Das war die Woche, die war

Wichtigstes Ereignis war das Viertelfinale der Rugby<-WM. Siehe voriger Beitrag.

Gelungenes Debüt

Im Schatten von Irland – Neuseeland hatte Julian Nagelsmann sein Debüt als Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Es war ein durchaus gelungener Auftritt, nicht nur des Ergebnisses wegen, aber so ein 3:1 nach 0:1 durch Christian Pulisics Traumtor. Die zweite Halbzeit war spielerisch schon ein echter Fortschritt gegenüber den sonstigen Leistungen des Jahres (das Frankreich-Spiel lasse ich wegen der besonderen Umstände mal außen vor). Nach Monaten des Frustes können die deutschen Fans jetzt etwas Vorfreude entwickeln, wobei das Team die Leistung bestätigen muss. Aber gerade die Offensive mit Wirtz und Musiala berechtigt zu Optimismus auf eine erfolgreiche EM, und das wäre für mich je nach Auslosung das Viertel- und Halbfinale, wobei der Heimvorteil auch noch mehr bewirken kann. Jedenfalls war schön zu sehen, wie ernst die Spieler die Aufgabe nahmen, und trotz des mühsamen Amerika-Trips (morgen noch gegen Mexiko) gab es keine Absagen mit windelweichen Begründungen.

Die nächsten Fix-Teilnehmer.

Vor den letzten Spielen haben sich schon einige Nationen für die EM fix qualifiziert. Spanien, Schottland, Frankreich, Belgien, Österreich (am Montag durch ein mühseliges und am Ende glückliches 1:0 in Aserbaidschan) sowie Portugal ist das Ticket auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen, der Türkei, Dänemark und Slowenien nur noch theoretisch.

Einen großen Schritt machten die Holländer. Beim unmittelbaren Konkurrenten Grichenland um Platz zwei hinter Frankreich gewann Oranje durch ein spätes Elfmetertor mit 1:0. Bei einer Niederlage hätten sie schon fremde Hilfe benötigt.

Wettskandal in Italien breitet sich aus

Sportlich ist Italien auf dem besten Weg zur Quallifikation, aber das ist erst mal zweitrangeig. Denn das Land wird vom nächsten Wettskandal erschüttert. Die Nationalspieler Sandro Tonali und Nicola Zaniolo wurden vorsorglich nach Hause geschickt. Vor allem gegen Zaniolo gibt es massive Vorwürfe. Die Behörden werfen ihm vor, aktiv an der Organisation und Verbreitung illegaler Wetten beteiligt sein. Ein Glücksspielring?, wie eine Nachrichtenagentur mutmaßt? Zaniolo behauptet, nur auf Blackjack und Poker gespielt zu haben. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, droht eine empfindliche Strafe, schlimmstenfalls sogar Gefängnis.

Nahostkrieg trifft den Sport

Vor gut haben die Hamas Israel überfallen und etwa 1300 Israeli getötet. Und dieses furchtbare Ereignis wirkt sich auch auf den Sport aus. Das die Fußball-Nationalmannschaft die EM-Qualifikationsspiele diese Woche nicht bestreiten konnte, ist noch die harmloseste Folge. Aber das Maccabi Berlin, der größte Sportverein der Hauptstadt, nur unter Polizeischutz spielen kann, weil der Antisemitismus gerade auf (aber beileibe nicht nur) überhand nimmt, ist mir unerträglich. Ich habe mir vorgenommen, hier die Politik möglichst außen vor zu lassen und nicht (auch im Wortsinne) nPartei ztu ergreifen, aber dass der Antisemitismus in Deutschland 90 Jahre nach Hitlers Machtergreifung wieder hoffähig ist und von einigen auch kaum mehr im Verborgenen betrieben wird, liegt auch an der zunehmenden Radikalisierung und Ausländerfeindlichkeit, die dieses Land befallen hat. Wahrscheinlich war sie nie weg. Die tendenziöse Berichterstattung tut ihr Übriges. Ja, die Bild nimmt klar Partei pro Israel, aber die Flüchtlingskrise, puh, was dort alles erzählt wird (Merz und die Zahnärzte …).

Und auch die Profis sind betroffen oder ergreifen Partei. Sehr heikel, wenn etwa ein Noussair Mayzraoui vom FC Bayern per Instagramm der Welt mitgeteilt, die „unterdrückten Brüder in Palästina“ sollten im Konflikt mit Israel den Sieg erringen. Wie vereinbar ist das mit dem Vereinsgrundsatz, antisemitischem Verhalten aktiv entgegenzutreten; es droht in solchen Fällen Vereinsausschluss. Und Mazraoui ist wahrlich nicht der einzige Bundesliga-Profi, der sich offen auf dien Seite der Araber schlägt, was in einem Land, wo Meinungsfreiheit ein extrem hohes Gut ist, nicht von vornherein verurteilt werden soll.

Fußball-Vereine sind Melting Pots, wo Menschen aus mehreren Kulturen zusammenarbeiten für ein gemeinsames Ziel. Aber zum Beispiel die Frage, wie sich Ersatztorwart Daniel Peretz aus Israel bei derlei Aussagen fühlen mag, das kann und darf der Verein nicht außen vorlassen.

Der ewige Bach und ein Kommerzprogramm bei Olympia

Eigentlich endet die Amtszeit von IOC-Präsident 2025, viele werden sagen, keinen Tag zu früh. Aber jetzt gibt es einen konzertierten Vorstoß, der die IOC-Charta, die die Amtszeit auf n12 Jahre beschränkt, aushebeln will. Offenbar ist man sehr zufrieden mit dem Mann, der die Geldqzuellen bei allen nur so sprudeln lässt mit seinem maßlosen Olympia. So weit hat Bach seinen Laden im Griff, dass er selbst gar nicht aktiv werden muss. Und sogar, wenn die Charta nicht geändert wird, weil nach dem Überraschungsvorstoß nach kurzer Zeit schon Widerstand vor allem in Westeuropa regt: Einen Nachfolger ohne Bachs Gnaden wird es sicher nicht geben. Auf das die Geldqauellen und der Gigantismus weiter fröhliche Urständ feiern.

Ach ja Olympia. Bei der Session in Mumbai, Gastgeberin war eine Milliardärin, wurden neue Sportarten für die Spiele in LA 2028 beschlossen. Ur-amerikanisch (Baseball/Softball und Football in der Versions Flag-Football, also ohne harte Tackles). Außerdem Cricket, weltweitvermarktet, vor allem im Indien, dem bevölerungsreichsten Land der Erde.Lacrosse und Squash. Noch heftiger allerdings ist das Ansinnen, das auch e sport künftig olympisch wird, die Frage ist nur noch, ob eingebettet oder als gesonderte Veranstaltung. Medaillen für die Ballespiel-Männer und -Frauen. Vielen Dank auch, man verzeihe mnir diese Rückständigkeit.

Meister der Pfeile aus Deutschland

Eine handfeste Überraschung lieferte Daniel Pietreczko in Hildesheim und gewann gegen die praktisch komplete Weltelite als erst zweiter Deutscher nach Max Hoff 2018 in Saarbrücken ein Turnier der European Tour. Dabei schlug er Weltklassespieler wie Stephen Bunting, Michael van Gerwen und Peter Wright. Gerade gegen Wright brillierte er mit einer 100-prozentigen Quote beim Auschecken.

Sammeln für Mary Lou

Die Älteren werden sich erinnern. Mary Lou Retton war einer der Publikumslieblinge der Sommerspiele 1984n in LA. Die nur 1,45 Meter große Turnerin holte Gold im Mehrkampf und Silber im Sprungn und mit dem Team. Sie wurde Sportlerin des Jahres bei Sports Illustrated, war Amerikas Sweetheart. Sie wurde 1993, also neun Jahre nach Olympia 84, zur beliebtesten Athletin des Landes gewählt. Und diese Bekanntschaft hilft ihr jetzt in ganz schweren Zeiten. Sie leidet an einer seltenen Art der Lungenentzündung, die lebensgefährlich ist. Und sie ist wie so viele Amerikaner nicht krankenversichert, kann die teure Behandlung nicht bezahlen. Also gab es von den Töchtern einen Spendenaufruf, und es kamen bis Donnerstag fast 350 000 Dollar zusammen, mehr als sie für die Behandlung benötigt. Alles Gute, Mary Lou.

Außenseiter setzen sich durch – Wakefield gestorben

Im Baseball sind die Divisional Series zu Ende gegangen, und es war für die Favoriten nicht sehr erbaulich. Lediglich die Astros nutzten gegen die Twins mit Max Kepler den Heimvorteil. Dagegen scheiterten die Orioles an den Rangers, die Dodgers mit einem versagenden Pitcher Clayton Kershaw an den Diamondbacks und die Braves an den Phillies. In den Conference Finals kommt es jetzt also zu den Begegnungen Phillies gegen Diamondbacks und Astros gegen Rangers. Hier gewannen die Rangers die erste Partie – auswärts natürlich.

Wie ich jetzt in der vergangenen Woche über Just Baseball und später durch die Big Show erfahren habe, ist Tim Wakefield im Alter von nur 57 in Richtung Batter, ja, chipteJahren gestorben. Wakefield war Pitcher, ein sogenannter Knockleballer, der den Ball mit aufreizender Langsamkeit. Er war Teil der Red Sox, die 2006 nach ewigen Zeiten die World Series holten und auf dem Weg dain im Conference Final nach 0:3-Rückstand die Serie noch mit 4:3 für sich entschieden, was es in der MLB noch nie gegeben hat.

Eiserne Frauen.

Erstmals waren beim Iron Man auf Hawaii die Frauen unter sich, kürten also Iron Woman. Es siegte die Britin Lucy Charles-Barklay, was für ein Name, wird sich ein Ex-Basketball-Profi der Phoenix Suns denken, vor zwei Deutschen: Anne Haug wurde Zweite und Laura Philipp Dritte. Philip hatte sich dabei so sehr verausgabt und erlitt zwei Stunden nach dem Zieleinlauf einen Zusammenbruch. Medizinzelt statt Party war angesagt. Diese sol heute Nacht nachgeholt werden.

Das wird die Woche, die wird.

Werbetour ausgerechnet in Philadelphia

Die US-Werbetour der deutschen Fußballer findet in der Nacht zu Mittwoch unserer Zeit mit einem Länderspiel gegen Mexiko ihr Ende. Ob sich abef die Einwohner de Stadt in Pennsylania für die Partie begeistern können, wage ich zu bezweifeln. Denn praktisch gleichzeitig findet das 2. Spiel der Philadelphia Phillies Im Halbfinale der Baseballliga MLB gegen die Arizona Diamondbacks statt – in Philadelphia. Für die Dortmunder geht es dann per Privatflugzeug heimwärts, denn bereits am Mittwoch spielen sie in der Bundesliga gegen Werder Bremen.

Zwei klare Favoriten im Rugby

Freitag und Samstag finden die WM-Halbfinals statt. Es treffen Neuseeland auf Argentinien und tags darauf Südafrika auf England. Die All Blacks und Südafrika sind meine klaren Favoriten.

Männer-Tennis in gleich 3 Städten

Die Profis treten in Tokio, Antwerpen und Stockholm an. Sascha Zverev (Tokio) ist wie vor einer Woche in Schanghai bereits in der 1. Runde ausgeschieden. Die Top 4 im Race, Djokovic, Alcaraz, Medwedew und Sinner glänzen trotz der freien Auswahl durch Abwesenheit. Sie brauchen die Punkte nicht mehr.

Und sonst: Die verschiedenen Bundesligen im Mannschaftssport, Baseball Conference Finals Rangers – Astros und Phillies – Diamondbacks. Sind zwei Spiele an einem Tag angesetzt, sind nur 3 Stunden Unterschied in de Startzeit, also weniger als ein umkämpftes Play-off-Spiel gemeinhin dauert. Der Himmel weiß warum. NFL, NHL (Fehlstrt der Oilers um Leon Draisaitl mit 2 Niederlagen).  Snooker in Nordirland (hübsches Hin und Her der Profis zwischen China und Europa.

Viel Spaß

 

 

Freude in Miami und Texas

Blicxk über den Teich, NFL und MLB

NFL

Es ist wiecer Zeit für eine Feier in Miami. Jedes Mal, wenn in einer NFL-Saison auch die letzte Mannschaft die erste Niederlage erlitten hat, trifft sich das Team der Dolphins, das 1972 nach einer perfekten Saison den Super Bowl gewonnen hat, zu einem netten Beisammenseit. Das ist jetzt also 51 Jahre her, die Herrschaften sind also zwischen Mitte 70 und Ende 80.

Am Sonntag war es wieder soweit. Da verloren die bis dato ungeschlagenen Eagles gegen die Jets und 49ers gegen die Browns.Gerade die Niederlage der 49ers kam für mich nach den bisher doch sehr überzeugenden Leistungen überraschend, aber diesmal erwischte der bisher so grandiose Quarterback Brock Purdy einen ziemlich gebrauchten Tag und warf nur für 125 Yards, davon gut 40 Yards im letzten Drive, der auch zu einem Touchdown führte..Trotzdem hätten sie das Spiel gewinnen müssen, aber Moody vergab sechs Sekunden vor Schluss ein Field Goal aus 41 Yards, für einen NFL-Kicker normalerweise kein Problem.

Die Eagles einen furchtbaren Tag. Jalen Hurts warf drei Interceptions, dazu kam noch ein Ballverlust durch einen Fumble. Trotzdem lagen sie bis kurz vor Schluss vorn, ehe die Jets nach nach einer Interception und einem Lauf durch Hall kurz vor Schluss doch noch iohren ersten und letztlich entscheidenden Touchdown schaffte. Es war der erste Sieg der Jets über die Eagles überhaupt.

Und sonst? Wissen die Bengals immer noch nicht, wie sie gegen die Seahawks gewinnen konnten, denn in praktisch allen Stats außer eben den Punkten lagen die Seahawks vorn, etwa mit 381 zu 214 Total Yards. Aber sie brachten den Ball in der Schlussphase trotz bester Position nicht in die Endzone. Sie wagten zweimal einen (letztlich) erfolglosen) 4. Down anstatt dem sicheren Fieldgoal-Versuch. Es bringt aber relativ wenig, die Punkte virtuell hinzuzurechnen oder den Field Goal hinterherzutrauern

Und der Spieltag bedeutet? (für ein Playoff Picture ist es allerdings viel zu früh)

NFC: Neben den 49ers und Eagles haben auch die Lions eine 5:1-Bilanz und zeigten bei den Bucks eine gute Leistung. Stark war der deutsch-amerikanische Ballfänger Amon Ra St. Brown, der einen formidablen Touchdown schaffte und mit 124 Yards bester Receiver seiner Mannschaft war. Das könnte nach langer Durststrecke wirklich die Saison der Lions werden.

Die AFC North wurde als stärkste Division eingeschätzt, und dieser Prognose wird sie bisher mehr als gerecht. Drei Teams haben mit 3:2 einen positiven Rekord, und die Bengals (3:3) haben zuletzt zweimal gewonnen, einmal sehr überzeugend und einmal recht glücklich gegen die Seahawks. In der Conference führt der Weg nur über die Chiefs, auch wenn sie nicht immer überzeugten.

MLB

Astros – Rangers 0:2 (0:1)

Die Conference League begann mit einem Shutout der Rangers, die damit in den Play-offs weiter ohne Niederlage sind.. Die Astros verzweifelten am starken Pitching und Fielding der Rangers. Jordan Montgomery ließ in 6.1 Innings nur 5 Hits und einen Walk zu. Der Bullpen in 2.3 gar nur zwei Walks.

Auch die Astros vpitchten stark und ließen insgesamt nur 6 Hits zu. Doch ein Single von Jonah Heim im 2. Inning und ein Homer von Leody Tavaras im 5. Inning brachte den Rengers die entscheidenden zwei Runs.

Die Astros hatten durchaus ihre Chancen. Die letzte vereitelte Evan Carter mit einem Catch direkt an der Wand, womit er sogar ein Double Play herbeiführte.

Programm heute

22:37: Astros – Texans (0:1)

2:07: Phillies – Diamondbacks (0:0)

 

 

 

 

 

Phillies feiern

Blick über den Teich, MLB

Divisional Series ohne ein Spiel 5, dafür mit drei Gewinnern, die vlorher Wild Card Series gespielt haben.

Phillies – Braves 3:1 (3:1)

Das wars. Das beste Team der Regular Season hat sich aus dem Titelrennen verabschiedet. Wie im Vorjahr scheiterte Atlanta an den Phillies. Im 4. Spiel unterlagen sie mit 1:3. Dabei waren die Braves mit 1:0 in Führung gegangen.

Spieler des Tages war Nick Castellano, dem wie in Spiel 3 gegen die Braves 2 Homeruns schlug. Back-to-Back-Partien mit zwei oder mehr Homeruns eines Spielers hat es in der Geschichte der Phillies noch nie gegeben. Trea Turner steuerte mit einem weiteren Homer den dritten Punkt bei.

Spannend wurde es im 7. Inning, als die Braves bei 1 Out die Bases luden, doch dArnaud und Acuna brachten den Ball nicht ins Spiel. Auch im 9. Inning hatten sie 2 Mann auf Base – ohne dass es zu einen Run kam

Die Braves insgesamt nur 5 Hits und 4 Walks zu Stande, und das obwohl sie schlagstarke Spieler zu hauf haben.Philllies SP Ranger Suarez, ein Venezolaner, absolvierte 5 starke Innings und ließ nur 1 Run und 3 Hits zu.

Die Phillies haben in der ALCS Heimvorteil gegen die Diamondbacks. Die Serie beginnt am Sonntag. Tags zuvor eröffnen die Astros und Rangers das Texas-Duell der NLCS in Houston. Es stehen mittlerweile schon alle Startzeiten inklusive World Series fest. Erstaunlicherweise beträgt der Zeitabstand an den Tagen, an denen zwei Partien angesetzt sind, meist nur drei Stunden, was normalerweise nicht für eine Partie reicht.

Eine Anmerkung sei mir noch zu mlb.tv gestattet. Leider endet die jeweilige Übertragung im relive Modus kurz nach Spielschluss, sodass man sich gegen Ende der Partie ausrechnen kann, ob das Heimteam im 9. Inning noch an den Schlag muss oder nicht. Das nimmt schon ein wenig Spannung.

Bitterer Moment für Kepler

Zwei weitere Divisional Series sind entschieden, nur die Phillies und die Braves spielen noch um den Einzug ins Conference Final.

Phillies – Braves 10:2 (2:1)

Wie im vergangenen Jahr brachrte ein drittes Inning die Vorentscheidung, asls den Phillies gleich sechs Runs gelangen und einen 0:1-Rückstand in ein 6:1 verwandelten. Castellano per Homer und Bryce Harper per 3-Run-Homer legten 4 Punkte vor, und JT Realmotos Double brachte zwei weitere Zähler aufs Scoreboard. Harper und Castellano gelangen dann im 5. und 8. Inning zwei weitere Homeruns. Die Braves  schafften zwar fast ebenso viele Hits wie die Phillies (10:11), aber sie brachten ihre Läufer nicht nach Hause. Spiel 4 schon heute Nacht in Philadelphia.

Twins – Astros (2:3 (1:3)

Das Märchen der Twins ist zu Ende, dagegen zogen die Astros zum 7. Mal in Folge in die ALCS ein. Die letzte Hoffnung der Twins war Max Kepler im 9. Inning bei 2 Aus, doch er produzierte nur ein Strikeout und blieb letztlich ohne Hit und ohne Walk.

Es war also bis zuletzt spannend, und beide Pitcherteams waren erneut stark (Twins nur 3 Hits und 2 Walks, Astros 6 Hits, aber keinen Walk.

Zwar gingen die Twins durch den Homer von Royce Lewis mit 1:0 in Führung, doch das konnten die Astros kontern. Im 2. Inning beförderte Michael Brantley den Ball über den Zaun, und Jose Abreu wird das Target Field in guter Erinnerung behalten. Nach seinen zwei Homeruns gestern schaffte er im 4. Inning ein Two-Run-Homerun. Edouard Julians Homerun im 6. Inning war für die Twins zu wenig. Ganz stark war der Astros-Bullpen, der in 3.1 Innings gerade mal einen Walk zuließ.

Diamondbacks – Dodgers

Die Überraschung ist perfekt. Nach dem 2:4 bei den Diamondbacks ist die Saison für die Dodgers gelaufen. Das Drama für LA nahm im 3. Inning seinen Lauf, als den Diamondbacks gleich 4 Homeruns hintereinander gelangen. 4 der insgesamt 8 Hits fanden also direkt ins Ziel – das nennt man dann wohl effizient. Zwar konnten die Dodgers im 7. Inning durch zwei RBI Single auf 2:4 verkürzen, doch Mookie Betts verpasste im 8. Inning bei einem Mann auf Base den Ausgleich mit einem Strikeout.

Bei den Dodgers enttäuschten die ersten 3 der Line Up auf der ganzen Linie. Mookie Betts, Freddie Freeman und JD Martinez blieben bei 12 At Bats ohne jeden Basegewinn. Bei den Backs überzeugte SP Brandon Pfaadt mit 4.1 starken Inning, als er nur im 4. Inning zwei Hits zuließ. Das ebnete Arizona den Ein zug ins ALCS gegen die Astros

Ansetzung heute

02:07: Phillies – Braves (2:1)

Ein Spiel 5 würde in der Nacht zu Sonntag um 02:07 in Atlanta stattfinden.

Keplers Grand-Slam-Chance – vertan

Blick über den Teich, MLB

Der erste Conference-League-Series-Teilnehmer steht fest. Die Rangers gewannen auch Spiel 3 gegen die höher eingestuften Orioles. Dagegen holten sich die Astros den Heimvorteil gegen die Twins zurück

Twins – Astros 9:1 (1:2)

Die Vorentscheidung fiel schon im ersten Halbinning, als den Astros durch ein Single und einen 3-Run-Homer duzrch José Abreu mit 4:0. Die Astros hatten nach Polancos Walk und Keplers Double noch im 1. Inning die Chance ztu verkürzen, doch Royce Lewis und Carlos Correa wurden ausgemacht.. Danach lief bei den Twins wenig zusammen, am Ende waren es nur 3 Hits, aber immerhin 7 Walks. Kepler insgesamt erneut mit einem Hit bei 4 At Bats Die Astros erhöhten im 5. Inning durch einen Homerun durch Alex Bregman auf 5:0. Ebenfalls im 5. Inning hatten Kepler und danach Lewis bei geladenen Bases die Chance, die Twins wieder haranzubringen, doch sie schaften jeweils nur einen Strikeout. Den Ehrenpunkt besorgte Will Castro mit einem RBI-Single, während die Astros im 9. Inning mit drei weiteren Runs die letzten Zweifel beseitigten. José Abreu schaffte dabei seinen 2. Homerun des Spiel, Yordan Alvarez den 4. Homer der Serie. Insgesamt schafften die Astros-Pitcher gleich 14 Strikeouts, davon SP Christian Javier in. 5.0 Innings neun (bei einem Hit und 5 Walks.

Rangers – Orioles 7:1 (3:0)

Die Rangers ließen nach ihren beiden Siegen in Baltimore von Beginn an keinen Zweifel, dass sie bereits im 3. Spiel die Serie klarmachen wollten. Nach zwei Innings stand es bereits 6:0. Orioles SP Dean Kremer ließ dabei in 1.2 Innings 7 Hits, einen Walk und 6 Earned Runs zu. Der Rest pitchte durchaus stark und ließ insgesamt in 7.1 Innings nurmehr 4 Hits und einen Run zu der Rangers zu. Das nutzte allerdings nichts,weil Rangers SP Nathan Eovaldi einen Sahnetag erwischte und in 7.0 Innings nur 5 Hits und einen Run zuließ, dafür 7 Strikeouts schaffte. Der Bullpen machte ohne großé Mühe dann alles klar.

Produktivster Schlagmann der Rangers war Ardolis Garcia mit 3 RBIs, darunter ein Two-Run-Homer im 2. Inning.

Spiele heute

23:07: Phillies – Braves (1:1)

01:07: Twins – Astros (1:2)

03:07: Diamondbacks – Dodgers (2:0)

Unglaubliches Ende in Atlanta

Blick über den Teich, MLB

Braves – Phillies 5:4 (1:1)

Ein Gegenargument für alle, die meinen, dass Baseball sterbenslangweilig ist und alle Spieler nur dumm herumstehen. Vor allem das unfassbare Ende wird noch lange im Gedächtnis alller Baseballfans, vor allem der Braves und Phillies, herumgeistern. 9. Inning, 5:4 für die Braves, Castellano von den Philllies mit einem Aus und einem Mann auf der 1. Base am Schlag. Der Ball segelt weit ins Right Field. Michael Harris II fängt wundersamerweise den Ball – und nicht nur das: Er wirft gedankenschnell zu Austin Riley, der an der 1. Base via Matt Riley Bryce Harper ausmacht. Double Play. Spiel beendet.https://www.mlb.com/gameday/phillies-vs-braves/2023/10/09/748563/final/wrap

Dabei hatte es lange nicht nach einem Sieg der Braves ausgesehen. Phillies SP Zach Wheeler brillierte über 5 Innnings, wo er nur durch einen Error und einen Walk Spieler auf Base zuließ, dafür aber insgesamt 10 Strikeouts schaffte, davon die ersten sechs Schlagmänner der Braves in Folge. Selbst punkteten die Phillies bereits im 1. Inning. JT Realmuto und Bryson Stott erhöhten im 3. Inning mit einem Two-Run-Homer und einem Sacrifice Fly auf 4:0. Im 6. Inning schafften die Braves ihren ersten Hit und ersten Run. Ein Two-Run-Homer durch Travis d Arnaud brachte sie im 7. Inning auf 3:4 heran. Austin Rileys Two-Run-Homerun brachte den Führung für die Braves, die bis zum Schluss Bestand haben sollte, eben auch wegen des großartigen Double Play.

Dodgers – Diamondbacks 2:4 (0:2)

Die Diamondbacks stehen vor der ganz großen Überraschung, die Dodgers vor einem nicht zu erwarteten Aus. Auch die 2. Partie in LA ging an das Team aus Arizona.

Wie im 1. Spiel gingen die Backs früh in Führung, und zwar mit Little Ball at its Best, die Spieler rückten also Base um Base auf. Folgerichtig fielen die ersten Punkte nach einem Sacrifice Fly und einem Groundout. Louis Gurriel legte mit einem Single zum 3:0 nach.

Dodgers SP Bo Miller pitchte zwar nicht ganz so furchterregend schlecht wie im 1. Spiel Clayton Kershaw, aber nach 1.2 Innings war für ihn schon Schluss. Der Bullpen überzeugte und ließ in 7.1 Innings insgesamt nur noch 4 Hits und einen Run zu. Allerdings fehlte es an Run Support. Mehr als 2 Punkte im 4. und 6. Inning schafften die Dodgers nicht. Vor allem gegen den Bullpen der Diamondbacks sahen sie 3.2 Innigs sehr alt aus, schafften nur einen Hit und einen Walk. Am ehesten überzeugte noch JD Martinez mit 2 Hits und einem RBI. Starspieler Mookie Betts blieb bei 4 At Bats ohne jeden Basegewinn und wartet in den Play-offs noch auf einen Hit.

Erst zehn Teams haben es seit den 70ern geschafft, in den Divisional Series einen 0:2 Rückstand in einen Sieg umzumünzen. Aber noch würde ich die Dodgers nicht abschreiben, dafür ist die grundsätzliche Qualität zu groß. Aber schwer genug wird es allemal, vor allem in Arizona.

Programm heute

22:07: Twins – Astros (1:1)

02:03: Rangers – Orioles (2:0)