Das wird die Woche, die wird

Nach (hoffentlich entschuldigter) Schöpfungspause melde ich mich zurück: Zwischen den Jahren, das war früher für Sportfans die Zeit des Innehaltens, der mehr oder weniger liebevoll zusammengestellten Fernseh-Rückblicke aufs Jahr. Unvergessen das „ausgefallene Sportstudio“ mit dem fantastischen österreichischen Kabarettisten und gelernten (!) Box-Ringrichter Werner Schneyder (mit „y“, nicht dem mit „i“, den es im ZDF-Sport auch gab). Das einzige größere Live-Ereignis zum Jahreswechsel war lange die Vierschanzentournee, die wohl auch deshalb eine so große Bedeutung erfuhr, die bis heute anhält. Das hat sich dramatisch geändert, auch weil wir heutzutage ohne Umstände über die Grenzen fernsehgucken können (Fußball-Boxing-Day in England und Schottland) und sogar über den Teich zur NBA und NFL. Aber auch hierzulande haben die Ligen jenseits des Fußballs die Zeichen erkannt: volles Programm im Eishockey und Basketball generiert viel Interesse in der (noch?) fußballlosen Zeit.

 

Die Premier League im Stress

 

Als einzige der großen Fußball-Ligen spielt die Premier League während der Weihnachtstage durch: Mit dem Boxing Day am 26. Dezember beginnt ein haarsträubend dichtes Programm. Erstaunlicherweise ist für den 26. Dezember kein echter Schlager der Big Six untereinander programmiert im über den ganzen Tag verteilten Spieltag, der von 13.30 Uhr (ManCity vs Everton) bis 21 Uhr (Liverpool vs Aufsteiger Everton) reicht. Der FC Arsenal spielt gar erst am Freitag (21.00) vs Ipswich Town. Gleiches gilt für den nächsten Spieltag, der für Sonntag und Montag angesetzt ist.
Die Serie A hat einen Spieltag am Wochenende: Tabellenführer Atalanta Bergamo will seine unfassbare Siegesserie auf 12 Spiele ausbauen. Die Verfolger Napoli und Inter spielen vs Vendedig (So., 15.00) und in Cagliari (Sa., 18.00) Schlager des Spieltags ist die Partie zwischen Milan und der Roma am Sonntag in San Siro (So., 20.45).

 

Festtage der NBA

 

Für viele Basketball-Freunde beginnt die NBA mit dem 25. Dezember erst so richtig. Da nämlich terminiert die Liga über den gesamten Tag einen (vermeintlichen) Schlager nach dem anderen, die landesweit (und über DAZN eben weltweit zu 5 verschiedenen Tip-off-Zeiten terminiert sind. Es beginnt also heute unserer Zeit
18.00: San Antonio Spurs – New York Knicks (Wemby-Watch)
20.30: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (auch Pro7 Maxx)
23.00: Boston Celtics vs Philadelphia 76ers (wers braucht)
02:00: Golden State Warriors – LA Lakers (große Namen oder auch Curry vs James)
04:00: Phoenix Suns – Denver Nuggets (für die Nachteulen und Spätheimkehrer das Messen zwischen Kevin Durant und Nikola Jokic). Alles natürlich auch relive.

Am 2. Weihnachtstag (Freitagmorgen unserer Zeit) dürfen dann die anderen Teams ran, unter anderem das Floridaduell zwischen den Orlando Magic (leider ohne die verletzten Wagner-Brüder) gegen die Miami Heat. Das beste Welt-Team Oklahoma City Thunder ist bei den wiedererstarkten Indiana Pacers (zuletzt 2 Siege an der Pazifikküste bei den Sacramento Kings und golden State Warriors) gefordert.

 

NFL startet bereits am Mittwoch

 

Ich kann mich nicht erinnern, dass es Mitttwochspiele überhaupt schon mal gegeben hat. Möglich ist das jetzt auch nur, weil die vier involvierten Teams bereits am vergangenen Samstag tätig waren, also das Minimum an spielfreien Tagen haben.
Um 19 Uhr empfangen die Pittsburgh Steelers die Kansas City Chiefs. Beide Teams sind schon sicher in den Play-offs. Mit einem Sieg könnten die Chiefs schon vor dem letzten Spieltag nächste Woche den Sieg in der AFC klarmachen, der Freilos in der 1. Runde bedeuten würde. Die Stellers sind im Fernduell um den Divisionssieg mit den Baltimore Ravens. Die wiederum spielen um 22 Uhr bei den Houston Texans.

In der AFC sind die 7 Play-off-Plätze schon so gut wie vergeben. Nur noch arg theoretisch können die Denver Broncos und LA Chargers (hier: praktisch unmöglich) noch von den Cincinatti Bengals (Defense: großer Seufzer) und Indianapolis Colts abgefangen werden.
In der NFC gibt es noch ein wüstes Gerangel um den Number-1-Spot und das Play-off-Freilos zwischen den Detroit Lions, Minnesota Vikings und Philadelphia Eagles. Jeweils um Divisionssiege geht es in der NFC South zwischen den Tampa Bay Buccaneers und Atlanta Falcons (allerdings nur Fernduelle) sowie in der NFC West zwischen LA Rams und Seattle Seahawks, wo es am letzten Spieltag (So., 5. Januar) beim direkten Aufeinandertreffenin LA  vielleicht zum Showdown kommt.

 

Ski Heil

 

Die Männer-Speedrennen in Bormio kurz vor Jahresschluss gehören seit Langem zum festen Programm. Die anspruchsvolle und extrem fordernde Stelvio-Abfahrt gehört zu meinen Lieblingsstrecken im Kalender. Samstag (11.30) die Abfahrt, Sonntag (11.30) auf gleicher Strecke der Super-G.
Ebenso traditionell zwei technische Wettbewerbe der Frauen in Österreich, diesmal wieder am Semmering. Allerdings immer noch ohne die verletzte und wohl noch länger pausierende Mikaela Shiffrin, was meine Vorfreude trübt. Es stehen auf dem Programm: Samstag Riesenslalom und Sonntag Slalom (eine weitere Sieg-Chance für Lena Dürr, wenn ihr doch mal zwei herausragende Läufe gelängen).

 

Schanzenglück für Pius Paschke?

 

Kaum zu glauben, aber wahr: Seit 2002 und dem Grand Slam von Sven Hannawald wartet Deutschland auf einen Tourneesieger. Der nächste, der es aussichtsreich versucht, ist Pius Paschke, der mit seinen 33 Jahren plötzlich zum Siegspringer avancierte. Die große Frage lautet: Kann er seine Top-Form (das eher missratene Wochenende in Engelberg vor Weihnachten lasse ich jetzt mal außen vor) zu den 4 Springen in Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck (DIE deutsche Klippe) und Bischofshofen hinüberbringen. Die Erwartungshaltung, der besondere Druck sind etwas Besonderes und mit den bisherigen Saison-Wettbewerben nicht zu vergleichen. Da nützt Paschke seine Erfahrung. Auch Andreas Wellinger und Karl Geiger sind in seinem Windschatten zu beachten.
Die schärfsten Konkurrenten kommen aus Österreich, und zwar in kompletter Mannschaftsstärke. Ob jung (Daniel Tschofenig) oder erfahren (Jan Hörl, Stefan Kraft) Team Austria steht bereit. Und traditionell wachen pünktlich zur Tournee auch Top-Springer wie der Japaner Ryoko Kobayashi und auch die Norweger wieder aus ihrem Winterschlaf auf.

 

Es geht rund im Ally Pally

 

Freitag bis Sonntag steht die 3. Runde an, danach geht es Schlag auf Schlag. Schon in der 2. Runde gab es für einige Favoriten ein böses Erwachen. Ex-Weltmeister wie Rob Cross und Gary Anderson mussten früh die Titel-Hoffnungen begraben. Insgesamt schieden gleich 14 der 32 Gesetzten aus – das hat es noch nie gegeben. Dagegen brillierte Wunderkind Luke Littler mit einem sagenhaften und einem bisher unerreichten 140er Average-Satz (2 Elf-Darter, 1-Zehn-Darter). In der Form führt der WM-Sieg nur über den 17-jährigen Engländer.
Ein böses Erwachen gab es für die deutschen Starter. Allein Ricardo Pietreczo ist noch im Wettbewerb und hat am Samstag mit Scott Williams eine durchaus lösbare Aufgabe in der 3. Runde. Das frühe Aus war vor allem für die ambitionierten und auch gesetzten Martin Schindler (vs Rydz) und Gaga Clemens (vs Owen) eine herbe Enttäuschung.

Und sonst?

  • Basketball: Sowohl BBL als auch die europäischen Wettbewerbe setzen ihren Liga-Betrieb fort. Ich wollte bei der Partie FC Bayern vs Panathinaikos (Freitag, 20.30) live dabei sein, aber der SAP Garden ist ausverkauft. Am Sonntag sind die Münchner in der BBL bei den Frankfurt Skyliners gefordert, wo sie ihre Tabellenführung verteidigen wollen.
  • DEL: Am Donnerstag und Sonntag steht ein Doppelspieltag an mit je sechs Partien. Der mittlerweile souveräne Tabellenführer ERC Ingolstadt empfängt RB München (Do., 16.30) und gastiert bei den Nürnberg Ice Tigers (Sa., 18.00).
    Wer vom Eishockey nicht genug kriegen kann: Nach der Weihnachtspause (tatsächlich!) öffnet dann auch die NHL mit vollem Programm wieder ihre Pforten.
  • Wintersport: Für mich an Bedeutung verloren hat die Tour de Ski, auch weil die Top-Leute sie ganz meiden oder nur partiell in Angriff nehmen. Die diesjährige Veranstaltung findet erstmals ausschließlich in Italien (Toblach, Val di Fiemme) statt (es gab mal ein Rennen im Münchner Olympiapark, seufz …). Höhepunkt wird dann am 5. Januar der Anstieg zur Alpe Cermis sein, wo die Läufer und vor allem Läuferinnen im Ziel wie erschlagen in den Schnee fallen. Ob dann deutsche Starterinnen wie die bisher eindrucksvollen Victoria Carl und Katharina Hennig vorn zu finden sein werden, bleibt abzuwarten. Ansonsten ist die Frage eigentlich nur, welcher der tausend Norweger am Ende vorn ist und welchen Vorspung Landsfrau Therese Johaug auf die Konkurrenz hat, wenn sie denn seriös durchläuft.
    Biathlon aufSchalke gehört mittlerweile zum Standard Ende Dezember, wo zahlreiche Spitzenläufer zwar nicht um Weltcuppunkte, aber um satte Prämien kämpfen. Auf das siegreiche Mixed-Team (Massenstart und Verfolgung) warten immerhin 36.000 Euro. Für Deutschland starten die Weltcup-Führende Franziska Preuß mit Philipp Nawrath und Vanessa Voigt mit Justus Strelow) Dabei sind auch die französischen Titelverteidiger Julia Simon/Fabien Claude. Die Fußball-Arena dürfte am Samstag ausverkauft sein.
  • Tennis: Am Freitag beginnt in Perth der United Cup der Mixed-Teams als perfekte Vorbereitung auf die Australian Open ab 12. Januar in Melbourne. Für Deutschland starten Alexander Zverev, Laura Siegemund und Doppelspezialist Tim Pütz. In der Gruppe treffen sie am Sonntag auf Brasilien und danach auf China (ohne Olympiasiegerin Qinwen Zheng). Die absoluten Topstars der Szene (Sinner, Alcaraz, Swiatek, Sabalenka sind zwar nicht dabei, gemeldet haben aber namhafte Profis wie Coco Gauff, Lena Rybakina, Maria Sakkari, Jasmine Paolini sowie Taylor Fritz, Stefanos Tstitsipas, Alex die Minaur und Felix Auger-Alliasime.

Das sind sie also, die sogenannten stillen Sporttage. Ich wünsche viel Vergnügen oder auch fröhliches Ignorieren.
Auf jeden Fall wünsche ich allen noch frohe und besinnliche Festtage und ein gutes Hinüberrutschen ins neue Jahr, das weltweit gesehen nur besser werden kann als das annus horribilis 2024.

 

 

 

Thunder produzieren nur ein laues Lüftchen

Blick über den Teich, NBA

Thunder(storm), das klingt bedrohlich, nach Unwettern, Tornados, die gerne auch den US-Bundesstaat Oklahoma heimsuchen, weshalb das Basketballteam der Hauptstadt Oklahoma City Thunder heißen. Bisher sind sie in der Saison auch ziemlich über ihre Gegner hinweggefegt, haben in der extrem starken Western Conference mit 20:5 Siegen klar die beste Bilanz (immerhin schon 3 Spiele schon Vorsprung auf Rang 2).

Ausgerechnet im Finale des NBA-Cups allerdings gab es seitens der Thunder nur ein laues Lüftchen gegen die Milwaukee Bucks um Giannis A. und Damian Lillard. Hielten sie auch wegen eines zunächst starken Centers Isaiah Hartenstein die Partie bis zur Pause noch einigermaßen ausgeglichen (50:51), fielen sie im 2. Durchgang regelrecht auseinander und schafften insgesamt nur 30 Punkte (die sie sonst regelmäßig in nur einem Viertel auf die Anzeigetafel bringen). Die Wurfquote nach der Pause war verheerend (11 von 42), und trotz der zahllosen Abpraller am offensiven Brett (wegen der vielen Fahrkarten) schnappten sie sich gerade mal 3 Offensiv-Rebounds. Die Bucks dagegen schafften in der 2. Halbzeit das Kunststück einer besseren Dreier- als Zweierquote.

Herausragend war mal wieder Giannis Antetokuonpo, der folgerichtig und hochverdient zum MvP gewählt wurde. 26 Punkte, 19 Rebounds, 10 Assists, 3 Blocks, 2 Steals lautete seine Bilanz, die jeden Fantasy-Spieler ins Jubeln gebracht hätte (nur wird diese Partie nicht für die NBA gewertet, weil sie für beide Teams zusätzlich als 83. auf dem Programm steht). Jeder, der ihn nicht in seinem Kader hat, wird ins Grübeln kommen, ihn zu traden …

Was bleibt

– ist ein deutliches Achtungszeichen der Bucks, die trotz der Glanzleistung von Giannis zeigten, dass sie nicht auf ihn angewiesen sind und
endlich mal auch schöne Kombinationen zeigten
– die Erkenntnis, dass die Thunder trotz starker Defense durchaus verwundbar sind, wenn ihre (Distanz-)Würfe nicht fallen.
– der vorzügliche Eindruck, den der deutsche Center Isaiah Hartenstein einmal mehr bei seinem neuen Club Oklahoma City
hinterlassen hat.

Und der nächste (Thunder)Sturm, der diesen Namen auch verdient, ist nur eine Frage der Zeit.

Das wird die Woche, die wird

Die letzte wirklich umfangreiche Sportwoche, obwohl es mittlerweile auch zwischen den Jahren mit Skispringen, Darts und auch einigen Ligen viel Programm gibt

 

Heidenheim exklusiv

 

In ihrer Reform der europäischen Fußball-Wettbewerbe hat die UEFA unter anderem beschlossen, dass jeder Wettbewerb eine exklusive Woche hat. Und so gibt es diesmal allein die Conference League. Doch da diese ihren 6. und bereits letzten Spieltag bestreitet, finden alle 18 Partien gleichzeitig statt, nämlich am Donnerstag um 21 Uhr. dabei empfängt der einzige deutsche Vertreter 1. FC Heidenheim den FSC St. Gallen. Mag es für die Ostalbstädter in der Bundesliga zurzeit gruselig laufen, in der Conference League sind sie jetzt schon sicher in der K.-o.-Runde. Allerdings dürfte nach zuletzt 2 Niederlagen in Folge gegen Chelsea und bei Basasehir Istanbul der Sprung in die Top 8 und damit direkt ins Achtelfinale nicht mehr gelingen. Besser sieht es für den SK Rapid aus, der mit einem hohen Heimsieg gegen Kopenhagen es aus eigener Kraft schaffen könnte. Sicher in den Top 6 sind 5 Teams, darunter der FC Chelsea sl einzige Mannschaft ohne jeden Punktverlust.

 

Viel Power im Ally Pally

 

Nein, Phil „Power“ Taylor, der Darts-Rekordweltmeister  gibt kein Comeback bei der WM, aber die Elite hat bis Sonntag ihre erste Runde, die sie jeweils gegen einen Spieler bestreitet, der zuvor ein Match gewinnen muss. Überraschungen dürfen gerne eingepreist werden. Favorit auf den Titel sind die beiden Lukes Littler und Humphries, die allerdings schon im Halbfinale aufeinander treffen würden. Ansonsten ein weites Feld.

 

Lindseys Comeback

 

Die Speed-Queen Lindsey Vonn hat ihre Probefahrten als Vorläuferin dem Vernehmen nach unbeschadet überstanden und nach eingener Aussage „viel Spaß gehabt“. Ihrem Comeback als offizielle Starterin am Wochenende in St. Moritz steht formell auch nichts entgegen, wo zwei Super-Gs stattfinden. Ich sage mal so: Wer die Höllenabfahrt von Beaver Creek ohne schaden bezwingt, muss auch vor dem europäoschen Speed-Beginn in Moritz auf der längst nicht so steilen Corvigla keine Angst haben. Wunderdinge sollte niemand erwarten, ein Rang unter den Top 15 wäre schon außergewöhnlich gut.

 

Finale in der NBA

 

Das ist natürlich eine riesige Übertriebung aber in der Nacht zum Mittwoch spielen die Oklahoma Thunder gegen die Milwaukee Bucks in Las Vegas um den liga-internen NBA-Cup. Beim Sieger-Team erhält jeder Spieler etwa 510 000 Dollar, die Verlierer kassieren etwas mehr als 200 000. Das mag für die Topstars ein eher nettes Zubrot sein, doch gerade für die Bankspieler, die „nur“ 2 Millionen/Jahr kassieren, ist das ein richtiger Batzen Geld. Und das Team kann sich einen weiteren Siegerwimpel an die Hallendecke hängen.
Die Bucks sind Außenseiter, haben sich nur ganz knapp gefgen die ersatzgeschwächten Orlando Magic (ohne die besten Paolo Banchero und Franz Wagner) durchgesetzt. Die Thunder sind (nicht nur) für mich derzeit das beste Team der Liga. Auch der „echte“ NBA-Titel geht nur über sie.

 

Und sonst?

  • Fußball-Bundesliga: Der letzte Vorrundenspieltag wartet mit einem spannenden Freitagsspiel auf. Bayern München triffft nach der ersten Liga-Niederlage in Mainz auf RB Leipzig. Ob und wie viele der Verletzten zurückkommen, ist noch fraglich, aber auch auf Leipziger Seite sind einige Ausfälle zu beklagen.
    Im Abstiegskampf kommt es zum direkten Duell zwischen dem VfL Bochum und Heidenheim. Sollten die Bochumer tatsächlich am Grünen Tisch drei Punkte aus dem Unioon-Spiel erhalten, könnten sie mit einem weiteren Erfolg wieder Anschluss finden.
    Meister Leverkusen empfängt im Topspiel am Samstagabend den SC Freiburg und will den fünften Sieg in Folge.
  • 2. Liga: Hier findet zum Jahresabschluss schon der 17. Spieltag an. Zwischen dem Ersten Elversberg und dem Neunten Darmstadt liegen gerade mal 4 Pünktchen. Vorhersagen scheinen. unmönglich. Elversberg empfängt am Freitag Schalke, zuletzt im leichten Aufwärtstrend, am Sonntag kommt es zum Duell FC Köln vs Lautern. Der HSV versucht sein Glück ebenfalls am Freitag gegen Greuther Fürth.
  • Internationale Ligen: In England muss der ganz leicht schwächelnde FC Liverpool bei der Wundertüte Tottenham Hotspur antreten. Erster Verfolger ist tatsächlich der FC Chelsea, das ebenfallls am Sonntag beim FC Everton 3 Punkte holen will.
    Europaleague-Sieger Atalanta hat in der Serie A 10 Siege am Stück gewonnen. Soll da ausgerechnet Empoli (bei allem Respekt) zum Stolperstein werden?
    Spitzenspiel-Alarm in der Primera Division: Der Erste FC Barcelona empfängt den Zweiten Atlético Madrid. Die Befindlichkeit der beiden Teams könnte untershciedliche nicht sein. Während Atlético zuletzt 6 Spiele am Stück gewann und sogar Lokalrivalen Real überholte, schwächelt Barca nach dem Traumstart bedenklich. Negativer Höhepunkt: Das 0:1 zu Hause gegen Aufsteiger Legranes.
  • Basketball: Zwei schwere Auswärtsspiele für den FC Bayern in der Euroleague. Der Tabellendritte muss am Dienstag beim Zweiten Monaco und am Freitag beim Sechsten Olympia Milano antreten
    Handball: Das Pokal-Viertelfinale steht während der Woche an: Es kommt zum Schlager MT Melsungen gegen die SG Flensburg-Handewitt. Beide Teams müssen am Montag noch in der Bundesliga ran: Melsungen beim VfL Gummersbarg, die SG empfängt die Füchse.
  • Wintersport: Viel Weltcup allüberall: Die Herren bestreiten in Gröden am Freitag und Samstag auf der Saslong einen  Super-G und eine Abfahrt sowie am Sonntag in Alta Badia einen Riesenslalom
    Die Skispringer um den Weltcup-Führenden Pius Paschke haben kurz vor Weihnachten ihr Stelldichein in Engelberg/Schweiz, traditionell die Generalprobe für die Vierschanzentournee zum Jahreswechsel.
    Nach der Biathlon-Sause von Hochfilzen trifft sich die Spitze in Annecy, wo von Donnerstag an für Männe und Frauen Sprint, Verfolgung und Massenstart auf dem Programm stehen. Franziska Preuß fährt mit zwei Weltcupsiegen und dem Gelben Trikot der Führenden nach Frankreich. Bitte bleiben Sie gesund, Frau Preuß.

Riesenpech für Franz Wagner

Blick über den Teich, NBA

4 Wochen Pause oder gar mehr?

Die bisher so fantastische Saison von Franz Wagner ist erst einmal jäh gestoppt worden. Eine Bauchmuskel-Verletzung setzt den Spieler der Orlando Magic mindestens vier Wochen außer Gefecht. „Aus für unbestimmte Zeit, heißt es bei nba.com
Der deutsche Weltmeister hatte bis dato ja grandiose Zahlen aufgelegt, wurde nach der Verletzung von Paolo Banchero zum unumstrittenen Leader des Teams aus Florida, der dritten Kraft im Osten hinter den Boston Celtics und Cleveland Cavaliers. Ob Punkte, Rebounds und vor allem Assists – in allen Kategorien erreichte er klare Karriere-Bestwerte; er wird ja schon als einer der Kandidaten für den am meisten verbesserten Spieler gehandelt. Die Auszeichnung wird ihm persönlich relativ egal sein, aber nicht das Fortkommen seiner Magic. Die können jetzt nur hoffen, dass Banchero wie erwartet tatsächlich bald zurückkommt, sonst könnte es problematisch werden.
Apropos Magic: Die beiden Deutschen Moritz Wagner und Rookie Tristan da Silva spielen bis dato ebenfalls eine Super-Saison. Sie sind jetzt noch mehr gefragt

 

Überblick nach gut 20 Spielen, Eastern Conference

 

Top
Bestes Team sind weiter die Cleveland Cavaliers. Zwar sind die anfangs fast unwirklich guten Dreierquoten leicht zurückgegangen, aber die Bilanz von 21:3 ist außergewöhnlich. Die Last ist auf mehrere Schultern verteilt (Mitchell, Mobley, Garland), von der Bank kommt viel (LeVert).
Auch die Boston Celtics sind gut, allerdings noch nicht außergewöhnlich wie die gestrige Heimschlappe gegen die Memphis Grizzlies zeigt. Allerdings habe ich bei denen immer das Gefühl, dass sie einige Gänge hochschalten können, wenn es drauf ankommt mit einem überragenden Tatum.

Positive Überraschung
Für mich bisher die Atlanta Hawks, nicht nur wegen der beiden Siege gegen die Cavs. Sie haben sich gefunden, Trae Young macht Dinge, die nur ein Trae Young machen kann (seine Abwehrschwäche kompensieren andere wie Capella). Bogdanovic trifft und Nr-1-Pick Risacher groovt sich langsam ein in den NBA-Rhythmus. Mächtig in Fahrt nach grausigen Saisonstart sind die Milwaukee Bucks gekommen. Die sehe ich mittelfristig (mindestens) auf Platz 3 der Conference, vor allem wenn Khris Middleton neben Giannis und Lillard zum dritten Faktor wird nach seinen überstandenen Knöchel-Ops an beiden Füßen.

Enttäuschungen
Vor allem die veletzungsgebeutelten Philadelphia 76ers, die ohne Embiid und George bisher weit hinter den Erwartungen blieben. Natürlich sind die Play-offs nach nicht mal einem Drittel der Saison noch in Reichweite, aber mir fehlt die Fantasie, dass sie wirklich weit kommen, auch weil ich Embiid und seine Fitness über einen längeren zeitraum nicht über den Weg traue. Ähnliches gilt für die Indiana Pacers, wo ein Halburton und auch Siakam längst nicht an ihre Topform der vergangenen Spielzeit herankommen, die die Pacers bis ins Conference Final brachte. Einige Verletzungen tun das Übrige.

 

Western Conference

 

Top
Die Oklahoma City Thunder sind das Um und Auf. Die Rückkehr von Neuzugang Isaiah Hartenstein aufs Parkett war das fehlende Puzzlestück, der als Riese in der Mitte eine absolute Verstärkung ist, zumal Chet Holmgren noch länger ausfällt. Shai Gilgeous-Alexander ist der Beste unter vielen Guten (Jalon Williams sei hervorgehoben). Der Weg zum Titel führt allein über das Team aus Oklahoma.

Positive Überraschung
Wie erwartet ist es ein extrem enges Feld im Wilden Westen, wo zwischen Platz 2 (Dallas Mavericks) und 12 (Sacramento Kings) nur 5 Siege sind. Mich beeindrucken die Memphis Grizzlies besonders, die nach ihrer Horror-Saison mit unendlich vielen Verletzungen wieder zu alter Stärke zurückgefunden haben (was für mich nicht selbstverständlich ist). Sie scheinen mir auch nicht allzu abhängig von einem Ja Morant zu sein, der den Unterschied ausmachen kann, aber nicht unbedingt muss. Zurzeit sehr gut in Schuss sind auch die Dallas Mavericks mit 7 Spielen am Stück und die Minnesota Timberwolves nach schwachem Saisonstart.

Enttäuschungen
An erster Stelle sind da natürlich die New Orleans Pelicans zu nennen, die ohne ihren Star Zion Williamson überhaupt keine Rolle spielen und sogar noch hinter den von vornherein ambitionslosen und deshalb  tankenden Utah Jazz und Portland TrailBlazes das schlechteste Team sind. Auch die Denver Nuggets kommen nicht wirklich in Fahrt (außer der alles überragende Jokic), zuletzt sogar eine Niederlage bei den unterirdischen Washington Wizards. Und ich als Fan der Sacramento Kings bin über die bisherige Saison alles andere als glücklich, abe da stirbt die Hoffnung zuletzt.

 

Stars und Stats
Ohne Nikola Jokic würde es für die Nuggets noch schlimmer aussehen. Er legt pro Spiel 29,8 Punkte (3rd), 13,4 Rebounds (1st) und 10,4 Assists (2nd hinter Trae Young) auf. Fast in jedem Angriff ist er am Ball und in der Abwehr ohnehin eine Wand. Absoilut herausragend ist auch Jayson Tatum von den Boston Celtics. Ich mag die Celtics nicht besonders, aber dem schaue ich sehr gerne beim Basketballspielen zu.
Bester Punktesammler ist derzeit Giannis Antetokuonmpo (32,7).

 

Anmerkung: Am Dienstag beginnt die K.o.-Runde des In-Tournaments mit den Viertelfinali. Die Halbfinale dan in der Nacht von Samstag auf Sonntag (beide in Vegas wo am 18. Dezember (02.30 MEZ) auch das Finale ausgetragen wird. Mal schauen, ob ich dazu noch was Gesondertes schreibe.

 

 

 

Was so übrigblieb

Der Held von Sevilla ist tot

 

Nein, es geht nicht um einen deutschen Fußballer, der 1982 im WM-Halbfinale gegen Frankreich (die Nacht von Sevilla) dabei war. Aber vier Jahre später wurde Helmut Ducadam zu einem Helden, der im gleichen Stadion Pizjuan Unfassbares leistete. Der Schlussmann in Diensten von Steaua Bukarest vollbrachte im Finale gegen den hohen Favoriten FC Barcelona ein einmaliges Kunststück und wehrte im Elfmeterschießen alle vier Versuche der Katalanen ab. Damit verhalf er dem rumänischen Meister zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte und zum ersten Triumph einer Ostblock-Mannschaft in der Königsklasse. Vier Elfer hintereinander zu halten, das hat es meines Wissens in einem Elferschießen weder vorher noch nachher gegeben, zumindest nicht in einem bedeutsamen Wettbewerb. Schon in der Partie hatte er mit Glanzparaden Tore der Katalanen verhindert, die im andalusischen Sevilla auch nicht unbedingt ein Heimspiel hatten. Funfakt am Rande mit der deutschen Brille: Bernd Schuster, der blonde Engel, wurde zur Verlängerung von Trainer Terry Venables ausgewechselt. Wutentbrannt verließ er umgehend das Team, stieg in ein Taxi und vefolgte das Elferschießen im Autoradio, so geht zumindest die Legende – und wer sollte diese bei diesem Augsburger Exzentriker nicht glauben?.

Im Jahr 1986 war der Fußball noch längst nicht so omnipräsent wie heute, wo es keine Geheimnisse auch in den entferntesten Ligen mehr gibt. Ich zumindest wusste über das damalige Steaua wenig bis nichts (außer ein Scheitern 1974 im EC-Halbfinale gegen die Bayern), der Weg des Clubs ins Finale fand unbeachtet statt; mir ist nicht erinnerlich, irgendwelche bewegten Bilder gesehen zu haben, wahrscheinlich erst im Vorfeld des Finales. Ich musste das jetzt auch erst nachlesen, aber der Weg führte unter anderem über Honved Budapest, Lahti und RSC Anderlecht. Alles Landesmeister rekapituliere ich leicht seufzend angesichts der jetzigen aufgeblähten Champions League mit Tabellenfünften. Noch weniger wusste man über die Spieler, auch nichts über Ducadam trotz des deutschen Vornamens Helmut. Für mich beeindruckend, als ich ihn das erste Mal sah, war der mächtige Schnurrbart, ein wahrhaftes Prachtstück.

Das sollte sich danach ändern, doch leider meinte es das Schicksal mit Helmut Duckadam nicht gut. Während andere Steaua-Helden wie Belododici, Bölöni und Lacatus große Karrieren später auch im Westen starteten, war das Endspiel von Sevilla tatsächlich Duckadams letztes Spiel auf Profi-Ebene. Ein Blutgerinnsel im Arm machte weitere Heldentaten unmöglich. Gerade in Deutschland gab und gibt es Spekulationen, dass in Wahrheit Schergen der Securitate Ducadam den Arm brechen ließ, weil er sich an Spielmanipulationen nicht beteiligen wollte. Duckadam hat das allerdings stets bestritten, und warum hätte er nach dem Zusammenbruch des Regimes noch lügen sollen?

Was bleibt, ist dieses eine Spiel. Das One Game Wonder. Wie sagte Venables, der unterlegene Trainer? „Was dieser Mann gemacht hat, will mir nicht in den Kopf.“

RIP, Helmut Duckadam

 

Auch Ilke Wyludda ist viel zu früh von uns gegangen

 

Sie war einer der großen maächtigen Diskus-Riesinnen in de Zeit vor und nach der Wende. Die gebürtige Leipzigerin war früh äußerst erfolgreich, war Junioren-Weltmeisterin, hält immer noch den Junioren-Weltrekord mit 74,40 Metern. Ihre Karriere krönte sie  im vereinigten Deutschland, als sie 1996 in Atlanta Olympia-Gold eroberte, mit einer Weite, die auch 2024 in Paris zum Sieg gereicht hätte.
Ihre Karriere verlief allerdings nicht immer gradlinig. Sie galt, wie so viele Schwerathletinnen und -Athleten, als Nervenbündel, scheiterte etwa 92 in Barcelona als Mit-Favoritin bereits in der Qualifikation. Als eine der ersten nahm sie konsequent psyc hologische Hilfe in Anspruch.
Wie viele andere DDR-Sportlerinnen kursierten auch um sie permanent Doping-Gerüchte, zumal sie an die Superweiten vor der Wende nicht mehr herankam. Sie beteurt, nie illegeale Mittel zu sich genommen zu haben. „Ich weiß, dass ich nie gedopt habe“, beteurte sie immer wieder.
Wie bei Duckadam: Das Schicksal meinte es nach dem größten Triumph nicht mehr gut mit Wyludda. Auch aufgrund zahlreicher Veletzungen, vieleicht auch bewirkt von bis zu 63 Mitteln, die sie so nahm, beendete sie 2002 die Karriere. Nach einer Operation wegen eines treppensturzes erlitt sie eine schwere Blutvergiftung, ein Bein musste amputiert werden. Sie ließ sich alber nicht hängen, trotz Phantomschmerzen: Wyludda startete eine zweite sportliche Karriere: Sie startete bei den Paralympics im Kugelstoßen und Diskuswurf, und auch wenn sie eine Medaille verpasste: Der Sieg über sich selbst machte sie stolz. Genauso stolz ist sie auf ihre Arbeit als Medizinerin, wo sie zuletzt als Schmerztherapethin tätig war: „Ich weiß, was Schmerz bedeutet, und die Patienten wissen, dass ich weiß, von was ich rede“, bekannte sie.
Jetzt ist Ilke Wyludda gestorben an den Folgen einer Erkrankung, mit gerade mal 55 Jahren.

Und sonst?

  • Kreuzbandriss beendet Comeback: Marcel Hirscher zog sich die Verletzung beim Training in Österreich zu. Damit ist die vielbeachtete Rückkehr des Slalom- und Riesenslalom-Genies nach mehr als fünf Jahren zu Ende, bevor es richtig losgeht. Denn die Slalom-Höhepunkte finden im Januar statt. abschreiben muss Hirscher auch die WM in Saalbach-Hinterglemm, also mehr oder weniger vor seiner Haustür. Ob der für Holland startende Österreicher nächstes Jahr einen weiteren Anlauf wagt, wollte er noch nicht sagen. Aber noch ein Olympiastart, 2026 in Cortina, wäre sicher ein Ansporn.
  • K.-o.-Phase des NBA-Cups steht: Und das Hoffen der spielfreien Boston Celtics vorm Fernseher war umsonst. Sie sind draußen, weil die New York Knicks gegen die Orlando Magic klar, aber nicht desaströs hoch gewannen. Beide Teams sind weiter, genaus wie die Atlanta Hawks und Milwaukee Bucks, die sich bei den Detroit Pistons durchsetzten. Nächste Woche  empfangen die Bucks die Orlando Magic (Di.) und die Knicks die Hawks Mi.).
    Im Westen sicherten sich die Oklahoma City Thunder und Dallas Mavericks die noch offenen Play-off-Plätze, die vorher schon die Golden State Warriors und Houston Rockets inne hatten. Hier kommt es zu den Partien Thunder vs Mavericks (Di.) und Rockets vs Warriors (Mi.).

Wer Neuers Glanztat vermisst, morgen vielleicht nach Ende der Pokalrunde.

NBA-Cup in den Play-offs ohne Top-Duo?

Blick über den Teich, NBA

Der NBA-Cup ist  ein Turnier im Turnier, eingebettet in die reguläre Saison der NBA; die Partien (bis auf das Finale) zählen für beide Wettbewerbe.. Heute steht nun der letzte Vorrundenspieltag in den insgesamt 4 Gruppen an, und da könnte es einige faustdicke Überraschungen geben. Anmerkung: Es gilt jeweils das Ergebnis nach der regulären Spielzeit, eine Overtime zählt nur für die reguläre NBA-Saison.
Kleine Erklärung: In 6 Gruppen (je 3 im Westen und Osten) werden  jeweils 4 Play-off-Teilnehmer gesucht, die in Viertelfinale etc den Sieger ermittelt, wie im vergangenen Jahr in einem Final 4 in Las Vegas. Es kommen die jeweiligen Gruppensieger weiter und der beste Gruppenzweite im Osten und Westen. Die Play-offs werden nächste Woche ausgetragen, das Final 4 findet auf jeden Fall am 14. und 17. Dezember in Vegas statt.
Folgende Konstellationen finde ich vor dem letzten Spieltag vor

Eastern Conference

Die Atlanta Hawks stehen als bisher einziges Team als Gruppensieger fest, erstaunlich genug gegen die Top-Mannschaften Boston Celtics und Cleveland Cavaliers. Die Cavs sind als Dritter schon raus, die Celtics haben als derzeit Zweiter noch die Möglichkeit aufzusteigen.
Dazu braucht es fremde Hilfe bzw den richtigen Spielausgang:  Zum einen in der Gruppenpartie B zwischen den New York Knicks und den Orlando Magic, die beide bisher 3:0 Siege aufweisen. Gewinnen die Knicks, sind beide Teams weiter (es sei denn New York gewinnt mit mehr als 37 Punkten Unterschied, wenn ich richtig rechne …); verlieren die Knicks, sind sie auf jeden Fall draußen.
Noch komplizierter ist es (vielleicht) in der C-Gruppe. Auch hier haben vor dem „Endspiel“ die Detroit Piston und Milwaukee Bucks 3:0 Siege. Der Sieger ist als Gruppenerster weiter, der Zweite bei einer knappen Niederlage, aber nur, wenn die Magic bei den Knicks gewinnen. Die Bucks können dann mit -5 verlieren, die Pistons mit -4.
Es ist also gleich doppelt möglich, dass die Boston Celtics neben den Cleveland Cavaliers ausscheiden. Beide Teams führen mit großem Vorspriung die Eastern Conference an. Die Pistons dagegen haben eine klar negative Bilanz. Aber das macht gerade den Reiz dieses Formats aus.

Western Conference

Sicher in den Play-offs sind die Houston Rockets und golden State Warriors als Gruppensieger qualifiziert. Beste Chancen in der Gruppe B haben die Oklahoma City Thunder, denen ein Heimsieg gegen die Utah Jazz zum Gruppensieg auf jeden Fall reicht. Danach haben noch einige Teams Chancen auf den besten zweiten Platz. Die besten die Dallas Mavericks, die mit einem Sieg gegen die Memphis Grizzlies 3:1 hätten und das zurzeit mit Abstand beste Korberhältnis. Sollten die Texaner verlieren, hätten die San Antonio Spurs (in Phoenix) und Phoenix Suns vs Spurs) mit einem Sieg das Ticket sicher. Dann gäbe es 3 Zweite mit einer 2:2-Bilanz, aber das führt hier wirklich zu weit. Wer es wirklich wissen will

https://www.nba.com/news/emirates-nba-cup-2024-clinching-elimination-scenarios