Was so übrigbleibt

In eigener Sache: Am Donnerstag werde ich noch mal für knapp eine Woche nach Kressbronn am Bodensee fahren. Ich habe zwar WLan, aber vielleicht nicht so viel Zeit. Allerdings scheint das Wetter gruselig zu werden, so dass ich vielleicht länger als erhofft am Rechner verbringe.

 

Venus Williams (45) siegt fürs Geschichtsbuch

 

Vernus Williams darf beim Tennis-Turnier in Washington per Wildcard starten: Was ich als reinen Veranstaltungs-Gag abtat, ist tatsächlich schon eine Erfolgsgeschichte. Mit ihren 45 Jahren gewann sie in der 1. Runde sowohl im Einzel (gegen die US-Landsfrau Peyton Stearns/WTA-Nummer 35!) als auch im Doppel zusammen mit Heather Baptiste gegen Boucard/Ngonoue. Sie ist damit die älteste Siegerin in einem regulären WTA-Turnier-Spiel seit Martina Navratilova (2004 in Wimbledon). Dafür kann ich nicht genug Hochachtung bezeugen für die ältere der Williams-Sisters. In der 2. Runde trifft sie auf die Polin Magdalena Frech, Freche Wortspiele darf sich dann jeder selbst erfinden …

 

Pogacar weiter souverän

 

Auch der Mont Ventoux war für den Slowenen auf dem Weg zum Tour-de-France-Sieg kein unüberwindbares Hindernis. Er fuhr taktisch klug (und angeblich nicht 100-prozentig fit) weitgehend am letzten verbliebenen Konkurrenten Jonas Vingegaard und konnte seinen Vorsprung im Schlussspurt 2 weitere Sekunden auf 4:13 Minuten ausbauen. Einen großen Schritt in Richtung Podestplatz machte Florian Lipowitz. Der Deutsche verlor zwar weitere Zeit auf das Duo Pogacar/Vingegaard, konnte aber seinen Konkurrenten um Rang 3 weitere abnehmen. 2:01 Minuten beträgt jetzt schon der Vorsprung auf Platz 4: natürlich keine Garantie für die schweren Alpen-Etappen am Donnerstag und Freitag, aber doch ein Faustpfand. Zumal er von all den Top-Ten-Fahrern zwischen 3 und 10 die beste Form zu haben scheint nach mehr als 2 Wochen Plackerei.

 

Max Kepler mit dem 11. Homerun

 

Der Berliner drosch den Ball beim 4:1 seiner Philadelphia Phillies gegen die Boston Red Sox über den Zaun. Ein seltenes Erfolgserlebnis für ihn als Schlagmann. Sein Durchschnitt beträgt traurige 0.207 (in den letzten 7 Spielen gar nur 3 von 21 (0.143). Wenn ich bedenke, dass er gegen linkshändige Werfer gar nicht erst eingesetzt wird, weil er mit denen überhaupt nicht zurechtkommt, ist das jenseits von Gut und Böse. Fast ein Wunder, dass er noch einen Platz in der Line Up findet (er hat den schlechtesten Schnitt der derzeitigen 9 Phillies-Schlagmänner zu Beginn). Allerdings ist sein Fielding ohne Fehl und Tadel (nur 1 Error), das zählt natürlich auch.

 

 

Die ewigen Astros grüßen wieder von oben

Blick über den Teich, MLB

 

Die Hälfte der Saison ist schon weit überschritten (gut 90 von 162 Spielen): Trends sind klar zu ersehen, aber es kann sich noch viel ändern. wer hätte etwa den New Yorker Slump (Yankees und Mets) vor 2 Monaten vorhergesagt?

 

AMERICAN LEAGUE

 

Eastern Division

Mittlerweile führen die Toronto Blue Jays mit 3,5 Spielen vor den Yankees. In einer 4-Spiele-Serie schaften die Kanadier einen Sweep gegen das Team aus New York. Deren Pitcher Max Fried, lange überragend, musste zuletzt einige Runs über dem Durchschnitt schlucken. In Lauerstellung sind noch die Rays (+5,0), die jetzt allerdings sehr viele Auswärtsspiele vor der Brust haben, weil die MLB in weiser Voraussicht für Juli und August im heißen Florida kaum Partien angesetzt hat. Boston Red Socks und Baltimore Orioles helfen jeweils nur noch Superserien. So haben die Red Sox die vergangenen 5 Partien gewonnen, das hilft natürlich.

 

Central Division

Die Detroit Tigers bleiben das heißeste Team der gesamten Liga, und der Divisionssieg ist mit 14 Siegen Vorsprung auf Rang 2 kaum noch zu nehmen. Tarik Skubal brilliert als Pitcher, auch die anderen Werfer lassen wenig zu, und die Offensive produziert. Alle anderen Teams haben schon eine recht klare negetive Bilanz, das dürfte für die Royals, Twins und erst recht für die Guardians sehr schwer werden mit einem Wild-Card-Platz. Ein Fall für sich sind die Chicago White Sox. Immer noch weit unterdurchschnittlich, aber klar verbessert im Vergleich zu 2024.

 

Western Division

Und wieder grüßen die Astros von der Spitze, so wie praktisch das gesamte vergangene Jahrzehnt. Trotz Verletzungspech der Pitcher, sie kriegen immer wieder eine schlagstarke Mannschaft mit guter Defensive zusammen. 6,5 Siege haben sie mittlerweile Vorsprung auf die Seattle Mariners. Die verfügen zwar über tolle Starting Pitcher, leider produziert die Offensive nur sporadisch. Den Texas Rangers, LA Angels und erst recht den Athletics (die tatsächlich zurzeit keinen Stadtnamen tragen dürfen) bleibt nur die sehr vage Hoffnung auf eine Siegesserie.

 

NATIONAL LEAGUE

 

Eastern Division

Vorne die Phillies und Mets gleichauf (wobei der Zweite aus diesem völlig offenen Duell sehr gute Wild-Card-Chancen hat). Die Mets haben sich nach einem furchtbaren Juni wieder einigermaßen gefangen und etwa die Stadtserie gegen die Yankees mit 2:1 für sich entschieden. Mir scheinen dennoch die Phillies ausgeglichener und besser besetzt mit dem alles überragenden Zach Wheeler, der gerade seine eh schon starken Leistungen noch mal übertrifft (Complete Game mit nur einem zugelassenen Hit gegen die Cincinnati Reds). Schon jetzt praktisch chancenlos sind die Braves, die größte Enttäuschung der gesamten Liga, sowie (eher erwartungsgemäß) die Miami Marlins und Washington Nationals.

 

Central Division

Spannender Dreikampf an der Spitze: Die Chicago Cubs, Milwaukee Brewers un d St. Louis Cardinals trennen nur 1,5 Siege. Alle 3 Teams nicht immer überzeugend, aber doch mit eine gewissen Grundsubstanz. Etwas abreißen lassen mussten zuletzt die Cincinnati Reds, während es bei den Pittsburgh Pirates nur noch um Schadensbegrenzung geht. Wie lange macht Star-Pitcher Paul Scenes dieses offensive Elend noch mit?

 

Western Division

Trotz unfassbarer Verletzungssorgen vor allem bei den Pitchern sind die Los Angeles Dodgers relativ weit vorn. 5 respektive Siege haben sie zwischen sich und den Giants und den Padres gelegt, denen einfach keine Siegesserie mehr gelingt, aber noch gut im Wild-Card-Rennen liegen. Noch schlimmer ergeht es „meinen“ Arizona Diamondbacks, deren Felle mehr und mehr davonschwimmen. Bleiben noch die Colorado Rockies, die drauf und dran sind, die schlechteste Sieg/Niederlagen-Bilanz in der Geschichte der MLB zu knacken.

 

STARS UND STATS

 

Batter

Cal Raleigh weiter unglaublich: Er hat mittlerweile 36 Homeruns geschlagen und führt die Liga damit an. Einen Team-Rekord hat er schon aufgestellt, denn noch nie hat ein Spieler der Mariners vor dem All-Star-Break (nächste Woche) so viele Bälle über den Zaun geschlagen. Und das als Catcher, der eher für die Defensive zuständig ist mit seiner anstrengenden kauernden Position hinter der Platte.
Auch Aaron Judge schlägt weiter munter Homeruns und hat immer noch den beeindruckenden Schlagdurchschnitt von 0.360. Um diese Leistung zu würdigen: Der Zweite in dieser Kategorie ist Jacob Wilson von den Athleics mit einem Average von0.335
Shohei Ohtani ist Dritter bei den Homeruns (31), und langsam wird der Japaner auch als Pitcher herangeführt.

 

Pitcher

Aus der Reihe herausragender Werfer will ich Tarik Skubal (Tigers), Hunter Brown (Astros) und Zach Wheeler (Phillies) noch einmal herausheben. Nicht nur haben sie sagenhafte Stats (ERA unter 0.220*, WHIP unter 1.0**), sie spielen auch für absolute Spitzenteams und dürften in den Play-offs eine wichtige Rolle einnehmen. Paul Skenes etwa zeigt ähnlich starke Vorstellungen, nur spielt er für die äußerst schwachen Pirates.

* ERA=Earned Runs Average: Hochgerechnet die Runs, die ein Werfer in 9 Innings zu verantworten hat.
** WHIP= Walks und Hits per Inning: Also die Spieler, die ein Werfer pro Inning auf Base zulässt.

 

Kepler Watch

10 Homeruns und 30 RBIs gehen in Ordnung. Sein Schlagdurchschnitt von 0.212 ist ausbaufähig (vor allem, wenn ich bedenke, dass er gegendie ihm noch weniger liegenden  linkshändigen Pitcher kaum eingesetzt wird), zuletzt traf der den Ball wieder etwas besser (0.278 in den vergangenen 7 Partien), Der Berliner ist allerdings weiter sehr gut in der Defensive (und dafür haben ihn die Phillies auch geholt), spielt im linken Außenfeld fast fehlerlos mit ein paar außergewöhnlichen Catches.

 

New Yorker Teams lassen etwas Federn

Blick über den Teich, MLB

 

Nachdem NHL und NBA ihre Saison beeendet haben, kann ich mich endlich vermehrt der MLB zuwenden. Die 32 Teams haben etwa 80 Spiele Spiele absolviert, wir sind also ziemlich genau an der Halbzeit der regulären Saison angelangt. Die Erfahrung hat aus den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass man daraus durchaus Schlüsse für den weiteren Verlauf ziehen darf, owohl natürlich vereinzelt Sprünge nach oben oder ein tiefer Fall (etwa durch Verletzungen) nicht ausgeschlossen ist. Noch ist auch die Zeit, den Kader mit Trades zu verändern.
Wie sieht es also aus in den beiden Konferenzen und den je 3 Divisionen. Ein Überblick und eine reichlich gewagte Prognose fürs Play-off-Rennen.

 

AMERICAN LEAGUE

 

Eastern Division

 

Bis vor ein paar Wochen sah es aus, als würden die New York Yankees auf und davon stürmen. Aaron Judge traf die Kugel, wie er wollte und oft weit über den Zaun, die Pitcher und hier vor allem Neuzugang Max Fried verrichteten einen tollen Job. Doch je wärmer es wird, desto mehr kühlen die Schläger ab. Judge ist plätzlich wieder ein Irdischer, und kürzlich blieben sie 3 komplette Spiele ohne jeden Run.
Und so rückte die Konkurrenz wieder heran, erstaunlicher weise vor allem die Tampa Bay Rays, obwohl diese keine echte Heimstätte haben, weil das Tropicana Field durch einen Hurrikan zerstört wurde (naja, diese trotstlose Arena war auch kein Heimvorteil).
Auch die Toronto Blue Jays sind sehr gut im Rennen, wähend die Boston Celtics und vor allem die Baltimore Orioles (auch wg unfassbaren Verletzungspechs auf der Pitcher-Position) schon abreißen lassen mussten.

Prognose: Trotz allem werden die Yankees die Division gewinnen, die Blue Jays und  vielleicht auch die Rays sehe ich gewappnet fürs Wildcard-Rennen.

 

Central Division

 

Fast schon einsame Kreise ziehen die Detroit Tigers, die schon 9,5 Siege und mehr Vorsprung auf die Konkurrenz erarbeitet haben. Ein grandioses Pitching (Tarik Skubal!), verlässliches Auf-Base-Kommen und Punkten, das sind die Zutaten eines Spitzenteams. Nicht unverwundbar, wie erstaunliche Niederlagen etwa gegen die Pittsburgh Pirates zeigen, aber doch mehr als solide.
Dahinter mäandern die Teams so vor sich hin. Konstant bei Cleveland Guardians, Minnesota Twins und Kansas City Royals ist bestenfalls die Unkonstanz. Immer wieder Highlight-Siege, aber auch kaum glaubliche Niederlagen.
Ein Sonderfall sind die Chicago White Sox. Die zeigen sich im Gegensatz zur vergangenen Saison wenigstens einigermaßen konkurrenzfähig und klar verbessert, doch der Weg nach oben (und erst recht in die Play-offs!) ist noch sehr, sehr weit.

Prognose: Die Tigers gewinnen die Division und wahrscheinlich auch die Conference. Von den 3 Verfolgern sehe ich die größten Chancen bei den Guardians.

 

Western Division

 

Die Houston Astros sind offenbar unkaputtbar und führen schon relativ klar vor den Seattle Mariners, LA Angels und Texas Rangers.. Ein brillantes Pitching rund um Hunter Brown lässt sie schon wieder von Höherem träumen. Gegen die äußerst schlagstarken Philadelphia Phillies ließen sie gerade in 3 Spielen nur einen Run zu und schafften einen Sweep (3:0 Siege).
Potenziell ein Superteam sind die Mariners. Das (Starting) Pitching überzeugt fast durchgehend, und langsam beginnt auch die Offensive zu liefern. Catcher Cal Raleigh darf sich allerdings nicht verletzen.

Prognose: Die Astros lassen sich den Divisionssieg nicht nehmen, die Mariners sind klarer Wild-Card-Aspirant. Angels, Rangers und Athletics werden letztlich keine Chance auf einen Post-Season-Platz haben.

 

NATIONAL LEAGUE

 

Eastern Division

 

Hier tobt ein hübscher Zweikampf an der Spitze: Philadelphia Phillies und New York Mets sind praktisch gleichauf, trotz Formdellen, die gerade die Mets nach tollem Saisonstart ereilt haben. Ihr Pitching ist immer noch herausragend, aber die Produktion eigener Punkte hat nachgelassen. Ähnliches gilt auch für die Phillies, die zurzeit Schlagmann Brce Harper schmerzich vermissen.

Prognose: Ich sehe die Phillies ganz leicht vor den Mets (auch weil die Mets traditionell für viel Unsinn bekannt sind). Der Ungerlegene des Zweikampfs wird recht sicher einen Wildcard-Platz haben. Nicht ganz abgeschrieben habe die die Atlanta Braves, obwohl sie nach Katastrophenstart weiter nicht richtig in die Gänge kommen. Völlig chancenlos sind die Miami Marlins und Washington Nationals. Die dortigen Fans haben einen langen Sommer vor sich.

 

Central Division

 

4 Teams mit positiver Bilanz. Zwischen Chicago Cubs und den Cincinnati Reds sind es nur 6 Siege, dazwischen mischen auch die Milwaukee Brewers (trotz namhafter Abgänge) und St. Louis Cardinals munter mit. Nur die Pittsburgh Pirates mussten schon klar abreißen lassen, obwohl sie mit Paul Scenes einen der 3 Top-Pitcher der gesamten Liga haben.

Prognose: Die Offensive der Cubs ist ein Faustpfand, der sie zum Divisionssieg tragen dürfte. Dahinter ein nicht vorhersehrbares Rennen um die Wildcard-Plätze, vielleicht ist es sogar nur einer.

 

Western Division

 

Auch hier haben 4 Teams einen positiven Rekord. Hier sehe ich allerdings mit den Los Angeles Dodgers und San Diego Padres zwei Mannschaften vor den beiden anderen (San Francisco Giants und Arizona Diamondbacks. Die beiden kalifornischen Franchises haben gerade eine krude Serie hinter sich, in denen die jeweiligen Pitcher die gegnerischen Schlagänner mit Absicht „abwarfen“, mit das Widerwärtigste und Gefährlichste, was es im Baseball gibt, weil die Schlagmänner keine Chance haben, den Bällen auszuweichen. Ich und alle Baseball-Fans hoffen, dass sich die Rivalität jetzt aufs Sportliche beschränkt (eine Play-off-Serie de beiden ist nicht unwahrscheinlich.

Prognose: Titelverteidiger Dodgers wird die Divison gewinnen. Langsam kommen die Pitcher zurück wie Clayton Kershaw, und sogar Shohei Ohtani hat die ersten Würfe genommen. Die Padres werden sicher einen Wildcard-Platz erringen, Giants und Diamondbacks (leider etwas weniger nach der Verletzung von Eugenio Suárez) haben Chancen dazu. Und beim Nachzügler Colorado Rockies geht es nur noch darum, ob sie die Katastrophensaison der White Sox 2024 mit nur 40 Siegen überbieten oder nicht.

 

STARS AND STATS

 

Aaron Judge hatte zeitweise einen geradezu unwirklichen Schlagdurchsnitt von über 0.400. Das hat sich beruhigt, wobei er jederzeit für einen Homerund gut ist. Zurzeit sind es 28, womit er gleichauf mit dem anderen Superstar der Liga, Shohei Ohtani, liegt. Allerdings nur auf Platz 2 hinter Sensationsmann Cal Raleigh. Der Mariners-Profi drosch den Ball 32-mal übe den Zaun und das als Catcher, die normalerweise nicht für besondere Schlagstärke bekannt sind, weil sie genug ausgelastet sind mit ihrer extrem anstrengenden und fordernden Defensiv-Position hinter der Platte.
Judge führt die Liga auch beim Schlagdurchschnitt an. Allerdings ist der Wert nach einem eher schlimmen Monat in den Keller gesaust, mit 0.361 aber immer noch erstaunlich.

Pitcher Hunter Brown (Astros) brilliert mit einem superben ERA von nur 1,74. Max Fried von den Yankees ist der Einzige, der zur Hälfte der Saison bereits 10 Siege auf dem Konto hat (auch dank einen guten Run Support, frag nach bei Paul Skenes).

 

Kepler Watch

 

9 Homeruns und ein Schlagdurchschnitt von 0.209. Der Trend beim Berliner geht zurzeit wieder klar nach unten, in den vergangenen 7 Partien traf er den Ball nur 3-mal bei 26 Versuchen (0.115), und das obwohl er gegen Linkshänder kaumzum Einsatz kommt, weil er mit denen noch schlechter zurechtkommt. Sehr zuverlässig dagegen im Feld mit einigen starken catches und erst einem statistischen Fehler.

 

 

Blick über den Teich, MLB

Nachdem die Play-offs in NBA und NHL übersichtlich werden, wage ich einen Blick zur MLB. Knapp 50 Spiele haben die 32 Teams mittlerweile absolviert, also noch nicht einmal ein Drittel der Saison. Trends sind dennoch erkennbar, wobei nach vorn, aber auch nach hinten noch viel passieren wird, wie die Erfahrung zeigt.

 

AMERICAN LEAGUE

 

Eastern Division

Die New York Yankees haben sich schon etwas abgesetzt in der schwächsten der 3 Divisionen. 4,5 Siege liegen sie vor den Boston Red Sox. Desaströs veläuft die Saison bisher für die Baltimore Orioles, die allerdings auch enormes Veletzungspech gerade bei den Pitchern haben.

 

Central Division

Gleich 4 Teams mit positiver Bilanz. Team de Stunde sind die Minnesota Twins, die sich nach ganz schwachem Start gefunden haben. 12 Siege in Folge schafften sie, ehe sie am Montag bei den Milwaukee Brewers wieder eine Niederlage hinnehmen mussten. Bestes Team gar der gesamten Liga sind die Detroit Tigers (32:17).

 

Western Division

Alle 5 Teams sind noch relativ eng beieinander (5 Siege). Am konstantesten die Seattle Mariners (27:20). Sehr achterbahnmäßig bisher die Los Angeles Angels. Guter Start, schwach danach, jetzt wieder 5 Siege in Folge.

 

NATIONAL LEAGUE

 

Eastern Division

Die Philadelphia Phillies, das neue Team von Max Kepler (siehe dort), führen die Division als auch die Conference an (30:18). Zuletzt 6 Siege in Folge, alledings gegen schache Kontrahenten (Pittsburgh Pirates, Colorado Rockies). Nach verheerendem Start (0:7) haben sich die Atlanta Braves gefangen, dagegen geht es bei den New York Mets nach sehr gutem Beginn leicht bergab.

 

Central Division

Hier dürften die Chicago Cubs und die St. Louis Cardinals das Rennen unter sich ausmachen. Die Milwaukee Brewers hatten doch einen gewaltigen Adelass gerade auch in ihrem letzte Saison so starkem Bullpen.

 

Western Division

Experten prognostizierten, dass das die stärkste Divison ger gesamten Liga werde, und das scheint einzutreten. 4 Teams mit klar positiven Rekord. Titelverteidiger LA Dodgers, San Francisco und Sann Diego Padres trennen gerade 1,5 Spiele, dahinter lauern die Arizona Diamondbacks. Dabei spielen gerade Dodgers und Padres noch unter ihren Möglchkeiten, auch verletzungsbedingt.
Unterirdisch dagegen die Colorado Rockies mit 8 Siegen und 40 Niederlagen. Das wäre hochgerechnet eine noch schlechte Bilanz als vergangenes Jahr die Chicago White Socks (41:

 

STATS

 

Shohei Ohtani (Dodgers) und Kyle Schwarber (Phillies) führen mit je 17 Homeruns die Rangliste an. Eine geradezu unglaubliche Saison spielt bisher Aaron Judge (Yankees) mit einem Schlagdurchscnitt von 0,403 (fast außerirdisch gut) und 16 Homeruns.
Gemeinsam mit Seiya Suzuki (Cubs) führt er auch die Liste der RBIs an (je 43).
Besonderes Augenmerk verdient 750-Millionen-Mann Juan Soto, der von den NY Yankees zu den NY Mets wechselte. Bisher ehe durchschnittliche Zahlen (.247 Average und 8 Homeruns). Beim Wiedersehen im Yankees Stadion vergangenes Wochenende gab es viele Pfiffe für den „Verräter“. Yankees-Fans feiern zwar jeden teuerst einfgekauften Neuzugang, verachten aber jede, die das Team freiwillg verlassen.

Bei den Pitchern brilliert  Max Fried, einer dieser gefeierten Neuzugänge der Yankees, seufz. 1,29 Runs lässt er bisher durchschnittlich zu in 9 Innings, klarer Bestwert. In bisher 62 Innings hat er gerade 43 Hits und 15 Walks hingenommen. Nicht einmal einen Läufer pro Inning lässt er durchschnittlich auf Base kommen.
Noch nicht ganz so dominant wie 2024 sind Tarik Skubal von den Tigers und Paul Skenes von den Pirates. Das ist allerdings Jammern auf allerhöchstem Niveau. Gerade Skenes hat das Pech, dass für ein verheerend schlechtes Team pitchen muss.

 

Kepler Watch

 

Schlagdurchschnitt 0.229, 5 Homeruns und 16 RBIs. Ende April/Anfang Mai hatte der Berliner eine sehr gute Zeit, als er in einer Woche gleich 5 Homeruns produzierte und sehr oft auf Base kamm. Davor und danach läuft es eher schleppend und das, obwohl er gar nicht eingesetzt wird gegen linkshändische Werfer. Zuletzt wieder leicht aufsteigende Form – die schwachen Gegner?
Defensiv im Tight Field ist Kepler eine Bank. Noch kein Error wird ihm angelastet und seine Quaote liegt bei 100 Prozent.

 

 

 

Die NHL rüstet sich zur Owetschkin-Feier

Blick über den Teich, NHL, NBA und MLB

 

NHL

 

Das lange Zeit für unmöglich Gehaltene rückt näher und näher: der Torrekord von Wayne Gretzky, jene sagenumwobene 894-Treffer-Marke. Alexander Owetschkin ist in Schlagweite. Tor für Tor hat er in den vergangenen Wochen abgeknabbert. Zuletzt traf der Russe im Dress der Washington Capitals dreimal in drei Partien und hält jetzt bei 892 Toren. Spätestens jetzt ist jede Capitals-Partie ein Muss für jeden NHL-Fan, für jeden NHL-Promi, will er oder sie bei einem historischen Ereignis live dabei sein. Der Noch-Rekord-Inhaber Wayne Gretky reist dem Team ebenso hinterher wie Comissioner Gary Bettmen sowie die gesamte Familie. Fehlt nur noch, dass der erklärte Owetschkin-Freund Wladimir Putin sich auch noch die Ehre gibt; ein Hauptstadtbesuch lässt sich für den russischen Präsidenten allemal begründen …
Ab heute Nacht mit der Partie in Washington gegen die Chicago Blackhawks geht der „Owetschkin Watch“ in die ganz heiße Phase: Bestimmt sind die minutiösen Feierlichkeiten schon geplant, und höchstwahrscheinlich gibt es auch Wetten, wie der Rekordtreffer (Einstellung/Neuaufstellung) fällt. Vielleicht im Powerplay? Oder Empty net? Oder 4 on 4? Zudem gbt es die Restspannung, ob in dieser Saison es überhaupt noch gelingt, denn nur noch 7 Partien stehen an und damit die Frage: Strengen sich die Gegner besonders an, den Rekordtreffer zu vermeiden oder findet man es gar ehrenvoll, in die Annalen zu gelangen?

Owetschkins Rekordjagd überschattet jedenfalls klar das Rennen um die Play-off-Plätze, zumal die wesentlichen Entscheidungen schon gefallen sind. Allenfalls um den letzten verbliebenen Play-off-Platz 8 im Osten gibt es noch einen Wettsctreit zwischen den Montreal Canadians und den New York Rangers. Zudem gibt es ein Fernduell um Platz 1 der NHL insgesamt zwischen den Washington Capitals im Osten und den Winnipeg Jets im Westen, der in einem etwaigen Stanley-Cup-Finale den Heimvorteil bedeuten würde.

 

NBA

 

Auch im Basketball geht es rasant dem Saisonende entgegen: Auch hier sind viele wesentlichen Entscheidungen gefallen. Allerdings gbt es im Westen noch einen wüsten Sechskampf um die Reihenfolge der Plätze 3 bis 8 (hinter den Oklahoma City Thunder und dn Houston Rockets). Und ebenfalls im Westen ein Scheintriell um die Ränge 9 bis 11: Scheintriell deshalb, weil angesichts der zuletzt desaströsen Leistungen vor allem der Sacramento Kings und Phoenix Suns der Verdacht bei mir aufkommt, dass das Nicht-Erreichen der Play-Ins (mehr ist nicht mehr möglich und damit höchstwahrscheinlich spätestens das Aus gegen OKC) den Teams gar nicht so unrecht käme, weil sie dann in die Verlosung der Top-Picks im Draft 2025 kämen.
Im Osten sind die Fronten noch klarer abgesteckt: Es gibt noch einen Zweikampf zwischen Milwaukee und Detroit um Platz 5/6, und die Ränge 7 bis 10 stehen in der Reihenfolge auch noch nicht fest.  Am Sonntag in einer Woche ist der letzte Spieltag.
Spannung jenseits der Tabellen gibt es im Rennen um den MvP und die Frage: Erneut NiKola Jokic von den Denver Nuggets mit seinen unfassbaren Stats (zuletzt 61 Punkte, 10 Assists, 10 Rebounds vs die Minnesota Timperwolves) oder erstmals Shai Gilgeous Alexander von den Oklahoma Thunder, dem mit Abstand besten Spieler des mit Abstand besten Team der Liga? Reine Geschmackssache, wie ich finde; beide Spieler hätten es unbedingt verdient. Ich persönlich würde mich für Shai entscheiden, weil ich sein geschmeidiges, ideenreiches Spiel liebe.

 

MLB

 

Gut eine Woche tobt das Liga-Geschehen (toben: naja), das ist natürlich noch viel zu früh für Trends; aber ein paar Erkenntnisse sind doch aufgefallen.

Bronx Bombers: In 6 (Heim)Spielen droschen Spieler der New York Yankees gleich 22 Bälle über den Zaun – klare Ligaspitze: Von einem neuen Wunder-Schläger war schon die Rede, gerade als letzte Woche in einer Partie gegen die Brewers gleich 9 Homeruns (Vereinsrekord) gelangen. Bester der guten Batter ist (natürlich) Aaron Judge mit 5 Volltreffern. Dennoch verlor NY schon 2 Partien gegen die Arizona Diamondbacks.
Unschlagbar: Nach 8 respektive 7 Partien sind die beiden NL-Teams LA Dodgers (Titelverteidiger) und San Diego Padres noch ohne Niederlage – eine beachtliche Frühform. Nicht mehr, aber bestimmt auch nicht weniger.
Sieglos: Wo Licht, da auch Schatten: So sind die Atlanta Braves nach 7 Partien noch sieglos. Dont panic, denn sie hatten es gegen die Dodgers und Padres zu tun – und zwar jeweils auswärts im fernen Kalifornien.
Erstaunliches:
Die von vielen als stark eingeschätzte Divison AL Central wartet mit einer Besonderheit auf: Tabellenführer sind die Chicago White Sox(!). Allerdings mit einer negativen Bilanz von 2:4 und damit gleichauf mit 3 anderen Teams.
Kepler Watch:
Der Berliner hat sich gut bei seinem neuen Team Philadelphia Phillies eingefügt. Seine durchaus überzeugenden Stats nach 7 Partien (also nicht zu wichtig nehmen). 5 Hits bei 18 At Bats (0.278 Schlagdurchschnitt, für ihn richtig gut), 1 Homerun und 1 RBI. In der Defensive im linken hinteren Feld ohne Fehl und Tadel, aber auch ohne Hightlight-Catch, soweit ich das überblicke. Jetzt geht es für ihn und seine Phillies gegen die Dodgers.

 

 

 

Das wird die Woche, die wird

Liga-Alltag im Fußball, Skifliegen in Planica, Tennis in Miami und der „richtige“ Beginn der MLB, das sind nur einige der Höhepunkte der Woche.

 

Meisterfernduell gegen Kellerkinder

 

Nachdem die Bayern etwas überraschend zuletzt Punkte gelassen haben, gibt es im Titelrennen noch so etwas wie Restspannung. 6 Punkte  Vorsprung haben die Münchner auf Bayer Leverkusen (und das erheblich bessere Torverhältnis). Am Wochenende haben die Teams lösbare Heimaufgaben, Bayer empfängt schon am Freitag den VfL Bochumn, der FCB tags darauf St. Pauli. Das sogenannte Topspielk findet Samstagabend in Frankfurt statt, wenn die Eintracht den VfB Stuttgart empfängt. Am Sonntag (17:30)dann käömpft Borussia Dortmund gegen Mainz 05 vielleicht wirklich um die „allerletzte“ Chance, noch ins Rennen um die CL-Plätze einzugreifen.

 

Zverev noch mit Chancen

 

Ein wenig verbessert, aber doch noch weit von Topform zeigte sich Alexander Zverev beim Masters in Miami mit zwei letztlich sicheren Erfolgen gegen den Briten Fearnley und den Australier Thompson. Jetzt wartet auf ihn mit Fils ein sehr harter Brocken. Der Franzose setzte sich diese Nacht in einem aufsehenerregenden und nervenberaubenden Match gegen Francis Tiafoe aus den USA durch (beide Spieler zertrümmerten aus Frust ihre Schläger).
Immerhin: Das Feld ist schon ziemlich ausgedünnt: Alcáraz, Medwedew und Indian-Wells-Sieger Draper sind schon nicht mehr dabei (wie übrigens alle, die in Kalifornien das Halbfianle erreicht haben). Auch das 18-jährige Top-Talent Joao Fonseca ist nach einem 3-Satz-Triller gegen Alex De Minaur nicht mehr dabei.
Bei den Frauen läuft vieles mal wieder auf ein Finale Aryna Sabalenka – Iga Swiatek hinaus. Ein kleines Tennismärchen schreibt die Philippinin Alexandra Eala. Die Nummer 140 der Weltrangliste, mit einer Wildcard ausgestattet, steht im Viertelfinale, wo sie auf Swiatek trifft und wahrscheinlich überfordert sein dürfte.

 

Weitenjagd unter Argwohn

 

Die Konkurrenz auf der mächtigen Flugschanze ist traditionell der Abschluss der Skisprung-Saison. Eine Saison letztlich zum Vergessen wegen des alles überschattenden Anzug-Skandals der Norweger und letztlich meiner Erkenntnis, dass jede einigermaßen wettbewerbsfähige Nation das Reglement bis ins Letzte ausreizt und gerne auch sämtliche Betrügeleien versucht. Die Kontrollen scheinen wenig zu bewirken. Manchmal werden die Aktiven halt erwischt, dann reden sie und ihr Verband sich raus. Erinnert sei an die Farce das olympischen Frauen-Teamspringens, als jede Nation mit einen unstatthaften Anzug erwischt wurde.

Planica ist dennoch sehenswert mit einer großartigen Stimmung der slowenischen Fans (und ihrer Nachbarn vor allem aus Österreich). Slowenien ist Fliegerland: Toll wäre es, wenn die Weltrekordlerin und mit Abstand beste Springerin Nina Prevc außer Konkurrenz starten könnte.
Das „Planica-Lied“, das nach jeder großen Weite (230+ Meter waren es zuletzt) gespielt wird, geht einem allerdings nach dem Wochenende (eigentlich schon nach dem ersten Wettkampftag am Freitag) gepflegt auf die Nerven.

 

MLB mit Irrsinnsprogramm (wie jedes Jahr)

 

Nach dem 2-Partien-Auftakt in Tokio (zweimal gewann Titelverteidiger LA Dodgers gegen die Chicago Cubs) startet am Donnerstag die Saison mit vollem Programm. Jedes der 30 Teams, je 15 der National League und American League bestreitet bis Ende September 162 Partien, das sind also insgesamt 2430.
Um diesen mörderischen Spielplan auch nur ansatzweise zu bewältigen und die Fahrten/Flüge im Riesenland zu minimieren, gibt es meist Dreier- oder Vierer Spielserien, diese Woche etwa treffen die New York Yankees und Milwaukee Brewers ab Donnerstag bis Sonntag im Yankee Stadium dreimal aufeinander.
Eine große Vorschau erspare ich mir. Wie ich letzte Woche schon schrieb, werde ich erst nach dem Ende von NHL und NBA mich näher damit beschäftigen. Wers wirklich wissen will, den verweise ich gerne auf den deutschen Podcast
baseball.de (von denen ich auch viele meiner Weisheiten habe). Aber generelle Übersichten und ein bisschen Kepler-Watch (bei den Philadelphia Phillies) werden auch hier schon drin sein.

 

Höchstspannung in de DEL

 

Jeweils 4 Partien sind jetzt in den 4 Viertelfinals gespielt, und entschieden ist noch nicht in den Best-of-7-Serien. Wobei die Eisbären Berlin gegen die Straubing Tigers sehr gute Chancen haben, die Serie heute schon zu beenden. Gespielt wird meist im Rhythmus Di. (Mi), Freitag, Sonntag. Und so steht es

Di., 19:00: Eisbären Berlin – Straubing Tigers (3:1).
Die Berliner machten am Sonntag durch einemn Sieg in der 2. Overtime am Straubinger Pulverturm einen Riesenschritt in Richtung Halbfianle
Di., 19:30: Adler Mannheim – Red Bull München (2:2)
Zum Live-Erlebnis am Sonntag im SAP Garden gibt es hoffentlich heute noch einen gesondeten Bericht. Die Abfahrt, seufz.
Mi., 19:00: Fischtown Bremerhaven – Kölner Haie (1:3)
Bremerhaven hat mit einem 5:2 in Köln (nach 0:2-Rückstand) das vorzeitige Ausscheiden abgewendet.
Mi., 19:30: EHC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers (2:2)
Die bisher elektrisierendste Serie der beiden Nachbarstädte (naja). Nürnberg glich die Serie durch 2 Overtime-Siege in Folge aus, nachdem sie zweimal recht unglücklich verloren hatten.

 

Und sonst?

  • Handball: Der spannende Titelkampf (immer noch haben ein halbes Dutzend Team mehr oder wenige gute Chancen) geht ins letzte Saisondrittel. Am Samstag treffen die MT Melsungen und der THW Kiel aufeinander, die beide zuletzt empfindliche Niederlagen gegen HSV Hamburg und der SG Flensburg-Handewitt erlitten haben.
    Spitzenreiter Füchse Berlin (dank des mit Abstand besten Torverhältnissesaller Mannschaften) sollte am Sonntag gegen Hamburg wenig Probleme haben, ist aber sicher gewarnt
  • Basketball: Wieder mal einen Doppelspieltag gibt es in der Euroleague, in der es im Kampf um die Play-offs extrem eng zugeht. Zwischen Rang 5 und 12 sind es gerade mal 2 Siege Unterschied bei noch 4 ausstehenden Partien. Der FC Bayern (17:13 Siege) spielt heute beim FC Barcelona (17:13) und empfängt am Donnerstag Partizan Belgrad (15:15). Der deutschen Vollständigkeit halber: Alba Berlin, abgeschlagen Letzter, spielt heute bei Partizan und am Freitag gegen Bologna.
    Und damit es Basketball-Profis nicht langweilig wird, gibt es am Wochenende noch Bundesliga. Tabellenführer FC Bayern am Samstag in Würzburg, Alba, nur noch mit kleinen Play-off-Chancen, gnädigerweise erst am Montag in Heidelberg
  • Motorsport: Die Motorrad-WM zieht nach Austin/Texas weiter. In der MotoGP vielleicht die Fortsetzung der Marquez-Festspiele. In den 2 Rennen bisher siegte jeweils Marc (der achtmalige Champion) vor seinem jüngegren Bruder Alex.
  • Wintersport: Ab heute finden in Bostoner TD Garden die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften statt. Eine Sportart, die ich praktisch nicht mehr verfolge. Doch das deutsche Paar Minerva Hase/Nikita Volodin gehört als Europameister zu den Top-Favoriten.
    Letztlich ist die WM wie in den Jahren zuvor ein Muster ohne Wert, weil die klar führende Nation aus bekannten Gründen nicht dabei sein darf. Wer es trotzdem sehen will, die ARD spendiert wenigstens Live Streams, zB die Paarlaufkür am Donnerstag ab 23.15 Uhr).