von Münchner Löwe | Feb. 12, 2024 | Allgemein, basketball, bundesliga, Darts, Fußball, Olympia, Schwimmen, ski alpin, Wintersport
Vorbemerkung. Zum Super Bowl und all den Begleiterscheinungen (Swift, Usher etc) mache ich hoffentlich noch heute einen gesonderten Text. Auch so war im Sport einiges los.
Sabally, die Sportlerin des Jahres.
Ich weiß, es ist erst Februar, und bestimmt wird gerade Olympia einige deutsche Olympiasiegerinnen bringen, na ja hoffentlich, nicht wahr, Emma Hinze?, aber für mich ist die Leistung, mit der die Basketballerin Satou Sabally ihr Team erstmals zu Olympischen Spielen geführt hat, fast schon monumental zu nennen.
Sie war extrem gehandicapt, konnte mit ihrer linken Wurfhand aufgrund einer Schulterverletzung nicht werfen, und dennoch biss sie auf die Zähne im Hexenkessel von Belem, um dem deutschen Team gegen Gastgeberin Brasilien zu helfen. Sie stand praktisch die gesamten 40 Minuten auf dem Feld, wurde mehrfach von den Gegnerinnen übel an ihrer verletzten Schulter angegangen. Ich sah ihr die Schmerzen an. Gerade bei Freiwürfen und beim Spielaufbau war ihr Handicap deutlich anzusehen. Teilweise mit ihrer rechten Hand versuchte sie sich an der Linie, traf nur 7 von 20 Würfen – ein eigentlich indiskutabler Wert. Außerdem konnte sie nicht vernünftig mit beiden Händen dribbeln, und so fabrizierte sie 8 Turnover.
Und doch half sie unendlich, mit ihrer Präsenz, mit ihren Rebounds. 20 Punkte und 11 Rebounds standen letztlich zu Buche. Da wollte jemand unbedingt nach Paris.
Es war – parallel zum Super Bowl auf dem 2nd Screen – eine extrem hektische Partie mit Fehlern ohne Ende auf beiden Seiten mit ziemlich grauenhaften Wurfquoten. Den Deutschinnen kam natürlich zu Gute, dass schon vor dem Anwurf feststand, dass sie sich eine Niederlage mit bis zu 7 Punkten Rückstand leisten konnten im Dreiervergleich mit eben Brasilien und Serbien, deren Spielerinnen draußen zuschauten und am Ende ebenfalls jubelten, weil durch den deutschen Sieg auch sie das Frankreich-Ticket lösen durften.
Toll, dass Magenta den Sportfans dieses Ereignis frei Haus lieferte. Die Endphase war nix für schwache Nerven, die Brasilianerinnen führten plötzlich mit 4 Punkten, doch dann kassierte die am Brett überragende Silva ihr 5. Foul, das sie aus der Partie nahm, und obendrein noch ein technisches Foul dazu. Der Gamechanger.
Ganz am Ende hatte ich nur noch Angst, dass es zu einer Overtime kommen könnte, weil dann die Brasilianerinnen gegen extrem erschöpfte Deutschinnen – drei Spiele hatten 35 und mehr Minuten auf dem Buckel – noch mal 5 Minuten gehabt hätten, um die acht Punkte Vorsprung herauszuholen. Dieses Thema wurde überhaupt nicht angeschnitten, was mich immer noch ratlos zurücklässt. War es nicht von Belang, weil trotz Overtime, das Ergebnis punktemäßig untechnisch gesprochen eingefroren wird? Oder hatte dieses Problem niemand auf dem Zettel? Denn auch die Brasilianerinnen spielten bei ihrem letzten Ballbesitz bei zwei Punkten Rückstand nicht auf einen Zweier. Und das nach gefühlt mehreren tausend Auszeiten
Sei es, wie es ist: Erstmals sind also die deutschen Basketballerinnen bei Olympia dabei. Dieses Erlebnis wird ihnen keiner nehmen können. Dann sind hoffentlich auch alle Spielerinnen bei besten Kräften. Vor allem meine Sportlerin des Jahres Satou Sabally.
Ein Biathlonfest – für Französinnen und Norweger
Seit Mittwoch läuft also die Biathlon-WM, im fantastisch stimmungsvollen Nove Mesto vor jeweils etwa 40 000 lärmenden Zuschauern im Stadion und an der Strecke. Schade nur, dass das Wetter bisher so gar nicht mitspielt, statt Wintertraumland Nebel und Regen. Und schade für die Gastgeber, dass ihr Team derzeit der Musik hinterherläuft. Ihre grandiosen Fans hätten unbedingt eine Medaille und mehr verdient.
Wobei – das „Hinbter der Musik laufen“ gilt prakitsch für alle Länder. Die intonieren Französinnen und Norweger in schon furchteinflößender Art und Weise. Fünf Wettbewerbe hat es bisher gegen, die Mixed-Staffel und 4 Einzelwettbewerbe. Die Medaillenbilanz:
Frankreich: 3-Gold (Mixed-Staffel, Julia Simon Sprint und Vefolgung), 1x Silber (Justine Braisaz-Bouchet Sprint), 2x Bronze (Braisaz-Bouchet Verfolgung, Lou Jeanmonnot Sprint). Dazu noch ein 4. Platz von Sophie Chaveaux im Sprint und in der Verfolgung. Julia Simon sorgte dabei mit ihrer unfassbaren Schießeinlage beim 1. Stehendschießen in der Verfolgung in gerade 17 Sekunden für mein Highilight der 1. Woche.
Norwegen: 2x Gold (Sture Lagreid Sprint, Johannes Tignes Boe Verfolgung, 3x Silber (Mixed-Staffel, JT Boe Sprint, Lagreid Verfolgung), 2x Bronze (V.S. Christiansen Sprint und Verfolgung). Dazu im Sprint Platz 6 und 7 durch Tarjej Boe und Johannes Dale und Platz 4, 5 und 8 in der Verfolgung durch Dale, T. Boe und Endre Strönsheim.
Italien holte Siber durch Lisa Vitozzi in der Verfolgungund Schweden staubte Bronze in der Mixed-Staffel ab, aber nur, weil Norwegen und Frankreich kein zweites Team ins Rennen schicken durften.
Und die Deutschen? Laufen hinterher, schießen zu oft daneben – und schimpfen. Auf sich selbst, die Umstände und auch noch offenbar nicht perfekte Ski. Franziska Preuss versemmelte durch ihre Strafrunde in der Mixed-Staffel eine durchaus im Bereich des Möglichen liegende Medaille. Alle 4 Einzelrennen liefen durchwachsen, weil vielleicht verwachst. Zumindest hatten sie keine Wunderski unter den Füßen wie noch zu Beginn der Saison. Platz 6 für Franzi Preuss im Sprint mit nur einem Schießfehler war noch das beste Ergebnis. Die Männer belegten sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung ziemlich geschlossen Plätze zwischen 12 und 20. Das könnte sich zumindest für eine Staffelmedaille ausgehen. Ansonsten spricht wenig dagegen, dass sich ab morgen in den verbleibenden 7 Wettbewerben die französisch-norwegischen Festspiele fortsetzen bei hoffentlich besseren Wetter.
Bayer Meisterkusen
Das war schon ziemlich meisterlich, was die Leverkusener am Samstag beim 3:0 gegen Bayern abfackelte. Ich hab mich ja gestern schon länger darüber ausgebreitet.
https://blickueberdenteich.de/was-vom-tage-uebrigblieb-4/
Für die Presse steht der Hauptschuldige bei den Bayern fest – Thomas Tuchel. Wegen der Umstellungen, tatsächlich sehr gewagt, seiner ganzen Art und einfach halt so und weil sich die Medien so hübsch auf ihn eingeschossen haben, wie Sky-Experte Didi Hamann. Es droht tatsächlich eine titellose Saison, und dann wird es für Tuchel schwer. Zumindest offiziell halten sich die Verantwortlichen reichlich bedeckt, aber eine Niederlage am Mittwoch in der Champions League bei Lazio … – das würde die Lage eskalieren lassen. brandherde gibt es auch so genug. Kimmich, de Ligt und natürlich Thomas Müller.
Leverkusen dagegen überzeugte mal wieder – und jetzt haben sie auch den Afrika-Cup und die damit verbundenen Abstellungen überstanden – mit der besten Rückrundenbilanz aller Bundesligisten. Ein weiterer Stolperstein ist aus dem Weg geräumt, der nächste wartet allerdings beim erstaunlichen Neuling Heidenheim, der seit acht Spielen unbesiegt ist. Der Abstieg dürfte bei aller Vorsich zumindest diese Saison kein Thema mehr sein. Immerhin sind es jetzt schon elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 (Köln) und gar 15 (!) auf Mainz und Darmstadt, die dem direkten Abstieg kaum noch nentgehen dürften. Zumidest zurzeit ist das da unten wenig dramatisch.
Ein viel zu früher Tod
Es blieb gestern bei all dem Super-Bowl-Bohei bei mir fast fast unter dem Radar: Marathon-Weltrekordler Kelvin Kiptum ist bei einem Auto-Unfall in seiner kenianischen Heimat ums Leben gekommen. Er wurde nur 24 Jahre alt. Im Oktober 2023 hatte er in Chicago in 2:00,35 Stunden einen unglaublichen Weltrekord aufgestellt, in seinem gerade mal 3. Marathon. Die Zukunft stand ihm weit offen. Alle Experten trauten ihm zu, dass er als Erster unter regulären Bedingungen unter der 2-Stunden-Marke bleiben würde. „Kenia hat ein Juwel verloren“, schrieb Sportminister Namwamba
Und sonst
– Zwei Siege für die Schweiz im Riesenslalom durch Lara Gut -Behrami in Soldeu und Marco Odermatt in Baska
– Eien Slalom-Absage in Baska wg strömenden Regens. Bei den Frauen sicherte sich in Abwesenheit der diese Disziplin dominierenden Petra Vlhova und Mikaela Schiffrin, die Schwedin Anna Swenn-Larson vor der Amerikanerin Paula Moltzan. Lena Dürr nutzte die Gunst der Stunde nicht und landete nach verbremsten 2. Lauf für ihre Verhältnisse „nur“ auf Platz 6. Die Torpform vom Dezember ist leider dahin.
– Die Skispringer sind im Amerika zu Gange. Stefan Kraft gewann gestern sowie tags zuvor mit dem österreichischen Team (0,2 (!) Punkte vor Deutschland.) und hätte wahrscheinlich auch das 1. Springen gewonnen, doch im 2. Durchgang stürzte er als Führender ab.Philipp Raimund schaffte am Sonntag als Zweiter sein bestes Weltcup-Ergebnis.
– Die Schwimm-WM begann gestern mit den Becken-Wettbewerben. Über 400 Meter Freistil holten sich Isabell Gose und Lukas Märtens jeweils Bronze. Der mir völlig unbekannte Chinese Pan Zhan Lee stellte als Startschwimmer seiner am Ende siegreichen Staffel in 46,80 Sekunden einen Weltrekord über 100 Meter Freistil auf. Angelina Köhler (nicht verwandt nicht Sara Köhler-Wellbrock) stellte im 100-m-Schmetterling-Halbfinale in56,11 Sekunden einen deutschen Rekord auf und hat heute beste Chancen auf Gold.
Es fehlt allerdings ein gehöriger Teil der Weltelite wegen der Olympischen Spiele in Paris im Sommer. Ein mehr als unglücklicher Termin, der der vorgeblich zweiten olympischen Kernsportart überhaupt nicht gerecht wird. Folgerichtig schweigt das deutsche Fernsehen inklusive aller Streams. eurovisionsport.com ist Dein Freund für die Endlauf-Sessions jeweils ab 17 Uhr.
– Luke Littler startet durch. Der 16-jährige englische Vizeweltmeister mischt die Darts-Welt weiter auf. Er verlor am Donnenrstag bei der 2. Veranstaltung der Premier League, wo die 8 besten Spieler aufeinandertreffen, erst im Finale ganz knapp mit 5:6 gegen den dreifachen Weltmeister Michael van Gerwen
– Und last but not Least. Zwei Gastgeber-triumphe beim Asien-Cup und beim Afrika-Cup. Qatar bezwang im Finale am Samstag Jordanien mit 3:1, die Elfenbeinküste am Sonntag mit 2:1 gegen Nigeria. Das Siegestor erzielt mit gedankenschneller Reaktion Dortmund-Profi Sebastien Haller, der einen scharfen Ball ins Tor verlängerte. Wenn das kein Auftrieb für die Rückrunde beim BVB gibt nach der so schweren Hinrunde.
von Münchner Löwe | Feb. 11, 2024 | basketball, Fußball, NFL, ski alpin
Viel Kritik für Tuchel – übertrieben?
Die Bayern haben das Top-Top-Topspiel bei Bayer Leverkusen gleich mit 0:3 verloren. Sie zeigten dabei eine vor allem in der Offensive ziemlich unterirdische Leistung. Es gab während der gesamten Spielzeit nicht eine wirklich gefährliche Torchance. Harry Kane verbuchte gerade mal 18 Ballkontakte.
Hinterher wurde vor allem Trainer Thomas Tuchel für seine Experimente getadelt. Er hatte es mit einer Dreierkette versucht – erstmals in dieser Saison und Neuzugang Boey auf die für ihnn linke Außenbahn gestellt. Hinterher lässt sich sagen: Das hat nicht geklappt. Doch ich persönlich finde, dass die Kritik an ihm maßlos überzogen ist. Ich versuche das zu begründen.
– Was mich grundsätzlich stört: Es wird zu sehr vom Ergebnis her argumentiert, also eine Ex-Post-Analyse betrieben. Aber hinterher ist jeder bekanntlich schlauer. Die Außenbahnen zu stärken gegen die überragenden Leverkusener Grimaldo und (vermeintlich Frimpong (der dann nicht von Anfang an gespielt hat), fand ich jetzt keine so schlechte Idee, zumal Anthony Davies verletzt ausfiel.
– Und hat nicht auch der jetzt gefeierte Xabi Alonso reichlich gefährliche Experimente gewagt? Erstmals in dieser Saison kein Stoßstürmer. Den für mich unersetzlichen Frimpong erst mal auf die Bank gesetzt. Tja, bei ihm ist es aufgegangen, und dass Frimpong-Ersatz und Bayern-Leihgabe Stanisic das dosenöffnende 1:0 erzielt, erhebt Alonso jetzt natürlich zum allwissenden Trainerguru. Ich schätze Alonso über die Maßen uznd sehe ihn als künfitigen Welttrainer, aber Spielglück gehört dazu, und dieses 1:0 mit einem Stanglpass quer durch den gesamten Münchner Strafraum auf Torraumhöhe darf in dieser Form nie und nimmer fallen, egal ob gegen eine Dreier-, Vierer oder Fünferkette.
– Bayer hat zurzeit schlicht die besseren Einzelspieler. So hat Wirtz das Duell der Jungstars gegen Musiala um Längen gewonnen. Einen Profi wie Grimaldo suche ich bei den Bayern vergeblich genauso wie einen Xhaka. Die Bayern-Offensive war erschütternd – ohne jede Kreativität. Sané nimmt sich nach dem starken Herbst wieder mal eine Formpause. Wenn Musiala nichts einfällt, ist es vorbei, und dann ist auch ein Harry Kane hilflos da vorne.
Kleiner, nicht unwichtiger Zusatz: Was ich Tuchel wirklich ankreide ist, dass er nicht spätestens in der Halbzeit reagiert hat, als er merken musste, dass seine Ideen nicht greifen. Erst als es praktisch schon zu spät war, kamen Müller und Kimmich und wenigstens ein bisschen Ordnung ins Bayern-Spiel
Bayer hat jetzt 5 Punkte Vorsprung: Natürlich ist das noch keine Entscheidung, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt fehlt mir die Fantasie, wie das die Bayern aufholen wollen, vor allem weil ich keine Bayer-Schwäche erkennen kann. Andererseits: Es ist halt das seit 1993 titellose Vizekusen.
Showdown in Belem
Jetzt müssen die deutschen Basketballerinnen doch ernsthaft um die erstmalige Olympia-Teilnahme zittern. Nach dem Sieg gegen Serbien setzte es gestern die erwartete Niederlage gegen Australien, die allerdings mit mehr als 30 Punkten Abstand bedenklich hoch ausfiel. Die Hoffnung, Brasilien möge danach die Serbinnen bezwingen (was Paris auch für die Deutschinnen fixiert hätte), zerschlug sich. Serbien gewann, und jetzt kommt es heute Nacht zum Showdown in Belem (parallel zu Superbowl, es lebe der 2nd Screen) gegen Gastgeber Brasilien. Gewinnt Deutschland, ist das Ticket sicher. Verliert Deutschland, wird es kompliziert (oder auch nicht)
– Gewinnt Serbien heute zuvor gegen das bereits qualifizierte Australien, brauchen die Deutschen auf jeden Fall einen Sieg.
– Verliert Serbien, käme es zu einem Dreiervergleich Deutschland, Serbien und Brasilien. Ich habe nicht herausfinden können, welche Regularien dann zum Tragen kommen. Zählen nur die Spiele untereinander oder auch die Partie gegen Australien. Falls nur die Spiele untereinander zählen, was für mich logisch wäre, aber zB in der NBA bei ihrem In-Season-Tournament nicht der Fall war, könnte sich Deutschland eine Niederlage von bis zu 6 Punkten leisten. Zählt die Australien-Partie mit, wären sie bei einer Niederlage draußen (ich gehe davon aus, dass die Serbinnen nicht so hoch verlieren).
Während also das Super Bowl für mich eher undramatisch ist (ich habe leichte Präferenzen für die 49ers, aber könnte letztlich auch mit den Chiefs leben), leide ich beim Basketball mit den Deutschinnen. Hoffentlich sind die Saballou-Schwestern dann wieder dabei. Ohne die sehe ich im Belem-Hexenkessel wenig Chancen.
Wo ist Taylor?
Apropos Super Bowl. Als ob das Bohei nicht groß genug wäre, kommt dieses Jahr noch das Spektakel um Taylor Swift hinzu. Die große Frage war und ist? Schafft sie es rechtzeitig von ihrem Konzert in Tokio nach Vegas, wo sie dann ihrem Boyfriend Travis Kielce, dem Star-Tightend der Chiefs, die Daumen drückt. In LA ist sie schon mal gelandet. Von dort ist es gut eine Flugstunde nach Las Vegas, und für den größten Weltstar unserer Zeit (das schreibe ich völlig unironisch) wird sich auch auf dem dortigen Flugplatz trotz Riesenandrangs schon noch ein Plätzchen finden. Alle Swifties, und alle (Boulevard)-Journalisten können also aufatmen.
Die 49ers – mein leichter Favorit (subjektiv und objektiv)
Wie vorher geschrieben, kann ich mit beiden Siegern mehr leben. Aber mein Herz hän gt dann doch etwas mehr bei den 49ers.
– Ich kenne die Stadt (und finde sie wunderschön). Kansas City in Wyoming kenne ich nicht, hat hoffentlich aber auch schöne Ecken.
– Mir geht das Swift-Theater höllisch auf die Nerven. Dabei habe ich weder gegen Taylor noch Travis irgendetwas und finde beide sogar richtig gut. Und Taylor Swift weit über das Musikalische hinaus. Und wenn sie sich jetzt noch gegen Donald positioniert …
– Letztlich haben die Kansas City Chiefs eine für ihre Verhältnisse höchstens durchschnittliche Saison gespielt und waren mit Sicherheit nicht das beste Team der NFC, aber gerade in den Play-offs sehr effizient. Da braucht es nicht unbedingt einen Titel, zumal die Chiefs schon zwei haben.
– Offensiv haben die 49ers die schärferen und vielseitigeren Waffen. Ballträger Christian McCaffrey ist für mich de beste Spieler der gesamten Saison. Die Ballfänger-Combo ist grandios. Und wäre es nicht auch eine grandiose Strory, wenn Mr. Unbedeutend, also der letzte Pick im Draft 2022, der vergangenen Saison, QB Brock Purdy sein Team zum Super Bowl führen würde? Okay, auch dieses Thema wurde schon hinreichend ausgewalzt. Da sich die Devensiv-Reihen meiner Meinung nach wenig schenken
Vorteil: 49ers
Deutsche Biathleten laufen hinterher
Nach dem Vierfacherfolg der Französinnen am Freitag im Sprint bei der WM in Nove Mesto legten die norwegischen Männer im Sprint am Samstag nach und schafften einen Dreifacherfolg. Es siegte, nein nicht Johannes Tignes Boe, sonder Sture Langred, der 3,3 Sekunden vorn lag. Die Deutschen liefen und schossen bestenfalls durchschnittlich und hatten offenbar auch nicht das beste Material.
Heute finden die beiden Verfolgungsrennen statt: Es werden also die Rückstände vom Freitag/Samstag mitgenommen. Nicht nur deshalb würde mich andere als ein Sieg einer Französin und eines Norwegers reichlich wundern. Das gilt praktisch für die gesamte WM, also auch für die anderen Wettbewerbe.
Und sonst?
– Real gewann das spanische Spitzenspiel gegen das aufmüpfige Girona mit 4:0 und zeigte die wahren Machtverhältnisse.
– Bei den Alpinen gab es mit Lara Gut-Behrami in Soldeu und Marco Odermatt in Bansko zwei Schweizer Siege. Beide führen jetzt auch im Gesamtweltcup. Odermatt klar und fast schon uneinholbar. Gut profitiert natürlich von der verletzungsbedingten Pause von Mikaela Shiffrin.
-Qatars Fußballer haben sich den Asien Cup zu Hause geholt. Heute dann das Finalae im Afrika-Cup zwischen Nigeria und Gastgeber Elfenbeinküste.
von Münchner Löwe | Feb. 9, 2024 | basketball, Olympia
Olympia ist sehr nah.
Den deutschen Basketballerinnen gelang ein enorm wichtiger Sieg über Serbien in der Olympia-Qualifikation in Brasilien. Nach grandiosem Start, in denen allerdings einige Serbinnen wohl nicht einmal einen Omnibus getroffen hätten, holten diese Punkt für Punkt auf und gingen kurz vor Schluss sogar mit einem Punkt in Führung. Doch die Deutschinnen behielten die Nerven und sicherten sich mit einem zwischenzeitlichen 12:0-Run den Erfolg.
Der könnte sogar schon für das Olympia-Tcket reichen, denn in dem Vierer-Turnier werden drei Plätze vergeben. Die zweite Partie gewannen die hochfavorisierten Australierinnen für mich erstaunlich knapp mit 80:75 gegen Gastgeber Brasilien.
Der Weg nach Paris ist vorgezeichnet. Ein Sieg gegen Australien (Samstag 21 Uhr/Magenta Sport) und/oder Brasilien am Sonntag reicht auf jeden Fall. Verlieren die Deutschen, sind sie dabei, wenn auch die Serbinnen ihre restlichen Partien verlieren. Gewinnen diese eine Partie, wird es kompliziert. Dann gäbe es einen Dreiervergleich mit Serbien, den Deutschen und dem Team, das die Serbinnen geschlagen hätten. Gewinnen die Serbinnen gar beide Partien, müssen die Deutschen unbedingt noch ein Spiel gewinnen.
Klingt kompliziert, ist es auch, dabei habe ich Rechenspiele über den Dreiervergleich noch gar nicht angestellt, da sind noch zu viele Unbekannte im Spiel.
Das allein erklärt aber nicht, warum zumindest diese Partie in den deutschen Medien wenig bis gar keine Rolle spielt. Ja, Belem ist weit weg, aber das ist wohl die bisher beste Frauen-Naitonalmannschaft aller Zeiten. Und sind wir zurzeit als Männer-Weltmeister nicht alle ein bisschen angefixt vom Basketball? In der Süddeutschen ist keine Zeile zu sehen. Zeit online ebensowenig.
Spiegel online erbarmt sich zu ein paar Zeilen. Und az-online sogar ein wenig mehr, sogar mit Zitaten. Danke dafür.
von Münchner Löwe | Feb. 8, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Teams haben jetzt 50+/- absolviert, und mehr und mehr zeichnen sich die Konstellationen ab. Aber noch ist zwar nicht alles, aber vieles drin. Mit entsprechenden Serien kann es noch sehr nach oden oder nach unten gehen für praktisch alle Teams.
Eastern Conference
Die Boston Celtics ziehen jetzt doch schon recht einsam ihre Bahn und haben jetzt schon 5 Spiele Vorsprung auf die Cleveland Cavaliers und 6 auf die zurzeit etwas schwächelnden Milwaukee Bucks, die mit Verletzungspech hadern, und den NY Knicks, die gerade nach 9 Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen mussten. Sehr im Slump sind die Philadelphia 76ers, die in der gesamten regular season, also noch 32 Spiele auf ihren MvP Joel Embiid verzichten müssen. Ganz vorne werden sie nicht mehr eingreifen können. Zumindest für die Play-Ins (Platz 10) oder gar die Play-offs (Platz 6) müsste es trotzdem noch reichen. Und wenn Embiid da in voller Stärke zurückkommt, ist immer noch vieles möglich. Ob das der Fall ist, darf allerdings bezweifelt werden.
Kandidaten für die Play-Ins sind auf deden Fall die Indiana Pacers, die Miami Heat und die Orlando Magic. Bei denen kommt Franz Wagner nach seiner Verletzung gut in Schwung, legte gerade gegen die Detroit Pistons 38 Punkte auf – Karriere-Bestwert eingestellt.
Der Rest im Osten darbt so vor sich hin. Abgeschlagen sind allerdings nur die Washington Wizards, Charlotte Hornets und die Pistons. Die zeigen sich aber insgesamt nach ihrwer furchtbaren Niederlagenserie verbessert und gewannen heute Nacht bei den Sacramento Kings, immerhin im Westen ein klarer Play-off-Kandidat – und wie ich schon öfter schrieb, mein derzeitiges Lieblingsteam der Liga. Eines muss man ja habend dürfen.
Western Conference
Hier entbrennt an der Spitze ein ganz knapper Vierkampf. Die Denver Nuggets, Minnesota Timberwolves, Oklahoma City Thunder und LA Clippers sind gleichauf. Die Nuggets machen für mich gerade den besten Eindruck, und den Clippers hat die Verpflichtung von James Harden sehr gut getan. Eine echte Prognose auf den Conference Sieger wage ich nicht angesichts der vielen Unwägbarkeiten wie Verletzungen und Formkrisen.
Der Rest hat schon 5 Siege Rückstand und mehr. Die Phoenix Suns haben sich gefangen und dürften Platz 5 oder 6 (vielleicht sogar mehr?) schaffen, vor allem wenn das extrem starke Trio Kevin Durant, Devin Booker und Bradley Beal gesund bleibt. Vielleicht ist das sogar die beste Dreier-Kombo der gesamten Liga. Bis Platz 12 und den Houston Rockets reicht die Garde der Play-off-Kandidaten mit mehr (Kings, Lakers, Warriors, Mavericks) oder weniger (Rockets, Jazz) guten Chancen. Aus 12 mach‘ 10, heißt also die Playoff-Devise. Nur die San Antonio Spurs mit dem sich weiter stetig verbessernden Super-Rookie Victor Wembanyama, die Portland Trail Blazers sowie die Memphis Grizzlies mit ihrem verheerenden Veletzungspech sind aus dem Rennen.
Heute ist Trade-DEadline
Das Internet ist voll von Gerüchten, aber wirklich spannende Trades sind bisher fast ausgeblieben. Der Wechsel von Pacal Siakam von Toronto zu den Indiana Pacers war noch der Spektakulärste, ist aber auch schon etwas her. Angeblich will sogar LeBron James die Lakers verlassen, weil sie so mittelmäßig sind, ein wüstes Dementi seines Managers folgte. Die Lakers ihrerseits baggern an Dejounte Murray von den Atlanta Hawks, doch noch bieten sie zu wenig. Nicht Geld, sondern einigermaßen adäquate Spieler sind gefragt, und da haben die Lakers kaum etwas anzubieten. Aus deutscher Sicht interessant: Wechselt Dennis Schröder zu den Timberwolves? Oder gar zurück zu den Lakers, die einen schnellen Spielmacher wie den deutschen Weltmeister sehr gut brauchen könnten?
Heute um 21 Uhr MEZ schließt das Transfer-Fenster. Ich mach aber keinen Dead-Line-Day.
von Münchner Löwe | Feb. 6, 2024 | Allgemein, basketball, bundesliga, Darts, Fußball, NFL, Schwimmen, Sonstiges, Wintersport, WM, Wochenvorschau
Pokal, Teil III und IV
Das vom DFB zerstückelte Viertelfinale wird diese Woche komplettiert. Heute das schon das für mich vorweggenommene Finale zwischen Tabellenführer Bayer Leverkusen und dem Dritten VfB Stuttgart. Der Sieger, egal wer es ist, muss als klarer Favorit auf den Pokalsieg gelten. Morgen will Regionalligist 1. FC Saarbrücken gegen Borussia Mönchengladbach sein Pokalmirakel fortsetzen und nach Bayern München und Eintracht Frankfurt den driten Bundesligisten in Folge rauswerfen. Für Gladbach ist der Pokal dagegen die Chance, eine eher sehr trübe Saison aufzuhellen. Fortuna Düsseldorf und der 1. FC Kaiserslautern haben sich ja letzte Woche in den Zweitliga-Duellen bei St. Pauli und beim 1. FC Kaiserslautern die Halbfinaltickets besorgt. Sky ist dabei, direkt nach der Konferenz und mit wahrscheinlich epischer Nachbereitung u. a. mit Loddar.
Spitzenspiel der Bundesliga
Samstagabend um 18.30 Uhr ist es soweit. Da kommt es nicht nur dem Namen nach zum Topspiel der Woche zwischen dem Ersten Bayer Leverkusen und dem Zweiten FC Bayern, die sich vom Rest der Liga schon um 10 Punkte und mehr abgesetzt haben. Gewinnt Bayer, hätten sie danach 5 Punkte Vorsprung auf die Münchner, das wäre schon eine Vorentscheidung. Die meisten Afrika- und Asienspieler sind zurück, doch gerade die Bayern haben viel Verletzungspech: Serge Gnabry, Kingsley Coman und Anthony Davies fallen sicher aus. Bei den Leverkusenern fehlen unter anderem Boniface und Palacios. Sky, wahr
Tolle Stimmung bei den Biathleten garantiert – und live im Fernsehen
Morgen beginnen mit der Mixed-Staffel die Biathlon-Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto. Zuletzt war der Ort 2013 Gastgeber, und die Stimmung war grandios mit 30 000 Zuschauern, obwohl die hochgewetteten Gastgeber nicht wie erhofft abschnitten. Das dürfte dieses Jahr nicht anders sein, obwohl die Tschechen höchstens Außenseiter an den Start bringen. Insgesamt stehen 12 Wettbewerbe auf dem Programm, je 5 bei Frauen und Männern sowie zwei Mixed-Staffeln. Bei den Männern sind die Norweger in allen Wettbewerben Favorit, jeder des Teams kann gewinnen. Bei den Frauen haben die Französinnen sehr überzeugt. Doch gerade im Biathlon kann viel passieren. Die deutschen Hoffnungen liegen vor allem bei Benni Doll, allen Staffeln sowie Franzi Preuss, wenn sie gesund ist und bleibt. Das Wetter ist wenig winterlich mit Plusgraden. Und für Biathleten besonders problematisch dürfte der zurzeit heftig blasende Wind sein. Das kann das Ergebnistableau natürlich gewaltig durcheinanderwirbeln, und das erweiterte Favoritenfeld ist ohnehin groß.
In der Süddeutschen ist heute ein bemerkenswertes Interview mit Magdalena Neuner. Sie gibt darin Einblicke über ihr Seelenleben während ihrer Karriere, und ich begreife ein bisschen, warum sie bereits mit 25 Jahren bei noch voller Leistungsfähigkeit ihre Karriere beendet hat. Wahrscheinlich hinter einer Bezahlschranke, aber:
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/sport/magdalena-neuner-interview-depressive-phasen-humor-biathlon-wm-e633940/
ARD und ZDF sowie Eurosport übertragen jeden Wettbewerb in aller Ausführlichkeit. Wie es sich für eine WM in einer spannenden Sportart gehört. Morgen Mixed-Staffel (17.20), Freitag Sprint der Frauen (17.20), Samstag Sprint der Männer (17.05= und Sonntag Verfolgung Frauen (14.30) und Männer (17.05).
Wenig Stimmung bei den Schwimmern – und das deutsche Fernsehen bleibt stockdunkel
Seit vergangenen Samstag läuft die Schwimm-WM, die Beckenschwimmer greifen allerdings erst am Samstag ins Geschehen ein. Bisher gab und gibt es die Freiwasser-Wettbewerbe, die Springdisziplinen und Kunstschwimmen. Die doch hoffnungsvollen Freiwasserspezialisten Leonie Beck und Florian Wellbrock scgwammen im olympischen 10-km-Wettbewerb klar an den Medaillen vorbei. Zuschauermassen blieben aus, eher blieb die Schwimmfamilie in Karar unter sich.
Das deutsche Fernsehen inklusive Eurosport und aller Live-Streams ignoriert die WM nicht mal. Klar es ist die dritte innerhalb von anderthalb Jahren, und viele Athleten lassen die WM sausen wg Olympia-Vorbereitung. Aber die WM ist eine tolle Chance sich noch für die Spiele Ende Juli zu qualifizieren. Außerdem sind zumindest die Endlaufzeiten (jeweils ab 17 Uhr, wenn ich das richtig sehe) eigentlich perfekt. Ein an Armut nicht zu übertreffendes Armutszeugnis der Sender, die im Wintersport praktisch alles übertragen. Wo sind da One, ZDF info und dergleichenVielleicht erbarmt man sich und bringt im Anschluss ans Biathlon wenigstens eine Zusammenfassung.
Wers trotzdem live oder relive sehen will. Unter anderem Orfsport+ (wirklich schade, dass es sowas in D nicht gibt) überträgt alles, und wer kein VPN zuschalten will, für den ist wenigstens im Stream eurovisionsport.com
https://eurovisionsport.com/
die richtige Adresse. Alles live und relive, auch jetzt schon
Super Bowl in Vegas
Die San Francisco 49ers treffen auf die Kansas City Chiefs, Kickoff ist Montag unserer zeit um 00.30 Uhr (RTL und DAZN). Sportlich werde ich noch einen gesonderten Text schreiben. Ansonsten ist vor allem spannend, ob es Superstar Taylor Swift, die Freundin von Chiefs-titht End Travis Kielce, nach ihrem Konzert in Tokio rechtzeitig nach Vegas schafft. Die Swifties mögen Flightradar oder Ähnliches anwerfen um auf dem neuesten Stand zu bleiben …
Darts in Berlin
In der Halle am Ostbahnhof findet am Donnerstag der 2. Spieltag der Premier League statt mit den Lukes Weltmeister Humphries und Suppertalent Littler. Am 1. Spieltag in Cardiff war Michael Smith überragender Sieger. Wieder wird nach dem Modus Viertelfinale, Halbfinale und Finale gespielt. Wers nicht nach Berlin schafft. Sport1 und DAZN übertragen.
Und sonst?
– Fußball-Spitzenspiel auch in Spanien. Der Sensationszweite FC Girona muss zu dem (zu erwartenden Ersten Real Madrid. Gewinnen die Katalanen, würden sie wieder die Tabellenführung übernehmen. Leider zeitgleich mit Bayer vs Bayern, da hilft nur der 2nd Screen oder relive bei DAZN.
– die Alpinen versuchen ihr Glück in Bansko/Bulgarien, wo Samstag und Sonntag Riesenslalom und Slalom anstehen. Die Frauen fahren Riesenslalom und Slalom in Soldeu/Andorra. Allerdings ohne Sofia Goggia, die sich gestern bei einem Trainigssturz das Bein gebrochen hat. Der nächste Lang-Ausfall. Ob Mikaela Shiffrin nach ihrem heftigen Sturz vor zehn Tagen in Cortina startet, ist offenbar noch nicht entschieden.
– Skispringer und Langläufer sind in Nordamerika zu Gange. Die Langläufer in Canmore, bekannt von Olympia 1988, long, long away. Die Skispringer in Lake Placid (Olympia 1932 und 1980), noch longer away.
– die deutschen Ligen mit vollem Programm. Bei den Handballern steht am Donnerstag mit Füchse Berlin vs Flensburg-Handewitt ein echtes Spitenspiel an. Verliert Flensburg, hätte man bereits 6 Punkte Vorsprung – also schon sowas wie die letzte Chance für die Norddeutschen. Die Basketballer sind wie so oft national und international beschäftigt. In der Euroleague steht diesmal nur ein Spieltag an. Der FC Bayern hat 3 Siege Rückstand auf Platz 10, der noch zu den Play-Ins berechtigen würde, Alba sogar acht, bei noch neun Spieltagen ein eher aussichtloses Vorhaben.
– NBA und NHL mit vollem Programm
Da kann man nur sagen: puh und Mut zur Lücke
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