von Münchner Löwe | Mai 22, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Vorbemerkung: Ich verbinde die Rückschau auf gestern mit der Vorschau und Tipps für beide Serien.
Boston Celtics – Indiana Pacers 133:128 OT (1:0)
Um es gleich zu sagen: Mein Herz in dieser Serie schlägt für die Pacers. Und so beginne ich mit einem seufzenden Ach menno: Denn Indiana war drauf und dran, das erste Spiel in Boston zu klauen. 8 Sekunden vor Schluss führen sie mit drei Punkten Vorsprung bei eigenem Einwurf. Doch wenn mich eines im Basketball gelehrt hat: Auch so eine vemeintlich konfortable Situation kann noch auf vielerlei Art schiefgehen. Beispielsweise, wenn man wie gestern Tyrese Haliburton den Ball nicht richtig an Pascal Siakam anbringt, der den Ball nicht fangen kann und dieser ins Aus rutscht. Also Einwurf Celtics. der kam zu Jaylen Brown in der Ecke schön jenseits der Dreierlinie, und der Wurf fand natürlich den Weg in den Korb. Fantastisch gewiss, aber musste das sein?Ballbesitz wieder bei den Pacers, doch in den verbleibenden Sekunden brachten sie nicht mehr auf die Anzeigetafel.
Also Overtime, und da erwies sich Boston als cleverer, halt doch die Erfahrung? 3 Turnovers und nur 2 von 8 erfolgreiche Würfe.
Dabei hatten die Pacers viel Moral gezeigt, einen desaströsen Auftakt (0:12) weggesteckt und diesen im zweiten Viertel kompensiert. Herausragend dabei: die Rollenspieler Myles Turner und Obi Toppin, die für 29 Punkte verantwortlich zeichneten und das großartige Zusammenspiel. 22 Assists allein in der 1. Hhalbzeit. Im dritten zogen die Celtics gar mit 13 Punkten davon, wieder kamen die Pacers heran und gingen sogar in Führung. Auffällig dabei: viele zum Teil unbegreifliche Ballverluste bei den Pacers, geschuldet allerdings auch der insgesamt mehr als nervigen Abwehrarbeit
Mann des Tages
Jayson Tatum: Noch immer zweifeln viele an seiner Führungsqualität, gerade in engen Play-off-Spielen. 36 Punkte und 12 Rebounds sowie dauernde Präsenz vorne und hinten sind erst einmal eine passende Antwort. 10 Punkte allein in der Verlängerung, wo er bei einer hundertprozentigen Quote bei Freiwürfen auch Nervenstärke bewies
Stark trotz der Niederlage
Das Team: 8 Spieler setzte Trainer Rick Calyle ein; 7 von ihnen punktenen 12+, und das nach insgesamt 28 Assists.
x-Faktor
Jrue Holiday: In der Abwehr bärenstark, gerade gegen Tyrese Haliburton. Insgesamt 3 Steals gelangen ihm, dazu legte er formidable 28 Punkte auf und traf 62 Prozent seiner Würfe.
Ausblick
Die Pacers hatten am Sieg schon mehr als eine Hand. das sie das im Wortsinn noch weggeworfen haben, wird ihnen zu knabbern geben. Sie werden aber auch sehen, dass sie dem Favoriten trotzen können, auf Augenhöhe sind. Auf beiden Seiten wird es auf die Dreier ankommen, diesmal hier wie dort ziemlich mau.
Die Celtics wollen ja spätestens in Spiel 3 in Kndiana wieder auf Kristaps Porzingis zurückgreifen, der mit seine Größe und trotzdem Geschmeidigkeit mehr als ein x-Faktor sein könnte. Allerdings steht hinter seiner Form natürlich ein Fragezeichen.
Aufgrund der erheblich besseren Boston-Verteidigung
Celtics in 5
Ansetzung heute
02:30: Minnesota Timberwolves – Dallas Mavericks
Die Nummer 3 der Setzliste gegen die Nummer 5. Eine Frage wird sein: Wie angeschlagen ist Luca Doncic wirklich? Auf jeden Fall wird der Slowene eine der Zentralfiguren sein. Er und Kyrie Irving müssen die Abwehr von innen attackeren, möglichst viele Fouls herausholen (Towns ist für blöde Fouls gerne zu haben), und dann die Außen bedienen, die dann den Dreier treffen müssen. So weit der Play, doch die Timberwolves sind ein ganz anderes Abwehr-Kaliber wie zuletzt die Oklahoma Thunder. Extrem bewegliche und schnelle Spieler haben sie und hinten dann die „Twin Towers“ Karl-Anthony Towns und Rudy Robert, entschuldigung liebe Spurs und die originalen Tim Duncan und David Robinson).
Die Wolves ihrerseits müssten gerade durch den sieg in Spiel 7 bei Titelverteidiger Denver Nuggets trotz 20 Punkte Rückstand sehr viel Selbstvertrauen haben. Mit Anthony Edwards haben sie den für mich besten Spieler der diesjährigen Play-offs in ihren Reihe. Deshalb
Timberwolves in 6
von Münchner Löwe | Mai 20, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich
Ganz kurz NHL: Heute Spiel 7 zwischen Vancouver Canucks und Edmonton Oilers. Die Dallas Stars warten. Und in eigener Sache: Den Wochenrückblick schaffe ich erst morgen. Heute versuche ich mich noch am unfassbar emotionalen Kloppo-Abschied auf Anfield.
NBA
Zweimal Spiel 7 am Sonntagabend/Nacht, zweimal siegte das Auswärtsteam. Gerade der Erfolg der Timberwolves bei deim Titelverteidiger Denver Nuggets war schon ein Meisterstück, auch wenn es zum tatsächlichen Titel noch ein langer Weg wird.
New York Knicks – INDIANA PACERS* 109:130 (3:4)
Die Knicks warfen noch mal alles herein im heimischen brodelnden Madison Square Garden, boten sogar den angeschlagenen OJ Amunoby auf. Und tatsächlich gestalteten sie die Anfangsphase relativ ausgeglichen. Aber schnell war klar: Sie waren mit der Kraft am Ende, konnten nicht mehr so physisch verteidigen. Und die Pacers? Nutzten die kleinen Freirräume gnadenlos aus mit einer unglaublichen Wurfeffizienz. 77 Prozent trafen das Ziel, davon 7 von 9 Dreiern. Es ist nur dem unglaublichem Kampfgeist der Knicks geschuldet, dass es nach 12 Minuten „nur“ 27:39 stand. Im zweiten Viertel dasselbe Bild. Die Pacers trafen und trafen ihre Versuche, verzichteten gnädigerweise aufs Dreierwerfen, die Knicks (inzwischen wieder ohne Amunoby) wehrten sich. Namentlich durch Alec Burks, die Knicks-Entdeckung der Serie, der 12 Minuten durchspielte und 14 Punkte sammelte. Doch gerade ein Jalen Brunson tat sich unheimlich schwer Würfe zu erarbeiten.
Mit 17 Punkten Defizit gingen die Knicks in den Schlussabschnitt, und den mussten sie ohne ihren Superstar Brunson bestreiten, der einen Handbruch erlitt. Passte zum Verletzungsdrama. Die Aufholjagd musste also ausbleiben. Am Ende hatten die Statistiker noch was zu feiern. Mit einer Trefferquote von 67,1 Prozent stellten die Pacers einen Rekord für dieses Jahrhundert in einem 7. Spiel aus. Ein Mix aus unglaublicher Treffsicherheit, aber auch nicht mehr so hartnäckiger Verteidgung.
Mann des Tages
Tyrese Haliburton: Der Spielmacher begann brillant verwertete 4 von 5 Dreiern und brachte die Pacers schnell auf die Siegesstraße. Am Ende kam er auf 26 Punkte und 6 Assists.
Stark trotz der Niederlage
Donte DiVicenzo: Was für eine Partie des Italo-Amerikaners. Sein Dreier funktionierte von Beginn an (am Ende großartige 9 von 15). Lange weigerte er sich aufzugeben, die 39 Punkte sind Play-off-Rekord für ihn. Eine Minute vor Schluss verließ er vorzeitig das Feld: Das Publikum erhob sich und huldigte eine phänomenale Leistung, die leider wegen des mangelnden Suports seitens des Teams ohne Belohnung blieb.
x-Faktor
Trefferquote der Pacers: Während der gesamten Partie auf unglaublichem Niveau: Aufgedröselt nach Vierteln: 76,2/76,5/59,1/57,9 (also ein dramatischer Niedergang in der 2. Halbzeit …)
🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Isaiah Hartenstein war von Beginn an anzumerken, dass er mit den Kräften relativ am Ende war. Nicht so spritzig bei den Rebounds, und schon der erste Wurf viel zu kurz aus guter Position ließ Schlimmes vermuten. Am Ende blieb er ohne Punkt, immerhin schnappte er doch 8 Rebound (ein guter Wert angesichts der Tatsache, dass es nicht viel zu rebounden gab am defensiven Brett.
Hartenstein hat eine formidable Saison gespielt und erst recht formidable Play-offs. Meines Erachtens wäre es schon Luxus vom deutschen Bundestrainer Gordie Herbert, ihn nicht für Olympia zu nominieren oder es wenigstens ernsthaft zu versuchen.
Analyse
Was wäre wenn (what if): Lieblingsbeschäftigung der Spekulanten, Mutmaßer. Doch hier komme ich nicht dran vorbei. Was wäre, wenn das Verletzungspech bei den Knicks nicht so furchtbar zugeschlagen hätte. Vier Spieler (Randall, Amunoby, Bogdanovic, Robinson) der ersten Acht fehlten teilweise oder ganz: Es fehlte also nicht nur deren Input, sondern hatte auch zur Folge, dass sich der Rest aufrieb und das übrigens in beeindruckender Art und Weise tat.
Die Pacers waren nicht immer souverän, aber sie haben eben mit Pascal Siakam und Tyrese Haliburton, die jederzeit den Unterschied ausmachen können. Im Conference Finale sind sie gegen die Boston Celtics dennoch klarer Außenseiter.
Und der Verlierer?
Muss jetzt im Wortsinn die Wunden pflegen. Doch am Ende wird die Zufriedenheit vorherrschen, mit ihren Ausfällen überhaupt so weit gekommen zu sein. Und der sonst so kritische Garden hat das mehr als wohlwollend registriert. Und mit Brunson haben sie ihren Franchise-Spieler für die nächsten Jahre gefunden.
Denver Nuggets – MINNESOTA TIMBERWOLVES* 90:98 (3:4)
Die Partie begann unserer Zeit nach kurz nach 2 Uhr nachts (netterweise vor einem Feiertag), und dennoch werden viele nach der ersten Halbzeit ihrem Schlafbedürfnis nachgekommen haben (Schlaumeier wie ich haben von vornherein auf relive heute Morgen gesetzt). Es war doch alles entschieden. Wie erwartet waren die jungen Wölfe dem Anlass nicht gewachsen. Ihre Würfe trafen nicht das Ziel (4 von 16 Dreier), die Abwehr ließ sich ausspielen. Der Titelverteidiger mit dem großartigen Nicola Jokic spielte dagen souverän, und ein Jamal Murray geigte auf wie noch nie in dieser Serie, sammelte 24 Punkte. Zur Pause konnten die Wolves froh sein, nur mit 15 Punkten im Rückstand zu sein, aber auch diese Differenz hat noch nie in der NBA-Geschichte ein Team in einen Sieg ummünzen können.
Tja und dann: Wuchs der Abstand erst mal auf 20, doch dann begannen die Wolfves zu knabbern, reduzierten den Rückstand nach und nach. Nicht mehr zweistellig, nur noch 6 Punkte, nur noch 1 Ballbesitz. Die Abwehr wurde zum Bollwerk, gegen das die Nuggets kein Mittel mehr fanden. Und so war die Partie Ende des 3. Viertels plätzlich auf Augenhöhe – und das, obwohl der Dreier bei Minnesota immer noch kaum fallen wollte (4 von 12).
Im vierten Viertel hatten die Nuggets dann nichts mehr zu melden, vielleicht auch, weil die Refs wieder mehr in der Verteidigung zuließen. Als Rudy Gobert mit einem Wurf aus der Drehung aus einiger Entfernung traf (das ist wirklich nicht das Ding des französischen Hönen), war die Partie entschieden. Die furchtbare Dreierquote der Nuggets in Durchgang 2 (4/21) half nicht gerade weiter.
Mann des Tages
Chris Finch: Der Wolves-Chefcoach muss großartige Worte gefunden in der Halbzeit gefunden haben und hat die Stellschrauben gerade in der Abwehr genau richtig neu justiert.Das gesamte Team war ausgeglichen und im 2. Durchgang richtig gut, außer bei den Dreiern (10/34)
Stark trotz der Niederlage
Jamal Murray: Mit Abstand sein bester Auftritt in der gesamten Post Season, in der ihn allerlei Wehwehchen plagten. Hauptverantwortlich mit 24 Punkten für den großen Vorsprung der Nuggets in der 1. Halbzeit. Dieses Niveau konnte er allerdings nicht halten, weil er wie alle auf ddem Parkett den Dreier nicht traf.
x-Faktor
Mike Conley: der so wichtige spiritus rector der Wolves. Seine Erfahrung (36 Jahre) war genauso hilfreich wie sein fehlerloser Ballvortrag (kein Turnover).
Analyse der Serie
Für mich war es die vorweggenommene Finalserie, vor allem im Westen. Die Wolves waren letztlich das vielseitigere Team und als einziges können sie Nikola Jokic wenigstens eein bisschen einbremsen mit Gobert und Towns. Ich sehe sie relativ klar favorisiert gegen die Dallas Mavericks.
Und der Verlierer
Hatten zumindest in der Theorie ein meisterschaftswürdiges Team, aber eben nur, wenn Jokic und Murray nicht Zuzweit-Unterhalter sind. Spiel 7 muss in Denver schwer zu denken geben. Jokic/Murray erzielten insgesamt 69 Punkte, der gesamte Rest nur 21. Noch schlimmer sah es bei den Bankspielern aus. Nur Christian Braun erzielte überhaupt Punkte (5), insgesamt gab Trainer Mike Maloney den Bankspielern nur 34 Minuten Einsatzzeit (Wolves 43), die insgesamt nur 4 Wurfversuche wagten. Deswegen hatten Jokic, Murray und Aaron Gordon 42+ Minuten auf dem Buckel.
Ansetzungen:
Die Conference-Finals stehen. In der Nacht zu Mittwoch beginnen die Celtics gegen die Pacers, einen Tag danach die Timberwolves gegen die Mavericks. Danach abwechselnd im Tagesrhythmus um 2 oder halb drei Uhr unserer Zeit. DAZN ist Euer Dauerfreund oder doch Original beim League Pass?
von Münchner Löwe | Mai 19, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Dallas Mavericks stehen als erstes Team im Westen in den Conference Finals. In der NHL erzwangen die Edmonton Oilers ein 7. Spiel bei den Vancouver Canucks
DALLAS MAVERICKS* – Oklahoma City Thunder 117:116
Was für ein Thriller in Dallas, und danach hat es lange Zeit nicht ausgesehen. Vielmehr schienen die Thunder klar auf der Siegesstraße, als sie im 3. Viertel auf bis zu 17 Punkten davonzogen und Anfang des 4. viertels immer noch 9 innehatten. Doch die furiosen Mavericks, angetrieben von nicht minder furiosen Fans, kamen Punkt für Punkt voran. Es waren dabei gerade nicht die Topstars, die die Punkte erzielten, sondern PJ Washington (bis dahin überhaupt kein Faktor im Spiel und Derrick Lively, der erstaunliche 8 Punkte beisteuerte und dabei 3 von 3 aus dem Feld verwandelte. dagegen trafen die Thunde nicht mehr, und allein Shai Gilgeous-Alexander konnte es auch nicht richten. Und doch führten die Thunder vor dem letzten Ballbesitz der Mavs mit einem Punkt. Da wurde 2,4 Sekunden vor Schluss PJ Washington nach Ansicht der Schiedsrichter von Shai gefoult, und zwar bei einem Dreierversuch. Der Call hielt dem Videostudium stand, und Gilgeous-Alexander gab zu, das der Pfiff schon in Ordnung ginge und er am liebsten die Zeit zurückdrehen würde. Blöd gelaufen. Washington verwandelte die ersten beiden Freiwürfe zur Führung und zielte bei driten absichtlich vorbei, weil die Thunder keine Auszeit mehr hatten. Deren letzter Verzweiflungswurf weit aus der eigenen Hälfte ging klar vorbei.
Für mich schade, dass diese Serie nicht ein 7. Spiel bekommt, abe die Mavs werden heilfroh sei übers Weiterkommen und zwei Tage mehr Pause.
Mann des Tages
Luca Doncic: 29 Punkte, 10 Assists, 10 Rebounds – drittes Mal in Folge zweistellig in diesen Kategorien. Und immer das Herz und der Antrieb der Mavs. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: gleich 7 zum Teil haarsträubende Ballverlust / Fehlpässe und wieder mal das ewige Meckern bei praktisch jeder Aktion gegen ihn. Dieses Mal kassierte er sogar ein technisches Foul, was ihn an weiteren Protesten nicht hinderte. Aber ihn mit einem zweiten Technischen rauszuwergfen, das wollten die Refs doch nicht.
Stark trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: So nah liegen Glanz und Elend beieinander. 36 Punkte legte er auf (persönlicher Rekord in Play-offs). Kurz vor Schluss gelang ihm das perfekte Zuspiel auf Chet Homgren, der mit einem krachenden Duk die Führung erzielte. Und dann das Foul während des Wurfes und auch noch jenseits der Dreierlinie. Dennoch: Der Kanadier hat eine fantastische Serie gespielt, und er ist mit 25 Jahren noch sehr jung.
x-Faktor
Dereck Lively: Unermüdlicher Arbeiter unter den Körben. 15 Rebounds (4 offensiv) sprechen für sich, dazu eben die Wurfsicherheit im lm letzten Viertel.
Analyse
Die Nummer 1 des Westens ist raus. Und zum Verhängnis wurde den Thunder die Reboundschwäche, also genau die Schwäche, weswegen ihnen so wenige Experten den Marsch in die NBA Finals und mehr zugetraut haben. Weniger erwartet war die plötzliche Schwäche eines Josh Giddey, der den Platz in der Startfünf verlor und von der Bank eine herbe Enttäuschung war. Wie zumindest in Spiel 6 die gesamte Reservebank.
Die Mavs sind breiter aufgestellt. Sie haben ein Top-Duo mit Doncic und Kyrie Irving, der auch diesmal erst in der 2. Halbzeit ablieferte und zwar mit 18 Punkten außergewähnlich. Egal ob Denver Nuggets oder Minnesota Timberwolves: Die Mavs werden Außenseiter sein, aber wenn sie eine Chance sehen, werden sie die auch nutzen.
Ansetzungen heute
Zweimal Spiel 7 – Basketball-Herz, was willst Du mehr
21:30: New York Knicks – Indiana Pacers (3:3)
Der Einsatz von Josh Hart und vor allem OJ Amunoby ist unsicher.
02:00: Denver Nuggets – Minnesota Timberwolves (3:3)
NHL
Edmonton Oilers – Vancouver Canucks 5:1 (3:3)
Nach 1:1 im ersten Drittel entschieden 2 Oilers-Treffer im zweiten Abschnitt innerhalb von 4 Minuten die Partie. Die Canucks prüften Stuart Skinner, wieder ins Oiler-Tor gerückt, mit nur 15 Schüssen. Conor McDavid leistete 3 Assists.
Draisaitl-Watch
Zwei Assistsleistete er. Selbst gab er nur einen Schuss ab. Kämpferisch wie immer in der Defensive.
Spiel 7 findet in der Nacht zu Dienstag (03:00 MESZ) statt. Das Conference Finale zwischen den New York Rangers und Florida Panthers beginnt erst in der Nacht zu Donnerstag, für die Teams also eine relativ lange Pause
von Münchner Löwe | Mai 16, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die Boston Celtics stehen im Conference Finale. Sieg für Dallas in der NBA und Niederlage für Dallas in der NHL
BOSTON CELTICS* – Cleveland Cavaliers 113:98
Großes Handicap für die Cavs. Sie mussten nicht nur auf ihren Superstar Donovan Mitchell verzichten, sondern auch auf Jarret Allen und Chris LeVert. Und das gegen den ohnehin haushohen Favoriten. Lange hielt das Rumpfteam sehr gut mit, im 4. Viertel kamen sie bis auf 3 Punkte heran. Knapp, aber eben nie so ganz, denn imme wenn ein Ausgleich in der Luft war, legten die Celtics nach und die Würfe von Cleveland gongen daneben.
Mann des Tages
Jayson Tatum: Er punktete am besten (25) in einem sehr ausgeglichenen Team, 6 Spieler legten zweistellig auf. Mit 10 Rebounds und 9 Assists schrammte er nur knapp am Triple Double (3 zweistellige Werte) vorbei.
Auffällig trotz der Niederlage
Evan Mobley: Bärenstarke 33 Punkte gelangen dem Cavs-Center, dazu schnappte er 4 Offensiv-Rebounds (Bestwert seines Teams). Nir einen Distanzwurf hat er nicht (0 von 3 Dreierversuche)
x-Faktor
Al Horford: Nimmermüde, der Veteran, der den Celtics in heiklen Situationen so viel Halt gibt mit seiner Erfahrung. Und dass er es nicht verlernt hat, bewies er eindrucksvoll: 22 Punkte, 6 Dreier bei 13 Versuchen und sage und schreibe 7 Offensiv-Rebounds (bei insgesamt 11 der Celtics
Analyse
Wieder eine Was-wäre-wenn-Serie. Nämlich wenn Donovan Mitchell in der Glanzform wie in der 1. Runde gegen die Orlando Magic teilweise aufgetrumpft hat. abe er fehlte halt, und der Ausfall von Kristaps Pozingis bei den Celtics war längst nicht so eklatant. Die Celtics sind auch fürs Ost-Finale gegen die New York Knicks oder Indiana Pacers der klare Favorit.
Und der Verlierer?
Schon das Erreichen der 2. Runde muss als Erfolg gewertet werden. Mehr war nicht drin, erst recht nicht ohne Mitchell. Wenn der bleibt, dürften die Cavs auch in der nächsten Saison zumindest ein Play-off-Kandidat sein.
Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks 92:104 (2:3)
3. Auswärtssieg in Folge dieser Serie. Die Mavs dagegen blieben auch im dritten Spiel nach einer Niederlage erfolgreich. Schon zur Pause hatten sie sich einen 10-Punkte-vorsprung erarbeitet, auch weil Thunder eine grauenhafte Wurfquote hatte (39 OProzent). Luka Doncic wirkte viel spritziger als in Spiel 4, und gerade in der 1. Halbzeit erhielt er viel Hilfe von Derrick Jones (15 Punkte, 6/6 Würfe). Den zweistelligen Vorsprung ließen sich die Mavs nicht mehr nehmen, auch weil außer Shai Gilgeous-Alexander die Thunder nicht ihren besten Tag hatten.
Mann des Tages
Luca Doncic: Ein Triple Double mit 30+ Punkten (31, 11, 10) ist in de NBA immer noch etwas Besonderes. Diesmal gute Körpersprache und nur selten im gehobenen Mecker-Modus. Ganz wird er das nie bleiben lassen.
Auffallend trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: Am Ende sprangen für den Kanadier 30 Punkte, 8 Assists und 6 Rebounds heraus.Doch der Rest war gerade von der Dreierlinie (8 von 36) keine große Hilfe.
x-Faktor
Derrick Jones jr: Am Ende sta nden 19 Punkte für ihn auf der Anzeigentafel. Gerade in der 1. Halbzeit enorm treffsicher.
Ausblick
Jetzt haben die Mavs die Möglichkeit, die Serie zu einzutüten. Ob das gelingt? Da müsste Luka Doncic ähnlich auftreten wie in Spiel 5. Die Thunder haben dagegen enormes Steigerungspotenzial und haben zudem gezeigt auch in de American Airlines Arena bestehen zu können. Ich sehe die Chancen weiter 50:50
Ansetzung heute
02:30: Minnesota Timberwolves – Denver Nuggets (2:3
NHL
Dallas Stars – Colorado Avalanche 3:5 (3:2)
Das wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn die Stars diese Serie einfach so heimgebracht hätten. Zwar gingen sie zweimal in Führung, doch die Avalanche hatte nicht nur die Antwort parat, sondern mit Verteidiger Cale Makar den überragenden Mann auf dem Eis, der gleich zweimal einnetzte.
Meine 🇫🇮 Finnen
Schlugen sich glänzend. Artturi Lekhonen traf zum 1:1 und gab den Assist zum 5:3 für die Stars, Mikko Rantanen gab den Assist zum 2:2 durch Makar. Bei den Stars traf Verteidiger Miro Heiskanen zum zwischenzeitlichen 2:1, Esa Lindell gab die Vorlage zum 3:4.
Ansetzungen heute
01:00: Carolina Hurricanes – New York Rangers (2:3)
04:00: Vancouver Canucks – Edmonton Oilers (2:2)
von Münchner Löwe | Mai 15, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
In eigener Sache
Ich habe heute eine vorsorgliche Darmspiegelung über mich ergehen lassen. Zwei Polypen gefunden, Befund folgt, das Warten nervt. Sollte jeder spätestens in meinem Alter (60) tun. Eine Bitte hätte ich an die Medizin- und Medikamentenforschung. Könnten Sie bitte das Mittel zur Darmentleerung, die schon unangenehm genug ist, ohne dass ich in Einzelheiten gehen mus: nicht ganz so grauenerregend schmeckend machen. Viele Patienten wären äußerst dankbar.
Blick über den Teich, NBA und NHL
Zwei deutliche Heimsiege mit zwei Galavorstellungen in der NBA, ein abgewehrter Matchball und ein Kanada-Thriller in der NHL.
NBA
New York Knicks – Indiana Pacers 121:91 (3:2)
Nach den deutlichen Auswärtsniederlagen bei den Pacers und personell angeschlagen sah es nicht mehr besonders gut aus für die Knicks. Doch ein fuzlminanter Heimauftritt hat Zweifler, zu denen ich mich zähle, eines Besseren belehrt. Mit einer frenetisch bejubelten Leistung im Hexenkessel Madison Square Garden mit viel Prominenz auf den Rängen (wenn ich die nur alle kennen würde) hat New York, ja die Stadt New York, zurückgeschlagen. angeführt von einen wieder mal fulminanten fulminanten Jalen Brunson gewannen schossen sie die Pacers förmlich aus der Halle. Dabei hatte Indiana sogar bessere Werte bei den 3-Punktern.
Doch das Hauptmanko waren die Rebounds: In der 1. Halbzeit, die die Knicks mit 69:54 für sich entschieden, lautete die Bilanz 27:11. Die Knicks verzeichneten dabei mit 12 Offensivrebounds mehr als die Pacers insgesamt. Ein wahrlich nicht alltägliches Ergebnis. Und ein Deutscher war hauptsächlich daran beteiligt. Allein in den ersten 6 Minuten schnappte sich Isaiah Hartenstein unfassbare 5 Bälle am offensiven Brett, insgesamt waren es letztlich 17 Rebounds und davon 12 in der Offensive.
Erneut die Bitte an Bundestrainer Gordie Herbert, vielleicht doch ein Plätzchen für ihn im Olympiateam zu finden?
Mann des Tages
Jalen Brunson: 44 Punkte, das 5. 40+-Spiel in diesen Play-offs. Der immer mitreißt, trifft, wenn es nötig ist, seine Mitspieler gut einsetzt (7 Assists). MvP, schallte es von den Rängen, und zumindest für die Knicks ist das mehr als zutreffend.
Stark trotz der Niederlage
Pascal Siakam: Der Winterneuzugang wehrte sich nach Kräften mit 22 Punkten, davon ein unwirklicher Dreier. Am besten unterstützt wurde er noch von Myles Turner, der 4 von 7 Dreier versente und auf 16 Punkte kam. Co-Star Tyrese Haliburton blieb nach den starken Auftritten zu Hause auffllend zurückhaltend, nahm insgesamt nur 9 Würfe und gab für in weit unterdurchschnittliche 5 Assists.
x-Faktoren
B und Miles McBride: Burks kam erneut von der Bank und gab erneut viel Input. Eine echte Gefahr von draußen (5 von 8). McBride durfte diesmal starten und rechtfertigte das Vertrauen mit 17 Punkten. Donte DiVicenzo dagegen hat seinen Dreier wieder völlig verloren (0 von 6), ließ sich aber nie hängen und war in der Defense ein wichiges Element.
🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Isaiah Hartenstein: Die Monstersleistung bei den Rebounds habe ich schon gewürdigt. Ist bei jedem Angriff anspielbar und verteilt klug die Bälle. 5 Assists und nur 1 Turnover. Und obwohl er in der Devensive oft attackiert wird, leistete er sich nur zwei Fouls.
Ausblick
Extrem unterschiedlich sind die Auftritte beider Teams zu Hause und Auswärts. Ein Spiel 7 im Garden würde mich nicht wundern, zumal Indiana in eigener Halle in den Play-offs noch unbesiegt ist.
Denver Nuggets – Minnesota Timberwolves 112:97 (3:2)
Ein Name genügt: Nikola Jokic. Das Um und Auf bei den Nuggets, ohne den kaum etwas liefe. An dem sich alle aufrichtn können. Hatten die defensivstarken Wolves in den ersten beiden von ihnen gewonnenen Partien noch Mittel und Wege gegen ihn gefunden, stellte er sie diesmal ´vor unlösbare Probleme.
Bis Anfang des dritten Viertels hielten die Wolves noch mit, hatten zeitweise sogar die Führung inne, obwohl sie ohne Mike Conley antreten mussten. Doch dann setzten sich die Nuggets nach und nach ab. Auch weil Anthony Edwars einen für seine Verhältnisse schwarzen Tag erwischt hatte. Nur 18 Punkte, 1 von 5 Dreier, 5 von 15 Würfe.
Mann des Tages
Nikola Jokic: Es sind ja nicht nur die beeindruckenden Zahlen (40 Punkte je 7 Assists und Rebounds 0 Ballverluste). Seine Präsenz auf dem Platz vorn und hinten, seine immer wieder genialen Ideen: Diesmal zeigte er sein ganzes Können und bewies, dass er zurecht zum MvP gewählt wurde. Ich schließe mich an: Der Serbe ist zurzeit der beste Basketballspieler der Welt, und wenn das serbische Team gut eingliedern kann, verspricht das bei Olympia einiges für den Vizeweltmeister.
Auffällig trotz der Niederlage
Nikeil Alexander-Walker. Gerade seine Distanzwürfe (4 von 8) hielten die Timberwolves mehr als eine Hälfte im Spiel. Von ihm muss villeicht noch mehr kommen.
x-Faktor
Kentavious Caldwell-Pope: „KCP“ blieb bisher reichlich unauffällig, diesmal trumpfte er auf. Gerade mit seinem Dreier (4 von 5) war er eine unerwartete Gefahr von draußen.
Ausblick
Was für ein Unterschied zur ersten Reise nach Minnesota in dieser Serie. Damals hatte die Wolves zwei Auswärtssiege im Gepäck, jetzt stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Wenn sie überhaupt eine Chance haben wollen, brauchen sie zum einen eine Ausnahmeleistung gerade von Anthony Edwards und müssen zum anderen hoffen, dass Jokic zu den irdischen zurückkehrt.
Ansetzungen heute
01:00: Boston Celtics – Cleveland Cavaliers (3:1)
03:30: Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks (2:2)
NHL
Florida Panthers – Boston Bruins 1:2 (3:2)
Die Bruins konnten das Aus in der Serie vermeiden. Die beiden Goalies standen im Blickpunkt. Jeremy Swayman (Boston) wehrte 28 von 29 Schüssen ab, sein gegenüber Sergej Dobrowski 21 von 23. Charlie McAvoy mit seinem 1. Play-off-Treffer erzeilte schon Mitte des zweiten Drittels den entscheidenden Treffer.
Edmonton Oilers – Vancouver Canucks 3:2 (2:2)
Ein echter Thriller in Gretzky Town. Die Canucks glichen die 2:0-Fühung der Oilers durch Leon Draisaitl und Ryan Nugent-Hopkins im dritten Drittel aus, als Dakota Joshua nach Anschluss durch Conor Garland 1:49 vor Schluss traf. Doch noch in der regulären Spielzeit ersparten sich Edmonton die Overtime: Evan Bouchard überwand nach Assist von Draisaitl den erneut sehr starken Arturs Silovs 39 Sekunden vor der Schlusssirene. Im Oilers-Tor stand diesmal nicht der bisher eher unglücklich agierende Stuart Skinner, sondern Alvin Pickard, der seine Sache ordentlich machte und 19 von 21 Schüssen abwehrte.
Draisaitl Watch
Der Kölner markierte 1 Tor und einen Assist und hält jetztin den Play-offs bei 20 Scorerpunkten und führt die Liga damit an. Die bisher 6 Überzahltreffer sind ebenfalls Bestwert.
Ansetzung heute
02:00: Dallas Stars – Colorado Avalanche (3:1)
von Münchner Löwe | Mai 14, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Die zweiten Play-off-Runden nähern sich so langsam der Entscheidung. In keiner Serie gibt es einen Sweep, und immer noch ist keine Serie durch. Zwiespalt in Dallas. Während die Mavericks gegen Oklahoma City Thunter ihren Heimvorteil wieder einbüßten, schafften die Stars den zweiten Erfolg bei den Colorado Avalcance.
NBA
Cleveland Cavaliers – Boston Celtics 102:109 (1:3)
Ernüchterung bei den Cavs bereits vor der Partie. Denn ihr überragender Akteur Donovan Mitchell musste wegen einer Wadenverletzung passen. Doch auch ohne ihn wehrten sich die Gastgeber nach Kräften, auch weil sie ihre Dreier glänzend trafen. Bis Mitte des letzten Vietels durften sie auf eine Überraschung hoffen, als sie bis auf 5 Punkte herankamen, doch mit all ihrer Routine und ihrem Können brachten die Celtics den Vorsprung ins Ziel. Gerade Jayson Tatum übernahm Verantwortung. Auffällig war, dass sie für ihre Verhältnisse fast lausige 12 Dreier trafen (bei 32 Versuche, auch das ist für sie arg wenig). Mitentschiedend war, dass die Quote bei den Cavs deutlich nachließ (15 von 48).
Mann des Tages
Jayson Tatum: 33 Punkte, 11 Rebounds, nervenstark bei Freiwürfen (9 von ). Er war der Halt, an dem sich die Celtics immer wieder aufhelfen konnten.
Stark trotz der Niederlage
Darius Garland. Zunächst sehr unauffällig (0 Punkte im 1. Viertel, danach übernahm er Verantwortung und legte am Ende 30 Punkte (12 im letzten Viertel) auf.
x-Factor
Jrue Holiday: Brachte die Halle mit wichtigen Punkten in gefährlichen Phasen wiederholt zum Schweigen. 4 von 8 Dreier fanden das Ziel. 16 Punkte, 7 Rebounds und 6 Assists lautete am Ende die Bilanz.
Ausblick
Alle Trümpfe bei den Celtics. Wenn die Cavs überhaupt eine Chance haben wollen, brauchen sie Mitchell und eine ähnliche Dreierquaote wie im ersten Viertel (66,7) Dass sie im _TD Garden gewinnen können, haben sie in Spiel 2 gezeigt.
Dallas Mavericks- Oklahoma City Thunder 96:100 (2:2)
Was für eine ärgerliche, weil reichlich unnötige Niederlage für die Mavericks, die bis zum vierten Viertel ständig in Führung lagen, und zwar mit bis zu 14 Punkten. Und das, obwohl weder Luca Donic noch Kyrie Irving Topleistungen ablieferten. Doch das reichte lange Zeit gegen erstaunlich harmlose Thunder: Die Mavs versämten es allerdings, konsequenter ihre Angriffe auszuspielen und abzuschließen. So leisteten sie sich fast doppelt so viele Turnover wie der Gegner. Der allerdings hatte ein Riesenproblem: der Distanzwurf. 3 von 18 Dreiern waren erfolgreich, also nur jeder Sechste. Nur Shai Gilgeous-Alexander (obwohl auch ohne Dreierglück) hielt OKC in Schlagdistanz. In der heißen Schlussphase übernahmen die Thuner mehr und mehr die Kontrolle, die Würfe fanden das Ziel, und plötzlich war auch Shai nicht mehr Alleinunterhalter, sondern hatte tatkräftige Hilfe von Chel Holmgren, Luguentz Dort und Jalen Williams.
Mann des Tages
Shai Gilgeous-Alexander: Erneut ein 30+-Spiel des Kanadiers (34). Antreiber, Spiel-Zusammenhalter und das mit einer wunderbaren Geschmeidigkeit.
Stark trotz der Niederlage
PJ Washington: Der Winterneuzugang ist ein großer Trumpf in dieser Serie, trifft seinen Dreier zuverlässig (diesmal: 5 von 11). Ich rätsele mehr und mehr über die Verfassung von Luka Doncic trotz seiner 18 Punkte, 12 Rebounds und 10 Assists. Und noch mehr übewr Kyrie Irving, der in der 2. Halbzeit, wo er bisher sich immer so sehr steigerte, nur auf 5 Pünktchen und 2 Assists kam
x-Faktor
Chet Holmgren: Der Defensiv-Anker mit 4 Blocks. Dazu vielseitig im Angriff. Auch mmer anspielbar
Ausblick
Der Vorteil liegt mE jetzt klarer bei den Thunder als zu Beginn der Serie. Denn ich habe meine Zweifel, ob Donic und Irving sich noch mal aufraffen können. OKC dagegen hat ein lange ziemlich schwaches Spiel noch gezogen, das müsst viel Auftrieb geben.
Ansetzungen heute
02:00: New York Knicks – Indiana Pacers (2:2) Amunoby wird im Garden fehlen. Alec Burks ist von der Bank kommend ein Hoffnungsträger für New York. Und das Heimpublikum natürlich.
04:30: Denver Nuggets -. Minnesota Timberwolves (2:2)
NHL
New York Rangers – Carolina Hurricanes 1:4 (3:2)
Auch den 2. Matchball konnten die Carolina Hurricanes abwehren. Und das obwohl sie im 2. Drittel einen Gegenteffer in Überzahl kassierten und mit Rangers-Schlussmann Igor Schesterkin eine schier unüberwindliches Hindernis fanden. Das änderte sich im Schlussabschnitt und wie! Gleich viermal schlug es im Rangers-Kasten ein: 3 Treffer innerhalb von 6 Minuten wendeten das Blatt.
Meine 🇫🇮 Finnen
Sebastian Aho mitverschuldete durch seinen Scheibenverlust den Gegentreffer. Jonas Kotkaniemi leistete den Assist zum 2:1.
Ausblick
Wie von mir zumindest nicht ausgeschlossen haben die Hurricanes zurückgeschlagen. Wie es dann wirklich ausgeht, will und kann ich nicht vorhersagen.
Colorado Avalanche – Dallas Stars 1:5 (1:3)
Das grenzte im 1. Drittel fast an eine Vorführung, wie Dallas mit Colorado in deren Halle umsprang,. Colorado brachte im 1. Drittel gerade 2 Schässe aufs gegnerische Tor, die Stars dagegen 16, und nu 1 Treffer bringt die Überlegenheit kaum zum Ausdruck. Im zweiten Drittel legten die Stars schnell nach. Casey Mittelstadt ließ zwa schnell den Anschlusstreffer folgen, doch danach hielt die Abwehr von Dallas dem jetzt starken Druck stand. 2 weitere Treffer im 3. Drittel brachten die Entscheidung.
Meine 🇫🇮 Finnen
Miro Heiskanen war mit 1 Tor und 2 Assists Top-Scorer der Partie und in der Abwehr ist er ohnehin fast eine Bank.
Ausblick
Colorado wirkt gehemmt, und die Suspendierung seitens der NHL und NHL-Spielergewerkschaft für Angreifer Waleri Nikuschin wegen nicht näher erläuterter Undiszipliniertheit macht die Sache nicht besser. McKinnon, Rantanen und Co finden nicht zu ihrer Topform. McKinnon zu Hause ohne Scorewrpunkt, das hat es in der gesamten Saison nicht gegeben. Wenn die Stars ihre Nerven behalten und nicht wegschmeißen wie in Spiel 1 (3:4 nach 3:0-Führung, sollten sie die Serie schon morgen Nacht für sich entscheiden.
Ansetzungen heute
01:00: Florida Panthers – Boston Bruins (3:1)
03:30: Edmonton Oilers – Vancouver Canucks (1:2
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