Das wird die Woche, die wird

Beginn der Champions League, die Entscheidung in der Basketball-WM der Frauen sowie der Auftakt der NFL (dazu noch die von mir gesondert behandelten US Open).

 

Die Monsterrunde beginnt

 

Zum dritten Mal wird die Champions League im Format der einen 36er-Gruppe gespielt, in der jedes Team acht Partien austrägt. Ich persönlich kann damit überhaupt nichts anfangen, denn es ist sehr unübersichtlich, und es gibt einfach zu viele Partien (allein in der Vorrunde 144). Ja, an jedem Spieltag gibt es dem Namen nach höchst attraktive Partien (wie gleich heute Real vs Inter und morgen Liverpool vs Atlético), doch der sportliche Wert tendiert gegen Null, weil auch Niederlagen leicht kompensiert werden können.

Der Modus ist der Gleiche geblieben: Die besten acht Mannschaften erreichen direkt das Achtelfinale, Platz 9 bis 24 spielen in einer Zwischenrunde und die weiteren acht Teilnehmer aus, 12 Teams scheiden aus, ich erspare mir Spekulationen, wer das jeweeils sein könnte …

4 deutsche Vertreter sind dabei, die folgende Auftaktbegegungen bestreiten. Wie immer in der 1. Woche verteilen sich die Spiele auf 3 Tage.

Meister Bayern München vs Bodo Glimt (Do., 21:00)
Borussia Dortmund vs Villarreal (Di., 21:00)
VfB Stuttgart vs Viking Stavanger (Mi., 18:45)
RB Leipzig  bei Como mit Trainer Ces Fabregas (Do., 21:00)

Amazon zeigt über die gesamte Saison jeweils am Dienstag eine Partie exklusiv, der Rest läuft bei DAZN, einzeln in Konferenz.

 

Deutsche Basketballerinnen in der Zwischenrunde

 

Nach der Vorrunde im Schweinsgalopp (die 16 Mannschaften haben ihre je drei Partien an 4 Tagen ausgetragen), geht es ohne Pause weiter. Die deutschen Basketballerinnen stehen wie erwartet in der Zwischenrunde. Der klaren Niederlage gegen Spanien folgten souveräne und letztlich ungefährdete Erfolge gegen Japan und Mali.
Heute wartet in der Berliner Halle am Ostbahnhof die Vertretung Südkoreas. Nach den zuletzt starken Leistungen ist die Mannschaft klarer Favorit, zumal sie den körperlich eher kleinen Asiatinnen körperlich überlegen ist. Die Truppe um die WNBA-Profis Nyara Sabally, Leonie Fiebich und Luisa Geiselsöder findet von Spiel von Spiel besser zusammen, der ernüchternde Auftakt gegen Spanien wurde sehr gut weggesteckt.

Sollte die deutsche Mannschaft heute gewinnen, wartet am Donnerstag allerdings ein ungleich stärkerer Gegner. Europameister Belgien hinterließ bei den bisherigen Auftritten einen vorzüglichen Eindruck, vor allem bei Sieg am Montag über Australien. Gerade die WNBA-Stars Emma Meesemans und Julie Allemand wussten zu überzeugen.

Turnier-Favoritin ist allerdings das Star-Ensemble der USA, auch ohne Aja Wilson. Gerade die Breite des Kaders mit 12 fast gleich starken Akteurinnen dürfte sich im eng getakteten Turnier positiv auswirken: Den Viertelfinali am Donnerstag folgen schon am Samstag die Halbfinale und am Sonntag das Endspiel.

Das Turnier wird vom Publikum sehr gut angenommen. So viel Interesse und Begeisterung gabs bei einer Frauen-WM wohl noch nie, nicht nur die deutschen Spiele sind gut besucht. Das dürfte sich in der K.o.Runde weiter steigern, weil die Frauen wirklich Werbung für ihren Sport machen.

 

Das Lederei fliegt wieder

 

(Vorbemerkung: wirklich beschäftigt habe ich mich bisher kaum mit der NFL. Ich hoffe, mein Interesse steigt, wenn es richtig losgegangen ist)

Erstmals also in Australien, genauer gesagt in Melbourne) wo sich zum NFL-Auftakt in der Nacht zu Donnerstag (02:20 Uhr MESZ)  die Seattle Seahawks und die New England Patriots messen. Eine Wiederholung des Super Bowls, bei dem die Seahawks das bessere Ende für sich hatten. Beide Teams dürften auch in dieser Saison wieder ein gewichtiges Wort im Titelkampf mitsprechen, ob sie dann wieder im Finale aufeinadertreffen (in Los Angeles), steht auf einem anderen Blatt.

Favoriten in der NFC sind neben den Seahawks vor allem die Divisionsrivalen Los Angeles Rams und San Francisco 49ers. Gerade die Rams dürfte die Aussicht auf einen Heim-SuperBowl beflügeln. Als weitere Favoriten erachte ich wie gehabt die Philadelphia Eagles (East) und die Chicago Bears (North).

In der anderen Konferenz (AFC) bleibt abzuwarten, ob die Patriots auch mit einem schwierigeren Spielplan zurechtkommen. Schon die Auseinandersetzung mit dem Divisions-Rivalen Buffalo Bills dürfte wie gehabt haarig werden. Zu beachten sind vor allem die Teams aus der AFC West, allen voran die Denver Broncos und die Kansas City Chiefs, erst recht , wenn Quarterback Patrick Mahomes wieder fit ist.

 

Und sonst?

 

  • Bundesliga: Spitzenspiel in Elversberg, wo der verlustpunktfreie Aufsteiger Meister FC Bayern empfängt (So., 17:30). Die Münchner haben auf Schalke beim 0:0 schon Federn gelassen und sind erstmals seit 2 jahren nicht mehr Tabellenführer, sondern finden sich auf Platz 6 wieder, wahrscheinlich nur eine Momentaufnahme. Elversberg beeindruckte zuletzt beim 4:3 nach 1:3-Rückstand bei Borussia Mönchengladbach.
    Nominelles Topspiel (Sa., 18:30) ist allerdings die Partie 1. FC Köln – Werder Bremen. Der FC Augsburg will seine Tabellenführung mit einem klaren heimsieg gegen Bayer Leverkusen (Sa., 15:30) untermauern.
  • Internationaler Fußball, England: Im Blickpunkt steht das Manchester-Duell zwischen United und City (So., 17:30). City ist neben Arsenal (am Samstag in Sunderland gefordert) das einzige verlustpunktfreie GTeam.
    Spanien: Barca grüßt nach 4 Siegen in 4 Spielen schon als alleiniger Tabellenführer. Ob Levante (So., 16:15) zum ersten Stolperstein wird, wage ich zu bezweifeln. Real Madrid versucht nach der ersten Niederlage bei Betis Sevilla, Anschluss zu halten mit einem heimerfolg gegen Vallecano (So., 21:00).
  • Formel 1: nach Monza ist vor Madrid Gejagter in der spanischen Hauptstadt ist Kimi Antonelli, der mit dem Triumph in der italienischen Heimat auch einen emotionalen Höhepunkt erlebte.
  • Leichtathletik: Abschluss der Freiluftsaison in Budapest mit den sogenannten World Athletics Unltimate Championships. Ein Treffen der weltbesten Athleten in 28 Disziplinen, die sich an drei Veranstaltungstagen ab Freitag messen. Keine Vorläufe, keine Vorkämpfe, die Veranstalter versprechen komprimiert Leichtathletik vom Feinsten mit auserwählten AtletInnen. Ob die Damen und Herren dazu nach einer langen Saison noch willens und fähig sind, stelle ich mal anheim.

 

Zverev siegt weiter – die Konkurrenz strauchelt

Diesmal war der New Yorker Nachtarbeiter Alexander Zverev mit seiner Drittrundenpartie gegen den Chilenen Tabilo schon um etwas 1 Uhr Ortzeit fertig, nach nur knapp 2 Stunden und 30 Minuten, ein echter Spaziergang im Vergleich zu den beiden Fünfsatz-Thrillern bis weit nach 2 Uhr nachts gegen Lorenzo Sonego und Quentin Halys. Noch immer bin ich nicht vollständig überzeugt von der Form des Hamburgers, der im 2. Durchgang 2 Satzbälle abwehren musste (da half ihm Tabilo kräftig), aber das Wichtigste: Er beißt sich durch und gewinnt seine Partien; ganz im Gegensatz zu den Top-Leuten in seiner Tableau-Hälfte, die sich allesamt schon verabschiedet haben. So erwischte es in der 3. Runde den von mir hochgewetteten Taylor Fritz (nach 2:0-Satzführung gegen Fernando Cerundolo) und Franco Cobolli (French-Open-Finalist gegen Zverev), der am baumlangen Belgier Alexander Blockx scheiterte

Zverevs Weg ins Finale scheint fast vorgezeichnet, denn der nominell stärkste Profi, der das noch verhindern könnte, ist der junge Amerikaner Learner Tien als Nummer 14 gesetzt. Jetzt allerdings bekommt es Zverev erst mal mit Luciano Darderi zu tun (Nummer 21). Der Italiener hinterließ bei seinen bisherigen Auftritten in New York einen vorzüglichen Eindruck und hat Zverev bereits besiegt – im Halbfinale beim Masters-Turnier in Rom, allerdings auf Sand.

 

Alcáraz weiter ohne Satzverlust

 

Ganz nach Plan läuft es für den Titelverteidiger: Carlos Alcáraz gewann auch gegen Wu ohne große Mühe und ist im Turnier weiter ohne Satzverlust. Und das, obwohl er weiterhin bestenfalls mit 90 Prozent Härte aufschlägt, offenbar dem angeschlagenen Handgelenk geschuldet. Ansonsgten zeigt er allerdings schon wieder großes Tennis, gerade auch bei wichtigen Bällen. In dessen Hälfte allerdings sind noch einige Brocken und vor allem eine gefährliche  amerikanische Fraktion versammelt: Heute kommt es im Achtelfinale zum Duell mit Tommy Paul, sollte Alcáraz siegen, würde wahrscheinlich der extrem aufschlagstarke Ben Shelton warten (oder doch der aus tiefen Tälern wieder auferstandene Grieche Stefanos Tsitsipas?). Außerdem sind auch noch die beiden US Boys Francis Tiafoe und Alex Mikkelsen im Rennen. Ich vermag immer noch nicht einzuschätzen, ob sich der Nachteil des Aufschlags bei Alcáraz gegen einen Top-Mann wie Paul oder spätestens Shelton nicht doch einmal entscheidend negativ auswirkt. Denn das Gene Alcáraz macht Dinge, die nur Alcáraz kann.

 

Achtelfinal-Tableau 

Zverev – Darderi (Montag)
Gea – van de Zandschulp
Katschanow – Tien
Cerundolo – Blockx

Medwedew – Tiafoe (Sonntag)
Michelsen – Etcheverry
Shelton – Tsitsipas
Alcaraz – Paul

 

Favoritinnen mit souveränen Siegen

 

Auch in der 3. Runde gaben sich die Top-Spielerinnen keine Blöße. Von den nominell besten acht Frauen ist nur Wimbledon-Finalistin Karolina Muchova nicht mehr dabei, die an Emma Navarro scheiterte. Alle anderen landeten mehr (Sabalenka, Rybakina) oder weniger (Noskova) souveräne Siege. Und doch: Ob der Durchmarsch der Besten auch im Achtelfinale anhält, da gibt es doch noch ein paar Fragezeichen, denn einige sehr gefährliche Außenseiterinnen sind ebenfalls noch im Rennen

 

Jovic gegen Eala – ein Duell der Zukunft

 

An erster Stelle nenne ich da Iva Jovic. In einem begeisternden Match gewann die junge Amerikanerin gegen die aufstrebende Philippinin Alexandra Eala nach gut 3 Stunden mit 7:5, 3:6, 7:5. Für mich die bisher beste und aufregendste Partie des gesamten Turniers, auch weil die fantastische Kulisse im Arthur-Ashe-Stadium dazu betrug. Denn die Fans waren aufgeteilt in zwei fast gleichstarke Blöcke (Eala hat in ihrem Land und dem ganzen Kontinent eine wahre Tennis-Begeisterung ausgelöst). Sie sahen spektakuläre Ballwechsel und eine Partie, die bis zum verwandelten matchball in beide Richtungen hätte sich neigen können. Nachdem Jovic gesiegt hatte gab es eine innige Umarmung: Ich glaube, dass wir hier ein Duell der Zukunft gesehen haben. Zumal beide Spielerinnen noch längst nicht am Zenith ihres Könnens angelangt sind (ich denke an den jeweils verbesserungswürdigen Aufschlag).
Für Jovic setzt sich die Reise fort, und selbst ihre favorisierte Landsfrau Coco Gauff muss im Achtelfinale nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Ähnliches gilt für die zweimalige US-Open-Siegerin Naomi Osaka (vs Lena Rybakina) und mein persönliches dark horse Sofia Cirstea (vs Jessica Pegula).

 

Bermerkenswertes Comeback der Olympiasiegerin

 

Schwere Zeiten hat Qinwen Zheng hinter sich. Die Chinesin fiel aufgrund von zahlreichen Verletzungen und einer bis dato schrecklichen Saison (negativer Höhepunkt: Aus in der 1. Qualifikationsrunde für Toronto gegen eine gewisse Lanlana Taraduree aus Thailand) bis auf Rang 121 der Weltrangliste zurück. Doch jetzt hat die Chinesin offenbar (fast) zurück zu alter Form gefunden, die ihr immerhin den Olympiasieg 2024 in Paris einbrachte. In New York erweist Zheng (oder doch Qinwen?) als Comeback-Königin. In der 3. Runde schaffte sie jetzt das Kunststück und holte gegen Madison Keys im 3. Satz einen 0:5 (!)-Rückstand auf, wobei sie einen Matchball abwehrte. Schon in den Runden zuvor war sie gegen das 16-jährige Top-Talent Kristina Liutowa und die extrem lästige Yulia Putintzewa über die volle Distanz gegangen. Allerdings wird das Achtelfinale gegen die wiedererstarkte Iga Swiatek (für mich die Turnier-Favoritin, sic!) eine ganz andere Hausnummer werden.

 

Achtelfinal-Tableau

Sabalenka – Townsend (Sonntag)
Noskova – Kostyuk
Pegula – Cirstea
Kalinskaya – Navarro

Andreewa – Potapova (Montag)
Gauff – Jovic
Swiatek – Qinwen Zheng
Rybakina – Osaka

 

 

 

 

Wawrinka und Monfils -Abschied von 2 ganz Großen

Die ersten zwei Runden im Einzel bei den US Open sind absolviert. Während bei den Frauen alles nach Plan läuft und die Top-Gesetzten nahezu geschlossen in die 3. Runde marschierten, hat sich dass Feld bei den Männern schon merklich reduziert

 

Frenetischer Beifall für Wawrinka und Monfils

 

Sehr viel Wehmut ist jetzt schon dabei dabei, wenn ich diese Zeilen schreibe. Denn Stanislav Wawrinka und Gael Monfils waren nicht nur höchst erfolgreiche Profis (Wawrinka mehr, Monfils etwas weniger). Vor allem  begeisterten sie die Fans auf der ganzen Welt mit fantastischem und unglaublich ästhetischem Tennis. Beide mit einer herrlichen einhändigen Rückhand gesegnet, aber ich trete Monfils sicher nicht zu nahe, wenn (nicht nur) ich konstatiere: Eine schönere einhändige Rückhand als die von Stan the Man hat es bei den Männern noch nie gegeben, allenfalls die von Justine Henin (nona).

Jetzt hatten der Schweizer und der Franzose ihr letztes Spiel bei einem Grand-Slam-Turnier. Die Niederlagen gegen Matteo Berrettini und Learner Tien gerieten aber fast zur Nebensache: Wichtig war, dass sie noch einmal ihr Können zeigen durften, dass sie Abschied nehmen durften von der ganz großen (Grand-Slam-)Bühne. Über die Video-Wand liefen noch mal die besten Szenen, von ihren Erfolgen. Von denen Wawrinka mehr hatte, schaffte doch das Kunststück, dass er trotz der Großen 3 Federer, Nadal und Djokovic gleich dreimal bei Grand Slams triumphierte, unter anderem in New Y>ork 2016. Ein solcher Erfolg blieb Monfils verwehrt, auch wegen zahlreicher Verletzungen, die eine noch größere Karriere verhinderten. Dennoch war er aufgrund seiner spektakulären Spielweise überall Publikumsliebling. Auch die New Yorker drückten ihm gestern Nacht die Daumen, obwohl er gegen ihren Landsmann Tien antrat. Der wiederum wäre der Letzte, der ihnen das übel genommen hätte.

Die beiden werden das Jahr bei kleineren Turnieren ausklingen lassen, der Schweizer Wawrinka etwa zu Hause in Basel. Monfils wiederum hat in New York noch gar nicht fertig, denn seine ukrainische Ehefrau Lena Svitolina ist noch chancenreich im Rennen. Da wird er schon heute Nacht auf der Tribüne die Daumen drücken.

 

Aderlass bei den Top-Männern

 

Das Feld der Weltranglisten-Spitze hat sich schon spürbar gelichtet. So mussten von den Top 8 Felix Auger-Alliasime (3), Novak Djokovic (4) und Alex De Minaur (6) die Segel streichen; ebenso Lorenzo Musetti (13), Arthur Fils (10/gegen Stefan Tsitsipas) und der US-Boy Brandon Nakashima (16), der zuvor bei den Masters-Turnieren in Montreal und Cincinnati so aufgetrumpft hatte. Jetzt fand er in seinem Landsmann Alex Mikkelsen seinen Meister.
Wieder mal ein (Gesundheits)Drama legte Djokovic hin. In seiner Erstrundenpartie gegen den soliden Argentinier Navone kämpfte er mehr mit seiner Fitness denn mit dem Kontrahenten. Übergeben musste er sich auf dem Platz, am Ende hatte der Serbe überhaupt keine Kraft mehr. Es war das erste Erstrundenaus bei einem Grand Slam seit 2006 (!), damals in Melbourne. In New York ist ihm ein derartiges Missgeschick überhaupt noch nicht passiert.
Die körperliche Qualen, die ihn laut eigener Aussage regelmäßig bei anstrengenden Partien befallen: sind sie vielleicht deutliches Zeichen, dass der 24-malige Grand-Slam-Sieger es endlich sein lassen sollte? Der Djoker verneinte das, sein Fernziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Dem objektiven Betrachter fehlt angesichts der Bilder vom Center Court in New York die Fantasie, wie er bis dahin durchhalten will. Andrerseits: Es ist Djokovic, und der ist dann am Besten wenn alle gegen ihn sind …

 

Fragezeichen hinter Zverev und Alcáraz

 

Die beiden Top-Gesetzten sind noch im Turnier, aber die Auftritte waren alles andere als souverän. Zverev mutiert zum wahrscheinlich härtesten (und bestbezahlten) Nachtarbeiter in New York. In zwei aufreibenden Night Sessions auf dem Arthur Ashe brauchte er jeweils 5 Sätze, ehe er die keineswegs hochbegabten Lorenzo Sonego und Quentin Halys (nix für ungut) aus dem Turnier nahm. Es war zweimal weit nach Mitternacht, als Zverev ddie Matchbälle verwandelte.
Carlos Alcáraz hatte zwar gegen Safiullin und Faria weit weniger Mühe, und doch bin ich hier fast noch skeptischer. Der Spanier ist sichtlich noch nicht fit; wie auch nach mehr als 4 Monaten Pause wegen der Handverletzung? Sein Spiel ist teilweise immer noch brillant, aber er schlägt bei Weitem schwächer auf als jeder in der Männer-Konkurrenz (wahrscheinlich gibts auch ein paar Frauen, die zurzeit über ein härteres Service verfügen). Die Frage, die nur Alcáraz beantworten kann (und nicht wird). Kann er es nicht besser oder hält er den Aufschlag bewusst zurück und hofft, dass die anderen Fähigkeiten genügen? Eines sollte sich jeder Zweifler (also auch ich selbst) vergegenwärtigen: Der Spanier ist seit jetzt 16 Grand-Slam-Partien ohne Niederlage und in New York Titelverteidiger. Nough said …

 

Die Amis kommen

 

Vorn allen Spielern, die ich näher verfolgt habe (recht viele, aber bei Weitem nicht alle …), machte Taylor Fritz mit zwei äußerst souveränen Siegen den besten Eindruck. Auch seine Landsmänner Ben Shelton (nach Anfangsschwierigkeiten) und Francis Tiafoe scheinen die Atmosphäre zu genießen, wo die Fans so hoffen, dass sie mal wieder einen heimischen Turniererfolg bei den Männern sehen dürfen. Mein Tipp vor der Männer-Konkurrenz lautete: Taylor Fritz. Daran hat sich erst mal nichts geändert.

 

Favoritinnen souverän

 

15 der 16 Top-gesetzten Spielerinnen haben die 3. Runde erreicht. Allein Belinda Benic musste sich der Außenseiterin Julia Putintzewa geschlagen geben, die schon länger den zweifelhaften Ruf als einer der unangenehmsten Kontrahentinnen im Feld genießt. Ansonsten. Mehr oder weniger klare Siege der Sabalenkas, Rybakinas und Gauffs. Die alle noch ohne Satzverlust sind, auch wenn Coco Gauff gestern Nacht gegen Paula Badosa im 2. Durchgang einige Mühe hatte und erst im Tiebreak von einer unerklärlichen und plötzlich auftretenden Aufschlagsschwäche der Kontrahentin profitierte.

 

Taggers Talentprobe

 

Drei Sätze brauchte die letztjährige Finalistin Amanda Anisimova – und zwar gegen eine erst 18-jährige Spielerin, die in den nächsten Jahren viel Aufsehen erregen dürfte: Lilli Tagger gab jedenfalls mehr als eine Kostprobe von ihrem Können ab, die unseren österreichischen Nachbarn viel Hoffnung gibt. Letztlich  war Anisimova ungefährdet, aber es braucht nicht viel Fantasie, um das gewaltige Potenzial der 1,85 Meter großen und dementsprechend aufschlagstarken Tagger zu erkennen. Die als eine der ganz wenigen im Spitzentennis noch eine einhändige Rückhand wagt (nicht vganz wo schön wie die von Stan …). Die große Frage: Wird das künftig ihre Waffe oder Angriffsfläche sein?

Aber das ist Zukunftsmusik: Die Gegenwart in New York verspricht ausgeglichenes Spitzentennis. Die Auftritte der Top-Profis lassen in den nächsten Tagen aufregende und offene Partien gegeneinander erwarten. Leider ohne deutsche Beteiligung: Als Letzte verabschiedeten sich gestern Eva Lys (eher chancenlos gegen Mirra Andreewa) und Tatjana Maria (eher unnötig gegen Bartunkova) aus dem Wettbewerb.

Das wird die Woche, die wird

Die Basketball-WM der Frauen beginnt, dazu Formel 1 in Monza und der Abschluss der Diamond League in Brüssel.

 

WM im Hauruck-Verfahren

 

Heim-Weltmeisterschaft in Berlin ab Freitag, das wird sicher ein Freudenfest fürs Frauen-Basketball. Leider mit einem sehr starken Makel: Denn das Turnier wird im Hauruck-Verfahren durchgeprügelt, ich kann es nicht anders sagen. Bereits 9 Tage nach dem ersten Tipp-off wird die neue Titelträgerin feststehen. Das bedeutet, dass die Weltmeisterinnen innerhalb von nur 9 Tagen mindestens 6 Partien austragen müssen. Eine absurde Terminhatz, die einzig und allein der amerikanischen Profiliga WNBA geschuldet ist. Länger als für gut zwei Wochen will diese den Spielbetrieb nicht ruhen lassen. Wo, das muss ich gleichzeitig zugeben, die Spielerinnen mittlerweile sehr gut verdienen mit stark steigender Tendenz; so viel wie vielleicht in keiner anderen Mansnchaftssportart (gefährlichstes Halbwissen, was weiß ich über Volleyball in der Türkei?).

Die Leidtragenden sind die Spielerinnen, die diesen Irrsinn mitmachen müssen. Großen Widerstand gegen das egomanische Auftreten der WNBA hat es meines Wissens nicht gegeben: Die Funktionäre des Weltverbandes haben sich schlicht und ergreifend erpressen lassen, damit die besten Spielerinnen der Welt (von denen eben sehr viele in den Staaten engagiert sind) auch dabei sind. Dass Verband und Liga damit ihrem Turnier aber vielleicht sogar eher schaden als nutzen (weil es schlicht und ergreifend unmöglich ist, in so kurzer Zeit regelmäßig Höchstleistungen zu zeigen + akute Verletzungsgefahr wg Überbelastung), steht auf einem anderen Blatt. Ich frage mich ernsthaft, welchen Schaden die WNBA genommen hätte, wenn das Turnier eine Woche länger gedauert hätte (in der ja auch eine Woche länger Werbung für die Profiliga gemacht worden wäre).

Ändern lässt sich das nun nicht mehr, und so blicke ich zum Sportlichen. Haushohe Favoritinnen sind natürlich die USA (zuletzt fünfmal Weltmeisterin), die ein mit Stars gespicktes Team in die deutsche Hauptstadt schicken. Allerdings hat die vielleicht beste Spielerin der Welt, Aja Wilson, noch kurzfristig die Teilnahme abgesagt. Dennoch wird das Team zweifelsohne begeistern – und zwar nicht nur die seit College-Zeiten so gehypte Caitlin Clark, sondern vor allem auch Ausnahme-Könnerinnen wie Napheesa Collier, Kahleah Copper und Angel Reese.

Hinter den USA sehen die Experten (zu denen ich mich bei aller Begeisterung für Frauen-Basketball nicht anmaße dazuzugehören) vor allem drei Herausforderinnen, die  höchstwahrscheinlich die restlichen Medaillen unter sich ausmachen: Australien, Belgien und Frankreich. Die Aussies erreichten bei den vergangenen acht WMs siebenmal das Halbfinale, Belgien ist amtierender Eruopameister und gespickt mit Top-Spielerinnen (Emma Meesemann), und die Französinnen begeisterten zuletzt beim Olympischen Turnier zu Hause in Paris und Lille, wo sie die Silbemedaille eroberten (knappe Final-Niederlage gegen die USA).

 

Deutsche mit Verletzungspech

 

Ob die deutsche Spielerinnen in diesen Medaillenkampf eingreifen können, erscheint mir doch zweifelhaft. Ausgerechnet vorm Heimturnier sind einige Stars angeschlagen oder müssen gar komplett passen wie die überragende und vielleicht beste Akteurin, Satou Sabally (Gehirnerschütterung). Ob ihre Schwester Nyara fit wird, ist noch nicht sicher, im Vollbesitz ihrer Kräfte wird sie bestimmt nicht sein. Ähnliches gilt für Leonie Fiebich, die gerade von einer Verletzung zurückgekommen ist. Trotzdem erscheint mir das Team absolut wettbewerbsfähig unter anderem mit den WNBA-Profis Frida Buehner und Luisa Geiselsöder an der Spitze.
Der Aufschwung der deutschen Basketballerinnen ist unverkennbar; natürlich nicht ganz so spektakulär wie der der Männer-Weltmeister und -Europameister, aber wer hätte noch vor 10 Jahren gedacht, dass die Frauen bei großen Turnieren nicht nur regelmäßig dabei sind (waren sie zuvor häufig nämlich nicht), sondern auch erfolgreich spielen. Wie eben bei Olympia, als sie sich völlig überraschend in der Vorrunde gegen Belgien und Japan durchsetzten, ehe sie etwas unglücklich im Viertelfinale an Frankreich scheiterten. Nyara Sabally und Leonie Fiebich triumphierten zudem 2024 in der WNBA mit New York Liberty, das haben bisher bei den Männern (in der NBA, versteht sich …) auch nur eine Handvoll Profis geschafft.

Die Frauen haben also einen guten Teil zur Basketball-Begeisterung im Land beigetragen. Die Vorrunden-Partien des Teams in der Halle am Ostbahnhof sind schon längst ausverkauft wie überhaupt das Turnier sehr hohen Anklang findet. Es war eine tolle Idee der Veranstalter, dass sie dieses komprimierte Turnier komplett in Berlin stattfinden lassen. Gespielt wird also in der Halle am Ostbahnhof (mittlerweile schimpft sie sich, glaube ich, Uber-Arena) sowie in der altehrwürdigen Max-Schmeling-Halle.

 

Das Format

 

16 Teams haben sich qualifiziert, die von Freitag an in vier Vorrundengruppen je 3 Partien austragen (bis einschließlich Montag, also immerhin je ein Ruhetag, da wäre doch noch was gegangen in Sachen Komprimierung, liebe WNBA). Die Gruppensiegerinnen qualifizieren sich direkt fürs Viertelfinale, die Zweiten und Dritten tragen überkreuz noch eine Zwischenrunde aus. Die 4 Viertelfinali finden am 10. September statt (Donnerstag), Halbfinale und Finalspiele folgen am Wochenende (12./13. September). Diesen Zeitplan sollte man mal Fußballspielern zumuten.
Deutschland trifft zunächst auf Spanien (Fr., 17:45), es folgen die Partien gegen Japan (Sa., 18:00) und Mali (Mo., 17:50). Als Gruppensieger würde das Team im Viertelfinale auf einen Zwischenrundensieger treffen, als Zweiter oder Dritter auf den Dritten oder Zweiten der Gruppe B (Frankreich, Ungarn, Südkorea, Nigeria). Das Viertelfinale ist also auf jeden Fall drin, danach muss man einfach weitersehen.

Zu sehen sind die Partien mit deutscher Beteiligung und ausgesuchte K.-o.-Spiele bei Pro7 und Sat.1 respektive deren Live-Streams. Ansonsten auch per VPN sich internationale Sender suchen …

 

Antonellis Heimspiel

 

Der Große Preis von Italien in Monza ist eigentlich eine Ferrari-Angelegenheit. Doch diesmal werden im Autodromo bestimmt viele Azzurri zumindest verschämt auch ihrem Landsmann Kimi Antonelli die Daumen drücken, der mit seinem Mercedes drauf und dran ist, dass er die Fahrer-WM gewinnt  (er wäre der erste Italiener seit * (na???). Dabei wird Wehmut aufkommen, dass Antonelli nicht für die Scuderia fährt.
Die ganz große Überlegenheit der McLarens ist zwar dahin (die Konkurrenz hat spätestens die Sommerpause zum Aufholen genutzt), aber mittlerweile hat Antonelli in der WM-Wertung einen komfortablen Vorsprung. 59 Punkte sind es schon auf den Teamgefährten George Russell und Lewis Hamilton im Ferrari, das sind schon mehr als 2 Siege (für den gibt es 25 Zähler) und gleichzeitigem Ausfall. Andererseits ist die Saison noch lang, Monza ist gerade der 13. und 24 WM-Läufen, es wird also gerade die 2. Hälfte eingeläutet, die gerade zum Ende eine unfassbare Terminhatz wird mit 5 Läufen innerhalb von nur 6 Wochenenden.

* Ich musste auch nachschauen: Es war Alberto Ascari 1953 (!), dazwischen unter anderem 3 Finnen, 2 Deutsche und sogar 2 Österreicher.

 

Leichtathletik-Weltklasse in Brüssel

 

Schon traditionell ist das Meeting in der belgischen Hauptstadt der Abschluss der Diamond League. Benannt nach Ivo van Damme, einen früheren Weltklasse-Läufer über die Mittelstrecke, der viel zu früh verstorben ist. Gleich über 2 Tage erstreckt sich das Programm, weil jede der 40 Disziplinen zu ihrem Recht kommt. Die versammelte Weltklasse wird am Start sein, sehr spannend wird das Kräftemessen der Eurpameister mit der Welt-Elite. Ob allerdings das Meeting von Zürich mit 2 Weltrekorden getoppt werden kann, steht in den Sternen (zumal die Wetteraussichten mit Regen nicht ideal sind). In Form sind die Damen und Herren jedenfalls, spektakuläre und spannende Wettbewerbe sind quasi garantiert, vielleicht mit den Höhepunkten Stabhochsprung der Männer (Duplantis vs Karalis) und 800 Meter der Frauen (Werro vs Bol).

 

Und sonst?

 

  • Volleyball: Die EM der Frauen geht in die entscheidende Phase. Heute der Abschluss des Achtelfinals, wo unter anderem das deutsche Team gegen Belgien sich durchaus Chancen ausrechnen darf, obwohl die Vorrunde mit Platz 4 nicht nach Wunsch lief. Bei einem Sieg würden die Deutschinnen höchstwahrscheinlich erneut auf Co-Gastgeberin Türkei treffen, gegen die sie sich in der Vorrunde achtbar schlugen, letztlich aber sich beugen mussten auch wegen der absolut grandiosen Türkin Vargas.
  • Pokal: Borussia Dortmund und Titelverteidiger FC Bayern komplettieren die 1. Runde mit ihren Partien bei HEBC Hamburg (Dienstag im Volksparkstadion) und in Osnabrück (Mittwoch). Alles andere als Siege der Bundesligisten wäre eine Sensation.
  • Bundesliga: Der 2. Spieltag am Wochenende. Sogenanntes Topspiel ist die Begegnung von Aufsteiger Schalke 04 gegen Titelverteidiger FC Bayern (Sa., 17:30).. Die Münchner sind nach dem 5:1 gegen Stuttgart schon Tabellenführer, ein hoher Erfolg würde einen Start-Ziel-Sieg in Richtung Titel schon ziemlich wahrscheinlich machen.
    Stuttgart will die (erwartete) Pleite in München am Freitag zu Hause gegen den 1. FC Köln wieder wettmachen. Borussia Dortmund ist in Hoffenheim gefordert.
  • Internationale Ligen, England: Meister Arsenal ist mit 2 Siegen in die Saison gestartet, genauso wie der Londoner Stadtrivale FC Chelsea. am Sonntag (17:30) treffen die Teams im Emirates Stadium aufeinander, eine echte Standort-Bestimmung.
    Spanien: Schon der 4. Spieltag, und noch sind Barca und Real ohne Punktverlust. Die Madrilenen streben bei Betis Sevilla den 4. Erfolg an (Fr., 20:30), die Katalanen müssen zum FC Valencia.
  • Basketball: Saisoneröffnung des FC Bayern am Sonntag im BMW-Park (Rudi Sedlmaier-Halle). Neben der Teampräsentation gibt es ein Testspiel gegen Brose Bamberg, es ist eine Art Ablösepartie für Trainer Anton Gavel, der von Bamberg nach München wechselte. Als Basketball-Fan bin ich live vor Ort, nur deshalb erwähne ich das Ereignis …

 

Löwen live im Grünwalder: Schönes Erlebnis, maues Ergebnis

Life is Live, und deshalb habe ich mit meinem sehr guten Freund O. eine Dauerkarte für die Löwen in der Regionalliga geordert (Sitzplatz auf der Gegengeraden). Der Auftakt gegen sehr engagierte Landsberger lässt allerdings erahnen, dass da im Grünwalder Stadion nicht nur erfreuliche Stunden auf mich warten.

Das Schönste war die Vorfreude und das ausgiebige Wandeln vorm Spiel durch Giesings Höhen, wo sich die Fans (sehr viele gewandet in Löwen-Trikots aus fast allen Zeiten, die neuen gibts ja noch nicht zu kaufen) in diversen Kneipen und Ausschänken treffen. Mittlerweile auch überall mit Alkoholfreiem Bier. An der Grünwalder unmittelbar neben dem Stadion ist ja der erste McDonalds in Deutschland überhaupt eröffnet worden vor 55 Jahren (den haben wir uns erspart).

Ich war zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren im Grünwalder, wo sie in der 1. Saison 94/95 noch die meisten Spiele nach dem damaligen Bundesliga-Aufstieg bestritten haben. Danach folgte der komplette Umzug erst ins Olympiastadion, dann die Arroganz-Arena (nicht böse sein, liebe Bayern-Fans). Die Stimmung war in Ordnung, aber jetzt auch nicht überwältigend, was sicher am Spiel selbst lag und an der Hitze (ich hab das Grünwalder eher im strömenden Regen unüberdacht in Erinnerung …). Wie immer bisher in dieser Saison folgte einer guten 1. Halbzeit der Sechzger eine eher schwache 2. Halbzeit, in der dann auch der Ausgleich fiel. Der bis dato in den Partien nicht so gute Torwart Eicher hat mit ein paar schönen Paraden noch das Remis festgehalten. Erst in den letzten fünf Minuten oder so ein Sturmlauf und fast das Siegestor (nona), da war dann die Spiel-Stimmung am besten (aber auch am grantigsten, so wie ich es seit jeher kenne …). Letztlich ein verdientes Ergebnis.

Live in einem Regionalliga-Stadion sieht man erst, wie schwer Fußball eigentlich ist … Sehr viele Fehler auf beiden Seiten. Aber das wird bei den Löwen bestimmt besser, auch wenn ich fürchte, dass das gerade im grauen November manch langen Nachmittag geben kann …

Für mich extrem auffällig, wie locker gefüllt das angeblich ausverkaufte Haus ist, vor allem auf den Stehplätzen wirkt sich  das Beschränken der Zuschauerzahl auf 15.000 (seitens der Stadt hauptsächlich wegen Lärmschutz der Anwohner) enorm aus, so viel Platz haben die Leute. Es gab und gibt Pläne zur Erhöhung der kapazität, aber bsher wird das von der Stadtführung rect rigoros abgeschmettert.