Das war die Woche, die war

Der gewöhnliche Schiri-Ärger im Fußball und in der Formel 1 sowie der nächste Geldregen für Dopingsünder Jannik Sinner

Meisterbonus für Bayer

Da müsste doch ein Fragezeichen stehen, denn natürlich werden alle Schiri-Verantwortlichen diese Thema auf das Entschiedenste verneinen. Doch wie anders soll ich zu diesem Schluss kommen, wenn der einköpf-bereite Frankfurter Stürmer Ekitiké in der Nachspielzeit auf der Torlinie durch einen erkennbaren Schubser von Taj mit ausgestrecktem Arm am Einköpfen gehindert wurde und Scri Felix Brych den fällligen Elfmeterpfiff unterließ? Und anders als bei seinen zuvor den von ihm konsultierten Video Assistenten nicht konsultiert hat oder es dieser (Günter Perl) nicht für nötig befunden hat einzugreifen? Eine andere Erklärung wäre höchstens, dass Felix Brych an ernsthaften Wahrnehmungsfehlern leidet. Für diese These spricht immerhin, dass er zuvor bei zwei extremen Trikotzupfern von Leverkusener Verteidigern nicht auf Freistoß aüf die Eintracht entschied.
Die katastrophale Leistung von Brych, sowohl vom Kicker als auch von der Bild mit der Note 6 bedacht, verschattete ein mehr als ansehnliches Spiel zweier Teams. Gerade die Eintracht verzückt die Fans weiterhin mit ihrem großartigen Marmoush/Etikité. Und Bayers Florian Wirtz zeigte nach seiner Einwechslung in der letzten halben Stunde, dass er tatsächlich der Unterschiedsspieler ist in einem Bayer-Team, wo die Rädchen nicht ineinander grefen wollen.

Hasenfüßige Stuttgarter

Wieso denn das, das war doch eine ganz nette erste Halbzeit? Ja, da haben die Schwaben tatsächlich mehr Spielanteile gehabt, abe3r um den Münchnern wirklich gefährlich werden zu wollen, braucht es halt mehr als 3, 4 Hanseln im gegnerischen Strafraum. Und der eine oder andere Schuss AUFS Tor von Manuel Neuer könnte auch nicht schaden. So kam es, wie es kommen musste. Die Münchner waren im 2. Durchgang engagierter und zielstrebiger. Und dann gibt es noch einen Harry Kane, dem ein lupenreiner Hatrick gelang, also 3 Tore in Folge in einer Halbzeit. Beim ersten half Stuttgarts Nationalschlussmann, seufz, Alexander Nübel kräftig mit, als er schnell wie eine Bahnschranke niedersank gegen den 30-Meter-Schuss des englischen Kapitäns. Es folgten zwei schöne Abstauber. und ein Jokertor von Kingsliey Coman.
Die Partie geriet schnell zur Nebensache. Im Blickspunkt stand Jan-Christian Dreesen. Über den berichtete das Sportfachblatt Manager Magazin, dass er eine Mitarbeiterin beschimpft und mit einer Zeitung nach ihr geworfen hatte. Dieser Vorfall fand vor 3 (!) ahren statt, besagte und nicht benannte Mitarbeiterin arbeitet nicht mehr im Club. Jetzt stellt sich die Frage, warum dieser den örtlichen Journalisten bekannte, aber nie veröffentlichte Fall gerade jetztn publik wurde. Will jemand Dreesen loswerden= Wenn ja, wer und warum? Und warum wartet derjenige nicht die Vorstandswahlen im November ab? Schlüssige Antworten vermochte niemand zu geben, vielleicht wurde es auch jemandem schlicht zu langweilig, nachdem zurzeit alle so megahappy mit dem neuen Trainer.

Überholmanöver für die Katz

Einen echten Aufreger gab es in de Formel 1 beim rennen in Mexiko.. Denn ein brillantes Überhol-Manöver von Lando Norris gegen Max Verstappen wurde von den Stewards wieder einkassiert. Nach längerem Video-Studium entschieden sie, dass sich Norris einen unvedienten Vorteil dadurch erkauft hat, weil er außerhalb der Strecke Verstappen außen überholte. Blöd natürlich, dass Verstappen für ein änhliches Manöver am Start nicht belangt wurde. So landete Verstappen auf 3 vor Norris, und da er auch den Sprint für sich entschieden hatte, baute er vielleicht entscheidnde seinen WM-Vorsprung aus. Für mich sehr unbefriedigend, weil Norris erkennbar von Verstappen nach außen gedrängt wurde.
Mit dem Sieg hatten beide nichts zu tun. Ferrari feierte einen souveränen Doppel-Erfolg durch Charles Leclerc und Carlos Sainz. Eine Demonstration der Stärke, abe die roten Göttinnen funktionieren halt nur auf bestimmten Strecken.
Eines lässt sich auf jeden fall sagen: Die 4 Wochen Pause vor dem Rennen hat Red Bull genutzt, um das Fahrzeug klar zu verbessern. Auch deshalb sieht es ganz nach der Titelverteidiung von Verstappen aus. McLaren wird sich auf die Teamwertung konzentrieren, wo es super aussieht.

Großer Zahltag

Saudi-Arabien drängt schon länger mit Macht in den Tennissport und will (mindestens) ein Masters-Turnier austragen. wenn nicht gar ein Grand Slam, warum bescheiden bleiben. Soweit ist es noch nicht, aber jetzt lud man 6 auserwählte Profis zu einem Turnier nach Riad ein, das nicht nur Profitour zählt. 1,5 Millionen Dollar betrug allein die Antrittsprämie, und Turniersieger Jannik Sinner vediente sich durch seinen Finalerfolg gegen Carlos Alcáraz 6 Millionen Siegprämie. Da kann er sich noch den einen oder anderen Top-Anwalt für sein Doping-verfahren vor dem Sportgerichtshof leisten. Ich ärgerre mich Woche für Woche mehr, dass es da kein Fortkommen gibt, wo die Fakten doch relativ klar auf dem Tisch lliegen.

Polcanova triumphiert zu Hause

Die Tischtennis-EM in Linz wurde zur Erfolgsstätte von Sofia Polcanova. Die Viertelfinalistin von Olympia (damit war sie beste Europäerin) holte sich den kontinentalen Einzeltitel durch einen Viersatzsieg gegen die Rumänin Bernadette Szocs. Zovor hatte sie zweimal Silber geholt: Im Frauendoppel mit Szocs und im Mixed mit dem 45-jährigen Robert Gardos.
Für die deutschen teilnehmer blieb zwar kein Gold übrig. Für ein Highlight sorgte allerdings Benedict Duda, der den topgesetzten Felix LeBrun im Viertelfinale eliminierte. Der Franzose war darob so erzürnt, dass seinen Schläger in die LED-Anzeige schleuderte und diese zerstörte. Die Disqualifikatikon war die Folge (kein Preisgeld, keine Punkte), und LeBrun durfte von großem Glück sprechen, dass er im Doppel noch starten durfte. Dort holte er sich an der Seite seines Bruders tatsächlich Gold. Alexis Lebrun wiederum stellte mit seinem Final-Erfolg gegen Duda die Familienehre wieder her.
Bronzemedaillen im Einzel sammelten zudem Nina Mittelham und Dmitrij Ovcharov.

Und sonst?

  • Fußball-Bundesliga: Der VfLBochum hat nach dem harmlosen Auftritt in Hoffenheim und der noch gnädigen 1:3-Niederlage Trainer Peter Zeidler entlassen. Der Schweizer kam erst zu Saison-Beginn, doch der gruselige Saisonstart mit nur einem Punkt nach 7 Spielen ließ die Verantwortlichen um Team-Manager Ilja Kaenzig handeln. Viel mehr war für den VfL aber nicht zu erwarten, angesichts der Gerade-Noch-Rettung in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf und dem Verlust des besten Spielers Kevin Stöger. Ebenfalls gehen muss Sportdirektor Marc Lettau, obwohl dem gute Transfers bescheinigt wurden. Übergangsweise sollen die Assistenzcoaches Markus Feldhoff und Murat Ural übernehmen, vermeldet zumindest Sky.
    RB Leipzig bleibt neben den Bayern als einziges Bundesliga-Team ohne Niederlage. Den Sachsen gelang ein schmuckloses 2:0 bei Mainz 05 und blieben bereits im 6. Spiel ohne Gegentor. ERwähnenswert seien noch Plakatge von Mainz-Fans, die Jürgen Klopp wegen seines Wechsels zur RedBull-Familie die Freundschaft kündigten. In Mainz ha Klopp ja seine ersten großen Spuren als Trainer hinterlassen.
  • Internationaler Fußball: Der FC Arsenal musste die erste Saison-Niederlage in der Premier League hinnehmen, ausgerechnet bei Nachzüger FC Bormemouth. Eine Stunde lang mussten die Londoner in Unterzahl spielen, weil William Saliba wegen einer umstrittenen Roten Karte wegen einer vermeintlichen Notbremse vom Platz musste. Keine Blöße gaben sich Tabellenführer FC Liverpooi der Primera Division l (2:1 vs Chelsea) und ManCity (2:1 in Wolverhampton).
    Der FC Barcelona hat sich in der Primera Division mit dem 5:1gegen den FC Sevilla für das Champions-League-Treffen mit dem FC Bayern eingeschossen. 2 Treffer steuerte Ex-Münchne Robert Lewandowski bei, eines davon per Elfer mit seinem unmöglichen und leider nicht verb otenen Verzögerungs-Anlauf.
  • Nationale Ligen: Basketball-Meister Bayern  kassierte schon die 2. Saisonniederlage beim Mitteldeutschen BC. Der Ärger entlud sich auf den Termingestaltern, die den Münchnern nach zwei aufreibenden Euroleague-Spielen nur einen tag Pause gönnten. Auch Alba muss der Königsklasse Tribut zollen. Die Beliner verloren zu Hause gegen die Niners Chemnitz.
  • Zwei Geheim-Favoriten der HBL mischen durch Siege gegen höher eingeschätzte Teams ganz vorne mit. Die MT Melsungen bezwang die Füchse Berlin 33:31, noch überraschender kam das 31:30 von Hannover Burgdorf gegen die SG Flensburg-Handewitt. Beide Teams sind punktgleich Tabellenführer, SC Magdeburg kann mit seinem Nachholspiel höchstens aufschließen.
  • In der DEL hat Red Bull München tatsächlich mal wider ein Heimspiel gewonnen. Gegen Nürnberg gelang im 6. Spiel erst der 2. volle Erfolg im neuen SAP Garden.
  • Tennis: Turniersiege feierten bei den Männern Kachanow (Almaty), Bautista Agut (Antwerpen) und Tommy Paul (Stockholm) sowie Darja Kasatkina (Ningbo) und Kimberly Birrell (Osaka).

New York feiert, und zwei deutsche Basketballerinnen sind mittendrin

Blick über den Teich, WNBA

Plötzlich war in New York Baseball und Football und NBA und NHL Nebensache: Denn im Big Apple gibt es endlich mal wieder einen Titel zu feiern im US Sport. Die Basketballerinnen der New York Liberty holten sich zum ersten Mal überhaupt die Trophäe. In einem extrem intensiven, nicht unbedingt schön anzuschauenden 5. Finalspiel gewannen sie im heimischen Barclays Center mit 67:62 nach 1. Overtime gegen die Minnesota Lynx.
Und zwei deutsche Nationalspielerinnen hatten erheblichen Anteil. Von Rookie Leonie Fiebich durfte man das fast schon erwarten, so eine großartige Rolle spielt sie schon in den gesamten Play-offs, in denen sie zahlreiche neue Rekorde für Liga-Neulinge aufstellte. Doch dass Nyara Sabally zum Gamechanger wird, das hätten die wenigsten erwartet. Und doch: Als sie im 3. Viertel ihre Zeit hatte, bekam Liberty einen Energie-Schub. In nur 4:36 Minuten sammelte sie 9 Punkte, 2 Rebounds und hatte ein +/- von +8. Am Ende hatte sie 13 Zähler und 7 Rebounds in ihren Stats, und ihr Steal samt anschließendem Korbleger stellte in der Overtime die Wichen auf Sieg. Kurioserweise hatte auch Fiebich 13 Punkte und 7 Rebounds. Dass sie ihren ersten Dreier in der Overtime traf, spricht für ihre Nervenstärke. Die beiden Deutschen waren hinter Joquel Jones (17) erfolgreichste New Yorker Werferinnen, noch weit vor den großen Stars vor Sabrina Ionescu und Breanna Steward.
Die Partie lebte von der Spannung. Beide Teams hatten grauenhafte Wurfquoten, was einerseits an der unerbittlichen Deckung, andererseits auch an der sichtlichen Nervosität der Scharfschützinnen lag. So traf Ionescu erst ganz am Ende einen Dreier, die Quote von 1/10 ist für sie beschämend. Umso erleichterter war gerade sie. Auf der anderen Seite war Courtney Williams mit 2 von 14 Würfen nicht viel besser, bei Minnesota waren Napheesa Collier (22 Punkte) und Kayla McBride die Stützen und trugen erheblich zur zum Teil zweistelligen Führung bei.

Endlich haben also die Liberty ihren Titel, und Prominente wie Spike Lee führen sich bei den Heimspielen mittlerweile genauso irre auf wie bei solchen der Knicks. Auch Dennis Schröder war live vor Ort. Der trägt ab Mittwoch mit seinen New Jersey Nets die Heimspiele ebenfalls im Barclays Center aus, doch ein Titel dürfte ihm versagt bleiben.

Sabally und Fiebich krönten ein schier unwirkliches Basketball-Jahr. Das begann mit der nervenaufreibenden Olympia-Qualifikation in de Hölle zu Belem, hatte den erste3n Höhepunkt in Paris, als die Deutschen viel stärker eingestufte Gegnerinnen wie Belgien und Japan und erst etwas unglücklich an Gastgeber Frankreich im Viertelfinale scheiterten. Fiebich steigerte sich in ihrer ersten Saison von Monat zu Monat, glänzt in der Verteidigung genauso wie vorne, wo sie zu den treffsichersten Schützinnen zählt. Sabally musste viel kämpfen, gegen enrome Konkurrenz auf ihrer Position. Als es drauf ankam und auf sie ankam, war sie zur Stelle, und nichts verdeutlicht die Wertschätzung wie eine Einsatzzeit in der Overtime des 5. und entscheidenden Spiels um den WNBA-Titel

 

Showdown in Big Apple

Blick über den Teich, WNBA und MLB

Die New York Liberty mit einer starken Leonie Fiebich vergeben den ersten Matchball, dafür gewinnen die beiden Baseball-Teams im Halbfinale gegen die Los Angeles Dodgers und Cleveland Guardians.

WNBA

Minnesota Lynx – New York Liberty 82:80 (2:2)
Erneut ein Basketball-Thriller der Frauen, der erst in der absoluten Schlussphase entschieden wurde. Diesmal hatten die Lynx das bessere Ende für sich, weil Bridget Carleton sich einen Offensiv-Rebound schnappte, gefoult wurde und die beiden freiwürfe verwandelte. Diesmal gelang danach Sabrina Ionescu auf der anderen Seite kein Zauvberwurf zum Sieg (wie in Spiel 3), weshalb die Serie in New York entschieden wird in Spiel 5 in der Nacht zu Montag unserer Zeit (02:00) Uhr. Diesen Showdown hat das Finale verdient zweier absolut ebenbüriger Teams, in denen letztlich Nuancen den Ausschlag geben.
Wie eben in der wilden Partie 4 in Minneapolis vor diesmal 19.200 Fans, die ein Spektakel veanstalteten, das sich keinesfalls hinter NBA-Playoff-Heimpartien der Timberwolves verstecken müsse. Die sahen einen Schlagabtausch mit zahlreichen Führungswechseln, ständigen Auf und Abs, unglaublich getroffenen Dreiern, aber auch Monsterblocks und genauso erstaunliche Ballverluste nach Pässen ins Nichts. Und eine Scharfschützin wie Ionescu traf  keinen einzigen ihrer 5 Dreier-Versuche und blieb zum ersten Mal seit mehr als 20 Play-off-Partien ohne Dreier.
Mittendrin die deutsche Nationalspielerin Leonie Fiebich, die einen tollen Tag erwischte und mit 19 Punkten zweitbeste Punktesammlerin ihrer Liberty war hinter Jonquel Jones. Allerdings verwandelte sie „nur“ 2 von 5 Dreiern und blieb unter ihren 60 Play-off-Prozent, was wäre ein Franz Wagner glücklich über diese Quote. Fiebich hatte mit 36:02 Minuten auch die meiste Einsatzzeit ihresteams (gemeinsam mit Ionescu). Auch Nyara Sabally leistete ihren Beitrag mit 4 Punkten und 5 Rebounds, davon 2 am offensiven Brett.

Ansetzung (MESZ)
Mo., 02:00: New York Liberty – Minnesota Lynx (2:2)

MLB

Es war kein Freitag der Pitcher. Insgesamt 32 Runs kassierten sie in den beien Partien. Und in Erscheinung traten Schlagmänner, die sonst nicht so im Rampenlicht stehen.

New York Mets – Los Angeles Dodgers 12:6 (2:2)
Mit dem Heimsieg verlängerten die Mets die Serie, die nun morgen respektive übemorgen in LA entschieden wird. Pete Alonso stellte die Weichen mit seinem 3-Run-Homer schon im 1. Inning auf Sieg. Schon nach dem 3. Inning schienen beim stand von 8:1 alle Messen gesungen. Dodgers Starting Pitcher, der in der 1. Partie am Sonntag noch alle New Yorker zur Vezweiflung geterieben hatte, hatte einen rabenschwarzen Abend. In 3 Innings kassierte er 8 Hits und 4 Walks, die zu den 8 Runs führten.
Immerhin betrieben die Dodgers Schadensbegrenzung, insbesondere verbrauchten sie im Hinblick auf die anstehenden Partien nur noch einen Werfer. Brent Honeywell hielt 4.2 Innings durch. Und Schlagmann Andy Pages hatte seinen persönlichen Erfolgstag, schaffte gleich 2 Homeruns, wass in der NL noch nie einem an 9 gereihten Schlagmann (nominell also einer der Wächsten) gelang. Das reichte letztlich aber nur zur Ergebnis-Kosmetik. Die Mets hatten gleich 14 Hits und 5 Walks – und sie nutzten regelmäßig ihre Chancen.

Cleveland Guardians – New York Yankees 6:8 (1:3)
Was für ein Ab und Auf und Ab mussten die Guardians-Fans im heimischen Stadion erleben. Dabei schien alles klar, für die Yankees  als im oberren 6. Inning Giancarlo Stanton mit seinem 3-Run-Homer auf 6:2 erhöhte. Andererseits hat der Bullpen der Yankees schon öfter gezeigt, dass er nicht zu den stärksten gehört. Also verkürzten die Guardians im 7. Inning auf 5:6, und nur ein famoser Catch von Left Fielder Alex Vedugo verhinderte weitere Punkte von Jhonkensey Noel. Als dann im 8. Inning Cleveland der Ausgleich gelang, roch es tatsächlich nach Umschwung. Aber der in der regulären Saison extrem effektive Relieiver Emmanuel Chase ließ im 9. Inning zwei weitere Punkte der Yankees zu zum 6:8, und darauf fanden die Guardians keine Anwort mehr: Braysn Rocchio repräsentierte bei 2 Mann auf Base zwar den virtuellen Sieg, schaffte aber nur ein harmloses Groundout.

Ansetzung heute
02:08: Cleveland Guardians – New York Yankees (1:3)

Ansetzungen morgen
02:08: Los Angeles Dodgers – NY Mets (3:2)

Sabrina Ionescus Zauberwurf

Blick über den Teich, WNBA und MLB

New York up und New York Down. Die Big-Apple-Fans hatten am Mittwoch nahezu gleichzeitig unterschiedliche Gefühle.
Zuvor allerdings noch eine aus deutscher Sicht sehr erfreuliche Nachricht. JJ Peterka ist in der NHL zum ersten Mal nach seiner leichten Gehirnerschütterung vor zehn Tagen in Prag wieder für die Buffalo Sabres aufgelaufen und erzielte bei der 5:6 Overtime-Niederlage bei den Pittwsburgh Penguins 2 Treffer.

WNBA

Minnesota Lynx – New York Liberty 77:80 (1:2)
Cool, cooler, Sabrina Ionescu. Die Scharfschützin krönte die New Yorker Aufholjagd mit einem spektakulären Dreipunkter genau eine Sekunde vor Schluss. Zwischenzeitlich lagen die Liberty mit bis zu 15 Punkten zurück, ehe sie wieder zurückkamen. Und das vor 19 500 fanatischen Lynx-Anhängern im ausverkauften Target Center, die einen Höllenlärm verantstalteten. Nach einer 5:4-Führung (alle Punkte für NY markierte Leonie Fiebich) ganz zu Beginn verloren die Liberty völlig den Faden und lagen nach dem 1. Quarter 18:28 zurück. Bedenklich die schier zahllosen Ballverluste (7 waren es tatsächlich). Das wurde mit der Partie etwas besser (16 im gesamten Spiel sind immer noch eine ganze Menge), und deshalb konnten die Liberty ab dem 2. Viertel den Rückstand nach und nach verkürzen.
Herausragend bei den Gästen wareinmal mehr Breanna Steward mit 30 Zählern. Fiebich kam auf 13 Punkte, die wieder sehr gut aus der Distanz traf (3/5 Dreier). Nyara Sabally steuerte in knapp 11 Minuten 4 wichtige Punkte bei. Bei Minnesotastand Napheesa Collier die gesamten 40:00 Minuten auf dem Parkett und hatte am Ende 22 Punkte zu Buche stehen.

Ansetzungen
Sa., 02:00: Minnesota Lynx – New York Liberty (1:2)
Mo., 02:00: New York Liberty vs Minnesota Lynx (falls Minnesota Spiel 4 gewinnt)

MLB

New York Mets – Los Angeles Dodgers 0:8 (1:2)
In der Offensive stark mit einigen Homeruns, in der Defensive wieder eine Bank, die Dodgers sicherten nicht nur Spiel 3 und die 2:1-Führung, sondern sind jetzt auch klar in der Favoritenstellung dieser Serie. Sie schafften insgesamt 4. Zunull-Erfolg in den vergangenen 5 Play-off-Partien. Diesmal legte Starting Pitcher Walker Bühler den Grundstein, der in 4.0 Inninngs gerade mal 3 Hits und 2 Walks zuließ. Noch beeindruckender die Ersatzwerfer, die in den folgenden 5 Innings nur einen Hit und 2 Walks hinnehmen mussten.Wirllich heikel wurde es für Bühler nur einmal, als er im 2. Inning mit nur einem Out die Bases lud, sich aber mit zwei Strikouts meisterlich befreite.
Und die Offensive produzierte ebenfalls überdurchscnittlich. Die ersten 2 Punkte erzielten sie durch sogenannten „little Ball), also Single-Hits, Walks und produktive Outs, in der die Runner um eine Base vorrücken. Ab dem 6. Inning packten die Dodgers dann die schweren Geschütze aus. Kiké Hernández erhöhte mit einem 2-Run-Homer auf 4:0, Shohei Ohtani legte im 8. Inning mit einem Schlag über den Zaun nach, der 3 Punkte einbrachte.

Ansetzungen Conference Series (MESZ)
National League
Fr., 02:08: New York Mets – Los Angeles Dodgers (1:2)
Fr., 23:08: Mets – Dodgers
Mo., 02:08: Dodgers – Mets (wenn nötig)
Di., 02:08: Dodgers – Mets (wenn nötig)

American League
Do., 23:08: Cleveland Guardians – New York Yankees (0:2)
Sa., 02:08:  Guardians – Yankees
So., 02:08: Guardians – Yankees (wenn nötig)
Mo., 23:08: Yankees – Guardians (wenn nötig)
Mi., 01:38: Yankees – Guardians (wenn nötig)

Spiel 1 der World Series (Best of 7)  ist in der Nacht zum Sonntag, 26. Oktober (MESZ, noch nicht festgelegt. Die Dodgers würden das Heimspiel vs Yankees/Guardians haben, die Mets müssten zunächst auswärts antreten.

Blick über den Teich, MLB

Bevor ich auf die ALCS eingehe, noch ein  Tipp für nachtschwärmende Basketball-Fans. Ratiopharm Ulm bestreitet diese Nacht um 4 Uhr morgens unserer Zeit ein Testspiel bei den Portland Trail Blazer. Das ist das erste Auftreten eines deutschen Clubs bei einem NBA-Team. Die Ulmer haben sich als Sprungbrett in die NBA in den USA einen Namen gemacht, das ist die Belohnung und Ausdruck enormer Wertschätzung, und für diese unvergessliche  nehmen die Schwaben auch mitten in ihrer Saison gerne einen Mostertripp in den Nordwesten der USA in Kauf. Wenn ich das richtig sehe, gibt es alledings nur bei nba.tv eine Übertragung. DAZN oder gar Pro7Maxx verzichten schändlicherweise auf Live-Bilder.

New York Yankees – Cleveland Guardians 6:3 (2:0)

Wenn ein Außenseiter wie die Guardians bei den Yankees bestehen will, darf er zum Einen keine Fehler machen und sollte zudem möglichst die sich bietenden Chancen nutzen. Beides beherzigte das Tam aus Cleveland nicht.
So entsprang der erste Punkt der Yankees einem katastrophalen Fangfehler von Brayan Rocchio, der einen meterhoch in die Luft geschlagenen Ball von Aaron Judge nicht greifen konnte – ein Anfängerfehler. Diese Führung bauten die Yankees im 2. Inning auf 3:0 aus, ehe das Effizienz-Elend der Guardians in der Offensive begann. Im 3. Inning strandeten 2 Spieler auf Base, im 4. gar zwei 3, als Unglücksrabe Rocchio bei geladenen Bases einen Strikeout kassierte. Im 5. Inniing luden sie erneut die Bases, ohne ein Out und schafften nur zwei minimalistische Punkte gegen den nun arg kämpfenden Gerrit Cole und dessen Ersatz Clay Holmes.
Damit allerdings war erst mal das Pulver der Guardians verschossen, und nachdem Anthony Rizzo im 6. Inning auf 4:2 für die Yankees erhöhte, beendete Aaron Judge seine Post-Season-Krise und drosch den Ball per 2-Run-Homer über den Zaun, dem ersten im 6. Spiel der Play-offs.

Jetzt geht die Serie nach Cleveland, wo 3 Spiele angesetzt sind ab morgen. Ich sehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Yanks dort 2 Spiele gewinnen und ohne weitere Heimspiele in die World Series einziehen

Ansetzung heute
02:08: New York Mets – Los Angeles Dodgers (1:1)
Ansetzungen morgen
23:08: Cleveland Guardians – New York Yankees (0:2)
02:08: New York Mets – Los Angeles Dodgers

Dodgers haben wieder Pitching

Blick über den Teich, MLB und WNBA

Die New York Mets verlieren klar, die New York Liberty gewinnen knapp. Und im Football verlieren die Giants in einer punktearmen Partie Sonntagnach gegen die Cincinatti Bengals mit 7:17. Zur NFL aber wie immer erst am Dienstag etwas.

MLB

Los Angeles Dodgers – New York Mets 9:0 (1:0)
Auch wenn die 9 Runs der Schlagmänner natürlich beeindruckend sind und die Mets sicher auch beeindrucken, die eigentliche Überraschung im Spiel der Dodgers ist das Werfen, obwohl sie arges Veletzungspech haben. Das 9:0 war der 3. Zu-Null-Sieg in Folge (zuvor 8:0 und 2:0 gegen die San Diego Padres, seit 33 Innings haben sie keinen Run zugelassen. John Flaherty gestattete in 7 Innings gerade 2 Hits und 2 Walks.
Auf der anderen Seite hatte Mets SP Kodei Senga von Beginn an große Schwierigkeiten: 3 Walks in Folge luden die Bases, und Max Muncy brachte mit seinem Hit die ersten beiden Punkte durch Mookie Betts und Freddie Freeman ins Ziel. Sein Arbeitstag war dann schonzu Beginn des 2. Innings nach einem weiteren Walk und einem Hit zu Ende. Das Risiko, den Japaner antreten zu lassen, obwohl er null Spielpraxis und nuur einen Start in der kompletten Saison hatte, hat sich für den Mets-Staff nicht ausgezahlt.
Die Batter der Dodgers teilten sich die Hits und RBIs hübsch auf. Shohei Ohtani hatte 2 Hits, Mookie Betts 3 RBIs.

Ansetzungen heute
22:08: Los Angeles Dodgers – New York Mets (1:0)
Für die Mets wird Sean Manaea werfen, der in den Divisional Series ein famoses Spiel gegen die Philadeophia Phillies hatte. Wer für die
Dodgers am Mound steht, ist noch nicht bekannt.

02:08: New York Yankees – Cleveland Guardians (0:0)
Das Pitching-Duell heißt Carlos Rodon gegen Alex Cobb. Beide haben sich in ihrem ersten Postseason-Auftritt gegen die Kansas City
Royals und Detroit Tigers nicht mit Ruhm bekleckert und eine statistische Niederlage hingenommen.

WNBA

New York Libety – Minnesota Lynx 80:66 (1:1)
New York schaffte den Pflichtsieg, musste dabei aber mehr Zittern als notwendig. Wie in Spiel 1 erarbeiteten sie sich eine hohe Führung, die ab dem 3. Viertel die Lynx Punkt um Punkt abknabberten. Die Gastgeberinnen hatten ein grandioses 1. Viertel,das sie mit 31:21 für sich entschieden. Das lag an Sabrina Ionescu, die schnell 2 Dreier vewandelte und in den ersten 10 Minuten  12 Punkte sammelte (von insgesamt 15). Danach kam die Punkte-Ausbeute mehr und mehr zum Erliegen, auf beiden Seiten (19:19, 12:14). So ging es mit 8 Punkten Vorsprung für NY ins Schlussviertel, und in dem kamen die Lynx bis auf 2 Zähler auf 66:68 heran. Doch diesmal behielt Liberty die Nerven und ließ in den letzten Minuten keinerlei Erfolgserlebnis der Gäste zu.
Selbst punkteten bei Liberty Breanna Steward (21) und Bretnijah Laney-Hamilton (20). Leonie Fiebich kam kaum zum Werfen und holte nur 3 Punkte. Allerdings brachte genau dieser eine Dreier im Schlussabschnitt die Vorentscheidung.

Ansetzungen
Do., 02:00: Minnesota Lynx – NY Liberty
Sa., 02:00: Minnesota Lynx – NY Liberty

Ein eventuell notwendiges 5. und letztes Spiel würde in der Nacht zu Montag und 2 Uhr unserer Zeit stattfinden.