von Münchner Löwe | Okt. 9, 2023 | Allgemein, bundesliga, Fußball, MLB
Erfolgreiche Volleyballer
Nach den Basketballern haben auch die Volleyball-Männer das Ticket für Olympia gelöst. Beim Qualifikationsturnier in Brasilien überzeugten (und überraschten) sie mit Siegen über Italien und Brasiliewn, die besser eingestuft wurden. Und auch die anderen Aufgaben lösten sie souverän. Überragend war „Hammer Schorsch“ Georg Glozer, aber das ganze Team genießt höchste Anerkennung. Neben den Deutschen schaffte auch Brasilien die Quali, Italien wird es über die Weltrangliste gelingen.
Unglaublicher Guirassy, unglaublicher VfB
Der unfassbare Erfolgslauf von Serhou Guirassy und seinem VfB Stuttgart hält an. Beim 3:1 gelang dem Franzosen erneut ein Hattrick. Er hält jetzt nach 7 Spielen bei 13 Toren, das hat noch nicht einmal ein Robert Lewandowski geschafft. Klar, das Auftaktprogramm war jetzt nicht das Schwerste, aber dass der VfB nach den zwei Saisonen nahe am Abgrund 6 von 7 Partien gewinnen und dabei auch noch so wunderbaren Fußball zeigen würde, muss erstaunen.
Noch schöner spielt nur Bayer Leverkusen. Wie die die Tore herausspielten gegen Köln, war eine Augenweide. 4 Neuzugänge, die dermaßen einschlagen musst du erst einmal hinbekommen. Chapeau an alle Beteiligten, insbesondere an Trainer Xabi Alonso und Sportdirektor Simon Rolfes. Der verdiente Lohn ist die Tabellenführung.
Schallmauer rückt näher
2:00:35: So lautet die neue Weltrekordzeit im Marathon, die am Sonntag der Kenianer Nelson Kiptum in Chcago aufstellte. Es war erst sein dritter Marathon überhaupt, und er galt schon nach seiner Premiere im Frühjahr als das größte Talent auf dieser Strecke. Klar, er profitiert wie alle anderen Langstreckenläufer von den Wunderschuhen (und leider gibt es um die kenianischen Läufer nicht verstummende Dopinggerüchte), aber so eine Zeit war lange völlig utopisch. Jetzt rückt sogar die 2-Stunden-Marke in Reichweite, die Kiptums Vorgänger Eliud Kipchoge unter Laborbedingungen (weshalb die Zeit nicht offiziell zählt) bereits unterboten hat. Nächstes Jahr in Berlin oder Chicago, das sind wohl die beiden schnellsten Strecken im Kalender, könnte es soweit sein.
Bei den Frauen stellte die Holländerin Sifan Hassan mit 2:13:44 Stunden einen neuen Europarekord auf und lief die zweitbeste Zeit jemals. Beide waren übrigens mit Nike-Schuhen unterwegs, nachdem Tigist Assefa aus Kenia mit Adidas-Tretern (sehr falsches Wort bei dem Federgewicht) vor zwei Wochen in Berlin in 2:11:53 den Weltrekord pulverisiert hatte.
Zverev Flop, Swiatek Top
Nach Sascha Zverevs Turniersieg vor zwei Wochen und dem Halbfinale in Peking lief es in Schanghai lange nicht so gut. Er scheiterte bereit in seinem Erstrundenmatch am aufstrebenden Russen Roman Safiullin mit 3:6, 1:6, ein Rückschlag im Race zum Masters nach Turin, aber noch hält er Platz 7, der dazu berechtigen würde. Und seine unmittelbaren Verfolger sind ebenfalls schon raus, und die anderen haben schon einen Respektabstand.
Bei den Frauen sicherte sich Iga Swiatek den Titel in Peking. Auf dem Weg dahin schlug sie unter anderem US-Open-Siegerin Coco Gauff. Vielleicht ein Duell der nächsten Jahre, oder eine Trielle dann noch mit der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka.
THW Kiel hat Probleme
Nach 7 Spielen in der Bundesliga hat der THW Kiel bereits 3 Niederlagen auf dem, Konto, das hat schon mal für eine ganze Saison gereicht. Zumindest endete am Sonntag die Pleitenserie mit einem allerdings alles andere als überzeugenden 34:33-Heimsieg über HSV Hamburg. Negativer Höhepunkt war die 31:32-Heimpleite im Pokal am Dienstag zu Hause gegen Abstiegskandidat HSG Wetzlar. Neben Verletzungspech können die Kieler den Abgang der beiden Weltklassespieler Sander Sagosan und Niklas Landin, der beste Torwart der Welt, nicht kompensieren.
Alleiniger Tabellenführer sind die Füchse Berlin, die nach 8 Spieltagen als einziges Team noch ohne Punktverlust sind. Während Meister SC Magdeburg noch Anschluss hält, hat auch Mitfavorit SG Flensburg-Handewitt schon reichlich Federn lassen.
Simone Biles überzeugend zurück
Nachdem die Amerikanerin bei Olympia noch die Nerven weggeschmissen hat (allen Respekt, dass sie sich das eingestanden hat), kam sie in alter Stärke zur WM in Antwerpen zurück und sicherte sich insgesamt 4 Titel. Den mit der Mannschaft, im Mehrkampf sowie am Schwebebalken und am Boden. Den 5. Titel vergab sie durch einen Sturz beim von ihr kreiierten Biles 2 beim Pferdsprung und musste sich mit Silber hinter der Brasilianerin Rebeca Andrade beugen. Beim Pferdsprung gibt es übrigens eine grandiose Regel (Achtung Ironie). Steht ein Trainer zur Absicherung daneben, gibt es Punktabzug, auch wenn er nicht eingreift. Anders ist das am Stufenbarren. Man möge mir den Sinn erklären, denn Sicherheit müsste erstes Gebot sein, und wenn der Trainer nur zur Sicherheit dasteht, lecuchtet mir ein Punktabzug allein für seine Anwesenheit nicht ein.
Europäische Durststrecke.
Gerade mal zwei Siege, aber vier Niederlagen: So lautet die Bilanz der deutschen Vertreter im Europapokal in der vergangenen Woche. Baxyer un Bayer siegten in Skandinavien in Kopenhagen respektive Molde. Dagegen setzte es für Freiburg (gegen Westham) und Leipzig (gegen ManCity) Heimniederlagen. Sehr unglücklich unterlag der 1. FC Union trotz 2:0-Führung im Olympiastadion gegen Sporting Braga. Eintracht velor in Saloniki, und der BVB kam gegen den AC Mailand zu Hause nicht über ein torloses Remis hinaus und muss in der bärenstarken Gruppe (außerdem PSG und Newcastle) ums Weiterkommen bangen. Punkte gegen United in den nächsten beiden Partien mäüssen unbedingt her, um das totale Euro-Aus zu vermeiden. Der Rest hat durchaus noch intakte Chancen aufs Weiterkommen, aber berühmt waren die Vorstellungen allesamt nicht.
Starker Pogacar, Roglic zu Bora
Tadej Pogacar hat das letzte Monument des Jahres souverän für sich entschieden. Der Slowene siegte im Alleingang bei der Lombardei-Rundfahrt. Einen namhaften Neuzugang hat das Bora-hansgrohe vewrpflichtet. Pogacars Landsmann Primoz Roglic wird nächste Saison für das deutsche Team fahren.
Verstappen ohne Konkurrenz, McLaren stark
Jetzt steht es auch rechnerisch fest: Max Verstappen ist zum dritten Mal in Folge Weltmeister. Und wie es sich für einen Champion gehört, triumphierrte er bei Grand Prix von Katar. Im tags zuvor ausgetragenen Sprint musste er dagegen einen seiner seltenen Niederlagen hinnehmen, als Oscar Piastri im McLaren erstmals triumphierte. Am Sonntag legte er mit dem zweiten Platz, und zwar vor Teamkollege Lando Norris. Zurzeit sind die McLaren also zweite Kraft hinter Red Bull. Dort enttäuscht Sergio Perez ein ums andere Mal nach seinem verheißungsvollen Saisonstart mit zwei Siegen in vier Rennen. Mal sehen, wie lange sich das die Führungsebene noch anschaut.
Das wird die Woche, die wird
Endlich pausiert die Bundesliga für Länderspiele. Während Europas Länder um die EM-Qualifikation spielen, einige Teams wie Belgien und Österreich können das Ticket auch rechnerisch fixieren, begibt sich die Deutsche Mannschaft mit dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann auf eine Amerika-Tour, um für sich zu werben für die WM in Nordamerika. Es stehen am Samstag und Dienstag Länderspiele gegen die USA und Mexiko an. Das gibt schönen Stressmit der Zeitumstellung vor allem, was die Rückkehr betrifft, denn nur 3 Tage nach dem Mexio-Spiel kommt es wieder zum Ligabetrieb.
Rugby-WM ohne Australien
Nach dew Vorrunde wird es jetzt bei der Rugby-WM ernst. Am Wochenende stehen die vier Viertelfinal-Partien an. Nicht mehr dabei sind die Australier, die Fiji doch ziemlich überaschend den Vortritt lassen mussten. Und das obwohl Fiji seinerseits gegen Portugal verlor, aber wenigstens den entscheidenden Zusatzpunkt ergatterte.
Die Ansetzungen
Sa, 17:00: Wales vs Argentinien
Sa, 21:00: Irland vs Neuseeland
So, 17:00: England vs Fiji
So, 21:00: Frankreich vs Südafrika
Mit Frankreich/Südafrika und Irland/Neuseeland sind die vermeintlich besten vier Teams in einer Tableauhälfte. Schön für die anderen vier, die den zweiten Finalisten ausspielen. Im Endspiel ist dieses Team auf jeden Fall klarer Außenseiter, aber da kann immer alles passieren.
Blick über den Teich
Im Baseball werden diese Woche die Divisional Series ausgespielt, jeden Tag zumindest in der Theorie mindestens zwei Spiele (wenn alle Partien über die volle Distanz von 5 Partien gehen) Bisher sieht es für die Auswärtsteams bestens aus, obwohl (oder weil?) diese bereits die Wild-Card-Runde hinter sich haben, die allerdings alle bereits nach dem 2. Spiel entschieden war.
Traurige Geschichte, die ich jetzt erst mitbekommen habe, weil ich erst jetzt den aktuellen Podcast von just baseball gehört habe. Tim Wakefield, der fantastische Knuckleballer der Red Socks, ist im Alter von 57 Jahren an einem Hirntumor gestorben.
Während die Baseballer sich langsam dem Saisonende nähern, beginnt die NHL diese Woche ihre strapaziöse Saison, und zwar in der Nacht zu Mittwoch mit den Partien Lighting vs Predators, Penguins vs Blackhawks und Titelverteidiger Knight vs Kraken. Sky will ausgiebigst übertragen. Werde ich persönlich bis auf den Draisaitl Watch zund andere Stats umindest bis März allerdings relativ wenig beobachten. Außergewöhnliches werde ich hoffentlich mitbekommen und dann hier verbreiten.
Die NFL hat ihre 6. Runde. Es gibt erneut am Sonntag ein London-Spiel. Um 15.30 im Tottenham Stadium treffen die Titans und Ravens aufeinander. Und die NBA-Clubs bestreiten Vorbereitungsspiele.
Außerdem könnte sich die WNBA entscheiden. Die Las Vegas Aces haben die 1. Partie von maximal 5 Partien gegen New York Liberty gewonnen. Mittwochnacht steigt die 2. Partie in Las Vegas, dann kommt die Serie ab Samstag (19 Uhr) nach New York.
Tennis in Schanghai
Ab morgen steht das Achtelfinale an. Nicht mehr dabei vonn den Top Ten sind Daniil Medwedew, Stefanos Tsitsipas, Holger Rune, Sascha Zverev und Taylor Fritz.
Und sonst?
Setzt sich der Ligabetrieb in den Mannschaftssportarten fort. Nur die Volleyball-Männer dürfen sich noch erholen. Auch internationale Wettbewerbe gibt es in de EuroLeague wo der FC Bayern Basketball am Donnerstag bei Panathinaikos antreten muss und Alba Basklonia empfängt. Vergangenen Freitag trafen die beiden deutschen Teams zum Auftakt aufeinander, und die Bayern setzten sich am Ende klar durch, obwohl sie zur Pause noch klar zurückgelegen waren.
Außerdem im Snooker die Wuhan Open.
Viel Vergnügen, macht aber noch was anderes als glotzen.
von Münchner Löwe | Okt. 9, 2023 | MLB
Auch am zweiten Tag der Divisional Series dominierten die Auswärtsteams. Jedes der Wildcard-Teams kann jetzt also zu Hause schon alles klarmachen.
Orioles – Rangers 8:11 (0:2)
Nein, es war nicht der Tag der Pitcher. Insgesamt gab es 25 Hits und 13 Walks (11 von den Orioles). Es begann gut für die Orioles, die bei Loaded Bases im ersten Inning zwei Spieler ins Ziel brachten. Doch die Rangers antworteten prompt. Im 2. und 3. Inning sammelten sie 9 Runs, darunter mit einem Grand Slam von Mitch Garver im 3. Inning. Insgesamt schaffte er 5 RBIs. Danach gelang den Orioles nur noch Ergebnis-Kosmetik, darunter war ein 3-Run-Homerun im 9. Inning durch Aaron Hicks. Einen Rekord der besonderen Art schaffte Corey Seager mit gleich 5 Walks. Damit fliegen die Rangers mit einer 2:0-Führung zurück nach Texas.
Astros – Twins 2:6 (0:1)
Jetzt haben also auch die Twins ihren Auswärtssieg geschafft. Spieler des Tages war Carlos Correa mit 3 Hits und 3 RBIs sowie erneut starkem Defensiv-Plays. Correa war es auch der im 1. Inning mit einem Double für den ersten Run sorgte. Er ist, was RBIs und Doubles betrifft, jetzt Dritter in der MLB in der Post Season.
Kyle Farmer legte mit einem Two-Run-Homer in 2. Inning nach, bevor erneut Correa im 5. Inning doppelt punktete.
Wenigstens Yordan Alvarez von den Astros hatte im 8. Inning ein persönliches Erfolgserlebnis, als er den Ball über den Zaun drosch. Schon im ersten Spiel hatte er 2 Homeruns geschafft.
Kepler wieder mit einem Hit bei 4 At Bats. In der Pitcher Order ist er nur noch Nummer 8.
Programm heute
00:07: Braves – Phillies (0:1)
03:07: Dodgers – Diamondbacks (0:1)
von Münchner Löwe | Okt. 8, 2023 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Drei Auswärtssiege und nur ein Heimerfolg – das ist die doch recht überraschende Bilanz der ersten Spiele der Divisional Series.
Orioles – Rangers 2:3 (0:1)
Ein ausgeglichenes Match, das letzt.lich der starke Bullpen der Rangers entschied. Starting Pitcher Andrew Hearney hielt zwar nur 3.2 Innings durch und ließ dabei einen Run und 2 Hits zu, doch danach ließ nur noch sein unmittelbarer Nachfolger Dane Dunning in 2 Innings 2 Hits und einen Run zu. Der Rest erledigte den Orioles Pitchin-Staff ohne große Probleme, wobei es bis zum Ende spannend blieb. Josh Jungs Homerun im 6.- Inning zum 3:1 brachte die Vorentscheidung, mehr als der Anschlusspunkt durch Ryan Mountcastle RBI Double wollte den Orioles nicht mehr gelingen. Auch der Orioles-Bullpen überzeugte, doch SP Kyle Bradish ließ 7 Hits und 2 Runs (bei 9 Strikeouts zu.
Astros – Twins 6:4 (1:0)
Mann des Tages war Yordan Alvarez, dem gleich zwei Homeruns gelangen. Mit ihrem ersten Schlag überhaupt gingen die Astros durch José Altuves Homerun in Führung. Nach 6 Innings lagen die Astros 5:0 in Führung, als Justin Verlander das Feld verließ. Der Astros-Pitcher hatte anfangs durchaus Mühe, rettete sich zweimal in den ersten drei Innings durch ein Double Play aus durchaus heiklen Situationen. Danach fing er sich und dominierte 3 Innings.
Doch die Entscheidung musste warten. Bei 2 Aus und 2 Mann auf Base beförderte erst Jorge Polanco dann Royce Lewis gegen Releive Pitcher Hector Neris den Ball über den Zaun, und es stand nur noch 4:5. Nach Max Keplers Double hatten die Twins plötzlich die Führung auf der Platte, doch Bryan Abreu beseitigte die heikle Situation. Den Twins bleibt nur die Erkenntnis, dass sie punkten können, ein schwacher Trost, aber immerhin.
Braves – Phillies 0:3 (0:1)
Ein tolles Pitching-Duell (6 Hits Rangers, 5 Hits Phillies), das letztlich die bessere Effizienz der Phillies entschied. Bryson Stott brachte die Phillies im 4. Inning durch einen RBI Single in Führung, die Bryce Harper im sechsten Inning mit einem Homerun ausbaute. Bei geladenen Bases im achten Inning erkannten die Refs nach Videobeweis auf Behinderung von Braves-Catcher JT Realmoto an Sean Turner, der den Phillies den 3. Punkt brachte.Die Bravas brachten ihrerseits im 8. Inning Läufer auf die Ecken bei nur einem Aus, doch ein Double Play vernichtete die Chancen. Somit blieben die Braves erstmals in dieser Saison bei einem Heimspiel ohne jeden Punkt.
Dodgers – Diamondbacks 2:11 (0:1)
Im Prinzip war die Partie nach dem ersten Halbinning entschieden, in dem die Diamondbacks gleich sechs Runs gelangen. Dodgers Pitchers Clayton Kershaw flogen die Bälle nur so um die Ohren, und wurde bereits nach 0.1 Innings und 35 Pitches erlöst. Im 2. Inning legten die Backs 3 Runs nach. Mit diesem Vorsprung im Rücken legte Arizonas Pitcher Merril Kelly ein starkes Play-off-Debüt hin und ließ in 6.1 Innings nur 3 Hits und 2 Balls zu. Will Smith verhinderte mit seinem 2-RBI-Triple wenigstens den Shutout der Dodgers.
Programm heute
22:07: Orioles – Rangers (0:1)
02:03: Astros – Twins (1:0)
von Münchner Löwe | Okt. 6, 2023 | MLB, NBA, NFL
Blick über den Teich, NFL, MLB und NBA
NFL
Was wurde über Justin Fields gelästert. Der Quarterback der Chicago Bears könne zwar hervorragend laufen, aber nicht vernünftig werfen. Dieses Urteil hat er in der Nacht zum Freitag erst mal konterkariert mit einer tadellosen Vorstellung. Beim 40:20 seiner Bears bei den Commanders warf er vier Topuchdownpässe und insgesamt für 282 Yards ohne Interception. Nicht schlecht für einen, der angeblich nicht werfen kann. Schon im 1. Viertel schaffte er 115 Yards, Bestwert der Bears seit zig Jahren.Schon in der vergangenen Woche zeigte er gegen die Broncos eine tadellose Leistung mit 4 Touchdownpässen und sogar 335 Yards. Dass die Bears das Spiel verloren, lag also weniger an ihm. Offenbar hat ihn jetzt der Trainer, auch auf sanften Druck auch von Fields selbst, von der Leine gelassen, er dankt es mit großartigen Leistungen
Mann des Tages war allerdings DJ Moore, dem grandiose 230 Receiving Yards und 3 Touchdowns gelangen. Solche Abnehmer wünscht man sich als Quarterback, zumall wenn sie wie Moore nach dem Catch mit dem Ball noch einige Yards hinzufügen.. Die Bears schafften also endlich ihren ersten Saisonsieg, für die Play-offs wird es wahrscheinlichnicht reichen, aber für attraktive Spieler allemal.
MLB
Jetzt stehen die Ansetzungen der jeweils ersten drei Spiele der Divisional Series fest
Samstag
19.00: Orioles – Rangers
22:40: Astros – Twins
00:07: Braves – Phillies
03:20: Dodgers – Diamondbacks
Sonntag
22:07: Orioles – Rangers
02:03: Astros – Twins
Montag
00:07: Braves – Phillies
03:07: Dodgers – Diamondbacks
Dienstag
22:07: Twins – Astros
02:03: Rangers – Orioles
Mittwoch
Diamondbacks – Dodgers und Phillies – Braves sind noch nicht exakt terminiert. Das erste Spiel ist um 22 Uhr.
NBA
Zumindest die Springerpresse meldet, dass Pro7 Maxx jeweils am Sonntag um 19 oder 21 Uhr ein Spiel aus den USA übertragen will. Nur dieses eine Spiel pro Woche. Für mich ergibt das überhaupt keinen Sinn, denn jedes Team bestreitet pro Woche drei oder vier Spiele. Man kann also mit diesem einen Spiel die Saison nicht im Ansatz verfolgen. Im Gegensatz zur NFL, wo der Sonntag der Hauptspieltag und es eben pro Woche für jedes Team nur ein Spiel gibt. Man wollte halt auf den deutschen Euphoriezug aufspringen, und sicher gibt es Menschen, die bei einem Raptors-Spiel mit Dennis Schröder oder gar die Magic mit den Wagners schauen wollen, wie sich die Weltmeister schlagen. Aber was ist, wenn sie nicht dabei sind, wass bei 32 Teams eher wahrscheinlich ist? Ansonsten ist so ein einziges Spiel nämlich reine Unterhaltung ohne großen sportlichen Wert. Und spätestens, wenn es gegen Ende der Partie zig Auszeiten und Freiwurforgien die Partie bis ins Unerträgliche strecken, sieht Otto Normalseher, wie mühselig es ist, ein NBA-Spiel live zu verfolgen. Relive heißt deshalb für mich das Zauberwort (übrigens im gesamten US Sport), da kann man die Werbeblöcke hübsch überspringen. Bin echt gespannt auf die Quoten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie an die von attraktiven Spielfilmen heranreichen.
von Münchner Löwe | Okt. 5, 2023 | Fußball, WM
Was für ein Coup! Die Fußball-WM 2030 findet in sechs Ländern und drei Kontinenten statt. FIFA-Boss Gianni Infantino lobt sich für eine einmalige Völkerverbindung, doch das ist reiner Etikettenschwindel. Dem geldgierigen Schweizer geht es einzig und allein darum, den Schurkenstaat Saudi Arabien den Weg freizuschaufeln für die WM 2034. Denn Afrika, Europa und Südamerika sind dann erst mal „gesperrt“, und die WM 2026 findet in Nordamerika statt, das also auch ausfällt.Moral interessiert diesen Menschen und seine FIFA-Bande nicht im Geringsten. Schon haben die Asiaten verkündet, 2034 Saudi-Arabien bedingungslos unterstützen zu wollen, da kann auch Australien, wenn sie denn überhaupt wollten, nicht dagegen anstinken.
Wenn es dann wenigstens eine „richtig“ völkerverbindende WM wäre. Doch Südamerika wird mit drei Spielen abgespeist. Das Eröffnungsspiel, so viel steht jetzt schon fest findet in Montevideo statt, man feiert hier 100 Jahre WM, die eben 1930 in Montevideo stattfand. Eine weitere Partie in Buenos Aires und dann noch eine in Asuncion, das wars dann schon mit Südamerika, das danach nur noch in die Röhre schaut. Man darf davon ausgehen, dass diese drei Spiele jeweils mit dem Gastgeber stattfinden, es müssen also „nur“ drei Mannschaften für eine Partie aus einem anderen Kontinent herbeifliegen (samt den Fans, sofern sie diesen Irrsinn mitmachen). Dann fliegen alle sechs Länderteams nach Marokko, Spanien und Portugal, wo dann der Rest der WM stattfindet.
Schon eine WM in diesen drei Ländern erscheint mir mehr als problematisch, aber die sind wenigstens nahe beieinander, es gibt weitaus kürzere Wege als etwa 2026 zwischen Mexiko, den USA und Kanada. Doch dass praktisch eine Vorhut und der ganze Tross für genau Spiel über den Atlantik, respektive Pazifik fliegen müssen, ist auch ein Umweltfrevel sondergleichen. Interessiert bei der geldgierigen FIFA keine Sau. Und auch der DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat brav abgenickt, nichts anderes klonnte man von diesem Menschen ohne jeden Charakter, ohne jede Bindung zu den Fans und deren Belange, erwarten. Echte Fußball-Liebe. Hofft er, dass der südamerikanische Kelch an Deutschland schon vorbeigehen wird – was bei insgesamt 48 Teilnehmern nicht unwahrscheinlich ist – und einen anderen Verband trifft? So sieht echte Solidarität aus.
Handstreichartig kam das FIFA-Gremium zu seiner glorreichen Idee, denn eigentlich sollte die WM-Vergabe erst nächstes Jahr erfolgen. Das erinnert an die Olympia-Vergabe 2032 an Brisbane, die andere Kandidaten wie Rhein-Ruhr kalt erwischt hat. Übrigens ein netter Wettstreit, wennich ärger finden soll. Infantino oder Bach? Die Antwort fällt mir echt schwer, doch Infantino scheint noch ein bisschen skrupelloser zu sein als der IOC-Präsident, was eine echte Leistung ist
Die Fans? Egal. Die Umwelt? Egal. Der Fußball? Egal. Wichtig sind die Geschäfte, gerne auch mit Potentaten. So läuft das bei der FIFA. Man hat es sich wirklich kaum vorstellen können. Gegenüber Infantino wirkte sein skandalumtoster Vorgänger Sepp Blatter fußball-affin, ja wie ein Waisenknabe.
Schon die WM 2026 wird für mich und viele andere eine echte Herausforderung, wenn dann wie befürchtet ein Donald Trump wieder US-Präsident ist. Dann hätten wir ab 2018 folgende reizende Gastgeber. Krieg-Putins Russland 2018, Katar 2022, Trump-USA 2026, 2030, und dann Saudi-Arabien. Eine feine Gesellschaft.
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