Das wird die Woche, die wird

Champions-League-Finale, French OIpen und Abschluss des Giros, das sind die internationalen Höhepunkte.

 

Kampf um Europas Krone

 

Koan Finale dahoam für den FC Bayern, aber auf die Fans wartet mit Paris St. Germain vs Inter Mailand  eine durchaus spannende Partie ind der Münchner WM-Arena. Inter wat sich in der K.-o.-Runde als sehr resistent gezeigt. Unitalienisch gar nicht so abwehrstark, dafür mit viel Leidenschaft und sehr guten Angreifern. PSG ist der England-Schreck, hat  nach der durchwachsenen Vorrunde in der K.-o.-Phase nacheinander den FC Liverpool, Asoton Villa und uletzt den FC Arsenal eliminiert. Kaum ist ein echter Superstar mehr da (mit Grauen erinnert sei an die Troika Messi, Neymar und Mbappé blüht der Fußball auf wie der Pariser Frühling. Als frischgebackener Double-Gewinner auch mit deutlich mehr Selbstvertrauen als Inter, das am Freitag den Scudetto an die SSC Neapel verlor.

Ich sehe leichte Vorteile für PSG, ihr beim Torwart Donnarumma ist zurzeit vielleicht der beste der Welt, dazu tolle französische junge Spiueler wie Doué und Demélé, ja genau der Dembéßeund schießlich noch georgische Zauberer Kvarashkelia.

 

Quasi als Vorspeise bekommt der Fußball-Fan am Mittwoch das Conference-League-Finale serviert. In Breslau treffen der FC Chelsea und Real Betis Sevilla aufeinander. Die Londoner sind durch den Wettbewerb gecruist ohne jede Schwierigkeiten, Betis konnte im Halbfinale die Fiorentina ausschalten. Egal, wer gewinnt, ich tippe auf Chelsea: Den Titel wird das Team nicht verteidigen. Chelsea spielt nächstes Jahr Chmapions League, Betis in de Europa League.

 

Sabalenka und Alcáraz die Favoriten

 

Seit Sonntag laufen die French Open, das zweite Grand-Slam-turnier des Jahres. Klarer Favorit bei den Männern ist der Titelverteidiger: Carlos Alcáraz hat die beiden Masters-Turniere in Monte Carlo und Rom gewonnen (zus Hause in Madrid musste er verletzungsbedingt passen). Er zeigt das abwechslungsreichste Tennis und hat auch den absoluten Siegeswillen.
Stark zu beachten ist auch Jannik Sinner, der in Australien gewann. Seine dreimonatige Doping-Pause hat ihm offenbar nicht geschadet, schon beim ersten Auftritt in Rom zeigte er sehr gutes Sandplatztennis. Ein Finale zwischen den beiden in zwei Wochen würde mich (und einen Großteil der Experten) nicht überraschen.
Hinter diesen „Großen Zwei“ wird es schon sehr viel unübersichtlicher. Lorenzo Musetti hat eine sehr gute Sandplatz-Saison hinter sich, auch wenn er keinen Titel holte. Christian Ruud, immerhin schon zweimal im Pariser Finale, hat in Madrid sein erstes Masters-Turnier gewonnen.
Und dann sind da noch zwei große unbekannte. Alexander Zverev hat trotz des Triumphes in München eine äußerst durchwachsene Sand-Saison hinter sich, mit sehr vielen unnögtigen Niederlagen. Andererseits liegt ihm Paris, wo er letztes Jahr im Finale stand und recht unglücklich verlor. 2022 hatte er bei seinem großen Halbfinal-Kampf gegen Rafael Nadal viel Pech, als er sich alle Bänder im rechten Fuß riss
Schließlich die Frage: Was macht Novak Djokovic. Am Samstag feierte er in Genf seinen 100. Turniersieg auf der ATP-Tour. Allerdings waren es die ersten Siege auf Sand in diesem Jahr überhaupt und die Gegner überschaubar, nichts für ungut Hubert Hurcacz.

Bei den Frauen scheint die Sache noch klarer: Hohe Favoritin ist die Weißrussin Aryna Sabalenka, die sich überspituzt gesagt, nur selbst schlagen kann. Ihe Hauptkonkurrentin dürfte Coco Gauff werden, die ihr zuletzt in Rom einen großen Final-Kampf lieferte. Titelverteidigerin Iga Swiatek hat ein grauenhaftes Jahr für ihre Verhältnisse, allerdings ist Paris „ihr“ Turnier, das sie bereits viermal gewann. Ein großes Fragezeichen setze ich hinter Australian-Open-Gewinnerin Madison Keys und zwar nicht nur deshalb, weil ihr der Sand so gar nicht liegt.

 

Roglic schon chancenlos?

 

Nach dem heutigen Ruhetag beginnt die letzte und entscheidende Woche des Giro d´Italia. Der von vielen als Favorit auserkorene Primoz Roglic hat seine Chancen wahrscheinlich schon vertan, einerseits durch Sturzpch, anderseits fehlt ihm offenbar auch die Form, denn schon an mittelschweren Bergen musste er abreißen lassen. Als Zehnter der Gesamtwertung hat er bereits fast vier Minuten Rückstand auf den Führenden Isaac del Toro. Der Mexikaner ist die große Überraschung, ob er allerdings das Rosa Trikot über die Alpen und Dolomiten samt höllisch schweren Bergprügungen bis ins Ziel bringt, ist die große Frage, zumal die Spitze noch recht eng beieinander liegt. Simon Yates (+1:20 Minuten), Juan Ayuso (1:26) und auch Richard Carapaz (2:06) sehe ich mindestens auf gleicher Höhe.

Und sonst?

  • Relegation: Im „Dorfico“, wie die Relegation zwischen Heidenheim und Elversberg spöttisch wie letztlich zutreffend genannt wird, geht es heute im Elversberger Rückjspiel um den letzten Bundesliga-Platz. Das Hinspiel in Heidenheim endete 2:2, fast glücklich für die Gastgeber, die schon mit 0:2 zurücklagen.
    Klarer scheint die Sache am Dienstag eine Klasse drunter: Alles spricht für Eintracht Braunschweig, das beim 1. FC Saarbrücken mit 2:0 gewann
  • Handball: „Endspiel“ um die deutsche Meisterschaft. Am Donnerstag empfängt Tabellenführer Füchse Berlin den punktgleichen Zweiten MT Melsungen. Die Füchse haben das klar bessere Torverhältnis, nach Lage der Dinge muss die MT gewinnen. Zumal nur einene Zähler dahinter Titelverteidiger SC Magdeburg lauert.So eine Spannung und Ausgeglichenheit würde ich mir mal für die Fußball-Bundesliga wünschen – und zwar nicht nur im Kampf um Platz 4 …
  • Basketball: Der FC Bayern und Ulm haben soubverän das Halbfinale der BBL erreicht. Dort warten sie auf ihre Gegner, die Chemnitz/Heidelberg und Braunschweig/Würzburg ermitteln.
  • Leichtathletik: Am Wochenende findet in Götzis/Vorarlberg das traditionelle Mehrkampfmeeting statt. Nur Siebenkämpferinnen und Zehnkämpfer, das ist der Reiz, der Veranstaltung, die ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. . Die Besetzung ist wie immer exquisit. Genannt haben unter anderem die beiden Kanadier Damiean Warner (Olympiasieger 2022) und Pierre Lepage (Weltmeister 2023). Katarina Thompson-Johnson zweimalige Weltmeisterin und die Amerikanerin Anna Hall kämpfen um den Sieg.Der deutsche Rekordhalter und Silbermedaillengewinner von 24 Leo Neugebauer ist ebenso dabei wie der Schweizer Rekordhalter Simon Ehammer.  Das schmucke Mösle-Stadion ist ausverkauft, der ORF wird übertragen.
  • Formel 1: Zum Abschluss des Europa-triples findet der Große Preis von Katalonien in Barcelona statt. Eine der wichtigsten Teststrecken und deshalb allen wohlbekannt. McLaren hat das schnellste Auteo, Max Verstappen im Red Bull ist wohl der beste Fahrer. Überholen ist wohl einfacher als in Monaco, aber immer heikel.

 

 

 

 

Der Garden versinkt in Schockstarre

Blick über den Teich, NBA und NHL

 

Die Auswärtsmannschaften sind auch in den Conference Finals gut unterwegs. Während die Indiana Pacers bereits das zweite Spiel im New Yorker Madison Square Garden für sich entschieden, schafften die Edmonton Oilers einen überzeugenden Shut-out-Sieg bei den Dallas Stars

 

NBA

 

New York Knicks – Indiana Pacers 109:114 (0:2)

 

Nach dem Overtime-Sieg, der allen Beteiligten Nägel und Nerven gekostet haben dürfte, schafften die Pacers im zweiten Spiel einen fast souveränen Erfolg im Garden. Dank des besseren Team-Basketballs und einem überragenden Pascal Siakam führten sie 2:45 Minuten vor Schluss mit 110:100, der Endspurt der Knicks, der sie bis auf einen Zähler heranbrachte,  kam zu spät.
Fast Totenstille danach im zuvor tobenden Madison Square Garden, der vielleicht sogar das letzte Saisonspiel gesehen haben könnte.

Bester Mann der Sieger

Pascal Siakam: Wahrscheinlich die beste Partie des Kameruners im Dress der Pacers, seit er im Februar 2024 von den Toronto Raptors gekommen war. Von Beginn an war er voll auf der Höhe und für die ersten 11 Punkte der Gäste verantwortlich. Natürlich konnte Siakam diese Perfektion nicht durchhalten, doch am Ende standen für ihn 39 Punkte auf der Anzeigentafel, und auch in der entscheidnen Phase war er zur Stelle.

 

Stark beim Verlierer

Jalen Brunson: In der Vorschau hatte ich noch geschrieben, dass die Knicks keinen Superstar hätten. Das muss ich revidieren. Was  Brunson gerade für die Knicks abliefert, ist das allerhöchste Regal. Den 43 Punkten in Spiel 1 folgten 36 Punkte und 11 Assists. Wenn er auf dem Parkett war (39 Minuten) lief praktisch jeder Angriff über ihn. Er übernahm Verantwortung, nahm viele schwierige Würfe, vielleicht zu viele? Das Problem war sicher nicht Brunson, sondern eher die fehlende Unterstützung von Co.-Star Karl-Anthony Towns, der gerade in der entscheidenden Phase abtauchte und im Schlussviertel nicht einen Korb aus dem Feld erzielte.

 

X-Faktor

Miles Turner: Drei Viertel war der Center fast nicht zu sehen mit nur 3 Punkten und 1 Rebounds (die 2 Blocks möchte ich nicht unterschlagen). Das änderte sich im 4. Viertel, als er aufdrehte, 4 von 6 Würfen traf zu insgesamt 13 Punkten. Wenn man so will, der Matchwinner, den Trainer Rick Carlisle auch das gesamte Schlussviertel auf dem Court ließ.

 

Zahlereien

0, Punkte, 0 Rebounds, 1 Assist: Das war die trostlose Bilanz von Bennedict Mathurin von den Pacers. Eine Leistung, die ihn nicht für mehr Einsatzzeit prädesteniert als die ohnehin recht geringen 10:43 Minuten.
-20: Das war der +/–Wert von Towns, mit Abstand der schwächste bei den Knicks.
45:08 Minuten stand Mikal Bridges (Knicks) auf dem Parkett. Trotz deser Belastung hatte er ein starkes Schlussviertel mit 10 Punkten.

 

Ausblick

2 Auswärtssiege, jetzt spricht fast alles für die Pacers, zumal sie sich in den Play-offs bisher als sehr heimstark erwiesen, nur eine Niederlage gegen die Cavs. Für mich ist ein Sweep jetzt sogar wahrscheinlicher als das die Knicks die Serie noch drehen. Wünschenswert aus neutraler Sicht wäre natürlich, wenn die Knicks noch mal in den Garden dürften, dazu brauchen sie halt mindestens einen Sieg.

 

Ansetzungen

So., 02:30 Minnesota Timberwolves – Oklahoma City Thunder (0:2)
Mo., 02:00: Indiana Pacers – New York Knicks (2:0)

 

NHL

 

Dallas Stars – Edmonton Oilers 0:3 (1:1)

 

Was für ein Auftritt der Kanadier nach dem destaströsen Schlussdrittel in Spiel 1. Ein bärenstarkes 2. Drittel brachte die Entscheidung, als den Oilers nicht nur 2 Tore zum 3:0 erzielten, sondern 13:5 Schüsse auf den Kasten von Jake Oettinger abfeuerten. Diemal warfen sie den Vorsprung im 3. Drittel auch nicht durch dumme Strafen weg. Goalie Scottie Skinner tat das Übrige und entschärfte 25 versuche der Stars zu seinem 3. Shutout in diesen Play-offs.

 

Leon, der Löwe

Leon Draisaitl verbuchte einen weiteren Assist zum 1:0 im Powerplay. Stand 19:16 Minuten auf dem Eis, der zweithöchste Stürmerwert der Oilers hinter Conor McDavid.

 

Meine 🇫🇮

Blieben harm- und glücklos. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Roope Hintz nach einem Stockschlag und musste das Eis früh im 3. Drittel verlassen. Noch ist unsicher, ob er Spiel 3 bestreiten kann.

 

Ausblick

Jetzt stehen 2 Spiele in Edmonton an, davon eines am Sonntag zur besten europäischen Sommerzeit (21.00). Insgesamt gesehen, sind die Oilers bisher das bessere Team, das desaströse 3. Drittel in Spiel 1 mal ausgeklammert. Ob sich das so fortsetzt? Es würde mich allerdings ncht überraschen, wenn die Stars bei den Oilers ebenfalls zu einem Sieg kommen.

 

Ansetzungen

So., 02:00: Florida Panthers – Carolina Hurricanes (2:0)
So., 21:00: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:1)

 

 

 

Titelverteidiger auf der Mission

Die Oklahoma City Thunder und Florida Marlins haben auch ihr zweites Spiel in den Conference Finals  in NBA (West) und NHL (Ost) gewonnen. Und die Vorstellungen gestern Nacht machen den unterlegenen Teams aus Minnesota und Carolina wenig Mut.

 

NBA

 

Oklahoma City Thunder – MInnesota Timberwolves 118:103 (2:0)

 

Fast eine Hälfte war die Partie völlig ausgeglichen, doch ein fast unwiderstehliches 3. Viertel (35:21) entschied auch die zweite Partie in Oklahoma City zu Gunsten der Thunder. Die Timberwolves waren zwar durch aus gut sowohl in Offensive und Defensive, doch die Thunder eben das entscheidende Stückchen. besser. Ob die Angriffstars Gilgeous-Alexander vs Edwards, ob in der Defense (Caruso!), OKC hatte immer noch eine Antwort bereit.

 

Bester Mann der Sieger

Shai Gilgeous-Alexander: Tags zuvor dann auch offiziell zum MvP der regulären Saison ausgerufen, brillierte der Kanadier auf dem Parkett. 38 Punkte verzeichnete er, (natürlich) Höchstwert der Partie. Beeindruckend die Wurfquote aus dem Feld (12/21). Dazu gab er auch noch 8 Assists und klaute den Wolves dreimal den Ball.

 

Stark beim Verlierer

Anthony Edwards: Auch eine sehr gute Leistung (32 Punkte, 9 Rebounds, 6 Assists), aber eben nicht ganz so gut. wie SGA. Zumal er sich immer wieder Schaffenspausen nahm, und sein Plus/Minus-Wert von -22 war der schwächste von allen Akteuren der Starting Five.

 

X-Faktoren

Jalen Williams und Chet Holmgren, die 26 und 22 Punkte zum Erfolg von OKC beitrugen. Gerade Williams zeigt es gerade seinen Kritikern, die ihm Play-off-Klasse absprechen.

 

Zahlereien:

– 17 in 6:26: So lautete die erschütternde Bilanz von Donte DiVicenzo in der 2. Hälfte. Den ich so gerne mag, also großer Seufzer.
6 Punkte: schaffte Julius Randle nur. Bisher so starke Play-offs (was viele Experten überraschte), verfiel er fast in Trance und war praktisch kein Faktor für die Wolves.

 

Hartenstein-Watch

 

Auch wenn er nicht die ganz großen Zahlen auflegt (6 Punkte, 8 Rebounds), ist der Center ein ganz wichtiger Faktor sowohl imn Defensive (schon aufgrund seiner 2,16 Meter), aber auch in der Offensive als Ballverteiler und Prellbock. Immer wieder allerdings in Foul-Problemen

 

Ausblick

Vieles, aber längst nicht alles spricht für die Thunder. Immerhin finden die nächsten beiden Partien im Target Center zu MInneapolis statt. Randle wird  nicht noch mal einen so schrecklichen Tag haben, oder??? Und alles läuft auch nicht rund bei OKC, etwa die Dreier fallen überhaupt nicht nach Wunsch (9 von 33 in Spiel 2). Wenn es allerdings Gigeous-Allexander und Co. gelingt, ein Spiel aus Minnesotamitzunehmen, dürfte es das schon gewesen sein.

 

Ansetzungen

Sa., 02:00: New York Knicks – Indiana Pacers (0:1)
So., 02:30: Minnesota Timberwolves – Oklahoma City Thunder (0:2)

 

NHL

 

Carolina Hurricanes – Florida Panthers 0:5 (0:2)

 

Eine reife Leistung des Titelverteidigers, der einen Riesenschritt in Richtung 3. Stanley-Cup-Finale hintereinander gemacht hat. Bereits nach 1:17 Minuten stellte Gustav forsling mit seinem ersten Play-off-tor die Weichen auf Sieg. Noch im 1. Drittel gelgten die Panthers mit 2 Treffern nach. Spätestens, als Sebvastian Ahos Treffer zum vermeintlichen 1:3 annulliert wurde, ließen die Canes die Köpfe hängen.
Insgesamt eine titelreife Leistung der Panthers vom Torwart Sergej Bobrowski, über die Abwehr bis Carter Verhaeghe (3 Assists).

 

Meine 🇫🇮

Kapitän Alexander Barkov markierte den Treffer zum Endstand, Niko Mikkola gab den Assist zum 2:0 durch Matthew Tkachuk.

 

Ausblick

Ich sehe nicht, wie die Canes das noch drehen wollen, zumal es jetzt für 2 Partien nach Florida geht. Zu dominant agierte Florida. Aber hey, es sind Play-offs, und die Pferde vor Apotheken sind dort besonders kotzbereit.

 

Ansetzungen

Sa., 02:00: Dallas Stars – Edmonton Oilers (1:0)
So., 02:00: Forida Panthers – Carolina Hurricanes (2:0)
So., 21:00: Edmonotn Oilers – Dallas Stars

Müde Thunder schlagen rostige Wolves

Blick über den Teich, NBA und NHL

 

Nach anfänglicher Mühe haben die Thunder das erste Conference Finale gegen die Timberwolves recht deutlich für sich entschieden. In der NHL zeigte der Titelverteidiger aus Florida in Carolina seine große Klasse und Erfahrung

 

NBA

Oklahoma City Thunder – Minnesota Timberwolves 114:98 (1:0)

 

Ein überdeutliches Ergegnis, nach dem es lange überhaupt nicht ausgesehen hat, im Gegenteil. Die Gäste hatten mehr als 2 Viertel in der ausgeglichenen Partie fast immer die Nase vorn, ihr größter Vorsprung betrug 9 Punkte.
Der Trefferquote war auf beiden Seiten bescheiden, lag in der Halbzeit unter 40 Prozent (normal sind  50+): Offenbar waren die Thunder noch müde vom 7-Spiele-Ritt gegen die Denver Nuggets und die Timberwolves etwas eingerostet wegen der längeren Pause.
Ein 17:5-rund im 3. Viertel brachte die Entscheidung und die Thunder auf die Siegesstraße. Jetzt geigte auch Shai Gilgeous-Alexander auf, der im 1. Durchgang weitgehend Fahrkarten fabrizierte.

 

Bester Mann der Sieger

Shai Gilgeous-Alexander: Wie geschreben, die 1. Halbzeit war dürftig, nur 3 von 11 Versuchen fanden das Ziel. Am Ende hatte er 31 Punkte auf seinbem Konto. Und es gibt noch etwas zu verbessern beim Kanadier, traf er doch keinen seiner vier Dreier-Versuche.

 

Stark beim Verlierer

Julius Randle: Gerade in der 1. Halbzeit der Mann der Partie, als er gleich 5 von 6 Dreier versenkte und insgesamt 20 Punkte verbuchte. Im dritten Durchgang allerdings unsichtbar mit überhaupt nur einem Versuch aus dem Feld, der auch noch daneben ging. Am Ende standen für ihn. 28 Punkte auf dem Scoreboard, mit Abstand bester Wert.

 

X-Faktor

Am ehesten noch Chet Holmgren, der nach schwacher 1. Hälfte aufdrehte und 13 Punkte markierte. Wie gewohnt sehr stark in der Verteidigung agierte Alex Caruso.

 

🇩🇪 👓

Isaiah Hartenstein hatte eine formidable erste Hälfte mit 10 Punkten (5/6) und 4 Rebounds. Geriet allerdings relativ früh in Foul-Probleme, sodass er im 2. Durchgang nur noch auf 5:48 Minuten kam.

 

Ausblick

Die Thunder haben das für sie komplizierte 1. Spiel (nur 1 Tag Pause nach der Denver-Serie) siegreich überstanden. Vieles spricht für sie, zumal  Timberwolves-Star Anthony Edwards umknickte und danach nicht völlig fit wirkte. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Andererseits haben die Wolves gezeigt, dass sie OKC durchaus wehtun können,  Bei einer besseren Wurfquote (Di Vincenzo, seufz) würde ich sie noch längst nicht abschreiben.

 

Ansetzungen

Do., 02:00: New York Knicks – Indiana Pacers (0:0)
Fr., 02:30: Thunder – Wolves (1:0)

 

NHL

Carolina Hurricanes – Florida Panthers 2:5 (0:1)

 

Insgesamt eine sehr reife Leistung des Titelverteidigers, der sich mit dem Erfolg den Heimvorteil holte. Die Canes hatten zwar durchaus Chancen, vor allem nach dem Anschlusstor zum 1:2, machten aber letztlich zu viele Fehler.
Ausgeglichene Sturmreien, hatte ich in der Vorschau geschrieben, brav folgten die Panthers und hatten 5 veschiedene Torschützen aus allen 4 Sturmreihen … Zudem hatte Goalie Sergej Bobrowski einen goroßartigen Tag und verzeichnete 31 Paraden.

 

Meine 🇫🇮

Punkteten fleißig. Sebastian Aho erzielte den  Treffer für die Hurricanes zum 1:2 (mit dem Schlittschuh, aber nach Ansicht der Refs nicht gekickt, also regelkonform). Für die Panthers traf Eero Luustorainen; Kapitän Alexander Barkov und Niko Mikkola verzeichneten je einen Assist.

 

Ansetzungen

Do., 02:00:  Dallas Stars – Edmonton Oilers (0:0)
Fr., 02:00: Hurricanes – Panthers (0:1)

 

 

Die Oilers sind erneut Kanadas letzte Hoffnung

Blick über den Teich, NHL

 

Wohlgemerkt, es geht um Sport, genauer gesagt um Eishockey. Und dort wartet halt die Hockey-verrückte Nation auf den ersten Titel seit 1993, also unfassbare 32 Jahre.
In den Conference Finals finden sich 3 der 4 Teams wieder, die schon 2024 dabei waren. Im Westen duellieren sich erneut die Dallas Stars und Edmonton Oilers, im Westen bekommt es der Titelverteidiger Florida Panthers diesmal mit den Carolina Hurricanes zu tun. Die New York Rangers sind nicht mal in die Play-offs gekommen.
Außer den Panthers feierten auch die Oilers, Stars und Hurricanes Triumphe im Stanley Cup. Allerdingsschon einige Zeit her:. So holten die Oilers zuletzt 1990, schon ohne Wayne Gretzky, abe mit den Clublegenden Grand Fuhr, Mark Messier, Jari Kurri und Esa Tikkanen. Die Stars schafften ihren einzigen Sieg 1999, mit Ed Belfour im Kasten, Verteidiger und Kapitän Derjan Hatcher, und den Stürmerstars Joe Nieuwendyk, Jere Lehtinen und Joe Sakic. „Jüngster“ Titelträger sind die Hurricanes vom Jahr 2006, ohne Erinnerung, wenn ich ehrlich bin. Schaue ich mir den siegreichen Kader an, klingelt es bei mir nur bei den Namen Rob Brind´Amour, Mark Recchi und Erik Staal laut und deutlich. Waren halt keine Finnen dabei 🇫🇮😄

Wie in der NBA, wird auch hier konsequent im Zweitages-Rhythmus gespielt, der Himmel weiß, warum diese Eile vorherrscht. Hier wie dort nach dem Rhythmus (aus Sicht des besser platzierten Teams): 2 heim, 2 auswärts, heim, auswärts, heim.

Anmerkung: Ich habe die NHL längst nicht so intensv verfolgt wie die NBA. Deshalb eine leicht veränderte (aber ebenfalls sehr subjektive) Vorschau, unterteilt nach Positionen. Alle Stats beziehen sich auf die Play-offs, wenn nicht anders vermerkt.

 

Carolina Hurricanes – Florida Panthers

 

Die Hurricanes sind also das dritte Team, dass den schlechter platzierten Titelverteidiger aus dem Weg rämen wollen. Gescheitert daran sind vorher die Tampa Bay Lightning und die Toronto Maple Leafs. Die Canes spazierten förlich in Conference Finale mit zwei 5-Spiele-Serien gegen die Devils und Washington Capitals.

 

Goalies

Beide praktisch ohne Fehl und Tadel, möchte ich sagen. Sowohl Sergej Bobrowski (Panthers) als auch Fredrik Andersen (Hurricanes) können jederzeit über sich hinauswachsen und ihr tor völlig vernageln. Bobrowski war einer der Garanten für den Stanley-Cup-Triumph 2024, die Oilers erinnern sich wehmütig.

 

Verteidiger

Das Herzstück der Canes und ihre große Stärke: Schaue ich auf die Stats, fällt mir das Checking-Monster Dimitrij Orlow auf (29). Herausragend auch Shayne Gostisbehere, nicht nur wegen seines wunderschönen Namens.
Die Panthers stellen die offensivstärkste defense, die aber auch in ihrer ursprünglichen Disziplin herausragend spielt. Dimitri Kulikow hat gar 44 Checks

 

Stürmer

Beide Teams haben nicht den herausragenden Punktesammler, die Tore verteilen sich auf mehrere Schultern. So haben sich bei den Hurrcanes gleich 12 Stürmer in die Scorerliste eingetragen, 10 trafen selbst ins Tor. Am erfolgreichsten bei den Hurricanes sind Sebastian Aho und Seth Jarvis (je 10 Punkte) und der beste Torschütze Andrej Svenikow (8). Die 3 bilden die Top-Reihe
Herausragend und ein echter Faustpfand der Panthers ist dagegen die 3. Sturmreihe Luusturainen, Lundell, Marchand, die es zusammen auf 34 Punkte bringt. Der Finne Eero Luustarainen ist gar der Topscorer (12) und beste Assist-Geber (9) von Florida. Doch auch Alexander Barkov, Sam Reinhard und Carter Verhaege, wissen, wo das Tor steht

 

🧠 Panthers

Titel-Erfahrung schlägt Heimvorteil, lautet das knappe Urteil (weil ich nichts anderes zur Entscheidugs-Findung beitragen kann. Nuancen werden wahrscheinlich jedes Spiel entscheiden, ein Torwartfehlerchen hier, eine Verletzung dort kann den Ausschlag geben.

❤️ Hurricanes

Ich fände einfach einen anderen Ost-Teilnehmer im Stanley Cup hübsch. Weil die Florida-Finnen schon den Titel haben, würde ich den Canes-Finnen Aho und Kotkaniemi den Final-Einzug gönnen. Und dazu die latente Angst, dass plötzlich DT in einem Finale in der relativ nahe gelegenen Florida-Halle vorbeischaut. Aber falls es doch die Panters schaffen, stürze ich mich nicht ins Schwert …

 

Ansetzungen

Mi., 02:00: Canes – Panthers
Fr., 02:00: Canes – Panthers
So., 02:00: Panthers – Canes
Di., 02:00: Panthers – Canes
Do., 02:00: Canes – Panthers *
Sa., 02:00: Panthers – Canes *
Mo., 02:00: Canes – Panthers *

falls notwendig

 

Dallas Stars – Edmonton Oilers

 

Die Neuauflage des Conference Finals 2024, wieder mit dem Heimvorteil für Dallas. Und wieder mit dem Weiterkommen der Oilers?
Egal wie viele Finnen bei Dallas spielen, es sind fünf – ein erneutes Scheitern des letzten kanadischen Teams wäre tragisch für das Eishockey-Mutterland. Das zudem das spektakulärste Hockey zeigt, zumindest wenn die Superstars Conor McDavid und Leon Draisaitl, jawoll!, aufdrehen. Einfach wird es allerdings nicht gegen die im Spätwinter glänzend verstärkten Texaner, siehe Stürmer.

 

Goalies

Der überragende Jake Oettinger hatte wesentlichen Anteil am Einzug ins Finale. Den anfgriffsstarken Liga-Besten Winnipeg Jets entnervte er mit zahlreichen Glanzparaden.
Auf der anderen Seite setze ich hinter Scottie Skinner immer noch ein Fragezeichen, das allerdings nach den beiden überzeugenden Shut Outs zuletzt gegen die Las Vegas Knights sehr viel kleiner geworden ist. Allerdings ist es gut einen Monat her, dass er nach einer wahren Gegentorflut bei den LA Kings (11 in 2 Spielen) seinen Platz im Tor vorläufig räumen musste, den er nur aufgrund der Verletzung seines Vertreters Calvin Pickhard wieder einnehmen durfte. Keinen Blödsinn machen, lautet die Devise! Ein frommer Wunsch?

 

Verteidiger

Miro Heiskanen ist bei den Stars zurück, und fast in alter Stärke trotz der 3 Monate Pause, zu der ihn eine Verletzung zwang. Die letzten 3 Partien gegen die Jets konnte er absolvieren, erst waren es 14, danach 18 und schließlich 13 Minuten. So viel zum Thema langsames Heranführen, wie es Trainer Peter DeBoer eigentlich geplant hatte.
Todd Harley ist der Marathon-Mann der Stars, der weit mehr als 20 Minuten/Spiel auf dem Eis steht und dazu noch enorm offensivstark ist (11 Punkte ist der zweitbeste Wert aller in den Play-offs verbliebenenVerteidiger).
Die Oilers sind in der Verteidigung besser geworden (siehe die beiden Shut Outs). Und sie haben mit mit Evan Bouchard einen in der Offensive überragenden Mann, (12 Punkte!), der gerade in Powerplay-Situationen brandgefährlich ist.

 

Stürmer

 

Mit McDavid und Draisaitl spiele die vielleicht besten und vielseitigsten Stürmer bei den Oilers. Trainer Kris Knoblauch steht wieder vor dem Luxus-Problem, ob eer die beiden stets in eine Reihe steckt ode nur in Play-offs. Immerhin: Die vermeintliche zweite Garde trug ihr Schärflein bei. Evander Kane sei hier herauszuheben, der Arbeiter, der auch immer für Punkte gut ist (7)
Mikko Rantanen führt mit 19 Punkten die Scorerwertung in den Play-offs an, obwohl er zuletzt zweimal ohne Punkt blieb. Wie sein finnischer Landsmann Mikael Granlund wechselte er erst im Feburar zu den Stars. Die beiden bilden mit Roope Hintz mittleweile die 1. Sturmreihe (und Paradereihe) der Texaner.

 

🧠 Stars

Ich fürchte, dieses Mal werden sich die Stars den Heimvorteil nicht nehmen lassen. Wenn die Oilers überhaupt eine Chance haben wollen, brauchen sie Ausnahmeleistungen von McDavid/Draisaitl sowie Scotte Skinner. Diese sind natürlich nicht unwahrscheinlich

❤️ Oilers

Go, Canada, go: 22 Jahre ohne NHL-Titel sind wirklich mehr als genug. Und sowohl McDavid als auch Draisaitl haben diese Riesentrophäe wirklich verdient. Auf der anderen Seite schlägt mein Herz auch für die Finnen, deshalb wäre ein Stars-Einzug in den Stanley Cup wirklich kein Grund, mich in einS chwert zu stürzen.

 

Ansetzungen

Do., 02:00: Stars – Oilers
Sa., 02:00: Stars – Oilers
So., 21:00: Oilers – Stars (europa-freundliche Zeit, ein Wunder!)
Mi., 02:00: Oilers – Stars
Fr., 02:00: Stars – Oilers *
So., 02:00: Oilers – Stars *
Di., 02:00: Stars – Oilers

 

 

Conference Finals der Außenseiter

Blick über den Teich, NBA und NHL

 

Die insgesamt 4 Conference Finals, je 2 in NBA und NHL, stehen fest, und nur 2 der 8 Teilnehmer sind gemäß der jeweiligen Setzliste dabei. Das sind die Oklahoma City Thunder (NBA West Nr. 1) und die Carolina Panthers (NHL East, Nr. 2). Dagegen haben sich sogar 2 Teams qulifiziert, die zweimal als schlechter gesetztes Team in die vorigen Play-off-Runden gegangen sind (Edmonton Oilers, NHL West, Nr. 6) und Minnesota Timberwolves (NBA West, Nr 6).

NHL folgt heute Abend in einem gesonderten Eintrag

 

NBA

 

Erfreulich: Stand heute sind bei allen 4 Teams die wichtigen Akteure einsatzbereit und auch fit. Ich kann nur hoffen, dass das so bleibt. Und noch etwas ist für mich erfreulich: Ich kann mit allen 4 Mannschaften als Champions bestens leben. Die von mier nicht aus den unterschiedlichsten Gründen so gemochten Teams (Lakers, Warriors, Nuggets, Celtics) sind schon raus!
Fun Fact: Gleich 3 Spieler, die letztes Jahr bei den Knicks glänzten, sind jetzt Stützpfeiler bei Westteams (Hartenstein/OKC, Randle, DiVincenzo/Timberwolves. Dafür brilliert Karl-Anthony Towns, einst Minnesota, jetzt für die Knicks. Win-win-win, nennt man so etwas wohl.
Stundenplan: Vorbei sind die Zeiten der europa-freundlichen Tip-offs. Nachtsschwärmen oder relive, heißt für uns die Devise – und das ohne einen Tag Pause bis 2. Juni, falls erforderlich
Fernsehen (Stream): DAZN überträgt für Deutschland alle Spiele, wenn ich das richtig überblicke. Wer den NBA Passs hat. Die Eastern Conference findet bei tnt statt, die Western Conference bei ESPN (respektive abc/3. Spiel).

(3) New York Knicks – (4) Indiana Pacers

 

Die beiden Teams setzten sich gegen die jeweils in der regulären Saison weit erfolgreicheren Teams Cleveland Cavaliers und Boston Celtics durch – und zwar völlig verdient und nicht allein deshalb, weil den Kontrahenten wichtige Spieler fehlten/angeschlagen waren (u. a. Garland/Cleveland, Tatum/Boston).
Erfolgreicher Team-Basketball, heißt die Devise. Weder Knicks noch Pacers verfügen über den absoluten Superstar, in beiden Mannschaften kann jeder zum entscheidenden Faktor werden.

 

Go to Guys

 

Bei den Knicks ist wie im Vorjahr Jalen Brunson der primus inter pares. 2024 verließen ihn in der Serie gegen die Pacers die Kräfte (wie überhaupt das ganze Team am Ende war).

Bei den Pacers prägt Spielmacher Tyrese Haliburton das Geschehen und hat teilweise an Glanzzeiten der vergangenenSaison angeknpft, als die Pacers ebenfalls das Conference Final erreichten.

 

Die Co-Stars

 

Neuzugang Karl-Anthony Towns spielt sehr starke Play-offs gerade unter den Körben.

Pascal Siakam, der 2019 mit den Toronto Raptors den Titel holte. ist der beste Unterstützer von Haliburton und Abnehmer seiner Pässe.

 

X-Faktoren

 

Das Unwahrscheinliche zu Prognostizieren: sehr schlaue Idee, Herr Löwe, seufz. Natürlich die Trefferquote. Ich bin zum Beispiel sehr gespannt auf Andrew Nembhard (Pacers) einerseits und Mikal Bridges (Knicks) andererseits.

 

Problemfelder

Die 7er-Rotation der Knicks und die damit verbundene Kraftfrage. Bisher war das kein Problem, aber in einer intensiven Serie ist schnell beim einen oder anderen Akteur der Tank plötzlich leer, zumal Foul-Probleme (Towns!, Josh Hart drohen). Negatives Zeit-management für Coach Tom Thibedeau
Anders ist das bei den Pacers: Hier herrscht fast ein Überangebot an spielbereiten Profis, die auch den Play-off-Ansprüchen standhalten. Positives Zeit-Management für Coach Rick Carlisle.

 

Ausblick

🧠 Knicks
Der Heimvorteil im unvergleichlichen Madison Square Garden könnte ausschlaggebend sein. Ansonsten wird das eine Sache von Nuancen.

❤️ Pacers
Wenn das fließende Kombinationsspiel de Pacers ins Rollen kommt, gibt es für mich keinen attraktiveren Basketball in der NBA. Ich stürze mich aber nicht ins Schwert, sollten sie es nicht packen.

 

Ansetzungen (alle Zeiten MESZ)

 

Do., 02:00: Knicks – Pacers
Sa., 02:00: Knicks – Pacers
Mo., 02:00: Pacers – Knicks
Mi., 02:00: Pacers- Knicks
Fr., 02:00: Knicks – Pacers *
So., 02:00: Pacers – Knicks *
Di., 02:00: Knicks – Pacers *

* falls erforderlich.

 

(1) Oklahoma City Thunder – (6) Minnesota Timberwolves

 

Zwei noch relativ junge Teams mit jungen Stars (Gilgeous-Alexander, Edwards). Beide mit toller Verteidigung (Caruso/OKC, McDaniels/Wolves) und vielen Möglichkeiten in der Offensive. OKC wirkt in allen Belangen etwas besser, aber was besagt das schon?

 

Go to Guys

Bei OKC dreht sich (fast) alles um Shai Gilgeous-Alexander, dem Top-Scorer der NBA. Noch steht nicht fest, ob er oder Nikola Jokic von den Nuggets auch MvP wird. In guten Phasen schlicht unstoppable.
Anthony Edwards von den Wolves hat einen weiteren Sprung nach oben geschafft. Vor allem der Dreier hat sich verbessert. Brillant sein Zug zum Korb.

 

Die Co-Stars

 

Nominell ist das bei den Thunder Jalen Williams. Der allerdings in den Runden zuvor oft recht blass blieb und noch zeigen muss, dass er auch in Play-offs auf Dauer reüssiert.
Julius Randle spielt tolle Play-offs, das haben dem Neuzugang von den Knicks nicht viele zugetraut.

 

X-Faktoren

Alex Caruso bei den Thunder ist der beste von vielen guten Verteidigern. Meisterlich der Coup von Coach Mark Dagneault, als er ihn in Spiel 7 gegen die Nuggets auf Nikola Jokic hetzte.
Donte DiVicenzo: Einer meiner Lieblingsspieler, gut in Defense und Offense.Seine Dreier könnten den Ausschlag geben (wenn man ihn denn schießen lässt …).

 

Mögliche Problemfelder

 

Zumindest in Spiel 1 heute Nacht könnten den Thunder nach der aufreibenden und anstrengenden Serie gegen die Nuggets Kräfte fehlen gegen vergleichsweise ausgeruhte Timberwolves. Und sie brauchen einen Jalen Williams wenigstens in Normalform.
Rudy Gobert: In der Defensive immer noch einer der Besten. Bringt der Franzose auch offensiven Input?

 

🇩🇪 👓

Neuzugang Isaiah Hartenstein spielt vorzügliche Play-off bei den Thunder. Ihn (und den noch begabteren Chet Holmgren) auf den Wolves-Center Rudy Gobert zu hetzen und in Foulprobleme bringen, wäre eine Option.

 

Ausblick

🧠 Thunder
Alles spricht für das ausgeglichene Team von OKC, weil es eben mit SGA den absolut überragenden Akteur der Serie hat.

❤️ Timberwolves
Gerne halte ich zu den Außenseitern. Bei den Wolves gehört dazu, dass ich sie seit Stephon Marburys Zeiten (long, long away) ins Herz geschlossen habe. Ich stürze mich aber nicht ins Schwert, sollten sie es nicht packen.

 

Ansetzungen

 

Mi., 02:30: OKC – Wolves
Fr., 02:30: OKC – Wolves
So., 02:30: Wolves – OKC
Di., 02:30: Wolves – OKC
Do., 02:30: OKC – Wolves *
Sa., 02:30: Wolves – OKC *
Mo., 02:30: OKC – Wolves *