Mavs können enge Spiele

Blick über den Teich, NBA und NHL

Die Mavs gewinnen auch Spiel 3 gegen die Timberwolves. Die New York Rangers schaafen den zweiten Overtime-Erfolg in Folge gegen die Panthers

Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves 116:107 (3:0)

Das Ergebnis klingt letztlich klarer, als die Partie insgesamt war. Bis zwei Minuten vor Schluss stand es Spitz auf Knopf, also Crunchtime at its best, doch dann setzten sich erneut die Mavericks durch. Dreimal ging es jetzt also sehr eng zu, und dreimal schaffte Dallas den Sieg. Da darf ich schon schlussfolgern, dass das sehr wenig mit Zufall, Glück oder Pech zu tun hat, vielmehr: Die Dallas Mavericks können knappe Spiele.
Das liegt an den zwei Superstars, die dann regelrecht aufblühen. Die Sicherheit, mit der Luka Doncic und Kyrie Irving ihre Würfe verwandelten, raubte mir schlicht den Atem. Und offenbar auch den Wolves, die sowohl in Angriff als auch Abwehr an ihre (weiten) Grenzen stießen.

Dabei hatten sie im Spiel ihre enormen Qualitäten gezeigt, als sie im 3. Viertel einen 10-Punkte-Rückstand aufholten und sogar in Führung gingen. Mit teilweise fantastischen Moves brachte Anthony Edwards die Halle ins Staunen, aber am Ende war er zu sehr auf sich allein gestellt und folgerichtig auch mit den Kräften ziemlich am Ende. gedrade von einem Karl-Anthony Towns, aber auch von Rudy Gobert muss meh kommen.

Männer des Tages
Luka Doncic und Kyrie Irving: Jeder für sich ist schon Klasse, aber wenn sie dann noch zusammenfinden, wird es für jeden Gegner kompliziert. legten 33 Punkte auf, beide mit Trefferquoten besser als 50 Prozent. In diesen Play-offs sind sie das beste Paar, zumindest im Backcourt. Luka mit mehr Magie gerade bei manch zauberhaftem Zuspiel, aber Irving dieses Mal endlich mal auf konstant gutem Level. Klar, Doncic nervt extrem mit seine dauernden Meckerei (erstaunlich, dass er bei einigen Szenen kein technisches Foul kassierte), aber das gehört bei ihm irgendwie dazu. Ich müsste mir fast eher Sorgen machen, wenn er überhaupt ncht ehr meckern würde.

Stark trotz der Niederlage
Anthony Edwards: Er war der Hauptinitiator der Aufholjagd. Trotz besonders intensiver  Verteidigung gegen ihn schaffte er 26 Punkte. Doch die Co-Stars Towns und Gobert blieben eher blass.

x-Faktor
David Gafford: Lange sehr zurückhaltend, doch am Ende mit den  mit entscheidnen Szenen: ein grandioser Block und im Gegezug sein Korb plus Foul. Und in der Verteidigung stets ein echtes Biest

Und sonst
– Kyle Anderson mit seiner unmöglichen Wurfbewegung traf 5 seiner 6 Vesuche
– Missverhältnis der Freiwürfe: Für die Mavs 31, für die Wolves nur 17.

Ausblick
Dreimal ging es eng zu, dreimal hatten die Mavs das bessere Ende für sich. Dass es nach 3 Spielen 3:0 stehen würde hätte ich ehrlich gesagt nie im Leben für möglich gehaltenDie Wolves können zurückkommen und auch gewinnen, wenn sie mit genug Vorsprung in die letzten 5 Minuten kommen. Dass sie jetzt in Dallas eine Crunchtime für sich entscheiden mit dem Rücken zur Wand, würde mich einerseits ziemlich wundern, andererseits: Hey es ist Basketball, und erwarte hier das Unerwartete.

Ansetzungen
Di., 02:00: Indiana Pacers – Boston Celtics (0:3) Die große Frage: Kann Tyrese Haliburton spielen und in welcher Form?
Mi., 02:30: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (3:0)

Florida Panthers – New York Rangers 4:5 1OT (1:2)

Nach den torarmen ersten beiden Partien diesmal fast schon ein Shootout. Das Alec Wennberg nach 5:35 Minuten in der Verlängerung für die Rangers entschied, die damit das Heimrecht zurückeroberten.
Nach 2:2 im ersten Drittel erzielten die Rangers 2 Treffer durch Alexis Lefreniere (was für ein grandioses Solo!)und Barclay Goodrow, die jeweils zum zweiten Mal einnetzten, die Panthers kamen durch Alexander Barkov und Gustav Forsling zurück

Meine 🇫🇮 Finnen
Alexander Barkov hatte ein Tor und einen Assist, Niko Mikkola einen Assist.

Ausblick
Die Serie bleibt eng. Aber jetzt halt wieder laeichte Vorteile für die Rangers.

Ansetzungen
Di., 02.30: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:1) Die Stars vielleicht wieder mit Kapitän Roope Hintz
Mi., 02:00: Florida Panthers – New York Rangers (1:2)

Doch die Celtics

Blick über den Teich, NBA und NHL

Die Celtics vorm Einzug in die NBA Finals, Rückschlag für die Oilers und Leons Serienende

Indiana Pacers – Boston Celtics 111:114 (0:3)

Die Pacers mussten auf Tyrese Haliburton verzichten, die Celtics weiter auf Kristaps Porzingis und auch Luke Kornet.. Zunächst dominierte Celtics, traf 7 der ersten 9 Würfe und hatte nach 3 Minute schon 16 Punkte auf der Anzeigentafel. Doch die Pacers blieben dran, trafen ihrerseits ebenfalls hochprozentig und lagen nach dem ersten Viertel nur 31:32 zurück. Im zweiten Viertel setzten sich die Pacers ab, vor allem auch dank Andrew Nembhard, der 6 von 7 Würfen zu 17 Punkten auflegte.
Im dritten Abschnitt betrug der Abstand sogar 18 Punkte, ehe die Celtics in der Verteidigung deutlich inteensiver spielten und nicht mehr so einfache Körbe zuließen.
Dennoch sah nlange alles nach einem Heimsieg aus, als die Pacers kurz vor Schluss immer noch mit 5 Zählern führten. Doch mit einem 8:0-Run drehten die Celtics die Partie. Jrue Holiday wurde mit einem Dreier und einem Steal letztlich zum Matchwinner. Ausgerechnet der so starke Nemhard hatte den Ausgleich in der Hand, aber sein Dreierversuch traf nur den Ring

Mann des Tages
Jayson Tatum: 36 Punkte, 10 Rebounds und 8 Assists – er ist die Konstante im Celtics-Spiel. Auf beiden Seiten des Feldes. Und dabei unterlief ihm kein Ballverlust.

Stark trotz der Niederlage
Andrew Nembhard: 32 Punkte sind klarer Bestwert für Play-offs, dazu 9 Assists. Tragisch für ihn, dass er mit seinem (sehr schwierigen) Dreier am Ende scheiterte.

x-Faktor
Al Horford: Mit 38 Jahren der Veteran, doch Alter schützt vor Dreiern nicht. Gleich 6 versenkte er, davon 2 bei der Aufholjagd im letzten Viertel. Auf den kann sich Boston auch in der größten Hektik verlassen.

Und sonst
– Dreierflaute: In den ersten 16 Minuten nahmen dien Pacers nur 4 Dreierversuche, unglaublich in diesen Basketballzeiten seit ein paar Jahren, von denen sie auch nur einen trafen. Die Celtics kamen im selben Zeitraum auf 16 Würfe (7 erfolgreich). Das gehörte aber offenbar zum Spielplan, denn mit ihrer starken Zweierquote (22 von 31 und zeitweise über 70%) waren die Pacers äußerst erfolgreich
– Bank, welche Bank? Die der Celtics war jedenfalls fast verzichtbar, zumindest beim Scoren. Nur je zwei Punkte steuerten Payton Pritchard und Xavier Tillman zum Sieg bei. Den Rest erledigte die Startfünf.
– Ausgeglichene Pacers: Gleich 4 Profis kamen auf 20+ Punkte. Neben Nembhard auch Pascal Siakam, Myles Turner (je 22) und TJ McConnell (23). Der Rest allerdings blieb doch arg zurückhaltend.

Ausblick
Einen 3:0-Vorsprung werden sich die Celtics kaum noch nehmen lassen. Zumal Haliburton zumindest für Spiel 4 fraglich ist. Die Pacers hätten es verdient, in der Nacht zum Dienstag den Sweep zu vermeiden am Indy-Wochenende, denn heute Nacht sind zwischen den beiden Partien noch die Indy 500.

Ansetzungen
So., 02:00: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (2:0)
Mo., 02:00: Indiana Pacers – Boston Celtics (0:3)

Dallas Stars – Edmonton Oilers 3:1 (1:1)

Die Stars konnten die zweite Heimniederlage mit einem Kraftakt und einer glänzenden Torhüterleistung vermeiden. Die Oilers versäumten es, nach dem schnellen 1:1 ihr starkes erstes Drittel (16:4 Schüsse) in weitere Tore umzumünzen. Auf beiden Seiten standen die Goalies Jake Oettinger und  im Vordergrund und Stuart Skinner im Blickpunkt, die sich im zweiten Drittel nicht überwinden ließen. Mason Marchmant brach im 3. Abschnitt mit seinem Schuss durch ein Menschenknäuel den Bann, ehe Esa Lindell mit seinem Schuss ins leere Tor die Entscheidung herbeiführte.

Draisaitl Watch
Seine Punkteserie in den Play-offs hat im 15. Spiel ein Ende gefunden. Er gab auch nur zwei Schüsse ab und stand bei einem Gegentor auf dem Eis.

Meine 🇫🇮 Finnen
Lindell traf zum 3:1, Verteidiger Miro Heiskanen gab den Assist zum 1:0 der Stars.

Ansetzungen
So., 21.00: Florida Panthers – New York Rangers (1:1)
Mo., 02:00: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:1)

Luka einfach magic

Blick über den Teich, NBA und NHL

Ein Top-Top-Top-Basketballspiel und ein Eishockey-Thirller hinterher. Ich habe den trüben Samstagvormittag bestens unterhaltend verbracht. Relive versteht sich und ohne mich vorher gespoilert zu haben.

Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks 108:109 (0:2)

Ihr wollt jemanden die Faszination Basketball näherbringen. Zeigt dieses Spie! Ich bin immer noch hin und weg von diesem grandiosen Spektakel, das alles bot, was das Herz begehrt. Wunderbare Angriffszüge, großartige Verteidigungsaktionen, Spannung bis zum buchstäblich letzten Wurf – und das vor einer tollen Kulisse, die bis zum Schluss leidenschaftlich mitging und am Ende zum größten Teil leiden musste und hoffen muss, aber auch noch hoffen darf.
Schon das erste Viertel war an Tempo und Spielwitz kaum zu überbieten. Minnesota fast immer leicht in Führung, setzte sich im zweiten Viertel auf bis zu 18 Punkte ab. Doch die Mavs blieben dran, angeführt von Luka Doncic, von dem noch die Rede sein wird. Zur Pause führten die Wolves mit 12, nur vermeintlich komfortabel.
Erst mal hielt die zweistellige Führung, doch Mitte des 3. Viertels begannen die Mavs, an ihr zu knabbern, am Ende des Abschnitts waren es nur noch 7.
Das 4. Viertel bot dann unvergleichliche Spannung mit mehreren Führungswechseln. Die vorzeitige Vorentscheidung schien beim 108:103 in der Schlussminute für die Timberwolves gefallen, doch dann folgte der große Auftritt der großen 2 der Mavs. Erst versenkte Kyrie Irving einen Dreier, die Wolves produzierten durch Anthony Edwards einen haarsträubenden Ballverlust, und 3 Sekunden vor Schluss verwandelte Doncic den nächsten Dreier aus Mittelposition im Zurückfallen, so wie er das am liebsten mag. Remember Dirk, gerade in Dallas.
3 Sekunden, da kann noch viel passieren, gerade wenn man wie die Wolves mit Naz Reid einen an diesem Tag vortrefflichen Schützen in ihren Reihen weiß. Der Ball kam dann auch zu Reid, der drückte mit der Schlusssirene ab – und traf nur den Ring, einmal, zweimal, dann sprang die Kugel raus. In and out, wie der Basketball-Jargon das so hübsch-schlimm nennt.
Und der zweite ganz knappe Auswärtssieg der Mavs war perfekt.

Mann des Tages
Luka Doncic: Schlichtweg fabulös, was der Slowene zeigte und nicht nur zur Show, sondern als es wirklich drauf ankm. Am Ende legte er 32 Punkte, 10 Rebounds und 13 Assists aus, das 5. Triple Double in diesen Play-offs. Und einige dieser Assists waren nicht nur ein Weitergeben an einen Schützen, der dann halt traf, sondern messerscharfe Zuspiele an den eigenen Mann vorm gegnerischen Korb, perfekt getimt. Einer war schier unwirklich über das gesamte Feld, nur um Millimehter über den Verteidiger zu eigenen Mann – natürlich auch Glück dabei.

Stark trotz der Niederlage
Naz Reid: Die Bezeichnung „tragischer Held“ hat selten besser gepasst. Der beste sechste Mann hatte ein fast goldenes Händchen verwandelte 7 von 9 Dreiern, eine unglaubliche Quote. Im Gedächtnis bleiben wird allerdings sein ganz knapp verpasster Wurf am Ende aus vermeintlich guter und auch freier Position, der den Wolves-Sieg bedeutet hätte. Erstaunlicherweise nahm er außer den 9 Dreiern nur 4 Würfe aus dem Feld, von denen er lediglich einen verwandelte.

x-Faktoren
Daniel Gafford und Dereck Lively: Die beiden Center waren die idelae Ergänzung im Spiel de Mavs, vor allem unter dem Korb immer eine Bedrohung. Gafford sammelte 16, Lively 14 Punkte, unsgesamt trafen sie 14 ihrer 16 Würfe, profitierten natürlich auch von tollen Zuspielen.

Und sonst?
– Kyrie Irving wieder normal: Sprich – lange wenig zu sehen vom Co-Star der Mavs, um dann im letzten Viertel mächtig aufzudrehen. Dort verbuchte er 13 seiner 20 Punkte, traf 4 von f Dreier und servierte 3 astreine Assists.
– die unsichtbaren 2: So nannten die TNT-Reporter im zweiten Durchgang Karl-Anthony Towns und Anthony Edwards. Superstar Edwards schaffte im 3. Viertel nur 2 Punkte. Towns im vierten gar keinen und Edwards auch nur 6, dafür zwei furchtbare Ballverluste, als er das Spielgerät unbedrängt einfach wegwarf. Der dritte unsichtbare Mann war der im ersten Spiel so brillante Jaden McDaniels, der insgesamt gerade mal 2 Punkte beisteuerte.

Ausblick
Die Mavs kehren mit 2:0 Siegen zurück nach Dallas, das hätten wohl die größten Optimisten kaum zu hoffen gewagt. Entschieden ist nach diesen beiden Siegen Spitz auf Knopf zwar noch nichts, aber der Druck für die Wolves ist jetzt enorm. Sie können ja bei den Nuggets nachfragen, wie man nach zwei Heimniederlagen auswärts zweimal gewinnt, die das ja selbst gegen Minnesota geschafft haben. Alle Vorteile also bei den Mavs.

Die dritten Spiele (MESZ)., 02:00

So., 02:30: Indiana Pacers – Boston Celtics (0:2)
Ein Fragezeichen von mir aus der Ferne in punkto      des  angeschlagenen Tyrese Haliburton
Mo., 02:00: Dallas Mavericks – Minnesota Timberwolves (2:0)

New York Rangers – Florida Panthers 2:1 1. OT (1:1)

Ein Abnutzungskampf, der nach insgesamt 74:01 Minuten sein Ende fand. Barklay Goodrow erzielte im Madison Suare Garden den umjubelten Siegtreffer für die Rangers, die damit die Serie ausglichen. Zuvor war es die Partie der beiden russischen Goakies Igor Schesterkin (Rangers) und Sergej Dobrowski (Panthers) gewesen, die 26 respektive 28 Schüsse entschärften.
Die Rangers sind Spezialisten für Verlängerungen: Die Bilanz in diesen Play-offs ist 3:0. Sie wird übrigens im Format 5 gegen 5, also ganz normal, gespielt und nicht wie bei der WM im Micky Mouse Format 3 gegen 3, das eine völlig andere Sportart ist.

Meine 🇫🇮 Finnen
Anton Lundell verbuchte den Assists für den Ausgleich der Panthers Kapitän Alexander Barkow scheiterte mit einer Riesenchance am grandios reagierenden Schesterkin.

Ansetzung heute:
02:00: Dallas Stars – Edmonton Oilers (0:1)

Dallas, wohin man schaut

Blick über den Teich, NBA und NHL

4 Conference Finals, jeweils Ost und West, forden uns Mitteleuropäer entweder in der Nacht oder relive am morgen. Für alle Fans von Dallas, nicht unbedingt der Serie wirklich anstrengend, denn die Stadt ist als einzige mit 2 Vertretern – Stars und Mavericks – dabei.

NBA

Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks 105:108 (0:1)

Gleich das erste Spiel in Minnesota haben die Mavs geklaut und damit den Heimvorteil. Bis zum vierten Viertel wogte die Partie hin und her, ehe ein 13:0-Lauf die Texaner im 97:89 in Führung brachte. Aber auchndas war noch nicht die Entscheidung. Die Wolves gingen ihrerseits mit 4 in Führung, ehe die Mavs den Sack zumachten.

Mann des Spiels
Luca Doncic: Drei Viertel war es ein eher mediokres Spiel des Slowenen, doch als es darauf ankam, war der Spielmacher zur Stelle: 15 Punkte, 2 von 3 Dreier und tatsächlich auch engagiert in der Veteidigung.

Start trotz der Niederlage
Jaden McDaniels: Eine fulminante erste Hälfte mit  19 Punkten und 5 von 6 Dreiern. Das konnte  er nicht halten, aber der Forward war bester Punktesammler seines Teams.

x-Faktor
Kyrie Irving: Bisher war es ja so, dass er erst nach der Pause auftauchte, diesmal war es genau umgekehrt. In der ersten Hälfte legte er 24 Punkte auf,  so viele wie in der 2. Runde gegen die Thunder insgesamt bei 6 Spielen. Danach tauchte er erst mal ab, steuerte im gesamten 2. Durchgang nur noch 5 Punkte bei, traf bei 9 Versuchen nur noch ein einziges Mal. Dennoch half er mit seiner Energie und guter Defense.

Und sonst?
– Blieb Anthony Edwars seltsam blass mit nur 19 Punkten
– krasses Missverhältnis bei der Freiwurfquote: Maves 16/17,         Wolves 11/18 (einer wohl mit Absicht daneben)

Ausblick
Dass es spannend würde, war fast allen Experten klar. Es würde mich wundern, wenn dieser eine Auswärtssieg die Serie schon entscheiden würde, weil nur Nuancen ihn ermöglichten und das Spielglück auch auf die andere Seite fallen kann. Allerdings sind jetzt die Wolves in Spiel 2 heute Nacht schon zeimlich unter Druck

Boston Celtics – Indiana Pacers 126:110 (2:0)

Nach der für die Pacers so unglücklichen Niederlage in Spiel 1 erst in der Verlängerung, war es diesmal eine klare Sache. Letztlich entschied ein 20:0 Lauf der Celtics Ende des 1. und Anfang des 2. Viertels die Partie, die aus einem 5-Punkte-Rückstand einen 15-Punkte-Vorsprung machten.Und genau dieser Abstand hielt +/- 5 die gesamte Partie

Mann des Tages
Jaylen Brown: Von Beginn an voll da mit 7 ganz schnellen Punkten. Am Ende legte er 40 Zähler auf, Karriere-bestwert in Play-offs.

Stark trotz der Niederlage
Pascal Siakam: 28 Punkte, Wurfquote 13/17 – Werte des Kameruner Winter-Neuzugang, die sich sehen lassen können.

x-Faktor
Jrue Holiday: Sehr stark in der Verteidigung vor allem gegen Haliburton. Und dazu 15 Punkte bei 6/7 Würfen. Deswegen haben die Celtics ihn geholt.

Und sonst?
Tyrese Haliburton angeschlagen und deshalb längst nicht auffällig wie gewohnt. 10 Punkte und in de 2. Halbzeit nur 2 bei 3 Würfen überhaupt. Sein Start in Spiel 3 ist fraglich

Ausblick
Die Serie geht jetzt nach Indiana. Die Celtics sind in den diesjährigen Play-off auswärts noch unbesiegt. Den Pacers helfen letztlich nur zwei Siege. Was ohnehin schwer genug ist, aber ohne   Haliburton in Bestform fast unmöglich. Zumal die Celtics wohl auf Kristaps Porzingis wieder zurückgreifen können.

Ansetzung heute
02:30: Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks (0:1)

NHL

New York Rangers – Florida Panthers 0:3 (0:1)

Eine Shutout-Niederlage für die Rangers im Madison Square Garden, darüber müssen sie erst mal hinwegkommen. Letztlich entschied ein Eigentor von Alexis Lefreniere 3:48 vor Schluss, der mit dem Stock einen eher harmlosen Schuss ins Tor lenkte (offiziell wird der Treffer Carter Verhaege zugesprochen). Florida beschränkte sich auf einfaches, aber effektives Spiel. Und hinten wehrte der starke Sergej Dobrowski alle 24 Schüsse zu seinem 2. Play-off-Shutout ab.

Meine 🇫🇮 Finnen
Anton Lundell stand bei allen Panthers-Toren auf dem Eis, allerdings jeweils ohne direkte Beteiligung

Ausblick
Die Rangers sehr unter Druck. Die Panthers wirken sehr gefestigt und sind auch bereit für sogenanntes dirty Hockey.

Dallas Stars – Edmonton Oilers 2:3 2. OT (0:1)

Conor McDavid traf nach nur 32 Sekunden in der 2. Verlängerung zum entscheidenden 3:2 für seine Oilers, die damit den Heimvorteil eroberten. Gerade in der Overtime gab es Chancen auf beiden Seiten, McDavid vergab eine Riesenchance, als er die Scheibe nicht über die Kelle des am Boden liegendenen Stars-Goalie Jake Oettinger heben konnte. Die Stars haderten, dass sie bei fünf Überzahlgelegenheiten keinen Treffer zu Stande brachten.
Die Oilers waren im 2. Drittel 2:>0 in Führung gegangen, die Tyler Seguin mit 2 Treffern für die Stars egalisierte

Draisaitl Watch
Der Kölner erzielte das 1:0 sein 9. in den Play-offs. Er schrieb damit auch im 14. Play-off-Spiel dieser Saison an und führt die Wertung mit 25 Zählern vor gleich drei Teamkollegen an. Weiter in eienr anderen Sturmreihe wie Sußerstar McDavid.

Meine 🇫🇮 Finnen
Esa Lindell mit -2 in der statistischen Wertung. Miro Heiskanen insgesamt 33:08 Minuten auf dem Eis so viele wie kein anderer Feldspieler. Stars-Kapitän Roope Hintz fehlte wegen einer Unterkörperverletzung. Sein Status wird nicht weiter mitgeteilt.

Ausblick
Die Oilers haben den Heimvorteil, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Stars haben gezeigt, dass sie auswärts fast stärker sind als zu Hause.

Ansetzung heute
02:00: New York Rangers – Florida Panthers (0:1)

 

 

Draisaitls Traum lebt

Blick über den Teich, NHL

Vancouver Canucks – EDMONTON OILERS 2:3 (3:4)

Die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl stehen im Conference Final des Westens. In Spiel 7 gewannen sie bei den Vancouver Canucks mit 3:2 und treffen nun auf die Dallas Stars
Zunächst verzweifelten die klar überlegenen Oilers schier am überragend haltenden Arturs Silovs. Der Rookie, eigentlich nur Ersatzmann war im ersten Drittel unüberwindlich, wehrte alle 13 Schüsse ab. Im zweiten Drittel netzten die Oilers dreimal ein und alles schien gelaufen. Doch nah zwei Toren der Canucks im Schlussabschnitt wurde es für viereinhalb Minuten noch mal eng, doch die Oilers brachten den Sieg über die Zeit.

Draisaitl Watch
Der Kölner schaffte einen Assist. Dagegen ging Conor McDavid völlig leer aus. Gut zu wissen für die Oilers, dass sie nicht allein von den beiden abhängig sind. Immerhin führt Draisaitls mit 24 Scorerpunkten vor den Mannschaftskollegen McDavid, Evan Bouchard und Ryan Nugent-Hopkins an

Ausblick
Zum zweiten Mal steht Leon Draisaitl mit den Oilers im Finale der Western Conference. Die Chancen gegen die Stars sehe ich 50 zu 50. Die Oilers haben gezeigt, dass sie ein Spiel 7 auch auswärts gewinnen können, und Dallas ist auch keine Heimbastion (in 7 Spielen vier Heimhiederlagen. Auswärts dagegen sehr stark (in 6 Spielen nur eine Niederlage).

Ansetzungen
Do., 02:00: New York Rangers – Florida Panthers (0:0) Korrigiert dank Uwe
Fr.,  02:00: Dallas Stars -Edmonton Oilers (0:0

Hochspannung mit etwas unbefriedigendem Ende

Blick über den Teich, NBA und NHL

Die Dallas Mavericks stehen als erstes Team im Westen in den Conference Finals. In der NHL erzwangen die Edmonton Oilers ein 7. Spiel bei den Vancouver Canucks

DALLAS MAVERICKS* – Oklahoma City Thunder 117:116

Was für ein Thriller in Dallas, und danach hat es lange Zeit nicht ausgesehen. Vielmehr schienen die Thunder klar auf der Siegesstraße, als sie im 3. Viertel auf bis zu 17 Punkten davonzogen und Anfang des 4. viertels immer noch 9 innehatten. Doch die furiosen Mavericks, angetrieben von nicht minder furiosen Fans, kamen Punkt für Punkt voran. Es waren dabei gerade nicht die Topstars, die die Punkte erzielten, sondern PJ Washington (bis dahin überhaupt kein Faktor im Spiel und Derrick Lively, der erstaunliche 8 Punkte beisteuerte und dabei 3 von 3 aus dem Feld verwandelte. dagegen trafen die Thunde nicht mehr, und allein Shai Gilgeous-Alexander konnte es auch nicht richten. Und doch führten die Thunder vor dem letzten Ballbesitz der Mavs mit einem Punkt. Da wurde 2,4 Sekunden vor Schluss PJ Washington nach Ansicht der Schiedsrichter von Shai gefoult, und zwar bei einem Dreierversuch. Der Call hielt dem Videostudium stand, und Gilgeous-Alexander gab zu, das der Pfiff schon in Ordnung ginge und er am liebsten die Zeit zurückdrehen würde. Blöd gelaufen. Washington verwandelte die ersten beiden Freiwürfe zur Führung und zielte bei driten absichtlich vorbei, weil die Thunder keine Auszeit mehr hatten. Deren letzter Verzweiflungswurf weit aus der eigenen Hälfte ging klar vorbei.
Für mich schade, dass diese Serie nicht ein 7. Spiel bekommt, abe die Mavs werden heilfroh sei übers Weiterkommen und zwei Tage mehr Pause.

Mann des Tages
Luca Doncic: 29 Punkte, 10 Assists, 10 Rebounds – drittes Mal in Folge zweistellig in diesen Kategorien. Und immer das Herz und der Antrieb der Mavs. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: gleich 7 zum Teil haarsträubende Ballverlust / Fehlpässe und wieder mal das ewige Meckern bei praktisch jeder Aktion gegen ihn. Dieses Mal kassierte er sogar ein technisches Foul, was ihn an weiteren Protesten nicht hinderte. Aber ihn mit einem zweiten Technischen rauszuwergfen, das wollten die Refs doch nicht.

Stark trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: So nah liegen Glanz und Elend beieinander. 36 Punkte legte er auf (persönlicher Rekord in Play-offs). Kurz vor Schluss gelang ihm das perfekte Zuspiel auf Chet Homgren, der mit einem krachenden Duk die Führung erzielte. Und dann das Foul während des Wurfes und auch noch jenseits der Dreierlinie. Dennoch: Der Kanadier hat eine fantastische Serie gespielt, und er ist mit 25 Jahren noch sehr jung.

x-Faktor
Dereck Lively: Unermüdlicher Arbeiter unter den Körben. 15 Rebounds (4 offensiv) sprechen für sich, dazu eben die Wurfsicherheit im lm letzten Viertel.

Analyse
Die Nummer 1 des Westens ist raus. Und zum Verhängnis wurde den Thunder die Reboundschwäche, also genau die Schwäche, weswegen ihnen so wenige Experten den Marsch in die NBA Finals und mehr zugetraut haben. Weniger erwartet war die plötzliche Schwäche eines Josh Giddey, der den Platz in der Startfünf verlor und von der Bank eine herbe Enttäuschung war. Wie zumindest in Spiel 6 die gesamte Reservebank.
Die Mavs sind breiter aufgestellt. Sie haben ein Top-Duo mit Doncic und Kyrie Irving, der auch diesmal erst in der 2. Halbzeit ablieferte und zwar mit 18 Punkten außergewähnlich. Egal ob Denver Nuggets oder Minnesota Timberwolves: Die Mavs werden Außenseiter sein, aber wenn sie eine Chance sehen, werden sie die auch nutzen.

Ansetzungen heute
Zweimal Spiel 7 – Basketball-Herz, was willst Du mehr

21:30: New York Knicks – Indiana Pacers (3:3)
Der Einsatz von Josh Hart und vor allem OJ Amunoby ist unsicher.
02:00: Denver Nuggets – Minnesota Timberwolves (3:3)

NHL

Edmonton Oilers – Vancouver Canucks 5:1 (3:3)

Nach 1:1 im ersten Drittel entschieden 2 Oilers-Treffer im zweiten Abschnitt innerhalb von 4 Minuten die Partie. Die Canucks prüften Stuart Skinner, wieder ins Oiler-Tor gerückt, mit nur 15 Schüssen. Conor McDavid leistete 3 Assists.

Draisaitl-Watch
Zwei Assistsleistete er. Selbst gab er nur einen Schuss ab. Kämpferisch wie immer in der Defensive.

Spiel 7 findet in der Nacht zu Dienstag (03:00 MESZ) statt. Das Conference Finale zwischen den New York Rangers und Florida Panthers beginnt erst in der Nacht zu Donnerstag, für die Teams also eine relativ lange Pause