von Münchner Löwe | März 18, 2025 | Fußball, MLB, Olympia, ski alpin, Wintersport, Wochenvorschau
Länderspiele, bei denen es sogar um etwas geht, vielfach Abschied von den Wintersport-Weltcups und der Beginn der MLB – das sind nur die Höhepunkte einer wieder pickepackevollen Sportwoche. In der passenderweise in Griechenland, also der olympischen Wiege, auch der neue IOC-Präsident und somit der Nachfolger von Thomas Bach gewählt wird, über dessen Amtszeit ich den Mantel des Schweigens hüllen will …
2 Duelle gegen den Angstgegner
Deutschland gegen Italien – das ist immer noch eine der klangvollsten Duelle im Weltfußball. Das sind weiterhin die beiden erfolgreichsten europäischen Teams (beide viermal Weltmeister). Jetzt treffen sie in Hin- und Rückspiel des Nations-League-Viertelfinals aufeinander. Rein statistisch brauchen die Deutschen gar nicht anzutreten, denn in Pflichtspielen sind sie immer noch sieglos gegen die Azzurri (der Erfolg im EM-Viertelfinale 2016 gilt als Remis, weil erst im Elferschießen gesichert). Ausgetragen werden die beiden Partien in den jeweiligen Fußballtempeln des Landes, am Donnerstag in San Siro zu Mailand, am Sonntag im Dortmunder Westfalenstadion (jeweils 20:45). Dort war ich 2006 live vor Ort und auf Strafraumhöhe des Grosso-Tores, als Italien im WM-Halbfinale die deutschen Titelhoffnungen beendete.
Ich habe die Italiener seit ihrer desaströsen EM 2024 nur rudimentär verfolgt; immerhin haben sie sich in ihrer Gruppe gegen Belgien durchgesetzt und auch gegen Frankreich nicht schlecht ausgesehen. Zu welchen Taten sie fähig sind, kann ich daher schwer beurteilen. Das Team setzt sich größtenteils aus den Serie-A-Top-Mannschaften Inter, Napoli und Atalanta zusammen. Bayern-Fans werden besonders interessiert auf die Inter-Spieler schauen, dem Viertelfinal-Gegner der Münchner in der Champions League.
Die Deutschen müssen unter anderem auf Ausnahmespieler Florian Wirtz verzichten, dennoch sind sie leicht zu favorisieren. Der besondere Reiz: Wer sich in diesem Duell durchsetzt, wird Gastgeber des Final Four der Nation League sein.
Auch die anderen 3 Viertelfinali klingen durchaus reizvoll: Dänemark – Portugal, Kroatien – Frankreich und vor allem Holland – Spanien. Leider hat die UEFA (bzw. die jeweiligen Verbände) alle Begegnungen am Donnerstag und Sonntag zur gleichen Zeit angesetzt.
Ansonsten gibt es zahlreiche Relegationsspiele um Auf- und Abstieg der verschiedenen Ligen der Nations League. Ins Auge für mich als austriaphiler stechen die beiden Duelle zwischen Österreich und Serbien um einen Platz in der A-Gruppe. David Alaba ist zurückgekehrt ins Team, dafür fehlt Marcel Sabitzer.
Tuchel greift ein
England hat Gruppenerster einer B-Liga-Gruppe schon den direkten Aufstieg geschafft. Die Three Lions beginnen am Freitag bereits ihre WM-Qualifikation 2026 zu Hause gegen Albanien, dem am Montag gegen Lettland eine weitere machbare Heimpartie folgt. Es ist das mit Spannung begleitete Debüt von Trainer Thomas Tuchel. Die englischen Presse und/oder Experten-Scharfschützen, die ihm (hoffentlich nur mit Worten) Böses tun wollen, liegen schon bereit und warten förmlich auf einen Fehlstart.
Zwei weitere volle Spieltage gibt es in Südamerika. Dort kann Argentinien mit Erfolgen in Uruuay und daheim gegen Brasilien schon das WM-Ticket fix buchen. Allerdings muss der Weltmeister offenbar auf Lionel Messi verzichten.
Preuß kämpft um die Kugel
Ausklang der Biathleten am Holmenkollen. Unweit von Oslo kämpft Franziska Preuß um den Gesamt-Weltcup: 3 Rennen stehen für die Frauen (auch für die Männer) noch aus: Sprint, Verfolgung und Massenstart. Die Deutsche hat noch 40 Punkte auf die letzte verbliebene Konkurrentin Lou Jeanmonnet aus Frankreich. Rechenspiele verkneife ich mir: Die Form spricht eher für Jeanmonnet, der kleine Vorsprung für Preuß.
Bei den Männern feiern die Böe-Brüder Tarjej und Johannes Tignes vor heimischer Kulisse Abschied vom Leistungssport. Die beiden haben das vergangene Jahrzehnt geprägt. Johannes Tignes war der noch begabtere und auch erfolgreichere, der sogar vermeintlich unerreichbare Rekorde von Ole Einar Björndalen übertroffen hat. Der norwegische Ersatz-Armada (um den potenziellen Weltcupsiege Sture Lagreid) steht schon bereit.
Die besten Skifahrer haben sich in die USA aufgemacht, wo in Sun Valley ab Samstag das Weltcup-Saisonfinale ansteht mit je 4 Rennen für Frauen und Männer in allen Disziplinen. Die beiden Gesamtsieger stehen fest mit Federica Brignone und Marco Odermatt. Der Schweizer hat auch schon die Kleine Kristallkugel in Super-G und Riesenslalom sicher und dürfte sich auch die Abfahrtswertung holen, wo ihm ein 12. Platz im Duell gegen Landsmann und Weltmeister Franjo von Allmen reicht.
Hochspannung dagegen in allen Disziplinen bei den Frauen, wo es noch heftige Duelle um die Kugeln gibt. Brignone hat in Abfahrt, Super-G und Riesenslalom gute Chancen, kann jeweils triumphieren, aber auch leer ausgehen.
Und dann sind da noch die österreichischen Männer, die noch 4 Rennen haben, um eine Schmach ersten Grades zu vermeiden. Immer noch sind sie ohne jeden Rennsieg in einem Weltcup, und die Abfahrer sogar ohne jeden Podestplatz. Beides hat es in einer Saison noch nie gegeben. Ernsthaft vermeiden können dieses Debakel der selbsternannten Skination Nummer 1 nur Vincent Kriechmayr in Abfahrt und Super-G sowie Manuel Feller im Slalom. Dort hat der Norweger Henrik Kristoffersen die besten Chancen auf die Kugel und kann auch den Schweizer Totaltriumph gegen Luc Meillard vermeiden.
Schlägerschwingen in Japan
Wie im vergangenen Jahr beginnt die Major League Baseball ihre Saison mit 2 Partien in Asien, diesmal in Japan. Heute und am Mittwoch treffen im Tokio Dome die Chicago Cubs und Titelverteidiger Los Angeles Dodgers aufeinander. Beide Teams erweisen den Gastgebern die Ehre und stellen in der ersten Partie japanische Starting Pitcher auf. Außerdem wird sich auf Dodgers-Seite der zurzeit weltbeste Baseballer Shohei Ohtani vor heimischen Publikum die Ehre geben, allerdings nur als Schlagmann und nicht als Werfer. Mal sehen, ob sich das im Verlauf der langen Saison ändert (jedes Team hat bis Ende September 162 Partien zu absolvieren).
Ich verkneife mir tiefere Analysen. Die Dodgers sind wieder klare Titelfavoriten. Interessant wird das New Yorker Fernduell der Yankees und Mets sein, wo es in der Off-Season den spektakulärsten Wechsel gab, als Juan Soto von den Yankees zu den Mets übersiedelte. Dort verdient er die nächsten 15 Jahre die Kleinigkeit von 765 Millionen Dollar. So ein hohes Fixgehalt hat es weltweit im Sport noch nicht gegeben, dagegen sind Bundesliga-Profis mit nur gut 20 Mio+/Jahr arme Schlucker. Und alles ohne Sondervermögen der Mets, ein milliardenschwerer Besitzer genügt …
Aus deutscher Sicht interessant: Der Berliner Max Kepler hat vor seiner 10. Saison das Team gewechselt und schwingt jetzt für die Philadelphia Phillies den Schläger. Im Spring Training hat er durchaus einen guten Eindruck hinterlassen, hnachdem es zuletzt für die Minnesota Twins überhaupt nicht mehr lief. Die Phillies gehören zum erweiterten Favoritenkreis und müssten die Play-offs sicher erreichen. Dort wird eh völlig neu abgerechnet.
Coe oder Samaranch – oder die große Überraschung?
Das Internationale Olympische Komitee wählt am Donnerstag einen neuen Präsidenten. Sechs Männer und eine Frau (die ehemalige Weltklasseschwimmerin und Olympiasiegerin Kirsty Coventry) bewerben sich zur Nachfolge von Thomas Bach, der nach 12 Jahren eher unfreiwillig abtritt, weil die Statuten keine dritte Amtszeit erlauben. Als klare Favoriten gelten Sebastian Coe, der ehemalige Spitzenläufer (ebenfalls Olympiasieger) und langjährige Chef des Welt-Leichtathletik-Verbandes, und Juanito Samaranch, Sohn der sehr zweifelhaften IOC-Ikone Juan Samaranch. Der ehemalige Minister unter General Franco leitete das IOC mehr als 20 Jahre lang und hat es vom reinen Amateursport ins Profitum geführt mit einigen Vorteilen (endlich auch die Profis dabei und nicht nur (Staats)-Amateure und vielen Nachteilen wie zB die Übervermarktung und extremer Gigantismus.
Beide Kandidaten sind nicht unbedingt Bachs Freunde; vor allem nicht Coe, der sich klar gegen russische Wiedereingliederung positioniert (dies aber offenbar schon wieder abschwächt) und sogar Olympia-Preisgelder für die Leichtathletik-Gewinner auslobte und vergab, ein absolutes NoGo für den Deutschen.
Doch Bachs Favoritin Coventry gilt gerade in diesen politisch so heiklen Phasen (vor allem Olympia 2028 in LA, also im Trump-Land USA, wirft jetzt schon seine Schatten) als zu schwach (was allerdings nichts heißen mag bei den teilweise so alten wie unberechenbaren IOC-Granden, die zur Wahl schreiten). Zumal die Wahl Coventrys durchaus ihren Charme hätte, weil sie die erste Frau wäre an der IOC-Spitze, zudem die erste Afrikanerin und mit 41 Jahren fast unverschämt jung. Ein junges Füllen würde die IOC-Lemuren anführen …
Gewählt wird in einem Luxus-Resort am Peloponnes, nicht besonders weit von Olympia entfernt, dem alle IOC-Mitglieder einen Besuch abstatten wollen. Das Wahlprozedere ist klar und doch für Mauscheleien aller Art offen. Im ersten Wahlgang braucht es eine absolute Mehrheit der Stimmen. Wenn es die nicht geben sollte, wovon alle Insider ausgehen, scheidet derjenige mit den wenigsten Stimmen aus. Das wiederholt sich, bis nur noch 2 KandidatInnen übrigbleiben oder in einem Wahlgang es schon eine absolute Mehrheit gibt. Dann beginnt für die verbliebenen Kandidaten das Gefeilsche um die Stimmen der Ausgeschiedenen. Als leichter Favorit wird Samaranch jr. gehandelt, weil er in der süd- und mittelamerika-Fraktion als besonders gut vernetzt gilt. Und Kontakte zählen viel mehr als Programme. Je intransparent, desto IOC.
Disclaimer: Ich habe den Wahlmodus korrigiert auf Hinweis des Lesers MarioP bei
https://www.allesausseraas.de/dienstag-18-03-2025/#comment-870257
Und sonst?
- Handball: Die Bundesliga nutzt die Fußball-Bundesliga-Pause mit einigen Top-Partien. Zur angestammten Sportschauzeit überträgt die ARD am Samstagabend das Verfolgerduell (und Nordschlager) SG Flensburg-Handewitt gegen THW Kiel. Tags zuvor empfängt Meister SC Magdeburg den Zweiten Füchse Berlin. Tabellenführer Hannover-Burgdorf muss bereits am Donnerstag ziemlich ersatzgeschwächt die Hürde Rhein-Neckar Löwen nehmen, die oft schon zum Stolperstein für Favoriten wurde.
- Basketball: Der FC Bayern kann mit einem Sieg bei Baskonia die jüngste Heimniederlage gegen Anadolu Efes wieder wettmachen und Platz 5 in der Euroleague festigen. In der Bundesliga haben die Münchner nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Ulm weiter Platz 1 inne, den sie am Samstag mit einem Heimsieg gegen Rostock verteidigen dürften.
- Eishockey: Bis Sonntag stehen im DEL-Viertelfinale jeweils die Partien 2 bis 4 an. Am spannendsten dürfte die Serie zwischen den Adler Mannheim und Red Bull München werden. Dort werde ich am Sonntag beim 4. Spiel mit meinem guten Freund Stony live vor Ort sein im SAP Garden (Dein Fuß muss diesmal mitmachen …). Theroretisch ist zwar möglich, dass dann die Adler, die das erste Spiel am Sonntag gewonnen haben schon den Sack zumachen mit einem 4. Sieg, doch das würde mich schon sehr wundern.
In der DEL2 schwimmen die letzten Rettungsfelle der DEG davon: Denn diejenigen Teams (Weiden und Ravensburg), die nicht aufsteigen wollen/dürfen, liegen in ihren Play-off-Serien zurück.
- Wintersport: Skispiele in Lahti, wo Langläufer, Skispringer und Kombinierer sich zum Ausstand treffen. Der Anzugsskandal um die Norweger wirkt weiter, die Kräfteverhältnisse haben sich erneut geändet, jetzt sind die Deutschen plötzlich wieder da, während das lange dominierende Austria schwächelt. Wie das eine mit dem anderen zusammenhängt, darf sich jeder selbst zusammenreimen … Mir ist die eh geschwundene Skisprung-Lust völlig vergangen, auch wenn das meist fantastische Skifliegen eine Woche später in Planica schon lockt.
- Radsport: Mailand – San Remo ist das erste Monument, also einer der 5 ganz großen Klassiker. Und eines der ganz wenigen Rennen, das der überragende Fahrer dieser Zeit, Tadej Pogacar, noch nicht gewonnen hat. Das Profil mit dem legendären Poggio-Anstieg kurz vor Schluss, dem nur noch eine rasende Abfahrt folgt, ist nicht so sehr die Sache des Slowenen: Nichtsdestotrotz gehört er aufgrund seiner Dominanz zu den Favoriten, die wie immer bei der Clasicissima breit gestreut sind.
- Tennis: Sunshine-Doppel, 2. Teil: Nach Indian Wells und den dortigen Premierensiegern Mirra Andreewa und Jack Draper geht es Quer über Amerika von West-Kalifornien nach Miami/Florida, wo ab Mittwoch zehn Tage lang die besten Frauen und Männer das Racket schwingen. Titelverteidiger Jannik Sinner wird wegen seiner Doping-Sperre weiter fehlen, Titelverteidigerin Danielle Collins ist zwar dabei, aber höchstens Außenseiterin, weil ziemlich außer Form. Die Russin Andreewa ist zurzeit das Maß aller Dinge: Vor Indian Wells triumphierte sie auch beim top-besetzten Turnier in Dubai.
Deutsche Frauen sind vorerst nicht im Hauptfeld, sie alle scheiterten in der Qualifikation: Nur wenn noch mehrere Spielerinnen kurzfristig absagen, könnte wieder die Zeit für Lucky Lys als Nachrückerin (Lucky Loser) kommen. Alexander Zverev ist wie in Indian Wells als Nummer 1 gesetzt, doch nach den frühzeitigen Niederlagen zuletzt bei diversen Turnieren gehört er nicht zu den Favoriten. Vielleicht ist das gerade gut für den Hamburger.
- Formel 1: In Schanghai steht am Sonntag der 2. WM-Lauf an. Das Regenrennen von Melbourne lässt für mich zwar eine nachhaltligen Erkenntnisse zu, aber die McLarens um Sieger Lando Norris dürften erst mal das Maß aller Dinge sein.
von Münchner Löwe | März 17, 2025 | Gesellschaft
Als gäbe es zurzeit nicht genug schlimme Meldungen weltweit, auch noch dieses: AnNa R. von Rosenstolz ist im Alter von nur 55 Jahren völlig überraschend igestorben. Sie wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden, die Todesursache steht noch nicht fest, aber die Polizei ermittelt offenbar.
Rosenstolz ist vielleicht meine liebste deutsche Band, lustig, leicht verschroben,aber auch einfühlsam,. Das Duo bestand eben aus AnNa („das große N fand ich so hübsch beim Unterschriftenüben“) und Peter Plate, der die Texte und die meisten Arrangements schrieb, selbst immer wieder auch als Sänger auftrat mit meines Erachtens diesbezüglich eher bescheidenem Talent.
Der eher ruhige Peter und die temperamentvolle Anna mit ihrer tollen Stimme und Bühnenpräsenz passten toll zusammen. Leider habe ich sie nie live gesehen vor Ort, aber zwei DVDs zu ihren Auftritten (einer auf der Waldbühne) sind mehr als ein schwacher Trost.
Kurz nach der Wende kamen die beiden zusammen, zunächst eher was für den Berliner Untergrund und vor allem die Schwulenszene (Peter Plate war homosexuell, nicht dass das wichtig wäre). Erstmals der größeren Öffentlichkeit bekannt wurden sie 1997 mit einem Auftritt in der ZDF-Hitparade und erst recht beim deutschen Vorentscheid um den ESC, als sie 1998 Zweite hinter dem absurd gehypten Guildo Horn wurden. Ihre frühen Stücke waren zum Teil auch provokant und frivol, sie wurden zu Ikonen der LGBTQ+-Community, sie engagierten sich unter anderem für die AIDS-Hilfe und freie Sexualität. Mit der Zeit wechselten sie immer mehr vom Chanson zu Rock, immer allerdings sangen sie Deutsch.
Alle Fans waren perplex, als sich Anna und Peter 2012 trennten, nach sehr erfolgreicher Zeit und 12 Alben, von denen zumindest die späteren Werke allesamt weit weit an die Spitze der Charts gelangten. Anna versuchte sich bei Gleis8, zuletzt startete sie eine Solokarriere und wollte 2025 groß auf Tour gehen. Sie hatte noch so viel vor, und sie ist viel zu früh von us gegangen
R.I.P., liebe AnNa. Wenigstens die Engerl freuen sich über Deine Musik.
von Münchner Löwe | März 14, 2025 | Formel 1
Ich habe es in meiner Wochenvorschau glatt vergessen oder besser gesagt verdrängt: Dieses Wochenende startet in Melbourne die Formel-1-Saison. Auch wenn mein Interesse an der Königsklasse des Motorsports mit den Jahren erheblich gesunken ist (wie groß war das beim ORF in den 70ern und 80ern mit den Prüllereien, seufz), ein gewisses Kribbeln gerade zum Saisonstart ist gegeben, weil doch einige Fragen offen sind,: Auf die bisherigen Tests gebe ich wenig bis nichts, klare Antworten habe ich ebensowenig weit weg vom Geschehen. Alle Expertisen laufen allerdings darauf hinaus, dass es mit einer Alleinherrschaft eines einzigen Teams vorbei sein dürfte. Die Formel 1 hat sich hübsch gemacht; sie feiert ja im Mai den 75. Geburtstag.
Allgemeine Fakten
Gleich 24 Rennen sind bis zum 7. Dezember geplant, wenn im besten Fall erst in Abu Dhabi die WM entschieden wird. Was für eine Parforcejagd quer über den Erdball. In der Heimat des Motorsports Europa sind es allerdings nur noch 10 Veranstaltungen. Deutschland ist wie in den vergangenen Jahren nicht mehr dabei, weil weder Nürburg- noch Hockenheimring die aufgerufenen Irrsinnssummen aufbringen können und wollen. Auch Frankreich schaut nur von außen zu.
Einmal gibt es den berüchtigten Triple-Header mit 3 Rennen an 3 Wochenenden hintereinander (18. Mai bis 1. Juni), gnädigerweise alle in Europa, also ohne große Reiserei. 4 Rennen sind in Anrainerstaaten des Persischen Golfs (hier ist das Geld ja kein Problem), 3 in den USA (Miami, Austin und Las Vegas). Der Rest verteilt sich auf Asien (China, Japan, Singapur) und Amerika (Brasilien, Mexiko, Kanada) und eben der Saisonstart in Australien.
An 6 der 24 Wochenenden gibt es auch wieder die sogenanten Sprintrennen am Samstag mit etwa einem Drittel der Renndistanz. Gerade am Saisonende, wenn es in 3 der 6 Austragungsorte zusätzliche Punkte gibt, könnten diese mitentscheiden im WM-Kampf. Ich pesönlich bin kein großer Freund dieses Formats, die „tolle Spannung und Action“, die vesprochen wird, konnte ich bisher nicht entdecken.
Wie gehabt gehen 10 Teams mit 20 Fahrern an den Start. Erst 2026 greift mit dem US-Konsortium um Cadillac ein 11. Rennstall ins Geschehen ein (nach alangem Hin und Her und Androhen einer Klage). Für 2026 ist auch der Einstieg des Audi-Teams geplant, in dem Sauber aufgehen soll. Wie sich das entwickelt, dürfte einer der interessantesten Begleiterscheinungen des Jahres sein. Nicht nur ich habe da noch einige Fragezeichen.
Sechs neue Piloten (mein früherer Sportchef Jürgen Leibner hasst dieses Wort im Mortorsport) werden eine ganze Saison in Angriff nehmen. Sehr gespannt bin ich auf den Neuseeländer Liam Lawson (Red Bull) und Kimi Antonelli (Mercedes), die in absolut konkurrenzfähigen Autos (RB mehr, Mercedes weniger) auf jeden Fall in die Punkteränge fahren müssten.
Das Gegenstück ist Fernando Alonso: Der Spanier ist seit 2001 in der Formel 1 dabei und hat bisher 403 (!) Rennen in der Königsklasse bestritten, einsamer Rekord. Ebenso ein ganz alter Hase ist der 7-fache Weltmeister Lewis Hamilton, der 2007 sein erstes von 355 Rennen bestritt, von denen er 105 gewann (Rekord).
Wie stark sind Verstappen und sein Red Bull?
Viermal in Folge ist der Holländer in seinem Brauserennstall Weltmeister geworden. Doch zumindest in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres war zumindest sein Auto nicht mehr haushoch überlegen, wie auch die bescheidenen Ergebnisse des Teamkollegen Sergieo Perez und vor allem der Verlust der Konstrukteurs-WM an McLaren zeigten Immerhin überwand Verstappen mit seiner fahrerischen Ausnahmeklasse sein Sommer-Tief und fuhr letztlich souverän zum Titel. Die Frage ist: Kann sich der Holländer neu motivieren, vielleicht tatsächlich angepickt durch die erwachende Konkurrenz, vor allem der Ferraris und McLarens?
Interessant wird sein, wie sich der Neuseeländer Liam Lawson bei seiner ersten vollen Saison macht, noch dazu in einem absoluten Topteam. Ketzerisch gefragt: War der gefeuerte Sergio Perez tatsächlich so eine Graupe oder hat die fahrerische Ausnahmestellung von Verstappen grundsätzliche Schwächen des Teams kaschiert?
Härteste Konkurrenten
Das dürften McLaren und Ferrari werden, die ich auf Augenhöhe sehe. McLaren sicherte sich schon 2024 die sehr begehrte Konstrukteurs-WM, und Lando Norris durfte sich zumindest bis Spätherbst sogar Hoffnungen auf den Einzeltitel machen. Das britische Team vertraut erneut auf die Paarung Lando Norris/Oscar Piastri. Faustpfand und vielleicht Problem zugleich: Beide Fahrer sind erst mal absolut gleichberechtigt, könnten sich also gegenseitig Punkte wegnehmen. Auch stellt sich die Frage, ob die Briten den nächsten Entwicklungsschritt schaffen und ob vor allem Norris seine Leichtsinnsfehler abstellt.
Auch Ferrari geht mit 2 auf dem Papier gleichstarken und -berechtigten Fahrern ins WM-Rennen. Der Unterschied: Lewis Hamilton muss sich nach seinem Wechsel von Mercedes neu orientieren, integrieren, was angeblich hervorragend gelungen ist. Allerdings hat der Engländer auch neue Motivation bei den Italienern, immer noch das Herzensteam vieler Formel-1-Fans. Charles LeClerc ist der Alteingesessene, der das Feld bestimmt nicht kampflos überlassen wird. Eine Frage: Befruchten sich die beiden oder behindern sie sich einander? Und was bedeutet der Abgang des im Team sehr beliebten Carlos Sainz?
Die Silberpfeile
„Zwischen Baum und Borke“ – das trifft es doch gut. Allgemein gilt Mercedes für zu schwach, als dass es ernsthaft in den Titelkampf eingreifen könnte. Andererseits ist vielleicht mit dem Abgang von Lewis Hamilton (und seiner bisweilen zur Schau gestellten Lustlosigkeit) auch ein wenig Mehltau beseitigt. An der fahrerischen Klasse von George Russell gibt es wenig Zweifel, und Kimi Antonelli hat schon angedeutet, dass er zu großen Taten befähigt ist. Wahrscheinlich werden die Silberpfeile tatsächlich nicht ganz vorne mitmischen können, für Tagessiege dürfte es allerdings ebenso reichen wie für den (sinnlosen) Titel „Best of the Rest“.
Zwischen Hoffen und Bangen
Zwei Teams sehe ich auf dem Sprung nach vorn: Aston Martin und Haas. Die Hoffnungen bei Aston Martin trägt vor allem ein Name: Technikgenie Adrian Newey, bei dem bisher fast alles zu Gold wurde, was er angepackt hat, zuletzt beim Wunderauto Red Bull. Auch wenn das Projekt mittel- und langfristig angelegt ist – schon 2025 müssten wir erste Früchte in Form von Erfolgserlebnissen sehen.
Haas hat sich mittlerweile in der Formel 1 eingelebt: Der in den US-Serien sehr erfolgreiche Rennstall hat die Eigenheiten der Königsklasse gelernt und dürfte den Aufwärtstrend fortsetzen. Ganz nach vorne werden sie noch nicht eindringen, zumindest nicht regelmäßig, aber sie könnten erstaunliche Rennverläufe durch Wetterkapriolen und Ähnliches (Gelbphasen zum richtigen Zeitpunkt) durchaus nutzen.
Es kann nur besser werden
Die traurigen 4 heißen Alpine, Williams, Sauber und Racing Bulls, die allesamt nur positiv überraschen können. Sie dürften mit der Spitze Nullkommajosef zu tun haben, es bleiben allerdings Abstauberpunkte, wenn die anderen Teams patzen. Die 8 Fahrer werden sich bemühen, Talentproben ihres großen Könnens abzuliefern und sich für höhere Aufgaben empfehlen. Die Rennställe ihrerseits werden ihre Boliden schon aufs Jahr 2026 trimmen.
Wenn mich nicht alles täuscht, werden sie sich dennoch spannende Rennen im Rennen liefern, weil ein Konstrukteursplatz 7 sehr viel besser dotiert ist als der 10. Rang.
Fernsehen
Zu sehen ist das Ganze komplett nur bei Sky, das an allen Rennwochenenden jede Trainingssession, jedes Qualifying, jeden Sprint und natürlich jedes Rennen live zeigen – mit ewig langer Vor- und Nachbetrachtung auf einem eigenen Kanal.
RTL hat wie vergangenes jahr eine Sublizenz für 7 Rennen erhalten und ist unter anderem beim Europa-Auftakt in Imola (18. Mai) dabei, aber auch in Kanada zur besten Sendezeit (25. Juni), beim tollen Ardennenkurs in Spa (27. Juli).
Der RTL-Bezahlsender RTL+ hat Rechte an mehreren Qualifikations-Sessions und Sprintrennen.
Als Kommentatoren werden wir alte Bekannte wiedertreffen bei Sky (Sascha Roos, Ralf Schumacher) und RTL (Heiko Waßer, Christian Danner).
Jetzt habe ich mich tatsächlich selbst angefixt und freue mich zumindest auf Australia.
von Münchner Löwe | März 11, 2025 | Wochenvorschau
Raw Air unter Beobachtung
Ausnahmsweise beginne ich die Vorschau mit Skispringen. Die Sportart ist wegen des Anzug-Betrugs der Norweger schwer in Vewrruf geraten. Ausgerechnet jetzt startet die Raw Air, die norwegische Serie, vergleichbar mit der deutsch-österreichischen Vierschanzentournee. Es beginnt schon am Donnerstag am legendären Hlmenkollen und setzt sich am Wochenende auf de Skiflugschanze in Vikesund fort. Übrigens für Frauen und Männer, das ist der große Unterschied zur Tournee.
Die Anzugs-Detektive stehen schon bereit, wie sich gerade das Norge-Team zusammensetzt (der Cheftrainer ist ja suspendiert), ist die große Frage. Ein Springen nur auf Bewährung also.
Langatmiger Dienstag, spannender Mittwoch
So könnte ich etwas boshaft und vereinfacht die Achtelfinal-Rückspiele der Champions League bezeichnen. Am heutigen Dienstag verteidigen 3 Teams ihre Auswärtssiege aus dem Hinspiel. Dazu das deutsche Duell zwischen Bayer und Bayern, das allerdings durch das klare 3:0 der Münchner viel an Brisanz verloren hat, zumal der mit Abstand beste Leverkusener Spieler Florian Wirtz verletzt pausieren miuss.
Am spannendsten dürfte esnoch in der Anfield Road zugehen. Der heimische FC Livepool hat zwar das Hinspiel bei PSG mit 1:0 gewonnen, dies laag aber einzig und allein am überragenden Torwart Allison, der auch die schwierigsten Bälle entschärfte. Zu welchen Taten die Pariser auswärts in de Lage sind, können leidvoll die Stuttgarter bestätigen , die im entscheidenden Vorrundenspiel mit 4:1 aus der eigenen Arena geschossen wurden.
Am Mittwoch sind immerhin 2 Partien voller Brisanz und Spannung, dem Spielplanern sei dank auch noch zu unterchiedlcihen Zeiten. Der BVB geht mit einem 1:1 ins Rückspiel beim OSC Lille. Ich sehe die Chancen 50 zu 50, ein klarer Sieg hier ist genaus möglich wie ein klarer Sieg dort. Tagesform, allerdings ist Lille enorm heimstark.
Danach das Madrider Derby Atlético vs Real, Teil II. Real hat das Hinspiel mit 2:1 gewonnen. Für die Königlichen spricht, dass sie sich gegen den „kleinen“ Stadtrivalen in de Champions League stets durchgesetzt haben. Für Atlético die unvergleichliche Atmosphäre im Metropolitano und Trainerfuchs Diego Simeone. Dennoch sehe ich leichte Vorteile für Real, das Team kann einfach Königsklasse
Achtelfinale, Rückspiele (Hinspielergebnis)
Di., 18:45: FC Barcelona – Benfica Lissabon (1:0)
Di., 21:00: Bayer Leverkusen – Bayern München (0:3)
Di., 21:00: FC Liverpool – Paris St. Germain (1:0)
Di., 21:00: Inter Mailand – Feyernoord Rotterdam (2:0)
Mi., 18:45: OSC Lille – Borussia Dortmund (1:1)
Mi., 21:00: Atlético – Real (1:2)
Mi., 21:00: Aston Villa – FC Brügge (3:1)
Mi., 21:00: FC Arsenal – PSV Eindhoven (7:1)
Am Donnerstag gibt es die Achtelfinal-Rückspiele in Europa und Conference League. Die in der Bundeslga gerade schwächelnde Eintracht aus Frankfurt verteidigt zu Hause gegen Ajax Amsterdam einen wertvollen 2:1-Vorsprung.
Beachtenswert vor allem der Auftritt von Manchester United gegen Real Soiedad, bei dem die Red Devils nach dem 1:1 in Spanien ihre letzt Titelchance der Saison wahren wollen.
In der Conference League gibt es keinen deutschen Vertreter mehr. Rapid Wien ist zu Hause nach de eher unglücklichen 1:1 bei Banja Luca klarer Favorit aufs Weiterkommen.
In der DEL wirds ernst
Die Viertelfinali (Modus Best of 7) beginnen am Sonntag. 2 Partien stehen schon fest: Die Adler Mannhiem empfangen Red Bull München, die Fischtown Penuins die Kölner Haie. Titelverteidiger Eisbären Berlin und der DEL-Erste EHC Ingolstadt warten noch auf ihre Gegner, die in 2 Pre-Play-off-Serien ermittelt werden. Das kann heute schon passieren, wen die Straubing Tigers und Nürnberg Ice Tigers ihren Heimsiegen gegen die Löwen Frankfurt und Schwenningen Wild Wings auch Auswärtserfolge folgen lassen. Eine eventuell notwenidge 3. Partie würde am Donnerstag in Straubing repektive Nürnberg stattfinden.
Kampf dem Inselgrün
Die Players Championships in Ponte Vedra gelten als das inoffiezielle 5. Major der Golfprofis. De rPlatz hat eines der spektakulärsten Löcher der gesamten US-Tour. Auf der 17. Bahn müssen die Spieler vom Abschlag weg nämlich ein Inselgrün treffen. Aus 121 Metern sollte das für einen Könner kein Problem sein, doch viele (Sieg)-Hoffnungen landeten im Wasser, gerade auch auf den letzten beiden Runden, wenn es ums Eingemachte geht und der Wind dem Ball ein Eigenleben gibt. Einmal trug gar eine Möwe einen Ball auf und davon. Angeblich versenken Golf-Amateure während eines Jahres 50.000 Bälle im Wasser, die eigens angestellte Taucher wieder herausfischen.
Der Deutsche Martin Kaymer feierte hier einen seiner größten Erfolge, als er 2014 triumphierte. Allerdings ist er dieses Jahr erstmals nicht mehr dabei wohl aber sine Landsleute Stephan Jäger un Mathias Schmidt. Wie immer im Golf ist der Kreis der Favoriten riesengroß.Mittendrin unter den Favoriten ist der Österreicher Sepp Straka, der gar die Jahreswertung der PGA Tour anführt.
Und sonst?
- Bundesliga: Die Meisterschaft scheint für die Bayern entschieden, also rückt der Abstiegskampf in den Blickpunkt. Dabei kommte es am Sonntag zum Duell Letzter gegen Vorletzter (Heidenheim gegen Kiel), wo beiden Teams nur ein voller Erfolg wirkllich weiterhilft.
Ansonsten nimmt aber auch das Rennen um die internationalen Plätze Fahrt auf, wo sich noch die Hälfte der Liga mehr oder weniger gute Chancen ausrechnen dürfen. Direkte Duelle sind da natürlich von besonderer Bedeutung (das legendäre (6-Punkte-Spiel). Am Samstagabend etwa kämpft Borussia Dortmund bei RB Leipzig fst schon um die letzte Chance für die Champions League. In Mainz treffen mit dem FSV und dem SC Freiburg die beiden Überraschungsteams der Liga aufeinander; es geht tatsächlich um Königsklassenplätze.
Insgesamt spannend: Gibt es endlich mal wieder einen Heimsieg?
- 2. Bundesliga: Der HSV kann mit einem Auswärssieg beim 1. FC Magdeburg einen großen Schritt in Richtung Aufstieg machen. Magdeburg ist notorisch heimschwach, Hamburg notorisch März-schwach. Der 1. FC Köln ha gegen Mitabsteiger Darmstadt 98 zumindest auf dem Papier eine leichtere Aufgabe, aber was heißt das schon?
- Internationaler Fußball: Auch in England ist der Titelkampf praktisch entschieden: Brisanz verspricht das London-Derby zwischen Arsenal und Chelsea, wo es um die Stadtmeisterschaft geht. Beide Teams liegen gut im Rennen um Champions-league-Plätze, zumal aufgrund der guten internationalen Ergebnisse höchstwahrscheinlich auch der 5. Platz für die Königsklasse reichen wird.
Ein Topspiel steht in Italien an, wenn Atalanta Begamo den Tabellenersten Inter empfängt (So., 20:45). Gewinnt Atalanta, wäre man wieder mitten drin im Titelrennen. die dritte Anwärter SSC Neapel hat in Venedig eine lösbare Aufgabe, über die man aber auchn gerne stolpern kann.
In Spanien wiederum kommt es zum Topspiel Atlético gegen FC Barcelona (So., 21:00). Gewinnen die Madrilenen, würden sie wieder an Barca vorbeiziehen (mit einem Spiel mehr allerdings). Real Madrid, einen Punkt hinter Atlético, hat beim FC Villarreal eine sehr schwierige Aufgabe.
- Basketball: Die Terminhatz geht weiter: In der Euroleague empfängt der FC Bayern den türkischen Club Anaadolu Efes, der allerdings seine besten Tage (Sieg 2022) hinter sich hat. Mit einem Sieg könnten sich die Münchner in den Top 6 festsetzen. Vorher müssen sie noch am Dienstag das BBL-Auswärtsspiel gegen Bamberg bestreiten. Freak City hat allerdings viel von seinem Schrecken verloren. Nächsten Montag runden die Bayern ihre Woche mit dem Heimspitzenspiel gegen Ratiopharm Ulm ab.
- Handball: Hier machen Liga und Champions League Pause, es stehen EM-Qualifikationsspiele an. Die Deutschen bestreiten 2 Partien gegen Österreich, am Donnerstag in Wien, am Samstag in Hannover. Gewinnen sie zweimal, ist ihnen die EM-Teilnahme nicht mehr zu nehmen, aber die Österreicher hätten auch dann noch alle Chancen auf Platz 2 in der Gruppe, die die Schweiz und die Türkei komplettieren.
- Wintersport: Die Alpinen bestreiten ihr vorletztes Renn-Wochenende. Für die Frauen geht es mit einer Abfahrt und 2 Super-Gs für die letzten Plätze fürs Saisonfinale nächste Woche in den USA (vereinfacht: pro Disziplin die Top 25). Federica Brignone könnte sich mit entsprechenden Ergebnissen schon zur Gesamtweltcup-Siegerin küren.
Die Männer ziehen von Kvitfjell innerhalb Norwegens weiter nach Hafjell, wo ein Riesenslalom und ein Slalom anstehen. Österreich wartet noch auf einen Herrensieg in diesem Weltcup-Winter …
Auch die Biathleten biegen in die Zielgerade ein: Die Rennen auf der Pokljuka werden allerdings von schlechtem Wetter und Schnee-Bedingungen arg beeinträchtigt. Wie das Programm durchgezogen wird, steht noch in den Sternen.
Bob-WM, Teil 2 in Lake Placid. Im Vierer der Männer will Zweier-Weltmeister Francesco Freidrich das nächste Doppel perfekt machen. Härtester Konkurrent dürfte sein Landsmann Johannes Lochner sein, die beiden eint eine innige Feindschaft.
- Tennis: Das Masters-Turnier im kalifornischen Indian Wells (auch dieses gilt als 5. Grand Slam) biegt in die entscheidne Phase. Ab heute die Viertelfinali.Bei den Frauen sind die Top-8-Gesetzen durchweg noch dabei, bei den Männern mussten Alexander Zverev (Nr. 1), Novak Djokovic (6) und Andrej Rublew (7) früh die Segel streichen.
Achtung: In den USA ist schon Sommerzeit, der Zeitunterschied ist also eine Stunde weniger.
- Radsport: Die beiden Fernfahrten Paris-Nizza und Tirreno-Adriatico stehen im Blickpunkt dieser Woche.
von Münchner Löwe | März 11, 2025 | Allgemein, Wochenrückschau
Norweger geben Anzug-Betrug zu – ein bisschen
Über den Anzug-Skandal der norwegischen Skispringer bei der WM in Tronheim habe ich am Sonntag schon berichtet.
https://blickueberdenteich.de/anzugsskandal-ueberschattet-ein-fantastisches-skifest/
Nachdem das Norge-Team es zunächst mit Ausreden versucht hat, kam jetzt das Bekenntnis. Sportdirektor Jan-Erik Aalbu gestand die Manipulation und sprach wörtlich von „Betrug“. Allerdings will man die verbotenen Anzüge nur beim letzten Springen verwendet haben, als das gesamte Team disqualifiziert habe, darunter der Zweite Marius Lindvik.
Da sind doch große Zweifel erlaubt: Vielmehr reagiert Norge nach dem bekannten Drehbuch,nach dem alle ertappten Sünder in. Politik, Sport und Gesellschaft vorgehen: nur das zugeben, was nicht mehr abzustreiten ist. Hier war die „smoking gun“ das versteckt aufgenommene Video, das einen Betreuer beim Umnähen filmte. Für mich klingt das unglaubwürdig, dass die Springer erst beim letzten WM-Wettbewerb, als die Norweger vorher schon Medaillen satt abgeräumt haben, die verbotenen Anzüge verwendet haben. Ebenso unglaubwürdig ist die Aussage der Springer, die nichts von den veränderten Anzügen bemerkt haben wollen. Die bemerken doch nach hun deten Sprügen jede winzige Kleinigkeit am Material. Und das Team will sie ohne Hinweis aufs veränderte Material in einen entscheidenden Wettbewerb gelassen haben? Wers glaubt, wird selig. Verwiesen sei diehjenigen auch auf die norwegischen Trolle oder ierzulande aufs Christkind und Osterhase. Die gibt es sicher auch …
So bleibt ein Riesenschatten aufs Skifest. Insgesamt 7 Goldmedaillen holten norwegische Springer und Kombinierer bei der WM in Trondheim, sie alle müssen mit einem Sternchen versehen werden. Das mag gegenüber dem fantastischen Kombinierer Jarl-Maguns Riibe (3 Gold, 1 Bronze) ungerecht sein, doch gerade die Springer aus Norge hatten einen geradezu märchenhaften Aufschwung, für den es jetzt eine fragwürdige Begründung gibt.
Ohne Diskussion dagegen die Langläufer, deren Wettbewerbe vor grandioser Kulisse im Gedächtnis bleiben werden. Schade, dass das 6-Gold-Kunststück von Johannes Klaebo ebenso überschattet wurde wie die großartigen schwedischen Landläuferinnen, die alle 6 Wettbewerbe für sich entschieden. Auch beim abschließenden 50-Kilometer-Marathon, bei dem Frida Karlsson im Endspurt die Nase vorn hatte vor den Norwegerinnen Heidi Weng und Therese Johaug, die zum Abschluss ihrer so erfolgreichen Karriere zwar ohne Titel blieb, aber 4 Medaillen mit nach Hause nimmt.
Und doch war eine Schwedin eine große Unglücksrabin: Ebba Anderson war beim 50er in der vierköpfigen Spitzengruppe mit dabei: Als sie kurz vorm Ziel zum Endspurt ansetzen wollte, verhakten ihre Skier mit denen einer Konkurrentin; sie stürzte und musste ihre Hoffnungen auf ihr 4. WM-Gold begraben. Dementsprechend traurig war sie im Ziel, allerdings werden sie ihre 3 Goldenen sehr schnell getröstet haben.
Albtraum aller Tototipper
Da sage noch einer, die Fußball-Bundesliga sei vorhersehbar (wie ich es selbst schon oft tat): Der 25. Spieltag wurde zum Desaster vermeintlicher Favoriten und erneut aller Heim-Mannschaften. Zwischen den beiden Champions-League-Duellen gegeneinander traten sowohl Tabellenführer Bayern München (gegen Bochum) und Meister Bayer Leverkusen (gegen Bremen) mit einer B-Elf an – und verloren mehr oder weniger sang- und klanglos zu Hause mit 2:3 (nach 2:0-Führung) respektive 0:2. Damit bleibt es bei den 8 Punkten Vorsprung der Münchner auf Leverkusen. Bei der Werkself verletzte sich zu allem Überfluss auch noch der beste Spieler Florian Wirtz nach rüdem Einsteigen von Mitchell Weiser (nur Gelb!) schwer am Knöchel und fällt für mindestens 4 Wochen aus. Er wird also nicht beim Rückspiel Bayer vs Bayern dabei sein können, damit dürfte auch der letzte Hoffnungsschimmer verloschen sein, dass die Werkself durch ein Wunder den 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen könnte. „Wirtzlos“, kalaurte der Spiegel über diese Partie am Dienstag.
Das Besondere an diesem Spieltag: Erneut gab es nicht einen einzigen Heimsieg, obwohl unter anderem auch Borussia Dortmund (vs Augsburg/0:1) und Eintracht Frankfurt (Union/1:3) vor heimischen Publikum antraten. Zwei Spieltage hintereinander ohne einen einzigen Heimerfolg – das hat es in der bald 62-jährigen Geschichte de Bundesliga noch nie gegeben.
Zverev im Formtief
Nach der (lächerlich kurzen) 3-Monats-Dopingsperre von Jannik Sinner ab Anfang Februar durfte Alexander Zverev sich seriöse Hoffnungen machen, bis spätestens Mai die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste zu übernehmen. Doch dieses Unterfangen ist durch ein Formtief zur Unzeit in sehr weite Ferne gerückt (noch ist es nicht unmöglich zu erreichen). Nach der schon schwachen Süd-Mittelamerika-Tour mit frühem Ausscheiden in Buenos Aires, Rio und Acapuulco war auch beim Masters in Indian Wells bereits in der 1. Runde Schluss. Und das, obwohl sein Gegner Tarik Griekspoor alles tat, um diese Partie nicht zu gewinnen. Bei eigenem Aufschlag verhühnerte der Holländer 5 Matchbälle in aufsehenerregend dilletantischer Art und Weise. Ein Tiebreak im letzten Satz musste her, und den entschied Griekspoor dank Zverevs gütiger Mithilfe dann doch für sich. Zurück bleibt ein völlig ratloser Zverev, der durch seine zunehmend katastrophaleren Auftritte nicht gerade Selbstvertrauen für die nächsten Turniere in Miami, Monte Carlo und München gesammelt hat.
„Lucky Lys“ hatte erneut Glück: Wieder scheiterte Eva Lys zwar in der Qualifikation, rückte aber durch die kurzfristige Absage einer Spielerin nachträglich ins Hauptfeld als Lucky Loserin. Diesmal konnte sie allerdings ihre Chance nicht nutzen und verlor relativ sang- und klanglos in ihrem Auftaktmatch gegen eine durchaus als schlagbar zu nennende Caroline Dolehide. Diesmal hatte Lys ja auch mehr Zeit, sich unnütze Gedanken übers Siegen zu machen …
Früh ausgeschieden ist auch Novak Djokovic. Der Serbe unterlag in der 1. Runde dem Holländer Botan de Zandschulp, sein zweites Erstrundenaus in Folge.
Good Bye DEG, oder retten sie die Ravensburger Spiele?
Zum Abschluss der Saison der Deutschen Eishockey Liga gab es für die Düsseldorfer EG ein böses Erwachen. obwohl die Rheinländer ihr letztes Spiel mit 3:0 gegen Wolfsburg gewannen, blieben sie Letzter, weil gleichzeitig auch die Augsburger Panther mit 3:2 gegen Iserlohn siegreich blieben. Damit steht der Abstieg des Traditionsclubs zumindest sportlich fest. Ein Hoffnungsschimmer bleibt jedoch: nämlich, dass es keinen Zweitliga-Meister mit Lizenz für die 1. Liga gibt. Diese Hoffnung ist allerdings ziemlich klein, denn von allen seriösen Aspiranten haben allein die Ravensburg Towerstars keine Lizenz fürs Oberhaus beantragt. „Ravensburger Spiele“ (liebe Grüße an meine Patentante Dorle) sind also in der Albierstadt plötzlich äußerst beliebt …
Im Titelrennen finden erst mal die Play-Ins ürs Vietelfinale statt, in denen Nürnberg (vs Schwenningen) und Straubing (Frankfurt) mit 1:0 Siegen in Führung gegangen sind. Spiel 2 findet heute Stand, ein eventuell notwendiges Spiel 3 am Donnerstag, bevor am Sonntag das Viertelfinale beginnt.
Und sonst?
- 2. Bundesliga: Die in der vergangenen Woche schwächelnden vermeintlichen (?) Top-Favoriten HSV und 1. FC Köln fanden in die Erfolgsspur zurück und gewannen 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf respektive 1:0 in Ulm. Ob das wirklich eine Trendwende ist und die beiden in Richtung Aufstieg durchstarten, ist allerdings mehr als ungewiss. Die 2. Liga bleibt völlig unvorhersehbar, noch nicht einmal das Unerwartete darf ich ohne Einschränkung erwarten.
In der 3. Liga nimmt sich Aufsteiger Energie Cottbus gerade eine Auszeit vom Gewinnen: Das 1:2 in Saarbrücken war die dritte Niederlage des Aufsteigers, weswegen die Lausitzer ihren vermeintlich komfortablen ersten Platz verloren. Vielleicht wurden auch nur die tatsächlichen Kräfteverhältnisse zurechtgerückt: Ein Aufstieg in die 2. Liga käme wahrscheinlich viel zu früh fürs Team von Pele Wollitz.
- Internationaler Fußball: Die Meisterschaft des FC Liverpool ist kaum noch zu verhindern. Nach dem schmucklosen 3:1 gegen Nachzügler Southampton haben die Reds mittlerweile 15 (!) Zähler Vorsprung (ein Spiel mehr) auf den FC Arsenal, das in vor allem in der 2. Halbzeit einer spektakulären Partie bei Manchester United nicht über ein 1:1 hinauskam.
InItalien tobt der Zweikampf an der Spitze weiter: Inter und Napoli siegten ohne Glanz gegen Monza und Florenz. Verfolger Atalanta beeindruckte beim 4:0 bei Juventus, doch die Februar-Formdelle auch mit dem Ausscheiden in der Champions League dürfte die Meister-Hoffnungen der Bergamasken vereitelt haben.
In spanien wurde die Partie des Tabellenführers FC Barcelona wegen des völlig unerwarteten Todes vom Teamarzt kurz vor dem Anpfiff abgesagt.Überrraschend Federn ließ Atlético beim 1:2 in Getafe, während Real mühsam mit 2:1 gegen Vallecano die Obehand behielt.
- Ski alpin: Gleich 2 Siege in Kvitfjell heimste der Italiener Dominic Paris ein, der die 1. Abfahrt und den Super-G gewann. Weltmeister Franjo von Allmen triumphiert3 in der 2. Abfahrt und wahrt die theoretische Chance auf ie Kleine Weltcup-Kugel, an der allerdings sein Schweizer Landsmann Marco Odermatt schon mehr als eine Hand drauf hat.
Fantastisch läuft es für Federica Brignone: Die Italienerin triumphierte im Riesenslalom in Are. Der Gesamtweltcup dürfte ihr kaumnoch zu nehmen sein, im Riesenslalom kommt es zum Abschluss in den USA zum Showdown mit der Neuseeländerin Alice Robinson.
Im Slalom gab es einen sehr überraschenden Sieg der Österreicherin Katharina Truppe, der im reifen Sporlteralter von 29 jahren ihr erster Weltcuptriumph gelang und darob Tränen der Freude vergoss.. Sie gewann vor Landsfrau Katharina Liensberger und Mikaela Schiffrin, die als Führende des 1. Laufes den 2. Durchgang verbremste und damit Weltcuperfolg Nummer 101 verpasste. Mit ihrem 156. Podestplatz stellte die Amerikanerin allerdings einen nächsten Rekord auf. Ihre Gratulation an Truppe war herzl,ich und glaubwürdig zugleich.
Die Deutsche Lena Dürr vermurkste zum wiederholten Mal den 2. Lauf mit großartiger Ausgangsposition und fiel von Platz 2 mit der schwächsten Laufzeit aller Starterinnen bis auf Rang 7 zurück. Nachlassende Piste hin oder her, das ist mittlerweile ein gewaltiges Kopfproblem der 33.Jährigen aus Germering.
- Wintersport: In Lake Placid wird die Bob-WM wie erwartet zu einer deutschen Angelegenheit. Francesco Friedrich führte einen Dreifach-Erfolg vor Jhannes Lochner und dem jungen Adam Ammour an und sicherte sich seinen insgesamt 15. WM-Titel. 3 Hnderstel Vorsprung rettete er sichließlich nach 4 Läufen vor seinem verhassten Erzrivalen. Im Monobob der Frauen holte Laura Nolte Silber hinter der Amerikanerin Kaxsha Love, die auf ihrer Hausbahn 17 Hunderstel Vorsprung herausfuhr -ein Wimpernschlag.
Nächste Woche dann der Frauen-Zweier und Männer-Vierer.
In Lake Placid fanden auch die WM-Rennen der Skeletonis statt. Das erfolgsverwühnte deutsche Team musste sich mit Bronze für Alex Jungk begnügen. Die Titel gingen an Holland (Kimberley Bos), Goßbritannien (Matt Weston) und die USA (Team).
Der Biathlon-Weltcup machte nach einer Woche Pause in Nove Mesto Station. Bei frühlingshaften Temperaturen verlor Franziska Preuß auf Verfolgerin Lou Jeannmonnot einige Punkte, behielt aber ihre Gesamtführung mit noch 36 Zählern Vorsprung. Spannung vor den letzten beiden Wochenenden in Pokluca und Oslo ist garantiert. Noch enger geht es bei den Männern zu, wo die beiden Norweger Johannes Thignes Böe und Sture Lagreid gerade mal 5 Punkte trennen. Was für ein Showdown bahnt sich da in 2 Wochen am Holmenkollen ab.
- Leichtathletik: Ohne großen Höhepunkt ging die Hallen-EM in Apeldoorn zu Ende. Vielleicht die beste Leistung zeigte die Schweizerin Katoundji über 60 Meter Hürden in 7,67 Sekunden. Große Sieger waren die holländischen Gastgebe mit insgesamt 7 Titeln. Die haben die Heim-Titelkämpfe wohl als einuige durch die Bank ernst genommen.
Olympiasiegerin Yemisi Ogonleye musste sich mit Silber begnügen hinter der überragenden Holländerin, die die Kugel auf die Weltjahresbestweite von 20,6 wuchtete, immerhin 42 Zentimeter jenseits der Bestweite der Deutschen. Sehr zufrieden dürfte Dreispringer Max Heß. Der schaffte mit 17,43 die zweitbeste Weite seiner Karriere und musste sich nur dem überagenden Italiener (gebürtigen Kubaner) Andy Hernandez (17,71) geschlagen geben.
Eher süßsauer nahm Malaika Mihambo ihr Weitsprung-Bronze mit 6,88 Metern zur Kenntnis, als ihr nur ein vernünftiger Versuch gelang. Auch hier siegte mit Larissa Iapichino eine Italienerin, die auf 6,94 Meter kam.
- US Sport: Alexander Ovetchkin von den Washington Capitals kam dem NHL-Tore-Rekord von Wayne Gretzky (894) um zwei weiteren Treffer näher. Mittlerweile hält der Russe bei 886 Treffern. In dieser Saison hat er noch 18 Spiele, um den Rekord zu brechen. Quasi im Vorübergehen schaffte er seinen 1600. Scorerpunkt und passierte als 11. Profi übehaupt den sogenannten Milestone.
Die Caps führen die Eastern Conference ähnlich souverän an wie die Winnipeg Jets im Westen. Beide Teams haben 92 Punkte auf dem Konto, das Fernduell um Ligaplatz 1 (und Heimvorteil für die gesamten Play-offs ist eröffnet.
- Rugby: Zu guter Letzt ein Blick auf die Six Nations: Dort siegte Frankreich im Spitzenspiel bei Irland dank einer weitgehen überagenden Leistung mit 42:27, wobei den Gastgebern erst ganz am Ende durch 2 Versuche noch eine Ergebnis-Korrektur gelang. Spannung vor dem letzten Spieltag ist wegen der Rugby-Punkte-Arithmetik noch gegeben: Frankreich führt mit 16 Punkten vor England (15) und Irland (14). Die Equipe Tricolore braucht also beim Heimspiel am Samstag im Stade de France einen Erfolg mit mindestens 4 Versuchen (dann gäbe es einen Zusatzpunkt zu den 4 Siegpunkten), um sich aus eigener Kraft den Titel zu sichern. Irland (in Italien) und England (in Wales) lauern nur auf einen. Ausrutscher.
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