von Münchner Löwe | März 29, 2024 | Tennis
Eine Hommage an Grigor Dimitrow
Es war eine Tennis-Demonstration an Klasse und gleichzeitig Ästhetik, wie ich sie lange nicht mehr gesehen habe. Im Viertelfinale von Miami bezwang Grigor Dimitrow Wimbledonsieger Carlos Alcaraz nicht nur, er zerlegte ihn geradezu nach allen Regeln der Tennis-Kunst. Traumschläge en masse begeisterten das Publikum, obwohl dieses auf Seiten des Spaniers stand. Geradezu unglaubliche Bälle gelangen ihm wie dieserÜberkopf-Volley-Rückhand-Stop, der in der Ausführung mindestens so kompliziert ist, wie er klingt und unerreichbar für den nicht gerade langsamen Alcaraz in dessen Feld tropfte. Beispiele gefällig
https://www.youtube.com/watch?v=ttRduKEL580
Und eines zeigte sich: Wenn die einhändige Rückhand so funktioniert wie dese Nacht in Miami, dann ist sie nicht nur eine extrem wirksame Waffe, sondern der am schönsten anzuschauende Schlag im Tennis. Schade, dass immer weniger Spieler, von Spielerinnen ganz zu schweigen, auf sie vertrauen. Sie hätten so tolle Vorbilder wie Stefan Edberg, Roger Federer, Stefanie Graf und Justine Henin.
Nun hat Tennis die ärgerliche Pointe, dass man bis zuletzt konzentriert bleiben muss, um eine Partie auch nach Hause zu bringen. Sprich: Die Zählweise erlaubt wie wenige andere Sportarten dramatische Comebacks; die Tennisbücher sind voll von derlei epischen Dramen. Auch die Partie heute Nacht hätte durchaus kippen können, als Dimitrow im 2. Satz Breakbälle zum 5:1 vergab, danach sein Aufschlag zu Null verlor, und es plötzlich 4:4 stand. Doch Dimitrow riss sich zusammen, spielte umgehend wieder auf dem vorigen Niveau und nutzte den ersten Matchball. Alcaraz blieb nur ungläubiges, aber sehr anererkennendes Staunen („was zum Teufel hast Du da für ein Tennis gespielt“) und gratulierte ohne Ärger. Es gibt Tage, da bleibt nur anzuerkennen, dass der andere schlicht besser gespielt hat., also wenig Grund zum Ärgern und Hadern.
Grigor Dimitrow entzückt seit seinen jungen Jahren. Der Bulgare sei der designierte Nachfolger von Roger Federer, bescheinigten ihn viele Experten. Nahe dran kam er an die schier nicht nachzuahmende Tennis-Leichtigkeit des Schweizers, und immerhin gewann er 2008 das Junioren-Turnier in Wimbledon und New York. Doch die ganz große Karriere sollte nicht gelingen. Der eine Grund war, dass er seine beste Zeit ausgerechnet da hatte, wo die Großen Drei Federer, Nadal und Djokovic die Tennis-Welt beherrschten, erst recht die Grand Slams.Das hat er mit Größen wie Tsonga, Berdych und Tommy Haas und vielen anderen gemein, die ohne Grand-Slam-Sieg blieben Immerhin gelangen ihm 9 Turniersiege, der wichtigste war das ATP Final 2017 in London und der Sieg beim Masters ebenfalls 2017 in Cincinatti. Das war eh sein bestes Jahr mit insgesamt 4 Turniersiegen; er beendete es als Weltranglisten-Dritter. Danach fiel er durch Verletzungen und auch eine gewisse Unlust weit zurück, doch seit gut zwei Jahren geht es wieder steil aufwärts. Im November 23 wurde er beim Hallen-Masters in Paris erst im Finale von Djokovic gestoppt,diesen Januar gewann er zum zweiten Mal in Brisbane.
In der Weltrangliste ist er zurzeit Elfter, mit einem Sieg heute Abend gegen Sascha Zverev würde er in die Top Ten zurückkehren. Im Race zum ATP Final, also die Jahreswertung, ist er Sechster und würde mit einem Turniersieg auf Platz 4 vorstoßen und immerhin einen Alcaraz hinter sich lassen.
von Münchner Löwe | März 27, 2024 | Fußball, Tagesrückschau, Tennis
Pretty in Pink
Das Schwierigste Spiel nach einer Gala ist das Schwerste. Und nach dem einhelligen Lob für das tolle 2:0 in Frankreich von allen Seiten (über)erfüllte die deutsche Mannschaft mit einem erneut bärenstarken Auftritt die hohen Erwartungen. Das am Ende sogar noch das Siegestor durch den eingewechselten Niclas Füllkrug fiel, war dann die Kirsche auf den Sahnenkuchen. Mit menschlichem Auge war beim besten Willen nicht zu erkennen, ob der Ball drin war oder nicht. Torlinientechnik sei Dank, glauben wir ihr mal, denn auch das Standbild hat mich nicht vollends überzeugt.
Was mir besonders gefiel: Wie gut das Team die frühe Führung der Holländer weggesteckt hat. Oranje war insgesamt ein weit giftigerer Gegner als die Franzosen am Samstag, doch die Deutschen haben glänzend dagegengehalten. Dass dann Mittelstädt mit einem Traumtor den Ausgleich erzielte und seinen Fehler vor dem 0:1 selbst wettmachte, passt ins Bild.
Insgesamt war es ein rassiges Spiel, in der die Holländer nach der Pause ihre stärkste Phase hatten, die die Deutschen aber gut überstanden. Und in der Schlussphase verwaltete das Nagelsmann-Team nicht das Remis, sondern drückte vehement auf die Führung. Keine Brechstange, aber gerade Wirtz und Musiala waren stets eine Gefahr. Gerade Musiala rutschte aber auf dem katastrophalen Rasen des Waldstadions mehrfach aus. Eigentlich eine Unverschämtheit, so etwas zu präsentieren.
Und Toni Kroos: Vielleicht nicht ganz so brillant wie am Samstag, aber ein echter Leader. Einer, den. an immer den Ball geben kann, und er weiß damit, erwas anzufangen.
Die Engewechselten: Egal ob ein Führig, ein Müller oder ein Füllkrug -es gab keinen Bruch und auch die ganz spät gekommenen wie Henrichs passten sich bestens an. Damit gibt es nicht nur so etwas wie eine Startelf. Es dürfte für die diesmal Weggelassenen sehr schwer werden, überhaupt in den Kader zu kommen. Für Neuer und den noch gesperrten Sané gilt das allerdings nicht, wohl aber für die Münchner Gnabry und Goretzka und die Dortmunder Brand, Hummels, Schlotterbeck und Süle.
Auf jeden Fall ist der Trübsal des Novembers endgültig weg und allenthalben Vorfreude aufs Turnier zu spüren. Fast 12 Millionen haben sich das gestern angeschaut bei RTL, obwohl dessen schier unendlich lange dauernden Werbeunterbrechungen im Vor- und Nachfeld extrem nervten. Und offenbar gar kein Thema sind die Trikots, zumindest kein negativ besetztes. Ich finde sie ziemlich schnieke (sagt wahrscheinlich kein Mensch mehr).
Feier in Georgien
Gestern wurden in 3 Endspielen die 3 letzten EM-Tickets vergeben. Sie gehen an Georgien (nach Elferschießen gegen Griechenland, Ukraine (2:1 vs Island nach 0:1) und Polen (nach Elferschießen in Wales). Allenthalben Emotionen. Immerhin 2 ehemalige Sowjetrepubliken haben das Ticket gelöst und zwar die beiden, die Putin der größte Dorn im Auge sind. Vor allem der Ukraine gönne ich es sehr, dass sie ihr Team und ihr Land zur Schau stellen darf. Inwieweit das Trio eine sportliche Bereicherung sind, bleibt abzuwarten. Aber allein die ausufernde Siegesfeier in Tiflis war sehenswert. Die Griechen dagegen sind 20 Jahre nach dem Triumph von Lissabon wieder im grauen Mittelmaß, wenn überhaupt, angelangt.
Österreich staunt
Wie die Deutschen vs Holland testeten auch weitere EM-Teilnehmer. Den Vogel ab schossen dabei die Österreicher, die in Wien die Türkei gleich mit 6:1 bezwangen. 3 Tore erzielte dabei der Freiburger Michael Gregoritsch. Und nach dem Weltrekordtor von Baumgartner am Samstag nach nur 7 Sekunden dauerte es diesmal auch nur bis zur 2. Minute zum österreichiscen FührungUnd das Ganze ohne die vermeintlich bestenösterreichischen Fußballer David Alaba und Marko Arnautovic. Okay, die Türken waren jetzt nicht der härteste Prüfstand. Die deutschen Gruppengegner waren nicht gerade angsteinflößend. Die Schotten verloren 0:1 im Celtic Park gegen Nordirland, Schweiz und Ungarn kamen zu knappen Siegen in Irland und gegen Kosovo. Hoch her ging es in London beim 2:2 gegen Belgien und in Madrid beim 3:3 zwischen Spanien und Brasilien nach einer turbulenten Schlussphase mit je einem Tor in der Nachspielzeit. Immer wieder schade, dass die Selecao bei der EURO nicht dabei ist.
Zverev souverän
Sascha Zverev steht nach dem klaren 2-Satzsieg gegen Katschanow, immerhin sein Final-Gegner bei Olympia in Peking, im Viertelfinale des Masters-Turnier in Miami und zeigte dabei eine tadellose Leistung. Die Top-Favoriten Sinner, Alcaraz und Medwedew sind nach mehr oder weniger souveränen Auftritten ebenfalls noch dabei. Eine kleine Überraschung gelang dem Ungarn Fabian Marozsan, der den in dieser Saison bisher so starken Alex de Minaur eliminierte. Morgen darf er sich dann mit Zverev messen, der Deutsche dürfte gewarnt sein.
Bei den Frauen ist das Feld nach dem Ausscheiden von Iga Swiatek, Aryna Sabalenka und Coco Gauff ziemlich offen. Elena Rybakina und Viktoria Asarenka stehen schon im Halbfinale. Die bisher so starke Caroline Garcia (vs Danielle Collins) und Jessica Pegula und Swiatek-Bezwingerin Ekatina Alexandrowa können heute Abend/Nacht nachziehen.
Noch zwei Meldungen out of Miami. Novak Djokovic hat sich von seinem Trainer Goran Ivanisevic getrennt. Gründe sind mir nicht bekannt. Und Dominic Thiem, der zunehmend verzweifelt um sein (erfolgreiches) Comeback kämpft, hat wieder Schmerzen an seiner operierten Hand. Angeblich ist es nicht soo schlimm, er will nächste Woche in Estoril starten, aber das Karriere-Ende wird immer konkreter
Und sonst?
– Weiter erfolgreiche deutsche Handballer im European-League-Halbfinale: Die Füchse Berlin und Rhein-Neckar Löwen gewannen ihre Auswärtspartien in Schaffhausen und Nasice mit 4 bzw 5 Toren Vorsprung. Hannover-burgdorf bezwang zu Hause IK Savehof mit 34:30. Flensburg Handewitt ist im Viertelfinale bereits fix.
– Die Eisbören Berlin stehen im Halbfinale der DEL nach dem umkämpften 3:2 gegen die Adler Mannheim. Straubing gewann gegen die Schwenningen Wild Wings mit 3:2 und fährt mit 3:2 Siegen zum Spiel morgen im Schwarzwald.
– Domantas Sabonis verlängerte seine Double-Double-Rekordserie auf 55. Allerdings gilt das „nur“ nach 1976, dem Zusammenschluss von NBA und ABA. Seine Sacramento Kings gingen allerdings gegen die Dallas Mavericks mit 96:132 unter.
– Und die NY Rangers haben als erstes Team der NHL das Play-off-Ticket fix gebucht, zehn Spieltage vor Saisonende
Einen längeren Blick über den Teich gibt es morgen. Da ist dann auch der offizielle Opening Day der MLB. Mal sehen, ob und was mir daszu Großartiges einfällt.
von Münchner Löwe | März 25, 2024 | Fußball, MLB, Tennis, Wochenvorschau
Noch eine Gala?
Nach der Gala gegen Frankreich spielt die deutsche Nationalmannschaft morgen in Franfurt/Main gegen Holland. Jetzt sind die Erwartungen natürlich ganz andere, denn nicht mehr das Desaster gegen Österreich im November ist der Gradmesser, sondern die tolle Vorstellung am Samstag in Lyon. Und die Oranjes sind gewarnt, die Rivalität groß. Also ein echter Gradmesser auch für Rückkehrer Toni Kroos, dem völlig zu Recht ware Kränze geflochten wurden.
Auch viele andere EM-Teilnehmer proben und probieren morgen ein letztes Mal richtig ernsthaft. Es sticht die Partie Spanien vs Brasilien in Bernabeu heraus. Die Brasilianer haben beim 1:0 in England überzeugt, und der 17-jährige Endrick, der das Tor in Wembley erzielte, darf im Bernabeu bei seinem neuen Club Real vorspielen. Welchen Part er dort spielen wird, ist mir angesichts des offensiven Übeangebots schleierhaft, es kommt ja auch noch ein gewisser Mbappé. Eine Ausleihe bietet sich da an, denn nur wer spielt, kann sich fortbilden.
3 EM-Tickets zu vergeben
Teil 2 der EM-Qualifikation über die Nations League. Es kommt zu folgenden 3 Endspielen: Ukraine gegen Island. Nichts gegen die Huunatiker, aber mein Herz schlägt für das gebeutelte Land. Außerdem Wales vs Polen sowie Georgien vs. Griechenland. DAZN oder nationale TV-Sender via VPN sind dabei.
DEL-Halbfinale wird komplettiert
Red Bull München (vs Wolfsburg) und Fischtown Bremerhaven sind schon im Viertelfinale. Diese Woche werden die beiden anderen Semifinalisten ermittelt. Morgen haben die Eisbären zu Hause gegen die Adler Mannheim beim Stand von 3:1 Matchball. Praktisch gleichzeitig kommt es zu Spiel 5 der Serie zwischen den Straubing Tigers und Schwenningen Wild Wings. Spiel ´6 am Donnerstag in Schwenningen.
In der DEL2 gibt es morgen gleich 4 Entscheidende 7. Spiele. Für mich weckt gerade EVL vs Kaufbeuren Erinnerungen an tolle bayerische Derbys in den 80er-Jahren. Hegen, Englbrecht, ich muss das mal auf youtube suchen.
Baseballer bereit für die Mammutsaison
Nach dem Appetithappen und den 2 Spielen in Seoul zwischen den LA Dodgers und den San Diego Padres geht es jetzt in der MLB richtig los. Auf jedes Team warten bis Anfang Oktober 162 Partien, und dann fängt es mit den Play-offs erst richtig an. Bei den Anfangszeiten beachtet bitte die Sommerzeit hierzulande ab Sonntagfrüh. Ich sehe nicht, was sich im Vergleich zur vergangenen Saison großartig verschoben hätte, außer dass Superstar Shohei Ohtani jetzt für die Dodgers zumindest schlägt (und nächste Saison vielleicht auch pitcht?), was die Line Up mit dem Dreier-Punch Mookie Betts, Ohtani und Freddy Freeman zumindest der Papierform nach ziemlich furchterregend macht. Allerdings werden erst im September richtig einsteigen, davor ist einfach zu viel anderer Sport los. Aber hin und wieder reinschauen, warum nicht. Sport1+ zeigt eine Reihe von Spielen, und jeder Baseball-Fan hat eh den MLB-Pass, oder?
Und sonst?
– Das Masters-Turnier in Miami geht in die entscheidende Woche. Zverev nach dem Sieg über Eubanks im Achtelfinale, Struff hat gerade den 1. Satz vs Alex de Minaur verloren. Die ganz großen Favoriten sind alle noch an Bord. Bei den Frauen hat es Aryna Sabalenka erwischt, aber die war mit ihren Gedanken wahrscheinlich noch bei ihrem Ex-Freund, der sich vergangene Woche offenbar das Leben genommen hat.
– Läuten NHL und NBA die heiße Phase vor den Play-offs ein. Es gibt hier wie dort noch ein Gerangel um die Platzierungen, aber die meisten Teilnehmer dürften schon feststehen. Mehr dazu morgen
– Internationaler Handball: Die Achtelfinal-Hinspiele im Europa League (morgen) und Champions League (Mittwoch) stehen an. Qualifiziert fürs Viertelfinale sind bereits Flensburg (EL) sowie Magdeburg und Kiel (CL). In der Europa League sind die Füchse Berlin, Hannover-Burgdorf sowie die Rhein-Neckar Löwen am Start. DAZN zeigt die Spiele. Am Sonntag geht dann das nationale Fernduell zwischen Mageburg (in Eisenach) und den Füchsen (vs Wetzlar)
– Basketball naitonal und international
Ach ja, die Fußball-Bundesliga
Wie immer in der Osterwoche kein Freitagsspiel. Dafür am Samstag Bayern vs Dortmund, das Topspiel, bei dem die Münchner haushoher Favorit sind. Bayer Leverkusen spielt ausnahmsweise mal an einem Samstag und kann vs Hoffenheim weiter vorlegen.
Ansonsten internationale Ligen. Am Sonntag ManCity vs Arsenal, das wird der Knaller der Woche. und die 2. Liga nicht zu vergessen, aber ebenfalls nicht am Karfreitag. Stiller Feiertag und so.
von Münchner Löwe | März 25, 2024 | basketball, Formel 1, ski alpin, Sonstiges, Tennis, Wintersport, Wochenrückschau
Zum Auftritt der deutschen Fußballler habe ich mich ja schon gestern sehr lobend geäußert.
https://blickueberdenteich.deDamit soll es hier zum gut sein.
Der Tag des Carlos Sainz
Erstaunliches geschah beim Großen Preis von Australien in der Formel 1 in Melbourne. Max Verstappen schied aus, bereits nach 3 Runden war Schluss für den Holländer. Zuletzt war ihm das vor 2 Jahren passiert. Und so schlug die Stunde von Carlos Sainz, der bisher auf ein, vorsichtig ausgedrückt, unglückliches Jahr zurückschau. Im Januar erfuhr er, dass Ferrari ab der kommenden Saison nicht mehr plant, sondern lieber mit Lewis Hamilton. Kurz vorm zweiten Rennen in Saudi-Arabien musste er mit einer akuten Blinddarm-Operation ins Krankenhaus statt auf die Piste. Jetzt der letztlich souveräne Sieg, obwohl er offenbar noch an den Nachwirkungen litt, wen wundert es. Auf jeden Fall ein starkes Zeichen, und dieses wird auch nicht geringer, weil Charles LeClerc im zweiten Ferrari auf Weisung der Scuderia keine Angriffe fuhr, sondern sich mit Platz 2 begnügte.
Die allgemeine Ehrerbietung ist dem Spanier, Sohn des zweifachen Rallye-Weltmeisters Carlos Sainz sr, gewiss. Bei Ferrari werden sie sich frgen, ob es nicht vorschnell war, Sainz nicht weiter zu vertrauen, denn
– zum einen mag Leclerc der schnellere Fahrer sien, baut aber mehr Fehler in seine Qualifyings und Rennen
– zum anderen mehren sich die Zweifel, ob Nachfolger Hamilton sich wirklich noch mal aufraffen kann zu einstigen Spitzenleistungen. Zurzeit kurvt er reichlich unambitioniert in seinem Mercedes herum. Anderererseits ist die Rote Göttin noch mal ein echter Motivationsschub.
Sainz selber hat sich eindrücklich für ein Cockpit eines Spitzenteams empfohlen. Mercedes, Red Bull und auch das kommende Audi-Team sind Kandidaten
Zumindest den Zahlen nach ist jetzt die Formel 1 wieder spannend. Die ersten 4 Verstappen (51), Leclerc (47), Perez ((46) und Sainz (40) trennen gerade mal 11 Punkte.
Quai im Windschatten fuhr Nico Hülkenberg auf Platz 9 und schon zum zweiten Mal in die Punkte.
Zwei weitere Kugeln für Odermatt
Gut, besser Odermatt. Der Schweizer Skiprofi holte zum Saisonabschluss in Saalbach-Hinterglemm zwei kleine Kristallkugeln in der Abfahrt und Super-G. Am Freitag genügte hm ein 5. Platz, um sich die Wertung zu sichern. Luc Meillard führte dabei einen Schweizer Dreifach-Erfolg an. Und wie es zu dieser Saison mit Wetterkapriolen bestens passt, fiel am sonntag die Abfahrt, also das letzte Rennen, aus. Somit hatte der Franzose Cyprien Sarrazin keine Chance mehr, den Schweizer abzufangen
https://www.bluewin.ch/de/sport/ski/von-kleinen-etwas-groesseren-und-grossen-kristallkugeln-2136575.html
Dass im letzten Rennen sich noch was dreht, musste tags zuvor Odermatts Landsfrau Lara Gut-Behrami erfahren. Auf der technisch wenig anspruchsvollen Piste kam die Schweizerin als 17. nicht einmal in die Punkteränge der besten 15. Und Conni Hütter nutzte mit einer verwegenen Fahrt die Gunst der Stunde und fing die Schweizerin mit ihrem Sieg noch ab.
Lara Gut-Behrami wird es verschmerzen, denn am Freitag gewann sie mit dem 7. Platz die Super-G-Wertung. Allerdings wurde es auch hier spannender als erwartet, denn bei einem Sieg von Federica Brignone hätte sie sie nicht mehr viele Plätze verlieren können.
Einen tollen Job machten die Veranstalter, die trotz Warmwetters eine gute Piste hinzauberten, die allerdings gerade zu Mittagszeit unter der Wärme litt. Dass dann ausgerechnet Schneefall und Wind das letzte Rennen unmöglich machten, ist ungerecht. Aber die WM 2025 dort kann kommen.
Ein Sieg-Flug zum Abschied
Der Slowene Peter Prevc hat schon vor einiger Zeit sein Karriere-Ende angekündigt, und seitdem fliegt er wie beflügelt. Dieses Wochenende standen in Planicka also seine letzten Wettkämpfe an, also zu Hause vor seinen Fans. Und Prevc verabschiedete sich stzandesgemäß am Freitag mit seinem insgesamt 24. Weltcupsieg. Gut er sprang am Sonntag noch mal, und wurde 6. aber ich will das mal nicht so eng sehen. Prevc gewann einmal Olympa-Gold im Mixed, im Einzel Silber und Bronze in Sotschi. Dreimal wurde er Skiflugweltmeister, einmal gewann er den Gesamtweltcup und einmal die 4-Schanzentournee. Der Name Prevc bleibt der Skiwelt erhalten. Sein jüngerer Bruder Domen (wurde am Sonntag Zweiter hinter dem überragenden Daniel Huber) und die Schwester Nika, die sich mit 18 schon den Gesamtweltcup holte, halten die Familienfahne offen.
Die Deutschen, so glänzend in die Saison gestartet, werden froh sein, dass es jetzt vorbei ist.
Deutsche zeigen in Miami auf
Zumindest die Tennis-Männer. Dominik Köpfer steht beim zweiten Masters der Saison im Achtelfinale, wo er morgen auf Daniil Medwedew trifft. Sascha Zverev, Yannick Hanfmann und Jan-Lennard Struff sind auch noch im Rennen. Die deutschen frauen sind alle schon draußen – genau wie Holger Rune, der gegen Fabian Marozsan 1:6, 1:6 unterging.
… und in Montreal
Dort gewann das Eiskunstlaufpaar Minerva Fabienne (was für ein schöner Vorname) Hase/Nikita Wolodin Bronze hinter den Lokalmatadoren Stellato-Dukek/Deschamps und Miura/Kihara aus Japan. Die übrigen Weltmeister: Ilia Malinin (USA) mit 6 Vierfachsprüngen, Kamaro Sakomoto (ohne Vierfachsprung, aber sehr ausdrucksstark) sowie das Tanzpaar Madison Chock und Evan Bates (USA).
Hier Malinins Kür
https://www.ardmediathek.de/video/sportschau-wintersport/die-rekordkuer-von-ilia-malinin-in-voller-laenge/das-erste/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvOTlhYTBiM2EtOWFiNS00NTM2LTg5YzItY2I0NDM2YmNlZmY0
und die von Sakomoto
https://www.sportschau.de/wintersport/eiskunstlauf/kuer-damen-wm-montreal-sakamoto-gold-100.html
Und sonst
– Die DEL-Play-offs sind voll im Gange. Fischtown Bremerhaven und RB München stehen nach 4:0-Sweeps gegen Ingolstadt und Wolsburg bereits im Viertelfinale. Die Eisbären Berlin führen 3:1 gegen die Adler Mannheim, und zwischen den Straubing Tigers und den Schwenninger Wild Wings steht es 2:2.
– chancenlose Bayern: die Basketballer zumindest in der Euroleague, wo sie die Partien in Valencia knapp (68:70 mit der Chance des letzten Wurfs vergeben) und gegen TelAviv klar (74:89) verloren. Die Chance aufs Play-In ist damit noch noch theoretischer Art. Wenigstens in der BBL hielte sich die Münchner schadlos und gewannen bei den Hamburg Towers vor mehr als 11 000 Zuschauern mit 81:80 nach Verlängerung. Damit sind sie jetzt alleiniger Tabellenführer einen Sieg vor Chemnitz und Alba Berlin.
Die Wochenvorschau folgt
von Münchner Löwe | März 11, 2024 | Allgemein, bundesliga, Fernsehen, Fußball, Handball, ski alpin, Tennis, Wintersport, Wochenrückschau
Unaufhaltsam Richtung Meisterschaft
Auch wenn die Bayern ihre Form offenbar wiedergefunden haben (ist das 8:1 gegen Mainz allerdings ein Maßstab?), Bayer Leverkusen lässt sich nicht beirren und nahm auch die Hürde VfL Wolfsburg beim ungefährdeten 2:0 souverän. Spektakulär ist es nicht, was Bayer da grade spielt, aber halt sehr erfolgreich.
Großen Spaß macht weiter der VfB: Die Schwaben spielen einfach tollen Fußball, und es drängen sich einige Spieler für die Nationalmannschaft auf – allen voran Denis Undav und Waldemar Anton, aber auch Chris Führich und Mittelstädt. Bin gespannt, wie das der Bundestrainer zu lösen gedenkt.
Unten im Keller bleibt es beim Schneckenrennen zwischen Köln, Mainz und Darmstadt. Ein Team von denen kommt in die Relegation: Und egal wer in der 2. Liga Dritter wird, etwa der HSV?, ist mit Sicherheit nicht chancenlos. St. Pauli kann schon für die 1. Liga planen, und alles spricht auch dafür, dass Holstein Kiel als erstes Team aus Schleswig Holstein ins Oberhaus kommt.
Letzte Zuckungen im (Kunst)schnee
Es ist Mitte März, und ganz langsam neigt sich die Wintersportsaison dem Ende entgegen. Mein Highlight war die fulminante Rückkehr von Mikaela Shiffrin. Nach sechs Wochen Pause bestritt sie in Are wieder einen Slalom und gewann ihn mit standesgemäßen 1,24 Sekunden Vorsprung auf die Zweite Ljutic und Michelle Gisin.Lena Dürr verfehlte das Stockerl um eine Hundertstelsekunde, Emma Aicher wurde glänzende Siebte.
Zum Nichtstun verurteilt waren mal wieder die Männer. Riesenslalom und Slalom in Kransjska Gora fielen einem Wärmeeinbruch samt Dauerregen zum Opfer. Somit hat Linus Straßer in der Slalomwertung auch seine theoretischen Chancen auf die kleine Kristallkugel verloren. Die holt sich völlig vedient der Österreicher Manuel Feller.
Vorbild Raw Air
Was ist das für ein, Rumgeeiere, ob und wie sich die 4-Schanzentournee auch den Frauen öffnet, was wirklich an der Zeit wäre. Das noerwegische Gegenstück ist die Raw Air in Norwegen mit drei Stationen unter anderem am Holmenkollen und das Skifliegen in Vikersund. Die Frauen sind voll dabei. Die gleichen Wettbewerbe, und auch von der Flugschanze dürfen sie sich wagen. Und sie erhalten für ihre Darbietungen das gleiche Preisgeld. beschämend, dass das vor allem die Österreicher nicht hinbekommen, obwohl ihre Frauen nicht minder erfolgreich sind als die Männer. Das Besondere an der Raw Air: Hier fließen auch die Qualifikationssprünge in die Gesamtwertung ein. Bei den Frauen führt die Norwegerin Eirin Maria Kvandal vor Katharina Schmid und Eva Pinkelnig, bei den Männer Stefan Kraft vor Ryoyo Kobayashi und Jan Hörl.
Vorentscheidung für Magdeburg?
Am Sonntag trafen in der Handball-Bundesliga der Zweite SC Magdeburg und der Erste Füchse Berlin aufeinander. Am Ende hatten die Magdeburger die Nase vorn und gehen jetzt als Tabellenführer und Favorit in die letzten Spieltage. Hier gibt es ja keine Play-offs, anders als etwa im Basketball und Eishockey. Ich plane mal ein pro und contra Play-offs, was ja auch für die Fußballer immer wieder als Thema aufploppt.
In der Champions League der Männer haben der THW Kiel und Magdeburg direkt das Viertelfinale erreicht.
Angie rockt Indian Wells
Nach ihrer Babypause und dem doch zurückhaltenden Comeback in Australien kommt die Tennisspielerin immer besser in Fahrt. In Indian Wells erreichte sie als ungesetzte Spielerin das Achtelfinale und eliminierte dabei die weit höher eingestuften Jelena Ostapenko und Veronika Kudemertova. Jetzt kommt es zum Duell der befreundeten Mamas gegen Caroline Wozniacki, die wie die Kerberin polnische Wurzeln hat. Bei den Männern ist Sascha Zverev noch im Wettbewerb. Jan-Lennard Struff musste sich erwartungsgemäß Jannik Sinner geschlagen geben.
Apropos Tennis: Die von Verletzungspech so gebeutelte Sabine Lisicki hatte endlich mal eine gute Nachricht parat. Sie erwartet ein Kind. Offenbar war das nicht geplant, aber die Freude ist groß. Ich wünsche alles Gute für eine Tennisspielerin, die ohne ihre vermaledeiten Verletzungen bestimmt viel mehr erreicht hätte als „nur“ ein Wimbledonfinale.
Und sonst?
– Wer die Premier League und Pool vs City vermisst, den verweise ich auf den vorigen Beitrag. Grandioses Spiel
– die Biathleten traten in Soldier Hollow an. Die ARD übertrug Freitag und Samstag zur Primetime. Für Sportfans eine feine Sache, aber schon sehr bedenklich für ein angebliches Vollprogramm. Aus deutscher Sicht herausragend war die Frauenstaffel mit dem zweiten Platz hinter Norwegen – und das mit den ganz jungen Hüfperinnen Selina Grotian und Julia Kink, die kurzfristig als Schlussläuferin einspringen musste und ihre Sache glänzend machte.
– Zwei Langlaufklassiker am Holmenkollen über 50 Kilometer. Die Frauen dürfen diese Strecke jetzt auch in Angriff nehmen. Katharina Hennig belegte hinter den Schwedinnen Frida Karlsson und Ebba Anderson den 3. Platz. Bi den Männern gab es einen norwegischen Fünffacherfolg. Ein gar nicht so kleiner Wermutstropfen für die Puristen: Die Wettbewerbe fanden im Massenstart und nicht im Intervallstart statt.
– bei den Kombinierern war Jarl-Magnus Riiber einmal mehr eine Klasse für sich und siegte zweimal jeweils vor dem Österreicher Johannes Lamparter.
– Ein erst 19-jähriger Amerikaner setzt im Eisschnelllauf neue Maßstäbe. Nach seinen drei Titeln bei der Einzelstrecken-WM in Calgary sicherte er sich am Wochenende in Inzell den Vierkampf – mit neuem Weltrekord. Die Eislaufnation Holland hielt sich bei den Frauen mit einem Dreifacherfolg schadlos.
Die Wochenvorschau folgt
von Münchner Löwe | März 4, 2024 | basketball, Fußball, Handball, Leichtathletik, Tennis, Wintersport, WM, Wochenrückschau, Wochenvorschau
Wirklich die Entscheidung?
Jetzt sind es 10 Punkte zwischen Bayer und Bayern. DA fehlt mir die Fantasie, wie das die Münchner noch aufholen wollen. Viel spannender ist da die Frage, ob Thomas Tuchel wirklich bis zum Saisonende Trainer bleibt respektive überhaupt bleiben will. Denn wie er gerade von einigen Medien zu Hauptschuldigen der mauen Auftritte gemacht hat, stellt sich mir die Frage: Warum soll er sich das eigentlich antun? Und dass so viele vermeintliche Interna nach außen dringen, spricht auf für sich. Natürlich hat Tuchel seine Fehler gemacht, aber mittlerweile gibt es eine klare Hexenjagd von Springer, genau wie gegen Joshua Kimmich.
Ansonsten haben sich die Trends weiter festgezurrt. Der VfB Stuttgart nähert sich der Champions-League-Qualifikation mit Riesenschritten. da bleibt also nur der Zweikampf zwischen dem BVB und RBL um den 4. Platz. Die internationale Hochrechnerei, ob vielleicht sogar Platz 5 reicht, erspare ich mir noch. Und hinten bleibt es beim Dreikampf Köln, Mainz und Darmstadt um den Relegationsplatz.
Und wer folgt Tuchel?
der erklärte Liebling der Bayern ist Xabi Alonso. Mich persönlich würde es extrem wundern, wenn Alonso dem Ruf folgen würde. Ich könnte mir vorstellen, dass er seine Mission in Leverkusen auch mit dem Meistertitel als nicht beendet ansieht und es mit dieser truppe auch in der Champions League versuchen will.. Und danach wird er bei Real Madrid anheuern.
Schweizer Dominanz
5 Rennen, 4 Siege, drei 2. Plätze. Das ist die beinahe makellose Bilanz der Schweizer Alpinen bei den Rennen am Wochenende. Bei den Männern gewann Marco Odermatt beide Riesenslaloms in Aspen (er verlängerte seine Siegesserie auf 12) behrami jeweils vor Luc Meillard, der dafür den Slalom entschied. Einen großartigen zweiten Platz belegte der Skilöwe Linus Strasser. Er hat zwar noch theoretische Chancen auf den Slalom-Weltcup, aber den dürfte sich Manuel Feller nicht mehr nehmen lassen.
Die Frauen-Abfahrt in Kvitfjell wurde durch einen Super-G ersetzt, den Lara Gut-Behrami für sich entschied. Im 2. super-G musste sich die Schweizerin nur der Italienerin Federica Brignone geschlagen geben. Das Rennen war irregulär, wurde mehrere Male wg Nebels unterbrochen und dauerte insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden.
Gut-Behrami hat damit beste chancen auf den Gesamtweltcup und auf die kleinen Kristallkugeln in der Abfahrt, im Super-G und im Riesenslalom. sie profitiert dabei natürlich auch vom längerfristigen Ausfall von Mikaela Shiffrin, sofia goggia und Petra Vlhova.
Femke Bol ganz toll
Die Holländerin setzte mit ihrem Weltrekord über 400 Meter das Glanzlicht der Hallen-WM in Glasgow. Sie brauchte für die 2 Runden 49,17. Sie ist damit klare Favoritin für Olympia, und nur der Zeitplan verhindert ein Doppel 400 m flach und 400 m Hürden. Und wenn die Holländerinnen den Staffelstab ohne Unfall ins Ziel bringen, ist Gold auch über 4×400 Meter ziemlich realistisch.
Und sonst?
- Pokalsiege für die Berlin Volleys und die Frauen des MTV Stuttgart. Eine gelungene Doppel-Veranstaltung in Mannheim, zu der am Sonntag 10000 Zuschauer kamen. Leider recht klare Angelegenheiten in den Finals gegen Herrsching und Potsdam
- Füchse ohne Blöße. Die berliner gewannen in der Handball-Bundesliga gegen erlangen und führen weiter mit einem Punkt Vorsprung auf den SC Magdeburg.
- Bayern marschiert. „Nur“ im Basketball, aber immerhin. In der BBL führen sie, und in der Euroleague rücken die Play-Ins in Reichweite.
- Zweite Plätze für deutsche Langläuferinnen in Lahti. Christina Rydzek musste sich im Freistilsprint nur der Norwegerin Kristine Stavas Skistad beugen. Victoria Carl wurde Zweite über 20 km klassisch im einzelstart hinter der Finnin Lristina Parmäkoski.
- ein schöner zweiter Platz für Benedict Doll bei seinem Abschied vom Holmenkollen im Massenstart hinter sture Laegreid. In der Mixed-staffel und in der Single-Mixed-Staffel blieben die Deutschen ohne Podestplatz. es siegten Frankreich und Norwegen.
- Turniersiege im tennis für Alex de Minaur in Acapulco, Ugo Humbert in Dubai und Sebastien Baez in Santiago sowie Yuan Yi in Austin und Katie Boulter in San Diego.
Das wird die Woche, die wird
Rückspiele in der Champions League, Teil 1
Am Dienstag wird es für die Bayern ernst. Sie müssen im Rückspiel gegen Lazio ein 0:1 aufholen. Machbar angesichts der Mittelmäßigkeit des Gegners. Falls es schiefgeht, war es das wohl mit TT. Für RB Leipzig wird es ungleich schwerer. sie müssen auswärts ein 0:1 aufholen, noch dazu gegen Real Madrid. Die Königlichen sind aber zu knacken. Allerdings: bernabeu und Champions League, das ist schon eine Festung. Ansonsten spielen Manchester City gegen Kopenhagen (2:1) und Real Sociedad – PSG (0:2). Nachste Woche dann Teil 2 der Rückspiele.
Diese und nächste Woche kommt es zum Achtelfinale in der Europa League und Conference League. Bayer Leverkusen muss bei Quarabag Agdam antreten, die Reise nach Aserbaidschan dürfte das Beschwerlichste sein. SC Freiburg spielt zu Hause gegen West Ham United.
Abschluss der DEL-Runde
Der 52. und letzte Spieltag des Grunddurchgangs steht in der DEL an. Der Zweite Eisbären Berlin empfängt dabei den Ersten Fischtown Bremerhaven. Nur wenn die Eisbären ohne Verlängerung gewinnen, schaffen sie noch den ersten Platz. Als Letzter stehen die Augsburger Panther fest. Ob sie tatsächlich absteigen müssen, hängt davon ab, ob der Zweitliga-Meister auch aufsteigen darf und will.
Und sonst?
– Das erste Masters-Turnier im Tennis in Indian Wells.Erst aber die Quali u. a. mit Maxi Marterer. Laura Siegemund ist schon raus, hat auch keine Chance auf einen Lucky-Loser-Platz.
– Wintersport satt. Ski alpin in Kransga Gora (Männer, Sl, RS) und Are (Riesenslalom, Slalom)
biathlon in Soldier Hollow/USA. Holmenkollen mit Skispringen, Skilanglauf und Nordische Kombination
Handball national und international
Basketball naitonal und international
Rugby: 6 Nations, 4. Spieltag
Formel 1 in Saudi Arabien. Zu Horny Horner vielleicht morgen ein paar Zeilen.
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