von Münchner Löwe | März 13, 2024 | basketball, Fußball, NBA, ski alpin, Tagesrückschau
Vertane Chance, deprimierende Saison
Das letzte Pokalviertelfinale konnte tatsächlich gespielt werden. konnte tatsächlich gespielt werden im Saarbrücker Ludwigspark trotz des vielen Regens. der herunterfiel, aber eben nicht am Tag vor der Partie des 1. FC Saarbrücken und Borussia Mönchengladbach.. Während der Partie: Dauerregen und Gladbacher Fohlen, die damit und dem immer schlechter werdenden Geläuf überhaupt nicht zurechtkamen. So siegten die Saarbrücker letztlich verdient gegen einen maßlos enttäuschenden Kontrahendten, der jetzt vor den Scherben einer deprimierenden Saison steht.
Aber was für eine Chance war das im Pokal. Viertelfinale bei einem Drittligisten un d bei einem Sieg wäre der 1. FC Kaiserslautern auf em gar nicht mehr so uneinnehmbaren Betzenberg auch eine machbare Hürde gewesen. Das Pokalv´finale wäre ein dickes Trostpflaster gewesen – perdu. Gut in Saarbrücken haben zuvor auch die Bayern und Eintracht Frankfurt verloren, aberje weiter dieser Wettbewerb fortschreitet, desto mehr konzentrieren sich die Clubs, die Fahrt nach Berlin wird ja immer konkreter.
Was bleibt, ist tiefer Frust. Der einzige Trost ist, dass mit Köln, darmstadt und Mainz dieses Jahr drei Teams so unterirdisch mies punkten, dass wenigstens der Abstieg kein Thema mehr ist. Jetzt haben die Spieler neun Partien Zeit, sich zu präsentieren. Die Gladbacher verantwortlichen werden sich aber auch ernsthaft fragen müsen, ob sie mit Trainer Gerard Seoane wirklich ds große Los gezogen haben. Seine Hilflosigkeit gestern gab dazu wenig Gründe.
Und Saarbrücken: Schwebt weiter auf der Pokalwolke, die ja auch extrem einträglich ist. Gute 3.3 Millionen Euro sind sicher, und im Halbfinale wartet mit Kaiserslautern auch ein machbarer Gegner. Das andere Halbfinale bestreiten Bayer Leverkusen und Fortuna Düsseldorf – in der BayArena. Wer wetten will …
Geteiltes Saisonfinale der Alpinen
Erst heute ist mir ein Irrtum meinerseits bewusst geworden. Das Saisonfinale der alpinen Skifahrer wird dieses Jahr an zwei Wochenenden ausgetragen und nicht wie bisher von Mittwoch bis Sonntag. Das bedeutet im Klartext, dass amSamstag und Sonntag, jeweils die Riesenslaloms und Slaloms stattfinden und nachste Woche am Freitag die Super-Gs und am Samstag die Frauenabfahrt und am Sonntag die Männer-Abfahrt. Der Teamwettbewerb wurde gestrichen. Den Vorteil dieser Änderung erkenne ich nicht – im Gegenteil. Es war ja der Charme dieser Veranstaltung, dass in geballter Form sich an viert Tagen en sute die jeweils besten 25 (+ einige mit anderer Qualifikation wie 500 Punkte, Europacupgewinner, Juniorenweltmeister) Läuferinnen und Läufer in den einzelnen Disziplinen maßen und dazwischen der doch immer wieder unterhaltsame Teamwettbewerb ausgetragen wurde. Da stürzte sich schon ein Abfahrer in den Stangenwald und umgekehrt. Jetzt die strikte Trennung Speed und Technik. Für die reinen Techniker ist die Saison spätestens am Sonntag beendet, während die reinen Speedfahrer dann zwei Wochen zum Nichtstun verurteilt sind und für sie eben die Saison noch eine Woche später endet. Und richtig peinlich, weil so evident geldgierig ist die Idee, Frauen und Männer die Abfahrten an gesonderten Tagen bestreiten zu lassen, bei einem Starterfeld von jeweils etwa 30 FahrerInnen.
Verrücktes NBA-Spiel
In LA empfingen die Clippers die Minnesota Timberwolves, und am Ende gewannen die Gäste klar und eindeutig. 118:100. Und was ist daran verrückt? Na ja, der Spielverlauf: Die Clippers führten nämlich schon mit 22 Punkten vorsprung, ehe sie in der 2. Halbzeit völlig einbrachen und insgesamt nur 37 Punkte zusammenkratzten. Zeitweise lagen sie gar mit 22 Punkten vorn – ein Swing von 44 Punkten.
Und sonst
– Der fC Arsenal im Elfmeterschießen gegen Porto und der FC Barcelona mit einem 3:1 gegen Napoli haben das Viertelfinale der Champions League erreicht. Arsenal war überlegen, aber Porto hatte durchaus auch seine Chancen. Die Londoner zum ersten Mal seit 2006 unter den besten Acht.
– Zverev weiter, Kerber raus. Im Duell der Mamas und Freundinnen verlor Kerber klar gegen Caroline Wozniacki. Sascha Zverev brauchte drei Sätze gegen den in dieser Saison so starken Australier Alex de Minaur. Jetzt trifft er auf Carlos Alcaraz, auch nicht ganz einfach …
von Münchner Löwe | März 8, 2024 | basketball, Fernsehen, Fußball, NBA
Freiburg liefert
Das Achtelfinale der Europa League brachte für die deutschen Clubs alte Bekannte, denn Quarabach Agdam und West Ham United waren schon in der Gruppenphase die Gegner von Bayer Leverkusen und dem SC Freiburg. Bayer tat sich in Aserbaidschan lange sehr schwer. erst als Granit Xhaka und lForian Wirtz eingewechselt wurden, wurde es wirklich zwingend, und so konnten Wirtz und der ebenfalls eingewechselte Patrik Schick noch aus dem 0:2 ein 2:2 machen, das beste Chancen fürs Rückspiel offen lässt.
Ebenfalls eine gute Ausgangsposition schufen sich die Freiburger mit dem 1:0 gegen West Ham. Erneut Michael Gregoritsch erzielte das Goldtor. Ganz am Ende wurde es noch mal aufregend, als der Schiri und der VAR ein vermeintliches Freiburger Handspiel auf Elfmeter überprüften. Sie kamen zum für mich richtigen Schluss koan Elfer.
Damit schaut es für die deutschen Clubs gut aus. Die Bayern stehen bereits im Viertelfinale der CL. Der BVB kann nächste Woche nach dem 1:1 gegen die PSV Eindhoven nachziehen. All das bedeutet auch wichtige Punkte in der Länderwertung. Die besten beiden Länder dieser Saison erhalten einen zusätzlichen Champions-League-Platz, damit würde auch der 5. Rang in der Bundesliga reichen. wäre allerdings schade für das spannende Duell zwischen dem BVB und Leipzig um den 4. Platz. Zurzeit liegen die deutschen Clubs auf eben jenem zweiten Platz hinter Italien und vor England und Spanien, allerdings sind noch eine Menge Punkte zu vergeben.
Spitzenspiel in der NBA
Viele Partien im Grunddurchgang der NBA sind wenig inspirierend. wenig Abwehr, viele Kantersiege. Ganz anders gestern das Spiel zwischen den Denver Nuggets und den Boston Celtics. es ging richtig zur Sache wie in einem Play-off-Spiel, und am Ende hatten die Nuggets das bessere Ende für sich. Mich würde es keineswegs wundern, wenn genau diese beiden Teams auch die Finalserie betreiten würden. Doch bis dahin kann natürlich noch enorm viel passieren. Morgen gibt es dann eine Übersicht nach gut drei viertel in der regulären Saison in der NBA und NHL.
Ein Mann für die Frauen am Weltfrauentag.
Jetzt steht es fest. Christian Wück wird nach Olympia Cheftrainer der deutschen fußball-Nationalmannschaft der frauen. er ist der erste Mann auf diesen Posten seit Gero Bisanz, noch im letzten Jahrhundert, wenn ich die Interims-Zeiten des sehr erfolgreichen Horst Hrubesch nicht zähle. ausgerechnet am Weltfrauentag gab der DFB diese Entscheiung bekannt, vielleicht nicht wirklich glücklich gewählt, aber für mangelndes gespür ist der vVerband bekannt, ich denke an den vergangenen September, als der DFB genau in der Crunchtime des Basketball-Finals Deutschland vs Serbien die Entlassung von Bundestrainer Hansi Flick bekannt gab. Wück hat Meriten: Er war Trainer der U-17-Mannschaft, die vor einem halben Jahr Weltmeister wurde. er kann also mit jungen Leuten.
Absurder Sportsamstag der ARD
Nicht nur plant der angebliche Vollprogramm-sender den obligatorische Wintersport von früh bis Nachmittag und die Sportschau mit den Fußball-Ligen. Jetzt gibt es auch zur Prime Time Biathlon, nämlich aus Soldier Hollow/USA. Biathlon ist damit eine der wenigen Sportarten, die es außerhalb des Fußballs und absoluten Großereignissen regelmäßig auch ins Hauptabendprogramm schafft. Man ist ja vieles gewöhnt, aber Sport von 9.25 bis 0.30 Uhr, nur unterbrochen von Tagesschau, Tagesthemen und (natürlich!) dem Wort zum Sonntag und die Ziehung der Lottozahlen, ist dem Guten bei Weitem zu viel und durch nichts zu gerechtfertigen, zumal ja Eurosport vieles auch überträgt.
von Münchner Löwe | März 3, 2024 | basketball, bundesliga, Fußball, NBA
Nix für die Heimteams
Schon die Ansetzungen ließen es erwarten, dass es für die Heimteams in der Fußball-Bundesliga schwer weren würde, denn sie bekamen es mit den ersten 6 der Tabelle zuz tun. Die Bilanz vor den Sonntagsspielen liest sich entsprechend: 5 Auswärtssiege, 2 Unentschieden, davon eines ausgerechnet die Bayern. Bemerkenswert ist der indiskutable Auftritt der Darmstädter gegen den FC Augsburg, wo es nach einer halben Stunde 5:0 für die Gäste stand nach zum Teil indiskutablen ABwehrfehlern, die ich ein einer solchen Häufigkeit noch selten gesehen habe. Am Ende stand es „nur“ 0:6. Ein Einpeitscher kletterte in den Innenraum und redete lautstark mit wahrscheinlich nicht sehr freundlichen Worten auf die versammtelten Profis ein, die den Anstand hatten (oder zu feige waren?) sich nicht einfach vom Acker zu machen.
Der merkwürdige Pfiff
Es war ein stimmungsvoller und auch ergreifender Abend im Mestalla-Stadion zu Valenciaq. Zuerst gedachten alle der Opfer des furchtbaren Wohnungsbrandes, dem 11 Menschen zum Opfer fielen. geehrt wurden Feuerwehrleute, Sanitäterinnen, die durch beherztes Eingreifen noch Schlimmeres verhinderten. Das Mestalla mit seinen steilen Tribünen ist immer wieder toll anzusehen, die Stimmung einzigartig.
Das Spiel hatte es in sich. 2:0-Führung der Gastgeber, dann traf Vinicius jr zweimal, seine sportliche „Rache“, nachdem er vor Jahresfrist ekelerregend rassistisch beleidigt wurde. Und dann schwang sich Schiedsrichter Senor J. Manzano zum Hauptdarsteller der dramatischen Schlussphase auf: Jude Bellingham hatte per Kopf den vermeintlichen Siegtreffer der Madrilenen erzielt, doch während (!) der Flanke dorthin ertönte der Schlusspfiff. Heftige Proteste, zu heftig für Manzano, der Bellingham Rot zeigte. Schiris haben es unbestritten schwer, aber warum machen sie sich das Leben mit so obskuren völlig überflüssigen Pfiffen das Leben doppelt und dreifach schwer? werde ich nicht mehr verstehen.
Insgesamt fand ich Real nicht unverwundbar. RB Leipzig muss am Mittwoch im CL-Rückspiel nur mutig sein, dann ist man nicht völlig chancenlos.
Apropos Endphase: Mit einem Tor buchstäblich in letzter Sekunde durch DArwin Nunez gewann der FC Liverpool bei Nottingham Forest und bleibt Tabellenführer in der Premier League.
40 000 Punkte
Als ob es ein Drehbuchautor geschrieben hätte: Dass LeBron James diese Saison die 40000 Punkte-Marke schaffen würde, war klar. Einen würdigeren Rahmen hätte es kaum geben können. Samstagabend in der heimischen Arena der LA Lakers gegen den Titelverteidiger Denver Nuggets. Zehn Punkte brauchte er vor dem Tip off: Zum letzten Mal, dass er weniger als 10 Punkte in einer NBA-Partie erzielte, war 2007 (!) und vor mehr als 1300 Spielen. Im zweiten Viertel schaffte er es dann nach einem schönen Spin-Move. Was ich danach schön fand: Das Spiel ging einfach weiter, keine Konfettis, keine Ansprache. Das war noch anders, als er vor einem Jahr den Punkterekord von Karim abdul-Jabbar geknackt hatte. Und dann hatte der drehbuchautor noch die makabre Idee und ließ die Lakers nach 46 Minute ausgeglichener Partie am Ende völlig zusammenbrechen, sodass die Nuggets mit 124:114 klar gewannen.
von Münchner Löwe | Feb. 28, 2024 | basketball, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
NBA
Nur kurz was zu den aktuellen Spielen. Es gab in Orlando in Treffen der Weltmeister zwischen Franz und Moritz Wagner von den Magic und Dennis Schröder von den New Jersey Nets. Franz war mit 21 Punkten, davon 15 in der 1. Hälfte, Topscorer der Partie. Moritz legte 16 Punkte auf, Dennis Schröder 15. Die Magic gewannen am Ende klar.
Ein Höhepunkt des gestrigen Spieltags war der Buzzerbeater von Max Strus zum Sieg der Cleveland Cavaliers gegen die Dallas Mavericks, die 2 Sekunden vor Schluss noch in Führung gegangen waren. Ganz groß spielte mal wieder Luka Doncic von den Mavs auf mit 45 Punkten, 14 Assists und 9 Rebounds. Er traf 17 seiner 29 Versuche und 6 von 11 Dreiern. Dabei kommt er mir so gedrungen vor wie sonst zum ganz zu Saisonbeginn.
Jetzt aber zum Stand der Dinge knapp 60 der 82 Spiele
Eastern Conference
Mittlerweile einsame Kreise ziehen die Boston Celtics mit bereits 7,5 Siegen Vorsprung auf den Zweiten Cavs. Sie stellen auch das mit abstand erfolgreichste Team der gesamten NBA. Einen weiteren Sieg dahinter sind die Milwaukee Bucks. Von Platz 4 bis 8 gibt es einen hübschen Fünfkampf, darunter die Orlando Magic, um 3 direkte Play-off-Plätze. Die anderen beiden Teams sind ziemlich sicher in den Play-ins. Dort treffen sie dann wohl auf die Chicago Bulls und Atlanta Hawks. Nets und Raptors haben noch eine Außenseiterchance mit einer fulminanten Siegesserie Für Hornets, Wizards und Pistons ist das Play-off-Rennen gelaufen. Die Pistons sind mittlerweile bei 9:49 Siegen, gerade Cade Cunningham dreht zurzeit ziemlich auf.
Western Conference
Dort geht es sehr viel spannender zu. Die Minnesota Timberwolves und Oklahoma City Thunder halten sich an der Spitze, zurzeit gleichauf auf Platz 1. Die Denver Nuggets und LA Clippers lauern dahinter und scheinen sicher in den direkten Play-offs.. Und dann gibt es einen wüsten Kampf um die direkten Play-off-Plätze, in den die New Orleans Pelicans, die Phoenix Suns, die Sacramento Kings, die Dallas Mavericks, Golden State Warriors und LA Lakers verwickelt sind. Da winken schon Play-in-Serien, die vom Namen her finalwürdig sind.
Etwas abgefallen nach dem Zwischenspurt sind wieder die Utah Jazz und auch die Houston Rockets.. Da hilft nur eine Monsterserie. Memphis Grizzlies, Portland TB und San Antonio Spurs sind raus.
Stats
Luka Doncic führt die Punktewertung mit 34,5 ppg an vor Shai G-Alexander (31,2) und Giannis Antetokuonpo (30,7). Joel Embiid fehlt bereits in dieser Wertung. Der Sixer ist zumindest bis zum Ende der regular Season nicht spielfähig. Domantass Sabonis mit mit 13,2 Rebounds/Game vor Rudy Gobert und Nikola Jokic. Sabonis hat auch die meisten Triple und Double Doubles. Tyrese haliburton ist mit 11,6 Assists/Game das Maß aller Dinge vor Trae Young und Doncic. Und Victor Wenbanyama, der so gehypte Rookie, hat zumindest mit 3,3 Blocks/Spiel eine echte Marke gesetzt.
NHL
Hier sind 56 bis 61 Spiele absolviert. Ich verfolge das geschehen nicht sehr intensiv, außer Leon draisaitls Edmonton Oilers. Die sind nach ihrem 17 Spiele lang währenden Rekordsiegeslauf wieder auf dem Boden der Tatsachen.
Eastern Conference
Ich schau auf Platz 1, und staune. Dort stehen die Florida Panthers, gleichauf mit den Boston Bruins bei einem Spiel weniger. Den Bruins gelang das zweifelhafte Kunststück, zuletzt 3 Spiele in Folge in Overtime oder Shootout zu velieren und insgesamt 5 der letzten 10. Nur einen Punkt dahinter sind die New York Rangers. Ziemlich sicher in den Play-offs, es gibt keine Play-Ins, sind die Carolina Hurricanes, die Toronto Maple Leafs sowie die Detroit Red Wings. Gute Chancen haben auch die Philadelphia Flyers und Tampa Bay Lightning. Captals, Islanders und Penguins dürfen noch auf eine Superserie hoffen, der Rest darf für den Urlaub planen oder einen WM-Trip auf sich nehmen.
Western Conference
Achtung, Achtung! Mit den Vancouver Canucks und den Winnipeg Jets führen 2 kanadische Teams die Conference an. Die Canucks haben zwar 4 Punkte Vorsprung, aber gleich 4 Spiele mehr als die Jets. Sicher in den Play-offs sehe ich die Dallas Stars, Colorado Avalanche und Las Vegas Knights. Beste Chancen haben auch die Edmonton Oilers und LA Kings. Zurzeit sehr stark sind zurzeit die Nashville Predators und Calgary Flames. Der Rest scheint mir zu unkonstant. Nur noch trostlos sind die San Jose Sharks und Chicago Blackhawks.
Stats
Nikita Kutscherow hat mit 103 Punkten bisher als einzig Nathan Mcver Spieler die 100er-Marke überschritten. Er führt vor Nathan McKinnon von den Avalanche (98), der in jedem seiner Heimspiele mindestens einen Scorerpunkt beisteuerte., und Conor McDavid (Oilers/91). Dieser führt die Assists mit 70 an vor Kutscherow und McKinnon. Austin Matthews von den Maple Leafs hat 52 Treffer geschossen.
Leon Draisaitl hat 73 Punkte erzielt (29 Torem 44 Assists) und liegt damit auf Platz 11. Tim Stützle 54 Punkte (14, 40), JJ Peterka 37 (19, 18) und Moritz Seider 32 (7,25) sind große und sehr große Faktoren in ihren Teams.
von Münchner Löwe | Feb. 19, 2024 | Allgemein, basketball, bundesliga, Fußball, Handball, NBA, Olympia, Schwimmen, ski alpin, Wintersport
Mut zu Lücke heißt meine Devise, sonst komme ich zu überhaupt keinem Ende mehr angesichts der Vielfalt der Geschehnisse.
Ach Tuchel
Eine Woche zum Vergessen der Bayern mit der Niederlage beim VfL Bochum gestern fast als negativen Höhepunkt. Okay, sie hatten diesmal sogar Torchancen und haben sogar 2 Tore erzielt und mit ein bisschen mehr Spielglück auch einen Punkt oder gar einen Sieg schaffen können. Aber insgesamt war das wieder extrem wenig nach der guten Anfangsviertelstunde. Und einige Spieler sind halt in einer veritablen Formkrise wie zB Harry Kane, der in der Verfassung der Hinrunde gestern mindestens 3 Tore geschossen hätte.Undfassbar sein Fehlschuss frei vor Riemann, der jedem Football-Kicker Ehre gebracht hätte. Er liebäugelt angeblich ja mit einer NFL-Karriere nach dem Fußball. Dazu die üblichen Tuchelschen Fehler. Warum um Himmelswillen kam Tel erst in der 79. Mnute. Der hat in seiner kurzen Eissatzzeit für extrem viel Alarm gesorgt genauso übrigens wie auch Sané, der ebenfalls viel zu spät zum Einsatz kam.
Thomas Müller und Joshua Kimmich bestätigten allerdings mit ihrer mehr als mauen Leistung nachträglich Tuchels Entscheidung vor einer Woche, sie bei Bayer nicht von Anfang an zu bringen.
Schaut man rein auf die Zahlen, stehen die Münchner mit 50 Punkte, einem zumindest zurzeit sicheren Platz 2 und einem tollen Torverhältnis gar nicht so schlecht da. Aber Bayer Leverkusen spielt halt eine fast unwirklich gute Saison. Aber jetzt geht halt gerade gar nicht mehr, und keiner symbolisiert das wohl mehr als Upamecano, der in 2 Spielen in Rom und Bochum durch völlig unsinnige Aktionen im eigenen Strafraum zwei Elfmeter verursachte und jeweils Gelb-Rot sah. Vielleicht ganz gut für ihn und die Münchner, dass er jetzt gegen RB Leipzig und später im Rückspiel gegen Lazio pausieren muss.
Tuchel fand die Niederlage sehr ungerecht. Witzig, dass er diesmal die expected Goals und so bemühte. Von denen war gerade bei der Bayer-Partie, als sie knapp über 0 lagen von ihm weniger die Rede … Offenbar darf er jetzt sogar im Amt bleiben auch mangels Alternativen und weil die Bayern nicht jedes Frühjahr den Trainer rausschmeißen wollen. Aber es knirscht schon gewaltig und die Tuchelsche Art, seine Spieler zu kritisieren wie zuletzt Tel trägt nicht gerade zur Verbesserung des Binnenklimas bei. Und dabei schließe ich Tuchels abgeblichen Satz „ihr seid nicht so gut, wie ihr denkt“ ausdrücklich gar nicht mit ein, weil der mir doch reiclich unbestätigt scheint
Bayer hat auch die hohe Hürde Heidenheim, zuletzt acht Spiele in Folge unbesiegt, genommen. Acht Punkte Vorsprung hat das Team, alle Trümpfe für den ersten Meistertitel in der Hand. Sie müssen nur bei ihrer Maxime Spiel-für-Spiel bleiben. Gerade das gerade aufploppende Thema „keine Niederlage in der Saison?“ darf für die Truppe überhaupt kein Thema sein. Da habe ich bei Trainer Alonso aber auch wenig Bedenken.
Mainz, wie es siegt und bangt
Ein sehr lebhaftes Lebenszeichen haben die Rheinhessen im Abstiegskampf von sich gegeben mit dem erkämpften 1:0 gegen den FC Augsburg. Trainereffekt mit dem gerade geholten Bo Hendrickson. Mal sehen, wie nachhaltig der ist. Jetzt geht es am Freitag nach Leverkusen. Erwähnenswert ist die Partie noch leider wegen dem attentat-mäßigen Foul von Augsburgs Pedersen, für das er vollkommen zu recht Rot sah und hoffentlich für lange Zeit aus dem Verkehr gezogen wird. Will niemand sehen.
Union und Bochum haben sich erst mal aus der größten Gefahrzone entfernt mit ihren Siegen in Hoffenheim und gegen Bayern. Köln, Mainz und Darmstadt kämpfen realistisch gesehen nur noch um den Relegationsplatz. Gladbach sollte aber mal wieder punkten, möglichst dreifach, um din den Strudel gar nicht erst zu geraten
Zu den Protesten mit Tennisbällen habe ich bereits gestern einen Text fabriziert.
https://blickueberdenteich.de/ein-versuch-ueber-tennisbaelle/
Hübscher Rekord, aber wen kümmert es?
All-Star-Weekend jetzt auch in der NBA, nämlich in Indiana aber in aller gebotenen Kürze. Am unterhaltsamsten war noch der Dreier-Wettstreit zwischen Steve Curry und Sabrina Ionescu von der WNBA, das Curry mit 29:26 für sich entschied. Ionescu sammelte dafür genau so viele Punkte wie der spätere Sieger Damian Lillard beim eigentlichen Dreier-Contest. Geradezu erbärmlich war der Dunk-Wettbewerb. Bezeichnend, das diesen mit Mac McClung ein Spieler gewann, der in der Saison in der NBA keine Rolle spielt.
Das eigentliche All-Star-Spiel Ost gegen West entschied der Osten mit 211:189 für sich. Erstes Mal über 200 Punkte, Verliererteam mit den meisten Punkten so viele Dreier wie noch sowie weitere Rekordeund und … Kurz reingeschaut, natürlich nur relive, sogar beifällig über Lokalmatador Tyrese Haliburtons Dreierserie und am Ende noch mal geschaut, wer denn gewonnen hat und MvP wurde. Damian Lillard und nicht Haliburton, was einige der Indiana-Pacers-Fans mit Pfiffen quittierten. So geht Fairness.
Frankreich und Norwegen top – die Deutschen ordentlich.
Gestern ging die extrem stimmungsvolle Biathlon-WM in Nove Mesto zu Ende mit den Massenstarts, die fast planmäßig eine Französin (Justin Braisaz Bouchet und ein Norweger (Johannes Tignes Boe) gewannen. Am Ende holten die Franzosen 6 Titel und die Norweger 4. Nur die Italienerin Lisa Vitozzi im Einzel bei den Frauen und die schwedische Männerstaffel brachen in die französisch-norwegische Titelphalanx ein. Boe hält nun bei 20 WM-Goldmedaillen, soviele wie sein Landsmann Ole Einar Björndalen. Julia Simon holte gleich 4 Titel
Die Deutschen gewannen am Ende 3 Medaillen, nicht schlecht aber angesichts der Vorleistungen dann doch enttäuschend. Das Gemurre über schlecht laufende Ski wollte die ganze Zeit nicht verstummen, aber auch am Schießstand lief keineswegs alles rund. Fantastisch ist natürlich die Geschichte der Sophia Schneider, die am Samstag schon im Bus nach Hause saß, ehe sie davon erfuhr, dass sie die kurzfristig erkrankte Franzi Preuß bersetzen müsste. Sie tat das sogar als verantwortungsvolle Schlussläuferin und sicherte ihrem Team die Bronzemedaille.
Kasai punktet
Der Skisprung-Weltcup in Sapporo brachte ein schier unglaubliches Ergebnis. Der 51-Jährige Noriaki Kasai schaffte es nicht nur ins nationale Kontingent. Er überstand beim 2. Springen auch die Quali sowie den 1. Durchgang und sammelte als 30. einen Punkt, immerhin vor Leuten wie den slowenischen Mansnchafts-Weltmeister Timi Zajc und dem Deutschen Pius Paschke. Es siegten die Österreicher Stefan Kraft am Freitag und Manuel Fettner am Samstag.
Und sonst?
1. Eine Schwimm-WM in Katar. Allerdings fehlte wegen Olympia im Sommer ein Großteil der Weltelite, sodass sie ein ziemliches Muster ohne Wert ist. Isabell Gose gewann drei Medaillen. Ihr faszinierendes 1500-Meter-Rennen mit einem Zweikampf gegen die am Ende knapp siegreiche Italienerin Quagliarella war nicht nur aus deutscher Sicht ein Höhepunkt. Gose ärgerte sich sehr über den verpassten Titel, denn bei Olympia kommt die vermeintlich unschlagbare Katie Ledecky wieder zurück. Der Chinese Pan Zhanle schaffte als Startschwimmer der 100-m-Staffel den einzigen Weltrekord der Veranstaltung. Zumindest ich kann die Leistungen und was sie für Paris bedeuten nicht wirklich einordnen.
2. Eine Eisschnelllauf-WM auf dem „Sahneeis“ von Calgary, mittlerweile auch schon 36 Jahre alt. Naja nicht das Eis, aber die Halle wurde für Olympia 1988 errichtet. Lief bei mir völlig unter dem Radar. Jordan Stolz aus den USA sammelte gleich 3 Titel über 500, 1000 und 1500 Meter, ein bemerkenswertes Triple. Und der Kerl ist erst 19 Jahre alt.
3. Ein Ösi-Sonntag bei den Alpinen. Die so gebeutelte Skination, noch kein (!) Abfahrtssieg bei den Männern diese Saison, schaffte 2 Erfolge durch Vincent Kriechmayr im Super-G in Kvitfjell und und Stephanie Venier im Super-G von Crans Montana. Kriechmayr holte am Samstag mit Platz 2 in der Abfahrt den ersten Podestrang in dieser Disziplin für Rot-Weiß-Rot. Die deutschen Männer praktisch inexistent. Beim Saisonfinale der besten 25 fehlen sie sowohl in der Abfahrt als auch bei den Männern. Und die Frauen haben auch nur eine Kira Weidle. Wenn die nicht nach vorn fährt wie am Sonntag mit Platz 9, sieht es zappenduster aus. Emma Aicher ist ja ein sehr hoffnungsvolles Talent, aber grade mal wieder nicht in Form
In Abwesenheit von Mikaela Shiffrin konnte sich Lara Gut-Behrami mit einem Sieg und einem 3. Platz in 2 Abfahrten sowie einem 6. Platz im Super-G absetzen. Premierenerfolg in der 2. Abfahrt für Marta Bassino. Und beim Super-G der Männer blieben die ersten 31 innerhalb von einer Sekunde. Der 31. blieb also mit nur 0,99 Sekunden ohne Punkt, das hat es im Weltcup noch nie gegeben.
4.In einem dramatischen Spiel verlor der SC Magdeburg mit 27:28 bei Hannover Burgdorf und kassierte in der Handball-Bundesliga die erste Niederlage. Spitzenreiter sind damit die Füchse Berlin mit 2 Punkten Vorsprung. Jetzt können sie ernsthaft von der Meisterschaft träumen, jetzt aber eine schwere Auswärtshürde bei Flensburg-Handewitt.
5. Und doch was zu feiern bei Bayern: nämlich den Pokalsieg der Basketballer mit zwei letztlich ungefährdeten Siegen im Final Four in München gegen Brose Bamberg und ratiopharm Ulm. In der Form auch klarer Meisterschafts-Favorit.
Ganz am Ende noch eine sehr traurige Nachricht: Der Kenianer Kelvin Kiptum, Weltrekordler im Marathonlauf, ist im Alter von nur 24 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er hätte dieses Jahr höchstwahrscheinlich die 2-Stunde-Marke geknackt. Verdammtes Autofahren in Kenia, ja ganz Afrika.
Die Wochenvorschau folgt …
von Münchner Löwe | Feb. 8, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Teams haben jetzt 50+/- absolviert, und mehr und mehr zeichnen sich die Konstellationen ab. Aber noch ist zwar nicht alles, aber vieles drin. Mit entsprechenden Serien kann es noch sehr nach oden oder nach unten gehen für praktisch alle Teams.
Eastern Conference
Die Boston Celtics ziehen jetzt doch schon recht einsam ihre Bahn und haben jetzt schon 5 Spiele Vorsprung auf die Cleveland Cavaliers und 6 auf die zurzeit etwas schwächelnden Milwaukee Bucks, die mit Verletzungspech hadern, und den NY Knicks, die gerade nach 9 Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen mussten. Sehr im Slump sind die Philadelphia 76ers, die in der gesamten regular season, also noch 32 Spiele auf ihren MvP Joel Embiid verzichten müssen. Ganz vorne werden sie nicht mehr eingreifen können. Zumindest für die Play-Ins (Platz 10) oder gar die Play-offs (Platz 6) müsste es trotzdem noch reichen. Und wenn Embiid da in voller Stärke zurückkommt, ist immer noch vieles möglich. Ob das der Fall ist, darf allerdings bezweifelt werden.
Kandidaten für die Play-Ins sind auf deden Fall die Indiana Pacers, die Miami Heat und die Orlando Magic. Bei denen kommt Franz Wagner nach seiner Verletzung gut in Schwung, legte gerade gegen die Detroit Pistons 38 Punkte auf – Karriere-Bestwert eingestellt.
Der Rest im Osten darbt so vor sich hin. Abgeschlagen sind allerdings nur die Washington Wizards, Charlotte Hornets und die Pistons. Die zeigen sich aber insgesamt nach ihrwer furchtbaren Niederlagenserie verbessert und gewannen heute Nacht bei den Sacramento Kings, immerhin im Westen ein klarer Play-off-Kandidat – und wie ich schon öfter schrieb, mein derzeitiges Lieblingsteam der Liga. Eines muss man ja habend dürfen.
Western Conference
Hier entbrennt an der Spitze ein ganz knapper Vierkampf. Die Denver Nuggets, Minnesota Timberwolves, Oklahoma City Thunder und LA Clippers sind gleichauf. Die Nuggets machen für mich gerade den besten Eindruck, und den Clippers hat die Verpflichtung von James Harden sehr gut getan. Eine echte Prognose auf den Conference Sieger wage ich nicht angesichts der vielen Unwägbarkeiten wie Verletzungen und Formkrisen.
Der Rest hat schon 5 Siege Rückstand und mehr. Die Phoenix Suns haben sich gefangen und dürften Platz 5 oder 6 (vielleicht sogar mehr?) schaffen, vor allem wenn das extrem starke Trio Kevin Durant, Devin Booker und Bradley Beal gesund bleibt. Vielleicht ist das sogar die beste Dreier-Kombo der gesamten Liga. Bis Platz 12 und den Houston Rockets reicht die Garde der Play-off-Kandidaten mit mehr (Kings, Lakers, Warriors, Mavericks) oder weniger (Rockets, Jazz) guten Chancen. Aus 12 mach‘ 10, heißt also die Playoff-Devise. Nur die San Antonio Spurs mit dem sich weiter stetig verbessernden Super-Rookie Victor Wembanyama, die Portland Trail Blazers sowie die Memphis Grizzlies mit ihrem verheerenden Veletzungspech sind aus dem Rennen.
Heute ist Trade-DEadline
Das Internet ist voll von Gerüchten, aber wirklich spannende Trades sind bisher fast ausgeblieben. Der Wechsel von Pacal Siakam von Toronto zu den Indiana Pacers war noch der Spektakulärste, ist aber auch schon etwas her. Angeblich will sogar LeBron James die Lakers verlassen, weil sie so mittelmäßig sind, ein wüstes Dementi seines Managers folgte. Die Lakers ihrerseits baggern an Dejounte Murray von den Atlanta Hawks, doch noch bieten sie zu wenig. Nicht Geld, sondern einigermaßen adäquate Spieler sind gefragt, und da haben die Lakers kaum etwas anzubieten. Aus deutscher Sicht interessant: Wechselt Dennis Schröder zu den Timberwolves? Oder gar zurück zu den Lakers, die einen schnellen Spielmacher wie den deutschen Weltmeister sehr gut brauchen könnten?
Heute um 21 Uhr MEZ schließt das Transfer-Fenster. Ich mach aber keinen Dead-Line-Day.
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