Was vom Tage übrigblieb

Freiburg liefert

Das Achtelfinale der Europa League brachte für die deutschen Clubs alte Bekannte, denn Quarabach Agdam und West Ham United waren schon in der Gruppenphase die Gegner von Bayer Leverkusen und dem SC Freiburg. Bayer tat sich in Aserbaidschan lange sehr schwer. erst als Granit Xhaka und lForian Wirtz eingewechselt wurden, wurde es wirklich zwingend, und so konnten Wirtz und der ebenfalls eingewechselte Patrik Schick noch aus dem 0:2 ein 2:2 machen, das beste Chancen fürs Rückspiel offen lässt.
Ebenfalls eine gute Ausgangsposition schufen sich die Freiburger mit dem 1:0 gegen West Ham. Erneut Michael Gregoritsch erzielte das Goldtor. Ganz am Ende wurde es noch mal aufregend, als der Schiri und der VAR ein vermeintliches Freiburger Handspiel auf Elfmeter überprüften. Sie kamen zum für mich richtigen Schluss koan Elfer.

Damit schaut es für die deutschen Clubs gut aus. Die Bayern stehen bereits im Viertelfinale der CL. Der BVB kann nächste Woche nach dem 1:1 gegen die PSV Eindhoven nachziehen. All das bedeutet auch wichtige Punkte in der Länderwertung. Die besten beiden Länder dieser Saison erhalten einen zusätzlichen Champions-League-Platz, damit würde auch der 5. Rang in der Bundesliga reichen. wäre allerdings schade für das spannende Duell zwischen dem BVB und Leipzig um den 4. Platz. Zurzeit liegen die deutschen Clubs auf eben jenem zweiten Platz hinter Italien und vor England und Spanien, allerdings sind noch eine Menge Punkte zu vergeben.

Spitzenspiel in der NBA

Viele Partien im Grunddurchgang der NBA sind wenig inspirierend. wenig Abwehr, viele Kantersiege. Ganz anders gestern das Spiel zwischen den Denver Nuggets und den Boston Celtics. es ging richtig zur Sache wie in einem Play-off-Spiel, und am Ende hatten die Nuggets das bessere Ende für sich. Mich würde es keineswegs wundern, wenn genau diese beiden Teams auch die Finalserie betreiten würden. Doch bis dahin kann natürlich noch enorm viel passieren. Morgen gibt es dann eine Übersicht nach gut drei viertel in der regulären Saison in der NBA und NHL.

Ein Mann für die Frauen am Weltfrauentag.

Jetzt steht es fest. Christian Wück wird nach Olympia Cheftrainer der deutschen fußball-Nationalmannschaft der frauen. er ist der erste Mann auf diesen Posten seit Gero Bisanz, noch im letzten Jahrhundert, wenn ich die Interims-Zeiten des sehr erfolgreichen Horst Hrubesch nicht zähle. ausgerechnet am Weltfrauentag gab der DFB diese Entscheiung bekannt, vielleicht nicht wirklich glücklich gewählt, aber für mangelndes gespür ist der vVerband bekannt, ich denke an den vergangenen September, als der DFB genau in der Crunchtime des Basketball-Finals Deutschland vs Serbien die Entlassung von Bundestrainer Hansi Flick bekannt gab. Wück hat Meriten: Er war Trainer der U-17-Mannschaft, die vor einem halben Jahr Weltmeister wurde. er kann also mit jungen Leuten.

Absurder Sportsamstag der ARD

Nicht nur plant der angebliche Vollprogramm-sender den obligatorische Wintersport von früh bis Nachmittag und die Sportschau mit den Fußball-Ligen. Jetzt gibt es auch zur Prime Time Biathlon, nämlich aus Soldier Hollow/USA. Biathlon ist damit eine der wenigen Sportarten, die es außerhalb des Fußballs und absoluten Großereignissen regelmäßig auch ins Hauptabendprogramm schafft. Man ist ja vieles gewöhnt, aber Sport von 9.25 bis 0.30 Uhr, nur unterbrochen von Tagesschau, Tagesthemen und (natürlich!) dem Wort zum Sonntag und die Ziehung der Lottozahlen, ist dem Guten bei Weitem zu viel und durch nichts zu gerechtfertigen, zumal ja Eurosport vieles auch überträgt.

 

 

Das war die Woche, die war

Wirklich die Entscheidung?

Jetzt sind es 10 Punkte zwischen Bayer und Bayern. DA fehlt mir die Fantasie, wie das die Münchner noch aufholen wollen. Viel spannender ist da die Frage, ob Thomas Tuchel wirklich bis zum Saisonende Trainer bleibt respektive überhaupt bleiben will. Denn wie er gerade von einigen Medien zu Hauptschuldigen der mauen Auftritte gemacht hat, stellt sich mir die Frage: Warum soll er sich das eigentlich antun? Und dass so viele vermeintliche Interna nach außen dringen, spricht auf für sich. Natürlich hat Tuchel seine Fehler gemacht, aber mittlerweile gibt es eine klare Hexenjagd von Springer, genau wie gegen Joshua Kimmich.

Ansonsten haben sich die Trends weiter festgezurrt. Der VfB Stuttgart nähert sich der Champions-League-Qualifikation mit Riesenschritten. da bleibt also nur der Zweikampf zwischen dem BVB und RBL um den 4. Platz. Die internationale Hochrechnerei, ob vielleicht sogar Platz 5 reicht, erspare ich mir noch. Und hinten bleibt es beim Dreikampf Köln, Mainz und Darmstadt um den Relegationsplatz.

Und wer folgt Tuchel?

der erklärte Liebling der Bayern ist Xabi Alonso. Mich persönlich würde es extrem wundern, wenn Alonso dem Ruf folgen würde. Ich könnte mir vorstellen, dass er seine Mission in Leverkusen auch mit dem Meistertitel als nicht beendet ansieht und es mit dieser truppe auch in der Champions League versuchen will.. Und danach wird er bei Real Madrid anheuern.

Schweizer Dominanz

5 Rennen, 4 Siege, drei 2. Plätze. Das ist die beinahe makellose Bilanz der Schweizer Alpinen bei den Rennen am Wochenende. Bei den Männern gewann Marco Odermatt beide Riesenslaloms in Aspen (er verlängerte seine Siegesserie auf 12) behrami jeweils vor Luc Meillard, der dafür den Slalom entschied. Einen großartigen zweiten Platz belegte der Skilöwe Linus Strasser. Er hat zwar noch theoretische Chancen auf den Slalom-Weltcup, aber den dürfte sich Manuel Feller nicht mehr nehmen lassen.

Die Frauen-Abfahrt in Kvitfjell wurde durch einen Super-G ersetzt, den Lara Gut-Behrami für sich entschied. Im 2. super-G musste sich die Schweizerin nur der Italienerin Federica Brignone geschlagen geben. Das Rennen war irregulär, wurde mehrere Male wg Nebels unterbrochen und dauerte insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden.

Gut-Behrami hat damit beste chancen auf den Gesamtweltcup und auf die kleinen Kristallkugeln in der Abfahrt, im Super-G und im Riesenslalom. sie profitiert dabei natürlich auch vom längerfristigen Ausfall von Mikaela Shiffrin, sofia goggia und Petra Vlhova.

Femke Bol ganz toll

Die Holländerin setzte mit ihrem Weltrekord über 400 Meter das Glanzlicht der Hallen-WM in Glasgow. Sie brauchte für die 2 Runden 49,17. Sie ist damit klare Favoritin für Olympia, und nur der Zeitplan verhindert ein Doppel 400 m flach und 400 m Hürden. Und wenn die Holländerinnen den Staffelstab ohne Unfall ins Ziel bringen, ist Gold auch über 4×400 Meter ziemlich realistisch.

Und sonst?

  • Pokalsiege für die Berlin Volleys und die Frauen des MTV Stuttgart. Eine gelungene Doppel-Veranstaltung in Mannheim, zu der am Sonntag 10000 Zuschauer kamen. Leider recht klare Angelegenheiten in den Finals gegen Herrsching und Potsdam
  • Füchse ohne Blöße. Die berliner gewannen in der Handball-Bundesliga gegen erlangen und führen weiter mit einem Punkt Vorsprung auf den SC Magdeburg.
  • Bayern marschiert. „Nur“ im Basketball, aber immerhin. In der BBL führen sie, und in der Euroleague rücken die Play-Ins in Reichweite.
  • Zweite Plätze für deutsche Langläuferinnen in Lahti. Christina Rydzek musste sich im Freistilsprint nur der Norwegerin Kristine Stavas Skistad beugen. Victoria Carl wurde Zweite über 20 km klassisch im einzelstart hinter der Finnin Lristina Parmäkoski.
  • ein schöner zweiter Platz für Benedict Doll bei seinem Abschied vom Holmenkollen im Massenstart hinter sture Laegreid. In der Mixed-staffel und in der Single-Mixed-Staffel blieben die Deutschen ohne Podestplatz. es siegten Frankreich und Norwegen.
  • Turniersiege im tennis für Alex de Minaur in Acapulco, Ugo Humbert in Dubai und Sebastien Baez in Santiago sowie Yuan Yi in Austin und Katie Boulter in San Diego.

Das wird die Woche, die wird

Rückspiele in der Champions League, Teil 1

Am Dienstag wird es für die Bayern ernst. Sie müssen im Rückspiel gegen Lazio ein 0:1 aufholen. Machbar angesichts der Mittelmäßigkeit des Gegners. Falls es schiefgeht, war es das wohl mit TT. Für RB Leipzig wird es ungleich schwerer. sie müssen auswärts ein 0:1 aufholen, noch dazu gegen Real Madrid. Die Königlichen sind aber zu knacken. Allerdings: bernabeu und Champions League, das ist schon eine Festung. Ansonsten spielen Manchester City gegen Kopenhagen (2:1) und Real Sociedad – PSG (0:2). Nachste Woche dann Teil 2 der Rückspiele.

Diese und nächste Woche kommt es zum Achtelfinale in der Europa League und Conference League. Bayer Leverkusen muss bei Quarabag Agdam antreten, die Reise nach Aserbaidschan dürfte das Beschwerlichste sein. SC Freiburg spielt zu Hause gegen West Ham United.

Abschluss der DEL-Runde

Der 52. und letzte Spieltag des Grunddurchgangs steht in der DEL an. Der Zweite Eisbären Berlin empfängt dabei den Ersten Fischtown Bremerhaven. Nur wenn die Eisbären ohne Verlängerung gewinnen, schaffen sie noch den ersten Platz. Als Letzter stehen die Augsburger Panther fest. Ob sie tatsächlich absteigen müssen, hängt davon ab, ob der Zweitliga-Meister auch aufsteigen darf und will.

Und sonst?

– Das erste Masters-Turnier im Tennis in Indian Wells.Erst aber die Quali u. a. mit Maxi Marterer. Laura Siegemund ist schon raus, hat auch keine Chance auf einen Lucky-Loser-Platz.

– Wintersport satt. Ski alpin in Kransga Gora (Männer, Sl, RS) und Are (Riesenslalom, Slalom)
biathlon in Soldier Hollow/USA. Holmenkollen mit Skispringen, Skilanglauf und Nordische Kombination

Handball national und international
Basketball naitonal und international
Rugby: 6 Nations, 4. Spieltag
Formel 1 in Saudi Arabien. Zu Horny Horner vielleicht morgen ein paar Zeilen.

Was vom Tage übrigblieb

Nix für die Heimteams

Schon die Ansetzungen ließen es erwarten, dass es für die Heimteams in der Fußball-Bundesliga schwer weren würde, denn sie bekamen es mit den ersten 6 der Tabelle zuz tun. Die Bilanz vor den Sonntagsspielen liest sich entsprechend: 5 Auswärtssiege, 2 Unentschieden, davon eines ausgerechnet die Bayern. Bemerkenswert ist der indiskutable Auftritt der Darmstädter gegen den FC Augsburg, wo es nach einer halben Stunde 5:0 für die Gäste stand nach zum Teil indiskutablen ABwehrfehlern, die ich ein einer solchen Häufigkeit noch selten gesehen habe. Am Ende stand es „nur“ 0:6. Ein Einpeitscher kletterte in den Innenraum und redete lautstark mit wahrscheinlich nicht sehr freundlichen Worten auf die versammtelten Profis ein, die den Anstand hatten (oder zu feige waren?) sich nicht einfach vom Acker zu machen.

Der merkwürdige Pfiff

Es war ein stimmungsvoller und auch ergreifender Abend im Mestalla-Stadion zu Valenciaq. Zuerst gedachten alle der Opfer des furchtbaren Wohnungsbrandes, dem 11 Menschen zum Opfer fielen. geehrt wurden Feuerwehrleute, Sanitäterinnen, die durch beherztes Eingreifen noch Schlimmeres verhinderten. Das Mestalla mit seinen steilen Tribünen ist immer wieder toll anzusehen, die Stimmung einzigartig.

Das Spiel hatte es in sich. 2:0-Führung der Gastgeber, dann traf Vinicius jr zweimal, seine sportliche „Rache“, nachdem er vor Jahresfrist ekelerregend rassistisch beleidigt wurde. Und dann schwang sich Schiedsrichter Senor J. Manzano zum Hauptdarsteller der dramatischen Schlussphase auf: Jude Bellingham hatte per Kopf den vermeintlichen Siegtreffer der Madrilenen erzielt, doch während (!) der Flanke dorthin ertönte der Schlusspfiff. Heftige Proteste, zu heftig für Manzano, der Bellingham Rot zeigte. Schiris haben es unbestritten schwer, aber warum machen sie sich das Leben mit so obskuren völlig überflüssigen Pfiffen das Leben doppelt und dreifach schwer? werde ich nicht mehr verstehen.
Insgesamt fand ich Real nicht unverwundbar. RB Leipzig muss am Mittwoch im CL-Rückspiel nur mutig sein, dann ist man nicht völlig chancenlos.

Apropos Endphase: Mit einem Tor buchstäblich in letzter Sekunde durch DArwin Nunez gewann der FC Liverpool bei Nottingham Forest und bleibt Tabellenführer in der Premier League.

40 000 Punkte

Als ob es ein Drehbuchautor geschrieben hätte: Dass LeBron James diese Saison die 40000 Punkte-Marke schaffen würde, war klar. Einen würdigeren Rahmen hätte es kaum geben können. Samstagabend in der heimischen Arena der LA Lakers gegen den Titelverteidiger Denver Nuggets. Zehn Punkte brauchte er vor dem Tip off: Zum letzten Mal, dass er weniger als 10 Punkte in einer NBA-Partie erzielte, war 2007 (!) und vor mehr als 1300 Spielen. Im zweiten Viertel schaffte er es dann nach einem schönen Spin-Move. Was ich danach schön fand: Das Spiel ging einfach weiter, keine Konfettis, keine Ansprache. Das war noch anders, als er vor einem Jahr den Punkterekord von Karim abdul-Jabbar geknackt hatte. Und dann hatte der drehbuchautor noch die makabre Idee und ließ die Lakers nach 46 Minute ausgeglichener Partie am Ende völlig zusammenbrechen, sodass die Nuggets mit 124:114 klar gewannen.

Oilers wieder normal

Blick über den Teich, NBA und NHL

NBA
Nur kurz was zu den aktuellen Spielen. Es gab in Orlando in Treffen der Weltmeister zwischen Franz und Moritz Wagner von den Magic und Dennis Schröder von den New Jersey Nets. Franz war mit 21 Punkten, davon 15 in der 1. Hälfte, Topscorer der Partie. Moritz legte 16 Punkte auf, Dennis Schröder 15. Die Magic gewannen am Ende klar.

Ein Höhepunkt des gestrigen Spieltags war der Buzzerbeater von Max Strus zum Sieg der Cleveland Cavaliers gegen die Dallas Mavericks, die 2 Sekunden vor Schluss noch in Führung gegangen waren. Ganz groß spielte mal wieder Luka Doncic von den Mavs auf mit 45 Punkten, 14 Assists und 9 Rebounds. Er traf 17 seiner 29 Versuche und 6 von 11 Dreiern. Dabei kommt er mir so gedrungen vor wie sonst zum ganz zu Saisonbeginn.

Jetzt aber zum Stand der Dinge knapp 60 der 82 Spiele

Eastern Conference
Mittlerweile einsame Kreise ziehen die Boston Celtics mit bereits 7,5 Siegen Vorsprung auf den Zweiten Cavs. Sie stellen auch das mit abstand erfolgreichste Team der gesamten NBA. Einen weiteren Sieg dahinter sind die Milwaukee Bucks. Von Platz 4 bis 8 gibt es einen hübschen Fünfkampf, darunter die Orlando Magic, um 3 direkte Play-off-Plätze. Die anderen beiden Teams sind ziemlich sicher in den Play-ins. Dort treffen sie dann wohl auf die Chicago Bulls und Atlanta Hawks. Nets und Raptors haben noch eine Außenseiterchance mit einer fulminanten Siegesserie Für Hornets, Wizards und Pistons ist das Play-off-Rennen gelaufen. Die Pistons sind mittlerweile bei 9:49 Siegen, gerade Cade Cunningham dreht zurzeit ziemlich auf.

Western Conference
Dort geht es sehr viel spannender zu. Die Minnesota Timberwolves und Oklahoma City Thunder halten sich an der Spitze, zurzeit gleichauf auf Platz 1. Die Denver Nuggets und LA Clippers lauern dahinter und scheinen sicher in den direkten Play-offs.. Und dann gibt es einen wüsten Kampf um die direkten Play-off-Plätze, in den die New Orleans Pelicans, die Phoenix Suns, die Sacramento Kings,  die Dallas Mavericks, Golden State Warriors und LA Lakers verwickelt sind. Da winken schon Play-in-Serien, die vom Namen her finalwürdig sind.

Etwas abgefallen nach dem Zwischenspurt sind wieder die Utah Jazz und auch die Houston Rockets.. Da hilft nur eine Monsterserie. Memphis Grizzlies, Portland TB und San Antonio Spurs sind raus.

Stats
Luka Doncic führt die Punktewertung mit 34,5 ppg an vor Shai G-Alexander (31,2) und Giannis Antetokuonpo (30,7). Joel Embiid fehlt bereits in dieser Wertung. Der Sixer ist zumindest bis zum Ende der regular Season nicht spielfähig. Domantass Sabonis mit mit 13,2 Rebounds/Game vor Rudy Gobert und Nikola Jokic. Sabonis hat auch die meisten Triple und Double Doubles. Tyrese haliburton ist mit 11,6 Assists/Game das Maß aller Dinge vor Trae Young und Doncic. Und Victor Wenbanyama, der so gehypte Rookie, hat zumindest mit 3,3 Blocks/Spiel eine echte Marke gesetzt.

NHL
Hier sind 56 bis 61 Spiele absolviert. Ich verfolge das geschehen nicht sehr intensiv, außer Leon draisaitls Edmonton Oilers. Die sind nach ihrem 17 Spiele lang währenden Rekordsiegeslauf wieder auf dem Boden der Tatsachen.

Eastern Conference
Ich schau auf Platz 1, und staune. Dort stehen die Florida Panthers, gleichauf mit den Boston Bruins bei einem Spiel weniger. Den Bruins gelang das zweifelhafte Kunststück, zuletzt 3 Spiele in Folge in Overtime oder Shootout zu velieren und insgesamt 5 der letzten 10. Nur einen Punkt dahinter sind die New York Rangers. Ziemlich sicher in den Play-offs, es gibt keine Play-Ins, sind die Carolina Hurricanes, die Toronto Maple Leafs sowie die Detroit Red Wings. Gute Chancen haben auch die Philadelphia Flyers und Tampa Bay Lightning. Captals, Islanders und Penguins dürfen noch auf eine Superserie hoffen, der Rest darf für den Urlaub planen oder einen WM-Trip auf sich nehmen.

Western Conference
Achtung, Achtung! Mit den Vancouver Canucks und den Winnipeg Jets führen 2 kanadische Teams die Conference an. Die Canucks haben zwar 4 Punkte Vorsprung, aber gleich 4 Spiele mehr als die Jets. Sicher in den Play-offs sehe ich die Dallas Stars, Colorado Avalanche und Las Vegas Knights. Beste Chancen haben auch die Edmonton Oilers und LA Kings. Zurzeit sehr stark sind zurzeit die Nashville Predators und Calgary Flames. Der Rest scheint mir zu unkonstant. Nur noch trostlos sind die San Jose Sharks und Chicago Blackhawks.

Stats
Nikita Kutscherow hat mit 103 Punkten bisher als einzig Nathan Mcver Spieler die 100er-Marke überschritten. Er führt vor Nathan McKinnon von den Avalanche (98), der in jedem seiner Heimspiele mindestens einen Scorerpunkt beisteuerte., und Conor McDavid (Oilers/91). Dieser führt die Assists mit 70 an vor Kutscherow und McKinnon. Austin Matthews von den Maple Leafs hat 52 Treffer geschossen.

Leon Draisaitl hat 73 Punkte erzielt (29 Torem 44 Assists) und liegt damit auf Platz 11. Tim Stützle 54 Punkte (14, 40), JJ Peterka 37 (19, 18) und Moritz Seider 32 (7,25) sind große und sehr große Faktoren in ihren Teams.

 

Das war die Woche, die war

Mut zu Lücke heißt meine Devise, sonst komme ich zu überhaupt keinem Ende mehr angesichts der Vielfalt der Geschehnisse.

Ach Tuchel

Eine Woche zum Vergessen der Bayern mit der Niederlage beim VfL Bochum gestern fast als negativen Höhepunkt. Okay, sie hatten diesmal sogar Torchancen und haben sogar 2 Tore erzielt und mit ein bisschen mehr Spielglück auch einen Punkt oder gar einen Sieg schaffen können. Aber insgesamt war das wieder extrem wenig nach der guten Anfangsviertelstunde. Und einige Spieler sind halt in einer veritablen Formkrise wie zB Harry Kane, der in der Verfassung der Hinrunde gestern mindestens 3 Tore geschossen hätte.Undfassbar sein Fehlschuss frei vor Riemann, der jedem Football-Kicker Ehre gebracht hätte. Er liebäugelt angeblich ja mit einer NFL-Karriere nach dem Fußball.  Dazu die üblichen Tuchelschen Fehler. Warum um Himmelswillen kam Tel erst in der 79. Mnute. Der hat in seiner kurzen Eissatzzeit für extrem viel Alarm gesorgt genauso übrigens wie auch Sané, der ebenfalls viel zu spät zum Einsatz kam.

Thomas Müller und Joshua Kimmich bestätigten allerdings mit ihrer mehr als mauen Leistung nachträglich Tuchels Entscheidung vor einer Woche, sie bei Bayer nicht von Anfang an zu bringen.

Schaut man rein auf die Zahlen, stehen die Münchner mit 50 Punkte, einem zumindest zurzeit sicheren Platz 2 und einem tollen Torverhältnis gar nicht so schlecht da. Aber Bayer Leverkusen spielt halt eine fast unwirklich gute Saison. Aber jetzt geht halt gerade gar nicht mehr, und keiner symbolisiert das wohl mehr als Upamecano, der in 2 Spielen in Rom und Bochum durch völlig unsinnige Aktionen im eigenen Strafraum zwei Elfmeter verursachte und jeweils Gelb-Rot sah. Vielleicht ganz gut für ihn und die Münchner, dass er jetzt gegen RB Leipzig und später im Rückspiel gegen Lazio pausieren muss.

Tuchel fand die Niederlage sehr ungerecht. Witzig, dass er diesmal die expected Goals und so bemühte. Von denen war gerade bei der Bayer-Partie, als sie knapp über 0 lagen von ihm weniger die Rede … Offenbar darf er jetzt sogar im Amt bleiben auch mangels Alternativen und weil die Bayern nicht jedes Frühjahr den Trainer rausschmeißen wollen. Aber es knirscht schon gewaltig und die Tuchelsche Art, seine Spieler zu kritisieren wie zuletzt Tel trägt nicht gerade zur Verbesserung des Binnenklimas bei. Und dabei schließe ich Tuchels abgeblichen Satz „ihr seid nicht so gut, wie ihr denkt“ ausdrücklich gar nicht mit ein, weil der mir doch reiclich unbestätigt scheint

Bayer hat auch die hohe Hürde Heidenheim, zuletzt acht Spiele in Folge unbesiegt, genommen. Acht Punkte Vorsprung hat das Team, alle Trümpfe für den ersten Meistertitel in der Hand. Sie müssen nur bei ihrer Maxime Spiel-für-Spiel bleiben. Gerade das gerade aufploppende Thema „keine Niederlage in der Saison?“ darf für die Truppe überhaupt kein Thema sein. Da habe ich bei Trainer Alonso aber auch wenig Bedenken.

Mainz, wie es siegt und bangt

Ein sehr lebhaftes Lebenszeichen haben die Rheinhessen im Abstiegskampf von sich gegeben mit dem erkämpften 1:0 gegen den FC Augsburg. Trainereffekt mit dem gerade geholten Bo Hendrickson. Mal sehen, wie nachhaltig der ist. Jetzt geht es am Freitag nach Leverkusen. Erwähnenswert ist die Partie noch leider wegen dem attentat-mäßigen Foul von Augsburgs Pedersen, für das er vollkommen zu recht Rot sah und hoffentlich für lange Zeit aus dem Verkehr gezogen wird. Will niemand sehen.

Union und Bochum haben sich erst mal aus der größten Gefahrzone entfernt mit ihren Siegen in Hoffenheim und gegen Bayern. Köln, Mainz und Darmstadt kämpfen realistisch gesehen nur noch um den Relegationsplatz. Gladbach sollte aber mal wieder punkten, möglichst dreifach, um din den Strudel gar nicht erst zu geraten

Zu den Protesten mit Tennisbällen habe ich bereits gestern einen Text fabriziert.

https://blickueberdenteich.de/ein-versuch-ueber-tennisbaelle/

Hübscher Rekord, aber wen kümmert es?

All-Star-Weekend jetzt auch in der NBA, nämlich in Indiana aber in aller gebotenen Kürze. Am unterhaltsamsten war noch der Dreier-Wettstreit zwischen Steve Curry und Sabrina Ionescu von der WNBA, das Curry mit 29:26 für sich entschied. Ionescu sammelte dafür genau so viele Punkte wie der spätere Sieger Damian Lillard beim eigentlichen Dreier-Contest. Geradezu erbärmlich war der Dunk-Wettbewerb. Bezeichnend, das diesen mit Mac McClung ein Spieler gewann, der in der Saison in der NBA keine Rolle spielt.

Das eigentliche All-Star-Spiel Ost gegen West entschied der Osten mit 211:189 für sich. Erstes Mal über 200 Punkte, Verliererteam mit den meisten Punkten so viele Dreier wie noch sowie weitere Rekordeund und … Kurz reingeschaut, natürlich nur relive, sogar beifällig über Lokalmatador Tyrese Haliburtons Dreierserie und am Ende noch mal geschaut, wer denn gewonnen hat und MvP wurde. Damian Lillard und nicht Haliburton, was einige der Indiana-Pacers-Fans mit Pfiffen quittierten. So geht Fairness.

Frankreich und Norwegen top – die Deutschen ordentlich.

Gestern ging die extrem stimmungsvolle Biathlon-WM in Nove Mesto zu Ende mit den Massenstarts, die fast planmäßig eine Französin (Justin Braisaz Bouchet und ein Norweger (Johannes Tignes Boe) gewannen. Am Ende holten die Franzosen 6 Titel und die Norweger 4. Nur die Italienerin Lisa Vitozzi im Einzel bei den Frauen und die schwedische Männerstaffel brachen in die französisch-norwegische Titelphalanx ein. Boe hält nun bei 20 WM-Goldmedaillen, soviele wie sein Landsmann Ole Einar Björndalen. Julia Simon holte gleich 4 Titel

Die Deutschen gewannen am Ende 3 Medaillen, nicht schlecht aber angesichts der Vorleistungen dann doch enttäuschend. Das Gemurre über schlecht laufende Ski wollte die ganze Zeit nicht verstummen, aber auch am Schießstand lief keineswegs alles rund. Fantastisch ist natürlich die Geschichte der Sophia Schneider, die am Samstag schon im Bus nach Hause saß, ehe sie davon erfuhr, dass sie die kurzfristig erkrankte Franzi Preuß bersetzen müsste. Sie tat das sogar als verantwortungsvolle Schlussläuferin und sicherte ihrem Team die Bronzemedaille.

Kasai punktet

Der Skisprung-Weltcup in Sapporo brachte ein schier unglaubliches Ergebnis. Der 51-Jährige Noriaki Kasai schaffte es nicht nur ins nationale Kontingent. Er überstand beim 2. Springen auch die Quali sowie den 1. Durchgang und sammelte als 30. einen Punkt, immerhin vor Leuten wie den slowenischen Mansnchafts-Weltmeister Timi Zajc und dem Deutschen Pius Paschke. Es siegten die Österreicher Stefan Kraft am Freitag und Manuel Fettner am Samstag.

Und sonst?

1. Eine Schwimm-WM in Katar. Allerdings fehlte wegen Olympia im Sommer ein Großteil der Weltelite, sodass sie ein ziemliches Muster ohne Wert ist. Isabell Gose gewann drei Medaillen. Ihr faszinierendes 1500-Meter-Rennen mit einem Zweikampf gegen die am Ende knapp siegreiche Italienerin Quagliarella war nicht nur aus deutscher Sicht ein Höhepunkt. Gose ärgerte sich sehr über den verpassten Titel, denn bei Olympia kommt die vermeintlich unschlagbare Katie Ledecky wieder zurück. Der Chinese Pan Zhanle schaffte als Startschwimmer der 100-m-Staffel den einzigen Weltrekord der Veranstaltung. Zumindest ich kann die Leistungen und was sie für Paris bedeuten nicht wirklich einordnen.

2. Eine Eisschnelllauf-WM auf dem „Sahneeis“ von Calgary, mittlerweile auch schon 36 Jahre alt. Naja nicht das Eis, aber die Halle wurde für Olympia 1988 errichtet. Lief bei mir völlig unter dem Radar. Jordan Stolz aus den USA sammelte gleich 3 Titel über 500, 1000 und 1500 Meter, ein bemerkenswertes Triple. Und der Kerl ist erst 19 Jahre alt.

3. Ein Ösi-Sonntag bei den Alpinen. Die so gebeutelte Skination, noch kein (!) Abfahrtssieg bei den Männern diese Saison, schaffte 2 Erfolge durch Vincent Kriechmayr im Super-G in Kvitfjell und und Stephanie Venier im Super-G von Crans Montana. Kriechmayr holte am Samstag mit Platz 2 in der Abfahrt den ersten Podestrang in dieser Disziplin für Rot-Weiß-Rot. Die deutschen Männer praktisch inexistent. Beim Saisonfinale der besten 25 fehlen sie sowohl in der Abfahrt als auch bei den Männern. Und die Frauen haben auch nur eine Kira Weidle. Wenn die nicht nach vorn fährt wie am Sonntag mit Platz 9, sieht es zappenduster aus. Emma Aicher ist ja ein sehr hoffnungsvolles Talent, aber grade mal wieder nicht in Form

In Abwesenheit von Mikaela Shiffrin konnte sich Lara Gut-Behrami mit einem Sieg und einem 3. Platz in 2 Abfahrten sowie einem 6. Platz im Super-G absetzen. Premierenerfolg in der 2. Abfahrt für Marta Bassino. Und beim Super-G der Männer blieben die ersten 31 innerhalb von einer Sekunde. Der 31. blieb also mit nur 0,99 Sekunden ohne Punkt, das hat es im Weltcup noch nie gegeben.

4.In einem dramatischen Spiel verlor der SC Magdeburg mit 27:28 bei Hannover Burgdorf und kassierte in der Handball-Bundesliga die erste Niederlage. Spitzenreiter sind damit die Füchse Berlin mit 2 Punkten Vorsprung. Jetzt können sie ernsthaft von der Meisterschaft träumen, jetzt aber eine schwere Auswärtshürde bei Flensburg-Handewitt.

5. Und doch was zu feiern bei Bayern: nämlich den Pokalsieg der Basketballer mit zwei letztlich ungefährdeten Siegen im Final Four in München gegen Brose Bamberg und ratiopharm Ulm. In der Form auch klarer Meisterschafts-Favorit.

Ganz am Ende noch eine sehr traurige Nachricht: Der Kenianer Kelvin Kiptum, Weltrekordler im Marathonlauf, ist im Alter von nur 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er hätte dieses Jahr höchstwahrscheinlich die 2-Stunde-Marke geknackt. Verdammtes Autofahren in Kenia, ja ganz Afrika.

Die Wochenvorschau folgt …

 

Das wird die Woche, die wird

Biathlon-WM in Nove Mesto und Schwimm-WM in Doha, ansonsten viel Business as usual und der Beginne der K.-o.-Runden im internationalen Fußball.

Fortsetzung der französisch-norwegischen Festspiele

Nach dem Ruhetag gestern geht es heute in die zweite und letzte Woche bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Nove Mesto. Wieder werden erneut die Massen in Strönen kommen. Das Wetter könnte etwas besser mit nicht ganz so viel Regen werden, hat aber bei klaren Plusgraden mit Winter nix zu tun. 7 Wettbewerbe stehen noch aus, je 3 bei Frauen und Männer und die Single-Mixed-Staffel mit je einer Frau und einem Mann und offenbar nur einem Team pro Land. Die Frage lautet, ob und wer in die französisch (Frauen)-norwegische (Männer) Titel-Phalanx einbrechen kann. Echte Kandidaten sehe ich nicht, vor allem wenn die Superstars Julia Simon (3x Gold) und JT Boe) 1x Gold, zweimal Silber) weiter ihre Glanzform in die aufgeweichte Loipe bringen mit vernünftigen Latten unter den Füßen. Die Deutschen wären über jede Medaille froh. In allen Staffeln haben sie Chancen, in den Einzelwettbewerben muss schonn viel zusammenlaufen, vor allem die Skier, dass es sich mit Edelmetall ausgeht.

Folgt jemand Angelina Köhler

Was waren das für ergreifende Bilder aus Katar, Angeline Köhler vor lauter Freude nach ihrem WM-Titel über 100 Meter Schmetterling heulend kaum einen Ton herausbrachte und auch bei der Siegerehrung hemmungslos weinte. Ging ans Herz. Bis Sonntag läuft die Schwimm-WM, und es ist durchaus Stimmung, obwohl die Felder zum Teil sehr reduziert sind wg der Olympischen Spiele schon im Juli/Anfang August. Aus deutscher Sicht stellt sich die Frage, ob jemand Köhler auf dem Einser-Podest folgt. Zumindest Medaillenchancen räume ich heute über 200 Meter den beiden Lucas´Märtens und/oder Matzeroth ein. Ansonsten halte ich mich mit Vorhersagen vornehm zurück. Ein Augenmerk verdient der Chinese Pan Zhanie, der in Doha neuen Weltrekord über 100 Meter Freistil schwamm als Startschwimmer der Staffel. Das Finale über 100 Meter wäre am Donnerstag (Abendsession ab 17 Uhr)

Wer verliert, ist raus

Endlich beginnt bei den Männern die K.-o.-Phase in den europäischen Fußball-Wettbewerben, das Taktieren und Abwarten hat ein Ende. _Allerdings nicht für die Zuschauer – zumindest in der Champions League. Wie seit ein paar Jahren üblich, streckt sich das Achtelfinale über 5 Wochen. Die Hinspiele diese und nächste Woche jeweils Dienstg und Mittwoch. Es folgt die noblgatorische Pause für die Länderspiele und danach in wieder zwei Wochen die Rückspiele. Die Leipziger bekommen es heute mit Real Madrid zu zun, der FC Bayern muss morgen bei Lazio antreten. Auch wenn es noch ein Rückspiel zum Korrigieren gibt – eine Niederlage würde das Team und vor allem Trainer Thomas Tuchel extrem unter Druck setzen. Und Lazio ist wie fast alle italienischen Teams in der Abwehr ziemlich schwer zu knacken.
Nächste Woche ist dann Dortmund dran am Dienstag bei der PSV Eindhoven. A bin ich aber in einem Konzert.
In der Europa und der Conference League steht die Zwischenrunde an. Mit je acht Spiele jeweils am Donnerstag diese und nächste Woche. Der SC Freiburg trifft dabei auf RC Lens, wo mit das stimmungsvollste Stadion der französischen Liga wartet. Duell auf Augenhöhe, würde ich sagen. Bayer Leverkusen ist schon fürs Achtelfinale qualifiziert. Eintracht Frankfurt tritt gegen Union St. Gillouse an. Die Belgier warfen vergangene Saison den 1. FC Union aus der Europa League und machten auch Bayer Leverkusen das Leben schwer. Einer der auffälligsten Spieler war da Victor Boniface, der damit letzte Zweifel bei Bayer beseitigte und beim Werksclub jetzt unter Vertrag steht, leieder abe zurzeit verletzt ist nach einer großartigen Hinrunde.

Wintersport trotz Frühlingst-Dartsemperaturen

– Die Alpinen fahren in Kvitfjell (Männer/Abfahrt, Super-G) und in Crans Montana (Frauen/2 Abfahrten, Super-G). Heimspiel für Marco Odermatt und die Frage, ob Mikaela Shiffrin schon bereit ist.
– Die Skispringer sind in Sapporo tätig
– die Langläufer heute noch mal in Canmore und am Wochenende in Minneapolis

Und sonst?

– nach dem Topspiel Bayer gegen Bayern hat uns der Bundesliga-Alltag wieder. Interessant wird es in Heidenheim, wo der seit 8 Spielen ungeschlagene Aufsteiger den gegen Bayern so überzeugenden Spitzenreiter Bayer Leverkusen empfängt. Die Münchner ihrerseits wollen sich am Sonntag beim VfL Bochum rehabilitieren.
– auch die übrigen Fußball-Ligen in Europa und anderswo haben volles Programm. Vom Namen her spannend: Manchester City vs FC Chelsea am Samstagabend. Sonst haut mich wenig vom Hocker, zumal in den großen Ligen außer eben in England zumindest die Tielfrage zu Gunsten von Real, Inter und PSG entschieden scheint.
– Eine besondere Erwähnung verdienen die Basketballer, bei denen am Wochenende das Final Four im Pokal in München stattfindet. Im Halbfinale trifft der FC Bayern auf Brose Bamberg und Alba Berlin auf Meister Ratiopharm Ulm. Dürfte schon zeimlich ausverkauft sein.
– weil wir schon beim Basketball sind: In der NBA kommt es zum Allstar-Weekend. Das Hauptspiel bestreiten am Sonntag die Auswahlteams der Eastern und Western Conference. Deutsche Profis sind nicht dabei dafür Größen wie LeBron James, Steve Curry und Giannis Antetokuonpo. Tags zuvor die üblichen Skills im Dreipunkte-Shoutout, Dunking und ein Spiel der Rookies (1. Jahr)  gegen die Sophomores (2. Jahr). Sicher alles nett anzuschauen, aber ohne wirklichen sportlichen Wert. Außerdem kommt es zu einem Dreier-Wettbewerb zwischen dem in dieser Beziehung unvergleichlichen Steve Curry und Sabrina Ionescu von den New York Liberty, die vergangenes Jahr beim WNBA-Dreier-Contest 37 von 40 möglichen Punkten sammelte und damit Currys NBA-Rekord übertraf. Curry spielt mit NBA-Bällen von der NBA-Distanz, Ionesco mit WNBA-Bällen von der etwas kürzeren WNBA-Distanz, die der europäischen Distanz gleicht.
– DEL mit zwei Spieltagen verteilt über die ganze Woche
– HBL wie gehabt national (Donnerstag bis Freitag) und international (Champions un d European League)
– Im Darts 3. Spieltag der Premier League in Glasgow
– im Snooker die Welsh Open in Cardiff
– Tennisturniere in Rotterdam, Delray Beach und Buenos Aires (Männer) und Doha (Frauen). In Doha ist praktisch die gesamte Weltelite am Start. Keine Deutsche nirgends im Einzel, und Laura Siegemund hat fürs Doppel offenbar zurückgezogen.

Und keine NFL mehr bis September. Seufz