von Münchner Löwe | Mai 4, 2025 | Wochenvorschau
Halbfinal-Rückspiele im Europapokal, Sinners Comeback in Rom sowie das Finale in der Snooker-WM. Zudem beginnt der Giro dÌtalia – mit 3 Etappen in Albanien.
Englische Festspiele im EC?
In allen 3 Wettbewerben stehen noch englische Teams in den Halbfinali. Die schlechtesten Aussichten auf den Endspieleinzug hat dabei in der Champions League der FC Arsenal, der bei Paris St. Germain die 0:1-Heimniederlage ausbügeln muss. Ein schwieriges Unterfangen, aber bestimmt nicht aussichtslos. Allerdings schmerzen Ausfälle wie die von Kai Havertz.
PSG kann die Rolle als England-Angstgegner veredeln und nach dem FC Liverpool und Aston Villa auch das 3. Team von der Insel in einer K.-o.-Runde eliminieren. Das Team macht sehr viel Freude, nachdem sie ihre Topstars allesamt losgeworden sind. Klar, auch die Franzosen werden von einem Scheich unterstützt, das trübt ein wenig. Doch wenn es allein nach der Finanzierung geht, blieben sehr wenige Teams im Fußball übrig, denen ich vorbehaltlos die Daumen dürcken kann.
Das gilt letztlich auch für Inter und dem FC Barcelona, die den zweiten Teilnehmer des Endspiel am 31. Mai in München ermitteln. Das Hinspiel war ein echtes Fußballfest – mit einem fast außerirdisch gut auftrumpenden Lamine Lamal. Die Elogen danach erhielt er völlig zurecht, doch auf dem Weg zum absoluten Weltstar muss dewr 17-Jährige noch viel konstanter werden. Inter zeigte sich erstaunlicherweise in der Abwehr verwundbar, hat aber viel Angriffsklasse, um daheim in San Siro die Wackelabwehr von Barca auszunutzen. Wie es ausgeht, ist mE völlig offen.
Champions League, Halbfinale Rückspiele
Di., 21:00 Inter – Barca (3:3)
Mi., 21:00: PSG – Arsenal (1:0)
Sehr viel klarer scheinen die Ausgangspositionen in Europa und Conference League. In der Europa League hat Manchester United allerbeste Chancen, Athletic Bilbao rauszuwerfen und deren Traum des Heimfinales. Auch die Tott3enham Hotspur können nach dem 3:1 zu Hause gegen die norwegischen Außenseiter von Dodo Glimt fürs Finale planen. Ein englisches Finale wäre ganz besonders brisant, weil der EL-Sieger ein Startrecht für die Champions League erhält.
Das gilt auch für den FC Chelsea nach dem ungefährdeten 4:1 gei IF Djurgarden. Spannung dagegen versprich die Partie in Florenz zwischen de Fiorentina und Real Betis Sevilla
Europa League, Halbfinale Rückspiele
Do., 21:00: Manchester United – Atheltic Bilbao (4:1)
Do., 21:00: Bodo Glimt – Tottenham (1:3)
Conference League, Halbfinale, Rückspiele
Do., 21:00: FC Chelsea – Djurgarden (4:1)
Do., 21:00: AC Florenz – Real Betis (1:2)
Sinner darf wieder
Über die meines Erachtens viel zu kurze Dreimonatssperre für Jannik Sinner habe ich mich auch hier schon ausgebreitet. Hinzuzufügen habe ich nichts. Ab Donnerstag darf der Italiener also wieder Turniere spielen, passenderweise steht das Heimturnier in Rom an. In der bisherigen Sandplatzsaison hat sich kein absoluter Spezialist herauskristallisiert. Es gibt mindestens eine Handvoll von Sieganwärtern.
Viele Fragezeichen:
– wie hat Sinner die Zwangspause ohne Spielpraxis überwunden.
– Wie hat Carlos Alcáraz seine Verletzung überwunden?
– Kommt Alexander Zverev aus seinem Formtief heraus?
Wir werden sehen und gleichzeitig die Konkurrenz durch die Drapers, Musettis, de Minaurs et all genau beobachten. Nicht dabei ist allerdings Novak Djokovic, der die Teilnahme abgesagt hat. Ob er nach seiner mehr als durchwachsenen Saison sich die French Open antut oder sich gleich auf den Rasen von Wimbledon konzentriert, ist eine weitere offene Frage. Reiner Spekulatius meinerseits …
Klare Favoritin bei den Frauen ist dageben Aryna Sabalenka, die gerade das Turnier in Madrid eindrucksvoll für sich entschieden hat. Erste Herausforderin scheint Coco Gauff, die Sabalenka am Samstag einen engen Fight lieferte.
Wer triumphiert im Snooker – Altmeister oder Jungspund
Mit dem WM-Finale im Snooker Mark Williams gegen Xintong Zhao war nicht unbedingt zu rechnen, um es noch sehr vorsichtig zu formulieren. Hier der Routinier Williams aus Wales, erprobt in vielen Schlachten. Seit 1992 ist er auf der Main tour, dreimal wurde er in Sheffield Weltmeister, dazu gewann er alle sonstigen wichtigen Titel zum Teil mehrmals. Zhao hatte eine großartigen Start in seine Karriere, ehe er sich selbst stoppte. 2023 wurde er wegen illegaler Ergebnisabsprachen 20 Monate gesperrt. Bisher zeigte er sich in Sheffield bärenstark, eliminierte etwa im Halbfinale Rekordweltmeister Ronnie O´Sullivan fast demütigend mit 17:8.
Heute und morgen werden je 2 Sessions á 9 Frames gespielt. Mit Open End wie gehabt am Montagabend Wer als Erster 19 Frames gewonnen hat, ist der neue König von Crucible.
Bayern Meister – jetzt aber wirklich auch rechnerisch!
Durch das Gegentor in letzter Minute beim RB Leipzig sind die Münchner zumindest in der Theorie noch abzufangen. Bei zurzeit 9 Punkten Vorsprung (Bayer Leverkusen tritt heute noch in Freiburg an) und gleich dem um 30 Treffern besseren Torverhaltnis zweifelt niemand am nächsten Titel. Letzte Klarheiten werden die Münchner nächsten Samstag gegen Borussia Mönchengladbach beseitigen.
Hat sich durch Leverkusens 2:2 in Freiburg erledigt. Die Bayern kriegen nächsten Samstag die Schale überreicht.
Giro ohne Topstars
Die Italien-Rundfahrt beginnt am Freitag in Albanien, doch die ganz großen Stars fehlen: Tadej Pogacar, Remco Evenepoel und Jonas Vingegaard konzentrieren sich lieber auf die Tour de Frace, die mittlerweile einen ungleich höheren Stellenwert hat. So ist das Feld relativ offen. Sehr zu beachten auf der enorm anspruchsvollen Strecke mit mehr als 52.000 Höhenmetern und gleich 6 Hochgebirgsetappen ist Primoz Roglic (RedBullTeam). Das Hauptproblem für den Slowenen wird sein, dass er ohne gravierenden Sturz durchkommt. Als schärfster Konkurrent gilt der 22-jährige Spanier Juan Ayoso von Pogacars Team Emirates.
Und sonst?
- Bundesliga: Zwei Spieltage vor Schluss ist zumidest der Kampf um die internationalen Plätze offen. Eintracht Frankfurt hat einen CL-Platz fast sicher, dahinter kämpfen Borussia Dortmund, SC Freiburg und RB Leipzig um den letzten Rang, der das große Geld verspricht. Wenn ich davon ausgehe, dass der VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld den Pokal holt, bleibt dann nur noch je ein Platz für Europa League und Conference League übrig.
Im Abstiegskampf hat Holstein Kiel durch den Sieg in augsburg Anschluss an Heidenheim gefunden im Kampf um Platz 16. Allein um den dürfte es zwischen diesen beiden Teams gehen, auch wenn davor St. Pauli und Hoffenheim rechnerisch noch nicht gerettet sind. Kiel empfängt am Samstag Leverkusen, Heidenheim muss gleichzeitig zum 1. FC Union. Bochum (vs Mainz) hat nur noch theoretische Chancen auf den Nichtabstieg.
- 2. Bundesliga: Man lese und staune: Mit einem Heimsieg nächsten Samstag gegen Fast-Absteiger Ulm kann der HSV nach 7 Jahren wieder in die Bundesliga aufsteigen. Dahinter gibt es noch ein wüstes Trielle um Rang 2 und Relegationsplatz 4 zwischen Köln, Elversberg und Paderborn.
Fun Fact: Nimmt man sämtliche Unwägbarkeiten und theoretischen Möglichkeiten, stehen bisher nur Hertha BSC, der 1. FC Nürnberg und Darmstadt 98 als Zweitligateilnehmer fest.
- Internationaler Fußball: Nächsten Sonntag kommt es zum Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid. Mit einem Heimsieg kann Barca praktisch alles klarmachen, mit einem Remis hätte das Flickteam auch allerbeste Karten. Real muss also gewinnen. Mal sehen, ob sie sich insgesamt besser benehmen als vor und während des Cupfinals letzte Woche eben gegen Barcelona.
In England geht es nur noch um die internationalen Plätze. Meister Liverpool, der FC Arsenal sind auch rechnerisch in der Champions League, ManCity fast sicher. Dahinter ein wüstes Gerangel um die beiden verbliebenen Plätze, die der FC Chelsea, Newcastle Unitedc, Aston Villa und Nottingham Forest untereinander ausspielen. Als Trostpreis bleiben Europa League und Conference League.
Napoli strebt in der Serie A unaufhaltsam dem Titel entgegen. Sehr fraglich, ob die SSC sich zu Hause gegen Genua eine Blöße gibt. Inter (beim AC Turin) bleibt 3 Punkte zurück nur die Hoffnung auf einen Aussetzer der Süditaliener.
- Handball: Die Füchse Berlin haben weiter den Titel in eigener Hand. Die Aufgabe nächste Woche daheim gegen Eisenach dürfte kein Problem sein. Die Vorentscheidung dürfte dann in 2 Wochen die Heimpartie gegen die MT Melsungen bringen.
- Basketball: 2 Spieltage sind noch zu absolvieren, bevor es in die Play-offs geht. Der FC Bayern würde mit einem Sieg am Sonntag gegen die Telekom Baskets Bonn vorzeitig Platz 1 und das Heimrecht sichern.
- Eishockey: Die WM in Dänemark und Schweden beginnt am Freitag. Die Deutschen spielen ihre Vorrunde in Herning/Dänemark und starten am Samstag gegen Ungarn und spielen Sonntag gegen Kasachstan. Kapitän ist Moritz Seider, der Klasse-Verteidiger der Detroit Red Wings.
- Motorrad: Die WM macht in allen Klassen in LeMans Station. Gefahren wird allerdings nicht auf dem berühmten Langstreckenkurs, sondern auf einer verkürzten Strecke.
von Münchner Löwe | Mai 4, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Conference Semifinali im Osten stehen fest mit zwei ganz klaren Favoriten.
(1) Cleveland Cavaliers – (4) Indiana Pacers
Alles spricht für die Cavaliers: die weit bessere Saisonbilanz, der sehr überzeugende Durchmarsch in der 1. Runde gegen die Miami Heat mit der insgesamt größten Differenz bisher in einer Serie überhaupt (+122 in 4 Spielen). Der breitere Kader (Ty Jerome von der Bank) und der beste beste Mann (Donovan Mitchell). Muss überhaupt gespielt werden? Dämliche Frage, ich weiß, und die Pacers haben durchaus ihre Möglichkeiten, den Cavaliers wehzutun. Ihr enormes Tempo, eine sehr ausgeglichene Starting 5 und mit Tyrese Haliburton einen der besten Spielmacher der Liga, in Glanzform sogar der beste. In der Saison lautet die Bilanz immmerhin 3:1 für die Pacers.
Auf die es ankommt
Bei den Cavs ist das unzweifelhaft Donovan Mitchell, der beste der sehr guten Spieler, der gerade in den Play-offs noch mal etwas zuzuseten hat. In der Verteidigung scheint Evan Mobley eine Bank, gerade zum besten Verteidiger der Liga gewählt.
Die Pacers setzen auf auf Tyrese Haliburton, assistiert von Pascal Siakam, der sich allerdings gehörig steigern muss. In der Verteidigung ist Miles Turner eine Bank, der beste Schussblocker der Liga hinter Ausnahmetalent Victor Wembanyama
X-Faktoren
Beide Teams haben einen breiten Kader, und die Trainer sind auch bereit, vielen Spielern Einsatzzeiten zu gewähren. Ty Jerome von den Cavs hat sich in der 1. Runde den inoffiziellen Titel als bester Einwechselspieler verdient. Bei den Pacers bin ich auf TJ McConnell gespannt.
🧠 Cavs: In allen relevanten Statistiken ist Cleveland besser. Das Dreigestirn Mitchell, Garland (wenn er enn fit ist) und Mobley dürfte den Ausschlag geben. Wenn nicht, hilft die Super Bank
❤️ Cavs: Ich hab sie einfach liebgewonnen wegen ihrer zum Teil fantastischen Auftritte in der Saison. Dabei habe ich überhaupt nichts gegen die Pacers. Letztliuch aber sehe ich auch nur die Cavs als ebenbürtig mit den Celtics, die ich jetzt nicht so prickelnd finde.
(2) Boston Celtics – (3) New York Knicks
Hier sehe ich die Favoritenrolle zu Gunsten der Celtics fast noch größer als in der Cavs-Pacers-Serie. Obwohl wahrlich nicht in Bestform, haben sie sich in der 1. Runde letztlich klar gegen die Orlando Magic durchgesetzt. Die Knicks ihrerseits benötigten gegen die Detroit Pistons auch viel Glück (und die Refs?) in den jeweiligen Schlussphasen. Mal sehen, wie sie die intensive, kraft- und nervenaufreibende Serie überstanden haben. Das Hauptproblem: Von der Bank gibt es praktisch Null Unterstützung. Und das intensive Spiel ist recht foulgefährdet (Karl-Anthony Towns!).
Auf die es ankommt
Jayson Tatum hat sich diese Saison klar zum besten Spieler der Celtics aufgeschwungen. Er ist derjenige, der in den heiklen Phasen den Ball bekommt und meist etwas sehr Sinnvolles damit anzufangen weiß. Glänzend assistiert wird er von Jaylen Brown und Payton Pritchard, der Super Dreierschütze von der Bank kommend.
Bei den Knicks dreht sich alles um Jalen Brunson, Matchwinner in Spiel 6 gegen die Pistons und insgesamt wieder in überragender Play-off-Form. Ihn müssen die Celtics stoppen, sonst könnte es bitter werden. Towns, OJ Amunoby und Mikal Bridges müssen mehr (Schuss)-Verwantwortung übernehmen. Wenn sie treffen, ist einiges drin.
X-Faktoren
Bei den Celtics wird viel davon abhängen, wie die Dreier fallen. Das war die riesige Stärke in der Saison, doch gegen die Magic waren die Zahlen ehe ernüchternd, sowohl was Anzahl als auch Trefferquote betrifft. Doch wehe, Pritchard, Tatum und Co. treffen …
Die Knicks brauchen die Bank, denn die Starting Five wird ihre Pause brauchen. Vielleicht Mitchell Robinson wenigstens in der Defensive
🧠 Celtics: ch sehe nicht, wie die Knicks das schaffen wollen. Höchstens wenn die Wurfquoten der Celtics im Keller sind, sehe ich eine kleine Chance. Es wird auch eine Kraftfrage, gerade bei Brunson und Amunoby.
❤️ Knicks: Dabei würde ich ihnen den Einzug in die nächste Runde wünschen. Die intensive Serie gegen die Pistons war genau was für den Basketball-Fan. Die Celtics sind mir fast zu klinisch mit ihrer Dreierschießerei, und sie haben ja letztes Jahr schon gewonnen.
Ansetzungen der Serien (MESZ soweit bestätigt und ohne Gewähr)
Cavs – Pacers
Mo., 00:00 (Cleveland)
Mi., 01:00 (Cleveland)
Sa., 01:30: (Indiana
Mo., 02:00: (Indiana)
Celtics – Knicks
Di., 01:00: (Boston)
Do., 01:00 (Boston)
Die nächsten beiden Spiele sind in der Nacht zu Samstag und Sonntagabend/in der Nacht zu Montag (13/05) in New York.
von Münchner Löwe | Mai 4, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
(4) DENVER NUGGETS – (5) Los Angeles Clippers 120:101 (Endstand: 4:3)
Die Wende zu ihren Gunsten leiteten die Nuggets ausgerechnet da ain, als ihr Superstar Nikola Jokic auf der Bank saß, ansonsten eine für sie desaströse Zeit. Zu Beginn des 2. Viertels schafften sie den Tornaround und verwandelten einen 5-Punkte-Rückstand in einen Vorsprung. Als dann Jokic zurückkam, hatte er auch seine Wurfschwäche überwunden und versenkte sofort einen Dreier. Danach gab es kein Halten mehr, und die bis dato ausgeglichene Partie mutierte zum Blow out. : Punkt für Punkt zogen die Nuggets davon. Zur Pause führten sie mit 11, nach dem 3. Viertel gar mit 27 Punkten. Der Rest war Schaulaufen respektive Kräftesparen.
Bester Mann
Die Starting Five: Alle 5 Spieler hatten 15+ Punkte auf dem Konto. Hervorheben würde ich Christian Braun, der seine mit Abstand beste Partie der Serie abieferte und gerade im 1. Viertel die Nuggets im Spiel und den Rückstand mit 9 Punkten in Grenzen hielt.
Stark in der Niederlage
Am ehesten noch Kawhi Leonard, der sich lange Zeit als einziger gegen die Niederlage stemmte. Der Rest ging hoffnungslos unter.
Ausblick der Sieger
Die Nuggets bekommen es mit dem Liga-Primus Oklahoma City Thunder zu tun. Offen gestanden fehlt mir die Fantasie, wie sie 4 Spiele gegen sie gewinnen können. Andererseits: Jokic, Murray und Co haben die Play-off- und Titelerfahrung, die OKC noch abgeht. Und wenn der Serbe so richtig abgeht …
Und die Verlierer
Die Clippers haben eine weit bessere Saison gespielt, als viele Experten und auch ich ihnen zugetraut habe. Blutauffrischung tut dem alten Team Leonard 33, Harden 35, Powell 31) dennoch Not, allerdings haben sie wenige Draft Picks in den nächsten Jahren. Es könnten schwierige Jahre werden.
Ansetzungen
Leider gibt es Sonntagabend unserer Zeit keine Partie. So viel zum Thema, dass die NBA sich um den europäischen Markt kümmern will.
Mo., 00:00: Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers 0:0
Mo., 02:30: Houston Rockets – GS Warriors (3:3)
Di., 01:00: Boston Celtics – New York Knicks (0:0)
Di., 03:30: Oklahomo City Thunder – Denver Nuggets (3:3)
In eigener Sache: Ich fahre für gut eine Woche an den Bodensee. Dort habe ich zwar WLan, aber hoffentlich auch schönes Wetter, also nicht so viel Zeit für diesen Blog. Zuvor werde ich heute aber noch eine Vorschau der Conference Halbfinals im Osten wagen.
von Münchner Löwe | Mai 3, 2025 | Allgemein
Blick über den Teich, NBA
(7) Golden State Warriors – (2) Houston Rockets 107:115 (3:3)
Mit einer reifen Leistung erzwangen die jungen Rockets ein 7. Spiel und den Showdown Sonntagnacht in Houston. Fast die gesamte Partie lagen sie in Führung, die Warriors blieben zwar lange in Reichweite, aber ein verheerendes viertes Viertel (nur 1 von 13 Dreiern) besiegelte die Niederlage.
Draymond Green setzte früh ein Zeichen mit dem für ihn obligatorischen technischen (flagarant) Fouzl, als er einen Gegenspieler im wahrscten Sinne an der Gurgel packte. Doch sen Team erhörte den Weckruf nicht. Sie produzierten wie auch die Rockets mehrere Ballverluste, schön anzuschauen war das nicht immer, zumal die Warriors in eigener Halle schon in den ersten 12 Minuten kalt blieben (3/10).
Das sollte sich zunächst nicht wesentlich bessern. Die Partie blieb fahrig, die Rockets versäumten es sich entscheidend abzusetzen. Steph Curry hatte zwar starke Szenen, aber von den anderen kam zu wenig. Im 3. Viertel taute dann Play-off Jiommy Butler auf, er und Curry hielten mit je 10 Punkten die Führung der Rockets in Grenzen.
Die Entscheidung fiel Mitte des vierten Viertels. Binnen gut 4 Minuten machen die Warriors mit einem 15:0-Lauf alles klar. Sie selbst trafen, wie sie wollten, die Warriors nicht mal gute Bekannte. Der Rest war Schaulaufen, während das Publikum schon vor der Schlusssirene in Scharen geradezu fluchtartig die Halle verließ.
Bester Mann
Fred van Vleet: Erneut mit starken Stats (29, 8, 8). Vor allem aber gibt der Routinier, der mit den Raptors 2019 den Titel holte, der jungen Truppe halt.
Stark in der Niederlage
Steph Curry und Jmmy Butler mit 29 und 27 Punkten durchaus in ihrem Rahmen, wenngleich nicht außergewöhnlich. Auch sie gingen im Schlussabschnitt unter.
X-Faktor
Steph Adams: Der Neuseeländische Center glänzte vor allem in der Verteidigung, wo er es Butler und auch Curry sehr schwer machte mit seiner Körpergröße, die ihm 3 Blocks ermöglichten. Ein Freiwufspezialist wird er nicht mehr, weshalb ihn die Warriors gleich zu 10 Veruchen an die Linie schickten. Immerhin 6 verwandelte er, für ihn ein überdurchschnittlicher Wert.
Ausblick
Spiel 7, da kann alles passieren, und ich wage keinen Tipp. Allerdings brauchen die Warriors unbedingt eine bessere Quote als zuletzt und neben Curry und Butler noch einen verlässlichen Punktesammler. So könnte es auf Brandin Podziemski ankommen.
Die jungen Rockets müssen ihre Nerven zusammenhalten, was in den beiden vergangenen Spielen sehr gut gelang. Sie haben klare Größenvorteile, die sie ausspielen müssen.
Ansetzungen
So., 01:30: Denver Nuggets – Los Angeles Clippers (3:3)
Mo., 00:00: Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers (0:0)
Mo., 02:30: Houston Rockets – Golden State Warriors (3:3)
von Münchner Löwe | Mai 2, 2025 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Zumindest ein Spiel 7 wird es in der 1. Play-off-Runde geben, das die LA Clippers mit einem Sieg gegen die Denver Nuggets eerzwangen. Mit viel Pech, aber auch Unvermögen sind die Detroit Pistons an den New York Knicks gescheitert.
EASTERN CONFERENCE
(6) Detroit Pistons – (6) NEW YORK KNICKS 113:116 (Endstand: 2:4)
Was für eine dramatische Serie, was für unglaublich aufregende Spiele. Die 6. Partie der beiden in Detroit war das Sahnehäubchen, obwohl jeder neutrale Basketball-Fan gerne noch einen Nachschlag gehabt hätte in Form eines Deciders im Madison Suare Garden.
Dabei lief erst mal alles für die Knicks, die im ersten Viertel trafen, wie sie wollten. Doch auch wegen der Einwechslung von Malik Beasley und Dennis Schröder kamen die Pistons Punkt für Punkt heran. Beasley brachte die Gastgeber gar mit seinem sechsten verwandelten Dreier per Buzzerbeater vor der Pause in Führung.
Die hielt im 3. Viertel nicht lange, in der die Knicks abermals davon zogen. Der Vorsprung betrug zu Beginn des 4. Viertels 11 Punkte.
Das Publikum verstummte schon etwas verzweifelt, da starteten die Pistons die nächste Aufholjagd und glichen dank eines 11:0-Runs innerhalb von knapp 3 Minuten erneut aus. Jetzt tobte die Halle, und die Pistons sahen schon wie der Sieger aus. als sie 50 Sekunden vor Schluss mit 2 Punkten in Führung lagen. Doch erst glich Mikal Bridges nach Offensiv-Rebound und Dunk aus, dann versenkte der überragende Jalen Brunson einen Dreier 5 Sekunden vor Schluss. Eine letzte Chance, doch der in der 2. Halbzeit nicht mehr so auffällige Beasley ließ einen Pass durch die Hände gleiten. Spiel vorbei, Serie vorbei.
Eine Serie, die zum Klassiker werden könnte, so umkämpft war sie, gerade die Partien in Detroit. Alle 3 für die Knicks, die insgesamt 6 Punkte mehr holten als der Gegner.
Bester Mann
Jalen Brunson: Es gab ja Zweifel, weil er im Spiel zuvor erneut umgeknickt war. Dier Guard ließ sich nichts anmerken, erzielte 40 Punkte, darunter den großartigen Dreier zum Sieg.
Stark in der Niederlage:
Malik Beasley: Seine 6 Dreier in der 1. Halbzeit hielten die Pistons überhaupt im Spiel. Am Ende hatte er ein Plusminus von +17, der beste Wert aller Spieler auf dem Parkett.
🇩🇪 👓
Mit seinen 7 Punkten und 5 Assists hatte Dennis Schröder großen Anteil an der Aufholjagd im ersten Durchgang. Vor allem aber glänzte der Nationalmannschaftskapitän in der Defense, wo der dem überragenden Brunson das Leben sehr schwer machte, sonst hätte dieser wohl 50+ Punkte erzielt.
x-Faktor
Die Rebounds. 43:36 lautete das Verhältnis für die Knicks. Vor allem in der Schlussphase hatten sie ganz wichtige Offensivrebounds, die letztlich die partie entschieden.
Ausblick der Sieger
Die Knicks bekommen es ab Sonntag mit den Boston Celtics zu tun, und der Titelverteidiger ist auch klarer Favorit. Chancenlos sehe ich die New Yorker nicht. Das Hauptproblem ist (neben der Stärke der Celtics) vor allem die praktisch nicht vorhandene Unterstützung der Starting Five von der Bank. Es wird also die Frage sein, wie die Kräfte halten und ob gerade ein Karl-Anthony Towns nicht in Foulprobleme kommt.
Und die Verlierer
Den Detroit Pistons gehört die Zukunft. Das Team ist jung, und die meisten Spieler haben ihren Zenit noch (längst) nicht erreicht. Schon nächstes Jahr erwarte ich die Pistons mindestens in der 2. Runde, und dann wird auch endlich der erste Post-Season-Heimsieg seit 2008 fällig sein. Schön fände ich es, wenn Dennis Schröder als einer der Erfahrenen in Detroit bleiben würde (und endlich mal in einem NBA.Team seßhaft würde). Das entscheidet sich in den nächsten Monaten, für mich spricht nach den insgesamt starken Leistungen auch in den Play-offs aus beiderlei Sicht wenig dagegen, dass der Nationalmannschaftskapitän verlängert. Am Ende wird es eine finanzielle Frage.
WESTERN CONFERENCE
(5) Los Angeles Clippers – (4) Denver Nuggets 111:105 (3:3)
Nicht ganz so spannend ging es in der 2. Partie des Tages zu. Nach ausgeglichener erster Halbzeit setzten sich die Clippers im 3. Viertel entscheidend ab und erarbeiteten sich eine zweistellige Führung und sogar mehr. Diese hielt bis weit in den Schlussabschnitt, ehe die Nuggets (wohl echer aus Clippers-Schwäche) eine Art Aufholjagd starteten. Doch wirklich gefährdet schie mir der Clippers-Sieg zu keinem Zeitpunkt.
Bester Mann
Die Starting Five (außer Kris Dunn, der dort eigentlich nichts zu suchen hat)). James Harden, Kawhi Leonard und Norman Powell hatten alle 20+ Punkte, Ivica Zubac verteidigte insgesamt glänzend gegen Nikola Jokic (ausschalten konnte er den besten Basketballer der Welt natürlich nicht).
Stark in der Niederlage
Nikola Jokic: Der Serbe wehrte sich nach Kräften, aber er legte diesmal nicht die Monsterzahlen auf, die man von ihm gewohnt ist (wegen Zubac!).
Ausblick
In der Nacht zu Sonntag also der Showdown in Denver, also in 1600 Metern Höhe. Ob das noch ein Faktor ist, weiß ich nicht. Für Denver spricht natürlich trotzdem der Heimvorteil, für die Clippers vielleicht die Tatsache, dass sie etwas gleichwertiger besetzt sind.
Ansetzungen
Sa., 03:00: Golden State Warriors – Houston Rockets (3:2)
Ein eventuell notwendiges Spiel 7 fände am Sonntag (Ortszeit) in Houston statt.
So., 01:30: Denver Nuggets – Los Angeles Clippers (3:3)
Neueste Kommentare