Wölfe im Thunder-Sturm chancenlos

Blick über den Teich, NBA und NHL

 

Je ein Finalist in den beiden Ligen steht schon fest. Während die Thunder mit den Minnesota Timberwolves kurzen Prozess machten, benötigten die Florida Panthers bei den Carolina Hurricanes viel Stehvermögen.

 

OKLAHOMA CITY THUNDER – Minnesota Timberwolves (Endstand: 4:1)

 

Keine Spannung, nirgends. Bereits nach einem Viertel war eine Vorentscheidung für OKC (26:9) gefallen, und zur Pause waren alle Messen gesungen (75:32). In der praktisch bedeutungslosen 2. Hälfte gelang es den Timberwolves wenigstens, das Ergegnis in halbwegs erträglichen Grenzen zu halten.
Offensiv ein Offenbarungseid war die Leistung der Gäste im ersten Abschnitt. Gespenstische Zahlen: 9 Punkte, 3/20 Würfe, davon 1/9 Dreier und nur ein einziger Assist. Nur die Abwehr hielt einigermaßen dagegen, die brach dann im 2. Viertel auseinander. Das bis dato so gute Mannschaftsspiel existierte quasi nicht, und die Einzelaktionen führten selten zum Erfolg, dafür zu insgesamt 14 Ballverlusten allein in den ersten 24 Minuten.
Das lag natürlich auch an der vortrefflichen Defensive der Thunder, die offenbar ihre Lehren aus dem äußerst knapp gewonnenen vierten Spiel gezogen und auch umgesetzt haben. Und vorne hatten sie halt den Ausnahmekönner Shai Gilgeous-Alwxander. Da konnten es die Fans verkraften, dass auch bei OKC die Dreier keine Offenbarung waren (5/17).
Wie gesagt: Zur Pause war alles entschieden, große Erkenntnisse aus dem 2. Durchgang habe ich deshalb nicht gewonnen. Immerhin zeigten die Wolves Moral und „gewannen“ sogar mit 62:59.

 

Best3er Mann der Sieger

Shai Gilgeous-Alwxander: Am Ende waren es 34 Punkte, 8 Assists und gleich 4 Steals, die der Kanadier auflegte, obwohl er im Schlussabschnitt nur noch 3 Minuten auf dem Parkett stand.

 

Stark beim Verlierer

Niemand, zumindest nicht in der ersten Hälfte: Im 2. Durchgang deutete Julian Randle an, zu welchen Taten er eigentlich fährig ist (16 Punkte).

 

Zahlereien

0 Punkte hatte Nickell Alexander-Walker auf dem Konto bei immerhin acht Wurfversuchen.
Überhaupt enttäuschten die in Spiel 4 so starken Rollenspieler der Wolves: Jalen McDaniels 5, Donte DiVicenco 6. Ein Lichtblickk war noch Rookie Terrence Shannon mit 11 Zählern.

 

Ausblick der Sieger

OKC als bestes Team der Vorrunde steht standesgemäß im Finale. Egal, ob gegen die Knicks oder Pacers – sie sind dort der klare Favorit und haben auch noch das Heimrecht. Gleichemaßen stark in Abwehr und Angriff, mit vielen Möglichkeiten hier wie dort.

 

Und die Verlierer?

Das Erreichen des Conference Finals ist ein Erfolg de insgesamt jungen Truppe. Allerdings hat Anthony Edwards nicht den entscheidenden Schritt nach vorn gemacht im Vergleich zur vergangenen Saison. Insgesamt hat das Team Potenzial und bedarf höchstens punktueller Vestärkungen. So stellt sich die Frage, ob man mit einem doch limitierten Rudy Gobert (bei all seine Defensivstärke) wirklich titelreif ist. Auf jeden Fall arbeiten muss Cheftrainer Chris Finch an den bedenkenswerten Ballverlusten (ein Zeichen mangelnder Konzentration?), die sich die gesamten Play-offs durchgezogen haben.

 

Ansetzung

Fr., 02:00: Indiana Pacers – New York Knicks (3:1)

 

Carolina Hurricanes – FLORIDA PANTHERS 3:5 (1:4)

 

Es begann so gut für die Hurricanes und endete in großer Enttäuschung. Sebastian Aho brachte die Gastgeber mit zwei Treffern in Führung, doch der Titelverteidiger ließ sich nicht beirren. 3 Tore im 2. Durchgang drehten die Partie. Carollina glich zwar noch einmal aus, doch Seth Jarvis nach brillanter Vorarbeit von Alexander Barkov

https://www.nhl.com/gamecenter/car-vs-fla/2025/05/28/2024030315

stellt die Weichen auf Sieg für die Panther, den Sam Bennet mit Schuss ins leere Tor besiegelte.

 

Meine 🇫🇮

Sebastian Aho erzielte 2 Treffer, stand insgesamt fast 24 Minuten auf dem Eis, enorm viel für einen Stürmer. Alexander Barkov gab für die Panthers die Assists zu den letzten beiden Treffern. Anton Lundell erzielte das Tor zum 3:2 für Florida. Nur 3:37 Minuten Einsatzzeit hatte Eero Luostarinen, er musste nach einem Crosscheck noch im 1. Drittel in die Kabine. und kam nicht wieder.

 

Ausblick der Sieger

Zum dritten Mal in Folge stehen die Panthers im Finale, das hatten zuletzt die Nachbarn Tampa Bay Lightning geschafft (2020 bis 2022) und insgesamt erst 9 Teams. Jetzt geht es gegen die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl (eine Wiederhlung des Finals 2024) oder gegen die Dallas Stars. In beiden Fällen müssten sie zunächst auswärts antreten, das würde auch für ein Spiel 7 gelten.

 

Und die Verlierer

Zum 7. Mal in Folge erreichten die Hurricanes die Play-offs. Nie schieden sie in der 1. Runde aus, nie erreichten sie das Stanley-Cup-Finale. Irgend etwas fehlt immer. Während die Stürmer (Aho, Jarvis, Stankoven) noch einige gute Spielzeiten vor sich haben, sind die wichtigsten Verteidger langsam in die Jahre gekommen.

 

Ansetzung

Fr., 02:00: Dallas Stars – Edmonton Oilers
Die Oilers müssen auf verletzungsbedingt auf den bisher so starken Zack Hyman (wahrscheinlich Saisonende) und auch Conor Brown (zumindest Spiel 5) verzichten

Matchbälle für Indiana und Edmonton

Blick über den Teich, NBA und NHL

 

Zweimal Spiel 4, und zweimal konnte das führende Team zu Hause auf 3:1 stellen. Dementsprechend gut steht es für die Indiana Pacers (vs New York Knicks) und die Edmonton Oilers (Dallas Stars)

 

Indiana Pacers – New Yorlk Knicks 130:121 (3:1)

 

Eine zeitweise wilde Partie, die lange Spitz auf Knopf stand. Im ersten Viertel waren beide Teams unfassbar treffsicher. 42 Punkte schaffte in einem ausgeglichenen Play-off-Spiel, Team-Rekord und überaus untypisch für die als verteidigungslastige Eastern Conference. Aber wenn halt 6/8 Dreier der Pacers fallen, davon alle drei Versuche von Tyrese Haliburton.Die Knicks ihrerseits ließen sich nicht lumpen und hielten glänzend dagegen. Auch deren Dreierquote war mit 50 Prozent (5 von 10) klar überdurchschnittlich.
Im 2. und 3. Abschnitt kühlten beide Teams ab, gerade die Dreierquote sank rapide. Der Vorsprung der Pacers schwankte zwischen 5 und 10 Punkten, eine Parallele zuim gestrigen Match Wolves gegen Thunder. Mitchell Robinson hatte im 3. Viertel einige starke Offensiv-Rebounds (alle 5 in diesem Abschnitt), aber auch seine üblichen Foul-Probleme, weswegen er im Schlussviertel nicht mehr eingesetzt wurde.
Im 4. Viertel setzten sich die Pacers auf bis zu 15 Punkte ab; die Knicks trafen jetzt zwar wieder ihre Dreier, aber das war letztlich zu wenig.

Letztlich entschieden Kleinigkeiten die Partie. So hatte die grundsätzlich sehr solide Knicks-Abwehr wiederholt unerklärliche Aussetzer in der Zulordning, die den Pacers einige leichte Körbe gestattete

 

Bester Mann der Pacers

Tyrese Haliburton: eine all-star-würdige Leistung des Spielmachers. 32 Punkte, 15 Assists und 12 Rebounds lieferte er ab, und er leistete sich keinen einzigen Ballverlust, produzierte aber deren 4 bei New York. Begann perfekt bei den Dreiern (3/3), dieses Level konnte er dann doch nicht halten (2/9), aber das war auch der einzige Makel eines tollen Auftritts.
Glänzend unterstütz wurde er von Pacal Siakam, ein dankbarer Abnehmer seiner Anspiele. 30 Punkt sammelte der Kameruner.

 

Stark trotz der Niederlage

Jalen Brunson: Der Guard rieb sich auf gegen die Pacers-Abwehr, die ihn sehr früh attackerte, manchmal sogar in der eigenen Hälfte. Fand trotzdem immer wieder einen Weg zum Korb und kam letztlich auf 31 Punkte. Allerdings übertrieb er manches Mal das Einzelspiel. Es fehlte den Knicks an einer Alternative für den Ballvortrag.

 

X-Faktoren

Bennedict Mathurin: Bisher in der Serie (und in den gesamten Play-offs!) absolut kein Faktor, schwang er sich zu ungeahnten Taten auf. Am Ende hatte er 20 Punkte auf dem Scoreboard stehen, weil er auch von der Freiwurflinie sehr stark war (10/11). Diese Bank-Alternativen haben die Knicks nicht, die in der Offensive praktisch mit 6 Spielern auskommen mussten.

 

Ausblick

Die Statistik spricht eindeutig für die Pacers. Mehr als 95 Prozent der Teams schafften nach einem 3:1 den Einzug in die nächste Runde (den Titel). Nur 13-mal schaffte der Gegner ein Comeback, zuletzt die Denver Nuggets 2020 in der Bubble von Florida.
Doch die Knicks sollte niemand abschreiben, sie sind ein Meister der Comeback-Siege. Sehr hilfreich wäre es natürlich, wenn die 2. Garde (Miles McBride, Landry Shamet) mal in die Gänge käme wie gerade Mathurin.

 

Ansetzungen

Do., 02:30: Oklahoma City Thunder – Minnesota Timberwolves (3:1)
Fr., 02:00: New York Knicks – Indiana Pacers (1:3)

 

Edmonton Oilers – Dallas Stars 4:1 (2:1)

 

Es bleibt dabei: Das Tor der Oilers ist nach dem Treffer-Gewitter im dritten Drittel der ersten Partie wie vernagelt. Wieder kassierte der glänzende Goalie Scottie Skinner nur ein Tor. Jason Roertson bezwang in im 2. Drittel zum 1:1 in Übverzahl und egalisierte die Führung der Oilers.
Diese hatte Leon Draisaitl ebenfalls im Powerplay erzielt und zwar aus seiner Lieblings-Position rechts außen aus vermeintlich spitzem Winkel. Noch im 2. Drittel nutzte Corey Perry ein weiteres Überzahl nach sehenswerter Kombination zur erneuten Oilers-Führung.

Im Schlussabschnitt hatten die Stars im Schlussabschnitt nichts mehr zuzusetzen. Nur noch 4 Schüsse fabrizierten sie. Am Ende sorgten Kasperi Kapanen und Adam Henrique mit zwei Schüssen ins leere Tor für ein letztlich zu hohes Ergebnis für die Kanadier.

 

Draisaitls Watch

Der Sturmführer der 2. Linie besserte sein Play-off-Konto um ein Tor und einen Assist (zum 3:1) auf. Wieder stand der Kölner mehr als 20 Minuten auf dem Eis und leistete wertvolle Defensivarbeit.

 

Meine Finnen

Ausgerechnet Kasperi Kapanen erzielte den einzigen Suomi-Treffer. Ausgerechnet weil er der einzige Finne im Oilers-Dress ist, während gleich 5 Landsleute bei den Stars spielen (Roope Hintz war auch wieder dabei). Bei denen hatte einzig Mikael Granlund einen Assist.

 

Ausblick

In der NHL sind Comebacks nach 1:3 nicht ganz so selten. Doch die offensiv so mauen Vorstellungen der Stars machen den Texanern wenig Hoffnung auf eine Wende. Gut möglich, dass Endmonton schon in der 5. Partie in Dallas den Sack zumacht.

 

Ansetzungen

Do., 02:00: Carolina Hurricanes – Florida Panthers (1:3)
Fr., 02:00: Dallas Stars – Edmonton Oilers (1:3)

 

 

 

Thunder machen Riesenschritte Richtung Finale

Blick über den Teich, NBA und NHL

 

Was für ein grandioses Basketballspiel haben die Timberwolves und Thunder gestern Nacht abfgeliefert. Am Ende hatten die Thunder das bessere Ende für sich. Und die Carolina Hurricanes  holen die NHL-Serie gegen die Florida Panthers noch mal nach Raleigh.

 

Minnesota Timberwolves – Oklahoma City Thunder 126:128 (1:3)

 

Ein echter Nailbiter, eine Partie Spitz auf Knopf. Und irgendwie ein Spiel zwischen dem Hasen (Wolves/schräges Bild) und den Thunder. Denn fast die gesamte Partie lagen die Gäste knapp vorn, aber eben immer vorn. Sie konnten sich ihrerseits zwar nicht absetzen, gerieten aber nicht ein einziges Mal in Rückstand. So blöd es klingt: Trotz der hohen Punktezahl machten beide Verteidigungen einen großartigen Job. Erwähnt sei hier stellvertretend Lou Dort von OKC, der wie eine Wand stand, bis er in Foulprobleme geriet.

So viele Geschichten

– Zum einen der Vergleich der jeweiligen Top 2: Hier das OKC-Duo infernale Gilgeous-Alexander/Jalen Williams, das 40 respektive 34 Punkte auflegte. Dort die sehr blassen Edwards/vor allem: Randle mit 16/5 (!)Zählern.
– Dafür glänzte die überragende Wolves-Bank, die satte 64 Punkte sammelte, also mehr als die Starting Five.
– Oder die unglaublich anmutende Zahl von Offensiv-Rebounds: Beide Teams hatten am Ende 19-mal am offensiven Brett den Ball erobert. OCK schaffte gar das seltene Kunststück und sammelte mehr Offensiv- als Defensiv-Rebounds.

Am Ende siegten wie im Märchen die Igel. Mit einer wie so oft in der Schlussphase unbefriedigenden Freiwurf-Show (die einen foulen, um die Uhr anzuhalten, die anderen foulen, um Dreier zu verhindern. dass es dann noch etwas Streit um noch zu spielende Zeit gegeben hat, hat dieses fulminante Spiel nicht verdient.

 

Beste Spieler der Sieger

Shai Gilgeous-Alexander: Wahrscheinlich das beste Play-off-Spiel in der noch jungen Karriere des Kanadiers, auf jeden Fall das beste in einer engen Partie. 40 Punkte sammelte er und gab 10 Assists und 9 Rebounds. Er behielt in der Schlussphase an der Freiwurflinie die Nerven, versenkte 7 von 8 Versuchen (der eine Fehlversuch hätte sich allerdings fast gerächt).
Nicht viel schlechter Jalen Williams 34 Punkte. Gerade im Schlussabschnitt raubte er den Wolves-Spielern und -Fans mit unglaublichen Treffern  trotz Bedrängnis den letzten Nerv.

 

Stark beim Verlierer

Dass Bank-Duo Nickell Alexander Walker (23 Punkte), Donte DiVicenzo (21). Die beiden waren vor allem mit ihren Distanzwürfen sehr effizient (jeweils 5 von 8). Bester der Starting Five war übrigens Jaden McDaniels 22 Punkten und aufoperungsvoller  Abwehrarbeit.

 

X-Faktoren

Positiv: Chet Holmgren war die ideale Ergänzung zu SGA/J. Williams. Nicht nur wegen seiner 21 Zähler, sondern vor allem auch wegen seiner Defense (3 Blocks, 1 Steal).
Negativ: Julian Randle: ein fast unwürdiger Auftritt: Nur 5 Punkte (1/7 Trefferquote), dafür gleich 5 Ballverluste. Nicht viel besser war Anthony Edwards, der nur einen seiner 7 Dreier versenkte. „What if“, werden sie in Minnesota denken.

 

Zahlereien

21 Ballverluste leisteten sich die Wolves, „nur“ . Oft rannte ein Spieler blind in die OKC-Abwehr und fand dann keinen Weg mehr heraus.
Weniger als 80 Prozent der Freiwürfe landeten im Ziel, auf beiden Seiten: ein unterdurchschnittlicher Wert.

 

🇩🇪 👓

Isaiah Hartenstein spielte nur eine untergeordnete Rolle, kam in der Crunchtime gar nicht mehr zum Einsatz. Immerhin 7 Rebounds schnappte er, davon 4 am offensiven Brett.

 

Ausblick

Jetzt spricht fast alles für OKC. Den Wolves bleibt nur die Hoffnung, dass sich Edwards und Randall erheblich steigern (und die Bank ihre Top-Form behält). Aber normalerweise ist es unmöglich, diese starken Thunder dreimal hintereinander zu bezwingen und das auch noch zweimal in deren Halle.

 

Ansetzungen

Mi., 02:00: Indiana Pacers – New York Knicks (2:1)
Do., 02:30: Oklahoma City Thunder – Minnesota Timberwolves (3:1)

 

Florida Panthers – Carolina Hurricanes 0:3 (3:1)

 

Das letztlich klare Ergebnis täuscht. 58 Minuten lang war es eine ausgeglichene Partie, ehe zwei Treffer ins leere Panthers-Tor zu Gunsten der Gäste entschieden. Die Hurricanes hatten sich einiges vorgenommen, wollten nicht ohne Sieg aus der Serie ausscheiden. Nur 20 Schüsse ließ die extrem konzentrierte und disziplinierte Defense in den 60 Minuten zu, ein sehr niedriger Wert gegen so starke Sturmreihen, wie sie die Pantehers haben. Und was aufs Tor kam, wurde zur Beute von Frederik Andersen, der damit einen Shutout verbuchte.

Auf der anderen Seite bezwang Logan Stankoven im 2. Drittel mit einem fulminanten Schuss ins Kreuzeck den wieder formidablen Sergej Bobrowski. Der Finne Sebastian Aho und Jordan Staal legte in der Schlussphase nach, als der Russe das Tor zu Gunsten eines 6. Spielers verlassen hatte.

 

Ausblick

Noch haben die Panthers 3 Matchbälle. Doch der 4. Sieg ist in einer NHL-Serie oft der schwierigste. Andererseits wurde halt erst einmal ein 0:3-Rückstand komplett gedreht, und das war 1942, wer erinnert sich daran nicht in Deutschland …

 

Ansetzungen

Mi., 02:00: Edmonton Oilers – Dallas Stars (2:1)
Do., 02:00: Carolina Hurricanes – Florida Panters (3:1)

 

Das wird die Woche, die wird

Champions-League-Finale, French OIpen und Abschluss des Giros, das sind die internationalen Höhepunkte.

 

Kampf um Europas Krone

 

Koan Finale dahoam für den FC Bayern, aber auf die Fans wartet mit Paris St. Germain vs Inter Mailand  eine durchaus spannende Partie ind der Münchner WM-Arena. Inter wat sich in der K.-o.-Runde als sehr resistent gezeigt. Unitalienisch gar nicht so abwehrstark, dafür mit viel Leidenschaft und sehr guten Angreifern. PSG ist der England-Schreck, hat  nach der durchwachsenen Vorrunde in der K.-o.-Phase nacheinander den FC Liverpool, Asoton Villa und uletzt den FC Arsenal eliminiert. Kaum ist ein echter Superstar mehr da (mit Grauen erinnert sei an die Troika Messi, Neymar und Mbappé blüht der Fußball auf wie der Pariser Frühling. Als frischgebackener Double-Gewinner auch mit deutlich mehr Selbstvertrauen als Inter, das am Freitag den Scudetto an die SSC Neapel verlor.

Ich sehe leichte Vorteile für PSG, ihr beim Torwart Donnarumma ist zurzeit vielleicht der beste der Welt, dazu tolle französische junge Spiueler wie Doué und Demélé, ja genau der Dembéßeund schießlich noch georgische Zauberer Kvarashkelia.

 

Quasi als Vorspeise bekommt der Fußball-Fan am Mittwoch das Conference-League-Finale serviert. In Breslau treffen der FC Chelsea und Real Betis Sevilla aufeinander. Die Londoner sind durch den Wettbewerb gecruist ohne jede Schwierigkeiten, Betis konnte im Halbfinale die Fiorentina ausschalten. Egal, wer gewinnt, ich tippe auf Chelsea: Den Titel wird das Team nicht verteidigen. Chelsea spielt nächstes Jahr Chmapions League, Betis in de Europa League.

 

Sabalenka und Alcáraz die Favoriten

 

Seit Sonntag laufen die French Open, das zweite Grand-Slam-turnier des Jahres. Klarer Favorit bei den Männern ist der Titelverteidiger: Carlos Alcáraz hat die beiden Masters-Turniere in Monte Carlo und Rom gewonnen (zus Hause in Madrid musste er verletzungsbedingt passen). Er zeigt das abwechslungsreichste Tennis und hat auch den absoluten Siegeswillen.
Stark zu beachten ist auch Jannik Sinner, der in Australien gewann. Seine dreimonatige Doping-Pause hat ihm offenbar nicht geschadet, schon beim ersten Auftritt in Rom zeigte er sehr gutes Sandplatztennis. Ein Finale zwischen den beiden in zwei Wochen würde mich (und einen Großteil der Experten) nicht überraschen.
Hinter diesen „Großen Zwei“ wird es schon sehr viel unübersichtlicher. Lorenzo Musetti hat eine sehr gute Sandplatz-Saison hinter sich, auch wenn er keinen Titel holte. Christian Ruud, immerhin schon zweimal im Pariser Finale, hat in Madrid sein erstes Masters-Turnier gewonnen.
Und dann sind da noch zwei große unbekannte. Alexander Zverev hat trotz des Triumphes in München eine äußerst durchwachsene Sand-Saison hinter sich, mit sehr vielen unnögtigen Niederlagen. Andererseits liegt ihm Paris, wo er letztes Jahr im Finale stand und recht unglücklich verlor. 2022 hatte er bei seinem großen Halbfinal-Kampf gegen Rafael Nadal viel Pech, als er sich alle Bänder im rechten Fuß riss
Schließlich die Frage: Was macht Novak Djokovic. Am Samstag feierte er in Genf seinen 100. Turniersieg auf der ATP-Tour. Allerdings waren es die ersten Siege auf Sand in diesem Jahr überhaupt und die Gegner überschaubar, nichts für ungut Hubert Hurcacz.

Bei den Frauen scheint die Sache noch klarer: Hohe Favoritin ist die Weißrussin Aryna Sabalenka, die sich überspituzt gesagt, nur selbst schlagen kann. Ihe Hauptkonkurrentin dürfte Coco Gauff werden, die ihr zuletzt in Rom einen großen Final-Kampf lieferte. Titelverteidigerin Iga Swiatek hat ein grauenhaftes Jahr für ihre Verhältnisse, allerdings ist Paris „ihr“ Turnier, das sie bereits viermal gewann. Ein großes Fragezeichen setze ich hinter Australian-Open-Gewinnerin Madison Keys und zwar nicht nur deshalb, weil ihr der Sand so gar nicht liegt.

 

Roglic schon chancenlos?

 

Nach dem heutigen Ruhetag beginnt die letzte und entscheidende Woche des Giro d´Italia. Der von vielen als Favorit auserkorene Primoz Roglic hat seine Chancen wahrscheinlich schon vertan, einerseits durch Sturzpch, anderseits fehlt ihm offenbar auch die Form, denn schon an mittelschweren Bergen musste er abreißen lassen. Als Zehnter der Gesamtwertung hat er bereits fast vier Minuten Rückstand auf den Führenden Isaac del Toro. Der Mexikaner ist die große Überraschung, ob er allerdings das Rosa Trikot über die Alpen und Dolomiten samt höllisch schweren Bergprügungen bis ins Ziel bringt, ist die große Frage, zumal die Spitze noch recht eng beieinander liegt. Simon Yates (+1:20 Minuten), Juan Ayuso (1:26) und auch Richard Carapaz (2:06) sehe ich mindestens auf gleicher Höhe.

Und sonst?

  • Relegation: Im „Dorfico“, wie die Relegation zwischen Heidenheim und Elversberg spöttisch wie letztlich zutreffend genannt wird, geht es heute im Elversberger Rückjspiel um den letzten Bundesliga-Platz. Das Hinspiel in Heidenheim endete 2:2, fast glücklich für die Gastgeber, die schon mit 0:2 zurücklagen.
    Klarer scheint die Sache am Dienstag eine Klasse drunter: Alles spricht für Eintracht Braunschweig, das beim 1. FC Saarbrücken mit 2:0 gewann
  • Handball: „Endspiel“ um die deutsche Meisterschaft. Am Donnerstag empfängt Tabellenführer Füchse Berlin den punktgleichen Zweiten MT Melsungen. Die Füchse haben das klar bessere Torverhältnis, nach Lage der Dinge muss die MT gewinnen. Zumal nur einene Zähler dahinter Titelverteidiger SC Magdeburg lauert.So eine Spannung und Ausgeglichenheit würde ich mir mal für die Fußball-Bundesliga wünschen – und zwar nicht nur im Kampf um Platz 4 …
  • Basketball: Der FC Bayern und Ulm haben soubverän das Halbfinale der BBL erreicht. Dort warten sie auf ihre Gegner, die Chemnitz/Heidelberg und Braunschweig/Würzburg ermitteln.
  • Leichtathletik: Am Wochenende findet in Götzis/Vorarlberg das traditionelle Mehrkampfmeeting statt. Nur Siebenkämpferinnen und Zehnkämpfer, das ist der Reiz, der Veranstaltung, die ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. . Die Besetzung ist wie immer exquisit. Genannt haben unter anderem die beiden Kanadier Damiean Warner (Olympiasieger 2022) und Pierre Lepage (Weltmeister 2023). Katarina Thompson-Johnson zweimalige Weltmeisterin und die Amerikanerin Anna Hall kämpfen um den Sieg.Der deutsche Rekordhalter und Silbermedaillengewinner von 24 Leo Neugebauer ist ebenso dabei wie der Schweizer Rekordhalter Simon Ehammer.  Das schmucke Mösle-Stadion ist ausverkauft, der ORF wird übertragen.
  • Formel 1: Zum Abschluss des Europa-triples findet der Große Preis von Katalonien in Barcelona statt. Eine der wichtigsten Teststrecken und deshalb allen wohlbekannt. McLaren hat das schnellste Auteo, Max Verstappen im Red Bull ist wohl der beste Fahrer. Überholen ist wohl einfacher als in Monaco, aber immer heikel.

 

 

 

 

Die Knicks leben! Und wie!

Blick über den Teich NBA und NHL

 

Abermals ein fast unglaublicher Comebacksieg der New York Knicks, und eine weitere Demosntratkion der Stärke der Oilers, das waren die Conference-Finals-Spiele von Sonntagnacht.

 

Indiana Pacers – New York Knicks 100:106 (2:1)

 

Wahrscheinlich sind viele Zuschauer in Europa kurz vor der Pause  um etwa halb vier Uhr morgens doch ins Bett gegangen. Denn was sollte noch passieren angesichts des großen Vorsprungs der Pacers, der bis zu 20 Punkte betrug. Zumal so wenig klappte bei den Knicks, und sich die beiden  Schlüsselspieler wie Karl-Anthony Towns und Jalen Brunson obendrein noch in Foulproblemen befanden. Wer dann heute morgen nur noch das  Ergebnis kontrollierte, dürfte ein trauriges Erwachen gehabt haben.
Denn die Knicks machten mal wieder Knicks-Things. Wie in den beiden Auftaktspielen bei den Boston Celtics kamen sie im dritten Viertel langsam ran, egalisierten die Partie im Schlussabschnitt und zeigten sich in der Schlussphase nervenstark. So feierten sie in Indiana erneut einen spektakulären Comeback-Sieg und ließen sich auch in der Serie am Leben.
Eine sehr aggressive Abwehr und ein am Ende unglaublicher Towns ebneten die Wege zum nicht mehr erwarteten Erfolg. Wichtige Hilfe erhielt er von Jalen Brunson, sonst der Mann der letzten Minuten.

 

Bester Mann

Karl-Anthony Towns: Zumindest der Karl-Anthony Towns des 4. Viertels, nachdem es offensiv zuvor überhaupt nicht für ihn gelaufen war (4 Punkte). Doch jetzt explodierte er im besten Sinne, übernahm Veranwortung. 20 Punkte schaffte er im Schlussabschnitt, versenkte 3 von 4 Dreiern und insgesamt 6/9 Würfe. Dazu schnappte er sich auch noch 8 Rebounds, unfassbare Zahlen für 11:24 Minuten Einsatzzeit.

 

Stark trotz der Nederlage

Myles Turner: Legte 19 Punkte auf und zeigte erneut seine Stärke beim Block (2).

 

X-Faktor

Nervenstärke: 16-mal traten Knicks-Profis im Schlussviertel an die Freiwurflinie, 15-mal verwandelten sie. Überhaupt waren sie mit 27/30 Versuchen sehr stark an der Linie.

 

Zahlereien:

5 von 25 Dreier trafen die Pacers, ein unterirdischer Wert. Dabei war das Shooting bisher die große Stärke von Indiana in der Serie (mehr als 40 Prozent).
9 Spieler setzte Knicks-Trainer Tom Thibedeau mehr als 10 Minuten ein, ganz gegen seine Gewohnheit. So hatte etwa Josh Hart, sonst absoluter Viel-Spieler am Ende noch viel Kraft.

 

Ausblick

Die Pacers haben ein déjà-vu. Auch in der letzten Play-off-Runde gegen die Cleveland Cavaliers verloren sie das erste Heimspiel nach 2 Auswärtssiegen. Sie ließen sich dadurch nicht beeindrucken und gewannen die folgenden beiden Partien.
Auf der anderen Seite haben die Knicks schon des Öfteren ihre Nervenstärke gezeigt, auch in der unglaublichen Erstrundenserie gegen die Detroit Pistons.
Letztlich sehe ich kleine Vorteile für die Pacers.

 

Ansetzungen

Di., 02:20: Minnesota Timberwolves – Oklahoma City Thunder (1:2)
Mi., 02:00: Indiana Pacers – New York Knicks (2:1)

 

Edmonton Oilers – Dallas Stars 6:1 (2:1)

 

Was für ein Statement-Sieg der Kanadier.  Angeführt vom überragenden Conor McDavid ließen die Oilers Dallas keine Chance und siegten letztlich ungefährdet. Neben McDavid traf auch  Zach Hyman doppelt, Zudem entwickelt sich die Abwehr zur fast uneinnehmbaren Festung, und was aufs Tor kam wurde zur Beute von Goalie Scottie Skinner (22 Paraden).
Anmerkung am Rande: Die NHL hatte die Partie zur selben Zeit wie das WM-Finale USA gegen Schweiz (1:0 OT) angesetzt, ein deutliches Zeichen, wie wenig Wert sie diesem Turnier beimisst, obwohl so viele NHL-Profis gerade auch im Finale mitmachten.

 

Leon, der Profi

Statistisch war Leon Draisaitl nur am letzten Tor per Assist beteiligt, aber ein unermüdlicher Kämpfer un d sich auch für Defensiv-Arbeit nie zu schade.

 

Meine Finnen

Die Stars-Suomis waren alle unproduktiv, Mikko Rantanen gab wenigstens einen Assist zum 1:2. Roope Hintz musste nach dem heftigen Stockschlag von Nurge (nur 2 Minuten, absurd!) in Spiel 2 aussetzen.

 

Ausblick

Alles spricht jetzt für die Oilers, aber sie Stars habe in den Serien zuvor gezeigt, dass sie sich von Rückschlägen erholen können. Allerdings müsste die Offensive wieder auf Toren kommen, und da wäre eine Rückkehr von Roope Hintz hilfreich.

 

Ansetzungen

Di., 02:00: Florida Panthers – Carolina Hurricanes (3:0)
Mi., 02:00: Edmonton Oilers – Dallas Stars (2:1)

Debakel statt Vorentscheidung

Blick über den Teich, NBA und NHL

 

Was für eine Wölfe-Schau in Minneapolis. Die Minnesota Timberwolves überrannten Oklahoma City Thunder und stellten im Conference Final auf 1:2 Siege. Dagegen stehen. die Florida Panters nach dem nie gefährdeten 6:2 vor ihrem dritten Einzug ins Stnley-Cup-Finale

 

NBA

 

Minnesota Timberwolves – Oklahoma City Thunder 143:101 (1:2

 

Nicht wiederzuerkennen waren die Wolves nach den beiden letztlich enttäuschenden Auftritten in Oklahoma. Extrem aggressiv (sogar der lange und unbewegliche Rudy Gobert verzeichnete zwei frühe Steals) in der Abwehr und zielsicher im Abschluss lagen sie von Beginn an in Führung. Anthony Edwards war kaum zu bremsen und legte allein im 1. Viertel 16 Punkte auf.
OKC hatte dem wenig entgegenzusetzen. Shai Gilgeous-Alexander (vom Publkum böse ausgepfiffen) hatte einen gebrauchten Tag wie allerdings das gesamte Team. So stand es nach dem 1. Viertel 34:14, nach dem 2. Viertel gar 72:41.
Ein winziger Hoffnungsschimmer kam auf, als die Thunder zu Beginn des 3. Abschnittes schnell 6 Punkte gutmachten, doch ein Dreier von Lou Dort prallte nur ean den Ring. Von da an gab es kein Halten mehr, und im Schlussabschnitt durfte auf beiden Seiten vor allem die 2. Garde ran.

 

Bester Mann des Siegers

Anthony Edwards: Brillierte 3 Viertel, bevor er die wohlverdiente Pause bekam. 30 Punkte, 9 Rebounds und 6 Assists legte er auf. Er traf von draußen (5/8 Dreier) aber auch nach sehr schönen Moves zum Korb.
Doch praktisch jeder der Gastgeber konnte sich erheblich steigern.

 

Stark beim Verlierer

Fällt aus: Man ergab sich willenlos ins Schicksal

 

X-Faktoren

Die endlich aggressive Verteidigung der Wolves entschied die Partie.
Rookie Terrence Shannon (Wolves) gab eine tolle Talentprobe (Viertels) zum Ende des 1. Viertels, als er in nur 4 Minuten 9 Punkte sammelte.
Überhaupt die Bank: Starke Verbesserung zeigte vor allem  Naz Reed, der auch endlich einen Dreier versenkte, nachdem er n den ersten beiden Partien gleich 12 Versuche verballerte.

 

Zahlereien

13 Ballverluste leistete sich OKC in der 1. Hälfte, davon SGA allein 4.
143 Punkte sind Play-off-Rekord der Minnesota Timberwolves

 

Hartenstein Watch

Der OKC-Center ging mit unter. 6 Punkte, 4 Rebounds sind für ihn unterdurchschnittliche Werte.

 

Ausblick

Trot des Debakels sind die Thunder noch in der Vorderhand. Allerdings bedarf es einer gewaltigen Leistungssteigerung, wenn sie Dienstagnacht das 2. Spiel im Target Center gewinnen wollen. Die Wolves ihrerseits sind in der Serie angekommen. Jetzt wissen sie, wie es geht.

 

Ansetzungen

Mo., 02:00: Indiana Pacers – New York Knicks (2:1)
Di., 02:30: Minnesota Timberwolves – Oklahoma City Thunder (1:2)

 

NHL

 

Florida Panthers – Carolina Hurricanes 6:2 (3:0)

 

Mit einer vor allem in 3. Drittel famosen Leistung haben die Panthers zu ihrem dritten Stanley-Cup-Finale weit aufgestoßen. In allen Belangen waren sie besser;  vor allem der wieder sehr starke Torwart Sergej Dobrowski und der gleichsam effektive wie effiziente Sturm.
War die Partie in den ersten beiden Dritteln noch  ausgeglichen (1:1), brach es zu Beginn des Schlussabschnitts über die Gäste herein, als Florida. Hier zeigte sich die ganze Klasse des Titelverteidigers vorne und hinten

 

Meine 🇫🇮

Hatten großen Anteil am Sieg der Panthers. Niko Mikkola eröffnete den Torreigen und ließ noch das 3:1 folgen. Kapitän Alexander Barkov erzielte das 4:1 und 5:1 und gab einen Assist. Je eine Vorlage verbuchten auch Anton Lundell (Panthers) sowie Jesperi Kotkaniemi und Sebastien Aho (beide Hurricanes).

 

Ausblick

Mir fehlt die Fantasie, wie die Canes das noch drehen wollen. Zu übelegen erscheinen die Panthers, die jetzt in ihrem Play-off-Modus angelangt sind. Sie werden auch versuchen, die Serie früh zu beenden, um Kräfte fürs Finale zu sparen.

 

Ansetzungen

So. 21:00: Edmonton Oilers – Dallas Stars (1:1)
Di., 02:00: Florida Panthers – Carolina Hurricanes (3:0)