von Münchner Löwe | Jan. 7, 2025 | Wintersport
Positives aus Österreich. Wahrlich nicht in der Politik, aber zumindest im Sport. Ein Dreifachtriumph bei der Vierschanzentournee für Rot-Weiß-Rot. Am Ende jubelte mit Daniel Tschofenig der Jüngste (22), und es blieben zwei reichlich frustrierte Podest-Inhaber zurück.
Der arme Stefan Kraft
Das saß er nun als Letzter auf dem schmalen Brett, den die Skispringer auch Donnerbalken nennen. Weit unten auf der riesigen Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen, die ja fast schon die Ausmaße einer Flugschanze hat, das jubelnde Österreich-Volk mit Fahnenmeer und Geschrei. Denn schon vor Stefan Krafts letztem Versuch stand ja schon fest, dass ein Austria-Adler die Tournee gewinnen würde. Sehr knapp war der Vorsprung, den Kraft hatte, für den Tournee-Triumph, für den Einzelsieg. Aber der 31-Jährige ist der erfahrenste und erfolgreichste seines Teams, hat zigmal bei insgesamt 45 Weltcupsiegen bewiesen, dass er in heiklen Situationen die Nerven behält.
Es folgte: ein Drama. Plötzlich frischte der Wind auf. Wind ist der Feind aller Skispringer (manchmal auch der Freund, wenn er als Aufwind den Athleten auf ungeahnte Weiten trägt). Die gesamte Tournee war er ein eher friedlicher Genosse, der die Springen kaum beeinträchtigte. Jetzt aber zeigte er seine Macht, blies plötzlich viel zu stark, als dass Kraft seinen Versuch starten konnte (es gibt sogenannte Windkorridore, um einigermaßen gerechte Verhältnisse zu schaffen). Endlose Sekunden vergingen, ja Minuten. Kraft musste sogar die Skier abschnallen und dort oben in der Kälte ausharren.
Nach geschlagenen sieben Minuten durfte Kraft wieder auf den Donnerbalken. Sieben Minuten, in denen er viel Zeit hatte nachzudenken und nicht vor allem hadern durfte über das vermaledeite Schicksal, den „Scheißwind“. Sieben Minuten, in denen auskühlte und natürlich an An-Spannung verlor, die er nicht nicht komplett wieder aufbauen konnte. Für diese Umstände legte er einen starken Sprung hin,der aber knapp nicht reichte, um den führenden Daniel Tschofenig und den Zweiten Jan Hörl abzufangen (das Trio trennte am Ende der 8 Durchgänge gerade mal 4 Punkte). Dementsprechend groß war der Frust und die anfangs recht karge Gratulation an den siegreichen Landsmann.“Ich kann verstehen, dass es sie anzipft“ zeigte der ob des Dreifach-Triumph überglückliche Bundestrainer Andi Widhölzl Verständnis für den ausgebliebenen Mannschaftsjubel. Mannschaftsgeist, den das ÖSV-Team die gesamte Tournee demonstriert hatte trotz aller Rivalität.
Mit „sie“ meinte Widhölzl (ein ehemaliger Tourneesieger) neben Kraft auch den Zweitplatzierten Jan Hörl, der ebenfalls mit dem Schicksal und mit sich haderte. Auf die Höchstweite von 143 Metern trug es ihn im finalen Durchgang, doch dort konnte er keinen Telemark mehr setzen. Und genau dies müssen die Punktrichter ab dieser Saison zwingend mit höheren Abzügen bei der Stilnote bestrafen. „Ich habe selber mit mir zu kämpfen gehabt, weil ich die Landung verschissen habe“, ärgerte sich Hörl, dem gerade ein Pünktchen zum Gesamtsieg fehlte. Immerhin hielt er den Teamgedanken hoch: „Wir sind Erster, Zweiter, Dritter und können stolz sein, dass wir zwei Wochen so einen coolen Fight hatten“, sagte Hörl. Er gönne Tschofenig den Erfolg. „Der Bessere hat gewonnen.“
Hinterher entbrannten natürlich Diskussionen, ob die Sprungjury alles richtig gemacht hat, als sie Kraft so lange da oben warten ließ. Der ehemalige Weltklassespringer Martin Schmitt monierte, dass die Länge des Anlaufs zu lang gewesen sei. Sonst hätte man den Wettkampf durchziehen können, sagte der Eurosport-Experte. Eine gewagte Behauptung, denn der Wind und eher nicht die Anlauflänge verhinderte Krafts Sprung.
Was bleibt, ist ein in der Tat historisches Ergebnis für Österreich: In den vier Tourneespringen in Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck und Bischofshofen siegte Austria viermal und eroberte elf von zwölf möglichen Stockerlplätzen. Nur der Schweizer Gregor Deschwanden drang als Garmisch-Zweiter in diese Podest-Phalanx ein. Die Deutschen, zu Saisonbeginn neben Österreich die dominierende Nation, enttäuschte letztlich (ich schreib jetzt „erneut bei der Tournee“). Pius Paschke, fünffacher Weltcupsieger im November und Dezember wurde von Station zu Station schwächer, belegte am Ende nur den sechsten Platz. Sicher ordentlich für den bereits 34-Jährigen, aber die Erwartungen hatte er selbst durch brillante Leistungen viel höher geschraubt. Noch schlechter erging es Andreas Wellinger auf Platz 11 und vor allem Karl Geiger auf Rang 17. „Best of the Rest“ also bester Nicht-Österreicher war Johan Andre Forfang als Vierter mit dem Respektabstand von 36 Punkten auf den Dritte3n Kraft.
Jetzt haben die Skispringer erst mal Pause bis zum 18. Januar. Die Austria-Springer werden schauen, ihre Überform zu transportieren, der Rest sucht nach Aufholmöglichkeiten. Ode ist gar alles eine Frage von Wunder-Anzügen?
von Münchner Löwe | Jan. 6, 2025 | basketball, Darts, NFL, Radsport, ski alpin, Tennis, Wintersport, WM, Wochenrückschau
Über den Jahreswechsel wie gehabt die Darts-WM und Vierschanzentournee, dazu viel Hallen- und Wintersport. Und der Abschluss der regular season in der NFL
17 Jahr, und schon so erfolgreich
Luke Littler hat es geschafft. Als Favorrit gehandelt, sicherte sich der erst 17-jahrige Engländer schon bei seinem zweiten Antreten im Ally Pally den WM-Titel im Darts. Letztes Jahr verlor er noch das Finale gegen Luke Humphries, dieses Jahr setzte er sich letztlich klar mit 7:3 gegen den dreimaligen Weltmeister Michael van Gerwen durch. Mit 4:0 Sätzen führte er schon, auch weil van Gerwen seine Chancen zum Auschecken nicht nutzte, danach gab er sich scheinbar ohne Nerven keine Blöße. Erst nach dem entscheidnden Pfeil brach es aus ihm, heraus; er musste kurz die Bühne verlassen und war danach sichtlich angefasst und überwältigt vor Freude. Auch weil der offenbar enorme Druck endlich von ihm abgefallen war, weil nichts anderes als der Titel von ihm erwartet wurde (englisches Understatement at its best/worst). Ich muss jetzt nicht der größte Darts-Kenner sein (bin ich auch nicht mehr), um zu prognostizieren, dass dies nicht Littlers letzter WM-Titel war. Im Gegenteil: Er wird die nächsten Jahre bei praktisch jedem wichtigen Turnier der Mann sein, den es zu schlagen gilt.
Van Gerwen immerhin meldete sich nach einem für ihn schwachen Jahr immerhin mit dem WM-Einzug zurück. Abschreiben würde ich den Holländer keineswegs, auch wenn er im Finale zuweilen recht alt aussah. 35 Jahrte ist er jung, bei seinem ersten WM-Triumph 2014 war er mit 24 damals der jüngste Weltmeister nach PDC-Version (kein Wunder, weil ansonsten eigentlich nur Phil Taylor im Ally Pally triumphierte und einmal Raymond van Barneveld.
Neuer Stern am Slalom-Himmel.
Vor einer Woche feierte die 18-jährige Zrinka Ljutic ihren ersten Weltcupsieg, am Sonntag ließ sie beim Slalom in Kranjska Gora gleich Nummer 2 folgen. Ja, die Top-Fahrerinnen Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin warenerneut nicht dabei, aber erneut war die Kroatin (fast) eine Klasse für sich. Nur Wendy Holdener mit zwei tollen Durchgängen hielt den Abstand unter einer Sekunde. Zeitgleich waren die beiden nach dem ersten Durchgang, die Schweizerin legte fulminant vor (ich hätte nicht geglaubt, dass diese Fahrt noch zu toppen ist), aber Ljutic legte noch einen drauf.
Lena Dürr schied nach bis dato schon wackliger Fahrt im 1. Durchgang aus, Emma Aicher verlor nach großartigem 1. Durchgang als Fünfte die Nerven und beendete ihren fehlerhaften Lauf fast zwangsläufig vorzeitig.
Tourneesieg an Österreich (okay Pferde/Apotheke, ihr wisst schon)
Erst am Montagabend kann ich die Klammer dann streichen, aber so viele Pferde können gar nicht vor einer Apotheke kotzen, als dass nicht ein Austria-Springer am Ende der Vierschanzentournee die Nase vorn hat. Ja, es würde mich schon sehr wundern, wenn nicht das Tournee-Podest gänzlich rot-weiß-tor wäre und auch der letzte Tagessieg in Bischofshofen an das Team Austria ginge. Zu überlegen zeigen sich Stefan Kraft, Jan Hörl und Daniel Tschofenig.
Und wer von den Dreien wird der erste Tourneesieger aus Österreich nach 10 Jahren? Eine Glaskugel, denn ganze 1,3 Punkte, das ist nicht mal ein Weitenmeter trennt das Trio. Für den Führenden Stefan Kraft spricht, dass er die meiste Erfahrung hat und sich zur Tournee gewaltig gesteigert hat. Für den Zweiten Hörl (0,6 Punkte zurück) spricht seine Konstanz und die Tatsache, dass Bischofshofen für ihn ein Heimspiel ist. Für Tschofenig spricht die Unbekümmertheit. Der Gesamtweltcup-Führende ist diese Saison zum regelmäßgen Siegspringer gereift. Um es mal flapsig zu sagen. Wenn ich die Wahl zwischen Kraft und Tschofenig hätte, würde ich den Hörl nehmen.
Dahinter geht es also aller Wahrscheinlichkeit nur um Platz 4 und die Ehre des Besten des Restes. Pius Paschke als Sechster ist mit seiner Vorstellung bisher sicher nicht vollends zufrieden, war er doch vor der Tournee der dominierende Mann. Ein Tagessieg würde die Enttäuschung lindern. Gregor Deschwanden aus der Schweiz und Daniel Forfang (Norwegen) sind dafür besser als erwartet.
Bye, bye Bengals
Es kam wie. befürchtet und nervt trotzdem. Die zweite Garde der Kansas City Chiefs schenkte das letzte Spiel bei den Denver Broncos ab und kassierte eine 0:38-Pleite. Die ihnen Nullkommajosef ausmacht, weil sie Platz 1 und das Freilos in der 1. Play-off-Runde schon sicher hatten, allerdings die eh nur wagen Play-off-Hoffnungen Hoffnungen „meiner“ Cincinnati Bengals beerdigten. Zu spät kam das Cinci-Team in Fahrt, die fünf Siege am Ende sind letztlich für die Katz. Dass wir uns nicht falsch verstehen: Es ist völlig legitim und letztlich verständlich, dass die Chiefs in einer Partie, in der es bei ihnen um nichts mehr geht, wichtige Leute nicht einsetzen. Aber diese Wehr- und Lustlosigkeit der zweiten Garde war nur noch lächerlich.
Nun denn: die Broncos sicheten sich durch den Erfolg den letzten Play-off-Platz in der AFC. Gleiches schafften die Tampa Bay Buccaneers in der NFC, die dazu allerdings einige Football-Götter brauchten.Sie sicherten sich ihren Sieg gegen die New Orleans Saints erst in der absoluten Schlussphase. Die Atlanta Falcons verloren dazu noch in der Overtime (als sie schon wussten, dass sie keine Chance mehr haben würden) gegen die Carolina Panthers
Zum ersten Mal überhaupt holten sich die Detroit Lions den 1. Platz in der NFC und haben damit nächstes Wochenende ebenfalls frei. Sie gewannen das „Endpiel um Platz 1“ gegen die Minnesota Vikings letztlich klar mit 31:9. Vikings-Quarterback hatte einen schwachen Tag, brachte nicht einmal die Hälfte seiner Passversuche an den Mann. Die bittere Folge. Da sie eben auch in der Nord-Division hinter den Lions Zweiter sind, müssen sie als zweitbestes Team trotzdem reisen (nämlich zu den Los Angeles Rams). Diese haben zwar satte vier Siege weniger auf dem Konto, aber halt ihre ungleich schwächere Division West gewonnen und daher Heimrecht.
Ich nehme hier meine Wochenvorschau vorweg und nenne die Termine der Wildcard-Spiele nächstes Wochenende (deutsche Art, also Gastgeber zuerst und MEZ). Eine längere Vorschau gibt es voraussichtlich am Freitag.
AFC
Freilos: Kansas City Chiefs
Sa., 22.30: Houston Texans vs Los Angeles Chargers
So., 02:00: Baltimore Ravens – Pittsburgh Steelers
So., 19:00: Buffalo Bills – Denver Broncos
NFC
Freilos: Detroit Lions
So., 22.30: Philadelphia Eagles – Green Bay Packes
Mo., 02:00: Tampa Bay Buccaneers – Washington Commanders
Di., 02:00: Los Angeres Rams – Minnesota Vikings
Norge feiert Doppelsieg
Nämlich bei der Tour de Ski, die am Sonntag traditionell mit dem Anstieg zur Alpe Cermis endete. Theres Johaug war wie erwartet am Berg eine Klasse für sich und distanzierte ihre Landsfrau Astrid Sling letztlich um 47 Sekunden. Johannes Klaebo dagegen musste am Berg leiden, verlor mehr als eine Minute auf Tagessieger Sinten Hagstad Krüger (sieh an, ein Norweger …), rettete aber den Vorsprung von mehr als einer Minute zum Gesamtsieg. Großartig schlugen sich der Österreciher Mika Vermeulen un d der Deutsche Friedrich Moch. Vermeulen wurde hinter Krüger Tageszweigter und holte auch Gesamtrang 2. Als Diritter auf der Alpe Cermis schob sich Moch nach verpatztem Tourstart noch auf Rang 6 vor.
Und sonst?
- Internationaler Fußball: In der Premier League musste Tabellenführer FC Liverpool Federn lassen. Die Reds trennten sich am Sonntag nach einer atemberaubenden Partie mit 2:2 von Erzrivalen Manchester United. Der Vorsprung auf Platz 2, den FC Arsenal trotz des 1:1 bei Brighton and Hove Albion inne hat, beträgt beruhigende 6 Punkte, zumal Pool noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat.
Während Meister Manchester City mit dem 4:1 gegen West Ham den zweiten Sieg in Folge feierte, verlor der FC Chelsea über die Weihnachtstage gehörig an Boden, holte in insgesamt vier Partien gegen Tabellen-Nachzügler nur 2 Pünktchen.
Das italienische Super-Cup-Finale wird zum Mailänder Stadtderby Inter vs Milan. Es findet deshalb natürlich in Mailand im saudischen Riad statt wie schon die Halbfinali, in denen sich Inter gegen Atalanta und Milan gegen Juventus durchsetzte.
In Spanien wiederum schaffte Real Madrid durch ein Tor in der Nachspielzeit durch Jude Bellingham einen 2:1-Erfolg beim Vorletzten FC Valencia und übernahm zumindest vorübergehend die Tabellenspitze vor dem Lokalrivalen Atlético, das eine Partie weniger bestritten hat. Vini jr, FIFA-Fußballer des Jahres (nicht zu verwechseln mit dem Ballon d’Or), flog nach einem Schubster gegen den Valencia-Schlussmann vom Platz und konnte unter anderem von Tony Rüdiger anschließend nur mit Mühe von weiteren Handgreiflichkeiten gehindert werden.
- In de DEL gab es mal wieder ein Freiluftspiel: Gastgeber Löwen Frankfurt fertiogten im Waldstadion die Adler Mannheim gleich mit 5:1 ab. 45.000 Zuschauer waren gekommen. An der Tabellenspitze wird es spannend: Nach 5 Siegen in Folge haben die Eisbären Belin nur noch einen Punkt Rückstand auf den ERC Ingolstadt – bei einer Partie weniger.
- Erstaunliches in der BBL: Alba Berlin, in der Saison bisher die große Enttäuschung, schlug im Schlager Meister FC Bayern Basketball. An der Tabellenspitze sind gleich vier Teams siegleich mit 9:4: Ulm, Bayern, Heidelberg und Würzburg. In der Euroleague veloren sowohl Alba (vs Monaco) als auch Bayern (bei Real Madrid).
- Tennis: Von mir letztlich nicht beachtet holten sich die USA den Nations Cup in Sydney (je eine Frau, ein Mann und ein Mixed-Doppel). Im Endspiel besiegten die Amerikaner dank Coco Gauff und Taylor Fritz gegen Polen mit Iga Swiatek und Hubert Hurcacz.
In Adelaide feierte Reilly Opelka nach langer Verletzungspause ein starkes Comeback. Unter anderem besiegte er im Viertelfinale Novak Djokovic. Erst im Finale gegen Jiri Lehecka stoppte ihn eine neuerliche Verletzung. Dennoch will er bei den Australian Open ab Sonntag starten.
Außerdem holten sich Turniersiege: Aryna Sabalenka in Brisbane, Clara Tauson in Auckland und Alexandre Muller in Hongkong,
von Münchner Löwe | Dez. 17, 2024 | bundesliga, Fußball, NBA, ski alpin, Tennis, Wintersport, Wochenrückschau
Erst am Dienstag, shame on me. Aber der Feuerzeugwurf in der Försterei war mir einen eigenen Eintrag wert, und danach verließen mich die Kräfte …
Der Bayern-Angstgegner heißt Mainz
Kaum zu glauben: Das 1:2 der Münchner war die vierte Niederlage beim FSV in den vergangenen fünf Auswärtsspielen in der Bundesliga. Und sie war mehr als verdient, denn der Auftritt des Rekordmeisters war der mit Abstand schwächste in der laufenden Spielzeit.
Sehr engagierte Mainzer (oft auch über die Grenzen hinaus) nahmen den Bayern nach einer duchaus ansprechenden ersten Viertelstunde den Schneid. Die beiden Tore des Koreaners Lee waren eher Slapstick, dass der eingewechselte Vorlagengeber Armando Sieb eine Münchner Leihgabe ist, ist das i-Tüpfelchen. (Auch) eine Erklärung des dürftigen Auftritts: Den Bayern fehlten 9 (erweiterte Stammspieler, das können nicht mal sie kompensieren. Und bei Lichte betrachtet haben sie bis auf Harry Kane und Jamal Musiala keinen Ausnahmespieler mehr, der den Unterschied ausmacht. Gut für die Münchner, dass für sie nur noch ein Spiel am Freitag gegen RB Leipzig auf dem Programm steht, denn das Team geht sichtlich auf dem Zahnfleisch.
Die Herbstmeisterschaft ist dennoch sicher, aber Mister Bayer Leverkusen macht gerade einen viel besseren Eindruck. Verspircht Spannung fürs Titelrennen 20256.
Dennis Schröder jetzt ein Warrior
Zu den Perversionen der NBA gehört es, dass die Spieler ohne jedes Mitspracherecht (die allermeisten zumindest) von einem Team zum anderen transferiert werden. Noch perverser ist das Tanking, also das absichtliche Verlieren. Die Personalie Dennis Schröder verdeutlicht beide Perversionen aufs Deutlichste. Gerade hat er in Interviews geäußert, wie wohl er sich und seine Familie bei den New Jersey Nets fühlen und in der Stadt New York, da heiß es für ihn Kofferpacken und ab ans andere Ende der USA nach San Francisco zu den Golden State Warriors. Die Begründung: Dennis Schröder hat zu gut gespielt und mit den Netsz u viel gewonnen. Es „droht“ sogar die Qualifikation für die Play-offs, zumal im schwachen Osten. Dabei wollen die Nets doch eher verlieren, um 2025 in der neuen Draft-Lotterie sich als eines der ersten Spieler einen ganz, ganz tollen Collegespieler zu schnappen.
Nun muss ich mit dem bestens alimentierten Dennis Schröder kein Mitleid haben. Zumal er mit den Warriors um Steph Curry ein vielleicht sogar titelreifes Team vorfindet, in das er mit seinen Spielmacher-Qualitäten bestens passt. Golden State empfängt ihn mit offenen Armen, gerade die WM 2023, als Schröder das deutsche Team als Kapitän zum WM-Sieg führte unter anderem auch mit einem Erfolg über die USA, hat bei Trainer Steve Kerr Eindruck gemacht. Also eine Win-Win-win-Lösung für alle Beteiligten. Pervers bleibts trotzdem.
Odermatt siegt, Vonn fährt Probe
Die Abfahrtspiste Birds of Prey in Beaver Creek ist eine meine Lieblingsstrecken im Ski-Kalender (vielleicht ein bisschen zu kurz). Am Wochenende durften hier endlich auch die Frauen ran, und die Steilstücke waren für sie durchaus eine Herausforderung. Sie meisterten das glänzend, am besten am Samstag die Österreicherin Cornelia Hütter (Abfahrt) und am Sonntag die unglaubliche Italienerin Sofia Goggia im Super-G, die gerade mal ihr Comeback nach einer schweren Beinverletzung bestritt. Die Speed-Queen ist wieder da.
Apropos Speed-Queen: Diesen Titel hatte lange Jahre unbestritten Lindsey Vonn inne. Die Amerikanerin arbeitet sukzessive an ihrem Comeback. Nach den FIS-Rennen in Copper Mountain, wo sie ihre Abffahrtstauglichkeit zeigte, bezwang sie die Birds of Prey als Vorläuferin, und sie war offenbar im Super-G gerade mal etwa 2 Sekunden hinter der Siegerin (inoffiziell gestoppt). Am Wochenende in St. Moritz, längst nicht so herausfordernd, will sie dann bei zwei Super-Gs offiziell wieder ins Weltcup-Beschehen eingreifen.
Die Männer waren bereits wieder in Europa, bestritten in Val s’Isere Riesenslalom und Slalom. Im RS siegte Marco Odermatt nach zuletzt 3 Ausflällen, was ihn sichtlich erleichterte. Das Rennen im 2. Durchgang war für mich irregulär, da die besten, also später startenden Fahrer eine fast unfahrbare Piste und schlechte Sicht vorfanden. Die Gunst der Stunde nutzte der Österreicher Patrick Feurstein, der auf Platz 2 seinen ersten Podestplatz fixierte. Schön für ihn, es ist halt Freiluftsport.
Im Slalom kam Henrik Kristoffersen endlich mit seinem Ski-Material bestens zurecht und siegte vor seinem norwegischen Landsmann Ali McGrath und Luc Meillard aus der Schweiz. Nur noch eine Frage der Zeit ist es, bis Lcas Pinheiro Braaten, diesmal Fünfter, ganz oben aufs Siegertreppchen steigt bei seinem Comeback nach einem Jahr Pause. Dagegen läuft es für Linus Straßer überhaupt nicht. Der Skilöwe schied im 2. Lauf aus und wartet auch nach dem 3. Rennen auf einen Podestplatz in dieser Saison.
Manchester United macht United-Things
Fußball-Fans werden oft gefragt, warum sie sich das antun: viele dahinmäändernde Spiele sich live anschauen, in denen wenig bis nichts passiert. Da reiche doch eine Zusammenfassung. Diese Anklage hat oft gute Gründe, seufz, umso schöner ist es dann, wenn es noch besseres Anschauungs-Material zur Exculpation gibt; wie am Sonntag die letzten fünf Minuten beim Manchester-Derby City vs United. 87 Miinuten war es das vor sich hin määndernde Spiel, durchaus mit einigen Nettigkeiten wie dem Führungstor für City. Es folgte die tolle Schlussphase. Ausgleich United und nicht einmal 2 Minuten später Siegestor United mit einem irren Treffer. Und plötzlich ward aus dem Normalo-Spiel eines für die Geschichtsbücher.
Wem das bekannt vorkommt: Der FC Bayern kann von derlei United-Nachspielzeiten ein. trauriges Erinnerungs-Lied singen. Man sage nur: Barcelona, 1999, Solkskjaer, und jeder Fan wird seufzend (jeder Nicht-Fan lächselnd) Bescheid wissen und einem vemeintlich sicheren Champions-League-Triumph hinterhertrauern. Damals war es Usus für Manchester United, späte Spiele zu gewinnen, die gute alte Fergie-Time. Jetzt lebte Sir Alex wieder auf im Etihad. City dagegen und der zunehmend verzweifelte Pep Guardiola versinken fast schon im Premier-League-Mittelmaß.
Und sonst
- Bundesliga: Den Feuerzeugwurf von Berlin, der den Bochumer Torwart traf, habe ich gestern schon „gewürdigt“. sollte der VfL am Grünen Tisch die 3 Punkte erhalten, sieht er im Abstiegs-Schneckenrennen wieder Land. In diesem sind vor allem noch Holstein Kiel, Heidenheim und St. Pauli involviert. Stand heute würde ich den hamburgern die besten Chancen auf Rettung zubilligen.
- Internationaler Fußball, Unfassbare Siegersserie. Atlanta Bergamo hat das zehnte Spiel in Folge in der Serie A gewonnen (Vereinsrekord ausgebaut) und die Tabellenführung verteidigt. Inter gewann am Montag in beeindruckender Manier mit 6:0 bei Lazio.
Spitzenclubs schwächeln: Der FC Barcelona hat in der Primera Division den brillanten Start schon fast verspielt. Die 0:1-Heimniederlage gegen Aufsteiger Legranes war der vorläufige Höhepunkt einer Abwärtsspirale. Noch ist Barca Tabellenführer, weil auch Real Madrid viele Punkte lässt. Team der Stunde ist Atlético mit zuletzt 6 Siegen in Folge. Am Samstag empfängt Barca das Team von Trainer Diego Simeone. Eine weitere Pleite, und die Spitze ist futsch.
- Wintersport: Skispringer Pius Paschke ist auf seine alten Tage (sorry) weiter in bestechender Form. Er gewann beide Wettbewerbe auf der Großschanze von Titisee-Neustadt und siegte zusammen mit Andreas Wellinger auch im Team. Souverän führt er den Weltcup an.
Nicht viel schlechter ergeht es Franziska Preuß. Die Biathletin gewann den Sprint in Hochfilzen und wurde in der verfolgung Dritte hinter Lou Jeanmonnot und Vanessa Voigt. Auch sie führt den Weltcup an.
- Handball: Triumph für Norwegens Frauen bei der Europameisterschaft. Im Wiener Finale gewann das zurzeit mit Abstand beste Team der Welt (zuletzt dreimal Olympiasiegerin) klar gegen Dänemark. Von der absoluten Spitze ist die deutsche Mannschaft doch noch ein Stäck weit entfernt. Da bleibt bis zur Heim-WM Ende 2025 noch einiges zu tun, will man wenigstens in den Medaillenkampf eingreifen. Norwegen erscheint mir unbezwingbar.
In der Männer-Bundesliga baute MT Meldungen die Tabellenführung durch zwei klare Siege gegen HSV Hamburg und in Gummersbach auf zwei Punkte aus. Dahinte ein dichtes Vefolgerfeld mit Hannover-Burgdorf, den Füchsen Belin, SC Magdeburg, dem THW Kiel. Extrem viel Spannung ist angesagt in der vermeintlich besten Liga der Welt.
von Münchner Löwe | Dez. 3, 2024 | bundesliga, Fernsehen, Formel 1, Fußball, ski alpin, Wintersport, Wochenvorschau
Zwei Pokalendspiele im Achtelfinale
Zwei Top-Schlager gibt es bereits in der Runde der besten 16 Teams. Heute empfängt Tabellenführer FC Bayern Bayern den Deutschen Meister Bayer Leverkusen. Die Münchner müssen auf Top-Torjäger Harry Kane verzichten, werden also ohne echten Mittelstürmer ihr Glück versuchen. Bayer hat zwar schon in der Bundesliga 7 Punkte Rückstand, allerdings auch erst eine Niederlage hinnehmen müssen und zuletzt zweimal gewonnen. Der Liga-Schlager endete vor gut einem Monat mit 1:1. Mal sehen, ob Xabi Alonso sein Team diesmal offensiver afgieren lässt.
Morgen kommt es zur Partie RB Leipzig vs Eintracht Frankfurt. Für die Sachsen fast schon die letzte Titelchance, nach dem Katastrophen-November. Die Eintracht im Hoch. Beide Teams sind Pokalspezialisten. Sollten die Bullen verlieren, dürften die Tage von Trainer Marco Rose gezählt sein.
Die sonstigen Partien fallen erheblich ab. Der letzte verbliebene Drittligist Arminia Bielefeld empfängt heute (18.00) den SC Freiburg. Außerdem kommt es zum namhaften Zweitligatreffen zwischen dem 1. FC Köln und Hertha BSC (Mi., 18.00).
Die Speedfahrer greifen ein
Nach etlichen Slaloms und einem Riesenslalom stehen für die Männer die erste Abfahrt und ein Super-G an – sowie am Sonntag ein Riesenslalom. Ich mag die Traditionsstrecke „Birds of Prey“ in Beaver Creek sehr. Die frauen haben Pause, weil di Rennen im kanadischen Tremblant wegen Schneemangels abgesagt wurden und auf die Schnelle kein Ersatzort gefunden wurde. Gut für Mikaela Shiffrin, die dadurch vorerst keine technischen Wettbewerbe vepasst nach ihrer Sturzverletzung von Killington.
Abschluss der Formel 1
Die Königsklasse beendet ihre Mammut-Saison mit dem Rennen in Abu Dhabi. Max Vestappen steht bereits als Einzelweltmeister fest. Offen ist noch der Konstrukteurstitel, in dem McLaren mit einem vermeintlich komfortablen 19-Punkte Vorsprung auf Ferrari führt. Die Scuderia braucht schon 2 Podestplätze, um überhaupt noch theoretische Chancen zu haben.
Deutsche Handballerinnen unter Druck
Bereits das letzte Vorrundenspiel der EM ist ein Do-or-die-Spiel. Wenigstens reicht dem Team in der Innsbrucker Olympiahalle (remember Eishockey-Bronze bei Olympia 1976) gegen Island ein Remis, um in die Sechser-Hauptrunde aufzusteigen. Draußen ist bereits Co-Gastgeber Österreich nach zwei Niederlagen gegen Norwegen und Slowenien. Die Hauptrunde der besten 12 Teams aufgeteilt in 2 Gruppen wird dann am Donnerstag fortgesetzt.
Und sonst?
- Fußball-Bundesliga: Der 13. Spieltag beschert den Top-Teams auf dem Papier machbare Heimpartien gegen Teams im Abstiegskampf. Der FC Bayern ist gegen den 1. FC Heidenheim genauso Favorit wie der Zweite Frankfurt gegen den FC Aufgsburg und BLeverkusen gegen St. Pauli (alle Sa., 15.30). Spannung verspricht das borussenduell Gladbach vs BVB, in dem die Dortmunder ihre furchtbare Auswärtsbilanz aufpäppeln wollen.
Apropos Bundesliga: Diese Woche endet die Fernsehrechte-Versteigerung für die Saisons 2025/26 bis 28/29. Die DFL will die Ergebnisse am Freitag bekannt geben. Einiges ist ja schon durchgesickert, aber ich werde mich erst zu Offiziellem äußern, auch weil erst dann insgesamt feststeht, wer welche der insgesamt 14 Pakete erworben hat.
- Internationale Ligen: In der Premier League gibt es einen Doppelspieltag, also die englische Woche, die Dienstag/Mittwoch sowie Samstag/Sonntag ausgetragen wird. Am Mittwoch gibt es die Schlager Newcastle United vs Liverpool und Arsenal vs Manchester United. Am Samstag sticht das Merseyside-Derby zwischen dem FC Everton und dem FC Liverpool. Letztmals im Goodison Park, weil in der nächsten Saison Everton das neue Stadion bezieht.
In Spanien hat der leicht schwächelnde (Noch?)-Tabellenführer FC Barcelona am Dienstag die Auswärtspartie auf Mallorca vor der Brust. Noch heikler ist die Aufgabe am Mittwoch für Real Madrid bei Athletic Bilbao, wahrlich kein Selbstgänger im feurigen San Mames. Nicht viel einfacher werden für die beiden Topteams die Partien bei Betis (Barca) und FC Girona (Real).
Atalanta Bergamo ist derzeit das Team der Stunde in Italien mit zuletzt 8 Siegen und dem Sprung auf Platz 2 hinter Napoli . Zum Lombardentanz bitten die Bergamasken bereits am Freitag den AC Mailand.
- Mannschaftssport: Im Eishockey gibt es die ersten Partien des Viertelfinals der Champions League, die nach dem Modus Best of 3 entschieden werden. Zwei deutsche Vertreter sind am Start, jeweils gegen Schweizer Teams. Fischtown Bremerhaven heute in Genf, also Auswärtsnachteil, obwohl sie in der Vorrunde die bessere Bilanz hatten; die Eisbären Berlin morgen in Zürich.
Basketball: Erneut ein Doppelspieltag in der Euroleague: Bayern München muss heute nach Istanbul gegen Efes und empfängt am Donnerstag Baskonia. Alba mit 2 Auswärtspartien morgen in Bologna und am Freitag bei Monaco. Am Wochenende folgt das nationale Pokal-Viertelfinale, in dem Alba am Sonntag bei den Bamberg Baskets antritt und der FC Bayern am Montag Vechta empfängt, gegen das die Münchner gerade am Sonntag zu Hause verloren. Mal wieder eine seltsam-gedrängte Terminplanung gerade für Alba: Hallenproblematik oder was?
Die HBL könnte kaum spannender sein, zumal die Meisterschaft ohne Play-offs entschieden wird. Tabellenführer Melsungen ist in Wetlar gefordert, das punktgleiche Hannover-Burgdorf empfängt am Freitag die Rhein-Neckar Löwen. Für die Topteams SC Magdeburg und Füchse Berlin gibt es Champions League (SCM in Nantes, Füchse vs Sporting).
- Wintersport: Weltcups, wohin das Auge reicht: Biathlon in Kontiolahti, Skilanglauf in Lillehammer, Skispringen in Wisla, Rodeln in Innsbruck, Bob/Skeleton in Altenberg. Eurosport und auch die ARD (koan Presseclub am Sonntag) sind praktisch überall live oder als Aufzeichnung dabei. Wers braucht …
- US Sport: Am Freitag wird in der NBA die Vorrunde des Cups beendet. Einige Teams sind schon fertig und müssen zB wie die Celtics warten, ob sie noch überholt werden. Ich erspare mir das Ausrechnen der einzelnen Szenarien.
In de NFL steht der 14. Spieltag an, an dem dann die letzten Teams (unter anderem die Bills und Ravens) ihre Bye Week haben ohne Partie. Spannend zu sehen wird sein, auf welch absurde Art und Weise die Kansas City Chiefs ihre Partie bei den LA Chargers diesmal gewinnen. Ein Sieg durch ein Safety in letzter Minute fehlt noch.
von Münchner Löwe | Dez. 2, 2024 | Allgemein, Fußball, ski alpin, Wintersport, WNBA, Wochenrückschau
Schlager in der Bundesliga und Premier League, ein Riesenschreck um Mikaela Shiffrin und sehr erfolgreiche deutsche Wintersportler. Anmerkung: Zur Vergabe der Fernsehrechte (bisher nichts offiziell, sondern nur allerdings fast bestätiogter Spekulatius) und (wie gewöhnlich) dem US Sport mache ich gesonderte Teile.
Spitzenspiel endet Remis – und alle sind leidlich zufrieden
Vor der Partie Borussia Dortmund gegen Bayern München entbrannte sich ein erstaunlich ernst geführter Streit, ob diese den Clasico oder Klassiker genannt werden darf oder ob dafür die gemeinsame große Vergangenheit nicht zu kurzfristig gewesen sei. Ein Klassiker sei zeitlos, sagten die Kritiker dieser Bezeichnung. Dortmunds Noch-Geschäftsführer Aki Watzke blaffte, nur Ignoranten würden nicht sehen, das es in Deutschland kein größeres Spiel gäbe. Nun denn: Die gut 80 000 Zuschauer im natürlich ausverkauften Westfalenstadion sahen eine gutklassige, keineswegs aber mitreißende Begegnung. Der BVB ging nach einem rasanten Lauf von Jamie Gittens in Führung. Dabei war der junge Flitzer reichlich allein bei seinem Run gegn das Tor von Manuel Neuer, der zudem mit dem Herauslaufen zögerte. Schlecht sah es zudem für die Bayern aus, als Harry Kane nach eine halben Stunde vom Platz humpelte. Sie hatten danach durchaus Chancen duc´rch Thomas Müller und Leroy Sané, aber erst Jamal Musialas Kopfball brachte ihnen kurz vor Schluss wenigstens den Ausgleich. Einen Punkt gewonnen, resümierte Trainer Vincent Kompany. Gegen ein absolutes Spitzenteam nicht verloren, befand Dortmunds Nuri Sahin.
Tatsächlich haben die in der Bundesliga noch unbesiegten Bayern nach dem 11. Spieltag 4 Punkte Vorsprung auf Eintracht Frankfurt (und das ungleich bessere Torverhältnis). Die Hessen wiederum gewannen nach ihrem mühsamen 2:1 in Midtyiland souverän mit 4:0 in Heidenheim. Dritter ist jetzt Meister Leverkusen, das gegen den 1. FC Union mit 2:1 besiegte.
Wer will Liverpool besiegen?
Während die Partie Dortmund vs Bayern leidlich gut unterhielt, riss mich zumindest die erste Halbzeit beim Premier-League-Spiel FC Livepool vs Manchester City förmlich vom Sofa. Was die Reds da an einem Tempospiel mit zahlreichen schönen Kombinationen auf den Rasen der Anfield road zauberten, sucht derzeit in Europa seinesgleichen. Da greift ein Rädchen ins andere, Schwchstellen kann ich kaum ausmachen. Der Halbzeitstand von 1:0 spiegelte die Überlegenheit gegen den hoffnungslos überforderten englischen Meister nur unzureichen wieder. Schon während der Woche hatte Pool in der Champions League beim 2:0 nur wenig Chancen gelassen.
Natürlich – die Saison ist noch lange. Aber in der Liga haben die Reds jetzt schon 9 Punkte Vorsprung auf die punktgleichen FC Arsenal und FC Chelsea, ManCity, denen Weltfußballer Rodri an allen Ecken und Enden fehlt, findet sich gar auf Platz 5 wieder, wann hat es das bitte zuletzt gegeben?
Akia statt Jubiläumssieg
Alles schien gerichtet für Mikaela Shiffrin zum 100. Weltcupsieg. Nach dem 1. Durchgang des Riesenslaloms in Killington führte sie souverän. Doch im Skifahren reicht eine kleine Unachtsamkeit zum Desaster: eine Unebenheit warf die Amerikanerin in die Luft, die nicht reagieren konnte und äußerst unsamt auf dem pickelharten Schnee aufschlug. Benommen blieb sie legen und musste letztlich mit dem Akia talswärts geschafft werden. Praktisch gleichzeitig und in Sichtweise vollführte man die Siegerehrung, als sei nichts geschehen: Die Fis und die Ausrichter zeigten mal wieder ihr einmaliges Taktgefühl in dere´lei Dingen. Sara Hector, die letztlich gewann, fasste es richtig zusammen: „Es ist so traurig, Mikaela so stürzen zu sehen. Es bricht mir und allen hier das Herz“, sagte die Schweding nach ihrem 6. Weltcup-Erfolg.
Shiffrin gab zwar noch am Samstagabend Entwarnung, es tue „nur“ alles weh. Es hat sie dann allerdings doch schlimmer erwischt: Die Ärzte Diagnostizierten eine tiefe Stichwunde am Unterleib. Man rätsele noch, wie es dazu kam. Ein Start am Sonntag in ihrer Spezialdisziplin Slalom an gleicher Stelle kam also nicht in Frage. Es triumphierte nach einem spektakulären 2. Lauf die Schweizerin Camille Rast vor den zeitgleichen Wendy Holdener und Anna Swenn-Larsson. Lena Dürr verspielte zum xten Mal eine Halbzeitführung und landete letztlich auf Platz 4, gerade mal 3 Hundertstel hinter dem 2. Platz. bei Eurosport gab es eine witzige Text-Bild-Schere. Man sah extatisch jubelnde Schweizerinnen, und Wolle Nadvornik kommentierte: „Ist das bitter.“ Der deutsche Blick allüberall.
Staffeln im Viererpack
Das war wirklich nicht einfach, am Wochenende den Überblick zu behalten beim Bíathlon-Auftakt in Kontiolahti. Staffeln, wohin man schaute: Single Mixed (1 Mann, eine Frau), Mixed (2 Frauen, 2 Männer), tags darauf erst Männer (4) dann Frauen (auch 4). Gefühlt waren dann doch immer die gleichen Nationen vorn. Schweden, Frankreich und Norwegen machten jeweils die Podestplätze unter sich aus, nur einmal in der Single Mixed, oder war es doch die Mixed, schob sich ein junges deutsches Team auf Platz 3.
Deutsche Überflieger
Ich selbst habe Skispringen nicht verfolgt, aber die deutsche Erfolgsbilanz ist aufsehenerregend. Im finnischen Ruka gewannen am Samstag Pius Paschke und am Sonntag Andreas Wellinger jeweils auf der Großschanze. Schon am Wochenende zuvor hatte Paschke mit einem ersten und einem zweiten Platz überzeugt. Allein die Österreicher um Weltcupsieger Stefan Kraft können da mithalten.
3 Siege in den ersten vie Springen, so gut sind die Deutschen noch nie in eine Saison gestartet. Wieder mal werden sehr früh große Hoffnungen auf einen Tourneesieg geschürt. Doch den jagen die Deutschen seit 2002 hinterher, zu Weihnachten kommt regelmäßig der Formabbau (besser gesagt: Die anderen Nationen holen auf). Schaun wir mal, wies heuer wird bzw Anfang Januar.
Früher Rückschlag der Handballerinnen
Schon am 2. Spieltag der EM in Österreich, Ungarn und der Schweiz kassierte das Team gegen Holland die erste Niederlage – und die fiel mit 22:29 deftig aus. Das ausgegebene Ziel Halbfinale scheint in dieser Form außer Reichweite, weil Norwegen, Dänemark, Schweden und Frankreich noch eine Ecke stärker einzuschätzen sind als die Oranjes. Jetzt kommt es morgen schon zum „Endspiel“ gegen Island, um überhaupt in die Hauptrunde einzuziehen.
Und sonst
- Bundesliga: Einen Befreuungsschlag im Abstiegskampf gelang dem FC St. Pauli, der mit dem klaren 3:1 gegen Mitaufsteiger Holstein Kiel auf Platz 15 rückte. Die Hamburger feieten ihren ersten Heimsieg seit dem Wiederaufstieg. Finster sieht es für den VfL Bochum aus, das nach dem 0:1 in Bochum qweiter nur 2 Punkte hat. Ist der Trainer-Effekt um Dieter Hecking etwa schon verpufft?
Seinen schwarzen November komplettierte RB Leipzig mit dem 1:5 zu Hause gegen den VfL Wolfsburg. Schon nach einer Viertelstunde stand es 0:3. Die November-Bilanz: in der Bundeslgia 3 Niederlagen und ein 0:0 gegen Gladbach, dazu zwei CL-Pleiten, die praktisch schon das Aus bedeuten. Sollte am Mittwoch gegen Frankfurt das Pokal-Aus hinzukommen, wären die Tage des Leipzigers Marco Rose auf der Leipzige Triainerbank trotz aller Heimatgefühle wohl gezählt.
- Internationaler Fußball: Schock in Florenz. In der Partie der Fiorentina vs Inter brach Edouardo Bove (Florenz) in der 17. Minute zusammen. Man reagierte schnell, reanimierte den Spieler noch auf dem Feld und transportierte ihn ins Krankenhaus. Von dort kam noch am Sonntag die erste Entwarnung. Bove sei bei Bewusstsein. Eine akute Beschädigung des Nentralen Nervensystems könne ausgeschlossen werden. Hoffen wir das Beste. Die Partie wurde ohne große Umstände abgebrochen und soll zu einem späteren zeitpunkt fortgesetzt oder neu angesetzt werden.
Sensation in Spanien: Tabellenführer FC Barcelona kassierte gegen Nachzügler Las Palmas eine 1:2-Niederlage. Zwar behielten die Katalanen Platz 1 in der Primera Division, doch Real Madrid (2:0 vs Getafe) hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand und könnte Barca überflügeln. Erste Risse im Flick-Kosmos?
Riesenjubel bei Botofogo: Der brasilianische Traditionsclub sicherte sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Copa de Libertatores, das europäische Pendant zureuropäischen Champions League. Das Team besiegte im Finale gegen die Landsmaänner aus Mineiro mit 3:1. Dabei spielte man ab der ersten Minute nach einer frühen Roten Karte in Unterzahl. Bei Botofogo wirkt übrigens Michael Gerlinger als Chief Officer, lange Chefjustiziar beim FC Bayern. Der international tätigen Eagle Football Group gehört neben Botofogo unter anderem auch Olympique Lyon an, der wg Überschuldung der Zwangsabstieg droht. Können da Quersubventionen vielleicht noch helfen?
- Handball: Die MT Melsungen gewann das Spitzenspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt klar mit 33:24 und ist punktgleich Spitzenreiter mit Hannnover-Burgdorf (in Lemgo 31:22). SC Magdeburg entledigte sich der Pflichtaufgabe Bietigheim souverän. Viel wichtiger war für den Meister, dass er in der Champions League mit einem Kampfsieg gegen den FC Barcelona in die Erfolgsspur zurückfand. Zumindest die Zwischenrunde ist wieder in Reichweite.
- Basketball: Keine gute Woche für den FC Bayern. Die Münchner waren beim Euroleague-Spiel bei Roter Stern Belgrad chancenlos und verloren mit 77:101. Am Sonntag folgte in der BBL gegen Vechta die erste Heimniederlage. Alba verlor zu Hause gegen TelAviv und auch gegen Ludwigsburg. Dabei brachten die Hauptstädter im 2. Viertel das Kuststück fertig, ganze 4 Punkte zu erzielen.
- Formel 1: Weltmeister Max Verstappen gewann auch das Vorletzte Saisonrennen. In Katar siegte der Holländer vor Charles Leclerc aus Monaco und dem Australier Oscar Piastri. Spannennd ist noch die Konstrukteurswertung: McLaren (640) führt vor dem letzten Rennen in Abu Dhabi vor Ferrari (619) Red Bull (590) kann sein Abo auf diesen Titel somit nicht mehr verteidigen.
von Münchner Löwe | Nov. 26, 2024 | basketball, Formel 1, Fußball, NFL, Radsport, Wintersport
Champions League – und erste Entscheidungen?
Der 5. Spieltag und damit die 2. Hälfte der Vorrunde steht an. Noch immer scheiden sich die Geister, ob das neue Format mit nur einer 36er-Gruppe besser oder schlechter ist als die 8 Gruppan á 4 Teams. Jedenfalls könnten erste Entscheidungen fallen. So ist RB Leipzig bei Inter Mailand fast schon zum Siegen verdammt, um die Chance aufs bloße Weiterkommen zu wahren.nach bisher 4 Niederlagen in 4 Partien (Heute, 21 Uhr). Zur selben Zeit bestreitet Bayern München ein Heimspiel gegen Paris St. Germain, zumindest auf dem Partie das letzte wirklich heikle Aufeinandertreffen, weil danach die vermeintlichen Leichtgewichte Schachtjor Donezk (in der Arena AufSchalke), Feyenoord und Bratislava warten.Die gesamte Verteidigung machte zuletzt einen sehr guten Eindruck und kassierte keinen Treffer in den vergangenen 6 Spielen.
Machbare Aufgaben haben vor allem Bayer (vs RB Salzburg, der VfB Stuttgart (bei RS Belgrad(Mi., 18.45) und Borussia Dortmund (bei Dinamo Zagreb/21.00).
Schlager des Spieltags ist die Partie zwischen dem noch velustpunktreiem FC Liverpool und Real Madrid. Liverpool kann mit einem Sieg wahrscheinlich schon den direkten Einzug ins Achtelfinale fixieren.
Wiedersehen mit Cucurella, hoffentlich ohne Pfiffe
Am Donnerstag gastiert der FC Chelsea in der Conference League beim 1. FC Heidenheim. Im Kader de Londoner und wahrscheinlich auf dem Feld steht Marc Cucurella, jener lockenköpfige Spanier, dessen nicht geahndetes Handspiel bei der EM hierzulande so viel Aufsehen erregte. Der Verteidiger wurde von den deutschen Fans im Halbfinale und Finale gnadenlos niedergepfiffen, ich bin gespannt, wie das Heidenheimer Publikum reagiert. Ansonsten könnten die Unterschiede der kaum größer sein. Hier ein Sensationteam mit äußerst bescheidenen Mitteln, dort ein mit Fantastilliarden reichlich planlos zusammengestelltes Ensemble, das verzweifelte an Erfolgstage anknüpfen will.
In der Europa League will Hoffenheim den Rückenwind mit dem neuen Trainer Christian Ilzer nutzen und sich mit einem guten Ergebnis bei Sporting Braga der K.-o.-Runde nähern. Gleiches gilt für Eintracht Frankfurt bei Midtiyland (beide Do., 21.00).
Viel Wintersport für die, die es mögen
Was habe ich sie (nicht!) vermisst, die epischen Wintersport-Wochenendtage bei ARD und ZDF und Eurosport, in dem hintereinander weg die Rodler rodeln, die Bobfahrer Bob fahren, sie Biathleten biathleten laufen und schießen, die Skifahrer abfuhren oder lanfgliefen oder sprangen oder crossten, die Eisläufer schnell oder voller Kunst laufen. Die Vor- und Nachmittage hatten endlich einen Sinn.
Im Ernst: Ich habe mich dem fast entsagt und werde (außer den Alpinen, teilweie Biathleten und ausgesuchten Wettbewerben das Ganze nur sehr partiell verfolgen. Jedem das Seine, und da gibt es auf Eis und Schnee mehr als genug.
Die Alpininnen bestreiten am Wochenende in Killington/USA einen Slalom und Riesenslalom. Die große Frage dabei: Schafft Mikaela Shiffrin quasi zu Hause ihren 100. Weltcupsieg, es wäre passend für die Ausnahmesportlerin. Ansonsten: Nordischer Skisport in allen Facetten in Ruka und Biathlon ebenfalls in Finnland (Kontiolahti) mit gleich 4 (!) Staffelwettbewerben. Mixed, Single Mixed, Frauen, Männer.
Football satt beim Truthahn satt
Am Donnerstag feiern die USA Thanksgiving, und das bedeutet nicht nur für Millionen von Truthähnen das Lebensende im Ofen (der Präsident darf einen begnadigen), sondern auch sehr viel Football. Wie es die Tradition seit Jahrzehnten gebietet, haben die Detroit Lions und Dallas Cowboy Heimspiele. Die Lions ununterbrochen seit 1934, die Cowboys seit 1966. Und seit einiger Zeit kommt noch ein Abendspiel (das reguläre Thursday Night Game) hinzu mit wechselnden Gastgebern. Dieses Jahr treffen die extrem starken Lions auf die Chicago Bears, die eine wechselhafte Saison hinter sich haben. Eher ein bedeutungsloses Spiel erwarte ich zwischen den so schwachen Dallas Cowboys (trotz des Überraschungssieges zuletzt bei den Washington Commanders) gegen die fast indiskutablen New York Giants vor sich (so katastrophal haben das die Spielplan-Gestalter mit Sicherheit nicht erwartet). Attraktiv dagegen dürfte die Nachtpartie (unserer Zeit) zwischen den Green Bay Packers und Miami Dolphins werden, in der sich beide Teams berechtigte Chancen auf die Play-offs machen dürfen.
Tags darauf, also am Black Friday, spielt ausnahmweise ebenfalls die NFL (ansonsten gehört der Football am Freitag den Colleges). Die Kansas City Chiefs empfangen zur besten deutschen Sendezeit um 21 Uhr die Las Vegas Raiders. Der Spieltag komplettiert sich dann wie gehabt mit Spielen am Sonntag und Montag. Dabei empfangen die Cincinatti Bengals im Divisionsduell die Pittsburgh Steelers und die Buffalo Bills die San Francisco 49ers, die allerdings gerade eine ziemliche Formdelle durchleben.
NHL und NBA spielen weiter ihre regulären Partien ihrer ellenlangen 82er-Saison. Wobei die NBA am Donnerstag Thanksgiving-Pause macht
Verstappens Ehrenfahrt, I
Der Holländer kürte sich am Sonntag in Las Vegas zum vierten Mal in Folge zum Weltmeister, jetzt können seine beiden Ehrenfahrten beginnen. Und wir Zuschauer dürfen uns auf spannende Rennen freuen, in der wieder der Einzelsieg und nicht taktisches Punkten im Vordergrund steht. Ich sehe vier Teams mehr oder weniger gleichauf vorne, dass verheißt viel Aufregung in Katar, zumal es auch noch um den Erfolg in der Konstrukteurswertung geht, den den Teams fast so viel bedeutet wie die Einzelwertung. Hier hat McLaren zurzeit die Nase vorn, aber Ferrari ist in Lauerstellung, vielleicht auch ncoh RedBull dank der fahrerischen Ausnahmestellung von Verstappen.
Und sonst?
- Fußball-Bundesliga: Topspiel ist die Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern, auch „deutscher clasico“ genannt. Der BVB ist zu Hause noch makelllos, die Münchner überhaupt noch ohne Bundesliga-Niederlage. Im Abstiegskampf kommt es zum Duell der Aufsteiger, in dem St. Pauli Heimrecht vs Holstein Kiel hat (Fr., 20.30)
- Internationale Ligen: In der Premier League steht am Sonntag der absolute Schlager zwischen Tabellenführer FC Liverpool und Manchester City an. City hat zuletzt in der Meisterschaft dreimal verloren, darunter 0:4 (!) zu Hause gegen Tottenham. Pool könnte sich mit einem Erfolg an der Anfield Road schon um 11 Punkte vom Pep-Team absetzen. Der FC Arsenal ist am Samstag im London-Derby bei West Ham gefordert, Chelsea hat ein heikles Heimspiel vs Champions-League-Teilnehmer Aston Villa vor sich.
Zur ungewöhnlichen Zeit (Sa., 14.00) empfängt der FC Barcelona Las Palmas in der Primera Division. Auch Verfolger Real Madrid hat ein Heimspiel gegen den FC Getafe
- Basketball: Ein stimmungsvolles Auswärtsspiel erwartet den FC Bayern bei Roter Stern Belgrad, wo er seine ausgezeichnete Position 3 verteidigen will. Die Beogradska-Halle hat Platz für mehr als 20 000 Zuschauer, die nicht gerade für ihre Zurückhaltung bekannt sind.. In der Euroleague gibt es auch den spanischen Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid.
- Handball: Im extrem spannenden Meisterschaftsrennen der HBL empfängt am Freitag Tabellenführer MT Melsungen den Dritten SG Flensburg-Handewitt, das nur einen Punkt weniger auf dem Konto hat. Meister SC Magdeburg wird versuchen, mit einem klaren Heimsieg gegen Bietigheim aus der Formdelle herauszukommen.
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