Was so übrig bleibt zwischen den Jahren

Von wegen stille Zeit. Mittlerweile gibt es auch zwischen den Jahren Sport satt. Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als die Vierschanzentournee praktisch das einzige nennenswerte Ereignis war, als der US Sport hierzulande noch nicht cdiese tragende Rolle spielte. Na dann.

Heimsieg bei der Tournee?

Am heutigen Freitag beginnt die Vierschanzentournee mit dem Springen in Oberstdorf. Und die Zeichen stehen wirklich gut, dass die Deutschen nach 22 Jahren und dem Grand Slam von Sven Hannawald wieder einen Gesamtsieger stellen könnten. Der Vorteil, ist, dass nicht ein einziger die Last des Gewinnens trägt, sondern der DSV gleich mehrere ganz heiße Eisen im Feuer hat. Die Qualifikation leif schon mal glänzend mit den Plätzen 1, 2 und 4. Spielverderber könnte Stefan Kraft aus dem Land des Co-Gastgebers Österreich werden. Und natürlich die üblichen Verdächtigen Kobayahi sowie die Norweger und Slowenen. Dagegen sehe ich bei den Polen eher Formkrise denn Sieganwärter, but who knows.

Mikaela in der eigenen Liga

Mittlerweile traditionell werden zwischen den Jahren bei den Alpinen Rennen ausgetragen, zwei Speedrennen für die Männer in Bormio, zwei technische Wettbewerbe in Österreich für die Frauen, diesmal Lienz. Mikaela Shiffrin setzte mal wieder Maßstäbe. Im Riesenslalom siegte sie nach fulminantem 1. Durchgang, obwohl im 2. Lauf eigentlich gar nichts mehr ging für die Spitzenfahrerinnen. Und heute im Slalom demontierte sie die Konkurrenz mit mehr als 2.3 Sekunden Vorsprung. Erfolg Nummer 93 and counting.Lena Dürr war Best of the Rest und fuhr zum dritten Mal in dieser Saison aufs Stockerl.

Fast so dominant wie Shiffrin zeigte sich Marc Odermatt in Bormio. In der Abfahrt am Donnerstag musste er sich als Zweiter mit gerade 9 Hunderstelsekunden nur dem Franzosen Cyprien Sarrazin beugen, der seinen 1. Weltcupsieg feierte. Endlich hat er mal seinen famosen Trainingsleistungen auch im Wettbewerb gezeigt. Heute kionnte niemand Odermatt das Wasser reichen. Er siegte im Super-G mit 0,98 Sekunden Vorsprung auf den österreichischen Überraschungsmann Raphael Hauser. Ein Trost für Austria, nachdem sich Marco Schwarz, wohl einziger Konkurrent für Odermatt im Kampf um die Gesamtwertung, in der Abfahrt einen Kreuzbandriss zuzog und die Saison beenden musste.

Ach, Arsenal

Beginnt Arsenal wieder zu schwächeln oder ist das 0:2 gestern Abend zu Hause gegen West Ham nur ein Patzer? Profiteur ist jedenfalls der FC Liverpool, der jetzt allein die Tabellenführung innehat. Die Umbruch scheint vollzogen, auch wenn es spielerisch bestiummt noch Luft nach oben gibt. Ein Lebenszeichen gab Manchester United von sich, das nach 0:2 das Überraschungsteam Aston Villa noch mit 3:2 bezwang. Gnadenfrist vor Teammanager ten Haag.

Blick über den Teich: Ungebremste Rekordjagd

In der NBA verloren die Detroit Pistons auch das Spiel Nummer 28 hintereinander. Noch eine Niederlage. Verlieren sie auch am Samstag gegen die Raptors, haben sie eine in der NBA einmalige Niederlagenserie alleine inne. Ein zweifelhafter Rekord. Pro7Maxx ist übrigens live dabei, wahrscheinlich eher wegen Weltmeister Dennis Schröder von den Raptors.

Derweil wird es für die Warriors im Westen immer finsterer. Sie verloren zu Hause gegen die Miami Heat. Jetzt haben sie eine negative Bilanz, und es schaut auch ziemlich grauslig aus, was sie da teilweise so aufs Parkett stümpern. Die Abhängigkeit von einem starken Curry, diesmal nur 13 Punkte und 2 von 8 Dreiern, ist frappierend. Und Draymond Green wird schmerzhaft vermisst (ich persönlich vermisse ihn allerdings gar nicht).

In den Conferences führen weiter die Celtics im Osten und die Timberwolves im Westen. Doch alles ist noch ziemlich eng beisammen.

Flacco wieder über 300 Yards

Mit einem 37:20 über die NY Jets haben die Cleveland Browns in der NFL das Play-off-Ticket gelöst, als bestes Wildcard-Team. Joe Flacco warf zum 4. Mal über 300 Yards. Allein in der 1. Hälfte schaffte er über 250 Yards, obwohl der beste Ballfänger Amari Cooper gar nicht dabei war. Nicht schlecht für einen 38-jährigen Notnagel.

Deutschland – England 0:4

Viermal gab es in der 3. Runde der Darts-WM das Duell Deutschland – England, viermal setzte sich der britische Vertreter durch. Ärgern durften sich vor allem Martin Schindler und Ricardo Pietreczko, die jeweils nach 3:1 Sätzen und guter Gewinnchancen noch mit 3:4 verloren.

Was steht zum Jahreswechsel an?

Um es kurz zu sagen:

– Darts-WM praktisch durchgehend vom Achtelfinale heute bis zum Finale am 3. Januar.

– Vierschanzentournee von heute bis 6. Januar in Bischofshofen

– Tour de Ski

– NFL mit dem 17. und vorletzten Spieltag. Samstagnacht  Cowboys gegen Lions. Volles Programm am Sonntag und das letzte MNF der Saison zwischen den Vikings und Packers.

NBA/NHL satt und jeden Tag.

Premier League am ganzen Wochenende. Die deutschen Ligen im Basketball und Eishockey

Nicht zuletzt Tennis mit dem United Cup und dem Comeback von Angie Kerber nach der Geburt ihrer Tochter. Sie vertrittt zusammen mit Sascha Zverev die deutschen Farben. Und nächste Woche fangen auch verschiedene Turniere Down under an.

Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

 

 

Ein Albtraum für Brock

Blick über den Teich, NFL und NBA

Wie jedes Mal, wenn der Heilige Abend auf einen Sonntag fällt, gibt es zu Weihnachten ein volles Sportprogramm. Der 25. Dezember gilt ja in der NBA ja als der „richtige“ Saisonstart mit ausgewählten Christmas-Partien, die landesweit übertragen werden. Noch wichtiger waren aber die NFL-Spiele am drittletzten Spieltag der regulären Saison.

NFL

Am Schluss des 16. Spieltags stand noch der verneintliche Höhepunkt auf dem Programm, als im Monday Night Football die 49er die Ravens empfingen, also die beiden Führenden der NFC und AFC. Viele sind der Meinung, dass diese Partie auch die Begegnung im Suzper Bowl sein wird. Zumindest für 49ers-Quarterback Brock Purdy war sie  unvergesslich. Gleich vier Interceptions warf er bei keinem Touchdown und musste sogar das Feld räumen im 4. Quarter. Die Ravens bedankten sich und gewannen letztlich souverän mit 33:19. Aufgrund den vielen Turnover ist die Partie allerdings nicht wirklich aussagekräftig, sollte es tatsächlich zum Super Bowl dieser beiden Teams kommen. Ansonsten gab es den üblichen Strauß an Überraschungen. Viele Partien wurden tatsächlich erst im letzten Drive gewonnen oder verloren.

AFC

East

Die Dolphins haben mit dem knappen Sieg gegen die Cowboys den Play-off-Platz klargemacht und stehen auch vorm Divisionssieg. Es kommt aber noch zum Duell mit dem direkten Verfolger Buffalo Bills. Jets und Pats sind aus dem Rennen.

North

Die Ravens untermauerten ihren Anspruch auf den Divisionssieg und auch die Anwartschaft auf Platz 1 in der Conference, der Heimrecht in der ersten Play-off-Runde bedeutet. Die Browns haben mit dem klaren Sieg bei den Texans beste Chancen auf einen Wild-Car-Platz. Herausragend war das Duo Joe Flacco und Amari Cooper. Flacco warf für 368 Yards, Cooper fing 265 Yards (persönliche NFL-Bestleistung) und erzielte dabei zwei Touchdowns. Im direkten Duell siegten die Steelers gegen die Bengals. Beide haben noch Chancen auf die Play-offs, die der Bengals sind allerdings sehr schlecht, weil sie bei eventuellen Tiebreakern fast immer das Nachsehen haben und außerdem die Chiefs und die Browns noch vor der Brust haben.

South

Mit den Jaguars, Colts und den Texans sind drei Teams mit 8:7 Siegen gleichauf vorn. Die Jags haben dabei beide Partien gegen die Colts gewonnen und haben  die Panthers und Titans das vermeintlich einfachste Restprogramm. Allerdings war das 12:30 bei den Bucs ziemlich desaströs.

West

Die Chiefs verloren zu Hause gegen die Raiders und haben den Divisionssieg immer noch nicht in der Tasche. Patrick Mahomes kommt einfach nicht richtig in die Gänge und spielt seine schlechteste NFL-Saison. Und weiter ist das Balldropping der Receiver ein Problem. Es wird wahrscheinlich trotzdem zum Divisionssieg reichen, aber dann muss eine Steigerung her schon in der 1. Runde, wo ebentuell die Bills warten.

Wild Card

Beste Chancen haben die Browns: Mit 10:5 Siegen dürften sie den Nr. 5 Seed erreichen und damit in der 1. Runde beim schlechtesten Divisionssieger, also wahrscheinlich den der South antreten. Die Bills haben offenbar gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen und haben mit 9:6 Siegen ein Spiel Vorsprung auf einen Nicht-Play-off-Platz. Ein Erfolg also, und es müsste sich ausgehen. Dahinter spielen 4 Mannschaften mit 8:7 Siegen den wahrscheinlich letzten Wild-Card-Platz aus, die Steelers und Bengals, sowie die Colts/Jaguars/Texans. Dahinter haben die Broncos und Raiders nur noch theoretische Chancen.

NFC

East

Die Eagles führen mit einem Sieg vor den Cowboys. Und die Partien gegen die Cardinals und bei den Giants sind nicht gerade furchteinflößend. Für sie geht es aber noch um den Conference Sieg im Fernduell mit den Lions und 49ers.

North

Die Lions stehen nach dem Sieg bei den Vikings als Divisionssieger fest.

South

Die Bucs haben einen ganz wichtigen Sieg gegen die  Jaguars gelandet und führen die Division mit einem Sieg vor den Falcons und Saints, die am letzten Spieltag noch aufeinandertreffen.

West

Die 49ers standen schon als Divisionssieger fest. Rams und Seahawks sind noch voll im Wildcard-Rennen

Wild Card

Die Cowboys dürften Platz 5 erreichen und damit den vermeintlich leichtesten Divisionssieger (South) erwischen. Allerdings ist das zurzeit nicht gerade beeindruckend, was die Texaner leisten. Rams und Seahawks haben zurzeit mit 8:7 Siegen knapp die Nase vor einem Quartett mit 7:8 (Vikings, Packers, Saints und Falcons). Viel Grund zum Spekulatius, aber gerade die Rams gefallen mir zurzeit ausgesprochen gut.

NBA

Die beste Einzelleistung der Weihnachtsspiele zeigte Luca Doncic, der seine Mavericks mit 50 Punkten, darunter sein 10000. in der NBA, zum Sieg bei den Suns führte. Nicht wirklich zu erwarten war der Erfolg der Knicks gegen die Bucks, nachdem sie zwei Tage zuvor im Garden gegen denselben Gegner noch ziemlich chancenlos waren. Und die Celtics untermauerten mit ihrem Sieg bei den Lakers, dass sie zurzeit das beste Team der Liga sind – und zwar nicht nur wegen der Bilanz, sondern auch wegen ihrer spielerischen Klasse und Ausgeglichenheit.

Knapp 30 Partien haben die Teams jetzt hinter sich, aber immer noch ist es natürlich viel zu knapp für Prognosen. Ich rekapituliere abe die Tends, die mir auffallen.

Eastern Conference

Die Gropen Drei, wie ich sie nenne, haben auch in den vergangenen 10 Spielen überzeugt. Celtics, 76ers und Bucks haben jeweils eine Bilanz von 8:2. Den Magic fehl zu diesem Trio noch ein Stückerl, haben zweimal gegen die Celtics und einmal bei den Bucks verloren. Aber sie gewinnen regelmäßig die Partien gegen nich absolute Spitzenteams. Gut in Form kommen immer mehr die Heat, die am Montag beim Sieg über die 76ers überzeugten.

Hinten kann ein Trio bereits für die kommende Saison planen, denn Hornets, Wizards und Pistons haben mit den Play-offs nix zu tun. Die Pistons stehen jetzt bei 26 Niederlagen in Folge, Rekord eingestellt innerhalb einer Saison.

Western Conference

Die Timberwolves lassen sich nicht beirren und haben weiter die beste Bilanz und mit 8:2 auch die beste der vergangenen 10 Spiele gleichauf mit den Nuggets und Clippers. Auch die Thunder sind sehr stark, während „meine“ Kings doch immer wieder ziemliche Patzer einstreuen und nicht ganz so stark wirken wie in der vergangenen Saison, abewr noch viel besser dastehen als in den traurigen Jahren zuvor. Dahinter ein enges Feld mit weiter struggelnden Lakers, Warriors, die allerdings bishewr das schwerste Programm hatten)  und vor allem Suns. Und die Grizzlies starteten mit der Rückkehr des wegen Waffenmissbrauchs 25 Spiele gesperrten Ja Morant ihre Aufholjagd zu den Play-off-Plätzen und landeten drei Siege, wobei Morant gleich ein echter Siegfaktor war.

Somit würde ich auch hier zurzeit nur ein Trio gänzlich für die Play-offs abschreiben: die Jazz, die Blazers und die Spurs. Zu deren zum absoluten Superstar gehyprten Victor Wembanyama werde ich in dieser Woche noch was schreiben zu seinem ersten 30er-Pack in der NBA.

Drei Spieltage noch – und viel Spannung

Blick über den Teich, NFL und NBA

NFL

Eines vorweg:

Football satt  an Weihnachten mit drei Spielen am Samstag, vollem Programm an Heilig Abend und auch MNF.

Drei Spieltage sind es noch in der NFL, und noch ist das sogenannte Play-off-Picture reichlich diffus Fix qualifiziert sind in der AFC nur die Ravens, in der NFC die 49ers, die Eagles und Cowboys. Und die 49ers sind der einzig bisher feststehende Divisionssieger und Favorit in der Conference und ein. Ich splitte mal auf

AFC

East

Die Dolphins führen immer noch mit zwei Spielen vor den Bills. Nur diese beiden Teams haben noch Play-off-Chancen. Beide haben ein schwieriges Programm, und am letzten Spieltag spielen sie noch gegeneinander. Zu was die Bills in der Lage sind, haben sie beim beeindruckenden Sieg über die Cowboys gezeigt.

North

Die Ravens haben den besten Record der Conference und einen Play-off-Platz sicher. Der Divisionssieg müsste ebenfalls sicher sein. Alle anderen Teams haben gute (Browns) intakte (Bengals) und brauchbare (Steelers) Chancen auf einen Wildcard-Platz. Alle haben es selbst in der Hand, übrigens alle nicht mit ihrem Stamm-Quarterback.

South

Drei Teams gleichauf mit 8:6 Siegen. Ich erspare mir jetzt Rechnereien, Abwägung der Restprogramme.Abgeschlagen sind nur die Titans. Auch hier gibt es wie in allen Divisionen nochn zahlreiche interne Duelle.

West

So wie es aussieht, werden die Chiefs den Divisionssieg einsammeln. Wirklich überzeugend finde ich sie nicht. Absurd  sind die unglaublich vielen fallengelassenne Bälle der Ballfänger. Wenn sie das abstellen, würde ich sie in den Play-offs gute Chancen geben. Aber im Super Bowl sehe ich sie eher nicht. Die Broncos (7:7) werden schon alle drei Spiele gewinnen müssen für die Wild Card. Aber sie haben eh schon viel mehr auf dem Konto als erwartet. Headcoach Sean Payton hat großartige Arbeit in Denver geleistet.

Wild Card

Ich denke, man wird mindestens 10:7 Siege brauchen. Höchstwahrscheinlich werden an der kritischen Grenze zwei oder mehr Teams sein, dann würden die Tiebreaker entscheiden, was mir jetzt immer noch zu kompliziert und theoretisch  ist.

NFC

Die Cowboys, vergangene Woche noch überlegener Sieger über die Eagles, haben bei den Bills eine herbe Abfuhr erfahren. Das Rennen um den Conferencesieg bleibt offen mit Vorteilen für die 49ers. Die einzelnen Divisionen

East

Cowboy und Eagles gleichauf vorn. Kämpfen also untereinander um den Divisionssieg und den Heimvorteil in der Wildcard-Runde und vielleicht bei schwächelnden 49ers (wer weiß das schon in der NFL?) um den Conference-Sieg. Eagles mit Formdelle, Cowboys mit heftigem Programm. Tendenz eher Eagles.

North

Die Lions stehen mit 3 Siegen Vorsprung auf die Vikings praktisch als Divisionssieger fest. Sehr stark in der Offensive mit einem sehr überzeugendem Sieg gegen die Broncos. Diesmal hielt auch die Defense. Meine Wundertüte für die Play-offs. Aus in der 1. Runde genauso möglich wie Conference-Sieg naja).

South

Das Schneckenrennen geht weiter. Den Falcon ist das Kunststück gelungen, gegen die Panthers zu verlieren. Letztlich ist es fast egal, wer den Divisionstitel holt. Der Sieger wird der schlechteste Divisionssieger sein und auf den besten Zweiten also Cowboys oder Eagles treffen.Viel Spaß dann dabei.Wild Card

 

West

Die 49ers stehen als Divisionssieger fest. Die Seahawks sind durch den Sieg vs die Eagles noch im Wildcard-Rennen.

Hier reichen wohl schon 9:8 Siege. Wobei der Divisionssieger Süd am Ende durchaus auch eine negative Bilanz haben kann. Außer im Osten hat kein derzeitiger Zweiter einen positiven Rekord. Insgesamt dürfte die 1. Wildcard-Runde ziemlich einseitig werden, außer vielleicht in Detroit

NBA

Nach seiner Sperre wg häuslicher Gewalt ist Ja Morant wieder dabei und verhalf seinen Grizzlies mit 34 Punkten zu einem Erfolg über die Pelicans. Das Team aus Memphis brauch allerdings eine veritable Siegesserie, um noch zumindest das Play-In zu erreichen.Die Teams haben jetzt 25+ Spiele hinter sich.

Western Conference

Die Timberwolves sind weiter das Maaß aller Dinge und haben immerhin schon 3 Spiele vor den Thunder. Edwards, Towns und Aufräufmer Gobert sind schon ein Pfund. Ihre Division scheint mir mit den Thun der und den Nuggets die stärkste. Ich sehe alle 3 Teams mindestens in den Play-Ins, wahrscheinlich sogar direkt in  den Play-offs.

Die Pacific Division führen die Kings an mit den brillanten De’Andre Fox und Domantas Sabonis und vioelen anderen großartigen Spielern. ERstaunlich, dass die nmhaften Lakers, Suns und Warriors nicht wirklich in die Gänge kommen. Doch dieser Schalter kann jederzeit umgelegt werden. Die Clippers sind ja mit der Verpflichtung von James Harden zuiemlich all in gegangen. Das schient sich zumindest jetzt gerade auszuzahlen.

Eigentlich sind nur 4 TEams abgeschlagen. Wie gesagt, die Grizzlies könnten noch eine nAufholjagdn starten. Spurs, Jazz und TrailBlazers sehe ich chancenlos.

Eastern Conference

Insgesamt ist die Spitze lange nicht so breitgefächrert wie der Westen. Teams wie die Buck, Celtics und 76ers können eigentlich jetzt schon für die Play-offs planen. Und dies; es kann also noch sehr viel passieren. Diese 3 werden auch den Conference-Sieg ausspielen, da sehe ich keinen ernsthaften Konkurrenten, der eingreifen könnte. Allerdings ist die Saison immer noch im 1. Drittel.

Sehr gut schlagen sich weiter die Magic, haben aber beim Doppelheader bei den Celtics und 2 ziemlich klaren Niederlagen die Grenzen aufgezeigt bekommen.

Ein Kapitel für sich sind die Pistons, die jetzt sagenhafte 24 Spiele hintereinander verloren haben. Dabei sind sie mit 2:1 Siegen in die Saison gestartet . Der „Rekord liegt innerhalb einer Saison be 26 (76ers und Cavaliers) und saisonübergreifend gar bei 28 (76ers). Das anstehende Programmder Pistons: vs Jazz, @Nets, vs Nets, @Celtics, vs Raptors

 

 

 

 

 

Ausraster des Jahres – natürlich von Green

Es war eine irre Szene: Beim NBA-Spiel der Golden State Warriors bei den Phoenix Suns schlug Draymond Green von den Warriors seinem Gegenspieler Jusuf Nurkic mit voller Wucht mit der Hand ins Gesicht. Klar, es war ein Gerangel, und ich unterstelle (mit etwas Wohlwollen)  Green nicht die Absicht, Nurcic so schlagen und treffen zu wollen, aber ihm musste klar sein, dass er jemanden mit seiner fuchtelndem Hand treffen könnte. Billigend in Kauf nehmen nennen das die Juristen und bejahen damit eine vorsätzliche Tat.Ich zumindest habe so einen heftigen Schlag ins Gesicht des anderen außerhalb der einschlägigen Kampfsportarten noch nie gesehen, auch nicht im Eishockey und erst recht nicht im angeblich so körperlosen (naja, in den 70ern oder so) Basketball. Und wir sprechen hier von einem bulligen Mann mit mehr als 2 Metern Größe und 2 Zentnern Gewicht ohne ein überflüssiges Gramm fett, der von seiner körperlichen Kraft lebt. Wer sich ein Bild der Szene machen will, bitteschön. Man beachte und honoriere die Schlagtechnik.

https://www.youtube.com/watch?v=qktx_T4AOPM

Ja. Seit Jahren stehe ich auf Kriegsfuß mit Green. Dabei sind mir die Warriors ein mir grundsympathisches Team mit dem fantastischen Trainer Steve Kerr, der so viel Schlaues sagt auch jenseits des Sports. Aber Green ist ein Psychopath, jederzeit für ein technisches Foul gut, um das er praktisch bettelt und oft auch bekommt. Vor einem Jahr schlug er im Training vor der Saison seinem damaligen Mannschaftskollegen Jordan Poole mit einem mächtigen Schlag in den Magen zu Boden. Er kam Clubintern mit einer sehr mageren Strafe davon, die Liga reagierte praktisch gar nicht. Das wird ihr jetzt nicht gelingen, wenn sie ihr Saubermann-Image, das sie sich auferlegt, nicht ad absurdum führen will. Und schon vor gut einem Monat wurde Green fünf Spiele gesperrt, als er in einer wüsten Rangelei Rudy Gobert von den Minnesota Timberwolves würgte. Ich erwarte eine drakonische Strafe, mindestens 20 Spiele Sperre, was knapp ein Viertel der Saison ist und damit auch ein Viertel des Gehalts wäre, also auch finanziell spürbar (ohne dass wir für ihn sammeln müssten). Ich persönlich würde ihn mindestens bis Saisonende sperren.

Ja, es gibt mittlerweile eine Entschuldigung. Aber er ist eben kein Ersttäter, sondern einschlägig bekannt. Schon lange wundere ich mich, das ein Steve Kerr, aber auch die Sportsmänner wie seine Mannschaftskollegen Steph Curry und Klay Thompson das noch mitmachen. Ihre fassungslosen Gesichter in den Pausen nach der Aktion sprachen Bände. Naja, Green ist ein toller Basketballer, so wie ihn die Trainer lieben: physisch extrem stark, gut in der Verteidigung, ein Kämpfer, ein echter Warrior halt, aber auch mit einem vernünftigem (Distanz)Wurf, sogar von jenseits der Dreier-Linie. Und er ist einer, der die anderen mitreißt, vor allem eben auch wenn es nicht so läuft.

Zumindest für dieses Spiel hat Green dem ganzen Team einen Bärendienst erwiesen. Mit 5 Punkten führten es Mitte des 3. Viertels. danach lief gar nichts mehr, weil sich offenbar jeder so seine Gedanken gemacht hat, was das sollte und welche Auswirkungen es haben würde. Auf jeden Fall drehten die Suns die Partie, gingen selbst hoch in Führung. Erst als die Warriors ihre Fassungslosigkeit ein bisschen abgelegt hatten, holten sie Punkt für Punkt auf, aber es sollte nicht mehr reichen.

Ich bin gespannt, wie hoch die Sperre wirklich ausgeht. Mein Tipp: 20 Spiele.

 

 

Verrückter Football

Blick über den Teich, NBA und NFL

Was für ein verrückter Spieltag mal wieder in der NFL, vor allem auch in den beiden MNFs. Spannung für die letzten 4 Spieltage ist garantiert. Und die Lakers gewinnen den ersten Titel, nämlich die Premiere des In-Season-Tournaments.

NBA

LeBron James hat seiner Titelsammlung eine weitere Trophäe hinzugefügt. Mit den Lakers gewann er das In-Season-Tournament durch einen Finalsieg gegen die Indiana Pacers. Damit hat er seinen „Rivalen“ um die Bezeichnung GOAT eines voraus. Denn weder ein Michael Jordan noch ein Koby Bryant, Bill Russel oder wer auch sonst immer wieder genannt wird, hat diesen pokalähnlichen Wettbewerb gewonnen. Die Lakers schafften den Sweep, gewannen alle 6 Spiele, auch weil sie das In-Turnier von Anfang an sehr ernst genommen haben, geil auf den Titel waren

Das Turnier war rundum ein Erfolg. Spiele, die gerade Ende November so vor sich hindümpeln, haben plötzlich an Bedeutung gewonnen. Gerade die letzten Partien der Gruppenphase und die Viertelfinals waren extrem stimmungsvoll und erinnerten an Play-offs. Und Las Vegas als Gastgeber des Final Fours zeigte sich von seiner guten Seite, und die Spiele wurden nicht von allzu viel Show erschlagen.

Wiederholung ist also dringend erwünscht. Die Fünfergruppen sind nicht optimal, die Gruppeneinteilung war suboptimal, weil eben das Ergebnis der vergangenen Saison als Gradmesser gilt. Damals starke Teams waren schwach und umgekehrt, sodass nach jetzigen Stand die Gruppen nicht sehr ausgeglichen waren. Ich wüsste aber nicht, wie man das besser machen kann, denn die In-Spiele und deren Terminierung bedürfen einen gewissen Vorlauf. Eines gehört allerdings auf jeden Fall verbessert. Das Logo und die Verunstaltung der Parketts. Heute war ich beim Augenarzt. Gott sei Dank nicht wie befürchtet Augenkrebs 😉

NFL

Jetzt haben also Teams ihre 13 Spiele. Es gibt keine Bye-Weeks mehr, es warten also 4 volle und wie es aussieht bis zum Schluss sehr spannende Spieltage vor uns. Nach drei Viertel der regular Season ziehe ich Bilanz, die ich in Conferences und Divisionen aufteilen will. Wird ein Mischmasch, aber zumindest mit einer stringenten Trennung NFC und AFC

AFC

Die Ravens haben mit 10:3 die beste Bilanz hätten somit Heimvorteil bis einschließlich Conference Finale. Sie profitierten gerade von der in unglaublicher Weise zustandegekommenen  Niederlage der Dolphins daheim gegen die Titans, bei der sie in den letzten zwei Minuten 13-Punkte-Vorsprung, also zwei Touchdowns verspielten, was es zuvor laut NFL zuvor 767 Spiele nicht gegeben hat. Tolle Energieleistung der Titans, mit der sie ihre Minimalchancen auf die Play-offs wahrten.Es war ein Spiel der vergebenen Möglichkeiten und leider auch mit angeschlagenen Spieler wie Tyreek Hill. Der kann nur hoffen, dass er einigermaßen glimplich davonkommt. Immerhin ist das Team aus Miami in der Division noch 2 Siege vor den Bills, die aber mit ihrem Sieg bei Titelverteidiger Kansas City Chiefs ihre Ply-off-Chancen wahrten.

Die Chiefs stehen nach der zweiten Niederlage hintereinander bei 8:5 und führen in der AFC West nur noch mit einem Sieg vor den Broncos, die von ihrer starken Defens, aber auch von einer klar verbesserten Offense profitieren, bei der QB Russel Wilson immer besser in Fahrt kommt.

Ansonsten spitzt sich das Rennen um die Play-offs zu. Relativ sicher als Divisionssieger sehe ich die Ravens und Dolphins. Die Chiefs haben auch gute Chancen, zumal ihr Restprogramm sehr machbar scheint. Doch wss heißt das schon? Auch für die Jaguars sieht es in der AFC South relativ gut aus bei einem Sieg Vorsprung auf die Colts und Texans.

Sehr luschtig wird das Wild-Card-Rennen. Die Browns haben 8:5 Siege, dahinter folgen 6 Teams mit 7:6. Die jeweiligen Konstellationen und Tie-Breaker hebe ich mir für Week 16 oder 17 auf. Sogar „meine“ Bengals sind noch im Rennen trotz des Ausfalls von Joe Burrow, den Browning exzellent vertritt.

Meine Tipps (übernehmen, wer so dumm sein sollte auf eigene Gefahr):

Divisionssieger in folgender Reihenfolge: Ravens, Chiefs, Dolphins, Jaguars

Wild Cards: Browns, Broncos, Bills

NFC

Ja so schnell geht das: Zwei Niederlage in Folge haben die Eagles auf den Boden der Tatsachen gestutzt. Gegen starke Gegner kann man die Fehler halt nicht ausbügeln. Wobei die 49ers und Cowboys allerdings das (Über)maß aller NFL-Dinge sind. Wer letztlich aus der NFC in den Super Bowl kommt, ist für mich gegen wen auch immer Favorit. Stand jetzt (Verletzungen and so on)

Die 49ers haben sich von ihrer für mich nicht zu fassenden Niederlagenserie erholt. Dem Erfolg in Philadelphia folgte ein letztlich ungefährdeter Sieg gegen die Seahawks, das letzte Zweifel am Divisionssieg in der NFC West beseitigt hat. Zwei der drei Teams 49ers, Cowboys und Eagles sollten das Conference Finale bestreiten. Nur wenn die Lions ihre Form wiederfinden, könnten sie ein Spielverderber sein, aber auch nur sehr vielleicht. Beim Rest fehlt mir die Fantasie. Eine Überraschung vielleicht, aber zwei? Dafür sind sie alle zu unkonstant wie etwa die Packers, die am Montag völlig überflüssig und auch ganz am Schluss bei den Giants verloren.

Damit kämpfen in der NFC East die Cowboys und Eagles um den Divisionssieg. Die Cowboys haben den besseren direkten Vergleich, aber das schwerere Restprogramm u. a. mit @Bills, @Dolphins und Lions. Vorteil Eagles.

Die Lions selbst dürften den Divisionssieg bei zwei Siegen Vorssprung einigermaßen sicher haben, obwohl sie gerade ziemlich abbauen. Die NFC South ist weiter ein Witz. Drei Teams führen mit 6:7 Siegen. Der triumphale Gewinner des Schneckenrennens hat sogar Heimrecht im Wildcardspiel, höchstwahrscheinlich dem Verlierer Eagles/Cowboys im Osten.Die anderen zwei Wild-Card-Plätze spielen ein halbes Dutzend Teams aus, sie werden dann ein williges Opfer sein

Meine Tipps

Divisionssieger (Reihenfolge)

49ers, Eagles, Lions, Saints (noch meine größte Sympathie der NFC South auch wg der Stadt New Orleans)

WildCard: Vikings, Rams, Seahawks

Höchstwahrscheinlich wird alles ganz anders kommen, mal sehen wie sehr

 

 

Dies und jenes

Blick über den Teich, NBA

Das Finale ums In-Season-Tournament in Las Vegas steht fest. Die Lakers sind dabei Favorit gegen die Pacers. Im Halbfinale setzten sie sich nach ausgeglichenem ersten Viertel klar gegen die Pelicans mit 133:89 durch. LeBron überzeugte mal wieder mit 30 Punkten und 8 Assists.

Eher überraschend kam der 128:119-Erfolg der Pacers gegen die Bucks. Tyrene Haliburton war erneut überragende und legter 27 Punkte und 15 Assists auf. Die Bucks hielten sehr lange mit, doch am Ende brachen sie ein. Disclaimer: Ich mag die Bucks nicht sonderlich, vor allem nicht das brachiale Giannis erfolgreich mit dem Kopf durch die Wand. Aber seine  37 Punkte waren zu wenig. Das Endspiel findet in der Nacht zu Sonntag um 02:30 MEZ statt.

Unfassbar! Ein Speedrennen

Sofia Goggia war mit einem brillanten für sie typisch riskanten Lauf die Beste im Super-G von St. Moritz, das trotz ziemlich schlechter Sicht ausgetragen wurde. Tatsächlich das erste Speedrennen der Saison, egal ob Männer oder Frauen. Zweite hinter der Italienerin wurde Conni Hütter aus Österreich vor Lara Gut-Behrami und Mikaela Shiffrin. Morgen an gleicher Stelle eine Abfahrt und Sonntag noch ein Super-G.

Zurück in die Biathlon-Realität

Nach dem grandiosen Saisonauftakt in Östersund lief es für die Deutschen in Hochfilzen längst nicht so gut. Bester bei den Männern war noch Benedikt Doll als 7. beim norwegischen Doppelerfolg durch Tarjej Bö und SH Langreid. Auch bei den Frauen siegte mit Ingrid Tandrevold eine Norwegerin vor der Schwedin Elena Öberg. Vanessa Voigt kam nach zwei Podestplätzen in Schweden nur auf Platz 14, Franzi Preuß war gar nicht am Start.

Bachs Wille geschehe

Russlands Freund Thomas Bach hat sich durchgesetzt: Russlands SportlerInnen und auch die aus Weißrussland dürfen bei Olympia 2024 dabei sein. Angeblich ist das auch der Wille fast aller Nationen, zumindest der Sportverbände bzw deren Delegierten. Alles wie immer beim IOC extrem intransparent; ein ganz enger Kreis hat das unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen. Es gibt natürlich etrem hohe Hürden für jeden einzelnen Sportler. Keine russische Flaggen, keine Hymne, schade um dieses Meisterwerk und Stand jetzt tatsächlich keine Teams. Sind das auch Duos oder Viererteams, wahrscheinlich nicht. Und kein Teilnehmer darf Angehöriger des Militärs sein oder sich aktiv pro Ukrainekrieg geäußert haben. Das wird sicher luschtig im Einzelfall.

Und Bürgermeisterin Anne Hidalgo, die ja lange verkündet hat, dass sie keine Russen nach Paris lässt, wird schon noch eingebremst, dafür sorgt schon Monsieur Macron. Und auch die Deutschen sind längst von ihrer klaren Contra-Haltung abgerückt. DOSB-Chef Weikert hat die Schleimspur zu Bach schon gelegt. Nur die Innenministerin und einige Politiker leisten dagegen noch Widerstand.