von Münchner Löwe | Nov. 13, 2023 | Allgemein, basketball, bundesliga, Fußball, NHL, Tennis
Absage mit Ansage
FIS-Präsident Johan Eliasch, der Allmächtige. Gegen viel Kritik setzte der umstrittene Schwede einen vermeintlichen Höhepunkt in den alpinen Rennkalender. Eine Abfahrt ganz nah am Matterhorn hinunter ins italienische Cervinia. Die erste Zweiländer-Abfahrt. Spektakuläre Bilder inklusive. Dass das Wetter windungeschützter Höhe gerade im November nicht mitspielt? Ebenso geschenkt, dass diese Strapaze den Fahrern die gesamte Saisonvorbereitung über den Haufen schmiss.
Es kam,. wie es kommen musste: Nach einem strahlend schönen Mittwoch mit tatsächlich fantastischen Bildern, in dem bei Kaiserwetter tatsächlich ein Trainingslauf abgehalten werden konnte, fiel der Rest der Veranstaltung dem Wetterunbill zum Opfer Vom Donnerstag bis Sonntag waren die Sporter zumindest skimäßig mehr oder weniger zum Nichtstun verurteilt. Kenner der Szenerie überraschte es keineswegs, dass es tatsächlich in 4000 Meter windete und schneite. Die Organisatoren versuchten alles – ohne Erfolg. Unverrichteter Dinge mussten die Fahrer wieder abreisen. Lässt sich Eliasch erweichen und den Irrsinn wenigstens zu dieser Jahreszeit bleiben? Höchst unwahrscheinlich, es gibt offenbar Verträge noch für drei Jahre: Es müssten halt die großen Verbände aus Österreich und vor allem den betroffenen Co-Gastgeber Schweiz und Italien ihr Veto einlegen. Damit sind die Männer immer noch ohne jeden Renneinsatz. Nächste Woche ist ein Doppelslalom in Österreich angesetzt.
Mehr Glück hatten die Frauen, die in Levi zwei absoluut reguläre Slaloms bei für finnische Verhältnisse sogar wunderbarem Wetter absolvierten. Petra Vlhova war die überragende Läuferin. Den ersten Slalom gewann sie mit anderthalb Sekunden auf die starke Deutsche Lena Dürr. Am Sonntag war sie ebenfalls klar auf Siegeskurs, und wieder hätte sie weit mehr als eine Sekunde Vorsprung gehabt, doch sie fädelte im 2. Durchgang klar in Führung liegend ein und schenkte Mikaela Shiffrin den Sieg, den 89. Weltcuperfolg der Amerikanerin. Der war es fast peinlich: Schön war, wie sie Vlhova tröstete. Die weiß jetzt trotz des Ausfalls, dass sie in der Vorbereitung alles richtig gemacht hat.
Glanzvoll gegen Europa
Die deutschen Fußball-Clubs haben eine bärenstarke Woche in den europäischen Wettbewerben hinter sich. Sechs Siege und ein Remis (Union immerhin bei der SSC Neapel) brachten sie aufs Konto. Und alle Clubs außer den Eisernen haben beste Chancen, jeweils in ihrem Wettbewerb zu überwintern. Erstaunen musste der zweite Sieg des BVB gegen ein zurzeit allerdings ziemlich schwächelndes Newcastle United. In gut zwei Wochen folgt das Schlüsselspiel bei Milan. FCB und RB Leipzig sind schon sicher durch genau wie Freiburg und Leverkusen, die in ihren Europa-League-Gruppen jetzt den Gruppensieg anpeilen, und Eintracht Frankfurt in der Conference League.
Derzeit sind die deutschen Clubs auf Platz 2 der Jahreswertung. Das würde, wenn ich das recht sehe, einen fünften Startplatz in der kommenden Champions-League-Saison bedeuten.
Bundesliga rockt
Wieder ein Haufen Tore. Vorn Bayer und Bayern praktisch im Gleichschritt. Beide ungeschlagen nach dem 11. Spieltag, Bayer mit einem Remis (Startrekord eingestellt), Bayern mit 2 Remis. Dahinter der erstaunliche VfB, wo Guirassy wieder zurück ist und gleich den entscheidenden Elfer gegen den BVB verwandelte. Der hingegen bot eine grausame Leistung, die mit dem Ergebnis von 1:2 nicht ansatzweise dokumentiert wird. Da ist jetzt hübsches Feuer unterm Dach.
Und unten? Sind Mainz und Augsburg nach ihren Trainerwechseln weiter ungeschlagen. Ein Bild des Jammers bietet der 1. FC Union, das bei Bayer die 9. Bundesliga-Niederlage in Folge kassierte und eine desaströse Leistung zeigte. Trotz des Absturzes auf Platz 18 halten Vereinsführung und Fans weiter an Trainer Urs Fischer fest, doch genau wie bei Köln und Baumgart stellt sich die Frage, ob das gutgehen kann. Bis zur Winterpause sind es immerhin noch 6 Spiele und durch die anstehende Pause wegen Länderspielen hätte ein etwaiger Nachfolger wenigstens ein bisschen Zeit. Während beim FC klar die Qualität fehlt, zeigte Union ja oft gute Ansätze. Allerdings haben die späten Neuzugänge Gosens, Volland und Bonucci bis dato wenig bis nichts gebracht, außer vielleicht den Kader durcheinander
Ein Turniersieg – und was bringt er?
Die deutschen Eishockey-Männer haben das Heimturnier in Landshut gewonnen, trotz der Niederlage gestern gegen die Slowakei, weil man den Dreiervergleich mit den Slowaken und Dänen mit dem besten Torverhältnis für sich entschied. Welche Relevanz das hat, muss man anhand der vielen Absenzen und nicht wirklich hochklassigen Gegner abwarten.
Ein Erfolg war offenbar die Einbindung der Frauen. Deutschland will ja 2027 sowohl die Frauen- als auch die Männer-WM austragen, allerdings nicht zeitgleich, sondern unmittelbar aufeinanderfolgend. Das in Deutschland praktisch nicht existente Frauen-Eishockey würde auf jeden Fall profitieren. Allerdings wäre es mE noch wichtiger, den himmelhohen Abstand aller Nationen zu USA und Kanada zu verkleinern. Das geht allerdings nur mit Hilfe der USA und Kanada.
Spannung im Basketball
Sehr schön läuft die BBL an, allerdings ist die reguläre Saison vor den Play-offs eher ein Muster ohne Wert. Die Bayern tun sich eher schwer, dürften aber trotzdem am Ende sicher die Play-offs erreichen. Trotz des personellen Umbruchs überzeugen die Titelverteidiger aus Ulm. Chemnitz und Vechta mit jeweils nur einer Niederlage nach 7 Spielen für mich sehr erstaunlich. Trotzdem bleibe ich erst mal mehr oder weniger außen vor, es gibt einfach zu viel anderen Sport.
Dominierende Handballer
Beim Super Globe im arabischen Damman gab es ein deutsches Finale: Nach Verlängerung setzte sich der SC Magdeburg gegen die Füchse Berlin mit 34:32 durch. Im Halbfinale hatten sie sich gegen Barcelona respektive Kielce durchgesetzt. Ein schönes Lebenszeichen vor der Heim-EM im Januar, wenngleich es auf beiden Seiten gerade die Legionäre waren, die den Unterschied ausmachten. Die Füchse und Magdeburg sind auch die klaren Favoriten für die deutsche Meisterschaft. Gerade die Kieler haben den Abgang der Weltstars Landin und Sagosan nicht kompensieren können und schon reichlich Federn lassen.
Pechvogelin der Woche (idiotisches Wort, also Pechvogel)
Ein großes Ziel hatte Megan Rapinoe noch in ihrer großartigen Fußball-Karriere: die amerikanische Meisterschaft. Doch im US-Finale, ihrem letzten Spiel, verletzte sie sich bereits nach 3 Minuten und zog sich offenbar einen Achillessehnenriss zu. Ihr Club OL Reign unterlag dem Gotham (ernsthaft?!) FC mit 1:2. Ich hoffe, die streitbare und charismatische Amerikanerin wird dem Fußball in einer bedeutenden Funktion erhalten bleiben. Starke Gegenstimmen zum allmächtigen FIFA-Präsidenten und seiner willfährigen FIFA-Bande wären extrem notwendig.
Go Kanada Go
Die Tennisspielerinnen haben den Billie-Jean-King-Cup für sich entschieden. Im Halbfinale gewannen Leila Fernandez und die aufstrebende Marina Stakusic im Halbfinale gegen Tschechien und im Finale gegen Italien. Allerdings war die Besetzung eine Woche nach dem WTA-Finale allenfalls zweitklassig, ein schöner Erfolg ist es trotzdem, und wenn dann Bianca Andreescu auch noch gesund ist …
Das wird die Woche, die wird
Um EM-Tickets
Nicht zu fassen, es stehen schon wieder Fußball-Länderspiele an, die Ligen pausiereniert also. Es werden die letzten EM-Tickets über die Gruppenphase ermittelt. Dort müssen vor allem Holland, Kroatien und Italien noch punkten. Albanien steht tatsächlich vor der Quali.
In Südamerika gibt es zwei weitere Quali-Spieltage für die WM 2026. Argentinien bisher makellos, der Rest inklusive Brasilien ist noch eng beisammen. Auch in Asien und Afrika ist WM-Qualifikation.
Die Deutschen testen in Belin gegen die Türkei und in Wien gegen Österreich.
NHL goes Europe
Am Samstag und Sonntag gastiert die NHL in Stockholm. Die Minnesota Wild spielen dabei gegen die Ottawa Senators und Toronto Maple Leafs.
Nächster Versuch am Matterhorn
Diesmal sind die Frauen dran. Es sind zwei Abfahrten geplant, allerdings von einem etwas niedriger gelegenen Start als bei den Männern. Das Wetter soll besser werden, ob es reicht für reguläre und ungefährliche Rennen, muss man sehen.
Letztes großes Tennis-Turnier
Das ATP-Finale in Turin unter anderem mit Sascha Zverev. Der hat gerade in 3 Sätzen gegen Alcaraz gewonnen. Der Djoker und Sinner sind gestern mit Siegen gegen Tsitsipas und Rune gestartet.
Und sonst? Champions of Champions im Snooker in Bolton, Darts World of Champions in Wolverhampton. Ligen in den Mannschaftssportarten auch international, und auch der Wintersport beginnt so langsam.
von Münchner Löwe | Nov. 2, 2023 | Tennis
Sinners Aufgabe mit Ansage
Jannik Sinner kam voller Selbstvertrauen zum letzten Masters-Turnier der Saison nach Paris. In einem grandiosen Finale hatte er am Sonntag in Wien Daniil Medwedew bezwungen. Doch ein Blick auf den Spielplan von Mittwoch ließ schon Böses erahnen. Insgesamt 6 Partien, davon 2 in einer gesonderten Abendveanstaltung, hatten die Pariser Veranstalter angesetzt. Dass es spät werden würde, war also ziemlich klar, und es bestand die Mötlichkeit, dass es sehr spät werden würde.
Und es wurde sehr spät, weil zuvor zwei der fünf vorher angesetzten Spiele mehr als drei Stunden dauerten und die sogenannte Day-Session erst kurz vor 10 beendet war. Dann musste die Zuschauer die Halle verlassen für diejenigen, die die Abend-Session gebucht hatten. Die 5. Partie zwischen Holger Rune und Dominic Thiem begann erst um 22.30 Uhr und war gegen Mitternacht beendet. Erst danach trat Sinner gegen McDonald an. Zu diesem Zeitpunkt übrigens stand schon fest, dass der Sieger der Partie am Donnerstag so gegen 17 Uhr antreten werde. Kurz vor halb 3 hatte Sinner in drei Sätzen nach etwas mehr als zwei Stunden gewonnen, doch schon da ließ er anklingen, dass sein Start zum Achtelfinale gegen Alex de Minaur noch nicht gesichert sei.
Und es kam, wie es kommen musste. Heute gegen Mittag gaben die Turnierveranstalter den Rückzug von Sinner bekannt. Er wolle mit den Kräften haushalten im Hinblick auf das ATP-Finale in Turin, also seiner italienischen Heimat, und den folgenden Davis Cup. Denn nach so einem Match kommt der Körper nicht sofort zur Ruhe, an Schlaf ist wahrscheinlich frühestens zwei Stunden nach dem Matchball zu denken, das waren also dann knapp 12 Stunden vor der nächsten angesetzten Partie.
Sehenden Auges haben die Veranstalter einen der derzeit heißesten Spieler der Tour aus dem Turnier geworfen. Die späten Startzeiten sind schon länger ein Thema. Im vergangenen Jahr war auch Sascha Zverev ein Leidtragender, der nach einem sehr späten Halbfinale in Barcelona völlig übermüdet gegen Carlos Alcaraz im Endspiel ohne Chance war. Und in Paris war am Montagabend die Partie zwischen Dominic Thiem und Stan wWawrinka auch erst weit nach 2 Uhr nachts beendet. Die Spieler meckern schon lange, doch die egomanischen und geldgierigen Veranstalter setzen sich hinweg und machen, was sie wollen. Das ist menschenverachtend, und dient auch der Sache nicht. Weder den Zuschauern, die ganz spät in der Nacht nicht wissen, wie sie heimkommen, noch den Zuschauern, die dann eine entweder völlig einseitige oder eben gar keine Partie wegen Müdigkeit oder eben der Absage sehen.
Was wäre also eine Lösung? Das Problem liegt schon mal darin, dass ein Hallenturnier oft über höchstens zwei Plätze verfügt Wenn ein Turnier wie das in Paris nur eine Woche lang dauert, aber 56 Teilnehmer hat, dann müssen insgesamt 55 Einzelspiele und auch noch 15 Doppel innerhalb von sieben Tagen absolviert werden. Ein Spieler, der erst am Mittwoch ins Turniergeschehen eingreift, muss bis zum Endspiel an jedem Tag antreten. Es gibt keine Ausweichmöglichkeiten. Wobei es vielleicht für einen Spieler sogar besser wäre nach einer einigermaßen ausgeschlafenen Nacht zwei Spiele an einem Tag zu bestreiten, was im Freien wegen Regenunterbrechungen ja immer wieder passiert. Aber 6 Spiele an einem Tag auf einem Court mit Spielbeginn 11 Uhr (warum eigentlich nicht wenigstens 10 Uhr?) anzusetzen, ist einfach nur Wahnsinn. Es müsste eine Regel von ATP oder auch WTA geben, die verbietet, dass Spiele nach 23 Uhr erst beginnen. Und vielleicht lässt sich ein Hallenturnier mit 56 Teilnehmern eben nicht innerhalb von nur einer Woche stemmen. Klar, je mehr Teilnehmer, desto mehr Profis bekommen was vom reichhaltigen Preisgeld ab, aber es gibt eben Grenzen.
von Münchner Löwe | Okt. 2, 2023 | Allgemein, bundesliga, Fußball, MLB, Tennis
Ein bisschen Zittern musste sein
Mein Höhepunkt der Woche war ganz klar der Ryder Cup, obwohl ich nur den Schlusstag intensiver verfolgt habe. Im Nachhinein kann man es leicht sagen, aber die Spannung zwischendrin war schon ganz nett. Als plötzlich die Mitte des Tableaus nur noch Rot für Amerika aufleuchtete. Dass das Ganze dann durch einen von Rickie Fowler geschenkten Putt entschieden wurde, war irgendwie nicht passend. Zumal ein 90-cm-Putt bei dieser Anspannung erst mal gemacht werden muss.
Auf europäischer Seite war Viktor Hovland unglaublich. Und der Norweger steht erst am Anfang seiner Karriere, die eigentlich keine Grenzen kennt bei all den Unwägbarkeiten, die gerade Golf mit sich bringt, siehe zum Beispiel Morikawa, als nächster Woods gefeiert, aber doch (auf hohem Niveau) stagnierend.
Insgesamt war das Niveau erstklassig mit spektakulären Schlägen. Und doch sind das alles Menschen und kene Maschinen wie zum Teil haarsträubende Fehlschläge ins Wasser oder ins Gebüsch zeigen.
Das Format ist einmalig faszinierend, und es ist meines Erachtens ein großer Vorteil, dass es nur alle zwei Jahre stattfindet.
Ende eines Missverständnisses
Gerade mal zehn Monate durfte Max Eberl bei RB als Sportdirektor wirken, dann wurde er schnöde gefeuert. Es sei alternativlos gewesen, hieß es. Am fehlenden sportlichen Erfolg kann es nicht liegen. RB wurde Pokalsieger (wofür Eberl allerdings wenig konnte), und im Sommer hat er trotz der Abgänge von absoluten Schlüsselspielern wie Nkunku und Gvardiol eine aufregende, vielleicht sogar titelreife Mannschaft gezimmert. Aber es waren wohl menschliche Diskrepanzen. Der angeblich mangelnde Fleiß und die häufige Absenz via München erscheint mir da nur ein Vorwand. Dass der Rauswurf einen Tag vor der Partie gegen Bayern bekannt gegeben wurde, ist mehr als diskutabel, zumal nach allen, was man so liest nicht die Gefahr bestand, dass der Entschluss durchgestochen wird.
Um Eberl muss man sich keine Sorgen machen. Die Frage ist nur, wie lange die Schamfrist ist, bevor er bei den Bayerbn anheuert. Den dortigen Sportdirektor Christoph Freund wird es freuen.
Verzweifllungstat um Boateng
Ich hielt es ja für einen vespäteten Aprilscherz, aber Jerome Boateng scheint tatsächlich zum FC Bayern zurückzukehren. Ein Spieler, den Olympique Lyon in der vergangenen Saison für zu schlecht für die Ligue 1 befunden hat. Ein Spieler, der im Sommer keinen Verein fand (nur deshalb ist ein Wechsel jetzt überhaupt möglich). Ein Akt der Verzweiflung, der die katastrophalen Transferfehler der Münchner im Sommer, als man ohne große Not mehrere Verteidiger hat ziehen ließ, kaschieren soll. Warum kann man eigentlich nicht auf einen aus dem so gerühmten Nachwuchsinternat zurückgreifen, das muss für die betreffenden Spieler ein Schlag ins Kontor, ich formuliere es mal vornehm, sein. Manchmal hilft doch ein Schubser ins kalte Wasser. Ein Louis van Gaal hätte mit Sicherheit einen jungen ausgegraben wie damals Thomas Müller und Holger Badstuber.
Mammutsaison ist zu Ende
Gestern war es endlich soweit. Alle 30 MLB-Teams haben ihre 162 Spiele absolviert, übrig geblieben sind zwölf, die ab morgen den Weltmeister, die Amis mögen es zurückhaltend, ausspielen. Es geht bei Null los, die bisherige Saison gibt allenfalls Anhaltspunkte, weil vor allem die Pitcher-Rotation eine ganz andere sein wird. Aber die Offensive der Braves ist schon ziemlich furchterregend. Wenn ich mich festlegen müsste: Die nächste Konfettiparade findet in Atlanta statt.
In neuen Sphären
Einen geradezu unfassbaren Weltrekord im Marathon stellte die Kenianerin Tigst Assefa in Berlin auf. Und zwar am Sonntag vergangener Woche (gehört streng genommen also nicht mehr in diese Rubrik). Die Zeit lautet 2:11:53 Stunden. Inwieweit die neuen Wunder-Karbonschuhe geholfen haben, sei dahingestellt, es ist trotzdem unglaublich. Diese Schuhe scheinen aber der Gesundheit nicht dienlich zu sein, die Zahl der Knieverletzungen ist signifikant gestiegen. Ich bin gespannt, ob der Weltverband es gegen die Branchenriesen Nike et all es wagt einzuschreiten. Umfassende Untersuchungen sind allerdings ein Muss.
Aus für Satou Sabally
Die deutsche Basketballerin scheiterte mit ihren Dallas Wings an Titelverteidiger Las Vegas Aces, und zwar mit einem 0:3-Sweep. Zumindest die letzte Niederlage in Dallas war unnötig, führte Dallas doch fünf Minuten vor Schluss mit 61:53, bevor gar nichts mehr fallen wollte (zehn (!) Fehlwürfe en suite).. Sabally selbst spielte eine durchwachsene Serie, konnte an ihre großartige Saison, für die sie als am meisten verbesserte Spielerin ausgezeichnet wurde, nicht anknüpfen.
Ihre Schwester Nyara ist dagegen noch im Titelrennen mit New York Liberty. Sie selbst spielt allerdings nur eine untergeordnete Rolle.
Turniersieg für Zverev
Die Formanstieg von Sascha Zverev hält an. In Chengdu gewann er seinen 21. ATP-Titel durch einen Finalsieg gegen den aufstrebenden Russen Roman Safiullin, dem allseits eine gute Zukunft prophezeit wird.
Premiere auf Glas
Am Freitag fand in München eine außergewöhnliche Basketball-Partie statt. Die Akteure des FCBB und MHC spielten auf Glas, wohl erstmals in Europa. Die Reaktionen waren durchweg positiv, guter Grip. Und dann gibt es unzählige virtuelle Möglichkeiten. Die NBA schickte extra Abgesandte, das wäre doch was für die Show-Liga.
Irrsinn der Woche
Es geht mal wieder um den VAR, diesmal in England. Nach einem Tor für Liverpool in der Partie bei Tottenham aberkannte der Schiedsrichter wg Abseits ein Liverpool-Tor, zu Unrecht. So weit, so schlecht. Der VAR schritt ein, und jetzt wird es kurios. Angeblich sah der VAR den Fehler, doch aufgrund eines Kommunikationsfehlers dachte der Schiedsrichter, seine Entscheidung würde bestätigt und setzte das Spiel mit Freistoß Tottenham fort. Erst jetzt wurde allen der grobe Schnitzer bewusst, doch ein zurück war nicht mehr möglich. Es blieb nach der Partie nur zähneknirschendes Entschuldigen. Dazu hätte ich noch eine Anmerkung: Wenn es wirklich eine dermaßen klar falsche Entscheidung war, die fast sofort bemerkt wurde: Warum geht der Schiedsrichter dann nicht zum Tottenham-Kapitän, erklärt die Sachlage und überlässt den Rest dem Fairnessgedanken der Spurs, die dann eben mehr oder weniger wehrlos einen Treffer zulassen. Predigen wir nicht immer Fairness, gerade in England?
Wem Football fehlt, den vertröste ich auf morgen nach dem MNF.
Das wird die Woche, die wird
Ah, endlich wieder Champions League
Der 2. Spieltag steht an mit dem Kracher Kopenhagen vs Bayern. Die Eisernen bekommen es bei ihrer Heimpremiere im ausverkauften Olympiastadion mit Sporting Braga zu tun. Am Mittwoch dann BVB vs Milan und Leipzig vs City. Der internationale Schlager der Woche ist Napoli vs Real (in der Union-Gruppe). Viel von der Meistereuphorie in Neapel, ich war live vor Ort, ist nach einem eher mauen Saisonstart und einigen Querelen nicht übriggeblieben.
Der Eiertanz geht weiter
So ganz langsam neigt sich die Vorrunde der Rugby-Weltmeisterschaft dem Ende entgegen. Überraschungen sind bisher ausgeblieben, dafür gab es einige extrem hohe Ergebnisse. Man erwägt ja für die nächste WM 2027 eine Aufstockung, ob das dienlich ist, wage ich zu bezweifeln, aber ich bin da nicht wirklich kompetent, um das beurteilen zu können. Die interessantesten Spiele aus meiner Sicht sind am Samstag Irland vs Schottland und am Sonntag Japan vs Argentinien.
Im Baseball wird es ernst
Nach der Monstersaison geht es jetzt erst so richtig los – erst mal mit vier Wildcard-Games (Best of 3). Die jeweils ersten beiden Partien sind bereits für heute und morgen angesetzt. Im vergangenen Jahr waren diese Serien zum Teil höchst unterhaltsam.
Zverev auf Punktejagd
Die Tenniselite Männlein und Weiblein (allerdings beileibe nicht vollzählig) trifft sich diese Woche in Peking. Die Männer spielen ab morgen das Halbfinale aus. Dabei trifft Zverev auf seinen diesjährigen Dauerkonkurrenten Daniil Medwedew. Er hat sich ja schon bis auf Platz 10 der Weltranglistevorgearbeitet und dieses Jahr keine Punkte mehr zu verteidigen. Das ATP-Finale ist also mehr als realistisch. Zurzeit liegt er im Race auf den 7. Platz. Die Frauen sind erst im Achtelfinale angelangt, auch mit einer Top-Besetzung umd Swiatek, Gauff und Sabalenka.
Gleichzeitig beginnt am Mittwoch schon das Masters in Schanghai. Dort ist bis auf Djokovic die komplette Weltelite am Start.
Volleyballer auf Paris-Mission
Bisher läuft die Olympiaqualifikation der deutschen Volleyball-Männer nach Plan. Gespielt wird in drei Achtergruppen, von denen sich jeweils die ersten Zwei direkt für Paris qualifizieren. Deutschland ist in der Italien-Gruppe. Dahinter scheint Brasilien der härteste Rivale. Auf die trifft man in der Nacht zu Mittwoch.
Und sonst?
Mittlerweile haben alle Ligen ihren Betrieb aufgenommen (bis auf die Volleyballer, versteht sich. Im Snooker stehen die English Open an, im Darts der World Grand Prix.
von Münchner Löwe | Aug. 14, 2023 | Allgemein, basketball, Frauen-WM, Fußball, Radsport, Tennis
Transferwahnsinn feiert fröhliche Umstände
Harry Kane ist jetzt also ein Bayer nach einem am Ende schier unerträglichen Hin und her. 100 Millionen plus etwaige Boni sind ein Brett.. Nicht einmal 24 Stunden nach der Vertragsunterzeichnung in der Nacht zum Samstag gab er sein Debüt. Während ihm der Münchner Boulevard zum Einstand einen Gnaden-Dreier gab, erhielt er vom Kicker eine 5. „Nur 3 Ballkontakte“, notierte das Fachblatt. Das kann also nur besser werden.
Und auch sonst ging es hoch her. Den Vogel schoss – mal wieder – der FC Chelsea ab, der den 21-jährigen Mittelfeldmann Moses Caicedo für sage und schreibe 116 Millionen Euro von Brighton loseisteund damit den ebenfalls sehr interessierten FC Liverpool ausstach. Etwaige Boni nicht eingerechnet, weswegen er zum teuersten Transfer der Premier League aufsteigen dürfte. Wohlgemerkt – Calcedo ist 21 und hat bisherinternational noch sehr wenige Spuren hinterlassen. But what shells, wie der Engländer nicht sagt.
Schließlich verdichten sich die Anzeichen, dass Frankfurts Kolo Muani sich in Richtung P’SG verabschiedet. Geschätzte Abööse wären 100 Millionen. Noch ziert sich die Eintracht, aber bei dieser Summe …
Und noch mal die Bayern, deren Torwartsuche skurille Züge annimmt. Was so ein Skiunfall von Neuer so bewirkt. Angeblich war man sich mit Kepa einig, doch dann musste sich Reals Courtois unbedingt das Kreuzband reißen, und Kepa folgte dem Ruf der spanischen Heimat und heuerte bei den Madrilenen an. Also Rulli von Ajax? War ein vielvesprechender Kandidat, doch auch er fällt mit einer schweren Verletzung erst mal aus. Jetzt ist guter Rat – vielleicht tatsächlich – teuer. Es stehen unter anderem der marokkanische WM-Held Bono, der allerdings 20 Millionen kosten würde, und David de Gea zur Verfügung. Theroretisch ist der sehr gut, aber er hat seit mehr als einem Jahr kein wichtiges Spiel mehr bestritten.
Ach ja, und Neymar zieht es in die Wüste nach Saudi Arabien. Ich würde ihm keine Träne nachweinen.
Mancini wirft hin – für 40 Millionen per anno?
Völlig überraschend ist Roberto Mancini als italienischer Nationaltrainer mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Unter seiner Ägide holte die Squadra Azurra den EM-Titel 2021, verpasste aber die WM 2022. Trotzdem war er mit allen Vollmachten bis hinunter zu den Juniorenteams ausgestattet. Kolportiert wird, dass er als saudischer Nationaltrainer anheuert, angeblich für die Kleinigkeit von 40 Millionen Euro per anno, das zehnfache, was er jetzt verdient.
Pokal macht nicht nur Freude
Für die Erstligisten Werder Bremen, VfL Bochum und dem FC Augsburg hat sich das Thema nach Pleiten gegen niederklassige Vereine bereits erledigt. Am Montag kam dann noch das desaströse 0:3 von Darmstadt 98 beim Regionalligisten FC Homburg, Spezialist im Pokal, hinzu. Da gilt es, einiges aufzuarbeiten.
Kopecky feiert drei Rad-Titel, Deutsche Rad-Künstler räumen ab.
Ein Star der am Sonntag beendeten Rad-WM in Glasgow mit fast 200 Entscheidungen war die Belgierin Laura Kopecky. Nach ihren Titel auf der Bahn im Punktefahren und dem Ausscheidungsrennen gewann sie am Sonntag auch das Straßenrennen. Sie revanchierte sich damit an Demi Voltering, die vor knapp einem Monat die Tour de France vor ihr für sich entscheiden konnte – vor Kopecky
Während die Deutschinnen auf der Straße keine Rolle spielten, räumten sie bei den Kunstrad-Wettbewerben alle Titel ab. Radball, Einer, Zweier – eine deutsche Domäne fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Remember selige Sportschau-Zeiten.
Sinner und Pegula jubeln in Kanada
Yannick Sinner hat endlich seinen ersten Msasters-Titel gewonnen. Im Endspiel von Toronto bezwang er den Australier Alex de Minaur klar in zwei Sätzen und meldete seine Ansprüche für die US Open an. Gleiches gilt für Jessica Pegula in Montreal. Sie bezwang im Finale Samsonowa, nachdem sie zuvor ihre US-amerikanische Landsfrau Coco Gauff und die Weltranglistenerste Iga Swiantek bezwungen hatte. Caroline Wozniacki feierte nach dreieinhalb Jahren ihr Comeback. Nach dem Sieg über Birell erwies sich die Hürde Vondrousova, immerhin Wimbledonsiegerin als zu hoch. Doch die zweifache Mama ist voller Ehrgeiz.
Ehrung der Woche
Dirk Nowitzki ist jetzt offiziell in der Hall of Fame im Basketball. In einer ergreifenden Zeremonie wurde er am Samstag in Sprigfield geehrt, im Beisein der gesamten Familie. Auch die europäoischen Ikonen Tony Parker unbd Pau Gasol erhielten die Ehre. Was für eine geile Generation, die unter anderem mit Giannis und Luca Magic würdige Nachfolger hat. Und Nowitzki gehört für mich zu den drei größten Sportlern, die Deutschland je hervorgebracht hat. Und der sympathiste ist er sowieso.
Das wird die Woche, die wird
Am Samstag beginnen die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Budapest. Die deutschen Medaillenhoffnungen sind an den Fingern einer Hand abzulesen, erst recht nach den Absagen von Weitspringerin Malaika Mihambo und Stabhochspringer Liga Bahre sowie Langstrecklerin Konstanze Klosterhalfen, die aber ohnehin ohne Form war. Mehr dazu am Donnerstag oder Freitag.
Die Frauen-WM trägt Dienstag und Mittwoch die Halbfinals zwischen Schweden und Spanien sowie Australien und England aus (siehe voriger Beitrag) Am Wochenende dann das Spiel um Platz 3 und am Sonntag in Sidney das Finale.
Die Bundesliga der Männer öffnet ihre 61. Saison mit der Partie am Freitag zwischen Werder und dem FC Bayern. Beide sind wahrlich nicht nach Wunsch in die Saison gestartet (Werder Pokalaus, Bayern-Klatsche im Super-Cup). Der Verlierer hat gleich hübsche Sorgen. Auch Italien startet in die Saison. Die Ligen in Frankreich, Spanien und England bestreiten schon den zweiten Spieltag
Im Tennis treffen sich sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen in Cincinatti. Hier wie dort ist fast die komplette Weltelite am Start -. ein letzter Formtest vor den US Open ab 28. August.
Und die Golfer biegen in die Zielgerade ihrer Fed-Ex-Saison ein. Die BMW Championships ab Donnerstag sind das vorletzte Turnier. 50 Profis sind dabei, die besten 30 qualifizieren sich fürs Finale. Geld gibt es zu Hauf.
von Münchner Löwe | Aug. 12, 2023 | Allgemein, Fußball, Radsport, Tennis
Favoritenstürze in Cincinnati.
Alvarez raus vs Paul.Medwedew raus vs De Minaur, dazu Sinner und Davidovich im Halbfinale, das hatte man mal wetten sollen.
Das hat auch Auswirkungen für Sascha Zverev, der im Live Ranking auf Platz 17 zurückgefallen ist und dementsprechend bei den US Open, wenn alle vor ihm antreten, wovon ich derzeit ausgehe, auch nur an Nr. 17 gesetzt sein wird.. Wobei ich nicht weiß, ob er dann in einer 3. Runde schon auf die Nummer 1 oder so treffen kann.
Bei den Frauen in Montreal haben sich die meisten Favoritinnen dagegen durchgesetzt (normalerweise und häufig kritisiert verhält es sich ja oft umgekehrt,
Starke deutsche Schachspieler
Vincent Keymer musste sich nur ganz knapp in einer Blitzpartie gegen Magnus Carlsen geschlagen geben. Er gewann beim beim glänzend besetzten Weltcup in Baku mit Weiß vs den Norweger – zum ersten Mal in seiner Karriere – verlor aber die 2. Partie trotz guter Stellung.
Elisabeth Paetz dagegen gelang die Überraschung und eliminierte die Weltranglistenerste Ju Wen Jun.
Haaland trifft schon wieder
Es dauerte keine fünf Minuten, dann traf Erling Haaland und erzielte das erste Tor der Saison in der Premier League. Nach einem weiteren Treffer des Norwegers und einem Tor von Rodri sicherte sich der Titelverteidiger den 3:0-Erfolg vs Burnley.
Evenepool Weltmeister
Nachdem Remco Evenepool im Straßenrennen doch leicht enttäuschte und mit dem Sieg nix zu tun hatte, rehabilitierte sich der Belgier und triumphierte Im Zeitfahren bei der Rad-WM in Glasgow.. Er siegte vor Ex-Weltmeister Filippo Ganna und dem jungen Briten Joshua Tarling. Es war – man lese und staune – der erste Triumph der Radsportnation Belgien bei einem WM-Einzelzeitfahren der Männer.
von Münchner Löwe | Aug. 8, 2023 | Frauen-WM, Fußball, Radsport, Tennis
Das Wichtigste zuerst. Heute ist Weltkatzentag. Grüße an alle Besitzer und Liebhaber der süßen Stubentiger. Und alle anderen: Mit Sicherheit gibt es auch einen Welttag für Euer Lieblingstier.
Zum Spocht. Ich stelle jetzt mal eine gewagte These in den Raum. Noch nie ist ein Fußball-Team, egal ob Männlein oder Weiblein, nach der ersten K.-o.-Runde mit einem Torverhältnis von 2:10 ausgeschieden wie heute Marokko. Man möge mich eines Besseren belehren.
Nach 25 Minuten war die Sache entschieden, da führten die Französinnen bereits mit 3:0. An allen drei Toren war Kadidiatou Diani (1 Treffer, zwei Vorlagen) beteiligt, bisher ohnehin schon die Auffälligste der equipe tricolore. Den letzten Treffer markierte Beche Desbonne. Musste im Hinblick auf meinen kicktipp echt nicht mehr sein. Frankreich war nie gefährdet; das wird schon schwieriger am Samstag in Sydney vs Australien, aber für mich sind Les Bleues die Favoritinnen in der unteren Hälfte.
In einem äußerst zähen Spiel setzte sich zuvor Kolumbien mit 1:0 vs Jamaika durch. Deren Torverhältnis nach insgesamt vier Spielen klingt mit 1:1 so traurig, wie es offenbar auch war. Hinten sehr dicht, vorne ziemlich schlicht. Fußballfeste waren das nicht; trotzdem natürlich ein Achtungserfolg der Reggae Girlz.Und Kolumbien trifft ebenfalls am Samstag auf England; ich erwarte eine weitere zähe Partie.
Mehr zur Frauen-WM morgen oder übermorgen mit einem Power Ranking der Vierelfinalistinnen.
Noch zwei Sachen
Federico Bahamontes, der älteste Toursieger, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Er fuhr vor meiner Zeit, aber jeder, der sich auch nur ein wenig mit der Tour beschäftigt hat, ist über diesen Namen gestolpert. Noch immer gilt er als der beste Kletterer, den es je gegeben hat, aber er war auch ein lausiger Abfahrer und hat deshalb nur einmal die Tour gewonnen, dafür sechsmal das Bergtrikot. Mehr in einem sehr lesenswerten Nachruf auf spiegel.de
https://www.spiegel.de/sport/federico-bahamontes-ist-tot-der-adler-von-toledo-fliegt-nicht-mehr-a-e8d6a431-71b1-43fd-a486-a95b53a83c03
von Peter Ahrens, der überhaupt sehr gute Nachrufe schreibt. Offenbar keine Bezahlschranke.
Und Tennis: Gael Monfils hat mal wieder gezeigt, warum die Zuschauer ihn und sein Tennisspiel so liebten. Schaut euch im Internetz die Höhepunkte seiner Partie gegen Eubanks an. Schade, dass seine Zeit bald in absehbarer Zeit vorbei sein wird. Ich werde ihn sehr vermissen, aber noch ist er ja dabei. Zverev muss heute (anvisierte Zeit: 20 Uhr) übrigens vs Griekspoor ran, der gerade in Washington erst im Finale von Evans geschlagen wurde.
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