von Münchner Löwe | Mai 3, 2026 | Nachruf
Trauer ist natürlich ein großes Wort, weil ich den Italiener nie persönlich kennengelernt habe. Aber bei jedem Fernsehauftritt, bei jedem Interview verbreitete er eine so große Freundlichkeit, so viel Lebensfreunde, so viel Freundlichkeit, dass es mir weh ums Herz wird, dass Alessandro Zanardi schon mit 59 Jahren von uns gegangen.
Der großen Öffentlichkeit bekannt geworden ist der in Bologna geborene Zanardi nicht durch seine überschaubar erfolgreiche Formel-1-karriere, sondern durch einen schrecklichen Unfall am Lausitzring 2001 in einem Rennen der damaligen ChampCar-Serie. Er lag in Führung, absolvierte einen turnusmäßigen Boxenstopp, doch bei der Rückkehr geriet er auf einen Grünstreifen und ins Schleudern und verlor die Kontrolle. Mit 300 Stundenkilometern raste der Kanadier Alexandre Tragiardi im rechten Winkel in Zanardis Fahrzeug und zerfetzte dieses in 2 Teile. Zanardi wurden beide Beine abgerissen, er verlor extrem viel Blut, aber die Ärzte retteten ihn das Leben. Es gibt bei Youtube mehrere Videos von diesem Crash, ich erspare mir und Euch den Link dazu.
„Ich bin jetzt ein halber Deutscher“, scherzte er, angesprochen auf die vielen Blutkonserven. Ein typischer Zanardi, der trotz des Verlustes der Beine nie den Lebensmut und nie seinen Humor verlor. 2003 kehrte er auf den Lausitzring zurück, fuhr in einem umgebauten Fahrzeug die 13 Runden zu Ende, die ihm zwei Jahre zuvor zum Sieg gefehlt hatten. Die Zuschauer erhoben sich von den Sitzen und applaudierten ihm. Aus den Boxen röhrte David Bowies „Heroes“. Wer live vor Ort oder wie ich am Fernseher dabei war, wird es kaum vergessen.
Auch wenn danach Alex Zanardi immer wieder in umgebauten Rennautos Rennen bestritt und sogar ein Rennen der Toruenwagen-WM gewann – das reichte ihm nicht. Er wurde zum fanatischen und extrem erfolgreichen Handbiker. Bei den Paralympics in London und Rio gewann er viermal Gold und zweimal Silber, er eroberte 12 Titel bei Weltmeisterschaften. Was er tat, das tat er gründlich, auch das war eine seiner Lebensweisheiten.
Ein weiterer schwerer Unfall beendete 2020 auch diese Karriere. Mit seinem Handbike kollidierte er bei einer Trainingsfahrt mit einem Lastwagen und schwebte mit schweren Kopfverletzungen tagelang in Lebensgefahr. Seitdem lebte er abgeschirmt und in Ruhe (Zanardi und Ruhe – ein Widerspruch an sich. Am Samstag ist er im Kreise seiner Lieben friedlich eingeschlafen. Damit wird es nichts aus seinem eigentlichen Lebenstraum. Das Zitat sagt viel aus über einen wunderbaren Sportler und noch tolleren Menschen, der für viele ein Vorbild war, wie er mit Rückschlägen umgegangen ist.
Vielleicht der erste Mensch auf dem Mars zu sein. Irgendetwas Einfaches halt.“
von Münchner Löwe | Mai 3, 2026 | Allgemein
Blick über den Teich, NBA
Boston Celtics – PHILADELPHIA 76ers 100:109 (3:4)
Zum ersten Mal in der Team-Geschichte haben die Philadelphia 76ers einen 1:3-Rückstand in einer Serie gedreht (beim 19. Versuch). Früh hatten sie sich einen Vorsprung herausgearbeitet, vor allem auch, weil Joel Embiid unterm Korb agieren konnte, fast wie er wollte. Die Celtics versuchten es von Beginn an mit Distanzwürfen, doch zunächst hatte nur Derrick White sein Visier richtig eingestellt, Jalen Brown erarbeitete sich mit purer Willenskraft wichtige Zähler. Topstar Jayson Tatum hingegen fehlte wegen einer Knieverletzung.
Im dritten Viertel schienen die Sixers schon die Vorentscheidung herbeigeführt zu haben, 18 Punkte betrug der Vorsprung. Doch wenn. diese Play-offs mich eines gelehrt haben, dann bitte auf voreilige Schlusse verzichten. Die Celtics robbten sich Punkt für Punkt heran. Drei Minuten vor Ende war die Partie völlig offen, als die Sixers mit 99:98 führten.
Mehrere Male hatten die Celtics die Chance zur Führung, doch Jalen Brown verpasste 2 durchaus machbare Würfe. Auf der anderen Seite war der bis dato sehr starke Center Joel Embiid sichtlich angeschlagen und humpelte nur noch übers Feld.. Es war dann Tyrese Maxey, der mit 2 unwiderstehlichen Antritten zum Korb die Entscheidung herbeiführte. nervenstark zewgte er sich überdies von der Freiwurflinie. 8 Punkte in Folge schaffte er – die Entscheidung.
Beste der Sieger
Joel Embiid legte erstaunliche Zahlen auf: 34 Punkte, 12 Rebounds und 6 Assists. Das kompensierte auch Schwächen in der Defensive, als er manches Mal arg unbeweglich schien.
Tyrese Maxey hielt sich lange zurück (8 Punkte in der 1. Halbzeit), als es darauf ankam war er mit seiner unglaublichen Schnelligkeit zur Stelle. Am Ende standen 30 Punkte, 11 Rebounds und 7 Assists zu Buche.
Stark beim Verlierer
Jalen Brown: Hielt mit Kraft und Durchsetzungsvermögen lange dagegen. 33 Punkte legte er auf, und gleich drei Würfe konnte er blocken.
Derrick White hatte eine tolle erste Halbzeit, doch im zweiten Durchgang hatte er seinen Distanzwurf fast völlig verloren (1/9).
X-Faktor
VJ Edgecombe: Der Rookie lieferte erneut und legte 23 Punkte auf, war zielsicher von der Dreierlinie (5/11) und sorgte für die nötige Entlastung. Edgecombe wurde zwar nicht zum Rookie des jahres gewählt, sondern Coope Flagg, aber von allen neuen Spielern in diesem Jahr hat er mit Abstand die besten Play-offs.
Zahlereien
3 Punkte nur hatten die Sixers-Bank-Spieler (Quentin Grimes). Trainer Nick Nurse hat offenbar null Vertrauen in die zweite Garde, allein Grimes erhielt mehr als 10 Minuten Spielzeit und durfte überhaupt auf den Korb werfen. Dagegen mussten die Stammkräfte unververhältnis lange ran, etwa Maxey mit 45 und Edgecombe mit mehr als 43 Minuten.
13 von 49 Dreier: Die vermeintliche Stärke der Celtics (Treffsicherheit von außen) wurde mal wieder zur Schwäche. Wie in der vergangenen Saison, als vornehmlich der Slump jeseits der Dreierlinie das Ausscheiden gegen die Knicks bescherte. Gerade der vermeintliche Spezialist Payton Pritchard (2 von 7) traf längst nicht so gut, wie er es gewöhnlich vermag. Der Dreier ist halt eine sehr volatile Angelegenheit, kommt und geht (bei vielen ist er allerdings nie da …).
Ausblick der Sieger
Die Sixers treffen jetzt auf die Knicks, die unter Mke Brown ihren Play-off-Modus gefunden haben und gerade unterm Korb für Embiid und Co eine weitaus größere (im Wortsinn) Herausforderung sind mit Karl-Anthony Towns und Mitchell Robinson. Abzuwarten bleibt, wie der gerade von einer Blinddarm-OP genesene Embiid die Strapazen wegsteckt, das sichtbare sah am Ende der Celtics-Partie alles andere als gut aus, und die Pause bis Dienstagfrüh (MESZ) relativ kurz. Andererseits sind Maxey, Edgecombe und auch Paul George ein extrem gefährliches Trio. Ohne effektive Unterstützung von der Bank (Drummond, Grimes) wird die Serie abe kaum zu gewinnen sein.
Und die Verlierer?
Die überraschend starke Saison der Celtics hat ein überraschend frühes Ende gefunden. Ob das jetzt allein am Ausfall von Tatum in Spiel 7 lag, sei mal dahingestellt (die Celtics-Fans weden es natürlich behaupten). Das Team hat eine große Schwäche, nämllich unter dem Korb, wo Queta allein überfordert ist. Sollten die Celtics hier nachlegen, dürfte mit einem dann wieder vollends wiederhergestellten Tatum mit Boston wieder zu rechnen sein.
Ansetzungen, 1. Runde
So., 21:30: Pistons – Magic (3:3) Die orlando Magic erneut ohne Franz Wagner, dessen Wadenverletzung schlimmer ist als zunächst angenommen.
Mo., 01:30: Cavaliers – Raptors (3:3)
2. Runde
Di., 02:00: Knicks – 76ers (0:0)
Di., 03:30: Spurs – Timberwolves (die Wolves offenbar weiter ohne Edwards und DiVincenzo und vielleicht auch noch ohne Dosunmo.
von Münchner Löwe | Mai 2, 2026 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Gestern das Desaster der Atlanta Hawks, jetzt ein unfassbarer Einbruch der Orlando Magic. Die Play-offs in der Eastern Conference zeigen vielleicht nicht den besten Basketball, die eh schon prall gefüllten Rekordbücher erhalten viel neuen Stoff
Orlando Magic – Detroit Pistons 79:93 (3:3)
Eine Halbzeit spielten die Magic großartigen Basketball. Team-Basketball, in dem jeder Spieler einen noch besseren Kollegen fand (16 Assists); eine Halbzeit, in der die Dreier zumindest ordentlich fielen (7 von 16); eine Halbzeit, in der sich gleich 9 Spieler in die Schützenliste eintrugen; eine Halbzeit in der der Starspieler ablieferte (Desmond Bane: 15 Punkte). Eine Halbzeit, in der sie sich eine 61:37-Führung erarbeiteten.
Es folgte: die Halbzeit des Grauens, in der die Magic einige Negativ-Rekorde aufstellten oder diese nur ganz knapp verfehlten. Das Passspiel – vorbei, die Trefferquote – indiskutabel. Punkt für Punkt knabberten die Pistons am Rückstand, ein winziges Aufbäumen mit 2 Dreiern von Tristan da Silva und Anthony Black war nur ein unbedeutendes Strohfeuer. Die Pistons brauchten sich gar nicht großartig anzustrengen oder überragend zu treffen. Nach dem 3. Viertel betrug der Vorsprung nur noch 11 Punkte.
Danach nahm das absolute Desaster seinen Lauf. Als würde eine Schülermannschaft auf dem Parkett stehen, so hilflos agierte Orlando (immerhin vor heimischen Publikum, das allerdings vor Entsetzen gelähmt war) Es brauchte nur 5 Minuten, dann waren auch diese 11 Punkte aufgebraucht, und fast wehrlos ergaben sich die Magic in ihr Verlierer-Schicksal. Einen einzigen Korb aus dem Feld schafften sie, als Detroit schon fast Mitleid zu haben schien und Paolo Banchero ungehindert zum Korb ziehen ließ.
Am Ende hatten die Pistons 14 Punkte Vorsprung, einen solchen Swing von -24 hat es in einer Halbzeit in einem Play-off-Spiel, erst recht in einem, in dem die Serie hätte beendet werden können, noch nie gegeben.
Wer zu den Magic-Fans zählt, möge die folgenden Zeilen überspringen, erst recht die Zahlereien.
Bester der Sieger
Cade Cunningham: Nach verhaltener erster Halbzeit (8 Punkte) drehte der Starspieler der Pistons im 2. Durchgang auf und markierte dort 24 Zähler. Er musste gegen das auseinanderfallende Magic-Team gar nichts Außergewöhnliches leisten, um die Wende herbeizuführen (Wurfquote 7/14, 1 Dreier, 9 Assists).
Stark trotz der Niederlage
Ich beziehe mich allein auf die 1. Halbzeit, in der die Magic so gut auftrumpften. Vor allem Desmond Bane mit 15 Punkten (3/4 Dreier). Jalen Suggs (5 Assists) und Paulo Banchero (4) glänzten als Ballverteiler.
Zahlereien
23 Würfe der Magic hintereinander verfehlten das Ziel. 24 wäre Rekord überhaupt in einem NBA-Spiel gewesen (Thunder 2017 gegen die Wizards). Wer sich die Würfe genauer ansehen will, bitte sehr.
https://www.nytimes.com/athletic/7247468/2026/05/01/magic-collapse-records-pistons/?unlocked_article_code=1.fVA.XCCQ.9QRNi7TkIw9K
1 Wurf (von 20) der Magic fand im 4. Viertel das Ziel, weniger hat es noch nie in der NBA gegeben.
19 erzielte Punkte in einer Halbzeit: Nie in Play-offs hat ein Team weniger erzielt (der Negativ-Rekord in der NBA überhaupt sliegt bei 16 (New Orleans 2006 gegen die Clippers)
🇩🇪👓
Franz Wagner fehlte erneut wegen der Wadenverletzung, sein Bruder Moritz wurde nicht eingesetzt (hätte er nicht helfen können, Mr. Mosley?) Tristan da Silva hatte eine sehr gute 1. halbzeit (10 Punkte), im zweiten Durchgang ging er mit unter.
Ausblick
Absurd, aber wahr: Noch ist die Serie für die Magic nicht verloren, sie können zurückschlagen. Am Sonntag (21:30) kommt es in Detroit zu Spiel 7. In dem die Magic weiterhin das 7. Team werden können, dass in der 1. Runde das Erst-Gesetzte Team der Conference eliminieren kann. Wers nicht glauben will, dass das gelingen kann: einfach noch mal die erste Halbzeit anschauen und die zweite vergessen. Basketball-Profis können das.
Toronto Raptors – Cleveland Cavaliers 112:110 OT (3:3)
Glücksgöttin Fortuna meinte es gut mit Kanada. 1,2 Sekunden vor Ende der 1. Verlängerung traf RJ Barrets Wurf nur den Ring, doch der Ball sprang senkrecht in die Luft und beim Fallen genau durch die Reuse. Damit war ein bemerkenswertes Spiel 6 entschieden, und die Serie geht noch mal nach Cleveland.
Dabei sah lage alles danach aus, dass die Raptors diese Partie auch ohne Glücksgöttin gewinnen könnten. Immerhin führten sie zu Beginn des Schlussabschnittes noch mit neun Punkten. Allerdings war der Kräfteverfall deutlich ersichtlich, vor allem bei Top-Mann Scottie Barnes, der in Abwehr und Angriff Schwerstarbeit verrichtet hatte. So starteten die Cavaliers noch eine erfolgreiche Aufholjagd, die sie in die Overtime führte. Dort zogen sie wider alle Wahrscheinlichkeit den Kürzeren.
Bester der Sieger
Scottie Barnes: Topscorer des Teams (25 Punkte), dazu 14 Assists. Außerdem unfassbar stark in der Abwehr, als er vor allem James harden das leben sehr schwer machte. Am Ende verließen ihn zwar die Kräfte, trotzdem schaffte er mit letzter Energie auch in der Verlängerung noch wichtige Aktionen.
Stark beim Verlierer
Evan Mobley: Wieder mit einem ganz wichtigen Dreier im vierten Viertel, in dem er 9 seiner 26 Punkte erzielte (Donovan Mitchell sogar 11). In der Verlängerung allerdings kaum mehr ein faktor, auch ihn hatte die Partie alle Kräfte gekostet.
X-Faktoren
Jakobi Walter: Die große Frage bei den Raptors ist ja immer, wer neben Scottie Barnes und RJ Barrett der 3. Mann ist. Jakobi Walter war es am Freitag, als er 24 Punkte auflegte und dabei 4 von 9 Dreier verwandelte.
Ganz wichtig aber auch Collen Murray-Boyles mit 17 Zählern.
🇩🇪🇦🇹👓
Dennis Schröder hatte einen leeren Tag. Nicht einer seiner 4 Wurfversuche landete im Korb, immehin verwandelte er 7 seiner 8 Freiwürfe. In der entscheidnen Phase wurde er von Trainer Atkinson nicht eingesetzt (8 Sekunden in der Overtime übergehe ich jetzt).
Jakob Pöltl konzentrierte sich weitgehend auf die Defensive. Nur 2 punkte, aber immerhin 4 Rebounds und ein blockierter Schuss.
Ausblick
Spiel 7 in der Nacht zu Montag (01:30 Uhr) in Cleveland. Geht es nach der Statistik, werden die Cavaliers gewinnen, denn bisher gab es in der Serie nur Heimsiege.
Houston Rockets – LOS ANGELES LAKERS 78:98 Endstand: 2:4)
Die Rockets hatten sich nach Hoffnungen machen dürfen als erst fünftes NBA-Team nach einem 0:3-Rückstand auf 3:3 zu stellen und vielleicht sogar die Serie ganz zu kippen. Doch diese Hoffnung starb schnell, denn ein in der Offensive völlig indisponierter Auftritt von Beginn an brachte die Lakers schnell auf die Siegerstraße (die sie auch nicht mehr verlassen würden). Nach noch recht ausgeglichenem 1. Viertel (23:18 für die Lakers) stand es zur Pause schon 49:31 für das Team aus LA, die diese Führung souverän nach Hause brachten. Kein Drama, nirgends gegen fast leblose Rockets, die den Ausfall von Kevin Durant sehr viel schlechter verkrafteten als die Lakers jenen von Luka Doncic.
Bester der Sieger
LeBron James: Top-Scorer in der vorentscheidenden 1. Halbzeit (18 Punkte), dazu servierte der 41-Jährige 5 Assists.
Stark beim Verlierer
Noch am ehesten Alperen Sengün (17 Punkte, 11 Rebounds) und Amen Thompson (18, 9). Aber sehr viel Stückwerk und sehr wenig Team-Basketball.
Zahlereien
15 Prozent der Rockets-Dreier fanden das Ziel – unterirdisch. Auch insgesamt war die Wurfquote äußerst dürftig (35 Prozent)
Nur in 1 von insgesamt 6 Partien schafften die Rockets die 100-Punkte-Marke. Sehr wenig angesichts der Punkte-Inflation in der Liga.
Ausblick der Sieger
Auf die Lakers warten die Oklahoma City Thunder. Sogar wenn Luka Doncic sich gesund und in alter Stärke zurückmeldet, gegen den bisher so souveränen Titelverteidiger wird es sehr schwer bis unmöglich. Vielleicht gewinnen die Lakers ein Spiel, wenn es toll läuft, gar 2. Aber dass sie die Serie für sich entscheiden, halte ich für ausgeschlossen.
Und die Verlierer?
Eine verlorene Saison, und das hängt natürlich auch mit dem Kreuzbandriss des enorm wichtigen Spielmachers Fred van Vleet zusammen, den das Team nie aufangen konnte (warum eigentlich keine Kaderergänzung, liebes Team-management?). Die Rockets haben sehr viel riskiert, als sie vor der Saison Kevin Durant verpflichtet haben. Klar ist es großes Pech, dass der Superstar in den Play-offs ab Spiel 3 nicht mehr zur Verfügung stand, andererseits muss damit bei einem 37-Jährigen gerechnet werden. Bedenklich stimmt, dass Leistungsträger wie Amen Thompson und Alperen Sengün keinen Schritt nach vorne gemacht haben. Der junge Reed Sheppad ist eine Hoffnung für die Zukunft, mehr aber auch nicht.
von Münchner Löwe | Mai 1, 2026 | Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Feiertag in der Doppelstadt Minneapolis und St. Paul (auch ohne Tag der Arbeit). Fast gleichzeitig schafften die Minnesota Timberwolves (in der NBA gegen die Denver Nuggets) und die Minnesota Wild (in der NHL gegen die Dallas Stars) den entscheidenden vierten Sieg in der 1. Play-off-Runde und das zwar überraschende, aber nicht sensationelle Weiterkommen. Ein Desaster historischen Ausmaßes erlebten die Atlanta Hawks gegen die New York Knicks.
Aus deutscher Sicht bemerkenswert und bedauerlich: Leon Draisaitl ist mit seinen Edmonton Oilers bereits in der 1. Runde an den Anaheim Mighty Ducks gescheitert.
Atlanta Hawks – NEW YORK KNICKS 89:140 (ENDSTAND: 2:4)
Ich habe mit vielem gerechnet, durchaus auch mit einem Auswärtserfolg der Knicks. Aber nichts hat mich auf diesen Kantersieg vorbereitet. Schon zur Pause stand es 83(!):36, so hoch hat in der Play-off-Geschichte ein Team zur Pause geführt. Dabei hatten die Hawks nach 3 Minuten noch in Führung (9:5) gelegen, und ich hatte tatsächlich gehofft … Nach diesen 3 Minuten brach alles auseinander, schon bis Ende des 1. Viertels waren alle Messen für die Knicks gesungen (40:15).
Die 2. Hälfte war dann nur noch Schadensbegrenzung respektive seitens der Knicks, die verbleibende Zeit im Hinblick auf die kommende Aufgabe(n) ohne größeren Aufwand und vor allem ohne Verletzung zu überstehen.
Nach zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand sind die Knicks in der Serie regelrecht über die Hawks hinweggerollt und gewannen die folgenden Partien mit 15, 29 und 51 Punkten Vorsprung . Da hat das Trainerteam um Mike Brown wohl die richtigen Stellschrauben gefunden, vor allem im der Verteidigung
Bester der Sieger
OJ Amunoby: Unfair und letztlich auch unsinnig, jemanden herauszuheben. Ich beziehe mich dabei allem auch allein auf die 1. Halbzeit, weil der 2. Durchgang letztlich außer Konkurrez lief. Dort schaffte der Forward 26 Punkte, traf 10 seiner 12 Versuche.
Stark in der Niederlage
Jalen Johnson: Hatte gerade am Anfang gute Momente, aber er ging wie alle anderen regelrecht unter.
Zahlereien
61 Punkte: So hoch führten die Knicks zeitweise (101:40). Es war der höchste Vorsprung eines Teams in der Play-off-Geschichte.
Alle 15 Spieler der Knicks wurden eingesetzt, und alle trugen sich auch in die Punkteliste ein. Auch Ariel Hukporti, der deutsche Ersatz-Ersatz-Center mit 3 Zählern und 4 Revounds.
Ausblick der Sieger
Spätestens jetzt sind die Knicks im Play-off-Modus. Es warten die Boston Celtics oder Philadelphia 76ers, aber mit einer annähernd so starken Leistung muss der Weg da noch lange nicht zu Ende sein.
Und die Verlierer?
Natürlich schmerzt die Art und Weise, wie diese Serie nach Führung noch verlorengegangen ist. Aber insgesamt erscheint mir das Team auf einem guten Weg. Wenn der überwiegend junge Kern der Mannschaft zusammenbleibt, ist da noch einiges zu erwarten.
Philadelphia 76ers – Boston Celtics 106:93 (3:3)
2. Matchball abgewehrt. Mit einer überzeugenden Teamleistung und dank eines überragenden Tyrese Maxey haben die Sixers ein 7. Spiel erzwungen. Und auch wenn dieses im Bostoner TD Garden stattfindet (in de Nacht zu Sonntag), ich sehe durcaus Chancen für Philly.
Nach Führung im 1. Viertel (23:20) lief für die Celtics lange wenig bis nichts. Philly setzte sich schnell ab (zur Pause 58:49), baute die Führung weiter aus (82:63 nach dem 3. Viertel). Davon erholten disch die Celtics nicht mehr, nie kamen sie näher als auf 12 Zähler (89:101) heran.
Bester der Sieger
Tyrese Maxey: Das Herz und Hirn der Mannschaft. 30 Punkte legte er auf, raubte dem Gegner mit unnachahmlichen Dreiern. Fast jeder Angriff läuft über den Spielmacher, der mit seiner Schnelligkeit in jede Abwehr Lücken reißt.
Stark beim Verlierer
Jayom Tatum (17 Punkte, 11 Rebounds) und Jalen Brown (18) wehrten sich nach Kräften, aber auch die „Großen Zwei“ der Celtics haben schon bessere Tage erwischt.
X-Faktor
Paul George: Der einstige Top-Star der Liga ist mittlwerweile eine Wundertüte, ws die Form betrifft. Am Donnerstag hatte er einen ganz starken Abend mit 21 Punkten. 5 von 9 Dreierversuche trafen, das hilft.
Zahlereien
Nur 6 Punkte erzielten die Bankspieler der Sixers, verdammt wenig Unterstützung. Andre Drummond, Justin Edwards und Quentin Grimes trafen je einen Wurf aus dem Feld.
Ausblick
Spiel 7, da schlägt das Herz jeden Sportfans höher. Was vorher war, interessiert nicht, erst recht nicht die 2 Kantersiege (je +30 Punkte) der Celtics, mit den en sie die Sixers deklassierten. Die können offenbar auf einen gesunden Joel Embiid bauen (diesmal: 19 Punkte, 10 Rebounds, 8 Assists). Fü die Celtics spricht der Heimvorteil und die Klasse von Brown und Tatum
MINNESOTA TIMBERWOLVES – Denver Nuggets 110:98 (Endstand: 4:2)
Das relativ klare Ergebnis täuscht. Bis weit ins vierte Viertel war das ein sehr enges Spiel, das jederzeit auch in die andere Richtung hätte kippen können.
Von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe. Ende des 2. Viertels erarbeiteten sich die Wolves eine 7-Punkte-Führung; der letztlich entscheidende Faustpfand, denn trotz aller Bemühungen gerade auch von Nikola Jokic konnten die Nuggets diese Führung nicht ein einziges Mal mehr entreißen. Die Wolves, ohne ihren Topstar Anthony Edwards und auch Spielmacher Ayo Dosunmo und Scharfschütze Donte DiVincenzo, hielten mit aller Leidenschaft dagegen.
Beste der Sieger
Jaden McDaniels: Bisher spielte er eher unauffällige Play-offs, jetzt sprang er in höchstrer Pwersonalnot in de Bresche und wuchs über sich hinaus. 32 Punkte legte er auf, dazu 10 Rebounds und 3 Assists.
Rudy Gobert: Fels in der Brandung, und das gegen Nikola Jokic, den besten Basketballer der Welt, den er so gut wie möglich auf Punkten hinderte. Dazu wichtige Rebounds und einen Zauberpass zu einem erfolgreichen Dreier hatte der Frazose auch noch auf Lager.
Stark beim Verlierer
Nikola Jokic: 18 Punkte, 9 Rebounds, 10 Assists: Tolle zahlen, aber in entscheidenden Partien hat der Serbe schon viel tollere zahlen aufgelegt. Daran hinderte ihn einerseits Gobert, andrerseits ist Jokic auch nicht in der Super-Form, in der er in heiklen Situationen überhaupt nicht aufzuhalten war.
Ein Schatten seiner selbst war dagegen Jamal Murray: Der Kanadier erwischte einen schwarzen Tag und traf nur 4 seiner 17 Versuche
X-Faktor
Terrence Shannon jr. Vielleicht die vierte Wahl im Backfield der Wolves, aber in Abwesenheit des Trios Edwards, Dosunmo und DiVincenzo ward er ins kalte Wasser geworfen. Und bewährte sich in überragender manier. Schon im 1. Viertel, als er 8 Punkte erzielte und dabei zeigte, dass er Verantwortung übernehmen wollte. Das tat er auch in der heiklen Schlussphase, als er mit dem ganz wichtigen Dreier (auf Goberts Zauberpass) Luft verschaffte.
Zahlereien
19:6 Offensiv-Rebounds schnappten sich die Wolves. Die hohe Überlegenheit war allerdings auch dem Umstand geschuldet, dass sie etwa ihre Dreier sehr viel schlechter trafen als die Nuggets (24:37 Prozent).
Ausblick der Sieger
Ab Sonntag das Zweitrundenduell mit den Spurs, die als klarer Favorit gelten müssen. Viel wird natürlich abhängen, ob und in welcher Verfassung das abwesende Trio (oder wenigstens ein Teil davon) zurückkehrt. Die Wolves können Play-offs, das haben die vergangenen beiden jahre gezeigt, als sie jeweils ins Conference Finale stürmten.
Und die Verlierer?
Lecken ihre Wunden. Die Nuggets schienen alles richtig gemacht zu haben, als sie vor der Saison ihren Kader mit Top-Akteuren wie Cam Johnson, Tim Hardaway und Jokic-Backup Jonas Valenciunas ergänzten. Dieses Trio enttäuschte auch nicht, im Gegenteil. Aber Jokic war eben nicht in Überform, Murray ein Ausfall in Spiel 6, und Christian Braun und Bruce Brown stagnieren doch sehr in ihrer Entwicklung.
Es muss bestimmt nicht tabula rasa gemacht werden, aber Jokic ist jetzt auch schon 31 jahre alt und wird nicht ewig auf diesem absoluten Top-Level agieren können
Wild machen den Minnesota-Festtag perfekt
Besser gesagt, das NHL-Team servierte die perfekte Vorspeise. Sie spielen ja ihre heimpartein im anderen Teil der Doppelstadt Minneapolis, in St. Paul. Dort bezwangen sie die Dallas Stars in Spiel 6 trotz 1:2-Rückstandes mit 5:2. Matthew Boldy führte mit 2 Treffern ins leere Tor zum 4:2 und 5:2 die Entscheidung hervor.
Die Wild treffen jetzt in der 2. Runde auf den Liga-Primus Colorado Avalanche, es kommt also auch in der NHL zum Duell Minnesota gegen Denver.
Stanley-Cup bleibt für Draisaitl unerreichbar
Aus, Schluss, vorbei! Schon in der 1. Runde haben sich die Titelträume des Leon Draisaitl für ein weiteres jahr erledigt. Gegen die Anaheim Mighty Ducks verlor das Team die Serie letztlich überraschend und enttäuschend mit 2:4. Und das, obwohl die Besonderheiten des Spielplans den Oilers zunächst von den Top-Teams aus Colorado, Dallas oder auch Minnesota verschont blieben.
Die Ducks gingen am Donnerstag recht früh mit 2:0 und 3:1 in Führung, den Kanadiern gelang zweimal der Anschluss, wobei der Deutsche Samanski zum 1:2 den Assist gab und Draisaitl zum 2:3. Doch der ganz große und effektive Ansturm blieb aus, vor allem Superstar Conor McDavid enttäuschte abermals und blieb ohne Punkt. Die ernüchterne Bilanz des unbestritten besten Eishockey-spielers dieser Zeit in den Play-offs gegen Anaheim: 6 Spiele, 1 Tor, 5 Assists.
Da obendrein Oilers-Torwart Connor Ingram bei zwei Toren unglücklich aussah, nutze auch die ordentliche Leistung von Draisaitl wenig. An ihm lag e das Ausscheiden noch am wenigsten. Obwohl er gerade von einer Unterkörper-Verletzung aufs Eis zurückkam, schaffte er in jeder der sechs Partien Scorer Punkte (3 Tore, 7 Assists).
von Münchner Löwe | Apr. 30, 2026 | NBA
Blick über den Teich, NBA
Ausgeglichener Osten ohne Star-Team. Alle 4 Serien gehen mindestens über 6 Spiele.
Detroit Pistons – Orlando Magic 116:109 (2:3)
Dank eines überragenden Cade Cunningham konnten die Detroit Pistons das Erstrundenaus vorerst vermeiden. Die Magic (ohne den waden-verletzten Franz Wagner) hatten durchaus ihre Chancen auch durch eine erstaunliche Treffsicherheit bei den Dreiern (44 Prozent). aber in der entscheidnen Phase fehlte eben ein smarter Akteur, wie es Franz Wagner ist.
Bester der Sieger
Cade Cunningham: 27 seiner 45 Punkte sammelte er in der 1. Hälfte, als er fast im Alleingang die 12-Zähler-Führung bewerkstelligte. Enorme Nervenstärke von der Freiwurflinie, als er alle 14 Versuche verwandelte. In diesen Play-offs ist das wirklich keine Selbstverständlichkeit. Formidabel auch sein Dreier (5 von 8), allerdings auch mit 6 Ballverlusten.
Stark trotz der Niederlage
Paolo Banchero: Ebenfalls 45 Punkte. Quasi der Alleinunterhalter im Schlussviertel, als er 18 Zähler auflegte (dem Rest des Teams gelangen insgesamt nur 12). Damit ist schon viel erklärt. Banchero ist ein begnadeter Egozocker, im 1 gegen 1 kaum zu stoppen. Doch manches Mal übertreibt er es maßlos und übersieht die klar besser postierten Mitspieler. Mannschafts-Basketball seht man mit einem Banchero auf dem Parkett äußerst selten.
X-Faktoren
Rebounds: 49 abprallende Bälle sicherten sich die Pistons, nur 33 die Magic.
Freiwürfe: Die Pistons verwandelten 80 Prozent (28 von 35), die Magic indiskutable 53 Prozent (16 von 30).
Angesichts dieser Diskrepanzen verwundert das knappe Ergebnis extrem.
🇩🇪👓
Franz Wagner fehlte wegen einer Wadenzerrung. Der Einsatz in Spiel 6 am Samstag ist extrem unsicher.
Tristan da Silva spielte zwar 16 Minuten, aber praktisch keine Rolle.
Ausblick
Es geht zurück nach Orlando, wo der Heimvorteil die Magic zum Sieg verhelfen soll. Ich sehe keinerlei Favoritenstellung, entscheidned wird sein, welcher Superstar die jeweiligen Kollegen mehr einbindet und weniger Fehler macht.
Nächstes Spiel: Sa., 01:00: Magic – Pistons
Cleveland Cavaliers – Toronto Raptors 125:120 (3:2)
Bis weit ins dritte Viertel sah es nach einer Überraschung aus. Mit bis zu 12 Punkten führten die Raptors, ehe ein fulminanter Zwischenspurt die heimischen Cavs wieder heranbrachte. Im Schlussabschnitt entschieden letztlich 2 schwierige Dreier von Evan Mobley und ein hervorragender Spielmacher und Punktesammler Dennis Schröder die Partie zu Gunsten der Cavs.
Bester der Sieger
Evan Mobley: Topscorer der Cavs gemeinsamt mit James Harden (je 23 Punkte), aber neben seinen Dreiern in der Schlussphase zeigt er unter anderem mit 3 Blocks, warum er in der vergangenen Saison zum besten Defensivmann der Saison gewählt wurde.
Stark trotz der Niederlage
RJ Bennett legte 25 Punkte auf und bestach auch durch 12 Rebounds (5 am offensiven Brett) und 5 Assists. Sehr gut auch der bis dato nahezu unsichtbare Ja’akobi Walter (20) Zähler.
X-Faktor
Dennis Schröder: Mit Abstand sein bestes Spiel in dieser Serie. Gerade im Schlussabschnitt war er die ideale Ergänzung und schaffte 11 seiner insgesamt 19 Punkte, dazu 2 Assists bei keinem Ballverlust. Das war der Schröder, den die Deutschen aus WM- und EM-(Ko)Partien bestens kennen. Endlich gab ihm Trainer Atkinson das volle Vertrauen und ließ den Deutschen im letzten Viertel die kompletten 12 Minuten durchspielen.
🇦🇹👓
Jakob Pöltl hatte einen mehr als soliden Auftritt mit 14 Punkten (5 von 6) und 9 Rebounds, alle am defensiven Brett.
Ausblick
Die Cavs sind wieder in der Vorderhand, aber was heißt das schon. Zumindest in der heimischen Halle dürfte Toronto noch mal zurückschlagen, vor allem wenn Scottie Barnes seinen Slump (auf immer noh hohem Niveau) überwindet.
Nächstes Spiel: Sa., 01:30: Raptors – Cavaliers
Los Angeles Lakers – Houston Rockets 93:99 (3:2)
Die Rocktes leben noch. Als erst 16. Team der Geschichte verkürzten sie nach 0:3-Rückstand auf 2:3 und so, wie die Formkurven verlaufen, würde es mich wenig wundern, wenn sie am Samstag in eigener Halle auch ein 7. Spiel erzwingen würden.
Die Lakers, wieder mit Austin Reaves (22 Punkte, 6 Assists) entschieden zwar das erste Viertel für sich (28:21), doch ab dem 2. Viertel übernahmen die Rockets das Kommando, gingen in Führung. Die Lakers blieben zwar die gesamte Partie über in Schlagdistanz, doch die Rockets hatten oft die entscheidnde Antwort, sogar als Ayton auf 93:98 verkürzte..
Bester der Sieger
Jabari Smith mit 22 Punkten. Doch die gesamte Starting Five punktete zweistellig, die Ausgeglichenheit war der größte Trumpf.
Stark beim Verlierer
LeBron James, der Unverwüstliche. 25 Punkte und 7 Assists. Allerdings ein Dauer-Meckern gegen die Schiris, die gnädigerweise die Ohren auf Durchzug stellten. Der wohl verdiente (nicht wohlverdient) Star-Bonus. Bemerkenswert auch die 18 Punkte und gleich 17 Rebounds von Center DeAndré Ayton.
Zahlereien
1 Pünktchen schaffte Luke Kennard von den Lakers, bis dato zuverlässiger Punktesammler. Wenn man so will, der große Verlierer, dass Austin Reaves wieder dabei ist.
Ausblick
Das Pendel scheint in Richtung Houston auszuschlagen, ich sehe sie als Favorit für Spiel 6, zumal zu Hause in Texas. Eine offene Frage: Kommen die Superstars Durant (Rockets) und/oder Doncic (Lakers) noch für diese Serie zurück?
Nächstes Spiel: Sa., 03:30: Rockets – Lakers
Ansetzungen
Fr., 01:00: Hawks – Knicks (2:3)
Fr., 02:00: 76ers – Celtics (2:3)
Fr., 03:30: Timberwolves – Nuggets (3:2)
Sa., 01:00: Magic – Pistons (3:2)
Sa., 01:30: Raptors – 76ers (2:3)
Sa., 03:30: Rockets – Lakers (2:3)
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