von Münchner Löwe | Apr. 28, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
NBA
Orlando Magic – Cleveland Cavaliers 112:89 (2:2)
4. Spiel der Serie, 4. deutlicher Heimsieg. Und diesmal war es die Show von Franz Wagner, der jegliche Zurückhaltung ablegte und klar seine beste Play-off-Leistung zeigte. Dabei sah es zur Pause überhaupt nicht gut aus für die Magic, sie lagen 49:60 zurück. Doch ein überagendes 3. Viertel drehte die Partie komplett, die Cavs trafen nichts, die Magic viel, also 37:10 und mehr als die Vorentscheidung.
Mann des Spiel
Unzweifelhaft Franz Wagner mit für ihn grandiosen Zahlen: 37 Punkte, 13 Rebounds, Wurfquote 13 von 17, und er traf sogar zwei seiner 3 Dreierversuche. Überhaupt war die Dreierquote der Magic für ihre Verhältnisse überragend mit 12 von 26.
Stark trotz der Niederlage
Center Jarret Allen bereitete den Magic gerade in der 1. Halbzeit viel Kopfzerbrechen und sammelte letztlich 22 Punkte und 9 Rebounds. Donovan MItchell war diesmal kein Faktor und leistete sich gar 6 Turnover
🇩🇪Deutsche Brille👓
Neben Franz trumpfte auch sein älterer Bruder Moritz auf, gar nicht so wegen seiner Zahlen, sondern weil er immer viel Energie von der Bank bringt.
Ausblick
Die Magic brauchen unbedingt einen Auswärtssieg. Die Frage wird sein, ob sie ihre Heimstärke jetzt auch nach Cleveland bringen. Dann sehe ich schon fürs 5. spiel gute Chancen. Doch der Heimvorteil der Cavs wiegt gerade in dieser Serie schwer.
New Orleans Pelicans – Oklahoma City Thunder 85:106 (0:3)
Fast schon eine Demonstration und diese Asgeglichenheit: Die Thunder dominieren die Serie gegen die Pelicans fast nach Belieben.Die 1. Halbzeit war ja noch ausgeglichen, doch dann hatten die Pels nichts mehr entgegenzusetzen.Stück für Stück bauten sie den Vorsprung in der 2. Hälfte aus, am Ende resignierten die Pels, die Zion Williamson nicht ersetzen können. Und dann musste auch noch der zweite Big Man Jonas Valenciunas früh raus.
Mann des Tages
Um hier nicht immer Shai Gilgeous-Alexander zu erwähnen: Jalen Williams legte ebenfalls eine starke Partie hin mit 21 Punkten, 9 Rebounds und 5 Assists. dabei erlitt er im 1. Viertel eine Kopfverletzung, die ihn aber offenbar nicht behinderte.
Stark trotz der Niederlage
Brandon Ingram, lange verletzt, legte durchaus solide Zahlen auf. 19 Punkte (7/14).
Ausblick
Die Serie dürfte durch sein. Den Pelicans fehlen die Mittel gegen die Thunder. Und ein Shai kann immer noch viel zulegen. Vielleicht können die Pels den Sweep verhindern, mehr ist aber nicht drin.
Miami Heat – Boston Celtics 84:104 (1:2)
Da war schlichtweg nix zu holen für die Heat, die nie an ihren Glanztag von Spiel 2 anknüpften.. So genügte den Celtics eine durchschnitlliche Leistung, um die Dinge wieder geradezurücken. Diesmal traf Miami eben nicht so überragend jenseits der Dreierlinie, und Boston hat enorm viele Waffen.
Mann des Spiel
Jason Tatum oder Jaylen Brown, das nimmt sich wenig im ohnehin sehr ausgeglichem Team. Tatum sammelte mehr Rebounds, Brown hatte die bessere Wurfquote. Und weil ich Tatum lieber mag …
Stark trotz der Niederlage
Am ehesten hielt noch Bam Adebayo dagegen, während ein Tyler Herro doch enorm abbaute im Vergleich zu Spiel 2.Der Center verbuchte 20 Punkte und 9 Rebound, davon 5 am offensiven Brett.
Ausblick
Die Celtics haben jetzt wieder alle Trümpfe in der Hand. Wahrscheinlich war Spiel 2 eher ein Betriebsunfall.
Los Angeles Lakers – Denver Nuggets 119:108 (1:3)
Hurra, die Lakers leben noch, und wie. Diesmal brachten sie ihre Führung auch über die Zeit. Diesmal bekamen LeBron James und Anthony Davis die nötige Hilfe. 6 Spieler hatten 9+ Punkte, und sogar ein Hachimura traf einen dreier, den ersten dieser Serie. Bei den Nuggets kam dagegen von der Bank praktisch nichts, da reichen halt Jokic, Murray und Porter jr. nicht aus
Mann des Spiel
Anthony Davis. Immer präsent auf dem Parkett mit 25 Punkten und gleich 23 Rebounds. Lebron James auch stark (wieder mal 30 Punkte in einem sogenannten Elimination-Spiel, aber mE nicht so gut in der Abwehr.
Stark trotz der Niederlage
Nikola Jokic tat, was er konnte mit 33 Punkten und je 14 Assists und Rebounds, und auch Michael Porter Junior (27 Punkte) leferte mehr als sonst.
Ausblick
Die Lakers wissen jetzt, dass sie auch gegen die Nuggets gewinnen können (zuletzt 7 Niederlagen am Stück – und das, obwohl Jokic einen guten Tag hatte. Ob sie den Coup in der Höhe von Denver aber gleich zweimal wiederholen können, wage ich zu bezweifeln.
Ansetzungen heute:
19:00: Philadelphia 76ers – New York Knicks (1:2) DAZN
21:30: Dallas Mavewricks – Miami Heat (2:1) DAZN
01:00: Indiana Pacers – Milwaukee Bucks (2:1)
03:30: Phoenix Suns – Minnesota Timberwolves (0:3)
NHL
Sowohl die New York Islanders (gegen Carolina Hurricanes) als auch die Tampa Bay Lightning (Florida Panthers) vermieden das Ausscheiden ohne Sieg. Die Islanders brauchten dafür zwei Verlängerungen. den entscheidenden Treffer erzielte Mathew Barzel nach 81:25 Minuten mit seinem zweiten Tor der Partie.
Im Florida-Duell setzten sich die Lightning gleich mit 6:3 gegen die Panters durch. Brendan Hagel erzielte zwei Tore und leixstete einen Assist.
Die Boston Bruins schafften in Toronto den zweiten Auswärtssieg in Folge und führen nunmehr die Serie mit 3:1 an. Die Dallas Stars schafften einen äußerst mühevollen 3:2-Sieg in Overtime. Sie erspielten sich dabei Chancen zu Hauf, scheiterten aber immer wieder am überragenden Goalie Logan Thompson, der 43 Schüsse abwehrte. Wyatt Johnson traf mit seinem zweiten Treffer entscheidend.
von Münchner Löwe | Apr. 27, 2024 | basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Dallas Mavericks und die Indiana Pacers haben nach ihren Auswärtssiegen bei den Clippers und den Milwaukee Bucks auch das 3. Spiel zu Hause gewonnen. Vor dem Aus stehen die Phoenix Suns, denen gegen die Minnesota Timberwolves sogar ein Sweep droht
Indiana Pacers – Milwauklee Bucks 121:118 OT (2:1)
Was für ein Thriller in Indy, da kommt kein Autorennen mit. Die Partie begann ja zumindest für deutwsche Nachteulen zu einer noch einigermaßen vernünftigen Zeit (23.30). Wer dann nach dem ersten ganz klaren Viertel für die Pacers sich doch zur Nachtruhe begab ohne Relive-Absicherung, hat einiges versäumt undn dürfte ein böses Erwachen gehabt haben. Im 1. Viertel spielten die Pacers die Bucks (ohne Giannis) in Grund un Boden und führten mit 18 Punkten. Noch dazu war Damian Lillard angeschlagen. Doch Schritt für Schritt kam Milwaukee näher, obwohl sie die Dreier nicht trafen (am Ende 33%). Doch sie hatten einen Khris Middleton, der eine unglaubliche Partie hinlegte und mit seinem Dreier Sekündchen vor der Schlusssirene die Overtime fixierte. Auch dort war er kaum zu stoppen. Fast tragisch für ihn, dass er am Ende den entscheidenden Wurf verfehlte.
Mann des Tages
Myles Turner, sonst eher im Schatten eines Siakam und Haliburton, legte eine tolle Partie hin mit 29 Punkten und 9 Rebounds. Er traf 4 von 10 Dreiern und sprang für den diesmal reichlich unauffälligen Pascal Siakam in die Bresche.
Stark trotz Niederlage
Die Untertreibung des Tages, denn Khris Middleton spielte vielleicht seine beste Partie in den Play-offs. Am Ende legte er 42 Punkte, traf 16 seiner 29 Würfe und angelte sich 10 Rebounds. Lillard spielte sichtlich angeschlagen, kam trotzdem aufn 28 Punkte
Ausblick
Auf keinen Fall schreibe ich die Bucks ab. Wenn Giannis zurückkommt und Damian Lillard einigermaßen fit ist, ist in dieser Serie alles möglich. Doch der kleine Vorteil liegt jetzt eben bei den Bucks
Dallas Mavericks – Los Angeles Clippers 101:90 (2:1)
Angesichts ihrer Möglichkeiten war es eine indiskutable Leistung des Star-Ensembles aus Kalifornien. Fast sinnbildlich war der furchtbare Auftritt von Russell Westbrook, der gerade mal einen Freiwurf traf, aber keinen seiner 7 Versuche aus dem Feld. Er kassierte zunächst ein technisches Foul und um 3. Viertel wurde er rausgeworfen – völlig zu Recht, acu wenn in den Play-offs eine härtere Gangart erlaubt ist. Schrecksekunde bei den Mavs, als Luka Doncic Ende des ersten Viertels mit schmerzverzerrtem Gesicht das Parkett verließ. Doch er kam wieder, hielt sich aber zurück und traf auch nur 3 seiuner 14 Dreier. Und doch war der Sieg spätestens im 3. Viertel besiegelt.
Mann des Tages
Kyrie Irving, der in der 2. Halbzeit das Heft des Handelns an sich riss und nach der Pause 19 seiner 21 Punkte markierte.
Stark trotz der Niederlage
Am ehesten noch Ivica Zubac, der sich als einziger Clipper gegen die Niederlage stemmte. Die Offensiv-Zahlen von Harden stimmen zwar, aber er leistete sich auch 5 Ballversuste und vertidigte nicht wirklich lustvoll. Und von einem Paul George ist noch am Positivsten anzumerken, dass er das gesamte letzte Viertel mit 5 Fouls auf dem Konto überstand.
🇩🇪Deutsche Brille 👓
Maxi Kleber durfte wenigstens 15 Minuten ran und trafseinen einzigen Wurf, und das auch noch als Dreier. Wieder nur auf der Bank saß Daniel Theis, der Himmel weiß warum, denn zumindest als Ersatz für Zubac kann er mE mehr einbringen als Mason Plumlee. Aber Coach Tyronn Loo verzichtet ja unverständlicherweise auch auf PJ Tucker und weitgehen auf Bones Hyland.
Ausblick
Meine Zweifel an den Clippers sind nicht weniger geworden, und das ist noch sehr vorsichtig ausgedrückt. Mir fehlt der Glaube, dass sie sich noch mal zusammenreißen.Theoretisch ist es natürlich möglich, dass Leonard, George und Harden alles einreißen.
Phoenix Suns – Minnesota Timberwolves 109:126 (0:3)
Für mich machen die Timberwolves bisher den stärksten Eindruck aller Teams in den Play-offs. Offensiv und defensiv schaut das schon sehr gut aus. Dass sie die vermeintlich so haarige Hürde Phoenix Suns bisher so souverän nehmen, überrascht wohl nicht nur mich. Sie sind extrem variabel und schwer auszurechnen (6 Spieler punkteten zweistellig. Sie kommen letztlich mit einer 7er-Rotation aus, und wenn alle Stricke reißen, dann übernimmt Anthony Edwards. Bis zur Pause konnten die Suns, frenetisch angefeuert von den Fans, noch einigermaßen mithalten, doch ein für sie deprimierendes 3. Vier. tel brachte die Entscheidung. Dabei kamen die Top-Stars Kevin Durant, Devin Booker und Bradley Beal alle auf 20+ Punkte.
Mann des Tages
Anthony Edwards legte 36 Punkte, 9 Rebounds und 5 Assists auf. Und der Auftritt ist sogar noch verbesserungswürdig, denn er traf nur einen seiner 5 Dreierversuche (insgesamt 12 von 23).
Stark trotz der Niederlage
Besagtes Top-Trio Durant, Booker und Beal enttäuschte nicht, aber es fehlte halt der Kick. Und Beal kam erst richtig in Fahrt, als alles zu spät war. Und im 3. Viertel sind sie alle untergegangen.
Ausblick:
Für die Suns wird es jetzt erst mal darum gehen, wenigstens ein Spiel zu gewinnen und noch mal nach Minneapolis zu dürfen. Aber ein 0:3 hat eben noch kein Team in 150 Versuchen aufgeholt, und ich sehe nicht, wie sich das gegen dieses Minnesota ändern kann.
Ansetzungen heute
19.00: Orlando Magic – Cleveland Cavaliers (1:2)
21:30: New Orleans Pelicans – Oklahoma City Thunder (0:2)
00.00: Miami Heat – Boston Celtics (1:1)
03:30: Los Angeles Lakers – Denver Nuggets (0:3)
von Münchner Löwe | Apr. 26, 2024 | Allgemein, basketball, NBA
Blick über den Teich, NBA
Die Nuggets stehen vorm Sweep, die Magic und Sixers machen ihre Serien spannend
Orlando Magic – Cleveland Cavaliers 121:83 (1:2)
Glanzvolle Heimpremiere in Play-offs für die meisten Spieler der Magic. Der Erfolg gegen die Cavaliers stand letztlich nie in Frage. Während sich Orlando vor heimischen Publikum gegenüber den ersten beiden Spielen extrem steigerte, fiel Cleveland am Ende richtiggehend auseinander. Vor allem ihre Dreierquote war mit 8 von 34 erschütternd. Die Magic sind in dieser Disziplin auch kein Überteam (13 von 37), hatten aber insgesamt eine gute Wurfquote ((51,1 Prozent)eine gute
Mann des Spiels
Paolo Banchero war der beste unter vielen Guten und legte 31 Punkte und 14 Rebounds auf. Magic-Rekord für ein erstes Play-off-Spiel zu Hause und damit besser als ein Shaquille O´Neal. Großartig auch Jalen Suggs mit 24 Zählern.
Stark trotz der Niederlage
Am ehesten noch Center Jared Allen mit 5 von 6 Treffern aus dem Feld und 8 Rebounds
🇩🇪 Deutsche Brille 👓
In seinem ersten Play-off-Heimspiel kam Franz Wagner auf 16 Punkte und 8 Assists. Bestwert des Teams bei der +/–Bilanz mit +32. Mo Wagner diesmal nicht so auffällig mit nur 2 Punkte und immerhin 6 Rebounds.
Ausblick
Bisher 3 letztlich klare Heimsiege. Die Magic müssen jetzt auch Spiel 4 für sich entscheiden. Dann traue ich ihnen den notwendigen Auswärtssieg in Cleveland zu.
Philadelphia 76ers – New York Knicks 125:114 (1:2)
Diese Serie galt im Osten als die spannendste und hochklassigste, und wie es aussieht, werden die Erwartungen sogar übererfüllt. Bei knapper Führung von den Knicks zur Pause brachte ein nahezu perfektes drittes Offensiv-Viertel die Vorentscheidung. Für eine Play-off-Partie unglaublche 43 Punkte sammelten sie Sixers in diesen 12 Minuten. 17 ihrer 22 Würfe fanden das Ziel, davon 9 von 12 Dreierversuchen. Die Knicks hielten tapfer dagegen, doch die Sixers trafen auch die unmöglichsten Würfe
Mann des Spiels
Joel Embiid. Obwohl er an seiner halbseitigen Gesichtslähnmung leidet und auch an den Nachwirkungen seiner Knieverletzung. Was der Center ablieferte, war schlicht atemberauben. In besagten 3. Viertel traf er 4 von 4 Dreiern und 7 seiner 8 Würfe.. Am Ende standen für ihn 50 Punkte (Karriere-Bestwert in Play-offs) und 8 Rebounds. Aber es war die starke Mannschaftsleistung, die den Erfolg brachte.
Stark trotz der Niederlage
Jalen Brunson ist das Herz und de Kopf der Knicks und wehrte sich fast bis zuletzt. Er legte 39 Punkte und 13 Assists auf. Insgesamt lesen sich die Zahlen gut, aber diesmal halt nicht gut genug
🇩🇪 Deutsche Brille 👓
Isaiah Hartenstein hatte ein problematisches Spiel, weil er schnell in Foul-Schwierigkeiten kam. Deswegen nur 25 Minuten Einsatzzeit. Joel Embiid ist ja auch ein Meister darin, seinen Gegnern Fouls anzuhängen, wobei nicht jeder Pfiff für mich nachvollziehbar war. Starbonus halt. Immerhin verbuchte Hartenstein solide 14 Punkte, konnte aber nicht so aggressiv verteidigen wie üblich.
Ausblick
Die Frage stellt sich, ob die Sixers eine derartige Glanzleistung wie im 3. Viertel wiederholen können. Embiid jedenfalls scheint trotz seiner Handicaps der Mann zu sein, den es zu stoppen gilt. Aber gerade die erste Halbzeit, als Phillie „normale“ Werte hatten, zeigte die Klasse der New Yorker. Eine echte Prognose wage ich nicht.
Noch eine Anmerkung: Die Orgelbegleitung der Sixers bei Heimspielen ist mit Abstand die nervigste der Liga. Aber das ist wahrscheinlich der Sinn der Sache, die Gäste bis aufs Blut zu reizen.
Los Angeles Lakers – Denver Nuggets 105:112 (0:3)
Wie sich die Bilder gleichen. Erneut führten die Lakers zu Pause, lagen zwischenzeitlich mit 10 Punkten vorn. Um dann wie in den beiden ersten Spielen stark nachzulassen. LeBron James und Anthony Davis sind auf die gesamte Partie schlicht zu wenig, vor allem wenn ein DÁngelo Russell nicht einen Punkt beisteuert bei auch nur 7 Wurfversuchen. Die Frage stellt sich, ob das so gewollt ist vom Coach oder es sich aus dem Spiel her ergibt. Und wenn dann ein James nur einen von 6 Dreiern trifft …
Die Nuggets dagegen zeigen, dass sie ein extrem homogenes Team vorne und hinten sind mit Nikola Jokic als Leuchtturm.
Mann des Spiel
Tatsächlich aber nicht Jokic, sondern erstaunliche Aaron Gordon, einer der X-Faktoren im Spiel der Nuggets. Er legte 29 Punkte auf und sammelte 15 Rebounds, davon 5 in der Offensive. Überhaupt waren die Nuggets an den Brettern klar überlegen (51:38).
Stark in der Niederlage
Anthony Davis. Wieder mehr als 30 Punkte und 15 Rebounds. Diesmal wusste auch Austin Reaves mit 22 Punkten zu überzeugen.
Ausblick
Für mich geht es letztlch nur noch um die Frage, ob die Nuggets sich die Serie in 4 oder 5 Spielen holen. Dass die Lakers in ihrer Verfassung jetzt 4 Spiele hintereinander gegen den Titelverteidiger gewinnen, glaubt wohl nicht mal der größte Fan.
Ansetzungen heute
23:30: Indiana Pacers – Milwaukee Bucks (1:1/DAZN) Die Bucks wahrscheinlich ohne Giannis.
02:00: Dallas Mavericks – LA Clippers (1:1)
04:30: Phoenix Suns – Minnesota Timberwolves (0:2)
von Münchner Löwe | Apr. 25, 2024 | Tagesrückschau
Ralf Rangnick – wirklich?
Nach den Absagen von Xabi Alonso und Julian Nagelsmann, haben die Bayern einen neuen Lieblingskandidaten für ihr freiwerdendes Traineramt auserkoren. Es ist für mich doch einigermaßen überraschend Ralf Rangnick. Den sehe ich eigentlich bestens aufgehoben als Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft. Ein ganzes Volk liegt ihm zu Füßen.der Job eines Bundestrainers ist längst nicht so aufreibend wie der eines Vereinstrainers, zumal bei den Bayern.
Doch offenbar sind die Verhandlungen schon weit fortgeschritten, es herrscht Einigkeit über die wichtigsten Punkte (welche die sind, ist bisher nicht mitgeteilt. Es liegt also allein an Rangnick, ob er sich diesen Stress antun will; das würde sein jetziges Leben zumindest für zwei Jahre extrem anders machen als bisher geplant. Klar, es ist sehr reizvoll, den mit Abstand bekanntesten deutschen Club wieder auf Erfolgskurs zu bringen (sofern man eine Vizemeisterschaft und (mindestens) den Einzug ins Halbfinale der Champions League als Nicht-Erfolg bezeichnen darf. Aber der Buhei wird riesig sein, jeder Schritt wird aufmerksamst registriert und dokumentiert und mindestens ein Titel pro Jahr ist Pflicht und nächste Saison eigentlich auch ein (dann bitte siegreiches) Finale dahoam. In Österreich dagegen müsste er „nur“ eine einigermaßen anständige EM spielen,die Erwartungen sind angesichts der Gruppengegner Frankreich, Holland und Polen nicht allzu hoch. Und dann bitte die WM-Qualifikation, die angesichts von nunmehr 16 europäischen Plätzen etwas leichter wird. So eine WM mit einer durchaus anständigen Mannschaft, mit der er offenbar auch bestens zurechtkommt, hat auch was.
Megadeal von Amor-Ra St. Brown
Der Wide Receiver der detroit Lions erhält einen neuen Vierjahresvertrag, der ihm sichere 78 Millionen und möglicherweise gar 120 Millionen Dollar einbringt, ohne Werbeeinnahmen. Er ist damit der bestbezahlte Wide Receiver der NFL und dürfte der zurzeit am besten bezahlte Sportler werden. Nur ein Michael Schumacher, weit mehr, und Sebastian Vettel hatten wohl ein änliches Fixgehalt. Noch wichtiger als das Geld: Die Lions sind zumindest die nächsten Jahre ein Kandidat für den Super Bowl, den Heiligen Grall aller Footballspieler.
Der Bruder Eqimaneus ist gerade bei einem neuen Team untergekommen, und wird künftig die Bälle für die New Orleans Saints fangen.
Und sonst
– Volleys wehren zweiten Matchball ab. Gegner VfB Friedrichshafen war gegen die Beliner nur noch drei Punkte vom Titelgewinn entfernt, doch die Volleys behielten die Nerven und gewannen den fünften und entscheidenden Satz in der Stadt am Bodensee. Es kommt also zum alles entscheidenden Spiel 5 am Sonntag (16.00) in Berlin. Nur eine Stunde später findet das auch das entscheidende Frauen-Finale zwischen Palmberg Schwerin und dem MTV Stuttgart statt – eine Glanzleistung der Terminplaner.
-eine Klatsche für THW Kiel. Sie verloren das Hinspiel im Champions-League-Viertelfinale bei Montpellier Handball gleich mit 30:39. Besser sieht es für den SC Magdeburg aus, das in Kielce nur 26:27 verlor.
-Riesenerfolg für die Niners Chemnitz im Basketball. Sie gewannen den Europe Cup. Ich selbst habs nicht gesehen, aber es war offenbar ein echter Thriller. Gegner Bahekesir egalisierte im Rückspiel den 11-Punkte-Rückstand. In der Verlängerung entschied dann ein Punkt zu Gunsten de Chemnitzer. Ich persönlich mag das beim Basketball aber überhaupt nicht, wenn die Höhe des Ergebnisses entscheidet. Dann lieber ein Best of 3 oder noch besser ein Final Four.
von Münchner Löwe | Apr. 25, 2024 | basketball, Eishockey, NBA, NHL
Blick über den Teich, NBA und NHL
NBA
In der Nacht zu Donnerstag wurden die zweiten Spiele der acht Serien abgeschlossen. Die beiden Conference-Sieger hatten jeweils den Achten zu Gast, doch zur einer wurde seiner Favoritenrolle gerecht
Boston Celtics – Miami Heat 101:111 (0:2)
Von Beginn an war es ein enges Spiel, was auch daran lag, dass diesmal die Heat ihre Dreier sehr viel besser versenkten. Am Ende hatten sie insgesamt 23 verwandelt (Play-off-Teamrekord) bei nur 43 Versuchen. Und es war nicht der der eine Spieler, der heiß lief, sondern mehrere. Herausragend trotzdem Caleb Martin (5 von 6) und Tyler Herro (6 von 11). Im 3. Viertel konnten sich die Heat dann entscheidend absetzen auf bis zu 12 Punkte, und auch wenn die Celtics fast bis zuletzt nicht aufgaben, kamen sie nie mehr richtig heran. Für ihre Verhältnisse war die Dreierquote schwach (12 von 37). Auffallend noch die desaströse +/- Bilanz bei Kristian Porzingis (-32), Jalen Brown (-22 trotz 32 eigener Punkte) und Derrick White (-23), der erst im Schlussabschnitt mit zwei Dreiern und einem Dreipunktespiel (Zweier+Foul) richtig aufwachte.
Mann des Spiels
Schwer zu entscheiden bei der sehr ausgeglichenen Heat-Mannschaft. Tyler Herro (24 Punkte, 14 Assists) würde ich herausheben. Bam Adebayo war in der Defense hervorragend und am gegnerischen Brett immer eine Gefahr (21 Punkte)
Stark trotz der Niederlage
Jason Tatum machte zwar nicht so viele Punkte wie Jaylen Brown, war aber in der Defense verlässlicher. Er hatte ein +/- von +6. Schon ein signifikanter Unterschied zu Brown.
Ausblick
Spiel 2 muss die Blaupause für die Heat sein. Zu Hause können sie ihre schon gefürchtete „Heat Culture“, also besondere Play-off-Leistung, noch besser abrufen. Allerdings dürfte die Leistung in Boston schon fast das Maximum sein, während die Boston doch viel Luft nach oben haben, vor allem auch ein Kristian Porzingis, der in Spiel 2 überhaupt kein Faktor war.
Oklahoma City Thunder – New Orleans Pelicans 124:92 (2:0)
Nur gut die Hälfte des ersten Viertels konnten die Pelicans mithalten, auch wegen dem tollen Start von Jonas Velenciunas, der in den ersten 4 Minuten schon 11 Punkte aus sein Konto lud. Doch gegen die variablen und vor allem in der Defensive enorm schnellen und aggressiven Thunder hatte New Orleans dann kaum mehr etwas zu bestellen. Shai Gilgeous-Alexander hielt sich dabei im ersten Vietel noch vornehm zurück und kam „nur“ auf 7 Zähler. Umso treffsichere zeigte sich Rookie Chad Holmgren, der in der ersten Hälfte 20 Punkte beisteuerte. In der 2. Hälfte fielen die Pelicans dann zunehmend auseinander, am Ende kamen noch die Ersatzspieler hüben wie drüben zu Einsatzminuten, die sogenannte Garbage Time.
Mann des Spiel
Meine rein subjektive Meinung: Chad Holmgren mit am Ende 26 Punkten und 7 Rebounds. Was für ein toller Rookie, der allerdings wohl wegen Victor Wembanyama nicht Rookie of the Year wird. Also mein Trostpflaster, was ihn wahrscheinlich extrem freuen wird.
Stark trotz der Niederlage
Der unermüdliche Jonas Valenciunas und Herb Jones, der als einziger von der Dreierlinie eine Gefahr war (4 von 7), der Rest grausige 3 von 19
Ausblick
Mir fehlt die Fantasie, wie die Pelicans diese Serie gewinnen wollen. Wäre schön, wenn sie zu Hause zumindest ein Spiel gewinnen und zumit den Sweep verhindern. Dass sie dazu imstande sind, haben sie im knapp verlorenen Spiel 1 gezeigt.
Ansetzungen heute
Die jeweils dritten Spiele stehen an
01:00: Orlando Magic – Cleveland Cavaliers (0:2)
01:30: Philadelphia 76ers – New York Knicks (0:2)
04:00: Los Angeles Lakers – Denver Nuggets (0:2) DAZN (wie gnädig, dass ihr wieder hereinschaut)
NHL
Schwarze Tage für Kanadas Teams
Es setzte gestern und heute 4 Heimniederlagen, die die Ahorn-Teams gehörig unter Druck setzen. Gestern verloren die Winnipeg Jets gegen die Colorado Avalanche und die Vancouver Canucks gegen die Nashville Predators. Heute konnten die Toronto Raptors in Spiel 3 ihren Auswärtssieg gegen die Boston Bruins nicht bestätigen, sondern verloren mit 2:4. Und die Edmonton Oilers hatten gegen die ekligen Los Angeles Kings mit 4:5 in der Overtime das Nachsehen. Diese 4 Teams müssen jetzt zumindest einmal in der Fremde gewinnen, um weiterzukommen. Ich würde es ihnen angesichts der in Fanmeilen zu hauf mitfiebernden Fans so gönnen, egal ob in Winnipeg oder Edmonton.
Eine veritable Überraschung zeichnet sich auch noch ab. Die Dallas Stars, bestes Team der Western Conference, verloren auch ihr zweites Heimspiel gegen Titelverteidiger Las Vegas Knights. Jetzt folgen 2 Partien in der Wüste.
Mein Western-Conference-Halbfinale des Grauens wäre: Las Vegas, Los Angeles, Nashvillew und Colorado. Vor allem die ersten beiden und Eishockey kriege ich immer noch schwer zusammen.
Spiele heute
01:00: Tampa Bay Lightning – Florida Panthers (0:2) Sky
01:30: New York Islanders – Carolina Hurricanes (0:2)
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