Deutsche Riesen würgen sich ins Halbfinale

Basketball-Europameisterschaft, Viertelfinale in Riga

 

Deutschland – Slowenien 99:91

 

Ein furchtbares Gewürge, und zwar von Beginn an. Die Refs setzten früh ein Zeichen, als sie nach nur 2 Minuten Sloweniens Superstar Luka Doncic ein technisches Foul wegen Meckerns gaben. Sicher den Regeln entsprechend, aber der Partie absolut nicht zuträglich.
Doncic und die Fouls, das sollte das Leitmotiv dieser Partie werden. Die Deutschen versuchten fast von Beginn an, dem Spielmacher möglichst viele Fouls anzuhängen (mit 5 wäre automatisch Schluss). Das gelang allerdings nicht wirklich – im Gegenteil, denn so  besannen sich Dennis Schröder und Co. nicht auf ihre eigentlichen Stärken, dem Tempobasketball, der nur sehr selten aufblitzte.
Weil außerdem die Würfe aus der Ferne erneut kaum das Ziel fanden, erarbeiteten sich die Slowenen, angeführt von ihrem überragenden Kapitän Doncic, eine Führung, die allerdings nie ins Uferlose anwuchs (maximal 11 Punkte).

Eine ganz entscheidende Phase kurz vor Ende des 3. Viertels: Die Deutschen liegen mit 7 Zählern hinten. Die Slowenen im Ballbesitz, der Wurfversuch verfehlt das Ziel, und auf der anderen Seite versenkt Tristan da Silva einen eher unmöglichen Wurf von der Mittellinie bei auslaufender Uhr. Ein sogenannter Buzzerbeater, und selten war er so wertvoll. Statt der möglichen 9 oder 10 Punkte betrug der Rückstand nur 4 Zähler, und weil Anfang des vierten Viertels Andi Obst einen seiner Zauberdreier traf und sogar Dennis Schröder aus der Ferne erfolgreich war, erarbeiteten sich die Deutschen einen kleinen Vorsprung.
Die letzten fünf Minuten waren dann Basketball zum Abgewöhnen, und das lag auch an den Schiedsrichtern. Viel zu viele Aktionen pfiffen sie ab, so dass beide Teams sehr schnell die Foulgrenze überschritten hatte. Bedeutete: Jedes weitere Foul: Freiwürfe, und so begann eine wahre Orgie von der Linie. Spielfluss gab es überhaupt keinen mehr, auch weil die Slowenen und vor allem Doncic jeden (und damit meine ich wirklich jeden) Pfiff gegen sie oder Nichtpfiff für sie lamentierend mit Worten und Gesten begleiteten (wo blieben hier die Technischen Fouls?). Die absolut konfuse Spielleitung der Refs ohne klare Linie tat noch ihr übriges: Wobei ich gestehen muss, dass ich immer noch nicht wirklich weiß, sondern höchstens ahne, wann bei welcher Aktion ein Verteidiger-Foul, Stümerfoul oder gar kein Foul gepfiffen wird. Doch auch die Magenta-Experten schienen oft sehr ratlos ob der Pfiffe, und zwar auf beiden Seiten des Feldes
So brauchte es nicht viel Basketball-Kunst, dafür umso mehr Basketball-Arbeit, damit die Deutschen die Partie letztlich siegreich bestritten und ins Halbfinale einzogen

Dort wartet völlig überraschend Finnland, das dem Sensationssieg im Achtelfinale gegen Serbien ein fast nie gefährdetes 93:79 gegen das ebenfalls so überraschende Georgien folgen ließ. Bemerkenswert, dass die Suomis nicht einmal eine Top-Leistung ihres NBA-Stars Lauri Markkanen benötigten, der nur in manchen Szenen andeutete, was für ein Klassespieler er ist. Erneut trumpfte der ganz junge Muurinen mit 2 Dreiern auf; aber vor allem Mikael Jantunen, der 25-jährige Forward von Fenerbahce, mit 19 Punkten Finnlands Topscorer..

 

Halbfinale

 

Fr., 16:00: Deutschland – Finnland (RTL, Magenta)

Schon in der Vorrunde in Tampere trafen die beiden Mannschaften aufeinander. Wobei das am Ende klare Ergebnis für den Weltmeister (91:61) bestenfalls ein Hinweis auf die Stärke-Verhältnisse gibt, aber keineswegs überbewertet werden sollte. Die Suomis haben mit ihrer ersten Halbfinale-Teilnahme bei einer EM überhaupt schon weitaus mehr erreicht als erwartet. Sie haben ein homogenes Team mit einem überragenden Akteur (Markkanen), von dem sie aber längst nicht so abhängig scheinen wie etwa die Slowenen von Doncic. Wehe, wenn Jantunen und Muurinen in Fahrt kommen
Dennoch: Wenn Dennis Schröder, Franz Wagner und Co. auch nur ansatzweise ihre Stärken ausspielen (und vielleicht sogar den einen ode anderen Dreier treffen), sind die Deutschen klar zu favorisieren. Eine gmahde Wiesn wird es allerdings wohl eher nicht.

 

Fr., 20:00: Griechenland – Türkei (Magenta)

 

Ein echter Basketball-Leckebissen zweier in herzlicher Feindschaft verbundenen Länder, die gerade auf dem Basketball-Feld ihre Rivalität ausleben. Mal sehen, ob die Halle in Riga wenigstens ein bisschen zu einem Istanbuler/Athener Hexenkessel (samt Bengalos) wird. Die Rollen scheinen klar verteilt. Hier die Griechen mit dem alles überragenden (nicht nur körperlich) Ginnis Antetokuonmpo, dort das starke Kollektiv, angeführt von Alperen Sengün (Houston Rockets), der wohl den besten Basketball seiner noch recht jungen Karriere spielt.
Ich würde die Türken leicht favorisieren, weil die Griechen jenseits von Giannis nicht so vortrefflich besetzt sind, wie das in vergangenen Jahren schon der Fall war (zB ihr Nationaltrainer Spanoulis). Im Viertelfinale gegen Litauen waren sie doch sehr abhängig von ihrem „Greek Freak“ und profitierten vor allem davon, dass den Balten um den lange überragenden Valenicunas die Luft ausging. Diese Gefahr sehe ich bei den Türken eher nicht.

 

Ein Extralob für Magenta

 

Ich verfolge die EM bei Magenta (erst seit der K.-o.-Runde intensiver), und ich wüsste nicht, wie man Basketball noch besser präsentieren kann als der Streamingdienst. Vor allem das Kommentatorenpaar Michael Körner (Reporter) und Alex Vogel (Experte) überzeugt und begeistert mich auf der ganzen Linie. Alex Vogel, der Coach des BBL-Clubs Heidelberg, ist tatsächlich ein Experte, der mir und allen Zuschauern Dinge erklärt, die vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind (wobei auch er so manchen Schiri-Pfiff nicht erklären konnte …). Über die Expertise des absoluten Baskeball-Kenners Michael Körner besteht ohnehin keinerlei Zweifel.
Die beiden hatten von vornherein aus ihrer grundsätzlichen Sympathie für das deutsche Team keinen Hehl gemacht. Doch im Gegensatz zu vielen unerträglichen „Experten“, die nur zu brüllenden Fanboys mutierten, blieben Körner und Vogel immer wohltuend neutral (dabei trotzdem für D mitgehend). Am Beispiel Doncic bestens zu sehen: einerseits der berechtigte Ärger über den dauernd meckenden Slowenen, andererseits auch echte Anerkennung, wenn er Spielzüge initiierte, an die sonst kein Basketballspieler auf dieser Erde auch nur denkt (maßlose Übertreibung, ich weiß!). Mein Doncic-Dilemma, das so viele haben.
Auch die Vor- und Nachbereitung ist um Längen besser als fast alles, was einem im Fußball so angeboten wird. Profunde Analysen, gute Interviews. Wobei anzumerken sei, dass Basketballspieler schlicht angenehmere Gesprächspartner sind als die doch sehr abgehobenen Fußball-Profis (man verzeihe mir die Verallgemeinerung). Und dann noch der zugeschaltete Moe Wagner aus LA, einfach großartig …

Parallel hat ja auch RTL die Partie übertragen. Nach allem, was ich gelesen habe, hat auch Frank Buschmann einen prima Job verrichtet. Basketball, das ist halt die Welt des ehemaligen Zweiutligaspielers. Manchmal würde ich mir wünschen, der Schuster wäre bei seinen Leisten geblieben. Beim Fußball ist Buschi nämlich unerträglich mit seiner sinnlosen Schreierei.

 

Was so übrigbleibt

Venezuela begräbt den WM-Traum

 

Die Qualifikation für das Fußball-Turnier in Nordamerika schreitet voran, und nicht nur die Deutschen müssen zittern, dass sie trotz der Aufstockung aufs 48er-Feld dabei sind. Die wichtigsten Erkenntnisse der September-Spieltage:

 

Südamerika

 

Offen vor dem dem letzten Spieltag war ja nur noch, ob Venezuela oder Bolivien sich Platz 7 schnappen würde, der zu einer interkontinentalen Ausscheidung berechtigt. Und der Gewinner heißt – Bolivien. Das Team besiegte in der Höhe von La Paz das schon qualifizierte Brasilien und überholte so noch Venezuela, das zu Hause gegen Kolumbien ein 3:6-Debakel erlebte. Vierfacher Torschütze war Luis Suárez, nicht verwandt und verschwägert (soweit bekannt) mit dem uruguayischen Superstürmer gleichen Namens.
Venezuela muss damit den Traum von der ersten WM-Teilnahme überhaupt begraben, ein klein wenig blutet mein Herz, denn bei einer Reise 1990 (viele Grüße an Stefan Gloger) habe ich das wunderschöne Land sehr liebgewonnen. Sehr glücklich wird dagegen zumindest der US-Gastgeber sein, weil Venezuela ja auf der schwarzen Liste steht, dessen Bürger nicht ins Land einreisen dürfen.
Bolivien darf dagegen auf die 2. WM-Teilnahme nach 1994, ebenfalls in den USA hoffen.

 

Europa

 

Obwohl das Kontingent auf 16 Teams aufgestockt wurde, manch große Fußball-Nation muss tatsächlich um die Teilnahme am Riesenturnier bangen, nicht nur die Deutschen nach dem 0:2 gegen die Slowakei. Vor allem für Italien schaut es (mal wieder) nicht gut aus, zumindest was die direkte Qualfikation betrifft, die nur die 12 Gruppensieger schaffen. Denn Norwegen hat ja nicht nur das erste Duell mit 3:0 gewonnen, sondern auch alle anderen Spiele. Zuletzt am Dienstag gleich mit 11:1 gegen Moldau (5 Tore Erling Haaland), weswegen das Torverhältnis ganz klar für die Nordländer spricht für den Fall, dass Italien das Rückspiel überhaupt erfolgreich bestreitet. Immerhin bleibt dann der Weg über Platz 2 (oder die Nations League). Möglich wäre also ein Endspiel zwischen Italien und Deutschland um ein WM-Ticket.
Auch Frankreich muss(te) noch zittern. Das äußerst glückliche 2:1 gegen Island (ein für mich reguläres Tor der Gäste in der Nachspielzeit wurde aberkannt) beseitigte allerdings die ganz großen Nöte des Vizeweltmeisters. Souverän sieht anders aus.
Österreich dagegen hat einen großen Schritt nach Amerika gemacht, es wäre die erste WM-Teilnahme seit 1998 (!). Doch auch beim 2:1 in Bosnien-Herzegowina war das alles andere als souverän, was die Rangnick-Truppe auf den ziemlich übel aussehenden Rasen in Zenica zeigte. Zwei Tore der Bundesliga-Legionäre Marcel Sabitzer (BVB) und Konrad Laimer (FC Bayern) genügten bei einem Gegentreffer des offenbar alterslosen Edin Dzeko, dem Wolfsburger Meister von 2009 (!) und mittlerweile 39 Lenze auf dem Buckel.
Endlich mal überzeugend trumpfte England unter Thomas Tuchel auf. gleich mit 5:0 siegten die Briten beim vermeintlich hätesten Konkurrenten Serbien. Harry Kane von den Bayern erzielte wie so oft den Führungstreffer.

 

Afrika

 

Hier gibt es 9 Gruppen, in denen sich die Sieger qualfizieren. Die 4 besten Gruppenzweiten spielen im November noch einen Teilnehmer aus, der dann wiederum im März an der interkontinentalen 6er-Qualifikation (außerdem: Bolivien aus Südamerika, Neukaledonien aus Ozeanien, Asien (n.N., 2 Nordamerika) teilnimmt.
Wie so oft in Afrika ist es verdammt schwer für die etablierten Nationen, eine echte Hegemonie gibt es nicht, wie zum Beispiel Kamerun erfahren muss, dass im Kampf um den Gruppensieg fast aussichtslos hinter den Kap Verden zurückliegt. Noch finsterer schaut es für Nigeria aus, in seiner Gruppe gar nur Dritter hinter Südafrika und Benin.
Immerhin: Die Nordafrikaner Tunesien, Marokko und Algerien dürften die Quali schaffen, wahrscheinlich auch Ghana, die Elfenbeinküste, Südafrika, und der Senegal. Also doch recht gutklingende Namen. Ob die dann ihr Potenzial in Amerika abrufen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Noch viel Rost zum NFL-Start

Blick über den Teich, NFL

 

Aus meiner großspurig angekündigten ist nichts geworden, ich nutze also die Erkenntnisse des 1. Spieltags für meine Betrachtungen. Wobei ich das Ganze noch nicht zu hoch hängen will, dafür waren die Auftritte allzu vieler Teams noch arg rostig.

 

AFC

 

Höhepunkt des 1. Spieltags war ganz klar der AFC-Schlager zwischen den Buffalo Bills und Baltimore Ravens, das mit 41:40 für die Gastgeber endete, weil Kicker Matt Prater bei auslaufender Uhr die Nerven behielt und das Fieldgoal aus 32 Yards verwandelte. 41:40 – das ist ein sogenanntes Scorigami, also ein Ergebnis, das es zuvor noch nie in der Liga gegeben hat. Laut NFL ist es das 1092. verschiedene Endergebnis der Geschichte, ich will das schlicht einmal glaube ohne Nachprüfung. Interessieren würde mich allerdings, welche Ergebnisse zwischen 0 und 40 Punkten noch „frei“ sind. (1 Punkt ist aufgrund der Zählung unmöglich).
Die Bills lagen schon fast uneinholbar mit 15 Punkten hinten, als Quarterback Josh Allen so richtig aufwachte und die Ravens-Defense auseinandernahm. Und doch wäre all seine Offensivkunst vergeblich gewesen, wenn nicht Balimores großartiger Running Back Derrick Hendry kurz vor dem Ende nicht einer seiner ganz seltenen Ballverluste passiert wäre. Eines scheint klar: Sowohl die Bills als auch die Ravens (mit dem überragenden QB Lamar Jackson) dürften in der AFC eine gewichtige Rolle spielen.
Ob das auch für die Kansas City Chiefs gilt, den ewigen Super-Bowl Teilnehmer der AFC? Warten wir es ab, die Niederlage bei den LA Chargers kam jedenfalls überraschend. Sollte sie ein Hinweis sein, dass eine Ära zu Ende geht? Diese Schlussfolgerung ist mir viel zu früh, weil Quarterback Patrick Mahomes immer noch einer der besten der Zunft ist, weil sich das Angrffsspiel warscheinlich noch findet. Obs dann für Bills und/oder Ravens recht, steht auf einem anderen Blatt. Mich würde e jedenfalls nicht stören, wenn die Chiefs mal nicht die erste Geige spielen würden.

Erstaunliches von „meinen“ Cincinnati Bengals. Die gewannen ihre Partie im Ohio-Klassiker bei den Cleveland Browns mit 17:16. Ein Sieg der Defense also, wer hätte das noch für möglich gehalten? Joe Burrow reichten 118 erworfene Yards zum Sieg, 2024 schaffte er oft mehr als 300, die nicht genug waren.

Und dann war noch die grandiose Wiedergeburt von Aaron Rodgers. Nach 2 verlorenen Jahren bei den New York Jets trumpfte der 41 Jahre alte Quarterback für sein neues Team Pittsburgh Steelers auf wie (fast?) zu seinen besten Zeiten. Ausgerechnet bei den Jets führte er die Steelers mit 4 Touchdown-Pässen zu einen 34:32-Erfolg. Katerstimmung schon jetzt in New York, zumal auch die Giants (in der NFC) mit einer Niederlage bei den Washington Commanders (noch nennen sie sich so trotz des Trump-Befehls „Redskins“). Das könnte für beide Teams aus Big Apple eine trostlose Saison werden.

 

NFC

 

Einen wackligen, aber erfolgreichen Start schafften die Philadelphia Eagles. Der Titelverteidiger siegte zu Hause gegen den ewigen Divisions-Rivalen Dallas Cowboys mit 24:20. Hauptsache gewonnen, werden sie in Philly sagen, aber da ist noch viel Luft nach oben für das erneut sehr hoch gehandelte Teams aus Pennsylvania.

Einen Fehlstart erlebten die Detroit Lions. Das Team um den deutsch-amerikanischen Wide Receiver Amon-Ra St. Brown blieb beim 13:27 bei den Green Bay packers so ziemlich alles schuldig.Gerade das Laufspiel funktionierte gar nicht, St. Brown blieb mit 4 gefangenen Bällen weit unter seinen Vorstellungen. Wie gesagt: nicht überbewerten, aber sind das schon Anzeichen, dass die vergangenen beiden Spielzeiten schon der Peak waren, wie einige Experten schon (ab)schreiben.

 

Und sonst?

 

  • Dolphins-Desaster: Gleich mit 8:33 ging Miami bei den Indianapolis Colts unter. Gnädige Punkte zum Ende der Partievehinderten gar den Nuller der vermeintlichen Offensivstars Tua Taigovalua und Tyreek Hill.
  • Vikings-Aufholjagd: Im Divisions-Klassiker bei den Chicago Bears lag Minnesota schon mit 6:17 zurück, ehe sie mit 3 Touchdowns im 4. Viertel die Partie noch zu ihren gunsten drehten. Nach schwachen Beginn zeigte J.J. McCartey bei seinem NFL-Debüt seine Klasse unter anderem mit 2 Td-Pässen. Der hochtalentierte Quarterback hatte das gesamte vergangene Jahr wegen einer Verletzung aussetzen müssen.
  • Schlager 2. Spieltag: Chiefs vs Eagles (So., 22:25), die Neuaulage des Super Bowls.
  • Nachtspiele 2. Spieltag: Fr., 02:15:  Packers – Commanders
    Mo., 02:20: Vikings – Falcons
    Di., 01:00:  Texans – Buccaneers
    Di., 02:30:   Raiders – Chargers

Das wird die Woche, die wird

Leichtathletik-WM ab Freitag (eine gesonderte Vorschau folgt), Entscheidung in der Basketball-EM, Endspurt in der Vuelta, – und natürlich viel Fußball und anderer Mannschaftssport.

 

Deutsche Riesen sind (noch klarerer?) Titel-Favorit

 

In der Basketball-Europameisterschaft geht es ab heute in die Entscheidung, wenn im lettischen Riga die Viertelfinali stattfinden. Trotz der eher durchwachsenen Leistung im Achtelfinale gegen Porugal hat das deutsche Team die Favoritenstellung gefestigt. Zumal jetzt auf der Trainerbank Klarheit herrscht. Alex Mumbro wird wegen seiner Baucherkrankung nicht mehr coachen, dafür Alan Ibrahimagic (er heißt wirklich so!), der das in der Vorrunde so hervorragend gemacht hat und auch bei diversen Nachwuchsturnieren der deutschen Mannschaft.
Zwei Mit-Favoriten haben sich aus dem Turnier völlig überrashcend verabschiedet – Serbien gegen Finnland und Frankreich gegen Georgien. Finnland gegen Georgien im Viertelfinale – auf diese Begegnung hätte man mal wetten sollen … (und nicht auf Sinner für die US Open, Herr Löwe).

 

Ansetzungen

 

Di., 16:00: Türkei – Polen (Magenta)
Die Türken sehe ich als klarer Favorit gegen Polen und neben Deutchland als größten Favoriten auf den EM-Titel. Eine sehr ausgeglichene Mannschaft mit Top-Center als herausragenden Spieler

Di., 20:00: Litauen – Griechenland (Magenta)
Griechenland lebt vom Super-Center Giannis Antetokuonpo, der im Achtelfinale Israel quasi im Alleingang besiegt hat. Ich sehe nicht, wie ihn die limitierten Litauer stoppen können, auch die zahlreichen Fans, die sich erneut aus dem kurzen Weg ins baltische Nachbarland aufmachen (oder dort schon sind),  werden da nicht

Mi., 16:00: Finnland – Georgien (Magenta)
Die zwei Überraschungsteams. Mein finnisches Herz hofft natürlich auf Suomi um den bisher so wunderbaren Lauri Markkanen. Die Finnen gelten auch als Favorit, doch die Außenseiterrolle hat die Georgier bisher auch nicht gestört

Mi., 20:00: Deutschland – Slowenien (RTL, Magenta)
Besser (aber leicht verkürzend) gesagt: Deutschland gegen Luka Doncic. De slowenische Spielmacher zeigte im Achtelfinale ein unfassbares 1. Viertel mit 22 Punkten. Dann war er allerdings leicht angeschlagen, und kam dennoch insgesamt noch auf 42 Zähler. Sollte Doncic wieder einen magischen Abend haben, müssen die Deutschen wirklich aufpassen. Hilfreich wäre dann natürlich auch eine bessere Drierquote als die verheerenden 1/18 der ersten Halbzeit des Portugal-Spiels. Ob der ansonsten so fantastische Franz Wagner allerdings den Dreier noch lenrt, bleibt die große Frage!). Insgesamt ist das slowenische Team nicht sehr tief besetzt, was am Ende der Partie ausschlaggebend sein könnte.
In zwei Testspielen vor der EM gewannen die Deutschen relativ ungefährdet gegen Slowenien; viel Wert messe ich diesen Begegnungen allerdings nicht bei.

Am Freitag folgt das Halbfinale (16 und 20 Uhr), in dem jeweils die beiden Dienstags- und Mittwochssieger aufeinandertreffen, Sonntag dann das Finale (20 Uhr) und vorher das Spiel um Platz 3, wen immer das interessiert.

 

Vingegaard vorm Triumph in Spanien

 

Die letzte Vuelta-Woche hält noch mal schwierige Etappen für die Fahrer bereit mit Bergankünften etwa heute und morgen. Zwar hat Jonas Vingegaard nur 50 Sekunden Vorsprung auf den starken Portugiesen Joao Almeida, doch er scheint nur das Nötigste zu machen, um die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Mal sehen, ob das nicht ein böser Trugschluss ist und ihm auf die Füße fällt. Der Österreicher Felix Gall kämpft noch um einen Podestrang, es wäre die zweite Top-Platzierung nach Platz  5 in der Tour.

 

Bundesliga sortiert sich

 

Nach der länderspiel-bedingten Pause geht es in den Fußball-Ligen weiter. Hochinteressant (sofern die Bundesliga überhaupt noch als hochinteressant bezeichnet werden kann …) wird die Partie am Freitag zwischen Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt. Bayer hat tabula rasa gemacht und Trainer Erik ten Hag schon nach 2 enttäuschenden Spielern in die Wüste geschickt. Nachfolger ist der Kasper Hjulmand, der die Bundesliga aus Mainzer Zeiten kennt. Auf der anderen Seite die Eintracht; noch ohne Verlustpunkt und mit zwei überzeugenden Erfolgen gegen WErder Bremen und bei 1899 Hoffenheim gestartet.
Am Samstag folgt das Duell der 80er-Jahre-Nostalgiker, wenn der FC Bayern den HSV empfängt. Die Zeiten, als sich die beiden Teams auf Augenhöhe begegneten (das fantastische 3:4 im Jahr 1983 live vor Ort im Olympiastadion, großer Seufzer), sind allerdings lange vorbei.

 

Und sonst?

 

  • Volleyball: Nach der WM der Frauen und dem italienischen Triumph beginnt am Freitag das Championat der Männer auf den Philippinen. Gleich 32 Teams sind dabei, die in 2 Hallen in Manila ihre Partien austragen. Titelverteidiger ist Italien, das erneut Favorit ist neben den ebenfalls hochgehandelten Teams aus Bralisien und den USA. Die Deutschen haben eine recht schwierige Gruppe erwischt mit Bulgarien, Chile und dem WM-Vierten Slowenien. Die K.o.Runde müsste für deas Team um Hauptangreifer Georg Grozer drin sein, danach hängt viel von den Gegnern ab. Die deutschen Partien im ZDF-Livestream, ansonsten frohe Suche im Netz der Netze …
  • Internationale Ligen, England: Topspiel (So., 17:30) ist das Manchester-Duell zwischen City und United. Beide Teams wahrlich nicht nach Wunsch gestartet, und wer diese Partie veliert, hat erst mal ernsthafte Probleme.
    Italien: Derbi Nationale, also der Schlager Juventus vs Inter (Sa., 18:00). Die Mailänder dürfen nach der überraschenden Heimpleite gegen Udinese nicht verlieren, um nicht früh den Anschluss zu verlieren. Interessant wird der Auftritt von Meister Napoli beim der Florentina (Sa., 20:30).
    Spanien: Das Duell der königlichen Teams aus San Sebastian und Madrid: Das stimmungsvolle Stadion im Baskenland ist bereit.
  • Motorsport: Die Rallye-WM bleibt in Südamerika. Nach Paraguay geht es jetzt in Chile um WM-Punkte. 4 Fahrer (Evans, Rovenperä, Ogier, Tänak) innerhalb von 19 Punkten, das verspricht einen Kampf um jede Sekunde.
    Die Motorrad-WM macht Station in Misano/San Marino mit Rennen in allen Klassen. Allerdings überall praktisch nur noch eine spanische Meisterschaft mit internationaler Beteiligung.
  • Nationale Ligen, 2. Fußball-Bundesliga: Schlager am Samstagabend zwiscen Hannover 96 und Hertha BSC. Unterschiedlicher hätten die beiden Mitfavoriten auf den Aufstieg nicht starten können: hier Hannover mit 4 Siegen in 4 Spielen, dort Hertha mit kümmerlichen 2 Punkten
    Handball: Die Füchse sind nach ihrem Rauswurf-Irrsinn (Hanning feuerte Sportdirektor Stefan Kretzschmar und Meistertrainer Jaron Siewert) vom SCM in eigener Halle demontiert worden. Am Sonntag folgt eine durchaus komplizierte Partie beim heimstarken VfL Gummersbach.
    Eishockey: Heute beginnt die DEL: Meister Eisbären Berlin (erneut der klare Titelfavorit) empfängt Aufsteiger Dresdner Eislöwen. Mein Interesse tendiert in der Hauptrunde gegen null angesichts des proppevollen Sportkalenders.
  • Tennis: Eine durchaus komplizierte Daviscup-begegnung fürs deutsche Team in Japan. Nicht dabei sind die Top-Spieler Alexander Zverev und Daniel Altmaier, dafür spielen Jan-Lennard Struff und (wahrscheinlich) Yannick Hanfamann die Einzel. Das Top-Duo Tim Pütz/Kevin Krawietz sollte im Doppel einen Punkt beisteuern. Japan setzt auf den Heimvorteil, reisemüde Deutsche und die Altstars Kei Nishikori und Yoshihito Nishioka.
    Die Frauen bestreiten Turniere in Guadalajara (Hartplatz mit Tatjana Maria sowie Mertens, V. Kudemertova, Ostapenko) und Sao Paulo (Hartplatz: Haddad Maia).

 

Das war die Woche, die war

Eiun Überangebot an Sport: US-Open-Finale, Basketball-EM, WM-Qualifikation und noch vieles andere mehr. Es könnte länger werden …

 

Alcáraz überragt

 

Aryna Sabalenka und Carlos Alcáraz heißen die beiden Sieger der US Open. Beide Finalis am Wochenende in Flushing Meadows zeigten zum Teil zwar tolles Tennis, aber die ganz große knisternde Spannung fehlte mir dann doch, zu überlegen waren letztlich Sabalenka gegen Amanda Anisimova und Alcáraz gegen Jannik Sinner.
Nicht dass Sabalenka gegen Anisimova leichtes Spiel gehabt hätte. Die Amerikanerin  war in ihrem 2. Grand-Slam-Finale hintereinander nahezu ebenbürtig. Auf die Füße fiel ihr letztlich ihre Aufschlagsschwäche, normalerweise eine echte Waffe. 7 Doppelfehler produzierte sie, und ihr 1. Service kam nur zu 58 Prozent. Zu wenig gegen eine Sabalenka, die auch den Kampf gegen sich selbst erfolgreich austrug und trotz der Stimmung gegen sie im (überdachten) Arthur Ashe nicht die Nerven verlor (wie schon so oft).
Bei diesem sehr schön anzuschauenden Match hätte ich mir übrigens sehr ein Best of Five gewünscht, dann hätte dieses Match episch werden können.

Bei den Männern ging für mich Sinner als leichter Favorit ins Finale, zu übermächtig schien er aufgrund seines fast roboterhaften Powertennis. Dass auf der anderen Seite Alcáraz ein geradezu unglaubliches Turnier über die zwei Wochen spielte (ohne Satzverlust ins Finale, schien da zweitrangig, böser Fehler meinerseits … Der Spanier war von Beginn an hochkonzentriert, verzichtete auf jegliche überflüssige Spielereien und ließ dem Italiener letztlich keine Chance. Der wiederum hatte enorm mit seinem Aufschlag zu kämpfen: Nicht einmal die Hälfte der 1. Services landeten im Ziel und auch nur 2 Asse (gegenüber 10 von Alcaraz).
Keiner der letztlich vier Sätze hatte echte Dramatik: Das erste Break war jeweils entscheidend. Und trotzdem war das Duell de beiden zurzeit mit Abstand besten Tennisspieler des Planeten unterhaltsam, manche Ballwechsel erinnerten an ein Computerspiel im schnellen Vorlauf. Nicht für möglich gehalten hätte ich manchen Schlagabtausch.
Ganz kurz wackelte Alcáraz, als er aufs Match aufschlug und zunächst 2 Matchbälle vergab. Doch Sinner konnte die Chance nicht ergreifen und musste kurz danach ans Netz zur (sehr herzlichen) Gratulation. Dass er außerdem die Nummer 1 in der Weltrangliste an Alcáraz verlor, wird ihn weniger schmerzen als die Finalniederlage.
Ein Riesenärgernis: Weil Mr. President himself der Einladung  von Turnier-Sponsor Rolex gefolgt war (eine Schweizer Firma betreibt Schönwetter-Kriech-Politik) verzögerte sich für den gemeinen Fan der Einlass erheblich. Noch lange nach dem ersten Aufschlag waren am Eingang lange Schlangen zu sehen. Bei Preisen in dreistelliger und viel höher war es da nur ein kleiner Trost, dass Bildschirme aufgestellt waren. Da winkt die nächste Schadensersatzklage!

 

Zahlereien

 

20 von 21 Tiebraeks hat Sabalenka in diesem Jahr gewonnen. So auch den im 2. Satz gegen Anisimova.
2:2 Grandslamsiege laufet die ausgeglichene Bilanz von Sinner und Alcaraz in diesem Jahr. Insgesamt steht der Spanier jetzt schon bei sechs (so viele hat Boris Becker insgesamt) und Sinner 4. Sehr wahrscheinlich, dass beider Zahlen 2026 aufgestockt werden.

 

Dem Desaster folgt eine kleine Wiedergutmachung

 

Schlimmer hätte die WM-Qualifikation fürs deutsche Team nicht beginnen können. 0:2 hieß es am Donnerstagabend in der Slowakei, und das Ergebnis hätte nach dem in jede Hinsicht erbärmlichen Auftritt noch höher ausfallen müssen. Ohne Elan, ohne Esprit, ohne Lust und Laune, dafür mit Julian Nagelsmann ein Trainer, der nichts tat von außen, um dieses Elend auf dem Platz zu lindern. Seine Reaktion hinterher war für mich fast genauso verstörend, als er dem überraschten Zuschauer erklärte, er könne das Gerede von Qualität im Fußball nicht mehr hören. Allein auf die Einstellung komme es an, die ja acuh Pokalsensationen erst möglich machen würden. Der überraschten ARD-Crew um Esther Sedlacek und Bastian Schweinsteiger vergaß dann leider die naheliegende Frage, warum Nagelsmann selbst diese Einstellung nicht eingefordert hat oder was um Himmels Willen in den 4 Tagen gemeinsamen trianings so schiefgelaufen ist, dass die Spieler wie Falschgeld über den Platz geisterten. Der Untoteste freilich war Antonio Rüdiger.
Es war die erste Auswärtsniederlage einer deutschen Mannschaft in einer WM-Qualifikation, hieß es danach allerorten. Dies stimmt tatsächlich für den DFB, aber die DDR hat so manche Auswärtspleite erlitten: Wer in Dresden, Jena und Rostock, aber auch in Wien erinnert sich nicht an das 0:3 gegen Österreich (Toni ließ es dreimal polstern) ganz kurz nach dem Mauerfall 1989?

Immerhin hatten die Deutschen schnell die Möglichkeit zur Wiedergutmachung – und die nutzten sie gegen sehr biedere Nordiren wenigstens ergebnismäß. Das 3:1 in Köln wird allerdings nicht unter der Rubrik strahlende Triumphe in den Archiven landen, sondern eher unter mühsamer Arbeitssieg. Immerhin gab es doch ein paar Lichtblicke. Der eingeechslete Nadiem Amiri brachte Schwung in den verstaubten Laden, das defensive Mittelfeld mit Joshua Kimmich und Pascal Groß harmonierte sehr viel besser als in Bratislava Kimmich mit Angelo Stiller und Leon Goretzka.

Platz 1 in der Gruppe und somit die direkte Qualifikation fürs Turnier in Nordamerika ist tatsächlich in Gefahr, weil die Slowakei mit viel Glück und einem ganz spätem Tor (90.) auch die vermeintliche Pflichtübung in Luxemburg bestand. Doch ein Trost bleibt: Egal was noch in den verbleibenden 4 Gruppenspielen (zweimal Luxemburg, in Nordirland, daheim gegen die Slowakei) geschieht, wg der Nations-League-Finalteilnahme steht auf jeden fall ein Platz in einer Ausscheidung im März parat.

 

Nach Serbien scheitert auch Frankreich

 

Der 2. Teil der Basketball-EM-Achtelfinali am Sonntag brachte die nächste ganz große Überraschung. Das mit NBA- und anderen euopäischen Stars gespickte Frankreich scheiterte nach einer schwachen Vorstellung an Georgien und müssen wie die Serben sehr frühzeitig die Heimreise aus Riga antreten. Ganz gemütlich anschauen konnten sich das am Sonntag die Deutschen, in ihrem neuen Hotel, in das sie geflüchtet waren, weil die zunächst in Riga gebuchte Bleibe schlicht zu kleine Zimmer für die Riesen hatte.
Slowenen und Griechen stehen ebenfalls im Viertelfinale, die beiden Superstars (hier Luka Doncic/42 Punkte, dort Giannis Antetokuonpo/37) ebneten mit gigantischen Leistungen den Weg für die bei allem Respekt eher mittelmäßigen Mitstreiter.
Auf Doncics Slowenen treffen jetzt die Deutschen: Franz Wagner und Co.  blieben zweimal recht klar siegreich.

 

Messis Abschied aus Buenos Aires?

 

Am Donnerstag bestritt Argentinien gegen Venezuela das letzte Heimspiel in der WM-Qualifikation. Zum 3:0 steuerte auch Kapitän und Legende Lionel Messi mal wieder 2 Treffer bei. Die wurden mehr als sonst üblich gefeiert, weil es das Ende einer Ära bedeuten könnte: Die letzten Treffer des überragenden Spielers der vergangenen 2 Jahrzehnte in einem Pflichtspiel zu Hause in Buenos Aires, im riesigen Estadio Monomental. Denn Messi, der im Juni 39 Jahre alt wird, denkt tatssächlich an Abschied von der Aliceleste, wird bestenfalls noch die WM im Sonner bestreiten, aber auch nur, wenn er sich fit genug dafür fühlt,
Argentinien war ja wie Bralsilien und Ecuador schon länger fürs WM-Turnier qualifiziert. Am Donnenstag kamen Uruguay, Kolumbien und Paraguay als Fixstarter dazu: Um Platz 7, der zu einer interkontinentalen Ausscheidung berechtigt, kämpfen noch Venezuela und Bolivien, Bolivien muss dabei gegen Brasilien unbedingt gewinnen, immerhin in der ihnen genehmen Höhe von La Paz.

 

Und sonst

 

  • Volleyball: Italiens Frauen haben wie erwartet die Weltmeisterschaft gewonnen. Das zurzeit mit Abstand beste Team (36 Siege in Folge) gewann das durchaus spannende Finale gegen die Türkei mit 3:2 Sätzen, wobei der Decider mit 15:8 eine doch sehr klare Angelegenheit war.
  • Formel 1: Den Sieg in Monza sicherte sich ausnahmsweiele mal kein McLaren, sondern der vierfache Champions Max Verstappen. In einem Rennen ohne Höhepunkte (abgesehen von den ersten zwei Runden) verwies der Holländer die beiden um die WM 2025 kämpfenden Lando Norris und Oscar Piastri auf die Plätze.
  • Golf: Emotionaler Heimsieg von Rory McIlroy bei den Irish Open. Der Nordire schaffte durch eine bemerkenswerte Aufholjagd noch das Stechen gegen Schweden Joakim Lagergren, das er am 3. Loch für sich entschied.

Wer den Start der NFL vermisst, den verweise ich auf einen gesonderten Beitrag morgen (nach dem Montagsspiel). Nur so viel: Ein historisches Spiel (Buffalo vs Baltimore), der Rest zum Teil sehr mau