von Münchner Löwe | Okt. 30, 2023 | Allgemein, basketball, bundesliga, Fußball, MLB, NBA
Springboks obenauf
Südafrika hat es geschafft und die Rugby-WM in Frankreich durch ein 12:11 im Finale gegen Neuseeland gewonnen. Im Endspiel gelang ihnen nur Punkte nach Straftritts und kein einziger Versuch. Die Neuaseeländer bissen sich am Abwehrriegel die Zähne aus. Es hat sicher schon schönere Spiele gegeben. Damit haben die Südafrikaner alle K.o.-Spiele m it einem Punkt Vorsprung gewonnen. das nennt man wohl Maßarbeit oder wie es ein Kommentar bei aaas.de nicht schöner hätte formulieren können: Ein Bok springt nur so hoch, wie er muss.
Höhepunkte des Turniers waren die beiden nervenzerfetzenden Viertelfinals Irland – Neuseeland und Frankreich – Südafrika. Spannender kann Sport nicht sein. Mein persönlich zweites Jahreshighlight hinter dem Basketball-Halbfinale D – USA und dem Finale D – Serbien. Immer wieder zu bedauern, dass Rugby in Deutschland so gar keine Rolle spielt und sogar Teams wie Georgien und Rumänien um Lichtjahre voraus sind. Vielleicht schaffen sie ja die Quali, wenn die WM 2027 in Australien mit 24 Teams stattfindet, aber auch das ist Stand heute reichlich unwahrscheinlich.
Die Wüste lebt
Das zweite große Sporterteignis für mich sind derzeit die Play-offs im Baseball, wo man schon in den World Series angelangt ist. Diese bestreiten reichlich überraschend die Texas Rangers und die Arizona Diamondbacks, also die Nummer 5 der American Leagueund die Nummer 6 der National League. Noch nie trafen in den WS zwei Teams mit Bundesstaat-Namen aufeinander (es gibt noch die Minnesota Twins und die Colorado Rockies.
Nach zwei Spielen steht es 1:1, jetzt stehen von heute Nacht an 3 Spiele in Phoenix statt. Die letzten beiden würden wieder in Arlington steigen.
Neuer, Neuer, Neuer
Nach knapp elf Monaten Pause ist Manuel Neuer ins Bayern-tor zurückgekehrt, das Medienereignis der Bundesligasaison bisher. Für mich persönlich wird das Ganze sachon extrem hoch gehangen (Zitat Bild: eines der größten Comebacks eines detschen Sportlers aller Zeiten). Und schon scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, was Manuel Neuer auch ins Tor der Nationalmannschaft zurückkehren darf, Ter Stegen hin oder her. Wohlgemerkt der Neuer, der eine grauenhafte WM 2022 gespielt hat und in seiner Bestform, die allerdings da schon einige Jahre zurücklag, mindestens vier der fünf Gegentore abgewehrt hätte. Aber der Mann ist sankrosankt, der „Retter“ gegen Algerien und Erfinder eines neuen Trowartspiels. Gnädig wird über sein rot- und elfmeterwürdiges Foul im Endspiel gegen Higuain hinweggesehen.
Er ist ein toller Torwart, aber dieses zumindest in Deutschland gebetsmühlenartige „bester Torwart der Welt“ geht mir auf die Nerven. Das war mal, aber ist eben schon lange her. Gerne darf er mich eines Besseren belehren
Bayer bleibt Spitze
Immer noch grüßt Leverkusen als Tabellenführer, und es gewinnt jetzt auch die heiklen und mühseligen Spiele. Ich will niemanden aus dieser Top-Mannschaft herausheben, aber dieser Florian Wirtz ist schon etwas ganz Besonderes, wie sein unglaubliches Sollo am Sonntag gegen Freiburg unterstrich. Und ein Riesenlob für die Kaderzusammensteller. Vier Neuzugänge, vier absolute Volltreffer (Boniface, Jofmann, Xhaka und Grimaldi) sowie ein Trainer Xavi Alonso, der wie die Faust aufs Auge zur Werkself passt. Aber Bayer ist halt Vizekusen, und deshalb wartet man nur auf unnötige Punktverluste, die bei immer schlechter werdenden Wetter und Plätze und die Ballkünstler eingenordet werden. Und bisher blieb man vom Verletzungspech weitgehend verschont.
An diesem Spieltag sind übrigens 42 Tore gefallen. Spricht für die Angreifer, aber bestimmt nicht für die Abswehrreihen. Unterhaltsam ist es allemal. Und dass der FCA nach dem Trainerwechsel in zwei Spielen acht Tore schießen würde und plötzlich attraktiven Fußball zeigt, hätte ich in der Form nie für möglich gehalten. Gegenstück ist der 1. FC Union – unfassbar dieser Absturz, auch wenn ich schon damit gerechnet habe, dass ein erneuter Platz 3 schon sehr schwierig werden würde. waren hier die vermeintlich tollen Transfers von Goosen, Volland und Bonucchi nicht kontraproduktiv, weil gegen die bisherige Vereinsraison? Ich darf ja noch fragen …
Theater um Mazraoui
Der Bayern-Profi hat gespielt gegen Darmstadt, und das vortrefflich, und er kam sogar in die Elf des Tages vom Kicker. Nach einer sehr hektischen Woche um ihn, nachdem er nach dem entsetzlichen und schwerstkriminellen Angriff der Hamas auf Israel seine Sympathie für die palästinensische Sache teilte, ohne den Angriff der Hamas zu verteufeln. Die Bayern hatten zwar ein ihrer Auskunft nach ein intensives Gespräch mit dem Marokkaner, sahen aber von Strafen jedweder Art ab, was ihnen viel Kritik einbrachte, wobei die Art und Weise wie sie den Fall grundsätzlich handhabten, durchaus anerkannt wurde.
Ich bin da zwiegespalten. Auf der einen Seite halte ich die Meinungsfreiheit ein extrem hohes Gut, die ich bis zum Letzten verteidigen würde, auch wenn ich die geäußerte Meinung nicht teilen würde. Andererseits gilt es, den in Deutschland erschreckend hoffähigen und mich zutiefst verstörenden Antisemitismus, nicht zu verwechseln mit auch harter Kritik an Israels Politik, einzudämmen, wo es nur geht.
Großes Tennis
Jannik Sinner gegen Daniil Medwedew in Wien. Dieses Finale war ein hochklassiger Thriller, den man nur genießen konnte. Am Ende siegte Sinner, der in diesem Jahr noch mal einen Riesensprung nach vorn gemacht hat. Jetzt fehlt nur noch der Grand-Slam-Sieg, und da sehe ich in den nächsten Jahren durchaus Chancen, auch gegen einen Alcaraz, Djokovic und dem ganzen Rest.
Der in diesem Jahr so enttäuschende Felix Auger-Aliassine hat sich in Basel eindrucksvoll zurückgemeldet und mit einem Finalsieg gegen Hurkacz seinen Titel verteidigt.
Interessant wird sein, ob Boris Becker seinen neuen Schützling Holger Rune wieder in die Erfolgsspur führt. Dass er so was kann, het er in seiner Zeit mit Djokovic nachhaltig unter Beweis gestellt.
Bellinghams Gala
Der Engländer im Real-Dress schießt alles kurz und klein seit seinem Wechsel nach Madrid. Jetzt erfolgte der erste Ritterschlag, denn seine beiden Tore entschieden den Clasico beim FC Barcelona, obwohl Ilkay Gündogan, auch ein Ex-Dortmunder, Barca in Führung gebracht hatte. Da litt Mick Jagger mit Barca im Olympiastadion (das Camp Nou wird umgebaut für Fantastilliarden). Und weil ich gerade bei Ex-Dortmundern bin: Erling Haland war Matchsieger im Manchester-Derby City – United mit 2 Toren und einen Assist für die Citizens.
Titelverteidiger ganz stark.
Während die MLB in die Zielgerade biegt, stehen die NHL und die NBA erst am Anfang der Saison. Aber schon jetzt deutet sich an, dass die Titelverteidiger Las Vegas Knights und Denver Nuggets auch in diesem Jahr das zu schlagende Team sein werden. Die Knights haben in den ersten 9 Spielen 17 von 18 möglichen Punkten gehlt, die Nuggets sind nach 3 Spielen, immerhin bei den Oklahoma City Thunder, Memphis Grizzlies und gegen die LA Lakers noch ungeschlagen.
In der NHL sind die Edmonton Oilers um Leon Draisaitl sehr schwach in die Saison gestartet. Immerhin gelang ihnen im Freiluftspiel gegen die Calgary Flames ein Sieg gegen den Erzrivalen – vor 55 000 Zuschauern.
Furchtbares Unglück
Die Eishockey-Welt trauert um den ehemaligen DEL-Profi der Augsburger Panther Adam Johnson, der nicht mehr zu retten war, nachdem ihm in einem Spiel der englischen Liga eine messerscharfe Kufe den Hals aufgeschlitzt hat. Es gibt offenbar Bilder von dem Unglück, aber die erspare ich mir, und es gibt von mir auch keinen Link. Es musste ja mal passieren, und mich wundert eher, dass es bisher offenbar noch nie zu einem tödlichen Unfall bei solchen Situationen gekommen ist. Ähnlich gefährlich ist ja das Eisschnelllaufen. Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, aber den Hals könnte man besser schützen. In Finnland und Schweden ist ein solcher Halsschutz Pflicht, warum eigentlich nicht weltweit? Ja, natürlich gibt es am Anfang Beschwerden über vermeintliche Unbequemlichkeit, aber im Radsport wird der lange verpönte Sturzhelm nicht mehr ernsthaft diskutiert.
Grässliches in Marseille
Sogenannte Fans in Marseille haben den Bus von Olympique Lyon mit Wurfobjekten aller Art unter Beschuss genommen. Gesichtsverletzungen trug dabei unter anderem OL-Trainer Fabio Grosso, ja der vom Sommermärchen 2006, zu. es gibt ziemlich vestörende Fotos. Das Spiel wurde den Regeln gemäß abgesagt, nichts anderes als die 3 Punkte für Lyon sollte es geben. Mir stellt sich die Frage, warum Marseille ohne große Zwischenfälle Rugby-WM-Spiele über die Bühne bringt, aber im Fußball alles explodiert. Die schon traditionelle Rivalität, ja Feindschaft der beiden Teams im Olympico ist vielleicht eine Erklärung, und dass Fußball ein dankbares Vehikel ist, den Hass auf die ganze Welt Ausdruck zu verleihen.
Das wird die Woche, die wird
Arizona oder Texas
Spätestens in der Nacht zu Sonntag steht der „Weltmeister“ im Baseball fest, also der Sieger der World Series zwischen Texas und Arizona. Weil die Sommerzeit in Europa eine Woche früher endete als in den USA, finden alle Spiele ab kurz nach 1 statt. Prognosen? Sind äußerst schwer. Den Diamondbacks gebe ich allerdings dann gute Chancen, wenn der Bullpen so brilliert wie bis jetzt in der Post Season.
NFL goes Frankfurt
Nach der rauschenden NFL-Deutschland-Premiere im vergangenen Jahr in München finden dieses Jahr sogar zwei Spiele in Deutschland statt, beide in Frankfurt. Am Sonntag trifft Titelverteidiger Kansas City Chiefs auf die Miami Dolphins. Hoffentlich mit einem dann wieder hergestellten Quarterback Patrick Mahomes, der gestern bei der sehr überraschenden Niederlage gegen die Broncos sichtlich an den Nachwirkungen eine Erkältung litt und ohne TD-Pss blieb. Könnte im Waldstadion ein attraktives Spiel werden. Mehr zur NFL morgen in einem gesonderten Beitrag. Cliffhanger: Was ist eigentlich in San Francisco los?
Saisonfinale der Tennis-Frauen
Am Montag begann in Cancun (Gott sei Dank nicht Acapulco) das WTA-Finale der acht besten Tennisspielerinnen der Welt und der acht besten Doppel. Dort ist übrigens Laura Siegemund dabei an der Seite der Russin Vera Zwonarewa. (erstes Spiel morgen gegen Gauff/Pegula). Schön fürs Schneckle, aber eben mit Gmäckle wegen der Herkunft von Zwonarewa. Wo bleibt meine Logik, die sich freut, obwohl ich keine russischen Sportler sehen will bei internationalen Wettbewerben aller Art.
Gipfeltreffen in Dortmund
Am Samstagabend (18.30/Sky) ist es wieder soweit mit dem deutschen Schlager BVB gegen Bayern, den ich mit Bedacht nicht Clasico oder so nenne. Dortmund spielt zwar nicht besonders toll, aber erfolgreich und noch ohne Liga-Niederlage. Und die Bayern? Ich kann sie schlecht einschätzen. In den beiden Spielen gegen ebenbürtige Gegner (RB und Bayer) sahen sie nicht besonders gut aus, und der für Neuer degradiert Sven Ulreich rettet so manchen Punkt. Die Mannschaftsteile harmonieren nicht besonders, aber die Offensive ist halt kaum zu stoppen mit den überragenden Kane, Musiala und Sané.
Und sonst?
2. Pokalrunde, Männer-Tennis in Paris, Ligen all über all auf dem Feld und in den Hallen, national und international. Und die Frauen mit Horst Hrubesch kämpfen um ein Olympia-Ticket via Nations League. Heute auf Island, Rudi remember.
von Münchner Löwe | Okt. 17, 2023 | EM, Fußball, MLB
Wichtigstes Ereignis war das Viertelfinale der Rugby<-WM. Siehe voriger Beitrag.
Gelungenes Debüt
Im Schatten von Irland – Neuseeland hatte Julian Nagelsmann sein Debüt als Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Es war ein durchaus gelungener Auftritt, nicht nur des Ergebnisses wegen, aber so ein 3:1 nach 0:1 durch Christian Pulisics Traumtor. Die zweite Halbzeit war spielerisch schon ein echter Fortschritt gegenüber den sonstigen Leistungen des Jahres (das Frankreich-Spiel lasse ich wegen der besonderen Umstände mal außen vor). Nach Monaten des Frustes können die deutschen Fans jetzt etwas Vorfreude entwickeln, wobei das Team die Leistung bestätigen muss. Aber gerade die Offensive mit Wirtz und Musiala berechtigt zu Optimismus auf eine erfolgreiche EM, und das wäre für mich je nach Auslosung das Viertel- und Halbfinale, wobei der Heimvorteil auch noch mehr bewirken kann. Jedenfalls war schön zu sehen, wie ernst die Spieler die Aufgabe nahmen, und trotz des mühsamen Amerika-Trips (morgen noch gegen Mexiko) gab es keine Absagen mit windelweichen Begründungen.
Die nächsten Fix-Teilnehmer.
Vor den letzten Spielen haben sich schon einige Nationen für die EM fix qualifiziert. Spanien, Schottland, Frankreich, Belgien, Österreich (am Montag durch ein mühseliges und am Ende glückliches 1:0 in Aserbaidschan) sowie Portugal ist das Ticket auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen, der Türkei, Dänemark und Slowenien nur noch theoretisch.
Einen großen Schritt machten die Holländer. Beim unmittelbaren Konkurrenten Grichenland um Platz zwei hinter Frankreich gewann Oranje durch ein spätes Elfmetertor mit 1:0. Bei einer Niederlage hätten sie schon fremde Hilfe benötigt.
Wettskandal in Italien breitet sich aus
Sportlich ist Italien auf dem besten Weg zur Quallifikation, aber das ist erst mal zweitrangeig. Denn das Land wird vom nächsten Wettskandal erschüttert. Die Nationalspieler Sandro Tonali und Nicola Zaniolo wurden vorsorglich nach Hause geschickt. Vor allem gegen Zaniolo gibt es massive Vorwürfe. Die Behörden werfen ihm vor, aktiv an der Organisation und Verbreitung illegaler Wetten beteiligt sein. Ein Glücksspielring?, wie eine Nachrichtenagentur mutmaßt? Zaniolo behauptet, nur auf Blackjack und Poker gespielt zu haben. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, droht eine empfindliche Strafe, schlimmstenfalls sogar Gefängnis.
Nahostkrieg trifft den Sport
Vor gut haben die Hamas Israel überfallen und etwa 1300 Israeli getötet. Und dieses furchtbare Ereignis wirkt sich auch auf den Sport aus. Das die Fußball-Nationalmannschaft die EM-Qualifikationsspiele diese Woche nicht bestreiten konnte, ist noch die harmloseste Folge. Aber das Maccabi Berlin, der größte Sportverein der Hauptstadt, nur unter Polizeischutz spielen kann, weil der Antisemitismus gerade auf (aber beileibe nicht nur) überhand nimmt, ist mir unerträglich. Ich habe mir vorgenommen, hier die Politik möglichst außen vor zu lassen und nicht (auch im Wortsinne) nPartei ztu ergreifen, aber dass der Antisemitismus in Deutschland 90 Jahre nach Hitlers Machtergreifung wieder hoffähig ist und von einigen auch kaum mehr im Verborgenen betrieben wird, liegt auch an der zunehmenden Radikalisierung und Ausländerfeindlichkeit, die dieses Land befallen hat. Wahrscheinlich war sie nie weg. Die tendenziöse Berichterstattung tut ihr Übriges. Ja, die Bild nimmt klar Partei pro Israel, aber die Flüchtlingskrise, puh, was dort alles erzählt wird (Merz und die Zahnärzte …).
Und auch die Profis sind betroffen oder ergreifen Partei. Sehr heikel, wenn etwa ein Noussair Mayzraoui vom FC Bayern per Instagramm der Welt mitgeteilt, die „unterdrückten Brüder in Palästina“ sollten im Konflikt mit Israel den Sieg erringen. Wie vereinbar ist das mit dem Vereinsgrundsatz, antisemitischem Verhalten aktiv entgegenzutreten; es droht in solchen Fällen Vereinsausschluss. Und Mazraoui ist wahrlich nicht der einzige Bundesliga-Profi, der sich offen auf dien Seite der Araber schlägt, was in einem Land, wo Meinungsfreiheit ein extrem hohes Gut ist, nicht von vornherein verurteilt werden soll.
Fußball-Vereine sind Melting Pots, wo Menschen aus mehreren Kulturen zusammenarbeiten für ein gemeinsames Ziel. Aber zum Beispiel die Frage, wie sich Ersatztorwart Daniel Peretz aus Israel bei derlei Aussagen fühlen mag, das kann und darf der Verein nicht außen vorlassen.
Der ewige Bach und ein Kommerzprogramm bei Olympia
Eigentlich endet die Amtszeit von IOC-Präsident 2025, viele werden sagen, keinen Tag zu früh. Aber jetzt gibt es einen konzertierten Vorstoß, der die IOC-Charta, die die Amtszeit auf n12 Jahre beschränkt, aushebeln will. Offenbar ist man sehr zufrieden mit dem Mann, der die Geldqzuellen bei allen nur so sprudeln lässt mit seinem maßlosen Olympia. So weit hat Bach seinen Laden im Griff, dass er selbst gar nicht aktiv werden muss. Und sogar, wenn die Charta nicht geändert wird, weil nach dem Überraschungsvorstoß nach kurzer Zeit schon Widerstand vor allem in Westeuropa regt: Einen Nachfolger ohne Bachs Gnaden wird es sicher nicht geben. Auf das die Geldqauellen und der Gigantismus weiter fröhliche Urständ feiern.
Ach ja Olympia. Bei der Session in Mumbai, Gastgeberin war eine Milliardärin, wurden neue Sportarten für die Spiele in LA 2028 beschlossen. Ur-amerikanisch (Baseball/Softball und Football in der Versions Flag-Football, also ohne harte Tackles). Außerdem Cricket, weltweitvermarktet, vor allem im Indien, dem bevölerungsreichsten Land der Erde.Lacrosse und Squash. Noch heftiger allerdings ist das Ansinnen, das auch e sport künftig olympisch wird, die Frage ist nur noch, ob eingebettet oder als gesonderte Veranstaltung. Medaillen für die Ballespiel-Männer und -Frauen. Vielen Dank auch, man verzeihe mnir diese Rückständigkeit.
Meister der Pfeile aus Deutschland
Eine handfeste Überraschung lieferte Daniel Pietreczko in Hildesheim und gewann gegen die praktisch komplete Weltelite als erst zweiter Deutscher nach Max Hoff 2018 in Saarbrücken ein Turnier der European Tour. Dabei schlug er Weltklassespieler wie Stephen Bunting, Michael van Gerwen und Peter Wright. Gerade gegen Wright brillierte er mit einer 100-prozentigen Quote beim Auschecken.
Sammeln für Mary Lou
Die Älteren werden sich erinnern. Mary Lou Retton war einer der Publikumslieblinge der Sommerspiele 1984n in LA. Die nur 1,45 Meter große Turnerin holte Gold im Mehrkampf und Silber im Sprungn und mit dem Team. Sie wurde Sportlerin des Jahres bei Sports Illustrated, war Amerikas Sweetheart. Sie wurde 1993, also neun Jahre nach Olympia 84, zur beliebtesten Athletin des Landes gewählt. Und diese Bekanntschaft hilft ihr jetzt in ganz schweren Zeiten. Sie leidet an einer seltenen Art der Lungenentzündung, die lebensgefährlich ist. Und sie ist wie so viele Amerikaner nicht krankenversichert, kann die teure Behandlung nicht bezahlen. Also gab es von den Töchtern einen Spendenaufruf, und es kamen bis Donnerstag fast 350 000 Dollar zusammen, mehr als sie für die Behandlung benötigt. Alles Gute, Mary Lou.
Außenseiter setzen sich durch – Wakefield gestorben
Im Baseball sind die Divisional Series zu Ende gegangen, und es war für die Favoriten nicht sehr erbaulich. Lediglich die Astros nutzten gegen die Twins mit Max Kepler den Heimvorteil. Dagegen scheiterten die Orioles an den Rangers, die Dodgers mit einem versagenden Pitcher Clayton Kershaw an den Diamondbacks und die Braves an den Phillies. In den Conference Finals kommt es jetzt also zu den Begegnungen Phillies gegen Diamondbacks und Astros gegen Rangers. Hier gewannen die Rangers die erste Partie – auswärts natürlich.
Wie ich jetzt in der vergangenen Woche über Just Baseball und später durch die Big Show erfahren habe, ist Tim Wakefield im Alter von nur 57 in Richtung Batter, ja, chipteJahren gestorben. Wakefield war Pitcher, ein sogenannter Knockleballer, der den Ball mit aufreizender Langsamkeit. Er war Teil der Red Sox, die 2006 nach ewigen Zeiten die World Series holten und auf dem Weg dain im Conference Final nach 0:3-Rückstand die Serie noch mit 4:3 für sich entschieden, was es in der MLB noch nie gegeben hat.
Eiserne Frauen.
Erstmals waren beim Iron Man auf Hawaii die Frauen unter sich, kürten also Iron Woman. Es siegte die Britin Lucy Charles-Barklay, was für ein Name, wird sich ein Ex-Basketball-Profi der Phoenix Suns denken, vor zwei Deutschen: Anne Haug wurde Zweite und Laura Philipp Dritte. Philip hatte sich dabei so sehr verausgabt und erlitt zwei Stunden nach dem Zieleinlauf einen Zusammenbruch. Medizinzelt statt Party war angesagt. Diese sol heute Nacht nachgeholt werden.
Das wird die Woche, die wird.
Werbetour ausgerechnet in Philadelphia
Die US-Werbetour der deutschen Fußballer findet in der Nacht zu Mittwoch unserer Zeit mit einem Länderspiel gegen Mexiko ihr Ende. Ob sich abef die Einwohner de Stadt in Pennsylania für die Partie begeistern können, wage ich zu bezweifeln. Denn praktisch gleichzeitig findet das 2. Spiel der Philadelphia Phillies Im Halbfinale der Baseballliga MLB gegen die Arizona Diamondbacks statt – in Philadelphia. Für die Dortmunder geht es dann per Privatflugzeug heimwärts, denn bereits am Mittwoch spielen sie in der Bundesliga gegen Werder Bremen.
Zwei klare Favoriten im Rugby
Freitag und Samstag finden die WM-Halbfinals statt. Es treffen Neuseeland auf Argentinien und tags darauf Südafrika auf England. Die All Blacks und Südafrika sind meine klaren Favoriten.
Männer-Tennis in gleich 3 Städten
Die Profis treten in Tokio, Antwerpen und Stockholm an. Sascha Zverev (Tokio) ist wie vor einer Woche in Schanghai bereits in der 1. Runde ausgeschieden. Die Top 4 im Race, Djokovic, Alcaraz, Medwedew und Sinner glänzen trotz der freien Auswahl durch Abwesenheit. Sie brauchen die Punkte nicht mehr.
Und sonst: Die verschiedenen Bundesligen im Mannschaftssport, Baseball Conference Finals Rangers – Astros und Phillies – Diamondbacks. Sind zwei Spiele an einem Tag angesetzt, sind nur 3 Stunden Unterschied in de Startzeit, also weniger als ein umkämpftes Play-off-Spiel gemeinhin dauert. Der Himmel weiß warum. NFL, NHL (Fehlstrt der Oilers um Leon Draisaitl mit 2 Niederlagen). Snooker in Nordirland (hübsches Hin und Her der Profis zwischen China und Europa.
Viel Spaß
von Münchner Löwe | Okt. 9, 2023 | Allgemein, bundesliga, Fußball, MLB
Erfolgreiche Volleyballer
Nach den Basketballern haben auch die Volleyball-Männer das Ticket für Olympia gelöst. Beim Qualifikationsturnier in Brasilien überzeugten (und überraschten) sie mit Siegen über Italien und Brasiliewn, die besser eingestuft wurden. Und auch die anderen Aufgaben lösten sie souverän. Überragend war „Hammer Schorsch“ Georg Glozer, aber das ganze Team genießt höchste Anerkennung. Neben den Deutschen schaffte auch Brasilien die Quali, Italien wird es über die Weltrangliste gelingen.
Unglaublicher Guirassy, unglaublicher VfB
Der unfassbare Erfolgslauf von Serhou Guirassy und seinem VfB Stuttgart hält an. Beim 3:1 gelang dem Franzosen erneut ein Hattrick. Er hält jetzt nach 7 Spielen bei 13 Toren, das hat noch nicht einmal ein Robert Lewandowski geschafft. Klar, das Auftaktprogramm war jetzt nicht das Schwerste, aber dass der VfB nach den zwei Saisonen nahe am Abgrund 6 von 7 Partien gewinnen und dabei auch noch so wunderbaren Fußball zeigen würde, muss erstaunen.
Noch schöner spielt nur Bayer Leverkusen. Wie die die Tore herausspielten gegen Köln, war eine Augenweide. 4 Neuzugänge, die dermaßen einschlagen musst du erst einmal hinbekommen. Chapeau an alle Beteiligten, insbesondere an Trainer Xabi Alonso und Sportdirektor Simon Rolfes. Der verdiente Lohn ist die Tabellenführung.
Schallmauer rückt näher
2:00:35: So lautet die neue Weltrekordzeit im Marathon, die am Sonntag der Kenianer Nelson Kiptum in Chcago aufstellte. Es war erst sein dritter Marathon überhaupt, und er galt schon nach seiner Premiere im Frühjahr als das größte Talent auf dieser Strecke. Klar, er profitiert wie alle anderen Langstreckenläufer von den Wunderschuhen (und leider gibt es um die kenianischen Läufer nicht verstummende Dopinggerüchte), aber so eine Zeit war lange völlig utopisch. Jetzt rückt sogar die 2-Stunden-Marke in Reichweite, die Kiptums Vorgänger Eliud Kipchoge unter Laborbedingungen (weshalb die Zeit nicht offiziell zählt) bereits unterboten hat. Nächstes Jahr in Berlin oder Chicago, das sind wohl die beiden schnellsten Strecken im Kalender, könnte es soweit sein.
Bei den Frauen stellte die Holländerin Sifan Hassan mit 2:13:44 Stunden einen neuen Europarekord auf und lief die zweitbeste Zeit jemals. Beide waren übrigens mit Nike-Schuhen unterwegs, nachdem Tigist Assefa aus Kenia mit Adidas-Tretern (sehr falsches Wort bei dem Federgewicht) vor zwei Wochen in Berlin in 2:11:53 den Weltrekord pulverisiert hatte.
Zverev Flop, Swiatek Top
Nach Sascha Zverevs Turniersieg vor zwei Wochen und dem Halbfinale in Peking lief es in Schanghai lange nicht so gut. Er scheiterte bereit in seinem Erstrundenmatch am aufstrebenden Russen Roman Safiullin mit 3:6, 1:6, ein Rückschlag im Race zum Masters nach Turin, aber noch hält er Platz 7, der dazu berechtigen würde. Und seine unmittelbaren Verfolger sind ebenfalls schon raus, und die anderen haben schon einen Respektabstand.
Bei den Frauen sicherte sich Iga Swiatek den Titel in Peking. Auf dem Weg dahin schlug sie unter anderem US-Open-Siegerin Coco Gauff. Vielleicht ein Duell der nächsten Jahre, oder eine Trielle dann noch mit der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka.
THW Kiel hat Probleme
Nach 7 Spielen in der Bundesliga hat der THW Kiel bereits 3 Niederlagen auf dem, Konto, das hat schon mal für eine ganze Saison gereicht. Zumindest endete am Sonntag die Pleitenserie mit einem allerdings alles andere als überzeugenden 34:33-Heimsieg über HSV Hamburg. Negativer Höhepunkt war die 31:32-Heimpleite im Pokal am Dienstag zu Hause gegen Abstiegskandidat HSG Wetzlar. Neben Verletzungspech können die Kieler den Abgang der beiden Weltklassespieler Sander Sagosan und Niklas Landin, der beste Torwart der Welt, nicht kompensieren.
Alleiniger Tabellenführer sind die Füchse Berlin, die nach 8 Spieltagen als einziges Team noch ohne Punktverlust sind. Während Meister SC Magdeburg noch Anschluss hält, hat auch Mitfavorit SG Flensburg-Handewitt schon reichlich Federn lassen.
Simone Biles überzeugend zurück
Nachdem die Amerikanerin bei Olympia noch die Nerven weggeschmissen hat (allen Respekt, dass sie sich das eingestanden hat), kam sie in alter Stärke zur WM in Antwerpen zurück und sicherte sich insgesamt 4 Titel. Den mit der Mannschaft, im Mehrkampf sowie am Schwebebalken und am Boden. Den 5. Titel vergab sie durch einen Sturz beim von ihr kreiierten Biles 2 beim Pferdsprung und musste sich mit Silber hinter der Brasilianerin Rebeca Andrade beugen. Beim Pferdsprung gibt es übrigens eine grandiose Regel (Achtung Ironie). Steht ein Trainer zur Absicherung daneben, gibt es Punktabzug, auch wenn er nicht eingreift. Anders ist das am Stufenbarren. Man möge mir den Sinn erklären, denn Sicherheit müsste erstes Gebot sein, und wenn der Trainer nur zur Sicherheit dasteht, lecuchtet mir ein Punktabzug allein für seine Anwesenheit nicht ein.
Europäische Durststrecke.
Gerade mal zwei Siege, aber vier Niederlagen: So lautet die Bilanz der deutschen Vertreter im Europapokal in der vergangenen Woche. Baxyer un Bayer siegten in Skandinavien in Kopenhagen respektive Molde. Dagegen setzte es für Freiburg (gegen Westham) und Leipzig (gegen ManCity) Heimniederlagen. Sehr unglücklich unterlag der 1. FC Union trotz 2:0-Führung im Olympiastadion gegen Sporting Braga. Eintracht velor in Saloniki, und der BVB kam gegen den AC Mailand zu Hause nicht über ein torloses Remis hinaus und muss in der bärenstarken Gruppe (außerdem PSG und Newcastle) ums Weiterkommen bangen. Punkte gegen United in den nächsten beiden Partien mäüssen unbedingt her, um das totale Euro-Aus zu vermeiden. Der Rest hat durchaus noch intakte Chancen aufs Weiterkommen, aber berühmt waren die Vorstellungen allesamt nicht.
Starker Pogacar, Roglic zu Bora
Tadej Pogacar hat das letzte Monument des Jahres souverän für sich entschieden. Der Slowene siegte im Alleingang bei der Lombardei-Rundfahrt. Einen namhaften Neuzugang hat das Bora-hansgrohe vewrpflichtet. Pogacars Landsmann Primoz Roglic wird nächste Saison für das deutsche Team fahren.
Verstappen ohne Konkurrenz, McLaren stark
Jetzt steht es auch rechnerisch fest: Max Verstappen ist zum dritten Mal in Folge Weltmeister. Und wie es sich für einen Champion gehört, triumphierrte er bei Grand Prix von Katar. Im tags zuvor ausgetragenen Sprint musste er dagegen einen seiner seltenen Niederlagen hinnehmen, als Oscar Piastri im McLaren erstmals triumphierte. Am Sonntag legte er mit dem zweiten Platz, und zwar vor Teamkollege Lando Norris. Zurzeit sind die McLaren also zweite Kraft hinter Red Bull. Dort enttäuscht Sergio Perez ein ums andere Mal nach seinem verheißungsvollen Saisonstart mit zwei Siegen in vier Rennen. Mal sehen, wie lange sich das die Führungsebene noch anschaut.
Das wird die Woche, die wird
Endlich pausiert die Bundesliga für Länderspiele. Während Europas Länder um die EM-Qualifikation spielen, einige Teams wie Belgien und Österreich können das Ticket auch rechnerisch fixieren, begibt sich die Deutsche Mannschaft mit dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann auf eine Amerika-Tour, um für sich zu werben für die WM in Nordamerika. Es stehen am Samstag und Dienstag Länderspiele gegen die USA und Mexiko an. Das gibt schönen Stressmit der Zeitumstellung vor allem, was die Rückkehr betrifft, denn nur 3 Tage nach dem Mexio-Spiel kommt es wieder zum Ligabetrieb.
Rugby-WM ohne Australien
Nach dew Vorrunde wird es jetzt bei der Rugby-WM ernst. Am Wochenende stehen die vier Viertelfinal-Partien an. Nicht mehr dabei sind die Australier, die Fiji doch ziemlich überaschend den Vortritt lassen mussten. Und das obwohl Fiji seinerseits gegen Portugal verlor, aber wenigstens den entscheidenden Zusatzpunkt ergatterte.
Die Ansetzungen
Sa, 17:00: Wales vs Argentinien
Sa, 21:00: Irland vs Neuseeland
So, 17:00: England vs Fiji
So, 21:00: Frankreich vs Südafrika
Mit Frankreich/Südafrika und Irland/Neuseeland sind die vermeintlich besten vier Teams in einer Tableauhälfte. Schön für die anderen vier, die den zweiten Finalisten ausspielen. Im Endspiel ist dieses Team auf jeden Fall klarer Außenseiter, aber da kann immer alles passieren.
Blick über den Teich
Im Baseball werden diese Woche die Divisional Series ausgespielt, jeden Tag zumindest in der Theorie mindestens zwei Spiele (wenn alle Partien über die volle Distanz von 5 Partien gehen) Bisher sieht es für die Auswärtsteams bestens aus, obwohl (oder weil?) diese bereits die Wild-Card-Runde hinter sich haben, die allerdings alle bereits nach dem 2. Spiel entschieden war.
Traurige Geschichte, die ich jetzt erst mitbekommen habe, weil ich erst jetzt den aktuellen Podcast von just baseball gehört habe. Tim Wakefield, der fantastische Knuckleballer der Red Socks, ist im Alter von 57 Jahren an einem Hirntumor gestorben.
Während die Baseballer sich langsam dem Saisonende nähern, beginnt die NHL diese Woche ihre strapaziöse Saison, und zwar in der Nacht zu Mittwoch mit den Partien Lighting vs Predators, Penguins vs Blackhawks und Titelverteidiger Knight vs Kraken. Sky will ausgiebigst übertragen. Werde ich persönlich bis auf den Draisaitl Watch zund andere Stats umindest bis März allerdings relativ wenig beobachten. Außergewöhnliches werde ich hoffentlich mitbekommen und dann hier verbreiten.
Die NFL hat ihre 6. Runde. Es gibt erneut am Sonntag ein London-Spiel. Um 15.30 im Tottenham Stadium treffen die Titans und Ravens aufeinander. Und die NBA-Clubs bestreiten Vorbereitungsspiele.
Außerdem könnte sich die WNBA entscheiden. Die Las Vegas Aces haben die 1. Partie von maximal 5 Partien gegen New York Liberty gewonnen. Mittwochnacht steigt die 2. Partie in Las Vegas, dann kommt die Serie ab Samstag (19 Uhr) nach New York.
Tennis in Schanghai
Ab morgen steht das Achtelfinale an. Nicht mehr dabei vonn den Top Ten sind Daniil Medwedew, Stefanos Tsitsipas, Holger Rune, Sascha Zverev und Taylor Fritz.
Und sonst?
Setzt sich der Ligabetrieb in den Mannschaftssportarten fort. Nur die Volleyball-Männer dürfen sich noch erholen. Auch internationale Wettbewerbe gibt es in de EuroLeague wo der FC Bayern Basketball am Donnerstag bei Panathinaikos antreten muss und Alba Basklonia empfängt. Vergangenen Freitag trafen die beiden deutschen Teams zum Auftakt aufeinander, und die Bayern setzten sich am Ende klar durch, obwohl sie zur Pause noch klar zurückgelegen waren.
Außerdem im Snooker die Wuhan Open.
Viel Vergnügen, macht aber noch was anderes als glotzen.
von Münchner Löwe | Okt. 5, 2023 | Fußball, WM
Was für ein Coup! Die Fußball-WM 2030 findet in sechs Ländern und drei Kontinenten statt. FIFA-Boss Gianni Infantino lobt sich für eine einmalige Völkerverbindung, doch das ist reiner Etikettenschwindel. Dem geldgierigen Schweizer geht es einzig und allein darum, den Schurkenstaat Saudi Arabien den Weg freizuschaufeln für die WM 2034. Denn Afrika, Europa und Südamerika sind dann erst mal „gesperrt“, und die WM 2026 findet in Nordamerika statt, das also auch ausfällt.Moral interessiert diesen Menschen und seine FIFA-Bande nicht im Geringsten. Schon haben die Asiaten verkündet, 2034 Saudi-Arabien bedingungslos unterstützen zu wollen, da kann auch Australien, wenn sie denn überhaupt wollten, nicht dagegen anstinken.
Wenn es dann wenigstens eine „richtig“ völkerverbindende WM wäre. Doch Südamerika wird mit drei Spielen abgespeist. Das Eröffnungsspiel, so viel steht jetzt schon fest findet in Montevideo statt, man feiert hier 100 Jahre WM, die eben 1930 in Montevideo stattfand. Eine weitere Partie in Buenos Aires und dann noch eine in Asuncion, das wars dann schon mit Südamerika, das danach nur noch in die Röhre schaut. Man darf davon ausgehen, dass diese drei Spiele jeweils mit dem Gastgeber stattfinden, es müssen also „nur“ drei Mannschaften für eine Partie aus einem anderen Kontinent herbeifliegen (samt den Fans, sofern sie diesen Irrsinn mitmachen). Dann fliegen alle sechs Länderteams nach Marokko, Spanien und Portugal, wo dann der Rest der WM stattfindet.
Schon eine WM in diesen drei Ländern erscheint mir mehr als problematisch, aber die sind wenigstens nahe beieinander, es gibt weitaus kürzere Wege als etwa 2026 zwischen Mexiko, den USA und Kanada. Doch dass praktisch eine Vorhut und der ganze Tross für genau Spiel über den Atlantik, respektive Pazifik fliegen müssen, ist auch ein Umweltfrevel sondergleichen. Interessiert bei der geldgierigen FIFA keine Sau. Und auch der DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat brav abgenickt, nichts anderes klonnte man von diesem Menschen ohne jeden Charakter, ohne jede Bindung zu den Fans und deren Belange, erwarten. Echte Fußball-Liebe. Hofft er, dass der südamerikanische Kelch an Deutschland schon vorbeigehen wird – was bei insgesamt 48 Teilnehmern nicht unwahrscheinlich ist – und einen anderen Verband trifft? So sieht echte Solidarität aus.
Handstreichartig kam das FIFA-Gremium zu seiner glorreichen Idee, denn eigentlich sollte die WM-Vergabe erst nächstes Jahr erfolgen. Das erinnert an die Olympia-Vergabe 2032 an Brisbane, die andere Kandidaten wie Rhein-Ruhr kalt erwischt hat. Übrigens ein netter Wettstreit, wennich ärger finden soll. Infantino oder Bach? Die Antwort fällt mir echt schwer, doch Infantino scheint noch ein bisschen skrupelloser zu sein als der IOC-Präsident, was eine echte Leistung ist
Die Fans? Egal. Die Umwelt? Egal. Der Fußball? Egal. Wichtig sind die Geschäfte, gerne auch mit Potentaten. So läuft das bei der FIFA. Man hat es sich wirklich kaum vorstellen können. Gegenüber Infantino wirkte sein skandalumtoster Vorgänger Sepp Blatter fußball-affin, ja wie ein Waisenknabe.
Schon die WM 2026 wird für mich und viele andere eine echte Herausforderung, wenn dann wie befürchtet ein Donald Trump wieder US-Präsident ist. Dann hätten wir ab 2018 folgende reizende Gastgeber. Krieg-Putins Russland 2018, Katar 2022, Trump-USA 2026, 2030, und dann Saudi-Arabien. Eine feine Gesellschaft.
von Münchner Löwe | Okt. 3, 2023 | Fußball
Eigentlich wollte ich zum Fall Boateng rein sportlich argumentieren und die Vorwürfe der Körperverletzung, die er gegen seine Ex-Freundin begangen haben soll, außen vor lassen. Aber nachdem in den Medien die Bayern dermaßen verurteilt werden, Boateng auch nur mittrainieren zu lassen, möchte ich doch meine Gedanken dazu zusammenfassen. Es wird ein bisschen provokant, und ich lasse mich gerne auf eine Diskussion ein.
Vorausschicken möchte ich, dass ich Gewalt gegen Frauen verabscheue und den Strafrahmen für derlei Taten, wenn es denn zu einer Verurteilung kommt, was selten genug der Fall ist, als viel zu niedrig ansehe. Das gilt im übrigen für alle Körperverletzungen, aber einen juristischen Diskurs möchte ich hier nicht führen, obwohl der sehr interessant werden könnte …
Die Fakten: Jerome Boateng wurde in zwei Instanzen für schuldig befunden, seine Freundin brutal misshandelt zu haben. Dieses Urteil wurde gerade vom Oberlandesgericht München wegen eines Formfehlers kassiert und der Fall an eine andere Kammer zurückgewiesen. Moniert wurde unter anderem, dass entlastende Anführungen nicht oder zu wenig berücksichtigt wurden und dass der Richter über einen Befangenheitsantrag gegen ihn selbst entschieden hat.. Boateng ist also nicht rechtskräftig verurteilt und hat demnach als unschuldig zu gelten. Im April soll die neue Verhandlung stattfinden. Übrigens hat auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt, sie sieht sogar eine gefährliche Körperverletzung. Die Strafe könnte noch höher ausfallen.
Jetzt stellt sich die Frage: Darf der FC Bayern angesichts der Vorwürfe, die ziemlich konkret und auch konkludent vorgetragen wurden, Boateng ins Team integrieren, womöglich verpflichten? Ein erster Impuls sagt nein, unter keinen Umständen. Und gerade ein FC Bayern hat doch eine Vorbildsfunktion. Spinnen wir diese Argumentation allerdings weiter, bedeutet das quasi ein Berufsverbot für Boateng, ich setze in diesem Fall Bayern mit allen anderen Vereinen gleich. Das ist noch nicht einmal bei einer rechtskräftigen Verurteilung im Sinne des Erfinders und des Gesetzgebers, also erst recht nicht davor.
Rechtlich gibt es nicht die leisesten Bedenken, dass die Verpflichtung von Boateng statthaft ist. Aber wie sieht es mit der Moral aus? Den Bayern wird ja vorgeworfen, alle moralischen Bedenken um des sportlichen Erfolges Willen über Bord zu werfen. In der Tat haben sie sich die Verantwortlichen nicht gerade glücklich geäußert, denn natürlich ist der Fall Boateng, der hohe Wellen schlug, nicht sein privates Ding, und die Verhandlung im April wird auch öffentlich sein.
Aber wie wäre es, wenn man genau andersrum argumentieren würde – und zwar ungefähr so. Bei uns hat sich Boateng nie etwas zu Schulden kommen lassen, er war stets zuvorkommend und beliebt bei der ganzen Mannschaft. Warum sollen wir ihn nicht bei uns aufnehmen, zumal er sich in den vergangenen zwei Jahren vorbildlich verhalten hat? Dann müssen die Verantwortlichen eben abwägen, ob sie mit der öffentlichen Kritik leben können, die mE weit über das Ziel hinausschießt (natürlich wurden wieder die Fälle Hoeneß/Rummenigge ins Feld geführt). Das ist sehr heikel, erst recht wenn dann der Prozess tatsächlich ansteht. Mir persönlich wäre das Risiko zu hoch aufgrund des zu erwartenden Ballyhoos auch noch in der entscheidenden Phase der Saison, aber wenn die Bayern damit leben können …
Es werden ja auch die Spieler gar nicht so zwischen den Zeilen angeprangert, dass sie sich zum Fall Boateng nicht äußern wollen. Dabei ist das das Klügste, was sie tun können. Intern werden sie den Fall schon diskutieren und ob sie ihn dabei haben wollen oder nicht.
Ich persönlich sähe Boateng, wenn die Vorwürfe auch gerichtsfest zutreffen, am liebsten im Gefängnis, aber das gibt der Gesetzgeber halt nicht her. Doch wenn die Strafe verbüßt ist, dann hat Boateng wie jeder andere auch jedes Recht, wieder Arbeit, also einen Fußballverein, zu finden, und jeder Arbeitgeber, also die Vereine, jedes Recht, ihn wieder aufzunehmen und wieder einzugliedern. Boateng steht mit seinen 35 Jahren am Ende seiner Karriere. Aber soll ein sagen wir 23-Jähriger in einem ähnlich gestrickten Fall wirklich seine Karriere beenden müssen?
von Münchner Löwe | Okt. 2, 2023 | Allgemein, bundesliga, Fußball, MLB, Tennis
Ein bisschen Zittern musste sein
Mein Höhepunkt der Woche war ganz klar der Ryder Cup, obwohl ich nur den Schlusstag intensiver verfolgt habe. Im Nachhinein kann man es leicht sagen, aber die Spannung zwischendrin war schon ganz nett. Als plötzlich die Mitte des Tableaus nur noch Rot für Amerika aufleuchtete. Dass das Ganze dann durch einen von Rickie Fowler geschenkten Putt entschieden wurde, war irgendwie nicht passend. Zumal ein 90-cm-Putt bei dieser Anspannung erst mal gemacht werden muss.
Auf europäischer Seite war Viktor Hovland unglaublich. Und der Norweger steht erst am Anfang seiner Karriere, die eigentlich keine Grenzen kennt bei all den Unwägbarkeiten, die gerade Golf mit sich bringt, siehe zum Beispiel Morikawa, als nächster Woods gefeiert, aber doch (auf hohem Niveau) stagnierend.
Insgesamt war das Niveau erstklassig mit spektakulären Schlägen. Und doch sind das alles Menschen und kene Maschinen wie zum Teil haarsträubende Fehlschläge ins Wasser oder ins Gebüsch zeigen.
Das Format ist einmalig faszinierend, und es ist meines Erachtens ein großer Vorteil, dass es nur alle zwei Jahre stattfindet.
Ende eines Missverständnisses
Gerade mal zehn Monate durfte Max Eberl bei RB als Sportdirektor wirken, dann wurde er schnöde gefeuert. Es sei alternativlos gewesen, hieß es. Am fehlenden sportlichen Erfolg kann es nicht liegen. RB wurde Pokalsieger (wofür Eberl allerdings wenig konnte), und im Sommer hat er trotz der Abgänge von absoluten Schlüsselspielern wie Nkunku und Gvardiol eine aufregende, vielleicht sogar titelreife Mannschaft gezimmert. Aber es waren wohl menschliche Diskrepanzen. Der angeblich mangelnde Fleiß und die häufige Absenz via München erscheint mir da nur ein Vorwand. Dass der Rauswurf einen Tag vor der Partie gegen Bayern bekannt gegeben wurde, ist mehr als diskutabel, zumal nach allen, was man so liest nicht die Gefahr bestand, dass der Entschluss durchgestochen wird.
Um Eberl muss man sich keine Sorgen machen. Die Frage ist nur, wie lange die Schamfrist ist, bevor er bei den Bayerbn anheuert. Den dortigen Sportdirektor Christoph Freund wird es freuen.
Verzweifllungstat um Boateng
Ich hielt es ja für einen vespäteten Aprilscherz, aber Jerome Boateng scheint tatsächlich zum FC Bayern zurückzukehren. Ein Spieler, den Olympique Lyon in der vergangenen Saison für zu schlecht für die Ligue 1 befunden hat. Ein Spieler, der im Sommer keinen Verein fand (nur deshalb ist ein Wechsel jetzt überhaupt möglich). Ein Akt der Verzweiflung, der die katastrophalen Transferfehler der Münchner im Sommer, als man ohne große Not mehrere Verteidiger hat ziehen ließ, kaschieren soll. Warum kann man eigentlich nicht auf einen aus dem so gerühmten Nachwuchsinternat zurückgreifen, das muss für die betreffenden Spieler ein Schlag ins Kontor, ich formuliere es mal vornehm, sein. Manchmal hilft doch ein Schubser ins kalte Wasser. Ein Louis van Gaal hätte mit Sicherheit einen jungen ausgegraben wie damals Thomas Müller und Holger Badstuber.
Mammutsaison ist zu Ende
Gestern war es endlich soweit. Alle 30 MLB-Teams haben ihre 162 Spiele absolviert, übrig geblieben sind zwölf, die ab morgen den Weltmeister, die Amis mögen es zurückhaltend, ausspielen. Es geht bei Null los, die bisherige Saison gibt allenfalls Anhaltspunkte, weil vor allem die Pitcher-Rotation eine ganz andere sein wird. Aber die Offensive der Braves ist schon ziemlich furchterregend. Wenn ich mich festlegen müsste: Die nächste Konfettiparade findet in Atlanta statt.
In neuen Sphären
Einen geradezu unfassbaren Weltrekord im Marathon stellte die Kenianerin Tigst Assefa in Berlin auf. Und zwar am Sonntag vergangener Woche (gehört streng genommen also nicht mehr in diese Rubrik). Die Zeit lautet 2:11:53 Stunden. Inwieweit die neuen Wunder-Karbonschuhe geholfen haben, sei dahingestellt, es ist trotzdem unglaublich. Diese Schuhe scheinen aber der Gesundheit nicht dienlich zu sein, die Zahl der Knieverletzungen ist signifikant gestiegen. Ich bin gespannt, ob der Weltverband es gegen die Branchenriesen Nike et all es wagt einzuschreiten. Umfassende Untersuchungen sind allerdings ein Muss.
Aus für Satou Sabally
Die deutsche Basketballerin scheiterte mit ihren Dallas Wings an Titelverteidiger Las Vegas Aces, und zwar mit einem 0:3-Sweep. Zumindest die letzte Niederlage in Dallas war unnötig, führte Dallas doch fünf Minuten vor Schluss mit 61:53, bevor gar nichts mehr fallen wollte (zehn (!) Fehlwürfe en suite).. Sabally selbst spielte eine durchwachsene Serie, konnte an ihre großartige Saison, für die sie als am meisten verbesserte Spielerin ausgezeichnet wurde, nicht anknüpfen.
Ihre Schwester Nyara ist dagegen noch im Titelrennen mit New York Liberty. Sie selbst spielt allerdings nur eine untergeordnete Rolle.
Turniersieg für Zverev
Die Formanstieg von Sascha Zverev hält an. In Chengdu gewann er seinen 21. ATP-Titel durch einen Finalsieg gegen den aufstrebenden Russen Roman Safiullin, dem allseits eine gute Zukunft prophezeit wird.
Premiere auf Glas
Am Freitag fand in München eine außergewöhnliche Basketball-Partie statt. Die Akteure des FCBB und MHC spielten auf Glas, wohl erstmals in Europa. Die Reaktionen waren durchweg positiv, guter Grip. Und dann gibt es unzählige virtuelle Möglichkeiten. Die NBA schickte extra Abgesandte, das wäre doch was für die Show-Liga.
Irrsinn der Woche
Es geht mal wieder um den VAR, diesmal in England. Nach einem Tor für Liverpool in der Partie bei Tottenham aberkannte der Schiedsrichter wg Abseits ein Liverpool-Tor, zu Unrecht. So weit, so schlecht. Der VAR schritt ein, und jetzt wird es kurios. Angeblich sah der VAR den Fehler, doch aufgrund eines Kommunikationsfehlers dachte der Schiedsrichter, seine Entscheidung würde bestätigt und setzte das Spiel mit Freistoß Tottenham fort. Erst jetzt wurde allen der grobe Schnitzer bewusst, doch ein zurück war nicht mehr möglich. Es blieb nach der Partie nur zähneknirschendes Entschuldigen. Dazu hätte ich noch eine Anmerkung: Wenn es wirklich eine dermaßen klar falsche Entscheidung war, die fast sofort bemerkt wurde: Warum geht der Schiedsrichter dann nicht zum Tottenham-Kapitän, erklärt die Sachlage und überlässt den Rest dem Fairnessgedanken der Spurs, die dann eben mehr oder weniger wehrlos einen Treffer zulassen. Predigen wir nicht immer Fairness, gerade in England?
Wem Football fehlt, den vertröste ich auf morgen nach dem MNF.
Das wird die Woche, die wird
Ah, endlich wieder Champions League
Der 2. Spieltag steht an mit dem Kracher Kopenhagen vs Bayern. Die Eisernen bekommen es bei ihrer Heimpremiere im ausverkauften Olympiastadion mit Sporting Braga zu tun. Am Mittwoch dann BVB vs Milan und Leipzig vs City. Der internationale Schlager der Woche ist Napoli vs Real (in der Union-Gruppe). Viel von der Meistereuphorie in Neapel, ich war live vor Ort, ist nach einem eher mauen Saisonstart und einigen Querelen nicht übriggeblieben.
Der Eiertanz geht weiter
So ganz langsam neigt sich die Vorrunde der Rugby-Weltmeisterschaft dem Ende entgegen. Überraschungen sind bisher ausgeblieben, dafür gab es einige extrem hohe Ergebnisse. Man erwägt ja für die nächste WM 2027 eine Aufstockung, ob das dienlich ist, wage ich zu bezweifeln, aber ich bin da nicht wirklich kompetent, um das beurteilen zu können. Die interessantesten Spiele aus meiner Sicht sind am Samstag Irland vs Schottland und am Sonntag Japan vs Argentinien.
Im Baseball wird es ernst
Nach der Monstersaison geht es jetzt erst so richtig los – erst mal mit vier Wildcard-Games (Best of 3). Die jeweils ersten beiden Partien sind bereits für heute und morgen angesetzt. Im vergangenen Jahr waren diese Serien zum Teil höchst unterhaltsam.
Zverev auf Punktejagd
Die Tenniselite Männlein und Weiblein (allerdings beileibe nicht vollzählig) trifft sich diese Woche in Peking. Die Männer spielen ab morgen das Halbfinale aus. Dabei trifft Zverev auf seinen diesjährigen Dauerkonkurrenten Daniil Medwedew. Er hat sich ja schon bis auf Platz 10 der Weltranglistevorgearbeitet und dieses Jahr keine Punkte mehr zu verteidigen. Das ATP-Finale ist also mehr als realistisch. Zurzeit liegt er im Race auf den 7. Platz. Die Frauen sind erst im Achtelfinale angelangt, auch mit einer Top-Besetzung umd Swiatek, Gauff und Sabalenka.
Gleichzeitig beginnt am Mittwoch schon das Masters in Schanghai. Dort ist bis auf Djokovic die komplette Weltelite am Start.
Volleyballer auf Paris-Mission
Bisher läuft die Olympiaqualifikation der deutschen Volleyball-Männer nach Plan. Gespielt wird in drei Achtergruppen, von denen sich jeweils die ersten Zwei direkt für Paris qualifizieren. Deutschland ist in der Italien-Gruppe. Dahinter scheint Brasilien der härteste Rivale. Auf die trifft man in der Nacht zu Mittwoch.
Und sonst?
Mittlerweile haben alle Ligen ihren Betrieb aufgenommen (bis auf die Volleyballer, versteht sich. Im Snooker stehen die English Open an, im Darts der World Grand Prix.
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