von Münchner Löwe | Okt. 3, 2024 | Allgemein
Blick über den Teich, MLB
Drei der vier Wildcard-Serien sind bereits nach dem 2. Spiel beendet, nur in Milwaukee kommt esheute Nacht beim Spiel der Brewers gegen die New York Mets zu einem Showdown.
Houston Astros – DETROIT TIGERS 2:5 (0:2)
Eines der zahllosen Beispiele im Sport und auch im Baseball, wie nahe Sieg und Niederlage beeinander liegen: Im unteren 7. Inning schienen die Astros auf der Siegesstraße. Nicht nur egaliesierten sie da die 1:0-Führung und gingen ihrerseits mit 2:1 n Führung. Sie waren auch drauf und dran bei voll geladenen Bases und einem Aus, den strauchelnden Tigers den entscheidenden Stoß zu geben. Doch nach einem grandiosen Double Play der Defense kamen die Tiger mit einem blauen Auge davon und nutzten ihrerseits im oberen achten Inning die Chance. Zunächst glichen sie nach einem Wild Pitch bei geladenen Bases aus, danach schaffte Andy Ibanez mit einem 3-Run-Double die 5:2-Vorentscheidung, gegen die die Astros keine Antwort mehr wussten.
Die Ära der erfolgsverwöhnten Astros mit Stars wie José Altube, Bregman und Pitcher Justin Verlander scheint jetzt dochn langsam dem Ende entgegenzugehen.
Die Tigers ihrerseits dürfen mit viel Selbstvertrauen die Best-of-5-Serie gegen die Cleveland Guardians in Angriff nehmen, die am Sonntag in Clevelenad beginnt.
Baltimore Orioles – KANSAS CITY ROYALS 1:2 (0:2)
Auch in der zweiten Wild-Card-Serie der American League setzte sich das Auswärtsteam durch. Auch in der zweiten Begegnung bei den Orioles konnten sich die Royals auf ihr Pitching verlassen. Nur 6 Hits und einen Run ließen sie zu. Baltimores Cedric Mullins, in der Line Up der Os an vorletzter Stelle, drosch den Ball einen Tag nach seinem 30. Geburtstag über den Zaun zum zwischenzeitlichen 1:1.
So großartig das Pitching, so ausbaufähig erscheint mir das Batting der Royals. Immerhin reichte es dann zum zweiten Sieg, durch Bobby de Wits Single im 6. Inning. In den zwei Spielen gegen die Orioles schafften sie nur einen Extra Base Hit (Double oder mehr). Das dürfte in der Serie ab Samstag gegen die Yankees nicht reichen.
Milwaukee Brewers – New York Mets 5:3 (1:1)
Bis ins 8. Inning bei einer eigenen 3:2-Führung durften die Mets hoffen, auch das zweite Spiel in Milwaukee zu klauen und in die Divisional Sereis gegen die Philadelphia einzuziehen. Doch dann kassierten 2 Homeruns durch Jackson Churrio und Garrett Mitchell, die den Brewers die 5:3-Führung brachten. Rookie Churrio schaffte schon im 1. Inning einen Homerun, sein schlag sieht schon sehr geschmeidig und kraftvoll aus.
SAN DIEGO PADRES – Atlanta Braves 5:4 (2:0)
Das erwartete Aus der Braves (siehe die Einträge diese Woche), aber sage keiner, das Teamhätte aus Atlanta im fernen San Diego die zweite Niederlage kampflos hingenommen. Sie waren sogar in Führung gegangen, kassierten aber im 2. Inning 5 Runs. Da musste man schon das schlimmste befürchten aber der Bullpen, der nach Max Frieds völlig missratenen 2. Inning schon ab dem 3. Inning zum Einsatz kam, ließ nur noch 2 Hits und 2 Balls zu. Selbst schafften die Braves Runs im 5. und 8 (2) Inning, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.
Den Padres traue ich in den Divisional Series im kalifornischen Duell mit dem Ligabesten Los Angeles Dodgers ein Weiterkommen zu, das mich persönlich nicht besonders überraschen würde.
Ansetzung heute:
01:08: Milwaukee Brewers – New York Mets (1:1)
Auch die ersten Spiele der Divisional Series Best of 5) wurden schon terminiert
Sa., 19,08: Cleveland Guardians – Detroit Tigers
Sa., 22.08: Philadelphia Phillies – Brewers/Mets
Sa., 00:38: New York Yankees – Kansas City Royals
Sa., 02.38: LA Dodgers – San Diego Padres
von Münchner Löwe | Okt. 2, 2024 | MLB
Blick über den Teich, MLB
Mein Ausbilder Udo Flade würde mich tadeln über die „Kein“-Überschrift, ein absoluter Frevel. Aber es passt halt zum ersten Tag der Post Season, als dreimal die Gastgeber den Kürzeren zogen und nur einmal gewannen.
ESPN hatte einen langen Tag und wartete mit einer Neuigkeit zumindest für mich auf. Auf der Spielstandanzeige stand zusätzlich zu jedem Zeitpunkt die jeweilige Sieg-Wahrscheinlichkeit der Teams. Nette Spielerei, aber auf Dauer reichlich nervend, weil auch nicht wirklich nachvollziehbar. Immerhin: In der Summe kamen tatsächlich beide Teams immer auf 100 …
AMERICAN LEAGUE
Houston Astros – Detroit Tigers 1:3 (0:1)
Die Astros haben sich in den vergangenen Jahren den Ruf als Play-off-Spezialisten redlich erarbeitet. Und dieses erste Spiel schien genau in die Richtung zu laufen. Lange ziemlich grauselig gespielt und am Ende irgendwie gewonnen. (siehe auch Kansas City Chifs im Football)
So auch gestern abend. 8 Innings hatten die Astros-Schlagmänner gegen den überrageden Tigers-Pitcher Tarik Skubal sowie den Relivern kein Land gesehen. 0 Runs standen zu Buche, dafür hatten sie 3 kassiert. Im 9. Inning sprang der bis dato so stotternde Offensiv-Motor plötzlich an. Double Zach Dezenzo, Hit Alex Bregman, Hit Yainer Diaz und Run Dezenzo. Nach einem Sacrifice Bunt von Jeremy Pena stand es nur noch 1:3, und die Astros hatten bei nur einem Out Spieler auf den Bases 2 und 3. Ein out und einen Walk später waren die Bases alle geladen bei 2 Outs. Jetzt ein weiterer Hit, und die Astros würden mindestens ausgleichen, wenn nicht gar gewinnen; Und wieder mal würden sich alle fragen, wie das nur passieren könne. Jason Heywardt trat an zum Schlag, traf auch den Ball, aber Tigers First Basemann reagierte blitzschnell und fing ihn aus der Luft ab. 3. Out und over, und die Tigers brachten den ersten von zwei nötigen Siegen ins Clubhaus.
Baltimore Orioles – Kansas City Chiefs 0:1 (0:1)
Was kann man von einem Pitcher mehr verlangen als von Corbin Burnes von den Orioles. 8 Innings pitchte er nahe der Perfektion, ließ nur 5 Hits, einen Walk zu. Dabei ging er extrem effizient zu Werke, brauchte insgesamt nur 84 Würfe für 8 Innings, also 10,5/Inning (15/Inning sind schon sehr gut). Aber im 6. Inning eben auch einen Run, und das sollte ihm und seinem Team zum Verhängnis werden. Das nämlich produzierte offensiv gar nichts, fand gegen die königlichen Werfer um Starter Cole Ragans kein Mittel. So reichte den Gästen der eine Punkte aus dem sechsten Inning, den Bobby de Witt mit seinem einzigen Hit ins Ziel brachte.
NATIONAL LEAGUE
Milwaukee Brewers – New York Mets 4:8 (0:1)
Nach den beiden Pitcher-dominierten Duellen in der American League kamen die Freunde des Scorings auf ihre Kosten, mit Führungswechseln, strauchelnden Werfern und tollen Schlägen. Die Brewers gingen früh in 2:0 in Führung durch einen Hit und einen Hit by pitch bei geladenen Bases. Die Mets, die noch am Vortag in einen Doubleheader mit den Braves verstrickt waren, ließen sich nicht schocken und glichen im 2. Inning nicht nur aus, sondern gingen sogar in Führung. Noch einmal wussten die Brewers eine Antwort und scorten durch RBIs Jackson Chourio, einem heißen Anwärter zum Rookie des Jahres in der NL, und William Contreras. Im 6. Inning erlebten die Brewers ein Debakel, kassierten gleich 5 Runs gegen die entfesselten Mets, die danach gegen sichtlich angeschlagene Gastgeber wenig Mühe hatten. Da schadete auch nicht, dass sie selbst in den letzten 4 Innings keinen einzigen Schlag mehr zusammenbrachten.
San Diego Padres – Atlanta Braves 4:0 (1:0)
Fast einmütig prognostizierten die Experten, dass diese Serie die klarste wäre, da alles für die Padres spräche und alles gegen die Braves : Die derzeitige Super-Form der Padres und die eher durchwachsene der Braves. Die Tatsache, dass die Braves am Vortag nicht nur zwei aufreibende Spiele gegen die Mets bestreiten mussten und dabei insgesamt 9 Pitcher „verbrauchten“ mussten, sondern auch noch eine 4-stündige Flugreise. Und zu allem Überfluss fehlt auch noch der Super-Werfer Chris Sale. Etwaige Restzweifel (es geht um Sport und das besonders unvorhersehbare Baseball) beseitigten die Padres schnell mit 3 Runs in den ersten beiden Innings. Dabei schaffte schon der erste Schlagmann Fernando Tatis einen Two-Run-Homer, es war der erste Homerun überhaupt des Spieltages. Am Ende hatten die Braves sogar mehr Hits als die Padres (7:5), doch wirklich in Gefahr kamen die Gastgeber nicht mehr.
Ansetzungen heute (alle Spiele: mlb.tv)
20.32: Astros – Tigers (0:1)
22:38: Orioles – Royals (0:1/auch Sport1+)
01:38: Brewers – Mets (0:1)
02:38: Padres – Braves (1:0)
Die jeweils 3. Spiele und entscheidenden Partien der Serien (falls nötig) finden morgen statt
von Münchner Löwe | Okt. 2, 2024 | bundesliga, WNBA
Blick über den Teich, WNBA (MLB folgt)
„Ich war erst einmal in New York“, könnte ich leicht abgewandelt wie Udo Jürgens singen, wenn ich denn singen könnte, was zumindest meine liebe Schwester Henriette angesichts misstönender gemeinsamer Weihnachtslieder energisch bestreiten würde. Aber bei diesem einen Mal war ich gerade erst 17 Jahre alt geworden und die US-Sportarten Baseball und Football für noch ein Brief mit 7 Siegeln. So dass ich es mich auch nicht live in ein Stadion gedrängt hat. Vielleicht ist das auch gut so, sonst wäre ich jetzt gar ein schnöseliger Yankee-Fan.
Langes Vorschreiben, kurzer Sinn, die Sportstadt New York hängt, was die Erfolge betrifft, ihren Welt-Ansprüchen ein wenig hinterher. Die New York Giants 2012 (!) waren tatsächlich das letzte Champions-Team aus Big City in einer der großen 4 Profiligen, und das, obwohl sich insgesamt 7 Teams dort tummeln. Die erfolgsgewöhnten New York Yankees feierten des letzten ihrer immerhin 27 Erfolge im Jahr 2009, die letzten Titel in der NHL (Rangers 19994, Islanders 1983) und NBA (Knicks 1973) haben nur ältere Semester bewusst erleben und feiern dürfen. Aber es hat doch der FC New York City 2021 triumphiert. Im Soccer, also pfhhh in den ignoranten USA.
Doch jetzt brummt die Sportstadt. In der MLB sind die Yankees wieder obenauf, und auch die Mets mal wieder in den Play-offs. Und in der WNBA sind die New York Liberty sogar das Team, das es auf dem Weg zum Titel zu schlagen gilt. Es wäre das erste Team aus NY in der Geschichte der WNBA seit 1997.
Im Halbfinale stehen die Liberty schon, und in der Best-of-5-Serie gegen Titelverteidiger Las Vegas gewann New York gestern Nacht auch das zweite Spiel und fliegen mit einer 2:0-Führung in die Spielerstadt nach Nevada. Diese Partie war wesentlich umkämpfter als die erste, und erst im Schlussspurt stellten die Liberty den hauchzarten 88:84-Erfolg sicher. Überragend bei Liberty war Sabrina Ionescu, die gerade im Endspurt mit ganz wichtigen Körben aufwartete und am Ende auf 24 Punkte kam. Auf der anderen Seite zeigte die zurzeit vielleicht beste Spielerin der Welt A´ja Wilso mit ebenfalls 24 Zählern ihre Klasse. – die einzig eingesetzte Deutsche im New Yorker Team blieb zumindest rein zahlenmäßig unauffällig. Immerhin verwandelte Leonie Fiebich zwei ihrer 4 Dreierversuche; vor allem aber gefiel die 1,93-Meter-Frau mit starker Verteidigung und kam auf gut 25 Minuten Einsatzzeit. Nyara Saballou wurde diesmal nicht berücksichtigt.
Im 2. Halbfinale glichen die Minnesota Lynx die Serie mit einem 77:70 gegen die Connecticut Sun aus.
Frauen-Basketball – micht hats gepackt
Als hätte ich nicht schon genug interessante Sportarten zu beobachten, jetzt ist auch noch Frauen-Basketball und beileibe nicht nur die WNBA dazugekommen. So habe ich mit dem deutschen Team schon bei der Olympia-Qualifikation in einem schon legendären Turnier in Belem mitgelitten wie kaum einem anderen Sportereignis, und Olympia selbst war ein Genuss, auch wenn die französischen Gastgeberinnen am Ende leider nicht gewonnen haben.
Seit diesem Jahr verfolge ich das Ganze erstmals intensiver, und mich hat es gepackt. Warum denn das?, höre ich viele NBA-Fans schon fragen? Weil es eben nicht körperliche Moster mit unübersehbaren Muskelbergen und 2,10+-Meter-Riesen sind, sondern einigermaßen normale Menschen. Sehr durchtrainiert und sicher auch größer als der Durchschnitt (die besten so zwischen 1,80 und 1,95). Eine Frau kann zwar den Ball nicht von oben in den Korb stopfen, aber das können die wenigsten Männer auf diesen Planeten.. Und es ist einfach fantastisch zu beobachten, wie trickreich sie agieren, welch großartige Bewegungen sie ausüben, und wie sie auch das Brett (das schon seit Langem ein bruchsicheres Glas ist) bei ihren Würfen benutzen. Einfach so wie ein Giannis Antetokuonpomit Riesenschritten Richtung Korb fliegen und den Ball durch die Reuse stopfen, das gibt es bei den Frauen nicht, dafür mituznter grandios anzusehendes Kombinationsspiel (das natürlich auch Männer beherrschen, und ich liebe die NBA und Männer-BasektballDa kann Otto Normalverbraucher fürs eigene Spiel viel lernen (und wird verzweifeln, weil er selbst nie aus großer Entfernung diese großartige Treffsicherheit einer Sabrina Ionescu oder Leonie Fiebich sich antrainieren wird. Und körperlich geht es auch zu mit schönen Blocks und allem was dazugehört, aber halt nicht so brachial.
Die WNBA ist auf einem guten Weg. Auch wenn die Einschaltquoten jetzt in den Play-offs bisher eher stagnieren, hat sie hoffentlich einen langen Atem. In dieser Hinsicht ist es natürlich schade, dass die so gehypte Caitlin Clark mit ihren Indiana Fever nicht mehr dabei ist. Ich bin überzeugt, die WNBA wird kontinuierlich wachsen, qualitativ und quantitativ.
von Münchner Löwe | Okt. 1, 2024 | NFL
Blick den Teich, NFL
Der 4. Spieltag wurde am Montag wie neuerdings üblich mit 2 Spielen abgeschlossen. Es war auch der lvorerst letzte volle Spieltag mit allen Teams, jetzt kommen die Wochen, wo einige Teams jeweils pausieren.Größer hätte in diesen beiden Partien die Diskrepanz kaum sein können. Hier das Schlafmittel Tennessee Titans gegen Miami Dolphins, die ohne Quarterback Tua Tagliavola vor einer ganz traurigen Saison stehen, dort ein Offensiv-Spektakel erster Güte zwischen den Detroit Lions und den Seattle Seahawks. So viele Trickspielzüge und unglaubliche Moves habe ichn in einer Partie noch selten gesehen. (Nicht nur) aus deutscher Sicht der Höhepunkt. Der nominelle Wide Receiver Amon-Ra St. Brown wirft einen Touchdownpass auf den nominellen Quarterback Jared Goff. Es war der erste Touchdown-Pass in der Geschichte der NFL.
Goff lieferte ein perfektes Spiel, brachte 18 von 18 Pässen für 295 Yards an den eigenen Mann, darunter zwei Touchdown-Würfe für Jameson Williams und Amon-Ra St. Brown. Nur ein Lauf-Td fehlte ihm zur sog. Triple Crown (Receiving Td, Lauf-Td, geworfener Td), die für einen Quarterback noch seltener ist als etwa für einen Wide Receiver. Dennoch bekam er nicht das höchstmögliche Rating von 15,3, sondern „nur“ 155,6. Es wird seine Gründe haben. Auffällig war, dass er meist sehr kurze Pässe warf, seine Ballempfänger nach dem Catch aber sehr viele Yards zurücklegten (mehr als 220 Yards after Catch).
Geno Smith von den Seahawks und seine Offense erwischten ebenfalls einen Sahnetag. Smith warf für 395 Yards und 3 Touchdowns und erst am Schluss, als er alles riskierte, unterlief ihm eine Interception, als er das Lederei zum Gegner beförderte.
So toll auf beiden die Offensive und zwar sowohl im Lauf als auch im Wurf, die Lücken in der Defense waren bedenklich. So gewinnt man vielleicht die Herzen de Fans, abe mit Titeln wird es halt verdammt schwer.
Erkenntnisse nach dem 4. Spieltag
1. Die Ungeschlagenen.
Da waren es nur noch 2, weil die Seahawks in Detroit und die Buffalo Bills bei den Baltimore Ravvens jeweils die erste Niederlage kassierten. In der NFC die Minnesota Vikings, in der AFC die Kansas City Chiefs. Denen reichte erneut ein dürftiger Auftritt zu einem 17:10 bei den Los Angeles Chargers. Wieder ließ der Gegner mehrere Chancen aus (vergebenes Fieldgoal, verpasster Td kurz vor der Endzone). Immerhin trat Tight end Travis Kielce wieder mal positiv in Erscheiunng, der 7 Pässe für 89 Yards fing, mehr als in den 3 Partien zuvor zusammen. Gala-Content: Lag es etwa daran, dass seine Liebste Taylor Swift nicht zusah? Die Packers gewannen 31:29 und machten sich das Lebens selbst unnötig schwer, weil sie zur Pause vermeintlich ungefährdet mit 28:7 führten. Quarterback Sam Darmold glänzte erneut mit 3 Td-Pässen. Auf der anderen Seite spielte Jordan Love, obwohl ihn eine Knieverletzung sichtlich behinderte. Er warf 4 Td-Pässe, allerdings auch 3 Interceptions.
2. Die Sieglosen
Nur noch die Jacksonville Jaguars haben dieses Schicksal nach dem 20:24 bei den Houston Texans, weil die Cincinatti Bengals (in Carolina) und die Tennessee Titans gegen die Dolphins endlich den ersten Sieg landeten. Sie hatten durchaus die Möglichkeit zum Erfolg, doch die texans zogen mit einem Tocuchdown 18 Sekunden vor Schluss den Kopf aus der Schlinge.
Bemerkenswertes
- Bei Derrick Hendry läufts: Der neue Running Back der Baltimore Ravens, der vor der Saison von den Titans kam erlief gleich 199 Yards, darunter 87 zum ersten Touchdown seines Teams.
- Flacco glänzt als Ersatzmann: Als sich Colts-Quarterback Anthony Richardson (mal wieder) verletzte), schlug die Stunde des 39-jährigen Veterans. In seiner 17. Saison warf er 2 Touchdownpässe und hatte großen Anteil am Sieg gegen die Pittsburgh Steeles, dem zweiten in der Saison. Auf ihn können sich die Colts also verlassen, sollte Richardson länger ausfallen.
- Nächstes Erfolgsstück des 1. Picks: Weiter gut in Form ist Quarterback Jaydon Daniels. Die Washington Commanders haben mit dem Nummer-1-Pick offenbar einen guten Griff getan und sind für mich die positive Überraschung des ersten Saisonviertels. 1 Td warf Daniels, einen erlief er. Das 42:14 bei den Arizona Cardinals war deutlich genug, da ist auch die Interception von Daniels verkraftbar. Mal sehen, wohin der Weg die Hauptstädter noch führt.
Ausblick: Am Sonntagnachmittag findet das erste London-Spiel statt, wenn die Minnesota Vikings auf die New York Jets treffen und ihre niederlagenlose Serie ausbauen wollen. Die Chancen dafür sind bestens, denn die Jets ließen zuletzt alles vermissen bei einem mehr als trostlosen 9:10 gegen die Denver Broncos.
Im Thursday Night Spiel kommt es zum NFC-South-Divisionsduell zwischen den Atlanta Falcons und Tampa Bay Buccaneers, die beide in Woche 4 gewannen und dabei durchaus überzeugten. Es gibt nur ein Montagabend-Spiel zwischen den Chiefs und den New Orleans Saints. Die für mich attraktivste Spiel ist das Duell der beiden 3:1-Teams aus Houston und Buffalo.
von Münchner Löwe | Okt. 1, 2024 | Wochenvorschau
Mehr Durchblick in der Champions League
In der Super-duper-CL-eine-Tabelle kommt diese Woche nach dem 2. Spieltag vielleicht ein bisschen mehr Licht, wohin die Reise geht. Konstellationen-Gedöns erspare ich mir, es stehen aber doch ein paar nette Partien an.
Dienstag: Bayer vs Milan und Arsenal vs PSG
Mittwoch: Aston Villa vs FC Bayern, RB Leipzig vs Juve sowie Liverpool vs Bologna
Die Europa League hat am Donnerstag ihren 2. Spieltag. In der Conference League greift der 1. FC Heidenheim am Donnerstag (18.45) gegen Ljubljana ins Geschehen ein.
Eintracht bittet Bayern zum Spitzenspiel
Zweiter gegen Erster und ein möglicher Wechsel an der Tabellenspitze. Am Sonntag empfängt die Eintracht den Rekordmeister. Die Frankrurter feierten zuletzt 4 Siege in Folge, sie stellen mit Omar Marmoush den besten Torjäger der Liga. Rückblick auf die vergangene Saison: Da kassierten die Münchner am 12. Spieltag bei der 1:5-Klatsche die erste Saisonniederlage und spätestens da war dann auch ergebnismäßig klar, deass die Tuchel-Saison eine ziemlich schwierige werden dürfte. Ein Jahr davor gewannen die Bayern dagegen bei der SGE zum Saisonauftakt mit 6:1, und alle schwärmten Sadio Mané, mittlerweile in die Wüste geflohen. So viel zum Thema „Wir schreiben eine Saison-Bilanz nach dem 4. Spieltag“.
Tennis in Asien:
Gerade findet in Tokio das französische Finale zwischen Ugo Humbert und Arthur Fils statt.
In Peking steht Carlos Alcaraz nach dem Zweisatzsieg gegen Daniil Medwedew im Finale. Dort trifft er morgen auf den Weltranglistenersten Yannik Sinner oder den chinesischen Sensationsmann Yungchaokete Bu, der zuvor Lorenzo Musetti und Andrej Rublew eliminierte. Die Frauen bestreiten in der chinesischen Hauptstadt ihr Achtelfinale. Heute mit dem Schlager Coco Gauff vs Naomi Osaka.
Am Donnerstag beginnt wiederum das Masters-Turnier der Männer in Schanghai mit einem 96er-Feld und der kompletten Weltelite.
Auftakt der Euroleague
Die zweitstärkste Basketball-Liga der Welt beginnt mit dem Duell FC Bayern gegen Real Madrid. Die Münchner tragen ihre internationalen Begegnungen in neuen SAP Gardenaus. Zumindest die erste Partie ist ausverkauft, bei einer der nächsten Spiele hoffe ich, dass ich live vor Ort bin mit lieben Freunden. Alba Berlin empfängt zum Auftakt Titelverteidiger Panathinaikos Athen.
Handballer ermitteln Vereins-Weltmeister
In Ägypten stehen heute die Halbfinali an. Ab 16 Uhr trifft der FC Barcelona auf KC Vezprem, der SC Magdeburg spielt ab 19.30 auf die Gastgeber des SC Al Ahly.Finale und Spiel um Platz 3 dann am Donnerstag.
Und sonst?
- Fußball-Bundesliga: Das sog. Topspiel am Samstagabend ist ein Kellerduell. Der FC St. Pauli empfängt ab 18.30 den FSV Mainz 05. Einigermaßen Interessant finde ich noch die Partie des 1. FC Union vs Dortmund (Sa., 15.30) und Stuttgart vs Hoffenheim (So., 19.30). Ist das Mararazzos letztes Spiel auf der Trainerbank der TSG?
- Nationale Ligen: In der DEL bestreitet RB München die ersten Heimspiele im neuen SAP Garden. Am Mittwoch gegen die Grizzlys Wolfsburg, am Freitag gegen die Eisbären Berlin (beide 19.30) und am Sonntag gegen die Kölner Haie (16.30). Dann wird man auch sehen, ob und wie der Umbau vom Eis aufs Basketball-Parkett und umgekehrt klappt.
- Internationale Fußball-Ligen: In der Premier League für Katastrophen-Touristiker der Auftritt von Man United bei Aston Villa (So., 15.00). In der Serie A das Verfolger-Duell zwischen Inter und Torino (Sa., 20.45). In der Primera Division das heißblütige Sevilla-Derby Betis vs FC (So., 18.30).
- Weltsport: Die European Tour der Golfer macht Station in Schottland bei den traditionellen Alfred Dunhill Links Championships. Rory McIllroy und Jon Rahm (nach seinem Ausflug in die LIV-Tour) sind unter anderem dabei.
Die Motorrad-WM setzt ihre Asien-Tour im japanischen Montegi fort, wo am Sonntag die Rennen in MotoGP, Moto2 und Moto3 anstehen.
Neueste Kommentare