von Münchner Löwe | Nov. 13, 2023 | Allgemein, basketball, bundesliga, Fußball, NHL, Tennis
Absage mit Ansage
FIS-Präsident Johan Eliasch, der Allmächtige. Gegen viel Kritik setzte der umstrittene Schwede einen vermeintlichen Höhepunkt in den alpinen Rennkalender. Eine Abfahrt ganz nah am Matterhorn hinunter ins italienische Cervinia. Die erste Zweiländer-Abfahrt. Spektakuläre Bilder inklusive. Dass das Wetter windungeschützter Höhe gerade im November nicht mitspielt? Ebenso geschenkt, dass diese Strapaze den Fahrern die gesamte Saisonvorbereitung über den Haufen schmiss.
Es kam,. wie es kommen musste: Nach einem strahlend schönen Mittwoch mit tatsächlich fantastischen Bildern, in dem bei Kaiserwetter tatsächlich ein Trainingslauf abgehalten werden konnte, fiel der Rest der Veranstaltung dem Wetterunbill zum Opfer Vom Donnerstag bis Sonntag waren die Sporter zumindest skimäßig mehr oder weniger zum Nichtstun verurteilt. Kenner der Szenerie überraschte es keineswegs, dass es tatsächlich in 4000 Meter windete und schneite. Die Organisatoren versuchten alles – ohne Erfolg. Unverrichteter Dinge mussten die Fahrer wieder abreisen. Lässt sich Eliasch erweichen und den Irrsinn wenigstens zu dieser Jahreszeit bleiben? Höchst unwahrscheinlich, es gibt offenbar Verträge noch für drei Jahre: Es müssten halt die großen Verbände aus Österreich und vor allem den betroffenen Co-Gastgeber Schweiz und Italien ihr Veto einlegen. Damit sind die Männer immer noch ohne jeden Renneinsatz. Nächste Woche ist ein Doppelslalom in Österreich angesetzt.
Mehr Glück hatten die Frauen, die in Levi zwei absoluut reguläre Slaloms bei für finnische Verhältnisse sogar wunderbarem Wetter absolvierten. Petra Vlhova war die überragende Läuferin. Den ersten Slalom gewann sie mit anderthalb Sekunden auf die starke Deutsche Lena Dürr. Am Sonntag war sie ebenfalls klar auf Siegeskurs, und wieder hätte sie weit mehr als eine Sekunde Vorsprung gehabt, doch sie fädelte im 2. Durchgang klar in Führung liegend ein und schenkte Mikaela Shiffrin den Sieg, den 89. Weltcuperfolg der Amerikanerin. Der war es fast peinlich: Schön war, wie sie Vlhova tröstete. Die weiß jetzt trotz des Ausfalls, dass sie in der Vorbereitung alles richtig gemacht hat.
Glanzvoll gegen Europa
Die deutschen Fußball-Clubs haben eine bärenstarke Woche in den europäischen Wettbewerben hinter sich. Sechs Siege und ein Remis (Union immerhin bei der SSC Neapel) brachten sie aufs Konto. Und alle Clubs außer den Eisernen haben beste Chancen, jeweils in ihrem Wettbewerb zu überwintern. Erstaunen musste der zweite Sieg des BVB gegen ein zurzeit allerdings ziemlich schwächelndes Newcastle United. In gut zwei Wochen folgt das Schlüsselspiel bei Milan. FCB und RB Leipzig sind schon sicher durch genau wie Freiburg und Leverkusen, die in ihren Europa-League-Gruppen jetzt den Gruppensieg anpeilen, und Eintracht Frankfurt in der Conference League.
Derzeit sind die deutschen Clubs auf Platz 2 der Jahreswertung. Das würde, wenn ich das recht sehe, einen fünften Startplatz in der kommenden Champions-League-Saison bedeuten.
Bundesliga rockt
Wieder ein Haufen Tore. Vorn Bayer und Bayern praktisch im Gleichschritt. Beide ungeschlagen nach dem 11. Spieltag, Bayer mit einem Remis (Startrekord eingestellt), Bayern mit 2 Remis. Dahinter der erstaunliche VfB, wo Guirassy wieder zurück ist und gleich den entscheidenden Elfer gegen den BVB verwandelte. Der hingegen bot eine grausame Leistung, die mit dem Ergebnis von 1:2 nicht ansatzweise dokumentiert wird. Da ist jetzt hübsches Feuer unterm Dach.
Und unten? Sind Mainz und Augsburg nach ihren Trainerwechseln weiter ungeschlagen. Ein Bild des Jammers bietet der 1. FC Union, das bei Bayer die 9. Bundesliga-Niederlage in Folge kassierte und eine desaströse Leistung zeigte. Trotz des Absturzes auf Platz 18 halten Vereinsführung und Fans weiter an Trainer Urs Fischer fest, doch genau wie bei Köln und Baumgart stellt sich die Frage, ob das gutgehen kann. Bis zur Winterpause sind es immerhin noch 6 Spiele und durch die anstehende Pause wegen Länderspielen hätte ein etwaiger Nachfolger wenigstens ein bisschen Zeit. Während beim FC klar die Qualität fehlt, zeigte Union ja oft gute Ansätze. Allerdings haben die späten Neuzugänge Gosens, Volland und Bonucci bis dato wenig bis nichts gebracht, außer vielleicht den Kader durcheinander
Ein Turniersieg – und was bringt er?
Die deutschen Eishockey-Männer haben das Heimturnier in Landshut gewonnen, trotz der Niederlage gestern gegen die Slowakei, weil man den Dreiervergleich mit den Slowaken und Dänen mit dem besten Torverhältnis für sich entschied. Welche Relevanz das hat, muss man anhand der vielen Absenzen und nicht wirklich hochklassigen Gegner abwarten.
Ein Erfolg war offenbar die Einbindung der Frauen. Deutschland will ja 2027 sowohl die Frauen- als auch die Männer-WM austragen, allerdings nicht zeitgleich, sondern unmittelbar aufeinanderfolgend. Das in Deutschland praktisch nicht existente Frauen-Eishockey würde auf jeden Fall profitieren. Allerdings wäre es mE noch wichtiger, den himmelhohen Abstand aller Nationen zu USA und Kanada zu verkleinern. Das geht allerdings nur mit Hilfe der USA und Kanada.
Spannung im Basketball
Sehr schön läuft die BBL an, allerdings ist die reguläre Saison vor den Play-offs eher ein Muster ohne Wert. Die Bayern tun sich eher schwer, dürften aber trotzdem am Ende sicher die Play-offs erreichen. Trotz des personellen Umbruchs überzeugen die Titelverteidiger aus Ulm. Chemnitz und Vechta mit jeweils nur einer Niederlage nach 7 Spielen für mich sehr erstaunlich. Trotzdem bleibe ich erst mal mehr oder weniger außen vor, es gibt einfach zu viel anderen Sport.
Dominierende Handballer
Beim Super Globe im arabischen Damman gab es ein deutsches Finale: Nach Verlängerung setzte sich der SC Magdeburg gegen die Füchse Berlin mit 34:32 durch. Im Halbfinale hatten sie sich gegen Barcelona respektive Kielce durchgesetzt. Ein schönes Lebenszeichen vor der Heim-EM im Januar, wenngleich es auf beiden Seiten gerade die Legionäre waren, die den Unterschied ausmachten. Die Füchse und Magdeburg sind auch die klaren Favoriten für die deutsche Meisterschaft. Gerade die Kieler haben den Abgang der Weltstars Landin und Sagosan nicht kompensieren können und schon reichlich Federn lassen.
Pechvogelin der Woche (idiotisches Wort, also Pechvogel)
Ein großes Ziel hatte Megan Rapinoe noch in ihrer großartigen Fußball-Karriere: die amerikanische Meisterschaft. Doch im US-Finale, ihrem letzten Spiel, verletzte sie sich bereits nach 3 Minuten und zog sich offenbar einen Achillessehnenriss zu. Ihr Club OL Reign unterlag dem Gotham (ernsthaft?!) FC mit 1:2. Ich hoffe, die streitbare und charismatische Amerikanerin wird dem Fußball in einer bedeutenden Funktion erhalten bleiben. Starke Gegenstimmen zum allmächtigen FIFA-Präsidenten und seiner willfährigen FIFA-Bande wären extrem notwendig.
Go Kanada Go
Die Tennisspielerinnen haben den Billie-Jean-King-Cup für sich entschieden. Im Halbfinale gewannen Leila Fernandez und die aufstrebende Marina Stakusic im Halbfinale gegen Tschechien und im Finale gegen Italien. Allerdings war die Besetzung eine Woche nach dem WTA-Finale allenfalls zweitklassig, ein schöner Erfolg ist es trotzdem, und wenn dann Bianca Andreescu auch noch gesund ist …
Das wird die Woche, die wird
Um EM-Tickets
Nicht zu fassen, es stehen schon wieder Fußball-Länderspiele an, die Ligen pausiereniert also. Es werden die letzten EM-Tickets über die Gruppenphase ermittelt. Dort müssen vor allem Holland, Kroatien und Italien noch punkten. Albanien steht tatsächlich vor der Quali.
In Südamerika gibt es zwei weitere Quali-Spieltage für die WM 2026. Argentinien bisher makellos, der Rest inklusive Brasilien ist noch eng beisammen. Auch in Asien und Afrika ist WM-Qualifikation.
Die Deutschen testen in Belin gegen die Türkei und in Wien gegen Österreich.
NHL goes Europe
Am Samstag und Sonntag gastiert die NHL in Stockholm. Die Minnesota Wild spielen dabei gegen die Ottawa Senators und Toronto Maple Leafs.
Nächster Versuch am Matterhorn
Diesmal sind die Frauen dran. Es sind zwei Abfahrten geplant, allerdings von einem etwas niedriger gelegenen Start als bei den Männern. Das Wetter soll besser werden, ob es reicht für reguläre und ungefährliche Rennen, muss man sehen.
Letztes großes Tennis-Turnier
Das ATP-Finale in Turin unter anderem mit Sascha Zverev. Der hat gerade in 3 Sätzen gegen Alcaraz gewonnen. Der Djoker und Sinner sind gestern mit Siegen gegen Tsitsipas und Rune gestartet.
Und sonst? Champions of Champions im Snooker in Bolton, Darts World of Champions in Wolverhampton. Ligen in den Mannschaftssportarten auch international, und auch der Wintersport beginnt so langsam.
von Münchner Löwe | Nov. 10, 2023 | NHL
Blick über den Teich
Unglaublicher Rekord, NBA
Die Timerwolves sind glänzend in die Saison gesartet. Das liegt auch an einem schier unglaublichen Rekord, an dem Mike Conley zurzeit arbeitet. Insgesamt hat sich der Guard bisher in der Saison genau einen Tornover (den gleich im ersten Spiel in der 1. Minute) geleistet, und das als Spielmacher bei 28,7 Minuten pro Spiel. Immerhin gelingen ihm 4,3 Assists und 10,7 Punkte pro Spiel, sicher nicht überragend, aber immerhin.
NHL
Gut einen Monat oder fast 15 Spiele ist die Saison jetzt lang. Zeit für eine erste Bilanz.
Western Conference
Titelverteidiger Knights sind grandios gestartet und haben in den ersten zwölf Partien bei 11 Siegen nur eine Overtime-Niederlage hinnehmen müssen. Zuletzt aber zwei Pleiten. Sehr gut erneut die Canucks und die Kings. Die Kings mit 7 Auswärtssiegen in 7 Spielen, aber nur einem Heimsieg (3 OT-Niederlagen).
Die negative Überraschung bisher sind die Oilers, die einfach nicht in Fahrt kommen. In 13 Spielen haben sie nur 2 Siege gefeiert, zuletzt viermal verloren. Schlechtestes Team der Liga zusammen mit den Sharks. Play-offs immerhin schon 8 Punkte entfernt. Die Tormaschine stockt. Draisaitl mit 15 Punkten noch der beste, aber auch bei ihm flutscht es nicht so, wie in der vergangenen Saison.
Eastern Conference
Die Bruins sind das beste Team der Conference vor den Rangers. Von Plattz 3 bis 16 nur 6 Punkte. Die RedWings, Schlachtopfer der vergangenen Spielzeiten, spielen munter mit. Moritz Seider mit schon 10 Assists (und einem Tor). Und auch Tim Stützle von den Senators scort fleißig (3 Tore, 12 Assists).
Und die kanadischen Teams?
Seit 1993 wartet Kanada aAm besten gestartet sind die uf den Stanley Cup. Okay, ob zB die Oilers den Flames den Titel gönnen, ist zu bezweifeln. Am besten gestartet sind die Canucks, ein klarer Play-off-Kandidat. Der Rest steckt im Mittelfeld muss sich strecken, um die K.o.-Runde zu erreichen. Wie so viele warte ich auf eine Trendwende bei den Oilers, aber das wird schon jetzt nicht so einfach.
von Münchner Löwe | Nov. 2, 2023 | Tennis
Sinners Aufgabe mit Ansage
Jannik Sinner kam voller Selbstvertrauen zum letzten Masters-Turnier der Saison nach Paris. In einem grandiosen Finale hatte er am Sonntag in Wien Daniil Medwedew bezwungen. Doch ein Blick auf den Spielplan von Mittwoch ließ schon Böses erahnen. Insgesamt 6 Partien, davon 2 in einer gesonderten Abendveanstaltung, hatten die Pariser Veranstalter angesetzt. Dass es spät werden würde, war also ziemlich klar, und es bestand die Mötlichkeit, dass es sehr spät werden würde.
Und es wurde sehr spät, weil zuvor zwei der fünf vorher angesetzten Spiele mehr als drei Stunden dauerten und die sogenannte Day-Session erst kurz vor 10 beendet war. Dann musste die Zuschauer die Halle verlassen für diejenigen, die die Abend-Session gebucht hatten. Die 5. Partie zwischen Holger Rune und Dominic Thiem begann erst um 22.30 Uhr und war gegen Mitternacht beendet. Erst danach trat Sinner gegen McDonald an. Zu diesem Zeitpunkt übrigens stand schon fest, dass der Sieger der Partie am Donnerstag so gegen 17 Uhr antreten werde. Kurz vor halb 3 hatte Sinner in drei Sätzen nach etwas mehr als zwei Stunden gewonnen, doch schon da ließ er anklingen, dass sein Start zum Achtelfinale gegen Alex de Minaur noch nicht gesichert sei.
Und es kam, wie es kommen musste. Heute gegen Mittag gaben die Turnierveranstalter den Rückzug von Sinner bekannt. Er wolle mit den Kräften haushalten im Hinblick auf das ATP-Finale in Turin, also seiner italienischen Heimat, und den folgenden Davis Cup. Denn nach so einem Match kommt der Körper nicht sofort zur Ruhe, an Schlaf ist wahrscheinlich frühestens zwei Stunden nach dem Matchball zu denken, das waren also dann knapp 12 Stunden vor der nächsten angesetzten Partie.
Sehenden Auges haben die Veranstalter einen der derzeit heißesten Spieler der Tour aus dem Turnier geworfen. Die späten Startzeiten sind schon länger ein Thema. Im vergangenen Jahr war auch Sascha Zverev ein Leidtragender, der nach einem sehr späten Halbfinale in Barcelona völlig übermüdet gegen Carlos Alcaraz im Endspiel ohne Chance war. Und in Paris war am Montagabend die Partie zwischen Dominic Thiem und Stan wWawrinka auch erst weit nach 2 Uhr nachts beendet. Die Spieler meckern schon lange, doch die egomanischen und geldgierigen Veranstalter setzen sich hinweg und machen, was sie wollen. Das ist menschenverachtend, und dient auch der Sache nicht. Weder den Zuschauern, die ganz spät in der Nacht nicht wissen, wie sie heimkommen, noch den Zuschauern, die dann eine entweder völlig einseitige oder eben gar keine Partie wegen Müdigkeit oder eben der Absage sehen.
Was wäre also eine Lösung? Das Problem liegt schon mal darin, dass ein Hallenturnier oft über höchstens zwei Plätze verfügt Wenn ein Turnier wie das in Paris nur eine Woche lang dauert, aber 56 Teilnehmer hat, dann müssen insgesamt 55 Einzelspiele und auch noch 15 Doppel innerhalb von sieben Tagen absolviert werden. Ein Spieler, der erst am Mittwoch ins Turniergeschehen eingreift, muss bis zum Endspiel an jedem Tag antreten. Es gibt keine Ausweichmöglichkeiten. Wobei es vielleicht für einen Spieler sogar besser wäre nach einer einigermaßen ausgeschlafenen Nacht zwei Spiele an einem Tag zu bestreiten, was im Freien wegen Regenunterbrechungen ja immer wieder passiert. Aber 6 Spiele an einem Tag auf einem Court mit Spielbeginn 11 Uhr (warum eigentlich nicht wenigstens 10 Uhr?) anzusetzen, ist einfach nur Wahnsinn. Es müsste eine Regel von ATP oder auch WTA geben, die verbietet, dass Spiele nach 23 Uhr erst beginnen. Und vielleicht lässt sich ein Hallenturnier mit 56 Teilnehmern eben nicht innerhalb von nur einer Woche stemmen. Klar, je mehr Teilnehmer, desto mehr Profis bekommen was vom reichhaltigen Preisgeld ab, aber es gibt eben Grenzen.
von Münchner Löwe | Nov. 2, 2023 | Allgemein
Blick über den Teich, MLB
Es ist vollbracht. Die Texas Rangers haben zum ersten Mal in ihrer Geschichte seit 1972 die World Series gewonnen. Im fünften Spiel gewannen sie bei den Arizona Diamondbacks mit 5:0 und entschieden die Serie mit 4:1 Siegen. Außerdsem schafften sie den 112. Auswärtssieg in xer Postseason bei keiner Niederlage, das hat es noch nie gegeben. Noch nie hat auch ein in der Post Season an Nummer 5 gesetztes Team den Titel gewonnen. Erst seit 2012 sind die Nummer 5 und 6 (2022) überhaupt an der Post Season teilnahmeberechtigt.
Diamondbacks – Rangers 0:5 (1:4)
Das Ergebnis ist eigentlich ein schlechter Wirz, zumindest werden sie das in Arizona denken. Denn in den ersten 5 Innings waren die Diamondbacks immer kurz vorm Punkten, um dann allerdings die Chancen mit furchtbarer Regelmäßigkeit auszulassen. 0 von 9 Möglichkeiten bei Runner in Scoring Position, also minsdestens die 2. Base, ließen sie aus, darunter 2. und 3. Base mit nur einem Aus und geladene Bases bei 2 Outs. Die Rangers dagegen sahen in den ersten 6 Innings kein Land, schafften nur einen Hit und einen Walk.
Doch die erste vielversprechende Ralye der Rangers führte im 7. Inning zum 1. Run der Partie. Nach einem Single und einem Dkouble und keinem Aus mit Läufewrn auf 2 und 3 brachte Mitch Garver Corey Saeger ins gelobte Land. Doch weitere Punkte konnten die Diamondbacks abwenden.
Selbst allerdings hatte das Team sein Pulver verschossen. In den Innings 6 bis 9 schafften sie nur noch 1 Hit und einen Walk. Die Entscheidung fiel im oberen 9. Halbinning, als den Rangers gleich vier Runs gelangen, unter anderem durch einen Two-Run-Homer von Corey Seager. Dieser wurde auch zum MVP der World Series gewählt, als vierter Spieler zum 2. Mal, nachdem ihm diese Ehre 2020 im Dress der Dodgers widerfuhr. Dagegen erfuhr Arizonas bisher so starker Closer Paul Sewald mit 4 Earned Runs einen unerwarteten Einbruch.
Beendet wurde der Hitting Streak von Ketel Marte, dem bei 5 At Bats nur 3 Walks gelangen. Fast symptomatisch für den ineffizienten Auftritt der Backs, dass er im 9. Inning für das 3. und entscheidende Aus verantwortlich war.
von Münchner Löwe | Nov. 1, 2023 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Die Rangers stehen vor dem ersten World-Series-Triumph ihrer Geschichte (seit 1961). Sie gewannen gestern und heut Nacht ihre beiden Auswärtsspiele bei den Diamondbacks. In der gesamten Post Season sind sie damit noch ohne Niederlage. 3:1 führen sie in der Serie, das hat seit 2016 immer zum Triumph gereicht.
Diamondbacks – Rangers 7:11 (1:3)
Nach nur 1.1 Innings kam es zum Pitcherwechsel, und Joe Mantiply musste Miguel Castro weichen. Und das Desaster nahm seinen Lauf. In 0.1 Innings Einen Läufer auf der 2. Base hate er geerbt, und selbst kassierte er 2 Hits und 3 Runs. Nach 0.1 Innings war Schluss für ihn, aber auch mit Kyle Nelson wurde es nicht besser, und die Rangers scorten noch im 2. und später im 3. Inning bis zum Stand von 10:0, das war natürlich mehr als eine Vorentscheidung.
Nach dem 3. Inning erst beruhigte sich das Geschehen. Ryne Nelson von den Backs ließ in 5.1 Innings nur einen Run und 3 Hits zu. Das nutzte allerdings wenig, da die Diamondbacvks in den ersten 7 Innings insgesamt nur 6 Hits und keinen Run abgaben. Und doch wurde es noch mal senigstens ein bisschen spannend. Im 8. Inning schafften die Gastgeber 4 Runs und verkürzten auf 5:11 und im 9. Inning auf 7:11, allerdings schon bei 2 Outs. Das 3. und entscheidende Out kassierte Christian Harper.
Ein Trost bleibt zumindest Ketel Marte. Er proiduzierte 2 Hits und verlängerte seinen Hitting-Streak-Rekord in der Post Season auf jetzt 20 Spiele.
Bei den Rangers war Marcus Semien mit 5 RBIs am erfolgreichsten. 7 Spieler der Starting Line Up hatten mindestens einen Hit, Josh Jung sogar 3 (aber keinnen RBI.
Ansetzung heute
01:03: Diamondbacks – Rangers (1:3)
Gewinnen die Rangers, haben sie die World Series gewonnen und würden einen neuen Rekord aufstellen. Noch nie ist ein World-Series-Gewinner ohne Auswärtsniederlage geblieben. Starting Pitcher bei den Rangers ist Natha Eovaldi, bei den Diamondbacks Zac Gallen. Ich würde es den Diamondbacks gönnen, zumindest einen Heimsieg gegen die Rangers zu landen.
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