von Münchner Löwe | Mai 22, 2025 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Eine unglaubliche Schlussphase bei New York gegen Indiana, und die Edmonton Oilers erleben ein grausames Schlussdrittel bei den Dallas Stars.
NBA
New York Knicks – Indiana Pacers 135:138 OT (0:1)
Was für eine Aufholjagd der Pacers, besser gesagt von Aaron Nesmith. Schaut euch auf Youtube die Schlussphase an, auch wenn man das Ergebnis kennt, nur noch Gänsehaut.
Mitte des 4. Viertels lagen sie noch mit 15 Punkten zurück, dann begann die große Zeit des Flügels, bis dahin eher unauffällig unterwegs. Sechs Dreier in Folge erzielte er und brachte die Pacers praktisch im Alleingan heran. Ganz am Schluss hieß das Motto: Irgendwie den Ball zu Nesmith bringen, der versenkt ihn schon. Und so waren die Pacers bei ihrem letzten Angriff 2 Punkte hinten, als der eigentliche Star der Pacers auf den Plan trat, und zwar absolut filmreif. Er drückte an der Dreierlinie ab, der Ball sprang vom Ring senkrecht in die Luft und direkt in die Reuse. Kurz jubelten die Pacers sogar über den vermeintlichen Sieg, aber Haliburton stand mit einem Zehennagel auf der Linie, also nur 2 Punkte und Overtime.
In den 5 Minuten wechselte die Führung mehrere Male, ehe die Pacers das bessere und glücklichere Ende für sich verbuchten.
Bester Mann der Sieger
Tyrese Haliburton: Am Ende sammelte er 31 Punkte und 11 Assists. Er verlor nie den Überblick und leistete sich nur 2 Ballverluste. Allerdings geriet auch er wie alle Pacers arg in Bedrängnis, als die Knicks im 3. Viertel aufdrehten.
Stark beim Verlierer
Jalen Brunson (43 Punkte) und Karl-Anthony Towns (35 Punkte, 12 Rebounds). Unglaubliche Zahlen Das Problem war, dass sie das Spielin der 2. Hälfte fast alleine tragen mussten, Unterstützung kam da nur noch von OJ Amunoby (11 Punkte). Erschwerend kam hinzu, dass Brunson früh im 4. Viertel sich das 5. Foul einhandelte und deshalb in der Defense vorsichtig zu Werke gehen musste.
X-Faktoren
Aaron Nesmith: Letztlich natürlich der Mann der Partie, die Dreiershow erinnerte an Teamlegende Reggie Miller, selbst eine Nemesis der Knicks. Allein diese 3 Dreier in den letzten 90 Sekunden waren der reine Wahnsinn.
In der Overtime hatte zwar Nesmith das Pulver verschossen, dafür traten Andrew Nembhard (7 Punkte) und Obi Toppin (4) in Erscheinung. Toppin gelang letztlich die spielentscheidnde Aktion, als er einen Abpraller mit einem spektakulären Tip-In-Dunk ins Netz stopfte.
Ausblick
Wenn diese Serie so weitergeht, brauchen die Leute in New York und Indiana Beruhigungspillen. Jegliche Vorhersage verbietet sich eigentlich: Eines scheint allerdings klar: Die Knicks brauchen vor allem in den entscheidenden Phase neben Brunson/Towns Unterstützung. Schwer genug gegen das glänzende Team (im Wortsinn: Team) der Pacers wird es ohnehin.
Ansetzungen
Fr., 02:30: Oklahoma City Thunder – Minnesota Timberwolves (1:0)
Sa., 02:00: New York Knicks – Indiana Pacers (0:1)
NHL
Dallas Stars – Edmonton Oilers 6:3 (1:0)
Ein Spiel lässt sich nicht auf der Bank gewinnen. Diese Eishockey-Weisheit mussten die Edmonton Oilers beim ersten Conference leidvoll erfahren. Anfang des driten Drittels kassierten sie in knapp 5 Minuten gleich 3 Tore in Unterzahl, vorbei war der schöne 3:1-Vorsprung, den sie sich in den 40 Minuten zuvor heruasgearbeitet hatten.
Entgegenzusetzen hatten sie nichts mehr, Dallas traf zwei weitere Mal (Lindell dabei ins leere Tor). Eine letztlich überflüssige Niederlage, nicht mehr in einer Best-of-7-Serie, allerdings auch nicht weniger, weil die Oilers halt einen Auswärtssieg brauchen.
Neben den zumindest im Schlussdrittel exzellenten Überzahlspiel können sich die Stars auf mehrere Spieler verlassen:3 Linien teilten sich die Treffer auf. Dagegen lastet arg viel Offensiv-Last auf den Schultern von Conor McDavid und Leon Draisaitl.
Leon, der Profi
1 Tor und 2 Assists, lautete die starke Bilanz von Draisatl, der jetzt bei 20 Play-off-Punkten hält. Alledings mitschuld am ersten Treffer der Stars, als er die Scheibe nicht kontrolieren konnte
Meine 🇫🇮
Alle fünf auf Seiten der Stars trugen sich in die Scorerwertung ein. Miro Heiskanen traf im PP zum 2:3 und gab noch einen Assist für Mikael Granlund zum Ausgleich. Mikko Rantanen und Roope Hintz hatten ihren Schlläger beim 4:3 im Spiel, und Esa Lindell vollendete ins leere Tor weit aus dem eigenen Drittel zum Endstand.
Ansetzungen
Fr., 02:00: Carolina Hurricanes – Florida Panthers (0:1)
Sa., 02:00: Dallas Stars – Edmonton Oilers (1:0)
von Münchner Löwe | Mai 15, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Warriors ohne Curry sind raus, die Celtics ohne Tatum haben noch eine Chance.
(2) Boston Celtics – (3) New York Knicks 127:102 (2:3)
Das konnte ja nicht gutgehen für die Knicks. Anders als in ihren 3 siegreichen Partien lagen sie diesmal am Beginn schon zweist3ellig zurück, sondern gestalteten die ersten beiden Vierteln völlig ausgeglichen (59:59). Die Celtics fanden auch ohne ihren verletzten Star Jayon Tatum (Achillessehnenriss) schnell ins Spiel, Derrick White übernahm zunächst das Dreierwerfen (4/4), vor allem Jalen Brunson und Josh Hart hielten gut dagegen.
Die Entscheidung fiel im 3. Viertel, als die Celtics auf 15 Punkte davonzogen, vor allem deshalb, weil den Knicks offensiv gar nichts mehr gelang (nur 15 Punkte insgesamt). Brunson verzettelte sich in einigen Offensivaktionen und seltsam schwachen Abschlüssen, vor allem aber beging er in seinen 9 Minuten Einsatzzeit satte 5 Fouls. Diesmal gab es kein märchenhaftes Comebacvk; die Celtics spielten das Ganze routiniert zu Ende.
Mann des Spiels
Derrick White: Wie in Spiel 4 ein toller Start mit 4 Dreiern, doch diesmal baute er nicht so sehr ab in in der Begegnung in New York. Am Ende standen 34 Punkte zu Buche, glänzend seine Dreier-Bilanz von 7 aus 13.
Stark trotzt der Niederlage
Josh Hart: Bisher war der Dauerbrenner wenig auffällig bei den Siegen der Knicks, diesmal war der ihr Bester mit 24 Punkten und 7 Rebounds.
X-Faktoren
Luke Kornet: Der lange Mann ist ja der einzige bei den Celtics, der das Dreierschießen nicht mitmacht. Doch gerade sein Spiel unter dem Korb machte dieses Mal den Unterschied aus, und zwar auf beiden Seiten. Perfekt seine Wurfbilanz 5/5, noch gravierender gleich 7 geblockte Würfe und insgesamt 9 Rebounds.
Insgesamt schien mir das Spiel der Celtics ein wenig variabler, der Mann unterm Korb wurde öfter gesucht, und weil auch die Dreier überdurchschnittlich gut fielen (44,9 Prozent), war der Sieg letztlich ungefährdet.
Zahlereien
6/6 Freiwürfe verwandelte Mitchell Robinson. Ja, genau der Robinso, den ich vor 2 Tagen ob seiner Unfähigkeit von der Linie noch verhöhnt habe. Das Hack a Robinson der Celtics (absichtlich foulen und an die Linie schicken) hat sich diesmal nicht ausgezahlt. Wobei: Einen Schönheitspreis für den Wurf wird Robinson nicht gewinnen, aber wer tritt, hat recht.
Ausblick
Spiel 6 am Freitagabend Ortszeit im Madison Square Garden zwischen den Erzrivalen aus New York und Boston, mehr geht nicht! Die Knicks sind immer noch in Vorteil, wissen aber, dass sich auf Seiten der Celtics die Verletzung von Tatum nicht so dramatisch auswirkt wie von denen befürchtet. Wichtig für die Knicks wird sein, dass vor allem Brunson und Towns unnötige Fouls vermeiden, eine Binse. Zumindest die Partie im Garden sehe ich völlig ausgeglichen, ihr Ausgang hängt maßgeblich von der Dreierquote der Celtics ab.
(6) MINNESOTA TIMBERWOLVES – (7) Golden State Warriors 121:110 (4:1)
Fast 2 Viertel hielten die Warriors auch ohne Steph Curry gut mit, ehe ein Zwischenspurt am Ende des Abschnittes den Wolves eine 15-Punkte-Führung bescherte. Im 2. Durchgang fehlte es den Warriors schlicht an den Mitteln, den Sieg noch streitig zu machen (der Abstand wuchs auf mehr als 20 Punkte an). Der Schlussabschnitt war dann nur noch Schaulaufen, in der die Warriors gegen einen eher fahrlässigen Kontrahenten Ergebniskosmetik betrieben (38:28). Der Sieg der Timberwolves geriet aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Bester Mann der Sieger
Julius Randle stach aus einem sehr ausgeglichenem Team (6 der 8 eingesetzten Spieler punkteten zweistellig) noch hjaeraus und sammelte 28 Punkte mit der überragenden Wurfquote von 72 Prozent. Er hatte auch die längste Einsatzzeit.
Stark trotz der Niederlage
Branden Podziemski und Jonathan Kuminga kamen auf 28 respektive 26 Punkte und waren weitaus effizienter als die vermeintlichen Stars..
X-Faktor
Donte DiVicenzo: Guter Schütze, perfekt sogar bei den Zweiern (3/3). Und mit seinem Kampfgeist gelangen ihm 4 Steals und nervte die Warriors-Ofense
Zahlereien
0/4: Die traurige Dreierbilanz von Bobby Hield, von Warriors-Coach Steve Kerr eigentlich als Scharfschütze erhofft. Letztlich enttäuschte er ebenso wie Jimmy Butler, dessen besten Tage wohl wirklich gezählt sind.
Ausblick der Sieger
Egal ob gegen die Oklahoma City Thunder oder die Denver Nuggets – die Timberwolves gehen als Außenseiter ins Conference Finale, das sie wi im vergangenem Jahr erreicht haben. Als sehr gefährlicher Außenseiter, möchte ich allerdings angesichts der sehr ausgeglichenen und ziemlich fitten Truppe anmerken. Stark sowohl in Offensive (Edwards, Randle) und Defensive (DiVincenzo, Gobert) und eben mit einem Jahr mehr Erfahrung im Vergleich zu der Serie 2024 gegen die Dallas Mavericks.
Und die Verlierer?
Ich befürchte, eine große Ära nähert sich seinem Ende. Die Warriors haben das letzte Jahrzehnt geprägt, und vor allem de unglaubliche Dreierkönig Steph Curry hat eine ganze Sportart verändert. Doch jetzt sind die verbliebenen Meister (Curry, Green) in die Jahre gekommen, ebenso Jimmy Butler und Bobby Hield. Jetzt gilt es, einen guten Übergang zu schaffen, vielleicht mit den Säulen Podziemski und Kuminga. Mit einem wieder gesunden Curry reicht das dann vielleicht sogar für die Play-offs, aber als echten Meisterschaftsanwärter sehe ich das Team aus San Francisco die nächsten Jahre eher nicht.
Ansetzung heute
Fr., 02:30: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (2:3)
Ansetzung morgen
Sa., 02:00: New York Knicks – Boston Celtics (3:2)
von Münchner Löwe | Mai 13, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
(3) New York Knicks – (2) Boston Celtics 121:113 (3:1)
Spiel verloren, Tatum verloren – schlimmer hätte es für die Celtics im Madison -square Garden kaum kommen können. Etwa 5 Minuten vor Schluss knickte der Star der Cetics böse um und musste mit dem Rollstuhl abtransportiert werden. Noch steht die Schwere der Verletzung nicht fest, doch schon in der Nacht zu Donnerstag steht die nächste Partie in Boston an.
Dabei hatte es für die Celtics glänzend begonnen. Schnell führten sie zweistellig, 64 Prozent der Dreierversuche fanden im 1. Viertel das Ziel, ein besserer Wert als bei den Freiwürfen (57,1), Derrick White war gar perfekt (4/4). Mit einer 11-Punkte-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Doch die Knicks gaben sich nicht auf, warum auch eingedenk der beiden erfolgreichen Aufholjagden in den Spielen 1 und 2. Kurz vor Ende des 3. Viertels gingen sie gar in Führung. Danach ging es hin und her, bevor sich die Knicks absetzten, und Tatums Verletzung genau 2:58 Minuten vor Schluss besiegelte letztlich die Niederlage des Titelverteidigers.
Bester Mann der Sieger
Jalen Brunson: Seine 18 Punkte im 3. Viertel brachten die Wende. Und obwohl er in seinen gut 40 Minuten Einsatzzeit an praktisch jedem Angriff der Knicks beteiligt war, unterlief ihm nur ein Ballverlust. Am Ende hatte der Spielmacher 39 Punkte, 12 Assists und 5 Rebounds.
Stark bei Verlierer
Jayson Tatum: 42 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists und Steals sowie 2 Blocks. Vorne und hinten der stärkste Spieler der Celtics. Zumindest in der 1. Hälfte unterstützte ihn Derrick White glänzend mit 17 Punkten und 5 Dreiern.
X-Faktor
Mikal Bridges: Bisher hielt der Neuzugang sich mit dem Punkten eher zurück, diesmal schaffte er 23, davongleich 10 im 4. Durchgang.
Zahlereien
50/25: So lautete die Dreierquote der Celtics in der 1./2. Hälfte. Noch Fragen, warum sie verloren haben?
Ausblick
Seit 5 Jahren hat kein Team mehr einen 1:3-Rücksatand aufgeholt (damals die Denver Nuggets gleich zweimal beim coronabedingten Bubbleturnier in Disneyland). Schoin mit Jayson Tatum steht der Titelverteidiger an der Wand. Sollte er nicht mehr zum Einsatz kommen können, wird es ein fast unmögliches Unterfangen. Letztlich brauchen die Celticsw auf jeden Fall eine erheblich bessere Dreierquote. Die Knicks wirken auf mich viel leidenschaftlicher. Allerdings kommt ziemlich wenig Unterstützung von der Bank.
(7) Golden State Warriors – (6) Minnesota Timberwolves 110:117 (1:3)
Zweieinhalb Viertel war es eine absolut ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln und geteiltem Spielstand, dann entschied ein 17:0-Run der Wolves innerhalb von gut 4 Minuten die Partie und wahrscheinlich die ganze Serie.
Bei den Warriors wurde der verletzte Steph Curry und vor allem seine unglaublichen Dreier schmerzlich verletzt, und weder Jimmy butler noch Buddy Hield konnten in die Bresche springen.
Minnesota überzeugte durch schönen Team-Basketball, teilweise lief der Ball großartig durch die Mannschaft (nur wurde manchmal bei allem großartigen Kombinationsspiel der Abschluss verpasst).
Bester Mann der Sieger
Julius Randle: Der Forward spielt seine beste Plasy-off-Serie. Nach dem Triple Double in Spiel 3 legte er jetzt 31 Punkte auf. Kongenial war Anthony Edwards mit 30 Zählern un d der sehr guten Dreierquote 6 von 11..
Stark trotz der Niederlage
Jonathan Kuminga: Erneut kam er nur von der Bank, war aber erneut ein belebendes Element. 23 Punkte waren der klare Höchstwert im Team.
Zahlereien
34 Ballverluste leisteten sich die beiden Teams, 19 die Wolves, 15 die Warriors.. Manche waren extrem haarsträubend. Gerade Naz Reed zeichnete sich in dieser Disziplin aus, als der den Ball mehrere Male direkt und ohne Bedrängnis in die Hände des Gegners beförderte.
Ausblick
Ich sehe schwarz für Golden State. Noch mehr als die Celtics von Tatum hängen die Warriors von Steph Curry ab, und es ist immer noch nicht klar, ob er schon in Spiel 5 in der Nacht zu Donnerstag eingreifen kann (ohne ihn sehe ich absolut keine Chance im Target Center). Die Wolves haben die Auftaktniederlage gut überstanden und mit Anthony Edwards sowie Julius Randle zwei Spieler, gegen die die Warriors kein Mittel finden.
Ansetzungen heute
Mi., 01:00: Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers (1:3)
In Spiel 4 wurden die Cavaliers von den Pacers von Beginn an förmlich überrannt und lagen teilweise mit mehr als 30 Punkten zurück. Wie sie sich von diesem Auftritt erholen, bleibt die große Frage. Ganz abschreiben möchte ich sie noch nicht, beim Spiel in eigener Halle sehe ich sie als leichte Favoriten.
Mi., 03:30: Oklahoma City Thunder – Denver Nuggets (2:2)
Im anfangs abenteuerlich schlechten Spiel 4 (insgesamt 25 Punkte im 1. Viertel sind negativer Rekord) und abenteuerlich grausamen Wurfquoten (insgesamt 1/25!) hat sich OKC mit Müh und viel Not den Heimvorteil zurückerobert. Wie wohl alle Basketball-Fans warte ich auf ein absolutes Top-spiel der beiden Topspieler der Liga. Sowohl Shai Gilgeous-Alexander (OKC) als auch Nikola Jokic spielen zwar ordentlich, aber alles andere als überragend. Aber gerade Denver bräuchte jetzt absolute Ausnahmeleistungen ihres serbischen Centers.
Ansetzungen morgen
Do., 01:00: Boston Celtics – New York Knicks (1:3)
Do., 03:30: Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors (3:1)
Texaner haben Grund zur Freude – Nummer 1 und 2 der Picks gehen an die Mavs un d Spurs
Diese Nacht war die Draft-Lottery, und das große Los des Nummer-1-Picks zogen die Dallas Mavericks. Deren Chancen dafür lagen bei 1,8 Prozent. Das ganze Tanken, also absichtliche Verlieren, hat sich also für die ganz schlechten Teams nur bedingt gelohnt., denn der zweite Pick geht an die San Antonio Spurs, ebenfalls ein Team, das zumindest bis zur Verletzung von Victor Wembanyama ernsthaft um die Play-offs spielte. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist dieser Jahrgang extrem hoch bewertet, die Top-Talente könnten tatsächlich Franchise-Player werden, also ihr Team für die nächsten Jahre prägen.
von Münchner Löwe | Mai 11, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Nach den jeweils dritten Spielen steht fest: Es wird keinen Sweep gehen, alle Serien gehen über mindestens fünf, manche höchstwahrscheinlich über sechst, vielleicht sogar sieben Partien. Die Freitagsspiele lasse ich jetzt allerdings schnöde aus.
(3) New York Knicks – (2) Boston Celtics 93:115 (2:1)
Wie in den beiden Partien in Boston erarbeiteten sich die Celtics früh eine Führung, doch diesmal ließen sie nichts anbrennen und brachten sie sogar in ihrem bisher so vermaledeiten 4. Viertel sicher nach Hause. Das lag auch daran, dass sie endlich ihre Dreier trafen, im ersten Viertel trafen 6 von 7 Versuchen das Ziel. Auch wenn diese überirdische Quote in der 2. Halbzeit irdisch wurde, am Ende standen satte 50 Prozent Quote.
Bester Mann der Sieger
Jayson Tatum: Der Spiritus Rector mit 22 Punkten, 7 Assists und 9 Rebounds.
Stark beim Verlierer
Jalen Brunson (27 Punkte) und Karl-Antony Towns (21 Punkte, 15 Rebounds) wehrten sich nach Kräften, fanden aber zu wenig Unterstützung.
X-Faktor
Peyton Pritchard: Endlich aus Celtics-Sicht gab der beste sechste Mann der regulären Saison Input, vewandelte 5 seiner 10 Dreier und steuerte 23 Punkte bei.
Zahlereien
0: Nicht einen Korbrrfolg aus dem Feld schaffte Kristaps Porzinigis von den Celtics. Lediglich 5 Freiwürfe traf er, sammelte dafür in nur 18 Minuten gleich 5 Fouls.
Ausblick
Noch sind die Knicks im Vorteil, aber der Titelverteidiger scheint den Ernst der Lage erkannt zu haben. Spiel 4 am Montag dürfte die Serie entscheiden.
(7) Golden State Warriors – (6) Minnesota Timberwolves 97:102
Ein durchgehend enges Spiel, das letztlich die breiter aufgestellten Gäste für sich entscheiden konnten. Es bleibt müßig zu spekulieren, ob die Warriors mit Steph Curry, der wegen seiner Oberschenkelzerrung fehlte, die Partie gewonnen hätten.
Bester Mann der Sieger
Anthony Edwards: Nach schwacher 1. Halbzeit (8 Punkte) drehte der Antman auf. Die gesamten 24 Minuten in Durchgang 2 stand er auf dem Parkett, und praktisch jeder Angriff lief über ihn m Ende standen 36 Punkte für ihn zu Buche, davon 10 in der Cruchtime..
Stark trotz der Niederlage
Jimmy Butler hatte eines seiner tollen Spiele, die ihn zu Heat-Zeiten zum Play-off-Jimmy machten. Letztlich legte er 33 Punkte und je 7 Rebounds und Assists auf. Doch in der Schlussphase verließen ihn ein wenig die Kräfte. In den Vordergrund spielte sich Jonathan Kuminga mit 30 Zählern
Zahlereien
6: Nur ein halbes Dutzend Spieler punktete zweistellig, je drei pro Team. Ein erstaunlich geringer Wert
Einen furchtbaren Tag erwischte Donte DiVienco von den Wolves, der in 15 Minuten Einsatzzeit einen Plus/Minus-Wert von – 14 hatte.
Ausblick
Letztlich verlief die 3. Partie wie erwartet. Spiel 4 ist ein Must Win für die Warriors, die allerdings erneut auf Curry verzichten müssen. Wenn sich allerdings deben dem Trio Butler, Kuminga und Bobby Hield noch ein vierter guter Schütze findet (Branden Podziemski?) und Drymond Green seine dummen Fouls sein lässt, gibt es auch dank des Heimvorteils Chancen.
Ansetzungen heute
So., 21:30: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (2:1)
Für mich die spannendste Serie. Von Denver in 5 bis OKC in 7 ist da alles drin. Ich favorisiere ja immer noch die Thunder, die mindestens eines der beiden verloren gegangenen Partien hätten gewinnen müssen. Wenn sie allerdings heute verlieren, könnte es das schon gewesen sein.
Mo., 02:00: Indiana Pacers – Cleveland Cavaliers (2:1)
Die Cavaliers sind eindrucksvoll zurückgekommen nach den beiden doch recht klaren Heimpleiten. WQas halt auch daran lag, dass die angeschlagenen Evan Mobley und Darius Garland wieder mitspielen konnten. Die Pacers empfinde ich allerdings als stark genug, das 2. Heimspiel für sich entscheiden, aber dafür muss ein Tyrese Haliburton sehr viel besser abliefern als Freitagnacht.
Ansetzungen morgen
Di., 01:30: New York Knicks – Boston Celtics (2:1)
Di., 04:00: Golden State Warriors – Minnesota Timberwolves (1:2)
von Münchner Löwe | Mai 9, 2025 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
Minnesota Timberwolves – Golden State Warriors 117:93 (1:0)
Überspitzt gesagt war die Partie nach 3 Minuten des 1. Viertels entschieden, als es schon 13:0 für die Timberwolves stand. Den Warriors ohne den oberschenkel-verletzten Steph Curry gelang der erste Korb erst nach 5 Minuten durch Jimmy Butlers Dreier zum 3:13. Diese zweistellige Führung hielt in den Zehnern hielt bis Mitte des 3. Drittels, als die Warriors noch mal eine Aufholjagd starteten und bis auf 7 Punkte herankamen. Doch mit einem 20:5-Run in diesem Abschnitt beseitigten die Gastgeber im Target Center alle Zweifel am Sieg (soweit sich das in diesen irren Play-offs sagen lässt).
Bester Mann der Gewinner
Julius Randle: Er stellte mit starken 16 Punkten im 1. Durchgang die Weichen auf Sieg, insgesamt war er dann mit 24 Zählern Topscorer der Partie, dazu gab er 11 Assists und 7 Rebounds.
Stark trotz der Niederlage
Jonathan Kuminga: Von der Bank kommend stabilisierte er die anfangs so furchtbare Warriors-Offensive. 18 Punkte gelangen ihm.
X-Faktor
Nikkel Alexander-Walker: Mit seinen wichtigen 6-Punkten war er maßgeblich beteiligt am letztlich entscheidenden Run der Wolves am Ende des 3. Viertels. Mit 20 Punkten und gleich 4/6 Dreiern wertvolle Ergänzung von der Bank.
Zahlereien
3:18 Minuten: So lange stand Startspieler Mike Post von den Warriors auf dem Parkett ohne eine statistisch relevante Aktion (nicht mal ein Foul) oder Ballverlust. Dann nahm ihn Coach Steve Kerr vom Feld, und er ward nicht mehr gesehen.
Ausblick
Es stehen jetzt 2 Heimspiele für die Warriors an. Eines davon müssen sie auch ohne ihren Superstar Curry gewinnen, wollen sie ihre Chance erhalten. Wie das gegen das ausgeglichene und devensivstarke T-Wolves-Team gelingen soll, wird die große Frage sein (mir fehlt fast dfie Fantasie dafür). Klar wenn Play-off-Jimmy Butler und Buddy Hield ihre Dreier übernatürlich versenken, ist viel drin, aber viel spricht für die Timberwolves.
Ansetzungen heute
01:30: Indiana Pacers – Cleveland Cavaliers (2:0)
04:00: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (1:1)
Ansetzungen morgen
21:30: New York Knicks – Boston Celtics (2:0)
02:30: Golden State Warriors – Minnesota Timberwolves (1:1)
NHL
Die Edmonton Oilers haben den 6. Sieg in Folge in den Play-offs eingefahren und auch das 2. Spiel in Las Vegas bei den Knights für sich entschieden. Leon Draisaitl war in der Overtime zur Stelle und besiegelte nach herrlichem Zuspiel von Conor McDavid nach 15:20 Minuten den Sieg.
Mitentscheidend war die 4. Reihe der Oilers: Normalerweise ist das die Aufräumer-Truppe, jetzt erzielten sie gleich 2 Tore.Kurios: Erneut drehten die Oilers einen Rückstand.
Mit zwei Heimsiegen in Edmonton könnten die Kanadier die Serie bereits gewinnen, aber so einfach ist es in NHL-Play-offs äupßerst selten.
Im Osten egalisierten die Washington Capitals mit einem 3:1 gegen die Carolina Hurricanes die Serie auf 1:1.
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