Was so übrig bleibt zwischen den Jahren

Von wegen stille Zeit. Mittlerweile gibt es auch zwischen den Jahren Sport satt. Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als die Vierschanzentournee praktisch das einzige nennenswerte Ereignis war, als der US Sport hierzulande noch nicht cdiese tragende Rolle spielte. Na dann.

Heimsieg bei der Tournee?

Am heutigen Freitag beginnt die Vierschanzentournee mit dem Springen in Oberstdorf. Und die Zeichen stehen wirklich gut, dass die Deutschen nach 22 Jahren und dem Grand Slam von Sven Hannawald wieder einen Gesamtsieger stellen könnten. Der Vorteil, ist, dass nicht ein einziger die Last des Gewinnens trägt, sondern der DSV gleich mehrere ganz heiße Eisen im Feuer hat. Die Qualifikation leif schon mal glänzend mit den Plätzen 1, 2 und 4. Spielverderber könnte Stefan Kraft aus dem Land des Co-Gastgebers Österreich werden. Und natürlich die üblichen Verdächtigen Kobayahi sowie die Norweger und Slowenen. Dagegen sehe ich bei den Polen eher Formkrise denn Sieganwärter, but who knows.

Mikaela in der eigenen Liga

Mittlerweile traditionell werden zwischen den Jahren bei den Alpinen Rennen ausgetragen, zwei Speedrennen für die Männer in Bormio, zwei technische Wettbewerbe in Österreich für die Frauen, diesmal Lienz. Mikaela Shiffrin setzte mal wieder Maßstäbe. Im Riesenslalom siegte sie nach fulminantem 1. Durchgang, obwohl im 2. Lauf eigentlich gar nichts mehr ging für die Spitzenfahrerinnen. Und heute im Slalom demontierte sie die Konkurrenz mit mehr als 2.3 Sekunden Vorsprung. Erfolg Nummer 93 and counting.Lena Dürr war Best of the Rest und fuhr zum dritten Mal in dieser Saison aufs Stockerl.

Fast so dominant wie Shiffrin zeigte sich Marc Odermatt in Bormio. In der Abfahrt am Donnerstag musste er sich als Zweiter mit gerade 9 Hunderstelsekunden nur dem Franzosen Cyprien Sarrazin beugen, der seinen 1. Weltcupsieg feierte. Endlich hat er mal seinen famosen Trainingsleistungen auch im Wettbewerb gezeigt. Heute kionnte niemand Odermatt das Wasser reichen. Er siegte im Super-G mit 0,98 Sekunden Vorsprung auf den österreichischen Überraschungsmann Raphael Hauser. Ein Trost für Austria, nachdem sich Marco Schwarz, wohl einziger Konkurrent für Odermatt im Kampf um die Gesamtwertung, in der Abfahrt einen Kreuzbandriss zuzog und die Saison beenden musste.

Ach, Arsenal

Beginnt Arsenal wieder zu schwächeln oder ist das 0:2 gestern Abend zu Hause gegen West Ham nur ein Patzer? Profiteur ist jedenfalls der FC Liverpool, der jetzt allein die Tabellenführung innehat. Die Umbruch scheint vollzogen, auch wenn es spielerisch bestiummt noch Luft nach oben gibt. Ein Lebenszeichen gab Manchester United von sich, das nach 0:2 das Überraschungsteam Aston Villa noch mit 3:2 bezwang. Gnadenfrist vor Teammanager ten Haag.

Blick über den Teich: Ungebremste Rekordjagd

In der NBA verloren die Detroit Pistons auch das Spiel Nummer 28 hintereinander. Noch eine Niederlage. Verlieren sie auch am Samstag gegen die Raptors, haben sie eine in der NBA einmalige Niederlagenserie alleine inne. Ein zweifelhafter Rekord. Pro7Maxx ist übrigens live dabei, wahrscheinlich eher wegen Weltmeister Dennis Schröder von den Raptors.

Derweil wird es für die Warriors im Westen immer finsterer. Sie verloren zu Hause gegen die Miami Heat. Jetzt haben sie eine negative Bilanz, und es schaut auch ziemlich grauslig aus, was sie da teilweise so aufs Parkett stümpern. Die Abhängigkeit von einem starken Curry, diesmal nur 13 Punkte und 2 von 8 Dreiern, ist frappierend. Und Draymond Green wird schmerzhaft vermisst (ich persönlich vermisse ihn allerdings gar nicht).

In den Conferences führen weiter die Celtics im Osten und die Timberwolves im Westen. Doch alles ist noch ziemlich eng beisammen.

Flacco wieder über 300 Yards

Mit einem 37:20 über die NY Jets haben die Cleveland Browns in der NFL das Play-off-Ticket gelöst, als bestes Wildcard-Team. Joe Flacco warf zum 4. Mal über 300 Yards. Allein in der 1. Hälfte schaffte er über 250 Yards, obwohl der beste Ballfänger Amari Cooper gar nicht dabei war. Nicht schlecht für einen 38-jährigen Notnagel.

Deutschland – England 0:4

Viermal gab es in der 3. Runde der Darts-WM das Duell Deutschland – England, viermal setzte sich der britische Vertreter durch. Ärgern durften sich vor allem Martin Schindler und Ricardo Pietreczko, die jeweils nach 3:1 Sätzen und guter Gewinnchancen noch mit 3:4 verloren.

Was steht zum Jahreswechsel an?

Um es kurz zu sagen:

– Darts-WM praktisch durchgehend vom Achtelfinale heute bis zum Finale am 3. Januar.

– Vierschanzentournee von heute bis 6. Januar in Bischofshofen

– Tour de Ski

– NFL mit dem 17. und vorletzten Spieltag. Samstagnacht  Cowboys gegen Lions. Volles Programm am Sonntag und das letzte MNF der Saison zwischen den Vikings und Packers.

NBA/NHL satt und jeden Tag.

Premier League am ganzen Wochenende. Die deutschen Ligen im Basketball und Eishockey

Nicht zuletzt Tennis mit dem United Cup und dem Comeback von Angie Kerber nach der Geburt ihrer Tochter. Sie vertrittt zusammen mit Sascha Zverev die deutschen Farben. Und nächste Woche fangen auch verschiedene Turniere Down under an.

Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

 

 

Ein Albtraum für Brock

Blick über den Teich, NFL und NBA

Wie jedes Mal, wenn der Heilige Abend auf einen Sonntag fällt, gibt es zu Weihnachten ein volles Sportprogramm. Der 25. Dezember gilt ja in der NBA ja als der „richtige“ Saisonstart mit ausgewählten Christmas-Partien, die landesweit übertragen werden. Noch wichtiger waren aber die NFL-Spiele am drittletzten Spieltag der regulären Saison.

NFL

Am Schluss des 16. Spieltags stand noch der verneintliche Höhepunkt auf dem Programm, als im Monday Night Football die 49er die Ravens empfingen, also die beiden Führenden der NFC und AFC. Viele sind der Meinung, dass diese Partie auch die Begegnung im Suzper Bowl sein wird. Zumindest für 49ers-Quarterback Brock Purdy war sie  unvergesslich. Gleich vier Interceptions warf er bei keinem Touchdown und musste sogar das Feld räumen im 4. Quarter. Die Ravens bedankten sich und gewannen letztlich souverän mit 33:19. Aufgrund den vielen Turnover ist die Partie allerdings nicht wirklich aussagekräftig, sollte es tatsächlich zum Super Bowl dieser beiden Teams kommen. Ansonsten gab es den üblichen Strauß an Überraschungen. Viele Partien wurden tatsächlich erst im letzten Drive gewonnen oder verloren.

AFC

East

Die Dolphins haben mit dem knappen Sieg gegen die Cowboys den Play-off-Platz klargemacht und stehen auch vorm Divisionssieg. Es kommt aber noch zum Duell mit dem direkten Verfolger Buffalo Bills. Jets und Pats sind aus dem Rennen.

North

Die Ravens untermauerten ihren Anspruch auf den Divisionssieg und auch die Anwartschaft auf Platz 1 in der Conference, der Heimrecht in der ersten Play-off-Runde bedeutet. Die Browns haben mit dem klaren Sieg bei den Texans beste Chancen auf einen Wild-Car-Platz. Herausragend war das Duo Joe Flacco und Amari Cooper. Flacco warf für 368 Yards, Cooper fing 265 Yards (persönliche NFL-Bestleistung) und erzielte dabei zwei Touchdowns. Im direkten Duell siegten die Steelers gegen die Bengals. Beide haben noch Chancen auf die Play-offs, die der Bengals sind allerdings sehr schlecht, weil sie bei eventuellen Tiebreakern fast immer das Nachsehen haben und außerdem die Chiefs und die Browns noch vor der Brust haben.

South

Mit den Jaguars, Colts und den Texans sind drei Teams mit 8:7 Siegen gleichauf vorn. Die Jags haben dabei beide Partien gegen die Colts gewonnen und haben  die Panthers und Titans das vermeintlich einfachste Restprogramm. Allerdings war das 12:30 bei den Bucs ziemlich desaströs.

West

Die Chiefs verloren zu Hause gegen die Raiders und haben den Divisionssieg immer noch nicht in der Tasche. Patrick Mahomes kommt einfach nicht richtig in die Gänge und spielt seine schlechteste NFL-Saison. Und weiter ist das Balldropping der Receiver ein Problem. Es wird wahrscheinlich trotzdem zum Divisionssieg reichen, aber dann muss eine Steigerung her schon in der 1. Runde, wo ebentuell die Bills warten.

Wild Card

Beste Chancen haben die Browns: Mit 10:5 Siegen dürften sie den Nr. 5 Seed erreichen und damit in der 1. Runde beim schlechtesten Divisionssieger, also wahrscheinlich den der South antreten. Die Bills haben offenbar gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen und haben mit 9:6 Siegen ein Spiel Vorsprung auf einen Nicht-Play-off-Platz. Ein Erfolg also, und es müsste sich ausgehen. Dahinter spielen 4 Mannschaften mit 8:7 Siegen den wahrscheinlich letzten Wild-Card-Platz aus, die Steelers und Bengals, sowie die Colts/Jaguars/Texans. Dahinter haben die Broncos und Raiders nur noch theoretische Chancen.

NFC

East

Die Eagles führen mit einem Sieg vor den Cowboys. Und die Partien gegen die Cardinals und bei den Giants sind nicht gerade furchteinflößend. Für sie geht es aber noch um den Conference Sieg im Fernduell mit den Lions und 49ers.

North

Die Lions stehen nach dem Sieg bei den Vikings als Divisionssieger fest.

South

Die Bucs haben einen ganz wichtigen Sieg gegen die  Jaguars gelandet und führen die Division mit einem Sieg vor den Falcons und Saints, die am letzten Spieltag noch aufeinandertreffen.

West

Die 49ers standen schon als Divisionssieger fest. Rams und Seahawks sind noch voll im Wildcard-Rennen

Wild Card

Die Cowboys dürften Platz 5 erreichen und damit den vermeintlich leichtesten Divisionssieger (South) erwischen. Allerdings ist das zurzeit nicht gerade beeindruckend, was die Texaner leisten. Rams und Seahawks haben zurzeit mit 8:7 Siegen knapp die Nase vor einem Quartett mit 7:8 (Vikings, Packers, Saints und Falcons). Viel Grund zum Spekulatius, aber gerade die Rams gefallen mir zurzeit ausgesprochen gut.

NBA

Die beste Einzelleistung der Weihnachtsspiele zeigte Luca Doncic, der seine Mavericks mit 50 Punkten, darunter sein 10000. in der NBA, zum Sieg bei den Suns führte. Nicht wirklich zu erwarten war der Erfolg der Knicks gegen die Bucks, nachdem sie zwei Tage zuvor im Garden gegen denselben Gegner noch ziemlich chancenlos waren. Und die Celtics untermauerten mit ihrem Sieg bei den Lakers, dass sie zurzeit das beste Team der Liga sind – und zwar nicht nur wegen der Bilanz, sondern auch wegen ihrer spielerischen Klasse und Ausgeglichenheit.

Knapp 30 Partien haben die Teams jetzt hinter sich, aber immer noch ist es natürlich viel zu knapp für Prognosen. Ich rekapituliere abe die Tends, die mir auffallen.

Eastern Conference

Die Gropen Drei, wie ich sie nenne, haben auch in den vergangenen 10 Spielen überzeugt. Celtics, 76ers und Bucks haben jeweils eine Bilanz von 8:2. Den Magic fehl zu diesem Trio noch ein Stückerl, haben zweimal gegen die Celtics und einmal bei den Bucks verloren. Aber sie gewinnen regelmäßig die Partien gegen nich absolute Spitzenteams. Gut in Form kommen immer mehr die Heat, die am Montag beim Sieg über die 76ers überzeugten.

Hinten kann ein Trio bereits für die kommende Saison planen, denn Hornets, Wizards und Pistons haben mit den Play-offs nix zu tun. Die Pistons stehen jetzt bei 26 Niederlagen in Folge, Rekord eingestellt innerhalb einer Saison.

Western Conference

Die Timberwolves lassen sich nicht beirren und haben weiter die beste Bilanz und mit 8:2 auch die beste der vergangenen 10 Spiele gleichauf mit den Nuggets und Clippers. Auch die Thunder sind sehr stark, während „meine“ Kings doch immer wieder ziemliche Patzer einstreuen und nicht ganz so stark wirken wie in der vergangenen Saison, abewr noch viel besser dastehen als in den traurigen Jahren zuvor. Dahinter ein enges Feld mit weiter struggelnden Lakers, Warriors, die allerdings bishewr das schwerste Programm hatten)  und vor allem Suns. Und die Grizzlies starteten mit der Rückkehr des wegen Waffenmissbrauchs 25 Spiele gesperrten Ja Morant ihre Aufholjagd zu den Play-off-Plätzen und landeten drei Siege, wobei Morant gleich ein echter Siegfaktor war.

Somit würde ich auch hier zurzeit nur ein Trio gänzlich für die Play-offs abschreiben: die Jazz, die Blazers und die Spurs. Zu deren zum absoluten Superstar gehyprten Victor Wembanyama werde ich in dieser Woche noch was schreiben zu seinem ersten 30er-Pack in der NBA.

Drei Spieltage noch – und viel Spannung

Blick über den Teich, NFL und NBA

NFL

Eines vorweg:

Football satt  an Weihnachten mit drei Spielen am Samstag, vollem Programm an Heilig Abend und auch MNF.

Drei Spieltage sind es noch in der NFL, und noch ist das sogenannte Play-off-Picture reichlich diffus Fix qualifiziert sind in der AFC nur die Ravens, in der NFC die 49ers, die Eagles und Cowboys. Und die 49ers sind der einzig bisher feststehende Divisionssieger und Favorit in der Conference und ein. Ich splitte mal auf

AFC

East

Die Dolphins führen immer noch mit zwei Spielen vor den Bills. Nur diese beiden Teams haben noch Play-off-Chancen. Beide haben ein schwieriges Programm, und am letzten Spieltag spielen sie noch gegeneinander. Zu was die Bills in der Lage sind, haben sie beim beeindruckenden Sieg über die Cowboys gezeigt.

North

Die Ravens haben den besten Record der Conference und einen Play-off-Platz sicher. Der Divisionssieg müsste ebenfalls sicher sein. Alle anderen Teams haben gute (Browns) intakte (Bengals) und brauchbare (Steelers) Chancen auf einen Wildcard-Platz. Alle haben es selbst in der Hand, übrigens alle nicht mit ihrem Stamm-Quarterback.

South

Drei Teams gleichauf mit 8:6 Siegen. Ich erspare mir jetzt Rechnereien, Abwägung der Restprogramme.Abgeschlagen sind nur die Titans. Auch hier gibt es wie in allen Divisionen nochn zahlreiche interne Duelle.

West

So wie es aussieht, werden die Chiefs den Divisionssieg einsammeln. Wirklich überzeugend finde ich sie nicht. Absurd  sind die unglaublich vielen fallengelassenne Bälle der Ballfänger. Wenn sie das abstellen, würde ich sie in den Play-offs gute Chancen geben. Aber im Super Bowl sehe ich sie eher nicht. Die Broncos (7:7) werden schon alle drei Spiele gewinnen müssen für die Wild Card. Aber sie haben eh schon viel mehr auf dem Konto als erwartet. Headcoach Sean Payton hat großartige Arbeit in Denver geleistet.

Wild Card

Ich denke, man wird mindestens 10:7 Siege brauchen. Höchstwahrscheinlich werden an der kritischen Grenze zwei oder mehr Teams sein, dann würden die Tiebreaker entscheiden, was mir jetzt immer noch zu kompliziert und theoretisch  ist.

NFC

Die Cowboys, vergangene Woche noch überlegener Sieger über die Eagles, haben bei den Bills eine herbe Abfuhr erfahren. Das Rennen um den Conferencesieg bleibt offen mit Vorteilen für die 49ers. Die einzelnen Divisionen

East

Cowboy und Eagles gleichauf vorn. Kämpfen also untereinander um den Divisionssieg und den Heimvorteil in der Wildcard-Runde und vielleicht bei schwächelnden 49ers (wer weiß das schon in der NFL?) um den Conference-Sieg. Eagles mit Formdelle, Cowboys mit heftigem Programm. Tendenz eher Eagles.

North

Die Lions stehen mit 3 Siegen Vorsprung auf die Vikings praktisch als Divisionssieger fest. Sehr stark in der Offensive mit einem sehr überzeugendem Sieg gegen die Broncos. Diesmal hielt auch die Defense. Meine Wundertüte für die Play-offs. Aus in der 1. Runde genauso möglich wie Conference-Sieg naja).

South

Das Schneckenrennen geht weiter. Den Falcon ist das Kunststück gelungen, gegen die Panthers zu verlieren. Letztlich ist es fast egal, wer den Divisionstitel holt. Der Sieger wird der schlechteste Divisionssieger sein und auf den besten Zweiten also Cowboys oder Eagles treffen.Viel Spaß dann dabei.Wild Card

 

West

Die 49ers stehen als Divisionssieger fest. Die Seahawks sind durch den Sieg vs die Eagles noch im Wildcard-Rennen.

Hier reichen wohl schon 9:8 Siege. Wobei der Divisionssieger Süd am Ende durchaus auch eine negative Bilanz haben kann. Außer im Osten hat kein derzeitiger Zweiter einen positiven Rekord. Insgesamt dürfte die 1. Wildcard-Runde ziemlich einseitig werden, außer vielleicht in Detroit

NBA

Nach seiner Sperre wg häuslicher Gewalt ist Ja Morant wieder dabei und verhalf seinen Grizzlies mit 34 Punkten zu einem Erfolg über die Pelicans. Das Team aus Memphis brauch allerdings eine veritable Siegesserie, um noch zumindest das Play-In zu erreichen.Die Teams haben jetzt 25+ Spiele hinter sich.

Western Conference

Die Timberwolves sind weiter das Maaß aller Dinge und haben immerhin schon 3 Spiele vor den Thunder. Edwards, Towns und Aufräufmer Gobert sind schon ein Pfund. Ihre Division scheint mir mit den Thun der und den Nuggets die stärkste. Ich sehe alle 3 Teams mindestens in den Play-Ins, wahrscheinlich sogar direkt in  den Play-offs.

Die Pacific Division führen die Kings an mit den brillanten De’Andre Fox und Domantas Sabonis und vioelen anderen großartigen Spielern. ERstaunlich, dass die nmhaften Lakers, Suns und Warriors nicht wirklich in die Gänge kommen. Doch dieser Schalter kann jederzeit umgelegt werden. Die Clippers sind ja mit der Verpflichtung von James Harden zuiemlich all in gegangen. Das schient sich zumindest jetzt gerade auszuzahlen.

Eigentlich sind nur 4 TEams abgeschlagen. Wie gesagt, die Grizzlies könnten noch eine nAufholjagdn starten. Spurs, Jazz und TrailBlazers sehe ich chancenlos.

Eastern Conference

Insgesamt ist die Spitze lange nicht so breitgefächrert wie der Westen. Teams wie die Buck, Celtics und 76ers können eigentlich jetzt schon für die Play-offs planen. Und dies; es kann also noch sehr viel passieren. Diese 3 werden auch den Conference-Sieg ausspielen, da sehe ich keinen ernsthaften Konkurrenten, der eingreifen könnte. Allerdings ist die Saison immer noch im 1. Drittel.

Sehr gut schlagen sich weiter die Magic, haben aber beim Doppelheader bei den Celtics und 2 ziemlich klaren Niederlagen die Grenzen aufgezeigt bekommen.

Ein Kapitel für sich sind die Pistons, die jetzt sagenhafte 24 Spiele hintereinander verloren haben. Dabei sind sie mit 2:1 Siegen in die Saison gestartet . Der „Rekord liegt innerhalb einer Saison be 26 (76ers und Cavaliers) und saisonübergreifend gar bei 28 (76ers). Das anstehende Programmder Pistons: vs Jazz, @Nets, vs Nets, @Celtics, vs Raptors

 

 

 

 

 

Das war die Woche, die war

Schifoan!

Nach Wochen des Wetterunsbills bescherte uns Petrus Traumtage bei den alpinen Skifahrern in Gröden/Alta Badia (Männer) und Val d’Isere (Frauen). Da lebt der Wolferl Ambros wieder auf.

Die beeindruckendste Fahrt des Wochenendes legte Dominik Paris bei der Original-Abfahrt am Samstag in Gröden hin, der mit einem wahren Parforceritt den italienischen Heimnsieg perfekt machte. Die Österreicher reüssierten bei den Speedrennen nur im Super-G, als Vincent Kriechmayr und Daniel Hemetsberger einen Doppelerfolg landeten. Im Riesenslalom in Alta Badia war das Skigenie Marco Odermatt zweimal nicht zu schlagen. Er ist der heißeste Kandidat für den Gesamtweltcup. Wahrscheinlich nur Marco Schwarz könnte ihm gefährlich werden, der das volle Programm fahren will und regelmäßig unter die Top 5 fährt.

Bei den Frauen in Val d’isere siegten Jasmine Flury in der Abfahrt und Federica Brignone im Super-G. Im Super-G schafften Kira Weidle und Emma Aicher wenigstens deutsche Top-Ten-Plätze.

Bayer und Bayern im Gleichschritt

Nach dem 15. Spieltag zeichnet sich im Titelrennen immer mehr ein Zweikampf zwischen den Levekusenern und Münchnern ab. Beide gewannen ihre Heimspiele gegen Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart mit 3:0. Das mit Spannung erwartete Südderby war quasi nach Kanes frühen Tor nach Konter und Fehler von VfB-Schlussmann Alexander Nübel entschieden. Kane erzielte dann noch sein 20. Saisontor. Die Bayern liegen 4 Punkte zurück, haben aber noch das Nachholspiel zu Hause gegen den 1. FC Union in petto.

Der Dritte RB Leipzig liegt bereits 7 Punkte hinter der Werkself, und der BVB ist eh schon lange aus dem Titelrennen und wird sich in der Liga als derzeit Fünfter um die erneute Champions-League-Quali streiten müssen. Dafür könnte eben diese 5. Platz sogar reichen, wenn die deutschen Clubs im Europapokal die beste Länderbilanz schaffen. Am Tabellenende hat sich erst mal ein Quartett nach unten abgesetzt. Heidenheim und Bochum landeten wichtige Siege gegen die Abstiegskonkurrenz Mainz respektive Union Berlin und haben erst mal einen Respektabstand

In der 2. Liga ist die Vorrunde bereits abgeschlossen.Kiel fürht das Nord-Trio vor St. Pauli und den HSV an. Das Feld ist noch eng beisammen. Abgeschlagen ist allersdings als Letzter der VfL Osnabrück, der den Abstieg kaum noch entrinnen wird.

6 Deutsche überwintern im Europapokal

Auch die Vorrunden der internationalen Wettbewerbe im Fußball sind abgeschlossen. Bayyern, BVB und Leipzig stehen im Achtelfinale der Champions League. Die ganz großen Überraschungen in der Vorrunde blieben aus mit Ausnahme des Desasters von Manchester United, das in ihrer „einfachen“ Gruppe mit Bayern, Kopenhagen und Galatasaray nur Vierter wurde und ganz ausschied. Das 0:1 gegen die Bayyern war schlicht erschüttern und hatte mit United-Fußball nix zu tun. Auch Newcastle und Union (als einziges deutsches Team) sind im Frühjahr gar nicht mehr dabei. Dort kommt es im Achtelfinale zu folgenden Begegnungen

Lazio – Bayern

Eindhoven – BVB

RBL – Real

Port – Arsenal

Neapel – Barca

Kopenhagen – ManCity

PSG – Real Socieadad

Inter – Atlético

In der Europa League hat Bayer ohne Punktverlust als Erster direkt das Achtelfinale erreicht. Der SC Freiburg muss als Zweiter in die Zwischenrunde, wo mit dem RC Lens ein sehr reizvolles Duell wartet. Das Stadion in Lens ist für mich das stimmungsvollste in Frankreich.

Und Eintracht Frankfurt spielt als Zweiter der Conference League gegen Union Saint Gilloise aus Belgien ran, das in der vergangenen vergangenen Saison Union ausschaltete und an Bayer scheiterte. Boniface wird allerdings kein Schrecken der Deutschen mehr sein, weil er jetzt für Bayerdie Tore schießt.

Je oller, je toller

Das trifft auf den 33-Jährigen Pius Paschkew zu, der am Samstag in Engelberg sein erstes Weltcup-Skispringen gewann und tags darauf hinter den Österreichern Stefan Kraft und Jan Hörl Dritter wurde. Die Tournee ab nächster Woche könnte tatsächlich wieder einen Heimerfolg bringen, denn bisher sind alle Springen an deutsche oder österreichische Springer gegangen. Wird schon schiefgehen. Gar nicht dabei ist allerdings Markus Eisenbichler.

Große Überraschung

An mir völlig vorbeigelaufen im Wintersport-Marathon am Wochenende ist Victoria Carl. Die Langlauf-Olympiasiegerin im Teamsprint gewann am Sonntag in Trondheim den Weltcup über 10 km klassisch. Tags zuvor wurde sie im Skiathlon Sechste.

Jubel in Frankreich

Die Handballerinnen haben den WM-Titel durch einen Finalsieg gegen Norwegen geholt: ein prächtiges Signal für das olympische Turnier zu Hause in Frankreich. Die Deutschinnen landeten letztlich auf den 6. Platz. Es ist immer dasselbe. Sie haben tolle Ansätze, aber auch fürchterliche Phasen wie in ihrem Viertelfinale gegen Schweden, als sie die Anfangsphase völlig verschliefen, 0:7 (!) und zur Pause 6:16 zurücklagen. Am Ende unterlagen sie 16:26. Ähnliches passierte am Sonntag im Spiel um Platz 5 gegen Holland: Da stand es zur Pause 7:16. Für Olympia kann sich das Team noch über ein interkontinentales Turnier qualifizieren. Da darf es solche Aussetzer zu Beginn nicht geben.

Alaba, der Pechvogel

Die fast schon euphorische Vorfreude der Österreicher auf die Fußball-EM hat einen  argen Dämpfer erhalten. Eher weniger durch die starken Gruppengegner Frankreich und Holland, sondern durch den Kreuzbandriss von David Alaba, den er sich gestern beimPD-Spiel von Real

Blick über den Teich mit US-Sport folgt morgen gesondert, wenn NFL-Spieltag 14 MNF komplett ist.

 

Das wird die Woche, die wird (einschließlich der Weihnachtsfeiertage)

Letzter Buli-Spieltag des Jahres

Mit dem 16. Spieltag am Dienstag/Mittwoch geht die Bundesliga in die Winterpause. Der BVB trifft dabei auf seine Nemesis der vergangenen Saison, als sie gegen Mainz am letzten Spieltag mit einem Heim-Remis die sicher geglaubte Meisterschaft verspielten. Es gibt jeweils zwei Anstoßzeioten um 18.30 und 20.30 Uhr. Bayer empfängt am Mittwoch Bochum, Bayern muss nach Wolfsburg. Und ein direktes Abstiegsduell findet am Mittwoch in Berlin zwischen Union und Köln statt.

Fußball international

Die Premier League hat einen ihrer Saisonhöhepunkte am Boxing Day (26.Dezember) und spielt davor zwischen Donnerstag und Sonntag (!) einen kompletten Spieltag. Auch in Frankreich, Italien und Spanien rollt in dieser Woche der Ball

Meine persönlichen Höhepunkte dabei:

Sa., 18.30: Liverpool – Arsenal (Sky)

Sa., 20.45: Roma – Napoli (DAZN)

Und nicht zu vergessen die Club-WM. Halbfinale und Finale in der Wüste. WErs braucht …

Dart wird nur langsam Ernst

Bis Samstag stehen die 1. und 2. Runde auf dem Programm. Morgen spielt unter anderem Dragutin Horvat (gegen Mike de Dekker) und Ricardo Petreczko gegen die letzte verbliebene Frau Mikuri Suzuki (Fallon Sherrick ist schon raus). Am Samstag zweite Runde mit Florian Hempel und Michael Schindler und vielen anderen. Dann Weihnachtspause, und in der anstehenden Woche wird es dann wirklich ernst. Schaun mer mal

Und sonst

Nach dem Italien-Marathon in Italien mit 5 Rennen in 5 Tagen haben die Ski-Männer nur noch den Slalom in Madonna am Freitag auf dem Programm. Die Frauen bleiben in Frankreich und fahren am Donnerstag in Courchevel ebenfalls einen Slalom.

US Sport verwöhnt uns mit einem kompletten Programm in NFL (wieder Samstag, kompletter Sonntag und auch am Montag, nicht nur das Nachtspiel). NBA macht nur am Heiligen Abend Pause, hat dan am 1. Weihnachtstag (Montag) ihr Superprogramm mit 5 vermeintlichen Schlagerspielen nationswide und alle bei DAZN. Die NHL macht tatsächlich eine Weihnachtspause zwischen Sonntag und einschließlich Dienstag

Deutsche Ligen: DEL am Donnerstag und Samstag mit zwei Spieltagen

BBL mit einem zerstückelten Spieltag zwischen Mittwoch und Samstag. Dazu die internationalen Wettbewerbe.

HBL mit einem kompletten Spieltag Dienstag und Mittwoch

Und wer unbedingt Tennis sehen will: In Dubai gibt es diese Woche die World Tennis League mit mit 4 Teams mit internationaler Beteiligung (namhafte Profis wie u.a. Iga Swiatek Elena Rybakina sowie Daniil Medwedew, Stefanos Tsitsipas. Mit einem besonderen Format, das mit jetzt zu kompliziert ist. Wers wissen will

https://www.eurosport.de/tennis/iga-swiatek-aryna-sabalenka-daniil-medvedev-stefanos-tsitsipas-und-co.-teilnehmerfeld-der-world-tenn_sto9909316/story.shtml

Ich werd mich vor Weihnachten sicher noch mal melden.

 

 

 

 

 

Ausraster des Jahres – natürlich von Green

Es war eine irre Szene: Beim NBA-Spiel der Golden State Warriors bei den Phoenix Suns schlug Draymond Green von den Warriors seinem Gegenspieler Jusuf Nurkic mit voller Wucht mit der Hand ins Gesicht. Klar, es war ein Gerangel, und ich unterstelle (mit etwas Wohlwollen)  Green nicht die Absicht, Nurcic so schlagen und treffen zu wollen, aber ihm musste klar sein, dass er jemanden mit seiner fuchtelndem Hand treffen könnte. Billigend in Kauf nehmen nennen das die Juristen und bejahen damit eine vorsätzliche Tat.Ich zumindest habe so einen heftigen Schlag ins Gesicht des anderen außerhalb der einschlägigen Kampfsportarten noch nie gesehen, auch nicht im Eishockey und erst recht nicht im angeblich so körperlosen (naja, in den 70ern oder so) Basketball. Und wir sprechen hier von einem bulligen Mann mit mehr als 2 Metern Größe und 2 Zentnern Gewicht ohne ein überflüssiges Gramm fett, der von seiner körperlichen Kraft lebt. Wer sich ein Bild der Szene machen will, bitteschön. Man beachte und honoriere die Schlagtechnik.

https://www.youtube.com/watch?v=qktx_T4AOPM

Ja. Seit Jahren stehe ich auf Kriegsfuß mit Green. Dabei sind mir die Warriors ein mir grundsympathisches Team mit dem fantastischen Trainer Steve Kerr, der so viel Schlaues sagt auch jenseits des Sports. Aber Green ist ein Psychopath, jederzeit für ein technisches Foul gut, um das er praktisch bettelt und oft auch bekommt. Vor einem Jahr schlug er im Training vor der Saison seinem damaligen Mannschaftskollegen Jordan Poole mit einem mächtigen Schlag in den Magen zu Boden. Er kam Clubintern mit einer sehr mageren Strafe davon, die Liga reagierte praktisch gar nicht. Das wird ihr jetzt nicht gelingen, wenn sie ihr Saubermann-Image, das sie sich auferlegt, nicht ad absurdum führen will. Und schon vor gut einem Monat wurde Green fünf Spiele gesperrt, als er in einer wüsten Rangelei Rudy Gobert von den Minnesota Timberwolves würgte. Ich erwarte eine drakonische Strafe, mindestens 20 Spiele Sperre, was knapp ein Viertel der Saison ist und damit auch ein Viertel des Gehalts wäre, also auch finanziell spürbar (ohne dass wir für ihn sammeln müssten). Ich persönlich würde ihn mindestens bis Saisonende sperren.

Ja, es gibt mittlerweile eine Entschuldigung. Aber er ist eben kein Ersttäter, sondern einschlägig bekannt. Schon lange wundere ich mich, das ein Steve Kerr, aber auch die Sportsmänner wie seine Mannschaftskollegen Steph Curry und Klay Thompson das noch mitmachen. Ihre fassungslosen Gesichter in den Pausen nach der Aktion sprachen Bände. Naja, Green ist ein toller Basketballer, so wie ihn die Trainer lieben: physisch extrem stark, gut in der Verteidigung, ein Kämpfer, ein echter Warrior halt, aber auch mit einem vernünftigem (Distanz)Wurf, sogar von jenseits der Dreier-Linie. Und er ist einer, der die anderen mitreißt, vor allem eben auch wenn es nicht so läuft.

Zumindest für dieses Spiel hat Green dem ganzen Team einen Bärendienst erwiesen. Mit 5 Punkten führten es Mitte des 3. Viertels. danach lief gar nichts mehr, weil sich offenbar jeder so seine Gedanken gemacht hat, was das sollte und welche Auswirkungen es haben würde. Auf jeden Fall drehten die Suns die Partie, gingen selbst hoch in Führung. Erst als die Warriors ihre Fassungslosigkeit ein bisschen abgelegt hatten, holten sie Punkt für Punkt auf, aber es sollte nicht mehr reichen.

Ich bin gespannt, wie hoch die Sperre wirklich ausgeht. Mein Tipp: 20 Spiele.