von Münchner Löwe | Mai 18, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NHL und NBA
Die Conference-Semifinals nähern sich dem Ende. 2 siebte Spiele stehen noch an, in der NBA heute zur guten europäischen Sendezeit (21:30) empfangen die Oklahomo Thunder die Denver Nuggets. Quasi anschließen (Mo., 01:30) kommte es in Toronto zum Endspiel zwischen den heimischen Maple Leafs und Titelverteidiger Florida Panther. In der NBA ist dagegen der Titelverteidiger Boston Celtics ausgeschieden.
Die Dallas Stars stehen im Finale. Das Team mit 5 Finnen im Kader fordert in einer Wiederholung des letztjährigen Duells die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl.
NBA
NEW YORK KNICKS – Boston Celtics 119:81 (4:2)
Kein Aufbäumen, nirgends. Mit einer fast desolaten Vorstellung im Madison Square Garden haben sich die Boston Celtics aus dem Titelrennen verabschiedet. Doch wahrscheinlich keiner der 18.000 Zuschauer, die astronomische Summen für ein Ticket gekauft hatten, war über die Nichtleistung des Star-Ensembles enttäuscht, im Gegenteil. Sie feierten ihre New Knicks frenetisch, deren Einzug in die nächste Runde zu praktisch keinem Zeitpunkt gefährdet war.Sie führten nach dem 1. Viertel 26:20, weil hier Celtics Jalen Brown noch einigermaßen dagegenhielt. Nach dem 2. Viertel betrug der Vorsprung dann schon 27 Punkte (64:37). Ohne den verletzten Starspieler fehlte jegliche Hingabe noch auf eine Wende, letztlich machten es die Knicks mit ihrem 119:81 fast noch gnädig, weil sie wie die Celtics von der Dreierlinie große Probleme hatten (siehe auch Zahlereien).
Bester Mann der Sieger
Das Team: Vier der 5 Starter hatten 20+ Punkte, der fünfte Josh Hart verbuchte neben 10 Zählern dafür auch 11 Rebounds und 11 Assists. Dazu die extrem intensive Verteidigung, die die Celtics vor massive Probleme stellte, weil eben auch ihre Dreier nicht fielen.
Stark trotz der Niederlage
Jalen Brown: Im ersten Viertel war er der einzige, der so etwas wie Normalform zeigte und war allein für 13 der 20 Punkte verantwortlich. Der Rest war reichlich erschütternd.
Ein Wort noch zu Jayson Tatums Ausfall. Natürlich ist das Fehlen des besten Spielers ein Handicap. Aber auf dem Parkett standen durchweg Spieler, die im vergangenen Jahr den Titel geholt hatten. Und so brutal es klingt: Fast jedes Jahr ist eben mitentscheidend, welches Team welche Verletzungen hat und welches eher nicht. 2024 profitierten die Celtics von einer fast absurden Verletztenserie ihrer Konkurrenz im Osten.
Zahlereien
12/40 Dreierversuche der Celtics fanden nur ins Ziel, das ist eine bestürzende Quaote von 30 Prozent. Und obwohl die Knicks so einen guten Tag erwischten, bei den Distanzwürfen waren sie nicht sehr viel besser (16/45). Dass ist die Crux der darauf ausgerichteten Taktik: Eine gute Dreierquote ist nicht garantiert.
Ausblick der Sieger
Im Überraschungs-Finale der Conference (den Experten möchte ich sehen, der dies vorhergesagt hätte vor Beginn der Play-offs) treffen die Knicks auf die Indiana Pacers. Der Ausgang dieser Serie ist für mich nicht vorhersehbar (wahrscheinlich morgen werde ich es trotzdem wagen …). Beiden Teams fehlt der absolute Superstar. Für die Knicks spricht, dass sie den Heimvorteil haben.
Und die Verlierer?
So schnell kann das mit einer Ära gehen: Der Achillessehnenriss von Tatum wird ihn zu einer Pause weit in die nächste Saison zwingen, trotzdem steht er mit einem Riesengehalt auf der Liste. Es hat sich gezeigt, dass es den Celtics nicht gut getan hat, dass sie praktisch unverändert blieben nach dem Titelgewinn. Auf der anderen Seite gibt es im immer. noch relativ jungen Team viel Klasse (Brown, White, Pritchard und andere). Doch eben auch sehr viele Fragezeichen: der Gesundheitszustand von Porzingis, das Abbauen von Jrue Holiday, das Alter von Al Horford. Und nicht zuletzt muss sich Trainer Joe Mazulla bohrende Fragen nach seiner Taktik stellen, ob das extreme Dreierschießen wirklich die einzige Option war?
Ansetzung heute
So., 21:30: Oklahoma City Thunder – Denver Nuggets (3:3)
Die Wettbüros sehen die Thunder weit vorn (bwin: Thunder 1:1,27, Nuggets 1:3,60). Ich persönlich kann diese unglaubliche Diskrepanz nicht sehen, gerade nicht in einem Spiel 7; zumal einiges für die Nuggets spricht, nicht zuletzt ihre Erfahrung (auch in einem Spiel 7). Leichte Favoritenstellung ist trotzdem bei den Thunder, vor allem wegen des Heimvorteils.
NHL
DALLAS STARS – Winnipeg Jets 2:1 (4:2)
Thomas Harley war der gefeierte Held in der American Airlines Arena, als er in der Overtime nach nur 1:33 Minuten den überragenden Jets-Torwart Connor Hellebuyck überwand. Das waren die Stars noch in Überzahl wegen einer Strafe zum Ende der regulären Spielzeit. Es war die einzige Strafzeit der gesamten Partie.
Mark Scheifele hatte die Gäste im 2. Drittel in Führung gebracht, noch im gleichen Durchgang glich Sam Steel für die Stars aus.
Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, in denen die Goalies Jellebuyck und Jake Oettinger herausragten, die mit zum Teil unfassbaren Paraden ihren Kasten sauber hielten.
Meine 🇫🇮
Fünf liefen für die Stars auf, statistisch blieben sie unauffällig. Immerhin gelang Miro Heiskanen der Assist zum Ausgleich. Der lange verletzte Veteidiger stand mehr als 23 Minuten auf dem Eis, eigentlich sollte er nach und nach herangeführt werden.
Ansetzung heute
Mo., 01:30: Toronto Maple Leafs – Florida Panthers 3:3
Die Maple Leafs haben einen 1:3-Rückstand egalisiert und genießen zun Heimrecht gegen den Titelverteidiger.
von Münchner Löwe | Mai 16, 2025 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
High noon in Oklahoma City, bedröppelte Mienen in Washinton, Hoffnung in Winnipeg. Die Conference Semifinals in NBA und NHL biegen in die Zielfgeradeein oder sind schon beendet
Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder 119:107 (3:3)
Als die Thunder knapp 3 Minuten vor Ende der 1. Hälfte auf 12 Punkte davongezogen waren, hätte ich diese Wendung nicht mehr für möglich gehalten, trotz der unglaublichen Aufholjagden, die es in diesen NBA-Play-offs schon gegeben hat. Was folgte, war ein 12:0-Lauf der NUggets gegen zunehmend kopflose Thunder, und nicht mal ein irrer Buzzerbeater von Lu Dort vor der Pausensirene beruhige die OKC-Seele. Sie gestalteten zwar das 3. Viertel weitgehend ausgeglichen, doch ein weiterer Einbruch zum Viertelende brachte die Entscheidung für die Nuggets, die den zweistelligen Vorsprung souverän bis zur Schlusssirene verwalteten.
Bester Mann der Sieger
Ein Trio stach heraus: Jamal Murray brillierte vor allem im 1. Viertel, als er gleich 11 seiner 25 Zähler auflegteNikola Jokic hatte mal wieder die besten Stats (29 Punkte, 14 Rebounds), und Christian Braun hatte mit 23 Punkten einen herausragenden Abend, vor allem auch in der Defensive.
Stark beim Verlierer
Shai Gilgeous Alexander: Allerdings mit Einschränkung. Zwar gelangen dem Kanadier 32 Punkte (Bestwert der Partie), handelte sich aber bereits in der 1. Halbzeit 4 Fouls ein, wodurch er in de Verteidigung doch sehr eingeschränkt war und auch länger als gewollt pausieren musste.
X-Faktor
Julian Strawther: Genau für solche Vorstellungen habe ich diese Rubrik eingeführt. Ende des 3. Viertels schlug seine Zeit, als er binnen 90 Sekunden 2 Dreier und einen Zweier versenkte und wesentlichen Anteil daran hatte, dass sich die Nuggets entscheidend absetzten. Im Schlussabschnitt gelangen dem bisher in den Play-offs kaum in Erscheinung getretenen Spielmacher 7 weitere Zähler; den hatte offenbar niemand bei OKC auf dem Zettel (höchstwahrscheinlich auch nicht das eigene Team, wenn es ehrlich ist).
Zahlereien
28 Fouls leisteten sich die Thunder-Spieler, un nicht nur SGA, sondern auch Isaiah Hartenstein und Alex Caruso mussten sehr vorsichtig sein, denn bei 6 personal fouls ist man draußen aus der Partie.. Zum Vergleich: Die Nuggets kamen mit 16 aus.
🇩🇪 👓
Isaiah Hartenstein war diesmal nicht so auffällig. Im Rahmen seiner Möglichkeiten hielt er Jokic gut in Schach. 8 Punkte bei keinem Fehlversuch verbuchte er und 6 Rebounds
Ausblick
Spiel 7 in OKC, und die Spielplanmacher (wahrscheinlich eher das Fernsehen) gewähren einen Tag Extrapause und uns Europäern einen Leckerbissen zu bester Sendezeit (Sonntag, 21:30). Einen Tipp wage ich nicht bei diesen Unwägbarkeiten, doch viel spricht für die Nuggets (allerdings halt nicht der Heimvorteil): Sie haben Erfahrung, sie haben die 7. Partie gegen die Clippers in der 1. Runde gewonnen, das Team funktioniert, vor allem auch der Co-Star Jamal Murray trotz einiger merkwürdigen Entscheidungen. Und Superstar Jokic gefällt mir in der Serie erheblich besser als Thunder Superstar Gilgeous-Alexander.
Und die Thunder? Die müssen hoffen, dass ihr Co-Star Jalen Williams aufwacht, dass sich Shai (und auch Hartenstein) dumme Fouls) verkneifen. Sie haben ja auch nicht umsonst mit Abstand die beste Bilanz, sammelten in der regulären Saison gleich 18 Siege mehr als der Gegner.
Ansetzungen
Sa., 02:00: New York Knicks – Boston Celtics (3:2)
So., 21:30: Oklahoma City Thunder -Denver Nuggets (3:3)
Washington Capitals – CAROLINA HURRICANE 1:3 (Endstand: 1:4)
Das beste Team im Osten der regulären Saison darf in den Urlaub fahren. Dort werden sie wahrscheinlich eher ihre Wunden lecken denn ausgelassen feiern, denn mit einem Ausscheiden gegen Carolina haben sie bei allem Respekt nicht gerechnet. Andrej Schewnikow erzielte 1:59 Minuten vor Schluss den vorentscheidnen Treffer zum 2:1, dem Seth Jarvis einen Schuss ins leere Tor folgen ließ.
Nichts wird es also mit dem 2. Stanley Cup für Alex Owetschkin, dem Tor-Rekordhalter der NHL.
Die Hurricanes warten jetzt auf den Finalgegner. Gegen die Florida Panthers hätten sie Heimvorteil, gegen die Toronto Maple Leafs müssten sie zunächst auswärts antreten (ebenso in einem notwendigen 7. Spiel). Dass sie auswärts bestehen können, haben sie gegen den Conference Primus eindrucksvoll bestätigt.
Winnipeg Jets – Dallas Stars 4:0 (2:3)
Im Gegensatz zu den Capitals konnte der West-Primus das Play-off-aus erst mal abwenden. Das am Ende so klare 4:0 spielgelt allerdings nicht wider, wie verbissen die Partie über weite Strecken war. Die Jets waren zwar übelegen, scheiterten aber wiederholt am grandiosen Torwart Jake Oettinger, der 31 von 34 Schüssen entschärfte.
Erst im 3. Drittel fiel die Entscheidung zu Gunsten der GastgeberNicolaj Ehlers Oettinger zum 2:0 überwand, im 2. Drittel hatte Mark Scheiffele getroffen. Namenstnikow und erneut Ehlers (ins leere Tor) erhöhten danach.
In der Offensive blieben die Stars weitgehend harmlos, und was aufs Jets-Tor kam wurde zur sicheren Beute des diesmal sehr sicheren Keepers Connor Hellebuyck (22 Paraden).
Die Dallas stars setzen jetzt auf den Heimvorteil in Spiel 6 in der American Arena (auch die Heimstätte der Mavericks). Dann hoffe ich, dass „meine Finnen“ nicht so blass agieren wie diese Nacht.
Ansetzungen
Sa., 02:00: Florida Panthers – Toronto Maple Leafs (3:)
So., 02:00: Dallas Stars – Winnipeg Jets (3:2)
von Münchner Löwe | Mai 15, 2025 | Eishockey, NHL
Blick über den Teich, NHL
Kanada jubelt, Kanada erst mal am Boden. Für die Edmonton Oilers und Toronto Maple Leafs verlief Spiel 5 der 2. Play-off-runde höxht unterschiedlich
Toronto Maple Leafs – Florida Panthers 1:6 (2:3)
Letztlich ein absurdes Ergebnis, denn um fünf Tore schlechter waren die Leafs nie und nimmer. Das belegt auch die ausgeglichene Schussbilanz von 35:35. Aber den Titelverteidiger aus Florida zeichnet eine fast beängstigende Effizient aus, die ihnen schon vergangenes Jahr den Stanley Cup bescherte. Erheblichen Anteil hatte auch Goalie Sergej Dobrowski mit ein paar Glanzparaden. Der Ehrentreffer gut eine Minute vor Schluss sollte den Russen nicht über die Maßen ärgern.
Meine 🇫🇮
Das vierte Tor war eine finnische Angelegenheit. Verteidiger Mikkola traf auf Assistss von Ludell und Lustorainen.
Las Vegas Knights – EDMONTON OILERS 0:1 (Endstand: 1:4)
Wen hatten noch mal viele Experten (und auch meine Wenigkeit) eher als Schwachstelle der Oilers ausgemacht? Richtig, Torhüter Scottie Skinner. Und jetzt sicherte er mit dem zweiten Shutout in Folge den hauchdünnen Erfolg der Oilers, der sie bereits ins Conference Finale brachte, wo der Sieger der Partie Winnipeg vs Dallas wartet. Natürlich war es nicht Skinner allein, sondern der starke Defensiv-verbund des gesamten Teams. Aber insgesamt wehrte der Goalie 24 Schüsse mit zum Teil spektakulären Paraden, sein Gegenüber Adin Hill kam sogar auf 32 Saves.
Ein grausiges Murmeltor nach unwürdigem Gestocher vor dem Knights-Kasten brachte letztlich die Entscheidung. Letztlich war es der Finne Kasperi Kapanen, der die Scheibe über die Linie bugsierte, und irgendwie hatte auch Leon Draisaitl seinen Schläge im Spiel, so dass ihm ein Assist gugeschrieben wurde. Letztlich verdient, denn in der Overtime waren die Gäste aus Kanada das klar dominierende Team.
🇩🇪 🧠
Wie gesagt, Leon Draisaitl verbuchte 1 Assist. Vor allem aber bestach er in der Verteidigung, wo er die Kreise des bis dato großartigen Knights-Stürmer Jack Eichel empfindlich störte und diesen nicht zur entfaltung kommen ließ. 22:58 Minuten stand er auf dem Eis, gab dabei 5 Schüsse ab, wobei er einmal ganz frei vor Hill scheiterte.
Ansetzungen heute
Fr., 01:00: Washington Capitals – Carolina Hurricanes (1:3)
Fr., 03:30: Winnipeg Jets – Dallas Stars (1:3)
Ansetzung morgen
Sa., 02:00: Florida Panthers – Toronto Maple Leafs (3:2)
von Münchner Löwe | Mai 15, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Warriors ohne Curry sind raus, die Celtics ohne Tatum haben noch eine Chance.
(2) Boston Celtics – (3) New York Knicks 127:102 (2:3)
Das konnte ja nicht gutgehen für die Knicks. Anders als in ihren 3 siegreichen Partien lagen sie diesmal am Beginn schon zweist3ellig zurück, sondern gestalteten die ersten beiden Vierteln völlig ausgeglichen (59:59). Die Celtics fanden auch ohne ihren verletzten Star Jayon Tatum (Achillessehnenriss) schnell ins Spiel, Derrick White übernahm zunächst das Dreierwerfen (4/4), vor allem Jalen Brunson und Josh Hart hielten gut dagegen.
Die Entscheidung fiel im 3. Viertel, als die Celtics auf 15 Punkte davonzogen, vor allem deshalb, weil den Knicks offensiv gar nichts mehr gelang (nur 15 Punkte insgesamt). Brunson verzettelte sich in einigen Offensivaktionen und seltsam schwachen Abschlüssen, vor allem aber beging er in seinen 9 Minuten Einsatzzeit satte 5 Fouls. Diesmal gab es kein märchenhaftes Comebacvk; die Celtics spielten das Ganze routiniert zu Ende.
Mann des Spiels
Derrick White: Wie in Spiel 4 ein toller Start mit 4 Dreiern, doch diesmal baute er nicht so sehr ab in in der Begegnung in New York. Am Ende standen 34 Punkte zu Buche, glänzend seine Dreier-Bilanz von 7 aus 13.
Stark trotzt der Niederlage
Josh Hart: Bisher war der Dauerbrenner wenig auffällig bei den Siegen der Knicks, diesmal war der ihr Bester mit 24 Punkten und 7 Rebounds.
X-Faktoren
Luke Kornet: Der lange Mann ist ja der einzige bei den Celtics, der das Dreierschießen nicht mitmacht. Doch gerade sein Spiel unter dem Korb machte dieses Mal den Unterschied aus, und zwar auf beiden Seiten. Perfekt seine Wurfbilanz 5/5, noch gravierender gleich 7 geblockte Würfe und insgesamt 9 Rebounds.
Insgesamt schien mir das Spiel der Celtics ein wenig variabler, der Mann unterm Korb wurde öfter gesucht, und weil auch die Dreier überdurchschnittlich gut fielen (44,9 Prozent), war der Sieg letztlich ungefährdet.
Zahlereien
6/6 Freiwürfe verwandelte Mitchell Robinson. Ja, genau der Robinso, den ich vor 2 Tagen ob seiner Unfähigkeit von der Linie noch verhöhnt habe. Das Hack a Robinson der Celtics (absichtlich foulen und an die Linie schicken) hat sich diesmal nicht ausgezahlt. Wobei: Einen Schönheitspreis für den Wurf wird Robinson nicht gewinnen, aber wer tritt, hat recht.
Ausblick
Spiel 6 am Freitagabend Ortszeit im Madison Square Garden zwischen den Erzrivalen aus New York und Boston, mehr geht nicht! Die Knicks sind immer noch in Vorteil, wissen aber, dass sich auf Seiten der Celtics die Verletzung von Tatum nicht so dramatisch auswirkt wie von denen befürchtet. Wichtig für die Knicks wird sein, dass vor allem Brunson und Towns unnötige Fouls vermeiden, eine Binse. Zumindest die Partie im Garden sehe ich völlig ausgeglichen, ihr Ausgang hängt maßgeblich von der Dreierquote der Celtics ab.
(6) MINNESOTA TIMBERWOLVES – (7) Golden State Warriors 121:110 (4:1)
Fast 2 Viertel hielten die Warriors auch ohne Steph Curry gut mit, ehe ein Zwischenspurt am Ende des Abschnittes den Wolves eine 15-Punkte-Führung bescherte. Im 2. Durchgang fehlte es den Warriors schlicht an den Mitteln, den Sieg noch streitig zu machen (der Abstand wuchs auf mehr als 20 Punkte an). Der Schlussabschnitt war dann nur noch Schaulaufen, in der die Warriors gegen einen eher fahrlässigen Kontrahenten Ergebniskosmetik betrieben (38:28). Der Sieg der Timberwolves geriet aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Bester Mann der Sieger
Julius Randle stach aus einem sehr ausgeglichenem Team (6 der 8 eingesetzten Spieler punkteten zweistellig) noch hjaeraus und sammelte 28 Punkte mit der überragenden Wurfquote von 72 Prozent. Er hatte auch die längste Einsatzzeit.
Stark trotz der Niederlage
Branden Podziemski und Jonathan Kuminga kamen auf 28 respektive 26 Punkte und waren weitaus effizienter als die vermeintlichen Stars..
X-Faktor
Donte DiVicenzo: Guter Schütze, perfekt sogar bei den Zweiern (3/3). Und mit seinem Kampfgeist gelangen ihm 4 Steals und nervte die Warriors-Ofense
Zahlereien
0/4: Die traurige Dreierbilanz von Bobby Hield, von Warriors-Coach Steve Kerr eigentlich als Scharfschütze erhofft. Letztlich enttäuschte er ebenso wie Jimmy Butler, dessen besten Tage wohl wirklich gezählt sind.
Ausblick der Sieger
Egal ob gegen die Oklahoma City Thunder oder die Denver Nuggets – die Timberwolves gehen als Außenseiter ins Conference Finale, das sie wi im vergangenem Jahr erreicht haben. Als sehr gefährlicher Außenseiter, möchte ich allerdings angesichts der sehr ausgeglichenen und ziemlich fitten Truppe anmerken. Stark sowohl in Offensive (Edwards, Randle) und Defensive (DiVincenzo, Gobert) und eben mit einem Jahr mehr Erfahrung im Vergleich zu der Serie 2024 gegen die Dallas Mavericks.
Und die Verlierer?
Ich befürchte, eine große Ära nähert sich seinem Ende. Die Warriors haben das letzte Jahrzehnt geprägt, und vor allem de unglaubliche Dreierkönig Steph Curry hat eine ganze Sportart verändert. Doch jetzt sind die verbliebenen Meister (Curry, Green) in die Jahre gekommen, ebenso Jimmy Butler und Bobby Hield. Jetzt gilt es, einen guten Übergang zu schaffen, vielleicht mit den Säulen Podziemski und Kuminga. Mit einem wieder gesunden Curry reicht das dann vielleicht sogar für die Play-offs, aber als echten Meisterschaftsanwärter sehe ich das Team aus San Francisco die nächsten Jahre eher nicht.
Ansetzung heute
Fr., 02:30: Denver Nuggets – Oklahoma City Thunder (2:3)
Ansetzung morgen
Sa., 02:00: New York Knicks – Boston Celtics (3:2)
von Münchner Löwe | Mai 14, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NHL
Höchste Zeit, dass ich mich näher mit den Play-offs in der stärksten Eishockey-Liga der Welt beschäftige.4 Partien sind jeweils in der 2. Runde gespielt und die besser gesetzten Teams haben durchweg zu kämpfen. In 3 der 4 Serien führen die „Gäste“ mit 3:1, den vermeintlichen Favoriten, darunter die Conference-Ersten Washington und Winnipeg, droht ein frühes Aus, wenngleich in der NHL dieser Rückstand öfter aufgeholt wurde, zuletzt 2023 von den Florida Panthers.
EASTERN CONFERENCE
(1) Washington Capitals – (4) Carolina Hurricanes (1:3)
Der Ligaprimus im Osten aus der Hauptstadt hat gegen das ausgeglichene Team aus Carolina erhebliche Probleme. Die Hurricanes überzeugten in den beiden Heimspielen und transportierten ihr geklautes Spiel 1 zu einer 3:1-Führung. Eine Bank im tor ist Frederik Andersen mit einer starken Fangquote von 0.935. Er kassiert nur 1,41 Tore pro Spiel, ein Topwert.
Topscorer der Play-offs bei den Hurricanes ist der Finne Sebastian Aho mit 10 Punkten (3 Tore/7 Assists) bei den Capitals scorte Dylan Strome mit 11 Punkte (2/9) am erfolgreichsten.
🧠❤️ Hurricanes
(2) Toronto Maple Leafs – (5) Florida Panthers (2:2)
Die normale Serie mit 4 Heimsiegen in 4 Spielen. Der Ttielverteidiger aus Florida, der in der ersten Runde schon als schlechter gesetztes Team die Tampa Bay Lightning eliminiert hatte, behielt n den beiden Spielen zu Hause die Nerven undkonnte die Serie ausgleichen. Alle Partien verliefen bisher sehr knapp und hätten allesamt auch andersrum ausgehen können.Panters-Goalie Sergei Bobrowski brillierte beim 2:0 in Game 4 mit einem Shutout.
Die Maple Leafs tragen die kanadischen Hoffnungen im Osten, doch der Weg ins Stanley-Cup-Finale ist noch weit. Ein Hoffnungsträger ist William Nylander mit starken 15 Punkten (6/9), während Austin Matthews noch nach seine Form sucht.
🧠❤️ Maple Leafs
WESTERN CONFERENCE
(1) Winnipeg Jets – (3) Dallas Stars (1:3)
Da bin ich zwiegespalten, gebe ich offen zu. Hier ein kanadisches Team, dort „meine Finnen“, die bei den Dallas Stars mittlerweile den 1. Sturm bilden und äußerst erfolgreich sind (plus die 2 Verteidiger Heiskanen und Lindell.
Gerade die beiden Februar-Neuzugänge Mikko Rantanen und Mikael Granlund haben das Team erheblich verbessert. Rantanen ist gar der Topscorer der diesjährigen Play-offs mit 19 Punkten (9/10), Granlund gelang gestern Nacht ein Hattrick beim 3:1 zu Hause.
Die Jets ihrerseits verzweifeln förmlich am Stars-Torwart Jake Oettinger, während auf ihrer Seite der sonst so zuverlässige connor Hellebuyck ungewohnte Unsicherheiten zeigt.
🧠 Stars. ❤️Stars
(2) Las Vegas Knights – (6) Edmonton Oilers (1:3)
Nach den beiden Niederlagen zum Auftakt der 1. Runde gegen die LA Kings läuft es prächtig für die Kanadier, die danach insgesamt 6 Spiele in Folge gewannen, fünf hintereinander gar nach einem Rückstand (Rekord). Nicht einmal von der Heim-Niederlage gegen Las Vegas in Spiel 3 haben sie sich aus der Bahn werfen lassen, in Spiel 4 überzeugte vor allem auch die oft gescholtene Abwehr und Torwart Scotie Skinner.
Auch wenn wie Conor McDavid (5/12) und Leon Draisaitl (5/10) wider mal die interne Scorerwertung ansführen, sie sind dieses Jahr nicht auf sich allein gestellt. So punkteten in Spiel 4 die Oldies Adam Henrique(35) und Patrick Kane (33) aus der 3. Reihe jeweils gleich doppelt, das nimmt viel Last von den Superstars.
Gerade die Rückkehr von Kane nach langer Pause könnte noch zum Glücksfall werden, wobei die Knights nicht unterschätzt werden dürfen, aber das gilt für alle 1:3-Teams.
🧠❤️Oilers
Ansetzungen heute
Do., 01:00: Toronto Maple Leafs – Florida Panthers (2:2)
Do., 03:30: Las Vegas Knights – Edmonton Oilers (1:3)
Ansetzungen morgen
Fr., 01:00: Washington Capitals – Carolina Hurricanes (1:3)
Fr., 03:30: Las Vegas Knights – Edmonton Oilers 1:3
Fr., 22:00: Florida Panthers – Toronto Maple Leafs
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