von Münchner Löwe | Mai 20, 2025 | Allgemein
Fußball-Endspiele, Giro und K.-o.-Runde im Eishockey – dem Sportfan wird einiges geboten im recht kühlen Mai.
Anmerkung: Auf die Play-offs in NBA und NHL sowie die am Sonntag beginnenden French Open gehe ich in gesonderten Texten ein.
Die Stunde des Underdogs
Eines steht jetzt schon fest: Das Pokalfinale am Samstag gegen den VfB Stuttgartwird der größte Tag in der Geschichte von Arminia Bielefeld werden. Klar, sie haben schon viele Spielzeiten in der Bundesliga gehabt, aber ein Titel ist noch nie herausgesprungen. So machen sich schätzungsweise 50.000 Menschen aus der Stadt, die es nicht gibt, auf in die Hauptstadt. Feiern, wahscheinlich viel Vorglühen und dann im Olaympiastadion genießen, das ist die Maxime.
Und ich sehe zumindest Chancen, dass der ganz große Coup gelingt, also der Sieg und damit der Ritt in die Europa League. Spätestens seit dem Halbfinale gegen Titelverteidiger reiten die Arminen auf der sportlichen Erfolgswelle. In der 3. Liga gewannen sie ein Spiel n ach dem anderen und sicherten sich als Erster letztlich souverän den Aufstieg, das war im März wahrlich nicht abzusehen. Natürlich ist der VfB Favorit, aber nicht so klar, wie es der Klassenunterschied vermeintlich besagt
Europa League als Rettungsanker
Bereits am Mittwoch kommt es in Bilbao zum Endspiel des zweitwictigsten europäischen Wettbewerbs. Es treffen aufeinander: Manchester United und Tottenham Hotspur. Klangvolle Teams, die allerdings eine absolut grauenhafte Liga-Saison hinter sich haben, die gerade noch so auf den Nichtabstiegsplätzen 16 und 17 endete. Dass es nicht noch schlimmer wurde, lag an der Nicht-Wettbewerbsfähigkeit der Aufsteiger, die sofort wieder abstiegen, aber das ist ein anderes trauriges Thema.
Nun denn: Im fernen Bilbao und dem so schönen San Mames kann eines der beiden Teams mit dem hochdotierten Kader die Spielzeit retten. Nicht nur mit dem Pokal, der jede Vereinsvitrine schmückt. Viel wichtiger ist die mit dem Triumph verbundene Qualifikatikon für die Champios League, und damit der Weg zu den Geldtöpfen. Das 100-Millionen-Pfund-Spiel sei das teuerste der Saison, rechneten Statistiker. (Allenfalls das Endspiel um den 3. Aufstiegsplatzn in die Premier League in Wembleywird änhlich hoch taxiert). Ich sehe keinen Favoriten, drücke aber aus alter Verbundenheit den Spurs ganz kräftig die Daumen.
Spannende Saisonfinali
Erwarten uns in Italien und Österreich. Napoli führt mit einem Punkt Vorsprung auf Inter und kann zu Hause mit einem Sieg gegen Cagliari im Stadion Maradona den titel fixieren. Inter spielt in Como und muss auf einen Ausrutscher der SSC hoffen.
Noch vertrackter ist es in Österreich. Sturm Graz führt vor dem letzten Spieltag mit je 3 Punkten vor der Austria und Wolfsberg. Jetzt müssen die Steirer beim WAC antreten, die Austria empfängt Blau-Weiß Linz. Holt Sturm mindestens einen Punkt, ist man Meister. Bei einem Titel ist der Titel futsch, weil Wolfsberg dann die Grazer aufgrund des gewonnenen direkten Duells überholt. allerdings holen die Kärntner nur dann ihren ersten Titel der Vereinsgeschichte, wenn die Austria patzt. Bei einem punktgleichen Trio Austria, WAC, Sturm hätten die Wiener den Dreiervergleich. Nix mehr zu melden im Titelkampf hat dagegen Red Bull Salzburg. Der Brauseclub muss auf Ausrutscher vom WAC und Austria hoffen, um wenigstens die Champions-League-Qualifikation zu erreichen. Ein Desaster Nummer 2 für die Bullen nach dem von RB Leipzig in der deutschen Bundesliga.
Eishockey-WM auf der Zielgerade.
Ab Donnerstag stehen die Viertelfinali in Schweden und Dänemark an. Doch zuvor gibt es noch zwei „Endspiele“ in der Gruppenphase um den jeweils vierten Platz. Schon am Mittwoch rittern Lettland und Österreich um Platz 4 in der Gruppe A. Österreich braucht einen Sieg in der regulären Spielzeit. Ab 20:20 Uhr kommt es dann zum Showdown in Herning zwischen Gastgeber Dänemark und Deutschland. Wer gewinnt, ist durch – und sei es nach Penaltyschießen. Gefühlt sehe ich die Dönen leicht vorn wg. der eigenen Halle. Und mit Nicolaj Ehlers wurde ganz kurzfristig der Superstar des Teams aus Winnipeg eingeflogen. Ob er übernächtigt, mit Jet Lag und enttäuscht über das Play-off-Aus der Jets wirklich helfen kann, sei mal dahingestellt.
Giro rollt sich weiter ein
Das ist natürlich sehr überspitzt gesagt. Schon am Dienstag sind die Favoriten gefragt beim Einzelzeitfahren von Lcca nah Pisa über 28 Kilometer. Nach einigen Transitetappen steht dann am Sonntag die erste echte Bergetappe an mit dem Monte Grappa (bis zu 11% Steigung).Doch wirklich ins Hochgebirge geht es erst in der letzten Woche – wie immer beim Giro.
Hubschrauber im Wohnzimmer
Wohlbekannt, abe immer wieder vergnüglich ist der Spruch von Nelson Piquet aus den 80er-Jahren über den Formel-1-Grand Prix in Monaco. Auf dem engen Stadtkurs ist Übeholen praktisch unmöglich, jeder Ausritt landet in einer Leitplanke. Also kommt es sehr auf die Qualifikation an, und in der haben die Red Bulls und damit Weltmeister Max Vestappen einen kleinen Vorteil gegenüber den ansonsten überlegenen McLarens mit WM-Leader Oscar Piatri und Lando Norris. Ferrari sucht wie Mercedes um den Anschluss.
Und sonst?
- Bundesliga: Nach der Saison ist vor der Relegation. Am Donnerstag empängt der 1. FC Heidenheim den Zweitliga-Dritten SV Elversberg. Das Rückspiel ist dann am Montag. Am Freitag und Dienstag das gleiche Spielchen für die 2. Liga. Eintracht Braunschweig, das schnell noch den Trainer gefeuert hat und der 1. FC Saarbrücken kämpfen ums letzte Zweitliga-Ticket. Zumindest vom Namen her ist das die attraktivere Paarung, aber die Meisterschaft der Eintracht ist halt auch schon 58Jahre her …
- Tennis: Vor Paris die letzten Vorbereitungsturniere. Die Männer spielen in Hamburg und Genf, jeweils mit stark gestutztem Feld wegen zahlloser Absagen. Immerhin gibt sich Alexander Zverev in seiner hanseatischen Heimatstadt die Ehre. Als vermeintlich stärkste Gegner sind Francis Tiafoe und Francisco Cerundolo übrig geblieben. Zumindest nominell scheint Genf mit Taylor Fritz und Novak Djokovic (dazu Hubert Hurcacz undKarem Katschanow) attraktiver.
Die Frauen spielen in Straßburg (Pegula, Navarro, Rybakina) und Rabat.
- Handball: Das Final Four in der European League findet am Wochenende n Hamburg statt. Am Samstag treffen die MT Meslungen und Flensburg-Handewitt sowie der THW Kiel und Montpellier aufeinander. Das Endspiel ist am Sonntag.
In der Bundesliga bestreitet Meister SC Magdeburg zwei Nachholspiele gegen Eisenach und in Potsdam. Zwei Erfolge sind fest eingeplant.
- Basketball: In de BBL wird die erste Play-off-Runde fortgesetzt. Am interessantesten für mich ist die Serie zwischen Ulm und Alba Berlin (zurzeit 1:1). Die Haupstädter empfangen die Schwaben am Mittwoch, am Samstag (18:00) steht in Ulm Spiel 3 an.
Die Euroleague hat das Final Four in Abu Dhabi: Hier kämpfen Fenerbahce vs Panathinaikos sowie Olympiakos vs AS Monaco erst umd Finaleinzug und am Sonntag um den Titel. Angesichts dieser Besetzung: ein sehr tiefer Seufzer, dass das Ganze nicht in Athen ode Istanbul stattfindet.
von Münchner Löwe | Mai 18, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NHL und NBA
Die Conference-Semifinals nähern sich dem Ende. 2 siebte Spiele stehen noch an, in der NBA heute zur guten europäischen Sendezeit (21:30) empfangen die Oklahomo Thunder die Denver Nuggets. Quasi anschließen (Mo., 01:30) kommte es in Toronto zum Endspiel zwischen den heimischen Maple Leafs und Titelverteidiger Florida Panther. In der NBA ist dagegen der Titelverteidiger Boston Celtics ausgeschieden.
Die Dallas Stars stehen im Finale. Das Team mit 5 Finnen im Kader fordert in einer Wiederholung des letztjährigen Duells die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl.
NBA
NEW YORK KNICKS – Boston Celtics 119:81 (4:2)
Kein Aufbäumen, nirgends. Mit einer fast desolaten Vorstellung im Madison Square Garden haben sich die Boston Celtics aus dem Titelrennen verabschiedet. Doch wahrscheinlich keiner der 18.000 Zuschauer, die astronomische Summen für ein Ticket gekauft hatten, war über die Nichtleistung des Star-Ensembles enttäuscht, im Gegenteil. Sie feierten ihre New Knicks frenetisch, deren Einzug in die nächste Runde zu praktisch keinem Zeitpunkt gefährdet war.Sie führten nach dem 1. Viertel 26:20, weil hier Celtics Jalen Brown noch einigermaßen dagegenhielt. Nach dem 2. Viertel betrug der Vorsprung dann schon 27 Punkte (64:37). Ohne den verletzten Starspieler fehlte jegliche Hingabe noch auf eine Wende, letztlich machten es die Knicks mit ihrem 119:81 fast noch gnädig, weil sie wie die Celtics von der Dreierlinie große Probleme hatten (siehe auch Zahlereien).
Bester Mann der Sieger
Das Team: Vier der 5 Starter hatten 20+ Punkte, der fünfte Josh Hart verbuchte neben 10 Zählern dafür auch 11 Rebounds und 11 Assists. Dazu die extrem intensive Verteidigung, die die Celtics vor massive Probleme stellte, weil eben auch ihre Dreier nicht fielen.
Stark trotz der Niederlage
Jalen Brown: Im ersten Viertel war er der einzige, der so etwas wie Normalform zeigte und war allein für 13 der 20 Punkte verantwortlich. Der Rest war reichlich erschütternd.
Ein Wort noch zu Jayson Tatums Ausfall. Natürlich ist das Fehlen des besten Spielers ein Handicap. Aber auf dem Parkett standen durchweg Spieler, die im vergangenen Jahr den Titel geholt hatten. Und so brutal es klingt: Fast jedes Jahr ist eben mitentscheidend, welches Team welche Verletzungen hat und welches eher nicht. 2024 profitierten die Celtics von einer fast absurden Verletztenserie ihrer Konkurrenz im Osten.
Zahlereien
12/40 Dreierversuche der Celtics fanden nur ins Ziel, das ist eine bestürzende Quaote von 30 Prozent. Und obwohl die Knicks so einen guten Tag erwischten, bei den Distanzwürfen waren sie nicht sehr viel besser (16/45). Dass ist die Crux der darauf ausgerichteten Taktik: Eine gute Dreierquote ist nicht garantiert.
Ausblick der Sieger
Im Überraschungs-Finale der Conference (den Experten möchte ich sehen, der dies vorhergesagt hätte vor Beginn der Play-offs) treffen die Knicks auf die Indiana Pacers. Der Ausgang dieser Serie ist für mich nicht vorhersehbar (wahrscheinlich morgen werde ich es trotzdem wagen …). Beiden Teams fehlt der absolute Superstar. Für die Knicks spricht, dass sie den Heimvorteil haben.
Und die Verlierer?
So schnell kann das mit einer Ära gehen: Der Achillessehnenriss von Tatum wird ihn zu einer Pause weit in die nächste Saison zwingen, trotzdem steht er mit einem Riesengehalt auf der Liste. Es hat sich gezeigt, dass es den Celtics nicht gut getan hat, dass sie praktisch unverändert blieben nach dem Titelgewinn. Auf der anderen Seite gibt es im immer. noch relativ jungen Team viel Klasse (Brown, White, Pritchard und andere). Doch eben auch sehr viele Fragezeichen: der Gesundheitszustand von Porzingis, das Abbauen von Jrue Holiday, das Alter von Al Horford. Und nicht zuletzt muss sich Trainer Joe Mazulla bohrende Fragen nach seiner Taktik stellen, ob das extreme Dreierschießen wirklich die einzige Option war?
Ansetzung heute
So., 21:30: Oklahoma City Thunder – Denver Nuggets (3:3)
Die Wettbüros sehen die Thunder weit vorn (bwin: Thunder 1:1,27, Nuggets 1:3,60). Ich persönlich kann diese unglaubliche Diskrepanz nicht sehen, gerade nicht in einem Spiel 7; zumal einiges für die Nuggets spricht, nicht zuletzt ihre Erfahrung (auch in einem Spiel 7). Leichte Favoritenstellung ist trotzdem bei den Thunder, vor allem wegen des Heimvorteils.
NHL
DALLAS STARS – Winnipeg Jets 2:1 (4:2)
Thomas Harley war der gefeierte Held in der American Airlines Arena, als er in der Overtime nach nur 1:33 Minuten den überragenden Jets-Torwart Connor Hellebuyck überwand. Das waren die Stars noch in Überzahl wegen einer Strafe zum Ende der regulären Spielzeit. Es war die einzige Strafzeit der gesamten Partie.
Mark Scheifele hatte die Gäste im 2. Drittel in Führung gebracht, noch im gleichen Durchgang glich Sam Steel für die Stars aus.
Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, in denen die Goalies Jellebuyck und Jake Oettinger herausragten, die mit zum Teil unfassbaren Paraden ihren Kasten sauber hielten.
Meine 🇫🇮
Fünf liefen für die Stars auf, statistisch blieben sie unauffällig. Immerhin gelang Miro Heiskanen der Assist zum Ausgleich. Der lange verletzte Veteidiger stand mehr als 23 Minuten auf dem Eis, eigentlich sollte er nach und nach herangeführt werden.
Ansetzung heute
Mo., 01:30: Toronto Maple Leafs – Florida Panthers 3:3
Die Maple Leafs haben einen 1:3-Rückstand egalisiert und genießen zun Heimrecht gegen den Titelverteidiger.
von Münchner Löwe | Mai 14, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NHL
Höchste Zeit, dass ich mich näher mit den Play-offs in der stärksten Eishockey-Liga der Welt beschäftige.4 Partien sind jeweils in der 2. Runde gespielt und die besser gesetzten Teams haben durchweg zu kämpfen. In 3 der 4 Serien führen die „Gäste“ mit 3:1, den vermeintlichen Favoriten, darunter die Conference-Ersten Washington und Winnipeg, droht ein frühes Aus, wenngleich in der NHL dieser Rückstand öfter aufgeholt wurde, zuletzt 2023 von den Florida Panthers.
EASTERN CONFERENCE
(1) Washington Capitals – (4) Carolina Hurricanes (1:3)
Der Ligaprimus im Osten aus der Hauptstadt hat gegen das ausgeglichene Team aus Carolina erhebliche Probleme. Die Hurricanes überzeugten in den beiden Heimspielen und transportierten ihr geklautes Spiel 1 zu einer 3:1-Führung. Eine Bank im tor ist Frederik Andersen mit einer starken Fangquote von 0.935. Er kassiert nur 1,41 Tore pro Spiel, ein Topwert.
Topscorer der Play-offs bei den Hurricanes ist der Finne Sebastian Aho mit 10 Punkten (3 Tore/7 Assists) bei den Capitals scorte Dylan Strome mit 11 Punkte (2/9) am erfolgreichsten.
🧠❤️ Hurricanes
(2) Toronto Maple Leafs – (5) Florida Panthers (2:2)
Die normale Serie mit 4 Heimsiegen in 4 Spielen. Der Ttielverteidiger aus Florida, der in der ersten Runde schon als schlechter gesetztes Team die Tampa Bay Lightning eliminiert hatte, behielt n den beiden Spielen zu Hause die Nerven undkonnte die Serie ausgleichen. Alle Partien verliefen bisher sehr knapp und hätten allesamt auch andersrum ausgehen können.Panters-Goalie Sergei Bobrowski brillierte beim 2:0 in Game 4 mit einem Shutout.
Die Maple Leafs tragen die kanadischen Hoffnungen im Osten, doch der Weg ins Stanley-Cup-Finale ist noch weit. Ein Hoffnungsträger ist William Nylander mit starken 15 Punkten (6/9), während Austin Matthews noch nach seine Form sucht.
🧠❤️ Maple Leafs
WESTERN CONFERENCE
(1) Winnipeg Jets – (3) Dallas Stars (1:3)
Da bin ich zwiegespalten, gebe ich offen zu. Hier ein kanadisches Team, dort „meine Finnen“, die bei den Dallas Stars mittlerweile den 1. Sturm bilden und äußerst erfolgreich sind (plus die 2 Verteidiger Heiskanen und Lindell.
Gerade die beiden Februar-Neuzugänge Mikko Rantanen und Mikael Granlund haben das Team erheblich verbessert. Rantanen ist gar der Topscorer der diesjährigen Play-offs mit 19 Punkten (9/10), Granlund gelang gestern Nacht ein Hattrick beim 3:1 zu Hause.
Die Jets ihrerseits verzweifeln förmlich am Stars-Torwart Jake Oettinger, während auf ihrer Seite der sonst so zuverlässige connor Hellebuyck ungewohnte Unsicherheiten zeigt.
🧠 Stars. ❤️Stars
(2) Las Vegas Knights – (6) Edmonton Oilers (1:3)
Nach den beiden Niederlagen zum Auftakt der 1. Runde gegen die LA Kings läuft es prächtig für die Kanadier, die danach insgesamt 6 Spiele in Folge gewannen, fünf hintereinander gar nach einem Rückstand (Rekord). Nicht einmal von der Heim-Niederlage gegen Las Vegas in Spiel 3 haben sie sich aus der Bahn werfen lassen, in Spiel 4 überzeugte vor allem auch die oft gescholtene Abwehr und Torwart Scotie Skinner.
Auch wenn wie Conor McDavid (5/12) und Leon Draisaitl (5/10) wider mal die interne Scorerwertung ansführen, sie sind dieses Jahr nicht auf sich allein gestellt. So punkteten in Spiel 4 die Oldies Adam Henrique(35) und Patrick Kane (33) aus der 3. Reihe jeweils gleich doppelt, das nimmt viel Last von den Superstars.
Gerade die Rückkehr von Kane nach langer Pause könnte noch zum Glücksfall werden, wobei die Knights nicht unterschätzt werden dürfen, aber das gilt für alle 1:3-Teams.
🧠❤️Oilers
Ansetzungen heute
Do., 01:00: Toronto Maple Leafs – Florida Panthers (2:2)
Do., 03:30: Las Vegas Knights – Edmonton Oilers (1:3)
Ansetzungen morgen
Fr., 01:00: Washington Capitals – Carolina Hurricanes (1:3)
Fr., 03:30: Las Vegas Knights – Edmonton Oilers 1:3
Fr., 22:00: Florida Panthers – Toronto Maple Leafs
von Münchner Löwe | Mai 7, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NBA
5 Spiele sind jetzt in der 2. Play-off-Runde gespielt, und die Heimteams warten immer noch auf einen Sieg. Heikel wird es jetzt für die Cavaliers, die auch die 2. Partie gegen die Pacers verloren auf unfassbare Art und Weise.
Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers 119:120 (0:2)
Wieder mal eines der Baskeballspiele, wo ich am Ende staunend über das Ergebnis sinniere. In einer vor allem im 1. Abschnitt unfassbar nervösen und klassearmen Partie (je 5 Ballverluste im 1. Viertel fanden sich die Cavaliers schneller zurecht und zogen auf 32:15 davon. Diese gut zweistellige Führung konservierten sie bis ins 4. Viertel, (98:84). Doch dann begann das große Zittern, als die Pacers am Rückstand kontinuierlich knabberten.
Und doch: 48 Sekunden vor Schluss schienen die Cavs die Partie eingetütet zu haben bei einer 7-Punkte-Vorsprung, doch dann warfen sie die Nerven im Wortsinne völlig weg. Tip Dunk Nesmith, Offensiv-Foul Cavs, Layuzp Siakam, Turnover Cavs.
12 Sekun den vor Schluss, stand es 116:119 aus Pacers-Sicht, als ihr Spielmacher an die Freiwurflinie trat. Den ersten verwandelte er, den zweiten verwarf er zwar (wahrscheinlich mit Absicht!), doch er selbst schnappte sich den Rebound und verwandelte einen schwierigen Dreier zum 120:119 Sieg – die erste Führung seit dem absoluten Beginn des 1. Viertels.
Was ich allerdings nicht unter den Tisch fallen lassen möchte: Den Cavaliers fehlten mit Evan Mobley, Darius Garland und De´André Hunter 3 ganz wichtige Spieler wegen Krankheit oder Verletzung.
Bester Mann des Siegers
Miles Turner in dem sehr ausgeglichenen Pacers Team (erneut 6 Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute) Sehr stark in der Defensive (5 Blocks), dazu 23 Punkte.
Stark beim Verlierer
Donovan Mitchell: Grandiose 48 Punkte sammelte er bei einer Wurfquote von 50 Prozent. Wieder allerdings hatte ihn sein Dreier verlassen (1/7). Die Bilanz der beiden Spiele ist indiskutable 2/18).
Zahlereien
2 Punkte standen für Ty Jerome zu Buche, der so vortreffliche Einwechselspieler der Cavs, der diesmal wegen der Verletzungsmisere von Beginn an spielte. 1 von 14 lautete die schauderliche Trefferquote.
Ausblick
Für die Cavs schaut es richtig überl aus. Hoffnung für sie sehe ich nur noch, wenn die fehlenden Spieler in bekannter Stärke wieder zurückkommen. Und sogar dann wird es äußerst kompliziert, bei den heimstarken Pacers (mindestens) 2 Partien zu gewinnen.
Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors 88:99
Ein desaströser Auftakt für die Timberwolves, obwohl (oder weil??) sie fast eine Woche Pause hatte, während sich die Warriors in 7 Spielen gegen die Rockets abmühen musste. In der gesamten ersten Hälfte sammelten sie gerade 31 Punkte, das ist der viertgeringste Wert in der Geschichte der Play-offs. Keiner der 15 Dreier-Versuche fand ins Ziel.Im 2. Durchgang lief es in der Offensive zwar etwas besser, aber da war die Entscheidung längst zu Gunsten der Warriors gefallen.
Bester Mann des Siegers
Bobby Hield: Zumindfest, wenn ich die 2. Halbzeit nehme, in der der Scharfschütze nach dem verletzungsbedingten Ausfall Verantwortung übernahm und 22 seiner 24 Punkte markierte.
Stark beim Verlierer
Das große Schweigen
Zahlereien
17,2 Prozent: So lautete am Ende die furchterregende Dreierquote der Wolves. Damit ist in der heutigen dreierlastigen NBA kein Blumentopf zu gewinnen.
Ausblick
Offensiv kann es eigentlich nur besser werden für die Timberwolves. Die Defense hat ja ihren Job erledigt und die Warriors unter 100 Punkte gehalten. Abzuwarten bleibt, ob Steph Curry noch mal in die Serie eingreifen kann, der sich offenbar schwerer verletzt hat. Ein Ausfall wäre extrem schwer zu kompensieren.
Ansetzungen Donnerstagnacht
01:00: Boston Celtics – New York Knicks (0:1)
03:30: Oklahoma City Thunder – Denver Nuggets (0:1)
Ansetzung Freitagnacht
02:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (0:1
von Münchner Löwe | Mai 6, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NBA
Von wegen klare Sache: Nach der Heimpleite der Clevald Cavaliers gestern gegen die Pacers erlitten auch die beiden anderen Top-Favoriten Celtics (vs Knicks) und Thunder (Nuggets) zu Hause empfindliche Niederlage. Zur Vollständigkeit kopiere ich meinen gestrigen Text zum Cavs-Spiel
Eastern Conference
(1) Cleveland Cavaliers – (4) Indiana Pacers 112:121 (0:1)
Eine auf dem ersten Blick faustdicke Überraschung, auf dem zweiten bestätigten die Pacers, dass sie durchaus ihre Möglichkeiten haben, den cavs wehzutun. Von Beginn an funktionierte ihre Offensive mit trickreichem und sehr schnellen Spiel, das sie auch mit sicheren Abschlüssen veredelten. 36 Punkte sind in einem Play-off-Viertel schon verdammt viel, aber letztlich kein Wunder bei einer Trefferquote von 66 Prozent bei Dreiern und Zweiern. Die Cavs schienen fast überrumpelt; selbst trafen sie unterdurchschnittlich.
Im 2. Viertel kamen sie besser zurecht: Die Defensive zwang die Pacers zu schwierigeren Würfen, und in der Offensive übernahm de eingewechselte Ty Jerome Verantwortung (fast obligatorisch bei ihm in den Play-offs. In ähnlicher Tonart ging es nach der Pause weiter, die Cavs kamen näher und näher heran und gingen Mitte des Schlussabschnitts gar in Führung.
Doch wer geglaubt hätte, die Pacers würden zusammenbrechen, sah sich getäuscht. Gerade Söpielmacher Tyrese Haliburton drehte jetzt auf und führte sein Team auch dank Hilfe des jetzt besonders treffsicheren Andrew Nembhard zum Sieg.
Bester Mann
Tytese Haliburton: Jeder Angriff lief über ihn, 22 Punkte und 13 Assists standen am Ende zu Buche. Dabei unterlief ihm nur ein Ballverlust.
Stark in der Niederlage
Donovan Mitchell: 33 Punkte sammelte er letztlich: Unterirdisch allerdings seine Dreierquote von 1/11.
X-Faktor
Miles Turner: Mir gefällt sein Defensivspiel: 10 Defensiv-Rebounds, 3 Steals und 2 Blocks sammelte er und legte auch noch 13 Punkte auf(darunter sogar ein Dreier)
Ausblick
Die Cavs haben nach dem Durchmarsch in Runde 1 gegen die Miami Heat erheblich gößeren Widerstand. Steigerung fast in allen Bereichen sind notwendig gegen dieses eingespielte Pacers-Team, das stärker wirkt als in der vegangenen Saison. Diese Steigerung ist allerdings absolut möglich, allein die schauderhafte Dreierquote von 23 Prozent im Team und eben insbesondere bei Mitchell.
Boston Celltics – New York Knicks 105:108 OT (0:1)
Von Beginn an eine extrem knappe Partie, in der sich kein Team absetzen konnte. Eines war von Beginn an auffällig: Die Celtics hatten große Prtobleme mit den Dreiern. Dochmmit vielen Offensiv-Rebounds sicherten sie sich einige zweite Chancen.
Mit nach einem 35:20 im 2. Viertel hatte Boston plötzlich eine 16-Punkte-Führung, die sie bis Mitte 3. Viertels auf sogar 20 ausbauten (75:55). Alles schien den erwarteten Lauf zu gehen, zumal Josh Hart und Karl-Anthony Towns bei den Knicks früh in Foulprobleme gerieten.
Doch die Knicks ergaben sich nicht in ihr Schicksal, halbierten den Vorsprung bis Ende des 3. Viertels. Die Aufholjagd ging im Schlussabschnitt munter weiter. In der Endphase wogte die Partie hin und her mit wechselnden Führungen. Jalen Brunson hatte für New York den Sieg auf dern Hand, verfehlte das Ziel – Verlängerung. In dieser erarbeiteten sich die Knicks einen 6-Punkte-Vorsprung, auch weil die Dreier der Celtics weiter nicht und nicht fallen wollten.
Bester Mann
OJ Amunoby: 29 Punkte, 6/11 Dreier, vielleicht der spielentscheidnde in der Overtime. Dazu sehr stark in der Abwehr, weshalb ich ihn ganz knapp vor Jalen Brunson stelle. Geschmackssache.
Stark in der Niederlage
Uneingeschränkt niemand, dafür war die Dreier-Wurfquote von allen zu schlecht. Der wiedergenesene Jrue Holiday war aber eine klare Verstärkung für die Abwehr.
X-Faktor
Die verheerenden Dreier der Celtics: Nur 15 von 60 fanden das Ziel. 45 Fehlwürfe eines Teams hat es nocxh nie in einer Play-off-Partie gegeben. Im 4. Viertel und Overtime trafen sie nur 3/18.
Zahlereien
3 von 10: So lautete die Quote von Knicks-Center Mitchell Robinson – und zwar bei den Freiwürfen! Den wahrscheinlich schlechtesten Freiwurfschützen der NBA bei dieser Übung zuzusehen, verursacht Augenkrebs. Auch die wenigen erfolgreichen finden eher zufällig ihr Ziel.
Ausblick
Auch wenn das erste Spiel verlorenging, sind die Celtics natürlich noch nicht verloren. Aber es wird schwieriger als erwartet, und Spiel 2 in de Nacht zu Donnerstag erneut in Boston schon zur Nagelprobe. Eines scheint klar: Die Dreierquote muss rapide wachsen. Mal sehen, was mit Kristaps Porzingis wird, der ab der 2. Hälfte nicht mehr eingesetzt wurde.
Western Conference
Oklahoma City Thunder – Denver Nuggets 119:121 (0:1)
Wahrscheinlich fragt sich nicht nur ganz Oklahoma, sondern jeder Basketball-Fan, wie diese Partie für OKC noch verlorengehen konnte. Zwar mühevoll, aber selbstbewusst hatten sie sich bis Mitte des 4. Viertels (4:30) einen 11-Punkte-Vorsprung erarbeitet (113:102). Doch solange ein Nikola Jokic für Denver auf dem Parkett ist, gibt sich das Team nicht verloren. Der Serbe schritt zu Tat, sammelte schnell 9 Punkte, und 14 Sekunden vor Schluss vor Schluss stand es nur noch 115:114. Es folgte die schreckliche Schlussphase eines jeden hartumkämpften Basketballspiels, nämlich eine Freiwurf-Orgie. Das zurückliegende Team foult, um die Uhr zu stoppen, damit es selbst noch punkten kann. Werden die Freiwürfe verwandelt, foult das führende Team, damit dem Gegne kein Dreier gelingen kann. Innerhalb von 4 Spielsekunden, die in Realzeit gefühlt ewig dauern wegen Auszeiten und Auswechlungen) sahen die Fans sage und schreibe 8 Freiwürfe. Chet Holmgren der Thunder verpatzte dabei die letzten beiden. 10 Sekunden vor Schluss hatten die Nuggets also noch eine Siegchance, die Aaron Gordon mit einem unglaublichen Dreier auch nutzte zum grenzenlosen Jubel auf Denver-Seite.
Mann des Spiels
Nikola Jokic: In der 1. Runde hatte der beste Basketballer schon eine starke Serie gespielt, jetzt schaffte er das gefürchtete Monster-Spiel: 42 Punkte (allein im letzten Viertel 18!), dazu 22 Rebounds, 6 Assists und 3 Stocks (Steals und Blocks)
Stark trotz der Niederlage
Shai Gilgeous-Alexander: 33 Punkte sammelte der Kanadier, klarer Bestwert der Thunder: dazu 10 Rebounds und 8 Assists, 3 Stocks.
🇩🇪👓
Isaiah Hartenstein: Hatte die eher undankbare Aufgabe, dass er in der Verteidigung gegen Jokic ran musste. Machte seine Sache durdcchaus ansprechend, und sein Block kurz vor Schluss gegen Jokic schien die Partie sogar zu entscheiden. 12 Punkte, 9 Rebounds (4 offensiv) sind mehr als ordentlich.
X-Faktor
Die Thunder-Bank: Trotzn der Niederlage hatten Alex Caruso (+13), Cason Wallace (+15) und Aaron Williams (19) tolle +/- Werte, wenn sie auf dem Parkett standen. Die viel breitere Auswahl von OKC könnte noch wichtig werden in der Serie
Zahlereien
-15: Das ist die desaströse +/–Bilanz von Michael Porter jr. auf dem Parkett – mit Riesenabstand der schlechteste der Starting Five auf Nuggets-Seite.
Ausblick
Wie bei Cavs und Celtics im Osten ist für die Thunder Spiel 2 fast schon ein Pflichtsieg. Die Nuggets brauchen weiter ihren überragenden Jocic und vielleicht noch Hilfe von der Bank, wo außer von Russell Westbrock nichts kommt.
Ansetzungen Mittwoch
01:00: Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers (0:1)
03:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (0:0)
Ansetzungen Donnerstag
01:00: Celtics – Knicks (0:1)
03:30: OKC – Nuggets (0:1)
von Münchner Löwe | Mai 6, 2025 | Allgemein
In eigener Sache: Seit Montag bin ich am eiskalten Bodensee ohne Heizung. So intensiv wie in de vewrgangenen Woche wede ich mich jetzt nicht auslassen. Doch gerade der US Sport hält mich schon auf Trab
Blick über den Teich, NBA
Western Conference
(2) Houston Ro ckets – (7) GOLDEN STATE WARRIORS 89:103 (Endstand: 3:4)
Diue Rockets konnten nie das Momentum der letzten 2 Siege mitnehmen und waren am Ende chancenlos. Konnten sie im 1. Viertel noch mithalten, stießen sie danach an ihre Grenzen und lagen zur Pause 39:51 zurück. Das Ergebnis sagt alles: Houston hatte gegen die konsequente Verteidigung über die gesamte Spielzeit enorme Schwierigkeiten und kam kaum zu leichten Punkten.
Dennoch kamen die Rockets noch mal bis auf 3 Punkte heran; die Partie drohte zu kippen, doch dann fanden die Warriors noch einen weiteren Gang und ihre Dreie plötzlich wieder ins Ziel
Bester Mann
Bobby Hield: Trotzn seiner Auszeit im 3. Viertel (0 Punkte in 9 Minuten) kam er auf insgesamt 33 Zähler. Zum Dreierwwefen wurde ewr vergangene Saison geholt, jetzt als es ankam warf er gleich neunmal aus der Ferne in 11 Versuchen, ein irrer Wert.
Stark in de Niederlage
Amen Thompson konnte sich wenigstens ein paarmal durchsetzen und legte immerhin 24 Punkte auf.
X-Faktor
Die Warriors-Verteidigung um Draymond Green, de wie ein Linebacker im Football überall aushal, wo not am Mann war und insbesondere für Alperen Sengün oft ein unüberwindliches Hindernis. Dazu auch in der Offensive mit 16 Punkten durchaus beachtlich.
Ausblick der Sieger
Die Warriors bekommen es jetzt mit den Minnesota Timberwolves zu tun. Die sich gerade fast eine Woche ausruhgen durften. Es dürfte erneut eine enge Serie werden ohne echten Favoriten. Allerdings haben die Wolves doch einige Spieler, die die Warriors in Verlegenheit bringen können, allen voran natürlich Anthony Edwards.
Und die Verlierer?
Die Rockets stehen ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Außer Fred van Vleet, sind die meisten Spiele noch. nicht an ihrem Zenith angekommen und dürfrten ihre in dieser Serie zum Teil sehr schwankenden Leistungen konsolidieren. Mit kluger Verstärkung könnten sie ein echter Contender werden.
Eastern Conference
(1) Cleveland Cavaliers – (4) Indiana Pacers 112:121 (0:1)
Eine auf dem ersten Blick faustdicke Überraschung, auf dem zweiten bestätigten die Pacers, dass sie durchaus ihre Möglichkeiten haben, den cavs wehzutun. Von Beginn an funktionierte ihre Offensive mit trickreichem und sehr schnellen Spiel, das sie auch mit sicheren Abschlüssen veredelten. 36 Punkte sind in einem Play-off-Viertel schon verdammt viel, aber letztlich kein Wunder bei einer Trefferquote von 66 Prozent bei Dreiern und Zweiern. Die Cavs schienen fast überrumpelt; selbst trafen sie unterdurchschnittlich.
Im 2. Viertel kamen sie besser zurecht: Die Defensive zwang die Pacers zu schwierigeren Würfen, und in der Offensive übernahm de eingewechselte Ty Jerome Verantwortung (fast obligatorisch bei ihm in den Play-offs. In ähnlicher Tonart ging es nach der Pause weiter, die Cavs kamen näher und näher heran und gingen Mitte des Schlussabschnitts gar in Führung.
Doch wer geglaubt hätte, die Pacers würden zusammenbrechen, sah sich getäuscht. Gerade Söpielmacher Tyrese Haliburton drehte jetzt auf und führte sein Team auch dank Hilfe des jetzt besonders treffsicheren Andrew Nembhard zum Sieg.
Bester Mann
Tytese Haliburton: Jeder Angriff lief über ihn, 22 Punkte und 13 Assists standen am Ende zu Buche. Dabei unterlief ihm nur ein Ballverlust.
Stark in der Niederlage
Donovan Mitchell: 33 Punkte sammelte er letztlich: Unterirdisch allerdings seine Dreierquote von 1/11.
X-Faktor
Miles Turner: Mir gefällt sein Defensivspiel: 10n Defensiv-Rebounds, 3 Steals und 2 Blocks sammelte er und legte auch nnoch 13 Punkte auf(darunter sogar ein Dreier)
Ausblick
Die Cavs haben nach dem Durchmarsch in Runde 1 gegen die Miami Heat erheblich gößeren Widerstand. Steigerung fast in allen Bereichen sind notwendig gegen dieses eingespielte Pacers-Team, das stärker wirkt als in der vegangenen Saison. Diese Steigerung ist allerdings absolut möglich, allein die schauderhafte Dreierquote von 23 Prozent im Team und eben insbesondere bei Mitchell.
Ansetzungen Dienstag (MESZ)
01:00: Boston Celtics – New York Knicks (0:0)
03:30: Oklahoma City Thunder – Denver Nuggfets (0:0)
Mittwoch
01:00: Cleveland cavaliers – Indiana Pacers (0:1)
03:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (0:0)
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