etwas heutzutage noch passieren kann). Deshalb wurde er nachträglich disqualfiziert, und Hamilton „erbte“ seinen 105. Grand-Prix-Erfolg. Oscar Piastri im McLaren holte sich den zweiten Platz vor Charles LeClerc (Ferrari).
Dabei hatte Russell von einer gewagten Mercedes-Strategie profitiert. Er fuhr als einziger mit nur einem Stop, und die Reifen waren am Ende noch gut genug, sich der Konkurrenz zu erwehren. Umso ärgerlicher die Disqulifikation.

Berrettinis Sieg-Doppel

Bisher ist der Italiener nicht gerade als Sand-Spezialist bekannt. Doch nach dem Sieg in Gstaad gelang ihm in Kitzbühel der zweite Turniererfolg binnen einer Woche und gab dabei in fünf Partien keinen einzigen Satz ab. Nach seiner langen Verletzungspause dürfte es nicht mehr lange dauern, bis er in der Weltrangliste wieder in den Top 15 auftaucht. Weitere Turniersiege schafften Francisco Cerundolo in Umag, Yoshihito Nishioka in Atlanta sowie Mira Andreewa und Marta Linette in Iasi und Prag.

Das wird die Woche, die wird

Beginn der 2. Liga

Die Fußballer scheren sich nicht um Olympia und starten die 2. Liga. Sie ist extrem prominent besetzt. Gleich 5 EM-Stadien beherbergen Zweitliga-Vereine. Tipps sind hier sehr schwer. Absteiger 1. FC Köln steht vor einer komplizierten Saison, weil sie wegen des Transferverbots ihren Kader nicht verstärken konnten. Der HSV macht sich mal wieder Aufstiegshoffnungen, wohin der Weg von Schalke und Nürnberg führt, ist völlig ungewiss. Spannung scheint garantiert, ausgeglichene Spiele auch. O es dann auch wirklich die beste 2. Liga der Welt ist, wird sich wohl kaum klären. Auch die Championships in England bieten großartigen Sport mit ihrer Monstersaison bei 24 Teams.

Und sonst?
– Fußball-Transfers oder auch geplatzte Fußball-Transfers samt zahlloser Gerüchte
– Tennis ins Washington (Frauen und Männer)
– Rallye Finnland
– Motorrad-WM in Silverstone
– Baseball satt in der MLB

Das war die Woche, die war

Zum Fußball (EURO und Copa) geht es hier entlanghttps://blickueberdenteich.de/1144-2/
Der übrige Sport kommt hier zu Wort.

Einseitig wie selten

Erneut hieß das Wimbledon-Finale der Männer Carlos Alcáraz gegen Novak Djokovic, aber im Vergleich zum Thriller 2023 war es diesmal eine sehr einseitige Angelegenheit. Die Alcáraz sogar ungewollt spannend machte, als er beim Stand von 6:2, 6:2, 5:4 40:0 bei eigenem Aufschlag drei  Matchbälle in Folge versiebte und den Djoker tatsächlich zurück ins Spiel brachte. Doch der Serbe war längst nicht in Topform wie schon das ganze Turnier und ließ sich die Gelegenheit engehen, wenigstens den Satz zu holen.
So blieb es bei 3 Durchgängen und eines der einseitigsten Finals der letzten Jahre. Djokovic selbst hat in Wimbledon noch nie eine so herbe Klatsche erlebt, eine Partie, bei der er derart chancenlos war. Im Nachhinein hat sich mein Eindruck verfestigt, dass er nur aufgrund günstigster Umstände und einer einfachen Auslosung überhaupt erst ins Finale gekommen ist, wo er letztlich nix zu suchen hatte. Tommy Paul, Daniil Medwedew, Jannik Sinner und noch einige mehr wären auch zu stark für ihn gewesen. Djokovic ist also ein Mensch, auch er kann nicht mal einen Monat nach einer Knieoperation in Top-Form sein noch dazu in einem Jahr, in dem es bisher nach seinen Maßstäben überhaupt nicht läuft. Bisher noch kein Turniersieg und Wimbledon war das erste Finale, das hat es zu diesem Zeitpunkt seit 2006 (!) nicht gegeben. Jetzt läuft ihm die Zeit davon, und für ihn ist zu wünschen, dass er rechtzeitig den Absprung schafft. Nicht dass ich noch Mitleid mit ihm bekomme, Gott bewahre.
Alcáraz dagegen hat das kleine Formtief nach seinem ersten Wimbledon-Triumph überwunden, hat jetzt das schwierige Doppel Paris/Wimbledon gewonnen, was nur einer Handvoll Spielern gelang. Der Zweikampf mit Jannik Sinner um die Vorherrschaft des Männertennis ist eröffnet, mit Kombatanten wie Daniil Medwedew, Sascha Zverev und anderen.

Tschechin folgt Tschechin

So erwartet der Triumph von Mitfavorit Alcáraz kam, so sehr überraschte mich die Siegerin Barbora Kreijikova. Die hatte zwar schon die French Open 2021 gewonnen, seitdem aber zumindest im Einzel herzlich wenig getroffen, auch weil sie viele Verletzungen hatte. Als Nummer 31 gehörte sie gerade noch zu den Gesetzten.
Dass sie Tennisspielen kann, wissen alle. Im Doppel feierte sie auch Triumphe, zuletzt bei den French Open, die sie zusammen mit Laura Siegemund gewann. Sie hat mit den besten Volley im Frauentennis und einen vernünftigen Aufschlag, ihr Spiel ist also prädestiniert für Rasen. So jemand ist dann halt zur Stelle, wenn die vermeintliche Spitze um Iga Swiatek, Coco Gauf und Lena Rybakina patzt oder wie Aryna Sabalenka verletzungsbedingt gar nicht antreten kann.
Im Finale siegte sie gegen die nicht minder überraschende Yasmine Paolini. Die Dreisatzpartie bot jetzt nicht das allerbeste Tennis, beiden Akteurinnen war zeitweise die Nervosität anzumerken bei ihrem  jeweils größten Karrierespiel. Aber es war jederzeit spannend und bot insgesamt herausragenden Sport.
Kreijikova ist die nächste Tschechin, die sich in die Wimbledon-Siegesliste eintrug, und die ummittelbare Nachfolgerin von Marketa Vondrousova, die schon in der 1. Runde scheiterte. Paolini ihrerseits erreichte nach den French Open ihr zweites Grand-Slam-Finale hinterinander – ein später Durchbruch der Italienerin, die selbst am wenigsten glauben kann, wie ihr seit knapp zwei Monaten geschieht. Ihr wunderbares Lächeln hat sie nach kurzer Enttäuschung schnell wiedergefunden.

Pogacar in der eigenen Liga

In den Pyrenäen könnte eine Vorentscheidung bei der Tour de France fallen, schrieb ich vergangene Woche – und das tat sie auch. Bei beiden Bergankünften am Samstag und Sonntag war Tadej Pogacar strahlender Etappensieger, jeweils vor Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel. Wohl selten spiegelt sich die Gesamtwertung derart in den Einzeletappen wieder. In die letzte Woche geht Pogacar mit 3:09 Minuten Vorsprung auf Vingegaard und 5:19 auf Evenepoel – das sollte trotz eines Einzelzeitfahrens und zwei Alpenetappen reichen, wenn nichts passiert. Aber natürlich kann noch viel passieren, ein Sturz, ein schwarzer Tag oder, Gott verhüte, eine (Corona)Erkrankung, der Virus geht offenbar schon rum. Der Slowene hat offensichtlich den Giro bestens überwunden, während Evenepoel und vor allem Vingegaard aufgrund der schweren Sturzverletzungen im April vielleicht nicht ganz in Top-Form sind. Erstaunlich genug, wie stark sie sind.
Pech hatte Primoz Roglic, der nach zwei Stürzen und viel Zeitverlust aufgab. Für den 35-Jährigen dürfte es jetzt eng werden mit einem Toursieg.

Leichtathleten machen Lust auf Olympia

Zwei Europarekorde waren diese Woche der Höhepunkt in der olympischen Kernsportart. Jakob Ingebrigsten aus Norwegen gewann beim Diamond-League-Meeting in Monaco in 3:26,73, die viertbeste Zeit hinter drei Afrikanern. Femke Bol lief in Chaux-de-Fonds/Schweiz 50,95 die zweitbeste Zeit überhaupt hinter Sydney Mc-Laughlin. Das Duell zwischen der Holländerin und der US-Amerikanerin dürfte einer der Höhepunkte nicht nur in der Leichtathletik, sondern der gesamten Olympischen Spiele in Paris werden. Wer es sich vormerken will: Donnerstag, 8. 8. 21.25 Uhr.
Auch sonst gab es in Monaco herausragende Leistungen: Djamael Sedjati verbesserte sich über 800 Meter noch mal auf 1:41,46. Über 400 Meter Hürden blieben mit Rai Benjamin (46,67) und Carsten Warholm 46,73) gleich zwei Läufer unter der 47er-Marke. Sogar einen Weltrekord gab es. Über die recht selten gelaufenen 2000 Meter gewann die Australierin Jessica Hull in 5:19,70 Minuten. Kann diese Langstrecklerin den Afrikanerinnen in Paris tatsächlich gefährlich werden?

 Fahnenträger-In gesucht

Die Deutschen ein Weiblein und ein Männchen für die (geplante) Fahrt auf der zurzeit noch so wasserreichen Seine. Ihr habt die Auswahl einerseits zwischen
Jessica von Bredow (Dressur), Alexandra Popp (Fußball) und Annemarie Wagner (Judo) sowie
Cristian Reitz (Schießen), Dennis Schröder (Basketball), Sascha Zverev (Tennis).
Wer mitstimmen will: https://www.teamdeutschland.de/iframe-ard-wahl-zum-fahnentraeger-duo-2024

Meine Anmerkungen dazu: Zverev und Schröder sind natürlich die Bekanntesten, aber für mich beide eher ungeeignet. Schröder ist zwar Kapitän der deutschen Basketball-Weltmeister, aber ohne jegliche olympische Erfahrung und als Mannschaftsspieler nicht so exponiert, als dass er allein diese Ehre verdient hätte. Außerdem ist er nie ein Ausnahmespieler wie Dirk Nowitzki gewesen, in der NBA eher ein Reisender von Team zu Team (mittlerweile sind es 7 in 11 Jahren). Was mir vor allem missfällt, wie offensiv er sich höchstpersönlich als Fahnenträger ins Spiel gebracht hat.
Sascha Zverev ist zwar Einzel-Olympiasieger, und er lebte in Tokio auch den olympischen (und deutschen Team)Geist. Doch neben sportlichen Erfolgen zählt ins Anforderungsprofil auch die Persönlichkeit, und da darf ich Zweifel anmelden wegen der nie ausgeräumten Vorwürfe wegen Gewalt an Frauen, ein absolutes NoGo. Ich frag mich schon, warum Leute wie der Kanute Sebastian Brendel und/oder Weitspringerin Malaika Mihambo nicht mal in der engeren Auswahl sind. Haben die selbst abgesagt oder was spricht gegen sie?
Ich würde übrigens auch sehr viel lieber eine Jessica von Bredow oder Katrin Wagner sehen als Alexandra Popp. Überhaupt nichts gegen Popp, aber als Traditionalist, seufz, habe ich halt andere Vorstellungen einer typischen Olympionikin. Und wäre es nicht schön, wenn nicht wieder die ohnehin schon so bekannten SportlerInnen im Rampenlicht stehen würden.

Und sonst?
– Bayern basteln: Zwei 50-Millionen+-Transfers sind perfekt. So kommt mit einem Jahr Verspätung Tuchels Wunschspieler Palhinha. Blöd halt, dass der damalige Trainer mittlerweile Ex-Trainer ist, sich also nicht an der von ihm erfundenen und geforderten „Holding Six“ erfreuen kann. Außerdem kommt auch Michael Olise, ein Flügelflitzer, als ob die Münchner von denen nicht schon genug hätten (Sané, Coman, Tel). Zurzeit hat der Kader mehr als 30 Speler: viel Spaß beim „Ausmisten“.
– Verheißungsvolle Tests: Die deutschen Basketballer zeigen Olympia-Form. Sie gewannen einen Test am Montag gegen Gastgeber Frankreich, das allerdings diesmal ohne Victor Wembanyama antrat. Am Samstag gab es ein klares 95:50 gegen die Niederlande, bei dem Andi Obst mit 6/8 Dreiern seine Treffsicherheit zeigte. Auch die Handballer gewannen gegen Frankreich, ebenfalls am Samstag mit 35:30. Möge jeder seine Schlüsse ziehen, was das für Olympia tatsächlich bedeutet.

 

Die Wochenvorschau folgt.

Das war die Woche, die war

Abseits der EURO hat es noch sehr viel Sport gegeben mit dem Höhepunkt eines für mich völlig unerwarteten Weltrekordes im Frauen-Hochsprung

Höhenflug einer Ukrainerin

Dass Jaroslawa Mahutschich eine Weltklasse-Hochspringerin ist, war bekannt. Und doch war ich bass erstaunt, als gestern Abend die Nachricht aufploppte, die Ukrainerin sei Weltrekord gesprungen beim Diamond-League-Meeting in Paris. Mit 2,10 Metern verbesserte sie die 37 Jahre alte Bestmarke von Stefka Kostadinowa um einen Zentimeter, eine Höhe, die fast in Stein gemeißelt schien. „Endlich habe ich die Ukraine in die Leichtathletikgeschichte geschrieben“, jubelte sie. Damit ist die 22-jährige Welt- und Europameisterin auch klare Favoritin für Olympia, dann allerdings im Stade de France und nicht im heimeligen Charlety Stadium.
Das zu Bestleistungen förmlich einlud: Die Ausnahmeläuferin Faith Kipyegon aus Kenioa verbesserte in ihrem erst zweiten Saisonrennen den eigenen Weltrekord über 1500 Meter auf 3:49,04 Minuten. Im Schlepptau stellte Jessica Hull aus Australien mit 3:50,83 einen Kontinentalrekord ein und ist Nummer 2 der Welt. Höhepunkt abseits der Weltrekorde war das 800-Meter-Rennen, in dem Djamal Sedjati aus Algerien in 1:41,56 siegte, die ersten Drei unter 1:42 blieben und in der ewigen Rangliste nunmehr die Plätze 3 bis 5 hinter den Ausnahmeläufern David Rudisha und Wilson Kipketer belegen. Insgesamt blieben 8 Läufer unter 1:44 und stellten eine persönliche Bestleistung auf.

Lewis kann ja doch noch siegen

Und zwar beim Heim-Grand-Prix in Silverstone nach 59 Rennen Pause. Mit einer taktischen Meisterleistung gewann Hamilton vor Max Verstappen und Lando Norris. Es war sein 104. Erfolg insgesamt und der 9. in Silverstone. So oft hat noch nie ein Fahrer bei ein und dem selben Grand Prix gewonnen.  Endlich ist wieder Spannung in der Formel 1, auch wenn verstappen ziemlich sicher Weltmeister wird. Aber die Total-Überlegenheit seines Red Bulls ist passé: Je nach Strecke sind Mercedes McLaren und auch Ferrari mehr oder weniger ebenbürtig. Mein Fahrer des Rennens war Oscar Piastri, den nur ein zu später Boxenstopp ein besseres Ergebnis als Platz 4 kostete. Einen tollen sechsten Platz schaffte Nico Hülkenberg im Haas, Best of the Rest, immerhin vor Größen wie Fernando Alonso, aber auch Charles Leclerc und Sergio Perez, die ihr Rennen völlig vergeigten, allerdings auch aufgrund unglücklicher Boxen-Entscheidungen.

Freie Fahrt für Lena Rybakina?

Fast scheint es, wenn ich mir das Frauen-Tableau in Wimbledon so anschaue. Iga Swiatek ist ebenso ausgeschieden wie Coco Gauff, und Aryna Sabalenka musste kurzfritig absagen. Der verbliebene Rest sind Außenseiter, allein Jelena Ostapenko und Barbora Krejikova haben schon ein GS-Turnier gewonnen, allerdings auf Sand in Paris und das ist auch schon lange her. Riesenpech hatte Madison Keys, die im Achtelfinale gegen die abermals erstaunliche Yasmine Paolini 5:2 bei eigenem Aufschlag führte sich dann aber eine Leistenverletzung zuzog und wenig später aufgeben musste. Die Amerikanerin hätte ich sonst sehr auf dem Zettel gehabt, aber Oliver Faßnacht hat sie ja schon vor Jahren verjinxt, als er Haus und Hof darauf verwettete, sie würde nie in Wimbledon gewinnen, obwohl sie mit die beste Aufschlägerin im Frauenfeld ist.
Bei den Männern haben sich die Favoriten mehr oder weniger souverän durchgespielt. Mühe hatten alle schon außer Sascha Zverev, der noch ohne Satzverlust ist auf dem für ihn bisher so ungeliebten Rasen. Mal sehen, ob und wie ihn die Sturzverletzung in den nächsten Runden behindert. Sein Aufschlag funktioniert jedenfalls bestens, er ist nach 3 Matches noch ohne Service-Verlust. Novak Djokovic müht sich, die Auslosung meint es sehr gut mit ihm und so muss ich leider auch ihn auf der Rechnung haben.

Pogacar vorn, aber nicht sehr weit

Die erste Alpenetappe, ein Zeitfahren und ein ekliges Teilstück haben die Fahrer der Tour de France in de ersten Woche hinter sich, und die Favoriten sind vorn. Tadej Pogacar fährt in Gelb aber die härtesten Konkurrenten Remco Evenepool und Jonas Vingegaard sind noch in Schlagdistanz. Am Wochenende geht es in die Pyrenäen, dann sind wir klüger. Auf jeden Fall aber scheint Pogacars Team dieses Jahr sehr viel stärker zu sein als die vergangenen Jahre.

Eine sehr traurige Nachricht ereilte uns von der parallel stattfindenden Österreich-Rundfahrt. Der Norweger Andre Drege kam bei der Abfahrt vom Großglockner bei hoher Geschwindigkeit zu Sturz und erlitt tödliche Verletzungen. Immer wieder ein Mahnmal, wie gefährlich dieser Ritt auf zwei Rädern ohne Knautschzone ist.

Brasilien scheitert im Elferschießen

Parallel zur EM ermittelt auch Amerika sein bestes Fußball-Land. Die Copa, früher eine rein südamerikanische Angelegenheit, ist zum kontinentalübegreifenden Turnier gewachsen. Das diesmal in den USA stattfindet, quasi als Generalprobe für die WM 2026. Mit Eigenheiten. Gespielt wird nämlich in Football-Stadien, und die Maße der Spielfelder sind deshalb kleiner als die Regeln eigentlich vorschreiben. Das soll bei der WM anders werden. Gespielt wird teilweise bei großer Hitze (Miami, Kansas City) und in voll klimatisierten überdachten Arenen (Las Vegas, Dallas). Wie bei der WM sehen wir extrem ausgeglichene K.o.-Spiele, in denen die Teams das letzte Risiko scheuen. 3 der 4 Viertelfinali wurden erst im Elfmeterschießen entschieden (bei der Copa gibt es keine Verlängerung). Argentinien und Kanada siegten im Elfmeterschießen gegen Ecuador und Venezuela, Brasilien unterlag Uruguay. Nur Kolumbien siegte in der regulären Spielzeit mit 3:0 gegen Panama. Das Team um den aufblühenden James Rodriguez, dem Star der WM 2014, sehe ich als Favorit.

Monsterverträge in der NBA

Jayson Tatum erhält 315 Millionen Dollar in 5 Jahren, JLeBron James bleibt bei den Lakers, für 104 Mio Dollar/2Jahre. Er hätte auf Gehalt verzichtet, aber LA sah sich außerstande, adäquate Spieler zu verpflichten, also nimmt James das Geld und macht sich eine schöne Zeit ohne großen Stress.
Auch zwei Deutsche kassieren mächtig ab. Franz Wagner bei den Orlando Magic 224 Mio Dollar in den nächsten 5 Jahren (im besten Fall sogar 270 Mio). Isaiah Hartenstein wechselt zu den Oklahoma City Thuner für 81 Mio/3 Jahre. Dagegen wird Mo Wagner mit nur 22 Mio/2Jahre regelrecht abgespeist …
Der Unterschied zu den anderen Sportarten auch in den USA (außer die Top-Quarterbacks in der NFL) ist frappierend. Nur mal zum Vergleich: Conor McDavid, der beste Eishockeyspieler der Welt und der NHL, erhält gerade mal 12,5 Millionen Dollar/Jahr, das ist in der NBA fast schon die Untergrenze für einen Stammspieler.

Und sonst
– die EURO soll nicht fehlen: change.org, ansonsten für sehr ernste Petitionen eine Anlaufstelle (bedrohte Journalisten im Iran, Todesurteile in den USA usf), will das Spiel Spanien gegen Deutschland wegen der vermeintlich klaren Benachteiligung (Klarer Elfer für Deutschland!) wiederholen lassen. 300 000 Fans haben unterschrieben, die meisten hoffentlich doch nur just for fun. Ich persönlich würde auch gerne das eine oder andere Spiel meiener Löwen wiederholen lassen…Googelt mal 1981 Bielefeld gegen 60, mein wahrgewordener  Alptraum.
– Olympia-Basketball komplettiert: In 4 Turnieren sicherten sich die Männer aus Spanien, Brasilien, Puerto Rico und Griechenland die letzten Tickets. Brasilien ist damit Gruppengegner der deutschen Weltmeister.
– Anne Haug in Topform: Die Triathletin siegte in Roth in 8:02:38 Stunden, inoffizielle Weltbestzeit. Den abschließenden Marathonlauf absolvierte sie in 2:38 Stunden (nachdem sie zuvor 4 Kilometer geschowmmen und 180 Kilometer geraelt ist). Bei den Männern siegte Magnius Ditlev ebenfalls in Weltbestzeit (7:23:24).
– Isabell Werth bei Olympia: Die 7-malige Dressur-Olympiasiegerin wurde vom deutschen Verband nominiert und wird zum 7. Mal dabei sein. In Paris bzw Schloss Versailles gibt es bei den Reitern offenbar nur noch Dreierteams, auch in den Mannschaftswettbewerben.

Das war die Woche, die war

Die EM bekommt gesonderten Platz. Aber auch so war einiges los auf den Sportplätzen. Wobei ich die Copa America in den USA erst mal außen vor lasse.

Pogacar schon in Gelb
Bei der Wochenvorschau habe ich die Tour schmählich ignoriert (einfach nicht dran gedacht), aber Ehre wem Ehre gebührt. Und schon auf der 2. Etappe noch in Italien mit einigen giftigen Anstiegen durchaus anspruchsvollen Etappe hat sich Mit-Favorit Tadej Pogacar bereits das Gelbe Trikot geschnappt (das er am Montag aber wieder abgab). Er fuhr gegenüber der fast der gesamten Konkurrenz um den Gesamtsieg eine nVorsprung von knapp einer halben Minute heraus. Folgen konnte nur einer, Titelverteidiger Jonas Vingegaard, der offenbar nach seinem schweren Sturz im Frühjahr rechtzeitig in Form gekommen ist. Andere wie Primoz Roglic von RedBull-Bora ließen schon  Federn. Natürlich ist noch viel zu früh zu Spekulatius, aber das war schon mehr als ein Zeichen, das Pogacar da gesetzt hat. Schon morgen gibt es die erste richtig schwere Bergetappe mit dem Co de Galivbier kurz vor Schluss (Höchste Kategorie) und danach nur noch eine Abfahrt nach Valloire.
Grund zum Jubel hatten aber auch die Franzosen, die durch Romain Bardet und Kevin Vauquelin die ersten beiden Etappen gewannen.

Mercedes erbt den Sieg
Es sah nach dem perfekten Wochenende in Spielberg für Max Verstappen aus. Überlegene Pole, Sieg beim Sprint, und beim Grand Prix zog er vom Start weg scheinbar unaufhaltsam davon. Doch der zweite Reifenstopp missglückte völlig, und die Reifen griffen auch nicht richtig. So kam Lando Norris im McLaren näher und näher. Er versuchte zu überholen, es kam zum Crash, und plötlich lag George Russell im Mercedes in Führung, die er dann auch vor Oscar Piastri im zweiten McLaren und Carlos Sainz als bester Ferrari-Fahrer. Max Versappen rettete sich trotz zusätzlicher Zeitstrafe als Fünfter ins Ziel, Nico Hülkenberg wurde starker Sechster im Haas.
Verstappen und Norris gelten als gute Kumpels. Die Freundschaft ist jetzt auf eine Probe gestellt. Norris jedenfalls bezichtigte Verstappen der unfairen Fahrweise, der wehrte sich. Mal schauen, wie sie das handeln. Schon nächsten Sonntag gibt es in Silverstone das nächste Rennen. Spannung scheint gegeben zu sein.

Endlich die 9 vor dem Komma
Wieder und wieder haben es die deutschen Sprinter versucht, die 10,00-Sekunden-Barriere über 100 Meter zu knacken – bis gestern ohne Erfolg. Doch da rannte Owen Ansahaus Hamburg bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig 9,99 Sekunden – und buchte damit gleichzeitig das direkte Ticket nach Paris. Die deutsche Konkurrenz freute sich mit. „Endlich hat das von uns einer geschafft“, bekannte der alte Rekordhalter Julian Reus (10,01). Beste Sprinterin war wie erwartet Gina Lückenkempfer, die 11, 04 Sekunden anschrieb. Das waren wohl die Höhepunkte einer eher mauen Meisterschaft bei allerdings auch ungünstigen Bedingungen.

Die US-SprinterInnen – einfach stark
Bei den gleichzeitig stattfindenden US Trials in Eugene durften dann die Deutschen und letztlich alle Europäer ein Bild machen, wie weit sie im Sprint von der absoluten Weltklasse entfernt sind. Im letzten Rennen überhaupt stellte dieShirley McLaughlin in 50,62 einen neuen Weltrekord über 400 Meter Hürden auf. Mit dieser Leistung wäre sie vor einem Monat bei der EM über 400 Meter locker in den Endlauf gekommen. Es wäre in Europ die siebtbeste zeit des Jahres. Leider kann sie bei Olympia wg des Zeitplans nicht über beide Strecken laufen. Gleiches gilt für die Holländerin Femke Bol, die jetzt überlegen muss, ob sie doch noch auf die flache Strecke wechselt.
Über 100 Meter wäre Lückenkemper nicht einmal ins Finale bei den Trials gekommen, und Ansah belegt in der Jahreswertung mit seinen 9,99 den stolzen 24. Platz.
Auch in der Breite sind die US Girls unglaublich stark. So blieben über 100 Meter gleich 6 Athletinnen unter 12,40. Zum Vergleich: Der deutsche Rekord liegt bei 12,42 und datiert aus dem Jahr 1983 (Bettine Jahn). Mit 12,37 verpasste Nia Ali als Vierte, das Olympia-Ticket. Noch dominanter sind die US-Frauen über 200 Meter, wo gleich neun Läuferinnen die Jahreswertung anführen. Nur 3 von ihnnen dürfen auf dieser Strecke zu Olympia – das wird doch ein Kinderspiel.

Zwei Franzosen ganz vorn
Bei der NBA Draft des angeblich schlechtesten Jahrgangs an Talenten seit Jahrzehnten. Die Atlanta Hawks nahmen als Nr-1-Pick Zachariae Risacher, die Washington Wizard  dessen französischen Landsmann Alex Sarr, ein Center. Schon letztes Jahr gab es mit Supertalent Victor Wembanyama eine französische Nummer 1. Insgesamt in den vergangenen beiden Jahren 5 in den Top 6.
Immerhin ein Deutschewr wurde in der 1. Runde genommen. Die Orlando Magic schnappten sich Tristan da Silva. Dort dürften ihn Franz und Moritz Wagne die Integration erleichtern, der die USA allerdings aus dem College bestens kennt.
Außerdem bemerkenswert: Die LA Lakers nahmen als Nummer 55 Bronnie James. Sollte LeBron wie allgemein erwartet bei den Lakers bleiben, wäre es das erste Vater-Sohn-Duo in der NBA-Geschichte. Ich allerdings bin eher Skeptisch, für Bronnie wäre es vielleicht besser gewesen sich weit weg vom Vater eigenständig zu entwickeln

Fans der Atlanta Hawks werden sich nicht lange über den Coup gefreut haben. Als einer der ersten nutzte ihr Bester Dejountay den Beginn der Trading Zeit und heuerte bei den New Orleans Pelicans an. Weitere Super Trades bis jetzt: Paul George geht zu den Sixers und kassiert dort in den nächsten 4 Jahren 212 Millionen Dollar. Gleichzeitig verlängert Tyrese Maxey bei den Sixers für 204 Mio Dollar, allerdings in 5 Jahren – ein echtes Schnäppchen.

Und auch ein Deutscher hat offenbar einen Riesendeal abgeschlossen. Isiah Hartenstein schließt sich den Oklahoma City Thunder an. In 3 jahren soll er 81 Milliionen Dollar verdienn. 27 Mio/Jahr wäre gegenwärtig deutscher Rekord.

Marcel Siem grande in Italien
Der Golfprofi siegte beim Turnier in Ravenna. Er setzte sich im Stechen gegen den Nordiren Tom McCibbin durch, nach dem er auf diesen in einer schwachen Schlussrunde insgesamt sechs Schläge verlor. Es war ein Stechen der Generationen: McCibbin ist 21, Siem 43. Jannik de Bruyn wurde geteilter Dritter. Für Olympia nominiert wurden allerdings von den Deutschen Stephan Jäger und Matti Schmidt. Bei den Frauen sind Alexandra Försterling und Ester Herseleit am Abschlag

Und sonst?
– Englische Weltmeister: Die Darter Luke Humphries und Michael Smith sichertenn sich die Team-WM durch einen Finalsieg gegen die Österreicher Mensur Suljovic und Rowby-John Rodriguez. Luke Littler ist zumindest ranglistenmäßig noch nicht gut genug für die Engländer.
– noch eine Ösi-Finalniederlage. Sebastian Ofner unterlag dem Alejandro Tabilo beim Tennisturnier in Palma di Mallorca. In Wimbledon flog er allerdings jetzt gleich in der ersten Runde raus und verpasste so ein mögliches Spiel gegen Titelverteidiger Carlos Alcaraz
– Weitere Turniersiege