von Münchner Löwe | Nov. 15, 2024 | Allgemein, basketball
Knapp zwei Monate nach der offiziellen Eröffnung habe ich jetzt also auch Münchens neue Super-Halle live vor Ort besucht. Der erste Eindruck: durchaus positiv. Sehr beeindruckend, aber keineswegs übermächtig. Mit einer Kapazität von etwa 11 000 Zuschauern ist sie für Münchner Liga-Basketball und -Eishockey nicht überdimensioniert. Was allerdings etwas negativ auffiel: Da das Basketball-Parkett kleiner ist als ein Eishockey-Feld in Europa, sind die Zuschauer dort nicht unmittelbar am Spielfeld-Rand. Die automatische Anpassung der Ränge funktioniert offenbar noch nicht. Bauherr ist nun mal der Eishockey-Club Red Bull München, die Bayern sind nur Gäste.
Insgesamt ist alles großzügig bemessen, für mich auch reichlich Bein- und sonstige Freiheit (Sitzriesen oder Leute mit ultralangen Beinen müsste man allerdings selbst fragen). Von allen Plätzen hat man beste Sicht auf die Spielfläche. Wir waren nach dem Spiel auch ganz oben, und auch von dort dürfte man zumindest beim Basketball dem Spiel bestens folgen können. Beim Eishockey den Puck zu erkennen, ist ohnehin eine Kunst für sich. Beim Basketball sollte man bei der Platzauswahl allerdings aufpassen, dass die Korbanlage nicht störend im Sichtfeld liegt.
Alles wirkt sehr funktional, ohne großen architektonischen Schnickschnack, aber technisch auf dem neuesten Stand. Grandios der riesige Videowürfel mit 4 riesigen Bildschirmen, auf dem das Spiel live übertragen wird samt wichtiger Wiederholungen (allerdings auch sinnlosen Einblendungen). Auf anderen Anzeigetafeln sind Spielerstatistiken (vor allem auch die Fouls) gut abzulesen
Zu beachten: An den zahlreichen Ständen kann man nur mit Karte oder Handy bezahlen, Bargeld wird nicht akzeptiert, auch die Pfandbecher werden online rückvergütet. Das hat auch geklappt, das Geld wurde tatsächlich zurücküberwiesen. 😀
Desweiteren dürfen Rücksäcke und Taschen nicht mit in die Halle gebracht werden. Bei mir hat eine Kontrolleurin auch einen sehr kleinen Rucksack per se abgelehnt, ein anderer an einem anderen Eingang winkte ihn nach kurzem Untersuchen durch. Wenn es geht: drauf verzichten.
Zur Stimmung: Es war jetzt nicht die Hölle los, obwohl das Haus nahezu ausverkauft war. Dazu aber war die Euroleague-Partie FC Bayern Basketball gegen ein enorm ersatzgeschwächtes Alba Berlin spätestens ab dem 2. Viertel zu einseitig, Spannung kam beim letztlich klaren Heimsieg der Münchner nicht auf. Und dass bei dem Monsterprogramm im Basketball (Euroleague-Teilnehmer spielen zum Teil im Zweitagesrhythmus von Oktober bis Juni 68 Spiele plus Reisen in der regulären Saison plus Play-offs in Bundesliga und Euroleague) die Teams nicht 40 Minuten volle Power geben, liegt auf der Hand. Zudem ist München keine echte Basketball-Stadt. Es ist gerade schick, dort hinzugehen, zumal die Saison bis dato sehr erfolgreich verläuft. Es regieren die Klatschpappen (wers mag, ich nicht) und ein zumindest mich nervender oft sinnlos brüllender Stadionsprecher. Es wird spannend zu sehen, wenn Gastteams wie Panathinaikos, Fenerbahce und Partizan mit fanatischem Anhang (viele Gastarbeiter!) spielen, die dann die Halle „anzünden“ (nur im übertragendem Sinn, hoffe ich …). Oder wenn es in einer Play-off-Partie Spitz auf Knopf steht. Dann könnte der Garden durchaus ein Tollhaus werden.
Fazit: eine wunderschöne nicht überkandidelte Halle, die München als Sportstadt dringend benötigt hat. Die auch hohen Ansprüchen genügt, wie etwa Partien der Deutschen bei der Handball-WM 2027. Es geistern ja derzeit schon Pläne für Olympia 2036 in München, wo dann diese Halle einen Kernpunkt darstellen würde. Gott bewahre!, kann ich derzeit zu diesem Thema nur sagen.
von Münchner Löwe | Nov. 9, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich
Noch immer fällt es mir nach dem Wahl-Desaster schwer, unbefangen in Richtung US Sport zu schauen, aber ich will mich schlicht nicht entmutigen lassen. Deshalb ein Blick in die Staaten, und hier vor allem nach Ohio
Bengals in Not
Die Cincinatti Bengals sind ja das Team, das ich mir auserkoren habe. Und diese Saison läuft absolut nicht so, wie ich mir es wünsche. Zumindest ergebnismäßig, denn nach 10 Partien lautet die Bilanz 4:6. Wobei mit einer etwas glücklicheren Spielführung genausogut 3, 4 Siege mehr auf dem Konto stehen konnten. Ich denke an das kaum noch zu verlierende Spiel bei den Kansas City Chiefs, das völlig unverständliche Heimdebakel zum Start gegen die New England Patriots und auch das erste Spiel gegen die Baltimore Ravens, wo Kicker Evan McPherson den Sieg aus 53 Yards vergab.
Das „Rückspiel“ am Donnerstag in Baltimore passte da wie die fAust aufs Auge dazu. Es war ein fantastisches Offensiv-Spektakel, das beide TEams boten. Der brillante Bengals-Wide Receiver Jamal Chase fing Bälle für 264 Yards und 3 Touchdownpässe, darunter zwei für 60+ Yards. Quarterback Joe Burrow hatte am Ende 4 Td-Pässe und 428 yards in der Statistik. Doch was nutzt die beste Offensive, wenn die Verteidigung nicht mitspielt. So hatte auf der anderen Seite Ravens-Spielmacher Lamar Jackson auch 4 Td-Pässe auf dem Konto. Bezeichnend das Ende der Partie. Burrow führte sein Team in der Schlussminute übers Feld, erzielte einen Touchdown zum 34:35. 38 Sekunden vor Schluss wagten die Bengals eine 2-Point-Conversion, die aber völlig missglückte. Dennoch fand ich es richtig, hier das Risiko zu nehmen, um sich die Lotterie der Overtime zu ersparen.
Um doch noch wenigstens die Wildcard-Spiele zu erreichen, müssen die Bengals in den vebleibenden 7 Spielen, darunter zweimal gegen die Pittsburgh Steelers mindestens 5, wahrscheinlich sogar 6 oder 7 gewinnen. Da muss ich schon meinen ganzen Optimismus hernehmen, um daran zu glauben.
Schnell, schneller Cavaliers
Was für ein Basketball-Spektakel, was die Cleveland Cavaliers derzeit in der NBA abfeuern. Mit dem Höhepunkt gestern Nacht gegen die Golden State Warriors. Zur Halbzeit stand es sage und schreibe 83(!):42. Die Warriors umd Steph Curry sind nun beileibe kein Jausengegner, aber gingen im Offensiv-Wirbel regelrecht unter. 83 Punkte in einer Halbzeit haben die Cavs in ihrer Geschichte noch nie geschafft. Brillante Dreierquaote (14 von 22), aber auch fliegende Kombinationen – das machte höllischen Spaß zuzusehen, und die Warriors konnten von Glück sprechen, dass es die Cavaliers nach dem Seitenwechsel sehr viel ruhiger angehen ließen, so dass das Endergebnis von 117:136 aus ihrer Sicht noch einigermaßen erträglich war.
Cleveland baute den makellosen Start auf 10:0 aus, das haben in der Historie erst 15 Teams überhaupt geschafft. Die nächsten fünf Partien (vs Nets, @Bulls, @76ers, vs Bulls, vs Hornets) klingen jetzt auch nicht furchterregend, bevor es dann am 19. November im Bostoner TD Garden zum Ost-Gipfel gegen die Celtics kommt.
NBA-Splitter
- Maxey verletzt: Der 76ers-Forward Tyrese Maxey fehlt wegen einer Zerrung mehrere Wochen. Das passt zum Fehlstart des Teams aus Philadelphia, das mit einer Bilanz von 1:7 das schwächste Team haben im ohnehin schwachen Gutmeindende sagen: ausgeglichenen) Osten (nur die Cavs und Celtics haben eine positive Bilanz).
- Wagners glänzen: Der jüngere Bruder Franz war mit 27 Punkten bester Werfer seines Orlando Magic beim 115:87 gegegn die New Orleans Pelicans. 21 Zähler hatte er schon in der 1. Hälfte gesammelt. Moritz übernahm dann im 2. Durchgang und steuete dort 17 Punkte bei.
- Starker Westen: Hier haben gleich 11 Teams eine positive Bilanz nach 8 bis 10 absolvierten Partien. Da erwartete Hauen und Stechen um die Play-off-Plätze ist also bereits vollem Gang. Besonders gut gefallen mir neben den allseits genannten Favoriten Oklahoma City Thunder die Phoenix Suns, die nach dem harterkämpften Sieg bei den Dallas Maverkicks 8:1 Siege haben.
- Popovic erkrankt: Die Trainerlegende der Spurs fehlt auf unbestimmte Zeit wegen einer nicht näher bezeichneten Krankheit. Der 75-Jährige ist einer der ganz großen Persönlichkeiten in der NBA, der auch außerhalb des Sports seine Meinung nicht verbirgt
von Münchner Löwe | Nov. 2, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Gut eine Woche spielt die beste Basketball-Liga. Natürlich noch viel zu früh, um den weiteren Saisonverlauf oder gar die Play-offs zu prognostizieren, aber zumindest einige Tends zeichnen sich doch ab. Ich werde die für mich wichtigsten und signifikantesten Teams beleuchten.
Die Unbesiegten
Einen sehr starken Eindruck machen auf mich die Cleveland Cavaliers, im Osten allein noch ohne Niederlage und sechs zumeist klaren Siegen. Das kommt nicht unerwartet, denn ds Team blieb weitgehend zusammen, ist dementsprechend eingespielt. Mit Donovan Mitchell haben sie einen herausragenden Scorer, der auch genug Hilfe erfährt (Evan Mobley).
Die Oklahoma City Thunder (4:0) haben shcon jetzt gezeigt, dass sie im Westen das Team to beat sind. Das wirkt doch sehr flüssig und eingespielt, was die Mannschaft um Starspieler Shay Gilgeous-Alexander zeigt. Andererseits waren die Gegner bisher nicht die Stärksten.
Die Contender
Auch wenn die Boston Celtics in Indiana eine Niederlage bezogen, sie wirken kein bisschen schlechter als bei ihrem Titelgewinn. Der Dreier fällt zum Teil extrem gut, Jayson Tatum ist bisher einer der 3 Top-Spieler der Liga. Ansonsten haben im Osten nur noch die New York Knicks eine positive Bilanz. Alle anderen Teams suchenn noch ihren Rhythmus.
Im Westen sind die alten Bekannten gut aus den Startlöchern gekommen. Phoenix Suns und Golden State Warriors haben erst eine Niederlage auf dem Konto, und auch die Lakers haben besser angefangen, als ich es erwartet habe, vor allem Dank der Altmeister Anthony Davis und LeBron James.
Die Sorgenkinder
Vor allem der ganz schwache Start de Milwaukee Bucks ist auffallend. 1:4 lautet die Bilanz, und alle 4 Niederlagen waren mit zweistelligem Unterschied. Die Abwehr ist ein mittleres Desaster, vorne ist Giannis Antetokuonpo oft allein auf sich gestellt. Nicht viel besser ergeht es den Philadelphia 76ers (1:3), die gar gegen Nachzügler wie die Detroit Piston und Toronto Raptors den Kürzeren zogen.
Im Westen haben die LA Clippers fast schon erwartungsgemäß eine negative Bilanz (2:3). Fast noch schlimmer für die Franchise: Nocht nicht einmal beim Eröffnungsspiel war der 2-milliarden-Dollar teure neue Inuit Dome ausverkauft. Die die da waren, schwärmen allerdings. Das kann dennoch eine ganz bittere Saison werden.
Die Anspruchslosen
Die Utah Jazz sind als einziges Team überhaupt noch ohne Sieg (0:5). Achtungserfolge feierten die Detroit Pistons (vs 76ers), aber auch die Portland TrailBlazers, denen Überraschungssiege gegen die New Orleans Pelicans und LA Clippers gelangen und insgesamt besser auftreten als allgemein erwartet.
🇩🇪 🇦🇹 👓
Dennis Schröder hatte schon eine Gala-Vorstellung, als ihm für die New Jersey Nets 32 Punkte gegen die Memphis Grizzlies gelangen.
Bei den Orlando Magic sind drei Deutsche dabei: Franz Wagner legte bisher 17,6 Punkte/Spiel auf. Sein Dreier ist zwar besser geworden, wackelt aber immer noch bedenklich. Sein Bruder Moritz bringt wie gewohnt viel Energie von der Bank, leistet sich aber recht viele Ballverluste.
Tristan da Silva durfte heute Nacht zum ersten Mal länger ran (20:08 Minuten), und gab mit 17 Punkten und 5 Rebounds eine ansprechende Talentprobe, auch wenn in der Defense noch nicht alles stimmte.
Jakob Pöltl ist einer der besten Rebounder der Liga. Vor allem am offensiven Brett schnappt er sich außergewöhnlich viele Bälle (4,3/Spiel)
Die Auffälligsten Stats
Das erste 50-Punkte-Spiel lieferte Paolo Banchero beim Sieg der Orlando Magic gegen die Pacers. Allein in der 1. Hälfte sammelte er 37 Zähler. Bitter für die Magic: Mit einem Bänderriss fällt er mindestens 4 Wochen aus.
Karl-Anthony Towns hatte für sein neues Team New York Knicks ein Highlightspiel gegen gegen die Miami Heat mit 44 Punkten.
Victor Wembanyama schaffte ein sehr seltenes 5×5-Spiel, also in 5 Stats-Wertungen mindestens 5: 25 Punkte, 9 Rebounds, 7 Assists je 5 Blocks und Steals. Da freut sich der Fantasy Manager mit dem Franzosen im Team 😀.
Die Punktewertung führt Anthony Davis an (31,8/Spiel).
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von Münchner Löwe | Okt. 24, 2024 | basketball, NBA
Saisonvorschau NBA, Teil 3, Western Conference
Im Westen geht die Post ab, höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr nach dem irren Rennen um Platz 1 im Frühjahr und die Play-off-Spitze. Fast jedes West-Duell hat es in sich. Abschreiben würde ich nur die Blazers und die JazzI. Ich teile Play-off-Aspiranten in 3 Stärke-Klassen, die natürlich nicht in Stein gemeißelt sind.
I. Gruß vor der Spitze
Oklahoma City Thunder
Schon in der vergangenen Saison hatten sie den Nummer-1-Spot, und das junge Team ist bestimmt nicht schwächer geworden. Durch extrem kluges Verhandeln ist die mittelfristige Zukunft dank einiger Top-Picks in den kommenden Jahren ohnehin golden, und die können auch schon jetzt für Trades eingesetzt werden.
Top-Stars
Shay Gilgeous-Alexander ist einer der aufregendsten Spieler der gesamten Liga, der alles kann und mit seinen 25 Jahren auch noch Steigerungspotenzial hat und Erfahrung sammeln wird. Chet Holmgren, zweitbester Rookie hinter Victor Wembanyama, und Jalen Willams haben ein tolles Jahr hinter sich. Beide sind noch längst nicht ausgereift.
X-Faktoren
Den ohnehin starken Kader haben die Thunder mit dem 2,13-Meter-Center Isaiah Hartenstein und Spielmacher Alex Caruso perfekt ergänzt und Schwächen am Brett und Spielaufbau kompensiert. Riesenpech für den Deutschen Nationalspieler (hoffentlich bald im Team), dass er wegen eines Handbruchs erst mal ausfällt. Caruso bringt mit seinen 30 Jahren die nögtge Erfahrung und Spielschläue ein.
Problemfelder
Die Jugend: Segen und Fluch zugleich: Denn es ist eben nicht gewiss, dass die Talente wie Holmgren den nächsten Leistungssprung schaffen. Und zunächst wird Coach Mark Dagneault das Centerproblem ohne Hartenstein lösen können. Vielleicht sogar durch eine Neuzugang.
🇩🇪 👓
Nach seinen bärenstarken Play-offs für die Knicks hat Isaiah Hartenstein den üppigen 81-Dollar-Vetrag für die kommenden 3 Jahre mehr als verdient. Die Verletzung wirft ihn natürlich zurück, und jetzt muss der langjäjhrige Ergänzungsspieler auch eine gewisse Erwartungshaltung erfüllen. sehe allerdings beste Chancen, dass ihm das gelingt. Gnädigerweise hat DBB-Kapitän Dennis Schröder seine Rückkehr ins Team schongutgeheißen.
Minnesota Timberwolves
Der zweite andere Teil des großen Trades im Herbst. Karl-Antony Towns ist zu den Knicks, von denen kamen Julian Randle und Donte DiVicenzo. Zerschlagen ist damit das Riesenduo Gobert und Towns, dafür ist mehr Schnelligkeit und auch Entlastung im Spielaufbau (Randle) sowie Wurfstärke (DiVicenzo). Ob das so klappt, wie sich das Trainer Chris Finch vorstellt, bleibt abzuwarten.
Top-Stars
Anthony Edwards wird ja schon als neuer Michael Jordan gehandelt. Etwas vorschnell gewiss, aber er hat unfassbares Potenzial und wird sich in allen Facetten des Spiels noch steigern. Wenn er will, kann er sogar richtig gut verteidigen. Rudy Gobert ist immerhin zum Defensivspieler des Jahres gewählt worden, in den Play-offs allerdings hätte ich mir mehr Offensive von ihm gewünscht (den einen Zirkusdreier lasse ich mal außen vor).
X-Faktoren
Die unfassbar agile Defense mit dem Anker Gobert bliebt das Prunkstück. Hier sticht vor allem Jaden McDaniels hervor. Und bei Donte DiViicenzo bin ich wirklich gespannt, ob er seine Gala-Play-off-Form von New York nach Minnepaolis herübegerettet hat.
Problemfelder
Am ehesten noch auf der Spielmacher-Position, wo Mike Conley doch ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Allerdings beeindruckend, wie gut er auf den Ball aufpasst und kaum Turnover produziert. Spätestens in den Play-offs: Reicht der Defensivspieler Rudy Gobert?
Denver Nuggets
Russell Westbrook kam neben Eric Godon als namhaftester Neuzugang, doch der Guard hat seine allerbesten Tage auch schon hinter sich. Ob die Nuggets tatsächlich noch mal in den Titelkampf eingreifen können, ist die große Frage und überhaupt nur mit einem absolut überragenden Nikola Jokic denkbar.
Top-Stars
Nikola Jokic: Außer Ultra-Fans anderer Teams wird ihm jeder Basketbalkenner bescheinigen, dass er der beste Spieler der Liga ist. Kann werfen (auch Dreier), kann rebounden, kann passen, kann verteidigen – alles auf höchstem Niveau. Zumindest in der Theorie ist der emsige und flinke Jamal Murray die ideale Ergänzung, so geschehen beim Titelfgewinn 2023. Doch der Kanadier hat nicht die beste Saison hinter sich, zunächst bei den Nuggets, im Sommer dann bei Olympia im Team Kanada.
X-Faktor
Vom 23-jährigen Christian Braun erwarten die Nuggets eine weitere Steigerung; er soll das Loch auf der Spielmacherposition stopfen. Bewährte Play-off-Kämpen sind Michael Porter jr. und der von den Suns gekommene Eric Gordon.
Problemfelder
Mit Kentavious Caldwell-Pope verließ ein ganz wichtiger Spieler das Team. Vielleicht nicht der ganz große Name, aber ein elementarer Baustein mit seiner Vieleitigkeit. Außerdem scheint mir die Kadertiefe nicht so groß wie bei anderen Top-Teams, da müsste ein Dario Saric einen enormen Sprung nach vorne machen.
Dallas Mavericks
Den Texandern gelang das Kunststück, als fünftbestes Team der Vorrunde ins ins NBA-Finale einzuziehen, wo dann die Celtics doch eine Klasse zu stark waren. Die in Texas ohnehin immer hohen Ansprüche werden nicht geringer sein, zumal mit Klay Thompson ein fantstischer wErfer hinzukam
Top-Stars
Luca Doncic ist ein Phänomen. Wirklich Austrainiert wirkt er selten, aber seine Ballfertigkeit, sein Auge, sein Dribbling sind einmalig. An guten Tagen wirft er auch die unmöglichsten Dreier in den Korb. Dass er nie ein Defensemonster wird, damit hat sich Trainer Jason Kidd abgefunden. Er wird schon froh sein, wenn der Slowene nicht mehr ganz so viel meckert und zumindest den Anschein des Verteidigungs-Willens zeigt. Kyrie Irving ist der ideale 2. Mann mit einem tollen Zug zum Korb.
X-Faktoren
Klay Thompson: Der Splash-Brother der Warriors (neben Steph Curry) jetzt bei den Mavericks, daran muss ich mich erst gewöhnen. An guten Tagen schießt der Scharfschütze aus allen Lagen alle Lampen aus, doch diese sind rarer geworden. Liegts am Alter (34), und kann die neue Umgebung neu beleben?
Problemfeld
Der meckernde Luka Doncic, der sich damit manchmal selbst aus dem Spiel nimmt. Die Centerposition scheint mir auch nichtdeal besetzt
🇩🇪 👓
Maxi Kleber will es noch mal wissen nach einem ziemlichen Sechenjahr. Einer der besten Verteidiger im Team, und an guten Tagen trifft er auch überdurchnittlich gut in den Korb.
II. Erste Herausforderer
Phoenix Suns
Das ewige Lied: Oft nah dran, aber nie wirklich mittendrin. Irgendwo hakt es immer. Wenn alle fit sind und ihr ganzes Können abrufen, dann allerdings Gnade den anderen.
Top-Stars
Die Dreierbande Kevin Durant, Devin Booker und Bradley Beal sucht ihresgleichen in der NBA. Gerade Beal allerdings hat ein verletzungs-intensive Jahre hinter sich, die 3 zusammen auf dem Court waren deshalb recht selten beisammen. Jeder für sich kann ein Spiel allein entscheiden, selbst Würfe kreieren. Durant ist dazu noch ein exzellenter Verteidiger.
X-Faktor
Grayson Allen: Ein Schütze vor dem Herrn, der die Großen Drei entlasten kann. Zu oft allerdings nicht entlastet hat.
Problemfelder
Hinter der Starting Five wird es doch schnell ziemlich dunkel, was die Kadertiefe betrifft. Ältergediente Profis, die aber selten den Unterschied ausmachen (Plumlee). Von Rookie-Spielmacher Tyus Jones sollte man bei allem Talent auch nicht allzu viel erwarten.
New Orleans Pelicans
Auch so ein Team, das alles hat. Power (Williamson), Defense (Alvarado) und Spielwitz (McMcullom, Ingram). Doch bisher passten die Puzzleteile nicht wirklich zusammen, weil das wichtigste in Person von Williamson zu oft ganz wegbracht.
Top Star
Zion Williamson: hatte eine tolle Saison inklusive 1 drei viertel gute Play-In-Spiele gegen die Kings und Lakers. Gegen LA musste er in der 2. Halbzeit das Spiel verlassen, und die Pels fielen fast auseinander. Weniger Abhangig muss das Team werden und doch doch von seiner Klasse profitieren
X-Faktoren
Mit der Verpflichtung des heiß begehrten Dejaunte Murray von den Hawks gelang den Südstaatlern ein echter Coup. In Bestform einer der besten Spielmacher der Liga, und die soll er in Louisiana wiederfinden nach einem eher trüben Atlanta-Jahr. Brandon Ingram kann an guten Tagen auch jede Abwehr vor große Probleme stellen. Wie gesagt, an guten Tagen, die er allerdings nicht immer hat. Herausragend ist die Defensiv-Bank mit Klette Alvarado und Herb Jones
Problemfelder
Zion Williamson und die Verletzungen – ein Thema, das ihn jede Saison vefolgt. In seiner Brachial-Spielweise unter beiden Körben nicht zu ersetzen.
🇩🇪 👓
Daniel Theis wird gut zu tun haben, es überhaupt zu Minuten auf dem Court zu bringen. Fehlenden Einsatz wird dem Kämpfer vor dem Herrn niemand vorwerfen. An Nationalmannschaftsform kam er allerdings nur selten heran.
Golden State Warriors
Vom Meisterteam der 10er-Jahre sind nur noch Stephen Curry, Andrew und Draymond Green sowie Trainer Steve Kerr übriggeblieben. Der Neuaufbau ist in vollem Gange, und ein paar Spieler gegeben auch Anlass zu großen Hoffnungen. Und der Kader scheint erheblich tiefer zu sein als in den vergangenen Jahren.
Top-Stars
Steph Curry: Schon 36 Jahre alt, phhh. Fragt mal die Serben und Franzosen, die bei Olympia auf so gutem Weg waren, die vermeintlich übemächtigen USA zu schlagen, bis sie von einem Dreier-Gewitter des besten Scharfschützen aller zeiten auf einem Basketballfeld erledigt wurden. Unnachahmlich, wie er Würfe findet und trift. Die Erfahrung kompensiert vielleicht nicht mehr ganz so fitte Knochen.
X-Faktoren
Brandon Podziemski hat ein viele überraschend starkes Rookie-Jahr hinter sich und kann tatsächlich der neue Franchise-Player werden (wenn denn ein Curry irgendwann doch aufhört zu treffen). Ein gewandter Spielmacher unglaublich abgeklärt für seine erst 21 Jahre. Auch Jonathan Kuminga dürfte ein Unterschiedsspieler werden.
Problemfelder:
Drayymond Green: Besser gefragt, wann rastet Draymond Green diese Saison? Wenn er seine Energie positiv einbringt, ist er ein Büffel in der Verteidiger und steter Antreiber, der auch nicht davor zurückschreckt, selbst einem Curry oder Kerr die Meinung zu geigen.
Los Angeles Lakers
Eher aus Respekt vorm alternden LeBron James schon in dieser Kategorie. Ob das Team, dem die Show oft genauso wichtig ist wie sportlicher Erfolg, wirklich ein ernsthafter Titelanwärter ist, möchte ich bezweifeln. Aber Show können sie dafür unschlagbar, siehe die rührselige Vater-Sohn-Geschichte Le Bron und Bronnie in einem Team. Da sind sie schon fabelhaft, die Laker Boys.
Top-Stars
LeBron James: 40 Jahre alt wird er im Dezember, und noch immer läuft ohne ihn gar nchts beim Club. So kam Neu-Coach JJ Redick kam auf sein Geheiß und eben auch der geliebte Sohn Bronnie (Geschichte ward gemacht). Sportlich längst überflügelt hat ihn Anthony Davis. Solange sein Körper mitspielt, mit der beste und veielseitigste Center der NBA.
X-Faktoren
Austin Reaves und Rui Hachimura: Wenn die Lakers überhaupt was im Kampf um obere Plätze zu tun haben wollen, brauchen sie viele Punkte und vor allem mehr Dreier der beiden. Distanwürfe waren das Manko der Lakers in der vergangenen Saison. Und dann ist da noch der genialische D´Andre Russell (mit neuer unaussprechlich hässlicher Blond-Frisur).
Problemfelder
Erst einmal Bronnie James, den so viele Experten NBA-Tauglichkeit (vorerst) absprechen. Trotzdem im Team, was Unruhe schafft bei so vielen Eitelkeiten. Vielleicht aber schon Anfang November kein Thema mehr, wenn die G-League beginnt und Bronnie James in das unterklassige Lakers-Team abgeschoben wird, wie es die Spatzen von den Dächern pfeifen.Und dann ist noch die Frage, ob Redick sein riesiges Basketball-Wissen in die Praxis umsetzen kann auf höchstem Niveau.
III. Die Hoffnungsvollen
Sacramento Kings
Mein Lieblingsteam. Vor letztes Jahr habe ich mein Herz an sie verloren mit ihrem spektakulären Tempo-Basketball. Das ist ein bisschen weniger geworden, aber ich bin recht hoffnungsvoll, dass sie mehr schaffen, als die Play-Ins.
Die Top-Stars
Domantas Sabonis: Vielseitiger Center, nach Jokic für mich der beste der Liga. Fliegt meines Erachtens immer noch ein bisschen unter dem Radar, obwohl er zuverlässig punktet, reboundet und auch passt. Meiste Triple Doubles. Dazu DeAaron Fox der Sprininsfeld gerade auch in der Chruchtime. Und Neuzugang DeMar DeRozan wird noch mehr Variationen in den Angriff bringen.
X-Faktoren
Malik Monk: Bringt unglaubliche Energie von der Bank, mit Naz Reed von den Thunder der beste 6. Mann. Als er zum Ende in der vergangenen Saison vergangenen Saison verletzt ausschied, ging es sichtlich bergab mit den Kings. Auf die Entwicklung von Keon Ellis und Backup-Center Alex Lin bin ich gespannt.
Problemfelder
Bleibt die Defensive. Sabonis ist auch nicht de allerbeste Verteidiger. Und die Abstimmung der beiden Ballhandler Fox und DeRozan könnte zu Unstimmigkeiten und Eifersüchteleien führen. Aber Mike Brown ist als Trainer erfahren genung, das zu managen.
Memphis Grizzlies
Die vergangene Saison war gelaufen, bevor sie überhaupt begonnen hat. Die lange Sperre für Ja Morant und unfassbares Verletzungspech, das fast das ganze Team betraf, war nicht zu kompensieren. Als Morant zurückkam, bekam man einen Eindruck, zu was die Mannschaft fähig ist, bevor eine sasison-beendende Verletzung jegliche Hoffnungsfüncken zerstieben lässt.
Top-Stars
Ja Morant: Einer der Spieler, weswegen ich Basketball so liebe. Fantasiereich, effektiv, immer für die erastaunliche Idee gut. Natürlich Exzentriker und seine Waffenleidenschaft muss ich auch nicht mögen: Auch Desmond Bane hat ein Seuchenjahr hinter sich. Einer der besten Dreierschützen der Liga.
X-Faktoren
Zach Edey: Der Center dominierte im College beide Bretter, doch die NBA ist ein ganz anderer Schnack. 2,24 Meter bringt er jedenfalls schon mal Gardemaß mit, und das Wurfhändchen hat er auch. Luke Kennard ist ein famoser Distanzschütze, ohne Nerven auch in der Chrunchtime.
Problemfelder
Die große Frage lautet: Wie gut haben die ganzen Zurückkommer ihre zum Teil sehr schweren Verletzungen überwunden. Wenn sie an ihre alte Form zurückfinden oder gar noch besser werden, können sie den ohnehin schon starken Westen gehörig aufmischen als zusätzlicher Contender.
Houston Rockets
In der vergangenen Saison ging ihren ein bisschen die Luft aus und verpassten als 11. die Play-Ins. Ich traue dem recht jungen Team durchaus die Steigerung für die fehlenden Siege zu. Im Osten wären sie für mich klarer Post-Season-Kandidat, aber im Westen ist die Konkurrenz extrem.
Top-Stars
Alperen Sengun: Der Center war die Entdeckung der vergangenen Saison. Vor allem zu Beginn waren die Rockets lange auf Play-off-Kurs, ehe dem Türken auch wg Verletzungen die Kräfte ausgingen. Spielmacher Fred van Vleet ist mit seinen 30 Jahren mit Abstand der Älteste des Teams. Ein glänzender Spielmacher mit einem herausragendem Wurf, der sogar weiß, wie Champions geht (2019 mit den Toronto Raptors
X-Faktor
Reed Shephard ist der Nummer-3-Draft Pick (eines nicht allzu gut beleumdeten Jahrgangs). Wie alle Rookies wird er Zeit brauchen, um sich an die NBA zu gewöhnen.
Problemfelder
Bei aller Klasse: Es könnten die Ergebnisse, sprich Siege fehlen gerade in den West-Duellen. Geduld ist gefragt, denn die Zukunft liegt in Houston. Vielleicht sogar schon die ganz nahe, wenn die Dreierquote nach oben geht.
San Antonio Spurs
Die Hoffnung heißt Wemby: Nur deswegen in dieser Kategorie, denn nach Lage der Dinge wird es für die Play-offs nicht reichen.
Top-Stars
Victor Wembanyama: Der „außerirdische“ Franzose hat ein großartiges Rookie-Jahr hinter sich, (obwohl Phantasten wie ich angesichts des irrsinnigen Vorschusslorbeers sogar noch mehr erwartet haben). Er wird sich weiter steigern, zumal die Spurs mit Chris Paul einen außerordentlichen Spielmacher verpflichtet haben, auch wenn der 37-Jährige seine allerbesten zeiten hinter sich hat. Der wirkliche Star sitzt auf der Bank: Gregg Popovic, mehrfacher Meistertrainer, mit 75 Jahren junggeblieben. Sehr wichtige Stimme, vor allem auch zu allen relevanten Themen außerhalb des Courts (wie auch Warrior Steve Kerr). Und aus sportlicher enau der Richtige Coach für den Aufbau eines Wembanyama..
X-Faktoren
Jeremy Sochan Ierstaunliche Löwen-Frisur), Darius Vasell: Zwei hochveranlagte Spieler. Das Schöne für sie ist: Keiner (bei Verstand und Realitätssinn) erwartet eine Winning Season oder gar Play-offs, sondern „nur“ eine Steigerung.
Problemfelder
Sehe ich eigentlich keine, wenn denn alle Verantwortlichen die Ruhe bewahren und nichts Irrwitziges verlangen. Natürlich muss das Team auch bei Laune gehalten werden angesichts möglicher Niederlagenseren.
IV. Und sonst?
Vebleiben die LA Clippers, Utah Jazz und Portland TrailBlazers. Während ich die Utah Jazz trotz eines Lauri Markkanen (finnisches leises Seufz) und die Blazers ganz abschreibe, sehe ich bei den Clippers einen Hoffnungsschimmer und auch viel Interessantes
Los Angeles Clippers
Sie hatten großes vor mit den 3 Top-Stars Kawhi Leonard, Paul George und James Harden sowie tollen Ergänzugnsspielern. Platz 4 im starken Westen war auch aller Ehren Wert, bevor die Mavs dem Run ein Play-off-Aus bescherten. Und jetzt? Paul George ist weg, Leonard (mal wieder) verletzt und Harden wird auch nicht jünger. Niedergang zur Unzeit in der funkelnagelnneuen ultrateuren Super-Halle, die Besitzer Steve Ballmer errichten ließ.
Top-Stars
Immer noch James Harden und Kawhi Leonard, oder sind es nur nocht Alt-Stars. Leonard fällt erst mal auf unbestimmte Zeit aus (ganz schlechtes Zeichen). Und Harden legt auch nicht mehr die unglaublichen Zahlen auf , die ihn einst zum MvP und besten Punktesammler der Liga machten.
X-Faktor
Die neue Halle: War so hübsch gedacht; ein titelreifes Team in endlich eigener Spielstätte. Endlich nicht mehr Anhängsel der alles überstrahlenden Lakers. Wenn der Start wider Erwarten doch einige Siege bringt, kann hier natürlich viel Energie gezogen werden.
Problemfelder
Wo anfangen, wo aufhören? Neben den verletzungs-anfälligen George und Harden ist da erst mal ein signiikanter Substanzverlust zu sehen mit dem Abgang von Plumlle, Theis und auch Westbrook. Und die Zukunft wurde verscherbelt. Erst 2030 (!) verfügen die Clippers wieder über ihre eigenen Draft-Picks. Die Stars der Branche werden angesichts dieser Gemengenlage nicht gerade Schlange stehen, um nach LA zu wechseln, obwohl Strand und Aber-Millionen locken.
Das wars mit der Vorschau. Let the Games begin
von Münchner Löwe | Okt. 22, 2024 | Allgemein, basketball, NBA
Saisonvorschau NBA, Teil 2, Eastern Conference
Nach allgemeiner Ansicht ist die Eastern Conference schwächer einzuordnen als die Western. Aber das beste Team kommt aus dem Osten, Titelverteidiger Boston Celtics. Die Play-offs im Frühjahr litten bis in die Conference Finals vor allem daran, dass alle Konkurrenten auf absolute Schlüsselspieler verzichten mussten (Bucks/Giannis, Pacers/Haliburton, Knicks/Randle et all, Sixers/Embiid). Diese sind jetzt einigermaßen wieder hergestellt. Folgende 8 Teams im einzelnen (die Reihenfolge entspricht in etwa auch meiner Wertung) dürften die ersten 6 Plätze unter sich ausmachen bzw ziemlcih sicher die Play-Ins erreichen.
Boston Celtics
Das Team ist weitestgehend zusammengeblieben, hat also den Riesenvorteil des Eingespieltseins. Und nach einem Titel ist man in der Sportstadt Boston auch noch nicht satt.
Top-Stars
Das sind ohne Zweifel Jason Tatum und Jaylen Brown, beide noch in den 20ern, also im besten Basketball-Alter. Die auch schon gezeigt haben, dass sie zusammenspielen können (bei Stars dieser Güte wahrhaff keine Selbstverständlichkeit). Tatum ist noch ein bisschen begabter und hat das Zeug zum MvP.
X-Faktoren
Eine wichtige Rolle vor allem in der Verteidigung spielen Derrick White und Jrue Holiday, die beide für Olympia nominiert wurden. Nicht zu vergessen Al Horford, der alte weise Anker, der wahrscheinlich vor seiner letzten Saison steht.
Problemfelder
Zumindest bis Dezember müssen die Celtics auf Kristaps Porzingis verzichten, in Bestform ein kaum zu verteidigernder 2,14-Meter-Riese mit gutem Wurf und mit seinen langen Armen auch Fels in der Verteidigung. Und trotz allem Titelhunger: Nehmen alle Spieler die Saison an wirklich ernst, gerade am Anfang?
New York Knicks
Das Team sorgte mit einem späten Trade im September noch für einen echten Paukenschlag. Die Knicks gaben Julian Randle und Donte DiVicenzo zu den Timberwolves ab und erhielten im Gegenzug Karl-Anthony Towns, mit dem sie ihre Länge am eigenem Brett verbesserten und den Verlust von Isaiah hartenstein (zu den Thunder) auffangen.
Top-Stars
Jalen Brunson hatte eine fantastische Saison und seinen Durchbruch in die absolute Top-Klasse. Fast allein er trug die Knicks bis in die 2. K.-o.Runde. Jetzt verzichtete er sogar auf einen noch höheren Vertrag, um Geld für andere Profis zu sparen. Und Karl-Anthony Towns ist als langer Spieler mit viel Offensiver Power extrem gefragt.
X-Faktoren
OG Amunoby kam während der vergangenen Saison von den Raptors und wurde einer der Schlüsselspieler. Entlastung verspricht sich die Team-Führung durch Mikal Bridges, der allerdings mit seinem Wurf kämpft, den er im Sommer irgendwo verloren hat.. Das begeisterungsfähige (zumindest in de Theorie) Publikum im Madison Square Garden ist für den einen oder anderen Sieg gut, allerdings auch für schnelles und unüberhörbares Murren bekannt.
Problemfelder
Schon wieder das Verletzungspech: So fällt der etatmäßige Center Mitchell Robinson enreut aus (mindestens bis Jahresende). Auch ein Achiuwa schlagt sich immer wieder mit verletzungen herum. Außerdem bleibt abzuwarten, wie sich der nicht immer einfache Towns integriert.
Milwaukee Bucks
In der Theorie haben die Bucks ein tolles Team, einen tollen Kader. Das Problem ist, dass sie ihre PS oft nicht auf die Straße bringen auch wegen vieler Verletzungen
Top-Stars
Giannis Antetokuonpo ist (mindestens) einer der Top-5-Spieler der gesamten Liga. Wenn er mit seinen Riesenschritten Richtung Korb zieht, ist er kaum aufzuhalten. Damian Lillard brillierte viele Jahre bei den Trail Blazers (oft als Alleinunterhalter), doch sein erstes Jahr bei den Bucks verlief nicht ganz nach Wunsch. Sollte sich das verbessern, wären die Bucks ein echter Contender.
X-Faktoren
Khris Middleton und Marc Lopez: die neben Giannis letzten Verbliebenen des Titelteams 2018. Ohne Verletzungen ist vor allem Middleton ein ganz wichtiger Baustein, Lopez mit seiner Große und dem feinem Händchen die ideale Ergänzung zu Antetokuonpo, allerdings ist er etwas in die Jahre gekommen (36).
Problemfelder
Da Team ist insgesamt ziemlich alt. Außer Giannis sind alle Spieler der nominellen Starting Five 30+ Jahr alt. Das dürfte angesichts der sehr anstrengenden Saison ein Problem werden. Sollten sie allerdings auf dem Weg in die Play-offs Kräfte sparen, ist ihnen für die Post Season alles zuzutrauen.
Philadelphia 76ers
Embiid oder nicht Embiid, das ist die Frage, um die sich bei den Sixers alles dreht. Besser: Fällt er 15 Spiele aus oder wie schon so oft 30. Und kann er mal Play-offs durchspielen?
Top-Stars
Joel Embiid: Ist er fit, ist er für jede Verteidigung eine Bedrohung. Am Korb (auf beiden Seiten bärenstark, mit einem guten Wurf ausgestattet und mit gutem Auge für die Mitspieler. Tyrese Maxey hat an seiner Seite, vor allem aber auch ohne ihn, einen riesigen Leistungssprung gemacht, und wird mehr und mehr zum Gesicht der Franchise. Und mit Paul George haben sie einen weiteren Extra-Könner nach Philliy geholt.
X-Faktor
Caleb Martin ist sich nicht zu schade, Drecksarbeit für die Stars zu verrichten. Er ist ein Wettkampfty: Je Play-off, desto lieber.
Problemfelder
Wie so oft die Gesundheit der Spieler: Nicht nur Embiid ist verletzungsanfällig, sondern auch Paul George musste zuletzt bei den Clippers einige Zeit pausieren und ist mit seinen 34 Jahren auch nicht mehr der Jüngste.
Orlando Magic
Mit gleich drei Deutschen im Kader für uns vielleicht das interessanteste Team: Nach Jahren in den niederen Gefilden ging es zuletzt stetig aufwärts: In der 1. Play-off-Runde scheiterten die Magic nur knapp an den Cavaliers. Schlechter ist das junge Team sicher nicht geworden, ein Jahr mehr Erfahrung kann nur gut tun.
Top-Stars
Paulo Banchero, der Top-Pick 2022, ist weiter der Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft zusammen mit dem kongenialen Franz Wagner. Bei dem warte ich allerdings auf den nächsten entscheidenden Schritt nach vorn, und dazu braucht er einen vernünftigen Distanzwurf. Seine Dreierquote war zuletzt grauenhaft.
X-Faktor
Die teamübergreifend schwache Dreierfraktion soll Kentavious Caldwell-Pope verbessern, der Königstransfer von den Denver Nuggets. Die Erfahrung des 31-Jährigen, der sich in einigen Play-off-Schlachen schon bewährt hat, dürfte einen enormen Schub geben. Energizer von der Bank ist vor allem Mo Wagner, der ein tolles Jahr hinter sich hat.
Problemfelder
Die Jugend ist Schwäche und Stärke zugleich. Bisher fehlte in heiklen Situationen der Ruhepol, den man in KCP gefunden zu haben hofft. Und wirklich nach oben geht es sowieso nur, wenn praktisch jeder Spieler seine Dreier verbessert. Und ob Jalen Suggs auf der Spielmacher-Position der Weisheit letzter Schluss ist, bleicbt ebenfalls abzuwarten.
🇩🇪 👓
Franz Wagner hat diesen Monster-Vetrag unterzeichnet, der ihm ab 2025 mehr als 40 Millionen/Jahr garantiert. Sein Zug zum Korb ist einzigartig, er sollte bei Leonie Fiebich ein paar Trainigsstunden in Sachen Distanzwürfe nehmen. Mo Wagner kann Coach Jamahl Mosley jederzeit bringen und er zahlt es mit vollem Einsatz zurück. Tristan da Silva ist wohl in seinem Rookie-Jahr nur Lernender und dürfte über jede Einsatzminute froh sein.
Indiana Pacers
Für mich das aufregendste Team zumindest im Osten mit ihrem Höllentempo und dem fantasiereichen Angriffsspiel, das Tyrese Haliburton orchestriert. Der Einzug ins Conference Final 2024 war mehr als erwartet, mal sehen ob die Entwicklung weitergeht.
Top-Stars
Tyrese Haliburton gehört zu den besten 3 Spielmachern der Liga, wenn er nicht sogar der beste ist. Setzt die Mitspieler brillant ein und hat auch selbst einen guten Abschluss. Okay, sein Dreier könnte noch öfter fallen, aber er ist ja noch jung ..Pascal Siakam hat sich nach seinem Wechsel im Februar von den Raptors als Vestärkung erwiesen. Jetzt konnte er intensiv mit dem Team trainiren und die gesamte Vorbereitung bestreiten und wird ein noch wertvollerer Baustein, vor allem auch in der Defensive
X-Faktoren
Bennedict Maturin hatte eine veheißungsvolle Rookie-Saison, bevor ihn eine Verletzung stoppte. Wenn er an seine Leistungen anknüft und diese sogar verbssert, werden die Pacers noch vile Freude an ihm haben. Auch die beiden 24-jährigen Andrew Nembhard und Aaron Nesmith haben gerade in den Play-offs ihren Durchbruch geschafft.
Problemfelder
Die Defense bleibt das Sorgenkind. Das spektakuläre Spiel nach vorn ist halt auch fehleranfällig für schnelle Gegenangriffe. Auffällig im Kader ist die fehlende Länge. Nur Myles Turner hat mit 2,11 Metern Gardemaß. Das wirkt sich weniger in der fantasievollen Offensive aus, allerdings umso mehr beim Rebounding an beiden Brettern.Myles Turner allein wird es nicht richten können.
Cleveland Cavaliers
In einer atemberaubenden 7-Spiele-Serie eliminierten die Cavs 2024 die Orlando Magic. Die Starting Five genügt (fast?) höchsten Ansprüchen, dahinter allerdings klafft ein Loch.. Mit Kenny Atkinson steht ein neuer Cheftrainer an der Linie.
Top-Stars
Wenn Donovan Mitchell aufdreht, ist er kaum zu stoppen, wie die Magic leidvoll bestätigen werden. Ein Top-Werfer mit unglaublich schnellen Bewegungen zum Korb. Beim hochveanlagten Darius Garland warte ich auf den weiteren Schritt nach vorn.
X-Faktoren
Jugendliche Frische: Keiner der Starting Five ist älter als 28 Jahre alt, die Kräfte für die anstrengende Saison dürften also vorhanden sein. Der hochveranlagte Forward mit Gardemaß Evan Mobley (2,11 Meter) könnte vor einer Durchbruch-Saison stehen.
Problemfelder
Die Bank: Ich sehe bei keinem anderen Team einen so großen Unterschied von Starting Five und Ergänzungsspielern. Einzig Caris LeVert zeigt punktete zweistellig, die anderen hängen in ihrer Entwicklung fest. Rookie Jaylon Tyson ist Hoffnungsträger als Backup für Haliburton.
Miami Heat
Letztlich eine sehr unbefriedigende Saison für das Florida-Team, dem dann auch die sprichwörtliche Heat Culture abging (irgendwie die Play-offs erreichen und dort durchstarten). Diesmal: Aus in der 1. Runde und letztlich völlig chancenlos gegen die Celtics, obwohl man sogar Spiel 2 in Boston klaute, weil praktisch jeder Dreier in die Reusse fiel.
Top-Stars
Immer noch Jimmy „Bucket“ Butler. 35 Jahre ist er mittlerweile alt, doch wenn er fit ist, kann er das Team in hohe Höhen führen. Bam Adebayo hat sich in den letzten Jahren zu einen der Top-Centerder Liga gesteigert, stark an beiden Bretter, Super-Verteidiger, der sich die Olympia-Nominierung mehr als verdient hat. Nicht zu vergessen der stets braungebrannte (Florida halt!) Trainer Erik Spoelstra; voller Ideen und vielleicht der beste Coach während einer Partie.
X-Faktoren
Tyler Herro: Hatte fantastische erste Jahre, aber den nächste Schritt in die Top-Elite blieb ihm bisher versagt auch wegen ständiger Verletzungen. Einer meiner Lieblingsspieler ist Duncan Robinson, ein brillanter Schnell-Werfer jenseits der Dreier-Linie (allerdings grauslig in der Verteidigung). Jaimie Jaquez hatte ein tolles Rookie-Jahr, er ist eine der Hoffnungsträger für die mittelfristige Zukunft.
Problemfelder
Jimmy Butler: Keiner weiß, ob er nach 2025 noch eine Saison dranhängt. Und der Abgang vom veflässlichen Shooter Caleb Martin Richtung Philadelphia dürfte rictig weh tun. U d Kevin Love wird mit seinen 36 Jahren auch nicht jünger …
Der Rest
2 Teams werdendie letzten beiden Play-in-Plätze erben und dann mehr oder weniger chancenlos ausscheiden, naja. Interessant wird sein, ob die Detroit Piston ihre desaströse Saison ein bisschen verbessern. Ansonsten dürfte das Niveau der verbliebenen 7 bescheiden bleiben, Ausreißer nach oben kann es in einer so langen Saison natürlich immer geben.
Von all diesen Teams habe ich die Charlotte Hornets besonders im Blick, an die ich seit seligen Jump-Run-Zeiten und der summenden Halle ein wenig mein Herz verloren habe. Hier sehe ich einiges Potenzial vielleicht noch nicht für diese, aber die kommenden Spielzeiten. LaMelo Ball gibt nach langer Pause wieder sein Comebach.
Vom Namen her am besten aufgestellt sind die Atlanta Hawks, die am ehesten den Top 8 gefährlich werden können, weil sie mit Trae Young auch einen außerdordentlich guten Spieler haben (leider ziemlich unbrauchbar in der Defense, man höre sich diesbezüglich Dre Voigts Tiraden an).Der schweizer Clint Capella ist ein überdurchsnittlich guter Center, Bogdan Bojanovic kann an guten Tagen alles treffen.
🇩🇪 🇦🇹 👓
Für Dennis Schröder bei den New Jersey Nets dürfte es ein schwieriges Jahr werden. Ein neu zusammengestelltes Team, das wahrscheinlich gar nicht reüssieren will (Stichwort: Tanken). Schröder selbst hat in seinen NBA-Jahren nie an seine Glanzvorstellungen im Nationalteam (Weltmeister 2023 und MvP) anknüßfen können. Jetzt ist er als erfahrener Führungsspieler gefragt, allerdings halt in einem Team ohne große Ambitionen. Mich würde ein Trade nicht besonders verwundern.
Jakob Poeltl ist nach seinem verletzungsverseuchten Jahr wieder fit für die Toronto Raptors. Der Österreicher gehört zur aussterbenden Sorte jener Center, die vollends auf Distanzwürfe vezichten. Am Korb ist er auf beiden Seiten sehr effektiv (einer der besten Offensiv-Rebounder), auch mit gutem Auge ausgestattet und einem sehr treffsicheren Wurf aus kurzer Distanz (65,5 Prozent).
von Münchner Löwe | Okt. 22, 2024 | basketball, NBA
Saisonvorschau NBA, Teil 1, Allgemeines
Das Warten hat nach gut 4 Monaten ein Ende. Heute beginnt die neue Saison der NBA, gleich mit zwei Schlagern zwischen Titelverteidiger Boston Celtics gegen New York Knicks und LA Lakers gegen Minnesota Timberwolfves.
Ursprünglich wollte ich zu jedem der 30 Teams was schreiben, abe das wäre zu länglich. Ich beschränke mich auf die meines Erachtens wichtigsten Teams (das sind immer noch furchtbar viele) und Aspekte, geteilt in zwei Teile nach Eastern und Western Conference. Wer es dann noch genauer wissen will, für den habe ich ein paar Blogs und Websites parat. Bevor ich damit beginne, ein paar grundsätzliche Anmerkungen.
Format
Dasselbe wie in den vergangenen Jahren. Jedes Team hat 82 Spiele. Für die Play-offs qualifizieren sich die ersten Sechs jeder Conference direkt, die Plätze 7 bis 10 spielen in sogenannten Play-Ins die übrigen 2 Teilnehmer aus. Wie im vergangenen Jahr gibt es wieder einen NBA-Cup, ein gesondertes Turnier eingebettet in die Saison, wieder mit einem Finale in Las Vegas. Damit soll die doch längliche Saison gerade in den eher müden Monaten November/Dezember aufgepeppt werden, das hat tatsächlich bei der Premiere 2023 gut funktioniert und dass mit den LA Lakers eines der schillerndsten Teams am Ende gewann, war mit Sicherheit auch dienlich.
Monsterverträge
In keiner anderen Profiliga gibt es so viele höchstdotierte Verträge wie in der NBA. Das liegt vor allem daran, dass ein NBA-Team nur 15 Spieler umfasst und die Spieler-Gewerkschaft durchgesetzt hat, dass 50 Prozent der astronomischen (Fernseh)-Einnahmen direkt an die Profis fließen. Der Salary Cap liegt derzeit bei 180 MillionenDollar/Jahr, und dieser kann auch noch erhöht werden bei Zahung einer Luxussteuer. Ich vereinfache das jetzt. So sind jetzt 50 Mio/anno-Kontrakte möglich, die etwa ein Steph Curry, Jaylen Brown und andere verdienen. Und sogar ein Franz Wagner, sicher ein hochbegabter Spieler, aber (noch?) nicht absolute Top-Klasse, verdient mehr als 40 Mio/Jahr (allerdings erst ab 2025). Nur mal zum Vergleich: Leon Draisaitl, der Top-Verdiener der gesamten NHL, unterschrieb im September einen 8-Jahres-Vertrag für 112 Millionen Dollar, das sind 14 Mio/Jahr. Natürlich kein Hungerlohn, aber fast schon eher untere Kategorie für einen NBA-Profi.
Tanken
Unwort im US Sport und speziell in der NBA: Hat nichts mit Benzinzufuhr zu tun. Eine echte Übersetzung gibt es nicht, aber „Absichtlich verlieren“ trifft es. Gemeint ist aber nicht die einzelne Partie (kein Spieler bei Sinnen verliert gerne absichtlich), resulitert sich aber aus den Vereinsvorgaben (gewinnt mal nicht zu oft) und der damit zusammenhängenden Kaderzusammenstellung, mit der ein Team schlicht nicht mehr als 20+x Spiele gewinnen kann.
Warum das Ganze? Das Draftsystem das in der NBA für die kommende Saison die schlechtesten Teams bevorzugt. Was gerade auf den verheißungsvollen Jahrgang 25 sich durchaus lohnt, wo die Top-Picks schon als kommende Supestars gehandelt werden. Und manches Team hat dermaßen verworrene Wetten und Trades auf Draftnummern abgeschlossen, dass sie allesamt verlieren würden, wenn sie zu gut abschneiden. In diesem Jahr gibt es einige Verdächtige: Im Osten die Detroit Pistons, New Jersey Nets und Charlotte Hornets, im Westen die Portland TrailBlazers und vielleicht auch die Utah Jazz, wobei die schon fast zu gut aufgestellt sind. Manche Franchise wird erst mal sein Glück versuchen und dann abschenken, wenn die Play-Ins außer Reichweite sind. Offiziell ist das Ganze natürlich verboten, aber Beweise sind halt schwierig. Erstaunlich finde ich, dass tankende Teams trotzdem noch vor einigermaßen gefüllten oder gar vollen Hallen spielen.
NBA im deutschen Fernsehen (Stream)
Der echte Fan hat ohnehin den NBA-League-Pass, wo er jede Partie live oder relive (ohne Störer) sehen kann oder in einer Zusammenfassung von etwa 10 Minuten. Oft angeboten mit Heim- oder Auswärtskommentar. Wer auf deutsche Kommentierung nicht verzichten will, für den bietet der Streamingdienst fast täglich ein Topspiel des Tages an; manchmal sogar 2 an einem Tag (wie heute), manchmal keinen. Pro7Maxx zeigt am Samstag und Sonntagabend je ein Spiel, oft zur besten Sendezeit auch in Europa mit meist sehr ansehenswerten Partien.
Die deutschen Anstalten haben zumindest zu Beginn der Saison ein besonderes Augenmerk für die deutschen Profis. Da sind vor allem die Orlando Magic mit gleich 3 Nationalspielern (Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Siva). Isaiah Hartenstein wechselte von den Knicks zu den Thunder, muss aber erst mal wg einer Verletzung pausieren. Dennis Schröder ist einer der Leader bei den New Jersey Nets. Maxi Kleber hat bei den Mavs hoffentlich weniger Verletzungspech. Die NBA-Reise von Daniel Theis schließlich verschlug ihn diesen Sommer zu den New Orleans Pelicans.
Eckdaten:
14. Dezember: NBA-Cup, Final 4 in Las Vegas, Halbfinale und Finale (17.)
25. Dezember: Traditionell der Weihnachts-Marathon mit einigen Top-Partien über den ganzen Abend. Dieses Jahr: Mavericks – Timberwolves, Celtics – 76ers, Warriors – Lakers, Suns
– Nuggets
16. Februar: All-Star-Game in San Francisco, flankiert vom 3-Punkte-, und Dunk-Contest und dem Rookie-Game.
15. April: Play-Ins
18. April: Play-offs (Best of 7)
05. Juni: Beginn der Finalserie (Best of 7)
Links
Gotnexxt mit Dre Voigt https://www.podcast.de/podcast/3070937/got-nexxt-der-nba-und-basketball-podcast
Jeden Tag NBA https://www.podcast.de/podcast/3402680/jeden-tag-nba
Dazu basket.de
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