von Münchner Löwe | Mai 22, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
New York Knicks – Cleveland Cavaliers 108:93 (2:0)
Zur Pause durften die Cavaliers noch auf eine Überraschung und den für sie so wichtigen Auswärtssieg hoffen. Nur 2 Punkte Rückstand hatten sie da (49:51), vor allem aber war der ansonsten tobende Madison Square Garden fast schon dröhnend still. Doch ein erneut unfassbarer 18:0-Lauf der Knicks anfangs des 3. Viertels schuf klare Verhältnisse und ließ den Lärmpegel anschwellen. 5 Minuten des Grauens, in denen den Knicks fast alles und den Cavs überhaupt nichts gelang. Zwar kamen die Gäste sogar wieder etwas heran, doch in echte Gefahr geriet New York nicht mehr. Sie fahren jetzt mit einem beruhigenden 2:0-Vorsprung nach Ohio, zudem voller Selbstvertrauen nach nunmehr 9 Play-off-Siegen in Folge.
Bester der Sieger
Josh Hart: Wahrscheinlich für alle Beobachter und Beteiligte ein sehr unwahrscheinlicher Held. 26 Punkte legte er auf, dazu servierte er 7 Assists und war gewohnt bissig in der Verteidigung. Endlich traf er auch seine Dreier vorzüglich (5 von 11) und machte damit die Taktik der Cavs zunichte, die ihn nur zu gern aus der Distanz werfen ließen, weil er zuletzt so gar nichts traf.
Stark beim Verlierer
Donovan Mitchell: Zumindest mit Abstrichen, denn in den 5 Horrorminuten war auch er auf dem Parkett. Wehrte sich abe nach Kräften, obwohl er angeschlagen schien (konkrete Bulletins sind natürlich nicht zu erfahren vom Team). Immerhin 26 Punkte, allerdings nur 1 Assist. Diesb ezüglich haben die Knicks ihre Lehren aus Spiel 1 gezogen.
X-Faktor
Clevelands Dreier: Während Josh Hart für die Kncks überraschend gut traf, war die Quote der Gäste verheerend (25 Prozent). Vor allem ihr Spezialist in dieser Disziplin. Sam Merrill, versiebte alle 7 seiner Versuche (6 allein in de 1. Hälfte, danach hatte er offensichtlich die Lust an dieser Übung verloren). Nicht viel besser der zweite vermeintliche Scharfschütze Max Strus (1 von 4).
Zahlereien
Nur 14 Ballverluste gab es (6 de Knicks, 8 der Cavs). Außergewöhnlich gutes Aufpassen aufs Spielgerät. Zum Vergleich: Beim ersten Aufeinandertreffen waren es insgesamt 40 (!), also fünfmal so viele.
🇩🇪👓
Dennis Schröder werkelte und arbeitete, aber weder effektiv und auch nicht effizient. 4 magere Pünktchen, weil sein Distanzwurf weiter nicht funktioniert und er sich am Korb gegen die New Yorker Riesen nicht durchsetzen kann.
Ausblick
Viel spricht jetzt für New York. Doch Cleveland ist heimstark, kompensierte auch gegen die Detroit Pistons in der 2. Runde in eigener Halle einen 0:2-Rückstand und gewann letztlich die Serie. Sam Merrill wird nicht noch einmal so furchtbar werfen, und vielleicht gelingt es dem Team sogar, dass es ohne einen minutenlangen Totaleinbruch auskommt. Zweimal war man mehr oder weniger gleichwertig, ja teilweise überlegen, zweimal schmiss man die Partie wegen katastrophaler Minuten weg.
Ansetzungen
Sa., 02:30: Spurs – Thunder (1:1)
Die Spurs bangen um den Einsatz von Spielmacher Dylan Harper (Adduktoren), dessen Einsatz „fraglich“ ist. De’Aaron Fox (Knöchel) dürfte erneut ausfallen.
So., 02:00: Cavaliers – Knicks (0:2)
Mo., 02:00: Spurs – Thunder
Di., 02:30: Cavaliers – Knicks
von Münchner Löwe | Mai 21, 2026 | basketball, NBA
Oklahoma City Thunder – San Antonio Spurs 122:113 (1:1)
Die Thunder von Beginn an bissiger und griffiger, aber lange konnten sich die Spurs erfolgreich wehren. Das Ganze glich einem Hase-und Igel-Spiel. Mehrfach zogen die Thunder auf 10 Punkte und mehr davon, mehrfach kamen die Spurs heran. Aber eben immer nur heran, nie vorbei: fast schien es, als trieben die Thunder ein böses Spiel (natürlich nicht). Vielmehr zeugt es von der großen Klasse der Texaner mit ihrem außergewöhnlichen Potenzial.
Die Partie war von enormen Tempo geprägt, was sich allerdings nachteilig auf die Qualität und vor allem Genauigkeit des Ballvortrags auswirkte. Viele erratische Entschedungen, viele Ballverluste auf beiden Seiten
Die Entscheidung dann im 4. Viertel, als die Thunder mehr zuzusetzen hatten und die Gäste nach dem Ausfall von De’Aaron Fox auch das Fehlen von Dylan Harper verkraften mussten. Zwei Spielmacher mit gutem Ballvortrag fehlten also gegen diese abwehrstarken und aggressive Defense, das konnte nicht gutgehen und das ging nicht gut. So konnten die frenetischen Fans den elementar wichtigen Erfolg bejubeln.
Bester der Sieger
Shai Gilgeous Alexander: 30 Punkte hatte er am Ende und 9 Assists. Standesgemäß für den MvP, und doch war der Kanadier nicht ohne Schwächen. Etwa bei den Dreiern (0 von 5). Aber dieser SGA, gerade wenn er so mannschaftsdienlich agiert, dürfte die härteste Nuss sein, die es seitens der Spurs zu knacken gibt.
Stark beim Verlierer
Stephon Castle: 25 Punkte und 8 Assists, das sind glänzende Zahlen. Der „nur“ 1,98 ;eter große Guard sorgte mit einem spektakulärem Dunk über die Thunder-Riesen hinweg für die monumentale Szene des Spiels. Zur Wahrheit gehören aber leider auch gleich 9 Ballverluste.
Wemby-Watch: Nicht ganz so auffällig wie in Spiel 1, nicht ganz so dominant wie in Spiel 1. Eine eher irdische Leistung (auf sehr hohem Niveau) mit 21 Punkten, 17 Rebounds (davon zwei spektakuläre Tip-Dunks), 6 Assists und 4 Blocks. Wirkte am Ende ebenfalls etwas angeschlagen.
X-Faktoren
Thunder-Bank: Gleich 4 Spieler, die zunächst nur Ersatz waren, punkteten zweistellig. Der beste von ihnen war wieder Alex Caruso mit 17 Punkten, dazu wie immer der besonders vortreffliche Verteidiger dieser extrem lästigen Defense.
Zahlereien
34 Assists (Vorlage zum direkten Korberfolg) bei den Thunder, Ausdruck eines deutlich verbesserten Zusammenspiels. In der ersten Partie waren es trotz zweier Verlängerungen und 10 Minurten mehr Spielzeit nur 25. Jeder kann jeden bedienen, jeder kann werfen (außer Hartenstein Dreier), das macht das Ganze für den Gegner zu schlecht ausrechenbar.
23 Ballverluste der Spurs – das ist einfach zu viel. Geschuldet der enorm starken Verteidigung. Gerade Castle (9 Turnover) muss einfach besser auf den Ball aufpassen.
🇩🇪👓
Isaiah Hartenstein hätte ich auch als X-Faktor benennen können. Viel aktiver als in Spiel 1, gerade in der entscheidnen Schlussphase mit mehreren ganz starken Offensiv-Rebounds. Am Ende zweistellige Werte bei Punkten und Rebounds (10/13). Wurde auf Wembanyama angesetzt, und machte seine Sache auch in dieser Beziehung mehr als ordentlich. Wahrscheinlich die beste Leistung des deutschen Centers in den diesjährigen Play-offs.
Ausblick
Die Serie geht jetzt nach San Antonio, und trotz des Reisetages ohne größere Unterbrechung. Sehr wichtig wird sein, o und in welchem Zustand die Angeschlagenen zurückkommen. Sollte bei den Spurs neben De’Andre Fox auch Dylan Harper ausfallen, wäre das eine mittlere Katastrophe (ja, ich weiß, es geht um Sport). Gerade der ballsichere Harper wäre als Aufbauspieler elementar wichtig und kaum ersetzbar. Die Thunder haben schon in den ersten Runden bewiesen, dass sie den Asufall von Jalen Williams verkraften, Ajaj Mitchell stünde bereit.
Ansetzungen
Fr., 02:00: Knicks – Cavaliers (1:0)
Sa., 02:30: Spurs – Thunder (1:1)
So., 02:00: Cavaliers – Knicks
Mo., 02:30: Spurs – Thunder
Anmerkung in eigener Sache. Über Pfingsten bin ich nicht in München, sondern in einem Bauernhaus ohne WLAN. Morgen wirds noch einen Spielbericht geben, dann erst wieder am Dienstag.
von Münchner Löwe | Mai 19, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Oklahoma City Thunder – San Antonio Spurs 115:122 2OT (0:1)
Vorweg: Ich kann und will nicht auf alle Aspekte des Spiels eingehen, sonst wirds uferlos.
Was für ein Kampf auf Biegen und Brechen! Was für ein Thriller mit 2 Verlöngerungen! Wa sfür ein Matchwinner mit einer fast epochelen Leistung! Die erste Partie zwischen den Thunder und den Spurs hat die ohnehin schon hohen Erwartungen weit übertroffen. Vielleicht ist es der Auftakt einer epochalen Serie. Nach 2 Verlängerungen und 58 Minuten hatten die Spurs schlicht mehr zuzusetzen und sicherten sich in der Fremde den Sieg.
Erstaunlich deswegen, weil sie das viel unerfahrenere Team sind, das aber sogar in der 2. Verlängerung die Nerven behielt und eben nicht Fehler machten, die junge Spieler gerne machen in heiklen Phasen – vor allem auswärts gegen ein infernalisch lärmendes Publikum.
Erstaunlich auch, weil der Spielverlauf und das berühmt-berüchtigte Momentum gegen sie sprach. Sie lagen eigentlich die gesamte Partie vorn (mit bis zu 10 Punkten) und mussten doch in einem furiosen Endspurt die Thunder herankommen lassen.
Aber natürlich aben sie mit Victor Wembanyama einen außergewöhnichen Spieler, der Außergewöhnliches leistet. Wie eben 25 Sekunden vor Schluss einen elementar wichtigen Wurf 2 Meter hinter der Dreipunkte-Linie ohne Wackler ins Ziel zum Ausgleich. Oder einen ikonischen Block in der 2. Verlängerung fabriziert (außergewöhnlich toll eingefangen von den Kameras).
Bester der Sieger
Victor Wembanyama: Allein die Statline ist furchterregend: 41 Punkte, 24 Rebounds, davon 9 am offensiven Brett. Dazu noch je 3 Assists und 3 Blocks. Doch noch viel mehr als diese Zahlen beeindruckte mich sein unglaubliches Defensivspiel. Wenn er mit seinen 2,21 Metern und riesiger Spannweite auf dem Parkett ist, verändert sich das ganze Offensiv-Spiel des Gegners. Die Würfe werden komplizierter und weniger treffsicher. Der Respekt ist verständlicherweise enorm, und das verursacht Fehler.
Man darf ja nie vergessen: Der Kerl ist erst 21 Jahre alt und spielt seine erste Play-off-Saison, somit also sein erstes Conference Finale. Wo soll das noch hinführen?
Stark beim Verlierer
Alex Caruso: Allein seine Dreier hileten die Thunder in der 1. Halbzeit im Spiel (4 von 7 in der 1. Halbzeit). In der Defensive ist er ohnehin ein Biest, jederzeit auf einen Steal aus. Am Ende war er mit 31 Punkten Top-Scorer seines Teams, das hatten wohl die wenigsten Experten auf dem Zettel
X-Faktoren
Dylan Harper: Der Rookie im Spurs-Dress legte eine fulminante Leistung hin. Nicht nur wegen seiner 24 Punkte. Der Spielmacher behielt auch feindlicher Atmosphäre stets den Überblick und verlor trotz der ihn dauernd bedrängenden Verteidiger nur einmal den Ball (durch einen Fangfehler). Die Spurs wurden häufig kritisiert, dass sie 2025 ihren Nummer-2-Pick für Harpe verwendet hatten, jetzt ahnen wir, was sich die Tamführung davon versprochen hat.
Spurs-Verteidigung gegen den MvP : 3 Viertel trat Shai Gilgeous-Alexander überhaupt nicht in Erscheinung hatte nur 10 Punkte erzielt. Im 4. Viertel drehte er auf, ermöglichte mit seinen 12 Zählern die Verlängerungen. Alle dachten, dass er die Spurs-Verteidigung decodeirt hätte, doch gerade in den 10 Minuten der Verlängerung blieb er weit unter seinen Möglichkeiten, und es war dann sein Ballverlust, der die Entscheidung für die Spurs herbeiführte.
Zahlereien:
93 Prozent der Spurs-Frewürfe landeten im Ziel (27/29), ein außergewöhnlich hoher Wert gerade in so einem nervenaufreibenden Spiel. In den 2 Verlängerungen blieben die Spurs sogar fehlerlos. Wemby und Harper verwandeten je 3 Versuche.
11 Ballverluste leistete sich Stephon Castle von den Spurs. Zur Entschuldigung sollte ich ergänzen, gegen ein dauern attackierendes Thunder-Team. Wie wertvoll der Spielmacher trotzdem ist, zeigen die 11 Assists.
🇩🇪👓
Isaiah Hartenstein hatte nicht den besten Tag. Nur gut 12 Minuten stand der Center auf dem Feld, und diese 12 Minuten liefen sowohl defensiv als auch offensiv ziemlich am Center vorbei. Hier dürfte Trainer Marc Daigenault für die nächsten Spiele ansetzen, um den Deutschen jeweils besser zu integrieren.
Ausblick
Die Spurs haben das erste Spiel gewonnen. Wichtig für den Kopf, dass sie diese insgesamt überlegen geführte Partie tatsächlich heimbekommen haben. Doch diese Serie ist noch längst nicht entschieden. gerade die Thunder haben noch einige Möglichkeiten im Kader. So dürfte der in den ersten Runden so glänzende Ajaj Mitchell wieder eine gewichtigere Rolle bekommen (Daigenault vertraute lieber dem wiedergenesenen Jayson Williams, der auch stark anfing, aber doch recht deutlich nachließ).
Bei den Spurs bleibt abzuwarten, ob der wegen einer Knöchslverletzung pausierende De’Aaron Fox zurückkehrt.
Auf die neutralen Basketball-Freunde warten Festspiele, und Fans der jeweiligen Teams werden noch viel Grund zum Zittern haben.
Ansetzungen:
Mi., 02:00: Knicks – Cavaliers (0:0)
Auftakt der Conference Series im Osten. Die Knicks wieder mit OJ Amunoby gelten fürs Spiel und für die Serie als ziemlich klarer Favorit. Für die Knicks spricht zumindest für Spiel 1, dass sie sich eine Woche ausruhen konngten, während die Cavaliers noch am Sonntag das 7. Spiel der 2. Runde in Detroit bestreiten mussten.
Do., 02:30: Thunder – Spurs (0:1)
von Münchner Löwe | Mai 18, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Detroit Pistons – CLEVELAND CAVALIERS 94:125 (Endstand: 3:4)
Das hatten sich die Pistons ganz anders vorgestellt. Anstatt in eigener Halle den Einzug ins Conference Final klarzumachen, elebten sie ein Debakel von historischem Ausmaß. So werden sie nur Zuschaer sein, wenn sich im Osten die Cleveland Cavaliers mit den New york Knicks duellieren.
Von Beginn an dominierten die Cavs. Angeführt von einem diesmal bestens aufgelegten Donovan Mitchel zelegten diese die Pistons in ihre Einzelteile. Kein Mittel fand Detroit gegen den klassischen Spielzug. Mitchell oder James Harden drangen in die Zone ein und bedienten die Big Men Jarrett Allen oder Evan Mobley unterm Korb, die per Dunk vollendeten. Wenn die Mitte dicht war, passten sie nach außen, wo Sam Merrill geradezu traumwandlerisch seine Dreier versenkte.
Nach dem 1. Viertel stand es 31:22 für die Cavs, zur Pause schon 64:27; das war bereits die Entscheidung; auch weil Pistons-Starspieler Cade Cunningham einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte.
Teilweise wurde die hochgelobte Pistons-Abwehr regelrecht in die Bestandteiele zerlegt. Einzig die Dreier von Duncan Robinson hielten die Gastgeber noch einigermaßen im Spiel – und eine furchtbare Freiwurfquote von Cleveland, die in den ersten drei Vierteln nur 22 von 35 Versuche verwandelten.
Bester der Sieger
Donovan Mitchell: In glänzender Spiellaune. Zuerst als toller Passgeber und ziemlich schnell auch als Punktesammler. Nie fanden die Pistons ein Mittel gegen ihn. Am Ende hatte er 26 Punkte, 7 Rebounds und acht Assists. Das alles ohne einen einzigen Ballverlust!
Stark trotz der Niederlage
Dariss Jenkins: der einzige der Starting Five, der sich wehrte und der auch ablieferte mit 17 Punkte. Duncan Robinson von der Bank verwandelte zwar 3 von 4 Dreiern, wurde aber zu wenig eingsetzt von den Kollegen.
X-Faktoren
Ausgeglichenheit der Cavs: Gleich vier Spieler hatten 20+ Punkte. Extreme Variabilität. Mich verwunderte vor allem die Überlegenheit, unterm Korb gegen die Pistons-Riesen Duren und Thompsen, die Offensiv-Rebounds ermöglichten immer wieder eine zweite Wurfchance.
Sam Merrill: Seine Dreier in der 1. Halbzeit(4 von 6) machten den Weg erst so richtig frei.
Cade Cunningham (negativ): Ein komplett gebrauchter Tag. Von Beginn an mit Fehlern, ungenauen Zuspielen und eine gruseligen Wurfquote (. 13 Punkte sammelte er nur, sein Play-off-Schnitt lag zuvor bei 29.
Und es gab niemanden, der vür ihn einspringen konnte, das Manko des zweiten ganz starken Mannes kam hier zum Tragen.
Zahlereien
Je 85 Wurfversuche hatten die Teams: die Cavs trafen 43, die Pistons 30.
Vor allem die Diskrepanz bei den Zweiern war entscheidend. Cavs 62 Prozent, dort Pistons 39 Prozent.
63,6 Prozent der Cavs-Freiwürfe (28 von 44). Unfassbar schwach für dieses Niveau (und mit Sicherheit ein Thema für die Trainer).
1. Heimniederlage der Pistons in einem Spiel 7 in Play-offs (bisher: 5:0)
🇩🇪👓
Dennis Schröder kam 18 Minuten zum Einsatz. Der Weltmeister blieb unauffällig mit 2 Punkten, und je 3 Assists und Rebounds.
Ausblick der Sieger
Die Cavs treffen jetzt auf die New York Knicks, müssen dabei als Außenseiter gelten. Zu un tetschiedlich sind die Leistungen. Spielen sie allerdings auf dem Niveau vom Sonntag, kann das eine extrem spannende Serie werden. Zumal ein der diesmal sehr unauffällige James Harden zum Trumpf werden kann.
Und die Verlierer?
Den Pistons bleibt der Trost, dasss sie die reguläre Saison als bestes Ost-Team absolviert haben erstmals seit Jahren wieder eine Play-off-Serie gewonnen haben. Potenzial ist also vorhanden, viele der hauptverantwortlichen Spiler sind alle noch jung. Sie werden in de Off-Season alles dafür tun, einen Top-Mann neben Cade Cunningham zu installieren.
Ein großes Fragezeichen steht hinter der Zukunft von Jaren Duren. Der Center enttäuschte insgesamt bei den Play-offs, zeigte aber während der Saison, was für ein toller und auch entscheidender Spieler er sein kann. Er wird sehr viel Geld verlangen (ca. 40 Millionen Dollar im Jahr stehen im Raum), ob die Pistons sich darauf einlassen, dürfte eines der Hauptthemen in den nächsten Wochen und Monaten sein.
Ansetzungen
Die Conference Finals stehen fest. Im Westen Oklahoma City Thunder gegen San Antonio Spurs, im Osten New York Knicks gegen Cleveland Cavaliers. Die Ost-Serie überträgt in Deutschland Amazon Prime, die Partien des Westens laufen bei Sky (Streaming: wow)
Western Conference
Di., 02:30: Thunder – Spurs
Do., 02:30: Thunder – Spurs
Sa., 02:30: Spurs – Thunder
Mo., 02:00: Spurs – Thunder
Mi., 02:30: Thunder – Spurs *
Fr., 02:30: Spurs – Thunder *
So., 02:00: Thunder – Spurs *
+ wenn nötig
Eastern Conference
Mi., 02:00: Knicks – Cavaliers
Fr., 02:00: Knicks – Cavaliers
So., 02:00: Cavaliers – Knicks
Di., 02:00: Cavaliers – Knicks
Do., 02:00: Knicks – Cavaliers *
Sa., 02:00: Cavaliers – Knicks *
Mo., 02:00: Knicks – Cavaliers *
* wenn nötig
Kleine Vorausschau: Die NBA Finals beginnen in der Nacht zum 4. Juni. Dann gibt es alle Spiele bei Prime
von Münchner Löwe | Mai 16, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Spurs sind bereit für den Titelverteidiger. In beeindruckender Weise gewannen sie Spiel 6 bei den Minnesota Tumberwolves und zogen ins Conference Finale ein, wo Titelverteidiger Oklahoma City Thunder wartet. Dagegen erwangen die Detroit Pistons ein Spiel 7 gegen die Cleveland Cavaliers.
Cleveland Cavaliers – Detroit Pistons 94:115 (3:3)
Nach der ersten ausgeglichenen Hälfte entschied der starke Beginn des 3. Viertels die Partie zu Gunsten der Piston. Da zogen sie auf 13 Punkte davon, ein Vorsprung, den die Cavs trotz aller Bemühungen nicht mehr kpompensieren können. Zu viele Ausfälle hatten sie im Team, angefangen bei Starspieler Donovan Mitchell (Wurfquote: 30 Prozent) über Dennis Schröder (0 Punkrte, aber drei Ballverluste) bis hin zu James Harden, der zwar 23 Punkte auflegte, aber gleich für 8 Turnovers verantwortlich zeichnete.
Die Pistons dagegen zeigten sich in der Verteidigung extrem aggressiv. Sie sind Spezialisten, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Schon gegen die Orlando Magic gewannen sie nach 1:3-Rückstand. Die Bilanz bei sogenannten Elimation Games: 4:0, davon 2 Siege auswärts.
Bester der Sieger
Cade Cunningham: Torpscorer. it 21 Punkte, dazu 8 Assists und sehr wertvoll in der Verteidigung. Diesmal war er eben nicht Alleinuunterhalter, hatte wertvolle Unterstürung (sieh X-Faktoren(.
Stark trotz der Niederlage
Keiner konnte wirklich überzeugen. James Harden war trotz seiner 23 Punkte sehr fehlerhaft.
X-Faktoren
Die Cavs-Bank und hier insbesondere Scharfschütze Duncan Robinson (4/7 Dreier) und Paul Reed (17 Punkte). Die dringend benötigte Hilfe in solchen Partien.
Jalen Duren: Der Pistons-Center musste in diesen Play-offs sehr viel Kritik einstecken. Zu recht, denn er blieb weit hinter den Leistungen der regulären Saison zurück. Am Freitag betrieb er etwas Wiedergutmachung. 15 Punkte und 11 Rebounds sammelte er, sicher noch nicht weltbewegende Stats, aber der Gesamteindruck war so viel besser als zuletzt.
Donovan Mitchell (negativ): Es wäre natürlich unfair, die Niederlage allein an dem Spielmacher der Cavs festzumachen. Aber er selbst wird über seine schwache Leistung selbst am meisten enttäuscht sein. Nie kam er in den Flow, der ihn unwiderstehlich macht, gerade in eigener Hallte (ich denke an die Rekord-Halbzeit in Spiel 4).
Zahlereien
37 Ballverluste (17 Pistons, 20 Cavs) sind ein Ausdruck einerseits von guter Abwehr, andrerseits von extrem unaufmerksamen Spielgestaltern. Was da an Bällen vewrplempert wurden, war teilweise atemberaubend.
🇩🇪👓
Dennis Schröder hatte einen rabenschwarzen Tag. Dreimal verlor er im 1. Viertel fast läppisch den Ball, keiner seiner 4 Wurfvesuche landete im Korb. Coach Kenny Atkinson hatte ein Einsehen und ließ den Deutschen weitestgehend viel länger auf der Bank als üblich (nur 15 Minuten Spielzeit)
Ausblick
Der Showdown am Sonntag Spiel mit 7 in Detroit. Beide Teams haben in der 1. Runde ihr 7. Spiel gewonnen. Die Pistons haben wieder Oberwasser, die Cavs müssen hoffen, dass die Stars, aber auch die Ergänzungsspieler ihre Form wiederfinden.
Minnesota Timberwolves – SAN ANTONIO SPURS 109:139 (Endstand: 2:4)
Eine extrem reife Leistung dieses jungen Teams. Bis auf eine Schwächephase im 2. Viertel, als die Wolves den Rückstand von 29 auf 13 Punkte reduzierten, hatten die Texander das Geschehen unter Kontrolle. Variabel im Angriff und stark in der Defense präsentierten sie sich.
Bester der Sieger
Stephon Castle: Eine fast makellose Leistung mit 32 Punkten und 11 Rebounds. Man darf ja nie vergessen, dass auch dieser Spielmacher erst 21 jahre alt ist, wo soll das nur hinführen? Von Beginn an bestens aufgelegt (3/3 Dreier im 1. Viertel) war er wesentlich daran beteiligt, dass die Spurs sich schnell einen zweistelligen Vorsprung erarbeiteten, den sie nach und nach ausbauten.
Stark trotz der Niederlage
Anthony Edwards: Der Initiator der Aufholjagd, als er seine Knieschmerzen ignorierte und 11 seiner insgesamt 24 Punkte sammelte. Er war erkennbar nicht bei 100 Prozent, und im Team gab es zu wenige Spieler, die für ihn einsprangen. Am ehesten noch Terrence Shannon und Naz Reed.
X-Faktoren
De’Aaron Fox: Er ist ja auch erst 28 Jahre alt, aber damit der Erfahrenste der Satarting Five. Wchts zunehmend in die Rolle der starken Ergänzung, geht mit Mut in die Verteidigung. So springen dann halt 21 Punkte und 9 Assists raus.
Ausfälle der Wolves: An erster Stelle seinen hier Julian Randle und Rudy Gobert genannt. Randle stand fast komplett neben sich (3 Punkte 1/8 Wüerfolgreiche Würfe). Viel zu wenig für den Co-Star des Teams, der ja auch dementsprechend bezahlt wird. Rudy Gobert war defensiv überfordert gegen die schnellen Spurs-Angreifer, und offensiv war der Franzose überhaupt kein Faktor (0 Punkte, 0 Assists, 1 Offensiv-Rebound).
Zahlereien
29 Rebounds sammelten die Wolves, 60 die Spurs! Das Verhalten der Gastgeber unter den Körben war unwürdig für Play-offs. Und das lag nicht am Spurs-Riesen Victor Wembanyama, der „nur“ 6 Abpraller schnappte.
Ausblick der Sieger
Die Spurs treffen nun auf den Titelverteidiger, das wird eine ungleich schwierigere Aufgabe. Mut macht die Saison-Bilanz gegen die Thunder, 4 der 5 Partien gewannen die Spurs. Ein Muster ohne Wert oder doch ein kleiner Hinweis, dass es für OKC nicht so einfach wird.
Das Schöne für San Antonio: Sie stehen erst ganz am Anfang ihrer Entwicklung, der Zenith wird erst in 2, 3 jahren erwartet. Avber wenn sich die Chance jetzt schon ergibt, man wäre bereit …
Und die Verlierer?
Müssen sich damit trösten, dass sie erneut überraschend eine Play-off-Runde gewonnen haben gegen die Denver Nuggets (also ist die Überraschung keine Überraschung mehr). Ihr Bester war sichtlich nicht in Top-form, und doch reichte es für eine spannende Serie. Ob in dieser Konstellation mehr drin ist, erscheint mir zweifelhaft: Da müsste offensiv doch einiges passieren, denn Randle und Gobert sind doch arg limitiert.
Ansetzungen
Mo., 02:00: Pistons – Cavaliers (3:3)
Schade, kein Sonntags-Primetime-Spiel für Europa
Di., 02:30: Thunder – Spurs (0:0)
Beginn der Conference Finals. Alle Experten gehen davon aus, dass der Sieger dieser Serie auch dienFinals gewinnt.
von Münchner Löwe | Mai 14, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
San Antonio Spurs – Minnesota Timberwolves 126:97 (3:2)
Dass es so ein Kantersieg werden würde, war lange absolut nicht absehbar. Mitte des 3. Viertels war die Partie nämlich noch völlig (61:61), nachdem die Timberwolves fast spielend einen 15-Punkte-Rückstand aufgeholt hatten und die Spurs dabei sehr schlecht aussahen.
Ein Dreier von Champaigne beendete diessen negativ-Lauf, und so schnell, wie der Vorsprung dahinschmolz, son schnell wuchs er wieder an. Zum Viertel-Ende betrug er wieder 18 Punkte, und das war dann tatsächlich die Entscheidung.
Bester der Sieger
Victor Wembanyama: Der Franzose begann voller Wut nach dem Ausschluss in Spiel 4. Alleine in den ersten 6 Minuten sammelte der Center 16 Punkte und 5 Rebounds. Diese Schlagzahl konnte er zwar nicht durchhalten, doch die 27 Zähler am Ende waren der Topwert der Partie, dazu sehr starke 17 Rebounds, 5 Assists und (natürlich!) 3 Blocks.
Stark beim Verlierer
Ayo Dosunmo: Hielt 3 Viertel stark dagegen und hatte in diesem Zeitpunkt 16 Punkte, 9 Rebounds und 4 Assists. Anthony Edwards hingegen enttäuschte etwas (auf hohem Niveau). Er war zwar am Ende mit 20 Punkten Top-Scorer seines Teams, blieb aber doch weit unter den vorigen Leistungen zurück.
X-Faktoren
Keldon Johnson: Nicht nur wegen seiner 21 Punkte (8 davon in der entscheidenden phase des 3. Viertels), die er von der Bank aus kommend sammelte, sondern auch mit guter Verteidigung. Bisher die beste Partie des zum besten Einwechselspielers gewählten Prifis.
Der Dreier von Jerome Champaigne: Der die Partie wieder in die richtige Bahn lenkte. Es gibt natürlich nie eine entscheidenee Aktion in einem Spiel (außer ein Buzzerbeater, aber das war ein echter Gamechanger, der auch die zunehmend entsetzten zuschauer wieder aufweckte.
Ausblick
Erster Matchball der Spurs: Aber im Target Center zu Minneapolis hängen die Trauben hoch, und die Timberwolves werden sich bestimmt nicht kampflos ergeben: Das zeigten sie auch mit ihrem beeindruckenden Lauf Ende des 2. und Anfang des 3. Viertels.
Detoit Pistons – Cleveland Cavaliers 113:117 OT (2:3)
Da ist er! Der erste Auswärtssieg der Cavs in diesen Play-offs überhaupt (im 6. Versuch). Noch dazu in der für den Geegner schmerzvollsten Art, nämlich in der Overtime. In der dann plätzlich der bis dato eiskalte Donova Mitchel zum Matchwinner wurde mit sieben punkten.
Die Pistons hatten den klar besseren Start, erarbeiteten sich eine 15-Punkte-Führung im 2. Viertel (47:32). Doch die Cavaliers behielten die Ruhe und kamen noch vor der Pause auf bis zu 4 Zähler heran.
Der 2. Durchgang: nichts für schwache Nerven. Jeder Fehlwurf zerrte an den Nerven der heweiligen Fans – und davon gab es reichlich. Fünf Minuten vo Schluss führten die gastgeber mit 8 Punkte – weniger Fehler und bessere Aktionen. Die Cavs ließen sich nicht beiirren, kamen wieder heran und hatten sogar mit dem letzten Angriff die Chance auf den Sieg., doch Mitchells Sprungwurf wurde geblockt.
Also Verlängerung, und hier war Mitchell plötzlich in seinem Element. Zweier, Dreier, Zweier= 7 Punkte. Davon erholten sich die Pistons nicht mehr. Ihnen bleibt die Hoffnung der Revanche in Cleveland. Viel würde ich nicht drauf wetten!
Bester der Sieger
James Harden scheint es den Kritikern zeigen zu wollen, die ihm Play-off-Fähigkeit absprechen. 30 Punkte legte der Altstar auf. Nein, bestimmt nicht alles gelang nach Wunsch (Wurfquote 8 von 21, 6 Ballverluste), aber Harden übernimmt Verantwortung, und gerade weil Mitchell so lange schwächelte, war er umso wichtiger.
Stark trotz der Niederlage
Cade Cunningham: 39 Punkte, was soll ich da beckmessern? Etwa dass er in der Overtime nichts mehr zustandebrachte (2 Punkte bei insgesamt nur noch 2 Wurfversuchen). Der Mann war schlicht platt, kein Wunder nach 48 Minuten auf dem Parkett.
Als er noch bei Kräften war, agierte er zeitweise nach Belieben, war nie auszuschalten. Allerdings 6 Ballverluste sehr viel, gerade in so einer knappen Partie.
X-Faktor
Max Strus: Seine Dreier hielten die Cavs zunächst im Spiel. Insgesamt traf er 6 von 8 Distanzwürfen.
Bei den Pistons überzeugte zunächst Daniss Jenkins (schnelle 7 Punkte). Aber er konnte dieses Tempo nicht durchhalten.
Zahlereien
95:80 Wurfversuche aus Sicht der Pistons – eine sehr hohe Diskrepanz – erst recht angesichts des Ergebnisses.
Ausblick
Matchball Cavaliers! In eigener Halle! In der sie bisher in diesen Play-offs alle 6 Spiele gewonnen haben (zweimal schon gegen die Pistons). Viel spricht also dafür, dass Cleveland in die Conference Finals gegen die Knicks einzieht.
Und warum nicht alles? Ein Mr. Cunningham könnte einiges dagegen haben.
Ansetzungen
Alle haben offenbar einen Tag Pause nötig/verdient, deshalb geht es erst übernächste nach weiter.
Sa., 01:00: Cavaliers – Pistons (3:2)
Sa., 03:30: Timberwolves – Spurs (2:3)
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