Eisig und schneeig – its Play-off-Time

Blick über den Teich, NFL

Heute Abend beginnen die Play-offs mit sechs Begegnungen in den Wild Cards, also für jeden Football Fan die schönste Zeit des Jahres Und wie es sich für Anfang Januar gehört, spielt das Wetter zumindest teilweise eine gewichtige Rolle. So soll es heute Nacht (MEZ) beim Spiel der Kansas City Chiefs gegen die Miami Dolphins bis zu minus 20 Grad werden. Das wirkt sich schon aus, weil der Football schwerer wird und schwerer zu greifen ist mit ohnehin schon klammen Fingern. Und in Buffalo werden große Schneemengen erwartet. Ergänzung: Die NFL hat aufs Wetter zumindest in Buffalo reagiert und die Partie von Sonntag auf Montag 22.30 Uhr verschoben.

Das Programm. Alle Spiele live bei RTL, DAZN und im NFL Player mit amerikanischen Originalton

Sa., 22.30: Houston Texans – Cleveland Browns

Zwei mir im Grunde sympathische Teams. Texans Rookie-QB spielt eine grandiose Saison. Er hat auch ein paar gute Anspielstationen, und auf seinen Wurf wird es auch ankommen, denn das Laufspiel dümpelt eher so dahin. Bei den Browns erlebt Ersatz-Quarterback, im November als letzte Verzweiflungstat aus dem Ruhestand geholt, den xten Frühling. Und die Defense der Browns ist eh ein Prunkstück.

Deshalb: Vorteil Browns

So., 02:30: Kansas City Chiefs – Miami Dolphins

Wäre das Spiel in Miami, noch dazu bei dann angenehmeren Wetter, wäre mein Tipp glasklar Dolphins. Doch der Divisionssieger Chiefs genießt halt Heimrecht, der aufgrund der erwarteten arktischen Kälte durchaus ein Heimvorteil werden kann. Zumal ein Patrick Mahomes mit einem Sahnetag ohnehin jede Defense auseinandernehmen kann, wenn denn seine Receiver geruhen, den einen oder anderen Ball auch zu fangen. Der Jolly Joker der Chiefs dürfte Running Back Pacheco sein, der eine formidable Saison hingelegt hat und wichtigster Mann der Offense wurde. Und Laufspiel ist bei hohen Minusgraden angesagt, und da ist bei den Dolphins der Einsatz von RB Mostert fraglich (wie auch der von WR Waddle, der kongeniale Partner von Ex-Chiefs Tyreek Hill). Letztlich wird es darauf ankommen, wer sie fit ist und wer wie mit dem Wetter zurechtkommt.

Deshalb: Vorteil Chiefs

So., 19.05: Korrektur: versoben auf Mo., 22.30: Buffalo Bills – Pittsburgh Steelers

Zumindest auf dem Papier eine klare Angelegenheit, meines Erachtens die klarste der Wild Cards. Gerade noch rechtzeitig haben die Bills zu ihrer Form gefunden und mit einem beeindruckenden Endspurt die Play-offs noch klargemacht. Sie sind vielleicht zurzeit sogar das formstärkste Team der gesamten NFL. Voll im Rhythmus und ohne echte Schwäche. Andererseits können die Steelers eigentlich nicht mehr überaschen, so oft haben sie überrascht. Wer häte in der AFC ernbsthaft damit gerechnet, dass sie die Play-offs erreichen. Das schafften sie mit einer knallharten Defense und exzellentem Laufspiel. Und hier und da streute QB Mason Rudolph den einen oder anderen überraschenden Pass ein. Klar ist Bill QB Josh Allen in fast allen Belangen der bessere Mann, aber er neigt auch zur einen oder anderen äußerst fragwürdigen Aktion. Und dazu kommt eben noch ein wahrscheinlich schneebedecktes, auf jeden Fall knochenhartes Spielfeld und offenbar ein tückischer Wind. Lotterie ist es dann zwar noch nicht, aber es können schon einige absurde Situationen entstehen.

Trotzdem: Vorteil Bills

2. Teil der Vorschau morgen. jetzt nur die Ansetzungen mit Tipps

So., 22:40: Dallas Cowboys – Green Bay Packers

Mo., 02.15: Detroit Lions – LA Rams

Di., Tampa Bay Buccaneers – Philadelphia Eagles

 

 

Was für eine Fahrt von Sarrazin

Wengen bei strahlendem Sonnenschein, das gibt die schönsten Bilder der Wintersportsaison. Nach dem gestrigen Triumph in der (verkürzten“ Abfahrt, nur Samstag ist volles Lauberhorn über die gesamte Strecke, wie ich gelernt habe, galt Lokalmatador Marco Odermatt auch für den Super-G als hoher Favorit. Doch der Schweizer fand seinen Meister in Gesalt von Cyprien Sarrazin. Der legte mit der Nummer 3 einen fulminanten Lauf hin mit vollem Risiko, in dem aber praktisch alles aufgegangen ist. Am Ende hatte der Franzose gleich 58 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Schweizer, obwohl dem kein erkennbarer Fehler unterlaufen ist. Auf Platz 3, den sich der an einer Erkältung leidende Alexander Kilde sicherte, hatte er eine glatte Sekunde herausgefahren.

Und die Deutschen? Die enttäuschten erneut in einem Speedrennen – und zwar auf der ganzen Linie. Andreas Sander war noch der Beste auf Platz 25. Sepp Ferstl schied aus, und Thomas Dreßen verzichtete auf einen Start. Offenbar wurde die Entwicklung völlig verpasst, nämlich dass die RS-Spezialisten sich einige Muskeln und damit Gewicht antrainiert haben, um auch in der Abfahrt zu reüssieren. Die reinen Spezialisten, und dazu zählen halt alle Deutschen, geraten da ins Hintertreffen. Das beklagen sie auch in Österreich, wo nach dem Saisonaus für Marco Schwarz ebenfalls eine erhebliche Lücke entstanden ist, wenn Vincent Kriechmayer nicht einen raushaut. Morgen bei der Abfahrt werden insgesamt nur 4 Österreicher starten, ich kann mich nicht erinnern, dass es das bei einer Männer-Abfahrt im Weltcup je gegeben hat.

Dagegen trumpften Austrias Frauen beim Heim-Super-G in Alpenmarkt-Zauchensee groß auf. Cornelia Hütter triumphierte vor Kajsa Vickhoff Lee und Lara Gut-Behrami. Vier Ösinnen kamen unter die besten Acht. Pech hatte die Deutsche Emma Aicher, die toll unterwegs war, aber mit sechstbester Zwischenzeit an einem Tor vorbeifuhr. Schade, aber Aicher ist das einzige deutsche Talent, das für die Zukunft Hoffnung macht. Sie möge bitte von Verletzungen verschont bleiben.

Das war die Woche, die war

Ich inkludiere den Montag

 

Genie der Leichtigkeit – mit Tücken

Es ist eine, wenn auch irgendwie erwartbaren Nachricht: Franz Beckenbauert ist im Alter von 78 Jahren gestorben.Ich hatte noch das Vregnügen, ihn live Fußball spielen zu sehen im Münchner Olympiastadion . Was mich immer schon faszinierte, war die Leichtigkeit des Seins, die er am Ball ausstrahlte. Auch schwierige Dinge wie den zentimetergenauen Außenristpass über 30 Meter ließ er ganz einfach aussehen. Dazu kam ein veritabler Kampfgeist und Ehrgeiz. Bestes Beispioel dafür war der grandiose Abwehrkampf im WM-Finale gegen die Holländer, als er sich der orangenen Übermacht mit allem entgegenwarf. Und doch war der an diesem Tag unglaubliche Sepp Maier letzt.ich der Garant des Sieges.

Und er hatte diesen nicht erlernbaren bayerischen Charme, der viele weit über den Rasen einfing. Dies alles brachte ihm auch einige Neider, die ihn wahrscheinlich trotzdem für seine Spielweise bewundert haben. Auf jeden Fall konnte sich der Franz Dinge erlauben, die andere in große Schwierigkeiten gebracht hätten. Ich erinnere an seinen unsterblichen Satz, der Herrgott freut sich über jedes Kind, als er auf einer schon berüchtigten  Weihnachtsfeier mit seiner späteren vierten Frau Heiddi eben dieses Kind gezeugt hatte.

Beckenbauer schien ein Glückskind, dem alles gelang, sogar ein Torwandtreffer von einem vollen Weißbierglas aus. Und er hatte noch zwei ganz große Momente, den WM-triumph von Rom als Trainer (samt dem legendären einsamen Gang über den leeren Rasen. Und zumindest hierzulande hatte er sich unsterblich genmacht, als er nicht nur die WM 2006 nach Deutschland holte mit unglaublicher Kleiun- und Lobby-Arbeit (und einiger wohl illegaler Zuwendungen; die Summen, die hier im Raum stehen, sind allerdings von grotesker Winzigkeit angesichts der aktuellen Entwicklungen im Fußball), sondern auch davür sorgte (natürlich nicht allein), dass dieses Turnier zu einem vollen Erfolg wurde und sogar das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte, zumindest meistens. Sogar dafür machten ihn viele verantwortlich.

Dass dieses Glücklskind am Ende so viel Tragik erfuhr, gehört vielleicht zu einer griechischen Tragödie. Der frühe Tod seines Sohnes Stefans und die Ermittlungen wegen dubioser Zuwendungen setzten ihn sehr zu. Und am Ende erfuhr er die Krankheiten, gegen die er doch eigentlich immun schien. Wirklich schwere Verletzungen hatte er ja nie, er wirkte bis noch vor sagen wir zehn Jahre wie das blühende Leben. Klar gab es auch objektive Kritikpunkte, wie seine oft ziemlich gedankenlos vorgebrachten Kommentare, und er konnte sich schon selbst praktisch in einer Woche selbst widersprechen. Firlefranz war ein treffender Ausdruck.

Jetzt heißt es also Abschied nehmen, und das gilt natürlich nicht nur für die Bayern-Famile, sondern für jeden Fußballfreund. Seine unschlagbaren Sprüche sind zum Teil ja deutsches Allgemeingut wie das von ihm hoffähig gemachte „Schaun mer mal“.  Und mir bleibt aus tiefen Löwenherzen ein „Danke Franz“.

Noch ein Wort zur ARD-Doku gestern. Ich fand es tatsächlich unpassend, das gestern wie geplant praktisch unbearbeitet zu senden, aber das ist sicher Geschmackssache. Die Doku selbst fand ich nicht so prickelnd. Kaum neue Bilder, nichts Überraschendes. Natürlich schade, dass sich Beckenbauer selbst nicht äußern wollte oder konnte. Aber für die Jüngeren und nicht sklavischen Fußballfans sicher ein schönes Eintauchen. Und das eine oder andere schöne Erinnerungsstückchen war anatürlich auch dabei.

Odermatt, wer denn sonst?

Ryoko Kobayashi hat die 4-Schanzentournee gewonnen mit dem bisher einmaligen Kunststück, in vier Springen viermal Zweiter geworden zu sein (bei 4 verschiedenen Siegern). Am Ende war Andreas Wellinger, die deutsche Hoffnung, chancenlos. Ihm bleibt der Trost des Heimerfolgs in Oberstdorf wie dem Österreicher Stefan Kraft der von Bischofshofen. Also letztlich ein ergebnis, mit dem alle gut leben können.

Für mich sehr ärgerlich ist die Tatsache, dass die Tournee der Frauen nicht und nicht zustandekommen will. Die Nonchalance, wie wir vertröstet werden, finde ich grotesk. Hier liegt vieles im Argen

Apropos Skispringen: Allen Ernstes erwägt der Verband Springen in der saudiscghen Wüste und in Rio von dann mobilen Schanzen. Ich persönlich halte davon wenig bis nichts. Schon die Mattenspringen im Sommer holen mich nicht ab und sind beim Überangebot im Sport für mich obsulet.

Marco Odermatt wird der neue und alte Weltcupsieger. Wenn er gesund bleibt, ist das wohl keine allzu gewagte Prophezeiung. Im Riesenslalom ist er unschlagbar, in Abfahrt und Super-G jederzeit mindestens ein Top-3-Kandidat. Schade, dass sich Marco Schwarz saisonbeendend verletzt hat; das wäre vielleicht noch spannend geworden.Jetzt stehen die Klassiker in Wengen und Kitzbühel an. Bei den Frauen ist Cortina wohl der Höhepunkt des Abfahrtskalenders, das parallel zum Kitz-Wochenende ausgetragen wird. Dauemndrücken für Sofia Goggia, heißt es da für mich: Wenn sie heil durchkommt, wird sie gewinnen, aber das ist bei ihrer extrem riskanten Fahrweise keineswegs sicher.

Zverev, der Dauerspieler

Er schien Mausetot, doch biss sich durch und führte Deutschland zum Erfolg im United Cup. So bog er ein paraktisch verlorenes Spiel gegen Hurkacz und war auch im Mixed gemeinsam mit Laura Siegemund zur Stelle, um den entscheidenden Punkt zu holen. In der Form wird er bei den Australian Open sehr zu beachten sein. Schön, dass Angie Kerber zurück ist nach der Geburt ihrer Tochter. Wenn sie ein bisschen Glück mit der Auslosung hat, kann sie bei den Australian Open das eine oder andere Spiel gewinnen.

Das wird die Woche, die wird

Heimspiel der Handballer

Am Mittwoch beginnt die EM der Männer, die tatsächlich zum ersten Mal in Deutschland stattfindet. Standesgemäß mit einem Eröffnungsspiel im Düsseldorfer Fußballstadion vor ausverkauftem Haus und einer Weltrekordmenge von 50 000 Zuschauern. Was Tipps betrifft, habe ich so gar keine Aktien, erst recht, was das deutsche Abschneiden betrifft. Da kann alles passieren vom Vorrundenaus bis zum Halbfinale (und sogar noch mehr?) Ein Armutszeugnis ist, dass bis auf die deutschen Spuiele und das Finale das Turnier ausnahmslos bei Dyn stattfindet. Für die ist es natürlich toll, und wird zumindest für diesen Monat einige Abonnenten bringen, aber dass wieder das „normale“ Fernsehpublikum außen vor bleibt, ist schon traurig. Aber offenbar Zeitgeist. Alle Verbände nehmen das, was sie kriegen können. Warum sich die etablierten Sender hier so geziert haben, erschließt sich mir nicht. Mal sehen, ob und wie das gesamte Turnier im Lande ankommt

Deutschlands Fußball erwacht wieder

Am Freitag beginnt die Rückrunde. In der 1. Liga aber noch mit dem letzten Hinrundenspieltag. Bayer oder Bayern, lautet wohl die Meisterfrage, und hier dürfte der Afrika- respektive Asiencup eine gar nicht unwichtige Rolle spielen. Gerqde die Leverkusener müssen sehr wichtige Spieler abstellen. Und mit Boniface (Bayer) u sowie Guirassy (VfB) sind schon zwei Schlüsselspieler verletzt, bevor es überhaupt losgegangen ist. Der Bayer-Kader scheint allerdings ziemlich breit aufgestellt. Ich würde es ihnen gönnen, auch weil sie den attraktivsten Fußball spielen.

Klassiker in Wengen

Die Lauberhorn-Abfahrt ist sicher nicht die schwerste im Jahr, doch vor allem wenn die Sonne scheint, sind die Bilder aus dem Berner Oberland unschlagbar. Auf uns wartet ein volles Programm ab Donnerstag mit 2 Abfahrten, einem Super-G und einem Slalom. Die Frauen haben Speedrennen in Alpenmarkt-Zauchensee

Und sonst?

Tennis in Australien. Und unserer Zeit in der Nacht zu Montag beginnen schon die Australian Open.  Ohne Rafa Nadal, der verletzt absagte nach seinem Comeback in Brisbane. Wer schlägt Novak Djokovic, ist die große Frage, wobei ich hinter seine Fitness ein allerdings sehr kleines Fragezeichen setze. Gar kein Geld würde ich auf die Siegerin setzen, da ist das Rennen mE total offen.

Die Biathleten sind in Ruhpolding zu Gange bei hoffentlich schönerem Wetter als zuletzt in Oberhof. Die Skispringer messen sich in Wisla. Leider sind dieses Jahr die Polen noch nicht wirklich in Form gekommen, aber die Stimmung dürfte trotzdem toll sein.

US-Sport

– für die Footballfans beginnt mit den Play-offs die schönste Zeit des Jahres. Mehr dazu mein Beitrag gestern und ein weiterer hoffentlich am Freitag oder Samstag. 6 Spiele stehen jedenfalls von Samstag bis Montag an.

– NBA und NHL nähern sich der Halbzeit ihrer regulären Saison. Noch ist es hier wie dort für Play-off-Vorhersagen in der Gesamtheit zu früh. Ein paar Teams sind sicher dabei, ein paar sicher draußen, aber der Großteil ist noch eine sehr invalide Masse.

Die großen Fußball-Ligen setzen ihre Runden fort.

Die Basketballer sind international und national in der Pflicht. Für Bayern und Alba schaut es in der Euroleague allerdings ziemlich trübe aus. Die Play-offs (erste Acht) sind doch schon ziemlich weit entfernt.

Und last but not least im Snooker das Masters im Ally Pally. Immer wieder faszinierend zu sehen der Unterschied zwischen Darts und Snooker am selben Ort, vor allem was das Publikum betrifft …

 

Houston löst das Problem

Der Kaiser ist tot, also Franz Beckenbauer. Das wird mir mit Sicherheit noch ein paar Zeilen wert sein, aber da muss ich mich erst sammeln. Erst einmal mein Resümee zur NFL und einen Ausblick auf die Play-offs. Und ich wage, das komplette Bracket auszufüllen.

Die ganz große Spannung wollte sich bei mir nicht mehr einstellen vor dem letzten Spieltag, zumal „meine“ Bengals aus dem Play-off-Rennen draußen waren. Es gab noch ein wirklich hübsches Do-or-die-Spiel zwischen den Indianapolis Colts und den Houston Texans, das an die Texans ging. Dass die Steelers gegen ambitionslose Ravens gewinnen würden, war jetzt nicht die ganz große Überraschung. Glück durch den Spielplan nennt man das wohl. Für mich ärgerlich ist der Divisionssieg der Tampa Bay Buccaneers (und die Stümperei gegen die Panthers war nicht dazu angetan, meinen Ärger zu beruhigen). Da hätte ich die New Orleans Saints viel lieber gesehen.

Schön dass es die Bills geschafft haben, wobei ich das Spiel gegen die Dolphins nicht wirkllich einzuschätzen vermag. Ihr Spiel Samstagnacht bei den Chiefs dürfte der Höhepunkt der Wild-Card-Spiele sein.

Am Black Monday hat es von den Head-Coaches Arthur Smith von den Flcons und Ron Rivera erwischt. Panthers, Raiders und Chargers hatten sich ja schon während der Saison ihrer Trainer entledigt. Ein Sonderfall dürfte noch Bill Belichek von den NE Patriots werden. Alle anderen Teams, auch die, die die Play-offs letztlich nicht geschafft haben, hatten gute Ansätze und können in der Theorie wieder angreifen.Ob das die Owner ähnlich sehen, bleibt abzuwarten

Es sieht also folgendermaßen aus +Tipps

AFC                                                                                                                           NFC

Ich habe mir viel Liebe, aber ohne große Kenntnis einen schönen Turnierbaum gebaut. Der sah gut aus, aber nur in meiner Originalfassung. Deshalb jetzt schnöde die beiden Conferences getippt plus den Super Bowl

AFC

1. Runde

(1) 49ers bye

(5) Eagles (x) – (4) Bucs

(6) Rams (x) – (3) Lions

(2) Cowboys – (7) Packers

2. Runde

49ers (x) – Eagles

Cowboys (x) – Rams

3. Runde

Cowboys (x) – 49ers

AFC

1. Runde

Ravens Bye

(5) Browns – (4) Texans

(6) Dolphins – (3) Chiefs

(2) Bills – (7) Steelers

2. Runde

Ravens (x) – Browns

Bills (x) – Dolphins

3. Runde

Bills (x) – Ravens

Super Bowl

Cowboys (x) – Bills (kennen wir doch schon, wer länger zurückdenkt)

Am Freitag oder Samstag, wenn die Verletzungsliste klarer ist, werde ich zu den einzelnen Partien noch was schreiben. Bis dahin erlaube ich mir auch meine Tipps noch zu ändern, wenn Schlüsselspieler en masse ausfallen oder auch nach Gusto. Ich freue mich auf jeden Fall wie ein Schnitzel auf die K.o.-Runde

 

 

 

 

Ohne Sieg zum Triumph

Kobayashi vor Wellinger

Am Ende war es eine klare Sache. Ryoyo Kobayashi hat sich zum dritten Mal in seiner Karriere den Gesamterfolg bei der 4-Schanzentournee gesichert. Dieses Kunststück schaffte er ohne einen Einzelsieg. Er wurde viermal Zweiter – hinter vier verschiedenen Siegern, das ist ein Novum bei der Tournee. Zweiter wurde Oberstdorf-Sieger Andreas Wellinger, der am Ende 24,5 Punkte Rückstand auf den Japaner hatte, vor Stefan Kraft, den der Bischofshofen-Heimsieg mehr als entschädigte.

Trotz ziemlich gruseligem Wetters war auch die Paul.-Aussenleitner-Schanze sehr gut besucht. Sie bejubelten Stefan Kraft und ein starkes Ösi-Team mit insgesamt 5 Springern unter den ersten Elf. Neben Wellinger und Krasft schafften der Slowene Lanisek beim Neujahrsspringen in Garmisch und Jan Hörl am Berg Isel in Innsbruck Einzelsiege bei der Tournee.

Die Frauen können da nur neidisch schauen. Bei ihnen ist noch viel Nachholbedarf, und auch das Interesse bei den beiden Springen in Obefrstdorf und Garmisch war nicht wirklich prickelnd und doch besser als bei sonstigen Springen der Frauen. Wenn man es mit ihnen wirklich ernst meint beim Weltverband, müsste man den Weg der Biathleten gehen mit gemeinsamen Stationen. Nur mal zur Erinnerung: Biathlöon der Frauen ist auch erst seit 1992 olympisch. Und bei Langläufern sind gemeinsame Stationen mittlerweile auch gang und Gabe.

Apropos Langlauf

Morgen ist mit dem Aufstieg zum Val di Cermis die letzte Station der Tour de Ski. Der Norweger Amundsen und Jessie Diggins aus den USA stehen vorm Gesamtsieg