Wemby raus – die Spurs müssen zittern

Blick über den Teich, NBA

 

Die jeweils zweiten Spiele zeigen: die meisten Serien sind doch sehr viel unterhaltsamer und ausgeglichener als ich dachte. Gerade in San Antonio dürfte jetzt das große Heulen und Zähnklappern losgehen

 

Boston Celtics – Philadelphia 76ers 97:111 (1:1)

 

Große Ernüchterung im TD Garden. Mit einer reifen Leistung holten sich die 76ers von den Celtics den Heimvorteil. Mit einem tollen 2. Viertel stellte das Team aus Pennsylvania die Weichen auf Sieg. Besonders hervor tat sich Rookie V.J. Edgecombe, der in diesem Abschnitt gleich 16 seiner insgesamt 30 Punkte erzielte und dabei 4 von 5 Dreier versenkte.
Die Celtics kamen zwar im 4. Viertel noch einmal auf 2 Punkte heran, doch in dieser heiklen Phase behielt vor allem Tyrese Maxey den Überblick und die nötige Ruhe.

 

Beste Männer des Siegers

 

VJ Edgecombe: eine fabulöse Leistung des Rookies in seinem erst zweiten Play-off-Spiel. Mit seinen 16 Punkten im 2. Viertel brachte er die Sixers nicht nur wieder heran, sondern führte die vorentscheidende Führung herbei. Am Ende standen 30 Punkte (6/10 Dreier) und 10n Rebounds zu Buche.
Maßgelich am Sieg beteiligt war auch Tyrese Maxey, der im Schlussviertel so richtig aufdrehte (12 Punkte) und sich ebenfalls mit herausragenden Distanzwürfen (3/4) hervortat.

 

Stark in der Niederlage

 

Jalen Brown: 36 Punkte legte der nimmermüde Kämpfer auf, und als Einziger Celtic hielt er im Schlussabschnitt dagegen. Jayson Tatum spielte durchaus ordentlich, aber von der Top-Klasse der vergangenen Play-offs ist er nach seinem Achillessehnenriss doch noch sehr weit entfernt.

 

Zahlereien

 

13/50 Dreier: Dies ist die verheerende Bilanz der Celtics-Profis, eigentlich für ihre Treffgenauigkeit bekannt. So scheiterte Dreierspezialist Peyton Pritchard mit all seinen 3 Versuchen (offenbar hat er schnell eingesehen, dass das nichts bringt. Die Sixers hingegen kamen auf 10/19 erfolgreiche Abschlüsse von jenseits der Linie; außerordentlich, zumal wenn ich bedenke, dass sie im ersten Spiel nur 4 von 23 Würfen verwandelten. Die gleiche Halle, dieselben Spieler, derselbe Gegner – und so ein Unterschied.

 

Ausblick

 

Zwar ist jetzt der Heimvorteil bei den Sixers und die Halle in Philly vielleicht die unangenehmste für Auswärtsteams, aber das ist noch nicht einmal eine Vorentscheidung. Zumal sich das Dreierglück (-Können) auch wieder drehen kann. Ich bis gespannt, wie sich die Form Tatum entwickelt

 

San Antonio Spurs – Portland Trail Blazers 103:106 (1:1)

 

Schock für alle Spurs-Fans: Victor Wembanyama zog sich im 2. Viertel einen Gehirnerschütterung zu und musste das Parkett verlassen. Nach einem Foul von Jrue Holiday schlug er mit dem Kopf auf dem Parkett auf. Den Regeln entsprechend musste er das concussion protocoll durchlaufen und dürfte mehrere Spiele ausfallen.
Auch ohne Wemby hätten die Spurs die Partie gewinnen können, vielleicht müssen. Ein Zwischenspurt im 4. Viertel brachte ihnen eine 13-Punkte-Führung (92:79), dicg dieser Vorsprung schmolu so schnell dahin wie er erarbeitet wurde. Der play-off-erfahrene Jrue Holiday war dabei der Anker, an dem sich das junge Blazers-Team aufrichten konnte. Die Spurs hatten mit dem letzten Angriff zwar noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier-Versuch von Devin Vassell traf nur den Ring.

 

Bester Mann der Sieger

 

Scott Henderson: Am Ende standen für ihn 31 Punkte zu Buche, im ersten Viertel war er der einzige Blazer, der dagegenhielt (13 Zähler) und den Abstand im erträglichen Maß hielt.

 

Stark in der Niederlage

 

Wirklich überzeugend war keiner, offenbar hatte der Ausfall von Wembanyama sehr stark mitgenommen. Von den Startern hatte allein Julien Champagne eine Wurfquote von mehr als 50 Prozent.

 

X-Faktoren

 

Jrue Holiday und Robert Williams: Zwei sehr erfahrene Spieler, die unter anderem bei den Celtics extrem erfolgreiche Play-ofs absolviert haben. In der entscheidnen Phase behileten sie immer die Ruhe, sorgten mit ihren Punkten und Rebounds für entlastende Momente.

 

Zahlereien

 

5 Offensiv-Rebounds pflückte Luke Kornet. Am Wemby-Ersatz lag es nicht, dass die Spurs unterlagen.
Schwache Freiwürfe: Die Blazers verwandelten nur 17 von 23, die Spurs gar nur 20 von 28. Alles unter 75 Prozent ist nicht NBA-würdig, außer man heißt Shaquille O’Neal.

 

Ausblick

 

Noch steht nicht fest, wann Wembanyama wieder zurück aufs Parkett darf. Fest steht: Ohne ihren französischen Star werden es die Texaner sehr schwer haben, eines der beien nächsten Auswärtsspiele in Portland zu gewinnen. Es ist natürlich nicht unmöglich, aber etzt müssen gerade De’Aaron Fox und Stephon Castle Verantwortung übernehmen.
Die Blazers erweisen sich als der erwartet schwere Brocken. Mit Henderson, Deni Avdija und Center Donovan Clingan verfügen sie über ausgezeichnete Profis. Und ein Jeremi Grant wird auch bessere Tage erleben als am Dientagabend (5 Punkte, 1/8 aus dem Feld).

 

Los Angeles Lakers – Houston Rockets 101:94 (2:0)

 

Der nächste extrem enttäuschende Abend der Rockets, die ihren Ruf als schwaches Play-off-Team eindrucksvoll bestätigten.. Und das, obwohl ihr Altstar Kevin Durant wieder dabei war. Allerdings erkennbar nicht auf der Höhe seines Schaffens, obwohl er mit 23 Punkten Top-Scorer seines Teams war. Aber in der Abwehr fahrig (3 Fouls in der 1. halbzeit), und in der Offensive leistete er sich satte 9 Ballverluste.
Den Lakers (weiter ohne Doncic und Reaves) genügte eine Durchschnittsleistung ohne Ausschläge nach oben oder unten. Ab dem 3. Viertel lagen sie stets zwar nur knapp in Führung (meist zwischen 5 un 10 Punkten), aber ich hatte nie das Gefühl, dass die Partie noch kippen könnte.

 

Bester beim Sieger

 

LeBron James: Der 41-Jährige übernimmt in Abwesenheit von Luka Doncic Verantwortung und liefert ab. 28 Punkte, 8 Rebounds und 7 Assists sind herausragend.

 

Stark trotz der Niederlage

 

Trotz allem Kevin Durant: 23 Punkte im ersten Spiel nach der Knieverletzung sind in Ordnung. Nicht mehr, nicht weniger. Fatal, dass er so wenig Unterstützung erfuhr, etwa von Alperin Sengün, der seine Klasse kaum zur Geltung brachte

 

X-Faktoren:

 

Marcus Smart: Dass der Verteidiungs-Spezialist mit 25 Punkten auftrumpfen würde hatte kaum jemand erwartet, jedenfalls nicht in Houston. Sonst hätten sie ihn nicht so frei seine Würfe (5/7 Dreier) verwandeln lassen. Auch Luke Kennard elgte mit 23 Zählern erneut eine sehr ordentliche Leistung hin.

 

Zahlereien

 

9 Ballverluste leistete sich Kevin Durant. Indiskutabel bei einem absoluten Topsgtar der Szene mit reichlich Erfahrung.

7 Dreier verwandelten die Rockets. In Zeiten der Distanzwürfe ein anachronistisch niedriger Wert.

 

Ausblick

 

Mit 2:0 Siegen können die Lakers jetzt recht beruhigt nach Houston fahren. Dort erwartet sie dann ein hoffentlich stärkeres Rockets-Team, sonst könnte diese Serie sehr schnell entschieden sein. Vor heimischer Kulisse wird sich Houston wohl nicht fast kampflos ergeben, wie es in LA den Anschein hatte.

 

Ansetzungen Donnerstag (MESZ)

01:00: Detroit Pistons – Orlando Magic (0:1) East
03:30: Oklahoma City Thunder – Phoenix Suns (1:0) West

Ansetzungen Freitag

01:00: Atlanta Hawks – New York Knicks (1:1) East
02:00: Toronto Raptors – Cleveland Cavaliers (0:2) East
03:30: Minnesota Timberwolves – Denver Nuggets (1:1) West

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Broncos und Seahawks greifen ein

Blick über den Teich, NFL

 

Nach der  Wildcard-Runde ist vor Divisional Round. Wie jedes Jahr lautet eine spannende Frage, wie die beiden topgesetzten Teams die freie Woche überstanden/genutzt haben. Einerseits der Verlust der Spielpraxis, anderseits das Pflegen von Verletzungen, der angeschlagenen Körper.
Anmerkung: Da ich auf die Wildcard-Spiele nicht eingegangen bin, werde ich die Partien bei den jetzigen Spielen ganz kurz Revue passieren lassen.

 

AFC

Denver Broncos (1) – Buffalo Bills (6)

 

Für viele das vorweggenommene Conference Finale: Die Bills konnten sich in einer wilden und bis zuletzt spannenden Partie bei den Jacksonville Jaguars durchsetzen. Ihr erster Play-off-Auswärtssieg seit 30 Jahren. Ein rugby-ähnliches Gedränge in die Endzone brachte kurz vor Schluss letztlich den entscheidenden Touchdown.
Die Broncos konnten sich ausruhen. Ihre Defense dürfte um einiges stärker sein als jene der Jaguars, dafür ist ihr Quarterback Bo Nix noch ein recht heuriger Hase, der im direkten Vergleich zum Bills-Spielmacher Josh Allen wohl den Kürzeren zieht.
Es ist etwas absurd: Die Bills sehe ich dieses Jahr (klar) schwächer als in den vergangenen Jahren, ihre Chancen, in den Super Bowl einzuziehen und diesen sogar zu gewinnen, sind dagegen so gut wie wohl noch nie seit den 90ern (Jim Kelly), weil die Super-Teams Kansas City Chiefs und Baltimore Ravens (zuletzt das Bills-Kryptonid) schon ausgeschieden sind.
Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, nicht allzu viele Punkte (bei meinem Tippglück wird es also ein Blowout mit 60+ Zählern).

🧠 Bills (auf der Mission)        🧠 Bills (mir letztlich letztlich egal)

 

(2) New England Patriots – (5) Houston Texans

 

Beide Teams mit zumindest ergebnismäßig klaren Siegen in den Wildcards: Die Patriots setzten sich 16:3 gegen die Los Angeles Chargers durch, die Texans behielten mit 30:6 bei den Pittsburgh Steeelers die Oberhand.
Aussagekraft für die morgige Partie (21:00): Null, nada, niente. Denn die Pats profitierten beim Erfolg gegen LA von einer praktisch nicht existenten Offensive Line der Chargers, die Texans trotz eigener Offensivschwächen von einer praktisch nicht existierenden Offensive der Steelers. Sowohl Pats als auch Texans brauchten dennoch einige Zeit, bis in insgesamt grausam anzuschauenden Partien ihr Sieg feststand.

Eines würde ich prophezeihen: SpielenTexans-Quarterback CJ Strout plus die Offensive noch einmal so verheerend (2 Interceptions, 3 Fumbles), dann werden die Patriots einen klaren Sieg einfangen. Deren Quarterback Drake Maye ist der kommende Star unter den jungen Spielmachern. Auch wenn er gegen die Chargers nicht überragte, er absolvierte sein Play-off-Debüt nahezu fehlerlos. Wenn auf der anderen Seite Strout die Lehren aus seiner Vorstellung in Pittsburgh zieht, dann stehen die Aktien für die Texans gar nicht schlecht. Weil auf die Verteidigung der Texaner, für mich zurzeit die beste der Liga, Verlass ist und sie Maye das Leben sehr schwer machen kann. Deswegen sehe ich tatsächlich hier große Chancen für einen (weiteren) Auswärtssieg).

🧠 Texans           ❤️ Texans (Defense wins Championships)

 

NFC

 

Drei Teams der Division West und die Chicago Bears sind hier übriggeblieben. Wers vorhersagen kann angesichts der Ausgeglichenheit, herzlichen Glückwunsch!

 

(1) Seattle Seahawks – (6) San Francisco 49ers

 

Die Niners setzten in Philadelphia das Ausrufezeichen der Wild Cards, als sie den Titelverteidiger Eagles eliminierten. Erstaunlicherweise war hierfür vor allem die Verteidigung verantwortlich, die das so gefürchtete Laufspiel der Eagles um Shaquon Barkley einigermaßen in Schach hielt. In der Offensive reichte eine durchschnittliche Leistung von Quarterback Brook Purdy und das überragende Angriffs-Taschenmesser Christian McCaffrey für den harterkämpften 23:19-Erfolg.

Vor zwei Wochen sind die Niners und Seahawks schon mal aufeinandergetroffen, in San Francisco, wo Seattle die Oberhand behielt. Aber damals entschieden Kleinigkeiten die Partie, und wenn nicht alles täuscht, werden es auch in der Nacht zu Sonntag Kleinigkeiten sein, die entscheiden.

Abzuwarten bleibt, wie sehr Quarterback Sam Darmold die Rückenverletzung behindert, wegen der er diese Woche im Training kürzertreten sollte. Die 49ers ihrerseits müssen auf jeden Fall auf ihre routinierte Offensivstation George Kittle verzichten, der sich gegen die Eagles einen Riss der Achillessehne zuzog.

Darmold gelang das einmalige Kunststück, in den vergangenen zwei Jahren mit 2 Teams (Minnesota Vikings, Seahawks) mehr als 10 Siege einzufahren, und das, obwohl er so oft wie kaum ein anderer den Ball in die gegnerischen Arme warf. Aber er hat mit Jaxon Smith-Njigba den alles überragenden Passempfänger der Liga in seinen Reihen, der in der Saison durchschnittlich Bälle für mehr als 100 Yards/Spiel fing. Das dürfte der Knackpunkt der Partie sein: Kann San Francisco auch das Angriffsspiel der Seahawks stoppen? Extramotivation ist natürlich, dass der Super Bowl in der Heimstätte der Niners ausgetragen wird.

🧠 Seahawks (der Heimvorteil wirds richten)      ❤️ Seahawks (mein Superbowl-Tipp) 

 

(2) Chicago Bears – (5) Los Angeles Rams

 

Beide Teams „überlebten“ die Wildcards mit Punkten in letzter Minute gegen die Green Bay packers (Bears) respektive die Panthers (Rams). Die Bears zeigten dabei erneut ihre Spezialität, dass sie vermeintlich nicht (mehr) zu gewinnende Partien doch noch drehen. Gegen die Packers etwa holten sie im 4. Viertel och einen 6:21-Rückstand auf.

Aufgeben ist also nicht, und diese Einstellung werden die Bears im heimischen Wrigley Field auch gegen die Rams unbdingt brauchen. Und eine gute Verteidigung, die den hochbegabten Angriff von LA mit Quarterback Matthew Stafford, Wide Reciever Puca Nacua und andere stoppt. Dann könnte auch dank der fanatischen Zuschauer was gehen, die schon so lange auf einen Erfolg warten.

Voraussetzung ist dabei, dass die Bears nicht wieder die Anfangsphase verschlafen, dass Quarterback Caleb Williams seine Fehlpässe minimiert. Dann sind auch die Rams trotz ihrer tollen Namen schlagbar, wie schon die deutlich schwächer eingestuften Carolina Panthers zeigten, die die Kalifornier an den Ran einer Niederlage brachten. Dennoch glaube ich auch hier an einen Auswärtssieg

🧠 Rams              ❤️ Bears (das hätte was im Wrigley Field)

 

Ansetzungen

 

Sa., 22:30: Broncos – Bills (AFC)
So., 02:00: Seahawks – 49ers (NFC)
So., 21:00: Patriots – Texans (AFC)
Mo., 00:30: Bears – Rams (NFC)

Die schönste Zeit für Football-Fans

Blick über den Teich, NFL

 

Nach insgesamt 18 Wochen regulärem Football mit 273 nur zum Teil unterhaltsamen Partien ist es endlich soweit. Am morgigen Samstag beginnen die Play-offs mit den sogenannten Wildcard-Spielen. Insgesamt 14 Teams sind noch dabei, die die beiden Super-Bowl-Kontrahenten für den 8. Februar in Santa Clara (San Francisco) ermitteln. Ein Spiel entscheidet, do or die, das ist das, was das Football-Herz begehrt. Alles kann entscheiden, das Wetter (gerade im Osten hat es schon so manch absurdes Schneespiel gegeben), ein dummer Fehlpass hier, ein unglücklicher Schiedsrichter-Pfiff dort. Was bisher war, zählt wenig bis nichts, zumal wegen der Divisionssieger-Regel ein besserer Rekord nicht unbedingt Heimvorteil bedeuten muss.

Jetzt also das Wildcard-Weekend mit 6 Partien. Die beiden Conference-Sieger Seattle Seahawks (NFC) und Denver Broncos (AFC) können gemütlich zusehen, wie sich die Konkurrenz beharkt, Verletzungen leider inklusive. Ich werde auf alle 6 Partien eingehen, samt Tipp und Herzenswunsch, und am Ende versuche ich mich am gesamten Play-off-Baum: durchtippen der gesamten Play-offs, was bei mir regelmäßig erschütternd schiefgeht …
Für alle, die sich das nicht antun wollen: zunächst der Spielplan des Wochenendes (MEZ).

Sa., 22:30: Carolina Panthers – LA Rams (NFC)
So., 02:00: Chicago Bears – Green Bay Packers (NFC)
So., 19:00: Jacksonville Jaguars – Buffalo Bills (AFC)
So., 22:30: Philadelphia Eagles – San Francisco 49ers (NFC)
Mo., 02:30: New England Patriots – Los Angeles Chargers (AFC)
Di., 02:30: Pittsburgh Steelers – Houston Texans (AFC)

 

AFC

Glaube ich den Experten, wird hier nur eine Art Fallobst-Gegner gesucht, der den Super Bowl spielen darf. Ganz so schlimm wirds schon nicht werden, und ein paar der Teams genügen auch höheren Ansprüchen …

 

Denver Broncos (1) Freilos

 

New England Patriots (2) – Los Angeles Chargers (6)

 

Die Patriots sind die ganz große Überraschung der Saison, der Umbruch nach der Goldenen Ära um Tom Brady hist viel schneller gegangen als erwartet. Quarterback Drake Maye hat sich in seinme 2. NFL-Jahr zu einem der besten Quarterbacks der Liga entwickelt. Dazu eine gute Defense.
Auf der anderen Seite der erfahrene Justin Herbert, vielleicht mit dem stärksten und vor allem treffsichersten Arm ausgestattet unter den verbliebenen Spielmachern. Windet sich aus kritischen Situationen heraus, wie höchstens noch Pat Mahomes von den Chiefs (dem dieses Jahr die Zauberkräfte nicht halfen …). Seit einiger Zeit spielt Herbert mit angeschlagener linker Hand (nicht der Wurfarm, aber doch beeindträchtigend). Die Chargers-Defensive überzeugt nicht immer. Temperaturen um den Gefriepunkt sind angesagt und Niederschlag, der sich aufs Spiel auswirken könnte.

🧠 Patriots.      ❤️ Chargers (7) (ich bin Herbert-Fanboy)

 

Jacksonville Jaguars (3) – Buffalo Bills (6)

 

Die Bills mit ihrem überragenden Quarterback Josh Allen gelten seit zwei, drei Jahren als Super-Bowl-Teilnehmer – und sind regelmäß9g gescheigtert, die alte Bills-Krankheit (in den 90ern vier SB-Teilnahmen mit 4 Niederlagen). Jetzt, wo die Chiefs (und auch die Baltimore Ravens) nicht mehr im Rennen sind, stünde die Tür weit offen. Doch die Bills sind ein Paradebeispiel, sich sdiese offene Tür elbst zuzuschlagen. Der verpasste Divisionssieg gegen die Patriots in der AFC East führt nun dazu, dass sie zu einem Auwärtstrip in sehr ungewisse Gefilde gezwungen werden. Denn auf der anderen Seite sind die Jaguars immer noch die große Unbekannte. Trevor Lawrence findet an guten Tagen auch die winzigste Lücke für Pässe zu seinen Mitspielern, an schlechten Tagen (die zuletzt sehr selten waren) gelingt ihm wenig bis nichts. Für Allen spricht, dass er mit Ball der gefährlichste aller Quarterbacks ist, der selbst immer für einen Touchdownlauf gut ist. Doch diese Fähigkeit verleitet ihn auch oft dazu, es auch dann zu probieren, wenn es aussichtslos ist, was wiederum zu viel Raumverlust führt.
Alle Auguren sehen die Bills mehr oder weniger klar vorn. Ich schwimme gegen den Strom, deshalb:

🧠 Jaguars.         ❤️ Jaguars (keine echte Präferenz)

 

Pittsburgh Steelers (4) – Houston Texans (5)

 

Dass die Steelers überhaupt noch dabei sind, haben sie nur dem Fehlschuss des Ravens-Kickers Tyler Loop im letzten Spiel zu verdanken. Nun denn, jetzt hat Allstar-Quarterback Aaron Rodgers auf seine alten Tage (41 ist er mittlerweile) tatsächlich noch ein Play-off-Spiel vor der Brust. Und obwohl die Texans in der Saison gleich 4 Spiele mehr gewonnen haben, sehe ich Pittsburgh nicht chancenlos, wenn
– der berühmt-berüchtigte Steel-Courtain hält, also die Verteidigung die Texans-Offensive nicht ins Laufen (und Passen) kommen lässt
– die Offense Line der Steelers Rodgers so lange beschützen kann, bis er Maß genommen hat. Dann hat er Übersicht und Wurfkraft genug, um seine Mitspieler zu finden. Muss er sich dagegen bewegen, schaut es sehr schlecht um ihn aus.
Die Texans lieferten sich bis zuletzt ein Duell gegen die Jaguars um den Divisionssieg in der AFC South. Eigentlich haben sie alles, was ein gutes Team ausmacht, einen vernünftgen Quart4erback (CJ Strout), gute Receiver und eine gute Verteidigung. Deshalb

🧠 Texans        ❤️ Texans (vor allem wg meine Abneigung gegenüber Rodgers)

 

NFC

 

Grundsätzlich bot diese Conference den viel besseren Football, gerade in der AFC West mit den Seahawks, Rams und 49ers. Egal, wer letztlich den Super Bowl erreicht, das Team ist klarer Favorit gegen den AFC-Teilnehmer. Möge das Hauen und Stechen beginnen.

 

Seattle Seahawks (1) Freilos

 

Chicago Bears (2) – Green Bay Packers (7)

 

Ganz ehrlich: Die Bears hatte ich überhaupt nicht auf dem Zettel, erst recht nicht in der starken NFC North, wo ich neben den Packers auch die Detroit Lions und Minnesota Vikings höher eingeschätzt hätte (die schon im Urlaub sind). Doch die Bears sammelten Sieg um Sieg, meist sehr knapp und manches Mal auch glücklich.
Zum dritten Mal in dieser Saison treffen Bears und Packers aufeinander, beide haben je einen Sieg geschafft. Für die Bears spricht der Heimvorteil, für die Packers der bessere Quarterback, zumindest in der Theorie. An (seltenen) guten Tagen erinnerte Jordan Love nämlich an die Packers-legenden Brett Favre und Aaron Rodgers, die dieser ungewöhnlichen Franchise (Besitzer sind Bürger des Staates Wisconsin) zu Super-Bowl-Triumphen verhalfen. Davon sind die Packers weit entfernt, zumal sie als schlechtest gesetztes Team in den gesamten Play-offs auswärts antreten müssen. Aufgrund ihrer größeren Erfahrung, trotz enormen Verletzungspechs der besseren Spieler (Runningback Jacobs möchte ich hervorheben). Allerdings haben sie mit ihrer Laufverteidigung eine echte Schwachstelle, wenn das die Bears um den jungen Quarterback Caleb Williams (eine echte Wundertüte) ausnutzen, gibt es die nächste (kleine) Überraschung. Immer Spielglück ist dan halt auch Können, deshalb

🧠 Bears (ohne große Überzeugung).     ❤️ Packers (der alten Zeiten wegen)

 

Philadelphia Eagles (3) – San Francisco (6)

 

Das namhafteste Duell der 1. Runde zweier Teams, die in den vergangenen jahren das Geschehen in der NFC, ja NFL prägten. Die Eagles sind Titelverteidiger, doch in der gesamten Saison konnten sie nie an die Dominanz der vergangenen Saison herankommen. Und doch haben sie zumindest dem Namen nach starke Offensiv-Waffen, die die eher schwache 49ers-Abwehr (ohne die Stars Bosa und Warner) überfordern könnten. Quarterback Jalen Hurts, Running Back Shaquon Barkley und die Wide Receiver AJ Brown und Devonta Smith. Doch dieses Quartett überzeugte im Herbst 2025 nicht immer (noch beschönigend) und nur die unterirdische NFC East ermöglichte den Eagles so viele Siege. Auf der anderen Seite sind 49ers zumindest in der Offensive wieder gut aufgestellt mit Brock Purdy, George Kittle und vor allem dem großartigen Running Back (und exzellenten Ballmfänger) Christian McCaffrey.
Ich befürchte allerdings, dass das den Kaliforniern nicht reichen wird, das letzte Heimspiel gegen die Seah<wks war ernüchternd. Wenn es allerdings zu einem Shootout kommt, dann könnten die 49ers ihre Chancen auf einen Heim-Super-Bowl wahren.

🧠 Eagles.        ❤️ 49ers

 

Carolina Panthers (4) – Los Angeles Rams (5)

 

Wohl noch nie in der Play-off-Geschichte waren ein Gastteam so großer Favorit. Satte 5 Siege mehr haben die Rams geschafft bei nur 17 Partien ist das ein unwirklicher Wert. Wenn alles normal läuft, haben die Panthers keine Chance, und nicht einmal die können sie nutzen. Warum dann überhaupt noch spielen? Es ist die NFL, und da geschehen die absurdesten Dinge, und immerhin findet das Ganze in North Carolina statt und nicht in Kalifornien.
Aber ansonsten? Die Rams haben den weitaus besseren Quarterback (hier der erfahrene Drew Stafford nach seiner statistisch besten Saison, dort der manchmal erratische Bryce Young bei seinem Play-off-Debüt), sie verfügen mit Puca Nacua und Davante Adams über das beste (gesunde) Receiving-Corps de Liga.
Die Panthers brauchen viel Wetterglück (dass der angesagte Regen auch kommt und die Rams-Würfe stoppt), ansonsten könnte noch das Special-Teams-Versagen der Rams eine Rolle spielen. Das sind reichlich dünne Hoffnungsfäden, deshalb.

🧠 Rams        ❤️ Rams (der absurde Auswärtsnachteil darf nicht bestraft werden).

 

Das Löwen-Bracket (leider kein schöner Turnier-Baum)

 

AFC

Wild Card

Denver Broncos Bye
New England Patriots – Los Angeles Chargers
Jacksonville jaguars – Buffalo Bills
Pittsburgh Steelers – Houston Texans

Divisional Play-offs

Denver Broncos – Houston Texans
New England Patriots – Jacksonville Jaguars

Conference Final

Denver Broncos – Jacksonville Jaguars (ich mags provokant)

 

NFC

 

Wild Card

Seattle Seahawks Bye
Chicago Bears – Green Bay Packers
Philadelphia Eagles– San Francisco 49ers
Carolina Panthers – Los Angeles Rams

 

Divisonal Play-offs

Seattle Seahawks – LA Rams
Chicago Bears – Philadelphia Eagles

 

Conference Final

Seahawks – Eagles

 

Super Bowl

 

Seahawks – Jaguars

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick über den Teich

Die erste Runde der Wildcard-Spiel in der MLB, und die Basketballerinnen der Phoenix Mercury bekommen es im WNBA-Finale mit den Las Vegas Aces zu tun.

 

Aroldis Chapman wackelt, fällt aber nicht

 

New York Yankees gegen Boston Red Sox, das war von vornherein der erklärte Schlager der 4 Wildcard-Partien in der MLB, und die Fans kamen voll auf ihre Kosten. Denn bis zum letzten Pitch von Aroldis Chapman war nicht klar, wer als Sieger vom Platz gehen würde.
Aroldis  Chapman ist der sogenannte Closer der Red Sox, also der Werfer, der am Ende einen Vorsprung seines Teams über die Runde bringen soll. Der 37-Jährige hat eine überaus bewegte Karriere hinter sich. Der Kubaner war 2016 das Closer-Um-und-Auf der MLB und  wesentlich daran beteiligt, dass die Chicago Cubs dadmals zum ersten Mal nach mehr als 100 Jahren die World Series gewannen. Das ist bisher sein einziger MLB-Pokal, obwohl er danach lange beim Überflieger-Team New York Yankees einen durchaus guten Part spielte. Vor der Saison war er noch mal gewechselt, zu den Boston Red Sox. Dort spielte er eine phänomenale Saison, vielleicht gar die beste seiner Karriere.

Doch jetzt war er erstmals im Yankee Stadium in einem Play-off-Spiel der gegnerische Closer, und dieser Umstand kann auch einen Veteran nervös machen. Im 9. Inning also stand er also auf dem Mound bei einer 3:1-Führung seiner Mannschaft und lud die Bases, wie es so schön heißt (unschön für den Pitcher, versteht sich). Sprich, er ließ 3 Hits in Folge zu, schaffte in diesem Zeitraum kein einziges Aus. Geladene Bases, kein Aus – fast eine Garantie zum Punkten, und deshalb erwachten die Fans im Yankee Stadium wieder. Ein satter Hit oder gar ein Homerun (und wenn die Yankees-Schlagmänner eines können, dann sind es Homeruns!), würden im Wortsinn mit einem Schlag die Yankees noch als Sieger vom Platz gehen lassen. Und was machte Chapman? Er verlor nicht die Nerven, sondern vertraute weiter seinem 100-Meilen-Wurf (und mehr). Giancarlos Stanton, 24 Homeruns 2025? – Strikeout. Jazz Chisholm 31 Homeruns 2025? – Flyout, und als Chapman auch Trent Grisham (34 Homeruns 2025) per Strikeout von der Platte gefegt hatte, stand der Sieg der Red Sox über den verhassten Kontrahenten fest.

Es war eine Begegnung der brillanten Starting Pitcher auf beiden Seiten, jeweils die besten ihrer Mannschaft. Max Fried von den Yankees hatte eine außerordentliche Partie und ließ in 6.1 Innings nicht einen Run und nur 4 Hits sowie (3 Walks zu, hübsch verteilt auf die Spielabschnitte. Noch übertroffen wurde er von Garret Crochet, dem Ass der Red Sox. Der begann in seinem ersten Play-off-Spiel überhaupt zwar außerordentlich nervös und ließ die ersten beiden Schlagmänner auf Base. Doch danach hatten die Yankees offensiv praktisch nichts mehr zu melden außer einem Homerun von Anthony Volpe. 7.2 Innings hielt er durch (117 Pitches), und es blieb bei diesem einen Run (und insgesamt 4 Hits) – eine absolute Meisterleistung; die dann auch noch mit dem Sieg belohnt wurde, weil Ersatzschlagmann Yoshida mit einem Double 2 Punkte und Veteran Alex bregmann einen weiteren Zähler beisteuerte.
Damit führen die Red Sox mit 1:0 und können schon heute Nacht mit einem weiteren Sieg die Divisional Finals erreichen. Crochet allerdings wird nicht auf dem Mound als SP stehen, sondern Brayan Bello (Yankees: Carlos Rondon). Sollte aber wieder im 9. Inning ein Vorsprung der Roten Socken verteidigt werden, kommt Aroldis Chapman, und dann wird er die Bases nicht laden, ehe er den Sieg sichert …

Wild Card, 1. Spiele, American League

 

Cleveland Guardians – Detroit Tigers 1:2
Tiger-Pitcher Tarik Skubal ließ die Guardians mit 14 Strikeouts verzweifeln.
New York Yankees – Boston Red Sox 1:3
‚Nough (too much?) said

National League

 

Chicago Cubs – San Diego Padres 3:1
Los Angeles Dodgers – Cincinnati Reds 10:5
das klare Ergebnis täuscht etwas; im 8. Inning retteten sich die Dodgers bei geladenen Bases

 

Ansetzungen heute

 

Mi., 19:08 Uhr: Guardians – Tigers (0:1)
Mi., 21:08 Uhr: Cubs – Padres (1:0)
Do., 00:08 Uhr: Yankees – Red Sox (0:1)
Do., 03:08 Uhr: Dodgers – Reds (1:0)

 

Aces brauchen die Verlängerung

 

Mit einem Kraftakt qualifizierten sich die klar favorisierten Las Vegas Aces fürs WNBA-Finale, wo die Phoenix Mercury mit der deutchen Naitonalspielerin Satou Sabally warten. Gegen die erstaunlichen Indiana Fever (ohne die verletzte Caitlin Clark) benötigten sie im 5. und entscheidenden Spiel eine Verlängerung, ehe der 107:98-Sieg feststand. Bedanken kann sich das Team bei der überragenden Aja Wilson, die gleich 35 Punkte beisteuerte. Nebven der zum MvP der Saison gewählten gewählten Wilson überzeugte vor allem Jackie Young mit 32 Zählern. Bei Indiana, die ihre Scharfschützin Clark wie in den gesamten Play-offs schmerzlich vermissten, punkteten gleich 6 Spielerinnen zweistellig. Zum Verhängnis wurden die 18 Ballverluste, im Vergleich zu nur 7 der Aces.

Die Aces haben aufgrund der besseren Saisonbilanz Heimrecht gegen die Mercury. Doch das Team um Satou Sabally und vor allem der bärenstarken Alyssa Thomas geht durchaus chancenreich in die Best-of-7-Serie. Etwas überspitzt ausgedrückt: die Punkte von Wilson und Young minimieren, und es geht was.

Los geht es ab Samstagmorgen (02:00 Uhr, MESZ) mit 2 Partien in Vegas. Danach sieht der Spielplan 3 Spiele in Phoenix vor, ehe es wieder nach Las Vegas zurückgeht, wenn bis dato kein Team die 4 Siege erreicht hat. Zumindest die 2 Partien am Sonntag (5. und 12. Oktober/if necessary) finden zu europafreundlichen Zeiten (21 Uhr) statt. Zumindest für jene, die nicht urlauben …

 

Ansetzungen

 

Sa., 02:00: Aces – Mercury
So., 21:00: Aces – Mercury
Do., 02:00: Mercury – Aces
Sa., 02:00: Mercury – Aces
So., 21:00: Mercury – Aces *
Do., 02:00: Aces – Mercury *
Sa., 02:00: Aces – Mercury *

 

 

 

 

 

 

Sabally kegelt den Titelverteidiger raus

Blick über den Teich, WNBA

 

Viertelfinale (Best of 3)

 

Die New York Liberty werden ihren Titel also nicht verteidigen. Im dritten und entscheidenden Sspiel unterlag der amtierende Meister den Phoenix Mercury in deren Halle. Wesentlichen Anteil daran hatte die deutsche Nationalspielerin Satou Sabally, die mit 23 Punkten Top-Scorerin des Teams aus Arizona war und zudem noch 12 Reobounds schnappte, dazu 3 Assists servierte und je 2 Blocks und Steals auflegte. Eine champions-reife Vorstellung der besten deutschen Basketballerin. Diese Kategorie verfestigte sie im direkten Duell mit ihrer Nationalmannschaftskollegin Leonie Fiebig, die allerdings sich früh verletzte und sichtlich behindert war in ihren Aktionen. Letztlich standen nur 3 Punkte auf dem Konto.

Die Mercury stehen damit im Halbfinale, wo sie allerdings als Außenseiterinnen ins Duell mit dem Liga-Primus nach der regulären Saison, Minnesota Lynx, gehen. Das Team aus Minneapolis brauchte als einziges der vier Halbfinalitinnen nur 2 Partien im Viertelfinale gegen die Golden State Valkyres, wobei sie das 2. Spiel in San Francisco nur mit einem Kraftakt im Schlussspurt für sich entschieden. Da dürfen sich Sabally und Co. durchaus Chancen ausrechnen, zumal sich auchAlyssa Thomas in Glanzform befindet, wie ihre drei zweistelligen Werte (20 Punkte, je 11 Rebounds und Assists) verdeutlicht.

Das zweite Halbfinale bestreiten die Las Vegas Aces und Indiana Fever. Beide Teams setzten sich im 3. Spiel nur hauchzart gegen die Seattle Storm respektive Atlanta Dream durch. Gerade der Erfolg von Indiana ist bemerkenswert: Nur an Nummer 6 gesetzt (alao das einzige erfolgreiche Auswärtsteam) und das, obwohl ihre Starspielerin Caitlin Clark verletzungsbedingt gar nicht dabei war und gar die Saison beenden musste.

Halbfinale ( Best of 5)

 

Mi., 01:30: Minnesota Lynx – Phoenix Mercury
Mi., 03:30: Las Vegans Aces – Indiana Fever
Sa., 01:30: Indiana Fever – Las Vegas Aces
Sa., 03:30: Phoenix Mercury – Minnesota Lynx