Das war die Woche, die war

Vorbemerkung: Die vergangenen 10 Tage seit Solingen bis zu den Landtagswahlen mit dem verheerend hohen AfD-Ergebnissen lässt mich gerade verzweifelt und ratlos zurück. Zeit für Erholung am Bodensee die nächsten zwei Wochen. Die Wettervorhersage ist allerdings nicht so prickelnd.
Da merke ich, wie unwichtig der Pfostenschuss hier und ein vergebene Matchball dort in Wirklichkeit sind. Und dennoch: Gerade weil der Sport relativ unbelastend ist (gibt auch hier genug reichlich diskutable und äußerst unbefriedeigende Dinge, nicht wahr, Signore Sinner), möchte ich ihn nicht gänzlich außen vor lassen.

Endlich Serienende

Bayer doch besiegbar in Deutschland. Im 36. Bundesligaspiel hat es die Leverkusener erwischt, beim höchst unterhaltsamen 2:3 zu Hause gegen RB Leipzig nach 2:0-Führung. Spieler, Fans und Verantwortliche trugen es mit Fassung, Trainer Xavi Alonso wirkte fast erleichtert, dass das Zählen endlich beendet ist. Trotzdem ärgerlich, dass der Rekord des HSV von 36 ungeschlagenen Ligaspielen nicht erreicht wurde. Insgesamt wirkt das Konstrukt noch nicht sicher. Offensiv hui, defensiv pfui; die Rädchen passen noch nicht trotz nahezu unveränderter Mannschaft.
Die Bayern landeten dagegen mit einem sicheren 2:0 den zweiten vollen Erfolg. Tabellenführer sind sie allerdings nicht, das schaffte der 1. FC Heidenheim nach dem beeindruckenden 4:0 gegen den FC Augsburg. Dazu noch der souveräne Einzug in die Conference League. Idealer Saisonstart nenne ich so etwas.
Am Tabellenende schon jetzt die allseits Vermuteten VfL Bochum, Holstein Kiel und St. Pauli mit jeweils 0 Punkten.

Wie gehabt gab es schon am 2. Bundesligaspieltag Riesenärger um den VAR. Vor allem bei Handspielen stößt die Auslegung, bei ausgestreckter Hand auf jkeden Fall zu pfeifen auf Ablehnung. Das Problem ist die viel zu hohe Strafe Elfmeter (75% Tor) gerade bei ungefährlichen Situationen. Mein Vorschlag: Der Schiri hätte Ermessen, auf kurze Ecke zu entscheiden. Oder die angreifende Mannschaft darf den Ball – ähnlich wie bei der Erhöhung im Rugby – im rechten Winkel zum „Tatort“ an eine beliebige Stelle außerhalb des Strafraums velegen und dort mit direkten Freistoß fortsetzen. Das könnte auch bei bei Fouls angewendet werden, wenn der Angreifer sich aus dem Strafraum wegbewegt wie beim Elfer von Mainz in stuttgart.

Spiele satt in Europa

Auf die Fußball-Fans wartet in den internationalen Club-Wettbewerben ein wahres Monsterprogramm. Unmöglich, alles zu sehen. In allen drei Kategorien das neue Format mit jeweils nur einer Tabelle mit 36 Teams. Von denen jeweils nur ein Drittel ganz ausscheidet nach der Vorrunde mit 8 (CL, EL) und 6 ConfL) Partien. Da das bisher noch gar nicht erprobt wurde, wird es interessant, wie und ob sich da Spannung aufbaut. Wirklich positiv ist, dass schon in der Vorrunde absolute Topteams wie Bayern und Real aufeinandertreffen. Andererseits wird es gerade für ein Topteam nahezu unmöglich werden, nicht die besten 24 und damit wenigstens die Zwischenrunde zu erreichen. Ein Trost: Langweiliger als bis jetzt mit den Vierergruppen kann es kaum werden.

Zwei Tennis-Favoriten schon raus

So früh wie noch nie seit 2006 scheiterte Novak Djokovic bereits in der 3. Runde gegen Andrej Popyrin. Nichts habe funktioniert, bekannte der Serbe. Sogar noch eine Runde früher musste der als Top-Favorit gehandelte Carlos Alcaraz die Segel streichen. Der Spanier unterlag dem Holländer Botic van de Zandschulp. Beide Überraschungssieger durften sich nur kurz ihres Erfolges erfreuen und verloren jeweils ihre nächste Partie gegen Jack Draper und Francis Tiafoe.
Schon im Viertelfinale steht Sascha Zverev, der sich trotz verlorenen ersten Satzes   gegen den Lokalmatadoren Nakashima durchsetzte. In der Runde der besten Acht trifft er morgen auf Taylor Fritz, im Halbfinale würde Grigor Dmitrov oder Francis Tiafoe warten. In der anderen Turnierhälfte scheint der Weg ins Finale schon frei für Jannik Sinner, der offenbar unbelastet seines kruden Dopingfalls bisher durch seine Partien cruist.

Bei den Frauen hat sich die formschwache Titelverteidigerin Coco Gauff für mich nicht unerwartet schon im Achtelfinale verabschiedet. Hier läuft Vieles auf ein Finale zwischen Iga Swiatek und Aryna Sabalenka hinaus.

Ferrari-Sieg beim Heimspiel

Der Grand Prix in Monza ist immer etwas Besonderes für die Scuderia. Charles LerClerc gelang gestern das Meisterstück und siegte, obwohl sein Ferrari das langsamere Auto gegenüber den McLarens war. Aber seine risikoreiche Ein-Stopp-Strategie zahlte sich aus, und so siegte er vor Piastri und Norris. Der kommt in der Gesamtwertung dem WM-Führenden Max Verstappen langsam näher. Der Holländer wurde nur Sechster, und mehr war schlichtweg auch nicht drin. Der Abstand beträgt zwar noch 64 Punkte, aber es stehen immerhin noch acht Rennen aus.

Geldregen für Scottie Scheffler

Der amerikanische Golfprofi brachte beim letzten Fedex-Turnier seinen Vorsprung, den er sich in den Turnieren zuvor erarbeitet hatte, ins Ziel. Dafür kassiert er 25 Millionen Dollar. 7 Turniere hat er in diesem Jahr gewonnen, dabei ein Preisgeld von insgesamt 62,5 Millionen Dollar, so viel wie noch nie ein Golfprofi. Dazu noch die Goldmedaille in Paris.

Und sonst?

  • Mbappe trifft: Erstmals für seinen neuen Club Real Madrid. Beim 2:0 gegen Real Betis erzielte der Franzose beide Treffer. Souverän de FC Barcelona beim 7:0 vs Valladolld
  • Spannung bei der Vuelta: Der Australier Ben O’Connor hat vor der letzten Woche der Spanien-Rundfahrt noch 43 Sekunden Vorsprung auf den aufholenden Primoz Roglic. De Slowene gilt als besserer Kletterer, und es stehen noch einige schwere Bergetappen an. Weiter glänzend schlägt sich der junge Florian Lipowitz (23) auf dem sechsten Gesamtrang.
  • Triumph für Marc Marquez: Nach 1043 Tagen Siegpause war der spanische Ausnahmefahrer wieder erfolgreich. In der MotoGP siegte der Spanier in Aragon und feierte seinen 60 GP-Erfolg.
  • Bestzeit für Gina Lückenkemper: Die Sprinterin rannte beim ISTAF in Berlin die 100 Meter in 10,93 Sekunden – so schnell wie noch nie und so schnell wie noch keine deutsche Athletin nach der Wende. Mit dieser Zeit hätte sie bei Olympia locker den Endlauf erreicht.

Was so übrig blieb

Alcaraz schon raus

Für viele galt de Spanier als der große Favorit der US Open. Die Auslosung schien es auch gut mit ihm zu laufen. Doch der Traum vom 3. Grand-Slam-Titel hintereinander ist ausgeträumt. Der Aufschlagrise Botic van den Zandschuip eliminierte den zweifachen Wimbledon-Gewinner, der mit dem Sevice des Holländers nie zurechtkam und überdies eine Unzahl vermeidbarer Fehler fabrizierte.
Die übrigen Favoriten sind allesamt noch dabei und entledigten sich ihrer bisherigen Aufgaben mehr oder weniger souverän. Ähnliches gilt auch für die Frauen, wo Aryna Sabalenka ihren Favoritenstatus eindrucksvoll bestätigt. Als letzte Deutsdche verabschiedete sich gerade Jule Niemeier gegen Olympiasiegerin Qin Zheng.

 

Blick über den Teich, MLB

Nicht einmal mehr 30 Spiele haben die Teams in der MLB vor sich, und das Feld für die Post Season nimmt langsam Konturen an.Die je sechs Teams für American und National League haben sich einen mehr oder wenigen großen Vorsprung auf den Rest erarbeitet. Natürlich können gewaltige Sieges- und Niederlagenserien noch einiges ändern, aber im Großen und Ganzen steht das glückliche Dutzend fest. Zuerst aber noch ein absurdes Novum

Ein Spiel, ein Spieler startet für beide Teams

Geht nicht? Geht schon. Nämlich  Catcher Danny Jansen bei der Partie Toronto Blue Jays gegen die Boston Red Sox. Diese Partie begann im Juni im Fenway Park, wurde aber wegen Regens abgebrochen. Am Dienstag wurde es den Regeln gemäß fortgesetzt, aber in der Zwischenzeit war Jansen von den Jays zu den Celtics gewechselt, wo er wie vorher bei den Jays die Position des Catchers ausfüllte. Ein Novum in der Geschichte der MLB und wahrscheinlich des gesamten Profisports. Am Ende verloren die Celtics mit 1:4, ohne dass Jansen besonders aufgefallen wäre.

American League

East
Fraglich ist nur noch, ob die NewYork Yankees oder die Baltimore Orioles Platz 1 und damit höchstwahrscheinlich einen sicheren Play-off-Platz erringen. Der Unterlegene in diesem Zweikampf hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Wilcard-Platz sicher. Die Yankees führen mit einem Sieg, haben jetzt aber zweimal in Folge beim Nachzügler Washington Nationals gewonnen.Die Boston Red Sox kommen einfach nicht näher, haben leise Wild-Card-Chancen. Tapa Bay Rays und Toronto Blue Jays können für die nächst Saison planen, könnten aber noch Zünglein an der Waage sein.

Central
Hier gibt es sogar einen Dreikampf um den Divisionstitel, der Stand heute das zweite Freilos bedeuten würde. Die Cleveland Guardians führen mit einem Sieg vo den Kansas City Royals und 3,5 vor den Minnesota Twins, die aber gerade ein kleinen Formtief durchmachen (last 10:2:8). Dagegen sind die Detroit Tigers (8:2, 6 Siege en suite) das derzeit heißeste Team der ganzen Liga und noch mit (Außenseiter)-Chancen. Das Trauerspiel der Chicago White Sox geht weiter: Der ewige Negativ-Rekord wird immer greifbarer. 23,5 Siege Rückstand haben die Sox – auf das zweitschlechteste Team der American Leaguer..

West
3,5 Siege liegen die Houston Astros vor den Seattle Mariners. Wahrscheinlich werden sie aber nur drittbester Divisionssieger und müssen in die Wild-Cards. Ein Kapitel für sich sind die Mariners. Sie haben das beste Pitching der gesamten MLB und liegen dort in allen Kategorien vorn, leider trifft die Offensive kaum einen Ball. Nur die absoluten Nachzügler wie etwa die White Sox sind diesbezüglich noch schwächer,

Wild Card
Zumindest die Orioles (oder doch Yankees?) und Royals sind ziemlich save. Zwischen den beiden Divisios-Zweiten East und Central gibt es noch einen Zweikampf um den besseren Rekord, der in den Wild Cards Heimrecht bedeuten würde. Die Twins liegen 3 Siege vor den Red Sox und je 4,5 vor den Tigers und Mariners.

National League

East
Die Philadelphia Phillies sind noch vorne, aber die Atlanta Braves haben ihre Formdelle abgelegt und holen mächtig auf. 3 Siege in den letzten 10 Spielen haben sie gutgemacht. Mit der Folge, dass sie die New York Mets auf Abstand halten (4 Siege). washington Nationals und Miami Marlin sind raus, können aber die Favoriten gehörig ärgern, etwa die Yankees.

Central
Hier ist den Milwaukee Brewers bei 10 Siegen Vorsprung auf die Chicago Cubs der Divisionstitel kaum noch zu nehmen. Bei 5,5 Siegen Rückstand dürfte für die Cubs auch ein Wildcard-Platz kaum noch drin sein. Das gilt erst recht für die St. Louis Cardinals, Cincinatti Red und Pittsburgh Pirates.

West
Die LA Dodgers verteidigen mit Zähnen und Klauen ihren 3-Siege-Vorsprung auf die Arizona Diamondbacks. Ein Sieg dahinter lauern die San Diego Padres. Die Dodgers sind im Trielle mit den Phillies und Brewers und einen der beiden ersten Plätze und Freilos in der 1. Runde der Post Season.

Wild Card
Hier scheint alles noch klarer als in der AL. Diamondbacks (7), Padres (6) und Braves (4) haben schon Respekabstand zum ersten Verfolger Mets. Die Teams dahinter müssen schon auf einen Einbruch der vorderen Teams hoffen.

Stats
Aaron Judge hat zum dritten Mal in Folge die 50 Homeruns geknackt und steht bei zurzeit 51. In den vergangenen 7 Spielen drosch er viermal den Ball über den Zaun. Auch alle anderen Offensiv-Werte sind herausragend. Er hat die meisten RBIs, die beste On-Base-Percentage mit unfassbaren 0,467. Nur Bobby de Wit von den Royals hat einen besseren Schlagdurchschnitt als der Yankee-Star.
Chris Sale von den Braves ist auf den Weg zur Cy-Young-Trophäe des besten Pitchers. Sein ERA von 2,58 ist gleich wie der von Tarik Skubal von den Tigers
Kepler Watch: Zurzeit läuft es wieder nicht so prickelnd für den einzigen Deutschen der MLB. Vor allem sein Slugging, also Homeruns oder wenigstens Doubles produziert er kaum. So nimmt ihn der Twins-Coach öfter aus der Rotation, obwohl er in der Defensive als Right Fielder herausragende Arbeit leistet und noch ohne jeden Error ist und manchen Highlight-Catch hat.

 

Das wird die Bundesliga, die wir 24/25, Tabelle

Ausführlich habe ich mich jetzt mit den Mannschaften beschäftigt. Zu folgender Abschlusstabelle bin ich gekommen. Keine Erklärungen mehr.

1. Bayer Leverkusen
2. Bayern München
3. Borussia Dortmund
4. RB Leipzig
5. VfB Stuttgart
6. SC Freiburg
7. Eintracht Frankfurt
8. VfL Wolfsburg
9. 1899 Hoffenheim
10. 1. FC Union Berlin
11. Bor. Mönchengladbach
12. Werder Bremen
13. FC Augsburg
14. FSV Mainz
15. Holstein Kiel
16. 1. FC Heidenheim
17. VfL Bochum
18. FC St. Pauli

Das wird die Woche, die wird

 

Offene Open

Seit Montag läuft das letzte Grand-Slam-Turnier im Tennis. Die US Open werden verschattet durch den Dopingfall Jannik Sinner. Nicht nur bei mir bleibt ein sehr ungutes Gefühl, dass die Nummer 1 ohne Sperre äußerst gut weggekommen ist, auch wenn ich das mit anderen Fällen vergleiche. Je mehr ich darüber lese, etwa, dass das verbotene Mittel immer wieder im italienischen Sport auftaucht, desto obskurer wird es. Noch mal: Sinner ist (war?) mein Lieblingsspieler der Tour.
Wir werden sehen, wie Sinner das Ganze wegsteckt. Er selbst weiß ja schon seit April davon, aber jetzt ist es halt in der Öffentlichkeit. Trotz seines Erfolgs beim Masters von Cincinatti bin ich nicht restlos überzeugt. Einen Alcáraz, aber auch Djokovic würde ich höher einschätzen. Sascha Zverev gehört wieder zu den Mit-Favoriten, aber irgendwas geht bei ihm doch immer schief, oder?
Apropos Djokovic. Wenn er in NY nicht gewinnt, wäre das das erste Jahr seit 2002, das keiner der Großen Drei Federer, Nadal, Djokovic ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hätte.

Schon vorbei sind die Open für Dominic Thiem und damit auch seine GS-Karriere. Bei der Dreisatz-Niedelage gegen Shelton hatte er nicht den Hauch eine Chance. Der Österreicher hat seine schwere handverletzung vom Juni 2021 nie richtig verkraftet, erreichte  nach der Rückkehr nicht ansatzweise seine Glanzform. Deshalb der Rücktritt. Im Herbst wird er in Wien sein allerletzten Turnier bestreiten.
Noch einmal durfte er auf den Center Court, wo er 2020 das Turnier gewann – leider corona-bedingt vor leeren Rängen. Sein einziger Grand-Slam-Erfolg, dreimal stand er noch im Finale (2x Paris, 1x Melbourne). Ohne Rafa Nadal hätte der zweitbeste Sandplatzspieler sicher den einen oder anderen Paris-Triumph gefeiert, das Los so vieler Profis im Schatten der Großen Drei.
Die Deutschen haben sich schon reihenweise verabschiedet. Außer Zverev (vs Marterer) gewann am Montag einzig Jule Niemeier ihr Auftaktmatch. In einer grauenhaften Partie gegen die Ukrainerin Yastremska gewann sie in drei endlos scheinenden Sätzen. Insgesamt produzierten die beiden 158 (!) unforced Errors (81:77) bei 250 ausgespielten Punkten – rekordverdächtig. Niemeier wirkt alles andere als austrainiert, sie sollte mal zwei Wochen (besser: zwei Monate) zu den Kletterinnen gehen …
Bei den Frauen würde ich Aryna Sabalenke favorisieren, die in Cinci einen bärenstarken Eindruck hinterließ und im Halbfinale die Weltranglistenerste Iga Swiatek regelrecht demontierte. .Titelverteidigerin Coco Gauff sucht ihre Form von 2023, und auch d

Bayer und Bayern weiter im Gleichschritt? – Nationaler Fußball

Beide Bundesligisten haben ihre komplizierten Auswärtsaufgaben in Gladbach und Wolfsburg mit 3:2 zumindest punktemäßig zufriedenstellend gelöst. Jetzt können sie zu Hause nachlegen: Bayer am Samstagabend (18.30) gegen RB Leipzig, Bayern am Sonntag (17.30) vs den ersten Tabellenführer SC Freiburg. Ansonsten feiert Holstein Kiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg seine Heimpremiere im Oberhaus.
Im DFB-Pokal sitzen die beiden Supercup-Beteilgten Leverkusen und Stuttgart nach. Am Dienstag der VfB bei Preußen Münster, am Mittwoch Bayer bei Carl-Zeiss Jena.
International sticht das Duell Manchester United vs FC Liverpool (So., 17.00) heraus.

Schafft Heidenheim den Sprung in die Gruppenphase? Internationaler Fußball

Diese Woche endet die Qualifikation in den diversen europäischen Wettbewerben. Einziger deutscher Vertreter ist der 1. FC Heidenheim, der nach dem 1:0 im Hinspiel beim BK Häcken am Donnerstag beste Chancen hat, die Gruppenphase der Conference League zu erreichen.
In der Champions League tat der FC Salzburg beste Chancen, nach dem 2:0 bei Dynamo Kiew ins Hauptfeld einzuziehen.
Die Auslosung für die Champions League erfolgt am Donnerstag: Es gibt ja nur noch eine 36er-Liga, darunter 5 deutsche Teams) mit einer Tabelle. Es werden also nur die jeweils 8 Gegner aus 4 Stärkekategorien ermittelt, gegen die jedes Team in der Vorrunde zu spielen hat. Am Freitag dann die Gruppenauslosung Europa (mit Fraunkfurt und Hoffenheim und Conference League (mit Heidenheim?).

Formel 1 in Monza – der Motorsport

Das Ferrari-Heimspiel schlechthin. Aber die Scuderia hat auf immer noch hohem Niveau den Anschluss verloren. McLaren, Red Bull und Mercedes scheinen etwas enteilt. Dennoch wird es auf dem Autodromo stimmungsvoll und spannend: Setzt Lando Norris im McLaren seine Aufholjagd fort? Kann Verstappen zurückschlagen oder wenigstens den Rückstand in Grenzen halten?
Die Motorrad-WM kommt nach Aragon/Spanien wie immer mit vollem Programm: Moto3, Moto2 und MotoGP.

Paralympics in Paris

In den verschiedenen Schadensklassen ermitteln die Paralympicer ihre Medaillengewinner. Austragungsorte sind weitgehend die gleichen wie bei Olympia. Am Mittwoch ist die Eröffnungsfeier im Stade de France, also nicht auf der Seine.

Und sonst?

  • Nachtrag Transferfenster: Bis Freitag sind Transfers in den europäischen Fußbal-Ligen noch möglich. Spekulatios hier, Vollzug dort. Immer wieder amüsant und spannend, was die Vereine in Europa so planen und an Verzweiflungs-moves veranstalten. Der sog. Deadline-Day ist shoch der 30. August.
    2. Woche der Vuelta:
    Es geht in die Berge: In fast allen Etappen sind Anstiege der verschiedenen Kategorien zu bewältigen. Ben O’Connor aus Australien hat 3:53 Minuten Vorsprung auf Primoz Roglic, den wird er auch brauchen gegen den angriffslustigen Slowenen. Toll schlägt sich bisher der Deutsche Florian Lipowitz als Gesamtsechster und bester Nachwuchsfahrer.
  • Saison-Abschluss der Golfer: Zumindest auf der US-Tour. In East Lake steht ab Donnerstag das letzte Turnier der Fedex-Wertung an. Die bisherigen Turniere wurden in Schläge für die 30 verbliebenen Profis umgerechnet. So beginnt Scottie Scheffler bereits mit einem Score von -10. Es folgen Xander Schauffele mit -8 und der Japaner Hideki Matsuyama mit -7. Deutsche sind nicht am Start, wohl aber hat Sepp Straka aus Österreich das Finale erreicht. Sein „Handicap“ liegt bei -1:  viel Spaß bei der Aufholjagd. Auf den Sieger wartet der Gesamtwertung ein 10-Millionen-Dollar-Scheck.
  • Supercup der Handballer: In Düsseldorf kommt es zum Duelol zwischen Double-Gewinner SC Magdeburg und dem Bundesliga-Zweiten Füchse Berlin. Wichtige Form-Überprüfung nicht einmal zwei Wochen nach dem Olympia-Finale.