Die NHL rüstet sich zur Owetschkin-Feier

Blick über den Teich, NHL, NBA und MLB

 

NHL

 

Das lange Zeit für unmöglich Gehaltene rückt näher und näher: der Torrekord von Wayne Gretzky, jene sagenumwobene 894-Treffer-Marke. Alexander Owetschkin ist in Schlagweite. Tor für Tor hat er in den vergangenen Wochen abgeknabbert. Zuletzt traf der Russe im Dress der Washington Capitals dreimal in drei Partien und hält jetzt bei 892 Toren. Spätestens jetzt ist jede Capitals-Partie ein Muss für jeden NHL-Fan, für jeden NHL-Promi, will er oder sie bei einem historischen Ereignis live dabei sein. Der Noch-Rekord-Inhaber Wayne Gretky reist dem Team ebenso hinterher wie Comissioner Gary Bettmen sowie die gesamte Familie. Fehlt nur noch, dass der erklärte Owetschkin-Freund Wladimir Putin sich auch noch die Ehre gibt; ein Hauptstadtbesuch lässt sich für den russischen Präsidenten allemal begründen …
Ab heute Nacht mit der Partie in Washington gegen die Chicago Blackhawks geht der „Owetschkin Watch“ in die ganz heiße Phase: Bestimmt sind die minutiösen Feierlichkeiten schon geplant, und höchstwahrscheinlich gibt es auch Wetten, wie der Rekordtreffer (Einstellung/Neuaufstellung) fällt. Vielleicht im Powerplay? Oder Empty net? Oder 4 on 4? Zudem gbt es die Restspannung, ob in dieser Saison es überhaupt noch gelingt, denn nur noch 7 Partien stehen an und damit die Frage: Strengen sich die Gegner besonders an, den Rekordtreffer zu vermeiden oder findet man es gar ehrenvoll, in die Annalen zu gelangen?

Owetschkins Rekordjagd überschattet jedenfalls klar das Rennen um die Play-off-Plätze, zumal die wesentlichen Entscheidungen schon gefallen sind. Allenfalls um den letzten verbliebenen Play-off-Platz 8 im Osten gibt es noch einen Wettsctreit zwischen den Montreal Canadians und den New York Rangers. Zudem gibt es ein Fernduell um Platz 1 der NHL insgesamt zwischen den Washington Capitals im Osten und den Winnipeg Jets im Westen, der in einem etwaigen Stanley-Cup-Finale den Heimvorteil bedeuten würde.

 

NBA

 

Auch im Basketball geht es rasant dem Saisonende entgegen: Auch hier sind viele wesentlichen Entscheidungen gefallen. Allerdings gbt es im Westen noch einen wüsten Sechskampf um die Reihenfolge der Plätze 3 bis 8 (hinter den Oklahoma City Thunder und dn Houston Rockets). Und ebenfalls im Westen ein Scheintriell um die Ränge 9 bis 11: Scheintriell deshalb, weil angesichts der zuletzt desaströsen Leistungen vor allem der Sacramento Kings und Phoenix Suns der Verdacht bei mir aufkommt, dass das Nicht-Erreichen der Play-Ins (mehr ist nicht mehr möglich und damit höchstwahrscheinlich spätestens das Aus gegen OKC) den Teams gar nicht so unrecht käme, weil sie dann in die Verlosung der Top-Picks im Draft 2025 kämen.
Im Osten sind die Fronten noch klarer abgesteckt: Es gibt noch einen Zweikampf zwischen Milwaukee und Detroit um Platz 5/6, und die Ränge 7 bis 10 stehen in der Reihenfolge auch noch nicht fest.  Am Sonntag in einer Woche ist der letzte Spieltag.
Spannung jenseits der Tabellen gibt es im Rennen um den MvP und die Frage: Erneut NiKola Jokic von den Denver Nuggets mit seinen unfassbaren Stats (zuletzt 61 Punkte, 10 Assists, 10 Rebounds vs die Minnesota Timperwolves) oder erstmals Shai Gilgeous Alexander von den Oklahoma Thunder, dem mit Abstand besten Spieler des mit Abstand besten Team der Liga? Reine Geschmackssache, wie ich finde; beide Spieler hätten es unbedingt verdient. Ich persönlich würde mich für Shai entscheiden, weil ich sein geschmeidiges, ideenreiches Spiel liebe.

 

MLB

 

Gut eine Woche tobt das Liga-Geschehen (toben: naja), das ist natürlich noch viel zu früh für Trends; aber ein paar Erkenntnisse sind doch aufgefallen.

Bronx Bombers: In 6 (Heim)Spielen droschen Spieler der New York Yankees gleich 22 Bälle über den Zaun – klare Ligaspitze: Von einem neuen Wunder-Schläger war schon die Rede, gerade als letzte Woche in einer Partie gegen die Brewers gleich 9 Homeruns (Vereinsrekord) gelangen. Bester der guten Batter ist (natürlich) Aaron Judge mit 5 Volltreffern. Dennoch verlor NY schon 2 Partien gegen die Arizona Diamondbacks.
Unschlagbar: Nach 8 respektive 7 Partien sind die beiden NL-Teams LA Dodgers (Titelverteidiger) und San Diego Padres noch ohne Niederlage – eine beachtliche Frühform. Nicht mehr, aber bestimmt auch nicht weniger.
Sieglos: Wo Licht, da auch Schatten: So sind die Atlanta Braves nach 7 Partien noch sieglos. Dont panic, denn sie hatten es gegen die Dodgers und Padres zu tun – und zwar jeweils auswärts im fernen Kalifornien.
Erstaunliches:
Die von vielen als stark eingeschätzte Divison AL Central wartet mit einer Besonderheit auf: Tabellenführer sind die Chicago White Sox(!). Allerdings mit einer negativen Bilanz von 2:4 und damit gleichauf mit 3 anderen Teams.
Kepler Watch:
Der Berliner hat sich gut bei seinem neuen Team Philadelphia Phillies eingefügt. Seine durchaus überzeugenden Stats nach 7 Partien (also nicht zu wichtig nehmen). 5 Hits bei 18 At Bats (0.278 Schlagdurchschnitt, für ihn richtig gut), 1 Homerun und 1 RBI. In der Defensive im linken hinteren Feld ohne Fehl und Tadel, aber auch ohne Hightlight-Catch, soweit ich das überblicke. Jetzt geht es für ihn und seine Phillies gegen die Dodgers.

 

 

 

Pokal – der einzig wahre Fußball

Vielleicht etwas übertrieben: Aber die Cupwettbewerbe sind der einzig verbliebene Ort, wo es noch wirkliche (Titel)überraschungen gibt (geben kann). Letztes Jahr Drittligist 1. FC Saarbrücken im Halbfinale nach Siegen unter anderem gegen Bayern München und Eintracht Frankfurt. Nicht zu toppen? Wohl zu toppen, nämlich dieses Jahr von Drittlgist Arminia Bielefeld, das nach 4 Heimsiegen gegen Erstligisten (und dem Audftakterfolg gegen Hannover 98) gar im Finale steht. Erstmals in der Vereinsgeschichte. Das Sahnehäubchen war der völlig verdiente Triumph am Dienstag gegen Double-Gewinner Bayer Leverkusen, obwohl die Werkself relativ früh in Führung gegangen war.
Doch die Alm hat ihren beonderen Flair. Fast postwendend gelang der Ausgleich, und kurz vor der Pause nach einem eher simplen Freistoßtrick gingen die Arminen in Führung. Diese brachten sie fast kommod über den 2. Durchgang: Bayer enttäuschte auf der ganzen Linie und wurde nur einm,a richtig gefährlich, als Patrik Schick mit seinem Kopfball den Außenpfosten traf.

Mit Arminia Bielefeld habe ich als Löwenfan meine schönsten aber auch schlimmsten Fußball-Erlebnisse. Einerseits die Aufstiegsserie 1977 mit einem desaströsen 0:4 im Hinspiel, dem nie eewarteten 4:0 im Rückspiel (danach war ich eine Woche ohne Stimme) un dem entscheidenden 2:0 im 3. Spiel in Frankfurter Waldstadion (am Radio schreiend). Und die Mutter aller meiner (viel zu vielen) Niederlagen: einem 2:3 in Bielefeld, obwohl es bis zur 90. Minute 2:1 für Sechzig stand. Des Radioreporters bebrüllten „Eilenfeld!“ bei Siegtreffer in der Nachspielzeit dröhnt mir heute noch in den Ohren.
Einmal bin ich auf der Alm gewesen nach einer Parforcefahrt mit einem Freund von München nach Bielefeld (und danach zurück).1997 war das, selige Löwenzeiten (und eben auch der Arminia) in der Bundesliga, als Olaf Bodden in Hochform gleich 3 Tore zum 3:2 erzielte. Long, long away.

Es kommt also ein bisschen Neid auf, denn ein Pokalfinale mit den Löwen war mir nie vergönnt (und ich dürfte es auch nicht mehr erleben …). Aber ich gönne es den Bielefeldern, und warum soll ihnen nicht im Mai gegen den VfB Stuttgart der Coup gelingen, den noch nie ein Drittligist schaffte? Die Schwaben ihrerseits setzten sich zu Hause gegen RB Leipzig mit 3:1 durch. Der Trainerwechsel der Bullen von Marco Rose zu Zsolt Löw brachte also nichts Zählbares, auch wenn die Vereinsführung um Marcel Schäfer eine „spielerische Verbesserung“ sah. Allein die perplexe und am Ende erschütterte Bullen-Dreierbande Klopp, Mintzlaff und Gomez auf der Tribüne zu sehen, war den Abend wert. Stuttgart dagegen kann vom ersten Pokalsieg seit 1997 träumen. Damals ging es auch gegen einen Drittligisten, nämlich den FC Energie Cottbus. Giovane Elber stellte mit einem Doppelpack den schmucklosen 2:0-Erfolg sicher.

Bayer Leverkusen hat dagegen einen furchtbaren März hinter sich, in dem es letztlich alle drei möglichen Titel verspielt hat. Das trostlose, weil insgesamt völlig chancenlose  Ausscheiden in der Champions League gegen den FC Bayern. Die Münchner scheinen auch in der Meisterschaft uneinholbar enteilt (6 Punkte plus viel besseres Torverhältnis). Und jetzt das blamable Pokal-Aus. Mehr als ein Zacken in der Krone des bisher unantastbaren Trainers Xabi Alonso, dem ich zumindest am CL-Aus eine Teilschuld  mit seinen seltsamen Aufstellungen zuschieben möchte. Andererseits auch eine nicht unerwartete Normalität nach der unwirklichen Saison 23/24 ohne Niederlage in Bundesliga und Pokal.

 

Ach Atlético

 

Nicht nur Bayer Leverkusen hat einen schwarzen März hinter sich. Das gilt fast noch schlimmer für Atlético Madrid in Spanien. Am Mittwoch beschloss das 0:2 im Halbfinal-Rückspiel gegen Barca einen furchtbaren Monat, der mit einem spektakulären 4:4 im Hinspiel in Barcelona (noch Ende Februar) so hoffnungsvoll begann. Danach allerdings das unglückliche Ausscheiden in der Champions League nach Elferschießen gegen Real, mehrere grausige/unglückliche Auftritte in der Primera Division (1:2 in Getafe, 1:1 bei Espanyol, 2:4 gegen Barca nach 2:0 bis zur 70. Minute).
Traurige Parallele zu Bayer: Auch hier wurden seit Anfang März 3 mögliche Titel verspielt.
Im Finale der Copa del Rey kommt es zum Duell Real gegen Barca, also die beiden Top-Favoriten: so viel zum Thema, dass der Pokal eigene Gesetze hat. Noch nicht mal auf Überraschungen kann man sich verlassen.

 

Das war die Woche, die war

Hand? Elfer?? VAR??? Absurd!!!

 

Der 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga wurde verschattet von einem an Absurdität und ungerechtigkeit a´kaum zu überbietenden Elfmeter. Dabei hätte ich gedacht, schon einigermaßen tolerant gegenüber fragwürdigen Entscheidungen in Sachen Hand zu sein. Mittlerweile gibt es ja kaum noch eine ernstzunehmende Person, die auch nur vorgibt zu verstehen, warum das eine Mal Hand strafbar (im Sportsinn) ist und wann nicht. absicht, vergrößerter Körper und was weiß ich määndern vorm geistigen Aute. Wenn ich würfelte, ob Elfer oder nicht, würde ich keine geringereTrefferquote habe.
Also jetzt Hoffenheim – Augsburg. Der FCA führt mit 1:0 und verteidigt weiter seine gegentorlose Serie auf mehr als 680 <minuten. Kein tolles Spiel vor trauriger Kulisse, da meinte wohl Schiedsrichter Tobias Reichel, das alles aufzupäppeln und pfiff Elfmeter für Hoffenheim, eine Entscheidung, die mich sofort fassungslos machte, die Didi Hamann fassungslos machte (der allerdings gerne zur Fassungslosigkeit neigt). Nicht nur, dass Augsburg Jeffrey Gouweleeuws Arm aus kürzester Entfernung getrofen wurde. Dazu kam, dass der Ball vorher von einem Augsburger Abwehrspieler abgeblockt wurde und Richtung Seitenlinie flog. Das sind zwei klare Parameter, keinen Elfmeter zu geben. Das bestätigte hinterher auch der DFB, der den Strafstoß als inkorrekt bezeichnete. Ich frag mich nur, wie das in Zeiten des VARs, also der Überprüfung am Bildschirm, passieren kann, dass ein gestander Bundesliga-Schiedsrichter nach zig Lehrgängen gemeinsam mit dem Kölner Keller (wo die Video-Assistenten sitzen) zu einer solch abstrusen Entscheidung kommen kann. Herr Reichel schwieg nach dem Spiel im übrigen. Verständlich, aber ich und wahrscheinlich alle Fußballfans würden doch gerne wissen, was da in seinem Kopf durchgegangen ist.
Das leidige Handthema, es wiwrd immer und ewig gären. Einen echten Lösungsansatz gehabe ich leider auch nicht parat. : Jedes Handspiel ist Hand ist auch nicht zielführend, weil dann nur noch von den Stürmern versucht ist, irgendwie die Hand des Gegners zu treffen. Zu besichtigen seit langem im Hockey, wo Fuß im eigenen Strafraum immer eine Strafecke gibt.

Die Bayern übersprangen etwas waidwund (ohne die verletzten Abwehrrecken Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Hiroki Ito) mit 3:2 die Hürde St. Pauli und streben dem Meistertitel entgegen. Bayer Leverkusen schaffte einen schmucklosen 3:1-Pflichtsieg über den VfL Bochum. Im Abstiegskampf schaffte der 1. FC Heidenheim einen wichtigen Auswärtsdreier beim VfL Wolfsburg.

 

Finalsieg übers Idol

 

Novak Djokovic schien in Miami seinem 100. Turniersieg ganz nahe. Fast locker hatte er sich 5 Siegen ins Finale gespielt, und dort wartete mit Jakub Mensik ein veritabler Außenseiter, trotz des riesigen Talents, das ihm allseits bescheinigt wird. Der 18-jährige Tscheche verehrt Djokovic, als 16-Jähriger durfte er ein paar Bälle mit dem serbischen Ausnahmespieler schlagen. Doch Mensik versank nicht in Ehrfurcht, sondern drosch Djokovic die Bälle nur so um die Ohren. Ohne Furcht, ohne erkennbare Nervosität. Auch als es spannend wurde in 2 Teibreaks, ging er keinen Zentimeter von seinem risikobehafteten Spiel ab und holte sich zweimal das Spiel und den Satz. Und das gegen einen veritablen Spezialisten des Tiebreaks, de in seiner Karriere etwa 70 Prozent dieser Art der Entscheidung für sich entschied.
Von Mensik werden wir noch viel hören, und das Lob des unterlegenen klang echt. Ich mag den Djoker ja nicht besonders, aber hier zeigte er tolle Größe. Novak Djokovic gilt ja als jemand, der sich gerne um talentierte Jungspunde kümmert und ihnen Tipps gibt (dass sie dermaßén gegen ihn verwendet werden gehört dazu).

Noich sehr viel erstaunlicher war der Erfolgslauf der jungen Philippinin Alexandra Eala. Als 140. de Weltrangliste hatte sie das Turnier begonnen (sie erhielt eine Wildcard) und hintereinander weg bezwang sie die weit höter eingeschätzten Jelena Ostapenko, Madison Keys und Iga Swiatek. Erst die Amerikanerin Jessica Pegula stoppte den Erfolgslauf, der sie auf Platz 75 vorspülte. Pegula selbst hatte gegen die in diesem Turnier unfassbar dominante Aryna Sabalenka nicht den Hauch einer Chance.

 

Und sonst?

  • 2. Bundesliga: Tatsächlich: Der 1. FC Köln und der HSV streben fast unaufhaltsam Richtung Oberhaus. Die Kölner Minimalisten drehten in Paderborn einen 0:1-Rückstand in ein 2:1, den Hamburgern reichte ein 0:0 in Elversberg, um Platz 2 zu verteidigen. 4 respektive 3 Punkte Vorsprung haben die beiden Großclubs auf Rang 3 – und das bessere Torverhältnis.
  • Internationaler Fußball: Im FA-Cup-Viertelfinale haben sich die Hoffnungen von Brightons deutschem Trainer Fabian Hürzeler zerschlagen. Die Südengländer verloren zu Hause nach Elfmeterschießen gegen Nottingham Forest. Ebenfalls in der Runde der besten 4 stehen Chystal Palace (3:0 beim FC Fulham mt Bernd Leno im Tor), Aston Villa (3:0 bei Preston North End) und Manchester City (2:1 in Bornemouth). Die letzte Titelhoffnung der Cityzens, die jetzt im Halbfinale zu Wembley auf Nottingham treffen.
  • Basketball: Der FC Bayern hat mit Siegen in Barcelona und gegen Partizan Belgrad einen großen Schritt Richtung Viertelfinale der Euroleague getan. Sie belegen gerade Platz 5 mit einem Spiel Vorsprung auf ein sieggleiches Fünferfeld. Bei gutem Verlauf ist gar Rang 4 drin, daer Heimrecht in der ersten Play-off-Runde bedeuten würde.
  • Eishockey: Ausgeschieden ist RB München in der DEL. 2:1 Siege hatten sie schon gegen die Adler Mannheim, danach verloren sie dreimal in engen Partien. Ebenso im Halbfinale: EHC Ingolstadt, die Kölner Haie und Eisbären Berlin.
  • Motorrad: Im 3. (klassischen) Rennen) gab es in Austin den ersten Nicht-Marquez-Sieg. Marc stürzte und Alexis wurde hinter Francisco Bagnaia aus Italien Zweiter.

 

 

Das wird die Woche, die wird

DFB-Pokal, Beginn der Sandplatzsaison im Tennis, und die Formel 1 geht nach Japan: Es hat schon prickelndere Wochen gegeben.

 

Auf Armins Spuren?

 

Mehr David gegen Goliath geht nicht. Hier der  Drittligist Arminia Bielefeld, der höchstwahrscheinlich erfolglos um den Aufstieg kämpft, dort der Titelverteidiger und Meister Bayer Leverkusen, für den der Pokal die letzte realistische Titelchance ist. Doch auf der Bielefelder Alm fanden schon viele Favoriten dieses Jahr ihr Pokal-Ende: erst Hannover 98 danach die Bundesligisten 1. FC Union, SC Freiburg und Werder Bremen. Immer waren in den Partien die Arminen die besserre Mannschaft, benötigten weder Schiri-Hilfi noch Elferlotterie. Im Namen steckt schon der Triumph des Außenseiters, gerade jetzt wird an die Schlacht im nahen Teutoburger Wald erinnert, als Varus mit einer kleinen Schar Ostwestfalen die Römer besiegte. Im Spielertunnel gibt es tatsächlich Graffitis zur Varusschlacht.
So martialisch wird es huete nicht, aber die Arminen wollen die Partie gegen Bayer angehen wie die bisherigen in der Pokalrunde. Und dass Bayer auf den mit Abstand besten Spieler Florian Wirtz, wacht einen Arminen-Freund wie etwa 11-Freunde-Chefredakteur Philipp Köster „nicht gerade traurig“, wie er fremütig bekannte. Dennoch wäre alles andere als ein Bayer-Sieg eine riesige Überraschung.
Völlig offen ist dagegen, wer der Finalgegner wird. Sowohl für den VfB Stuttgart als auch für RB Leipzig verläuft die Saison nicht optimal. Beide scheiterten schon in der Champions-League-Vorrunde, die Stuttgarter eher unglücklich, die Leipziger sang- und klanglos. Auch in der Liga läuft es nicht rund. Das ist für die Stuttgarter weniger problematisch, weil ihre vorige Saison unfassbar erfolgreich war. Deshalb gibt es auch kein Hinterfragen an Trainer Sebastien Hoeneß, das zeigt die Vetragsverlängerung. Anders bei den Bullen: Die wollten um die Meiserschaft mitspielen, zumindest die abermalige Teilnahme an der Champions League ist ein Muss. Und so zogen sie ob der Erfolglosigkeit (und einem eher trostlosen Auftritt (0:1) bei Borussia Mönchengladbach und schickten Trainer Marco Rose in die Wüste. Bis Saisonende sitzt interimsweise der Zsolt Löw auf der Bank, den der Red Bull Kosmos als Leipzig-Statthalter installiert hat.

 

Zeit der Sandmänner

 

Nach dem ersten Schwung Hartplatz-Turnieren stehen in den nächsten gut zwei Monaten die großen europäischen Sandplatzturniere an. Die Zeit der ganz großen Spezialisten auf roter Asche ist zwar vorbei, doch für manchen Wühler, der auch die großartigsten Bälle noch aus einem Eck herausgräbt, beginnt jetzt die schöne Zeit. In dieser Woche allerdings pausiert die Weltelite noch bei Frauen und Männern. Am besten bsetzt scheint noch die Veranstaltung in Charleston/USA, wo sich immerhin Australian-Open-Siegerin Madison Keys die Ehre gbt.
Die Männe beginnen ihr Sandplatzglück in Marrakesch, Bukarest sowie Houston (auf grüner Asche).

 

Jagd auf die McLarens

 

Zwei Rennen, zwei Siege durch Lando Norris und Oscar Piastri: So lautet die famose Bilanz der Briten. Verstummt sind durch die beiden unterschiedlichen Fahrer auch die zu diesem frühen Zeitpunkt eher sinnlosen Spekulationen über eine eventuelle Stallorder. Auch fürs Wochenende in Japan sind die papays-farbenen Renner das Maß alle Dinge. Die Ferraris knabber noch an der Doppeldisqualifikation von Schanghai. Red Bull dagegen bewies seine Ungeduld und beorderte den zweiten Fahrer Liam Lawson nach zwei „Nullern“ ins zweite Team und zog dafür Yuki Tsunoda von Racing Bull hoch. Der steht bei seinem Heimrennen in Suzuka gleich extrem im Fokus, hoffentlich machen das seine Nerven auch mit.

 

Und sonst?

  • Bundesliga: Tabellenführer Bayern München spielt schon am Freitag beim FC Augsburg. Der FCA ist tatsächlich in der Rückrunde noch unbesiegt und kassierte gerade beim 1:1 in Hoffenheim nach sechs Partien wieder einen Gegentreffer (durch den absurdesten Handelfmeter aller Vorstellungen). Die Bayern ihrerseits schielen wahrscheinlich schon aufs CL-Viertelfinale gegen Iner Mailand die Woche darauf. Mit Upamecano, Alphonso Davies und Hiroki Ito fehlen gleich drei Abwehrkräfte.
    Meister Bayer Leverkusen ist beim 1. FC Heidenheim gefordert, das Topspiel des Samstags (18:30) bestreiten Werder Bremen und der Dritte Eintracht Frankfurt.
  • Internationaler Fußball: In England gibt es einen Doppelspieltag. An der Meisterschaft des FC Liverpool gibt es bei 12 Pnkten Vorsprung auf Arsenal keinen venünftigen Zweifel mehr. Dennoch is das Stadtderby gegen Everton immer einen Blick wert (Mi., 21:00). Everton ist dann am Samstag Gastgeber für „Verfolger“ Arsenal.
    In Spanien hat sich Atlético aus dem Titelrennen verabschiedet. Im Fernduell um Platz 1 haben der FC Barcelona (Betis Sevilla) und Real Madrid (Valencia) machbare Heimgegner.
    Auch in Italien gibt es einen Meiserschafts-Zweikampf. Inter (in Parma) und Napoli (Bologna) müssen auswäets ran.
  • Eishockey: Heute beginnt das Halbfinale der DEL: In Best-of-7-Serien beharken sich die Eisbären Berlin und Adler Mannheim sowie EHC Ingolstadt gegen die Kölner Haie.
  • Handball: Sowohl der SC Magdeburg als auch die Berliner Füchse haben durch klare Auswärtssiege bei Steaua und Kielce das Tor zum Champions-League-Viertelfianle weit aufgestoßen und müssen morgen in den Rückspielen nur noch durchgehen.
    Ab Samstag geht dann die Titelhetze in der Bundesliga weiter, aus der sich allerdings die beiden Nordclubs THW Kiel und SG Flensburg-Handewit erst mal verabschiedet haben.
  • Basketball: In der Hauptrunde der Euroleague stehen noch 4 Spieltage. Der FC Bayern hat gute Chancen auf einen direkten Viertelfinalplatz, dazu wäre ein Sieg gegen Maccabi Tel Aviv äußerst hilfreich. Gespielt wird in Belgrad, wohin Maccabi wegen der Kriegswirren in Israel auswechen muss.

 

 

 

 

Schweizer Hoch, Österreichs Tief

Die Weltcupsaison der alpinen Skifahrer ist am Donnerstag mit den beiden Slaloms in Sun Valley zuendegegangen. Es gab tolle Rennen, beängstigende Stürze, großartige Alte und aufstrebende Junge. Ich versuche eine Bilanz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Odermatt – nicht mehr ganz so groß

 

Eigentlich eine Unverschämtheit angesichtsd der Tatsache, dass dere Schweizer sehr überlegen den Gesamtweltcup gelang (zum vierten Mal hintereinander) und sich auch die kleinen Kristallkugeln in Abfahrt, Super-G und Riesenslalom sicherte. Doch die absolute Überlegenheit fehlte. Zum Beispiel im Riesenslalom, wo er in der Vorsaison ungeschlagen blieb, bevor er im letzten Rennen in Saalbach ausschied. Dieses Jahr wurde er auch auf der Piste geschlagen, so zweimal von seinem Landsmann Lou Meillard. Er selbst erklärte das damit, das er nicht mehr das letzte Risiko gehe. Doch immer wieder blitzte die Ausnahmeklasse Odermatts auf, und niemand dürfte ernsthaft bestreiten, dass der Schweizer der beste Skifahrer auf Erden ist.

 

Überhaupt die starken SchweizerInnen

 

Ein schier unendliches Reservoir an Superfahrern kommt da jedes Jahr nach. Erste Weltcupsiege feierte Franjo von Allmen, Alexis Monney, Stefan Rogentin und Thomas Tumler (mit 35) die ersten Weltcupsiege. Bei den Frauen avancierte plötzlich Camilla Rast im Slalom zur Siegläuferin, und eine Marjorie Blanc triumphierte in St. Moritz..
Be3i den Männern verhinderten nur Henrik Kristoffersen (Slalom) einen Schweizer Durchmarsch auf die Kristallkugeln. Die Überlegenheit vor allem in den schnellen Disziplinen war frappant: Dreifacherfolg im Abfahrstweltcup, drei unter den ersten 4 im Super-G.
Die Schweizerinnen waren nict ganz so dominant: Nur Lara Gut-Behrami sicherte sich im Super-G eine Weltcupkugel, und nur noch Camille Rast kam im Slalom als Dritte aufs Stockerl.

 

Dagegen schwache ÖstereircherInnen

 

Knapp 60 Jahre gibt es jetzt den Weltcup, und nur knapp verfehlten Austrias Skihelden diese Saison mehrere Negativ-Rekorde. Gerade mal 5 Siege feierte Rot-Weiß-Rot, und erst im drittletzten Männerrennen verhinderte ein Super-G-Parforceritt von Lucas Feurstein eine völlig sieglose Männer-Saison, die es noch nie gegeben hat.
Schmachvoll genug bleibt es: Kein Podestplatz überhaupt in den 8 Abfahrtsrennen (so wenige wie allerdings noch nie). Der beste Österreicher in Gesamtweltcup auf Rang 12 (Vincent Kriechmayr). Selbsternannte Skination, halt.
Etwas besser die Frauen, wo Conni Hütter, Katharina Liensberger und Katharina Truppe Siege einfuhren.
Um die Demütigung der Skination Österreich zu illustrieren, eine letzte Zahl: Im Nationencup, wo alle Punkte aller FahrerInnen addiert werden, hatte am Ende die Schweiz mehr als 3000 (!) Punkte Vorsprung

 

Die (lange) Abwesenden

 

Schon vor dem ersten Rennen die erste Hiobsbotschaft: Alexander Aamodt JJKilde würde verletzungsbedingt (immer noch wegen seines Horrorsturzes Sturzes 2024 in Wengen) die gesamte Saison fehlen, ebenso wie die neben Mikaela Shiffrin überragende Slalomartistin Petra Vlhova. Shiffrin selbst stürzte dann schwer im November in Killington und fiel 2 Monate aus. Schwer eerwischte es auch Cyprien Sarrazin, dem Shootingstar 2024. Der Franzose stürzte auf der extrem schwierigen Stelvio in Bormio. Offenbar wird er wieder ganz gesund, doch dass er auf die Piste zurückkehrt, möchte ich bezweifeln.

 

Die Comebacker

 

Nach 5 Jahren Pause vm Skisport kamen Lindsey Vonn und Marcel Hirscher zurück in den Weltcup. Gerade Vonns Comeback mit 40 und künstlichem Kniegelenk wurde extrem kritisch gesehen. Doch schnell strafte die Amerikanerin alle Lügen, die das als reine Werbetour abtaten. Sie glänzte schnell mit Top-10-Platzierungen. Nicht alle Ziele der ehrgeizigen Vonn gingen auf, doch in einem sehr schwierigen Abschluss-Super-G zeigte sie ihr einmaliges Gefühl für Tempo auf Schnee. Sie kommt wieder, und sie dürfte auch wieder gewinnen!
Hirscher dagegen enttäuschte letztlich die Erwartungen. In den ersten Rennen fuhr er weit hinterher, und ein Trainingssturz, bei dem er sich einen Kreuzbandriss zuzog, beendete früh die Saison.Ob er wiederkommt?

Sogar einen dritten Comebacker gab es: Lucas Braathen. Der gebürtige Norweger hatte 2023 sein Karriere-Ende bekanntgegeben wegen unlösbarer Differenzen mit dem nationalen Verband. Ein Jahr ohne Skirennsport hielt er aus, dann entschloss er sich, für Brasilien, dem Heimatland seiner Mutter zu starten, als Pinheiro Braathen.
Obwohl er anfangs mit sehr hohen Nummern arg ramponierte Pisten vorfand, hatte er einige exzellente Ergebnisse im Slalom und Riesenslalom. Nur den ersehnten Sieg (es wäre der erste für Brasilien im Wintersport gewesen) schaffte er nicht. Der dürfte dann im nächsten Winter kommen.

 

Die alte Garde

 

Wirklich nicht despektierlich gemeint: Gerade die erfahreren Frauen um Federica Brignone (34), Lara Gut-Behrami (33) und Sofia Goggia (32) waren mit ihren tollen Fahrten eine Bereicherung. Und erfolgreich, denn in dieser Reihenfolge endete der Gesamtweltcup. Brignone holte sich auch die Kugeln in der Abfahrt und im Riesenslalom, wo sie zuletzt unschlagbar schien. Gut-Behrami war die Nummer 1 im Super-G. Goggia siegte wiederum bei der vielleicht schwersten Frauen-Abfahrt in Cortina, der Olympiastrecke von 2026.

 

Die junge Attacke

 

Zdrinka Ljutic hatte schon in der Vorsaison tolle Ergebnisse, jetzt gelang der Kroatin der Durchbruch. Sie siegte im Dezember/Januar in 3 Slaloms hintereinander und holte sich auch die Weltcupkugel. 21 Jahre ist sie erst alt, da wird noch viel kommen.
Das erwarte ich auch von Lauren Macuga. Die Amerikanerin machte den letzten entscheidenden Schritt Richtung Weltspitze. Gerade in der Abfahrt wird die 22-Jährige von immer größerer Erfahrung profitieren.
Das Schweizer Gegenstück ist Franjo von Allmen. Der heizte jetzt schon der Konkurrenz mächtig ein. 3 Weltcupsiege in der Abfahrt und Super-G und die Krönung in Saalbach, als er Weltmeister wurde.
Sehr beachtlich fand nicht nur ich die Albanerin Lara Culturi. Die Tochter der italienischen Ski-Olympiasiegerin Daniela Ceccharelli hatte Traumläufe. Zu einem Weltcupsieg reichte es zwar noch nicht, aber zu mehreren Top-10-Ergebnissen.
Und ohne eine deutsche Brille nutzen zu müssen: Emma Aicher hat die Riesenerwartungen in sie noch übererfüllt. Dass sie schon mit 21 Jahren 2 Weltcup-rennen gewinnen würde, überraschte sie nach eigener Aussage selbst. Noch vermurkst sie sich durch jugendlichen Überschwang so manches Top-Ergebnis. Ein bisschen Enhegen des Draufdrängertums wäre nicht schlecht, aber bitte nicht zu viel. Ich wage eine steile Behauptung: Emma Aicher wird in ein paar Jahren ernsthaft um den Gesamtweltcup mitkämpfen. Warum? Sie selbst wird noch viel besser werden, und die jetzt dominierenden Brignone und Gut-Behrami spätestens in zwei Jahren aufhören oder zumindest ihr Rennpensum drastisch reduzieren.
Wer hier Österreicher vermisst: Ich fahnde noch nach Talenten, sehe sie aber kaum.

 

Die Deutschen

 

Ohne Emma Aicher war es dürftig, auch weil das Verletzungspech praktisch das gesamte Männer-Abfahrtsteam au?er gefecht setzte. Linus Straßer war der einzige verlässliche Top-10-Fahrer (im Slalom). Doch auch der Skilöwe blieb hinter den Erwartungen nach seiner Gala-Saison 2024; er blieb ohne Sieg und schaffte auch nur einen Stockerlplatz im Schladminger Nachtslalom. Immerhin dürfte ihn Platz 3 bei der WM trösten, auch wenn das für ihn nur ein dürftiger Trostpreis  ist.
Einige Talentproben gab im Slalom und Riesenslalom Anton Grammel ab. Das macht Hoffnung für eine bessere Saison 2025.

 

Ach ja, Mikaela Shiffrin

 

Im letzten Rennen der Saison zeigte die Amerikanerin ihre Ausnahmeklasse – zumindest im Slalom Da gewann sie im Heimrennen in Sun Valley hochüberlegen vor den Augen ihrer Mutter und vieler Freunde. es war ihr 101. Triumph in einem Weltcup – natürlich Rekord. Doch der hing an einem seidenen Faden nach einem Sturz im Riesenslalom in Killington, als eine Stange sich in ihren Bauch hineinbohrte. Gott sei Dank wurden keine wichtigen Organe getroffen, wohl aber das Selbstvertrauen. Gerade im Riesenslalom war es für die große Shiffrin-Fangemeinde kaum anzusehen, wie verzagt sie um die Tore kurvte und sogar einmal den 2. Durchgang verfehlte, weil sie zu langsam war.
Im Slalom allerdings lief es gut. In Are feierte sie Weltcupsieg Nummer 100, in Schladming wurde sie gemeinsam mit Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson Teamweltmeisterin.

Und sonst?

  • Clement Noel: Kam der Franzose zwei Slalom-Läufe durch, war er vorne zu finden, gleich viermal sogar auf Platz 1. Das Problem, dass er oft scheiterte. Exemplarisch die WM in Schladming als er als klar Führender des 1. Laufes im 2. relativ früh ausschied
  • Norwegens Slalom-Armada: Die Norge-Disziplin, die folgerichtig auch Henrik Kristoffersen für sich entschied. Hart bedrängt von den Atle McGraths, Timon Haugans. Lucas Braathen ist ja auch ein guter Kumpel.
  • Wieder nix: Erneut wollte FIS-Präsident Johan Eliasch Abfahrtsrennen vom Matterhorn hinab nach Cervinia durchpeitschen, bloderweise auch noch im November, wo es dort sehr ungemütlich windet. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern lief nichts. Es wird einen neuen nVersuch geben, diesmal im März, wenn das Wetter (vielleicht!) günstiger ist.
  • Ester Ledecka: Nicht genug rühmen kann ich dieses sportliche Ausnahmetalent. Die Tschechin fährt hier eine Abfahrt und dort einen Snowboard-Parallelslalom. Beides erstaunlich erfreulich. Ihre diesjährige Bilanz: Sie wurde Dritte beim WM-Super-G in Saalbach und mit dem Snowboard Weltmeisterin im Parallel-RS und Vize im Parallelslalom, beides im Engadin. Wie man sie stoppen kann? In dem man für Olympia den Zeitplan so legt, dass ihre Lieblingsdisziplinen praktisch gleichzeitig laufen.