Dramatik im NBA-Westen

Blick über den Teich, NBA

Die Teams haben jetzt  50+/- absolviert, und mehr und mehr zeichnen sich die Konstellationen ab. Aber noch ist zwar nicht alles, aber vieles drin. Mit entsprechenden Serien kann es noch sehr nach oden oder nach unten gehen für praktisch alle Teams.

Eastern Conference

Die Boston Celtics ziehen jetzt doch schon recht einsam ihre Bahn und haben jetzt schon 5 Spiele Vorsprung auf die Cleveland Cavaliers und 6 auf die zurzeit etwas schwächelnden Milwaukee Bucks, die mit Verletzungspech hadern, und den NY Knicks, die gerade nach 9 Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen mussten. Sehr im Slump sind die Philadelphia 76ers, die in der gesamten regular season, also noch 32 Spiele auf ihren MvP Joel Embiid verzichten müssen. Ganz vorne werden sie nicht mehr eingreifen können. Zumindest für die Play-Ins (Platz 10) oder gar die Play-offs (Platz 6) müsste es trotzdem noch reichen. Und wenn Embiid da in voller Stärke zurückkommt, ist immer noch vieles möglich. Ob das der Fall ist, darf allerdings bezweifelt werden.

Kandidaten für die Play-Ins sind auf deden Fall die Indiana Pacers, die Miami Heat und die Orlando Magic. Bei denen kommt Franz Wagner nach seiner Verletzung gut in Schwung, legte gerade gegen die Detroit Pistons 38 Punkte auf – Karriere-Bestwert eingestellt.

Der Rest im Osten darbt so vor sich hin. Abgeschlagen sind allerdings nur die Washington Wizards, Charlotte Hornets und die Pistons. Die zeigen sich aber insgesamt nach ihrwer furchtbaren Niederlagenserie verbessert und gewannen heute Nacht bei den Sacramento Kings, immerhin im Westen ein klarer Play-off-Kandidat – und wie ich schon öfter schrieb, mein derzeitiges Lieblingsteam der Liga. Eines muss man ja habend dürfen.

Western Conference

Hier entbrennt an der Spitze ein ganz knapper Vierkampf. Die Denver Nuggets, Minnesota Timberwolves, Oklahoma City Thunder und LA Clippers sind gleichauf. Die Nuggets machen für mich gerade den besten Eindruck, und den Clippers hat die Verpflichtung von James Harden sehr gut getan. Eine echte Prognose auf den Conference Sieger wage ich nicht angesichts der vielen Unwägbarkeiten wie Verletzungen und Formkrisen.

Der Rest hat schon 5 Siege Rückstand und mehr. Die Phoenix Suns haben sich gefangen und dürften Platz 5 oder 6 (vielleicht sogar mehr?) schaffen, vor allem wenn das extrem starke Trio Kevin Durant, Devin Booker und Bradley Beal gesund bleibt. Vielleicht ist das sogar die beste Dreier-Kombo der gesamten Liga. Bis Platz 12 und den Houston Rockets reicht die Garde der Play-off-Kandidaten mit mehr (Kings, Lakers, Warriors, Mavericks) oder weniger (Rockets, Jazz) guten Chancen. Aus 12 mach‘ 10, heißt also die Playoff-Devise. Nur die San Antonio Spurs mit dem sich weiter stetig verbessernden Super-Rookie Victor Wembanyama, die Portland Trail Blazers sowie die Memphis Grizzlies mit ihrem verheerenden Veletzungspech sind aus dem Rennen.

Heute ist Trade-DEadline

Das Internet ist voll von Gerüchten, aber wirklich spannende Trades sind bisher fast ausgeblieben. Der Wechsel von Pacal Siakam von Toronto zu den Indiana Pacers war noch der Spektakulärste, ist aber auch schon etwas her. Angeblich will sogar LeBron James die Lakers verlassen, weil sie so mittelmäßig sind, ein wüstes Dementi seines Managers folgte. Die Lakers ihrerseits baggern an Dejounte Murray von den Atlanta Hawks, doch noch bieten sie zu wenig. Nicht Geld, sondern einigermaßen adäquate Spieler sind gefragt, und da haben die Lakers kaum etwas anzubieten. Aus deutscher Sicht interessant: Wechselt Dennis Schröder zu den Timberwolves? Oder gar zurück zu den Lakers, die einen schnellen Spielmacher wie den deutschen Weltmeister sehr gut brauchen könnten?

Heute um 21 Uhr MEZ schließt das Transfer-Fenster. Ich mach aber keinen Dead-Line-Day.

Das wird die Woche, die wird

Pokal, Teil III und IV

Das vom DFB zerstückelte Viertelfinale wird diese Woche komplettiert. Heute das  schon das für mich vorweggenommene Finale zwischen Tabellenführer Bayer Leverkusen und dem Dritten VfB Stuttgart. Der Sieger, egal wer es ist, muss als klarer Favorit auf den Pokalsieg gelten. Morgen will Regionalligist 1. FC Saarbrücken gegen Borussia Mönchengladbach sein Pokalmirakel fortsetzen und nach Bayern München und Eintracht Frankfurt den driten Bundesligisten in Folge rauswerfen. Für Gladbach ist der Pokal dagegen die Chance, eine eher sehr trübe Saison aufzuhellen. Fortuna Düsseldorf und der 1. FC Kaiserslautern haben sich ja letzte Woche in den Zweitliga-Duellen bei St. Pauli und beim 1. FC Kaiserslautern die Halbfinaltickets besorgt. Sky ist dabei, direkt nach der Konferenz und mit wahrscheinlich epischer Nachbereitung u. a. mit Loddar.

Spitzenspiel der Bundesliga

Samstagabend um 18.30 Uhr ist es soweit. Da kommt es nicht nur dem Namen nach zum Topspiel der Woche zwischen dem Ersten Bayer Leverkusen und dem Zweiten FC Bayern, die sich vom Rest der Liga schon um 10 Punkte und mehr abgesetzt haben. Gewinnt Bayer, hätten sie danach 5 Punkte Vorsprung auf die Münchner, das wäre schon eine Vorentscheidung. Die meisten Afrika- und Asienspieler sind zurück, doch gerade die Bayern haben viel Verletzungspech: Serge Gnabry, Kingsley Coman und Anthony Davies fallen sicher aus. Bei den Leverkusenern fehlen  unter anderem Boniface und Palacios. Sky, wahr

Tolle Stimmung bei den Biathleten garantiert – und live im Fernsehen

Morgen beginnen mit der Mixed-Staffel die Biathlon-Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto. Zuletzt war der Ort 2013 Gastgeber, und die Stimmung war grandios mit 30 000 Zuschauern, obwohl die hochgewetteten Gastgeber nicht wie erhofft abschnitten. Das dürfte dieses Jahr nicht anders sein, obwohl die Tschechen  höchstens Außenseiter an den Start bringen. Insgesamt stehen 12 Wettbewerbe auf dem Programm, je 5 bei Frauen und Männern sowie zwei Mixed-Staffeln. Bei den Männern sind die Norweger in allen Wettbewerben Favorit, jeder des Teams kann gewinnen. Bei den Frauen haben die Französinnen sehr überzeugt. Doch gerade im Biathlon kann viel passieren. Die deutschen Hoffnungen liegen vor allem bei Benni Doll, allen Staffeln sowie Franzi Preuss, wenn sie gesund ist und bleibt. Das Wetter ist wenig winterlich mit Plusgraden. Und für Biathleten besonders problematisch dürfte der zurzeit heftig blasende Wind sein. Das kann das Ergebnistableau natürlich gewaltig durcheinanderwirbeln, und das erweiterte Favoritenfeld ist ohnehin groß.

In der Süddeutschen ist heute ein bemerkenswertes Interview mit Magdalena Neuner. Sie gibt darin Einblicke über ihr Seelenleben während ihrer Karriere, und ich begreife ein bisschen, warum sie bereits mit 25 Jahren bei noch voller Leistungsfähigkeit ihre Karriere beendet hat. Wahrscheinlich hinter einer Bezahlschranke, aber:

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/sport/magdalena-neuner-interview-depressive-phasen-humor-biathlon-wm-e633940/

ARD und ZDF sowie Eurosport übertragen jeden Wettbewerb in aller Ausführlichkeit. Wie es sich für eine WM in einer spannenden Sportart gehört. Morgen Mixed-Staffel (17.20), Freitag Sprint der Frauen (17.20),  Samstag Sprint der Männer (17.05= und Sonntag Verfolgung Frauen (14.30) und Männer (17.05).

Wenig Stimmung bei den Schwimmern – und das deutsche Fernsehen bleibt stockdunkel

Seit vergangenen Samstag läuft die Schwimm-WM, die Beckenschwimmer greifen allerdings erst am Samstag ins Geschehen ein. Bisher gab und gibt es die Freiwasser-Wettbewerbe, die Springdisziplinen und Kunstschwimmen. Die doch hoffnungsvollen Freiwasserspezialisten Leonie Beck und Florian Wellbrock scgwammen  im olympischen 10-km-Wettbewerb klar an den Medaillen vorbei. Zuschauermassen blieben aus, eher blieb die Schwimmfamilie in Karar unter sich.

Das deutsche Fernsehen inklusive Eurosport und aller Live-Streams ignoriert die WM nicht mal. Klar es ist die dritte innerhalb von anderthalb Jahren, und viele Athleten lassen die WM sausen wg Olympia-Vorbereitung. Aber die WM ist eine tolle Chance sich noch für die Spiele Ende Juli zu qualifizieren. Außerdem sind zumindest die Endlaufzeiten (jeweils ab 17 Uhr, wenn ich das richtig sehe) eigentlich perfekt. Ein an Armut nicht zu übertreffendes Armutszeugnis der Sender, die im Wintersport praktisch alles übertragen. Wo sind da One, ZDF info und dergleichenVielleicht erbarmt man sich und bringt im Anschluss ans Biathlon wenigstens eine Zusammenfassung.

Wers trotzdem live oder relive sehen will. Unter anderem Orfsport+ (wirklich schade, dass es sowas in D nicht gibt) überträgt alles, und wer kein VPN zuschalten will, für den ist wenigstens im Stream eurovisionsport.com

https://eurovisionsport.com/

die richtige Adresse. Alles live und relive, auch jetzt schon

Super Bowl in Vegas

Die San Francisco 49ers treffen auf die Kansas City Chiefs, Kickoff ist Montag unserer zeit um 00.30 Uhr (RTL und DAZN). Sportlich werde ich noch einen gesonderten Text schreiben. Ansonsten ist vor allem spannend, ob es Superstar Taylor Swift, die Freundin von Chiefs-titht End Travis Kielce, nach ihrem Konzert in Tokio rechtzeitig nach Vegas schafft. Die Swifties mögen Flightradar oder Ähnliches anwerfen um auf dem neuesten Stand zu bleiben …

Darts in Berlin

In der Halle am Ostbahnhof findet am Donnerstag der 2. Spieltag der Premier League statt mit den Lukes Weltmeister Humphries und Suppertalent Littler. Am 1. Spieltag in Cardiff war Michael Smith überragender Sieger. Wieder wird nach dem Modus Viertelfinale, Halbfinale und Finale gespielt. Wers nicht nach Berlin schafft. Sport1 und DAZN übertragen.

Und sonst?

– Fußball-Spitzenspiel auch in Spanien. Der Sensationszweite FC Girona muss zu dem (zu erwartenden Ersten Real Madrid. Gewinnen die Katalanen, würden sie wieder die Tabellenführung übernehmen. Leider zeitgleich mit Bayer vs Bayern, da hilft nur der 2nd Screen oder relive bei DAZN.

– die Alpinen versuchen ihr Glück in Bansko/Bulgarien, wo  Samstag und Sonntag Riesenslalom und Slalom anstehen. Die Frauen fahren Riesenslalom und Slalom in Soldeu/Andorra. Allerdings ohne Sofia Goggia, die sich gestern bei einem Trainigssturz das Bein gebrochen hat. Der nächste Lang-Ausfall. Ob Mikaela Shiffrin nach ihrem heftigen Sturz vor zehn Tagen in Cortina startet, ist offenbar noch nicht entschieden.

– Skispringer und Langläufer sind in Nordamerika zu Gange. Die Langläufer in Canmore, bekannt von Olympia 1988, long, long away. Die Skispringer in Lake Placid (Olympia 1932 und 1980), noch longer away.

– die deutschen Ligen mit vollem Programm. Bei den Handballern steht am Donnerstag mit Füchse Berlin vs Flensburg-Handewitt ein echtes Spitenspiel an. Verliert Flensburg, hätte man bereits 6 Punkte Vorsprung – also schon sowas wie die letzte Chance für die Norddeutschen. Die Basketballer sind wie so oft national und international beschäftigt. In der Euroleague steht diesmal nur ein Spieltag an. Der FC Bayern hat 3 Siege Rückstand auf Platz 10, der noch zu den Play-Ins berechtigen würde, Alba sogar acht, bei noch neun Spieltagen ein eher aussichtloses Vorhaben.

– NBA und NHL mit vollem Programm

Da kann man nur sagen: puh und Mut zur Lücke

 

Das war die Woche, die war

Es war eine eher ruhige Woche nach dem Wahnsinn zuvor mit Australian Open, Handball-EM und vielem anderen mehr. Der frühlingshaft warme Winter ghat das Wintersportprogramm ziemlich durcheinandergebracht und noch mehr beeinflusst.

Bereit zum Showdown – die Bundesliga

Bayer oder Bayern – das ist schon länger die Frage beim diesjährigen Meisterrennen in der Fußball-Bundesliga. Diesen Samstag entledigten sie sich ihrer vermeintlichen Pflichtaufgaben mehr (Leverkusen in Darmstadt) oder weniger (München gegen Gladbach). Neuers Patzer blieb lsetztlich ungestraft. Für viele Experten war es ja auch nicht der Patzer des sankorsankten Neuer, sondern des nicht aufmerksam genug gewesenen Thomas Müller.

Dahinter bleibt der VfB Stuttgart die positive Überraschung. Das 3:1 beim SC Freiburg fand ich schon sehr beeindruckend, begünstigt natürlich durch zwei frühe Tore. Denis Undav zeigte sich erneut in Glanzform, steuerte 1 Tor und 2 Assists bei. Wer war noch mal dieser Guirassy? Im Ernst. Der in der Hinrunde so extrem treffsichere Stürmer aus Guinea wird nach dem Ausscheiden seines Teams beim Afrika-Cup sehnlichst zurückerwartet. Dort blieb er reichlich unauffällig.

Im Abstiegskampf schaffte der 1. FC Köln mit dem 2:0 gegen bemerkenswert lustlose Frankfurter einen Befreiuungsschlag. Auf Platz 16 liegend haben sie jetzt 4 Punkte Vorsplrung auf Darmstadt und Mainz, also die direkten Plätze zurück in die 2. Liga.Und die Geißböcke sehen Licht sogar wieder nach oben, wo zumindest Union, der FCA und Bochum in Reichweite erscheinen. Der neue Trainer, auch von mir recht kritisch beäugt, hat Leben zurück ins Team gebracht. Da sieht trotz der Zwangspause in Sachen Transfers (sie wurden bestraft, weil sie zuvor gegen Transferregeln verstoßen und dann die Gefahr der daraus folgenden Bestrafung nicht ernst genug genommen haben.

Und sonst? Der BvB rumpelt weiter, kommt aber zu diesmal beim eher glücklichen 0:0 in Heidenheim; der Neuling seinerseits sammelt Punkt für Punkt (4 Unentschieden in diesem Jahr). Für den BVB heißt es: die Champions-League-Plätze erreichen – egal wie. Mit Jadon Sancho kann es noch luschtig werden.

Bestes Team der Rückrunde ist, ich lese und staune, Werder Bremen, als einziges Team in 3 Partien mit 3 Siegen. Auffällig sind die vielen Unentschieden: Neben Heidenheim hat auch Wolfsburg in der Rückrunde 3 Remis auf dem Konto und Hoffenheim 2.

Skifahrer zum Nichtstun verurteilt

Zumindest die Speedspezialisten: In Garmisch fielen die beiden Frauen-Rennen Abfahrt und Riesenslalom dem Warmwettereinbruch zum Opfer, der den wenigen Schnee gänlich aufsog. Auch in Chamonix fielen die beiden geplantn Männer-Abfahrten aus. Nur der Slalom fand statt, und der brachte gleich ein historisches Ergebnis. Didier Yule fuhr von Platz 30 des 1. Durchgangs noch zum Sieg und holte auf den Führnden fast Clement Noel fast 2 Sekunden auf. Der Franzose schaffte im 2. Durchgang nur die 28. Zeit, derr zweitplatzierte Haugin nur die 29. Die Wärme hatte die Piste zunehmend ruiniert – letztlich eine Farce. Bemerkenswert: Die ersten 29 Plätze trennten gerade 1,24 Sekunden – an etwas kann ich mich nicht erinnern.

Nach seinen beiden Siegen in Kitz und Schladming kam Linus Strasser nur auf Platz 14 (und schimpfte wie ein Rohrspatz über die „zu leichte“ Piste. Im Slalom-Weltcup hat er jetzt 164 Punkte Rückstand auf den Führenden Manuel Feller aus Österreich.

Und leider ganz frisch eine Verletzung von Sofia Goggia, die sich bei einem schweren Trainingssturz offenbar das Bein gebrochen hat. Der Verletzungswinter, siehe voriger Text, setzt sich fort

https://sport.orf.at/#/stories/3121952/

Wer braucht All-Star-Games – ich weniger

Es klingt doch ganz nett: Die besten Spieler der NHL und NFL treffen zusammen und zeigen im Wettkampf ihre Künste. 14 Eishockey-Spieler am Samstag in Toronto in einem sogenannten Skill-Wettbewerb, in der sie ihre Schnelligkeit, Schussgenauigkeit und Puckbehandlung zeigen. Mittlerweile ist die NHL dazu übergegangen, den Sieger in einer Gesamtwertung zu küren (und nicht wie früher, wenn ich mich recht erinnere, einzeln). Das machte die Sache extrem ermüdend und langwierig und war von mir nur mit einem sehr schnellen Fast Forward zu bewältigen. Am Ende war Conor McDavid der verdiente Sieger. Gerade im Hindernis-Parcours deklassierte er seine „Konkurrenten“. Am Sonntag traten 4 Teams (je 2 Goalies und 10 Feldspieler) zunächst im Halbfinale, dann im Endspiel gegeneinander an, die früher wie beim Tip und Tap ausgewählt wurden. Gespielt wurde 3 gegen 3 ohne Checks – und damit eher sinnfreies Eishockey.

Die Footballer hatten im sonnigen Orlando eine schöne Zeit. Ams Samstag hatten auch sie Skills, Quarterbacks warfen auf bewegliche Ziele, Wide Receiver fingen Bälle, mussten dabei von einem Sprungbrett ins Wasser springen, und dann spielten sie eine Art Völkerball. Weia

Zum eigentlichen Spiel trafen NFC und AFC am Sonntag aufeinander, allerdings im Flag-Football, also körperlos. Diese Variante wird ja 2028 in LA olympisch sein, also wirft die NFL die Werbemaschine an. Sieht für mich ganz nett aus, aber egaler könnte mir ein Ausgang des Spiels nicht sein.

Echter Daviscup – fast

Am Wochenende war für die Tennisspieler wieder Daviscup angesagt, und zwar tatsächlich mit Heimspiel-Atmosphäre. Die Deutschen gegen Ungarn in Tatabanya und gewannen auch ohne Sascha Zverev. Gespielt wurde allerdings nur nach dem Modus Best of 3 – deshalb das „fast“. Tatabanya wird dem „älteren“ deutschen Sport- und insbesondere Handballfan immer ein trauriger Begriff sein, den hier erlitt 1979 der damals wohl beste Spieler der Welt Jo Deckarm seine schwere Hirn-Verletzung. Toll, wie er auch fantastischer Unterstützung sein neues Leben führt.

Damit haben sich die Deutschen die Gruppenphase erreicht. Die findet im September statt und im November dann die Endrunde.

Überraschende Kontinentalturniere

Africa-Cup und Asien-Cup gehen in die entscheidende Phase. In Afrika steht  Gastgeber Elfenbeinküste im Halbfinale: durch Siege vs Senegal (im Elferschießen) und gegen Mali (nach Velängerung) jeweils nach Rückstand und Ausgleich in letzter Sekunde. Im Halbfinale treffen sie am Mittwoch auf Kongo. Die zweite Partie bestreiten ebenfalls am Mittwoch Nigeria und Südafrika.

In Asien heißen die Begegnungen Jordanien gegen Südkorea und Iran gegen Katar. Im Viertelfinale gegwann der Iran in der 6. Minute der Nachspielzeit durch einen ziemlich zweifelhalften Elfmeter gegen Japan. Südkorea mit Trainer Jürgen Klinsmann siegte im Elferschießen gegen Australien.

Fußball in Europa

– Inter ist der italienischen Fußball-Meisterschaft ein großes Stück näher gekommen. Im Spitzenduell, auch Derbi d’Italia genannt, gewannen die Mailänder gegen Juve mit 1:0 und haben bei einem Spiel weniger 4 Punkte Vorsprung auf die Alte Dame und 8 auf Lokalrivale Milan.

– In Spanien spielten die Spitzenclubs Remis. Girona kam gegen San Sebastian nicht über ein 0:0 hinaus. Immer noch erstaunlich, so etwas über dieses Überraschungsteam aller Überraschungsteams zu schreiben. Real musste im Madrider Stadtderby enen ganz späten Ausgleichstreffer von Altéticos Llorente hinnehmen. Nächstes Wochenende empfängt Girona den Rekordmeister.

-Un din England kassierte der FC Liverpool eine völlig verdiente 1:3 Niederlage beim FC Arsenal. Pools Torwart Allison war dabei freundlichster Assistgeber für den 2:1-Führungstreffer der Londoner. 2 Punkte beträgt deshalb nur de Vorsprung der Reds auf Arsenal, ManCity lauert mit 5 Punkten Rückstand, aber noch zwei Spielen in der Hinterhand.

Die Wochenvorschau folgt

Verletzte, wohin man schaut

Blick über den Teich, NBA

Veletzte wird es im Sport immer geben. Doch gerade häufen sich die Ausfälle in der NBA. Die Injury List gerade in der NBA liest sich gerade wie ein Who is Who. des Basketball-Sports.

http://sfs.host30.reea.net/NBA
http://sfs.host30.reea.net/NBA

Während Top-Stars wie LeBron James, Anthony Davis, Luka Doncic, Kyrie Irving, Nicola Jokic, Jamal Murray wohl bald wieder dabei sind, hat es Joel Embiid offenbar schwerer erwischt. Eine Meniskus-Verletzung zwingt den MvP zu einer Pause mindestens bis Anfang März.

Das muss übrigens sich übrigens nicht immer negativ für ein Team auswirken. So wirkten die LA Lakers ohne LeBron und AD wie befreit und stürmten als erst zweites Auswärtsteam in dieser Saison den TD Garden der Boston Celtics. Austin Reaves versenkte dabei  7 von 10 Dreier-Versuche und kam auf 32 Punkte. Tyrese Maxey brillierte mit letztich 51 Punkten beim inappen Sieg der Philadelphia 76ers bei den Utah Jazz. Wir brauchen nicht darüber zu reden, dass langfristig Spieler wie James, Davis und Embiid von ihren Teams nicht zu ersetzen sind, aber vielleicht können sie die eine oder andere Pause mehr einlegen auch in den Spielen selbst.

Disclaimer: Die Lakers sind mir ohne James richtig sympathisch … Und der brüllende Hallensprecher der Celtics (Tatum THREE !!!!) geht mir extrem auf die Nerven.

Kilde bangt um seine Karriere

Erst hieß es Beinbruch und Saisonende. Dann leichte Entwarnung: kein Beinbruch, „nur Schulterverletzjung und Beinverletzung. Doch jetzt zeigt sich das Aumaß des schweren Sturzes von Aamodt Alexander Kilde vor nun drei Wochen in Wengen. Offenbar ist ein Nerv an der Wade betroffen. Lähmungserscheinungen sind die Folge. An Skifahren ist nicht zu denken., und zurzeit ist fraglich, ob der Norweger überhaupt noch Leistungssport aufn höchstem Niveau betrieiben kann.

Für Hartgesotte noch mal die Bilder vom Sturz und von seinem Bein. Ich persönlich  habe es bisher nciht geschafft, das mir anzutun.

https://www.eurosport.de/ski-alpin/wengen/2023-2024/aleksander-aamodt-kilde-schockt-nach-sturz-mit-bildern-von-offenen-wunden_sto9999229/story.shtml

Aamodts Freundin Mikaela Shiffrin ist ja ebenfalls verletzt nach ihrem schweren Sturz vor einer Woche in Cortina. Die Amerikanerin hat es nicht  so schwer erwischt, aber der Zeitpunkt der Rückkehr ist ungewiss. Dieses Wochenende gibt es ja keine Rennen, weil Abfahrt und Riesenslalom in Garmisch dem Wärmeeinbruch zum Opfer fielen. Nächstes Wochenende stehen ih Soldeuz Slalom und Riesenslalom an. Ein Start dort ist offenbar möglich, steht aber noch nicht fest.

Bei den Alpinen gibt es ebenfalls jeden Winter prominente Ausfälle. Zurzeit fehlen unter anderen: Petra Vlhova, Valerie Grenier, Corinne Suter, Joanna Haelen, Micelle Gisin, Nina Ortlieb, Emma Aicher sowie bei den Männern  Wendy Hosiner, Alexis Pintaurault, Marco Schwarz. Dazu noch Thomas Dreesen und Sepp Ferstl, die aufgrund ihrer zahlreichen Verletzungen die Karriere mitten im Winter beendet haben.

Wie sang schon Georg Kreisler: „Sport ist gesund.“

Was vom Tage übrigbleibt

Ich versuche, diese Rubrik jetzt regelmäßig zu erneuern. Was mir halt vom vorigen Tag und bei der Lektüre diverser Zeitungen et all so aufgefallen ist.

Pokal-Chance vertan

Fortuna Düsseldorf steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Ein Sieg im Elferschießen bei St. Pauli machte es möglich. Das Spiel war eher mau, nicht mal gehobenes Zweitliga-Niveau. Der tragische Held war Sascha Burchert, der 2. Torwart von den Hamburgern, der regelmäßig im Pokal zum Einsatz kommt. Ein Tor verschuldete er klar, beim anderen sah er unglücklich aus, und auch ansonsten machte er keine besonders sichere Figur. Und doch hätte er zum Pokalhelden werden können, eben in der Elferlotterie, als er einen sehr schwach geschossenen Düsseldorfer Versuch abwehrte. Es sollte nicht reichen, und ausgerechnet der sonst so starke Härtel scheiterte entscheidend, obwohl ihm sogar eine zweite Chance eingeräumt wurde, weil der Düsseldorfer Keeper Kastenmeier sich zu früh bewegt hatte. Chance vertan.

Mir stellt sich die Frage, ob es wirklich dienlich ist, in einem derart wichtigen Spiel auf seine klare Nummer 1 zu verzichten, Etwaige Absprachen hin oder her. So nah wird Pauli einem Pokalfinale nicht mehr kommen, schon das Halbfinale hätte einen warmen Geldregen gebracht. Und Überforderung fällt bei einem Torwart auch eher aus. Tja, das muss der junge Pauli-Trainer Fabian Hürzeler mit sich ausmachen, und vielleicht geht er außerdem noch in sich und mokiert sich weniger über Schiri-Entscheidungen. Auf der Tribüne wird er jedenfalls wenig weiterhelfen können. Ach ja,  warum in Blau angetreten und nicht in Braun?

Villa strauchelt

Die grandiose Heimserie von Aston Villa wurde gestern von Newcastle United beendet. Der ohnehin nur sehr wage Meisterschaftstraum hat sich für das Team aus Birmingham nach dem 1:3 erledigt. Ausgerechnet Newcastle von, das zuletzt 4 Niederlagen in Folge in der Liga erlitten hat und auch wg vieler Verletzungen weit hinter den Erwartungensdasteht. Trotzdem absolut kein Drama, aber ein Außenseiter-Meister wie Leicester 2016 bleibt ein singuläres Ereignis. Für die internationalen Plätze und vielleicht sogar die CL-Quali stehen die Karten gut.

Lob, Wundern und ein wenig Tadel für die Handball-Woche

Dank readly https://de.readly.com/
konnte ich die Handballwoche lesen und die EM-Bilanz in einem Fachblatt. Wurde schon schön aufgearbeitet, vielleicht ein wenig unkritisch gegenüber dem deutschen Team. Was bei mir hängen bleibt: ein Interview mit DHB-Präsident Andreas Michelmann, der sagte. „Schön, dass wir nach der Niederlage (Hervorhebung von mir/d.A.) gegen Österreich wieder zurückgekommen sind.“ Kein Nachfragen des Interviewers, ob das nicht ein Unentschieden gewesen wäre (was nämlich der Fall war) oder für Michelmann eine gefühlte Niederlage war, was einiges über deutschen Hochmut aussagen würde; und auch keine redaktionelle Bearbeitung, sprich Klarstellung. Und leider wurde die doch so umstrittene, ja fast skandalisierte Szene, nämlich der direkte Freiwurf der Franzosen vs Schweden zum ganz späten Ausgleich zur Velängerung, kaum diskutiert oder gar problematisiert. Nur der lapidare Hinweis, dass er regelwidrig ausgeübt wurde, aber Tatsachenentscheidung. Das ist zu wenig, für die Experten und die für die nicht so Handball-firmen Leser, die durch das Großereignis angefixt wurden und mehr wissen wollten, erst recht.

Angie Kerber sucht noch die Form

Das Comeback nach der Schwangerschaft läuft für die Tennisspielerin noch arg holprig. Am Dienstag verlor Angie Kerber ihr Erstrunden-Match gegen Lucia Bronzetti klar in zwei Sätzen. Ihre Bilanz dieses Jahr lautet 1:5 Siege. Bisher konnte sie nur andeutungsweise ihr Können zeigen.

Ein schöner Erfolg gelang dagegen Jule Niemeier.Nach überstandener Qualifikation besiegte sie in der 1. Runde Anna Blinkowa in zwei Sätzen. Jene Russin also, die kürzlich bei den Australian Open mit ihrem geschichtsträchtigen Sieg gegen Elena Rybakina Aufsehen erregt hatte, weil der entscheidende Tiebreak 23:21 (!) endete. Schon heute trifft Niemeier auf Ekaterina Alexandrowa. Insgesamt ist das Turnier leider längst nicht so gut besetzt wie in den vergangenen Jahren. Jelena Ostapenko ist noch die namhafteste Spielerin. Der Termin unmittelbar nach den Australian Open, also am anderen Ende der Welt, ist absolut ungeeignet für dieses charmante Turnier

Nach dem Schwimm-WM ohne Fernsehen und großer Ärger bei mir

Ab Samstag findet die Schwimm-WM in Katar statt. Schon wieder, staune ich dieses Ereignis überhaupt nicht mehr auf dem Schirm habend. Denn es ist die 3. WM innerhalb von anderthalb Jahren (Corona-Nachwehen+ohnehin seltsame Planung). Zu sehen im deutschen Fernsehen ist sie: nirgends. Noch nicht einmal zu einem Live-Stream erbarmen sich die Rechte-Inhaber ARD und ZDF. Eurosport, sonst so oft eingesprungen, winkt ab oder wurde nicht gefragt. Was für ein Armutszeugnis.

Klar, es ist Winter, wer denkt an Schwinnem? Die dauernden WMs, da blickt doch keiner mehr durch. und viele deutsche Athleten konzentrieren sich lieber auf Olympia. So kann man argumentieren. Doch gerade die öffentlich-rechtlichen zeigen doch im Winter praktisch jeden Weltcup, den Skifahrer, Skispringer, Biathleten, Rodler etc so absolvieren – mit Endlos-Sendungen am Wochenende. Schwimmen ist dagegen praktisch nicht existent (wie so viele Sommersportarten), weil die Startzeiten im strahlenden Sommer nicht so günstig liegen wie im grauen Winter. Es gibt einfach Menschen, die eine absolute Kernsportart knapp ein halbes Jahr vor Olympia interessiert oder einfach Lust auf spannenden Sport haben, und der ist praktisch garantiert. Gerade die Abendsessions bei Schwimm-Großereignisse sind extrem Zuschauer-freundlich, weil es Schlag auf Schlag ohne Längen kommt. Anders als bei der Leichtathletik, wo sich das Programm manchmal arg länglich in die Länge zieht und man dann doch einiges Wichtige vepasst.

Und die Frage darf ich schon stellen: Wozu gibt es denn die Möglichkeit der Live-Streams. Und wozu gibt es eigentlich diese ganzen Untersender wie One oder ZDFinfo und wie das alles heißt?

Doch Rettung(sschwimmer) naht. europeansport.com überträgt alles https://eurovisionsport.com/schedule

Die Finalsessions im Schwimmen (wie so oft erst ab der 2. WM-Woche) sind immer ab 17 bis 19.15 Uhr.

P. S.So ausführlich wird es hoffentlich nicht jedes Mal