von Münchner Löwe | Feb. 2, 2025 | basketball, NBA, Tennis
Blick über den Teich, NBA
Erwarte das Unerwartete! Wer wüsste das besser als der entnervte Sportfan, der wieder mal enttäuscht auf seinen Wettschein schaut, Auch außerhalb des Spielfeld gibt es immer wieder Entscheidungen, die nur ein entgeistertes „WAS????“ hervorrufen.
So wie die Doncic-Davis-TradeNachricht, die heute Morgen aufploppte (noch nicht offiziell bestätigt, aber sehr valide) und (nicht nur) die NBA-Blase in helle Aufruhr versetzte: Anthony Davis wechselt von den LA Lakers zu den Dallas Mavericks, im Gegenzug kommt Luka Doncic von den Mavs zu den Lakers. Dazu noch ein paar Nebengeräusche, unter anderem spielt jetzt auch Maxi Kleber in Kalifornien statt in Texas.
Ein Spielertausch kurz vor Ende der Transferfrist und doch so viel mehr. Denn sowohl Doncic als auch Davis sind (besser: waren) absolute Schlüsselspieler ihrer Teams. Auf der einen Seite Luka Doncic, 25 Jahre alt: ein begnadeter Basketballspieler, zumindest in der Offensive (in der Defensive allenfalls, wenn er mag …). Seitdem er als 19-Jähriger zu den Mavs stieß, prägt er diese Franchise, galt als legitimer Nachfolger des großen Dirk Nowitzki. Er führte das Team 2024 in die NBA Finals. Bei aller Genialität ist er leider auch verletzungsanfällig (derzeit plagt ihn mal wieder die Wade), auch weil er außerhalb der Saison vielleicht nicht ganz so pflichtbewusst lebt und immer ein paar Kilo mit sich herumzutragen scheint. Außerdem notorisch unzufrieden mit den Referees, berühmt-berüchtigt ist sein Blick nach praktisch jeder zweifelhaften Aktion – oft gepaart mit lautstarken Meckereien.
Auf der anderen Seite Anthony Davis: ein großartiger Verteidiger, Turm in der Schlacht, ein toller Beschützer des eigenen Korbs, vermeintlich unersetzlich mit seiner Größe in dem ansonsten relativ kleinen Lakers-Team. Die ideale Ergänzung zu LeBron James, der zwar immer noch zu herausragenden Leistungen fähig ist, dem man aber gerade in der Verteidigung seine 40 Jahre doch ansieht. Wie Doncic ist auch Davis relativ verletzungsanfällig, auch wenn bisher gut durch die Saison kam.
Erwarte das Unerwartete! Gerade zu Ende der Transferzeit der NBA (dieses Jahr am 6. Februar). Und auch wenn alle sog. Trade Machines und Transfer-Experten noch mit einem großen Knall rechneten, ein Tausch Doncic gegen Davis hatte wohl niemand ernsthaft auf dem Zettel. Auch LeBron James, das Um und Auf bei den Lakers, war nach eigener Aussage komplett überrascht, geschweige denn involviert, das will einiges heißen beim (vermeintlichen?) GOAT.
Jetzt stellt sich natürlich die große Frage: Was haben sich beide Teams dabei gedacht, ihre absoluten Schlüsselspieler auszuwechseln und vor allem: Wer hat am „langen Ende“ (Grüße an Max Eberl) das bessere Los gezogen.
Ich setze jetzt mal einen gesunden Doncic und einen gesunden Davis voraus (wahrscheinlich schon der erste Fehler): Die Lakers bekommen durch Doncic in der Offensive unglaublich viel Kreativität, LeBron James wird im Spielaufbau sichtlich entlastet, die beiden dürften auch sehr gut harmonieren. Und für die Glitzerstadt LA nicht unwichtig: sehr viel Glamour, Spektakel auf dem Parkett. Und Doncic ist mit seinen erst 25 (kaum zu glauben) sechs Jahre jünger als Davis. Auf der anderen Seite verlieren sie ihren mit Abstand besten Verteidiger, ihren einzigen übedurchschnittlich guten großen Spieler. Der auch offensiv viel liefert. Ich kann nur mutmaßen, dass sie sich von dem endlich gesunden Vanderbilt einiges erhoffen, aber ob dieser je an die Klasse von Davis heransreichen wird, wage ich doch zu bezweifeln
Die Mavs bekommen im Gegenzug mit Davis einen fantastischen Verteidiger, den großen Spieler, den sie gerade nach dem Ausfall von Derrick Lively dringend gebraucht haben (wobei Davis ein paar Klassen stärker einzuschätzen ist als Lively). Aus meiner bescheidenen Sicht passt das bei den Mavs besser zusammen, auch weil sie mit Kyrie Irving einen weiteren herausragenden Spieler haben, der die Doncic-Rolle einigermaßen ausfüllen kann. Bei den Lakers ist dagegen die große Frage, wie sie die Davis-Lücke schließen wollen. Gerade in den Play-offs ist ja eher die Defensive gefragt. Vielleicht durch einen weiteren Trade, wobei gute Center, die wirklich weiterhelfen und auch noch zu haben sind, nicht im Überfluss herumlaufen.
Ich bin wirklich sehr gespannt und erwarte das Unerwartete.
von Münchner Löwe | Jan. 31, 2025 | Fußball
Jetzt ist sie also Geschichte, die erste 18-Spiele-Konferenz im Europapokal. Sogar in doppelter Ausführung, erst in der Champions League sogar bei DAZN in einer hymnisch beworbenen 18er-Konferenz, ein Tag später in der Europa League. Dort beschränkte sich RTL sich auf einige Spiele, zeigte dafür im Hauptprogramm eine Konferenz des Eintracht-Frankfurt-Spiels bei der Roma und Dschungelcamp – das war sicher wahnsinnig luschtig.
Ich war ja von Anfang an skeptisch mit dieser 36er-Tabelle. Zu unübersichtlich, niemand weiß, wer wann gegen wen spielt, diese Befürchtungen wurden mehr oder weniger bestätigt. Doch ich war tatsächlich sehr gespannt auf die Konferenz, die ja auch Unterhaltung am laufenden Band versprach.
Zumindest rechnerisch war ja noch viel drin, vor allem im Kampf um den sagenumwobenen Platz 8, der den direkten Einzug ins Achtelfinale garantierte und zwei zusätzliche Spiele einsparen würde. Tatsächlich hielt sich aber die Spannung doch in Grenzen, wenn man nicht gerade Fan von OSC Lille war, der gegen Feyenoord Tor auf Tor schoss und sich noch mit dem knapp besseren Torverhältnis Platz 7 schnappte. Die Anhänger werden noch ihren Enkeln davon erzählen wie heute Eintracht-Fans vom wundersamen Nichtabstieg 1999 schwärmen (ich sag nur Fjörthoft oder Übersteiger, und alle wissen mit glänzenden Augen Bescheid).
Meine Vorplanung war minutiös. Fernseher, Laptop, ipad, iphone, was man halt so hat. Manchester City brauchte gegen den FC Brügge einen Heimsieg, um überhaupt weiterzukommen. Also machte ich diese Begegnung zu meinem Einzelspiel auf dem Laptop ohne Ton (DAZN bot neben der Konferenz tatsächlich jedes Spiel einzeln an, es waren insgesamt also 36 Reporter am Start), auf dem großen Fernseher lief die Konferenz mit Ton, auf dem dritten die Live-Ergebnisse und einem vierten die Live-Tabelle, die zwischenzeitlich allerdings zusammenkrachte, was der Übersicht nicht dienlich war.
City machte es tatsächlich spannend. Zur Halbzeit stand es nach einer desolaten Leistung 0:1: Würde der Mit-Favorit auf den Titel wirklich jetzt schon ausscheiden? Nein, es kam eine veränderte Pep-Elf aufs Feld, die die Partie drehte und sich mit einem 3:1 qualifizierte.
Der Konferenz-Fokus von DAZN lag, zum Teil verständlicherweise, auf den deutschen Teams und den Tabellennachbarn (das bereits ausgeschiedene RB Leipzig bei Sturm Granz hätte man sich schenken können). Der Spielplan wollte es, dass Bayer, Bayern und der BVB jeweils Heimspiele gegen bereits ausgeschiedene Teams hatten, die sie dann auch mehr oder weniger souverän entscheiden. Bayer, das war klar, würde sich damit qualifizieren, der BVB und Bayern waren auf Schützenhilfe angewiesen, nicht in einem oder zwei Partien, sondern derer 6 – und das war letztlich zu viel.
Dem VfB Stuttgart hätte ein Remis zum Weiterkommen gereicht, doch der von mir erwartete und allseits befürchtete Nichtangriffspakt gegen Paris St. Germain (dem ebenfalls schon ein Unentschieden gereicht hätte) fiel aus, weil die Pariser relativ schnell zwei Tore erzielten und der VfB an jenem Abend zu desaströs auftrat, um noch den Ausgleich zuschaffen, am Ende gab es ein ernüchterndes 1:4. Da brauchte es also auch Schützenhilfe, doch die fiel aus, weil eben Manchester gewann.
DAZN rühmt sich jetzt, alle Tore gezeigt zu haben, doch das menschliche Hirn (meines zumindest) war damit heillos überfordert. So viel hin- und herrechnen kann niemand, und wer bitte schön ist so verrückt, das Ganze auf insgesamt 4 Bildschirmen zu verfolgen ..,
Gottseidank, jetzt ist die Vorunde endlich vorbei. Mich hat das Format absolut nicht überzeugt, Chaos und Unübersichtlichkeit sind nicht gleich Spannung. Ein zu hektisches und kaum verständliches Lösen des „Falls“ ist im Krimi misslich, aber eben auch im Sport. Das bisherige Format mit den 8 Vierergruppen war sicher auch nicht ideal, weil vieles schon vor dem letzten Spieltag entschieden war. Ich würde es trotzdem jederzeit vorziehen, insbesondere auch angesichts der Tatsache, dass im ohnehin schon übevollen Fußball-Kalender für manches Team gleich 4 Partien mehr anstehen. Aber ich will nicht verhehlen: Es gibt auch Vorteile. So gibt es an jedem Spieltag tolle Partien namhafter Teams gegeneinander, die zum Teil auch toll anzusehen waren, auch wenn es nie um alles oder nichts ging.
Jetzt also die Zwischenrunde. Das Losglück war den Deutschen erneut treu. So bekommt es der FC Bayern mit Celtic Glasgow und eben nicht mit Manchester City. Dortmund muss gegen Sporting Lissabon ran. Schlager ist Real Madrid gegen Manchester City, das ist endspielwürdig, und eines dieser beiden Teams wird nach dem sehr frühen Ausscheiden einen langen Frühling haben, bis es dann bei der Club-WM im Juni zur Revanche bläst. Ein weiteres trauriges Thema, das uns und mir bevorsteht.
von Münchner Löwe | Jan. 30, 2025 | Allgemein
Der Krebs ist ein Arschloch. Der Tod des Nationalspielers erschüttert die deutsche Eishockey-Blase. Der Stürmer der Eisbören Berlin verlor am Mittwoch seinen Kampf gegen einen bösartigen Tumor. Er wurde nur 26 Jahre alt.
Im August suchte Tobias Eder wegen Schluckbeschwerden einen Arzt auf: die erschütternde Diagnose lautete ein bösartiger auch noch aggressiver Tumor. Eder nahm den Kampf auf, unterstützte von der Tribüne aus die Eisbären. Hoffnungsvoll war er, als er im Dezember im Münchner SAP Garden an einer Ehrung für Michael Wolf teilnahm.
Doch spätestens am Dienstag musste man das Schlimmste befürchten, als die Eisbären um Verlegung ihrees Spiels gegen Ingolstadt baten, weil siech die Spieler wegen des rapide verschlechterten Gesundheitszustandes von Eder außer Stande fühlten, einen sportlichen Wettkampf zu bestreiten. Eders Bruder Andreas, für RB München tätig, ließ sich schon am Sonntag freistellen. Am Mittwoch die traurige Gewissheit, als die Eisbären den Tod von Eder vermeldeten. 5 Monate hatte er nur noch zu leben nach der Diagnose.
Tobias hatte in der vergangenen Saison den Durchbruch geschafft, avancierte zum Nationalspieler. Bei der WM in Tschechien im Mai stand er im deutschen Team, erzielte ein Tor und gaab 3 Assists. Auch privat lief alles bestens, er hatte sich im Juli frisch verlobt, präsentierte mit seiner Freundin zwei Händen, an ihrer ein funkelnder Ring. „Heute, morgen, für immer“, schrieb er drunter. Dieses „für immer“ währte nur ein gutes halbes Jahr. Ruhe in Frieden
Der Erschaffer der Österreich-Adler ist tot
Baldur Preiml wurde immerhin 85 Jahre alt. Ein sehr guter Skispringer (Bronze in Grenoble 1968), vor allem aber ein fantastischer Skisprung-Trainer. Als er 1974 Österreichs Skispringer übernahm, lagen diese am Boden. Der ORF übertrug wegen notorischer Erfolgslosigkeit nicht einmal mehr die Wettbewerbe der deutsch-österreichischen Vierschanzentournee live. Preiml ließ keinen Stein auf dem anderen und überraschte alle mit damals unglaublich innovativ anmutenden Ideen. Ernährung, Psychologie waren seine Topthemen. Er selbst glaubte, dass er eine weitaus erfolgreichere Skisprung-Karriere hingelegt hätte, wenn er mental stärker gewesen wäre. Sportpsychologie in den frühen 70ern eine aber eher unbekannte Wissenschaft im Spitzensport, die manch Trainer (in allen Sportarten) nicht mal mit spitzen Fingern anfassen wollte. Und auch am Material tüftelte er, erschuf neue Anzüge, Bindungssysteme, Ski, bis dato auch oft reichlich vernachlässigt.
„Ich werde junge Leute trainieren und dann nicht eher abtreten, bevor einer Olympiasieger wird.“ Das hatte er sich schon während seine aktiven Karriere fest vorgenommen. Der Erfolg kam früher, als er es sich wahrscheinlich selbst in seinen kühnsten Träumen ausgemalt hat. Bei der ersten Tournee unter seiner Ägide gab es einen Dreifachtriumph für Austria. Die Adler waren geboren. Die jungen Burschen wie Karl Schnabl, Willy Pürstl und andere saugten alles auf, was er sagte. Vor allem hatte Preiml ein Jahrhunderttalent entdeckt, den jungen Toni Innauer, sein Lieblingsschüler, einerseits mit Talent gesegnet, andererseits extrem wissbegierig.
Baldur Preimls Ziel „Olympiasieg trat sehr schnell ein.“ 1976 zu Hause in Innsbruck siegte am letzten Wettkampftag auf der Großschanze Karl Schnabl vorm 17-jährigen Wunderkind Innauer, der darob nicht sehr erfreut war. Das zweite Österreich-Gold nach Franz Klammers Abfahrtsritt ganz nach Beginn der Spiele. Innauer rehabilierte sich mit dem vielleicht besten Sprung der Geschichte, bei der Skiflug-WM in Oberstdorf. Er segelte nicht zur zum damaligen Weltrekord von 176 Metern, erstmals in de Geschichte zogen alle Preisrichter die Höchstnote 20. „Wenn ich nicht abgebrochen hätte, wäre ich auf 250 Meter gekommen“, erinnerte sich Innauer. 1980 in Lake Placid holte sich Innauer selbst dann das Gold auf der Normalschanze.
Preiml hatte die Skispringer ins österreichische Rampenlich gebracht, der OFR verzeichnete Rekordquoten. Unzählige Male war er selbst in der damaligen Kultsendung „Sport am Montag“, wo ich dem Studiogast Baldur Preiml immer sehr gerne zugeschaut habe. Ein sehr eloquenter Mann saß da, der viele Bücher auch über Psychologie gelesen hatte und das Sportvolk an seinem Wissen teilhaben ließ. Manchmal auch überforderte, wenn er Wunderheiler ins Team holte. Dennoch: „Gründer einer neuen Sportkultur“, beschrieb Innauer, der fast folgerichtig nach Ende seiner großartigen Karriere selbst Trainer wurde und die österreichischen Adler zu weiteren Erfolgen führte, die bis heute andauern. Den Grundstein dafür legte Baldur Preiml.
von Münchner Löwe | Jan. 28, 2025 | Allgemein
Abschluss der Vorrunde in Champions- und Europa League, Entscheidung bei der Handball-WM und weiter viel Wintersport.
Die 18-Spiele-Konferenz
Am Mittwoch ist es also so weit: der letzte Spieltag der Champions League mit 18 Partien gleichzeitig. Ich bin selbst ziemlich gespannt, wie das werden wird, wie ich den Überblick behalte. DAZN hat die Monster-Konferenz angekündigt (und sich schon im Voraus für einen Fernsehpreis beworben). Spannung ist höchstwahrscheinlich angesagt, aber um den Überblick zu behalten, wird man gleichzeitig am Handy/Laptop eine Live-Tabelle im Auge behalten müssen. Blöd ist, dass man sogar als DAZN-Kunde nicht mehr als höchstens zwei Streams (Neukunden nur einen) gleichzeitig laufen lassen kann, wenn DAZN nicht noch eine Ausnahme macht.
Nur kurz zu den Ausgangspositionen der deutschen Mannschaften:
– Bayer Leverkusen genügt aller Wahrscheinlichkeit nach ein Heimsieg über Sparta Prag, um die Top 8 und das direkte Achtelfinale ohne Zwischenrunde zu erreichen.
– Bayern München und Borussia Dortmund werden trotz der erwarteten Heimsiege gegen Slovan Bratislava und Schachtjor Donezk höchstwahrscheinlich die Top 8 vepassen. Da müssten schon sehr viele Teams vor ihnen patzen.Schaum mer mal, franzle ich jetzt mal.
– Dem VfB Stuttgart genügt ein Remis für die Zwischenrunde (wie auch dem Gegner PSG). Wird es ein stillschweigender Nichtangriffspakt oder versuchen die Teams, sich mit einem Sieg platzmäßig entscheidend zu verbessern im Hinblick auf die Zwischenrunde und einem dann vielleicht einfacheren Gegner. Eine Niederlage würde hier wie dort relativ wahrscheinlich das komplette Aus bedeuten.
– RB Leipzig ist raus, genau wie Auswärtsgegner Sturm Graz und auch RB Salzburg (zu Hause vs Atlético Madrid.
Wirklich spannend ist es tatsächlich für Manchester City werden. Der englische Meister braucht gegen den FC Brügge unbedingt einen Heimsieg, um wenigstens die Zwischenrunde zu erreichen, der wiederum auch ganz sicher reichen würde. Das ist zumindest vorerst mein Einzelspiel am 2nd Screen.
Am Donnerstag folgt dann das gleiche Spielchen in der Europa League, ab 21 Uhr. Der Tabellenzweite Eintracht Frankfurt (bei AS Rom steht fix im Achtelfinale, 1899 Hoffenheim (bei RSC Anderlecht) hilft nur ein Wunder, um weiterzukommen. Rechte-Inhaber RTL+will wie gehabt Einzelspiele und eine Konferenz anbieten. Als besonderes Schmankerlkündigt die Sendergruppe auch eine Konferenz des Eintracht-Spiels mit dem Dschungelcamp an. Wers braucht, ist selig.
Portugal, der für mich unbekannte Gegner
Bei der Handball-WM geht es ab heute mit den Viertelfinali in die entscheidende Phase. Die Deutschen haben ein bisher zufriedenstellendes Turnier absolviert, die Pflichtaufgaben in Vor- und Zwiswchenrunde allesamt souverän absolviert, allerdings gegen Dänemark eine haushohe Niederlage kassiert. Jetzt kommt es morgen (20.30 Uhr und damit parallel zur Super-duper-Konferenz, s. o.) zur Partie gegen Portugal. Zum Gegner kann ich leider gar nichts sagen, die Experten sehen die Truppe von Gislasson leicht favorisiert). Portugal hat im Handball enorm aufgeholt und sich immehin gegen Größen wie Schweden, Spanien und Mitgastgeber Norwegen souverän durchgesetzt.
Insgesamt ist die einzige Frage: Wer stoppt die bisher überragenden Dänen, die allerdings jetzt ihr heimisches und so schnuckliges Herning (Hygge und so, nein ich habe keine Vorurteile …) velassen müssen?
Ansonsten stehen folgende Partien an:
Viertelfinale
Di., 18:00: Kroatien – Ungarn (Zagreb)
Di., 21:00: Frankreich – Ägypten (Zagreb)
Mi., 17:30: Dänemark – Brasilien (Oslo)
Mi., 20:30: Portugal – Deutschland (Oslo)
Halbfinale
Do., 20.30: Kroatien/Ungarn – Frankreich/Ägypten (Zagreb)
Fr., 20.30: Dänemark/Brasilien – Deutschland/Portugal (Oslo)
Finale und Spiel um Platz 3 am Sonntag in Oslo.
Der irre Skikalender
Die FIS in ihrer ganzen Weisheit hat fürs Wochenende die Speedfahrer nach Garmisch beordert: Auf dem Prgramm steht allerdings nur eine Abfahrt, der Himmel weiß warum. Es wird die Generalprobe für die alpine WM sein, die schon nächste Woche in Saalbach beginnt.
Für die Techniker stehen heute und morgen Riesenslalom und Slalom in Schladming an. Die Slalomartisten beendend amit ihren großartigen Monat (Madonna, Adelboden, Wengen, Kitzbühel). Das Nachtrennen in Schladming ist gleichzeitig der Höhepunkt vor erwarteten 50.000 Zuschauern, die gerade im 2. Durchgang bei Flutlicht eine einzigartige Stimmung verbreiten. Skilöwe Linus Straßer hat die letzte Veranstaltung in der Steiermark gewonnen, bisher ist er nicht richtig in Fahrt gekommen und noch ohne Podestplatz.
Die Frauen bestreiten am Donnerstag noch einen Slalom in Courchevel, bevor es nach Saalbach geht. Mikaela Shiffrin hat nach ihrem Sturz in Killington vor zwwei Monaten und der Strichveletzung im Bauch ihr Comeback angekündigt. Wunderdinge sollte niemand von der Amerikanerin erwarten, erst recht nicht ihren 100. Weltcupsieg.
Und sonst?
- Bundesliga: Ohne den ganz großen Schlager: Tabellenführer Bayern München empfängt Aufsteiger Holstein Kiel, Meister und 6-Punkte-Abstand-Verfolger Bayer Leverkusen 1899 Hoffenheim. Mit einiger Spannung erwarte ich das Gastspiel von Borussia Dortmund beim 1. FC Heidenheim (vor allem welcher Trainer auf der Bank sitzt …).
- Internationaler Fußball: Englisches Verfolgerduell. Der FC Arsenal empfängt am Sonntag (17:30) Meister Manchester City. Die Cityzens sind nach Lage der Dinge schon aus dem Titelrennen, Arsenal helfen nur Siege, um den Abstand zum FC Liverpool (ams Samstag in Bornemouth) noch einigermaßen zu wahren.
Mailänder Derby: Milan vs Inter, das ist im Giuseppe Meazza immer ein Hingucker wert (Sonntag, 18 Uhr). Inter gleichauf mit Tabellenführer SSC Neapel, wenn ich das Nachholspiel mit einem Sieg inkludiere). Die Neapolitaner ihrerseits stehen bei der AS Rom (mit Mats Hummels) vor keiner leichten Aufgabe (Sonntag, 20:45).
Fern-Trielle in der Primera Divison: Die Titelkandidaten Real und Atlético Madrid sowie der FC Barcelona haben durchweg lösbare Aufgaben. Real bei Espanyol Barcelona (Sa., 20.45), Atlético gegen Malorca (Sa., 18.00), Barca vs Alaves (So., 14.00)
- Basketball: In der Euroleague hat der FC Bayern die reizvolle Aufgabe bei toller Atmosphäre beim lettischen Club Zalgiris Kaunas. Alba Berlin muss bei Maccabi Tel Aviv antreten, wobei die Partie in Belgrad stattfindet). Die beden Teams treffen am Sonntag im SAP Garden zum Bundesligaduell aufeinander.
- Tennis: Die Männer bestreiten im Daviscup die erste Qualifikationsrunde. Dabei trifft das deutsche Team auf Israel. Die Israeli haben nominell Heimrecht, gespielt wird (aus Gründen) im litauischen Vilnius. Die Deutschen sind auch ohne Alexander Zverev klaer Favorit. Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann werden die Einzel bestreiten.
Turniere gibt es auch: Männer in Montpellier (mit Daniel Altmaier), Frauen in Linz (mit Eva Lys per Wildcard) und in Singapur (mit Tatjana Maria)
- Wintersport: Die Skispringer treten in Winterberg an. Dort steht die mächtigste Großschanze, die fast schon eine kleine Flugschanze ist. Kehren Deutsche und Österreciher in die Siegerspur zurück oder habern Norweger und Slowenen jetzt ihre Form gefunden?
Langläufer in Cogne/Italien mit Klassik-Spring, Team-Klassik-Sprint und 10-Kilometer Freistil Einzelstart jeweils Männer und Frauen. Kein Biathlon übrigens. Man pausiert bis zur WM im schweizerischen Lenzerheide, die am 9. Februar beginnt.
- US Sport: Die NFL bestreitet traditionell in der Woche vorm Super Bowl ihren Pro Bowl zwischen Auswahlteams der AFC und NFC. Diesmal in Orlando (Kick-off Sonntag, 21 Uhr). Manchmal ganz nett anzuschauen, aber das Ganze hat natürlich nichts mit der Kontaktsportart Football zu tun. Naturgemäß fehlen die Spieler der Super-bowl-Kontrahenten Kansas City Chiefs und Philadelphia Eagles, die sich eine Woche später in New Orleans messen.
NBA und NHL sind mit Spielen satt bereits in der zweiten Saisonhälfte.
von Münchner Löwe | Jan. 27, 2025 | basketball, bundesliga, Handball, NFL, Radsport, ski alpin, Snooker, Tennis, Turnen, Wintersport, Wochenrückschau
Es war viel los auf den Sportfeldern dieser Welt: Fußball-Ligen, Handball-WM, Australian Open, eine Menge Winntersport und die Conference Finals in der NFL
Bayern dem Meistertitel nahe
Die Münchner rehabilitierten sich mit dem 2:1 beim SC Freiburg zumindest ergebnismäßig vom eher unglücklichen =:3-Debakel in de Champions League bei Feyenoord. Harry Kane, der in Rotterdam auch die besten Chancen vergab, war diesmal erfolgreich. Seinen eher harmlosen Schuss ließ Freiburgs Schlussmann Noah Atobolu passieren, als er den Ball falsch berechnete. Am Mittwoch hate Feyenoroords Keeper mit unwirklichen Paraden viel bessere Abschlüsse abgewehr. Statistiker vermelden bei diesem tor übrigens Historisches für die Bundeslgia: Die Vorlage zum Treffer gab Eric Dier. Noch nie hat ein englischer Assistgeber einen englischen Torschützen bedient.
Gleichzeitig patzte Bayer Leverkusen: Die Werkself kam bei RB Leipzig trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 hinaus, mal wieder patzte die Abwehr bedenklich. Der überragende Florian Wirtz gab die beiden Torvorlagen. Zumindest grenzwertig, dass der Schiri nicht abpfiff, als er vor dem 2:0 sekundenlang auf dem Knie von David Raum stand.
Apropos Schiedsrichter: Der übersah bei der Partie Dortmund gegen Bremen vor dem 2:0 des BVB eine klare Abseitsposition. Rami Bensebaini berührte zwar den Ball nicht, doch er irritierte mit seiner Bewegung zum Ball den späteren Eigentorschützen Marco Friedl. „Das hätte nicht gelten dürfen“, stellte der DFB in seltener Klarheit einen Schiri-Fehler fest. Am Ergebnis ändert sich nichts – Tatsachenentscheidung.
Apropos Dortmund: Der BFV reagiete nach dem blutleeren 1:2 beim FC Bologna und feuerte Nuri Sahin. Interimsweise saß gegen Bremen der bisherige U-19-Coach Mike Tullberg auf der Bank (und wird das auch am Mittwoch gegen Donezk tun). Der versuchte gleich, den Stars Feuer unter dem Hintern zu machen und mimte an der Seitenlinie das Rumpelstilzchen, wohlbekannt im Westfalenstadion seit den seligen Kloppo-Zeiten.
Favorit und Außenseiterin triumphieren
Jannik Sinner und Madison Keys sicherten sich bei den Australian Open die ersten Grand-Slam-Titel. Zu den Einzeln habe ich mich gestern schon ausgelassen. https://blickueberdenteich.de/zverev-verliert-auch-beim-dritten-mal-tennismaerchen-fuer-madioson-keys/
Im Doppel siegte bei den Männern das britisch-innische Paar Heliovaara/Patten, das sich in einem fantastischen Match gegen die Italiener Bolelli/Vavassori in drei Sätzen durchsetzten. Beschämend war die Kulisse: Weil die Veranstalter auf die indiskutable Idee kamen, diese Partie nach dem Frauen-Finale (nebst Siegerehrung) anzusetzen, vefolgten am Ende um 1.45 Uhrzeit nur noch eine Handvoll Zuschauer (davon einige sehr freudetrunkene Finnen) das Geschehen. Einen stinkenderen Mittelfinger in Richtung aller Doppelspezialisten ist kaum möglich. Dabei kassierte das Siegerpaar fast 500.000 Dollar, warum versteckt man die dann ins Nichts der Nacht?
Immerhin: Das Frauen-Finale fand dann schon am Sonntagnachmittag an. Die Tschechin Karolina Siniakova holte sich an Seite von Tayleor Townsend ihren bereits 10. Grand-Slamtitel im Doppel oder Mixed.
Rückkehr der Crazy Canucks
Als ich mich Mitte der 70er-Jahre für den Skisport zu interessieren begann, da waren die Crazy Canucks ein stehender Begriff. Verwegene kanadische Burschen, die sich ohne Rücksicht auf Verluste auf die schwierigsten Abfahrten wagten. Ken Read, Steve Podporsky und vielleicht der Irrste von allen. Hale Irwin. Durchaus erfolgreich, aber auch mit vielen Stürzen. Später dann auch ein Todd Brooker, der 1983 als letzter kanadischer Sieger auf der legendären Streif in den Annalen steht. Bis Samstag, als mit der Startnummer 20 James Crawford mit einem Parforceritt über Mausefalle, Steilhang, Hausbergkante und Co das Klassement noch mal völlig durcheinanderbrachte. Dem bis dato führenden Alexis Monnet blieb der Siegerjubel im Halse stecken. Die kanadische Partie perfekt machte der Drittplatzierte Cameron Alexander.
Crawford ist kein unbekannter, im Gegenteil: Vor zwei Jahren wurde er Super-G-Weltmeister. Aber auf Platz 1 der spektakulärsten Abfgahrt des Winters jätten ihn die wenigsten gewettet. Es war im übrigen ein faszinierendes Rennen, die Piste hart und mit Sicherheit sehr schwer, aber eben nicht unfahrbar. Anders als beim Super-G tags zuvor gab es keine schweren Stürze, der Hubschrauber kannte am Bodenbleiben.
Im Slalom dagegen feierte der beste Fahrer der Saison den nächsten Triumph. Clement Noel war erneut nicht zu schlagen, schlängelte sich zu seinem vierten Saisonsieg. Allerdings profitierte er vom Ausfall der beiden Erstplatzierten anch dem eersten Durchgang. Sowohl sein Sebastien Amiez als auch Terje haugen schieden im zweiten Durchgang aus. Vorjahressieger Linus Strasser kam auf Platz 5, gänzlich zufrieden wird der Skilöwe nicht sein, aber für ihn zählt dieses Jahr am meisten die WM.
Die Frauen trugen Abfahrt und Super-G in Garmisch aus. Federica Brignone triumphierte in der Abfahrt vor Landsfrau Sofia Goggia. Im Super-G war Lara Gut-Behrami nicht zu bezwingen. Die Deutsche Kira Weidle-Winckelmann belegte die Plätze 9 und 8. Die beiden Siegerinnen Brignone und Gut-Behrami dürften den Gesamtweltcup unter sich ausmachen. Wenn die Schweizerin Camille Rast eingreifen wollte, müsste sie sich auch an die Speeddisziplinen wagen.
Der Lindsey-Vonn-Ticker vermeldet: Ausfall in der Abfahrt, aber immerhin Platz 13 im Super-G.
Super Bowl wird mein Horror Bowl
Ich habe es befüchtet. Das Finale in der NFL in New Orleans bestreiten die von mir wenig geliebten Kansas City Chiefs und Philadelphia Eagles. Die Chiefs nutzten den heimvorteil im Arrow head Stadium (den sie wegen einiger absurder Siege in der regulären Saison innehatten) und bezwangen die Buffalo Bills in séiner sehenswerten Partie mit 32:29. Die Bills machten einfach zu viele Fehler: Zweimal ging eine 2-Point-Conversion schief, mehrere Male ganz kurze Versuche zu einem neuen first down. Zu einfallslos. Insgesamt ineressant zu sehen, dass beide Trainer vermehrt auch vierte Versuche ausspielen (was gut geht und manchmal eben auch nicht).
Die Eagles hatten kaum Probleme mit den Washington Commanders und fuhren über die Hauptstädter (apropos: USA, Hauptstadt, Weißes Haus, großer Seufzer) wie eine Dampframme hinweg. Am Ende hieß es 55:23. Sieben ihrer 8 Touchdowns erliefen die Eagles (laufende Adler), je dreimal trugen Runnigback Shaqon Barkley und Quaerteback Jalen Hurts das Ei über die Linie.
Handball-WM in der entscheidenden Phase
In den Viertelfinals ab morgen in Zagreb und Oslo gibt es doch einige Überraschungsteams. Dass Portugal und Braslien sich in der Hauptrunde gegen Schweden., Spanien und Norwegen durchsetzen würden noch dazu in Olso, hätten wohl die wenigsten erwartet. Sie begeistern durch ihr frisches, teilweise auch unkonverntionelles Spiel. Dazu würde ich auch die Ägypter zählen, die immerhin die hochgewetteten Isländer (und Slowenen) hinter sich ließen. Die Deutschen erlebten zwar in der Hauptrunde ein 30:40-Debakel gegen Dänemark, gewannen aber gegen Italien und Tunesien. Damit kommt es zu folgenden Viertelfinal-Paarungen
Di., 18:00: Kroatien – Ungarn (in Zagreb)
Di., 21:00: Frankreich – Ägypten (Zagreb)
Mi., 17:30: Dänemark -Brasilien (in Oslo)
Mi., 20:30: Portugal – Deutschland (Oslo)
Abschied und Anfang zugleich
Die Wege des Herrns sind gleichsam unergründlich wie die des Sports. Nehmen wir den Eishockey-Trainer Don Jackson Da planen die Eisbären Berlin eine schöne Abschiedsparty für ihren ehemaligen Erfolgscoach (5 DEL-Titel) und sie suchen sich die Partie gegen RB München aus, weil der „Stille Don“ auch dort erfolgreich war und dort als „Head of Coaching“ tätig ist. . So weit, so normal. Nun begab es sich, dass zwei Tage vor der Partie Red-Bull-Trainer Max Kaltenhauser von einem Tag auf den anderen den Bettel hinwirft. Große Not bzw Leere auf der Trainerbank, und wer könnte die besser füllen als Don Jackson. Also fuhr er nicht nur als Head of Coaching in die Hauptstadt, sondern als Chefcoach. Die Berliner schluckten wahrscheinlich, doch sie zogen die Ehrung anstandslos und offenbar auch stilvoll durch. Jackson revancierte sich auf seine Weise und gewann mit seinem neuen alten Team gegen sein ganz altes Team mit 3:2 nach Penaltyschießen. Und weil die Münchner so schön am gewinnen waren, auch das nächste Auswärstsspiel in Wolfsburg sogar mit 4:1.
Und sonst?
- Bundesliga: St. Pauli hat einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt geschafft. Die Hamburger gewannen gegen den 1. FC Union gleich mit 3:0 und sprangen auf Platz 13, noch vor den Belinern.
Der Wechsel von Omar Marmoush zu Manchester City ist perfekt. Ohne Marmoush kamen die Hessen zu einem 2:2 in Hoffenheim, der Hoffenheimer Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit. Etikite war für die Eintracht zweimal erfolgreich.
- Internationaler Fußball: Einsame Reds. Der FC Liverpool siegte klar mit 4:1 gegen Aufsteiger Ipswich Town. Weiter 6 Punkte Vorsprung auf Arsenal (mühsames 1:0 in Wolverhampton) bei einem Spiel weniger.
Barca in Torlaune. Nach dem Spektakel in der Champions League bei Benfica (5:4 nach 2:4) deklassierten die Katalanen Nachzügler FC Valencia mit 7:1. Schon zur Pause stand es 5:0, obwohl Robert Lewandowksi erst im 2. Durchgang zum Einsatz kam und einen Treffer beisteuerte.
Unbeirrbares Napoli: Die SSC überwand auch die komplizierte Hürde Juventus. Im heimischen Sau Paolo gewann der Meister von 2023 mit 2:1. Inter bleibt allerdings nach dem 4:0 in Lecce auf den Fersen und hat bei einem Spiel weniger drei Punkte Rückstand.
- Basketball: Das deutsche Euroleague-Duell zwischen Alba Berlin und dem FC Bayern wurde erst am Ende eine klare Sache der Münchner. Die auch jeden Sieg dringend brauchen im absurd engem Kampf um die Plätze. Zwischen Rang 3 und 14 sind es gerade mal 3 Siege, die Bayern sind zurzeit Neunter.
- Tennis: Tatjana Maria triumphierte beim Challenger-Turnier in Bengaloru/Indien In der Weltrangliste wird sie auf Platz 73 geführt, sie ist damit die beste Deutsche. Bei den Australian Open war sie noch in der 2. Runde gescheitert und konnte in Indien nachnennen.
- Wintersport: Deutsch-österreichische Siegerserie gestoppt. Beim Skifliegen in Oberstdorf gewannen der Slowene Timi Zajc und Johann Andre Forfang aus Norwegen. Bis dahin waren im Skisprung-Weltcup allse Saisonsiege an deutscheoder österreichische Springer gegangen, inklusive der Mannschaftswettbewerbe.
Preus verteidigt Weltcup-Führung. In Antholz belegte sie in Sprint und Verfolgung jeweils den dritten Platz. Die zweifache Siegerin Lou Jeanmonnot konnte den Rückstand allerdings weiter verkürzen. Ihr bestes Weltcup-Ergebnis schaffte Selina Grotian, die im Sprint Zweite wurde.
- Motorsport: Leider an mir vorbei rasten die Fahrer der Rallye Monte Carlo. Der Franzose Sebastien Ogier siegte in den Seealpen, unweit von seinem zu Hause.
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