Antwort eines Champions

Blick über den Teich, NBA und NHL

So einfach macht es Titelverteidiger Denver Nuggets den Minnesota Timberwolves dann doch nicht. In deren Halle schafften sie einen mehr als souveränen Auswärtssieg. Und die Combo Leon Draisaitl/Conor McDavid geigt in Vancouver groß auf.

NBA

Indiana Pacers – New York Knicks 111:106 (1:2)

Die Knicks mit einem weiteren Handicap, denn sie mussten ohne OJ Amunoby auskommen, der wahrscheinlich auch morgen in Spiel 4 fehlt.. Und dafür schlugen sie sich hervorragend, führten gar Ende des 3. Viertels. Auch dank eines überragenden Donte DiVicenzo, der am Ende 35 Punkte auflegte. Matchwinner war dann für die Pacers ein Mann, der bis dato offensiv überhaupt nicht in Erscheinung getreten war. Beim Stand von 106:106 nagelte Andrew Nembhard von weit draußen in der Schlussminute einen Dreier in die Reuse. Einen unwahrscheinlicheren Matchwinner kann ich mir kaum vorstellen.

Mann des Tages
Tyrese Haliburton. Wenn ihn zuletzt etwas gehemmt hat, dann hat er das abgestreift. Sehr spielfreudig und sehr treffsicher, allerdings für seine Verhältnisse wenig Assists (7).

Stark trotz der Niederlage
Donte DiVicenzo. Er spielt bisher ohnehin eine bärenstarke Serie gegen die Knicks. 7 von 11 Dreier fanden das Ziel, eine weit bessere Quote als die der Zweier (5 von 15) Einfach ist zu einfach für ihn.

X-Faktor
Myles Turner von den Pacers ist mittleweile für Freund und Feind eine Wundertüte. Wird er liefern oder nicht. Diesmal lieferte er wichtige Punkte, am Ende 21, und 10 Rebonds.

🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Wieder ackerte Isaiah Hartenstein wie ein Pferd, vorne und hinten. Wieder arg viel Spielzeit (38 Minuten), zu viel? 6 Punkte, 8 REbounds und 8 Assists – und eine strke verteidigungsleistung sind ein guter Arbeitsnachweis des deutshen 2,16-Meter-Mannes.

Ausblick
Die Frage wird auch sein, wie die Knicks ihre Ausfälle kräftemäßig wegstecken. Die notgedrungene 7er-Rotation verlangt von allen sehr viel Energie, die irgendwann fehlt. So nahm Josh Hart im dritten Drittel zum ersten Mal überhaupt auf der Bank Platz. Und zumindest zu Hause sind die Pacers eine Macht. Doch sie brauchen eben auch mindestens einen Sieg im Madison Square Garden.

Minnesota Timberwolves – Denver Nuggets 90:117 (2:1)

Wer geglaubt hat, die Nuggets würden sich nach zwei Heimniederlagen in ihr Schicksal fügen, sah sich getäuscht. Nach einem noch relativ ausgeglichenen ersten viertel zeigten dder Titelverteidiger seine ganze Klasse. Denver ließ den Timberwolves nicht den Hauch einer Chance baute den Vorsprung kontinuierlich aus. 41:56 hieß es zur Pause, und im 3. Viertel legten die Nuggets 37:25 Punkte nach. Das erwartungsfrohe Publikum war sichtlich unzufrieden, es gab im Target Center sogar vereinzelte Pfiffe gegen das eigene Team.

Mann des Tages
Jamal Murray konnte ja froh sein, dass er nach seinem Ausraster in Spiel 2, als er während der laufenden Partie Gegenstände aufs Parkett geworfen hatte, überhaupt dabei sein durfte. Offenbar sah auch die NBA, dass sein Frust über die Refs, die einfach keine Fouls gegen ihn pfeifen wollten, schon ihren Grund hatte und ließ ihn mit 100 000 Dollar Strafe davonkommen, eine absurd niedrige Summe angesichts seines Einkommens. Murray wurde folgerichtig bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen, doch das inspirierte ihn. 24 Punkte sammelte er, 18 davon in der 1. Halbzeit.

Stark trotz der Niederlage
Karl-Anthony Towns traf am Anfang 3 Dreier, dann ging er mit unter.

X-Faktor
Die Dreier-Quote: Bei den Nuggets fast 50 Prozent, bei den Wolves 30,3

Ausblick
Wie verkraften die Timberwolves dieses Debakel. Sie wissen jetzt, dass die Nuggets in der Serie voll angekommen sind. Andererseits haben sie weiterhin die Möglichkeiten, Denver wehzutun. Spiel 4 bringt mE die Vorentscheidung. Schlau und mutig von mir, nicht wahr 😀

Ansetzungen heute
21.30: Dallas Mavericks – Oklahoma City Thunder (1:1) DAZN
02.30: Cleveland Cavaliers – Boston Celtics (1:1)

NHL

Boston Bruins – Florida Panthers 2:6 (1:2)

Diesmal brachte das 1:0 kein Unglück, sondern war Auftakt eines so kaum erwarteten Heimdebakels der Bruins. 4:0 stand es bereits nach dem 2. Drittel, auchn weil Florida drei blendend herausgespielte Powerplay-Tore erzielten Zwei Treffer der Bruins brachten nur kurz Hoffnung zurück, weil gleich zweimal die Panthers in den verlassenen Kasten trafen.

Meine 🇫🇮 Finnen
Panthers-Kapitän Alexander Barkov steuerte 2 Assists bei, Eetu Luokarinen den zum 6:2-Endstand.

Ausblick
Torreich geht es zu. Die Panthers haben jetzt zweimal ein halbes Dutzend mal eingenetzt. Diese Torflut müssen die Bruins schleunigst eindämmen, sonst wird es verdammt schwer für sie.

Vancouver Canucks – Edmonton Oilers 3:4 OT (1:1)

Diese kanadische Serie bietet alles, was das Eishockey-Herz begehrt. Vor allem Höchstspannung. Dreimal gingen die Canucks in Führung, dreimal glichen die Oilers aus. Und in der Verlängerung fälschte Verteidiger Evan Bouchard vorm Canucks-Tor einen Schuss von Leon Draisaitl entscheidend ab. Apropos Draisaitl. Diesmal bildete er wieder mit Superstar Conor McDavid eine Sturmreihe, und das war ein entscheidender Kniff von Cheftrainer Kris Knoblauch, denn das Duo war an allen 4 Treffern mit je einem Tor und 3 Assists beteiligt, und nur einmal waren sie dabei in Überzahl.

Ausblick
Die Serie wandert nach Edmonton. Und dort können die Canucks ebenso ein Spiel klauen wie die Oilers in Vancouver. Tippen oder würfeln, das kommt fast aufs Gleiche raus.

Ansetzungen heute
01:00: Carolina Panthers – New York Rangers (0:3)
04:00: Colorado Avalanche – Dallas Stars (1:1)

 

 

Doppelter Dallas-Jubel

Blick über den Teich, NBA und NHL

Zweimal mussten sich die NBA-Conference-Sieger im Osten und Westen geschlagen geben. Die New York Rangers gewannen zum zweiten Mal iin Folge in der Overtime.

NBA

Boston Celtics – Cleveland Cavaliers 94:118 (1:1)

Es wurde der erwartete klare Sieg, allerdings für das unerwartete Team. Denn die Cavaliers zzeigten eine blitzsaubere Leistung und zerlegten die Celtics in deren Halle in der zweiten Halbzeit förmlich. Denn zur Pause hatte es noch 54:54 geheißen. Damit gelang den cavs der Auswärtssieg, der ihnen in der 1. Runde in Orlando noch versagt blieb. Mitentscheidend war die miserable Dreierquote der Celtics (8 von 35).

Mann des Tages
Donovan Mitchell – mal wieder. Doch der brauchte gar keine Ausnahmeleistung, damit die Cavs den Überraschungssieg beim haushohen Favoriten einfahren konnten. In der 1. Halbzeit nahm er nur 6 Würfe, die lediglich zu 6 Punkten führten. Doch insgesamt punkteten gleich 6 Cleveland-Profis zweistellig, und doch machte der im zweiten Durchgang wieder wie aufgedrehte Mitchell (23 Zähler) den Unterschied.

Stark trotz der Niederlage
Jayson Tatum: Er wehrte sich am am meisten gegen die Pleite mit 25 Punkten und 7 Rebounds. Doch Hilfe fand er keine. So versiebte Jaylen Brown alle 6 Dreierquote und dmr bisher so starken Derrick White (1 von 8) erging es nicht viel besser.

X-Faktoren
Evan Mobley und Chris LeVert, die beide 21 Punkte sammelten (Mobley in der 1. Halbzeit 15. Und Darius Garland verwandelte in Durchgang 2 3 von 3 Dreier.

Ausblick
Wie in Runde 1 gegen Miami Heat haben die Celtics das 2. Heimspiel verloren. Doch anders als die Heat mit ihrer unfassbaren Dreierquote brauchten die Cavaliers gar keine außergewöhnlich gute Trefferquote. Allerdings werden die Celtics wohl nicht noch einmal so furchtbar von draußen treffen, ansonsten ihre große Stärke. Aber einen Kristaps Porzingis könnten sie jetzt schon gut brauchen.

Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks 110:119 (1:1)

Auch die Mavericks konnten also ein Spiel in OC klauen. Eine ziemlich seltsame Partie, ein Auf und Ab. Die Mavs führten bis ins 3. Viertel die gesamte Partie mit bis zu 14 Punkten. Den machten die Thunder binnen küzester Zeit wieder wett, und als alle auf den Zusammenbruch der Texaner warteten, zogen sie wieder unwiderstehlich davon und ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Erstaunlich:

Mann des Tages
PJ Washington versenkte insgesamt 7 Dreier, davon 5 in der 1. Halbzeit. Dass er am Ende sich sein 6. Foul leistete und fortan zusehen musste, war unerheblich. Das ist genau der Input, den die Stars Luka Doncic (selbst glänzend mit 29 Punkten und 10 Rebounds und Kyrie Irving (nur 9 Punkte) brauchen.

Stark trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander mit 33 Punkten. (Nicht so) kleiner Schönheitsfehler: Ihm gelang nur ein erfolgreicher Dreier. Überhaupt war die Dreierquote (10 von 30) überaus bescheiden bei den Thunder.

X-Faktor
Tim Hardaway. Bisher praktisch unsichtbar in den Play-offs, waren es vor allem seine Punkte, die Dallas im 3. und 4. Viertel auf die Siegesstraße brachten.13 seiner 17 Punkte sammelte er da mit einer Wurfquaote von 57 Prozent.

Ausblick
Viel wird darauf ankommen, wie fit Luka Doncic ist. Gut, er hat immer einen etwas leidenden Gesichtsausdruck, aber er bekam schon viel ab. Jetzt warten jedenfalls zwei heiße Spiele in Dallas, und die Thunder sollten tunlichst mindestens eine davon gewinnen.

NHL

Carolina Hurricanes – New York Rangers 2:3 OT (0:3)

Wieder extrem knapp, wieder das bessere Ende für die Rangers, die jetzt alle Trümpfe in der Hand halten. Artemi Panarin erzielte nach 1:43 Minuten in der Verlängerung das entscheidende Tor. Erstaunlich, wie viele Overtime-Partien sich dann so schnell entscheiden (bereits das 6. innerhalb der ersten 2 Minuten, wenn ich mich nicht verzählt habe). Und ein anderer Russe brachte im Rangers-Tor Carolina zur Verzweiflung, Igor Schesterkin wehrte insgesamt 45 Schüsse ab. Überhaupt erstaunlich viele Russen in den NHL-Kästen.

Meine 🇫🇮 Finnen
Sebastian Aho steuerte den Assist zum 2:2 bei.

Ausblick
3:0 – das ist schon ein beruhigender Vorsprung. Allerdings waren alle Spiele Spitz auf Knopf. Die Hurricanes müssen von Spiel zu Spiel denken.

Dallas Stars – Colorado Avalanche 5:3 (1:1)

Nachdem den Stars im ersten Spiel eine 3:0-Führung nicht zum Sieg reichte, dachten sie sich offenbar, sie müssten ein 4:0 vorlegen, das sie kurz vor Ende des 2. Drittels erzielten. Und dieser Treffer war auch eminent wichtig, denn im dritten Drittel erzielte Colorado 3 Treffer und war drauf und dran, noch den Ausgleich zu schaffen, ehe Esa Lindell ins leere Avalanche-Tor traf.

Meine 🇫🇮 Finnen
Ein Fest für die Suomi-Spieler auf beiden Seiten. Dallas-Kapitän Roope Hintz  legte 4 Punkte auf (1 Tor, 3 Assists), Verteidiger Miro Heiskanen traf zweimal mit Schlagschüssen und Lindell eben ins leere Tor. Für die Avalanche eröffnete Joel Kiviranta mit seinem Tor die Aufholjagd, Artturi Lehkonen wurde ein Assist gutgeschrieben.

Ausblick
Alles offen, würde ich sagen. Das beste Westteam Dallas kann auch in der Höhe von Denver bestehen und sich den Heimvorteil zurückholen

 

Die Oilers und ihr Torwart …

Blick über den Teich, NHL und NBA

Die Oilers verblasen einen 4:1-Vorsprung in Vancouver, die Knicks gewinnen trotz großer personeller Sorgen auch das zweite Spiel gegen die Pacers

NHL

Vancouver Canucks – Emonton Oilers 5:4 (1:0)

Was für eine überflüssige Niederlage, mit denen die Oilers ins westkanadische Duell gestartet sind. Sie begannen so souverän, führten zwischenzeitlich 2:o und 4:1 und nach dem 2. Drittel noch 4:2. Doch im Schlussabschnitt brach die ohnehin löchrige Verteidigung völlig auseinander, und diesmal war Goalie Stuart Skinner alles andere als ein Fels in der Brandung. Erst verkürzte J.T. Miller, dann entschied ein Doppelschlag von Nikita Zadorow und Conor Garland innerhalb von 39 Sekunden die Partie. Skinner machte bei einigen Toren eine reichlich unglückliche Figur. Den Siegestreffer ließ er aus spitzem Winkel durch die Beine rutschen.Der Schlussangriff der Oilers ohne Torwart wurde abgewehrt.

Draisaitl-Watch
Zwei Assists konnte der Kölner verbuchen. Im 2. und 3. Drittel pausierte er längere Zeit offenbar wegen Krämpfen, also hoffentlich nichts Gravierendes.

Florida Panthers – Boston Bruins 6:1 (1:1)

Wer 1:0, der stets verliert, lautet der blöde Sportspruch, der doch auf so viele Spiele anwendbar ist. Diesmal traf es die Bruins, die früh in Führung gingen und dann in ein Debakel schlitterten. 6:1 hieß es am Ende für die Panthers, die damit nach dem 1:5 im ersten Spiel die Serie ausglichen. Spieler des Spiel war Alexander Barkov mit je 2 Toren und Assists. Als schon längst alles entschiedn war, mussten einige Spieler auf beiden Seiten noch ihr Mütchen kühlen: Bei gleich vier Rangeleien verteilten die Refs insgesamt 17 Strafen. Zündstoff für die nächsten Spiele ist angelegt.

Meine 🇫🇮 Finnen
Captain, my Captain. Alexander Barkow hatte wesentlichen Anteil an der Wende mit seinen 4 Scorerpunkten. Eero Luostarinen fügte ein Tor hinzu, Anton Lundell einen Assist.

NBA

Zunächst die erwartete Wahl von Nikola Jovic zum MvP klar vor Shai Gilgeous-Alexander,  Luka Jokic und Giannis Antetokuonpo. 4 Nicht-US-Amerikaner, bevor Jalen Brunson auftaucht. Der Serbe wurde zum dritten Mal in den vergangenen 4 Jahren gekürt. Er sammelte bei den 99 stimmberechtigten Jouranlisten 79 erste Plätze, 18 Zweite und 3 Dritte.

New York Knicks – Indiana Pacers 130:121 (2:0)

Zur Pause hätte ich wenig auf die Knicks gesetzt: Zu überlegen agierten in den ersten 24 Minuten die Pacers. tyrese Haliburton hatte seine warum-auch-immer-Zurückhaltung des ersten Spiels abgelegt, kam auf 22 Punkte und verwandelte 5 Dreier. Insgesamt regnete es Punkte auf beiden Seiten (73:63 für Indiana.
Und dann kam Jalen Brunson zurück, den ein schmerzender linker Fuß im gesamten 2. Viertel zum Pausieren gezwungen war, was den Knicks offensichtlich nicht gut tat. Für ihn sprang immerhin OJ Anonoby ein, der mit seinen 22 Punkten den Rückstand noch in erträglichen Grenzen hielt. Brunson übernahm sofort das Kommando, war absolut von der eh anfälligen Abwehr ncht zu stoppen. Zwar musste im 3. Viertel Amunoby verletzt raus, aber diesen Ausfall kompensierten die Knicks. Brunson schaffte ja nicht nur 24 Punkte in der 2. Hälfte, er ist der von allen geachteten (Knicks bzw gefürchtete (Pacers) Führungsspieler. Allein seine Anwesenheit versetzt Leistungsgrenzen.

Mann des Tages
Jalen Brunson, OJ Amunoby oder doch Josh Hart. Der spielte diue kompletten 48 Minuten durch und sammelte starke 19 Punkte sowie 15 Rebounds.Aber das ganze Team und das grandiose Publikum im Garden hatten ihren Anteil.

🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Isaiah Hartenstein war einer der Felsen in der Brandung. Weil sein Ersatz Mitchell Robinson verletzungsbedingt fehlte (und wahrscheinlich die Saison, aber auf jeden Fall in dieser Serie, auch nicht mehr zurückkehrt), musste er Extraschichten schieben. 39:03 Minuten stand er auf dem Parkett für einen schwergewichtigen Riesen enorm viel. Doch er warf sich unverdrossen ins Getümmel, legte 14 Punkte, 12 Rebounds und 8 Assists auf. Hartensteins starke Vorstellungen gerade jetzt in den Play-offs sind ein perfektes Bewerbungsschreiben fürs deutsche Olympiateam. Weltmeister hin oder her, an ihm gibt es für Bundestrainer Gordie Herbert kein Vorbeikommen. Er nimmt zwar keine Dreier (was sich sogar bis Indiana herumgesprochen hat, so einsam ließ man ihn fern vom Korb gewähren), doch diesen Makel macht er unter anderem mit Kampfgeist, seiner Übersicht und Nervenstärke (4 von 4 Freiwürfen) und diesmal auch Disziplin (nur 1 Foul) mehr als wett. Auch ein Weltmeisterteam kann und muss man verbessern.

Stark trotz der Niederlage
Tyrese Haliburton ließ zwar in der 2. Halbzeit nach, doch 34 Punkte und 9 Assists sind schon ein Pfund. Deutliche Schwächen allerdings in der Defensive, die Pacers-Krankheit.

X-Faktor
Donte DiVecenzo. Ich mag ihn einfach, diesen italo-amerikanischen Scharfschützen. Nicht zuletzt seine wichtigen Dreier im 2. Durchgang (4 von 7/20 Punkte) und sein nimmermüder Einsatz brachten die Knicks zurück

Ausblick
Mit 2:0 Siegen im Rücken fahren die Knicks nach Indiana. Doch die Veletztenliste ist langsam besorgniserregend. Julian Randle, Bojan Bogdanovic und Mitchell Robinson fallen sicher aus, hinter OJ Amunoby steht erst mal ein dickes Fragezeichen, und dann muss man sehen, wie Jalen Brunson seinen Parforceritt überstanden hat. Aber vielleicht springen dann fast notgedrungen Spieler ein, die bisher kein Faktor waren

Ansetzungen heute

01:00: Boston Celtics – Cleveland Cavaliers (1:0)
03:30: Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks (1:0)

DAZN schweigt heute, aber TNT über den League Pass ist eh viel besser.

Klare Heimsiege und eine Aufholjagd

Blick über den Teich, NBA und NHL

Dramatik geht anders, zumindest gestern Nacht in der NBA. Die NHL bot dagegen zwei Overtime-Thriller

NBA

Boston Celtics – Cleveland Cavaliers 120:95 (1:0)

Es gibt wohl keinen klareren Favoriten in der 2. Play-off-Runde, und dieser Favoritenstellung wurden die Celtics nach etwas Anlaufschwierigkeiten gerecht. 40:34 hieß es nach dem 1. Viertel für Boston, das im Angriff (fast) alles traf und in der Verteidigung viel zuließ. Jalen Brown (15) und Dennis Mitchell (14) punkteten außergewöhnlich. Im 2. Viertel übernahmen dann die Defenses und ließen insgesamt nur noch 34 Zähler zu (19:15 Celtics). Zehn Punkte Vorsprung zur Pause verhießen noch Spannung, doch die Celtics ließen die Cavs nicht mehr herankommen und bauten die Führung kontinuierlich aus.

Mann des Tages
Zur Abwechslung bei den Celtics mal wieder Jaylen Brown, der 32 Punkte auflegte und 6 Rebounds schnappte. Jaon Tatum hielt sich dagegen ziemlich zurück.

Stark trotz der Niederlage
Donovan Mitchell: Wer sonst, könnte ich bei den Cavs rhetorisch fragen. 33 Punkte sammelte er. Evan Mobley bot auch eine gute Partie mit 8 von 12 Feldwürfen und insgesamt 13 Rebounds.

X-Faktor
Payton Pritchard: Von der Bank brachte er neue Impulse und brachte es auf 16 Punkte. Dabei versenkte er 4 Dreier (bei 10 Versuchen).

Ausblick
Ich lehne mich jetzt aus dem Fenster, naja, und gebe den Cavs praktisch keine Chance aufs Weiterkommen. Vielleicht ein Sieg, aber schon der wird sehr schwierig.

Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks 117:95 (1:0)

Eine Partie, die zunächst hin- und herwogte, aber letztlich doch einen klaren Sieger fand. Ein schönes Bild waren die vollbesetzten Tribünen mit Blöcken abwechselnd in Weiß und Blau. Die sahen ein völlig ausgeglichenes 1. Viertel (23:23) und zur Pause ein 62:53 des Heimteams. Shai Gilgeous Alexander hatte da schon 19 Punkte auf dem Konto. Nach wieder ausgeglichenem 3. Viertel brachte ein 17:2-Lauf anfangs des Schlussabschnittes die Entscheidung.

Mann des Tages
Shai Gilgeous-Alexander: Wieder mal kaum zu stoppen. Das wird für die Mavs ein Knackpunkt sein.

Stark trotz der Niederlage
Kyrie Irving: Wieder mal im 1. Viertel nur körperlich anwesend. Wie wäre es, wenn Chefcoach Hason Kidd mit ihm vor der eigentlichen Partie ein knackiges Trainingsspielchen simulieren würde? Wie immer steigerte er sich und müsste noch viel mehr Verantwortung übernehmen. Luka Doncic war offenbar nicht völlig fit. Sein Dreier hat ihn verlassen (1 von 8). Fahrig bei den Freiwürfen (6 von 10).

X-Faktoren
Aaron Wiggins und Jalen Williams: Auch die Thunder haben ihre Quartalsarbeiter. Wiggins hatte ein fulminantes 2. Viertel mit 12 Punkten, Williams steuerte 10 seiner 18 Punkte im letzten Abschnitt bei.

🇩🇪Deutsche Brille 👓
Maxi Kleber fällt mit seiner Schulterverletzung für den Rest der Saison aus.

Ausblick
Für die Mavericks sehe ich nur mit einem Doncic wenigstens in Normalform überhaupt eine Chance. Auch an den Brettern auf beiden Seiten ,üssen sie mehr bringen. Es kann nicht sein, dass die reboundschwachen Thunder hier ein Plus von 13 haben (52:39).

Ansetzung heute:
02:00: New York Knicks – Indiana Pacers (1:0)

NHL

New York Rangers – Carolina Hurricanes 4:3 2. OT (2:0)

Wahrlich nichts für schwache Nerven. Zweimal führten sogar die Gäste (2:1, 3:2), jeweils konnten die Rangers ausgleichen. Vincent Trocheck erzielte nach 7:24 Minuten in der 2. Overtime (87:24) den Siegtreffer

„Meine“ 🇫🇮Finnen
Erklärung: Seit ich mich für Sport interessiere, habe ich ein Faible für finnische Sportler. Vielleicht wegen eines Eishockeyspiels bei der WM  1975 in München zwischen den damals übermächtigen Sowjets und den Suomis, das Finnland erst nach langem Kampf mit 4:8 verloren. Gerade bei Eishockey-WMs (ich bin realistisch) habe ich immer zu Finnland gehalten, auch gegen Deutschland. Und so schaue ich eben bei den NHL-Boxscores immer nach den finnischen Zahlen.
Sebastian Aho steuerte für die Hurricanes Assists zu allen drei Treffern bei. Allerdings ließ er in der Overtime eine erstklassige Chance aus.

Dallas Stars – Colorado Avalanche 3:4 OT (0:1)

Unterschiedliche Vorzeichen. Die Dallas Stars haben gerade eine newrvenaufreibende 7-Spiele-Serie gegen die Las Vegas Knights hinter sich, die Avalanche eher einen Spaziergang gegen die Winnipeg Jets. Trotzdem ging Dallas im 1. Drittel mit 3:0 in Führung, doch damit war ihr Pulver verschossen. Das Team aus Denver holte Tor um Tor auf. Nathan McKinnon schaffte ganz am Anfang des 3. Drittels den Ausgleich. In der Overtimewar es dann Miles Wood, der nach einem unwiderstehlichen Solo Goalie Jake Oettinger überwand.

„Meine“ 🇫🇮Finnen
Mikko Rantanen markierte 2 Assists für die Avalanche, Miro Heiskanen einen für die Stars. Der Verteidiger sah alledings beim entscheiden Treffer reichlich schlecht aus, als es sich von Wood überspurten ließ.

Ansetzungen heute:
01:30: Florida Panthers – Boston Bruins (0:1)
04:00: Vancouver Canucks – Edmonton Oilers (0:0)

 

 

 

Wemby wie erwartet

Blick über den Teich, NBA, NHL und MLB

NBA

Während der Post Season werden traditionell die Saison-Auszeichnungen verkündet, die auserwählte Journalisten vergeben. Rookie des Jahres wurde wie allgemein erwartet der Franzose Victor Wembanyama. Er kam mit tonnenschweren Erwartungen zu den San Antonio Spurs, und auch wenn er nicht wie wie von manchen geglaubt „außerirdisch“ spielte, so hat er mit seinen Zahlen und vor allem den sich stetig verbessernden Leistungen die Erwartungen übererfüllt. Geschenkt, dass die Spurs nie den Hauch einer Chance für mehr als einen der drei letzten Plätze hatte, er also nicht den Druck des Gewinnen-Müssens verspürte.
Wembanyama wurde von allen 99 Abstimmenden auf den 1. Platz gesetzt. Das schafften zuvor 6 Profis, zuletzt Karl-Anthony Towns 2016. Nicht aber Michael Jordan, der aber auch in einem Jahrgang mit Hakeem Olajuwan war. Chad Holmgren erhielt 98-mal den zweiten Platz. Beide sind meiner Meineung nach keine „echten Rookies“. Wemby hatte zuvor in der französischen ersten Liga schon reichlich Profi-Erfahrung gesammelt, Holmgren spielte in der vorvergangenen Saison zwar keine einzige Partie für die Thunder, war aber im Kader, trainierte mit den Profis und atmete schon NBA-Luft. Platz 3 ging an Brandon Miller von den Charlotte Hornets, der den einen zweiten Platz abstaubte, vor Jaime Jaquez von den Miami Heat.

NHL

Nach den New York Rangers (gegen die Carolina Hurricanes) haben auch die Boston Bruins (bei den Florida Panthers) Spiel 1 der 2. Runde in der Eastern Conference gewonnen. Nach dem 0:1 durch Tkachuk drehten sie auf und gewannen mit 5:1. Das sah schon ziemlich geschmeidig aus. In den Conference Finals hoffen sie ja auf einen Doubleheader New York – Boston in NBA und NHL, jeweils im TD Garden zu Boston und im Madison Square Garden. Und ich hab nachgeschaut: New York Yankees und Boston Red Sox bestreiten in der MLB erst ab 14. Juni wieder eine Serie – im Fenway Park.

MLB

Apropos Baseball. Ganze Spiele habe ich bisher kaum gesehen, auch nur einige Zusammenfassungen. Nach gut einem Monat riskiere ich trotzdem mal einen Seitenblick aufs Geschehen. Die Teams haben +/- 35 Spiele absolviert, also gut ein Fünftel. Keine Details, keine tiefschürfenden Divisions-Analysen, aber schon mehr als ein Trend, wohin es laufen könnte.

American League

Divisionsführende
East: Baltimore Orioles (23:11), Middle: Cleveland Guardians (23:12), West: Texas Rangers (20:16)

Vergleich zur vergangenen Saison
Stark verbessert sind vor allem die New York Yankees (21:13) und die Kansas City Royals (21:15) und auch die Boston Red Sox.
Negativ vor allem die Astros, immerhin Finalist in den World Series (verloren gegen die Rangers) sind regelreicht abgestürzt. Es begann ja schon mit 4 Heimpleiten gegen die Yankees. Wird schwer, noch in die Post Season zu kommen.

Sehr gut dabei
Die Minnesota Twins und Seattle Mariners sind den Guarduians respektive Rangers dicht auf den Fersen

Form
Die Twins hatten bis Sonntag einen Lauf von 9 Siegen en suite. Last ten 9:1 Siege.

Bodensatz der Liga
Die Chicago White Socks (8:27)

National League

Divisionsführende
East: Philadelphia Phillies (25:11); Central: Milwaukee Brewers (20:14); West: LA Dodgers (24:13)

Vergleich

Die schwachen Teams 2023 haben sich bisher nicht wesentlich verbessert
Hinter den Erwartungen sind sicher die Arizona Diamondbacks (15:20), die San Francisco Giants (15:21 und die Miami Marlin (10:27)

Sehr gut dabei
Die Atlanta Braves (20:12) und Chicago Cubs (21:15)

Form
Gut die Phillies (9:1) und Dodgers (8:2). Schwach die LA Angels (2:8) und Cincinatti Reds (2:8)

Bodensatz der Liga
Die Colorado Rockies (8:26)

MLB Stats
Shohei Ohtani (Dodgers) liefert für seinen neuen Club. 11 Homeruns in 36 Spielen und ein Schlagdurchsnitt von 0.370

Kepler Watch
Der Berliner hat in seiner kurzen Verletzungspause (bis 24. April) offenbar seinen Schlagrhythmus gefunden. Er steht jetzt bei einem für ihn hervorragenden Schnitt von 0.311 und beförderte den Ball zweimal über den Zaun.

 

Meisterhafte Minnesota-Verteidigung

Blick über den Teich, NBA

Mein derzeitiger Titelfavorit hat geliefert beim Titelverteidiger – und wie!

New York Knicks – Indiana Pacers 121:117 (1:0)

Ein Duell vollkommen auf Augenhöhe, doch das Ende war ziemlich unbefriedigend. Die Knicks mit einem wilden, etwas unbefriedigenden Ende. Die Pacers haben den Ball beim Stand von 117:118. Letztes Play. Offensives Foul gepfiffen, hält aber dem Instant Replay nicht. Einwurf Seite. Wieder offensiv Foul und insgesamt 3 Freiwürfe für Jalen Brunson , die die Partie entscheiden. Für mich unbefriedigend, weil ein regulärer Angriff der Pacers durch einen falschen Pfiff zerhackt wurde.
Egal: Die Knicks haben sich den ersten Sieg de Serie schon verdient. Brunson mal wieder überragend, Hart mit großartigen 4 Offensiv-Rebounds und ein Jalen Brunson, der weiter in Überform spielt. Die Pacers mit einem sehr ausgeglichenem Team Alle 9 eingesetzten Spieler hatten mindestens 6 Punkte. Sehr starke Bank (am Ende 46:3 Punkte). Tyrese Haliburton allerdings auf Formsuche. Insgesamt nur 6 Wurfversuche, von denen gerade mal 2 Dreier das Ziel fanden. Holte nicht einen einzigen Freiwurf heraus, und auch 8 Assists sind für ihn unterdurchschnittlich. Letztlich entscheidend waren aber die 32:40 Rebounds aus Pacers-Sicht.

Mann der Partie
Jalen Brunson. 43 Punkte legte er diesmal auf, sein 4. 40+Spiel in den Play-offs in Serie. Wurfquote 14 von 26 und 14 von 14 Freiwürfe. Der uneingeschränkte Leader. In der Form seines Lebens.

Stark trotz der Niederlage
Aus einem sehr starken Kollektiv der Pacers stach Myles Turner mit seinen 23 Punkten (8 von 16) heraus. Von der Bank steuerte TJ McDonnell mit18 Punkten bei.

X-Faktor
Donte DiVicenzo: In der 2. Halbzeit wachte er auf und machte 21 seiner 25 Punkte, verwandelte dabei 5 seiner 7 Dreier und hielt die Knicks im Spiel neben Brunson.

🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Isaiah Hartenstein. Eine mehr als solide Leistung vorne und hinten. Er ist ja der einzige echte Big Man bei den Knicks. 13 Punkte, 6 Rebound und 4 Assists lautet zahlenmäßig die Bilanz. Darüber hinaus prägt er die Partie quais als Defensiv-Quarterback. Er muss nur seine Fouls in Grenzen halten., weil er gegen wendige Spieler oft zu spät kommt. Und dann natürlich sein Magic Moment von der Mittellinie
https://twitter.com/NBA/status/1787643311240421499

Ausblick
Die Serie ist gespielt, doch viele Fragen bleiben. Was ist eigentlich mit Tyrese Haliburton los. Offiziell hört man ja nichts, aber er wirkt nach seiner Verletzung kurz nach dem All-Star-Break gehemmt, nicht so schnell. Das konnten die Pacers bisher gut kompensieren, aber sie bräuchten mehr Input ihres Spielmachers. Außerdem müssen die Pacers es schaffen, Jalen Brunson irgendwie zu zähmen vielleicht auf nur 30 Punkte. Die Knicks wiederum bräuchten unbededingt mehr Hilfe von der Bank. Was fehlt hier Bojan Bogdanovic.

Denver Nuggets – Minnesota Timberwolves 80:106 (0:2)

Schon vor dem Tip-off der vemeintlich spielentscheidende Nachteil für die Timberwolves, denn ihr Verteidigungsmonster Rudy Gobert musste wegen persönlichen Gründenpassen. Wer sollte jetzt bitte Nikola Jokic stoppen. Die Antwort war für die Nuggets niederschmetternd. Alle zusammen und vor allem Karl-Anthony Towns und Naz Reid.
Und von Beginn an tangierten die Wolves, als tangierte sie der Ausfall von Gobert gar  nicht. Hochkonzentriert spielten sie ihre Angriffe, und selbst brachten sie die Nuggets mit ihrer rasend schnellen und flexiblen Verteidigung die Nuggets schnell zur Verzweiflung. Allein Aaron Gordon ließ sich nicht beeindrucken und sammelte im 1. Viertel stolze 13 der insgesamt nur 20 Punkte.
Hielt sich da der Rückstand mit -6 noch in Grenzen, erlebten die Nuggets in Durchgang 2 ein Desaster. Die Offense blieb weiterhin nahezu chancenlos, und bei Minnesota drehte nun auch Anthony Edwards auf, legte 12 Punkte auf. Die Bankspieler Naz Reid und Nickell Alexander Walker verwandelten dazu noch je 2 Dreier. Halbzeitergebnis 61:35, der höchste Halbzeitrückstand der Nuggets zu hause in ihrer Play-off-Geschichte.
Längst war die Entscheidung gefallen. Im 3. Viertel führten die Wolves teilweise mit mehr als 30 Punkten. Zumindest die Garbage Time gestalteten die Nuggets ausgeglichen.

Mann des Tages
Karl-Anthony Towns: Von Beginn an hellwach und mit 11 Punkten im ersten, noch einigermaßen ausgeglichenem Viertel und 9 im 2. Abschnitt. Dazu großartige Verteidigung gegen Jokic im Verbund mit den anderen Wölfen.

Stark trotz der Niederlage
Aaron Gordon erreichte als einziger Nuggets-Profi so etwas wie Normalform, obwohl er im Verlauf der Partie mehrklich abkühlte. Christian Braun verdient Erwähnung, weil er es geschafft hat, in seinen 10 Minuten Einsatzzeit mit 2 Punkten + mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Einen furchtbaren Abend verlebte Jamal Murray (3 von 18). Nicht viel besser erging es Michael Porter mit 4 von 12 aus dem Feld. Und auch Jokic wird über seine nur 16 Punkte und (immerhin!) 13 Rebounds und 8 Assists nicht wirklich zfrieden sein

X-Faktor
Nikeil Alexander Walker: Eine blitzsaubere Vorstellung in seinen fast 30 Minuten: 14 Punkte bei nur 9 Würfen, dazu tolle Defense mit 6 Rebounds und gleich 4 Blocks.

Ausblick

2 Auswärtssiege in der Höhe von Denver, das ist jetzt schon ein echtes Pfund, mit dem die Timberwolves wuchern können. Sie dürfen jetzt nur nicht übermütig werden und die Nuggets möglichst nicht in die Serie zurückkommen lassen. Aber nur einen Heimsieg sollten sie jetzt schaffen.
Den Nuggets bleibt nur die Hoffnung
– dass es nur noch besser werden kann
– dass ein Murray wieder zu seiner Form kommt
– dass ein Towns sich wieder blöde Fouls leistet
– dass Rudy Gobert auch zumindest in Spiel 3 fehlt
– dass Meistercoach Maloney etwas einfällt
– dass die Timberwolves plötzlich daran glauben, dass sie als so unerfahrenes Team doch gar nicht gewinnen können, schon gar nicht  bei einem erfahrenen Titelverteidiger
– dass sie in einer Crunchtime nichts zu melden haben (dazu muss es allerdings erst mal zu einer engen Crunchtime kommen)
– dass erst am Freitag (Nacht zu Samstag MESZ) wieder gespielt wird.

Prüft selbst die Wahrscheinlichkeit

Ansetzungen heute
01:00: Boston Celtics – Cleveland Cavaliers (0:0)
03.30: Oklahoma City Thunder – Dallas Mavericks (0:0/DAZN)