Das wird die Woche, die wird

Sport satt, nämlich Fußball, Handball-EM und Wintersport

 

Bundesligisten im Doppeleinsatz

 

Der kurze Zeit sehr strenge Winter ist offenbar wieder dabei, der Englischen Woche in der Fußball-Bundesliga steht nichts mehr entgegen – außer Tauwetter, siehe Hamburg. Der 17. Spieltag m Dienstag/Mittwoch – nicht zu vergessen das Topspiel zwischen Augsburg und Union am Donnerstag, komplettiert die Hinrunde, die Rückrunde startet am Wochenende. Partien, die es sich vielleicht lohnt zu gucken, sind während der Woche Stuttgart vs Frankfurt (Di., 18:30), eine Art Best of the Rest neben den Großen, HSV – Leverkusen (Di., 20:30, abgesagt wg. Tauwetters) und Köln vs Bayern (Mi., 20:30). Letztere Partie nur unter dem Gesichtspunkt, ob Rib und Rob (Ribéry und Robben) mit Oliseh und Diaz tatsächllich Zauber-Nachfolger gefunden haben und wie hoch letztlich tatsächlich die Hinrunden-Rekordtormarke (zurzeit 63) der Bundesliga-Geschichte gesetzt wird.
Am Samstag zum Topsiel des Tages müssen die Münchner dann nach Leißzig (Sa., 18:30). Mit dabei ist dann wieder aif Leipziger Seite der ivorische Star Yan Diamonde, nachdem die Elfenbeinküste im Viertelfinale des Afrika-Cups gescheitert ist.

Am Wochenende startet dann auch die 2. Bundesliga, und die Jagd auf Schalke beginnt. Der Tabellenführer handelte sich zum Jahresabschluss eine Pleite bei Eintracht Braunschweig ein, der Vorsprung auf Platz 3 (Darmstadt) beträgt immer noch 4 Punkte. Fast standesgemäß geht es für die Knappen mit einem echten Schlager los, denn sie sind am Samstagabend (20:30) im Berliner Olympiastadion bei Hertha BSC zu Gast.

 

Mit Knallhart-Handball zur Medaille?

 

Die Männer-EM beginnt am Mittwoch, und das Ziel des deutschen Teams lautet Edelmetall, vielleicht sogar Gold. Doch die Auslosung hat einen sehr harten Weg beschert. Weniger in der Vorrunde, wenn Österreich, Spanien und Serbien die Gegner sind, das klingt schon knackig genug. Aber wenn die Truppe  ersten Zwei erreicht, trifft sie in der Hauptrunde höchstwahrscheinlich auf Dänemark und Frankreich, dazu vielleicht Aufstreber wie Portugal und  Norwegen.
Richten soll es eine Knallhart-Abwehr und vor allem die Torhüter Andi Wolff (Europameister vor 10 Jahren) und David Späth, die weltweit zu den besten ihres Fachs zählen.
Los geht es am Donnerstag (20:30) gegen Österreich (mit vielen Bundesliga-Akteuren), es folgen die Partien gegen Serbien (Sa., 20:30) und Spanien nächsten Montag.

Klarer Titelfavorit ist Dänemark, der souveräne Olympiasieger von 2024 (auch dank einer Finalgala gegen Deutschland). Frankreich hat vielleicht einen besseren Ruf als Team, das vermag ich nicht einzuschätzen.

 

Winter-Klassiker, wohin man schaut

 

Männer-Abfahrt am samstag in Wengen, klassischer gehts nicht . das 4,2-Kilometer-Rennen mit Hundsschopf, Minschg-Kante, Österreicher-Loch und Schluss-S vor malerischer Postkarten-Kulisse (leider nicht für Dänen mehr) mit den Bergriesen Eiger, Mönch und Jungfrau. Bei Sonnenschein gibt es nicht Schöneres für die Augen im Ski-Winter. Tags zuvor steht ein Super-G an gleicher Stelle an (stark verkürrzte Strecke), am Sonntag der Spezialslalom.
In den Speedrennen geht der Sieg jeweils nur über marco Odermatt, schon ein Wengen-Spezialist, im Slalom gibt es ein gutes Dutzend Sieganwärter.

Die Frauen lassen diesmal Cortina aus, weil dort in einem Monat die Olympia-Wettbewerbe stattfinden. Stattdessen geht es nach Tarvisio, wo Abfahrt und Super-G angesetzt sind. Chance für Lindsey Vonn, an ihrem Legendenstatus zu basteln, Chance aber auch für Emma Aicher, mit einem Platz ganz vorne Selbstvertrauen für die olympischen Tage zu tanken.

Die Biathleten machen bei der zweiten deutschen Traditionsstrecke Station. Nach Oberhof stehen die Rennen in Ruhpolding an mit Staffeln, Sprint und Verfolger. Norweger und Französinnen sind das Maß aller Dinge, SchwedInnen, etwa die Öberg-Schwestern und Samuelson haben auch schon aufgezeigt.

Dem deutschen Team fehlt noch ein Sieg in diesem Winter: Kommt es zu Durchbruch für Weltcup-Titelverteidigerin Franzi Preuß oder gar ein Debüt ganz oben auf dem Stockerl für Philipp Nawrath?

 

Berlin Game der NBA

 

Am Donnerstag ist es so weit. In der Halle am Ostbahnhof gibt es das erste reguläre Match der NBA in Deutschland, wenn die Orlando Magic auf die Memphis Grizzlies treffen. Die Magic sind das „deutsche“ Team der US-Basketball-Liga mit den Nationalspielern Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva. Ob Franz nach seine Knöchwelverletzung rechtzeitig fit wird, bleibt abzuwarten, er macht zwar den Trip mit, doch die Teamführung machte deutlich, dass er auf keinen Fall verheiuzt werden soll, dafür haben die Magic mit ihrem besten Mann noch zu viel vor in dieser Saison. Moritz jedenfalls gab am Sonntag sein Debüt nach mehr als einjähriger Pause wegen Krezbandriss, noch etwas rostig, aber voller Einsatz. Bei da Silva schwankt im zweiten NBA-Jahr die Form, gute und schwache Partien wechseln sich unregelmäßig ab, genauso die Frage, ob sein Dreier fällt oder nicht.
Auch die Grizzlies haben Deutschland-Bezug. Der finnische Trainer Tommy Iisalo coachte lange in der BBL und führte 2023 die Telekom Baskets Bonn in die Finalserie, in der allerdings sich Ulm als besser erwies. Seit Mai ist der Chefcoach bei Memphis und hat sich mit seinem kompromisslosen Verhalten gegen Starspieler Ja Morant zwar nicht dessen Frendschaft, wohl aber Respekt in der Liga verschafft. Amit Orlando und Memphis nicht nurfür ein Spiel nach Europa fliegen, kommt es am Samstag in London zu einer weiteren Partie zwischen diesen beiden Kontrahenten.

 

Und sonst?

 

  • Internationale Ligen, England: Im Blickpunkt steht das Mancester-Stadtderby zwischen City und United (Sa., 13:30). United nach vergleichsweise ansprechendem Start in der Krise. Teammanager Roben Amorim wurde schon gefeuert, aber auch mit neuen Coach flog man im FA-Cup schon in der 1. Runde raus (mit der Folfge, das in dieser Saison nur noch Ligaspiele anstehen). City hat mit 3 zum teil überflüssigen Remis den Abstand zu Arsenal nicht verkürzen können, er beträgt immer noch 6 Punkte. Die Abhängigkeit von den Toren Erling Haalands ist frappierend.
    Spanien: Real trifft auf Levante (Sa., 14:00): Das wäre nicht weiter erwähnenswert, aber die Madrilenen haben nach der Niederlage im Supercup-Endspiel in Dschidda Trainer Xabi Alonso nach einem knappen halben Jahr schon gefeuert (angeboten hätte sich: in der Wüste gelassen …). Jetzt soll es der Coach der 2. Mannschaft, Arbeloa, richten. Wie Alonso war auch Arbeloa ein großartiger Mittelfeldspieler, die beiden haben sogar bei Liverpool gemeinsam gespielt.
  • Basketball: Stimmungsvoll wird es am Donnerstag im SAP Garden, wenn der FC Bayern das griechische Team Panathinaikos Athen empfängt, dessen fans mit Sicherheit für viel Radau sorgen. Die Münchner haben nur noch theoretische Chancen auf die K.-o.-Runde, Panathinaikos kämpf als 7. sogar um einen Top-6-Rang und die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale.
  • Tennis: Die Australian Open werfen ihre Schatten voraus. Im Form des Qualifiationsturniers. Drei Runden gilt es zu überstehen, dann haben die Profis die 1. Runde erreicht, und allein das dortige Preisgeld sichet einen Großteil des (Reise)-Budgets fürs Jahr.
    Der junge Deutsche Justin Engel ist schon in der 1. Runde gescheitert. Yannick Hanfmann hatte Glück: Da der Finne Emil Ruusovuori die Teilnahme absagte, rückte er ohne Quali-Müh(l)e ins Hauptfeld nach.
  • Snooker: Das Masters in London ist nach der WM vielleicht das wichtigste Turnier im Jahr und gehört zur „Triple Crown“. Die komplette Weltelite ist folgerichtig am Start. Gespielt wird im Ally Pally, allerdings ist es sehr, sehr, sehr viel ruhiger als vor zwei Wochen bei der Darts-WM an gleicher Stelle.
  • US Sport: In der NFL stehen am Wochenende 4 Partien der Divisional Round auf dem Programm. Mehr dazu in einem gesonderten Text.

 

 

Das war die Woche, die war

Viel Wintersport, wieder oder weiterhin Fußball und die ersten Zuckungen des Tennisjahres.

 

Lindsey Vonn – königlich gut

 

Speedqueen wurde die Amerikanerin in ihren besten Zeiten genannt. Doch was heißt beste Zeiten, wenn ich mir diese Saison so anschaue. Am Samstag in Zauchensee feierte sie bereits den zweiten Sieg, und es tat ihrer Leistung keinerlei Abbruch, dass wegen des Schneefalls (der große Feind aller Wintersport-Organisatoren) die Strecke verkürzt wurde und die Siegerinnen-Zeit nur etwa 65 Sekunden betrug. Keine vermag die schnellen Kurven so gewagt und doch gekonnt zu nehmen. Die US-Amerikanerin behauptet sogar, dass sie gar nicht das letzte Risiko nimmt (das wird erst bei der Olympia-Abfahrt in Cortina am 8. Februar der Fall sein, dann heißt es Sieg oder Akkia …)). Was sie zeigt, das genügt, um die gesamte Weltelite in Schach zu halten. In 4 der 5 Abfahrten diese Saison schaffte sie einen Podestrang, in der Abfahrts-Weltcupwertung führt sie klar mit 340 Punkten vor der Deutschen Emma Aicher (211), die in Österreich den sechsten Platz schaffte. Da winkt die nächste Kristallkugel für die 41-Jährige Vonn, deren Comeback niemand mehr belächeln würde, wie es vor gut einem jahr so viele machten.
Ein bitteres Aus ereilte die junge Österreicherin Magdalena Egger. Die 22-Jährige zog sich bei einem Sturz einen Kreuzbandriss zu und muss ihre Olympiaträume zumindest für 2026 begraben. So erlebte Austria ein Abfahrtsdebakel. Cornelia Hütter landete als Beste auf dem 20. Platz.

Während Zauchensee unter den Bedingungen litt (der für Sonntag geplante Super-G musste abgesagt werden), erlebte Adelboden ein Skifest auf dem berühmt-berüchtigten Kuenichsbärgli. Im Riesenslalom triumphierte der Schweizer Lokalmatador Marco Odermatt. Er gewann zum fünften Mal auf dem Traditionskurs mit dem fantastisch steilen Schlusshang mitten in ein stadion-ähnliches Zuschauermeer und egalisierte die Bestmarke von Ingemar Stenmark, der in der 70ern und 80ern das Maß aller Riesenslalom-Spezialisten war.
Am Sonntag war im Slalombei strahlendem Sonnenschein der  Aufsteiger der Saison, Paco Rassat, erfolgreich. Der nach dem 1. Lauf viertplatzierte Franzose fing mit einem fulminanten zweiten Durchgang Henrik Kristoffersen noch ab und landete den zweiten Saisonsieg vor . Linus Straßer kommt einfach nicht in Form, schied diesmal sogar aus und verschlechterte weiter seine Ausgangsposition im Kampf um günstige Startnummern.

 

Giacomel und die große Geste an den toten Biathlon-Freund

 

Noch immer steht die Biathlonblase unter dem Schock des Todes vom Norweger Sivert Bakken, der vor zwei Wochen leblos in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde, mit einer Maske für Höhenluft überm Kopf. Sein vielleicht bester Freund im Weltcup ist der Italiener Tommasso Giacomel. Vielleicht höhere Mächte wollten es wohl, dass dieser Giacomel am Donnerstag den Sprint in Oberhof gewann. Als er mit Bestzeit durchs Ziel stürmte, brach es aus ihm heraus. Er grüßte mit dem Trauerflor-umschossenen rechten Arm in den Himmel. „Es ist einer meiner besten Tage im Biathlon und gleichzeitig einer meiner schlechtesten, weil Sivert nicht mehr hier ist. Das macht mich extrem traurig.“ Giacomel gewann dann auch am Samstag den Verfolger nach abstrusen Rennen, wo die Spitzenläufer reihenweise die Scheiben verfehlten. 6 Strafrunden leistete sich Giacomel, und trotzdem reichte es zum Sieg, so ein Kunststück schaffte zuletzt der große Ole Einar Björndalen 2001, wenn ich der menschgewordenen Datenbank Sigi Heinrich Glauben schenekn darf.

Eine faszinierende Männer-Staffel war der sportliche Höhepunkt der tollen Biathlontage im endlich mal wieder verschneiten Oberhof – und das bei Kaiserwetter. Vorm letzten Schießen hatten gleich 5 Staffeln die Möglichkeit zum Sieg. Am Ende hatten mal wieder die Norweger die Nase vorn und setzten sich gegen Frankreich und Schweden durch. Die Deutschen mit Schlussläufer David Zobel schnupperten ebenfalls am Sieg: Am Ende reichte es zwar nur zu Platz 5 noch hinter Italien (und dem furiosen Schlussläufer Giacomel); der insgesamt stark verbesserte Auftritt macht aber durchaus Hoffnungen.
Für die Norweger und Giacomel wird es jetzt stressig. Am Dienstag findet in Norwegen die Beisetzung für Bakken statt, das komplette Team und eben auch der Italiener werden dabei sein, danach geht es umgehend nach Ruhpolding, wo in dieser Woche die nächsten Traditionsrennen stattfinden – hoffentlich in einer ähnlich schönen Winterlandschaft.

 

Harziger Start ins Bundesliga-Jahr

 

Schon bevor es am Freitag losging, standen die ersten Hiobsbotschaften fest. Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs gerade im Norden mussten die Partien St. Pauli vs Leipzig und Bremen vs Hoffenheim abgesagt werden. Wer ansonsten tatsächlich noch auf eine spannende Meisterschaft gehofft haben sollte, wurde am Sonntag eines Besseren belegt. Der souveräne Tabellenführer FC Bayern fertigte nach 6 Tore in de 2. Halbzeit den inferioren VfL Wolfburg mit 8:1 ab. Wer auf Rost in der Winterpause (und auf Nachwirkungen aufgrund der Club-WM im Sommer) gehofft hatte, sah sich enttäusch. Extrem spielfreudig waren die Münchner mit einem überragenden Michael Olise, dazu wie gewohnt enrom lauffreudig (127 Kilometer).
Die „Verfolger“ patzten dagegen: Borussia Dortmund kam in eine wüsten Partie mit haarsträubenden Abwehrpatzern nicht über ein 3:3 bei Eintracht Frankfurt hinaus. Bayer Leverkusen erlebte daheim gegen den VfB Stuttgart gar ein Desaster: 1:4 verlor der Werksclub, gerade in der 1. Halbzeit wurde der Meister von 2024 geradezu vorgeführt (0:4).
Um die Überlegenheit der Münchner darzustellen: Der Vorsperung auf den zweiten Dortmund beträgt 11 Punkte, das Torverhältnis lautet 63:11 (nach 16 Partien). Die Tordifferenz von +51 ist besser als die aller anderen mit einem ositiven Torverhältnis). Am Mittwoch gehts zum 1. FC Köln, seit 7 Spielen sieglos – noch Fragen?

 

Polen holt den United-Cup

 

Dass unser östlicher Nachbar bei der inoffiziellen Tennis-Club-WM in Perth und Sydney ein Wort mitreden würden war angesichts ihrer Einzelbesetzung Iga Swiatek und Hubert Hurkacz zu erwarten gewesen. Nicht allerdings, dass ihr zusammengewürfeltes Mixed-Doppel Katarzyna Zawa/Jan Zielinski die Kastanien aus dem Feue reißen würde oft die Kastanien aus dem Feuer reißen würde. So geschehen im Finale gegen die USA (vs Bencic/Paul), davor aber auch im Halbfinale gegen die USA (Gauff/Harrison). Zweimal musste das Mixed entscheiden, da zuvor Topspielerin Swiatek gegen Bencic und Gauff den Kürzeren gezogen hatte.
An Polen war das deutsche Team schon in der Vorrunde gescheitert (ohne dass das Doppel entscheidn musste). Ein schimpfender Zverev (vs Hurkacz) und eine sich tapfer wehrende Eva Lys (Swiatek, erstmals aber mit Satzgewinn)) hatten ihre Einzel schon verloren.

 

Sechstligist schmeißt Titelverteidiger raus

 

Im Mai war Crystal Palace noch strahlender FACup-Sieger nach dem Übverraschungserfolg gegen Manchester City, jetzt musste das Team von Teammanager Oliver Glasner in diesem Wettbewerb eine unglaubliche Schmach erleben. Die Londoner verloren in de 1. Runde beim Sechstligisten Maccelesfield mit 1:2. Seit 1909 war die ein Titelverteidiger an derart unterkassigen Team gescheitert, damals hieß die Überraschungsmannschaft übrigens Crystal Palace … Zwischen Maccelsfield und Crystal Palace liege 117 Plätze, noch nie in der Geschichte des ältesten Fußball-Wettbewerbs der Welt (seit 1863) hat es laut BBC eine gößere Sensation gegeben.
Das frühe Aus im FA-Cup ereilte unter anderem auch Manchester United und Tottenham Hotspur. Wenigstens erfolgen die Heimniederlagen gegen Erstligisten (West Ham und Aston Villa).

 

Erfolgreiches Comeback von Moe Wagner

 

Mehr als ein Jahr musste der Berliner im Dress der Orlando Magic nach seinem Kreuzbandriss im Dezember 2024 pausieren. In der Nacht zu Montag kam er in der NBA wieder zum Einsatz. 10 Minuten agierte er beim 128:118-Erfolg über die New Orleans Pelicans, den sich die Magic im Endspurt sicherten, sammelte trotz nervöser Anfangsphase ansprechende 8 Punkte und je 2 Rebounds und Assists. Groß war der Jubel in der Orlando-Halle, als Wagner kurz vor Ende des 1. Viertels das Parkett betrat. Sein jüngerer Bruder Franz fieberte von der Bank aus mit.
Damit ist Wagner rechtzeitig fürs Berlin Game am Donnerstag gegen die Memphis Grizzlies fit, ob das auch für Franz gilt, bleibt abzuwarten. Glänzend in Form zeigte sich de dritte Deutsche im Orlando-Team: Tristan da Silva sammelte 16 Punkte und verwandelte alle 4 Versuche jenseits der Dreierlinie.

 

Und sonst?

 

  • Super-Cup an Barca: Im Finale siegten die Katalanen mit 3:2 gegen Real Madrid. Der abwechslungsreiche Clasico fand in Dschidah/Saudi-Arabien statt – wo halt die meisten Peseten Euronen Perodollars gezahlt werden. Für Barca-Trainer Hansi Flick war es der achte Finalsieg in seinem achten Finale – bemerkenswert.
  • Serie A: Das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Inter und Meister Napoli endete 2:2. zweimal waren die Mailänder in Führung gegangen, zweimal glichen die Gäste durch den Schotten McTominay aus. 4 Punkte beträgt nun der Vorspung von Inter auf Neapel, dazwischen liegt noch der AC Mailand, das bei Letzten Florentina nicht über 1:1 hinauskam.
  • Skispringen: Nach dem souveränen Sieg von Domen Prevc trat beim Weltcup in Zakopane ein anderer Slowene in Erscheinung: Anti Lanisek war im Einzel vom großen Bakken nicht zu schlagen und schaffte vor den Österreichern Jan Hörl (endlich mal wieder Zweiter wie schon in der Tournee-Gesamtwertung 25 und 26) und Manuel Fettner den ersten Saisonerfolg. Prevc landete nur auf Rang 27.
    Im Teamspringen (Zweiermannschaften) hatte der Slowene eine Pause erhalten. Weine Landsleute Timi Zajc (endlich mal mit regelkonformen Anzug) und Ante Lanisek kamen hinter Österreich (Jan Hörl/Stephan Embacher) auf dem zweiten Platz.
  • Hockey: Österreichs Männer gewannen die Hallen-EM in Heidelberg: Im Finale setzte sich Austria nach Siebenmeterschießen gegen Polen durch. Rekordeuropameister Deutschland war schon im Halbfinale an den Polen gescheitert.
  • Tennis: Turniersiege holten sich die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Weißrussland in Adelaide, die Ukrainerin Lena Switolina in Auckland sowie bei den Männern der Russe Daniil Medwedew in Brisbane und Alexander Bublikin aus Kasachstan in Hongkong. Der Osten lebt auf.

Glück im Unglück für Franz Wagner

Blick über den Teich, NBA

 

Noch mal einigermaßen davongekommen ist Franz Wagner. „Nur“ eine schwere Verstauchung des linken Knöchels, lautet die Diagnose für den deutschen Weltmeister. Da hatte ich (wie jeder Basketball-Fan) ganz andere Befürchtungen, als ich die Bilder sah: Wie er nach dem Stoß von Ariel Hukporti von den New York Knicks am Boden lag, die Hände vors Gesicht hielt und beim besten Willen nicht mehr auf die Beine kam. Gestützt auf die Arme seines (noch nicht spielfitten Bruders Moritz) musste der Star der Orlando Magic das Parkett im Madison Square Garden verlassen.

Ärgerlich genug ist die Zwangspause, die nach Auskunft der Ärzte 2 bis 4 Wochen betragen wird, aber eben nicht die befürchteten 2 bis 4 Monate und mehr. Franz Wagner war in absoluter Glanzform. Er trug wesentlich zum Aufschwung der Magic nach ihrem Fehlstart in die Saison bei, als Co-Star Paulo Banchero verletzt fehlte. Auch als der Nummer-1-Pick der Magic wieder zurückkam, legte Wagner weiter fabulöse Zahlen auf, sogar sein Dreier fiel an manchen (nicht jedem) Abend mehr als ordentlich – nein, ein Steph Curry dürfte er nicht mehr werden.

Aufatmen dürfte auch Landsmann Hukporti, über den sich der Zorn vieler Deutscher und Magic-Fans entlud. Ja, natürlich war es ein Foul, aber überhaupt nicht bösartig/unsportlich, sondern halt der klassische unglückliche Unfall eines lang nicht mehr körperlosen Sport, wenn zwei jeweils mehr als hundert Kilo schwere Körper aufeinanderprallen.

Verpassen wird Wagner auf jeden Fall den NBA-Cup, in dem seine Orlando Magic nach dem Gruppensieg heute Nacht im Florida-Viertelfinale auf die Miami Heat treffen.  Ein Ziel, das sich Stand heute und Diagnose heute auf jeden Fall ausgehen müsste für den Berliner Wagner, ist das Spiel der Orlando Magic gegen die Memphis Grizzlies in seiner Heimatstadt. In der Halle am Ostbahnhof kommt es am 15. Januar, also in gut 5 Wochen, zum „Berlin Game“, zum ersten regulären NBA-Spiel in Deutschland überhaupt. Die Magic sind ja so etwas wie das deutsche Team: Neben den Wagners Franz und Moritz (dessen Comeback dürfte unmittelbar bevorstehen) hat auch Tristan da Silva einen festen Platz: allerdings geht dessen Leistungskurve zurzeit ein wenig zurück.

NBA-Cup, Viertelfinale (MEZ, alle Spiele bei Prime)

Mi., 00:00: Orlando Magic – Miami Heat (Ost)
Mi., 02:30: Toronto Raptors – New York Knicks (Ost)
Do., 01:30: Oklahoma City Thunder – Phoenix Suns (West)
Do., 04:00: Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs (West)

Das Final Four findet ab Samstag in Las Vegas statt. Im Halbfinale ermitteln die beiden Ost-Sieger (Sa., 23:30) und West-Sieger (So., 03:00) die Endspielteilnehmer, das am Mittwochmorgen um 02:30 Uhr MEZ stattfindet.. Alles andere als ein Triumph der bisher in jeder Hinsicht unfassbaren Oklahoma City Thunder (ein Niederlädchen bisher) wäre eine vertiable Sensation.

LeBrons unfassbare Serie reißt

Blick über den Teich, NBA

 

Nach sage und schreibe 1297 (!) Partien hat LeBron James in einer NBA-Partie nicht zweistellig gepunktet. Diese Serie startete am 6. Januar 2007, also vor fast 19 Jahren.
Absurderweise ist er selbst “schuld” am Serienende. Beim Stand von 120:120 zwischen seinen Lakers und den Raptors hatte LeBron mit 8 Punkten auf der Habenseite den Ball, als nur noch Sekunden zu spielen waren. Er hätte also werfen können oder die Uhr auslaufen lassen können, damit er in den 5 Minuten der Overtime seine 2 noch notwendigen Punkte für die “double digits” macht (was ihm ziemlich sicher gelungen wäre). Weder das eine noch das andere geschieht: Vielmehr passt er den Ball zu Rui Hachimura, dessen Buzzerbeater den Sieg für die Lakers beschert. “Wir haben gewonnen”, beschied James hinterher über sein Serienende. Wohlwissend, dass dies in dieser Saison früher oder später höchstwahrscheinlich eh passiert wäre. Vor allem aber in dem Wissen, dass diese 1297 Partien zweistelliges Punkten tatsächlich ein Rekord für die Ewigkeit sein werden. 1300 Spiele wären nice gewesen, aber what shells, wie der Engländer nicht sagt.

Ich mag James nicht besonders, spätestens seit der unrühmlichen Heat-Serie vs die Mavericks 2011, als er die Gegner und vor allem Dirk Nowitzki verarschte. Ich halte ihn zudem für einen Egozocker, und ob er jetzt den Lakers wirklich hilft, wage ich angesichts anbahnenden Wechseltheaters und des recht geringen Gegenwerts für sein Monstergehalt von meh als 50 Mio/Jahr für zweifelhaft. Aber dass er neben Michael Jordan, den ich übrigens auch nicht leiden konnte (mit den meisten Superstars habe ich es offenbar nicht so/Ausnahmen u. a. Mikaela und Roger), der beste Basketballer aller Zeiten ist, steht wohl außerhalb jeder Diskussion.

Echtes Endspiel in Denver

Blick über den Teich, NBA

 

Der letzte Vorrunden-Spieltag des NBA-Cups steht heute Nacht an, wo im Osten und Westen jeweils vier K.-o.-Runden-Teilnehmer ermittelt werden. Fix ihren Platz haben erst 2 (Toronto Raptors/Ost und LA Lakers/West), fix ausgeschieden sind jeweils 8 Mannschaften, darunter erstaunlicherweise die grundsätzlich so gut in die Saison gesarteten Houston Rockets. 12 Teams haben also noch mehr (Miami Heat) oder weniger (Milwaukee Bucks) realistische Chancen. Das versuche ich zu beleuchten, wobei ich jetzt nicht jede Unwahscheinlichkeit (Siege mit mehr als 40 Punkten Unterschied einfließen lasse.
Am interessantesten dabei sind naturgemäß die direkten Duelle, in denen der Sieger (fast) sicher weiter ist und der Verlierer das Viertelfinale verpasst.

Ein solches findet in Denver statt, wo die Nuggets in 1600 Meter Seehöhe die San Antonio Spurs empfangen. Wer gewinnt, ist Gruppensieger und sicher weiter, wer verliert, ist sicher raus. Bei den Nuggets fehlen sehr starke Spieler wie Christian Braun und Aaron Gordon, bei San Antonio der Außerirdische Victor Wembanyama.
Im Westen sind sonst noch die Partien Thunder vs Suns (Gruppe A) und Clippers vs Grizzlies (B) relevant fürs Weiterkommen. Die Ausgangsposition: Thunder und Suns liegen derzeit bei 3:0 Siegen, wer gewinnt kommt also sicher weiter  (bei der unfassbaren Form der Thunder höchstwahrscheinlich die Suns). Der Zweite Phoenix hat derzeit das klar bessere Korberhältnis (+35) gegenüber den Protagonisten Grizzlies (+9) oder gar Clippers (-15). einzig einigermaßen spannendes Szenario entwickelt sich also bei einer Niederlage der Suns und einem Sieg der Grizzlies, wo de Unterschied „nur“ 26 Punkte beträgt, die sich bei Niederlage Suns und Sieg Clippers ja gegenseitig abknabbern.

 

Mehr Spannung im Osten

 

Nur kampflos zuschauen können die Miami Heat, ob sie als Gruppensieger in der Gruppe C noch von den New York Knicks abgefangen werden. Diese empfangen die Milwaukee Bucks und würden mit einem Sieg aufgrund des Erfolgs im direkten Duell am 3. Spieltag auf jeden Fall an den Heat vorbeiziehen. Verlieren sie dagegen, sind sie sicher raus. Doch die Bucks (auch noch ohne Giannis Antetokuonpo) haben eben gegen die Heat verloren, können also nicht mehr Gruppensieger werden. Und ihr Korbvehältnis ist so schlecht (+11), dass es äußerst unwahrscheinlich praktisch ausgeschlossen ist, dass sie als bester Gruppenzweiter weiterkommen.

In der Gruppe B gibt es ein direktes Duell um den Gruppensieg: Dabei empfangen die Pistons (2:1) die Magic (3:0) mit Franz Wagner und Tristan da Silva). Wer gewinnt, ist also sicher durch. Falls die Magic verlieren, hätten sie noch die Chance auf den besten zweiten Platz, den sie zu 98 Prozent sicher haben, wenn sie nicht mit mehr als 12 Punkten Unterschied unterliegen (und den Cavs nicht ein Kantersieg gelingt/siehe unten). Die Pistons wären mit einer NIederlage auf jeden Fall raus.

Ihtr wollt es noch komplizierter, bitte sehr! Bleiben nämlich die Chancen der Cavaliers, die bestenfalls auf ein Weiterkommen über Platz 2 hoffen dürfen (die Raptors können sie in der Gruppe A nicht mehr einholen). Sie müssen also vor den Heat (ich setz jetzt mal den Sieg der Knicks gegen die Bucks voraus) und Magic/Pistons bleiben.
Die Heat würden sie mit einem Sieg mit +16 und mehr abfangen. Dann hinge alles von der Partie Pistons vs Magic ab. Gewinnen die Magic, wären die Cavs auf jeden Fall vor den Pistons. Auf die Magic müssten sie insgesamt 28 Punkte gutmachen.

Wer das jetzt alles verstanden hat, Gratulation … Wobei die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass ichs falsch erklärt habe.

 

Langer Rede, kurzer Tipp

 

Im Westen kommen weiter: Oklahoma City Thunder (Gruppe A), LA Lakers (B), Nuggets/Spurs (C) sowie als bester Gruppenzweiter die Phoenix Suns.
Im Osten kommen weiter: Raptors (A), Magic (B), Knicks (C) und als bester Gruppenzweiter Miami Heat.

Schaun mer mal …

Jeweils die beiden besten Gruppensieger in Ost und West haben in den Viertelfinali (9./10. Dezember) Heimrecht. Nach Stand der Dinge wären das die Raptors und Magic respektive die Thunder und Lakers.

Das Final Four findet in Las Vegas statt mit den Halbfinali (Sa., 13. Dezember, 23::30/So., 03:00 MEZ) und dem Finale (16. Dezember/02:30).

Das wird die NBA 25/26, Eastern Conference, Teil I

Ich will nicht sagen, die Ost-NBA ist das Achenputtel: Aber auf dem ersten Blick ist da sehr viel weniger Glamour, sind weniger Teams mit hohen Ansprüchen.

 

I. Die klaren Favoriten

 

Cleveland Cavaliers

 

Nach ihrer grandiosen Saison sind die Cavs fast zusammengeblieben, nur der (vortreffliche) Auswechselspieler Ty Jerome ist Richtung Houston abgewandert. Es spricht also alles dafür, dass Cleveland erneut im Osten das Maß aler Dinge ist. Auch weil sie viele Schultern haben mit Mitchell, Mobley und später auch Garland, die die Mannschaft tragen.

 

Die Stars

 

Donovan Mitchell: Ein unfassbar smarter Profi, der fast alles drauf hat, was ein Offensiv-Spieler de luxe so auf dem Kasten haben muss: einen sehr geschmeidigen schön anzusehenden und auf treffsicheren Wurf; er kann sich Würfe selbst kreieren, gerne aber auch besser postierte Kollegen assistieren mit punktgenauen Bällen. Schwächen sehe ich fast keine, nur dass er recht wenige Pausen nimmt und deshalb pro Saison einige Pariten auslassen muss.
Evan Mobley: Das Verteidigungs-Ass (immerhin Defensive Player of the Year der Liga). Offensiv bringt siuch der erst 24-Jährige immer mehr ins Geschehen ein, gerade auch mit seinem Dreier.

 

X-Faktor

 

Lonzo Ball: Er kam von den Chicago Bulls, nachdem er zuvor 2 Jahre komplett draußen war. Ein hochveranlagter Spielmacher, der Ruhe ins Tempospiel bringt. Die ganz große Frage: Spielt denn auch der Körper mit.

 

Problemfelder

 

Erwartungshaltung: Platz 1 nach dem Grunddurchgang. Nicht mehr oder weniger erwarten die Fans. Und dann bitte auch vernünftige Play-offs (also ekein schnödes Zweitrunden-Aus, auch wenn es 20245 Verletzungen erklärten. Will sagen: Die gesamte reguläre Saison schwingt der Ja-Aber-Misston mit sich.

 

NEW YORK KNICKS

 

Erst im Conference-Finale war gegen die Indiana Pacers etwas Schluss, doch jetzt kann der große Coup gewinnen. Mit Mike Brown kam der Erfolgs-coach der Sacramento Kings. Der machte gleich klar, dass er anders als sein Vorgänger eher auf einen breite3n Kader setzt und die Starting Five nicht verzeizen will. Wie das dann in engen Partien wird, bleibt abzuwarten. Mit Guerschon Yabusele kam villeicht eine entscheidende Verstärkung für die Forward-Position, einer der wenigen Lichtblicke der verheerenden Saison der Philadelphia 76ers. Der Stamm blieb zusammen, ein Jahr mehr Eingespieltsein einer Ansammlung hochbegabter Profis

 

Die Stars

 

Jalen Brunson: Unwiderstehlich zeigt er sich in jeder Partie, mit Zug zum Korb und vernünftigen Wurf. Ihm und seinem aufgrund der eher geringen Körpergröße (1,87)  äußerst anstrengenden Spiel könnten Pausen sehr zupass kommen, obwohl er sie ungern einlegt.
Karl-Anthony Towns: Enorm beweglicher Big Man. Das Problem: Er kommt mit absurden Fouls (gerne auch offensiv)  diesbezüglich gerne in Probleme (6. Foul=Ausschluss). Einer der großen Aufgaben für Mike Brown, das zu verbessern.

 

X-Faktor:

 

OG Amunoby/Mikal Bridges: Die beiden wären in vielen anderen Teams die sog. Goto-Guys, hier spielen sie die 2. Geige. Die abe oft den Unterschied ausmacht zwischen einem guten und einemsehr guten Orchester.

 

Problemfeld: 

 

Madison Square Garden: Segen und Fluch zugleich. Noch immer der Heilige Gral des Basketballs, und wenn es läuft, erzeugt er die unvergleichliche Stimmung, die die Knicks fast unbezinbar machen. Andererseits ist halt in New York die Halle auch der Star, mit einer Promi-Dichte, an die höchstens noch die Crypto-com-Arena von den Lakers herankommt. Wenn die Vorstellung nicht gefällt, senkt sich sehr schnell der Daumen, und es wird wirklich ungemütlich. Und von den Promis lässt sich dann nur noch super-Fan Spike Lee sehen.

 

🇩🇪 👓

 

Ariel Hiukporti: Endlich ist der Center verletzungsfrei: Weil Mitchell Robinson erst mal ausfällt, rückte der 23-Jährige 2,11-Meter-Riese im ersten Spiel gegen die cavs gleich in die Startaufstellung: Nimmermüder Rebounder offensiv und defensiv, solche Kampfschweine lieben sie in New York. Offensiv allerdings kaum ein Faktor, das ist auch eine Frage des Mutes, der mit der Zeit sicher kommt.

 

II. Die Ambitionierten

 

Mit (nur wenig) Müh und Not habe ich dann doch noch en paar Teams gefunden, die sich und denen die Experten einiges zutrauen.

 

ORLANDO MAGIC

 

Das deutsche Team mit Franz Wagner, dem noch verletzten Moritz Wagner und Tristan da Silva im 2. NBA-Jahr. Die Magic haben ihre Hauptschwäche erkannt (das Dreierwerfen) und einen absoluten Spezialisten in dieser Disziplin verpflichtet. Desmond Bane versenkte für die Memphis Grizzlies  regelmäßiog 40 Prozent der Distanzwürfe, und wenn er diese Quaote auch im warmen Florida erreicht, dann könnte es Sunshine State tatsächlich sehr sonnig werden. Zumal Paulo Banchero und franz wagner ihre Blütezeit noch vor sich haben.

 

Die Stars

 

Paulo Banchero: Im System der Magic die erste Anspielstation. Kann sich sehr gut eigene Würfe kreieren, übertreibt aber manches Mal fast besoffen von den eigenen Fähigkeiten das Einzelspiel. Ich brülle in den Fernseher: abspielen! und der Kerl hält sich oft nicht dran. Manchmal trifft er, manchmal aber eben auch nicht.
Franz Wagner: Praktisch ebenbürtig. Smarter, eleganter. Wohl kein Spieler hat einen so perfekten Euro Step wie der Berliner, mit dem er sich an den Gegenspielern vorbeischlängelt. Allerdings hat er eine Dauer-Schwäche: den Dreier. Die Quote schwankt zwischen 25 und 30 Prozent, beides indiskutabel für so einen begabten Spieler. Dabei hat er doch so einen smarten Ruf. Experten ratsos, Trainer verzweifelt, Spiele gehen deshalb verloren. Wirds besser? Die EM im September gibt dazu wenig Anlass zur Hoffnung.

 

X-Faktor

 

Die Gesundheit: Kaum ein Team wurde so vom verletzungspech getroffen wie die Magic. Alle Starsmussten wochenlang pausieren, Franz Wagner und Banchero gar mit der gleichen Bauchmuskelverletzung, die bis dato in der Liga quasi unbekannt war. Schlägt der Verletzungsteufel nicht ganz so unerbittlich zu (Suggs, Moritz Wagner et all), dann könnte es was werden.
Jalen Suggs: Wie wichtig der Spielmacher ist, merken sie immer, wenn er fehlt. dann wird das Spiel ideenloser, die gesamte Verteidigung kann sich auf das (nicht immer perfekt harmonierende Duo) Wagner/Banchero konzentrieren.
Die Verteidigung: Vergangene Saison glänzte die ausschwärmende Defense, die allen Angreifern da Levben schwer machte

 

Problemfelder

 

Wagner/Banchero: 2 absolute Spitzenspieler, die allerdings addiert nicht dem entsprechen, was Mathematiker bei so einer Addition normalerweise herausbekommen. Gerade Franzn Wagner leidet ein wenig unter dem zuweilen egoistischen Spiel des Kollegen: Es ist kein Zufall, dass er mit Abstand die besten Sttistiken auflegte, als der ehemalige Number-One-Pick (2022) verletzt fehlte.
Center-Position: So gut die Magic aufgestellt sind, die Position des Big Mans fällt doch ab, nichts für ungut, Wendell Carter jr. und erst recht Goga Bitadze. Oft versucht es Trainer Jamahl Mosley ganz ohne echten Center, und da würde natürlich die Rückkehr eines gesunden Moe Wagner sehr helfen.

 

🇩🇪 👓

 

Wie gesagt: drei Deutsche im Kader, die hat kein anderer NBA-Club (noch nicht mal 2). Über Franz Wagner und seine Fähigkeiten (und Schwächen) habe ich genug geschrieben.
Tristan da Silva war 2025 ein wertvoller Ergänzungsspieler, der jetzt allerdings im Haifischbecken NBA den nächsten Schritt machen muss (und wie alle Magic den Dreier verbessern).
Moe Wagner kuriert noch den Kreuzbandriss vom Dezember 2024 aus, der ihn aus seinem Karriere-Hoch beförderte (und das in einer Saison für einen neuen Vertrag). Im November, spätestens aber Dezember, dürfte der ältere Wagner-Bruder (28) wieder eingreifen. Und auch wenn vieles rostig ist: Sein unbändiger Einsatzwille wird von Beginn an da sein und das Parkett brennen.

 

Milwaukee Bucks

 

Vielleicht das Team, das am abhängigsten von einem Spieler ist. Ohne Giannis Antetokuonpo läuft gar nichts in Milwaukee, und der Fan schaut fast täglich ängstlich nach, ob der Grieche nicht doch ein anderes Team sich ausgeguckt hat, zu dem de wechseln will. Die Team-Führung versucht alles, um ihn bei Laune zu halten, und holte nach dem schon länger bei den Bucks spielenden Bruder Thanasis auch noch Alex: dumm nur, das beide nicht mal annähernd die Klasse haben wie „Giannis“, wie er der Einfachhiet halb er in der gesamten NBA genannt wird.
Damit es nach dem auch verletzungsbedingten Weggang von Damian Lillard starmäßig nicht ganz so einsam wird, eisten die Bucks Center Myles Turner von den Indiana Pacers los.

 

Die Stars

 

Giannis Antetokuonpo: Die nicht aufzuhaltende Urgewalt, wenn er mit seinen Riesenschritten in Richtung Korb zieht, wo er dann den Ball per Slamdunk in den Ring stopft. Ein Modell-Körper: so stellte ich mir den Adonis vor ode einen dieser schönen grichischen Götter im Olymp. Auch defensiv wegen seiner langen Arme eine Bank (auch wenn es beweglichere Abwehrmänner gibt). Ohne den Greek Freak geht gar nicht in Milwaukee.
Myles Turner: Soll wenigstens ein bisschen Entlastung bringen. Ob er das hinbringt, stelle ich anheim, denn Turner war bei den pacers zwar wichtig, aber für mich jetzt auch nicht so entscheidend für den langen Play-off-Run bis in die Finals. Not-Verpflichtung klingt zu hart, aber welche Rolle Turner neben Giannis tatsächlich einnehmen soll: Doc Rivers (nicht der Offensiv-Guru) wird es zeigen müssen …

 

Problemfeld

 

Die Lillard-Millonen: Als sich Co-Star Damian Lilalrd im Masi die Achillessehne riss, reagierten die Verantwortlichen: Sie lösten den hochdotierten Vertrag auf. Mit dem kleinen Haken, dass das natürlich nicht so einfach geht, sondern kostet: Im Fall Lillard bedeutet das: Bis 2029 überweisen die Bucks ihrem Ex-Scharfschützen jedes Jahr 20 Millionen Dollares, das auch das Salary-Cup-Konto belastet. 20 Millionen ohne den geringsten Gegenwert, 20 Millionen, für die man trotz Hyper-Inflation sogar in der NBVA noch ein, zwei begabte Profis vferpflichten kann.
Zeit: Giannis ist jetzt 30 jahre alt: Seinen explosiven Spielstil wird er nicht mehr lange halten können. Will der Grieche noch einen 2. Titel (2021 mit den Bucks), muss es also schnell gehen.  it diesem Kader sehe ich da kaum Chancen, also bleibt für den Bucks-Fan das Damoklesschwert den Giannis-Abgangs. Wer von ihnen will sich das schon vorstellen?

 

ATLANTA HAWKS

 

Vielleicht neben den Rockets DER Gewinner der Off-Season. Das Team, das also am schlauesten den kader verstärkt hat. An erster Stelle natürlich mit Kristaps Porzingis (Celtics). Außerdem kam Nickell Alexander-Walker von den Timberwolves, ein oft unterschätzter Ergänzungsspieler. Luke Kennard  schließlich gilt schon Jahre als einer der besten Scharfschützen, der das „Catch an Shoot“ perfektioniert hat. Dazu die Etablierten Trae Young und Jalen Johnson, Top-Talente wie hachariae Risacher und dyson Daniels: fertig ist das Spitzenteam. Oder?

 

Die Stars

 

Trae Young: Das Gesicht der Hawks, ein unglaublich begabter Spielmacher, der in der vergangenen Saison die Assist-Wertung „gewann“ (11,6/Spiel). Dazu mit einem faszinierendem Distanzwurf, von dem der 26-Jährige allerdings selbst am meisten fasziniert scheint, weil er ihn (zu) oft probiert. Und dann ist da noch seine Verteidigung, respektive Nicht-Verteidigung (siehe Problemfelder).
Kristaps Porzingis: Der 2,18-Meter-Riese ist mit einem besonders feinfühligen Händchen ausgestattet, das ihn auch die schwierigsten (Distanz)-Würfe verwandeln hilft. Seine Albatros-geiche Spannweite ist für jeden gegnerischen Schützen eine echte und oft zu komplizierte Aglegenheit. Doch sein Körper, seine Gesundheit, seufz …, wie sie auch in Boston leidvoll wissen.

 

x-Faktor

 

Trainer Quinm Snyder: Hat jetzt tatsächlich ein Contender-Team, das auch vom Kader her breit aufgestellt ist. Das zu managen und die Stars Young und Porzingis bei Laune zu halten, wird eine Aufgabe. Es liegt an ihm und dem Erfolg, dass diese nicht herkuselsche Ausmaße annimmt.

 

Problemfelder

 

Trae Young: Über dessen Defense weinen die Experten bittere Tränen. sie sind auch der Grund, warum er trotz seines spektakulären Spiels samt spektakulärer Körbe bei den Experten so wenig respektiert wird. Kämpft (höchstwahrscheinlich mit Erfolg) um den Titel des schlechtesten Verteidigers der Liga, ähnlich begehrt wie die Goldene Himbeere bei Schauspielern.
Kristaps Porzingis: Ich mag den Letten so sehr und hab ihn sogar in mein Fantasy Team geholt. Großes Bauchweh darob. Verletzungen möchte ich zwar nicht herbeireden, aber wenn sie einem Spieler derart auf den Körper gemeißelt scheinen (schräges Bild!), dann ist die Anfälligkeit dafür doch eine Bemerkung wert. Also: Porzingis langer Körper hat es noch nie geschafft, dass er in einer Saison nicht mindesten 10 Partien aussetzen musste. Auch in den Play-offs, also wenn es drauf ankommt. Die verletzungen sind vielfältig: Ellebogen, Schulter, Knie oderder eine mysteriöse Immunkrankrheit, wegen der ihn die Celtics im Frühjahr 2025 praktisch nicht einsetzen konnten. Die Frage ist also leider nicht, ob, sondern wann er ausfällt und wie lange.

 

DETROIT PISTONS

 

Vor 2 jahren die Lachnummer der Liga mit einer Rekord-Niederlagenserie von 28 (!) Partien. In de vergangenen Saison schon in den Play-offs, wo sie in der 1. Runde nur um Haaresbreite an den New York Knicks scheiterten. Geht es jetzt weiter aufwärts? Weil etwa ein Cade Cunnigham sich erneut steigern kann, den Wurf noch besser trifft, die Mitspieler noch besser einsetzt? Weil Ausar Thompson wie sein Bruder Amen in Houston kaum Grenzen nach oben oben kennt? Durchaus möglich, doch wie jeder Bergsteiger weiß: Je höher es nach oben geht, desto dünner wird die Luft. Und kleine Stolpersteile werden pläötzlich zu echten Problemen.

 

Die Stars:

 

Cade Cunningham. Das Um und Auf der Pistons mit Fähigkeiten einer de ganz großen NBA-Spieler. Unwiderstehliche Dribblings, formidable Abschlüsse, aber auch gestochene Assists. Viel Vorschusslorbeer hatte die Nummer 1 des Drafts 2021, er hat sich alle übererfüllt.
Young Guns: Ob Thompson (22), Center Jalen Duran (22), Jaden Ivey (23) – sie werden alle noch (viel) besser, vor allem wenn sie zusammenbleiben. Und weil Jugend allein nur forscht, aber oft ohne Ergebnisse, helfen Veteranen wie Caris LaVert (30) und Tobias Harris (33).

 

X-Faktor:

 

Malik Beasley: Der Wettkönig mit ungewisser Zukunft. Der Dreierspezialist füllte einen Wettschein zu oft aus und wurde erst von der Liga suspendiert, dann von den Pistons freigestellt. Zwar begnadigte ihn die Liga, doch wer weiß, was da noch alles folgt und wie Beasley selbst auf das Theater reagiert (und ob er überhaupt bei den Pistons bleibt, kommt noch hinzu). Doch wenn er tatsächlich wieder der brillante Schütze de verbgangenen Saison sein sollte (für die Pistons, versteht sich), dann könnte Motor City sich über ganz neue Play-off-Szenarien freuen.

 

Problemfelder

 

Mangelnde Erfahrung: Zwei vielleicht ganz wichtige Spieler haben das Team verlassen. Dennis Schröder wollte mehr Geld und bekommt es nun bei den Sacramento Kings, auch auf Tim Hardaways verzichtet Detroit künftig, der mit seinen Dreiern und Ruhe am Ball immer hilfreich war. Ob sich diese Lücken schließen lassen (vielleicht weil sie doch nicht so groß sind), wird sich zeigen.

 

III. Wirklich außer Konkurrenz?

 

Wohin mit den Boston Celtics und Indiana Pacers, wo die absoluten Superstars Jayson Tatum (Celtics) und Tyrese haliburton (Pacers) jeweils wegen eines Achillessehnenrisses wohl die gesamte Saison ausfallen werden. Also erfinde ich diese Kategorie.

 

BOSTON CELTICS

 

Die Vereinsführung nahm Tatums Verletzung zum Anlass und zerfledderte den erfolgreichen aber, sehr teuren Kader. Das Team verlassen haben Kristaps Porzingis (Hawks), Al Horford (Warriors) sowie  Jrue Holiday (Blazers) und Luke Kornet (Spurs). Und doch erscheinen mir die verbliebenen Profis zu stark, als dass sie die Saison völlig abschenken, zumal sich jetzt Spieler aus der zweiten Reihe empfehlen können.

 

Die Stars

 

Jaylen Brown: Immerhin der MVP der Finalserie 2024 gegen die Mavericks, als die Celtics den Titel holten (allerdings „unverdient“, wie viele Experten finden, die Tatum gewählt hätten). Seis drum, jetzt hat Brown erst mal uneingeschränkte Verantwortung, kann zeigen, dass er seinen 300-Millionen-Dollar-Vertrag auch wert ist.
Derrick White: Ebenfalls einer der Meisterspieler, eher der angry old man. Oft unterschätzt, doch mit seinen Dreiern und seinen Verteidigerkünsten hat er schon manchen Nerv geraubt.

 

X-Faktor

 

Die Dreier: Spiele der Celtcis mutierten vergangene Saison oft zu einem Dreier-Wettbewerb, in denen das Team 50 und mehr in einem Spiel nahm. Fielen die Würfe, und das taten sie oft, fand das oft ein gutes Ende. Meisterschütze war ines Payton Pritchard, dem diese Fähigkeit gar den Titel des „besten 6. Mannes) einbrachte. Doch Wurfglück ist trügerisch, und nur, wenn es bei den Celtics bleibt, ist überhaupt ein Erfolg denkbar.
Anfernee Simons: Hochbegabter Spielmacher, der bei den TrailBlazers nicht glücklich wurde (deshalb der Tausch mit Holiday). Im Idealfall schließt er die Lücke auf der Spielmacher-Position, wird zum Franchise-Player. Doch Skeptiker glauben eher an den nächsten baldigen Trade

 

Problemfeld

 

Absturz: Vom Meisterschafts-(Mit)Favoriten zum (bestenfalls) Play-In-Kanddaten. Die verwöhnten Celtics-Fans müssen diesen (Rück)schritt erst mal (mit)machen. Anderarseits hat die Erwartungshaltung gegen null den Vorteil, dass Trainer Mike Machulla in Ruhe arbeiten und gegebenenfalls auch experimentieren kann.

 

INDIANA PACERS

 

Im 7. Spiel einer NBA-Finalserie als bester Mann des Teams verletzt ausscheiden: schlimmer gehts nimmer. Zumal sich die befürchtete Diagnose „Achillessehnenriss“ bei Tyrese haliburton bestätigte und schon im Juni klar war, dass er auch für die kommende Saison ausfällt. Den Pacers wurde also Herz und Hirn rausgerissen, und endgültig alle Messen schienen gesunken, als Myles Turner, frustriert über mangelnde Wertschätzung (=zu wenig Dollares)) das Team richtung Milwaukee verließ.
Die ganze Saison also wegwerfen, vielleicht sogar tanken (absichtlich velieren?). GEmach, gemach, wie ich finde, denn im Kader stehen noch außerordentlich gute Profis, von denen halt jeder jetzt noch ein Itzerl mehr beitragen muss. aber ein Grundgerüst mit Siakam, Nembhard, Nesmith, Mathurin und Toppin, dazu der unermüdliche McConnell, das klingt jetzt wirklich nicht nach Studentenfutter. Ich wage die Behauptung: Sogar die direkten Play-offs sind drin (insbesondere, wenn andere Teams auch ein bisschen Pech haben=

 

Die Stars

 

Pascal Siakam: 31 Jahre alt ist der Forward mttlerweile, 2019 mit den Toronto Raptors NBA-Triumphator (der letzte kanadische Triumph in einer großen Liga). Damals wie heute enorm wichtig an beiden Enden des Feldes. Reibt sich gerne in persönlichen Duellen auf, scheut auch schwierige Würfe nicht. Immer ein Vorbild.
Andrew Nesmith: Wenn er Feue fängt und den Korb trifft, gibt es kein halten mehr. Wie in den Play-offs gegen New York, als er in einem Spiel in den letzten 3 Minuten 5 Dreier versenkte und das Spiel kippen ließ. Seine Energie wird helfen.

 

X-Faktoren

 

Andrew Nembhard: Er soll an Haliburtons Stelle das Spiel lenken, verdammt große Fußbabdrücke. Aber wenn er seinen eigenen Stil findet (die Brillanz von Haliburton ist unkopierbar),d ann sehe ich einen gediegenen Aufbau ohne große Fehler. Was dann halt reichen muss.
Bennedict Mathurin: Ein weiterer von denen eher im Haliburton-Schatten. Jetzt kann er raustreten ins gleißende Licht  in seinem 3. NBA-Jahr und allen zeigen, was er kann.

 

Problemfall

 

Haliburtons Fehlen: Schön und gut, das alles, aber das Genie (und auch den Wahnsinn) von Tyrese lässt sich schlicht nicht kompensieren. Angefangen mit Zuspielken nicht von dieser Welt (die der Zuschauer erst in der dritten Zeitlupe begreift) bis hin zu seinen unglaublichen Dreiern gegen die auslaufende Uhr, die das Woft „Buzzerbeater“ auf eine ganz andere Ebene gehoben hat.